am Montag, den 4.Novembcr,
Jahrgang 1889, 1888, 1887 1886 . . . .
. . Donnerstag,. 7.
. . Sonnabend, „ 9.
*) Diejenigen Personen, welche vom 1. April bis 30. S 1877 eingetreten sind.
11. Für die Offizier-
Jahrgang 1888, mittaas 10 Uhr,
Jahrgang 1885, 1884, 1 den 5. November, Vormittags
*) Diejenigen Personen, 1877 eingetreten sind.
111. Für die (Wegen position der Eri mit den Namens vember, Vormittags 10 Uhr.
Aspiranten der Provinzial-Infanterie : 1887, 1886 am Montag den 4. November, Vor-
883, __1882 und 1877') am Dienstag, welche vom 1. April bis 30. September
zeitiger Dienstunbrauckxbarkeit er.) zur Dis- ffenen Mannichaften aller Waffen n 1-_2,am Mittwoch, den 6. No-
Die vorbezeichneten Mannschaften_rverden aufgefordert sten Stunden pünktlich zu erscheinen, wobei bemerkt ck die gegenwärtige Bekanntmachu gs-Ordres nicht erlassen werden. versäumt, wird mit Arrest und -Militärgese:5es mit Verseßung in woraus Verlängerung der Gesamttit-
behörden entla nfangsbucbstabe
Vernderung nur dur ng erfolgt,
und besondere Gesteliun Wer die Kontrolversammlung
event. auf Grund des §. 67 Reichs
die nächst jüngere Jahresklaffe,
dienfipfiicht um ein Jahr folgt, Königliches Kommando
des Landwehr-Bezirks " Berlin.
_ Angekommen: Minister der geistlichen heiten, Dr. von Goßler, aus Süd
Se. ExceUenz der Staats:Minister und und Medizinal-Angelegen- deutschland.
, Unterrichts:
Personalberänderungen.
Königlich Preußische Armee. Beförderungen Hannover, 15. September. en Königliche Nr. 74 ernannt. . Regt. Königin (Po ein Jahr zur Botschaft in Im aktivenHeere. Oberst=Lt. s ]a Juice rzog von Sachsen) und als Oberst mit Pension und
Versetzungen. Prinzessin Hoheit, zum Chef des ]. Frankenberg 11. mm.) Nr. 2, vom Rom kommandirt.
Ernennungen, Jm aktiven H Albrecht von Preuß Hannov. Infant. Regts. Proschli
Abschiedsbewill
no v er, 15. September. . hüring. Inf. Regis. Nr. 94 ((Hwßbe nkmitgiied der KriegSakademie, sherigen Uniform der Abschied Beurlaubtenstande. Rheinen, Hauptm. a. D. Landw. Bezirks Heidelberg, der Landw. Inf. Offiziere Tiefes Landw. B
Pr. Lt. vom Kür.
Hannomr. September. , zuleßt von der Jm. 1. Aufgebots des zum Tragen der Uniform
ezirks ertbeilt.
die Erlaubnis:
Yiehtamtsichez. Deutsches Reich.
Berlin, 21. September. Se. nd König be
Preußen. der Kais er u 51/2 Uhr zu Wagen vom Ia stiegen dort zu Pferde und 'nnenden Manöver" das 1711. Armee:Co er (Hegner, das 11. Armee-Corps, wurd eines rechten Flügels auf Elze und Witten hr wurde die Uebung unterbr um )(. ArmeeCorch hiniib er dieses und führten wiederbeginnenden Wülfinghausen :
_ Maiestät aben Sich gestern Früh um ß Springe nach Voldagsen, dem um 7 Uhr be- rps AUerhöchstselbft. es durch Umfassung burg zurückgedrängt. ochen. Se. Majestät er, übernahmen das die Truppen
Wülfingen
Anordnungen begaben A(lerhöchstdieselben Frühstück ein loßSiringe r noch eine Regierungs-
Majeiiät Sich zu
Gegen 11 U ritten sodan Kommando ü aÜmählich
fortifikatorischen Sr. Majestät befohlen w Sich nach Boißum, und kehrten demnächst u zurück. Hier hielten Iagd ab und eri Angelegenheiten. Heute früh Wagen nach Wül steigen, das R. Armee:C öchslselbst zu kom Sonderzuges v schweig nach dem N zurückzukehren, woielb Nachmittags in Ausfi
_ Ihre Majestät die Kai hai_te am Donnerstag zur [asien an Ihre K
riedrich Leopold, sowie an I erzogin Wilhelm von Merkl oheit die Frau Prin “ hre Majestät gemeins eine längere Spazierfahrt.
_ Ihre Merjefiät die Kaiserin un gusta empfing rm Verlau bad den Besuch Ihrer Kön stian zu Schleswig-Hol ter, sowie Ihre burg-Lippe.
Am Montag, den 23. Allerhöchsifich zum Herbst- aden zu begeben.
nahmen dort im Zeit das Wagen nach dem Iagdi e. Majestät gleich nachhe
edigten am Nachmittage
um 51/? Uhr begaben Se.
n, beabsichtigten d orps während des heutigen mandiren und na on Elxe über Hi euen Palaii: re st die Ankunft f cht genommen ist.
ck Schluß der Uebung [desheim und Braun- sp. Station Wildpark iir 4 Uhr 40 Minuten
x_erirr und Königin sel Einladungen ergehen au_ Prinzessin oheit die ; rau
Frühstückst
hre Königliche enburg-Schwerin Nachmitta
esfin_ Reuß. ftlrch mit den König
s unterria chen Prinzen
!_d Königin ge mSchlangen- _ Hoheit der P stem und deren Durchlaucht die Prinzessin
fe der leßten Ta
..., „*-
Prinzessinnen- zu Schaum- , gedenkt hre Majestät, wie all- ufenthalt nach Baden:
: . - ...,-„**,
_AnZöllen und steuern sowie andere Zertvom 1.21
gemeinschaftlichen _ _ Einnahmen sindi pril 1889_b1s zum Schluß des Mon der kredmrten Betr 071 „46 (+ 371311 Zuckermaterialsteu VerbrauchSabgabe von
Salzfteuer 14 396 9 Branntweinmaterialste erbrauchsab 43 151 405 (+ 1 441 041 9x
V erb r a 11 ck S- m Reich für die ars August 1889, schreibung gelangt: cktteuer 3277 567cké er _ 47 977 353 „(ck
ucker 15 719 233 «ck «Ré (+ 4541 944), uer 1 973 156 «45 gabe von Branntwein und + 1.071 779 ckck), Brau- , UebergangSab „E); Summe 191 13
+ 61859 „44 , 41 677 976 „44
+ 15 717 991 946),
ai chbotti : und
uschlag zu derselben
euer 10 834 084 Bier 1 222 839 446 (+
. -___...- .»
