1889 / 197 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 20 Aug 1889 18:00:01 GMT) scan diff

_ Ihre Majestät die Kaiserin und Königin Augusta erwartet morgen den Besuch Sr. Könxglichen Hoheit des Kronprimen von Schweden und begiebt Sich in den nachsten Tagen zum Kurgebrauch nach Schlangenbad.

_ Ueber die Ankunft und den Empfang Ihrer Majestäten des Kaisers und der Kaiierin m Karls- ruh e liegen aus dem „W. T. V.“ nachstehende Telegramme vor:

KarlSruhe, 19. August. Ihre Majenz'iten der Kaiser und die Kaiserin find heine Nachmittag, kurz nach 4 Uhr, mitiels Sonderzugs hier eingetroffen und am BahnhofvonIhren Königlichen Heheiten dern Groß- herzog und der Großherzogin_7owie den Mitgliedern der Großherzoglichen Familie empfangen worden. Ihre Majestäten und das Großherzogliche Paar begrüßten Sich auf das Herzlichste mit Wiederholter Umarmung und Kuß; hierauf begrüßten Ihre Majenäxen die Prinzen Karl und Ludwig, Hoheiten. Se. Majestät der- Kaner nahm sodann die VorsteUung der anweienden .Herren ent- gegen. Zam Empfange waren er1chienen: _die Mitglieder des S1aal§-Ministeriums, die Spihen der Vehhrden, die Generalitat und das LfffxierCorps. Der Kaiser schritt [)WL'ÜU! mit dem Groß- herzog die Front der aufgesteklten Ehredenipanme ab, deren KapeUe beim Eintreffen des ExtrazugeS die Nationalhymne aespielt hatte , und nahm den Frontrapddrr_entgegen. Nach kurzem Verweilen im Fiirstenzimmer bemegen die Majestäten die bereit stehenden vierspännigen Galmdagen zur Fahrt in die prächtig geichmiickte Stadt. Der Einzug erfolgte unter Kanonendonner und Glockengeläute. Vor dem Bahnhofe war eine Eechdron des Leih-Tragoner-Regiments anfgestellr, welche sich dem Wagen _anichldß Im zweiten Wagen folgten Ihre Majestät die Kaiierin_ und Ihre Konigz liche Hoheit die Großherzogin. Die Straßen vom Bahnhoi bi?» zum Schloß waren mit einer_ToPdelreih_-e ven Fahnen- masten und Guirlanden reich geichniückt, _dié Hänier m_it Teppichen. Flaggen und Tannengriin prächtig dequirt. Die Vereine der Stadt und die Feuerwehr bildeten Spalier; hinter demselben wogte eine dichtgedrängte Menichenmenge, weiche die Majestäten mit endlosen, begeisterten IuheirUien begrüßte. Vor dem Rathhause brachte der Oder:“TJiirgermeizter Lquter, an der Spiße der städtischen Behörden, dem Kaiier und der Kaiserin den ehrfurchtsvollen Gruß der Stadt dar, woraux Se. Majestät in Seinem und der Kaiserin Namen dankte. Ihre Majestät sowie die Großherzogirnahmen _Bouquetcéz entgegen, worauf die Fahrt idrigeießt wurde. Aux dem Schloßpiaß hatten die Kriegerdereine des Landes Aufstellung genommen. Se. Majestät iUhr die Front der Vereine entlang Und lief; (eßtere defiliren. Ter Y_or- heimarich dauerte eine Stunde. Nach dem Sr. Majestät von dem General-Major Teimling erstatteten Stärke-Ravpdrt hatten 18000 Mitglieder von Kriegervereinen vor dem Kaner in der Front gestanden, Vor dem Schloß war ahernial§_ein_e Ehren:Compagnie aufgesteUt. Gleich nach der Ankumt daielhn wurden Ihre Majestäten in Ihre Gemächer geleitet. _

Knrz nach 7 Uhr Abends begann im Garteniaal des Schlosses das Galadiner, zu welchem nahezu 100 Einladungen ergangen waren. Später concertirten_iämmiliche KapeUen der 28. Division unter Leitung “des Muiikdirigenten Boettge im Schlossgarten. _ __ _

Zum Ehrendienst bei Sr. Majestät dem Kaner nnd der Oher-StaUmeister von Holzing, der Fliigel:Adju_iant Major MüUer und der Kammerherr von MarichaU beidhlen. Bei Ihrer Majestät der Kniserin haben den Ehrendiemi der Hoi- Iägermeister von Kleiier und der Kammerherr von Chelnrs.

Karldruhe, 20. August. Se. Majestät der_Kaiier beaah sich heute früh Um 6 Uhr zur Iagd Und Fuhr um 9 Uhr mit Sr. Königlichen Hoheit dem Großherzog niittech Extrazuges nach Idchlingen, um einer Gesechtdiihung der

28. Division beizuwohnen. Auf der Fahrt nach dem Bahnhofe wurde Se. Majestät von der Bevölkerung enthusiastisch de: grüßt. Um 1 Uhr findet bei Hofe ein Tejeuner statt.

Ihre Majestät die Kaiserin besuchte heute Vor- mittag mit Ihrer Kdnigkichen Hoheit der Großherzogin den hiesi en WohlihätigkeitSverein. Namens der Vorstände begrüßte eheim:Rath UUmcrnn Ihre Majestät, welche lebhaftes Interesse an den verschiedenen Zweigen der Vereinsxhätigkeit an den Tag legte.

_ Durch Entscheidung vom 13. Mai 1889 (Nr, 755) hat

das Reich§=Veriicherungsanit die Entschädigungs: ansprüche eines Arbeiters xurückgewiesen, welcher verunglückte, als er auf das Dach der Fabrik seineS Arheiigeherd gestiegen war, um zu sehen, ob e?» M der Nähe seiner unmittelbar an das Keffeihaus der Fabrik grenzenden Wohnung brenne. Derselbe war hierbei durch ein unverwahrtes, von Nuß geichwärztes und darum schwer von der ans getheerxer Tach: Padre bestehenden Tachhedeckung zu unterscheidendeH Oberlicht getreten und herabgestiirzt. Das Tach war den Arbeitern nicht aUgemein zugänglich, ihnen vielmehr das Betreten des- selben verboten, und es mußte, um hinauf zu gelangen, erst eine Fallthüre ge oben, eine Leiter herbeigehdlt und angesteUt werden. Hierna formte die Beschaffenheit des Daches, ins- besondere der Lberlichtfenster, als eine Betriebsgefahr fiir die Arbeiter nicht angesehen werden. Der Betrieb voÜzdg sich nicht auf dem Tuche, und der Kläger befand sich, als er in seinem Vrivatinteresie das Dach betrat, nicht im Betriebe. Ein uriächlicher Zusammenhang zwischen dem Unfakl und dem Betriebe bestand nicht, und es liegt somit kein UnfaU „bei“ dem Betriebe im Sinne des UnsallverficherungSgeseHes vor.

_ _ S. M. Kanonenboot „Wolf“, KdmmandaniKapitän- kLieutenant Credner, ist am 11. August cr. in Apia ange: ommen.

