1869 / 49 p. 9 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Theorien hier gar nicht mehr an, es fragtstch also nur, wollen Sie die Bahn gebaut haben oder nicht und wollen Sie dem bedrängten Landestheil zu Hülfe kommen oder nicht.

Nun kommen zwar fast alle Herren, die Eisenbahnen wünschen, zu nur mit der Aeußerung: »das ist für uns eine Lebensfragea. Ja, meine Herren, das mag zum Theilwahr sein, aber ich habe das nun schon so oft ehört, daß es jeßt ctwasxweniger Eindruck auf mich macht. ber, meine Herren, hlhk 1st es wirklich so. Anfangs soUte die Bahn Über Olpe grfuhrt rverden. . Das geschqh nicht wegen der Terrainverhält- mffe, we1l für d1e Hauptlime die andere Linie die richtige war. Es 1st 1306 por meiner,.Zeit geschehen, aber ich bin der Ansicht, daß es Uchng wgr. 'Die Hoffnun also, die die Gegend um Olpe hegte, daß ste d1e Hauptlinie Jaden würde, ist den Leuten zu Waßer geworden. Die Berge und Thäler, dic in der Umgegend von 'Olpe [regen, kenne ich ganzgenau, es ist dies mein früherer“ Regierungsbezirk; die Gegend rst eine hohe gebirgige, die Be- pölkerung eine arme, und was sie dort haben , was werthvoll 1st , sind einerseits die unterirdischen Schäße, die man nur heben kann bei genügenden Konnnunikationsmitteln - und anderer- seits ein Land mit weyigen Wiesen und engen Thälern. Die Hülfe ift hxer also rptrklich nothwendig , wenn das Gegebene verhältnißmaßrg gednhen soll. Die Hauptbahn, die Ruhr- Sregbahn, trägt gerade dazu bei, den Verkehr von dort ryegzuzrehen; . dre Bergwerke an der Hauptbahn prospe- rrrrn und d1e andern verwelken. Das liégt in der Na- tur der Sache. Also die Hülfe ist wirklich nothwendig. DeZhalb hebe tch'nnch artch der Hoffnung hin, daß die geehrte Versamm ung, dtese germge Garantie nicht' ablehnen werde, und eveytualtjer„ wenn Sie eZ durchaus anders wollen, daß Ste wemgstens' unt dem Amendemrnt, auf das ich gleich kom- men werde, d1e Vorlage der Staatsregierung annehmen, die 1ch auch heute noch glaube vertreten zu können und für anz gerechtfrrngt" halte. “Indessen, meine Herren, troß alledem abe 1ch zwe; Grunde, cmmal: man 1011 sich nicht für unfehlbar halten, und dann: man soll immer guten Willen behalten, und man soll also, wenn Bedenken obwalten, darüber nach- denken und 1hncn Rxchnung tragen und so viel wie möglich denen entgegrnkonnrrcn, d1e bedenklich sind. Das habe ich nun gethan, ich habe emen mrt der Sache vertrauten Herrn nach Elberfeld gesandt und nut der Gesellschaft noch einmal verhandeln lassen, und das Resultat dieser Verhandlung giebt mir die Ueberzeugung, daß 1ch den Zweck, den Bau der Bahn, erreichen werde, wenn Sie 1706 Amendement Shbel-Achenbach annehmen, weil ich die be- stunmte Zuversicht haben kann, daß,. wenn Sie dies Amende- ment statt der fruheren Vorlage annehmen, die Sache gesichert sem wtrd,

