Ge ern 'ührten Se. Majestät J rer Majestät der Königin von EnZandKie Mannschaften des Leutschen Geschwaders ain Schloß von Osborne in Parade vor. Abends erfolgte drs
Abreise Sr. Majestät.
_ Ueber die Anwesenheit Sr. Maießät desKaisers und Königs am en lischen Hofe liegen heute folgende
Meldungen des „W. T. .“ vor: Comes, 8. August. In den GärLen von Osborne House
and heute Vormittag eine Parade der Offiziere und Manx:- xcdaften des deutschen Geschwaders vor_ Ihrer Majßstat der Königin Victoria ftatt.„Se.Ma_1_eftätderKa1ser, Allerhöchstwel er die Uniform emes englrjchen Admirals trug, befehligte per önlich die in dxr Stärke, von etwa 1500 er- schienenen Matrosen und hatte 5121616811 in emem Carré auxgejtellt. Der Parade wohnten Se. Königliche Hoheit“ Her Prmz 11011 Wales und die anderen Mitglieder der Kömglrcheq Familie sowie der erste Lord der Admiralität, George Hamiltyn, her. Der Kaiser sprach nach der Parade den Mannschgsten im Namen der Königin deren hohe Anerkennung für ihre _vor- " iche Haltung aus und schloß die Ansprache 11111 einem
“maligen Hoch auf Ihre Majestät, in welches dre Mann- schaften enthufiastisch einstimmtxn. . ck ,
Abends trat Se. Majestät dte Rückrsne an; Bei dem Abschiede begleitete Ihre Majesxät di? Königin drn Kaiser bis an den Wagen und küsst? 1hn auf heide Wangen. Sämmtliche Mitglieder drs ei1g1ischen K_ömg-Z- hauses fuhren mit nach dem Quai von Osborne, wo „116 von St. Majestät herzlichen Abschied nahmen; nur_ der'Prmz und die Prinzessin von Wales begleiieten Se. Majextäthiszur Yacht „Hohenzollern“. Nach einer séhk herzlichen Verabschiedung dampfte die „Hohenzollern“ Abends gegen 8 Uhr x_mter dem BMW: der Geschüßs nach Dovrr ab. Dorf 116th W „Hohen- zollern“ zu dem deutschen Geschwader, welchoxs 'hersrts um 4 Uhr Nachmittags zur Abfahrt nach Dover die Anker ge- lichtet hatte und morgen in «(ler Frühe die Fahrt nach Ant- werpen fortseßen wird.
_ Ihre Majestät die Ka_iserin und Köpigin Augusta empfing gestern den Beyuch Ihrer Ma1€1tät der Kaiserin und Königin und hsmchte heute Mer: höchfidieselhe im Neuen Palais.
_ Die A(lerhöchsten KabinetE-Ordres, durch welch? Se. Majestät der Kaiser und König Ihrer Majestät der Königin von Großbritannien und Irland, Kaiserin von Indien das 1. Garde-DragonerMegiment und S1“. Königlichen Hoheit dem Prinzen von Groß- britannien und Irland, Herzog von Cambridge das Jnfanterie-Negiment von (Soeben (2. Rheinisches) Nr. 28 verliehen haben, lauten folgendermaßen:
.Durchlaucbtigsée GroßwäÉ-tigste Fürstin, Freundlich geliedte Muhme, Schwestrr und Großmutter!
Die aufrichtige Genugthuung über den mir gewordenen freund- lichen Empfang in Ew. Könéglicken und Kaisrrlirken Majestät Landen hat in mir den innigen Wunsch angeregt, Ew. Königlickoen uud Kaiserlichen Majestät einen Beweis meiner herzlichen Zuneigung geben zu dürfen. Nicht besser aber weiß ich diese zum Ausdruck zu bringen, als wenn ich Ew. Königliche und Kaiserliche Majestät bitte, zu meiner Armee und Marine in näbéreBeziebungen treten zu wollen und zu genehmigen, daß ich Ew. Königlichen und Kaiserlichen Majestät Ernennxng zum Chef des 1. (Harde-DragonewNegitncnts aussprechen darf. Meiner Armee, welche an meinem gegenwärtigen Aufenthalt hiersclbst dcn regßen Antheil nimmt, wird dies zur hohen Ehre gereicben, umsomehr, da sie schon Ew. Königlichen und Kaiserlichen Majestät Herren Söhne zu ihren Mitgliedern zählen darf. Ick Luke das 1. Garde-Dragoner-Regiment gewählt, weil bei ihm 1112111 viel- geliebter Valet, Ew.König1ichen und Kaiserlichen Majestät Schwieger- sohn Dienste geleisict hat, und weil da? Regiment durch sein Verhalten iq Krieg 11111) Frieden mit dafür bürgt, daß es fich seines hcbm Chefs (111x211 würdig crweiscn wird. Das Regiment wird fortan ,1. Garde-Dragsncr-chiment KÖNiZiU von England“ benannt und angewiesen werden, Ew. „1151113111211 und Kaiserl'Öen Majestät dcn Rapport und die Offizisr-Rangliit'e zu den bestimmten Terminen einzurrichen. Indem ich noch hinzufüge, daß EmKönigliche *und Kaiserliche Majcstät mir durch Erfüllung meiner Bitte eine herzliche Freude herciien, verbleibe ich mit der Verfichcrung der voll- kommensten Hochach1ung und unwandrlbarer Freundschaft
Ew. Körxiglicben und Kaiserlichen Majestät freundwiUigcr Veiter, Bruder und Enkeisohn Osborne, den 2. August 1889. W i l h e lm.
An die Königin kes Vereinigten Königrrichs von Großbritannien und Irland, Kaiserin von Indien.“
.Durcblauchtigster Fürst, freundlich [iiber Vetter!
Ich möchte die jetzige freudige Gelegenheit Meincr Anwesenheit in England nicht vorükergeben lassen. ohne den schon lange gehegten Wunsch, Ew. Königliche Hoheit in nähere Beziehungen zu Meiner Armee treten zu sehen, zur Ausführung zu bringen, indem Ich Ew. Königliche Hoheit beute bitte, die Stelle als Chef des Jvfanterie-Reßiments von Soeben (2. Rheinisches) Nr. 28 annehmen zu onen. Wie Ich auf die Erfüllung diefes Wunsthes überhaupt hoben Werth lege, so möse Uv. Köpigliche Hoheit die Wahl gerade des genannten Regiments daran erinnern, daß daéselbe schon in früheren Zeiten aus Anlaß der treuen Freundsckyaft vnd glorreichen Waffenbrüdersebaft zwischen Deutschland und England die Ehre (gehabt.:ibat, einen hervor- rageudcn englisckx-en Feldherrn, den Feldmarsrhall Herzog von Wellington, lange Jahre an seiner Svise zu sehen. Das Regiment wird stolz darauf sein, fortan Ew. Königliche Hoheit, den jetzigen bewährten Oberkeieblsbaber des britischen Heeres, seinen hohen Chef nennen zu dürfen, und es wérd fick) gewiß dieser neuen Ehre fortgeseßt würdig beweisen. Ich habe das Regiment angewiesen, Ew. Königlichen Hoheit den Rapport und die Offizier- Ranglifie einzureichen und verbleibe .
Ew. Königliihen Hoheit ireundwilligrr Vetter Wilhelm.
