33 Inländer, _ Attsländcr, die juristische Fakultät 19 Inlßndcr, _ Ausländer, die 111cdi9;.é'_c„“k,? Fakultät 230 Inländer, 9 Qlusxander, zusammen 239. Die philosophische Fakultät: 8) Inländer unt dem Zeugnis; der Reise 66, 5) Jnländcr ohne Zeugniß der Reife ngch §. 36 des Prüfungsrcglemcnts vom 4. Juni 1834: ], (:) Auslander 4, 6) Akademiker auf der land1virthschaftlichcn Akademie zu Eldrnax 21 Inländer, 8 Artsländcr, zusammen 100. Außer diesen immatrtkultrtcn Studircndcn besuchen die hicfigc Univcrfität als nur zum Hören der Vorlesungen berechtigt: 1) nicht immatrikulirte Pharmazeuten 20, Z)? Forstkandidatcn 2, 3) Kandidaten der Chemie 4, 4) Doktoren der
cdizin 8, Summa 34. Es nehmen mithin an den Vorlesungen Überhaupt Theil 425.
Nichtamtliches.
Preußen. Berlin, 15. Dezember. Ihre Majestät die Königin wohnte gestern der Gcncraloersammlung des Vereins zur Pflege der im Felde vcrwunhetrn uud erkrankten Krieger bei und empfing Abends Ihre Kömgltchen Hohetten den Kronprinzen und den Prinzen Georg'von Sachsen. _ Ihre Majestät crthcilte gestern dcm Königlich portugresrschrn und Großherzoglich mrcklcnburgijchen Gesandten dre nachgesuchte An- trittsaudicnz. ' _
_ Sc. Königliche Hoheit der Kronprinz stattete, ww der 25115anth aus London berichtet wird, am 11. Morgens, troy dcs regnerischen Wetters, dcm Lager 111 Aldershott emen Besych ab und hielt eine Revue Über die Truppen. Von dort rcrstc Se. Königliche Hoheit nach London, wo inzwischen Ihre Könzg- liche Hoheit die Kronprinzessin von Schloß W111dsor7em- getroffen war. Das Kronprinzliche Paar wohnte cinem Concerts der Sacred Harmonic Socicxh in Exctxr Hall bei und kehrte nach demselben nach Schloß W111dsor zuruck.
_ D*:r Bundesrath des Norddeutschen Bundes hielt heute eine Plcnarsihung ab:
_ Dcr Attsschnß des Bundesrathcs des Norddeut- schen Bundes für Rechnungswesen versammelte sich gestern 311 ciUcr Sihung.
_ In der hrutigen (4) Sixzung des Herrenhauses, Welcher der Handcls-Ministcr Graf von Ichplrß, der Iyßtz- Minister 1)» Leonhardt Und mehrere Regierungs-Konnms)are beiwohntcn, wnrde zunächst [*rschloffcn, die aus dem Abgeord- netenhausc herühcrgekonnncmc thinschiffahrts -Akte durch Schluß- bcrathung zu erledigen,“ znm Referenten wurde Hr, v. Gru- ner ernannt. Frrner wa vom Abgeordnetcnhause der Antrag 1). Gucrard. auf Abänderung des Art. 84 der Verfasjungs- urknndc hcrübkrgrkommrn, Das Haus beschloß nach'kurzer DiZkussion Über denselben am nächsten Donnerstag in dre Vor- brrathnng im ganzen Hause zu treten. Die Kommission für die Fischeréi- Und Iagdpolizei-Gesch- hatft'ch konstituirt. Vorsißcn- derist Hr. v. PlöH, Stellvertreter Graf Ritthcrg, SchriftführerFrhr. v. Bodelschwingh Und Steklvcrtretcr Herr v. Rochow-Pleffow. Auch die Petiti011skonnnission hat sich konstituirt. Vorsißenher ist hier Graf Brühl, Stellvertreter Graf Malhahn, Schrrft- führer Frhr. v. Stcinäckcr , Stellvertreter Herr v. Manteuffel- Rcdcl. Neu in das Haus eingetreten sind die Herren Grafen Arnim- Bohxzenbnrg, v. Szcrdahclhi Und Graf Rcwentlow- Farwe,“ dieselben wurden vom Präsidenten als Thcllnchmcr an der gemeinsamen Arbeit begrüßt. _ Dann trat das Haus in die TagesordnUng. Der erste Gegenstand derselben war Her Bericht der 1)(. Kommisfion Über den Gcscßentwurf betreffend die Rechtsverhältniffe drs Stein- und Braunkohleancrgbartes in dewjenigen Landestheilen, in welchen das Kurfürstltch sach- sische Mandat vom 19. August 1743 GcscYeskrast har.
