Stammaktien, 79381 650 „ss Prioritäts-Stmnmaktien und M 618 «__Fck Priofäüäts-échhelingionen), mkv die_ Län_ e
en e en, r we res Kaprta beslrmmt r , MM kw, sodaß auf je 1 kw 154903 „48 entfallen.
Eröffnet wurden am 1. Iuli d. I. die Strecken Grünstädtel_,
OberritterSgrün 9,36 km und Grün " *U-Schwarzenber 2,66_ km, am 15._ li SWUberg-Zwöniß 6,59 lun (KönigliZ sächnsche StaatSer mbahnen).
_ Berichtigung. In der am 22. August veröffent- lichten Zusammexrstellung der „Zuckermengen“ (Nr. 199 des „_Rerchs-Anzergers“, Erste Verlage) ist _die unter Baden angefuhrte Zahl 19§9 _1rrthümlrch in die'“-“erfte Spalte ge- räthen, während fie dre zweite gehörQJ ,; W :..-:-
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_ __ Laut ei_ner Verfügung des Ministerser des Innern ist m _ernem SplealfaUe un Hinblick auf die Wdrückliche Vor- schrrft unter 2 r. 12 des Sparkassen-Reglemenfs vom 12. De- zxmber 1838 das Verlangen der Ausfichtsbehörde, die Gesammt- emlag__e ernes Sparers auf ein bestimmtes Maximum zu beschranken, oder der S_parkas s e die Verpstjchtung aufzu- erlegen, fur dre übßr eme gerviffe Summe h rauSgebenden Ermlagen ern puprllarische Srrherheit gewähtc),'des Papier fur Rechnung des Interessenten anzukaufen, alskö ?rechtigt an- Yrerkennen; es ist demgemäß auch im Allgemek-ken bei den
rerssparkaffen,“ tt_rsbesondere in der Rheinprovinz, an der Aufnahme emer dresbezüglichen Bestimmung in die Statuten neuerdmgs festgehalten worden.
_ Der General der Infanterie von Rauch, Chef der Landgendarmerre, ist von Urlaub hierher zurückgekehrt.
_ Der General der Kavallerie Graf von Wer?, Rsee, General-Adjutant Sr. Majestät des Kaisers und KS:; -.- und Chef des Generalstabes der Armee, ist hierher zurückgekehrt.
_ Der General-Lieurenant von Sobbe, Commandeur der 1. Gardenfanterie-Dwision, hat fich zur BefichtigUng der 1._und 2. Gardenfanterie-Brigade in das Manöver=Gelände ber Kalau und Beeskow begeben.
_ Der General-Lieutenant Freiherr von Troschke, Nemonte-Inspecteur, hat eine Dienstreise angetreten, deSgleichen der_ General-Liexttenant Sallbach, Präses der Artillerie- Prufungs-Kommrsfion, dec General-Lieutenant von Roer- dan-Zz, G_eneral-Inspecteur der Fuß-Artiüerie, und der General-Lreutenant von Teichman und Logischen, Inspecteur der 1. FußArtillerieZInspektion.
_ __ Als Aerzte haben fich niedergelaffen: Koslowski rn Wßrßwaffer, ])r. Kamm in Görliß, Or. Dunkel in Runkel, „])r. Irldxn 111 de, 1)r. Creuß in Eupen. Die Zahnärzre: Laesecke m Garde egen, Liehr in Liegniß.
__ SM. Schiff_sjungew-_Schulschiff„Nixe“, Kommandant Kapttan__zur See Buchse_l, tft am 23. August in Gothenburg erygetroxsen und beabfichtrgt, am 9. September cr. von dort wreder m See zu gehen_. _ S. M. Kreuzer „Möwe“, Kom- mandarzt Korvetten:Kaprtän Riedel, ist am 24. August in Aden emgetroffen und beabfichtigt, am 31. August die Heimreise fortzuseßen.
Bt_rdxn, Feudxnheim, 24, August. (KarlSr. tg.) _Se. Komglrche Hohrrt der Großherzog ist heute rüh 7354 Uhr 111 Mgnnhetm angelangt, empfangen vom Landes: kornmrffar, Mmtsterral=Nath Frech, Amtmann Genzken, Ober: Burgermetster Moll, Bürgermeister Kloß und den militärischen Vertrerern. Hdchstderyelbe fuhr nach kurzer Rast im Groß- herzoglrchen Schloss _ _ck _Wagen naZ Tcudenheim xzur _ 1nw_e1hung de_r hre en Iohanni- ir :. Feudenheim rß rerch und g_lanzend geschmückt. Se. Königliche Hoheit der Großherzog wurde _von der Beyölkerung jubelnd em- pfangen, An der Sprse der Geistlichkeit stand Prälat 1). Dou. _ Nachdem der _Großherzog dem Vorgottecsdienst in der katholtschen .Ktrche bergewohnt hatte, fand die Einwzihung der_neuxn Krrche sxatt. _Dte Weiherede hielt Dekan Guth von Wernherm, dr? Fextpredtgr anrrrr Schmittherrner. Nach vist- stundtgem Aufenthalt verlteß der Großherzog unter den Ubél= rufen des Publtkums Feudenheim. Bei dem auf die 8eihL d_er Krrche folgenden Fxstmahl brachte Prälat 1). ToU em och mrs _Ihre Majejréjten den Kaiser und die Kaiserin und “_hre Komgltchen Hoherten den Großherzog und die Groß- herzogm aus.
__ _Hxffeu. Darmstadt, 24. August._(Darmst. Ztg.) Se. Lomglrrhr „Hohen der _Großher og in gestern Abend mit Sr. Komglrchen _Hohert dem i„Erinzen Christian zu Schleswrg-Holnem, welcher fich in Frxmkfurt a. M. dem Großherzog angeschlossen hatte, aus Büdmgen hier wieder em etroffen. Heute Nachmrttag begab srch der Prinz Christian
na Kissingen.
_ 26. August. (W. T. V.) Der Erbgroßherzog ist gestern Abend zum Beyuche der Königin Victoria nach England abgererft. Der Großherzog begab fich heute früh
zu den Truppenübungen nach Westfalen.
_Sachseu-Weimar-Eisenach. Wi [ h e lm s t h a [, 24.August. (Werm. tg.) Das Großherzogltche Hoflager ist heute nach der a rt bur g verlegt worden.
Sackxsen-Coburg-Gotha. Schlo ß Rei n h a rdsbrun n, 24. Augujr _(Cob. Ztg.) Am Montag findet die Ueberfiedelung de_S _quzoglrchen Hoflagers nach Schloß O be r h of statt. Ihre Konzghchen Hoheiten der Prinz und die P rinz 2 ff i n P hr_ltpp von Coburg sowie der Herzog von Edinburg beglerten Se. Hoheit dsn Her zo g dorthin.