Osborne, ten 2. August 1889.
An des Prinzen Georg von Großbrikannien und Irland, Herzogs von Cambridge Königliche Hoheit.“
_ hre Majeüät die Kaiserin Augusta t aus VeranlaZung des 501'ährigen Dienst-JubiläumS des _enerals der fanterie von Strubberg folgendes Handschrerben an dense n gerichtet:
„Wohl selten hat das Jubiläum eines treuen Dieners der Krone und des Vaterlandes Mick) mehr betroffen, als das Jhrige, folge Jeb dock) seit so langen Jabren mit Anerkennung und Thrilnahme Jbrcr ehrenvollen Laufbahn und kin Jeb Ihnen für die Meiner Er- ziehungs - Stiftung als Kurator geleißeten selbstlosen Und unsckäßbaren Dienste zu so warmem Dank verpflichtet. Sie kennen diese Ihnen gewidmete Gcfinnnng und Ich brauche fie heute kaum zu wiederholen. Wenn Ich auf 'die Zeit zu- rückblickr, die Sie in der Armee gedient haben, so ist fie in Meinem Gedächtnis; untrennbar ,ppn dem hehren Bilde des Kaisers und Königs, Meines bcüugegangenen Gemabls, der Sie per- sönlich ebenso schätzte, wie Er Jbr Wirkrn anerkannje. Ich glauke Ihnen daher eine besondere Freude dar:!) ein Ankenken zu erweisen, welches dieses Bild vergegenwärtigrn und Sie gleichzeitig erinnern soll an Ihre in Dankbarkeit Ihnen stets wohl- geneigte
Babelsberg, den 8, August 1889. An den General der Infanterie ron Stiuhkerg. Berlin.
Auguüw'
_ Der BundeSrath hat in der Sitzung vom 4. v. M. (§. 366 der Protokolle) befchloffxn: _, 1) dem §. 89 Abfaß 3 der Ausrührungshettimmungen zum Zucker-
t'euer ese fol ende affun zu geben:
f „LTZ:- CdeknißF der gBestcndéauirabme hat_der Lagerénkahcr durch Unterzeichnung der Aufnahmeverhan_dlung als r1ch11§ anzuerkennen und zugleich chenfaUs schriftlich zu erkTarcn, daß _er iar drn Bctrqg der Verbrauch?:bgWe, welche auf de11 Zuckervorraxhßn ruht, 1,0-"1:111 die lcßtcren nia“): etwa auf dem Fahriklager. «weißlich durch 31111111 zu Grunde geben, 1715 zum Nachweis dcr Entrichtung der Abgab_e oder bis zur stattgebabtcn Abfertigung kes Zucker? aus dem Fahr1klager im gchundenen Verkchr die Haftung ühkrnebmx“, urid _ _
2) im § 12 des Zuckernkederlagcongulativs hinter „basiet' em Komma und die Worte einzuschaltrn: .
.info-wei: der Zucker nicht ctwa im Vergütungslaxer odcr kr: der Versendung von demsklben im 92111311an?" Verkehr crwsi811ch durch Zufall zu Grunde geht." _ _ , .
In einer Verfügung an dre Promxzzial:Steuer:?Orrektoren vom 31. Juli bemerkt der Finanz-Mimjter, es werde durch vorstehenden BundeörathsbefchlYß anerkazmt, daß für Zyckxr, welcher vor dem Uebergang m den freten Verkehr erwets'rich durch Zufall zu Grunde geht, weder die' Yerbrauchßabgabe zu entrichten, noch die gewährt? Materie;ljxeuervsrgütung „zu erstatten ist. Ob und inwieweit 6111 zufalligerUnterggng des Zuckers als erwiesen anzusehen 161, hat 11141edem einzelnen Falle das Hauptamt nach Maßgabe der Bestimmungezi unter 14 der Anweisung zur Ausxührung des Verrr11§zollgeyeßes zu entscheiden.
_ Der ReichUagS-ngeordnete für den sächfischen 11. Wah1kreis, Rittergutsbenßer Günther aux Saalhamen, ist, laut Mittheilung des „W. “". ' .“ aus Dresden, gestorben.
_ Der kom ndirende General des 111. Armeß-Corps, Gener9.l:Lieutenan 1 ns_art von Schellendorff, hat eine längere Vefichtigur' reise angetreten.
_ Der Inspecteur der Feld-Artillerie, General-Lieutenant Jacobi, ist von Dienstreisen hierher zurückgekehrt.
_ In der Ersten Beilage des „Reich?: und Staats- Anzeigerz“ befindet sich da?- „(Heseß, h_etremend die Für- sorge für die Wittwen und Waijen der Geistltchen der evangelischen Landeskirche in den neun älteren Provinzen der Monarchie, vom 15.3uli18891“, sowie das „Kirchengesexz, betreffend die Fürsorge für die Wittwen und Waisen der Geistlichen, vom 15. Juli 1889“.
Baden. KarlSruhe, 7. August. (W. T. B.) Die „KarlSruher Ztg.“ m_eldet: Ihre, Königlich?" Hoheiten der Kronprinz und die Kronprinzessin von Schweden und Norwegen wurden _bei der gestern Nachmittag gegen 3 Uhr erfol ten Ankunft aut der Mainau am Landungßplas von Ihren öniglichrn Hoheiten dem Großherzog und der Groxzherzogin in tiexer Pewxguw begrüßt. Ihre König- liche Hoheit die Kronprinzesnn _ist s 011 _seit längeren Jahren nicht mehr auf der Mainau gewe_1_en, Höchndieselbe war daher durch das Wiedersehen sehr ergriffen. _ Der heutige G eburts- tag Ihrer Königlichsn Hoheit der Kronprinzessin wurde im engsten Kreise im StiUen bégangen, wie überbaupt'der Aufenthalt auf der Mainau nur der Pflege der Gesundheit Höchstdersrlben gewidmet und in strenger Zurückgezogenheit und unter Vermeidung 1111er Ermüdungen zugebracht werden wird.
Hessen. Darmstadt, 9. 811191111. (_W. T. B.) Se. Majeüät der„Kö_nig von Rumänien ix; zum Vésuch Sr. Könißlichen HOhelt des Großherzogs m Seeheim ein- getroncn und beabsichtigt am Nachmrttage_11ach Frankfurt a. M. zurückzureisen. _ Jhre Königliche Hoheit die Prinzes s in Heinrich von Preußen ist nach Berlin abgereist.
Oesterreich-ngarn. Wien, 8. August. (W. T. B.) Der Kgis er empfing heute den gestern von seiner Inspek- thröreise zurückgekehrten Erzherzog Albrecht in längerer Prwataridienz. ,Gxstern Vormrttag hatte der Kaiser den inchs-szianx-anter „von Kultur),. welcher Bericht über sem? Rene nach VoSmen erstattete, m besonderer Audienz enwrangen.
Nach der „Pol. Corr.“ werden fich nachste errde Per- sonen bet der Reise nach Berlin im Gefolge _des arsers und des Erzherzogs Franz Ferdinand von OesterretckxEste befinden:
Der GenéraL-Adjutant Sr. Majestät JML Eduard Graf Paar; der Kammer-Vorsteher Sr. Kaiserlichen und Jömglicbcn Hoheit des Erzherzogs Franz Ferdinand von Oestmeich-E11e, Oberst Leo Grgf Wurmtxrand-Stuvvaeb; die Flügel-Adjutanten Sr. _Majrstät: Oberst- Lieutenant Anton Resch, Korchtcn-Kapitän Mons Sachs, Major Rudow) reihen von Saal; der Adjutant des General-Adjutanten Sk. Maj at Hauptmann Oskar Freiherr Weber von Cbmöof.