+ 100 159 242 „M).
züglich der Ausfu rvergütungen und
uschlag zu derselben 36 710 970 „46 (+ 9 945 673 .F.),
rausteuer und Uebergangsabgabe von Bier 10238 358 (+ 1 363 256 „(H); Summe 235 613 471 „(4 (+ 65 464 034 _ Spielkartenstenwel 469 411 „44 (+ 32 318 „FH).
_ Im Einverständnis; mit dem Finanz:Minister hat der Minister der geistlichen 2c. Angelegenheiten die bestehenden Bestimmungen über die Erhebung von Auditoriengeldern an der Friedrich=Wilhelms-Univerfität dahin abgeändert, daß vom Winter=Semester 188990 ab nicht mehr für jede einzelne Vorlesung im Semester ein Betrag von 50 „3 sondern vor] jedem Studirrnden für alle von ihm während eines Semesters anzunehmenden Vorlesungen ein Gesammt- betrag von 5 „44 an Auditoriengeld bei der Belegung auf der
Quästur zu entrichten ist.
_ _Der Inspecteur der 1. Fuß-IlrtiUerie-Inspektion, General-Lieutenant von Teichman und Logischen, ist von
Dienstreisen hierher zurückgekehrt. _ An Stelle des zum 1. Oktober 1889
fortzuseßen.
_ Kiel, 20._September. Nach amtlicher Mittheilung Wird das_ englriche Kanalgeschwader, bestehend aus den Kriegsschiffen „Northumberland“, „Anson“, „Monarch“ Duke“ und „Curlew“ unter dem Befehl des Admiral
am 10. Oktober hier anlaufen. Bayern. München, 20. September.
„ , , , „ I S_e.Kon1gl1c_he_ Hoheit der Prinz Rupprecht folgte de Emladurig 1e1nes erlaucht_en Vaters zur Jagd in der Nähe vorr Pfronten _und in“ gestern in Begleitung feines Adwtanten, Freiherrn von Horn, dorthin
_- Ihre Kaiserlich Königliche Hoheit
prinzes1ixt-_Wittwe Stephanie von Oesterreich ko__mmt aut ihrer Reise von Belgien nach nachsten Sonntag hier an und erstattet ihren hohen Schwggern, dem Prmzerr und der Prinzesfin Leopold, einen mehriagigen Besuch. Die hohe Frau reist im Ipcogmto. _Se. Königliche Hoheit der Prinz wrrd der_Erriladung seines Kaiserlichen Schwiegerv Jagd bei Godöüö Folge leisten und am nächsten dorthin reisen
bend in Begleitung des Majors Hartmann und etwa vierzehn Tage abwesend sein.
Württemberg: Friedrichshafen, 19. Der Kaiserlich rusmche Botschafter in London, vo Mlt (Herr_mhlm und Tochter, sowie Frau von Tatistcheff, welche langere Ze1t__zu_m_ Besuch bei Ihren Majestäten dem Konig und der Konigrn hier weilten, find heute abgereist.
K ls . ;t . ((rbarficl; 12th
Baden. KarlSru he, 19. September.
Se. Königliche Hoheit der Großherrg beg Nachmittag nach dem Hauptbahn of uni) empfing dort H en Hoheiten die Prinzen
seine Großkinrer, Ihre Königli Gustav und Wilhelm von
4 Uhr 40 Minuten nach Saarburg ab.
Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin begab sich Leute nach Konstanz und besuchte daselbst das Pfründner- aus, sowre die Weffenberg'xhe Rettungsanstalt für sittlich
verwahrloste Kinder und das Spital.
Die Herbstübungey des 14. (badischen) Armee- Corps LMO mrt dem gestrigen Tage beendet worden, und die meisten '»ruppen haben schon gestern mit der Eisenbahn die
Rückreise nach ihren Garnisonßorten angetreten.
Schwarzbur - Sonderéhauseu. Sanders auf e n,
20. September. ( wzb.:Rud, Lds-ZY.) Die feierliZe Bei- ünther fand gestern
der_n ausZegebenen Programm gemäß statt. Um 11 U schienen rm Vesnbül des Schlosses, in welchem die Leiche auf- e_bahrt war, Se._Durchlaucht der regierende
seßung des verstorbenen Fürsten
eit die Fürstin, Se. Durchlaucht der
_warzburg =Nudolstadt sowie Ihre Dur Prinzessinnen Elisabeth und Marie und d Leopold, welcbe Zinks vom Katasaik Plaß nah Vertreter Sr. Majestät des Kaisers war der komman- drrende General des 17. ArmewCorps, General der Infanterie von Hanisch, erschienen, ferner waren die Vertreter der ver- wandten und befreundeten Fürstenhöfe anwesend. 17. _Armee-Corps m_aren zugegen der Commandeur der 8. Dr_msion, General-Lieutenant von Blume, der Commandeur der 15. Inyantene-Brrgade, General-Major von Stwolinsky,
und an der Spi e der Deputation des
i_s_c__h_en __ Infanter_ie- egimentsd Nr._ 76161 dessen “Chef der
or ene gemeen, erwres em ür i en Chef die leßten Ehren der Oberst Buchholz. Als Ordonnanz-O ier des - seligen Fürsten fungirte der Lieutenant fßzzon hoch: reui en Beamten von er _Verwaltung, der Justiz, der SpteueZsckher Post u. _s. w. erschien der obertte Beamte der Provinz Sachsen, OberzPrafident vo_n Wolff. Nach einem Trauergottesdienst, wobei der Hofprediger Konfistorial-Rath Zahn die Gedächtnis;-
n der S iße der auSwärtigen bez.