Dann find nur noch die anderen Amendements, meine Herren, welche den Leuten, Grundentschädigungen auferlegen wollen. Ich möchte Sie drmgend bitten dieselben abzulehnen. Man kann" m dieser Beziehung wirklich nicht die ganze Monarchie uber einen Kamm scheeren. .Wenn in Ländern, wo der Grund unh Bodsen noch einen geringen Werth hat, wo die L_lccker rmd Wtrsen ziemlich [cichmäßig Über das Land vertheilt smh, d1e Uebernahme der rundentschädigung verlangt wird, so _rst das, meme Herren, billig, und sollte von denen nicht ver- wetgert werdep, von denen es verlangt wird ,' wenn man aber 111" engen (Hebtrgsthälern einer armen heruntergekommenen Be- yolkerung 'noch das Btschen Wiesen und Necker nimmt, was sie hat, um dre Eisenbahn, Haltestelle oder Bahnhof darauf zu legen, m_1d danrr noch verlan en will, daß die Bewohner im Ganzen ]ehrn Exnzelnen entschädigen, so ist das unbillig, und deshalb mochte rch S1e drrngend bitten, das nicht zu verlangen. Das Haus hat ]_a auch d'lcsen Grundsaß, den ich eben befür- whrte, schon 1m vortgrn Jahre _gutgeheißen für die betden _klemen Bahnen rm Nassauischen von Hadamar nach L1_mburg and von Diez nach Hahnstatten, dabei haben Sie auch kemr Uebertragung der Grundentschädigung verlmxgr, sondem Str haben in den Anschlägen die Grund- entschadzgung m1tberv1klxgt. Bei der jeht in Rede stehenden Bahn smd d1e Verhältmffe dieselben, ja das Viggethal ist so- ggr nochsenger, und W möchte Sie deshalb dringend bitten, dtese Bedxngyng fqllen zu lassen.

Schlteßlrch mrme Herren, erlauben Sie mir noch eine Be- mrrkng, d1e gewrß ketrre peremtorische oder gar eine Drohung sem wrrd, aber doch d1e Sachlagr, wenn man sie unbefangen brtrachret, klar 16 t., Ich habe rvrrklich, meine Herren, meiner- serts nnt gutem [Yen und mit einer gewiffen Selbstverleug- 11ung gethan, was slch thun läßt, und wenn Sie die Vorlage Und das Amendement xrun doch abwerfen - meine Herren, ich glaube es mcht, daß Ste _cs thun werden - aber wenn Sie es dochhthun, dann würde d1e faktische Lage der Dinge doch wohl so sem, daß man sagt: »das hat mcht der Handels-Minister, sondern das Haus zu veran'twortew-

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Nationalbank.

Der Nationaldank für Veteranen hat kürzlich seine Jahresabschluß für 1868 vaendct. Wenn die Resultate desselben b:! den Provinzial- und Kreisorganen auch noch nicht vorliegen, s,) kön! nen doch diejenigen der Centralverwaltung mitgetheilt Werden. '.

Der Bestand des allgemeinen Unterstühungsfonds welcher Ende 1867 noch 50,541 Thlr. 27 Sgr. 5 Pf. betrug, ist Einer! seits in Folge der durch das höhere Alter der Veterancn gesteigert,], . Anforderungen, andererseits aber durch die verminderten Zurvendungm auf 48,700 Thlr. 22 Sgr. 11 Pf. zurückgegangen, wogegen fich der, Bestand des Verwaltungskoften-Fonds, welcher Fond aus dem", Ertrage des Stiftungs-Verwaltungsblattcs »Der Nationaldanke Und den Beiträgen der Kommissariatc und Spezialstiftungen gebildet Wird von 769 Thlr. 22 Sgr. 1Pf. auf 1248 Thlr. 2 Sgr. 2 Pf. vermehxk hat. Die Jahreseinnahme zu Unterstützungszwecken betrug 555821131, 10 Sgr. und beim Verwaltungskostcn-Fonds 2743 Thlr. 24 S„ 3 Pf. - Zu Unterstüßungszwecken find im Jahre 1867 7399 Thlr. 15 "Sgr. und zu Verwaltungskostcn 2265 Thlr. 14 Sgr. 2 Pf, „„; ausgabt worden. *

Die Spezialstiftungcn hatten Ende 1867 einen Kapital- bestand von 86,654 Thlr. 21 Sgr. 5 Pf., Während derselbe Ende1868 91,036 Thlr. 25 Sgr. 1_0 Pf. betrug, fich also im Jahr 1868 „m 4382 Thlr. 4 Sgr. 5 Ps. unh zrvar durch Hinzutritt einer neuen und Vermehrung der Stammkaprtalren der bereits bestandenen Stiftngm vermehrt hat. .