_ _Fulda, 19._ Angriff. (W; T. V.) Zu der morgen hier nannndenden Brichois-Konierenz haben ihre perfönliche Theilnahme zugeiagi: die Erzbischöfe von Köln, Posen und Freiburg, der Fürstbischof von Breslgu, die Bischöfe von Trier, Limburg, Fulda, Hildesheim, L?snahriick, Ermland, Kulm, Mainz_ und der katholiyche Fcldpropst der Armee, Bischof Dr. Aßmann aue Berlin. Das BiéZthum Münster wird durch den Karitularvikar Dr. Giese, das Bisthum Paderborn durch den Domkapitular [)r. Schulte vertreten sein. _ Die Sißungen beginnen morgen früh 8 U r, nach einer knrzen Andacht M der Boniiaciusgruit. Ten orüß fiihrt der Erz- biichoi von Köln. _

__ 20. August. (W. “;,-B.) Die zu der Bischofs- kdnierenz angemeldeten Theiinehmer iind'his auf den Ver- -. treter des Bithhums Paderborn, Domkapitukar Or. Schulte,

sämmtlich hier eingetroffen. Die Konferenz wird vorauHstchtlich bis zum Donnerstag dauern.

Bayern. München, 19. Augusi. (W. T. B.)___Se. Königliche Hoheit der Prinz:Regent_ isi Mit dem yxeußrichen Gesandten, Grafen zu Rantzau, sonne dem Mininer-Pran- denten Frhrn. von Laß und den obersten Hosthargen heute Nachmittag 23,4 Uhr mittels Extrazuges hierher zurückgekehrt.

Heute Abend 7 Uhr ist Se. Majestät der_ Schuh von Persien hier eingetroffen und von Sr. Königlicheanheit dem Prinz:Regenten sowie den Prinzen desKöniglichen Hauses am Bahnhof empfangen worden. _ Außerdem waren die oberüen dechargen, der Minister des _Aus- wärtigen und die Generalität zum_Emp1ange erschienen. Auf dem VahnhofSperron war eme Ehren:Compagme aufgesteklt, und bei der Einfahrt des Zuges ertönte _Kanonen: salut. Der Vrinz-Negent fuhr mit dem Schah in 81118111 von einer Reiterabtheilung _eekortirten Wagen nach _der ReYenz. Die die Straßen fü_[lende Menschenmenge begrüßte den Schah mit lebhaften Zuruien.

Württemberg. Friedrichshafen, 18. August. Se. Majestät der König ist nebst Gefolge heute Nachmittgg 1 Uhr 18 Min. von Stuttgart wohlbehalten hier eingetronen und hat sich sofort in das Schloß begehen, um Ihre Majenät die Königin zu begrüßen. __

Stuttgart, 19. August. (W. T. B.) Der ;:chqh von Persien nahm gestern Vormittag die SehenSwürdig; keiten der Stadt in Augenschein. Abends fand auf Schloß Wilhelma große Galatafel statt, bei welcher S_e. K_dnig- liche Hoheit der Prinz Wilhelm einen Toait ani Ze. Majestät den Schah von Per ien ausbrachte, den die1er mit einem Hoch auf Se. Majestät den König _Und das Kö- nigliche Hach erwiderte. Später besuchte der Schah das von der Stadt Cannstatt gegebene Gartenfest. _ Heute Vor- mittag machte der Schah einen Ausflug in die Umgebung. Um 1154 Uhr Nachmittags trat Se. Majestät die Weirerreiie nach München an. _ Se. Majestät der König war am Sonntag Vormittag nach Friedrichshafen ahgerein.

Baden. Karlsruhe, 19. Angust._ (W._ T. B.) Ihre Königliche Hoheit die Krdnprrnzemin von Schweden und Norwegen_hat nch zum Be1uch Ihrer Kaiserlichen Hoheit der Prinzeiiin Wilhelm nach Kirch: herg begehen, nachdem der bisherige Auienthaltdm der Mainau so günstige Wirkung gehabt hatte, daß die Aerzte diese Veränderung erlaubten.

Sachsen = Weimar - Eisenach. Weimar, 19. August. (Weim. Ztg.) Ihre Königlichen Hoheiten der Erhgrd szherz () g und die Erhgroßherzdgin trafen heute Nachmittag von Wilhelmsthal hier ein und haben sich sofort zu weiterem Anf: enthalt nach EÜSL'SOULJ begehen. _ Se. Turchlancht der Prinz und Ihre „Hoheit die Prinzessin Heinrich 711. Reuß haben von Wilhelmsthal die Rückreise nach Wien an: getreten.

Oesterrei -Ungarn. Wien, 19. August. (W. T“. B.) Unter den zah reichen dem Kaiser aus dem Auslande zu- ge angenen Telegraphischen Gehnrtßtagßglückwünschen beßand sich auch ein solcher der 1erbischen „Regentschaft.

_ 20. Augnst. (W. T. B.) Nnch Meldungen an?. Pest ist in dem von den Aerzten abgehaltenen Consilinm heich10ffen worden, einen operativen Eingriff heim Graien Iuliu-Z Andrassl) nicht vorzunehmen, da dessen Befinden ein be- friedigendes ist.

Großbritannien und Irland. London, 19. Anchü. (W. T. B.) In der heutigen Unterhaussitzung erkiärte in Beantwortung einer bezüglichen Anfrage der Unter-Siaats: sekretär Fergussdn: Die Anwesenheit des englischen Ge: schäftsträgejrs und des englischen Militär:21ttachés bei der am 16. d. M. siattgehahien Gedenkfeier des jüngst dnrch den Namen der Königin audgezeichneten prenßischen Garde-Tragoner:Negiments sei ein seihstverständlicher Akt der Artigkeit; die Thatsache, daß es sich dabei um die Jahresfeier der tapferen RoUe jenes Regiments in der Schlacht von MarH la TOM" gehandelt habe, gehe der Sache keine politische Bedeutnng. Dae heroische Verhalten des Regiments bei jener Gelegenheit sei eine Waffenthat, aaf welche n([e Deutschen stolz seien und die alle Nationen Ohne Riicksicht auf die Geschichte und die Ergebnisse des Krieges, während dessen dieselbe stattgefunden, bewundern Yönnten. Die Theilnahme englischer Offiziere an der Feier 1cheine spezieller Weisungen nicht zn bedürfen. (Beifakl.) _ fragte, ob die Behauptung eines Berliner Blattes he- griindet sei, daß während des Besuchs des Deutschen Kaiser?- in Osborne ein Einvernehmen erzielt worden sei, welche§ die Identität der Politik zwischen den dem Dreibund angehörigen Mächten Und England iiber die europäischen Fragen sichere und Vorkehrungen fiir alle Folgen dieser Politik treffe. Der UnterStaatssekretär Fer- gchsdn erwiderte: der fragliche Zeitungsartikel beruhe augen- scheinlich auf reiner Vermuthung; welchen Charakters der Artikel hahe, zeige fich in der Angabe desselben, daß die mit _Lord Salisbury getroffenen Arrangements von dessen Nack)- 1dlgern festgehalten werden würden. Fergueson fügte hinzu: er m_üffe die Lahouchére am 19. vor, Mis. ertheilte Antwort anfrecht erhalten, daß die Aktion der eng- lischen Regierung im Falle eines Krieges ebenso wie bei allen anderen Fragen der Politik durch die jeweiligen Umstände und Englands Interessen entschieden werde. Die Regierung sei keine Verpflich- xungen eingegangen, die ihre Freiheit in jener Hinsicht senelten. Labouchere fragte Fergusson ferner: oh dessen Antwort so zu verstehen sei, das; absolut keine Unterhaltung Über diesen Gegenstand während des Besuchs des Deutschen Kaisers stattgefunden habe? Fergusson erwiderte: er wisse nicht, welche Unterhaltungen während des Besuchs des Deut: schen Kaisers stattgefunden hätten, es sei aber absurd, anzu- nehmen, daß kein Meinungßaustausch erfolgt sei. _ Endlich erklärte Fergusson auf eine hezügliche Anfrage: Die Schweiz habe vorgeschlagen, dieArbeiterschußkonferenz bis_ zum nächsten Frühjahr zu vertagen, ohne jedoch ein henimmtes Datum fiir den Zusammentrittderselben anzugehen.

