legenheit, Se, Majestät aus _größter Näbr zu sehen und ihre freudigen Huldigungen darzubrmgnr. Von _emem auffallenden Aufwande von Polizetmaßregeln kann hmnach mch? die Rede sein; diese beschränkten fich vrelrpebx auf das unumgänglich Notbwcndige. Aügemein herrscixte nicbt Mißsttmmung, sondern eine ebenso freudige Stimmung als große Befriedigung unter dem eine vorzügliche Hal- tung bewahrenden Publikum. Von Reibungen mit der Polizei i_md Exzeffen ist nicht _das Mindeste kYUd geworden, und Se. Majestät baden wiederholt uber dt: voxtrefriickxe Handhabung der Ordnung Allerhöchstßcb anerkennend zu außcrn gerubi. Der Königliche Land-
ratk): von Oheimb.“
Koblenz, 23. September. (Köln. Ztg.? Sste. Köhriigliche ge ern 1er em
Hoheit der Großherzog von Hessen tra und_ fuhr nach kurzem Aufenthalt zu Wager: nach Schloß Bas1en eim, um dem heute beginnenden Manöver des ?111. rmeS-Corps in dortiger Gegend beizuwohnen.
Sachsen. Dresden, 23. September. (Dr. Journ.) Bei Ihren Königlichen Majestäten fai1dg_estern in derKönig- lichen Viaa zu Strehlen eine Familientasel statt, an welcher auch Ihre Königlichen Hoheiten_ die Großherzogin von MeckleUburg-Streliß und die Erbgroßherzogin von Oldenburg theilnahmen.
Württemberg. Stuttgart, 23. September. Wie der „St-A. f._W.“ meldet, hat Se. Majestät der König dem Staats:Mm1_ster der Fman en, Dr. von Nenndr, anläßlich der_Feirr srmer vor 25 ahren erfolgten Berufung an die Sprße des cFmanz-Depariements das folgende Hands chreiben zugehen la en:
Schloß Friedrichßbafer, den 20. September 1889. Mein lieber StaatÖ-Minister Dr. von Renner!
Mit dem morgigen Tage werden 25 Jahre vrrfloffcm srin, wäbrrnd weicher Sie als Minister das Finanzrvesrn drs Staairs gclriirt haben. Obwohl Sie mit dcicbeidenem Sinne rin? frirrlicbe chcbrwg diescs frltrnen "Jubiläums nicht wünschten, drängt es Mick) dock), Ihnen bei diesem Anlaß wiederholt ariszusprecden, "wie Ich stets in dankbarer Anerkennung der verdienstvollen und erfolgreicden Thätigkeit gedenke, welcbe Sie während dieser langen Zrii mit pie rrmüdender Pflicht- erßxe auf diesem wichtigen verantworiu; gévoilen Posten entfaltet (: en.
Emdsangrn Sie mit Meinen wärmsten Glückwünschen zugleich da;J beiiolgende Andenken zur Erinnrrmig ar, diesen Tag und als sichtbares Zeichen Meinst Wcrihschäßung und Méiner Dankbarkeit.
Jndrm Ick.) drm Wunsche Au-Zdruck vcrleibr, das; Ihnen noch lange vergönnt sein möge, in ungetrübter Gesundheit Ihre reiche Cr- iabrung dem öffentlickerr Wohle zu widmen, Verbleibe Ick unter dsr Vrrfickxerung Meines bcionderen Woblonens, Mcin lieber Staats- Minister ])r. M Renner, Jbr gnädigrr König _Karl. _
_A_m Montag haben_J?re Majestätsn der Kömg und die Königin den Fmanz-thter Dr. von_ Renuer in Audienz empfangen. - Das in dem_ AÜerhöchsten Handschreiben er- wähnte Andenken besteht in einer wsrthvollen Silberkaffette.
Bade_n. Karchruhe, 23. September. (Karlsr. Ztg.) Se. Königliche Hoheit der Großhsrzog wohnte am 21. Srptemder auch ddm zweiten Manövertage des )(7. Armee-Corps bkl, der sich dem Plan nach unmittelbar an die Ergebnisse des Gefechts um Rauweiler am Vorabend anschloß. Se. Königliche Hoheit begab sich hierzu Morgen?- nach 6 Uhr auf die Höhe zwischen Saaraltdorf und Görlingen, um von hier an?, die Gefechte um den Brüsch- Abschnitt, mit welchen sich das Vorgehen der
Division Kühne einleitete, zu übersehen. Gegen Mitra hatte,;
diese Division mit ihren Hauptxräftrn die Vrüsch übers Utteil' und fich ZUM Angriff gegen die Dwifion von Göße formirt, welche, Mit dem _lmken Flügel Kirberg festhaltend, in eine starke Stellung zwrschen Éaar und Brüsch zusammrngezogen worden war. Gegen_ 1 Uhr erfolgte daS Signal „das Ganze Halt“, und eme Besprechung des kommandirenden Generals schloß die Manöver der beiden Divisionen ab. _- Nach 2 Uhr traf Se. Königliche Hoheit wieder in Saarburg em urid dinirte mit dem Offizier:Corps des Rheinischen Ularien-Regrments Nr. 7 in drssen Speiseanstalt, wobei die Musiken dieses Regiments und des Infanterie- RegimentH Nr. 97 spielten. -- Um “7 Uhr Abends er- folgte dre Abrene nach Straßburg. Das Offizier- Corps des _Uiaiien-Rrgiments Sr. Königlichen Hoheit und der Kreisdtrektor Freiherr von Liebenstein hatten sich Rar Verabschiedung am Bahnhof eingefunden. Bei der
nkunst in Straßburg, wo Se, Königliche Hoheit der Groß- herzog den Soiintag zu verbringen gedachte, waren der Gouverneur sowre der Polizeidirektor zum Empfange anwesend, auch hatte fich, troß der: späten Abendstunde, eine große Volks: menge am Bahnhof v9r1ammelt. Se. Königliche Hoheit ist im Hotel zur Stadt_Par1s abgestiegen.
Jhre_Köni l_1chen Hoheiten die Großherzogin und die KronprinzesFUrvon Schweden und Norwegen haben sich am Freitag Mittag nach Konstanz begeben, um dort auf dem Ba nhof dre schw_edisch-norwegischen Prinzen (Hystav Adolf und Wilhelm zu empfangen, welche, be- gleitet von_ dem_ Hofmarschall don LiUiehöök,_ rechtzeitig ein: trafen. _ Die Höchsten Herrschaften fuhren 1odann mit den Kronprinzlichen Kindern nach Schloß Mainau zuriick.
Braunschweig. Braunschweig, 21. September. éHann. C.) Die braunschweigische Landesversamm: un besteht aus 46 Abgeordneten. Von diesen vertreten: 22 de Stadt: und Landgemeinden, 21 die Höchstbesieuerten und 3 die Geistlichkeit des_ Landes. Die sämmtlichen Ab- geordneten find An§srchts dcs einzuberufenden Landtages zien zu wählen. ck Versammlung der Wahlkoüegien ist zum 31. Oktober bezw. 7. November angeordnet worden.
Reuß j. L. G e r a , 22._September. Magdb. Ztg.) Nac!) ddn arytlichen eststellungen smd bei den an d t ag S w a 1) le 11 fur di e H 6 ch tb e ste uert e_n des Fürstenthums der biSHerige L_rindtugß-Präfident F ü r [) rr n g e r , der Mühlenbesißer O b e r: la nder und der Fabrikant Löblich gewählt worden.