An der Gencral-Diskusston bsthciligtcn sich dre Herren Dr. Dcrnhurg, als Referent, GrafRittbcrg, Or, Tcllkampf und der Handels-Ministcr Graf v. Ihenpliß, der sich nzrt den An- trägen dcr Kmnmission einverstanden erklärte, so wre der Kom- miffar dcs Iustiz-Ministers, Geh, Iustiz-Rath Frhrv. Glaubth. Bei der SpezialdicZkussion wurden die ZZ. 1,1111?) 2 auf Vorschlag der Kommission in dcr Faffung der Rrgtcrungs'oorlage „ohne Debatte angenommen. Für Z. 3 empfahl dre Komnnsfion folgeUde Fassung:
»Die bei Erlaß dicses Gcschcs nach Z. 1 bestehende Kohlcn-Abbau- gerechtigkeit, sowic diejenigen Kohlcn-Abbaugcrcchtigkcitrn, 1vclche gemäß Z. 2 von dem Grundeigcnthum abgetrennt worden find, haben die Eigenschaft UUchcglichcr Sachen und können in das Hypothekcnbnch cängetragcn wcrdena , .
Das Haus trat nach einer kurzen Befürwortung drs Anz rragcs durch dM Referenten 1)r.De1'11burg ohne Diskussion ber und aenchmigte gleichfaljs den Z. 4 in folgender Fassung:
»Es finden auf dieselben hinsichtlich der Veräußerung, der Ver- pfändnng und des Arrestcs , sowie in Bezug anf dic SUblmstation, den Konkurs und die Rangordnung der Gläubiger die geschlichen Bc- ßimmnngen Anchrdung, wclche in dieser Beziehung für verliehencs Bcrgjvcrkscigenthmn gelten.»-
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Der Z. 5 xvurde auf Vorschlag der Kommisfion in de cJz'tffung dcr Regierungsvorlage angenommen, dagegen empfahl dre Komnnsston. dem Z. 6 folgende Faffung zu geben;
Befinden fich auf dem Grundstücke, von welchem das Recht zu Stein- oder Braunkohlcnbcrgbau abgetrennt worden ist, Eintragun m im Hypothcfcnbuche, Welche fich auf die anstehenden Kohlen mitgzn ziehen, so kann gleichwohl auf Antrag des Berechtigten die ANW?" bung der Kohlen-Abbaugcrcchtigkeit und deren Eintragung auf eil" besonderes Folium dcs Hypothekenbuches erfolgen; es find aden alsdann die vorhandenen Eintragungen unverändert auf dicses „, r Jolium mit _zu übernehmen , wenn nicht die eingetragenen Rcalintcr- effentcn die Kohlenabbaugcrcchtigccit aus der Haftbarkeit gänzlich ent- lassen haben oder die Aufhebung der solidarischen Verpflichtung des Grundstücks und der Kohlen-Abhaugcrechtigkcit vereinbart worden ist
Auf dem Folium dcs Grundbesiyes ist bei jeder bczü lichen Po'ft W ?ernxcftrkcn, daß und auf welchem Folium die Uebchrr-gung ge-
«en 1 .
Dcr Uebertragung dcr begüglichcn Eintragung bedarf es nicht wenn der Kohlen-Abbaubcrechtigte cin Unschädlichkcitsattcst nach Maß! gabe dees Gcseßcs von 1850 ((Hcsrßsammlung Seite 145) bcibrinqt.
Em solches Unschädlichkcitsattcft kann von den in Z. ] desselben Gescßcs bezetchnetcn Behörden auch dann crthcilt worden, mcm, die vorhandenen Eintragungen im Hypothekenbuche nach Abtrcnnunq der Kohlen-Abbarxgercchtigkcit noch innerhalb der ersten zjvci Dritte] dcs Werths ländlicher oder der ersten Hälfte des Werths städtischer Grund. stuche versichert sind.
Sipd aus dern Grundstücke gerichtliche Depofitalgcldcreingetragen, so ist hmfichtltch thrcr die Erthcilung dcs Unschädlichkcitsattcstcs an die Zustimmung des zu„ständigrn Gerichtes gebunden.