__ (A. _C.) _ Zur schleunigen Erledigung der Seiiion-deickziiite hielt das Unterhaus am Sonnabend eine Sißung, welche fast ausschließlich GeldbewiUigungen für den _StaatL-dienft gewidmet war. Die Sitzung verlixß-dhne

wiichenfäkle. Tie Session diirfte, falls nicht unvorhergesehene eignine eintreten,"?r'm 31. d. M. geschlossen wzrden.

Lahouchere“

Frankreich. Paris, 19. Auguü. (W. _T. B.) Bei dem Präsidenten Carnot fand heute _der Empfang der hier „anwesenden Maires iiatt. Der Empxangsakt trug ein ieh: herzliches Gepräge, zahlreiche Maires richteten an den _Vrän: denten Verficherungen ihrer Ergebenheit tür die Republik.

Italien. Rom, 19.91ugust. (W. T. B.) DerKönig, der Kronprinz, der Marine-Minister und der Admirak Racchia begaben fich heute früh mit einem _Tdrpedoboot zm: Besichtigung der Armstrong'schen Etahlisiements von Neapel nach Pozzuoli. _ Heute Abend ist der KYnig in Begleitung des Kronprinzen und des MinisterzPrändenten Er_i-Zpi an Bord der „Savoia“, gerolgt von einem Ehren; geichwader, direkt nach Tarent abgereist.

In der neuen, vom 15. d. M. datirten, heute zur Ver: Öffentlichung gelangenden Encyklika des Papstes heißt es in Bezug auf die gegenwärtige L_age_de_r Kirche, daß die Feinde der Kirche in ihren Angrinen sortiühren, um den Glauben und die Fundamentalgrundiäße der Religion zu zerstören, und daß der Krieg gegen den heiligen Stuhl immer hartnäckiger werde. Der Papst empfiehlt die Verehrung der heiligen Iungfrau und des heiligen Ioieph als des Veschützere und Vorbilder; in-Zheiondere der Arbeiter. Der Papst ordnet schließlich besondere Gebete zu Ehren des heiligen Ioiedh und die feierliche Begehung 1eines Namenstages an.

Schweiz. Bern, 19. August. (W. T. V.) Gestern wurde hier ein in den rohesten Außdrücken abgefaßtes Mani: fest der schweizer Anarchisten an die Arbeiter ver- breitet, welches gegen den Bundesrath und, wegen der AUSWSisUU von Anarchisten, gegen die politische Polixej und den undesanwalt gerichtet ist. Das anarchistische Manifest wurde von der Polizei konfiszirr

Rußland _ und Polen. Der bereite; telegraphiich erwähnte Kaiierliche Veieh[__an_den Dirigirenden Senat, betreffend die Reorganiiatron der Provinzial- Behörden iür di_e bäuerlichen Angelegenheiten, lautet nach der Ueherießung der „St. Pet. Ztg.“, wie folgt:

„In der ständixen Sorzialt Um daS Wohl Unseres Vaterlandes, haken Wir Uniere Aufmerksamkeir auf die Schwierigkeiten 9erichter, welckce einer geregelten Entwickelung der Wohlfahrt inmitten der B::uernherölkerung de:? Rciche§ entgegenstehen (Tine der HWK- Uriacken diefer unsünsiigen Erscheinung besteht in dem Mangel einer “dem Volke naheitehenden festen Re,;iernngs. gewalr, welche die Fürsorge für die Bauernhevölkerung mit den Bemühnngen um den UbsÖluß dcr Bauernangelegezheit und mir den Pflichten der Aufrechrerhaliung rer Sittlichkeir, der allgemeinen Orrnun , ker Sicherheix und der Réchte von Prirarrerirnen auf dcm flachen ande in fich vereinigte.

Indem Wir Künicben durch die Beseitigung diefes Mangel? die [:kale Gewalt in die ihr gebührende Und mit dem Vrrtheii des Staates Übereinstimmenre Laie zu rerfeßen. haben Wir den Mini?“:ern er Innern un: der Jn'-'215 heiohlcn, unter Zusrnndelegung der von Un? hrienders Zegebenén Hinweiie auf der VQÜZ derselben rern- entWrechenre (Heieyprojekte auH-zuarbeiten.

Zn Ausführum deffen iind entworfen und gegenwärtig im ReZÖZ- r.:rh gerrüit die Projekte: 1) des Gesechs über die Land-Bezixks- haudtieete; 2) deH Reqlemenis Über die Orßanisxlien res (HeriÖtswcsenI in den OUTÉQÄTM, we ra-Z betrer'iende GRZ zur Einführung gelangt ist; 3) des Reglemems über die Gemeinde- gerichte in denselben ersckoaiten; 4) des Vcrzcickyniffe-I der Aenne: der itändigen Mitglieder und Sekretäre der Genrernemeniß-Behörren. der Präsidenten, Sekretäre und Tranélatenre der KreiZ-Plena, rer Land-Hauvtleute, dcr KreiS-Mitglieder dcs Bezirk-derichts und der Smetrichter, und 5) des Reglements über die Art der Jnkraitieyung res (Gesetzes Üker die Land-VezirkshaurtleiM.

Indem Wir sätnmtiiche angeführten Gsirßprojekte als Unseren AhsiÖien e:".tsrreÉcnd befinden, haben Wir dieselben bestätiZT und dem Tirisirenden Senat zugehen (affen, wobei Wir befehlen:

]. Tie Wirksamkcir dieser.(5„5eie§e ist auszUrehnen ani rie Gouvernements Astrackmn, Beffarabien, Wladimir, Worenesh, Wjatka, Jekaterinoslaw, KFW, Kaluga. Kostrema, KUkÖk, Moxkau, Ziishni Ncwzdrrk, Nrwserer, Llonc:, Orenhurg, chl. Penix, Perm, Prlxarra, Pikcw, Riasan, Ssamara, Ssaratew, Zümhirxk, Smrlerkk, St. _Perereburg, Tanrien, Tambon» Turck, Tala, Ufa, Charkow, (Thermen. chbernigrw Und Jaroslaw sowie auch adi dieKreiie Welék, Wologda, Grjaiowez, Kukmkrw Und Tetma de;“- (Horrem:- mentß Woiogda _ unter Brokaéiung der vrogresfiden Reihenfolge die_durch gezenseitige Vereinbarung der Ministzr des Innern“, der Jnxiiz und der Finanzen bestimmt trcrdcn rrirk.