Oesterreich - Ungarn. W i e n , 23. September. (W.T.B.) Die Deputation des russisch-liithauischen Dragoner-Regiments Nr. 14 unter Führung des Obersten Baron Krüdener wurde heute Vormittag vom Erzherzog Yldrecht empfangen und be lückwünschte ihn zu seiner vierzig- ]ahrigen nhaberschaft des egiments.
__ 4. September. _ (W. T. B.) Der König von Griechenland mit seinen _Söhnen, sowie der Grof;- f_urft Paul nebst Gemahlin sind heute Vormittag hier eingetroffen und am Bahnhqfe _von “dem russischen Botschas er und dem Persoxml der griechischen Gefandtsebast empianaen worden. Höchstbieselben werden hier mehrere Tage verweilen,
*Während des Em ranges des Kaissrs in Mondi: gerieih eine
Hoheit der rinzAlbrechtden Erzherzog Otto, den FML. von Reinländsr, den Statthalter Löbl, den Landes:.Öauptmann Grafen Vetter und den Bürgermeister Winterholler und begab fich sodann in Begleityng seiner Suite und der zum Ehrendienst kommandirten Oifiziere zur Kaserne seines Regiments, woselbst um 5 Uhr Nachmittags in dem festlich geschmückten Gartensaal Festtafel stattfand, zu welcher das Infanterie- Regiment Nr. 8 die Tafelmufik gestellt hatte. Zur Rechten dess Prinzen saßen der Erzherzog Otto, General von Winter- feld, Landes-Hauptmann Graf Briter und General von Huegzl, zur Linken Baron von Reinländer, der Statthaiter Löbl, der Oberst Pokorny und der Vürgermeistrr Winterholler; außer- dem nahmen an der Tafel die Suite und die Offiziere des Regiments Theil. Den ersten Toast brachte der Prinz Albrecht auf das Wohl des Kaisers von Oesterreich aus, welchen Baron Reinländer mit einem Trinkipruch auf da?- Wohl des D 8 Uli ch e n K a i s er H, als des erhabenen Verbündeten Oesterreichs, unter den Klängsn der preußischen National- hymrte erwiderte. Hierauf erhob sich der Prinz nochmals, gab seiner Freude, Inhaber eines so ausgezrichnrten Regi- ments zu sein, Ausdruck und irank auf das Wohi dcssdlben und dessen Odm'sten Siebert; sodann brachte der Obérst Siedsri einrnToast aufdasWol)1ddHJnhabers deSReiiimenls aus. Sämmtliche Trinksprüche fandrn brdeisterte Aufrrahme. Nach dcm Diner hielt der Prinz Cercle, wobri rr besonders die Offiziere seines Iisginients urid dcn Statthalter durch längere _Ansprachen aUSzeichireis. Um 714 Uhr verließ Se. Königliche Hohxit uuter drn Klängen der prrußiichen Natiorcalhynme den Festsaal und fuhr untcr stiirmischrn Hoch- rufen der zahlreichen Menschrnmenge nach seinem Hötel zuriick. Abend?? wolnw der Prinz der Vorstellung der „Zigermer- baron“ im tadl:Theater bei. Um 111/4 Uhr Nachts erfolgte die Abreise mit der Staatsbahn nach Kamenz. Zur Verab- schiedung waren nur die Offiziere drs 6, Dragoner-Rrgiments Mwesend, da die Verabschiedung anderer Würdenträger der: 6 en war.
_Vest, 23. September. (W. T. B.) Se. Majesiät der Kaiser wohnte hrute in Brgleitmig der General-Adjutanten Graf Paar und Bolfras von Ahnrndurg sowie des deutschen und italienischen Militär:AttachHs dem M anöver der un gari: schen Landwehr bei Monor bei, sprach sich äußerst an- erkennend über die Leitung und iiber die Leistungen der Mannschaften aus und krhrte sodann nach Gödöllö zurück.
vom Pudlikum_ dichtbeseßte T_ribüns ins Schwanken. Der Kaiser stieg _erii wreder zu Pferde, nachdem er sich überzsrrgt hatte, daß kein Unfal] zu besorgen sci.
Großbriratrnien und Irland. Londo n, 23.September. (21.02) Der irische Abgeordnete Redmond wurde am [eßten Sonnabend wegen Ueberlretung des Verbrechen-Gefeßes zu drei Monaten Gefänrniß verurtheilt und noch an demselben Abrud nach Du [in brfördert.
_ Frgnerich. ParieZ, 23. September. (W. T. B.) Nach einer Mittheilung des Ministeriums deH Innern find von den 576 vorzunehmenden Neuwahlen 560 bekannt, und zwar smd 224 Rspublikaner gewählt, darunter 167 Gemäßigte und 57 Radikalc,ferner15921ngehörige der Opposition, nämlich 86 Royalisten,51 Bonapartisten und 22 Boulangisten. Stichwahlen sind 177 erforderlich, von denen man chi 135 einen für die Republikaner giinstigen Ausfal] erwartet. Die Mitjheilung sagt am Schluß, die neueKammer werde aus etwa 369 Ropublikanern und 2010pposilio- nellen besiehen. Außer den 10 Wahlen in den Kolonien find noch 6 Wahlen unbekannt.
Ueber das Ergedniß der Wahlen sprechen sich alle Aden dblätte_r de_frixdigt aus. Die Blätter der Opposition hofixn, daß die Mmorrtät der neuen Kammer die iffer 225 erreichen _werde, die der ngierung nabestehcndrn lättrr be- rechnen die Minorität auf höchstens 200.
Ueber die Gesammt ahl der für Boulanger in Mont: mgrtre abgegebenen timmen werden von einander ab: weichende Angaben gemacht. Die Verschiedenheit dicser An- gaben erklart sich daraus, daß in einigen Wahlbureaus die auf__Bou_langer's Namen lautenden Wahlzettel für ungültig erkchrt, m den meisten Wahlbureaus aber als gültig zugelassen wur en.
_ - 24. September. _(W. T. B.) Die republikanischen Zeitungen erbitcken 111 dem Ergebnis; der Wahlen einen
_ck] der Re_pu_blrkan_er und sprechen die Hoffnung aus, daß die neue Maxorrtät nicht wieder in die früheren Uneinigkeiten verfallen werde. Das „Journal des Débats“ giebt feiner Genugthuung über den Niedergang des Boulangismus Aus- druc_k, _hat aber kein Vertrauen zu der Wrirheit der neuen Maxorrtät.
_Italien. Rom, 23. September. (W. T. B.) Die „erorma“ steÜt in Abrede, daß von den Ministerien des Krie es _Ut_1d der Marine eine Vermehrungihrer Budgets um Millionen vsrlangt werde.
Der Kardinal Schiaffino ist heute in Subiaco gestorben.
Spanien. Madrid, 24. September. (W. T. B.) Das Journal „Correo“ berichtet über einen n eu (: 1: Z w i s Y 8 11 : fall m1t_ Marokko: Das spanische Kanonen oot „Crocodilo“ ser von den Riffpiraten beschossen worden,
habe den Angriff o ort erwidert und eini e Wo nun en ___ftört_ ii 8 l) 8
Schweiz. Bern, 23. September. (W. T. B.) Der Bundedrath hat mit Riicksicht auf die Verbreitung der Maul- und Klauenseuche in Böhmen bis auf Weiteres die Ein: und Durchfuhr von Rindvieh, Schafen,
um die Ankunft der Königin Olga abzuwarten.
