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zu welchen außer den, auf und neben den resp. Wirckschaft§höfen vorhandenen, einschließlich der zur Brauerei und Bren- nerci-Betriebe eingerichteten fiskalischen Gebäude und Baulichkeiten gehören: _, An Grundflachcn, enthaltend an: 1| Hof- und Baustellen ............. 10 Mrg. 62 IRth. 2 (Härten und Gartenland ........ 9 60 , 3 Ackerland ......................... 1091 18 4 Wiesen ......................... 129 96 Angerboden ...................... 70 9 Teiche ............................ 10 57 Heideboden ...................... __ Forftboden. . . . „ .................. 7 51 Unland, Mergelo, Saydq Lehm- und Grandgruben, Triftenwegcn, Gräben 2c ........................ 61 » 50ff» zusammen 1579 Mrg. 43 i.]Rth. in hannoverschem Maße, odcr .. ........................ 1621 Mrg. 52 IRth. in preußischem Maße,“ sowie an Berechtigungen: 1) das mattenfreie Mahlen und Schroten des Haushaltskorns auf der fiskalischen Waffermüblczu Moisburg; 2) die wilde Fischerei in der Este, insowät solche dcm Gute Böters- heim nicht zusteht, und die wilde Fischerei in den sonstigen Gc- wässern des vormaligen Amtes Moisburg ,'
sollen für die Zeit vom 1. Mai 1869 bis Johannis 1886 öffentlich meistbietend verpachtet
werden.
Das dem Angebote zum Grunde zu legende Pacht- geld-Minimum ist zu Dreitauscnd Thaler festgeseßt.
Zur Uebernahme und zum Betriebe der Pachtun ist ein disponibles Vermögen von 28,000Thalern crfor er- lich, über dessen eigenthümlichcn Bcsiß, sowie über persönliche Quali- fication in landwirthschaftlicher und 'sonstigcr Beziehung jeder Pacht- bewcrber sich bei uns oder spätestens im Licitations-Termine vor un- serm Kommissarius auZqueiscn hat.
Den Licitations-Termin haben wir auf
Sonnabend, den 5. De2|ember d. J.,
Vormittags 10 [)r, in unserm Geschäftslokale, Archivstraße Nr. 2 hiersclbst, vor dem Ober-Finanz-Rath Andreae anberaumt.
, Die Verpachtungs-Bedingungcn, die Re eln der Licitation, sowie die Karte und das Vermeß-Register von den ubchörungen der König- lichen Domänen-Vorwcrkc, imgleichcn die Zeichnungen und An- schläge von den auf den Letzteren bestimmten Neu- und Umbauten, können vor demjobigen Txxmine in unserer Registratur eingesehen werden, auch isi diese angeww1en, aiif etwaige frankirteNachsuchun en Abschrift von den Verpachtungs-Bedmgungen 2c. gcgen Erstattung er Kopialien und sonstigen Kosten ZU crthcilen.
„Hannover, _den 11. Novem er 1868. Königliche Verwaltung der Domänen und Forsten. v on S ceb ach.
[3792] Nassauischc Eisenbahn. Bekanntmachung.
Die in dem Material-Magazin zu Limburg vorhandenen, ab- ?ängig gewordenen Wrrfstätten-Materialicn sollen im Wege der öffent- ichen Submission an den Meistbietenden verkauft werden.
Die Offerten find portofrei und Verstegelt mit der Aufschrift:
»Offerten auf den Ankauf von Materialien-Abgängem
versehen, bis zum Submissions-Termine
Montag,de11 23. November („K., Vormittags 10 Uhr, an die Materialtcn-Verwaltung dcr assauischen Eisenbahn zu Lim- burg a. ,d. „. cinzureichen. _ Später eingehende Offerten „bleiben unberücksichtigt und werden 111 dem bezeichneten Ternmie die eingegangenen Anerbietungcn in Gegenwart der etwa persönlich erscheinenden Unternehmungsluftigen eröffnet werden. „
Das Matcrialixn =Yerzeichmß nebst den Verkaufs -Bedingungen kann gegen portofreie Emsendun der Kopial-Gcbühren von der unter- zeichneten Direktion bezo en wer en.