Von der Mil_itärkan11ei Sr. Majestät: der General- Adjutant ugd Vor1tand der Militärkanzlei „Sr. Majestät, GM. Arthur Boksras von Ahnenbura; ker Obrtft-Eisutenant Albert von Koller; Offiéial AOOUinar Skibxiéwski; Official MMV Cbalauvkw
, Von der Kabinetskanzlei Sr. Majkstät: der Kabinexs- Direktor Staatxratb Arolvb Freiherr ron Braun: der Kabinetssekretär Regierungs-Rath Karl König von Aradrür; Hofsekretär Franz von HaMrda-Webtlandt.
Vom Oberst-Hofmeisierüahc: der Direktor für Hof=EisW babureisen, Hofrath Alexander Ritter von Klaudv; ReZse-Recbnungg. führer, Hof-Zahlamtékaxfirer Eugcn Dolczalek; Hofarzt Dr. Friedrich
Mmuyer.
Vom K. und K Ministeriury des Aeußern: der Mini??“ des Kaiserlichen Hauses und_des. AeuÉern, Gustav Graf Kälnokp von Körösvatak ; der Erste Srhions- beß Ladislaus von Szögyény. Maricb; Legations-Ratb Chruwpb Gras Wvdmbruck.
Ferner: der Ckef des Generahtabes FZM Friekricb Frejkm von Beck; Hauptmann Victor Daxkt, zur DiSpofitioa des Chefs m Generalstabes. _ '
Außerdem wird fich_nne Anzahl von Ordonnanzen und Dienen; im Gefolge Sr. Majenat l'efindcn. Ueberdies werden nach Berlin voraussesendet: der Erftx Stgllmeister Oberst Aram Berzeviczy ke Berzertcze et KakaS-Lomntß mit einem Obrrbereiter, einem Bereiter und mehreren Hofreitknecbten.
Frankreich. Paris, “7. August. (Fr. C.) Vou- langer hat heute seine Kandidatur im 18. Pariser Arrondisseme11t_und Rochefort seine für das 19. Ar- rondissement am der Seine-Präfektur anmelden 1affen, weil fie nicht die Erklärung abwarten wollen, nach der ste als flüchtige Angeklagte asker bürgerlichen Rechts verlustig find,
_8. August. (W.T.V.) Im Palais Luxembourg fand heute Nachmitxag die erste Sißyng des obersten Staats- gerichtshofes statk 2111 11811 Emgängen zum Palais hatte 1111) nur wenig Publikum angejammelt, die gewöhnliche Wache war durch ein Bataillon ananterie vermehrt. Die Sißun wurde um 11/4 Uhr erö net. Der vom Gerichtsschreiber Sorel vorgenommen? Namensaufrm ßrgab, daßLZSenatorsn fehlten. Der Gerichtsschxeiber verlas _wIann mehrere auf den Proxes; bezügliche Aktenjtücks; hierauf nahm der General- Staatßanwalt das Wort zur Begründung der An- klage und legte dar, daß Boulanger sowohl als Direktor der Abtheilung fiir Jnsgnterie im Minisjerium des Krieges, wie _ während 1ein€§ Kommandos in Tunis und als KriegH-Minister _ komplotirt und Ver: bindungen mi: verdächtigen Psrjößlichkeiten unterhalten habe, um für 11ch Propaganda zu machen. Hierauf trat eine Pause in der Sißung ein. Nach Wiederaufnahme der Ziyang seßte der GeneralStaatSanwalt sein Plaidoyer fort; er wies auf die'. von Boulanger begangenen Handlungen 'der Un- redlichkéit und Untreue hin und_ kam dann auf die Roslen zu sprechen, welchc: Rochefort und Diäon ge; spixlt hätten, die als Mitschuldige Boulanger's anzusehen sei:“n. Mit einer “Schilderung des Vorlebens DiÜon's, eines ehemaligen Offiziers, der aus der Armee außgeschlofferk worden sei, 11131013 dsr General-Staatßanwalt für heute sein Plaidoyer; die Sißung wurde zur Fortsetzung deSselben auf morgen v:“rtagt.
Die der Rechten angehörenden Mitglieder dss Gerichtshofes hefchloffen,_soxort na_ch Ve_rlesung der An- klageschrift die Kornpetenzsrage auszuwerten.
Rußland und Polen. St. Petersburg, 8, Auguß. (W. T. B.) Der Herzog und die Herzogin von Edin- burg find heute Abend in das Ausland abgereist.
Italien. Rom, 8. August. Ein Telegramm aus Neapel meldet _das hsute dafclbst erfolgte Ableben des ehemaligen Miuiner - Präsidenten und Ministkrs des Auß- wärtigen, Cairoli.
(Bcncdcno Cairoli, iw Jukka 1826 in Pavia als Sohn cines Arztes geboren, sturirte in Zürich und betbkiligte sick) 1111 den Kämvien der Garibaldi'swen Freischaarrn Bei Caiatafimi, vor Palermo (1850) sowie bei Mentana (1867). Sei! dem Jahre 1860 gehört: er dem Parlamext an, wo er auf der äußersten Linken seinen Platz 171111111 und 1878 311111 Präsidenten grwäkit wurde. Vym König nach dem Rücktritt Dcrreris' mit 1-er Neubildung dcs Kabinets bcaufx'ragt, Übernahm er die Prä11dentschaft dréselben und nach drr Demisfioa Corti? auch das Ministrrium des Arußctn Bald darauf war es ihm vergönnt, durch se111en Muth und seine Eciftquegenwart drn König Humbert vor r;m_ Tokckyswß dks Vcrbrechcrs Paffaiiante (in Neapel, am 17. November 1875) zu bewahren, wobei er selbst erheblich verwimrst wurde. Im Dcxsmhér desirlben Jahres legte er scin Portefeuilic nieder, 11111 im Juli 1879 abermals Mir-iétcr- Präsidcnt zu werdm. In diefer Stellung. die er bis zum Jahre 1881 beflcidete, gelang es ihm, die Abschaffung drr Mahlstcuer und des Zwanchouries durwzuskßen. In den [115x111 Jahren beschränkte er stk.!) (1111 die Führrrsck'ast der radikalen Partéi 1111 Parlament.)
_ (W. T. B.) König Humbert kondolirte 1181281111118 Cairoh's telegraphisch Namens der Königlichen Familie; ebenso sprach der Minister:?Zräfident Crispi im Namen der Regierung sein Bsileid aus. Sämmtliche Zeitungen widmen dem Dahingeschiedenen warme Nachrufe. Der Kö;.ig_hat angsordnet, Tat"; dis Leichenfeier auf seine Kosten 111111- finden soll, da Cairoli in der Königlichen Villa Capo diqute gestorben ist. Der “eier werden Crispi und sämmtliche Minister beiwohnen. „die Leiche wird dem Wunsche Cairo11's entsprechend nach Groppello übergeführß Die Börse bleibt am Beiseßungsmge zum Zeichen der Trauer geschlossen. ,
_ 8. August, Abends. Das Journal „Esercito“ meldet, das; vom 10. d. M. ab 70000 Mann vom stehenden Heere unbeschränkten Urlaub erhalten würden. Es gehe daraus hervor, daß die Befürchtung, der Friede könne gegen- wärtig gestört werden, nicht ernst zu nehmen sei. Das Gewicht von emer Demission dcs Kriegs-Ministers erklärt der „Esercito“ für unbegründet.
