xmd _meinen amtlichen Schritten.konstafirt werden so!], so muß 1ch bttxen, daß die leßtergangenen Bescheide zum Maßstabe der Verglezchung enommen werden. Uebrigens ist die ulässt'gkeit der Stmultan chule in Breslau selbst nicht zweifelha t. Es ist bekannt, daß; die Realschule am Zwinger als eine Simultan- schule von ihrer . „Dung an besteht. Es ist auch von dem Herrn LaßMß heute erklärt worden , die Realschule sei eine solche Simulxanschule und es ginge mit ihr vortrefflich. Ferner hat_ der Magtstxat selhft in einer seiner Eingaben an die Staats- regterung s1ch uber _dte Frage ausgelassen, ob die neuen Schulen Smrultanschulen sem sollen oder nicht. Freilich im geraden Gcgensaß_zu dem, was der Herr Abgeordnete Laßwiß heute gc- sa_gt hat, mdem_er erklärt, auf eine Simultanschule einzugehen set er mcht gewült, weil solche nur Zwist und Unfrieden zwi- sche_1_1 den_ Konfessionen erzeugen. Das; also Simultanschulen zulqssig smd_, war m_ Breslau bekannt auch ohne meinen Ve- schetd. Es 1st also nut bestuymtcr Absicht von Seiten des Ma- grftrats geschehen, daß er eme Simultanschulc nicht hat be- antragen wollen.
Dte Frage steht _so, daß nicht der Gegensaß zwischen kon- fxsfionell und konfesftonslos zu entscheiden ist , sondern zwischen stmtxltan und konfessionslos, und hiergegen muß ich auf das Besttmmteste Einspruch erheben Und zwar aus dem Grunde, xvexl der Begriff konfessionslos e_in ganz vager, unbestimmter 1|. Wir haben weder gcschichtltche Vorgänge, noch gescßliche Vorschriften, noch andere bewährte Normen, die uns sagen, wohin führt der Bxgriff des Konfessionslosen. Wir schiffcn unsere Jugend guf emen Strom ein, wenn wir die konfessions- losen Schulen ms Leben einführen, wir schiffen sic in einen Strom em, dessen Fahrt wir nicht absehen, wir geben sie dem Zufakl Prxts, den_“ ]edesnmligen Abstimmungen und Zufällig- texten, dre m Ma [strat- und Stadtverordneten-Versammlungen bet pen L_chrerwa len vorkommen. Wir geben sie dem Zufall Frets ber den _Beschlüffxn Über die innere Einrichtung der
chulen, ohne UJgend emen sicheren Anhalt dafür zu haben, und das Yann dte Staatsregierung nicht verantworten, das geht auch Uher 096 Recht der Komnmnalbchördcn hinaus. Die Kommune 1st_fur 1hre_ bürgerlichen Angelegenheiten bestimmt, sw 111 aber _mcht Herrm und Gebieterin Über das Wohl und Wehe der K_mder der Kommune, sie 1011 sie nicht zufälligen Gefahren hmgeben- Diese Souveränetät hat die Kommune memals bet uns _gehabt und wird sie auch nicht bekommen.
Ich habe wetter nichts zu sagen.
Die neuesten englischen Schießversuchc.
Vor Kurzem ist einer der bekanntesten englischen Ingenieure James Chalmers, gcftoxben, der besonders durch sein Projekt, zwi: schen England und Frankreich den Kanal mittelst eines Tunnels (Röhre von Kessclblech, ausgemaucrt und mitVentilationsthürmen von Etappe zu Etappes, mehr aber noch durch seine Verbesserung der Schiffspan- Yrung beannt geworden 1|._ Er _wurde dazu namentlich durch die ! ersuche de_s 115114313113 C_0U11111U€6 rm Jahre 1861 veranlaßt, dem er 1xach vxrschtxdenen vergeblxchcn Anstrengungen endlixh im Jahre 1863 eme unt Hulfe_ Mortoy Pew's fabrizirtc Panzcr-Probcschcibe lieferte, Welche fich zl"! ]_et_1er Zc1t_ schr bewährte, und namentlich die Verbie- gung der Rgckjette verhindern sollte.