An der Dehatte Uher dtescn Paragraph betheiligten sich die Herren Graf Rittbcrg, v, Vernuth, Frhr. Senfft v. Pilsach, der Referent 1)1*,„Dcrnburg, der Handels-Mmistcr und der Regie. rungs-qunnsmr Frhr. v. Glaubih , worauf der Antrag der Konnmsswn genehmigt wurde. .
Dem Z. 7 des (Hrschcs empfahl die Kommission folgende Fassung zu geben:
»Mchrcrc Kohlcnabbaugcrcrhtigkcitcn, jvclchc drmsxlhcn Berechtig- ten zustrhen, können Unbeschadet ihrer rcchtlichcn Besonderhcit auf einem J-olium dcs Hypothckcnbuchcs cingctragcn wcrden,
Sollen 111chrcrc mit ihren Fcldcrn an cinandcr grenzende, so wie zu eincmxinhcitlichcn Bau zusammengefaßtc Kohle1mhhaugcrcchtig- fcitcn zu cmcm rcchtlichananzcn Vereinigt und als solche unter einem gemeinsamen Namen im Hypothckcnbuck)c eingetragen wcrden, so be- dachß'cts hierzu einer gerichtlichen odcr notariellen Erklärung dcs Bc- rc tg cn.
Haften in Pirscm Falle auf dcn zu Vercinichdrn Kohlcnabhau- gerechngkeitcn Eintragungen im Hypothckrnhuch, so ist außerdem eine mit den Rralhcrechtigtcn vereinbarte Bcstimnmng darüber erforderlich, das; unh in,1vclchcr Rangordnung die Rechte derselben auf die zu einem cmhcltlichcn Ganzen Vereinigten Kohlcnabbaugcrcchtigkcitcn übergehen sollcn.«
Das Haus trat dem Anfrage ohne Debatte bci, grnchmigte arif Antrag der Konnmsswn die Streichung des I". 8 der Re- gterxmgsvorlage ,_ und dre übrigsn ZZ. dcs Geschcs in dcr Fas11n1g_dcr chrcrungsvorlage; Dem Titel des (53916th ["can- tragtc Graf Brühl folgende Faßung zu gehen:
»Gcscß, betreffend die Rechtsverhältniffe dcs Strin- Und Braun- kohkrn-Bcrgbancs in früher säck1fischcn La11dr§thcilcn.« ,
Nachdem 5er ch1crungsko1mniffar Gch. Iuftiz-Rath Fret- herr v. GlaUhlxz nnd der Referent 111“. Dernhurg sich dagegen artsgesprochrn , wurde der Antrag abgelehnt und das Grsch dann nach der obigen Veschlußfaffung im Ganzen genehmigt.
Es folgte hterauf dre Schlußberathung Über den Gesch- entwurf wegen Aufhebung des Zollcrlasscs bci dcr Verzollung fremder Waarcn auf den Messen zn Frank- furt «. D. Der Refrrent Herr Camphauscn-Berlin beantragte dcm Gesehentwurf dre verfaffmmsmäßigc Zustiumnmg zu cr- thetlen. Das Haus trat dem Vorschlage ohne Debatte [set. Es folgte dre Schlußbrrathung iibcr den Gcsrhcntwurf, hctrefferxd die Aufhebung der Instruktion für die westpreußisckyc Regt?- rnng vom 21. September 1773 in den zu Westpreußen glbW' gen Landesthcrlen. Referentwar Herr v. Bcrnuth,“ Korrcfkkknt: Herr von 'Below-Hohendorf. Die Anträge der Rcfcrcntcn gmgen dahin:
1) in dem Artikel 1. und in dem Artikel 111. des Gesehen,“ wurfs an der offen gclaffcnen Stelle einzufügen: »Von! 1.21prll 1869c-,* 2) im Cingauge die Worte: »znr Herstellrtmx MUZ den gegenwärtigen Bcdürfnisscn entsprechenden RcchkszllsWW cha zu streichen,“ 3) dem Titel des Gcsrßcntwurfs fOlgknkkc Faffung zu geben: Entwurf eines Gcscßcs, betreffend dre Aufhebung einiger, in einem Theile Wcfiprcußcns noch geltenden Be“ stimmungen dcr Instruktion für die Westpreußisehc Regierung vom 21. September 1773,“ 4) in der aus dcm Iorftchrndcn fick) c'rNkchde" thlssylng dcm (Hrschentwurf dic verfassungsmäßigc GcnchnngUUg 1" cr )et cn. , .