11. Der Miniixcr deS Innern hat rach Uehrreinknnit mit den Ministern dcr ZUM Und der Finanzen rem Reichßratb besondere Vorsxeliunzen zu machen über die Krediraniorrernngen, welehe M' Verwirklichung der genenwärxigen Reform in den einzelnen der m Urtikel [ angeführten Gouvernamenls noxhwendig sind. _

_ Der Tirißixenre “Senat wird nick»f ermangcln, zur NU-Ziührönö diews die nÖTh-izen Anordnungen ZU triifen. Alexander.“

Peterhof", 12. JUli 1889.

Türkei._ Konstantinopel, 20. August. (W. _T „B) Der_ bisherige Bdtychaiter in Rom, Photiades Pa_1cha, in definitiv adherufen_ und durch denehemaltgen Geiandten in Washington, Temsik Pascha, erießt worden. _ EM Avisodampfer der Admiralität ist mit Truppen- Kanonen und Munition nach Kreta abgegangen. Ans Syrien gehen unverweilt weitere Truppen dorthin- Im Ganzen werden auf Kreta 30000 Mann konzentrirc werden. _

Die gegenwärtige Lage auf Kreta _wird in einem Telegramm des „Reuter'schen Bureaue“, wie solgt, dargexlsÜkT

Syra, 17. August. Nachrickiten auI Karria, VOP_]5-,k:“ zufolge hat das Mündern und Nickerhrenncn ckristlicher Dorf?; 7-1," gänzlich aufgehört, Tie muhamedaniscden Jnsurgenfen find L?Hk ?Wir beschäftigt, die Weinberge außerhalb der Start zu plündern und dl? Trauben in der Stadt zu Verkaufen. Die Verbindung r_mt__dem Innern der Insel ist noch immer unterbrochen, aber die turk17ch€n Truppen werden demnächst in kad Innere marscriren,_u111„ M von den Aufständischen vertriebenen Behörden wieder emzuféSU- Ruhe herrscht in Canea, Rethymno und Kandia. _ In KMW Wurde am 18. d. M. in der Yenizami-Mvscbee eine Verxdmmlung io." Muhamedanern abgehalten. Mehrere Ulemas und türknche Notabilx täten der Stadt hielten Ansprachen, worin fie dringend emrMÖlM- T'“ Leben und Eigenthum der Christen zu schonen und die von ihrenGlaUYMÖ“ genoffen verübten Ausschreitungen, wie Brandstiftung und PWM“ rung, mißbilligten. In Anbetracht der entsckxloffencn Ha_l_tung_kkk Mriitärbehörden und der besseren Klasse der muhamedannchén Be- völkerung hofft man. daß der gegenwärtigen Unordnung em ." eescst und die Ruhe roÜkommen wiederhergestesit _werden Mid; Rehab Pascha, der Präsident des Kriegégcriäots. iik _ixi CML? en)- getreffen. Das englische Kanonenboot .Starling' 11cm Kandta angekommen.

Afrika. Egypten. (A. C.) 17. Augun, wird berichtet: kn Cin bier eingegangenes amtliches Telegramm_me1kei, daß 95. „;, britenireundlicben Stämmen gelun en itt, SMITT cmi“ nehmen. Das "2. Bataillon des Könizlichsn (büßen-RSJWS"

isthom Sudan hierher zurückgekehrt. "“ *

Aus Kairo, vom

* !

Zeitungsstmm' cm

Die Reise Ihrer Kaiserlichen Majestäten nach Züddeutichland und _den Reichelanden giebt den Zxättern Anlaß zu daraui bezüglichen Kundgebungen. So «sibi die „KarlSruher Zeitung“:

„Von Herzen wiUkommen heißen wir die Kaiserlichen Majestäten '; EbrfUrcbt und Liebe. Die begeiiierie Hingake _an das Reich, das ck lebendigen und schaikenden K_rasie „zu einer Frohen nationalen Ein- ;«jt vereinigt, und die ovkerberetie, unerschütterlich treue Ergebenheit “._.- den obersten SÖirmherrn dieses Reichs haken jederzeit in unserem Zgrke die Gemüther beseelt. Wie der Fürst dieses Landes uns mit W Beispiel der rmsien_und_ i_hatkräftigsten Ziele für da? naiienale Fehl voranaelenäxtet hat, 10 itt iein Volk ihm hearifiert Zefolgt und :;«_:r "eine Ehre nnd seinen Stolz darein, das deuté'Öe Banner empor- ;Zzlren mit kräxtiqer Hand. _

Tem Kaiser Heil! Bewegten Lernens when wir den Enkel des :::-hen Monarchen, der aüjährlich aur kadiiÖem Boden Erholung “77“ neue Kraft für seine mit keiirielleier Pflichttreue bis in das :zzike Greisenalier hinein geübte HerriÖerauißahe irckote und iand. YFZ: Hauptstadt BadenH einziehen. ErfüUt ren Freude und Stelz stk keinen Besuch rufen wir ihm unseren Frikelxrm'; enigcgen. In ;;;kzm Gemüth? emriinden wir die Weihe “res Auaenklicks, in dem yns veraönnt isi, dem Kaiser die einmüthi:e, begeisterte ;»;[kégung des badischen Volkes darzukringen. Tem Friedens- LMM gilt der Jubel eines unter den Segnungen deZ Friedens zn kehrt Blüthe dcs Weh-[stanreß gelannten deutscken Fxxmmes, Der Dank des Volkes für seine dem Frieden gewidmete :zuxgksgßte Fürsork-e klinat dem erwachten Gait? unsere? GWH- 7;:::;lichen Paares stürtxiisch_entgegen. Aker QUÖ die LrHrfrrndin- kik!“ istr den Fall, da!": Tqucblanks Einheit und Würde einrral mir 721". ZÖwerie in der Hand vertheiriat Werden mühle, [eUÖte dem €:jicrads ken glänzenden Blicken, töke ihm aus den krauienken ?.:rUisn des badischen Volkes entaenen. In guten Uni: trüken Taaen Zéxd Baden?! Vrlk unter der Führung '*einex? innixgeliehten Fürsten ";: :um Throne de:“- Kaiiers stehen; da? i'": 'er Geiéhnih, d:? wir xxx“: erlaucbten Großvater des heute kei Un? ein:,iekenden Kaiserlichen 7-er Zeleisiet haben und das wir erneuern an dem kentixeniestiichen :: Zereutungéwllen Tune.