Vor etmgen Tagen wurde sein Prinzip in einer durch die neuesten Verbefferung__cn dcs Panzers und_ der Gcschüße modifizirten Form von Neuem gepruft, als der neue Krtcgs=Minifter (Mr. Cardwell) dem be- xgnntcn e_ngltschcn Versuchsschteßplaß von Shoeburyneß an der »hemsemundung den ersten Besuch abstattctc.
Es x_var e_me 9 Fuß hohe Scheibe von 40 Fuß Länge errichtet, deren drct Thetle (von rechts 1_1ach links) in verschiedener Weise gc- panzext waren. Der erste ThUl, den rechten, öftlichanlügel bildend, xyar 20 F. engl. [Mg, und bestand aus zjvei ZZQÜ starken Platten über- emander, yon ]e 4 Fuß S_Zoll Höhe (Plattenbreite): diese 8 Zoll massiven Etscns ruhten auf emer Widerlage (Fütterung, backing) von 18 Zoll leekgyolz (teak), deren Arrangement so getroffen war, daß zunachst 9z6_[ltge senkrecht ftxhendeBalfen und dann 93611ige wagercchte Balxen dahmtxr kame_n. Hxntxr dieser backing kam, wie bei fast allen engltschen Schiffen, dte Yzölltge eiserne Jnnenhaut des Schiffs (iron skm , welch? durch 12 Zoll von „einander abstehende Eiscnrippen (7 oll zu 85 Zoll zu 14, Zoll)_gcftußt Wurde. Die ganze Scheibe entsprach_ e_twa der alten Schetbe Nr. 29, welche dem amerikani- schen 153-5111 en glgtken Rodm_angeschüß gegenübcrgestanden hatte, und kann nn sentlrchxn als cme_ Platte wie die des »K'o'nig Wil- 0§l_1_1_1_;__§f__e_nx_e_rh__F_u_tter1_1_ng, wic dj_e der englischen Panzerfregatte -* ( e ver en " ' ' JÜUZungen. z , Wo che ektcre starker tft als dtc neueren
er zrveite Theil , das Mittelstück der gan en S eibe war nur
Z, Fx1_ß 6 Zoll lang x_md h_atte außen nur 4Z Zozll dické Plänen, wie 15 a teren Panzxrschtffe _ste dgrchgängig tragen, von 4 Fuß 6 Zoll H she Plattenbrexte). Dte dahmter liegende backing bestand nicht blos ZU lloxzz'ék sondeln___11ach_Chalmxrschcm Prinzip aus einem System von ; ?? 1 M- ]„0 OOÜ t,)efenCtstnplatten , Welche mit Abständen von ]e z Zoll horizontal ubereznandet lagen und deren Zwischenräume von Thekaholzbalfey ausgefüllt wurden: von hinten geßüßt und ab- geschlossen_ wurde dtese zusammengeseßte baakinx von einer (inneren) 2 Zoll dtchen senkrechten Platte, deren vordere Hälfte aus Stahl und deren htntere aus aufgeschWeißtem Eisen bestand; und
hiermit war das Ganze nicht wie gewöhnlich abgeschxßW'
son_dern dahinter folgte noch eine zjveite Lage (cushion) von 91 vl! Stärke mit Winkeleisen (811318 11'0118) von 9 Zoll Tiefe und «?,th lichen imm 8t1'inZ61'8, wohinter die 2 Zoll starke Eisenhaut des SMW- dcn endlichen Abschluß bildete.
