Provinz Hannover.
Reg =Bez Hannover“ Der Ertrag an Grummet war auf minolfeuckzeen Wiesen befriedigend, trockene Wiesen waren im H9chsommer so stark ausgedörrt, daß fie nur geringen Ertrag gaben. Der Ertrag an Kartoffe'ln befriedigt, wenn- gleich vielfach Karioffelsäule aufgetreten ist. Die Ecnteergebniffe, nach Prozenten einer Mittelernte ausgedrückt, werden im Durchschnitt, wie nachstehend eingesehen, _zu schäßeii sein: Weizen 80-85, Roggen 92, Gerne 86, Haier 90, Erbien 86, Bohnen 80, Wirken 84, Buchweizen 103, Kartoffkln 110, Raps und Rübsen 85, Klee: und Wiesenheu 120 Prozent. Der junge Klee zeigt guten Stand und Wuchs.
Reg.-Bez. Hildesheim: Wenngleich der Ertrag des Roggens sowohl in quantitativer, _wie in qualitativer Be; ziehung ein gut-xr zu nexmen ist, 10 kann derselbe bei dem Weizen doch nur als ein [ehr mäßiger be ichnet werden. Die Haferernle gewährt Einen Mittelertrag, K eeheu und Wiefenheu Laden diesen überstiegen. Bei Kartoffeln icheint der
rtrag etwas hinter einer Mittelernte zurückzubleiben, ébsnio werden die Zucksrrüben in quantitativer Be- ziehung eine Mittelexnte nicht_ erreichen, wäZrend die Qualität derselben eine _gute zu 1ein icheint. Vorne ende Nachrichten bLtreffen den 1üdlichen Theil deH Bexirkß, im nördlichen Theile sind die in die diesjährige Ernte geisßten Er: wartungen im A(lgemeinen in ENÜÜUUZ gegangen, nur bei Winter- w-xiz-sn wird etwa nur di?HälftL_bi§ zwei Drittel einer Mittelernte erzielt. Roggen, Sommerweizen [Md Brachfriichte_ wsrden einen Mittelértrag gewähren, bei Gerste wird die1er nicht ganz erreicht, bsi Haier dagegen etwas übSrschritten werds". Das Sirol) gewähct etwa 2/3 des Mittelertrages, Futterkräuter und Wiesen gebsn reichlich einen Durchichnitts- ertcaa, ebenso die Kartoffeln, welchs durch Krankheit nur ver- einzelt geiitte'n haben. Die Zuckerrübenernte scheint der vdr: jährigen gleichzukommen. Die Lbsiernte ist gsring, nur Aepfel [ind streckenwsise reichlich gerathen.
Reg.:Vez. Stade: Im Ganzen kann die Ernte der Körnerfriichte als eine knappe MiitZlernte bezeichnet werden. Dies gilt auch hinsichtlich dxr Strohernte, weichs gleichmäs- ering angefallen ist. Die größere Hii'rfte des Roggsns owie die gesammten übrigen Halmfrüchte baden stark unter der Nässe gelitten. Raps und _ Rübsen sowie Bohnen und Buchwsizen fizid größtenthéils gut eiiigeerntet und liefsrten die Oelsrüchte eine recht gute Mittelernte, mährrnd die Erträge bei Bohnen und Buch: wsizen die Durchschnittseriite erhsblich überschritten haben. Die Kartoffeln geben einen guten Ertrag. Die Gesammt: futterernte gilt als eine recht gute an Muffe wie an Giite. Mr erste Schnitt hat erheblich Über den Durchschnitt er eben, der Grummetertrag ist als Mittelsrnte anzusshßn. Die eiden [ind gut bewachsen. Die Erträge an Obst sind [2117 g-sring, namentlich sind Birnßn fast ganz aquLfaUen.
Reg.-Bez. OSUWTÜÉ: Man hat volle Ursachs, die Ernte als eine durchaus zufriedsnstéklende zu bezeichnen. Auf dem Sandboden der emsländiickwn Kreise, wo ingesondsre auck) der Roggen 1“er befricdigende Ergebnisse gélirfert hat, ist dies noch mehr dcr FaÜ, als in dsn südlichen leilen OSZ Bezirks, wo die Früchte durch den während dxr Ernie ein: gefallenen Regen gelitten haben. Die Halmirücigte haben in den meisten Kreisen eius Mitielernte und darüber ergeben. Auf die Kartoffeln ist die anhaltend naffe Wittérung im Juli und August nicht ohn? n-achtkeiligen Einfluß gewrzien, 185och scbäßt man stellenwr-ise xxoch den Ertrag auf eine Mittel:“ ernte, Der Buchwsizen vrrspricht in mehreren Kreisexi mehr als eine Mittelernte. Erbsen und Bohnen ergeben in den meisten Kreisen eine Mittelernte. Hackfrüchte und Futterkräuter liefern einen rsichlichen Ertrag. DieErnte an Kies und Wiesenheu ist sowohl in Quantität axH Qualität vorzüglich angcfaUen und ergiebt in fast aslsn Kreiien mcbr alt.?» eine Mitieisrnté. Auch der Ertrag an Sirod läßt nichiéz zu wiinschsn iibrig. Einen nur gSringen Erirag hat dagsgen das Oßst gsléefert, namentlich [ind Birnsn wenig vorhaiiden. Zn Prozenten einer Mittel: ernte aus,*_.edriickt,_ir8[[r sick) das Ergebniß im Durchschnitt fOigMdékmaßM: Wsiisn 96, Roggsn 105, Gerste 99, Hairr 103, Kartoffeln 92, Vuch1v€iz€n 98, Erbsen 95, Bobnsn 96, Hackfiiichte 98, Futterkräuter 107, Kleshsu 107, Wisienheu 116, Stroh 106, Sieiiwbst 34, Ksrnobst 45 Prozent.
Reg.=Vez. Aurich: Die Ernteergebniffe drr Haupt- stuchtarten sind im Ailg:-1nein€n bsiriedigsnd. Dir Winter: halnifriichte sixid gut g-Kraibei“: u:id lisfsrn schwsrrs Korn. Wenigsr befrisdigr der Ertrag der Somm-erriichte. DSL" Stroliertrag iii u:;ter Mittelsrnte. 2395011)er gut ich€ff€lt in diesem Jahrß der Buchweizen cini Sandbodcii, während er auf Moordodsn nur «ins gute Miitslernte bringt. Von dsn Hiilssnfriiabten siiid die Fsidbohnen srrichweiis sch1€cht gerathén. Die Kartoffeln bsiriedig-m auf warmsm Boden in Meng? und Güte. Ti? Wiesen haben 811.811 reich-m Ertrag geliefert. "Di? Beschaffenheit dss msist gut eingrbrachten Herres ist vorzüg1ich. _
Provinz Hoissn-Naiiau.