Ter Kaiserin HeT! Mit dem Wiükrmmenanniche fÜr ken EFF: klirgt der Feftgrux": an die erlauckie Gemahlin des hohen H;:rn in einen cinziden mächtigen Jubelrui zniammen. DurÖ echt :::xi-i'ex“: erbt weibliches Wesen hat Kaiierin Anxnsta Victoria sicb 7:3 Herzen im deutschen Vaterwnde rrrkcri, um 25 erhöht die Weihe :x? 'reuii-gen Todes, wie es die Festirende unserer Bevölkerung erhöht, :;2 wir aieicbzeiria mit Er. Majeiiät rem Kaiier auch Allerhöchst- :x;en krke Gemahlin in Karlsruhe empian-Zen dürien.“

Und im Hinhlick auf die Reise nach Siraßhnrg schreibt :25 „National:, eitung“:

,an ersten „„ ale 1"eit der Besteizung “res Throne? betritt cm :*ziem DienstaZ Kaiser Wilhelm 11. ind mit ihm die Kaiierin den X:?en 'cm ReiÉHlanres. EWF: Vordereitunnen sind im ZUR, Um “cas Herrickerraar würdig :n hexrüéen; das E:?Erliée Schloß, welches da:? Reich harte rrriÖien (affen, 553255771 Emriange hereit, €;“ wird ießr seine Weihe erhalten. Niéx ohne eine gewiiie Newegnnx rerielat das dedriÖe V:!k 23.5 erite Zviammentreäsn Kaiier Wilhelm“? mit der :zirélénriiéen Verölfernna. Tie Romantik, Welche um Straß- Zxr; rrcki, die uns den Verlust dieser Stadt unrerxeéhar Und den Wixxerxewirn Üher AUCH theuer :emaÖt hat, findet fiÖer auch im J::Énken unsxreZ Kaiker-Z ihre Stärke. Straßhnrg, ire 'die Steine Trniélanrs Größe und Tieiite Tcmkxthigxng, kann Teutschlarrs WiererxuiriMurg rrerigen, iir ?: :seichiarn ein Srmhel deutickéer HsiéiÉTe: heute weist “d;!Zieike rer Allem dak:ui hin, da?: das, wer?; ::“ rem Séwerie wiedergewonnen werden iir, mit dem SÖwerie ke- Z::r!sr Werren muß, TIF dies Schwert 51:1“.k Und War? iii, daran ;:zi'rir den?? Niemand, weder Frern? nr-Ö Feind: mit dieser Frieren?- kaz'ÉQir müßen wir uns genügen [aIen: **ie leU-Öter auck) dem ZZ:§:_.; Kxiiek Wilhelm? in der ;!ten Reichéitart roraUZ.“

Zu den Trinkfvriichen, welche Se„_Mnjestiit der_ Kaiser ::::- Kdnig Und Se. Majesiät der Kaiier Franz Idievh i_n :ereangener Woche bei dem Galadiner im Kdniglichen Schione ZUÉbräkÖte-n, schreibt die „Testerreichiich:ungariiche HeereT-Zeitnng“:

-VIK “der weiiiragenditen Vercntnn: ihr den Frieden ZLF Weiiiheil-F Und daI Wehl rrr Völker nnd die er- ZITTRTM Werke. Die Politiker, Und zwar Tesche, _ di: e? "'""k- TZI "rlcbe, die SZ ZU ?'ein _Zlauken, haken die Herren W325 ::?" ihrer Ani'iÉT anixeiaßx und xedeuicf, ;Ue aber 212 als “",“;Z'RI KUUDgeh-„mg im Sinne der enTiÉlrffenen Auircchterhxltung “reren? exnrüxnden und erriärt. TZ: VSK“: danken, [ant _ZU- Ü.-'55[:"-? Oker kriil kekriedißr, “dcn rriren ;rZ-akxnen und mächtigen ?*ZrZÉSrn iür 'die Worte des Friedens, welÉe eine Aer] emfiger un- Ze'kkkkér theit und Entwickelurg, 1“(*mit zunehmenren Wehl- ):ÜÉZ ?,?kké'i'ßen. Tie Historiker bezeichnen die TiUÖreden _im “(MM KöniLiÖldse als eine hervorragende That, als eine kezeich- Z““??YNUFe i.". der Geschickte unserer Tage. Wir Seiraien eker FILTER _"."ir immer tiek in Gaist und Herz 'die nn? ie ehrenden „'*':Ökké Un'erer AUernnärigiten Kriegsherren. J:; untrennbarer “Y: = 34551578, Und Kameradicbait Werken rrir ;Uiammeniiehcn, wetterrrn Zi: 3-1 kklem Strehen nach mögliÖster Voklkommenheét Und. _10 es _ Schirlter an Schulter „.?irjdnx» unirjz“ ;uiammenirehen ;_ZJM kaék'» Sxérer de:“! Friedens. in AÜ' Und Jedem dem Vertrdnen „"___SkékaUerk-ZÖÜM Kriegsherren enkrrcckzen und alx?__rr:ckere__Kr:e„§- ;;;Tj ;ck35_e:: Und alleweg kämréen: „Mit G:!t nir Kaner unk 'C-„T'. 'n: _

__, Uébér un_iereExdorifähigk_eit hringtdie„Deut1che T_ZZTZFWMcchitlickze Correipondenz“ Folgende Be- “»; : ?., ;YZrUmsM-k, da!"; im vergangenen Jahre der errrxhandel JLZA-Xr-xsren Erdertéandel Wesentlich Überwrgen hat, da:; aneh „;FFSSÉIMTUZSU Jahre unier Errerthanrel noch keinen höheren Axis- .F.“.W SLUWMU bat, kai; namentlich unser Eisenhanrrl nde“? eine IT.,“U-IM V;?Tkéiliang an dem Akiaxe auf den auerrärtigen Mezrkten s(*éj"é'"*. [We '" SUL diese Thatsachen bewegen Uniexeireihändlerr'cben („TFM MFM“ Wieder die kühne Behandlung Quizuxteilxn, urnere (_Fr- *;Ze;k“kkchk_T1T_Werre sichtlich durch die Wirkungen der SÖUZZOUrelmf „_. __ __ „.., I'"- Wahrbeit ist eine derartige Bekandturg nun aUerdingY !tets :ck;- P."Mltchk Ausgünßkvunkt für alle freihändleriickxe _BewerSiuhrnng Z,“,YZ'FY; Wenn unsere Gegner auch nicht gerade kektrttten, FIZ, eine Ö,“.nyMSJ'Ö? Handelspolitik für die heimischen indunrteilen Z:.Z““„tm."*k Manchen Vortheil haben könne, so behaurtet nian koch :*;W'Üe ??Ure- KPTkßkkkyzfäbigkeit im Welthandel werde zurucxgehen; =ck, m_ßsr JÜFWLYÖ fur den ganzen S_tand der Jnruttne niczngehexd 7kkE-U'k' "7 'Wer: man weiter, eine 'chußchncrnzhe Pelitrk mune :*)" “M" "7.15 Ganzen stets nachtkeili; icin; ielbnrernandltckx wrrd ;;...kaij 7:le" kekarnte Benachtbeiligung des Koniummten und :*:er _____- ckes1_ogenaxmien_fl_einen Mannes__geltend gemacht, welche Zakk t erne retne_Ftk1wn gebliehezi ift. _ __ _ _ ZINK: "571MB" angebliche Benacktheilxgung unierer Exporßahigkett &?szer Ol"? YUUUÖsk zinker beuLiger _Crrrrt em bedeutend ::.-n "kr r a 5 ?17 jemals Wahrend der FretbandelZeLocÖe gewnen ni, 2:sz „WFT hinzu, daß Unternehmunsslufi wre Srlbnrertrauen m Tw“ MZK; _Ubeklxchen Maße gestiegen sind, und _hterren ausgebend »“er GUZZI,"- kaßxleie Entwixkelung 71_i*b_r_'.c*ch ?grt-Zeyeßt mxbr Zu 3177251 “"m“" Jstalxet. Unsere Haniritadte imd idrtwghrend “."? Ter, (»Es-Weg? UUIULÖUden und neue Verbindungen anzuknuvsen, ?eiJuUÜMI "ZUR der Industrie herans iind Errorxmmterlager, Aue- “!Ik ;(, _U-d1._uu s LZH knnen: es haben mb Beremignrgen *Ug AußMhanoe s, eseüschaften iur Kr'xeni'ation gc- , m “MMU Handel, unsererk ganzen wirtkfchaitlrchen Leden