Brünn, 24. September. (W. T. B.) Gestern früh 8k/4 Uhr begab sich Se. Königliche Hoheit der rinz Albrecht von Preußen nach dem Plateau von uras, wofelbst das 6. Dragoner-Regiment Aufstellung genommen hatte und der FML. Freiherr von Reinländer, der General=Major Baron von Huegel und der Generalstabs- Chef Oberst Pokoroy zur Begrüßung anwesend waren. Nach Abreiten der Front folgten Exercitien, welche mristens in Frontmärschen im Trade, im_ Galopp und zum Schluß in einer Attaque auf einen markirten Feind bestanden. Nach dem Defiliren versammelte der Prinz die Offiziere des Regi- ments und drückte ihnen feine voÜste Anerkennung aus, ver- abschiedete fi hierauf vom Erzherzog Otto und dem Offizier- corps und ke rte gegen 11 Uhr Vormittags nach dem Hötel NauhauserZuriick. Zwischen 1 und 2 Uhr empfing Se. Königliche
Rumänien. Bukarest, 23. September. (W. T. V,) Der Köni und der Kronprinz trafen auf der Reise in der Dobrud cha gestern Abend in dem Hafen von Constanza ein und beabsichtigen, die Reise morgen auf dem Seewege nach der Sulina-Mündung und Galaß fortzuseßen. Von der Bevölkerun von Constanza waren der König und der Kronprinz auf das Fe tlichste und äußerst sympathisch empfangen worden_
Dänemark. K o p e n h a g e n , 23. September. W. T. B.) Durch einen offenen Brief des Königs ist der eichs lag zum 7. k. M. einberufen worden.
_ _ 24. Septembxr. (W. T. B.) Die Prinzessin Lurie zu Schleswrg-Holftein-Sonderburg=Glücks- burg, Schwester des Königs, ist heute früh hier eingetroffen und nach F r e d en sb o r g weitergereist.
Central=Amerikm Der Präsident von Nicaragua, _])r. Evarisla Carazo, ist in Rivas gestorben. Er wurde im Jghre 1887 gewählt. Zum provisorischen Präsidenten ift drr _wenator ])r. Roberto Sacaza ernannt. Die neue Präsidentenwahl findrt Mitte Dszembrr dieses Jahre?- statt.
Zeitungsftimmen.
Der „annoversche Corrrier“ schließt feine Berichte über das Karsermanöver mit sol enden Worten:
.Die Uebungen, Weicde unter den ngen des Kaisers stattge- funden, habrn ihr E:;dc erreicht und wcrdrn sick) nach dem üblichen Turnus erst in medrercrrJadrcn wicdrrholen; die ausgedienten Sol- dat_en kehrrn, um einr ichöne bleibende Erineierung rcicher, in ihre Hetnrgtd zurück, um sich rdrcm cigenilichcn chrnrberufe zu widmen, drr jungcre Nachwuchs (15er wird in dem vom Kaiser gcivrndetrn Lob einen neuen Sporn crdlickcn zur Aneignung größter Kriegstüchtigkeü. Die dom Manöver berührten Ortsckaftcn haben durch dm bei Alien gicichrn Eifer, dcm Oberhaupt des Reichs einen festlichen Empfang zu bcrcijen, wir durch die freimdlickxe Aufnahme, rrelcbe sie den Soldatrn grwädrt dach, V:“weise gcgeben von treuer Anbänglichkcii mr_Kaiir-r und Reich. Das Manöver wird da[)rr auch im Herzener Kaisers Lilie icböne Erinnrrung an die Provivz Hannover zurücklasicn, und Sr. Majestät wird die Ueberzrugung mit forinekmen, daß die Söhne der Provinz, Welche der odersje Krirgskrerr durcb Uekernadme eines Regiments gerdrr, den Spruch der (Elzer Ehrenpfdrte amd zu ds_m iH-cn grmacdt baker! imd aUezeit daran festbaixen: „Zn Treue rzit, im Kampfe treu."
_Zur Frage des internationalen Arbeiterschußes schreiden die „Mecklenburger Nachrichten““:
„Im Frühjahr diescs Jadrrs hatt? die Schweiz die Europäischen Jnduirrieftaaten zu einer Konferrgrz eingeladen, welcbe fich mit dem intcrmjionaicn Ardcitcricixnße beicbäftigrn soUtr. Verschiedene Staaten gaben alsbald ihre Bereitwiliigkcit zur B.fcdickung der Konferenz zu erkennen,_andere machten srarke Vorbehalte oder ließen ihre Antwort noch ausrteben. Die Schweiz hat dedralb ihr Vorhaben bis zum näckysten Jahre v;chrschob_en_und will die Zwischenzrit bcnußen, um ein genaues Programm auszuitelien, welches drn Berathungrn als Grund- lage dirnc-n kann. _
Für das Zustandekommen der Konferenz wird der Inhalt des Programms ron irejentliwem Einfluß ssin. Dir Vorbehalte, die 1chon ert _vdn cinzelmn Régicrringen grmxrixt waren, find zweierlei Mt: Cincrxetts 1011 die Bethriiigung an der Konferenz nicht etwa Unterwerfung urxtrr die von derselben zu fassenden Besiblüffe be- deuten, Andrrer1eus hdi England seine Betheilixmng nur unter der Bedingung zugesagt, daß sein Delegirter weder an einrr Verhandlun übxr Regrlurzg drr Produktion, welche nach dem Ciniadungöscbreiben be!:_1m_mt sem soll, die „gcgemeitigen Produktiorrßvrrbäitniffe in natürliche und ratioririic Schranken zurückzuführen,“ noch an einer Verhandlung überBeWrärifung der Llrdritszrit erwachsener Männer Theil riehmrn dßrie.
_ Myß 1omit von vornherein aus dcrx Konferenzverdandlangen die- jenige Frage ausscheiden, welche am mciiirn umstritten ist und Vieira als die wxchiigste dez Arbrirrrichußrs gilt, obgleich die Durchführ- barken cines geseyixchcn Maximaiardciidtages schon im einzelnen Lande nach_ ren Crxadrungrn in Oesterreich und in dcr Schweix außerordentlich schMrrig _111, 10 babrn auch die wädrend des Sommers über der- Konferenzrlan stattgxdabtci: Eröricrungen in der Presse die Schwierigkeiten eincr isirrrnaiiogaicn Vereinbarung 1€1bst jiir solche Fragen drutlicbcr Zrksr-ncn lanrn, in denen Wenigstens aUseittge priqzipicüe Uebereinstimmung dcrkicht, z. B. in der Frage der Be- sciorcinkngen und drs Verbots der _Kirxdirarbrit. Die vrrscdiedenrn Völker nellen _verscdirderxc wirtbichastliche Individualitäten dar, d. 1). fie Haben bestimmte Ergentdiimliaokeiten und Besonderhciien, welche sich aus der Geschichte, (Ws der Bodenbeschaffenheit, aus dem Klima, aus der Ku_ltur1tusc des Landes „ergeben. Ein Südländer von 14 Jahren ijianders entwickelt als ein nordisches Kind von gleichem Alter; das _eine Land bringt Waarcn hervor, zu deren Veriertigung jugendliche Hande erforderlick) find, das andere nicht 11. s. w. Darauf beruht es abzr auch, daß die Verschiedenbeiten in der Fabrikgsseß- grbnng _der Staaten keineswegs bloß der Willkür entspringen, viel- mehr kr; naiürltckc Ur1ache baden, daß die wirtbschaftiichen, körper- lichen. _kltmatiickorn 2c. Vorauzjeßunacn nieht gleichartig find _ Diese _verscbredencn Vorausiesungen gleich zu machen und auf fie Zm_und dieselbe Schablone anzuwenden, gibt offenbar nicht an, und 1chlleß11ch wird es in_imrr noch von dem guten Willen des einzeinrn Staajs abdangei), m_rt welchem Ernst und mit welcher Strenge er es sicb angelcgen_ sem laßt,_die international vereinbarten Vorichrifien bei fich dstchz_ufubren. _Kriege kann man ohne Zweifel nicbt fiihren, wenn Meinungsver](diedenbeiten darüber eixtsteben, ob und wie das ZuCtder .Frnferenz exwa Abgemachte nun auch in der Praxis gehand-
a wir .'