Schwarzburg - Soukeröhauseu. Son d ersb auje n , 24. _AuguF. __LPegß- Y_i Nc_z_chr.:Vl.) (Fe. __Durchlßucht der regreren e ur 1 ge ern von ten en in ie ier e Refidenz zurückgekehrt. h sg
Elsaß-Lothriu en. Straßbur 24.2111 u"t. Lds.- t . f. Els.:Lothr.) Se. ajestät der “aiser Zahen( an Zdeér Karserlrchen Statthalter folgenden Erlaß gerichtet:
.Der Empfang, Welcher Ibrxr Majestät der Kaiserin, Meiner Gemahlin, und Mir bei Unserem Besuche der ReichSlande Elsaß- Lotbringen bereitet worden, ist ein so glänzender gewesen, daß er Uasere Erwartungen Weit übertroffen hat. Der reiche Schmuck, in welchem insbesondere die Städte Straßburg und Meß prangten, die frst- lichen Veranstaltungen, die getroffen waren, um Uns den Aufenthalt in dirsen Städten so angenehm wie möglich zu machen, die Huldigungen, wclche Uns, wo auch immer Wir erschienen, aus allen Schichten der Bevölkeru-g jubelnd entgegengebracht wurden, haben Ihre Majestät
daß diese ursprünglitb deutschen Laudeétbeile von einem biedern und eigßebtövollen Volke bewohnt werden, welches je länger, je fester an das deutsche Vaterland sich wieder anschließen wird. In diesem wohl- tbueudm Gefühle können Ihre Majestät die Kaiserin und Ick nicht aus den Reichslanden scheiden, obne ihrer Bevölkerung für die 11115 erwiesenen Aufmerksamkeiten Unseren herzlichsten Dank auszusprechen. Ick beauftrage Sie, diesen Erlaß zu veröffentlichen. Metz, den 23. August 1889. Wilhelm, 1.13.
An Meinen Statthalter in Elsaß-Lothringen, Fürsten zu Hohmlobe-Schiaingsfürst.“
_ Gleichzeitig haben Se. Majestät geruht, auch dem Kais er- lrchen Statthalter, zugleich im Namen der Kaiserin, Anerkennung und _Dank für die Aufnahme ausZUfprechen und Allerhöchft1ein Bildniß in LebenSgröße zu verleihen.
Dem Bürgermeister Back ist nachstehende Allerhöchste Kabrnets-Ordre zugegangen:
Auf Ihren Bericht vom 21. August d. I. will ch dem Bürgrr- weißer der Stadt Straßburg i. E., Unter-Staatssckrejär z. Tiép. Back daselbst, Auergnädigst das Recht verleihen, an SteUe der vor- geschriebmen Dienststhärpe als Tienstahzeicben eine goldene Hals- kette zu tragen. Die Form der lrßteren zu bestimmen, kehalte Ick) Mir einftwälen vor.
Straßburg, den 22. August 1889. Wilhelm, 1.13.
ob [ „ An Meinen Statthalter in Elsaß'LOtbringM H „kn ohe
Das Bürgermeisteramt der Stadt Straßburg hat_ folkxende Bekanntmachung durch Slraßenanschlag veroffent rcht: _
Se. Majestar der Kaiser 5,91 mich beauftragt, der Vcdölfs- _rung Straßburgs Semen u_nd drr Kaixerin Dank für den Allerhöchst- 1bnen brerselbrt zu T_berl _ gewordenen großartigen und herzlichen Empfang, sowie au_ch fur drr am Abzn: des 22. d. M. dargebracht: Huldigung der Verxtne auszmprechen.
Es_gern_cht _mrr zur Ehre und Freude, dieses Kaiserlichen Auf- trags mtck) hrermrt zu entlrdigen.
Straßburg, den 23. August 1889.
Der Bürgermeiséer: B (:ck.
__ Meß, 23. Augusx. (LdS.-Ztg. f_. E11.-Lothr.) Den Aller- hochst getroffenen Bestrmxnungen zurolge fand die Grund- sternlegyng des Ka1_1er _thhelm-DenkmalH auf dem Karsrr thhelmelaßß rn drrektem Anschluß an den Einzug statt. Um dre Gruhe, m_wrlche der Grundstein gelassen werden 1ollte, schaarten _srch_dre Fahn8n_ der Garnison nebst einer Fahnen-Compagnte, dre Generalrtat_, dre Spißen der Behörden, dre _Damen der hohe_n (Hesexlxchast, _ Abordnungen der Vereins und dre verermgten GUangvereme von Meß unter T_Zettung des Lycrallehrers Schmid. TSM Grundstein gegen- u_be_r erhob fich em hoher,__mrt ("laggen gexchmückter Pavillon, drekem_gegenüb§r fterngekronte _belrsksn mit den Büsten der hochselrgxn Karser er elm und Friedrich. Nachdem die Maxeftjaten, der Gro herzog von Baden, d?!“ Fürst- Statthglter, General von Heuduck und das Kaiserliche Gefolge das prachtrZZ Zelt betreten hatt_ex_1, ertönten die Klänge des Chdrals „ he den Herrn“, yodczmr rixhtete der BezirkE- Prandent Frerherr_von Hammernern dre nachstehende An: sprache an dre Majestäten:
AUerduxckxchu j,:igfter, großmächtigster Kaiser!
_ Allerg_ngdrgytm“Kaiser,_König und Herr!