( _ Spielkartenstempel 381 034 + 11 666 «),Wechselstempelsteuer 3022 212 „46 (+ 235 281 Stempelsteuer für a. Werthpapiere 5016325 „44 ( +_2061 581 1). Kauf- und sonstige AnschaffungSgeschäfte_ :) 704 896 (+ 1152730 „W, e:. Loose zu Privatlotterren 279 916 „ck + 86 874 „M), Staatslotterien 2 517 912 „44 (+ 140 453 „E). Die zur Reichskaffe gelangte Y_ft-Ernnahme erwaltungskosten be- trägt bei den na bezeichneten Einnahmen bis Ende August 1889: ölle 134 389 902 „il: (+ 37 974 237 „(H), Tabacksteuer 2 990 „46 (+ 164 831 „M), Zuckermaterialsteuer 11645 59 (_ 3 814 197 „M), Verbrauchsabgabe von Zucker 16 487 298 „44 + 16 486 106 914), Salzsteuer 14534 333 „44 (_ 247 608 Maischbottich- und Branntweinmaterialsteuer 8 616 973 F+ 3591 736 .O), Verbrauchßabgabe von Branntwein und
KK
bezw. 1 „44,
_ _ als kommissa- r1scher Hülssarbeiter in das OhewLande-Zkuliurgericht berufenen Regierungs-Raths Wesener zu Hanau ist von da ab dem als Spezialkommiffar daselbst angestellten Regierungs- Affeffor 1)r. oltermann die weitere Verwaltung der Spezralkommif ion zu Hanau iibertragen worden.
_ S. M. Kreuzer-Korvetke „I r en e“, Kommandant Kapitän zur See Prin_z Heinrich von Preußen, Hoheit, beab1ichtigt, am 25. d. M. die We Gibraltar fortzuseßen. _ S. M. Kreuzer „Möwe“, Kom: xnandant Korvetten:Kapitän Riedel, ist am 20. September cr. m Malta eingetroffen und beabsichtigt, heute die Heimreise
Königliche rterreise von
strengsten Leopold aters zur
September. 11 S t a al
_ _ __ __ chwe__den, welche von dem Hofxnarschqil v011L1Üleh00k begleitet und. Der Großherzog geleitete d1e_Pr1nzen_ 11ach dem Schlosse. Morgen friih werden die schwednchen P_r1_nze_n dre Reise nach der Mainau fort- seßen. _ Se. Komgliche Hoheit der Großherzog reiste um
c"iirst, Ihre ft
lauchten die er Prinz
rede hielt, trugen 12 Unteroffiziere des 71. Regiments den
hinaus zu dem sechsspännixjen Leichenwagen, dessen
Pier e von Reitknechten geführt wurden. Die Zipfel des Bahrtuches wurden von Kammerherren und Offizieren getragen und die Unteroffiziere umgaben die Seiten mit den großen Palmen- wedeln. Die Militärkapelle spielte „Iesus meine Zuversicht“ und auf dem Thurm der Stadtkirche begann das Glocken- geläut. Vor dem Leichenwagen gingen der Hoffourier, der Träger des Kreuzes in der Mitte zweier Assistenten, die Hof- kapelXe, geführt vom Hofkapeümeister, die Kapelle des 3. Thüringischen Infanterie-Regiments Nr. 71, ein Trauer: marfchall, die beiden höheren Klassen der Knaben-Bürgerschule, des Seminars, der Realschule und des Gymnasiums unter Führung ihrer Lehrer, _die Livreediener, die Hofoffizianten, dre Beamten des Hoxmarschallamts, der Leibarzt, die arrwesenden und nicht im Dienst befindlichen Kammerherrn, dre zum Tragen der Orden bestimmten Offiziere und der Hofmarschall mit MarschaÜttab. Unmittelbar vor dem Leichen- wagen ritt der Fürstliche Stallmeister und dicht hinter dem: selben schritten hre Durchlauchten der regierende Fürst, der Fürst von Schwarzburg-Nudolstadt und Prinz Leopold, deren Gefolge und die Abgesandten frem-
öfe. Dann ichiossen fich aii das Gesammt-Minifierium, andtagS=Prändmm, die Offiziere des 3. Thüringischen
InfanterieRegimentS Nr. 71, fremde höhere Offiziere und Herren, die vortragenden Räthe und die Landtagß-Abaeordm: ten, die Landräthe. deren Stellvertreter, der Ober-Bürger: meister und_ der Stadtverordneten=Vorsteher, die Mitglieder der Amtsgerichte und der Staatsanwalt, akle Übrigen Beam- incl. der _Forstbeamten, der zweite Bürgermeiüer und der Gememderath _der Residenz, die verschiedenen Korporationen, Genossemchaften und Vereine sowie Leid- tragende qus der Bürgerschaft und von auswärts. Der Zug bewegxe s1ch über den Luitgarten durch die Hauptstraße und dre Pfarrstraße bis zur Stadtkirche. Nachdem der Sarg auf dem vor dem Hochaltar aufgerichteten Katafalk aufgesteth war, sprach Hofprediger Zahn den Segen über die Leiche, worauf unter Vyrtrrtt des Hoimarschalls die Beiseßung in der Fürsten: gruft erfolgte,
Oesterreich : Ungarn. W ie n , 20. September. (W. T. V.) Eine Deputxrtion des 14. russischen goner-Regrments,_ bestehend aus dem Oberst Baron ener, dem Kapitän Prinz Hymicbiew u:.d einem Wacht- er Ut hier eingetroffen, um 0811 Inhaber des Regiments, Erzherzog Albrecht, zu seinem 40jährigen Iubiiäum als Inhaber _des Regiments zu beglückwünschen.
_ 21. September. (W. T. B.) Nach einer Meldung des „Vaterland“ hatPrinzAloys vonLiechtenstein seine S_telle_alH Obmann _des Centrumsklubs niedergelegt unter Hinweis auf den Steg der extremen Elemente bei den böh- mischen andtagswahlen und die hierdurch vöUig veränderte, muthmaßlrch längere Zeit andauernde parlamentarische Lage.
Pest, 20. September. (W. T. V.) Die heutigen Ma- növer der c_):ruppen des_117. Armee:Corps, wexche bei Du- nakesz fta_tt_sanden,_ verlieren ehenfaÜs sehr glänzend und zur Wüsten qurtedenhert des Kaisers, der denselben bis zum Schluß beiwohnte.
Großbritannien und Irland. London, 19. September. (A. C.) Der Ausschuß des Londoner Dock; und Werft=Trusts beschloß gestern, in der nächsten Session das Varlqment m_n Erlaß eines Geseßes anzugehen zur Grün- dung _emes TrunF welcher alle bezüglichen Interessen in sich veremrge.
Rußland t_n_1d Polen. St. P etersburg, 21.Septemder- (W. T. B.) Wie das „Journal de St. Pétersbourg“ be- stiitigend meldet, beträgt der Ueberschuß der Reichs: einnahmen iiber die ReicheZaU-sgaben des Jahres 1888 Über 30 Millionen Rubel.