Der dritte Theil der gesammten Scheibe, den anderen Flügel bi- cxfundcnen n_euen
dend, unterschied fich von der Mitte nur durch andere Stärkevertheilun in den beiden olzfütterungen: die vordere war dicker, nämlicß 13'5 Zoll, die Mtttelplatte lag naturgemäß weiter zurück und die hintere [Mokiy (0118111011) konnte dem entsprechend nur 6 Zoll dick sein mit 5'7 oll tiefen Winkcleisen. Die zusammengeseßte Platte aus Eisen und Stahl war an fich ganz wie vorher. =
Gegen diese Scheibe ward nun von einem 9 zölligen Geschüß Von 12 Tons 0240 Centncr) Gewicht, _welches der Zzölligen Scheibe bisher mit rvech elndcn Erfolgen gcgepübcr gestanden hatte, mit 43 Pqud grob gckörntcn Gcscbüßpulvers jener heftig wirkenden Art, Welche die Franzosen als „brutala gctadclt haben, und mit einem 250pfündigen [):1111561' 01111186 5110t (Hartgnßvollgcschoß, dessen erstellung durch plötzliche Abkühlung, «1111111» der engltsche Husarcn- ajor Palliser „. funden hat) auf diejenige Distanz gefeuert, welche bei den englischen Schießvcrsuchen die übliche ist, nämlich 200 Yards = 300 Schritt eng- lisch. _(Zwischangdung und Geschoß war ein apiar méxoch-Pfropfen un__1 Tie G_cs?);)ßsptßc cin Touring wohl mit Oxi'tcksicht auf die Seelen! wan e gc eg .
Das Xctxcr richtete fick) zunächst gegen den sahlgefütterten Schei- bcnthetl. 'Wahrend der crstcSchuß schlecht traf mw von der Eckeww kgngslos abglttt, durchschlugcn dic beiden11ächften(Vollgeschosse) vöujg dtc Stahlfütterung und e__ben so den eisernen Theil.
Jcßt wandte 1_nan nch gegen die 8zö1lige Scheibe. Der vierte Schur; des Tages gmg zjvar nicht ganz durch, aber er zerbrach die in- ncrc_Haut so, daß das Geschoß hinten 5 Zoll herausÉeckte, obWohl er az1 emen besonders von hinten gcstüßtchheil traf. er fünfteSchuß gmg dagegen an einer schwächeren Stelle nur 4 Zoll in die Scheibe, * Nunmehr monte man die Wirkung von Granaten (8116118, alo .„whlgcschossery versuchen, gegen deren Effekte Chalmers sein Prinz„ bcsoxxdcrs gcrtchtcx hatte. Der sechste Schuß des Tages drang in die Scheibe 1mt8zölltger Plaxtc nur 19 Zoll tief ein, der siebente und der achte dagegen, auf dle Abtheilungcn Chalmersschen Prinzips ge. feuert,_schlugen völlig durch, ».
H1cr1_11it war prgktiscl) bewiesen, was schon 'von jeher behauptet worden tft, daß bet gleichem Gewicht stets diejenige Scheibe den Vorzug b_e_hauptcn_würde, deren äußere Lage die größte Eiscnftärke habe. Wahrend dtesem Prinzip zufolge in dcr »Hansaee schon vor 5 Jahxcn v_orgeschlagen wurdc , von der Eisenbeklcidung des Schi 's nur cm Mmimum als i1'011 skin stehen zu lassen, alles andere EiJn o_ber znr_Stärkung der äußeren Platten zu verwenden, wo es poten- z_1rend wrrkt, hatte Chalmers im (Hegenthcil die Idee verfolgt yon der außere:1Platte_Eisen Wegzunehmen und es theilweise zwischen die Lagen 5er 133019» theilweise als Barren hinter die Rückseite zu legen (111 horizontalen oder VertikalenRippcn zwischen die äußeren und unti- lcrcn 31363 0f' iron). Soxveit dieses Prinzip gesund war, ist es übri- gens auch schon auf der englischen Panzerfregatte Lord Warden und mehr _noch_ auf dem Bcllerophon, am vollkommensten auf dem Herku- les nut scmxr sehr zusammengeseßten backjnx; zur Anwendung gekom- men. ngrtgcns war es _früher, als man noch nicht 6313111 e Plat- ten fabrtzn'en konnte, wichttger als jcßl, da es die damals alßein her- stxllbaren 4Z=Zol1plattxn noch extra auf der Rückseite durch Eisen stqutc, das man 1th lteber auf der VorderseiteverWendet. Daß durch Exsenemlgge m_der Holzfütterung eine absolute Stärkung erreieht rvtrd , durfxc n1cht__zu bezweifeln sein: es handelt fich blos um den Ort, wo d1e__Vcrstarkung am wxrksamßen stattfindet. Auch die von Cl)a_lmers geruhuzte SWcrung der baokinZ gegen Brandgranaten er- schcmx problemattsch, ch Ei_senplatten das Feuer wohl zunächst etwas de_schxanken, ab_cr ntc_ga_nzltch verhindern können: hierfür ist eben Lßthig,__durch cme mögltchst starke Außenplatte das Geschoß überhaupt
zu m en.