Reg.:Bez. Kassel: Di? Erni? ist nicht so gut aus: géfaiien, als man anzrxn€lck1nen berechtigtwar. Jm A(lgemeinen ist da?: Ergebnis; hinter d-Zm L111Sk Mickslernt-z zurückgeblieben. Nur die Futtererme war eine sehr gute, da iowobl d-sr Hsu- ertrag der Wi«sen, als auch 067 ersts Schnitt des Klers nach Menge und (»Mit? durchweg vorziig1ich war und 11116) der Grum211chierirag [owir' dsr zweite Kleéschniti und der Ertrag der iibrig-sn Futtsréxxäuier noch zißmiich gut auxgéiallen ist. Dcwegon ist 'die Err-te iii Roggexi und Weizen, in Hair und Gerste sowi-x in den Hiilienfriichten, insbsiondere Bohnen, wenn auch nirgends Line geraMza schlsckne, so doch nur Sine WLUiJ gute gewesexi. Bsi Razzien und Weizsn ist weder der Ertrag der Körxér, noch des Strohos befriedigrnd. Hülsen- iriich1e, inßbrsondere Bodmn, gsben nur einen gcrin en Ertrag. Bei Kartoffeln entspricht. obgkt-xick) dieielden in F0 „qe des an- hzltenden Regens an einigen SreUen faul geworden, der Ertrag mindxiienH noch edisr guien Mittélernie. Tie Zuckerrüben haben darch die Witterunxi gelitten. Di? W::inerxrte wird von g:riuaem, dock) dsr Beschzffsnheii nach gutem Ertrage sein.
Reg.:BSz. Wiesbaden: Das Ergebnis; 001! Ernte ist im AUg-zmsinen ein bsfferes (115 im ijaer. Fast durchweg sehr gut, io-“oo'ql in Ouantitäc wie in Qualität, ist der Ernte: auffall an Heu und Kartoffeln. Weit w.mirzer d.sriLDiaen "("er Ertrag an Grummel sowie rer zweite KLeeschnin. Die GL: trsidsernte cmspricht ebenfallß ::icht 5-51: gehezitcnE-wartungrn. Jm Allgemeinkn sséÜt sich das Ergebnis; bei Roggen und Weizen, sowohl im Körn-sr: wie Stroksrtraq, bedeutend günstiger, alY- bei dsr wenig befriedigexwen S0mmerfrucht (Gerste und Haf-Zr). Mitteimäßig war auch der Ertrag der Hülsenfrüchte 151518 der Gemüse; dagsg-xn läßt der Stand von Tickwurz u::d Rübsn eine gute Emir erwarten. Obst,
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insbesondere Kernobst, hat es wenig gegebep. Die Wettxernte verspricht in Qualität «sehr gut zu wrrden, m Quantitat jedoch kaum einen halben Herbst zu liefern. Provinz Westfalen. _ R:g.-Bezirk Münster: Infolge „des regnerxschen Wetters isi der Ertrag der Getreideernte hinter den_ gehegten Erwartungen zurückgeblieben und durchgängig - bél WURST- und Sommerfrüchten - als ein nur mittlerer zu bezeichnen. Die KarroffLln Wiipréchen 61:1le befriedigenden Ertrag; doch wird _von allsn Seiten über Fäule geklagt. _Als durchwxg gzit smd die Erträge an Klee und Heu zu bezeichnen; _dasse1be gil_t von den sonstigen Futterkräutern. Obst hat mit eme Mißerxite geliefert; namentlich gilt dies von den Birnei). Fir die schon stark vorgkschrittene HérbsibésteÜUW L| dx? itterung günstig gewesen, sodaß die_ Noggeneinsaat fakt durchweg beendst und gut aufgegangen i1t. . Reg.:Vez. Arnsberg: Der Einfluß der 95091711?" Witterung auf die LandwirtZschaft ist ein „e_ntschreden un- günstiger zu nennrn. Hatte as sonnig? heiße_ Weiter des Mai und Juni eine fri'me Ernte herbeigeführt, w hmderte_n die starken Regen im Juli die Ernte sehr, noch mehr_d1e schlechten Tage im August. Vieles, bssonders un Gebirge, ist beschädigt, namentlich Roggen und Hafer, durch_ langes Stehen im Feid und dadurch hérbsigeführtes Außwachyen u_nd Ausfaüen. Die sehr viel versprechende Kartonelernle mird wahrscheinlich sehr geschädigt werden, da an vielen Stellen iiber Fäulnis; geklagt wird. Der Ertrag der übrigen Hack- irüchte ist [LÖSUfaÜS durch die eintretende _Yäffe und Kälte bx einträchtigt worden und wird nicht den Honnungen entsprechen, welche im Vorwmmer gehegt wurden. Rheinprovinz. _ Reg.-Bez. Köln: Die Ernte der Körnerxrüchte kann im Allgemeinen als eine ziemlich gute Mittelernte bezeichnet werden. Roggen und Weizen haben durch die zur Erntezeit gnhaltende Regenperiode gelitten und ist drr Ertrag durch AUS- 1a11 der Körner geringer geworden, als man gehofft hatte. Die Gerste ist ziemlich gut eingeschlagen. Am besten von den Körnerfrüchten ist der Hafer gediehsn, welcher meistens eine recht gute Mitielernte gegeben hat. Buchweizen hat einen mittelmäßigen Ertrag geliefert. Stroh ist überall yiel geerntet worden. Die Frühkartoffeln sind stsklenwei1e angemalt. Spätkartoffeln dagegen versprechen bei vorherrschend trockenem Wetter noch eine gute Ernte. Der Stand der Zuckerrüben ist in jeder Beziehung ein ang-Zzeichneter und feht an MengZ und Beschaffenheit ein außrrgewöhnlicher Ertrag zu_ honen. Die Kleearten, “?utterkräuter und Futterrüben iowis die Runkel: und Stoppelrüben stehen gut und wird voraußfichtlich Mangel an Winterfurter nichtemtreien. Ye Heuernte ist durchweg als sehr gut zu bezeichnen und wird auch dsr Grummet bei einigermaßen trockenem Wetter einen guten Erkrag liefern. Gemüse und Gartenfriichte haben, obwohl sie unter der Ungunst der Witterung gelitten, durchweg zufriedensiellende Einnahmen Ergeben. Das Obst läßt, niit AuBnabme des Strauchobstes, visl zu wünschen übrig. Birnen find fasi garnicht gedieden. Der) Stand der Weinberge aniangend, so ist die CreScenz der1elben an Menge nicht bedeutend, dagegen an Bkschaffen- heit gut. Die Herbstaizsfaat is_t in Vorbereitung begriffen. Reg.=Bez._Düs1eldor1: Die Witterungsvkrhältniffe brachten es mit nch, daß die guten Ernteaußfichten des Friih- mhrs 11111: zum Theil in Erfüllung gingen, sodaß daS Gs; sammtreiultai der diesjährigen Erms das einer Mittelernte kaum übersteigen wird. Der Roggen war quantitativ gut im Strod, qualitativ hat er durch die Nässe ?Zelleanisq gelitten. .Der Ertrag an Körnern war nicht voll beiriedig-an. Der Weizen lieferte eixxen zum Theil guten, d-er Haier und die Gerste einen deftisdigenden Ertrag an Körnern und Stroh. Die Ernte an Heu und Klee war gut, besonders gut_ war der erste Grasscbnitt, der zweite [ikß steklsnweiie zu wünschen übrig. Der Stand dxH Klees, sogar des gewöhnlichén, ermöglichte in einzelnen Gegenden 3 Schnitte. Tie Frübkartoffeln gabsn e_i_ne gute Mittelernie; die Spätkartoffeln haben unter der Niine gelitten und lieierten nicht ganz den Ertrag einer Mittslernte. Die Zuckerrübenernte verspricht ein gutes Ne- [;;[tgß Die Obstornte ist fast gän [ich mißrathen. Die bei günstigem Wetter begonnene Her stdefteklung wurde vielfach