Wiesbaden, den 9. dvembcr 1868.
Königliche Eisenbahn-Direktion.
W
Verloofung, Arsrortisation, inSzahlung u. s. w. von öffentlichen apieren.
Auffündigunß von Rentenbriefen der Provinz Posen. In der heyte öffent 1ch bewirkten Ausloosun der zum 1. April 1869 zu tilgenden Renxenbriefe der Provinz UJosen, sind die in dem nachstehenden Verzeichnisse auf eführtcn Littcrn und Nummern ge-
zogen worden, Welche den Beißern unter Himbeisung auf die Vor- .
schriften des Rentenbank-Geseßes vom 2. März 1850 Z. 41 u. |, zum 1. April 1869 mit der Aufforderung gekündigt werden, den Kapitalbetrag gegen Quittung und Ruckgabe der Rentenbricfe in coursfäbigcm Zustande, mit den daz_u gehörigen, nicht mehr zahlbaren Zins - Coupons Zar. 111. Nr. 6 bis 16 und Talons, von dem ge. dachten Kündigungstage an, auf unserer Kasse in Empfang |U nehmen. Die gekündigten Rentenbrtefe„ können unserer Kaffe auch mt der Post, abcr frankirt und unter Beifugung einer nach foZZendem Formulare: » ----- Thlr. buchstäblich: ............... Thaler, . aluia für d.. zum 1. ......... 18. . gekündigten Posener Rentenbrtef 1.111. .. «1.7 ..... über ..... Thlr. habe ich aus der Königlichen Renteannk-Kassc in Posen baar gezahlterhaltcn. (Ort, Datum und Unterschrift.)a ausge- stellten Quittung, eingesendet und die Ueberscndung dcr Valutg kann auf gleichem Wege, 'edoch nur auf Gefahr und Kosten des Empfangers, beantragt werden. ofen, am 12. November 1868. , Königliche Direktion der chtenbanf fiir die Provinz Posen.
Verzeichniß der am 12. November1868 ausgeloosten und am 1. April 1869 fälligen Posener Rentenbriefe:
Nr. | Nr. | Nr. Nr. Nr. Nr. Nr. Nr.
1.111. 14. zu 1000 Thlr.: 51 Stück.
21 1071 2201 3545 4245 5537 7905 9201 312 1391 2277 3943 4393 5578 8177 9222 332 1474 2790 3961 4527 6670 8359 . 418 1515 2826 4127 4783 6745 8365 624 1678 3422 4165 4971 6784 8409 641 1759 3517 4198 5166 7031 "8445 1999 3523 4236 5193 7403 8895
1.111. 13. zu 500 Thlr.: 14 Stück.
86 341 872 1647 1802 2257 2469 485 966 1765 1810 2468 2516
1.111. 0. zu 100 Thlr.: 48 Stück.
1255 1991 2594 4513 5766 7180 1357 2188 2702 4598 6013 7185 1606 2227 3028 4712 6030 7219 1679 2324 4177 5163 6041 7295 1681 2445 4247 5217 6191 7310“ 1973 2547 4363 5338 6253 7311
1.131. 1). zu 25 Thlr.: 35 Stück.
1001 2367 2752 | 3773 4458 5503 1267 2523 2790 3919 4479 5768 1456 2630 31 19 3947 5005 6008 1614 2666 3224 4228 5231 6065 1985 2667 3450 4263 5478 6219 |
1.111. 1). zu 10 Thlr.: 16 Stück.
Nr. 7263 bis 7278 inkl.
Anmerkung. Sämmtlichc chtenbricfe 1.111. 13. Nr. 1 bis 7278 inkl. find verloost, resp. gekündigt.