BÜ, die_scm am 4. d. Mts. abgehaltenen Probeschießen des Z00pfund1gen W_oo_lwichgesckü_ßes gegen die beiden Scheiben nach Chalmers Prmztp, deren (Hejvtcht dc1n1enigen der 8-Zoll-Eisen- schetbe genau gleich war, wurde gleich im Anfang auch eine Probe
gegen eine lose (1161ä in a ysnäant i'rams) 5 öllige Eiscnplaite vorge-'
11omm__cn von 14 Fuß Länge und 16 Zoll * reite, wobei ein glatter 68-Pfunder. auf nur 10 Yards Distanz mit einer 66pfündigen runden Vollkugel_ und 4 Pfd. grobkörnigem Pulver abgeschossen wurde. Dann kamen dte beschraebeneq Versuche gcgcn die neue 8-ZoU-Eisenscheibe (Nr. 80), von der FWU Abtheilungen nach Chalmers'schem Prinzip kopstruwtyaren, und welche durch Zzöllige Bolzen zusammengehalten Wird. __ Die dagegen fcuernde 9zöllige Kanone (gezogener Vorderlader) hatte gbrtgens em Rohrgewicht von 12 Tons 15 Ctr. 2 Ors, wäh- rend djc hölzerne Rahmenlafette 37 Ctr. wog und auf einer 20 Fuß langen, 8 Grad enetgten Plattform stand. Die Pulverladung war stets 43 Pfund _1'if16 ]m'ZS- rain owäsr bei 0,08 Zoll anäaZS de_r Gxschosse) und dte ongalen escho spißen waren beim VolFeschoß wre betm Hohlgeschox) m1t 1Z Kaliber als Radius gezogen. ie Löcher- 1vc1che von den eschoffen m die Platten geschlagen wurden, waren 11_1e1| rund und glatt von 9'ch-»10 Zoll Durchmesser. Beim sechste", b_ls achten Schuß ha_tte die Pallisergranate 51; Pfd. Sprengladung- 5“ emem _Gesammtgekvtcht Von 2482-2512; Pfd. und 21,2 Zoll Läne.
Diesen Versuchen gegen Schiffspanzer, am 4. Februar, schlo en fiel) noch zwe: andexe an, der _erste gegen einen For'tifikationspanzk,r und zwargegcnxtne sehr kleme Scheibe, welcher der Treffsicherbkxt Wegetx das Geschütz auf 20 Yards nahe gebracht wurde, aber nur mrk 65 Psd. 961161; povoäsx- geladen, so daß der Effekt War wie bei Nox- xnalladung auf 200 Yards. Die Scheibe bestand aus 3 kleinen, mlt F6 Zoll_Abstand hinter einander stehenden özölligen Platten, deren erde Z1v1sche11räu1ne mit 51'011 sonoret-s, Asphalt mit eingekneteten
* 895
Spike von 1'; Kaliber Radius,_26 Zoll Länge, 605 Pfd. (_Hewtcht und 0-08 Spielraum (Winäage) bei 65 Pfd. r1f16 [args-Zxam !) _ trotzdem durchdrang es nur die betden ersten Platten, mcht dte drttte, Welche blos hinten leicht ausgcbogen wurde.
* „ “(len efül1t jvar, und bewährte sich brillant, da der Schuß _,_s_e_t:_akx_f_é_l_b Ögov es auch bei großen Scheiben so sein wird, muß die le ren.