neue Gebiete zu erschließen. E:“- i1't unH nicht bekannt, daß ähnliche Zeichen des Unternehmungsgeistes sia“) gezeigt hätten, während Deutsch- land unter der Herrlichkeit des Freibankels lebte; es war damals vielmehr die bedauerlichsie Erscheinung gerade die, da!"; unserer In- dustrie Muth und Spannkraft immer_mebr Verloren gingen, EH- scheint ionach also, daß nicht nur die_ außerlicben maxteriellen, sondern auch die moralischen Faktoren unierer Konkurrenziäbigkeit auf dem Weltmarkte urch immer im Steigen und nicht im Sinken begriken i-ien, so da!“; in diesem Sinne immer tricker nere deioren auf den Schauplatz treten. _ ,

Der Hauptgegeniaß zwischen unxeren _GeJnern und MIZ wurzeii aber stets in der Frage, ob in erster Lime _yherhanrt die natio- nalen oder die Weltverkehrß-Verbaitnine berücksichtigt werden sollen, mit anderen Worten, ob die wirthyrhaitliche Entwickelung hauptsächlich unter den Antrieben einer internationalen Konkurrenz oder des nationalen Lebens voUziel'e. [_LmereS (Frachi'eneZ kann gar kein Zweifel darükrr ohmalten, das; der einiig richtige Standrunkt in dieser Angelegenheit der nationale itt. Wird von "diesem Stand- punkt (11:2? daran gearbeitet, unser Gewerke zu einem krrkixrrenziähigen und blühenden zu machen, so ker Vortheii cff'enbar cin krdvelter: einmal Knden alle diejenigen Umstände eine ge- rechtfertigte BerücksÉtigung. welche bei Entstehung“ und Her- auékildung der einzelnen Treduktienszrreige rcn (Linkin? gewesen sind, und iür-Z Zweite rrird das natirrale Lehen :n und für “!.:(Ö ge- kräitigt und gewinnt an Freudiskeit und ErranfienxiähiZkeir, was wiederum auf die wirthiÖaftiichcn Verkäliniiie beiryckotend rückwirken muß. In dem Zusammenwirken dieser Zeilen Pnnkte liegt aber unieres BedünkrnH 'der SCHUFA dafür, da?“ an? allen Gehieien unieres winhickaitlickten Lehens nene Unternehmunzen und 1'elhst Jam nene Grfichtépnnkte auftauchen, Und da!"; in Folge hiervon unsere Erdert- iäkigkeir nicht nur im Wachsen keariffen iix,_ sondern irszr im Be- griffe scheint, sich'aui eine neue, höhere Sture emrerznsÖwingen.“

Statistik und Volköwirthschaft.

.Der Tod unserer hxidrn keckrerehrten Kaiier im Jahre 1888 warf arch keine Scrairen auf daß erxhicraiiéleöer; man kennis niédr reraxéschen, r“: nickt relixiscbe Verd.“!ckeinngrn in Eurer: enr- iiehen würden; 51-5 jedoch Um Unseren jnnxen Kaii-xr kei '"einem Erickeimn in?. Reichstage rie BUndeHiürnen und di: Vcrireter der Freien Städte fich ichaarten, mU'Yte es der WeTt einlenchten, da!“; das T'cUtiche Reich irark in sich ielki'r dasteke, und die Reisen Kaiser Wilhelm? 11. an die fremden HS:? gaben Zenxniß ren ieiner Absicht, gute Vezichnnzen zem AUL- 1and zu unterhaUen. S0 3?in denn aUcb rurÉ-rreg rie (Hex'chäitslage, daß. nährxid in rc: ersten Hälixe ké-Z ahzrlauienen thres don rielen Seiten keine 'reiriedigcnden Aenßerungen laut wurden, d.:nn mitwenigen Anxnxkneen ker Geickxäftsgang sich günstiger Zeit.:[tct Und die Er- Zehnrii'e re;- Vrrj-Ihres Üderhelt hat.

Was wir in *.:n"rrem leßien Berichte Über eritaianlaqen sagten, “da?; die Kariruiisten durch Zinéherabferzanßen in ihrem Einkrmmen xesÉ-mälert Kind, hat irrigeranerr und dieser UNitand har in vielen Kreise.“. EinWränknn-Zén _;ur Felge gehabt, die namentlich rei m:.xéchen LUrUH-iraaren _:n Tage getreten smd, indem deren AWZ niÉL id redenrenr gen::ien ik't, alZ rerielhe unter anderen Verh-älrniffen Zerrcrden näre.

Ven allen Industriezweigen nimmt in unserem Bezirk die Weil- i; dniirie die erste S!?lie ein und auf dieiem Schiele ist ein guter Auiickannß ZU bcrichen. Unsere Tuche und andere Wollstr'rie Jehan baxrxsäÉ-licb mä) dcn südenrcräiscßen Ländern und Amerika, rréh nimmt in Italien 5. B. 'die inländische Jndasnie in Folge der ZÖuyzökle zu, Tora? rie Eininhr unserer dänischen Waaren rar- unter [eikerk

_ Usher Y_ie Arheiterrerhäitniiie im Jahre1888 äaßert 'Ich der Oanrelékammerherickit ren Lahr folgendermaßen:

„Tie Arbeiterrerhältniffe sind die gleichen Und für heike Theise keüiekigcrden ßehliek-en. Wie die Fabriken, so waren aus!) die Arkeiter regelmäßig bsichäftigr. Da? Angehrt ren Arbeitskräften war im Aklzemeinen mehr 518 genügend. Nur an hrauchharrn, gesÉ-Mten, iachlich (:X-gebildeten Kräitén, wiefiez, B. die[ithograrhiicheIanirrie, dieElaémanuk'aka, ri: MaiÖinWiahrifaiirn, die mechanischen Werk- stätten, die Ban- Un? Knintichlenerei 'rerarf, War keinleregZ Ueker- iin? In einzelnen Berrieken rieier Branchen fanden deehalb aUch Erhöhungen der Arheitelöhne stati, während rieselkxen im Uehrigen anf rer bixherigen Höhe blieben, wekei indessen ZU bemerken ist, da?; in den rorhergegargenen, weniZer günstigen Geiciéäftéjahren Lein- heraéseßungen anck» nicht zu rerzeicknen gewesen find.