3proz. Anlehen dcr vormals Freien Stadt Frankfurt von 2,000,000 Fl. vom 2. Januar 1844. Bei der heute statt- gehabten 19. VerloosM dcs Anlehens der vormals Freien Stadt Frankfurt voii 2,000, Fl. vom 2.Ianuar 1844 wurden nachver- zcicbnete Partial-Obligationcn im Betrage von 39,800 Fl. ur Rück- qulung auf den 1. Dczcmbcr 1868 gezogen. 19 Partial- bliga- tionen 3 1000 F1. Nr. 12. 142. 161. 170. 190. 205. 313 350. 357. 384. 415. 486. 493. 899. 922. 929. 934. 977. 991. 23 Partial- Oblrgattonen 11 500 Fl. Nr. 1055. 1062. 1073. 1173. 1257. 1290, 1291. 1300. 1401. 1425. 1471. 1506.1532. 154415471635. 1639. 1831. 1837. 1842. 1909. 1946. 1997. 20 artial-Obliga- tioncii 3 300 Fl. Nr. 2032. 2076. 2105. 2154. 222". 2297. 2301. 2321. 2351. 2374. 2415. 2447. 2471. 2551. 2589. 2724. 2778. 2861. 2905. 2941. 33 Partial-Obligationen 31 100 Fl. Nr. 3024. 3033. 3048. 3302. 3314. 3368. 3378. 3398. 3569. 3639. 3661. 3774. 4026. 4057. 4090. 4109. 4124. 4164. 4198. 4230. 4274. 4291. 4304. 4330. 4385. 4521. 4622. 4645. 4695. 4868. 4877. 4926. 4995. Die Inhaber dieser,Pgrtial-Obligationcn Werden hiervon mit dem Bemerken be- nqchrichtigt, daß, fie dio Kapitalbeträgc, deren Verzinsung nur bis zum Emlosungsicrmmc stattfindet, bei dcr Köni [ichen Regierungs-Zaupt- kaffe zu Wiesbaden und bei der Königlichen, reis-Steuerkasse in rank- furi g. M. „gegen Rückgabe der Partial-Obligationen nebst den dazu gehörtgrn nicht verfallenen Coupons und den Talons erheben können.
Wiesbaden, den 24. Oktober 1868.
Königliche Regierung. von Dresler.
[3795] Cottbus-Großenhainer Eisenbahn-Gesellschafk- „Bekanntmachung.
Nachdem die vorläufig ausgeschriebeneEinzahlung von 10 Pro|ent auf unsere Stamm-Afticn von einigen Zeichnern bisher nicht gele stet wordexi ist, Werden dieselben nunmehr auf Grund des Statuts Z. 15 öffeptlich auerfordert, _die erste Einzahlung von 10 rozent auf di? gezeichneten Stainm-Akticn bis spätestens den 7. e- ember 612 bei unserer Fauptkasse dahier bei Vermeidung der im tatut Z. 16 angedrohten kechtsnachthciw zu leisten.
Cottbus, den 10. November 1868.
Der Vorstand der Cottbus-Großenhainer Eisenbahn-Gesellscbaft-
ZWeite Beilage
4507 'ZWeiie Beilage zum Königlich Preußischen Staats- Anzeiger.
NL?" 269.
Freitag , den 13. November
1868.
Oeffentlichhelr- Anzeiger.
Steckbriefe und Untersuchungs- Sachen.