rfalerx?lxxskeicl)l)cr Weise bewährten fich dabei die von Lieutenant English
“ Bolzen zum Zusammenhalten der Panzerplatten 't der backa, wclche halbkugelförmige Köpfe haben, deren Form ""an in eine entsprechende Aushöhlung der Platte paßt, zmd_ n_)elche ge?!) selbst in diese Köpfe erst eingeschraubt werden _und sozmtsettlrchcm Bruck beim Aufschlag der Geschosse besser Widerstchcn,“ htcr hielten fie it Erfolg allein die hintere Platte gufrecbt. _ __ m Bei dieser Scheibe von dre: 5zöll_1gcn Platten tnithmschetzquung on 11-011 801101'616 waren natürlich dte Flanken der Schc10_e mrtstarken v mzervlatten verkleidet, um ein Herausquetsche_n dcr Fullupg durch 1;ffchlagende Schüsse zu verhindern. Die Emrrchtung bewahrte fich ahr gut auch gegen den 600-Pfündcr (gezogenen Vorderlad_cr von_12 Zoll Kaliber und 23 Tons 64, Ctr. Rohrgewicht), auf emer hölzernen Rahmenlafette von 56 Ctr. Gewicht und einer 20 Fuß langen, 69; Grad geneigten und 59 Ctr. wiegenden Plattform. Der Schuß wur_dc, wie gesagt, auf 20 Yards abgegeben, und das Geschoß hatte eme
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Lafette in Shoeburyncß angegeben. 19 Ctr. 3 OW, die Lafette und der Elevator mit dem Ballast 14 Tons 15 Ctr., dte Plattform 4 Tons 17 Erf. 3 Drs., das Ganze 26 Tons (= 520 Ctr.) 12 Ctr. 2 HW. 4 Zoll Durchmesscr, die racm-x ? Fuß Radius, die Länge der Platt- form beträgt 16 Fuß 5 Zoll, tbre_Breite 9 Fuß, die Höhe der Seelen- ] axe beim Laden 7 Fuß 6Zol1, beim Abfeuern dagegen 11 Fuß 3 Zoll.
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Zum Schluß Wurden noch 5 Schuß von der Moncriefflafctte ge*
geben, welchc durch den Rückstoß dcs (Hesehü es selbst dtkses hxnter den Wall versenkt und nur im Moment des A feuerns emporßetgxnläßt. (HÉJYUHOlzscbeibcn anqcstellteProben zeigten, daß vermuthltcb /6 aller Schuffe englischer Posttionsartiaeric, welchc ei11x_Panzer_dechung auf- Tangden müßte, über ein Moncricffgeschüß unschadlich hthcg gehen ver cn.
Schließlich seien noch die genauen Details über die_ Moncrjeffz Das 7zöllige Rohr wwgt 6 Tons
Das (261111'0 [MDB der Plattform hat
Oeffentliche'r Anzeige?.
Konkurse, Subhaftationeu, Aufgebote, Vorladungen u. dergl.
[671] Konkurseröffnung.
Ueber das Vermögen des Tuchmachermetfters Carl Tretner zu Luckenwalde ist am 27. Fchruar 1869, Mittags 12 Uhr, der kauf- männische Konkurs im abgekürzten Verfahren eröffnet (und der Tag der Zahlungseinstellung auf den 24. Februar 1869 fest eseßt), _
Lum emstweiligen Vcrxvalter der Masse_ ist der gem erhc1m (Hödél, zu Luckenwalde Wohnhaft, bestellt. Dte Gläubiger des Gemem- schuldncrs werden aufgefordert, in dem _
auf den 13. März 1869, Vor1nt_ttags 11 Uhr,_ _ in unserem Gerichtslokal, vor dem Kommtßar,_Herrn Kretsrtchter Witte, anberaumtenTermin die Erklärungen uber thrc Vorschläge zur Bestellung des definitiven Verwalters abzugeben.