_ Ueber die; Wirkung der Sozialpolitik und die Thätig- keit der Sozialdemokratie lesen wir in der „Berliner Börsen-Zeirung“:
.Der Staat, die Gesellschaft, das Parlament - alle maßgeben- den Faktoren unseres Volksiebend haben idre Schuldigkeit gegeniiber der arbeitenden Klasse gethan oder sind doch ernstlich gewilit, die sozialrn Schäden der Gegenwart, someit es in mcnscdlickoer Gewalt
liegt, zu heilen oder zu mildern. Vieies ist Zrtban _ Vieles wird X_WÖ gethan werden und _mrt rudigem Gewisten könnrn wir in die Zukunft !cben. Aber es ware derkebrt und doreilig zu Verlangcn, daß
dirfe neuen Jormewdes sozialen Lebens cht schon die volle Zufrieden- bett und Dankbarkeit der Arbeiterdrvöikerung hätten wawrufcn sollen.
Man beiracdtct die sozialen Reformen noch immer als aufgezwungene und unddllkommxne Wobltbaten, und die sozialistischen Wortführer [aßen mehr ab, diese Meinung in der arbeitenden Klose wack; zu erhalten. Die Gegner der neuesten [oziakreformatorisckocn Gesetze baden vorläufig no_chlerchtcsSpte1, denn die Wirkungen drr Geseße wcrden sich erst in spgtercn Jahren bemerkbar machen. Alles Neue wird von dem Volke unt mißtraurscben Augen betrachtet, zumal wenn es von „oben“, d._b._ von drr Regierung _kommt. Das Vertrauen in die neuen Etnrccbtringczi kann erst mit der eit kommen, und populär werden erst dann die Gesxyc, wenn das ' olf ihren praktischen NuÖen am Zigenm Lcibc gespart bat. Hierzu kommt bsi den _nr-uen
uber Kranfrrio, Jdvaliden- und Altersversorgung, daß die Formen derselberz öfter rcaxt unbiqucm sind und daß sie der arbeitenden Klqffe emen n_euen Zwang auferlegen, der vielfach Unzufriedrnbeit und Widerspruch m_ der sozialistisch dcrbrsten Arbeiterwelt hervorrufen w_1rd, De_sbalv dürierz mr abcr diesc Unzufriedenheit und diesen Widerspruch mcht rnit revolutionären Tendenzen auf eme Stufe strUcn, selbtt wenn die nächsten Reichs-
eseyen
Schweinen und Ziegen und Böhmen verboten.
tagswablen wiederum ein Anwachsen der sozialdemokratischen Stimmen
j sn ]“ ollten.
verwunderte
bezaubern kann, wenn
ränkie Lagr, au sé?" „Rackrr“
ei] chair, das Vaterland, die Ges f ' Die Eier nacb „ Arbeitern, wie bei allen anderen Klaiien der Gesellschaft; auf die Beffrrgestellten _ _ _ übrigen Menschen, und diese gemeinen Lerdcrxs_chaf_ten, _ schen Werden, sind es baUVUach_[1ch, welche_dre nügtrn Vermcbren und_die Grichafie der Sozial- Aber diese Leidenschafteri lafferr fick,) bewegen! Der gesunde Menschenverstand wird auch den Anstrengungen der Siege Verbelfen; er wird den_Mis;- n. daß dir Ideale ir_1 dieser Welt _nternals es MeniÖenloos iii, fick) zudeicherdcn. Was an Auégieick) der Klaffengegensäß: geschoben kann, wird unsere soziale Geéeßgcbung, Wenn auch nirbt in den ersten “ doch vielieick't nacb Arbeiteraeneraiion _ _ _ _ (ben ihre Väter dieien wobltdairgen Em- Desbalb wollen wir uns nicht schrecken Reichstagswahlen die Summe dcr r anschwellen solide; _ cn in dem Kampfe gegen die
miffen w1Ü.
aufhören und nix erlö Summe_der Mißverg demokratie brsdrgen.
taatkerbalienden Faktoren zum Lcrgnügten mit der Zeit lebte ' find und daß
zu erccichen
BisTLHLriÖ, und eme
Nick,)t brgreifen können, Wel richtungen entgegenseizien. _ [affrm wenn auch beider! nachsten _ soziaidemokraiischen Stimmen wiede wo.icn wir aber auch mib! nacblaff _ _ sozialistischen Schwärmereirn und ni_ch_)t aufborrn m _unieren den frrebiamen und _flei'mgen Arberterxi cm r_nenschen= würdiges und nach MöZliciykeit gc1ichertes Leben zu Waffen.
Ueber eine Aenderung in der Steilung der Fort:
schrittSpartoi des Königreich?- Sachsen erhalten die
„ amburger Nachrichten“ H „Bekanntlich waren schon
mübungen,
gestimmt und ihre Gesinnumxsge Gleiche zu thun.
zum Tk):il_rrst jrßt standen, 11:1)
Fortschrittsfraktipn. _ ber nominell Mitgiic_ _ __ es durch Auseinandersesung zwischen Wortsudrern__der _ _ und nationailiberalrn Partri Sachsen?) in T_cr _,x-reßdencr_Z_ettung_ aber Won langit sebr gemaßigt aur: daß rin besonders betvdrragrnder der 1887 srdr kräftig fiir die Kandidatur der eben jénem Blatte fich_csi_cn dahin das; sämmtliche Mitglir'cer der druisÉfreifinnigen Partei
Einfluß der Es steht wvhl kaum zu bezweiirln, daß dem Raik, en Führers zunäch1t_sci_ne Kamwer- sodann die fortschrrttirchen Wabler Damit würde sicb dann _etxie ganz naue die zwar fortichrittlich in allen Freibettdsrageg, aber es die höheren Jnterc!1e_n dcs eutschfreifinn, der dbnchtn i_n de Vollends den größten _Tbeil - Nach einer weiterrn ii: noch Vor dcn Reichétggs- tionalen Fortschrittspartei' zunachst
(cinem zwar deutscbfrrijinnigen, tretendcn Organ) da[)tn gekommen, Jortschritt§fübreß _ _
rdnungsparteien wirkte, l_ri _ audgesprocden _ cr_ w_un1,che, sächsischen Forticbriileraktwn aus drr
Richter'sche
austreten
daß innerhalb dirsrr der bleibsn 10116. _ und Beispiel dieses sehr aygerben tolirgcn in der Fortschriitdsraktwn, in Sachsen folgen Werden. Partei Hilden, _ national in allen drn Fragen ware, wo Rriches und der Nation gilt. _Dcr D Sardien nur schwach verirrtexi rst, wur seines bisherigen Anhanges btrrrmbuß Mittheilung der .Drrßdrner Zeitu wabien die Organijatwn einer „ne: für Sachsen in Aussicht genommen.