Steckbrief. Der unten näher bexeichtiete Hausknecht Johann Friedrich Kollmann ist durch rechts räfttgxs Urtel dcs unterzeich- neten Gerichts vom 29. Juni 1865 wegen einfachen Diebstahls im wiederholten Rückfalle und Wo cn Wiederholter Unterschlagung zu stehen Monaten Gefängniß und en Ebrenstrafcn verurtheilt Worden. Seine Verhaftung hat nicht ausgeführt Werden _ fönnrn, weil er in seiner bisherigen Wohnung und auch so_nft'hter nicht betroffen worden ist,*- er latitirt daher oder hat fili) heimlich von hier entfernt. Ein Jeder, welcher von dem Aufenthaltsorte dcs 2c. Kollmanannnt- niß hat, wird aufgefordert, davon der nachsten Gerichts- odcr Polizei- Bebörde Anzeige zu machen. Gleichzeitig „Werden alle Civil- und Militär-Behörden des In- und Auslandes dtenftergebc11st_ersucht, auf den 2c. Kollmannzu vigilircn, ihn im BctretungsfaUe scftzunehmcn und mit allen bei ihm fich vorfindendcn_ Gegenständen und Geldern mittelst Transports an die nächste preußische Gerichtsbchörde, Welche wir hiermit um Strafvollstrcckung ersuche11,ablrefernzu laffen. Es wird die ungesäumte ErstattunÉ der dadurch entstandenen baarcn Auslagen und den vercbrlichen ebörden des Auslandes eine gleiche Rechtswiu- fähriakcit versichert. Berlin, den 7. Novembcr1868. Königliches Stadtgericht, Abtheilung für UntersuchungSsachcn. Deputation 17. für Verbrechen und Vergehen. Signalement. Der Hausknecbt Johann Friedrich Kollmann ist 28 Jahr alt, „am 23. August 1838 in ehlenwerder bei Soldin geboren, evangelischer Religion, fünf Fuß ünf Zoll drei Strich groß, hat dunk_lc Haare, graue Augen, blonde Augenbrauen, rafirten Bart, breites Kinn, lange spiße Nase, gcwöhnlichen Mund, breite ovale Gcficbtsbildung, gelblicbbraune (He- ficytsfarbe, Sommerflccke, defekte Backzähne, uutcrseßxe Gestalt, spricht die deutsche Sprache, und hat als besondere Krnnzeichcn: »an rechter Backe und am linken äußern Augenwinkel je eme erbscngroße Narbe; rechts unter der Brust cine ftecknadclkopfgroßc Warze, auf linker Achsel wei, auf rcchtem Oberarm cinen stecknadelkopfgroßcn cherflcck, auf eidcn Oberarmen fünf sechsergroße Pockennarben.
Steckbrief. Gegen den unten näher bezeichneten früheren Kon- ditor Carl Julius Herrmann Müller ist in den Akten 3.1. 431 68 die gerichtliche „Haft wegen Urkundenfälschnng und Betruges aus §§. 247 u. 241 des Strafgeseßbuchcs beschlossen worden. Seine Vcr- haftung hat nicht ausgeführt Werden k6nnen_, weil er in seiner bisherigen Wohnung und auch s011| _hier ntchi_bctroffen worden ist, er latitirt daher oder hat fich heimlich von htcr entfernt. Ein Jeder, welcher von dem Aufenthaltsorte dcs 2c. Müller Kcnntniß hat, wird aufgefordert, davon der_ na'ch'ften Gerichts- oder Polizei- Bchörde Anzeige zu machen. Gleichzeitig werden alle Civil- und Militärbehördcn des In- und Auslandes dicnstcrgcbcnft ersucht, auf denselben zu vigilircn, ihr: im Bctretunngalle fcftzunehmen und mit allen bei ihm 11ch vorfindenden (Hcgciiftaiidcxi U11d Geldern mittelst Transports an die Königliche Stadtvorgtct-Dircktwn hierselbst ab u- liefern. Es wird die ungesäumtc Erstattung der dadurch entstan e- nen baarcn Arislagen und dcii verchrltcbcn Behörden des Arislandcs eine gleiche Rechtswillfährigkctt,Vcrsichert. Berlin, den 10. Novem- ber 1868. Königliches Stadtgericht. Abtheilung für Untersuchungs- sachcn. Kommisfiio 11. fiir Voruntersuckungcrx Signalement. Dcr 2c. Müller ist 32 Iahrc_alt, am 24. Marz 1836 zu Prenzlau geboren, 5 Fuß 7“8 ZOU JWP- hat schwqrzc_ HMM schwarzcn Voll- Basxtt1 ovale Gefichtsbildung, blasse Gesichtsfarbc und ist schlanker Ge a t.