durch die große Näffe am Schlusse des September-Z bshindert "
und ist nur leidlich von Statten gegangkn,
Neg.:Vsz. Koblenz: "Bei einer reichlichen, fast vollrn _Strohernte li.-ferte "Roggen und Wéizen an Körnern durch- 1chniitlich % bis zu 3/4, Gerste und Hafer [trüenweise mehr. als 3/4 einer 5011211 Ernte. Der erste und der zweite Gras- und Kl-Ieschnitt, wie auch die bei guter Witterung vor sich gnggene Héuernte ergaben quantitativ und Qualitativ ein ausZezeichnxtes Resultat. Die Grummeiernte litt steklenwsise etwas durch ungünstige Witferung, ergab aber im Ganzen- immerhin einen guten Erkrag. Knoüen und sonstige Futter- gewächie WUrdeii zwar durch den außergewöhnlich früh in der zweiten Häiite des Septembers eingetretenen leichten Frost etwas geschädigt, wsrden im Durchschnitt aber eine gute M.txelernte liefern. Frühkartoffeln litten etwas durch Fäulniß, Späikarioffeln verspréchen durchgängig eine gute, steUenweise ein? voÜe Ernte. Ter Obstertrag ist ein äußerst geringer, name:;ilick) wa?: Aepfel und Birnen betrifft. Der Stand der Weinberge läßt hinficknlich der Qualität allgemein ein rrcht gutes, hinsichtlich der Quantität für die einzelnen Weinbau- gebirt? indessen sehr verschiedener, Resultat, durchschnittlich aber eine Mittelernts erwarten.
Reg.:Vi-z. Aachen: Die Ernte kann im Allgemeinen als eine gute bezeichnet werden. WeiZLn, Gerste, Hafer, Buch- weize_n, Flach»?- haben qualitativ und quantitativ guté Erträge geiiesert. Nicht ganz so befriédigend ist der Ertrag beim Roggen, weichér durcb die regneriiche Witterung mehr oder weniger ge- litten bai. Trr Strohkrtrag isi bei sämmtlichen Halmfrüchten durchweg ein guter. JaFolge der naffénWitterung des Sommers haben__die Frühkanoffeln durch Fäulniß gelitten UTW auch die Spät- kartoneln iind nicht davon verschont geblieben. Die ZUckerrüben: ernte verspricht eins r-“cht gute zu werden. Futtermittel find in gutsr Qualität kéichlich vorhanden. Die Heuernte ist so: wohl qyantitativ als qualitativ vorzüglich ausgkfallen. Das- sclhe 111 beim Klee der Fall und auch die Grummeternte [i_eiert reichliche Erträge. Obst giebt es nur wenig, namentlich in die Ernie a.: Birnen sehr gering.
8199523 ez. Trier: Das Winter- und Sommer etreide sonne die ionsiigen Feldfrüchte sind gleichmäßig und vo siändig gereift. Roggsn und Weizen liefern an Körnern wie an Stroh 110 Proz. einer guten Mitteiernte, der Hafer ergiebt an Körnern etwa 75 Proz. einer solchen und an Stroh eine volle Mittelrrnte. Der Ertrag der Gerste ist ein etwa ebenso reich-
licher. Die RapSernte ist gut aUSgefaUen, fie beträgt 120 Proz. einer Mittelemte. Dgs Ergebnis; des Flachfes kommt einer solchen nicbt gcxnzdletch Dre Heuernte und der «rsie Kleeschnitt haben reichlich gelohyt. Der Stand der Wurzelfutter- und Gemßsepflanzen tft em recht gute; Die Kartoffelernte iß zufriedensiellend und übersteigt stellen; weise eine Mitteiernte. _ Hinsichtlich des Kemobstes iü in diesem Jahre wieder eine voÜjtz'indtge Mißernte zu verzeichnen. Der Stand der Weinberge isi ein sehr verschiedener. Die Ernte wird im Großen und Ganzen eine halbe Durchschnittßernte nicht viel übersteigen, es [teht jedoch zu erwarten, daß die Güte des 1889er Weines auß gut gepflegten Weinbergen di_ej_e_nige dcr Erträ-ze mehrerer der [syten Jahre Übertrenen wir . Reg.:Vez. Sigmaringen.
Der Ertrag des Wintsrgetreides entspricht zwar nicht den gehegrrn Erwartungen, doch “ist die Qualität der Körner derart daß dadurch der Auszxal] an Quantität einigermaßen aus; geglichen wird. Daswlbe gilt von der Sommsrfrucht, *Der erste Schnitt an Heu und Ackerfutter war ein sehr reichlicher bis 20 Proz. über eine Mittelernte und meist guter“ Qualität, auch der _zweite Schnitt genannter Futter- gattzmgen m_ar _brsriedigrnd. Hackfrüchte, wie Rüden und Kohlrabi l_iemten _einen äußerst günstigen Er- trag_ _und auch die Kartoffeln sind bei guter Qualität in befriediander Quantität zur Reife gekommen. Der Obs:- ertrag nt kaum nenneanertl). Die Bestellung der Winter- saaten kann gut von Statten gxhen.
(Nachtrag folgt.)
Handel und GWerbe.
-- Tie ger'nige außerordentlickxe Geuerxlversammlun Deut1chen Jn_du_strie-Aktien-Gesellschaft war d::r-Z) ZF: Antrag eines Akticnaks _an Liquidation dcs GeseUsÖafisur-ternebmens vxranlaßt. T_er Antraggteller begründete seinen Antrag damit, daß die Geseüschasx vorauéiiebtlicb mindestens Noch zwri Jabra braucbé ebe_sie_pros_verir_en _könxie, und “ca nach dem heutigen Stand der G;; selljcbakt Tl? qumdaxiqn wenigsikns 900/0, im günstigsten Fall: aber 100 0/0 ergeben dgriie. io bitix cr, [einern Anfrage gemäß zu be- [ch_lt_rßen. Nachdrrn 11ch dsr Aufwcbtsratb diesem Antrag gegenüber zuittmugend ausgexprbcben batte, Wurde dir .iquidation :ini'timmig be1chlonen und der bisherige Prokuriii der Eeseüfcbaf! zum Liquidator ernannt.