ihren Zusammenhang mit dem kleinen Grundbefis ein: weniger
Ri 1: ane di 'e ' , wl i ren Stimmzettel für _ ck el WM ?ck? b abhängige Stellung einnehmen.
der? soziaidemokratiscben Kandidaten abgeben, sind in der Tbgt von den sozialdemokrattscben Ideen erfüllt und sie würden sicherlich qa_r Augen machen, wenn eines Tages diefe ihnen zum Tbell anz unverständiichen Ideen in nackte Wirklichkeit umgeießt werden ollien- Oder glaudt man wirklich, das; die große Masse des deutschen Arbeiters Verständmß für die Träumereien von einem Zukunftsstaate unskk Lritung der Sozial-Staajsrirsktoren Bebel, Most und wie fie al1e beißen möxxen, ba]? Glaubt man wirklich, das; 'das quniom des Sozialismus den praktischen Arbeiter, der rin Heim und eine Familie besißt, es ihm in aUensrinen Koniequcnzen_ klar wxrden sollte? Nein, die soziaidemokratiicben Stimmen werden i_brer großten Aniabl nacb abgegeben aus augenblicklichen: Mißmutb_ uber_ die be- s xiameradscbaftsiefübl, aus Ovpofitionslmi Zegcn Staat, aber nicht, weil man ein überzeugter Andangrr von Marx, Bebel und Genossen ist, oder weil_ma_n den Sidari, die Heimat!) und die eigene Familie der- berrscht unter den
"' ' e rmen legeim Königreich Bayern. Oeffentlich A Vaxefrn eine Statistik der _Armenpftege be: tschrift des K. baver statistischen YureauH' vrröffentlicbt. Entfprecberid der durch das bayertsche_ Gesey uber die öffentliche Armen- und Krankenpflegr vom 29, Avril 1869 ge_,i_ebenen Dreigliederung unterscheidet auch die neuxste Nachwenrmg mr das Jahr 1887 eine gemeindliche (örtliche), eme distrtkttve und eine Kreisarmenpfl Die Grmeinde- unterstüßte Personexi; _zu den Erstere Lbeilweise arbeitérinsährgen Perioneg, _ _ _ xur Erziehung eine längere Zert_wabrende bezw.regelmaß1g in Monaten oder Quartalen Wiederkehrende eld oder Naiuralicn erhalten,
Alljährlich wird in_ arbeitet und in der „Zet
Armenvflege kennt daucrnd und vorübergedewd n gehören nicht nur alle ganz oder welche zur Fristung des chens oder
öffentliche Armenuziirr- sondern an:!) mrttel-
stußung m G Armcnpßege in Heiß,
lose Personen. welche auf Kosten der _ _ und Erziehungßanstaltcn (einschl. der R_cttungsdaus:_r, Bitiidrn- imd Kinderbewabranitalten u. _ _ Armenanstaltcn (Pfründebäux'ern) untrrgedracht sir-d._ Auch_1ug_endlirde Personen, für deren Erziehung und Ausbildurig dic offxntircbe Armen; rilege Sorge trägt. werden hierher gerechnet, obnr Ruckncdt Yradr. rb diese Fürsorge lediglich in der _dauerndkn Brrrrrxrnxi vorn Hidal- rlde odrr in der Bezahlung der Erziehungs- und errkmtrn uberd_au_vt Durch die gemeindliche Armenrflsgc sind rm Jadrr 1887 im izt ivordrn, 5220 oder 3,1 9/0 mehr Untrritürztcn Waren 65 0/0
dem „Mehr“
den Arbeitern Taubstummrnnnitaiten ,
Ganzen 173193 Personen unteriiü Von der Gesammxigdl dar __ __ dauernd unterstützt; die Halm der dauernd Unteriiuyten (56 491) bestand aus jugendliÖen Personen, von drnen abcr nar_der drxtie Tlieil auf Reckonung d:r Armenvfleße erzogen _wurdx, wahrend "die andern zwei Drittel nur Schulgeld- oder errunttclberreiuria gc_n_oyen_, Sieht man von den Lrßigenanntcndb, w ergaben 11ch 45-48 Ligentiiä) Vrrarmtd, 2750 oder 3,8 An den den dauernd Unternüytrn gcrralxrten Wobltdatenn _ _ bar durcb Familienzuaebörigkert noed _ub2r 30000 Personen Untdeil. Von den überbaupt Untcrstüßtcn enjsirlen 30,7"/“0, von _den dauernd von den eigentlich Verarmten 32,7 0/0 auf die 0 M das platte Land. ! drr Geiammtbrvöikrrung, 10 kamrn 3,2 Überhaupt Unterstützt; und 1.4 00 Einwohner; in _den Stadtrn sr: Verdäiinißwdlen aus 4,8 bczw. 2,2, aus ' Ulikér den einzelnen
Jadren ihres einem Jahrzehnt _ Widerstand
wird den
'*'/0 mehr als im Vorjdbre. ahmen knittel-
Umtersiüßten 304%, Städte und 69.3 bezw. 69,6 und 67,3 "/ gleicbt man die Untersiüytrn mi im ganzkn Königreiche Bädern
tigentiici) Verarmte auf je 1 [7613th sich ki? _b_e_trcffcnden__ch f28d __ __ r': „. rde crma 11211 te 1 an ., ezx, ,„ _ __ B U ar JJ st1O152rbaVSrn (wegen Müncbcn) dir meisten ,6) Unterstüytcn im Ver-
folgende Mittheiiung:
bei den vorigen RerchdiagHwadien mehrere der angesehensten Führer des sächs11ch€n_ Forticdritts S_U drn Kartelldarteien 1ba1sächlich übergetreten, batten fur daten_Kandidaten noffen im Lande aufgsrqrdcxt, d;.“- Fortichrrttdfraktwn
Rrgicrungsdczirken wei_ _ _ _ (3,7), die gesegnete Pfalz _die Wentgiicn (2 däitnif; znr Beröikerung aui. _ _ _ _ _ _ Unterstützungsbeirage_drltesen iich insxirsanimt_gur 6 875 071 „44, über 46 000 „44 oder 0,4 0/g mrdrais im Jahre 1886; davon warden mebr als vier Fünftel (5 605 263 „is) mr dauernde Briracdtet man dre „Wirren 881671 43,6 0/0 aaf GSN“, 16,9%) auf 39,5% auf Kosten fiir Unterbringung Leidrr cntdäit die sonst Vrrarmung üYungxursackye-n aufgewendrien Einfluffrs der nenercn sonal- Armcnpfirge nicht aygesteilt JabreÖunterituyung unterstüin Perwn
Was sprzieil die„Mirglreder drr _ _ in der sächsischen zweiten Kammer 17218871, so_baben_ dt_cs_e (wir man zweifellos rrfädrt) iammtitci) aur dreier «(118 (,s-_ deut7chfr71s1nnzgexr Parker errscbenden Richter'schrn Ricbimm thatsacblici) _ osgriag . ?ber fehlte es an einem öffrniltcbcn Beienniniß dieser Wrndung_drr Manche ihrer Mitaltcdcr n*aren_noch) von frudrr der der dcutickifreisinnigen Partei. J?Bt_diUt_1 tit forticbrittitchen