St e ck b rief. Gegen den untcnnäbcr bezeichneten Maler Ka rl L :) uis Alexander Arendt ist in den Akten 13. 624. „68 die gerichtliche Haft Wegen schweren Diebstahls beschlossen worden. S_emeVerl)aftung hat nicht ausgeführt werden können, weil er in seincrkbisherigcn Wohnung und auch sonst hiernichtbetroffenwordenift, er latitirt daher oder hat fich heim- lich von hier entfernt. Ein Jeder, welcher von dem Aufenthaltsorte dcs 2c. Ar cndt Kenntnis: hat, wird aufgefordert, de_won der nächsten Gerichts- odcr Polizei-Bchörde An ctgc zu machen. Gleichzeitig werden alle Civil- und Militär-Behörden es 311- rind Auslandes dtenstergcbensk ersucht, auf denselben zu vigilircn, ihn im Vetretuzigsfalle festzunehmcn und mit allen bei ihm fich vdrfindenden Gegenstandxn urid Geldern mittelst Transports an die Königliche Stadtbmgtei-Direktion hicrselbst abzu- liefern. Es wird die ungesäumte Erstattung der dadurch entstandenen haaren Auslagen und ÖM vcrehriickcn Bxhördcn des Auslandes cine
[eiche Rechtswillfähri keit versichert. Yerlm, _den 11. quember 1868. Zönigliches Stadtgeri t, Abtheilung sur Untersuchungsiachcn. Kom. mission 11. fiir Voruntersuchungen. Signa'leiucn't. Der 2c.Arendt ist 41 Jahre alt, am 28. Dezember 1826 in Berlin geboren, evan- gelischer Religion, 5 Fuß 5 Zoll groß., hat schwarzbraunc, oben dünne
aarc, braungraue 'Augen, stark drmkle braungrazre Augenbrauen, chwar braunen Bart, breite freie Stirn, schmales Kinn, etwas lange Nase, leinen Mund, volleGefichtsbildung,„gesuneresichtsfarbc, vorn vonständige Zähne und ist korpulentcr, brettschultriger Gestalt.
Wiederholter Steckbrief. Königliches Kreis cricht u Sorau den 11. November 1868. An dem Tagearbeiter JeJdinaznd Keil" flu aus Soray, Kreis Sorau, soll eine dreiwöcvcntliche Gefän niß- sira e wegen Diebstahls bollstreckt erden. Sein gegenwärtiger Hiuf- entha1t 1st_ unbekanrrt. Wir ersuchen, ibn Vehufs dcr Straifvollstreckung an die nachste Gerichtsbchördc, rvelche uns hiervon Kenntniß geben wolle, abzuliefern.
Steckbrief. Der unten soweit thunlich näher bezeichnete Arbeits- mann Friedrich Au ust Christoph Schröder, am 1.April 1821 m dcm_ adeligen Gute Tohrbcrg geboren, (Gcn.-Verz. 1861/66 S.364 Nr. Wo), gegen Welchen, wegen Verdachts des schweren Diebstahls die Voruntersuchung und die Untersuchungsyaft beschlossen ist, kann nicht aufgefunden werden. Es werden daher alle Civil- und Militair- Behörden des Jy- u_nd Auslandes hierdurch ersucht, auf denselben Acht „zu'haben, ihn tm,Betretungsfa[le festéunebmen und an das Königliche Lliuts.gcr1cht,Abtheilung l., zu Segeberg, ab- liefern zu lassen. Wir versichern die sofortige Erstattun der entstehen- den Airslagcn und,dcn yerehrlichen Behörden des uslandcs auch eme gleiche Rechtswcklfährtzzkeit. „Zugleich wird Jeder, welcher von dem A"ufcnthalt des 2c. Schrö er Kenntnixt bat, aufgefordert, davon der nachsten Gerichts- oder Polizei-Behörde unvcrziiglich Mittheilung zu machen. Kiel„ den 10. November 1868. Königliches Kreisgericht. Utitersuchungsrtchter. In dem Gen.-Verz. a. a. O. ist folgendes St_gnaleinent angegeben: Statur mittel, Geficht oval, Haare blond, Stirn frei„ Augen blaugrau, Backen flach, Kinn rund. Auf der innern Seite des linken Utitcrarms die Fortuna auf einer Kugel; auf dem rechten Unterarm Christus am Kreuze,“ auf der Daumenwurzel der rechten Hand ein Anker blau eingeäßt; auf der linken „Hand eine Schnittnarbe.