Die" Regimenterstiftungen haben Ende1868 mit einem B,. stande von 23400 Thlr. 21 Sgr. 5 Pf. abheschlossen, während der- selbe „Ende 1867 nur 22,755 Thlr. 12 Sgr. Pf. betrug, so das; „„ bc? dttcseqfteme Kapttalvcrmehrung von 645 Thlr49 Sgr. 1 Pf. ein- ge re en 1 . .

SOWeit die Zihsen von den Spezial- und Regimenterfti-s. tungen statutrpm'äßig zur Vertheilung kommen müssen, ist die Ver- wendung'vollstgndtg erfoxgt _und find im Jahre 1868 aus den Zinsen dxr Speztal-St1_ftungskapttalten 5794 Thaler und von den Kapital. zmsen dcr chmrcnterfttftungcn 447 Thaler zu Unterstüßungen vcr- Wendet worden, .

Am Tage des Fxnalabschluffcs der Gencral-Schaßkaffe am 1. Februar 1868 war der derselben ein Gesammtbcftand Von 167,235 ' Thaler 29 Sgr. 1Pf vorha,ndcn, wovon fich 166,550 Thaler „, Hypothekendokumcntcn und zmstragenöcn Papieren in dem dreifach verschZoffencn Depofitalkasten befanden, 598 Thaler aber in Kassen. anwetsungcn, 50 Thaler in 1/,tcl Stücken, 15 Sgr. in Briefmarken

vorgefunden worden find.

Statistische Nachrichten.

»- (Marinew_esen.) Die Neubauten der russischen Panzerflotte, O_te Ahthetlmz'a dcs rusfischen Marinedcpartements fur Neubarxtcn hat aber thre'Thatigfcit im Jahre 1867 einen offiziellen Beruht geltefert, drsrn wzchttgste Punkte die folgenden find:

Es lagen zunachst vter Fragen zur Entscheidung vor: die nach drr besten Takelung, Ankerausrustung, Panzerbolzenfabrikation für d1e neuen Panzerschtffe und dre Prüfung der Versuche der Fregatte Petropgwlowsfi. .

' Dre technische Kommn'sthn entséhied darüber folhnderxnaßen. Dre heuen Pqnzerschrffe Ahnural Spiridon), Admiral &.schitschafoff, Adnnral (Hm„„und Admrral Lazarew sollten Polmaftcn, (Masten aus etycm' Stuck ohne Stangen, nur mit Salinaen erhalten, wie gurl), dte betden Kanonenboote Tscharodeika und Rusalka sie haben, ahnltch den„Dampfexn dcr Kauffa'hrteimarine. Diese Entschcidung ward emer Spezta1komm1sfion unter Vorfih des Panzergeschwader-Komman- danren, Admwal Butakoff horgelegt, und-lehtere verlangte für die 4 ersten Schrffe (a1s Fregatten bezeichnet): Wegnahme der nieder u klappenden Schanzßletdung ,und_ Aufschgng einer längsschiffs laufzcnden Brücke (1131? denn amertkamschrn Mwmtonomoh) mit Steuerrad; Einsetzung raserner Untrrmasten nut großen Salingen und Marsftangcn, welche m den Untermast' zu vcrsxnken find und Marssegrl tragen; Großmast und Fockmast. mzt Auskustung gleicher Dimcnfionen,“ Theilung der Untermaften m emen oberen und einen unteren Theil mitKommissur drcht chr Deck„ so daß fich durch Anfdrchen der Schraubcnverbindung derMaftauchgm Gefecht kappen läßt; Einseßung einzie barer Bug- sprtets und einer langen »F]6c:be« am Kreuzmaft; Ansehung Ums Maßes, der unmittelbar an dem Panzerblockhaus des Kapitäns an- stetgt rxnd Flaggenfignale zu geben gestattet, ohne daß die Si naltfiren- den fetndltchen Büchsczrkugeln ausgeseßt werden. Diese orschläge basiren darauf, daß dre rusfischen Thurmfregatten ähnlich den engl!“ , schen Panzersloop6 Scorpwn und WWW nicht sowohl Hochseesxhlffs 016 Kustcnwachtschxffe sem solch, von denen ersterer auch eine langs“ schtffs laufendeBrucke hat. (DteSignale können auch an einer (Haffe des Mastcs gegeben werden, deren Pick gerade über dem Blockhaus |€bt-) Die Bemaßun, muß leicht sein, da so schon der Tiefgang der Schiffe größer tft, als rm Ri e vorgesehen war, und fie darf daher nur Salmgcn und „Marsscgcl außer den Unterscgeln haben, die genügen, um bZlW Schlmgerndas'Schiff zu stützen und ein Fortkommen nach Beschadl“ gzmg dcr Maschmc zu'gcstattcn (dicRaaen vcrlan en cine starkcB, langsschtffs). Nur dtc Fregatte Prinz Pojarsi darf eine höhere Takelage erhalten, mit 27,000 statt 20,000 [:] Fuß Segelfläche “" außerdem Bramscgcln und großem Klüver ((:!in-f'oe): dre noch nicht fcktlklm „MWM dieses Schiffs müssen daher länger gemacht werden- da Verlangerung der Naarn nicht genügt. -