Untersiüßungen ausgexedrn. Art der Urtexstüßung, 10 ent Naturai-Untrrstützunrzcn und __ in Haid. Mie», Erzirdungs- 2c. Anxtnlten; _ interrffante Arbeit kcine Angaben udo: dic Urmcbrn dsr und iiber die für die ein5_elnen Unter]: Beträge, sYaß “sitze Unter]u_cl_)un_g__ k?_s_ch oiitis M e":“ ck um aus 12 o en_t e p ck ! W J durckpschnittlichc
den Städten 61_ iüc einc vorübergehend unieriiußte _ 73 „f(- Tie G:]"ammtauSgade dcr or Eindakmen aus Ersoy licheAufr-candder örtlicdcn auf dex! Korf dcr un__d E_imri§.*_tr§_r] _ a „ civxe rn ( run _ n L_" usnd aikdrresn armcn sowie verwahrlsiien Kindern, _ 62 Armenbcschäitigungs- und Suvpenaniialfxn Aus,;abcn aui drn ZMck (audicblrrleiä) dei drnselbrn brtrngrn 2,18Mi_11. gkeitsanstaltcn Vkrichlc-
20 und 'für cine eigentlich verarmte tlichen Armenvfirgc _adzüg11ch_ dcr leistungen anderer Gemeinden, alio erirk- Armenpfiege bk1r11g7iéi424e/js, An gemeindlicdrn Anstalterx gen für die Armendiiegé Werderifur188- dcbäussr, 30 Anstalten für Unterbringung yon 169 Klein-
herrscbende Bevölkerung 1,42 .“:
kinderbrwahranstaiiex, _ und 199 5“_c_“rankrnan1€__alten_; _d_re _ kik Cinnawen an rsa eri ungen _ _ water? noch 272 Wohltdati _ _ _ i'Untrrstüßten und 2989 WobwdatigfertZ
cmcmdltcber Vcr- Mark (aus-
dcner Art mit 1146 _ mit 61Z23 Unterstützten Vorhanden, _er auch under g _ waltung stanrrn Uiid für Miche 2,77 brzw. 2,e3 Mili. skosten) aumeMndet w_urd?n, _ dlickJ-cn britekende Diitrifts-Armendrlrgc, rbürdcter Gcmeindrn, zur Unterhaltung
und Krankenanstalten, zur Mcdrung
sckließiich dcr Vrrwaltung
Die nrbrn de_r gcmem_ welche zur Unternüxzyrxg _ubr dcr Disirikts-Wobltdangketts-
Centraldlatt für das Deutsche Reick). im Reich§amt des Jnn_ern. Ernennung; _ Ermäcbjiaungen zur Cxequatur-Ertheilungen. _ F __ __ name dcs Y_Y_iés vom 1. April bis und teuer- e en: _ _ Getreide im Grenzbezirk Empierich._ - Polizei-Wcsen: von Ausländern aus dem RerÖSgebtet.
Errichtung neuer Wobltdätigkeiixi- die Kreis-Armrrxpfiegr (i_ur Woirlibatigkeit) dcn nötbig, sodaß im_Ga nzen im ck Bayern für die öifentlicb den Kovf der Beddlerung 1 _ Die grringsten Beträge Hatte Oberiranken, die
des Distrikts-Armrnfonrs sowie zur anstaltrn dient. machte 659 404 (;(-„
HeraUvaegebL" (Gesundheit
Nr. 39. - Invair: Konsulat-Wesen: Vornahme von Civiliiarids-Aktdn; We“cn: Nachweisung Über (Fm- Cnde August 1889. und Lagerkonirole_ Ausweisung
1,73 Miilionrn Marl m_! Jahre 1887 im Kömgrer 34 592 „16 oder am
c Armen-
pf_1cgc 9? __ . au ,“;ewende wur rn. _ _ Transport, höchsten Oberbayern auizuwciyen.
und Bevölkerungszunabme der Ver-
Produkttons- 1879-1889-
einiqten Staaten
eichSgeriÖts, 7. Partei, wcnn dur
zu erscßrn.
“ iirllt in einer ihrer [Wien und der Pro- en irn Dezennium _18 _ bei zu folgenden interenaritcn
Die .New- orkcr Handelszeitung _ Nummrrn cinen ?Zcrdleick) zwiscth der Bcrolkcrungs- duktionézzunabme der Vercinigicn Stadt an. Das genannte Blatt gelangt dier Schlüffen:
Das in diesen:
Entscheidungen des Reichsgerichts.
War in einem bei dem Amtögcricht a_nbängigen Prozeß durcb Widerklage ein zur Zuständigkeit des Laridgertch erhoben und auf den Antrag einer Parket vo_m zuständigkeit ausgesprochen und demzufolge die S
ericht verwiesen worden, so 1) Zi Civiisenats, dom (b die Veerung der Sache an da Wechsel in der Person des Anwalts geboten war, der beiden Prozeßbevoll
ts gehöriger Anspruch Amtsgericht feine Un- ache an d (16 L ck cinem Bescdlrxß des 2. Februar 1889, die unterliegende 5 Landgericht ein die Gebübrch märbtigten der obsiegenden Partei
Areal betrug_riw_a 79 und war_1on_11t Da der diedjadriae 495000 000
Jabra mit Wcizer) anaebaritc _ 38 681 000 Acres gcgen 35 430 300 im Jahre 18 10 0/0 größer, ais_vvr_ zehn Jahren.
Weizen aus nicht mrbr__ als etwa derselbe 1111) nur um etwa Das mit Mais bepfianzte Y_rxal, Acres umfaßtc. brträit in drexrm dirßjäbrige Gesammterttag auf n 1754 000000 im Jahre 1879 ange- für dieses Jai-rr eine Zunahme des be- rages um nur 13 0/0. Srbr
um nicht ganz (Gesammtertrag an _ _ Buiheis veranschlagt mird, wiirde höher steven, als im Jahre 1879.
ivelchrd im Jahre 1879 62000000 77000000, und da der 1975600000 Busdels sie;: nommen wird, ergiebt fich
gewiesen werden. Der Fabrik reger und sein Einfluß auf fühlbar, da fasi durchgehen werden und dicien lohnender arbeiterbevölkerung, wcl_che _ _ Es find vielmehr ganz uberwie end die i der kleinen ländlichen Grundbeiyer, wel & Wirtbschaftsbetrieb Fabriken zuwenden,_ erseßt, zum landwrr Verhältniß zwischrn dtefrn durchaus befriedigend, dte
Aukbeutung der Arbeiter verbieted schon der_Um ausschließlich auf die Fabrikarbeit angewiesen
pflanzten Are_als_un_1 24 0/9 und des Er! beträchtiick) itt die 3 _ indem die rnit Fläche etwa 28000000 faßte, während der Ertrag vd auf etwa 764 000000 in diesem Jabrx
woiie betrifft, so schätzt man, daß damit Acres bepflanzt wordcn find, und dg das 1879 14 480000 Acres umfaßte, wurde
zehn Jahren auf etwa 40 0/9 bela_ufen, dießjäbrigrn Ernte kaum 20 0/0 hoher
Ils fick? es _icht_)n _heutevfßst, crträ e mit uSna tue es emgen o _ nicht so groß find ww
Areals, als FWH Erträgßiiies diescr Getreideart in diesem (1 re ar- ? ame Acres gegen 16000000 im Jahre 1899 um- n 408000000 Busbels vor 10 Jahren steigen wird, Was Baum- in diesem Jahre 20 300 000 Baumwoll-Areal tm Jarre fick) die Zunahme gcgen vor drcnd fich der Ertrag der stellen dürfte als derjenige vom
unabme sowohl des
Statistik und Volkswirthslbaft.