Nachdrm sich der Iuftiz-Ministcr ])1'. Lconhardt Unt dtcsen von dem Rcfcrcnten Herrn von Bcrnuth brfr'irwortctcn An? trägen einverstanden erklärt hatte, wurden dresclben ohne DL- batte genehmigt. „ ], ,
Es folgte die Schlußbcrathung über die von dcr KÖmJ' lichen Staats-chicrung vorgelegten Und vom Abgeordneten-
Propinzial=Schu1kollegiemsprachen der Abg. Laßwiß und der
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berathenen St«1at§öerträge, nämlich: 1) den Vcrtra WFM Preußen und" Lubeck m Bfetrkeff per Zoll- und Steuer? Zcrhännjffc mehrerer lnbecktfchcr Gebtetrtherle, vom 28. Mai 1868 ,' 2) den Vertrag zwxschcjz Pr_e_ußen und Hamburg in Betreff der
011- und Steuerverhalxxnne mehrerer harnburgischer Gebiets- Weile, vom 28.211111 1868,“ 3) den Verkrag zwischen Preußen und Oldenburg „111 Betreff der Zoll- 11111) Stencrherhältniffe des
ürstcnthumskLubch mri) Yer „Mit demselben znsammcnhängen-
dcn ojdenhurgrschcn Gchrcfsthctlc, vom 7. Oktober 1868. Der Rcfccht Herr v. Sydow empfahl, „den Verträgen die ver- faffungsmäßige Zustmrnmng zz: erthmlrn und das Haus trat dem Anfrage ohne Weiteres hct. " _ Es folgte dre Schlußberathung uber die von der Königlichen Staatsregierung vorgelegte und 'vonr Abgeordnetenhausc bc- rathcnr, untcr dem 3. Oktober 1868 xmt der freien und Hanse- ftadk Hmnbnrg getroffene protokollartsehc Vereinbarung wegen Uebernahme der ZoU- und Strucrverwaltung dnrch Preußen in den dem Zollveremc a1xzrtschltrßcndcn hambnrgischen Gebiets- theilen. chcrcnt war wrcdcrum Herr von Sydow , welcher glrichfalls dre Atmahme der Vorlage empfahl, das Haus schloß sich ohne Dtansswn an. ,
Es folgte 105611111 516 Schlußbrrathung über denGcsrH- Entwurf , hetrcffrnd dtc „Aufhebung des Hypothekcnamtcs- Meisenheim: und die Vereinigung des Bezirks desselben mit dem Hypothekcn-Amcheztrk Simmern. Der Referent Herr Blömcr empfahl, dem Geschcx1twurf in unveränderter Faffung die Gcnchnngung zu erthctlrn. Das Haus trat dem Antrags ohne Debatte bet. '
Demnächst“[»rgann ÖW Bcrathrmg des Berichtes der ver- einigtrn Konmnsstoycn Fiir Iustizsachcn und für Handck und Gewerhcangelc'gqnhettcn UVEX" dcn Gesehcnrwurf , betreffctrd die Abändrrung einiger Bcstrnnnungrn dcr Konkuré'ordnung vom 8. Mtcn 1855, wclche ber Schluß unseres Blattes noch fort- dauer e.
_ Im weiteren Verlaufe der gestrigen Sißnng des Hauses der Ahgxordneten wurde die Spezialdebatte über den Etat des Mnnxtermms der geistlichen U. 1. w, Angelrgen- heiten fortgeseßt, aber. noch Nicht beendet.
Nachdem der Minister der geistlichen 2c. Angelegenheiten, 1)» von Mrihlcr, nach drm Abg. Twestcn das Wort ergriffen hatte, fand 11011) eine kurze DiSkusfion statt, an wrlchcr sich die Abgg. Strucknmnn, Or. Wchrcnpfennig und Uloth bethei- ligten. Bet der hierauf erfolgten Abstimmung wurde der gestern mitgetheilte Antrag der Konnniffaricu des Hauses an- genommen.
Zu Tit. 10: Andere persönliche Aquabeu 6245 Thlr. be- antragte der Abg. 1)1-. Trchow , nur 6045 Thlr. zu bewilligen. Dieser Antrag wurde ohne Debatte angenonuuen.