Italien. Rom, 20. September. (W. T“. B.) Am
heutigen Ic_rhrestage des Einzuges der italienischen Truppen rn Rom hatte die Stadt festlichen Flaggenschmuck gngelegt. Um 11 Uhr wurde zur Erinnerung an die Stunde, m welcher vor 19 Jahren der Einmarsch erfolgte, die grhße Glocke dxs Kapiroizs geläutet. _ Auf ein dem K_onrg von dem hrengen Bürgermeister über- mitteltees Telegramm erwiderte Se. Majestät: „Der 20. September 1870 ist ein unvergeßlicher Tag. Ihr Ver- traxien (L_Ys _die Eintracht der Italiener in der Stunde der Gefahr 11: iur i_mch _eme mcht zu erschütternde Gewißheit. Es giebt heute keinerlei Gefahren für unsere Einheit; gäbe es deren aber, so wiirden alle Italiener streng ihre Schuldig- _ thun, denn m loyalen Herzen können solchenfaüs kerne Parterunierschiede bestehen.“ _ Der Bürger- meister und eme Deputation von Offizieren legten heute im Vanrheon einen Kranz am Grabe Victor Er_nanuel's nieder und begaben fich dann nach der Porta Pia, mo_der Bürgermeister in Anwesenheit zahlreicher libe- raler_Vereme und einer großen Menschenmenge die oben mit- getheilteAntwort des Königs auf das an ihn anläßlich oes_ heutigen Gedexiktages gerichtete Telegramm unter roßem Beifai] der Anroejenden verlas. _ Die Gedenkta el für die be1_der Ersturmunq Roms Gefallenen war heute festlich mrt Kranzen geschmückt. Ueber das Befin den des Minister: räsidenten Crispi aus Neapel, von heute, gemeldet: ach der Entfernung Zßten Nadeln aus der Wunde erxab sich, daß die Wunde vollstaxidig normal _und ohne alle Eiterung vernarbt. Weitere BuÜetms werden nicht mehr aUSgegeben.
Dänemark. Kopenhagen, 21. S tember. W. T. B Ihre Majestär die Kaiserin Frieexrich neb(st Prin? zesfrnnen-Tochtern ist heute r
mittels Sonder uges von Schloß Gredensbom hier einge- troffen. Ihre ajesiät wurde auf Zh
englischen Gesandten und dessen Gemahlin empfangen und
trat alsbaid die Weiterreise über Gjedser und Warnemünde nach Berlin an.
Amerika. Nerp-York, 19. September. (R. B.) Der Staatssekretar_ Blaine hat von dem amerikanischen Konsubm Zingstoy, Ianxaica, eine Depesche erhalten, weickze mmhetlt, daß ein Aufstand auf der kleinen, zwischen
_rtr und Iarrratcg liegenden Insel Navas s a ausxzebrochen ist. :e Insel _gehort einer (Huanogesellschaft. Eine Anzahl Amerikaner wurde getodret. Auf Ersucheir des Konsuls wurde ein b ritis che s Kriegsschiff von amarca nach dem Schauplaße der Un: ruhen entsandt. Au das amerikanische Kriegsschiff
üh 9 Uhr 20 Minuten
em Bahnhof von dem
grüßungen erhält der Kaiser, wenn er auf seinem Ritt uber das Manöverfeid einer größeren Vereinigung von Zuschauern begegnet. Morgen wird der [este Manörerkampf _unier den A_ugen des Kaisers und wahrscheinlich auch unter 1einer Fuhrung ausgesocbten.
_ Vom heutigen Manövertage meldet„W. T. B.“:
Kundgabe der politischen Gesinnung i_md “Strznmung des irgnzö_fischen Volks als einem interessantey, aber_fur uns tm Grund gxeichg_11_li_rgen Ereigniß entgegen. Wir wrffen _virl zu JUk- _daß S_Üe srgnzomrhen Staatsformcn und Parteien Deut!chla_nd gegenuber die g[_etche femd- selige Gesinnung hegen und sich aucb_m dem Grad der Starke, wrmrt fie dieselbe zum Ausdruck bringen, nicht sehr erheblich unterscheiden. ' und durch unxere
der Zukunft
_ngch Navaffa zu se izrlirte Guanogese nd glaubt nicht an die Wahr-
Galena“ hat Befehl erhalten, in den Vereinigten Staaten dom ll chaft hat bisher keine Nachricht erhalten 11 zialisten haben keinen Erfolg vention des Gewerkvereins der der üblichen Erklärung ge zu verleihen, wurden it verworfen. Die Amerikaner er Chicagoer Anarchisten nicht
Die amerikanischen So gehabt auf der nationalen Kon
Cigarrenmacher.
verlief aufs ausgiebigsten stand mit _ Vertbaidigungsktellung, Panzertbürme
heutige Schlußübung Kaiiermanöver Waffengattungen_ _ der Kaiier Armee-Corvs Schumann'scbe _ _ Heute kam auch bei dieyem Corv§__das neue Se. Majestät, welcher die Uniform rer
uns durch unsere Bündniffe eigene Kriegsbereitslbafs Ruhe und Vertrauen allen W _ _ _ gegenieben können. Es hat sicb _auch in Derzttckoland nirgends, weder in den Kreisen unserer Regierung, norh in der _öffeLtlicben Meinung, eine besondere Vorliebe und Ermit sur irgend eme Staats- form oder Pariei in Frankreich bergaßgebtidet. _ _ gemeinen einer auf die mittleren burgerltchen Klaiien sich Republik mit freisinnigen Zielen und besonnenem Charakier _ zug aiebt, so geschieht es in der Annahme, dgg unter_emem_1o_lchrn iment der äUßere Frieden und die _Hersteilunß rines_ leidlichen barlicben Vsrbältniffes noch am_ mer]ie_n_ rerburgt (e_t, Republik ihrem Weien und den Bevoikeryngéickoirhten gemaß, fie fick) stüyr, noch am meisten ggf eine ruhige politischen Lebens und auf Pflege friedlichen (He _ _ angewiesen sei, während eine m_rnarckZisÖe Rexxauraiwn gar 31: [t_ich1 in die Versuckxang geraiben müßte, iich der innern Schwrerigketien durcb auswärtige Abenteuer ;„u_ _eritledt durcb kriegrrisckye Erfolge 511 beseitigen. _ __ Vdden ruht diese Rechnung keiqeewezs; rrenn iich die europaischen Verhältnisse und Kombinationen in einer Frankreich Aussicht auf _ _ die Republik keinen Augenblick zogern. _ __ _ _ darum haben wir in Deutijiand wenig UriaÖe, uns sur irgend eine französische Staatxform beionders zu _ereirerr]. Dinge in Ruhe und halten für aÜe Falle unier Pulver Trocken.“
Als sie versuchten, YYMYZ. der Grundsäse ein sozialrstisches Geprä
ihre Anträge mr_t starker Mehr können eben die Blutthaten einer Revolverkanone. Pulver zur VerwendUnJ.