Ew. Majextat wrzüxn heute geruben mit Ihrer Majestät der Alkexdurchlauckztigsten K_“aimin dez: Grundstein zu einem Denkmaxr zu lege_n, wexches _den _spateren GeXÖlechtern Kunde geben sx-U von dcr arqgen Zett, dre wrr durchlcbt; dcn dem großen Kaisrr, der dieser Zert das Geprags gegeben. Berrimml, Vrrgar:2enes mit drr Ergen- wcrrt, Eegenwartich mitder Zukunét “zu vexhinden, soll Hérr auf alxem und doch auch neuem u_nd w Gott wiU nunmehr immerdar deutschkm Bqden cxn Tenkazahersteben der ebrrnren Erinnerung an den großen Kazxer, (Tw. Maxrtéat rubmrsichen Hrrrn_Großvater, ken gew.:ltxgrn Krrrgéhsldcn und machtvcüen Friedrnérürsten, dén Gründsr (“eZ Rerckxrs, den Vater des Vaterlandes, dcffen da:" deutsche Vo1f in Datrkkarkert, Liebe und Verehrung gedenken wird. so lange überhaupt dcuUÉr Herzrn_s§blagen, ein Denkstein der Einheit des Vatrrlanreß, dcr Wrexerverexnrgrzng dieser Lande mit drm ReiÖe. der Auferstehung der Karxerkerrlräxfert, eine Mabxruxg uns und künftigen Erscblechfern, da§__5u ck_balten, rvas der große Kaiser uns rrcrcrben, und ikm nach- zuerrern tn der nimmer rastenden Fürsorge und Arbeit für des lekss. _dé-Z Vaterlandeß Gedrihen. Daß dieses Denkmal, dxr errtxn cmes; in dquchen Gauen, aber gerade hier an diessr Statte__ errichtet _wird, das hat noch eine resvndere Bedeutung. Sxk-wsikt von bter doch der Blick hinüber zu jener Wablstatt, aus welcher der greue Held mit dem Herzblut yon Tausenden und aber _Tausenden _seiner _Getreuen in sckwerem, sregreirbem Ringcn Deut1chlanr§ Größe erstatten hat. Hirt, wo die Helden von Colombev und Vtonville, von Gravelotte und St. Privat ruhen im ewigen Schlafe, inmitten se_i_ner Krieger, die für ihn und das Vaterland in den Tod gegangen, Ut auch die rechte Stätte für des siegreichen Heer- führers chernes Star-dbild; hatte er fie korb zum Siege geführt, hat er doch auch aus der_(xrnte, welche der Schnitter Tod hier nahm, die rechte und schömte Frucht uns gewonnen: das unter seinem Kaiser geeinigte Drulschland. Desbqlb, als nach des großen Kaisers Heimgang der Gedanke rege w.:rd, gerade 51er den Enischlafemen durch ein Denkmal zu ehren, haben Groß und Klem, Arm und Reich,_Stadt und Land, Civil und Militär,_ haber! Vereine und Gmoffensxhasten, Alt- und Neudrutsée gewetteigert, rhr Scherflein zu dem Werke beizutragen. Heute find wir denen VoÜenduyq gewiß, Dank Eurer Majestät, die unscrem Unternebmrn di: Wrthe geben wollen: Dru; großen Kaiser zur Ehre, Ur“;1 Allen'zur Lehre. die wir in diesem seiec1ichen Augenblicke aus vollem Herzen das Gelübde unrvandelvarer Treue erneuern, mit der wir in„ Ehrfurcht Und_ Unterfkänigkeit zu Eurer Majestät aufblicken. Wenn „kirk in die1en Landen lange Gewohnheit und vielfach ge- knüpfte Bande mit den westlichxn Nachbarn manch bravrn Mann den Uebergang in neue Verbältnine schwer haben emrfindrn lassen, sv darf ich doch herne und gerade Angefichts dieses Grundsteins es sreudtg auI!preck:en, daß der nothwendige Uebergang fich vollzieht und taglich mehr voll_ziebt, Dank dem großen entschlafenm Kaiser und denen rubmceichrn Sohne, deren Güte und LeutseZigkert in alle Hrrzca Eixrgang gxfunden, Dank dem mächtigen und ficherrn Schuß» unter Ew. Majrnät kraftvollem Szeptrr, stark, fest und friedfertig nach Außen, deutjche Sitte und Gesütung mcbrend im Innern. So möge denn auch dieser Denkslein zu einem Marksteine werden in der Entwickelung dieses Landes, zu einem Grundsteine deutscher Trrue und Liebe für das Reich und den Kaiser. Das walte Gott!
Nach der Verlesung der Stiftungsurkunde Seitens des Präfidepten des Denkmal-Ausschuffes, ])r. Braun, unterzeichneten dre Maxestätezr, derGroßherzog von Baden, der Fürst-Statthalter, d_er kommandrrende General des LM. Armee-Corps und 1)r.Vraun dre Urkunde_, welche v_on Sr. Majestät dem Kais er nebst verschiedenen Münzen _ergenhändrg in die Kapsel gelegt wurde. Nachdem drese in dre Höhlung gelegt, rvurde der Gryndstein langsam herabgrlassen. Se. Majestät streg einige Stufen herunter und
kie_K_ai_serin, Meine Gemahlin, und Mich nicht nur mit Freude und Besrrrdtgung erfüllt, sondern auch fn 11118 die Ueberzeugung befestigt,
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sprach, indßm er_ die drei Hammerschläge that, die an anderer Stelle bererts mttgetherlten Worte.
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Zier uxeilenderf; GeFeFale. apuzrnergru un egte auf den Sarg weiland Sr. Kai erl' *
u_nd Kgmglrchen Hoheit des Kronprinzen Erzherzogs NHMW emen_1rlbernen _Kranz nieder. anwejenden Mttgliedern des A(lerhöchßen Kaiserhauses Vys»
folgte _die Abfahrt nach Schönbrunn, fahrt rm Park unternommen wurde.
hier anwesxndxn Mitglieder des Prmzen, dre österreichischen Hof:
cFranz Ioseph._ Öefterrerch au7_das Wohl des Schuhs, was dieser Trmkjpruch aux dexr Kurier ermidérte. hymne 1or_vre dre öyterrerchitche folgten dissen Toajten.
Schah kommandirten herzögen
Hdtelräumen _ein Timer 11811 _26 dejuchte rr dre_Oper,_wo1elb1t die Erzherzöge und mehrer: Erzherzogmnen nch emsanden. '
Salondampfer „Iris“
Mittwoch in Budapest.
CNPS, mandrrenden General des Garde=CorpL, der Genera.“
Nach dem Kaiser gab die Kaiserin die drei Sch „_
ebenso die Herrschaften, welche die Stiftun Surkunde
schrie_ben hatten, urxd die Generalität. g u ' Schlage. gethan, sxnkten fick) die Fahnen, präsentirten Truppen und e_rdrohnte Geschüßdonner. Die trugen sodann dre Beethovenßche Hymne „Die Himmel rühm des Yol en Ehre“ und „Ort möcht' ich diesé Lieder -.-..' von .
Als der Kaiser die „(
GLsanv o- „'1
eußer vor, womit die Feier schloß.
Oesterreich-ngarn. Wien, 24. August.
. „ Wie . Majestat der Kaiser stattete heute ( n Zl?"
Nachmittag desz '
Milan von Serbien einen Besuch ab. re Kaier'..,* und K_öniglithen Hoheiten die Erzherzöge KaZthudwsigl Zerdrnand machten heute Mittag dem König Mila, mme drn Prmzen
von Siam Besuche.
Sye Sanitwongse und Moni Sa Der Schah von Persien nahm heute um 10 Uhr &, eunrr 3.13 03111er ein und empfing sodann den Mini:".x; _chrsxrltchexr Hauses und des Aeußern Grafen K;“;[noky te water dre Mitglieder des diplomatischen Corps und ck Um 11/4 Uhr fuhr der Schah M
Hierauf stattete der Schah den 1)jo und kehrte sodann in die Hofburg zurück. Vor 3 Uhr eZ; woselbft eine Spazier: _ _ _ Abends fand in dem reh dekortrten Redoutensaale ein Galadiner statt, démdjx Kaiserhauses, die fiamefischzx _ _ und Staatswürdenträger foam Gexolge des Schuhs herwohnten. Dem Schah zur Nsehten dre Erzherzogrn Marm_Th2resia, zur Linken dsr Kaisxx Im Verlauxe der Tafel trank der Kaiser vox: _ _ mit Linky; Dre pzrnsche Nationa];
_ 20. August. (W. T. B.) Se. Majestät der Kaix'rr
machte heute dem fiamefischen Prinzen Sai Sanitwongse
dxffeu Howl rinen Bssuck) e1end war, seine__Kartr.