' Zu Tit. 11: Sachliche Artsgaben 29,674 Thlr., beantragte gleichfalls dcr Abg. ch'how, mtr 29,352 Thlr. zu bewiÜigen. Auch dieser Antrag wurde angenommen.
ZU Tit. 14: Besoldungen Und Zuschüsse heim katholischen Kultus 431,837 Thlr. 16 Sgr. 10 Pf., hatte der Abg. v. Mal- lmckrodt folgenden Antrag gestellt: anstatt der &] Titel 14 ge- fordcrtcxr Summe nur 430,737 Thlr. 16 Sgr. 10 Pf. zu bewilli- gen; „Dre Abgg. von Mannckrodt, von Latwrff und von Czar- [MIT: )))rarhen Über diesen Antrag, welchcr demnächst abgelehnt wuyrhc. Vor dem Schluß der Sihung legte der Handels- Mlmstcr Graf von Iyenplih eincn Gesehentwurf vor: be- treffend die Verwendung des Garm1ticfonds von 23; Miklioncn Thaler, welcher nach bestehenden Verträgen fÜr die Cöln-Min- dener Etsrnhahn festgehalten worch. leUéhcr dcn Gcschenthrf wurde die Vorberathnng im Hause € 01611.
Schluß der Sihrmg 3 Uhr 35 Minuten.
** Die heutige (24) Plenar-Sißung des Hauses der Abgeordneten wurde um 1031 Uhr durch den Präsidenten VOWForckenbcck“ eröffnet. A111Ministertisch befanden sich der MMW der geistlichen , Unterrichts- und Mcdizinal-Ange- [?JLUHetten ])1*. v. Mähler, der Minister für die [andwirthschaft- [ichen Angelegenheiten v. Selch0w und mehrere Regierungs- Konnnjssare.
„ DteTageZordnung betraf die Vorberathung deSEtats des M1U1stxr11t111s der geistlichen, Unterrichts- und Medizmal-Ange- legenhexten für 1869, fortdauernde Ausgaben, Kapitel 64, Trt. F) 11. _ Oeffentlicher Unterricht. Cs nahmen das Wort dre Bayern. DZJFYLasxer, Dr. Karsten,- 1)1'. Klein, 1212 Vlrcbow/ WWW?" Hohenrohe hat in Folge besonderen Auftrags"des Königs die An [ Ümft,“ der gerstlichen, Utzterrtchts-_ UNd MMM“ " Bc laubtgungsschreOM des neuerrranntcn wurttembergrschen in JTYYÉkTthsLsFMÜZ-nv- Muhler grtff zu wiederholten Malen Geéandtcn am Königltchen Hofe, Fretherrn v. Soden, entgegen-
, * . , enommen.
ZU den emzelnen Positionen, UUd zwar zu TW ]5"]7- g _ Der Reichsrathskammer-Ausschuß hat das 2. und 3. Buch
des Civilprozeß-Entwurfs in zweiter Lesung erledigt.
Oefterreich-ngarn. Wien, 14. Dezember. (W, T. B.) In der Sißung des Reichsraths legte der Finanz-Minifter 621'ch'
„ Das Haus trat [*eim Schlu e des Blartes in die chr Tit. 19, Universitäten, ein.ss Debatte
„ _ Dcr hiSher als Spezial-Kommissarius in Glo 11: be- schafttgte chteru11gs-Ratl) von Awehde ist als Hülstrbeiter
YMDZY Kollegium der General-Kommission zn Posen berufen
_ „HL11110ver,13, Dezember. Der ständis € Aus u' at scnrruMßungen gesrcrn geschlossen. Seine Aéhritcn sténdß „FN- schlume' waren Zuerst vorbereiteUder und formrllrr Natur. Er sehte eme Geschaftsordnung frsr, heschxoß cin Kassewrrgulativ, ernanzrte das„Suhalternpchnal und wählte einen Wegebau- Tcchmker. Fur dre Ueberwachung der Blinden» Taubstunnnen- u:)d-Irrrxranstalten des Landes wurde eine fi'rnfglicderige Kom- 12151thle ezYxYLsÉZtY l„ZZalcklretZ;hed Petitionen der Gemeinden um
6, , e e an an em rovinir I LÜUÖLRYWLLÖOUULL ÜZcrwiesen. P zalfonds MMM dem
(Z" na rü “, 1“. Dezember, H. C. DiE'Lan-d a t
dcs ,)“Urstxnthmxrs Osnabrück: ist (1fo den) 23. 5, zu eianÉhBL- rathung UherkBerembarUUg wegen eines aus dem hannover- schen Provmzralsonds zu zahlcndcn Aversums für Besoldun- gen TL zusammenbcrufen. ' J ,Hamburg, 14. Dezember. (HV. A.) Dle erste Sihung rer Vurgershasx nach thrcr halbschiedlichen Erneuerung fand heutemMrttag statt., Der Alterspräsidcnt ließ die Wahl eines prquwrljchcn Vorstyench vornehmen, Welche auf [)x', Bau- merstCLSr Yi.
