- Der Ausschuß des Bundesrathcs des Norddeut-
T a g e s o r d n u n g. schen Bundes für Eisenbahnen, Post und Telegraphen trat
wenn aber bei derallsigcn Erörte
1375
ich MWM sollte, daß "" Der ZUsti “Mini er 1) . ' 1ents resp. Prag hier eingetr.)?sen | 1“ Herbst ist vorgestern aus
Umständen _ Der J'manz-Minister hat dem Ab „ _ geordnetenhause fol- gen sowie der König- gen_de Vorlage ubersendet. „Geseß „wegen antlztpatwer Aus-
13. Plenarsißung des Reichstages des Norddeutsches Bundes am Dicnftag, den 6. April 1869, Vormittags 11 Uhr. 1) Erste Berathung über den Antrag der Abgeordneten Grumbrecht und Genossen Wegen eines Zusaßes zu Art. 4 der Verfassung des Norddeutschen Bundes, 2) Antrag der Abgeord-
der Beamte gegen die Vorschri der Dienstinstruktioy vcrswßeu, so 1 disziplinarisch zu rügen. . _ „
Den übrigen Kömglichen Regterun lichen Verwaltung der Domänen und
heute zu einer Sißung zusammen.
- Die dieZ'ä ri e 2. rühjahrs-Kirchenparade ] h g qu beiden Seiten der Straße
ft dcs Uniformsreglen
ei solches nach
fand heute Vormittag 11 Uhr Unter den Linden |
prägung von neuer Silber-Schetdemünze auf Rechnun
Forsten ist Abschrjft derdeiYuziehenden Sechskreuzerftücke mit der Jahreszahl 1848
Die Allerhöchstem
Befehle gemäß dazu kommandirten Truppentheile der hiefigen Garde-
Infanterie hatten in felgender auf der südlichen Seite, der
dieses E.!affes zugefertigt worden.
en und Genossen wegen Königsberg, 2, April-
neten arkort Duncker 131219011 Buns «7 AnlageHeincs ,J'lutbhafe11s auf der Insel Norderney, 3) Antrag („npu Ztg.)
un 1 9. Der Finanz-Minister wird ermächtigt, auf Rechnung
Der Ober-Präst- der zweiten Hälfte jenes Betrages anneuer Scheidenn'in e welche t hier angelangt fur die zur Einziehung gclqngenden SecHSkreULerstückeTZ Hnit der
Weise Aufstellung genommen:
- -- dent unserer Provinz, von Lmden-Promenade zunachst,
und läßt sich morgen die Mitgli des Provinzialschul- und des M Gumbinnen, 2. April.
der Ab eordnctcn Hagen und Genossen, betreffend die Verord- nung €[“Les Bundespräfidiums vom 22. Dezember 1868 wegen Einführung der in Preußen geltenden Vorschrtften uber dte
der Militärpersonen zu den Kommunalauflagen
orn, [| heu eder" der König ' 'nalkollegi . T. B.)
die 3 Bataillone des 2. Gaebe- Regiments zu Fuß mit dem rechten Flügel vor dem Ntederlan- dischen Palais und befehligt dur
lichen Regierung, ck den Oberst und Flügel-Adju- ums vorstellen. Heranziehung
Jahreszahl 1848 Ynd 1849 un Sinne ch Arti seßes vom 1. Jul: 1868, Reichsgeseßblatt Nr. 84, auszuprägen
Gestern Abend ÜÜ, schon ÖÉYZÜWMM BMW VW fünf Miklionen Gulden in die gefangenen Exceden- neuer Scherdemunze auspragen zu lassen und in Umlauf zu r 'AUSführung des Vor- Wen.-
chlos- _- Am 31. März verschied in Wien der K. K. FZM.
tanten Sr. Majestät des König schließend die 3 Batmllone des fehli t durch den Oberst uyd önigs v. Werder, betde terie-Brigade bildend, unter Befehl pes Gene _ - auf der nördlichen Seite der Lmdcnpromenade 1716 3 Batail- lone des Kaiser Alexander Garde- fehligt durch den Oberst Knappe v.