Ter Schah _henxhtigte heute Vormittag das Burgtheaxu das naturhutorryche Museum. In der Hofburg fand
und hinterließ, da dixser
beim Schah ein Dejsuner statt, zu welchém der Minister des
wärtrgen Gras Krilnoku__u_nd die zum Ehrendienft bein; _ Omzrere geladen waren. Nach suhr der Sa'zah, begleitet von den Er;- und Gewlgr,_m1t der Zahnradbahn nach Kahlenberg, wo m den_ prächtig geschmäcker; Gedecken stattfand, Abend;
ags
Ter perüsche Minister-Präfident und der perfischx
Gesandte machten dem Grafen Kälnoky ein:?n län eren Besuch, Mlchen der Lestrre später erwiderte. g
__ 26. Auguxt. (N'. T_. B.) Dsr Schah nahm geüerx: Squper _ber dem permchßxr _(Yefandten ein und ist hem- mrt dem OLT Tonau-DampnchmthtsOeseUschaft gehörigen _ __ nachBudqyrst abgereist. Am Landung? verabschredete nch Se. Majestät auf das Herzlichste vou Erzherzog Karl Ludwrg. ___Der_Schah bleibt bis zuw _ _ Das orte_rre1chrsche Gefolge begleite: alsdann hrs an dre Grenze der Podwoloczyska.
Großbritannien rind Irland. London, 24. Augukr
(21. C.) TieKönig'in traf gestern Morgen inPale: a11(Nor:- Wales) ein und begab sich von dort H
_ _ _ __ _ Nachmittags rxach Badr (dr: Ihrer Mazenat, nach esnxm enthuna'stifchékj Enwfxrnx. Adrrne Ubsrrercht wurde. Oeuxe besucht die Monarchm
Tir Prinzessin von Wale_8 hat sich mit ihren beider rherratyeten Tochtern zum Veruch bei ihren Königlicher
Wréxhxm.
Eltern nach K o p e n h a g e n begeben.
Rußland und Polen. St. Peteresburg, 25. Auguk. x. B.) _?ln Stehe drI Prinzen Aloxander vox enburg M der b1§h€kig€ Commandeur des Grenadier: Général der Kavallerie Manser, zum “Yom:
atiefs zum GeneraY-Gouverneur von Kiew ux» General-Kommandant der TWVPSU des Militärbezirsé
Kierv, General der Infant-srie Radeßki, zum Mitglieds dss N e 1 ch 8 rat h s Ernannt worden.
Italien. Ro_m, 25. August. (W. T. B.) Der König der Kronprrn_z hiel_ten gestern Vormittag in Lecce Rerue über die dortige Garnison ab und besuchten so- 1mt den Mmutrrn das Garibaldi-Hospiz. _ Heute früß
Fistserr der König, der Kronprinz, der Minister:?ßräfioent drr pr, Post und Telegraphie, Lacavas, von Lecco nach Brindisi
der MarinQMinister Brin und der Minister fü?
[eßten nach kurze_m Aufenthalt die Reise von dort nach 1 sort. In Barr wurde Se. Majestät von der Bevölke-
rung enthunajtnch _emprangen, welcher der König vom Balkon aus da_nkte. _ Dre Gesandtschaft des Königs von Schoa rem morgÖnczzon Neapel nach Rom.
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Aus der Provinz sind 30000 Gäste eingetrofféxx
_ _einer Meldung der „Agenzia S1efani“_ UUS jtantrnopel hat der Sultan den italietrijck)?"
_Botmhaftxr n_ach dem Yildiz:Palast eingeladen und dénselbxn nn Verlaufe _emer längeren Audienz ersucht, dem König Humdert ferne Glückwünsche zu dem ihm in Süd- Italren berxrteten schönen Empfange zu übermitteln.
Der „Rnorma“ Verhaftung des des Bomben-Attentates auf dem Coloxma- Llaß vdm_18._ August _verdcjrchtigen unterstandslosen Athener? x_ratttnr dre Poltzer auf die Spur einer zahlreichen brsher unbekannten Anarchistengruppe
zufolge hat die am 21. August erfolgte
_ _ gefühkT- e fich „Revolutrons-Casrno“ nennt.
_ Türkei. __K r et a. Wie der Korrespondent des „Standard“ 111 Athen erfahrt, hat der Sultan es abgelehnt, d" Forderungen der kreten1ischen Kommissionzlz gs
igen, und sei in Folge dessen die Lage in Kreta W169“
perwickelt. _ Die türkischen Truppen auf derInselnek)!nen ]th vortherlhafte Stellungen ein, um für alle Eventualitaten vorberertet zu sein.
Dem „Neuter'schen Bureau“ wird 11. d. 24. August UN)
cher Seite bestätigt, daß bei Serpelajou ein scharfes
Gefecht zwischen türkischen Truppen und den Aufständischkn
efunden habe; Einzelheiten fehlen noch.
Schweden und Nortoegen. Stockholm, 24. Aucuft. (X'. Der Kronprinz ist heute Mittag von seiner Mise na Deutschland hier wreder eingetroffen. Nachdem er dem Könige auf Schloß Drottningholm einen Besuch abgestattet hatte, begab er fich nach Schloß Tullgarn.
Dänemark. Kopenhagen, 25. AUFÜ. (D.) Das Königliche Hoflager wurde gestxrn achrxtittag nach Schloß Fredensborg verlegt. _ Dre Zollernnahmen haben in den ersten vier Monaten des laufenden Finanzjahres 11 338429 Kronen oder 149823 Kronen mehr und die Ein- nahmen aus der Kriegssteuer 997 678 Kronen oder 47 729 Kronen mehr als in der gleichen Zeit des Vorjahres betragen.
_ 26. August. (W. T. B.) Die Prinzessin von Wales ist mikrhren Töchtern, den Prinzxsfinen Victoria und Maud gestern Abend um 91/4 Uhr hrer eingetroffen und von dem Könige von Dänemark, dem Könige von Griechenland, dem Kronprinzen von Dänemark und dem Prinzen Waldemar empfangen worden, welche die Prinzesfinnen nach Fredensborg begleiteten.
Afrika. Egypten.
Kairo, 25. August. (R B.) Sir Edgar Vincent-hat den Posten eines eschäftsführen- den Direktors der Kaiserlich Ottomanischen ank in Kon- stantinopel, als Nachfolger des Mr. Foster, angenommen und wird sein Amt im Oktober niederlegen. An seiner Stelle wurde Palmer, bisher Rechnungsjührer im egyptischen Fxnanz-Ministerium, zum finanzieüen Nathgeber deZ Khedwe ernannt.