Zur ländlichen Arbeiterfrage.
Es iü schon wiederbylt darguf bingewrrsen Hebung der ländlichen Arberterverbalt der Arbeiter oder Verpflanzung vo besten Werde erreicht wrrden körineri. bringen, ist freilich eine schwierige gelöst werden können. _ _ USA zu den Erörterungen i_1_be_r dieses ;_m cinem Fraikiscksfnch Be__1_1p_;e_l_ de_r_
ätiun er än i en reier ck f g g So wird uns_berichtet: betrieb in Hechrngexi und _ dcn Wobiitand der la _ _ _ is nur einheimische Yürbeiter verwendet Verdienst geboten wird.
worden, daß eine Sesibaftmachung n Industrien auf das__L.ind am Wie dies zur Durchsudrung_zu ? rage. die nicht so leicht wird
[1 nun nicht etwa ein B so sondern ?aÜein
niffe durch die
An dieser Ste e Thema aegeben, _ _ Segen und Vortheil einer Be- Industrien ihrer (Gegend nach-
Jabke 1849- daß die dieSjäbrigen Ernte-
afer, soweit es das Ergebmß vor zehn Jadrezt. Getreidearten und Baumwolle in (Gesammtarxal 128000000 im für 1889, Bevölkerung des Landes Baumwoslernte _ Jahren etwa halb so großZ fran, während sie bei den Cerealien nicbt unabme der letzteren betragen wird. sten Blick befremdend erschemer), daß erstens vor zehn Jabrrn_dre Baumwolle eine außergewobn- Massen von Getreide und Baumwolle
mit den rorgrnannten diesem Jahre 164000000 Acres geaen
Umgchnd ist ein sehr
ndlichen Bevölkerung Jahre 1879, eine Zu-
beträchrlich hinter betreffend ,
Eine Fabrik- rgänzt, beste Söhne und Töxdter soweit fie im elterlichen
der Zunahme der _ _ dies-jabrigcn die Zunahme gegen vor zehn wie diejenige der Bevölkerung, ganz den vierren Theil der 3 Dieses Verhältnis: dürfte au _ findet aber seine Erklarung darin, Ernte sowohl von Cerealien,
fich aus sich selbst e
entbehrlixh find, um spater, _ tbscbaftlicben Betriebe abrikarbeitern un bne sind angemeff
den jüngeren Nachwuchs
zurückzukehren. _ d ibren Arbeitgebern _1st en und eine unbtiltge
na mWeise großen Bedürfniffe des Außlandcs _;„u berrtedxgen, wahrend dre leßhteren gegenwäriig weit geringerx find und demzufolge der Export Von den genannten Produkten be_trac_b_t_1tch nachgelassen hat Troßdem wird aber wegen des Mißoerbaitnmes zwncben Zunahme drr Pro- duktion und Bevölkerung in diesem Jahre der Vorrath an Zur den einheimischen Konsum produzirten Cerealien verdes de_r Berolkrrung nicht so arof; sein, wir es vor zehn Jahren der Fall »;xweien. Da_51elbe Mißverdältniß wir brzügiick) der Zunahme dsr Cerraiien-Produktwnzu derjenigen der Bevölkerung bestebt ü_brrg_ens aurb blt anrlnexi Industrie- zweigen. ZUM Beisvirl wird sich das in diesem Jahre Seiter» der Baum- woll-Svinnereirn der Vrreiniaien Siqaten konsumirtx Rohprodukt (schäßungérr'riie) auf etwa 2550 000 Valley s_400 Pfund belaufen Regen 1981000 Ballen vor zehn Jakren,_aiw cine Zunadmr um nur 29 0/0 9691111879, während die Zunahme _m der Brvolkrrungszabi sich auf mrbr «11-5 35 0/0 steilen dürfte. Noch 1ch1echler itelit 11ch das Ver-
bäitniß dri WOÜS, drren Totalkonium (importirtes wie eigenes Pro-
dukt) zu Fab:ikation§zwrcken in diesem Jahre mit ziemlicher Siever-
krit arif etwa 382 Millionen Pfund gkg_e_n 324 Millionen im_ Jahre 1879 «::-genommen werden darf, was fur dreies Jahr nur eine Zu-
- :;adme 11:11 18% crgebrn würde.
Gan; andrs steht es in dieser Hinficht_ um dic Produktion und ren Konsirm von Eisen, deren Zunadme eme «cru; bemerkrnxiwrrrbe ist. Im Jabra 1879 wurden ungexädr 3128 364 t Zrmrikamicbes und 280 849 t importirrrs Eisen in dcn _Vereinigtcri_ O_taatew ver- ardcitei, während die diesjähride Produktion, wenn i!? m drrrrwlbrn Maße. wie in dcn eriicn s.ch5 Monatsn. rn welchen sie [arzt Angabe der Fachschriit „Iron Age“ 3800 000 __t drrrug, _iortdanert, woran drxrcbaus nicht zu zwriseln, NÖ _1m _Ganzrzi a_u„s etwa 7 600 000 ?; belaufen wird. Der Import wird cm__i*8t_rachtiich ueririgerer sein, als im thre 1879._ Der dierabrrxeronwm dyn Ciirn dürfte eine Zunahme ron weil m_cdr ais _100 9/o r*.cg:r_1_18_z9 aufwrisen, waz Um so dcmcrienswerther rst._ als 1111 Zakk: 1d7cJ__rm (Harzen 4746 und im Jahre 1860 sogar 6886 2111811er ncucr Etien- dabnrii (irdmr worden sind, wäbrrnd in den crkrrn1e§h5_Mdnaten dieses Jahns nur 1410 Mrilen konstruirt wurdcrrund die E:!met- ziffer iir: das danzc Jahr beträchtlich [)ixwerdeJemgr-n vor 3;rr_1;cha_.;rcn zurückbleiben diirfte. Wadr*chrmirch [11 die unadme dcs Konirtms auch nord in anrerrn Industriezweigen, wricthoerddUkte drrardciten, größer als dicjenize hinsichtlich des Kxn1unis von Wdilen- und Banni- onfabrikalrn. .erenfaÜÖ“, Wiieizt dir _,Ncw-Yorker Haydelv- zeitung“. „bleibt daß eirxcr Erklärrrng drdursrndr Ferkjumobeitrbrn, daß die Zunadmr drs Konsums rrerr der w1ch11g11211311kx§kk19 Erzxugniffe der Vereinigicn Staaten wahrend der irizten zrdn _„zabre ein: grringere als die Zunahme ir: drr Beddlkcrungdzadl dez Landes gewesen ist.“
Kunst und Wissenschaft.