Schiveiz. Bern, 8. August. (W. T. B.) Das Fürstenthum Monaco ist der internationalen Kon- vention über den Schutz des literarischen u_nd künstlerischen Eigenthums beigetreten. Hiervo11_1111d die an der Konvention hetheiligten Staaten in Kenntnis 8?- 1th worden.
Niederlande. Haag, 8. August. (W. T. B.) Von einer angeblichen Ver chlimmerung in dem Befinden des Königß, wie solche von außwärtigen Blättern gkmkwet wurde,1sthier Nichts bekannt.
Türkei. Aus Athrn, vom 6. Au ust, wird d;"!!! „Standard“ berichtet: „Der griechische Konéul in Hequlton auf Kreta meldet, das; dort em blutiger Kampf zMschen Türken und eingeborenen Kretenfern stattgefunden „ 10 Personen. wurden im Ganzen getödtet. Die turkish“?n Truppen schrrtten nicht ein.“
Bulgariey. Sofia, 8. August. (W. T. B.) PMW Ferdtnand ist _hier wieder ein eiroffen. _ Der Munk!er Straysky rst 11111 Urlaub abgereiß. , „
. e-'-)_1e bqlgar11che Regierung hat, wie die „Corr. delÉst mittheilt, dle Entsendung des Generalstabs-Chefs- Oberst-Lzeuxetiants Petrow, zu den großenManövern d,“ österrerchrs.ch:ungarischen Armee beschloffcn, welche-U." Sepxember 1Zattfinde1) werden. Diesbezüglich richtete, die Regierung eme Ansrag-x an das österreichische KUV“- Ministerium.
Afrika. Egypten. Aus Kairo. vom 7. August, meldet ein Telegramm ves „Reuter'schen Vureaus“:
Die egyptis_chen Truppen räumten Sarras und [,es-Wen den zwischen Sarras und Wadi Halfar gelegcnm Ort Matura. Ueber 200 Flüchtlinge von Wad-el-Njumi's Strät- „ach find in Bellqna angekommen und-viele andere wurden von MKanoner-boyten ausgenommer), In Toski befinden _fiÖ über 1200 "rleber Flütblltnge; Beliana wird von dem 10. egypti*'chen Bataillon Zxsxx: gehalten, wahrend das 9. Und 13. Bataiüon naäh Wadi Halfa zurückgefahrt find, Vier der in der Schlacht bei Toski ver- wundeten egvvttscben Soldaten sind getwrben. _ Bezüglich
GerüÖte über, das Bestehen eines geheimen Ein- zerständnisses zw1sckcn dem gefallenen Derwischfübrer Njumi und Personen in Unter- und Ober-Egvvten ist c:“- bekannx. daß gewisse _Leute Don unbedeutendem Einfluß in Bimban, 5181111: und Kairo m Briefwechsel mit ihm standen; Qbä'k die Mcjrung des Londoner ,Läily Chronicle“, daß ein Verrätheriscker Yrjefweckxsel in Njumi's Lager enjdeckt worden sei, durch wklcben zgxkgestcllte Staatsbeamte komprowittirt würdrn, rntbehrt der B:-
gründung-
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Zeitungsftimmeu.
Für die. säch111ch2n Landtagswahlen ist das „Kartell Wischen Najwnalliberalen und Kon1_erva_tiven wieder 1121: “geschlossen worden, und zwar_ im We1en111che11 mit Rürercht auf die bevorstehenden Reichstagswahlen. Aus dtexem Anlaß schreibt das „Chemnißer Tageblatt“ 11er die Bsdeutung des Kartells:
„E?- ist nicht der Zusammenschluß von Nationallibéralen m-d Kcnérrratikrn, worin dic Bedeutung des Kartells lirzt und was :ck Oxpcfitionellen fürchten. Wesen und Bedeutung des Kartelis Unwrie UrfaÖe der FMM, welcbe daxsclhc den Oppositionsparteicn 1111115131, lic;en rielmkhr darin. daß nécht bloß die auxgcsprochenen Ankimger der nationallibcralcn und der_ konservativcn Partei fich zu gkmrinsamem Handeln zusammengUunden 11115111, sondern 1.1.1; 111111) 1111811 Denen, We1che, sei es aus WiderwiUen gegcn 1:5 Parteigezänk, oDer fei es, 1]??1[_ keine drr bestehenden Parteicn 11:17, rolitisÖen Usbcrxeugungen en11pricht, keiner Partei angehören. 11:11 r-cm nationalen Gedanken erfüUt und in Treue zu Kaiser und 51311; stehen, die Möglichkeit des Anscbluffes geboten ist. Es giebt eine große Menge von Wählern, die sich nicht 111 den Dirnst eiüer 1111115111151 Partei stsücn wollkn, die aber recht gärn zur Urne Treten würden, wcnrx fie damit n1cht ißt eine bestimmte politische RichtUnZ ertci er;.reiskn uzüßken. Die1e Möglichkeit ;ewäbrt ihnen 12112 11111111. Es giekt ferner eine ganze Menge von Leujerr, die aus den 231111211 eincr extremen Parxei, in denen fie fich nicht mekr wobl 53111111, gern hrrauékrmmen möchten, Wenn fie dies in der Art thun 511112111, daß sie damit nicht_€inc:1 radikqlcn Bruck) mit ihrer politischen ergangexheit voüziehen müßten. Tixye Lcute, und cs find haupt- 15ch11ch ekcmalige Anhänger der alten ForTFÖZiU-F-partci, findkn im 51.111111 das, was s1e suchen DQS Karteü ist grwiffermaßen rarteilos, ?. 11. r? 1211): übst den Par:eien_insofcrn, al:"? 11 die rinigenden Punkte der i:;xtscrhaltenden regierunZsfceund-lickxen Ordnvngépaetrixn in km VNdargrund stellt 11111“ 111129 Trer-„nende mögki-Ést wcxt zurückdrä-gt. 81111 cken die Vereinigung aller wahren Reichs- und Vawrlandsfreunde zu gemeii-„samrm Kampfe gcgen a11e Tic- jzuizw, weickoe Feinde einer rubigM Entwicklung der Verhältnisse in 211115 und S1aat aui dem Boden ch historisch Gewordcnrn find. DIZ 1713171111 ist, um es kurz zu 1113111, drr Sammclp-ia's aUer rst- i1änrigcn Laute, die 11icht dem Gökcmdienske cines rinscixigcn Partei- rwgramws ergaken fin). Und weil es das ist, drshalb wird es von 111111 Tenén gehasst, verdächtigt “11112 verhöhnt, welche das eigene Zuwnffe iiber das Gemeinwohl (then und im Nedel des Partei- griith die Freibeit deö Blicks für das, was wirklich Roth 11:11: und 1311 as-Igcmeinen Vestrn dient, verloren babcn, dée vom Unkrieden und 21111 der Unzufrirdenbeü der Bür-Zi'r leben urd deshalb eine ruhige, grmäßigte und gedeihliche Weiterentwickelung drr reutschen Politik 111111 wünfÉen können. Diese Leute 1113211 seit Jahr und Tag Der- 911118 51111 Hsbel an. um das Kartell zu untergraben xnd jene Ver- .“:xxrung be!,cnnener Anhänger versckxiedener Weltanickoauungkn zu ?'rrrngrn, wclche der weixhtn fichTbare und nicht mißzureistebende 51:21:15“ der erfreulichen Txatiache isi, daß die deutsckxe StaatS- 111111 1,115 stetig auf einer mittleren Linie bewcgt und die Geister 1.111“: zu varheysn, sondern zu vrrsöknen sucht. Es liegt in 111 Natur der Sache, daß einem ratriotiichen Zusammenwirken krÖfinniger [:hcraler und konservztivkr Männer sich ab und zu SÉwicrigkeitkn in den Weg stellen, daß der gegcné'äsliche Unter- 1111115 der politischen Ueberzcugungen, der ron starken gemeinsamen ßmränrungen übsrdeckt war, an die Oberfläche 1ritt und das; Kurz- 71ch11Zkeit und Verßimmun über dem Parteironhei: des Rugenblicks kkxßicßen vaterläxdiéchen Zntcrcffen und da?- Wr-hl der Gefammt- _er vcrgrffen. Solche Mißbcuigfeixen und Vrrstimmungcn werden 121131111 wiedrr überwunden werden, 10 lange ein lebendiges und quxiges Nationalgefühl alle kleinlichrn GeüÉté-puniie in 211 zweite Linie diängt.'