Allen, welche von dem Gemeinschuldner etwas an Geld, Papieren oder anderen Sachen im _Befiß oder Gewahxsam haben, oder 1velche ihm etwas Verschulden, erd aufgegeben, mchts an den- selben zu verabfolgen oder zu zahlen, vielmehr von dem Bcfiß der
Gegenstände _ _ _ _ _
bts zum 3.Aprtl1869 etnschlte_ßl1ch
dem Gericht oder dem Verwalter- der Maffe Anzxtge zu machen und
Alles mit Vorbehalt ihrer etwaigen Rechte _ebendahm zur K_onkursmgffe
abuliefern. Pfandinhabcr und andere m1t denselhen_gletchbcrechttgte
Géäubiger dcs Gemeinschuldners haben von den 111 threm Besiß be-
findlichen Pfandstücken nur Anzeige zu machen. _
Zugleich Werden alle Diejenigen, welche 911 die Masse An- sprüche als Konkurs läubiger machen _wollen, h_xerkxurchyufgcforkzcrt, ihre Ansprüche, dieLelben mögen beretts rechtshangtg sem oder mcht, mit dem dafür verlangten Vorrecht _ _ _
bis zum 3. April1869etnschl1cßltch __
“bei uns schriftlich oder zu Protokoll anzumelden und_ demnachst zur Prüfung der sämmtlichen innerhalb der gedachten Frtst angemeldeten Forderungen _ _
am 10. Aprtl 1869, Vornnttags 11 Uhr,
in unserem Gerichtslokal, Terminszimmer Nr. 11., vor dem genannten
Kommi ar u ers einen. . _ __
We? seizne 2113510de s_chrif__tlich cinreicht, hat eme Abschrtft der- selben und i rer Anlagen betzufugerx. _ _ _ _
Jeder läubiger, wclcher mcht 1_n unserem GertxhtSbeztrke wohnt, muß bei der Anmeldung se_mer _Jorderung xmen am hiesi en Orte wohnhaften oder zur Praxts bet uns berech_ttgten aus- wärJigen Bevollmächtigten bestellen und zu den Akten anzethU. Den- jenigen,we1chen es hier an Bekanntschaft fehlt, Werd_en dte Rechts- anwalte Oberbcck und Mettke hier und V1: Moßner m Luckenwalde zu Sachwaltern vorgeschlagen.
Jüterbog, den 27. Februar_ 1869. _
Königliches Kretsgertcht. Abthetlung 1.
[670]. _ _ In dem Konkurse über das Vermögen des Kaufmanns .; ugo
.-
Wiesner zu Braunsbcrg werden akle diejenigen, welche an dte Tajse „Ansprüche als Konkursgläubiger machen wollen, xyrerßurch auchforkxert, ck?“ AUsPkÜche, dieselben mögen bereits re_chtshangtg sem o _xr mcht, n_nt dem dafür verlangten Vorrecht bls zum 20. Marz 61". crnscbließlich bei uns schriftlich oder zx: Protokoll anzumelden mzd demnächst zur Prüfung der sämmtlichen mnerhalh der gedachten Frtst angemeldeten Forderungen, so wie nach Befinden zur Bestellung des dcflmtiven Verwaltungspersonals auf _ den 31. März or., 11 Uhr _VornxtttLgs,_ _ _
??k FILM Kommissar, Herrn Kreisrichter Tiefsen, tm »ermmszumnet ur kozeffe u er einen. _ _ _
'Wer seinze AnMeldung schri_ftlich einretcht, hat eme Abschrtst der- selben und ihrer Anlagen beizu ügen. _ _ _
Jeder Gläubiger, welcher nicht 111 unserm Amts_bcztrke sctyen WOhnsiß hat, muß bei der Anmeldung seiner Fordeyung emen am htefi- gen Orte tvohnhaften oder ur Praxis bet uns berechttgtcn
[679]
die“ RechtSanwalte Justizrath Heubach, Rechtsanwalte Mehlhausen und v. Massenbach zu SachWaltern vorgeschlagen.
Braunsber , den 22. Februar 1869. _ Königliches Kreisgericht. 1. Abth'etlung.
_ Bekanntmaxhung, _ Zu dem Konkurse über das Vermögen des Kaufmanns August
Tomnschat zu Bialla hat der Grundbefißer A. Preß in Marggrabowa nachträglich eine Forderung von 58 Thlr. 24 Sgr. angemeldet. Termin zur Prüfung dieser Forkerung tft
Der auf den 12. März or„ Vormittags 12 Uhr,
in unserem Gerichtslokale im Termipszinzmer vor dem unterzeichnetext Kommiffar, Kreisgerichts - Rath ijurtms, anberaumt, wovon dre
Gläubiger, Welche ihre Forderungen angemeldet haben, in Kenniniß
gesetzt Werden, _ Johannisburg, den 23. Februax 1869._ Königliches Kretsgertcht. Der Kommiffar des Konkurses.