Wenn man im AÜ- KönigI . Ulanen
Afrika. Marocco. T an_g er, 19. September. (R. B. Der Sultan von Marocco ist _heute von und wird am nächsten Sonntag hier eintreffe Zanzibar, vom 21. September, meldet ein Tele ramm des „Neuter'schen VureciuH“: Von dem Kutter des eng ischen Kriegsschiffes „Nerndeer“ wurde in der Nähe der Insel Pemba em S auf welchem sich 131 Sklaven befanden.
beherrschenden
stärker. machte einen Angriff auf den rechten Flügel des F. Corps und drängte denieiben zurück; ein Offenfioiwß des Centrums_dk§ L Corps war?" jedoch das 711. Corps volisiärzdig, _wäbrend dj_e Kargilerie- Division res )( Corps die Stellan“. der seindlrckxn Artrherre angriff und diese außer Gefecht seßte. Um 104 Uhr warxas Manoder zu Ende. Bei der Kritik sprach Se. Majestät der Kurier beiden Corps un- g für die Leistungen der letzten Tage _aus.
Um 12 Uhr reiste Se. Majestät der Kaiier. ron Semen Fürstliäoen Gästen begleitet, nach Hannover, um Von dort dre Heimreise nach Potsdam wrtzuiexzen.
Tetuan abgerei t 2 Batterien
. Entwickelun ke“ nichts! anfgebracht, ichäits und 0:34?
getheiltes Lob und Anerkennun
gen urid den Thron ,wombßlich Indexien auf bewnders festem
Zeitungsftimmen.
ge befindliche Agitation gegen die _ kswirth1cha1t= yolgender Betrachtung: und sozialdemokratischen berkommende Reichstags- ichaftxvolitik geplant ist. erleben, von dem
Weise gestalten, daß s1ch für wurde auch
einen erfolgreichen Krieg eröffnete,
„ Tie von Neuem im Gan __ zum SÖwert zu greifen, und
Schußzoilpolitik 91th der „ _ [ichen Correspondenzk Anlaß zu .Das Gebahren der freibändleriirben_ Preffe läßt darauf schließen, daß i_ür dte na sesfion ein „Ansturm' gegen die Wirth die vorige Session solite einen solchen ,Ansturm“ _ _ man ruhmredig genug vorauSgesagt hatte. er werde mindesten? dre Getreidezölle, w::kyrsÖeinliä) die ganze Schuyzollpolitik hinwegsegen. Sozialdemokraten
Deutschen vol Submissionen im Auslande.
RUmänien_. Verwaltungskommijsron _ _ _ Regiments, Regimentskanzlei in der Kaserne Papäiitr zu Botuxcham:
Lieferung von 430 Krakatren,
600 Paar Leinwandfußfeßen. _ __ _
600 Handtücher, 544 Päckchen kleiner AUHrUitungxgegenstande, 520 Striegel und 360 Futtersäcke fÜr Geriie.
NähereH an Ort Und Steile.
Verkehrs - Anstalten.
Die ieit längerer Zeit geplante TampisÖifiHlinie einer direkten VerbindUng zwischen Hamburg und Marokko wird End: Novembcr durch die Afrikaniicbe (Woermar. schiffs-geieiiscbaft hergestellt werden, indem, _ __ melder, einige Dnmpier zunächst Tanger und drei andere Hafen an-
Der hier Morgens _.H-xmburg mußre
Wir bcobachten die
13. Oktober. Calaraichi-
Die Kaiser-Manöver in Hannover. Freisinnigen so viel Unter-
Verfügung Fürchteriiches batte
Ueber das gestriiie Manöver, bei rbe_[chem Se. Majestät der Kaiser und König A(lerhöchytieibst das Kommando ArmeeCorpH „Hannover'ichen Courier“ berichtet:
Springe, 23. Sevtember. seßung der gestrigen Aufgabe.
Besprechung im Hause verschaffen _z_u kömxen. schon vorher in der Preise der Alltirten uber das geradezir harz:- siräubende .Materiai" veriautet, Welches ker ng. Bebel hmnchtltch der Brodvertbeuerung durch die von ihm veranstaltetePrivathnquete gesammelt habe. Als am 31. Januar und 4. Februar die Sache zum klappen kam, stellte fich heraus, daß das, was Hr. Bebel und seine Freunde eine Privat-Enquete nannten, nichts Weiter war. als gänzlich unbeglaubigter Parteigenossen
des 1711. übernommen n'iche) Dampf-
. ' "r* ' “7 - . Das beairge Mano er war eine dort „Wei “ZU"
Das 1711. Armee Corp; hatre aestern in Folge überlegenen Artiilerirfeuers de§_ _Gegners_von der Durch- führung des Anariffs Abstand nehmen und ietne vorgeicbohenen _Truphen F. Armee-Corvs war nach Zurückweiiung der en in seiner Steilung verblieben _und baite Vorposten in der Linie Shdostecke des OsterwaldeZ__Ben:torx__Hein1en__crusg während die gegnerischen Vorposten aus der Linie Kannitet Hemmendorf_For1_'tbau3 Haide nach der Kammbbhe des OsterWaldes norröstlick) Döxpe itanden. _
Tas F. Armee-Corvs hatte auch heuTe noch rte Bahn Hannover- Alfeld zu decken, ZW 711. Corps seinen Auftrag durchzuführen, den Gegner zurückzuwerfen. _ _
Der Kaiser persönlich hatte das Kommando uber das 71]. Armee- " Morgen um eine kombinikte Brigade In dem Corrsbeiebl
laufen werden.
Büchen, 21. Seviember. _ _ ZUbr 55Minuten fäUigeExprexzzugBerltn_ _ _ nach Boizenburg zurückfahren, um ein anderes_ Geleiie zu gewinnen, da das rechte Geleise durch En_tgleiiung etries Guter- zuges vor dem biefigen BahnhofxgeWerrt war. erlitt eine Verspätung von 2 Stunden.