_ -_ Zn _er gestrigen ordrntlicßen Generalvxrx'amwlung “rn Eiseninduxtri : = Aktien_ges_e:lschafk zu Menden und Ockxwerte wurde der Gé1chästi=bericbt und die Bilanz aeneixmigt und der Vérwaltmxg Entlastung ertbeiit. Die AUHZ-ablung der Dwrdcndx von 990 (1:11 rie Stamm-Prioritäien und 89/0 auf die Aktien eriolgt vom 11 L:“. M, ab.
Lemberg, 8. Oktober. (253. T. B.) Die Offertrerband- 1559er: _wegen der Verpachtung res Prodinationßrechts sind in 28 Bezirken besnkrt und haben zu dem Resultate geführt, da:": die Erirquxymme um 440 000 Fl. den Voranschlag der festgefésten Proytngtwns-AnlrberÖkumme und der Deckung für die Tilgungsratm uberireigt. Cs m demnach zu erwartea, daß die Einsabmen des Propmatwnswnds das TilgungSerforderniß mit einem nauibaftm Ueberscb uß obne Jnampruchnabme des Zinsen-Refervefonds "decken wer en.
Londo_n, 7. Oktober._ (21. C.) Jm Scptrmber wurden in Cnglazid 159 Aktiengeielli (haften wir beiäpränkter Haftung gegr.! ndet, daten Gejammkkapital sicb auf 6608 879 Pik. Sterk bezifferx. _ Jm Airgun Kurden 151 Gksellstbasten gezründet wir einem ?.Heiammikapital von 8634 543 Pfd. Stekl.
_ _Der H9nd_e1_§aa_sweis für September ist wieder ziemlich
gunstig. Die_Emsubr tm Betrag? von 33 382 561 Pfd. Stekl. hat gegen _den gleichen _Monat_ 1328 vorkergebenden JabreI um 4968159 Psd. S_tsrl. 11110 die Außiubr im Wrrtbe von 19 637 384 Pfr.Stcrl. um 33-24 Pfd. _Sxerl. zugenommen. _ kI..?em Aus:»:ne drs Verband_es der Clevelander Eisen- sabrrkantsn pro __September zufolge wurden in diesem Mona! 227000 Tons Robenen, darunt-r 129 000 Tons Clevelander Eisen, produztrt _qder_3000 Tb.".- wcnixrr 518 im August. Gesenwärtig sind 101 Hochqien im _Betrteb, bbn denrn 61 Clevelander Eisen fabriziren. YiesRobeucnvorratbe verminderten [ich im September um 1270!) “ on .
_ _ Lond_on, 8. Tkiober. (W. T. B.) Wollauktion Wolle seit, unverandert. -- An der Küste 1 Weizerxladung angxboten.
_ Manchéyter, 8. Okivber. (W. T. B.) 12: “Ware: Taylor 7?- 50r Water Taylor 91, 215: Water Leigb 8.1, 30r Water Clayton 9, 32r Mo.“! Brooke 9, 491.- Mayoié 94, 40r Mrdio Wilkinson 10?- 321: Warvcoys Lees 8T, 36r Warpcops Rowland 94, 40: DMU: Westen 10, 60r Double chrarixs Qualität 134, 32" 116 yrs 16 ckch16 zccv Printers aus 32r46r 178. Stetig.
Vädcr-Statistik.
Nacken 1211 dem _1_. Januar bir- zum 27. September 32 929 Fremde
"“ltb __und_K*.:r,:„a1te. _ T
.; err? bis i_sZT (61; * urchreisende) 417 Kngästk.
Auerbach (Hemm) bi; S_nde September 1268 Kurfrrmde.
Badeu-_Bade_n bis 24. September 55 954 (Personen) Fremde.
Bukowmr bis jeZt 55 Kurgäste.
Byrt'cheid bis zum 27. Septrmber 1682 Fremde und Kurgäste.
Charlottegbrunn _bis [6231 (587 T*urcbreisende) 1225 Kurgäste.
Cranz (O1_tpr_) bis zum 15. September 5330 Kurgäste.
Cudowa bis [?Yt (950 _DurÖreisende) 1866 Kurgäste.
Driburg_(WsitsalZi) bis Ende September 1358 Kurgäste.
Ether! bis EnkLC-cptember 1865 Kurgäste.
Einer 513_ 24. September (1130 vorübergehend verweilend) 4512 Kur" 95! e.
(Hörbrrsrorf bis cht 1142 Kurgäste.
ErieZizZch (Badexi) bis zum 20. September (810 Durcbkkisenkk) 142 Kurgmie.
Hamm bis zum 28.Septe nkrr (407 vorübergehende Fremde) 57411511“ dige Kurgaxtr.
Iygxnbeim (Bergnraße) bis Ende September 2086 Kurfrcmde. „
KcntgÖYn _?13 zum 24. Scptember (1509 Paffanten) 1704 ständig?
rga re.
Landeck bis_jex_«t (3402 Turckr.i„sewde) 3245 Kurgäste.
Lgngsngu [ck18 ]eßt (974 Durcvreii-x-rrdr) 1276 Kurgäste.
LGdeniris 513 Exide September 797 Kurfremde.
Livijrmge _bis- (sndeÖSeptember 2979 Kurgäste.
Members bis _Ende September 636 Kurgäste.
Yaubemi [::-3 Ende September 7942 Kurfremde.
Nenxdorr (Baden) bis Ende Septsmbxr 1697 Kurgäste.
quexzarr biz“; zum 5. Oktober 5405 Fremde.
Nrukawer 118 50m 15. Sevrembcc 1300 Kurgäste.
Nrukubre_n bis- zum 15. September 1055 Kurgäite.
Oeynbaujen (Badexi) bis Ende September 6239 Kurgäste.
Peterstbal [Baden) 5. z. 20. September (456 Durchreis.) 441 KW-
Pyrixiont bxs Ende September 13 786 Kurgäste.
Rayicben _b1ö zum 15. Sevxember 570 Kurgäste.
Remerz [315 zmn 10. September (3082 Erbvlunßsxxzäste und DUAL“ renende) 3-11 Kurgäste.
Ronneburg bis _zum 1. September 92 Kurgäste.
Zalzbrunn bis_ 11- _t 6466 Kurgäste.
Salzhausen be_i ' idda bis Ende September 106 Kurgäste.
Schwarzau bis zum 15. September 1037 Kurgäste.
Sylt bis zum 26. September 7178 (Personen) Fremde.
Stgäütfe nnd Untersuchungs-
e, tungen, erdingungen xc,
Verloomng, ZinSzablrmg :e. von öffentlichen Papieren.
voll ngen, AufHebote, Forladimgeu u. dergl. M ewacb
Oeffentlichev Anzeiger.
. Kommandit-Gesezl'cbaftm auf Aktien u. Aktien-Gesellsé . Betafs-«Gmoffxm _
. Woehexi-AWetse der deutschen Zrttelbanken.
. Verjchtedme Bckamrtmachmigm
1) Steckbriefe und Untersuchungs =Sachem
Steckbriess-Erneuenmg. [YZYgegen ren Klempner ermatm Jobamx Karl “sabot- unter dem 15. ovember 1887 m den
.) 17.-. 766 86 wegen wiederholter schwerer
Ydmfälscbung erlaffene Steckbkikf wird hiermit
erneuert- . ['n den 4. Oktober 1889. _ _ SZJZFrté-alksckvast bei dem Königlichen Landgericbt 1.