Am 17. September 1889 hat in der Auiz dcr Uriiverfiiäi zu Hridelberg sine Versammlung _der Dxlegirirn italigrsundsn welche von Ssitcn drr deutschen mediiiniickyrn Jafaltaten Und drr großeren äkz1lichkki Gcfrilschzrlrn drs Dentsckxn Reichs zur Bcratdrmg _der Organisation und der vdrdcrcixendcri Orgach drs )(. rntornatto- nalen medizinischen Kongrcsirsrniiendex waren. DreErqeb- nisse drr Bératdung waren nach der „W:! Ztg._“ folgenkrt 1)_Dxe VZk' sammlung war einverstanden, daß _der Kdngxsß am 4. Auguit 1890 zu B e klin eröffnri und am 10, Auguir g:]ÖWUM wrrdc. 2) Drr dom vor- bereitcndrn Comité im ?insrdluf; cm dcn Bor,.qnq drr iruhersn Kongreß? audgrarbritete Entwurf Links Statuts urid 31)rogramxr1_§__witrde anze- nommcn 3) Als Mitgliedrr d:»:ö Organixaiidnß-Csmttes wurden er- wählt folgrndc Perionen: Vorfise.der ©e[)_érr11_cr MCDJUJJl-Ratb Prdieffor Vr. Vircdow; Steiidertreter des Yosirßrriden: Gedermer Medizinal-Ratb Professor 131“. von Bergmann;_i_8rdcnrisr Mediztkal- Raik) "Professor Dr. Levdan; (Hsdeinier '.)„iiedrzinai-Vratd Prdixxior 1)r. Waideyrr, Zum Gcnrral-S-krrtat__wurde ernarxrrt 1)r. Laiiar. Dieses Comité bat die Beiusiiiß, _ Cdrcndrgiidsnten _ und Schriftfüdrcr zu ernennen, auch das RedakttonS-Cowits zu besteiien. 4) Fiir jede drr einzelnen Y_dtdeilungrrr _(Sektwnen)_ des _Kon- grcffks soll ein brsondcred" Organriationsxcomzts ads neun Mitgiirdern bestehen, wclcbes die Vorbereitung der Srktwnssißangcn [“_czugltrb dcr wissenschaftlicdc-n Aufgaben und der Tdkiixidbwrr zu _deidrgrn bar. Jedem dicser ComiWI gehört ein Zrichdstdfudrendrß _Mtzgitcd mit dem Wodnsit; in Berlin an. Den Ltkisithkévkén "L_xdrmx ubermrrrmt 1“. 3. das hierzu von dem Abtheiinnßsconnté deitirrimteYFTrtglird. 5) Mit dem Kongreß soll eine internationale medrzmrsÖwmstmckyasi- liche Ausstellung verbundcn werden, deren Vorbereitung das Organ:- ' ' dcdmité übernimmt. _ _ _ __ _ WWI- Der bekannte RomansÖriftstelirr Wilkie Collins Ut, Wie aus Lonkon gemeldet wird, in der Nacht vom Zonntag zum Montag gestorben. Wilkie Cdiiirid war_im Jadre 1824 gedo_ren und hatte fick) ursprünglich dcm Kiiuxmannsitande, wdann dcm_ Krcht§st_11drum zugeWendet. Seine literari1che Laufbahn drgann rr m11_ rmrr xxdrns- beschreibung seines" Vatch, des Ldndxcbaitdmalers WiiUäm Coiimd, welcher er eine Reihe spannend ßeßchrtebenchomanZ rdlgrn ireß. die zahlreiche UebersetZungcn crlcbtrn und auch in Dcrtjcblaud ein dank- c ublifum "anden. _ _ _ _
bareI-LesIZie von dem Egyptologerr _Fltndrrs _Pctrie rm
ayoum audgegrabcnen Gegenxtanderind xryt in dem foord Mansion in London andgeitelit. Yen Mitielpunkddrs Interesse?)l bilden die bri Tail Kadim Zesimderrrn T_bon_w_Zar_en._*-_2,te1e stammen aus der 811. Dynastie i_md 1ind _t_bei[wetxc_: m_rt Qn1_chr_rsien versehen. Die Form der Vairn nnd_©chc_ilcn 1cheint aux drcYn- wesenheit von Cyprioten _und L_Legaern rn Egkptcn ÜLUZUWTUM, zu einer Zeit, längst ede dir1eibcn _1rgendwo_ dnders auftraien. _Nocb urcrerürdiger ist die Tbat!.1_che, doJs1chau7 einigen Sckaic_1_1 ÖnckYtabrn befinden, rvelcbe Weder der Hieroglypbrsckoerx, nock) _kcr btrratricdcn Schrift angehören. Einige Geledrte baberr 11:1) _!an ch Frag? vorg_el_eg_t, ob wir in diesen Schriftzeichen nicht_ dre Anfange des_ dbontzrscben Alpbabeis besisen. Die Angricgenbctt wurde auch aus dem “Stock- boimer Kongreß dcr Orientalriieri zur Sprache gebrach1._ Worm man bedenkt, daß die )(11. Dynastie m den thtrn Abraham_s regierts, i_o wird man das ungemeine_Jntereffe veriteben, welcbe» 11ch an die Entdeckungen Pctrie's knüpft.
Land- und Forstwirthschaft.
Allgemeine Obst-Ausftellung in Stuttgart.
-i vom Württembergischen Obstbaudxreiii Veransialtete 2411- gemeFeeOdst-Ausstellung zu Ehren des _251ai)rrgcn_Regtcrungs_§Ju- biläums des Königs von Württemberg ber _Gelegepch dcr F11__Ber= sammlung Deutscher Pomologen und Obstzuchter _1n Stuttgart Ut am 22. September in der dortigen_ Gewerbeixalic croffnet wochn. Der Mittelraum der Haiie enthalt in 16, vom o_ffcn_en Vierecken die Sortimente der verschiedenen Obiiiorten au). 8500 Tellern, Der Güterbcfißer-Vercin und Wmserkluh Stuttgart baden Gemüse aller Art ebenso masiig _als malerisch_ und advent- lich aufgebaut; im Uedrigen finden iich Pressen, Dorrapvarate und allerlei Gerätbsckyaiten. Auf den _Galcrien _find Consewcn, Con- fiiuren, Obst- und Berrenweine, kleinere Gerathe und Fawlrteratur in großer Mannigfaltigkeit ausgestellt. Die Ausstellung bietet ganz brrvorragende Leistungen da_r. Die Bewynderung des Kenners erregen die Trauben-, Obit- und Gemuie-Sornmeriie, rve1_che zur Schau a.stellt sind. Dre Aussteüung went _nalur- [ich alles Mögliche auf, was mit dem detbau irgend- wie in Zuiammcnbang steht. Von großem Interesse fur_Fachmanner und Laien ist der Besuch eines der Gewerbehalle gegenudcrltegcndcn Gartens, wo die ersten württxmbergischen Baumjibulbriißer ganze Svalierdaumanlagen zur Dariteiiung gebracht haben. Die Pre_is- richter haben bereits ihre Arbeit begonnen. Es kommen sehr schone Preise zur Vertheilung.
Lemberg, 23. September. (W._T_. B.) Aud “ren Bericbirn über die Ernteergednisse in Galiziewgcbt rnit _Beinmmtbett hervor, das; in der Mehrzahl der Bezirke die Landbcvolkctung obne
und daß enorme
' * war, - "ck gr'ße Siaaten exportrrt wurden,
, d die e nicht - ' stand aß s aus den Vereinigten
smd, sondern durch um die damals aus-
staatliche Beibülfe die Aussaat nicht wird aufbringen können.