(W. T. V)
(W. T. B.)
und werthloicr, zurückziehen müssen; das feindlichen TS:
Brodtheuerung Dcr E1preßzug
Ter Schtiell- der Hamburg -Amerikaniichen
Getreidezbile ausgang von
[iche Enquete erst 6 oder 7 Monate nach dcm Inkrafttreten der lesien Zoilerhöbung begonnen hatte. DteHerren Bebel und Brrernel, der spiritus rector der .Freibandelöcorre]p_onder-z“, formten bet_etner beit naiüriich ebenso wenig fehlen, irre Herr Rickert; fie hatten den Reichstag so vollständig _ron der V_erderhl1c_b_kert rer Getreidezöüe ,überzeugt“, daß fie eO_1e]b1t O_orzbrzcn, x_edcr Abstimmung über den Antrag auf Aufhebung derxelben wrgsaltxgit aus dem Wege Im Weiteren Verlaafe der Session ergaben fich Situationen Antragsieklern möglich _geweten wäre,_ dre weitere Behandlung ihres Schmerzenékindes zu erzwingen; aber keinem bon ihnm ist es eingefallen, hierüber auch nur eine “Silbe verlauten
Just so wie damals verhält (3 sich jetzt _ _ _ die Organe der Herren Richter und Broemel tagtaglick) gegen die .Theuerung' und nicht nur die _sozigidenrokratiscben, Fordern au_b _dte Centrumsorgane beten ibnxn pflichtichuldtgst nach. Diezes Mal ichetrzt man jedoch gleich aufs (Ganze gehen zu wollen; verfundet doch die „Danziger Zeitung“ frank und skkl; _ _ nämlich die SM- 8 der Schußzoiipolitik naheri fich ihrem [Agier- gange!“ Neugierig find wir zrrar, wie man die .Theuerinig'. uber welche man jeden Tag fick) cntieyi, mit der SÖUHzoilv-xlrtlk m Y_e- ziebung zu bringen gedenkt. Drei Artikel Und es speziel], welche „fur Theuerunasaktion Kohlen haben das Steigen
Hamburg, 20. Srptember. .Coiumbia' _ _ Packetsehrt-Aktiengesellichast Southampton abgegangen. _ _
London, "21.;chtember. (M.TB.) Ter Untrn-Damrrer ist gestern den Soritbamhton aus
so schönen Gelegex
Corps, welches schen reit gestern _ stärker war, als das 11. Corps. ubernonimen. __ _ _ war (eiagt, daß Se. Majeirär den Feind anzugreiren beabmhtige. Der kemmandirende Grneral des F. _Armee-Corvs, Welcher uber die feindliche Vorpostenlinie genau unterrichtet war, _Zab den Corpsbeiehl aus, daß seine Fußtruppen in den Stellungezi, m rxelchen die Groß ihrer Vorposten lieren, um 7 Uhr bereit zu_1teben_ hatten, um einem etwaigen Angriff zu begegnen, Der Kavallerte-Dirision Versen wurde an SteUe der 20. Jnianterie-Divi strecke Dehnsen-Elze übertra
„Mexican' der Außreisc
abgegangxn. Theater und Musik.
Königliches SchauspielhauH. __ Iwan Turgenjeii S et von Eugen
in denen es den
Gestern Abend gelangte _ SÖausviel .Natalie', für die deutickxeBübne be_arbeti _ Zabel, zur Aufführung und hatte sich beiiäliiger Aufnahme zu erscetren.
Wer Turgenieff's Romane gelesen, wird nur __rr_nt einer_gewir1en Voreinrencmmenheit sich dazu entschließen, der Ausfuhrung eines von diesem Romancier rerfaßten dramatii _ _ erwartet eines jener düsteren Bilder, wie ste_Turgexqess io meiner- hait, aber auch so abschreckend in srinen Proraarbe_iten_ zu rntwerfen verstand. Aber die .Natalie' unterscheidet sich we1ent[_1ch von seinen Tendenzromanen, vor allen Dingen bai dieie§ Schurr'viei, obwohl auf kUifiÜÖLm Boden spielend, doch nicht einen Wezifiieb ru1111chen An- strich und könnte ebenso auf in anderen Ländern firh zagctragen haben als in der Heimarh des Dirhters. _ _
Skizxiren wir kurz die Handlung. Natalie Petrcwna, _erne Guts- befixerfrau, lebt auf dem Lande in den glücklichiten materiellen Ver- hältniffen. Ihr Mann isi eingefleiichter Landwirtb, der fie aber axsrickotig machen suchtx er ist so rrenig eifersüchtig, _ _ _ geiiri en Anregung bedarf, gestatiet, mit deinem beiten Freunde R._1klkln eine rt Wabloerwandtschaff einzugeben, deren Lauteriett von dem Dichter wiederholt betont wird. Dieses glückliche Leben erfährt eine Störung durch den Eintritt Lhrin's, eines junaen Hauslehrerß, der Zur Naialxens kleinen Sohn Kolja engagirt wurde. Er wird der Anlass zu berligcn “Seelen- kämpfen, in weiche nach und nach sämmtliche Miigliercr des Hauses Natalie, eixe leidexiscbafilick) angeiegte Natur, welche die erwas engen Schranken ihres geyeiligen und geringen auf dem Gute sehr wohl empfunden und nach Abw iir, beginnt sich für den jungen Hauk-lebrer Lorin zu_ Interesse steigert fick) um so mehr zur blinden Lei _ die Wahrnehmung zu machen glaubt, dax; Lerin und Wera, ihre Pflegetochter, in einander verliebt seien. _ _ __ welcher ein eifersüchtigcs Weib fähig ist, tritt 112 trennend :wtxcben vergißt rie Klugheit scireit, daß fi_e _ikre ryabren Emvfin- kunßen bcircn rerrätb, und erhält die Gewißheit, daß ihre Lorin von diesem auf das Heitigste erwidert wird _ griff, zur Ehebreckxerin ;u Werden, alS tbr alter Freund Raktttn, die edelste und iympathischstc Eesialt des Schauivieis, _als Tii.t_ter aur- triit, indem er ihr sowohl wie dem Hauéiebrer_Lc_rrn das Verwerf- iiche dieser Neignng zu Gemüth führt. Lorin_ Ut ern schwacher Cha- rakter; eben noch stolz auf seine Errangenscharr,__verfinkr er ngch dem ernsten Zwiegespräch mit Rakitin in Verzweiflung und [okt den Knoten durch Selbstmord.