' "2 . . GYYUUU dem Müüergesxüen Richard- Gorski, Früher zu Marienbrücx, Kreis DZ._Krc_)ne, unterm 18 August d. J. er1a11ene Steckbrief wird erneuert.
*saxueivemühl, Den 5. Oktober 1889. _
Königl. Landgericht. Der Untersuchungsricbter.
[35213] SteckbriefEErledigyug. -
Der gegen den Arbeiter Frirdricb Otto Hering wegen schweren Dicbitabxs unter dxm 19. September 1389 erlaffme Steckbrief wird zgruckgenommen.
Potödam, den 5. Okiober 1889,
Der UnteriucbunZSricbter beim Königlichen andgericht.
_
2) Zwangsvollftreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dgl.
[33240] Zwangsverfietgerung.
Jm Wege der Zwangsvoüürrckung wil das im Grundbuäu von den Umge_bun_gen Band 147 Nr. 6614 a:“? dcn Namen des" Kauxmanns Wilchm Bley und des Braumeisters Rudolf Radicke, Beide hier- selbft, zu gleichen Rechter) und Aptbrilexi eingetra- gene, in der Strelisnstraße brerxelbjt belegene Grundstück in einem neuen Termine am 9. No- vember 1889, Vormittags 104 Uhr, vor dem unterzeichneten" Gericht_ _ an Erricbtéstelie - Neue Friedrichstr. 13, Hof, Flügel (ck., parierte, Saal40, versteigert werden. Das Grundstück ist mit 23,26.“ Rrinertrag und einer Fläche von 358.qu znr Grundsteuer veranlagt._ _ÄUÖZUJ aus der Steuerroüe, beglaubigte Ab1christ des Grundbuch: 115114, etwaige AbxcbäZuan _und andere daI Emrikstück betreffende Racksweikungcn, sowic br- "[m-.ch KauibedingUngM können in der Gerickxté- [Ereiberei ebenda, Flügel 1)., Zimmer 41, eingesehen werden. Wie Reaiberexbtigxen werden aufge- fordert, die nicht von [elbn aui dcn Ersteber über- aekenden Ainprücbc, deren Vorhandensein oder BMag axis dem Grundbucbe zuchiF der Einnagung ws theigerungsvsrmerks nicbt ervorging, inH- beionrere derarti e Forderungen vox". Kapijal, Zinsen, wieerkebren'cen - chungen oder Koxten, spätestens im Veritcigerungßicrmin vor der Aufforderung zur Ab- gabe von Geboren anzumeldcn und, falls der be- treibendx (Gläubiger wideréprickzt, dem Gerickne
(ix_bbast zu machm,_ widri emalls dieselben bei
emrrUung des geringsten E 019 nickxt berückficbtigt irrrden und bei Vertbriluns. dex Käufgeldes gegrx. die berückßchgtcn An1prüche im Range zurück- irejen._ Diejenigen,_ weche das Eigentbum des Emnrttücks beanxpruckzen, :rden auizcicrdert, rcr, Schluß 7er;1 Vcrtteigerimgstermins die Cin- fieUung _des qubrzns' berbeizuräbren, _widrigenfaUs nack.) ersolgiem 511111153 das .Lauf-geld in Bezug aw den Arnbruck) an die SKU:“: drs (Hrnndx'rüäs tnU. Das Urtbeil iiber die Ertbeilung res walags wird am 9. November 1889, Nach- mittags 121 Uhr, an Gerichr§sreÜe wie obm be- xeiCbnet verkündei werden.
Berlin, den 25. September 1889.
Königliches Awtsgericbt 1. Abtheilung 52.
[35237]
Zum Öffentlich meistbietenden Verkaufe de?“ zur KonFurImaKc über den Nachlaß des Hofzimmer- meiners (C,.“Hxin-Z gehörenden an der Bahnhofs- cbauß'ee bieielbxt gelegenen Hausgrunkstßcks Nr. 404 (große zwei!:öckige Villa mit Vor- und Hintergarten) [inden Termine _
_1) zum Vrrkauxe iiach zuvoriger endliÖer Regu-
118181?) der Verkaufsbedmgungen, am 21. November ,
_2) zum Ueberboi am 14. Dezember 1889,
jedesmal Vormittags 11 Uhr, im Zimmer
Nr. 9 des bissigen Athgerickptsgedäudes statt
Auslage der Verkazxssbedingungen vom 7. No- vexnber d. J. _Zn arzt der_Gerichtéscbreiberei und im dem als Sequeiicr tbatigen Konkursverwaltrr Harn Rechtsanwalt Stcirimünn bicfelbft, welcher Kauxliebbabem nacb vorgängiger Anmeldung die Be- Üchtigung des Grundnücks mit Zubehör gestatten l_vxrd. Bemerkt wird, daß der Erwerber des Grund- mlckß Gelegenheit baben_wird, aus ch answfzenken, ebexiiaus zur Konkuröniane gebörisen Ländereien ein bebebig großes Garremtück zuzukaufen.
Hagenow, den 5. Oktober 1889.
Großherzogl. Mecklenburg-Schwerir-sckes Am:§gericbt. Z.:r Beglaubigung: Der Gencbtéxckereibcr P. Paschen.
[35241]
In Sachen des General-Majors Julius Ising zu Berlin, als Vormundes des winderjäbrigen Félix von Amöbetg in ngzburg, Klägers, wider den Oeconomen und Gastwirtl) Ferdiiiand Boke bicx, Beklagten, wegen Hypothekzinxen, wird nach Aus- kebung der Beschlagnahme der auf den 5. Dezember ?. J. anberaumte Versteigerungstermin de? Bode“ 1chcn Grundstücks R0._888. 3127 an der Salz'xab- lumerstraße bieselbfi ausgehoben
Braunschweig, drn 3. Oktober 1889.
Herzoglicch AmtßgeriÖt. 711. Schrader.
[8343] Aufgebot.
_Der Grundbefißer Johann Block) zu Grünbagen be! Sebubin hat das Aufgebot nachstehender [aud- bnefe des nxuen landschaftlichen Kreriwereins ür die Provinx Pr1en, und zwar 3. Serie 71. Nr. 57382 über 3000 „x, 1), Serie 711. Nr. 28692 über
1500 „46, beantragt. Die Inhaber dieser Pfand- briefe werden daber_ausgefordert, bei dem unter- zeichneten Gerichte wärestens in dem auf dra 5. Dezember 1889, Vormittags 11T: Uhr, un hiesigen Amtsgerichtsgebäure, Mr_onker Plaß Nr. 2, Zimmer Nr. 18, anberaumten Ausgeboxstermine ibre Rechte anzumelden und; die Pfandbriefe vorzuleaxn- widrigenfaüs Letztere für kraftlos werden erklart Werden. Posen, dxn 4. Mai 1889. Königlic'Ies Amthericbt. Abtbeilung 17.
[35248] Aufgebot.