Se iir renn anch “rie Lebensbairnng unserer Arkeiter durchweg eine rernünirige Anirrückxe befriedigende gewesen. Daneben haben ri: Kranken- und UnfaUrsrfickyerUnZ ihre segensreiche Wirknng ke- währt, wenn ickrn rie leßtece, Dank der aeringrn Gefährlichkeit der meisten Und Jréßten unserer Betriebe, rerhältnißmäßig wenig in An- spruch genommen wird.

Einflüsie ker *r3xaldenirkratiscken Lehr: machen fich in Lahr selbst

und auf dem Lande 'ait Zar richt, rnehr jedoeh, wenn anéh keineéwrgs Überwiegend, in Offending kemerklich."

Ueber den gleichen Gegenstand spricht fich 'die Handelékammer ren M.-G[adbach wie folgt aus:

„In Folge re-Z lebhaften Ganges aÜer Geishäirxxrreige unseres Bezirks haben alle Arreitcr im Jahre 1588 voile Besäxämgung ge- funden Ein Ueberfluß an Arbeitern ist nicht eingetreten, besonders da kieNeUeinrichtnng mehrerer-Zrinnereien die Nachfrage rerßréßerte. Tie Löhne haben sick) unter riefen Verhältnisien auf 'der früheren Höhe erhalten und haben in dem Bezirk der neu crrichteten “Spinne- reien eine “Steigerung eriahren. Wenn man mir dieser günsxigrn Lehnlage die mäßigen Preiie iür K*[eirimg Und Lebensmitxel, sowie die er- folgreiche Serge zur B.:!"Öaffung gnter und billiger WohnUnZén Urd endiick) rie unleugbaren Vdrtheile rer Weitgehenken Versicherung cegcn die Folgen der Krankheiten urr Betriebeunfäae verbindet, 70 wird man sich niert der Ueberzeugung verschließen können, das; die Lage unserer Arheiterbevölfernrg zum weitays größten Theile eine dsmirige und in steter Verbefferung begriffene iir.

Nicht so günstig [iegen die Verhältnisse bei ren Hanthern, Welche in der Seidrn- “.:-“.d Sammet-Jnruitric heichäitigt sind. Die mecha- ni'"che Weberei erhält in derselhen immer größer: Agkkxhnung nnd dehnt fich auch auf die feineren und gemuxtertcn Stone uns weiter aus, weiche bix rer Kurzem noch dem Handstuhle vorbehalten waren. Für einen größeren Theil dir Hankweber, Welche üherhaurt mch nicht zu anderen Beichäftigurgsarten Übergeganßen waren, war :m Jahre 1888 kcine oder ungenügende Arbeit _gehoten, und haben __die bet1_:_effenden Gemeinden mannigfaehe Unteritüßung eintreten innen mu en.

Im Laufe dieses Jahres hat indeß ein unerwarteter AufiÖwun-g der Seidenstoff=Fabrikation auch den Hankwehern wieder in größerem Maße Arbeit zugeführt; auf eine länger dauernde Be1chaittgung in aber bei der Ausrehnung der mechanischen Weberei nicht zu rechnen, und _dahei werden zur HersteÜung immer hiUigercr Stoffe die Löhne aui _em Maß heruntergedrückr, welches zum notwendigen Lebensunterhalt nicht mehr hinreicht. Für die Handweher in Seidenkwnen i_md in Sammet wird dicker Zustand und für die betreffenden Gemeinden auch kié Nothlage so lange bestehen bleiben, _kis_i_ur die Weher dcr Uebergang zu einer anderen gewerblichen erer ienitrzen Beichaittgung gerunren sein wird.“

Fürsorge für entlasiene Strafgefangene.

Zn Saarbrücken hat “*ich unter reger Betheiligung ein_ (He-

fängnißrerein zur Fürsorge für cntlanenc Strafzexangene gehilret,

reffen Wirkrnngreis FHM; ;„cn ganxn L.:itrgcrickxtsheznk (55.1:- *d_

*hrücken er!,"trecten sei!.“ _ __

Veränderungen in den Einkommensteuer-Kavitalien

rm Gxoßherzogthum Hessen Von 1870 bi?» 1889.90. __ Nach den _,Mittheilungen dcr Grrßherzeglicben (Zentralstelle kur _Landeéitatiitik' betrug der Zuwachs an Einkemchenüeuer= KANTZÜM für die 19 Jahre Von 1870 ab im geiammten Greyherzegthum 12383972 .“ oder 97,3 0/5, Für die einzelnen Provinzen stellt sich die Znnahme: in der ch?- rm; Starkenburg auf 4687196 44- rder 94,5 '3'-:; Tür Oherhesien an1929166.-jé oder 64,1 (',/0. iär Rheinbeiie: a:! 5 767 610.46 eder 120,5 %. Unterren höchstheiteuerten Gemeixkén exgieht fich Für Main*; ein Zugang ron Z 205 016-4é oder 221.190; iur Darmstadt-Beisungen ein solcher ren1946646 „ks erer 136,400; für Offenhach1084176 „FQ erer181sa: fÜr Worms 681995 „46 Oder 1390-70; fÜr Gießen 758116 -;€ erer 228,790; 'in Bingen 201364 „sé Oder 95 9/0.

Die amerikaniiÖ-en Eisenhahnen. _ AUS T1c)or'Z Manual fÜr 1889 Werren "rer .Frki. ZU.“ reißende Haien üker amerikanische Eisenhahren gemeldet: Urn Schluffe des Jahreé 1888 umiaßte d:? Gefammtnsß re: Ver- einiZlen Staaten 156 0-81 Meilen, "d. i. 7028 Msilxn mehr 31? Erde 188(. Tiefe ZiFer repräiéntirt kast die Hälite "der Meiierxzkl 'ämmxliÖer Eisenhahnen der Welk. Ter Gekammthcirax res An- [:.;ekaritas-Z (Bonds, Aktien ::.) der Eisenhahnen in de.“. Verei ZtaUrn LeziZerte fick) „U:? arid 9? MiUiarren DrUZrH, aUer Akiiren auf rund 9510 Milliarden Dollars. Tie einnahmen heerZen in 1888 950 622 088 DEU„ rie VHM 653 258 831 Teil., die Nesieeinnahmen, xuzäglirh 84 89788“. _. andere Einkünite 382261557Trll. An Zinsen, Dirxrenxzn, ?) ' geldern wurden hezakir 367 553 547 Dei].

Kunst und Wiffensckxaft.