Zeitungsftiuuneu.
Aus der Reise __der inserlichen Majextäten nch) den Reichßlanden xrgiebt nch tür dre „Staatsbürger-Zettung“ folgendes Facrt: _ _ _ _
.Die Tage des Kaixerbrwäoes in den Reichslanden jmd voruhrr; akxcr ihre Nachwirkung wird boffrntlixb'eine daUrrnre se_i_n! Der rrker Erwarten herzliche, jc! enthufiastrfche Empfang, den tms er Kat] ervqar ["er der dortigen Bevölkerung gesunken, hat gezeigt, da?: die Zeit der Wirderzugr- körigkeit zum Deutschen Reiche nicht spurlos an Eljaf;*thtörin-,"en vrruhrr- gegangen ist. Wenig mehr__al§ ri_n halbes Memchenaltxr Ut rer- gangen, seit die verlorenen Kmdrr _m das_ Vajerhaus xuruckgekehrt; aber diese Zeit [kat genügt, das urwrünglrch deut1che Empßnden m den urdeuts cn Elsaß-Lotkringetn wieder zu r(wrcksn. Die Manner, wrlcde in französrschen Anschauungen aufgewackxxen waren, werden alt und sterben nach und nach aus; die Kinder aber, die, wenn auch noch umer franzöfiscber Henfrhaft gekoren, sicb koch gewöhnt babxn, als Trutsckxe zu fühlen, werden Männer vnd mit dern Heranwacbxrn _der neuen Generation wird fich das Gerühl der Zygehörrgkert z_u_ Derzt1_ch7- Xand entwickeln. Was noch an franzöü!cken Sympathienxurucxgehluren war, das wird zum großen Theil durch da:“; brrzgewjmrrnde Austrxten des Deutschen Kaifrrpaares weit zurückgedrängt wordrn 1ein, und 1,9 Mrd auch hier das persönliche Erscheinen Kaixer Wilhrlm's U., xrelcbes noch durch die Grgenwart Feiner erlauchten Gemahlrn, deren m_rt 2_l_n- mmh geraarte Hoheit die Herzon zu begeisrerter ngebung hmretßt, unterstützt wurde, dem Drutsckyen Reich l_m e_rgenrn Lande neue Fréunre erwvrben badrn, wie es das onderwarts 1m Auslande grthgn. Ka:!“rr Wilhelm darf auch auf dir!": Nrife mtr Genuztbrruyg zuruck- klickrn in dem Bewußtsein, dem Teutxchen Reich: durch drexelbe emen anen Dienst erwiesen zu haben."
Die „KarlßruherZeitungF kommt M 811181: ahnlrchen Betrachtung zu folgenden Ergebnr11en_:_ __
.Die je t ihrem Ende zuneigenke ReJe dez“: Karxxrpaares rJZrmag zwar. was i re politische Tragweite de_trirtt, nrcht mrt der RTM des Kaisers nach England in Verqlcirh gexrtz: zu Werren, aher_1re hq: nicht§d€stoweniger erfreuliche Ergebnine gehabt, die ron! uber dre Grenzen Deutschlands hinaus Beachtung randen. Dre_ Begegnung drs Kaiserpaares mit dem Prinz-Rrgentm von_Bavern_ m Bahreurh und der Verkehr der Majestäten am ergderzoglrcben H_o1_e_ xn Karlérube, die brgriftert: Aufnahme des ._Karxers und_ der Karzerm in diesen Städten hat von Neuem das mmßeVerhalth zwncbrn dem Kaiser und den Trägern der landesherrlichen Gewalt, dre Hktzlicbkeit, mit welcher dix Bevölkerurrg Suddentjchlands am Kaiserbause hängt, in die beam Beleuchtuzrg ge1e'st_. Aber ntcht xmr dirkseits des Rheins in Süddeutschland, n_r_cht mr_r rm _alten Deunch- [ard wurzelt die Liebe und Treue zum _Kat_!etha:11e 10 fest, 918 Ib dre gegrnwärtige Ordnung der Dinge m_r_nd€1tens_ebch so mr_le „cabr- bunderte dauerte, als sie Jahrzehnte a111tt_; aucb xenfetts dos Stromes, in den neu gewonnenen und mit dem gccmtx'n Mutterland: wieder rer- bunrenen Landestheilen bat die Anhäng!ichkerx_an Kaner und Retch m den [eßjen Tagen einen so spontanen und hegerxterten Ausdruck gefunden, wie er kaum erwartet werden konnte. Darm beruht das Facrrder Kaner- reise, daß sie gezeigt hat, wie in Altdeut'cblqnd und tn ken dern Deutsehen Reiche neu angegliederten LJndeStbetlen x_aÖBewußnern der engen, untbeilbaren nationalen Gem_etn1chaft [ehendtg rst,_ur-d wre kiefeÖ Bewvßjsein die Völker nicbt mmrer freudrg durchdrmgt_w_re die Fürsten. Der Kaiserbeé'uch in unserem kadtscherx Lande r1t_zufaürg Zusammengetroffen mit den [Frinnerungstagen „**-"." _er rot zwmhundert Jahren erfolgteZerftörnng blühender reut1cher§etadxe m_dem_beut_tgen Gkkßbkkzogtbum; an dem Tage, an welchem wtr _drejethlen !chretben, smd gerade zwei Jahrhunderte rerfloffxn,_ sert _dre Stammburg unsrres erlauckoten Fürstenhauses und mit tbr dre__Stadt Baden- Badm der Zerstörungkwujb der Truppen des franzonscben General; :Durras zum Opfer fielen. Wohl liegt dre Burg Hobenbaden _sett ]xncm sÖrcckeusvoUen Tage in Trümmern; aher_wre dre Nachbarstgdt KäklsrUbes herrlicher als je wiedererftanden ."Z und morgen vtele Hunderte zu einem glänzenden Schauspiel veremrgt, so berrxckot h_eute uber ein freies Volk ein edles Geschlecht, und unt_e_r der l_batkräfttgen Mitwirkung des badischen Fürsten, ken _K'm'kk thhelm Wk "“Missa Tagen i1 unserer Stadt als__dre _ ,Verkorperurrz des RÉÖkÜnbeitSmdc-nkenM gefeiert hat, nt em neueZZ, jugend- kartiges deutsches Kaiserreich erstanden, unter_ dém _dre dxutschen Völksstämme sub fieber fühlen voc ähnlichen Grauelrr wre dryxemgen, deren Jahrestage sich jetzt wiederholt haben. W_1e„freud_tg diese