Der Rittergutsbefißer Max von Wedemeyer zu Schönwde in_ der Neumark hat das Aufgebot der 4prozentigrn (früher 4§prozentigen) PrioritaxS-Oblt- gation rer Rbeinisctxen Eisenbahn: Gejellfchaft Nr 25 407 68 1858 zum Ncnnwertbe von 300 „46 begntragt. _ Ter Inhaber der Urkunde wird auf- gewrdert, [patestcns in dem auf Donnerstag, den 10. Juli 1890, Vormittags 11 Uhr,_vor dem unterzeichnetrn Gerichte an ordentlicbrr Gcrtckxlsftrlle anberaumten Aufgeboiétcrmin [sine Rechte anzumelden und dix Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraft- loserklarung der Urkunde erfolgen wird.
Köln, den 2. Oktober 1889.
Das Königliche Amtsgericht. Abtheilung 16.
[55234] Aufgebot.
Tie Wittwr des Pqstorx? Gottlieb Heinrich Otto Pape, Selrxia, _geb. Kunbardt, xu Buxtehude, in ihrer Eigenjcbast al-Z Vormünderin ibrer minder- jäHrigen Kinder aus der_ Ehe mit dem Genannten, hat das Ausgebot der aus 171?! Prozent herabgesesten PrioritäiZ-Obligation der Köln-Minkener Eisenbahn- Gesellsckpaft 71. Emiifion bitt 13. Nr. 154 312 über 300 „kz beaiitragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Freiin , den 2. Oktober 1891, Vormittags 11 U r, vor dem unterzeichneten Gerickztrcm ordentlicher Gerichts- steUe anberaumten Aufgebotétermine 1," Sine Rechte anzu- melden und die Urkunde vorzulegetz, widrigenfaus die KraftlOÉ-erklärung der Urkunde erfolgen wird.
Köln, den 5. Oktober 1889.
Das Könizlickxe Amtsgericht. Abtheilung 16.
1 “* *. 9 1392494 Ansgebot.
Auf Antrag ker Handelsgeseüscbaft Burchardt & Brcck zu Berlin werden Alle, Welt!): Amprüche und Rechte an der den Antraßstellern im April d. JS. angeblich abbanken Zekommenrn Aktir der Mecklen- burgiierien Friedrich_xrran3 Babnzéieüiibaft Nr.2175 über 500 „46, ausgeitclli am 15. Januar 1874, nebst Talsn vom 7. Dezember 1882 und Dividenden- [éxeinen Nr. 6 bis_ 10, 31! baben vermeinen, auf- geiorderi, solche späteiiens in dsm am 27. September 1894, Mittags 12 Uhr, Zimmer 7, bei dem untrrzeicbneten Geriäxt anitcbenden Termin, bei Vor- legung der Aktie pp. anzumslden, unterdem Narb- tbeil, das: die bezeiebxeten Urkunden [ür kraftlos werden erklärt Werden.
Schiverin, den 4. Oktober 1889.
Eroßberzcglicbe; Ath-grricbt. Zur Beglaubigungx (11. 8.) Fr. Hritmann, Gerichtsxcbreiber.
[35239] Aufgebot.
Der von der Handluns Louis Plancbon & Co. zu Nimrs am 16. Januar 1889 an die Ordre des Credit-Lyonnais ausgestellte, am 20. Avril 1889 fäilig gewesene, über 792 Fraxrcs 55 CtmI. (in WOltéU: Siebenbundcr: zwsi und neunzig Francs 55 Ctmes.) laxjénde und rrn dem Kaufmann Julius Schroeder zu Stettin accxrtirteWecbsel ist angeblich verloren gegangcn und [LU auf den Anirag der Handlung Loui-Z Plgncöon _& So. zum Zwecke der neuen Auéfertigung [Ü: kraftlos erklärt Werden. E? wird daher der Inhaber des vorbezeichneten chbk'elö aufgefordart, iväiestenß im Tcrmin am 22. April 1890, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht. Zimmer 48, seine Rxchtr anzumelden u_nd den Wecbiel rvrzulegen, _widrigensalls derselbe tür kraftlos erklärt werden U'ka. _
Stettin, den 24. Septrmber 1889.
KöniglicL-es AmtÉZLrULT. Abtheilung 111.
[35232] Aufgebot.
Die Hyvctbekenurkunde über ursprünglich für die
cscbwister Josevba, Marianna, Franziéca, Joseph, Anna und Catbarincx Mysliwieß eingetragenen 120.) Thlr., gegenwärxig noch güitig über 900 :X, eingetragen auf der dcr verebelichteix Margaretha Wawrzinek, JTS. Habrym, gehörigen Bevyung Nr. 156 Wtrnrrrf in Abtheilung 111. Nr. 15 für die vercbe- lichte Kapitän zur S_ee (Emilie von Wickede, geborne Aicbchieben, xu Kiel in angeblicb verloren gegangen und sol] auf den Antrag der Césfionarin der eingetragenen Gläubigerin, der unverrbelicbten Bertha Aschersleben zu Ratibor, als lcßteanhabrrin der Urkunde, zum Zwecke einst neuen Ansiertigung derselben amortisirt werden.
Es irird_dc§balb der Inbaber dieser Hypotheken- urkunde aufgefordert. ipätestsns im Aufgebotstermine den 15. Februar 1890, Vormittags nm 11 Uhr, bci dem unterzeichneten Gericht seine Rechte anzumelden uiid rie Urkunde vorzulegen, widrigenialis deren Krastlcserklärurzg erfolgen wird.
Ratibor, den 26. September 1889.
Königliches AmjquZrilét. Abtheilung 17. u e.
[295841 Aufgebot,
Der Eigentbümer Martin Bagemübl zu Neu- Torncy - Stettin -, vertreten durch die Rechts- anwälte_1)r. Primo und Siebenhaar zu Stettin, hat das Aufgebot _dcs angeblich verloren gegangenen
ypotbefenbrieicß über die Pojt Abtheilung 111. _ r. 19 von 2000 Tblrn. = 6000 .“, eingetragen für die Wittwe Yrrotbee Zitelmann, geb. Fischer, den Justi,-Kommi11ar Otto Zitelmann, den Guts- besiscr Waldemar Zitelmaxm, die verebelichte Affeffor Giercke, Therese4 _gcb. Zitelmann, und den Ober- Lavdesgerickzts-Anenor Conrad Zitelmann im Grund- buchc von Neu-Torney Band 1. Seite 110 Nr. 10, behufs Löschung der Post beantragt. Der
Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestms
in dem auf den 17. Dezember 1889, Mittazs 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zua- mer 48, anberaumten Aufgebetßtermine [eine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen. widrigen- [311€ die Kraitloßerklärung der Urkunde erfolgen wir . Stettin, den 30. August 1889. Königlickpes Amthericbt. Abtheilung 111.
[35242] Aufgebot.