, Bon-Ankern sollten erhalten Fregatte Prinz Pojarski Fregatte Mmm, e 8 schrvere Anker von 240-250 Pud und 6 WURHMÉÉ von 18-60 ud u 3247. Zollpfund, Thurmschiff Admiral Sprxldow-

Thurmschiff A miral Tschitschakoff, Thurmschiff Admiral Gre1g “"

und 37 Thlr. 14 Sgr. 1Pf, in diversen Münzsorten bei der Revifion *

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' miral La arew, je 12 schwereAnker voxx 170-160 Pud ., 12 YzlzurLflxnker von z40--12 Pud, Kanonenboot Kharrodecka und » d cnbOOt Rusalka je_6 schwere Anker zu 100-90 Pud und 6 "Wnnker zu 9-30 Pud. Da die in den Arsenalen von Kronstadt erZetersburg vorhandenen Parker-Anker aber auf den Thurm-

- ver unterzubringen x_md zu hahdhqben waren ,?ofsschjverlangt, dahs auf ]edcm Schrff nnmer 1 21 . amnnanker (verbo erte Form des vhrrgen) und 1_Martmsanker ZF, würden und demgemäß smd m England d1e Bestellungen

,Olgt' ' ' 0- [)"k ' b = - rketten ollen therlwerse aus der Fa U von Ijora e D,FerQZFe und ebscnso sollen Nieten unh Boxzen für Panzer aus geFchemEisen angefertigt und auf den Schreßplaßen erprobt Werden. a D„ Probefahrten der Panzerfreg_atte thropawtowsk unter „Dampf ,Folgcndcs ergeben. Die Maschttxc zer xe fich gut gcqrbettet und ' [acirt. Da indessen dic Schnelltgkett refer Fegatte nne der eboen- tspnach Bréitseitenprinzip erbauten_Panzerfregattc S/xebaftopol'mcht "" te obwohl die Kessel eine für dtefkauhbedrzngcnc O'chnellrgkcrt ge- “nquÉDampfmenge lieferten (weil namlrch deraschmen nach dem ge Moden der Jregshtthtélcg [1860] konstrurrt waren, hat man ) ' un en ver är . eKFeYUFisZ Bgcurtheilung der Resultatender Probefahrt, vorY 12ten „„st 1868 liefern fhlgende**Angabcn uber hte Brettsetten-Jregatte ,?ropawlowsk eincn Maßstab, Ihre Lange :| 298 Fuß (zu 05 Meter), ihre Breite 56 uß, Trefgang vom 22 Fuß 8 Zoll 'Ich dem Rtß (22- 4“ bei der robefabrt), Tiefgang hmten 24 ußj aZoll („24- 8“), mittlerer Tiefhang 23 Fuß 7 Zqü (231 6“ , Deplacc- 6040 Tonnen (6010), F äche des Querschnfttts rm, auptspann 0684 Q„„-Fuß (1059), Nominalkraft dcr Maschme, 510117 Berd nach axidslarxschem System gebaut ist, 800 Pferdckrast. . Dre Resultaxe er Probefahrt mit vollchefechtsbclastung ergaben betVonraftUnnt [len Kesseln 20 Pfund Dampfdruck in den Kesseln (m:t_der Halfte cr Kessel 14 Pfund), 16 Pfund (9 Pfund) Dampfhruck tm Mano- nter, 56'5 (36) Umdrehungen der Schrqube, Maschmenkrgst _am In- ifator 28,05 (10,47) Pferdekraft. Daher war die Schneüxgkcrt d„urch- chnitt1ich 11,8 (8,55)Knoten. Die Schraube res Schtffs, unt 4 qugcln ach Moudslay-System, hat 19 Fuß, Durchmesser, 23 Fuß Stetgung, Fuß Länge, bei 3 Fuß 8 Zoll E1ntauchung_ der Oberkante 1111th Wasser, (Die Temperatur war dabei 130 Remrmur quf Deck, 25 „„ Heiraum, 160 in dem Maschinenraum.) Dre Kretsevolunonen vurden beschrieben mit Ruder nach Backbord bez. Stcmxrbord: ganzer Kreis in 7 Minuten bez. 6 Min. 34 Sek., halber Kreis 2 Mmuten 7 Sek., bez. 2 Minuten 34 Sek. , wohei 10 Mannrm "Steuerrad . arm. An Bord waren 19,008 Pud Khhlen, Provranr fur 3 Mo- mtc, Wasser für 12 Tage, und an Geschuxzen 22 68pf1mdtge Kanonen nd 2 Zzöllige Kanonen nebst 1240 Granaten, sowte eme channung

on 608 Mann. 1) Eine Vergleichung geben folgende Daten:

Holzfregatte Dmitri Donskoi

272 F.

51 »

21 » 9 Z. 852 Ou.-F. 4425 Tonn.

2625 P- 12,6 Knoten

arkerankcr, 1 i

Panzer- Fregatte Pctropow- lowsk

298 F. 56 » 23 » (JZ.

1059 Qu.-F. 6010 Tonn.

2805 P. 11,8 Knoten

__

Panzer- , Fregatte Scbaftopol

300 F.

52 »

24 » 4 Z. 1002 Ou.-F. 5910 Tonn.

3379 P. 13,9 Knoten

Holzfrcgqttc Alexander Newski

272 F.

51 »

22 » 7Z. 872 Ou.-F. 4572 Tonn.

2754 P. * 12,5 Knoten

Länge ............ Breite..,........„, Mittl. Trefgang . .auptspann ......

eplacement ..... Effektive Dampf-

kraft ........... Schnelligkcit ...... Schraubcn-Durch-

messer u. Flügel-

zahl ........... . Umdrehungen. . . . Steigung Dampfdruck, ...... Jabrik............

19 F. (4)

56,5

23 F.

20 Pfd. Berd

193, ( )- 208“. (2) ZW 7 Z 20 “fd. '

B3.

19 F. (2) 53 0

WK. 20 Pfd. Berd

Außer den genannten Panzerschiffen bcfißt Rußland noch 10 ein-

jhürmige und ] zweithürmigen Monitor, die aber vom rusfischen

22. anuar die neue Panzerfregatte am I Genua abgelaufen, die

In Italien ist _ Veneztaa auf den Werften della Fore bet

vor drei Jahren um dieselbe Zeit schon in Spanten stand. Ste hat 88 Meter Länge, . . Armirung von 12 Armstrong 300-Pfündern und gtebt zu der hat Admtrak tung Ankaß, daß fie, wie die rhr gleiche Panzerfregatte »Romaa, welcher

Tiefgan , cine ar-

16 Meter Breite, 73; Meter mittleren

Genua an-

111 Januar 1868 schon die Panzerplatten im Arsenal

u "WEIL Wurden, in Bezug auf Schnekli keit günstige Rczsultate liefern wrrd, da sie nach demselben System ge aut wird.