_ „Zu_dem' Thema Terminhandel im „Kaffeegesthäft 111111511163 d1e „Bayerrsche HandelsZettung“ xolgender- Maßen aus: , „„Mit Einführung drs Terminbandcls hat sich ein ncuer Faktor 113 die Vermittlung zwischen Produktion und_Kon1um eingcdrängt, j; U!chZ_nur ctwa gleichbcrechtigt cingcdräxgt, Wadern er hat förmlich ?!?,Fukrung übrrnommen und durch seine Extravaganzrn den näheren 11111211 Handel stark erschüttert und unsicher gcmaäxr. _ Zu Gunsten YES Txrmiuhandkls wird von dcn Vsrrrkterri deéselden angexührt, daß der- '111„*e im gegenwärtigen Zeitalter “drs Dampfes 1_md der Elektrizität für dkn _kkßbsndrl. wenn er fich seinen Play auf dem Weitmarkte sichern MU. 111cht zu entbehren sei; er soll als Versuberung dienen für den ZTPqur, welcher die Prei§schwankungcn zwischen der Zeit der_Ab- „UNI 111 fxrnen Landen und der Zeit der Ankunft am euroväi1chcn 3?le nicht auf fich nehmen wi11; er soll dcm Großhandel die sthwkeit gewähren, vorck) Abschiüffe auf spätere Licserungstermine )' _cmcn ibm günstig erscheinenden Preis für zu erwartende Waare Z“ "YM; er soll endlich auc!) den Brüser vox) effektiver Wxare in „I?? Stand sesen, sein Lager zu verficbern aus die Weise,)aß er, Mn er glaubt, ein erreichter hoher Cours werde nicht1o lange Halten.. _als bis er seinen VerraLH umgesetzt bat, eine entsprecbcnde NMTUat an der Börse verkauft und sich auf diese Weise den Nußen "ÉMz_Wen11 der Terwinbandel in diesem Rahmen geführt würde, ?"k_kkk1„e Auxgabe zu erfüllen fich zum Ziele 1: te, so ließe fich ganz HML nichts dagegen einwenden. Lieferungsges äfte und Spekulajion L" 2Jölznrenlxindel haben ihre volle Berechtigung. wie ja auch viele 71" uxtnezweige obne Lieferungöabscblüffe nicbt existixen könntet]. Das „“UnßUcbaft giebt sich wohl den Schein eines LteferungßgeWäUeZ, "IFM nacb u_nd nach zu einem Spiel ausgeartet, und zwar zu einem 1241“ derpschluumften und gefä_brlichfien „Art, welches die Moral in kg GtsÉasts-welt untergräbt, die Soliditat und das Vertrauen, das skaanÖe ebxdem genossen bat, vernichtet und den Natronalmxblstand z“.klt;t._ Mit dem Tc1minhande1 haben sich Elemente m,den «YU binnngedrängt und die Oberhand erhalten, welche von _etném "be?“ und Empfangen nichts wissen wollen sondirn nur darauf arzs- The“, lurch größere oder kleinere Schwankungen ihre Differenzen tt_n- ' .lmskB- - _. . ; Daß hiervon der Handel und der Konsum vorlbnl- “b bkklnfiust itt, wird besonders in Anbetracht der 111 den [exten 1? ““ durcbgemarbten Crfabrungnz Niemaxd ernstlich behZuvxen KWT Dczs Getriebe an den Termmkörsen bat sub aucb 1511111115111!) 14, ?ka re1n_en Spiel entwickelt, und wir sehen bei unscrer vorge- gklktxnen Civilisation Dinge vor fich neben, segenübcr denen
Yjwbkkkn Spieibanken in BademBaden, Wiesbaden und Homburg, *„" ÜL noch exifiirende in Monaco reine Kmderei genannt werden W- Wer an einer Spéelbank sein Geld ver11ert, muß dasselbe
in erüer Linie aucb befisen und das Opfer persönlich mixer Aufopfe- rung vo_n Zeit an Ort und Stelle tragen. Das Alles tft bei einer thheélrgyng am Kaffeeterminbaudel 111511 nötbig., Der verbälmiß- maßtg kleine Einschuß wird unter Umstanden kredittrt, und erst wenn Preisschwankungen zum NaÖtbeil_e1nt1-eten, mfiffen die Nachschüffe gelnftwwxrden. So wird die Spielwutb frörznlrch groß gexogen, Und werxn _bterudcr statistische Aufzeicbnynacn exismten. würde man wahr- schnn11ch ftaunen, welcbe Opfer dicielhe verschlungen hat.“
Statistik und Volkéwirthsthaft.
Stajiftik der Krankenversicberung der Arbeiter im Jahre 1887.
Nach den kom Kaiserlichen Statistischen Amt in Band 38 (Neue Folge) VSkÖffMTliÖtSU Tabellen und ErläuterunZen 3:1 denselben ketrug die Zahl der Mitglieder der 7, nach dem Gesetz üker die Kranken- verficherung der Arbeiter vom Jahre 1883 organifirten, Kaffknarten, auf welche fich die Angaben erstrecken (das Gxseß über die Uniall- uxd Krankénvcrfiwcrurg dcr land- und forstwirtßswaitlicben Arheilrr ist in drn ei-zelnen Staaten erst 1133118 im Jahre 1888, theils mit 1889 in Krait 2811811311), am Swluß Tes Jahres 1887 4842226 Perwraen und mm man die Knarricbaitékaffen (zur Krankenverfirhe- rung der Arheiwr in Bergwerken, über Welche von Reicbchgen keine Nachwchi1e geführt werken) dam reknet, 5225 287 Personen. Da 11:11 die ReiÖÉHLYÖlkkruxg für Ende 1887 auf 47 776 500 Einwohner berccbnet, io mack-tm die Vcrstrhrrken demnach 10,9 % drr1e1bcn aus.