Dieser gewaltsame Aue Turgenjeff'scben Werk.
t . Auch heu e donnern sion der direkte Schuß der BSM“
gen, zu Welchem Zweck fie eine Bereit- schafisitekiung zwischen dem Sonnenberg und Etme zu nehmen hatte. Die KavaUerie-Brigadc Grrote batte _
Springe und über den Saupark und Orterwald fort gezzen Altenhagen und Koprenbrügge aufruklären und die Passe zu verschließen.
Schon kurz nach 7 Uhr Morgens entspann fick) zwqchen den ":on den beiderseitigcn Vorposten zur Aufklärung abgesandten Abtherlunaen Vorpostengeplänkel, Welches bald wieder beendet war. _ ab aber hörte man in Osterwald iurmer lebhasterrÉ Gewrbrreuer Und Brigade Groote bei ihrem Vorgehen Wie fich später herausstxlite, war die vorgesondte KavaUeri-e F. Armee-Corpß, welcher das Jager-Vataiiion zugetheilt werken, im Osterwald mit seindlicher Kavalierte und einem dem 7. Jäger-Batailion zusammen- gestoßen. Einen Durchbruch durch den Osterwald und Sauvark nach Springe konnten die Sicherungsabtbeilungen des 11. Armer-Corxs wobl verhindern, nicht aber dem Vordringen _der 14 Infanterie- Division durch den Osterwald gegen Meble rnit Erielg entgegen- treten. Hier gewann der Gegner immer mehr Terran), und nach hartem Fruekgeieckxt r.'Ußten die Truppen des 11. Corps Zick) aus dem Walde zurückziehen. _
Das Vorgehen der 14. Diriiron, welches unterstürzt wiirde dyrch eine nördlich der Saale rorgebendeVrigade, geschah in demichmerigen und durch die Nässe noch weniger Praktikablen Wald mit erstaiznlicber Schnelligkeit; das Gefühl, unter dem direkten Befehl des Kariers zu kämpfen, mag mich! wenig dazu beigetragen haben, den Eifer der Nach Verlauf einer Stunde r-at ie durcb koloffales Srhüxen- 6 den Batxerien zwischen “1in-
rric am Tage zuvvr, gegen chen Werkes beizuwohnen, denn er
.Und fie bewegt sick) doch _
Von 8 Uhr
schloß daraus, daß _die_ Kavaijerie- etailverkehr auf Widerstqnd geitoxen ser.
Koblenprcise Vielleicht von dem
der Schußzollpolitik ber. _ Mangel eines schützenden Jolies? Warum sollte may _nicht_ zur Ab- roechielrng einmal Versuchen, mit dieser _Bebarx_vtung ]kln Ziel zu_er- reichen; hat man doch, als die Getreidepretxc _troß der 39Üc nicht irrigen wollten, sondern immer tiefer sankei], i_n den Freihandels- rrganen lesen können, da könne man sehen, wie dre_agrar11chen Jolie, statt ihr zu helfen, unsere eigene Laakwrrthschaft rrnxnrten. _
Was die Getreidepreise anbelangt, so sm_d diejelben,_wemgsiens für Roggen, keineSweZs höher, sondern eher niedriger als im rdrtgen Jahre um dieselbe Zeit. Hat man ichon im vorigen Jahre_u1rt der „so schön geplanten Broivertheuerungßaition Sch1ffbruch _gelttten, so Wird man in diesem Jahre den so bei!; begehrten Beweis der Ver- ?TuÉrung rer Brotpreise durch die Getreidezöüe noch vrel weniger
a en können. __ __
Drittens aber die Fleisch- und sheziell die Schweinefleiichprene anlangend, so wird man, bis die Aktirn im Reichstage beginnen kant], selbst im freisinnigen La er kaum r-ocb eine arme S_eele_find_en, die daran glaubt, daß das c*chweine-(Éirifuhrverhot und mr_htdie Handler- se in die Höhe geschnelit habe. Hat roch sogar erklärt, es sei Unnyn, zu behaupten, daß jenes Verbot allein diese Wirkung gehabt hatte _ eme un- sinnire Behauptung, die man freilich _im Organ des Herrn Richter 1eit Wochen jeden Tag in neuen Variationen [eien kann. _
Man wird aiso dem freihändierischen „Ansturm; _sebr rrihtg entgegenseben können, und zwar um so ruhiger, al§ dre Siurmer dieses Mal einen altbewährten Kniff unbeachtet gelanen_ haben. _ rperirt der Freihandel stets unier rer De_vtse_: (11713143 et unpera. indem eine (Gruppe, die agrariiche oder die industrielle, als das ruinirende Clement denunzirt wird. _ _ zu Felde zieht, was nationalwirtbscbgftlickyes Intexeffe beißt, w haben die Freibändier dankenswertber Weise selbst _dafur gesyrgt. _daß die Interessenten der einzelnen Gruppen an die Gemeiniamknt ihrer Sache rechtzeitig erinnert wurden.“
morgen stattfindenden Neuwahlen Frankreich bringt die „Nationalliberale Correspon- denz“ folgende Erörterung: _ _ _
„Am nachsten Sonntag finden in Frankreich die Kamznerwablen statt, und die Aufregung und Spannuna rort m_t Lande ist begreif- licber Weise eine sehr große, um so mehr, als uber das_ Ergebntß durchaus entgegengeseßte Mutbmaßupgen und Bererbxmxigen tm Umlauf Eine Schwächung der republikanischen Pariet m der Kammer wird wohl mit Sicherheit angenommen werden durfen; bei dem bis- beriaen starken Ueber ewicbt derselben aber werde:) rb_re Exnbußnr schwer- l_ich so weit gehen, da sie in ihrer Gesammihert m die Minderheit gegen- U_bcr den monarchistisch-klerikalen nicht, weitere Spekulationen da so unmirtelbar bevorsteht. _ Deutschland fiebt man dem Eretgn gegen, und man thut wohl daran. _ schicke unseres großen Nachbarlandes so_bedeutjamen nglen aucb diesseits der Vogesen das Interesse und die Y_ufmerksamxeit auf fich; aber von jener ängstlichen Spannung, von jenem Geigbl, daß in "Paris zugleich über die fernere Entwickelung der_europaischen Dinge cntscbieden werde, daß von dort ein maßgebende; Ruckschlag (zuck) guf die ieutschen Geschicke auSgebe, einem Gefühl, mit_ dem man _in fruheren „Jahrzehnten aUe kritischen Vorgänge in Frankreich zu begleiten pflegte, ist jetzt in Deutschland nichts mehr zu bemerkep.