Gewerbe und Handel.

Schwerin, 25. Februar. (W. T. B.) dem

Auf eine

Ministerium des Innern zugesandte Erklärung der GeseUen des Zim- mer- und Maurergewcrks des Schweriner Amtes, in Welcher fich die- selben von diesem Amte loLsagen, nahme auf die Verordnung vom daß die im Großherzogthum wohnhaften 05er in Arbeit Zimmergescllen, sorvcit fie etwa ber rhrem m der abge ebenen Erklä- rung ausgesprochen Entschlussc auch nach ?

lichen lösen k'nnen, . _ , . Wesen find indem sie nach Erfüllung rhrcr etwaigen Verbmdltchkerten gegen das Handwerkeramt' einzeln " ' . zicht'auf das Recht eines zünftigen Gesellen ordnungsmaßtg schriftltcb anzetgen. ,

hat das Ministerium unter Bezug- 29. Oktober 1868 dahin resolvirt, stehenden

_ weiterer Prü ung der mög- ]eder fur fich" das Band auf-

olgen desselben beharren soUten, mit dem Amte verbunden ge-

durch welches fie bisher dem Amtsvorstande ihren Ver-

Verkehrs - Anstalten.

-- Uebersicht der Dampfschiff-Verbindungen zur

Beförderung der Korrespondenz nach außereuropäisckpen Ländern 11. s. w. im März 1868. (Nach den auf Grund der Ma-

Norddeutschen Bundes von den

tcrialien der Postverwaltung des _ und veroffentltchten Zusammen-

Ober - Poftdirektionen gefertigten

stellungen.) Australien und Neuseeland uber

Nach Suez aus Triest am 27. März,_ 12 Uhr Abends,

Alexandrien und aus Marseille am

28. März, 7 Uhr früh, aus Southampton am 20. März, 2 Uhr Nachm. Nach Brasilien, Buenos-Ayrrs, Montevtdeo qus Southampton am 9. März, Mittags, aus Liverpool _am 2). März, aus Bordeaux am 25. Marz, 11 Uhr Vorm, aus Antrverpcn gm 1. März. Nach Canada aus Liverpool M14, 11, 18., 25. Marz, Abends, aus Londonderry am 5., 1,2, 19., 26. Marz, Nachm. (stehe auch Vereinigte Staaten von Amerrka). Nach dem Cap der gutnen Hoffnung und Port Natal aus Devonport am 10, 25. Marz, früh (nach Port Naral nur am 25. ]eden MonatS). Rach China, Japan, Ceylon, Singapore, Batavra aus Trtesx am 13, 27. März, 12 Uhr Abends, aus Marseille am 14., 28. Mar , 7 Uhr früh, am 20. März, 5 Uhr Nachm, aus Southampton am ., 20ften März, 2 Uhr Nachm. Nach Indren (mabay, Madras, Cal- cut'ta) aus Triest am 6., 13., 20., 27. Math," 12 Uhr Abends, aus Marseille am 7., 14., 21., 28. Marz, 7 Uhr ruh, aus Shuxhampton am 6., 13, 20., 27. März, 2 Uhr Nachm." Nach Maurtttus ü'bcr Réunion aus Marsrikle am, 9, 20. Marz Nachm. chh Mexiko aus Southampton am 2. März 1122 Uhr Vorm, aus lekkaOl am 10. März, aus St. Nazaire am 16. Marz. Nach Venequa aus Southampton am 2., 17. März, aus Ltvrrphol am 5. Marz, aus St. Nazairc am 3. März. Nack) den Verein: tenStaaten von Amerika, Canada, aus Liverpool am Z., ., _10., 13., 17., 20., 24., 27., 31. März, Vorm, aus Oueehstown am 3, 4., 7., 10., 11., 14., 17., 18., 21., 24., 25., 28., 31. Marz, Nachm., aus Southampton am 2., 9., 16., 23., 30. März, Nachw., aus Hamburg am 3., 10., 17., 24., 31. März, Bonn., aus Bremen am 6., 13, 20., 27, März,. fruh, aus Breest am 13, 27. März, Nachm; Nach Westafrika (Sterra Leone, Liberia, Fernando-PoMbchadcrraundTenertffa, aus Liverpool am 10., 24. März, über Lissabon nacb Dakar (Goree) qus Bordeaux am 25. März, 11 Uhr Vorm. Nach Wcstamerrka (Chili, Peru, Ecuador, Californten) gas Southampton am 2., 17. März, 1135 Uhr Vorm, aus St. Nazajre qm 8. März. Rach Westindien und Centralamerrka, Vercrni tx Staiaten von Columbia, aus Southampton am 2:1 17. arz, 115 Uhr Vormittags, aus St. Nazaire am 8„ 16. März, aus Lwerpool am