Grafen v. Kaniß, daran an- Garde-Füstlier-Re iments, be- lügel = Adjutanten egimcnter,
machte ein, Volkshaufen den Vers ten zu befreien , wurde jcdoch an de habens verhindert. sen, cine Deputation an den Ober- Preußen abgehen zu lassen, für Arbeitslose petitioniren soU. Stralsund, ]. April. Dcr Re
im ganzen Bundesgebiet, 4) Bericht der Petitionskommisfion.
r. Majestät die 2. Garde-Infan- ral-Majors v. Pape;
Heute haben die Stadtverordneten bes
Präsidenten der welche um Be
Angekommen: Se. Excellenz der General-Lieutenatxt und Commandeur der 3. Division, vor) Weeder , von Stettm. cht der Prinz Hetnrtch )(111. Reuß von
Provinz
schaffung von Arbeit Peskl), ]. April. Se. Durchlau , . , : . Schwerin. Grenadter Regrments Nr. 1, be
Knapvstädt, daran anschließend
Wilhelm Freiherr v. LebFeltern im 83. Lebensjahre.
. ( r. Z.) Anläßlich der Cr (1 run en ber den jungften Wahlen hat das Ministerium gestfer21 ULLWV
gZ-Präsident Gra Zuziehung, bedeytender Persönlichkeiten der Deakpartei Bera- an, daß er ausf thungen uber eme Reform des Wahlgeseßes begonnen. Das
von Krassow zeigt im »Strals. A Gesm1dheitsrüchfichten s erbeten und zum 1. Ap
Bayern.
n1tsbl.«“ eine Entlassung aus ril 01: erhalten habe. 31. März.
E cellenz der Staats- und Minister für
Ab erei : Se. g | ngelegenheiten, von Selch ow , nach
die landwirthschaftlichen Hinterpommern,
die 3 Bataillone dcs Kaiser Fraj Nr. 2, befehligt durch den OberstFr das Garde-Schüßen-Batatllon, nant v. Besser,
13 Garde-Grenadier-Regiments brn. v.Meden1, und zum Schluß befehligt durch den Oberst-Lteute-
dem Staatsdienst pWMVkÖsM 184861:
[eßtgenannte Truppentheile M U n ch e 11, Der K ö ni
Wahlgesey soll ab escba t und ' d Vedurfmsse des Landes entsprechenderes ggeschafsxfen werd??? em
- *- Die Deak-Partet ewan [) d 1 von „ „_ g n, ex en Wa [en von der Faß Xr an Lmken 30, von der außersten Linken 17 und ?.)erlor an die
Der General-Major und Commandcur der 4. Garde-
zu einer kombinirten . Jnfanterie-Brigadc Freiherr, v on Loén, nach Dessau.
gt unter Befehl des General- nfanterie-Brigade
dem mehrwöchentlicben Unwo dem ersten schönen Ta - Der von'der
hlsein so weit genesen, wieder attsfahren darf. öniglichen Staatsre
Garde-Infanterie-Brigade vereint Majors und Commandeurs der
3. Garde-J
e Linke 22, also im Ganzen 14 Man-
g eingebrachte date. Die Linke gewann von der äußersten Linken 3, verlor
v. Vudrißki. der General-L tcrie-Division v. Löwen Aufstellung gegenüber, ' ' , Palais hatten die in Berlm garmsomr Zeit hier anwesenden Generale und Of zwar die Offizier-Corps Die Tru
Die gesammte Parade-Aufstell ieutenant und Commandeur de feld. Dem_ rechten Flü
also U18 - a - 1718
ung kommandirte 2. Garde-Infan- gel der Parade- dem Niederländischen enden, sowie die zur fiziere Aufsteljung ge- corpsweise nach der zugc und in .
Berlin, 3. April. Allergnädigst geruht: dee stein-Sayn, zur Zett, 1 _ des von Ihrer Majestät der Kön , verliehenen Theresien-Ordens zu erthetlen.