21117 die cin;el11311 Kaärnxrten kamen: Gemeinde-KrankenveMÖc- run,; 628 985 Psrsonen (13 09,11) KNM, wénn 111.11: rie Knävpickdaits- kassen mit einrecknct 12,1%), auf die Orts-Kmnkenkaffen 1909 046 Pcrionrn (39.4 bezw. 36,5 9-0), 11111 die Vckriers- (Fabrik) Krankkn- kafien 1374 683 Perkcnen (25,4 kcxw 26,30/0), 1121 die Bau-Kranken- kaüen 17311 Pörsonen (0,3 kczw. 0,3170), au?" die Innu-gß-Krankn- kassen 41 700 Persowxn (0,9 bww. 11,8“1/«3, 11111" die 211152111117185211111 Hülix- kassen 727127Prr1'v11211 (15,0 521111. 13,9 0/9), 5111 die landeHreebtliÖ-xn Hü1i§kasien 143 374 Pericnen (3,0 bezw. 2,80/9). Die Knappschaitx- kaffen zäklken 383 061 Mitglieder okrr 7,390. Dcr Mi1gliedcrzadl 111161 (11th 111115111 voran die Ort?- 1111 Tie V?Lrith-Krankkwkxserx; dann 1015271 die eipgefchrieixknen Hülfs- 11121“Tic"..,-1mcikdr-Kranksrkaffrn (bier wärrn ki: KnaöksÖaftxkaffcn 2513514731115), darm die 15117518- reck11ichen Hüliékaffkp, 1312 Jnnur-gZ- und 51118131 ric BaU-Kracxksn- koffer. Jm J.:hre 1887 Zane kie 127519211511th Katcgcris die rslaxxv 11ärk1'1e 311111111112 an Mitgliedern auf-uwciie--, 115111111113 5177 Paridnen (42.7 0/0), indcffcn kann aui die ZalZlen diefer Kaéiénart kcin grrßes kairbt (181191 w.rrrn weil fis für hricndcre Unternehmung?" und adi kurze Witkiamkei! berccbnet sind. Die beiden Arten ron H1"; liéka 11211 311111211 eine exwas rückl äuéige Beweguxg: die eingrsckocicbcnen Hülfs- kasrn !*atten Ende15871Kaffe wcniser und nur 2975 (0,4%) Mitglieder mrhr 1116 5,11 AKfäRL, ric landcsrecht1ichen Hüéfskaffxn 2 Kassen wrniscr und 1964 Mi1-Z115drr (1,4 (:,/.I) wcyigcr 1:12"- 111 Aniang 1887.
Die Zabl rer Kxffrn war Ende 1887 (gxgcn Anfang 1887): Gc- ,
mexnde-Krankcnkrrfickerxwzxskaffm 7343 (86qu 7228), Ortk-K'rankrn- ckan 3754 (3716). EctriekS-Krankexkaffcn 5724 (5664), Bau- Krankeufaffen 98 (93), meungH-Krankcrkaffcn 350 (328), einge- schrirdkxe Oüixékafisn 1838 (1839), 1anZe§rechtlicke Hü1k§kaffen 466 (468): fie 13.11 311111110111111111 rm 237 Kanén (19573 ßegcn 19 336)
Die Milgliédérzabl hat fich im Jahre 1887 um 282208 (62 0“o) rsrmrkrk: [*:-1 den Gemexnde-KrankapvcrfiÖchng-Zkaffrn krtiug die Zvnckm: 5494 (0,9 0/0), bei 1111 OrtF-Kraukcvkaffen 209 259 (12396), k-xi ren Betrich-KrankcnkaIen 54216 (4,190), [*.-“1 den BQU-KrankenkaTen 5177 (42,7 0/0), 1:8": den Innu-gß-Krankcn- k.:ffen 7051 (20,3 “('/(), kei den kinsescbxirker-cn Hülf-T-kaffén 2975 (0,4 [*,/o), währerd rie lankcsrerbtliclyen Hüxfkkaffén, wie schon krwähnt, eixxe Aknaéme 11111 1964 Mitzlicdkr (1,4171) aufzuwewsxn 5115111.
Was dicVertlx-eilung der Kassen au? déec1r-zr1r1cnS13321n drs Teut'ä'kn Rricks [“Krifft, so 51112811 dée :neistrn Kastén: Yreußsn (8747). Bayern (4321), Sachsen (2150), Heß'en (713), Elias;- Lothringrn (558), Bach (555) se.; der Gesawmtxabl dcr Mitgliider 11:15 stand 1511115111? Preußxn voran (2 610 676), dann aber folgtr Sach1en (610 906), 51113111 Bäkékn (411906). Hamhiirg (256151 in 172 Kaffen). Eliaß-Lctkringen (174 085), Würnémbérg (169 214), Badcn (151768), Hesién (108 072) 2; _
Der Umfang dsr durch die Kassen vcrmittelkcn Krankeniürwrae drückt fich in dcn Zablcn ker Erkrankungsfälle 11111“ Kratk- bcitsrage aus (mehrexe Erkraukunskiällc, w81cke im Laufe 11; JahreÖ cin und 15511151: Mit,“;liéd betrafen, smd dabei eher'o c-ft ge- zählt). Cs kam 178111 1111 Vorlie-"cnden BLUÖUUWÉSU 11111 ungciäkr je 3 Vetfickxcrte 1 ErkraÉungéiaÜ (1 auf: 04 FW); mix ardercn Wortcn (da 111 F562 zwei- kezw. mehrfarker Erkrankung im LAN des Jahres deck; wohl zu den Aux-nabmen 92551211) €? erkraxkte ungefähr & dcr Kaßrnmitgltcdcr, und die DurÖiÖnianaucr ker Krarkke1t, soweit fie Auiwcrdyngrn dcr Kaffe zur Folge kam, war etwas üher 2 Wochen. Die meisten Erkrankunßen fielen auf die in BM-karkenkon Ycisrctcrten. was wohl dxn bci Vauxcn häufig rcrkommrndrn Verleßrngm zuzuschreiben ist. Es kamen bci ken Kaffen. w81che während drs ;;:nzcn Jahres in Tbäkigkeit waren, im Durchscknitt auf 1 Fall 15,6 Tase und auf 1 Mitglied _0_,4 Er: krankungxfälle und 5,9 Krankheitsiage (bei den BaU-Krarikenkayrn 51:1 1 'Mitglicd 0,6 bezw. 8,7). ,
D:.s Gesammt-Vcrmößcn der während dis ganzen Jahre.; 1887 11151113 grwrsrnen 11.117211 bclicf (?ck am Schluß deSiki'rcn 58f 41 270 896 „js; die Gisammt-Einnahmen betrugen 78169 963 „E, die Ecsawmt-Ans-gahen 60517278 ck Von dcn Einnakuxen waren: Briträge 65616180 „“, Eintrittsxelder 1084 774 „15, von den 2111513111111: Kraukhcitxkoüm 54 768 504 „46, Verwaltunxs- 1011211 3773 849 «14, ankue 1974 925 «46 Auf 1 Mit- glied kamen in Mark: OcrmÖKen 9,0, Einxuwnc 171, Au65abe 13,2 (Krankbkitskosieri 12,0,_ thwaliungxkc-sten 0,8). Die Kraxkheitskosten erforderten auf dm Krankhci!5fa11_31_„8 „44, auf den KrankheitStag 2,0 „,x- _ Für die einzelnen Kasen- arten fr,;ab fich als Gesammweunözcn: Gemcinde-Krankenverfiée- run 610 662 „14 (auf 1 M11911ed 1,0 M), OUZ-Kiankénkankn 10 46 390 .