Steckbrief. Gegen August Kampmann, angeblich von Neufchatel und gewesener meÉikanischer Offizier, ca. 30 Jahre alt, mittlerer Größe und schlanker tatur, mit blondcm Haupthaar und desgl. Schnurrbart, gclblicher Gefichtsfarbc und hinkendem Gange, ist Wegen Hülfeleistung bei Betrügereien Haftbefehl erkannt. Alle be- treffenden Behörden werden daher ersucht, auf den 2c. Kampmann zu fahnden, denselben im Befreiungsfallc zu verhaften und anher ab- zuliefern. Frankfurt a. M., den 12. November 1868.
Der UntersuchungSrichter 1)1'. Pfeiffer.
[3478] Bekanntmachung. Vorladung Militairpflicbtiger betr.
Nachvcrzeichnete in dem Jahre 1847 bezichcntlich in dem Jahre 1846 im Königreiche Sachsen geborene und militairpflichtigeoderzurück- gestellte Mannschaften haben weder bei der in dem Monat September vorigen Jahres stattgefundenen Rekrutirung noch sonst fich zur Unter- suchung ihrer Dienstküchtigkeit gestellt und Werden deshalb, da ihr Aufenthalt nicht zu ermitteln gewesen , in Gcmäßbcit Z. 75 des Ge- seßes über Erfüllung der Militairpfticht vom 24. Dezember 1866 und Z. 84, sowie Z. 143 der Ausführungs-Verordnnng zu demselben unter dem Bemerfen hiermit vorgeladen, daß fie, wenn fie nicbt alsbald fich gcftcllen und über ihre Abwesenheit fich genügend zu entschuldigen ver- mögden, nach den gescßlichcn Bestimmungen als Angctrctene betrachtet wer en.
Zugleich Werden alle Obrigkeiten, welchen die genannten Indivi- duen vorkommen oder bekannt sein sollten, angewiesen, bezichcntlicb ersucht, dieselben von dieser Vorladung in Kenntnis; zu scßen und nach Befinden mittelst Zwangspasses oder da nöthig, mittelst Schubkrans- ports in ihre Heimath zu weisen. . , _
Die unter dem 13. Dezember vorigen Jahres wegen der Militair- abscnten aus dem Jahre 1866 :e. erlassene Bekananacbung hat fich bezüglich des in dem derselben beigefügtenVcrzeichni11c111it aufgeführten
d t Franz Ludwig Salzbrenner aus Neßschkau erle ig . Zwickau, den 30. September 1868. _ „ _ Königlich SächÜsFx Kreis-Direction. e. *
V e r z e i ck 11 i H „ dcr abwesenden Militairpflichtigcn dcs Zwrchaucr Re-
-gier11ngs-Bczirkcs aus den Altersklassen 1867 unda1866.
14. Aus der Altersklasse1867. W
Vor- und Zuname. | Geburtsort.
SOlößMn-Porsckycndori. artba. hemniy. , ,
ändlcr, Robert, -artellieri, Carl Georg Paul, Dolgc, Carl Bruno, Leutzsch, Theophil- Normann, Gustav Adolph,
Auerswald, Christian Gottlieb, | Gablenz. ] |
5635;