Se, Majestät der Könighaben Gräfin Eleonore Sayn-thtgen- die Erlaubniß zur Anlegung igin-Mutter von "Bayern thr
neue Geseßentwurf, so eben mit den unterscheidet sich, von dem frühere der frühere Gcseße Instanz über di trennt der gegenwärtige Verwaltun und von
die Verwaltungs Motiven veröffent ck nach einer Mitx n Geseßentwurf Utwurf den Verwaltungs-G e Behörden der aktiven Entwurf das g von dem der Verwaltu ohne jedoch das öffentlichen Rechtes altung im Damit werde, wie 1) sehr wesentlicher Vortheil erreicht gegenwärtigen Systems sei, im Widers
ge-rickytsbarkeit betr., isi
YerFlbe ke ca“, ' Während ertchtshof als [eßte Verwaltun Gebiet der tchtsbarkeit objektiv von dem . bestimmten Ge- _ wetteren Sinne auszu- 16 Motive hervorheben, ein Em weiterer Vortheil des hren_d der frühere Entwurf emfschlagenden Spezial- grhndeten Zeitrichtung gerichtshofe eine und damit die cdürftigen Gegen- st unzweckmäßigen bezüglichen Rechts- nmehrige Entwurf , ulassen, durchaus entltchen Punkte stimmen der neue lediglich als det, demselben den Es sei dieses che Staatsregierung unbe- könne sie ein Bedürfnis; mit Rücksicht vielleicht jeyt stehenden Ein-
worden. heilung der xSÜd. höchst wes
n Rom,
nommen und Anciennetät. drei Gliedern in Linie Se. Majestät dcr Kön dem rechten Flügel der Parade gcschricbencn Front-Rapport entge aufgesteklten Generale u sogleich zur Be bei sich die G Nachdem
J sthe, , ' Ppen waren im arade-An Personal - Veranderungen. PWM. P Durch Allerhöchste Ordre. _ Michclis , Justiz-Rath, Div. Auditeur der 21.D1v., Div. Auditeur der 16. Div., der Rang der Corps- gung der Unis. ders. verltehen. Durch Verfügung des H a g e l w e i d e , Jntendantur- Armee-Corps, zu der li ng, Sekretariats-A sistcnt zu der Jntendantur des, 111. D o rm a g en, Zahlmetstcr- Rhein. Landw. Regts. Nr. 25, 7. Rhein. Inf. Regts. Nr. 69 ernannt. _
unten auf, durch die Natur des sammtgebiete dcr Verw scheiden.
I)iilitär-Juftiz-Beamte. erschienen um 11 Uhr bei
tfsteklung, nahmen den vor- gen, begrüßten die. 715-721-ng r-Corps und schritten dann estelltcn Paradefronten, wo- Ucrhöchsten Suite anschlossen. bgeschritten waren, begaben chftsich mit dem Gefolge nahmen Truppen
18. Mär JUZ- JU „ _ Auditcure nut der Beftzaytß zur Anse - Beamte" der Milttar =Vertya Kriegs-Ministcriums. Den 14. Mar . Sekretär von der Jntendantur des IT].
dantur dcs Garde-Corps verseßt. Wend von der Jntcndantur des Garde-Corps
Armee-Corps Verseßt Aspirant vom 2. Bat. (Eupen) ]. zum Zahlm. bei dem 2. Bat.
nd OffiZie sichtigung der aufg eneralität 2c. der A die beiden Fronten (1 Se. Majestät der König Aller Play am
_ daß, wä pruch nut zahlreichen mit einer nicht unbe im Verwaltungs erhalten Durchführung 6 barkeit einer höch eHen, sowie die Kosten der ck zu erhöhen drvhte, der nu zwei Instanzen 3113 anderen wes beiden Entwürfe zu die Verwaltungsgerichte
Institut auf und vermei Charakter einer politischen Institution Gesichtspunkt, den die Köni dingt festhalten müsse. zur Schaffun auf die mögl
Den 19. März. cknach dem der Blücher = Statue sich während dieser Zeit zum Parademarsch in Zü mehr ein Mal in Zugfr niglichen Hoheiten der Kronpri Karl, Albrecht Sohn, kommandirende Genera Württemberg, Se. burg = Rudolstadt, Regiments Nr. 4, sowie eine Ihre Majestät die K Prinzessinnen dcs Königliche aus den Fenstern des Prinz Nach beendeter Parade 11 auf dem Platze am Opernha entgegen und kehrten darauf ein Dejeuner stattfand, zu stellung befindlich gewes erhalten hatten. dcm Vorbeimar
Opernhau Aufstellung. ' bei der Statue König Friedrichs 11. gen formirt und erfolgte derselbe nun- Vei der Parade waren Ihre Kö- nz, die Prinzen Albrecht, Adalbert, Georg und Ale a [ des Gaßde-Corps Durchlaucht der Erbprinz Major ck 13 811116 des We
Instanz nicht selten einer sehr rasche stände der Verrvaltungsgerichts Verzögerung auszus sprechung erhebli den Grundgedan
schaffen
“Nichtan'jtliches. Verlin,3.April.* Se.Majestätdch_önig r die hier garnisonircnde Garde-ananterte d1e enparade ab, empfingen den nach annffurt n General-Lieutenaut und General-Adjutanten
, nahmen den Vortrag des Militärkabinets ent- Minister - Präsidenten Grafen
- 11 dem estrigen Bericht auf S. 1358 I 9 «Graf Frankenberga, anstellt: »Profeffor
glichen Palais ein Diner statt. - stät die Königin mit Ihrer herzogin von Baden der Parade ärisches Dejeuner im Königlichen
Friedrich nder, der ugust von Georg zu Schwarz- stfältschen Kürasfier- zahlreiche Generalität anwesend.