“ (6,2 „M), Betriebs-Krankmkaffen 20 939 360 „46 (15,6 ,x), Bau-Krankcnkaffkn 87 655 „ki (7,9 M). Jrnunsé-Kranken- kaßrn 214411 «15 (5,5 „X), einpe1chr_icbr11c Hülfékaffen 5604 247 „46 (7,8 „X), _landeßreÉtlicbe Hülfékrzucn 3068171 .“ (21,3 „ck). Hierbei in' zu bemerken, dax; die Niedrigkeit des Ver- mögens der GemeindNKrankcnrrrfiÖcrungen siéb daraus er- klärt , daß kei kiefer Kafferart ein Rcierdefonds nur rarn angemmmelt zu werden braucht, wenn Uckerschüffe vcrkanden und etwaige Vorscbüfse dsn Gemeinden zurückgrzahk smd, während bei den Or», Betrieb€-, Innungs-Krankenkaffen und den einJescbriebenen Hülfskaffen mindestens 1,10 des Iaéresbetrages der Kassen ritiäge “dem Reservrfonds zu ufübren ist, bis derselhe auf den Betrag einer durch- 1chn11111chm JaérekanSgak-e gebracht itt. Tie Höhe des Vermögens der landeßrecbtlichen Hülfskaffen ist daher zu erklären, daß unter ihnen schon viele lange vor der Einführung des Kmnkenverfickzerungßgefcyrs bestanden und Reserven angesammelt haben; dakseibe gilt auch von den Betriebs-Krankenkaffcn. _
Die eigentliche Belastung der. Kassenmitglieder gegenuber den Vortheilen, welche sie in KrankheitsfiUen von den Kassen wirilicb batten, er-“iebt sich aus der Differenz zwischen den Beirrägen und Eintrittsgeldern einerseits und ten Krankheitskosten andcrer- seits. In dieser Beziehung ist Folgendes hervorzubeken: Bei der Gemeinde-KrankenversicherunY Famen auf ein Mixglied der Kassen, welche das ganze Jahr 188 bradurcb tkätig waren, Bei- träge und Emtrittßaelder 7,7 „14, Krankbettskosten 7,8 .“, D*.ffercnz _",1 „ii; bei den Ortß-Krankenkaffen 14,9 „14 bezw.11„4 .44, Differenz + 3,5 „46; bei den Betriebs-Krankenkassen17,0„46 bezw. 14,4„44, Differenz + 2,6 .“; bei den Bau-Krankenkassen 22.4 „“ bezw. 19,2 „46, Differenz + 3,2 .“; bei den Jnnungö- Krankenkassen 13,2 .“ bezw._ 9,5 «16, Di:"?eunz + 3,7 „x; bei den eingeschriebenen Hü11skassen 15,0 .“ bezw;12,5_„4é, Differexz + 2,5 .“; bei den landesrechtliwen Hülxskaxfcn
13,9 .“ bezw. 12,4 „26, Differenz + 1,5 .“; bei allen Kaffen 14,6„44 hezw. 12,0 .“,„Dtfferenz + 2,6 .“ Es ijt jidVÖ in Bctracht zu ziehxn, daß bn'der Gemeinde-Krankenoersicheruna, dm O_rts-,'Betr1ebs-. Bau- und JnnungS-Krankenkasseu xm Drittel der Baiträge nicht von den Mitgliedern, ?qndern 7911 den Arbeitgebern geleistet wird, während bei de_n _Hulfsxass'en die, ganze Tiffcrenz den Mitgliedern znr,Lg1tfaUt, weil die Arbeitgeber für diese Kaüenarten nicht zu Beitragen Verpfltcbtet find. Hirraus ?"pr'wgt der Vortheil, welchen die Mitgliedxx der_Zwangékaffen vor den anderen haken, klar in die Augen. _ Die gumtigstxn wxrthsckoaftlicben Ergebniüe bauen die Betriebs- Krankenkaffen 91:13111vet1e11, _von drnen im Jahre 1887 nahezu 2 mit bedsutendrm Einnahmeübexjcbuß absch1cffen und nur 16 0/0 mit Mrkr- guxgxken. Am Ungünstigmn ttanden die landesrechtlichen Hüliskaffen in Bezug 'auf den fivanziellen Johreßabscbluß dci, jrdoch konnten auch von ihnen die_Mehrzahl noch dem Rrserrefvnds Zaiükrunzm 111915111 (49.7 0/0_ di§1er Kaffen batten bedeutenden. 19,9 9/0 gerinaen Cixxabme-Uxherwbuxz, 30, 3/9 Mehrauszahkn). _ Seit dem Jahre 1385 13.11 die Gesammtzabl der Kassen im Rcichc von 18776 auf 19 5-3,_ al1o_ 1:11) 797 und die Gesammtzakl der Mitglirder ron 4294113 3111 4842 226, also um 548 053 zugencmmen.
N_ach_ Mittheilung des Statistischen Amt:? dsr Sxadt Yerltw 1,1117 Zei drn hiesigen Standeßämtern in 'Der WDCS rsa! 2d._ Jun _er inkl. 3. 2111131111 cr. zur Anmxlrung qeernwcn 187 Che1ch11€ßungrn, 940 Lekendgéhxrene, 29 Trdkgckorkiie, 621 Sterbefälle.
Kauft nud Wiffeusthaft.
11cber_ Ausiäymückung ker Mari-nkurg mit alten Wa1ien 11512151 rie „Tanz. 21119. ng.*: Wie wir Sören, bat die „1111 12. Tczcmxer r*. J._r1r1"tr_111;1c Frau Gräfin ron Krcckww, ge- kor?“ Y_cm 39111111, 818 Be*1imn-1111Z gétrriien, [“a“-73 ver1chikdrne „;_11: Waskn, 111111111 01:78 eingclegta Armbrusx, zwei Piiwlen. 2111 41113. eme Lanze. ei."- nrwhäxdise-Z Cchwérr, 8111 Brusxichild, iowie zin „?UiÉ-tsrkwxrt in drr I.)?arixnkurg kauernd 3111505211111 isien. EI er- 1-ér1nt_ d€c1€_-Bethätigung sin&“- der Mariönerg 9111111;th anerkffes 1111 “'r ertreulicker, 515 €:“- zur 3611 in derielbcn 119.1) sehr 511 „111111 Waiken aus der 3111 ihreé 2316351115, „116 eine WIÖT an rrr W1ickiel zum Schase ren Deutiwlandé L*?"tzrenzkn, iehlt. T€: Yrgierungx-Präfident 511 Danzig bat hci rankbarcr 2111111151112 der Otnturg die Auorkruns ,qetroffc-n, 1.25; dir 111711511611 Gs.:rnitä11k: in 1:1: 2.1?aiiéxku1'g 111 _drr Waffrnhalle 11;ko de? Méisters Schlaigsmacb 111 angrmxmerer, zuyammenhängrr-rer W511"? u:1tsr 1155511111 Vsrmr'rk rex Sti?_tung mit 2111911": dké Naman-Z dcr S11fterir1 auf- zuitellen wien. _ _BrcSlau, 9. AU,;ut't. (W. T. V.) Tür Proirüor dcr 113117111611 Philolcgie (11?- dcr kiefigrn 111111131151, Or, Studemand, 111 zestorhen.