Auf den Realitäten Pl. Nr, 46, 47, 188, 200, 249, 289, 297 und 329 der Steuergemeinde Kirch- aborn sind seit 3. April 1827 im Hypothekenbucb für Ktrchaborn Bandl. Seite 68 u. 72 „18 Fl. 32T Kr. Erbportion der (Fbriftina Ochfin zu KirÖaborn“ als Hyvotbek zur 1 _erlle eingetragen.
Da die Nachsonchungen nach den rechtmäßigen Inhabern dieser Fordsrung fruchtlos geblieben und O_om Tage der lesten aus diese Forderung fich be- ziebmden_Handxung an gere net dreißig Jahre ver- strichen 1md, io werden an Antrag des derzeitigen Besißers der obigen Realitälrn, des Bauers Johann DHU von Ktrchaborn, Diejenigen, welche auf die be- zeicbxiete Fordeiung ein Recht zu haben glauben, hieunt auigefordert, dasselbe innerhalb sechs Mo- 4151er; bei dem_ unterfertigten Gerichte anzumelden, widrigenfalls dre Tordemnw für erloschen erklärt und im Hypotheken uche gelöickxt würde.
Der Ausgebotétermin wird auf Freitag, den 20. September 1890, Vormittags 10 Uhr, benimmt.
Pottenstein, den 5. Oktober 1889.
Königliches AmtOgericht. gez. Dobmaver. _ Zur Beglaubigung: Gerichtsxcbreiberei des K. Amt-Fgerichts Pottenitein. (11. 8.) Faltenbacber, K. Sekretär.
[35254] _ Aufgebot.
Die nacbktebend bezeichneten Besißer der dabei benayntcn Grundstücke Haben das Aufgebot dieser bebms Brfiiztitelbericbtigung im Grundbuch be- antragt:
4. In der Steuergémeinde Medebach:
1) der Stellmacher Franz Hellwig in Nebeim, vertreten durcb den Ackerwirtb Anton Klüppel in Medrbacb, ron:
Flur U71]. Nr. 120 auf dem Sisi", Acker, 28 a 60 qm groß, eingetragen Band 7111. Blatt 4 is:: die EÖTLLUTS Amold Carnein und Elisabeth, ge- borrne Hegkl. in Merebackx;
2) die Geschwiiter_ Müklsr: & Ackerer Franz Müller, genannt DokeUÖ, b. Ebeirau Josef Schröder, Wilhelmine, ge “_ozene Müller, «. Josef Müüer, ck Ehefrau Joief Carnrin, Elisabeth, geborene Müller, sämmtliä) in Medebach und Vertreten durch den Franz Müller (a.), von: _
Flur 7. Nr. 288 binien aus'm Hamm, Acker, 19 a 73 qm groß, Flur U71. Nr. 441 das Henst- feld, Acker, _35 a 65 qm, beide ein etragen _Band 711. Blatt 10 Tür die Ebeleute A erer Jo1ei Ricken, genannt Drkeies, in Medebach. _
13. In der Steuergemeinde Hallenberg: _
1) der Franz Josef Antbe, genannt Saarlie1en, in Westenfeld, vertreten durch den Oekonom Wil- belm Anika in Haklenberg, von: _
Flur 11. Nr. 421, Grube, Wie1e, 12 a 74 qm groß, eingetragen Band 117111. Blatt 31 für den Franz Carl Kramer in Hallenberg;
2) die Ebenau Caspar Mörckysn, Maria Clara, geb. Schwarz, in Hallenberg von:
Flur L]. Nr. 827 aus der Tibitxbecke, Wirie, 21 a 89 qm, einzstragsn Band 17. Blatt 43 für den Philipp Wable, genannt Seilers, in Hallenberg, Flur M. Nr. 444 am Rücken, Axker, 30 a 88 _qw, eingciragen Band 111. Blatt 16 für die Ebrkrau Philip!) Wablc, Agyeß, grbdrene Pauly, daselbit;
3) die Wittwe Jo1es Schwarz, Elisabetb, geboren? Maus?. in Hallenberg von Flur Fl. Nr. 545, aus der Siegelsbach, Acker,_32 a 16 qm. eingetragen Band 11. Blatt 119 7ür_den Ackerbürger Franz Müller genannt Lörpers daislbst; _ _
dirselbe für ibre Kinder Maria, Elixabrib und Josef von: _
Flur L7111. Nr.111, vor dem Böhl, Acer, 3- a 94 qm, eingeiragen Band 11. Blatt 91 für den Franz Daniel Brandner in allenberg;
4) der Ackcrwictb Georg bilipy in Bromskirchen ron:
Flur 111. Nr. 488, am Piaffenstraucb, Ack_er, 17 a 79 qm, eingetragen Bayd 9 Blatt 12 für Wittwe Friedricb Ringeler, EliYabetb, geborene Pauly, in Vromßkirchen; _ _ __ __
5) die Ehefrau Jo'ci Swain, Anna Eltiabetb, geb. Runge, in Hallenberg Von:
Flur M. Nr. 740/595, binter der Burg, Acker, 13 a 84 qm, eingetragen Band F711. Blatt 19 für die Geschwister Adam, Jakob, Catharina, Anton, Sophia und Friedrich Bgder in_Hallenberg'
6) dieselben und die Geycbwiiter Heinrich Jako und Maria Clara Runge, diese vertreten durch ihre Mutter Witiwe D. Runge, Catharina, geb. Dielen-
beim. von: _
Flur 111. Nr. 626, vorderste Scheid, Ack_er, 13 a 94 qm, eingeira e1]_ Band !. Blatt 12 für den Gewerken Anton ene in Westernkotten;
7) die Geschwister Heinrich Jakob und Maria Clara Runge, vertreten durch ihre unter (6) ge- nannte Mutter. von:
Flur 711. Nr. 34, hinter der Specklandwebr, Wiese. 10 a 89 qm, eingetragen Band F7 . Blatt 47 für den Friedrich Antbe in Ha!]enberg;
8) der Schuhmacher Josef Groß in Hallenberg von:
Flur Zl. Nr. 364, am Siegelsberg, Acker, 12 z 82 qm, eingetragen Band 111. Blatt 12 für Ebri- siopb Scbnorbus-Sellmanns da1elbst_; Flur 17. Nr. 453, Unterau, Garten, 56 qm, e_tngetra en für Bill Jrßnz Joseph Schnorbus daselbst in and 1.
a ;
9) die Wittwr Jakob Groß, Elisabeth, geborene Höper. in Hallenberg für i te mit ihrem Manne erzeugten Kinder von:
Flur 1. Nr. 692, bein Röbren, Garten, 43 qm Flur 7. Nr. 115, Wache, Acker, 25 a 9 qm, ein- getragen Band 1. Blatt für den Franz Josef Schnorbus, Flur R17. 1 . 78. an der oger, Wildland, 33 a 62 qm. Flur R11. Nr. 36 ,/243, auf der obersten Püße, Acker, 19 a 1 qm, Flur 7.
!