kommt dock) __n ___ geistig lirbt und glücklich zu
bedeutend überragt, _ daß er ihr, welche der
Bataiiion 57. Reaiments sowie
hinein.:ezogen werden.
cchselux1__1 begierig interemzten; ihr denichart, als fie
Truppen noch mehr amuipornen. kie feindliche (14) Dirifion, nachdem ) und Artilleriefeuer _ letztens ar:_ _ _ Linde und Osterwald _ den Angriff vorbereitet, rc! den Glcxxbutten und an noch mehreren anderen Punkten gleickozeitig aus kerri Oxtcrzrald heraus. zwar stark belästigt, aber nicht ayigxbalten durchstarres Neuer der Schüßen am Quanthof und der Dirikions-Ariiiierte bet Esbeck. Inzwischen war auch eine zweite Jolqnne vom 1711. Corrs bei Gr.- Oldendorf im Anmarsck) auf Bemtors x_tärthar geworden, doch_y_er- hielt diese ihre Vo wärisbewrgung, er11chtltch um die 14. Dimmon zunächst in der Flanke der Aufiteüung des T. Armee-Crrv»? i_ckoneller Es gelang dies in soickvem Maße, daß eck, dann die Corps-Artiilerie von ihrem Bereitsschaitsposten südöstlich Mebie___abzufabrer_1 _ficb gezkvurgen sah, und auch die Infanterie der 19. Dir:]ion _aiimabltcb aus_ ihren be- festigten Steliungen am Quantbof und weitltrb CH_beck abziehen mußte.
Der Rückzug richtete fich auf die_ Dörfer "Sehlde un_d Meble. Am ieytercn Ort rrurde eine neue Anfiteiiung an de_n nordoftlich gx- 1egenen Bergabbängen und am Walde genommen, wabreqd eine Aus- nahmestellung westlich Elze bereitetwar. „_Die _Corvs-Arttüexte Z. _Armee- Corps war mit großer Beschleuniguna_ m eme Stellung fudöitltcb Elze gerückt, von wo aus sie die nun ebenfalls vorruckxnden Colonnendes Gegners bei Sehlde besckoß. Die KavaUcrte-Drvrfioneg der_ _beiden feindlichen Corps standen fia) beim Sonnenberg bezug§wc11ebetStetm ber zu einer größeren Aktion ge- roßen Entfernung und der lange Zeit roll- ernicht der Anschauung und Beurtheilung ent- hatte das angreifende Armee-Corps Armee-Corvs aus den am
Mit 011 der Grausgmkeit,
irekulation dicse Prei
1chon die „Danziger Z Sie ist im Be-
Txrrain __Zewiämen zusiiaLerÖ __ ert die rti erie weri s __ _ _ _
ang lik rer schwach1ie Punkt in dem Da man aber iM gegen Alles Dix; Lösung ist zu unvermittelt und z_u bequem. Wer aber den von dem Dichter in dem _Hausiebrer Lorin gezeichneten Charakter aenau in seiner Eigenart !Judrrt, trzrrd zugeben miiffen, da jene gewaltsame Handlung dock) etxic naheliegend:_und olge war, wie sie bei einem wankelmutbtgen, von ctnem fallenden leidensebafriichen Menschen wvbl zu Werk in der vorliegenden Form noch eben das Hinaueschieben der Lösung Theil res vierten Aktes; aber der in der feinen psychologischen Er war ein genauer es bei Männern und
Extrem ins andere erklären ist. Gewiss hat_ das eine Reihe anderer Schwachen, so des Konflikts bis auf den leßten auvtwertb liegt _ _ _ urgenjeff mit diesem Schauiprel lieferte. Kenner des menschlichen Herzen§_und harte Frauen gründlich studirt, kannte ietne geheimsten Regungen,
lage gegenüber. _Ob es dort vor kommen, blieb bei der
ständig Verhüllten
unter dem Befehl Sr. Majestät das _F. _ _ __ Morgen innegehabten Pofitionen Verdtangt und die Ortschaften Sehlde und Meble in seinem _ __ wie in der vorhergegangenen Nacht Bivouaks, nachdem der Katxer das Kommando des 711. Armee-Corps wieder an den General von Albe- d [[ ab e eben atte. _ y Vxnggroßekn Jntcrcffe war bei der vym Wetter keineswegs be- günstigten Uebung _ Regen wechte_l_tc mit Hagelswlag und großer Verfinsterung _ ein Vergleich zwmcben dem alten und dem soge- nannten rauchlosen neuen Pulver. _ _ Außer den einheimischen Zuschauern verfolgten auch die fremd- ländischen Offiziere die heutigen Verjucbe mtr iebbaftem Jntereffe. Se. Majestät der Kaiser, welcher [171112 Generals-Uniform trug, ritt nach beendigtem Manöver noch an einzelne Truppenthetle beran Von diesen mit Hurrab begrußt.
e ung endete. in diesem dramatischen Werk zu ichildern.
realistischen Schilderung wo letzterer mit Bebagen aussprechen läßt :- rusfiicbe Dichter allzudevtlich nd Peinliche
Romanen und auch In der Charakteristik der Persone!) und der erinnert Turgenjeff zuweilen an_Jb!en; aber, das Häßliche uns vor Augen fuhrt _ und gewissermaßen zum Geleß erhebt, da verfabrt de feiner, er läßt ahnen und beiürcht zu werden und Hilft uns mancher Situationen hinwe Eindruck die recht gute betheiligt is_t, vermögen wir nicht zu dem Ueberießer danken, daß mit dem Dramatiker Turgenjeff vermittelt hai. Turgenjeff's ,Natalie' druck gemacht haben, _ erfaßten hätte, die mit zu den ben
Cs verlobni sicb rü er anzustellen, zw die Entscheidurig Außerhalb Frankreichs und zurnal m mit kühler Gelaffenbetx ent- ewiß ziehen diese fur die Ge-
arteien kommt. „ eg unverblümt
en, aber er hütet fich, so über das Unerquickiiche u [ an die1em vortbeilhaften Ueberseßung von Eugen Zabel beurtbeilen, jedenfalls muß man eue die Bekanntschaft
würde gestern kaum einen so tiefeg Ein- ch! eine Beseyqu und D-nchfubkung eren gehören dürsre, welche in neuester
er uns aufs N
wenn sie ni
Man ficht der und wurde (Hanz gleiche Be-