kki'iséjenscbaft einer neuen und verheißnngßvollxn Zett tm Suden des Dchk1chm Reiches empfunden wird und wre machttg _der Zauber des natwnalen Gedankens auch da sekon tmrfunden wurd, wo lange Mkberrsekaft die Gemälde: den! deutschm__Mutterlanre zu en_t_- emden versuchte, davon bat die Reise des Kaucrvaäkes km Zklkgmß ?bsklxgk. dessen hohe volitisén Bedeutung ü_b_era11 auf dem Kontment m fernem vollen Werthe gewürdigt worden nt.“
_Die neulich von dem Statistischen Bureau der Stadt Y_erlm veröffentlichte Zusammenstellung der „Lohnyerhalt- "111? in Berlin“ (vergl. Nr. 193 des „erchs- u1_1_d Staats-Anzeigers“ unter „Statistik und Volxwrrthschaft ) YYY)“ „Danziger Allgemeine Zettung zu folgenden
a tun en: _ „_ _ . „„Seitengs des Statistischen Bureaus der Stadt Berlm nt kurz- [rcd nne Zufammmftellung über die Lohnverbaltmffe de_r Gewerbx-
kaen und Arbeiter veröffentlicht worden, _welche_ zeigt, daß dre Löhne sub in den leisten fünf Jahren wesentlich erbobt_ haben. Dre Yßbältniffe find zwar in den verschiedenen ererbßzwetgrn sebr ver- 1chleden, so daß der höchste Stücklobn z. B. in der Texttl-Induftne YZ?» idm Baugewerbe 32,25 .“ wöcxeértlicb _Fxrxg. E_be:__s_y_ '. "* ie ver iedenen res eiten e r ver te en L" _ _ “73958 der 858.1? cin. FJ_c_:__h__ zbringt die gedachte Statistik
des Wochenlobns, wie er hier allgemein für die Tagelöhner ermittelt worden ist, einen ungefähren Atzbalt zur Beurtherlung der Yewzgung der Löhne, der fich zur Beurtheilung der waegung der Lohne auch in den einzelnen Berufszweigxn verwertben laßt. _ _
Ja den Ermittelungen rst nun durch Umfrage 1:91 verschredenen Sachverständigen, bci Kassen, Innungen und Fachveretnen Folgendes festgestellt worden: _ _ _ _ _ Im Jahre 1884 erbrelten dre Tagelobner (erryachwrxe Arberter) einen Wochenlobn von 14,40 „ji, im 35151? 1888 emen 1olchen von 16,50 „44; erwachsene Arbeiterinnen erhrelten 1111 Jahre 1884 9 „48, 1888 10,35 .ru „ _ _ _
Dieselbe Steigerung der _Löbne ergr-“bt Pcb aucb ber e_mer Ver- gleiÖung der Einkommeneinscksaßung der Steuerverwaltung rm Jahre 1884 mit den Durch die erwähnter! Errznttexungen des Statistischxn Amts gewonneaeu Lohnsäßen. Dre Emfcbaßung ergab damals sur Handwerkergeseüen einen Wochenlobn von 16,10 „16, die Ermitteluyg des Skatéstiscben 21th im Scptembrr 1858 22,811.“ Hikxn-AÖZU die Lohnhöhe gegenwärtig um 36% [Zöbkr als:! dm damajtseCm- schätzung. Speziell hrbt die Zu'ammewteüung hrrvyr, das 1:2; d'en Mautern und Zimmerlauten eme berrurenre Stetgkrung der Löone stattgefunden hat. _ _ _ _ Die von dem Stajistircben Am? dkr_St_adt Verlnx geltererte Zusammenstellung der Lchnsätze br_st§.ti_gt_ "WU. i_n gewinem Sinne nachträglich die Grundloäskeit dYr m dre1em Jruhxahr und- Sommer erfolgten Arbeitérinstcüungen, !).-12 auch das ne_ga_t_1ve Resulxat drr letzteren als ein Bewrix- dafür grltey kann, 1823 nr durch d_re tha:- säcblichen Verbältniffe nick7t gerechtferttgt Waren,_ Und _hrernzrt Wird die Annahme fast zur Gewißheit erhohen, Zak; rte ArbertSeithellpngm trefrntlich durch sozixldemokratiéche Cmüume. d. _h._ durch_Agrtati§nen, welche es allein auf die Erregung ron Unzuxrtrdcnbmt abgrxehen hattrn, kervorgsrufen waren. _ _ __ _ _ __ Immerhin find die Vorgänge rrekes «xruhxahrs und Somrners geeignet, vor einem Weiteren Zuzug von Arkcrtern _n:x_ch_Berl_m zu warnen, der leicht nkuen Sukkurs ar*=§_ der Tka_txache Worten konnte, das; die. Löhne gut find und fich in stergenrer_th_1_tunJ hcwrgen. Ten Löhnen strht eine entsrrecbenre Höh? ker Prene !ur dre Extttrnzmrttel in der Hauptüadx gegenüber, und 11"an ?_rr 383114 vgn Arbertern fich rermrhrt, wérd auf die Höhe der 26an 2111 _Druck geubt, _welckZer de_n rrboffren oder eingrkildeten Gewmn _aum'xcgr Wenxr uberdtss dre sozialdemokratiscbe Agitaxion neue Vewucbe zu Lodnfkergerungen rem. Arbeixseinsteüungen mzcht, geht 130112758 dsr ertnn verloren; und NoTb und Elend kommt übrr die Arberrer trrß :hrcr samt aukkrmm-
lichen Lößne.“
Die Reise Ihrer Majeftäteu.