Nr. 823/454, aukm Weßenitein. Wiese, 14 a 91 qm, Tür 3 eingetragen Band 11. Blatt 110 für a. den Franz Antbe, b. die Elisabeth Antbe, 0. di: Anna Maria Anjbe. verebelicbte Philipp Groß;
10) die Erben_.e5 Rendanten Franz (bemeyer von Hallenberg, iämmtlicb vertreten durch den Ren- danten Franz Schnorbusch daselbt'i, ron Flur 1. Nr. 109, Stadt. Haukboiraum, 67 qm groß, ein- getragen Band 71. Blatt 39 für die Ehefrau Jakob Stier, Agnes, geborene Samen. in Hallenberg;
11) der Ackerer Josef Wahle, gen, Reinerts, in Hallenberg, von dem Antbeil des Cbriiwvb Paffe von da an dem in Band 7111. Blatt 33 einge- tragenen Grundstücke Flur 1. Nr. 541, H;:Uenberg, Hofraum, 1 a 85 qm.
(3. In _der Steuergemeinde _Lie?“ en :
Die GeschwiUer Harbecke in Zicken, namentlich: &. Maria, verebelickxte Franz _Srbnorbus, 5. Franz, c:. Jokrf, ä. Elisabetb, verebeltcbte Johann Altbaus, 8. Katharina und die durch ihren _Vater Y_nton Oberliesen vertretene Gertrud Oberliewn in Zü1chen, sämmtlicb vertreten durch den Jobann Altbaus in Liesen: bon Flur 1. Nr. 590, in der Müblenbackp, Wiese, 12 a 69 qm. eingetragen Band 1. Blatt 26 für die Regina und Catharina Brieden, und Flur17. Nr. 227, im Srbleiistein, Wiek'e, 15 a 39 qm. ?in- getragxn Band 1. Blatt 27 für den David Brieden in Lie1en.
Die eingetragenen Eigentbümer der rorbrnannten Grundstücke sii'd todt, bezw. haben fie in Die Um- scbreibung aus den Namen der Antragsteller geinigt. AUS Diejrnigrzi, welche auf eines diesér Grundstücke Eigentbumsawprückxe erheben, wrrden hiermit auf- gewrdert, sicb wärean am 7. Dezember 1889, Vormittags 10 Uhr, "vor dem unTerzeichneten Gerichte x_u melrrn, widrigeniaUZ ihre Ansprüche au-dex'Öloven, die Grunditücke aber für die Antrag- steller berichtigt werden.
Medebach, "ren 25. Sextembkr 1889.
KönigliÖeL Am:§gericht.
[35236] A_nfgebot.
Auf Aritrag _dss Paibbaaers Jobann Mika zu Halbendorr und [einer Ebrirau Juliane ioU für die in der Eemarkur-g Vcriv'ck) belxxne, zum Gemeinde- bezirk Grokiéko gebörige, in dem Steaerbuckos-AUZ- zuge unter Kartrnblatt 5 Nr. 45. 46 als Acker be- zeikbnete ParzeUe yon 59 Are 50 Quadratmeter Fläche und 0,44 Tbaler Grundftcixer-Reinertrag, welche von den Grundstücken der Josefa Garbella, der Ludwig und Marie Zmura'schen Ebeléute und der Joxef und Marie Kbrzvnieß'scben Ebeleute bsgrenzt wird und biZber noch kein GrUndbuckoblatt bat, ein neues_ Grundbuchblatt angeles! und die Antragsteüer aus demselben al? Eigentbümer eingetragen werden.
Es werden daber die unbekannten Eigenxbums- prätrn'kenten und dinslicb Berechtigten auxßewrdert, ihre Ansprüche und Rechte auf das Grundjrück bezw. aÜe Rechte, welche zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfen, ipäteitens im Aufgebdtstermine, den 4. Dezember 1889, Vormittags 9 Uhr, bei dem unterzeiÖnetenGeriÖt anzumelden, widrigenfakls fie mix ibren Anxprücben undd Rechten auf jénes Grundxtück angeickylonen wer en.
Groß-Strehlitz, den 27. September 1889.
Königliches Amtsgericht. Dubiel.
.;) - _ .
[30-39 Ansgebot.
Der Bauer Jobann Slurin: _:U Blazsciri ift Befiyer eimer zu Vleeowiy zwiicben _den: .. übl- graben urid der Dorntraße gelegsnen Häuéleritekle, Welche im Grundbuckoe biZber nicbt ringeirazen ist.
it dem Grundstücke Zeéören 9 Nr 50 QuW-Meter
ofraum und Garten iowie die in der (Hebäukei'teuer- roi]? von Blazeowis unter Nr. _15 aufgekübrten Ge- bäude, Wobnbaué, Schwarzbiebixal] und Sébeuer,
Slupina hat 5 5 Auszzebot di:!es Grundstücké zum Zwecke der Anlkgung cines neuen Gcnndbacbblattes beantragt. Die unbeannten Eigentbßméxprätendentm und dinglich Berechtigten werden aufgefordert, [pä- testens in dem auf den 14. Januar 1890, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge- ricbre, Zimmer 17,_ anberaunxten AufgebotIiermine iére Rechte und Axiwrücbe ay? das Grundstück an- zumelden, widrigeniaus fie mit denselben werden aus- geschloffen werden.
Kosel, den 4. Oktober 1889.
Königliches AmrSgericbt. Abtheilung17.
[35238] Aufgehot.
Auf Antrag der Herzogltcbrn Jammer, Direktion der Forsten, welcbe durcb ctdesxtattlicb abgegebene Versicherung von Zeugen glaubngt gemacbt baz, daß ibr das Eigentbum an_dem Jorfwrte GkLS'Zlé- feldsberg, 70,405 118. groß, rxelcbcr im Norrcnen an die Cattrnfiedter Feldmark, mz Nordewan die Forst- orte Schnarrenkcps urid Kleiner IlcicldH-berg, im Südwesten an die erttenrorrr Feldmark und im Südosten an das Forstrevier Wienroke grenzt, zu- stebt, werdexi alle Diexemgen, welche ein Recht an dem Grundstücke zu babrn verweinen, unter _An- drobung des NecbiSnachtbnls, day; x_iacb Ablauf der Frijt die Herzoglicbe Kammer als Eigenibümerin in dem Grundbuchs eingetragen werdcn wird, u_nd daß, wer die ihm obliegenre_'21nme1kung unterläyt, sein Recht gegen einen _Tr1_tten, welcher im redlicbeu Elaubxn an die Richtigkeit des Grundbuchs das Grunkitück erwvrben bat, nicbt mehr geltend machen kann, öffentlich bierdgrcb auigefordert, in dem vor Herzozlichem Amtégericbte auf den 21. November 1889, Morgens 11 Uhr, angesexzten Termine iibre Rechte anzumelden und tbunlichst zu bescheinigen.
Vl g a. H., 3. Oktober 1889.
HerzoÜlxcbes Amrsgencbt. ibbentrop.
[35250]
Durch Auöscblußurtbeil des hiesigen Königlicher: Amthericbts vom 2. Oktober 1889 ist der am 16_. S tember 1845 m Klettwiv geborene Müller- gejelée bann Traugott Kubi1ch für todt erklärt wor en.
SeufteuberKg, de:; 3. Oktober 1889.
omgltcbes Amthericht.