_ „Tie hiesige KöniZliche Birlirrhek hat, wie wir rer „LM Zr“ entnehmen, neuerdinzs Zirsi Handichriitcn erworrexi, eine :iU-Z dem 10. biZ 11. Jahrhundert rrn “dern YUM Kewiginz 5115er Uardearn und die zweite re“- rer Erstratids und Anderer Kommentare zar NikomaÖis-Éen Ethik d;“? AristoteieZ. Die crire Handschriit, in (Hroß-Felw, iir d;»Zxrezen ron besonderer ckBe- deuter, wei". von diesem Werke biIher nur eine Abschrift (IUZ dem 16, Jahrhundert bekannt war, die iiberdies für rerleren Zalr. Tie Handschrift des AristoteleZ-Kexnmenrarx, wei-kke aus dem 15. Jahrhnnrerr srammre, wirr rrranÖÄÉTTi-io nrÖ ihr die rrn der Berliner Akademie veraniI-Jxe große Auégare rer Kommentatoren “des Artitrteies rerrrsnret werden. Die beiden Handschriiren stammen auZ rer mernlan r:n Carlo Morbid, rie jünxst in Leirzig zur Versteizeun; krm. Axe ker nämiicßen B:":Öerei erwarb die UnirerütäÉ-Bikiédikek “zn Hakie cine Sammlnng den 400 PergamenT-Urkanren, re:; :enen eirxelne QU-Z dem zehnten Jakrhnnderr immmen, di: 5": *x'einiére TedxiÖ- lande“: nnr OesterreiÖS vielerlei LUeUrn enxéäircn. (Fine Reiée iraiieniichrr Hanriäxriiren rer Mdrkio-Biklirxkek, Tie keusche RQÖTZZeiéiÖte beidnxere Bedeutung 53353 "

Birlirrhek re:? Neickxégerichté in ZIÄJZZ angzkxxix.

_ Usher :zriériedene neue Airerrhxwé ,Frankfnrler Lrer-Zeirun-z“ keriÖrc-r: Lisi ,:eieizxen Au-F-xrahung zu? dem U::en-Friex-krr'e .

Frödiiéy in GUMMrÖrUänder irn Kreii-I Friekeherz

Gräber .:,eéÉner un': 25 Urnen u:: Tkrn325;:5en ;Zxr

fÜr Völkerknnre erwrrrer. Zn mehrerer. Gräkern “:e;

Aichennrne aanz allein 553: Thenheixakc; cker Skaren

An Vrenzcbeinhen wnrden Zeixnrrn: eine 15:6: :erzier

eine Nadel Und iün? Vrorzerirße. Tipi rem 3:1;rrnzenxen B'

::133 wnrden (1218 einem Grabe drei kiein: Thenzeiäße , gekörkerr; rie A:":Öerurne rear gänziié zerixsien, ***.e enröi : . ren Bronze. Ferner Hat der BMW: reé im Ärnxrrcxlrer Krei'": ge rgcren Urnenfc-[res ani denselben kürzlicxd rnit mehreren Frednxen rer Wiisenickxaü Nxcbxzrxrimgsn veranstulxex. Leider krnnre mx. n:: eine Urne, einen irgenannren Thräxnkruz, der in einem ; ' “();-FZZ? "Und, unversehrt anékehen, 3112 anderen Gsiäée, e wei?": rock,) Kno-Fcenreße enxkieiten, TUM nie:: oder wenizer zerdrückt. Man nimmt an, daß ZU: Herireiiung rer Eeiäß: ichen Tie Trekicheiöe henxizt n'rrken Wär. Nene NWZrakUnZen irilen nnter Leirenx eile? Pre- feiiere der AltékthMÖkURkkJc'sÖCÖÖN._ AUF." rer „Harnxer'kde Crurier' erzählt ren einem nenen Janke „"in" dem Felde i. der Nähe ren Skiclskör auf (Zeeland. Man ian? eine Erlkere IUZ “rern Eisen- Qlter, weiche rem Krrenhggener Muiedm ?'Ür Alker- Thümer Ükersanrr irurre. Sie rrrz 2275 Gramm Und karte einen Werth :rn 4137ernen (559 „L;, Miche ram Finde: Ürermiitelr warden.

_ Zn Männer hat am 14. d. ML:“, I?:Ömitxazs, rie Legung reZ Grnnrireiné zudem „Weitfäliicben Provinzial-Mvseum für Naturkunde“ stattgefunden. Tie Feirrere hielt der rrrTiZe Proxeiirr Landeis.

St. Pererékurg, 20. Anguir. (W. T. B.) Gestern ;and die Juhelieier reZ 50jä'rrigen B::"teém? rer Stck:- wgrxe in PuikOn-a itari. Der Präsident rer Akademie der Wisenichaixen, Errßiürir Krnüanlin KenkerindwiiiÉ, die Minister Und andere hohe Würdenrräger, irrrie rer remi-Ée und der iranzösn'äxe BrrWaiier rrohrixen dsr Feier ':ei. Viele Uni:*;ri"itaren Und Akademien, insleiÉM die „“ins- ländiicksn Skernrrarien, irséeidnkere rie kenrk'x'een un: d:; Thieren- tdriam rrnGreenwiÖ hartan Lcrarathcn entianr. Unxer den zahlreichen ElsxckwnnÄH-Tercicben heianr "iH 31:57 eine 721256 des Kaisere, welcher hairrrll rer Verdienste DSZ Lhkerarrinms gekaÖre.

nem'Fe

Sanitäts-, Veterinär- und Quarantänewesen.

Großhrirannien.

Durch Veriügnng res Genr:rncur§ der Kolonie Natai rem 13. Init 1889 ist in Frlxe de:? AnF-Lruch-Z der Blattern nnr Masern anf Mauritius diefe Inkei ale infizirre: Haien erkiärt werden. SÖiFe, weicke rrn rrrt krmmen und Häfen der Kolonie Natal an- 15u52n, nnxerliegen einer Quarenxäne.

Egrrren.

Amtlicher Mini?:ilunz JUielze iir in den egrriiiéoen Häien gegen

Ankünfte aus Mafiorah eine Lnarariäne angeordnet werden.

Verkehrs : Anstalten.

Lenden,19.Aagu1't. (W. T. V.) Der Unicn-Damdier ,Pretoria“ ist am Sonnabend adi rer Heiwreiie ron Caretrwn abgegangen._ Ter Caitle-Damrier „Reslin Castle“ hat heute auf der AUZreise Lissabon rassirt.

Theater und Musik.

Lessing-Tdeater.

Morgen, Mittwoch, findet eine Wiederaufführnng des Schau- iriels .Der Meineirbauer' statt, in welcher „Hr. Paul NrÜet seine sÉaairxelerisÖe Thätigkeit in der Roüe cs (Hroßfnecbts beginnen wird. Der Treifiicbe Künstler, der hixher dem „Deutschen Theater“ angehörte, i'st auf eine Reihe ron Jahren für das Lcifing-Theater gewonnen werden.

Vicroria-Theater.

Dcr große Erkdlg res Ausstattunzsstüäs „Slanlrr in Afrika“ hatte an) Zdnnxag ru:"; Haus tota1 geiüllt; die Einnahmeziffer dürfte die höchste getrrxen sein, weiche ohne besondere Preiserhöhung jemals im Victrria-Theater erzieLt werden ist. Der Beifall war stürmisch, und naxh dem großen Bailer „Einzug der Kultur in A kika“ mußte fich dcr Vrrhzng n1cht „weniger als neunmal heben. "

FriedriÖ-Wilhelmftädtiickies Theater.

In der neuen SaiWn. deren Besinn mit Ausgang rieseZ Monats

kewrktckt, wir: «Ferne Neviiät r'e Lrureite ,Karin', rekHer.

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„-_.---_xnann Z::mre, rein **lÜckiiéÖén Kempexxitcn deZ ,Farinrlii', zur Auf-