Ueber den Besuch Ihrer Majestäten de_s Kaiser?- und der Kaiserin in Münster __berichten mtr nach den Telegrammen des „W. T. B.“_n0ch JUZCUÖSH: An dem Empfange bsi Sr. Majestät 739371 _Kaiser (am S0m1ab2nd:Vormiitaa)_nahmen 34" ersqnexr Lye11._ Tsr Empfang bei Ihrer Majestät der Ka11errn___ra_1_rd Mtttags 12 Uhr statt und umfaßte die Damen? 1398 rdestsalmchen __Adelß sowie der den höchsten Militär: und erldehdrden gngehorrgen error:, die Damen des Vaterländixchen Frauenverems und dss ouifen-Ordens. _ __ _ __ _ Nach dem Empfange besuchte Ihre Maxenat dre KaUerm das evangelische und das kathohfche Krank_enhau8._ Im Laufe deß Nachmrttags __erschrenen der Ihren Majestäten die Vertreter des Westsalrschen BauerrxversmH, untér Führung des ("reiherrn von SchrYlemer-Wn, des Oekonomie-Rach Win elmann _und 1368 _Jrerherm x_oxr der Reck, ]"8 ein Mitglied des Vsrsms aus jeden_1 westmlhchsrr Regierungsbezirk. Fréiherr von Schorlerner__rxberretchte mrt einer huldigenden Ansprache 916 urwxstxalrsche Landes- erzeugniffe zwei Brode Pumpermckel, Schinken, Vutter_u_13d ein Füßchen 100jährigen Kornhrazmtwerrns. Se. ngexrat dankte huldvoUst und unterhielt nch langere Zett mrt den Führern und Mitgliedern der Deygtatton. __ _ Demnächst nahmen die “Majejtaten eme vgn 1ammtlrchen GesanZvereinen der Stadt _vor dem Schlone dargehrachte mufikali1che Ovation h_uldvoslyt entgegen, und Im 31/4 Uhr begaben sich Allerhöchndiejelben nach der x_xesthakle am Ludgeri:PlaHe zu dem Fenmahl der Provrnz. In der Mitte der prächtig geschmückten Festhalle waren 400 __Gr- decke für die aus der Provrnz gel_adenet_1_ Notabrlrtaten aufgelsgt; im Hintergrunds _sxand _dre Ka11ertafcxl._ _ Zur Rechten Sr. Majesiät des Kaners 1aß Ihre Maxeytqr dre Kaiserin, dann folgte drr Herzog_von Randor;__zur Imken Sr. Majestät des Kaisers _hatte dre Ober-Hoxnte11term_ Ihrrr Majestät, Gräfin Vrockdorn, Vlaß genommexr, Sr. Yaajenat gegenüber der kommandirende General des 111.21rmee-Corps, General der Kavallerie von Albedyll, sowre_ der Vorfißende des rovinziabLandtages, Landrath von Ohermb. An der T_arel Fhrer Majestäten saßen auserdem noch _30 hohe _Whrdentrager und Beamte, unter ihnen der Staats:Mrmster Gras BGmarcx€ der O-ber-Landeßgerichts-Präfide_nt,_Staats:Mimster a._D. ])r, Falk, der Kriegs-Minister von Verdy du Vnrzors, der Chef desGenergl- stabes Graf Waldersee, der Obxr-Prasrdent Studt, der Werh- bischof Cramer, der Kapitular-Vtkar Grese, drr Generql-Super- intendent Rede und der Qber-Bürgermerster _Wzndthorst. Während der Tafel hielt der Vorsrßßnde des Vrovmzral-Land- tages eine Ansprache an Se. Majestat, Allerhochftwelcher mrt einem Trinkspruch sofort antwortete. Den Wortlaut_ der An- sprache und den Trinkspruch_Sr. Majestät haben nur werter oben unter „Berlin“ ngxtherlt. _ Die Worte Sr, Majestät wurden von der Festversamm- lung mit brausendem Iubel aufgenommen. Gegen 6 Uhr war das Festmahl beetxdet und begaben fich Ihre Majestäten naeh dem _Schquse zuruck. _ __ Am Abend na men Allerhochstdreselben nach emxr _zahrt durch dTe fefilich er euchtete Stadt an dem vom westfalrjchen Adel veranstalteten Bal1 Thul. Bei der I llumin atron traten ganz besorrders der durch 35000Lamp'rons erleuchtete DymplaZ dgs Remerun Sgebaude, die Post, das Theater, der Hor des_ rasen Drone, bdrosten some der Trrumphbogen am
des FürsZenthSum?t ?))?ünster, Ein an er ta ervor. g(Hekézen 111/2 Uhr kehrten Ihre Majestätxn von demYalle zurück und traten kur darauf, unter lebhasten syncmthuchen Kundgebun en der au? dem Bahnhof anwesenden_ VokkSmenge, die Rückrei e nach Potkdam an. Zur Verabschtedung waren u. der kommandirende General _von Al_bedyll, der Ober: räfident Stadt. der Ober-Bürgermerfier Wzndthorst und dre Fammerherren reiherr von Landöberg-Slemfurt _und Frer- herr von Bodel1chmingh-Plett_enberg aus dem Bahnhofe an- wesend. Se. Majestät der Karser unterhrelt fich vor der Ab- reise noch einige Zeit mit dem General von Albedyll und dem Ober-Vürgermeister Windthorft. _ _ _ __ _ Gestern Morgen 81/2 Uhr i_rasrn Ihre Mazenaten mittels Sonderzuges auf der Wildparkytanon wreder em,
Statistik und Volkswirths-haft.
Die Bevölkerung Sachsens nach ibrerGebürtigkeik.
Das Köni reich Sachsen ist derjenige deutsche Mittelstaat, welcher troy se r dichter Bevölkerung noch eine große Einwanderung aus ganz Deutschland und auch vom Auslande aufzuweisen hat. Nach der Volkßzäßlung vom _1. De_zemher 1885 befanden |ck, wie wir der „Zeitschrift des Königlich Sachfixcben Statistiscbkn Bureaus“ (Heft 111 u. l'?) entnehmen, _in Sach1eu 320 710 nicht in Sachsen geborene Personen, sodaß auf 1000 Einwohner überhaupt 100.73 Fremde entfielen. Von diesen Fremden stammren 272 584 aus dem übrigen Deutschen Reiche, 45886 aus anderen europäischen Ländern, 2129 aus außereuropäiscken Staaten und 111 waren auf See ae_boren_ und unbe- fanntsn Eeburjsokteé. Von den geborenen Sachyen keranden fich d.“:- aegen am 1, Tezrmber 1885 132 458 in anderen BundeZstaaten res Drutschen Reichs, sodaß Sachsen im Austachh x_nxt ken Übrigen deutschen Staaten einen Gewinn von 140126 Köpfen oder 4,40% der gesammten ortSanwesenden Bevölkerung aufzuweisen ham. Außer dieser Mischung mit fremden nicht in Sachsen geborenen Elemrnten :eigt fick) in SQÉ-sen aher zrgleicb ein 1er lebbaéter AUHtauW der Bevölkerung inmrhalb der einzelnen Bexirke de:“- KönigreiÖZ. Es Waren Nämlich am 1. Dezember 1885 ron je 1000 Ein- wohnern nur 500,70 in der Zählunzézemeinde geboren, in dcr ührigen Amtshauptmannscbaft 199,15, in der Üörigen Kreishaupt- mannscbaft 114,01, im übriLkn Königreécky 85,35 und außrrhalb des Königreichs 100,79. In der Stadt Leipzig waren sczar von 1000 Ein- wohnern nur 361,29 am Zählungéort ßeroren, in Treéderr 394,24, xn Cbemniß 437,37. Bezüglich der Wanderungen [JON Stadt* und Landbevölkerurg ergiebt |ck, daß nach der Zählung aux? drr. Start- grmeinren 157 388 Personen nach den Landgemeénden verzogen waren, da?; ahrr Umgekehrt die Landgemeinden an "rée Stadtgrmeinren 316 987 Persoréen abgaben. Auf je einc von der Stadt nach dem Dorfe verxogene Person kamen als:: 2,01 vom Dorfe in die Stadt gezogene Perfoaen.
Sanitäts-, Veterinär: imd Quarantänetveseu.