[619] Konkurs-Eröffnung. _ Königliches Kreisgericht zu Memel. _Erfte Abthetlung. Memel, den 17. Februar 1869, Vormtttags 11 Uhr.
Ueber das Vermögen des Kaufmanns Gustav Condttt u Memel ist der kaufmännische Konkurs eröffnet und der Tag der ahlungs- einstellung auf den 6. Februar 1869 _fcstgcseyt_worden_._
Zum einstweiligen Verwalter der Massß tft dex Kaufxnann Pau[ Zimmermann hierselbft bestellt. Die Glaubtger des (Hememschuldners Werden aufgefordert, in dem _
auf den 11.März1869,_Vor1111t__tags 9 Uhr, _ vor dem Konn11issar,*Herrn Kreisxtchtcr Grunhagen, _1__m L_ludtxnz- zimmer des unterzeichneten Kreisgerichts anberqumten »ermme lhre Erklärungen und Vorschläge Übi'k Beibehaltung dteses Verwalters oder die Bestellung eines andern einstwciligen Verwalters abzugeben. _
Allen, welche von dem (He1neinschuldner etwas an Geld, Papie- ren oder anderen Sachen in Befiß odcr Gewahrsam haben, oder welche ihm etwas verschulden, wird aufgegeben, mchts an denselben_ zu verabfolgen oder zu zahlen, vielme_l)r v_on dcm Vcstß dcr GeJenstande bis zum 1. April 1869 ei11schlreß11ch dem Gerxcht oder em _Ver- walter dcr Maffe Anzeige zu machen und Alles, mrt Vorbehalt threr etjvaigen Rechte, cbendahin zur Kopkursmajse abzxtltefern. Pfand- inhaber und andere mit dcnselben_gle_1chberechttZtc Gläubxger des Ge- meinschuldners haben v0nchdcn m threm Be xz befindltchen Pfand-
ücken nur An ei 6 u ma en. _ _
| Zugleich ___z__§___z alle Diejenigen, 1vclch_e an dre Masse Anspryche als Konkursgläubiger machen wollen, htexduxch _aufgefordext, thxe Ansprüche, dteselbcn mögen bcrei_ts rechtsbänYZFem oder nzcht, mtt dem dafür verlangten Vorrecht bts zum 20. 5 arz 1869 ernschxieß- lich bei uns schriftlich oder zu Protokoll anzumelden u_nd demnachst ur Prüfung der sämmtlichen, innerhalb der gedachten Frtst angetyxlde- ken Forderungen, so _wie nach Befinden zur Bestellung des deftmttven
' un s er ona s _ *
VerÜltau Fc1s124. März 1869, Yormrtxags 11_ Uhr, vor dem Kommissar, Kreisrichtcr Grünhggen, xm Außrenzztmmer zu erscheinen. Nach Abhaltung dicses Termms jmrd geetgnetenfalls nut der Verhandlung über den Akkoxd verfghrcn werden. _
Zugleich ist noch eine zwette Frtft zur Anmxldung bls_ zum 20. April 1869 einschließlich festgesetzt, uncx zur Prufung aller inner- halb derselben nach Ablanf der ersten srift angemeldeten Fordc-
n Termin _ runge aufden24. April1869, Vormxtta s 11_ Uhx, _ rschemen m dtesem
vor dem enannten Kommissar anberaumt; zum _ Termin jZerden die Gläubiger aufgefordert, welchc thre Forderungen
' lb einer der riften anmelden werden. _, tnnerÉerr seine AnnJldung schriftlich einreicht, hat eme Abschrift der-
b und i rer Aula en beizufügen. _ _ sel e1Zeder (Fläubi er,gwclcher nicht in unserem Amtsbeztrke semen
Wo nt hat um bei der Anmeldung sein_er Forderung_einen am hiefithTßOrte,1vohnhaften oder Zur Praxts ber uns berechttgtcn 552181. e -
a*.*sWärti en Bevollmä ti ten eftcllen und zu den Akten an- IUJM- enjenigen, weéchegn es hier an Bekanntschaft fehlt, werden
wärti en Bevollmächtigten best en und zu den Akten anzei _en. _ jenigeß, welchen es hier an Bekanntschaft fehlt, werden ch Rechts-
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