Marine-Minifterium selbst als bereits veraltet bezeichnet worden find.

20. März.

________________________„___-------

Oeffentléche

r Anzeiger.

Steckbriefe und Untersuchung's-Sachen. .

Steckbrief. Taglöhner Andreas_Schafer von _Breztenbach, Welche, wegen Diebstahls bei dem unterzerchneten Amrsgerrcht m Upter- suchung UNd Haft War, ist heute aus dem Amtsgefarrgmß “entwtchen und ersucht man alle“ Behörden, den genannten Schafcr xm Betre- Tretungsfaue zu Verhaften und ihn anher abliefern zu las1en. Be- schreibung: Schäfer ist 21 Jahre alt, etwa 5] 4_“ groß, von unter- schier Statur, gesunder Gesichtsfarbe und hakt röthltch hlondcs, rtrvas geloxktes Haar. Bekleidet war derselbe bci semcr Entwe1chung nut der gewohnlichen Gefängnißkleidung, Jacke, Hose, und Hemd aus grobem ungebleiclnen Leinen. Schlüchtern, den 21. „Februar 1869. ..

Königliches Amtsgertcht.

' Steckbrie sérledi un-. Der interdenOekonomenAlxxan- der Albert Hfoltorff ?vcch Diebstxhls und Unterschlagung m dxn Akten U. 513. 68. unter dem 16. Dezember v. Is. erlassene Steckbrtef Wrrd hierdurch zurückgenommen. Berlin, den 23. ebruar 1869.

Konkurse, Subhastationen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl.

Konkurs-Eröffnung. . Königliches Kreisgericht zu Memel. ErsteAbthetlung. Memel, den 17. Februar 1869, Vormittags 11 Uhr.

Ueber das Vermögen des Kaufmanns GustavFondttt u Memel ist der kaufmännische Konkurs eröffnet und der „dag der ahlungö- einstel1ung auf den 6. Februar 1869 feMeseßhworden.

Zum einstweiligen Verwalter d'er „affx :| der Kaufmann Paul Zimmermann hierselbft hestellt. Dre Glaubrger des Gememschuldners werden an eordert in cm ,

aFffden 11. März 1869, 'Vormthtags 9 Uhr, . vor dem Kommissar, Herrn Kreisrrchtcr Grunhagen, (t»m Audtxnz- zimmer des unterzeichneten Kreis erichts anberaztmten „rcrmk'm thre Erkläruu en und Vorschläge über eibchaltung dteses Verwalters oder die Befieänng eines andern einstweiligen Verwakters abzugeben. _ Allen, welche von dem Gemeinschuldner etwas an Geld, “Pa 1e-

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Königliches Stadtgericht, Abtheilung für Unter uchungssachen, Kommtsfion 11, für Voruntersuchungcn.

_ ren oder anderm Sachen in Besiß oder Gewahrsam haben, oderwe che