Dänemark. durcb Bekanntmacksuxrg des Königkirb däniWen Justiz- Ministeriums Vom 27. Avril 1887 rür die :::-Z östsrrrichiscb- UUgarisÖen Häken kommendkn Schikr'e a:".géorrnrten Quarantäne- maßregeln („ReiÖS-Anzriger“ Nr. 105 vom 6._'.Ukai 1887) smd unterm 19. August 1889 bezüglich drr Stadt Triext 88732: Wirksam- keit geseßt worden.
Die
Egyrren. Dék intrrnatr'cnale Ersundheßtératb zu Alerandrix bar kek loffrn, vom 10. August 1889 ab Neger] Ankänfte aus Bar"?"orah das Cholera- Quarantäne-Rezlement in Kraft zu Zeyen.
Handel und Geiperbe.
London, 26. August. (W. T. V.) Die Gstreidezuka'ren betragen in drr Woche vom 17. 1:8- zum 23.21ugutx: enßliscber Weizen 1163. fremder 76 383, 21191668? Grr'te 622, rrexndx 6946, englische Malzgerste 17 608, fremde _, englivckzer Oa'rr _138, xrleder 74 634 QrtZ. Englisches Mehl 33" 511 “Sack, 4920 Faß,
fremdés
12 637,
Verkehrs - Anstalten.
Die mirtels drs ReiÖZ-Postdamvfers „Braunschweig“ beförderte Post an;“- Australien (Abgang au? _ Svdnrr am 17.Ju[i) ist in Brindisi eingrrroffrn Und 92131721, »")? „WAT B.“ meldstÖ für Berlin vorauéfickxtlich am 27. AuZu'! Arend? zur An:“- :1 ?. gBremen, 24. Auzust. (W. T. V.) Der ReiÖZ-Pdst- dämpfer „Dreéden', welchcr überkäüig wxr, ist am 22. r. M. wvhldrhalten in Aden eingetroffen. _ _
Hamburg, 24. August. (W. T. B.) Dér Pr'tdamr'sr .Sueria' der Hambarg -Ymerikani1'c88n Packetra8rt- Aktiepgesellsäoaft ist“, von Hamburg kommend,_heute Vormrrtag in New-York eingetroffen. _ Der Postdamrser „Hammo- nia“ derselben Geseüscbakt hat, Von 'New-York kommend, brate Morgen Scillr pasfirt. _ _ _ _
_ 26 August. (W. TB.) T2rPo1tdamvfer „Yammrzrrck drrHamburg-AmerikaniscbenPacketfabrt-Aktten-Ge1_ell- 1," (haft ik'f, ron 'New-York kommend, hrute Vormittag 9 Uhr am der Elbe eingetroffen. _
London. 26. August. (W. T. B.) Der Unron-Dampfer .Mexican' ist gestern auf der Heimreise in Southampton an- gekommen.
Theater und Musik.
Königliche Schauspiele.
Jm Königlichen Schauspielhause krginntDirektrrOr.Oti_o Terrient seine Tkätigkeit erst am 16. Septxgrber, LUTZ zwar m_tt „Romeo und Julia". Es folgen dann_rc=n klamzcbrn Sturkrn ,th- helm Tel)“ mit voUständig neuer Aukßattung (dre De_koratrogen, nach Entwürfen des Prof. Bracht von Hartwig gsmalt, ubertrenrn (11188 bis dahin Dagewesere) und die .Räub_er". _ _ _
Die Königliche Oper wird mrt dam .Flregenren Hoüaxrdxr', in gänzlich neuer Ausstattunzr (in Szene gese ! von _dem Oberregmrur Teslaff), eröffnet. WS rrxte Neuheit fo gt .Gwconda', Forum: .Othello' von Verdi. _
Deutxcbes Theater. _ _ __
Das Deutsche Tkexter eröffnet seine diesiabrr-se Salton ara nächsten Sonntag, 1.September, mit „Faust“ 11.Tl*erl). Am darauf- folgenden Montag, 2. Seriember, bletbt das _Theater _wrgcn der Vorbereüungcn zu .Faust's Tod“, aus der Träger:: zwetrem Tbetl, geichloffen. Die erste Aufführung von „Foam?x Tod" finder am Dienstag, 3. September, statt. Die für den le _ten_Tbe:s_der vorigen Spielzeit fiatjgekadten Amderquerr :r- ren__ mtrttxsvrenen haben für die neue Spielzeit keine Gült1gkert,_ nur fur _den 1. Rang Balkon bleibt dcr ermäßigte Preis ron 6.48 (_!tatt 7-48 50 4) r_:rtan bestehe» Dagegen fällt die Vorkautsgebudr fur alle art der Kaye ae- lösten Billets aucb ferner fort. Nur für BMW, rte rm Voraus bestellt und reservirt find, wérd ein Bestellgeld vox! 50 „_! rJro BAFU erhoben, Jedem solchen BiUet wird für das Y_ertenglo eme Trut- tung beigefügt. welcbe aufzubewahren ix_t. Bet Abankerung eme: Vorstellung wird gegen Rückgabe der Qumung an:!) das Benrllgeld
zurückgezahlt. “ Lessing-Tbeatrr. _ _
Adolf Wilbrandt's Luftspiel „DreV_xrm_ahlten ,welckx-es am Sonnabend als erste Novität ker ne_uen Satxon mr_Less'mg-Tbeatec zur Aufführung gelangte, errang m(ht ken gurunTchten Erfolg und nur dem Namen des verdienten _Auwrs durfte es 7,1: danken sein, daß als Resultat nicht eme l_mbedxnate “Able_ nung fich ergab. .Die VermäbYen' sm? eme altere Arbxtt des inzwischen an größrren Stoma baxabrtm Autyrs; _ bur sucht man allerdings vergebens nach dem Gera und dcm_drchte_nschen Schwung, roeXÉ-er den wäteren Dramen Wubrandts etgen tft _rmd nicht nur ihren literarischen Werth _verleibt. sondern auch rbre Bübnenetfolge fichert. Die Fabel des m „Rede stehenden Luftfprels ift sentimental und innerliéb unwahr und_ ertrmert m rbrer Erfindung stark an . die ungesunde nnd _ ernserttge Novellrsttk, wie fie uns in anspruchslojm Famrltmxournalen begegnet. Was die Darstellung anbetrifft, 1o konnte auch sie nicht ganz be- friedigen. Das gewählte T_emvo war oft sch1evpmd, die Strmnruug zu ernst genommrn; abzcxeben von der gejcbmackvoaen dekoratwen Auéftatjun , embebrte die ganze Vorfieüuyg dcr Einbeitliéhkeit. Von den Da eüern gad fich Hr. K'lem ais „Sir Josuab'
nne genauen An oben über die Bewegung der Löhne _in de" Ünzelnen GnTnbUweigen. Trosdem giebt kkk Durchschnitt
aUe mögliche Mühe, in chltung und Manieren eine den dichterischen Intentionen entwrechende Een'alt zu schaffen;