a "fert. DreZdeu, 14. Dezember. (Dresd. Bei
Ihren Komgltchen ngestätcn fand gestern ReZthittag aus 211111113 Her Anwesenheit Sr. Excrllcnz des erchkanzlers 11131) Komgltch prertßrsrhrn Mmistrr-Prästdrnten Grafen von Btsmarck-Schönhauchn em größeres Diner statt, zu welchem außer, dem Bundeskanzler untcr Andern: auch der Königlich prcußtsche Gesanhtg qm hiesigen Königlichen Hose, von Eichmann, der Konrgltch „prenßische Wirkliche chationF-Rath von KeudeQder Vorstßendrmr KöniglichenGesammtMinisterinm, Staats-Mzmster [)r, Freiherr von Falkenstein, der Minister der, artswarttgen Angriegenhexten, Staats-Minister Freiherr von Friesen und der Krregs-Munster, Staats-Minister General.- Lleutenant von Fabrrce, geladen waren. _ ,_ Zu de'xrqfurstlrchen Personen, welche vorgestern Sr. Ma- jestät rhre Glnckwunsche dargebracht haben, ist noch Se. Hoheit der reglerende H erz 1)ng rjrst von Sachscn-Altenhurg zu nennen, welcher„Nachnntrags hier cmgetroffen, Abends 6 Uhr bei Ihren Maxestgtcn erschten und später mit Allerhöchstdetrsclben den Thee einnahm.
_ Bel d'eanaladinxr, welches zu Ehren drs Geburts- festes Sr. Maxeyftat dcs, Kömgs unter Theilnahmc dcs Bundes- kanzlers, dcs drpl0nmt_1schen Corps, der Staats-Ministrr, meh- rerer hohrn HQ|, Mtlttär- und Civilbeamtcn und des Ober- Burgermctßers der Residenz vorgestern bci drm Minister der «ruswarttgen Angelegenheiten Staatsminister F eiherrn v..,Frresen statxfaUH, brachte den Toast auf Se. Maje) ät den Komg dcr Katserltch französische Gesandte Baron v. Forth- Rouen 916 der Doyen des hiesigen diplomatischen Corps aus. 'Dteser „Toast wnrde von dem Staatsminister Freiherrn v. Frtesen mrt einem Toast auf das Wohl der hohen Sou- veraine erwidert, deren Repräsentanten an seiner Tafel vereint waren. _ Nach diesem Diner hcsnchtc der Bundeskanzler 110ch die von dem Staatsminister General-Licntcnant v. Fabrice veranstaltete große Soiree, welche auch Ihre Königl. HYeiteu der Kronprinz und die Frau Kronprinzessin, Se. Königl. „oheit der Prinz Georg mit ihrer Gégrnwart beehrtcn. Auch das ge- sammte diplomatische Corps, dic Staatsminister, dic Generali- tät 2c. waren anwesend,
_ Sc. Excellenz der Bundeskanzler und Königlich preu- ßischc Ministcr-Präsident Graf von BiZmarck-Schönhau- sen ist in Begleitung des Wirkl. Legationsraths von Keudell geftxrér Ahétnd 7 Uhr mittelst Extrazugs von hier nach Berlin uru geret .
z _ DerKönig hat den zum Kaiserlich brasilianischen Ge- neralkonsul für das Königreich Sachsen ernannten Antonio Marques Soares in dieser Eigenschaft anerkannt.
?Württemberg. Stuttgart, 14. Dezember. (W. T.B-) Die Adreßkommission dcr Ahgcordnctenkammer hat ihren Be-
richt abgefaßt. , Munchen, 13. Dezember. (N. K.) Fürst
egteryngs-Kommiffarius Geh, Ober-Regierungs-Rath Knerk. P „Dre Positionen 15_17 so wie Tit. 18,“ Wtssenschaftltche 1cUfUUgSk-ommiffion, wurden darauf genehnngt.