Laud- uud Forstwirthschaft.
Saatsnkxawd 111111152111.
Tem rifixirllxn Saatcxxsmnkékcriéx drs Kériglick- ungariiwen Ackerbau-Ministeriumé ';n dcr Wrc'ke r.“:11 30, Juli kés- 5. 'A'-1911|, entnimm! die „WM. Ztg.“, 11.15; eincm Trleßramm QUÖ Yukahcft, vorn 7. d. W, 191911112 TUM?
Die akwscöselude und znmcést rsxncrkcké WiTTsrux; 5:11 11: Ein- !"Übrungé- 1:11? TrasÖ-arhiixan Fw:: eiuixrxwßrn 'rehiridert, die lxrzter-er. waren aker dennoch 1111 12111111 Zuxr. Tc: 81113111 war, insbe- sonkere für die KneUcnxrwäI's? 11:15 die Wéinxshirxr. rrn wohl- 153211121, eririiÉerdcr Wirkm'g Tie (Erms 11'1, wi: AUÖUQÜML von ein bis Zwei Komitaxex', dic sich wcnigsr mir der Produktion von Cerealicy kaiaffen, im 2111112121121ko 5.15 51611181 5.11 Betrachten.
Hafer kommt in 17121111 Gegenden erst chr mixer die SSÄ“.
Tw Ergekniäe dar Getrcide-Ernxe 1517811 sich in Folgender W111? grprpiren:
Weizcn licferle 1111 Türckschniét quanxitativ wie (1111111111111; eins ichwacke Mittelernte. Zn einzclncn Krmitaten it“! ;war auch cine MixTel- und Gutwinelxrnie 5.11 rkrzeickn2n: 1515 ist jkdoch nur in wcrizrn Gandcn der Fall spd 51115cmka 17.15 auf rcrrinzrlse Gkgcndeu 111115 der Tonarx, Tc? Gskietcé- ;wikc'rcn :cr Trnau pnd Ter Thrißsc- wie zwisckcn drr Tkeifz uxd der Maro?
Roggen 1517111 171118 swwacke Mittxlernrc mit Ausmbme ein- 51111kr Esgcndrit, 111 welcbrx'. die Ski::e ',"rwckl Qualitativ wie (1111111- 11151iv cin m11111m5§1ch Rc"1:ltat sr,;ak.
Zn thrcff dér Eerste wird der Frükankaa kik Und da 11015 geicbnittcn und chah im Turch'scbnikt (inc Errtc 111rxcr mértkl. Aus- genozrmen fink ein 115 zwri Kcmitatr, wéickr 1715,“ ciner 1127111125 mixtelmäßißep. Ernte crfréum. anléxaxér 25?! 151.7er Tkr Sowxnrr- wie dsr Hotbstankau viel 511 w1111ickcx1 ".'-"TKZ. ZYKIILT'"? 11: dcr 515111 5131111 1111.“ leicht, dag-gcn 11": Gkrite 11111 957152111, rcügrwickxtigeu, schöncn, weißen Körnern w111izx 111 finden.
Trr SÖnin ch Haferö iir no-Ö 11:1 31:51. Ji vislsn Gegen: 1211 11111 ixxkrsonkrre linkH ki“: Tor.:u Und 111 11111111 chile rcÖt? der Theiß wie in Siehenbürsen uimmr die Ernte erst j1151 ihren Anfang. S129e11weise ist d ? Fruckt méi; 1111111 911115 grün.
Tie Erntc-Nuzfickytén haken sick) gegenübcr der Vorwoche einiger- mxékn gelesen, und wird wahrscheinlich die Ernte 191120111 Qualitativ wic 3110111172111) 1:111 eénige Prozrnt günstiger sein als schwach mittel.
Mai? hat fich unker drm Einfluss der regneriTÖcn Wixtcrung crlxolt und schön acbrffcrt, u::d nun läßt 1155, mit Nuknahme einzelner Komitats, woselkst die Pflanze schwach steht Und die Kolken leer blicken, im AUgamcinen eine Mitteb und Emmineé -R:ccolta signalifircn.
Gartcn- u.“.d Hülsenfrüäotc werder. eincn bkirirkigcndru, fieUsnwsisk abcr nur LMM swwackxkn MitleKrNag liefem
Hanf und Flachs stkkcn sthci1wci1c 1211.16“, im AU,;cmcincu abcr zicmlxrb befriedigend.
Karta» ffeln haken 7111; 71111: dcm rcrwöécr-tlicben auéziclisen Regen erholt.
D1e Tahackrflanze kat wohl Unter dcr Dürre urd ipätcr in Folge der S1Ülm2 und Wolkerxhrückxe viel 91111141, troßdcm ist in rielcn Ecgerrcn eine mittelmäßige Ernte zu gewärtigen; 1111 Aslgc- mcinrn wird dicselke jodrä) nur schwach mixtcl blsibcn,
Zucker- und Futtcrrübe hat fich 1.5.1; dem ngM erholt und wird ti.".e mittelmäßige Ernte liefern.
Der W einftock hat fich ebrnfaÜÖ erholt.
Obst wird im Durchschnitt scÖr wenig icin.
Handel und Gewerbe.
Dcr GeWä'tsheriÖT dcr Westbvlsteinifchen (811811- hahn für 1888 89 bezeichnet das Betricxijhr als ein reckt günmch. Die Einnahme hat 486 277 .“: (+ 39 522 :46) 111155511; der Mcbr- eiönabme steht eine Mehrausgabe von rund 2)000 .“; gegcnuber, rcxanlaßt durcb größercn Verbrauch und tkcucre chlkn, _rermZhrte Nrkeitklöknk, höhere Kommunalsteuem, BeItcäse zur Untaüvemcbe- rung u. 1". w. Aus drm Ueberschuß wird der Gcnerqlversayiuilzmg (ike Dividende 11911419“; (911111) 13.511,96). für rie Prxoritats- Stamm-Akticn 11111 1010 (gleich 3.41) 1111“ rte Stamm-Axncn vor- gesÉ-lazen werden. Der Erxeuerungéiynds kat emen Bettand von 382 815.44, der Rescrv.fond§ eincn 1olchm *.*-1:11 _33000 .“, nacb sxakrtrnmäßiccr Höhe. Beförxcrt fink "252002 PeZwmn, Y4 559 : Güter, 1539 Pferdr, 106213111111“, 13216. Schafe und Eckweme. Die Länge der Bahn 1111551 103 11111._T11 Ausgaben haben pro Kilometer 2665 .“ benagrn, xcgcn 2411-44 1111 'Vorjahre. Das Verhältniß dcr Einmibmcn 511 dxn AUÖgabenwar wre 1170 zu 55.
-Die Säch111chch5b111i1cke_Tamr11(bissabrts-Geécll: ickait erzielte im Monat" Juli eine BetriebScinnahme dem 133 927 .“ (4- 2725 .it). Tie (HeWmmt-Einnahme bis ult. Juli keziffcrte silk) 17115 471503 .“ (+ 53 357 .it).
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