önigin und die hier anwesenden n Hauses sahen dem Vorbeimarsch sinnen-Palais zu. „
ahmenSe.Majeftät derKöntg use noch Meldungen von Offizieren nach dem Palais zurück, woselbst welchem die in der Parade- ndStabsoffiziereEinladung uppcntheile, welche sich nach 1: Schloßbrücke gesammelt klingendem Spiel von der ts zu Fuß nach dem König- während die Truppen in ihre
ken, nur Preußen.
hielten heute übe Frühjahrs - Kirch M. abgehende von Boyen , gegen und arbeiteten unt dem von Bismarck.
dagegen die Entwurf faßt administratives
WMMM.
zu geben.
Eincstheils g einer neuen politischen icherweise daraus nicht erwarteten Wirkungen und richtungen des bayerschen Verfass kennen und andernth mäßigen Existenz des Rechte, welche die Ges 1hr und ihren Organ aktiven Verwaltung zwar erst in der Feststellung der kü waltungsgerichte zum Praktischen A hier schon Erwäl; tung für die Ven gleich die von der Köni erachtete Grenze der Zerfällt der Entwurf dte für sämmtliche Verwaltun baren Grundsäye aufstellt, ins waltungsgerichtsbarkeit festsexzt u gsgerichte im Allgemeinen vierte behandeln dies nen Verwaltungsgerichte,“ bewortretenden Kompetenz trifft die erforderlichen S Oesterreich-Unga und der Großherzog von Tch von Pest
Zeile 12 von Jnsiitution
hervorgehenden , aufdie bereits be nngsrechtes in keiner Weise er- es im Interesse der verfa hre absolutePflicht erkem eße in Fragen von politis en eingeräumt haben, «„U vorznbehalten.
oben, ist zu lesen: Frankenberger. _ ' , _ Gestern fand xm Kö_m Heute wohnte Ihre Ma1e Königlichen Hohett der Greß bei, nach welcher em tmllt Palais stattfand. „ , _ Se. Königltche Hoheit der Kron militärische Melduygerx entgegen und v. Minutoli aus Liegmy. ;- empfing dte
eil? müsse sie
enen Generaleu Staats als i
Die Fahnen der Tr sch in der Nähe de wurden demnächst unter 1. Compagnie des 2. Ga lieben Palais
cher Tragweite ch künftig der tspunkt komme nftigen Kompetenz der Ver- , aUein er müsse entlicher Bedeu- cheine und zu- 1überschreitbar Formell von denen der erste leichmc'ißig anwend- sondere den Umfang der Ver- nd dieOrganisation der Ver- vorzeichnet, der zweite, dritte 6 Organisation der ver t das Verfahren bei [rt und der sechste
prinz nahm gestern empfing den Baron re Königliche Hoheit die Kron- räfin Arnim-Boißenburg, nebst Töchtern.
) SiYm
rde-Regimen Dieser Gesich wieder abgebracht,
resp. Kasernements zurückkehrten.
* Dcr Finanz-Ministcr Frei eben Regierung 25. v. M. eröffnet, daß Uniformsrcglements „ be a mten einc Abänderung der Vor 31. März 1837 über den Waffengebra bezweckt werden können noch solleU. E J. 11 der Försterinstrt mtexxbriAusübung des D en müßen ,
usdrucke nung finden, weil er von g des ganzen Entwurfes glichen Staatsregierung als 111 ganzen Organis in sechs Ab
prinzessin Gräfin Schulenburg,
- In der gestrigen (zehnten des Norddeutschen Bundes führt Präsidium vorgelegte sel: Stcmpelsteucr , arken , sowie (:
herr von der Heydt hat der „ kg auf einen Bericht unterm urch d1e Bestimmung unter 1). 7 des e Königlich schrift des Z. 2 des Geseßcs vom uch der Forstbeamten nicht hat s hat dadurch,in Uebereinstim- vom 23. Oktober ["'-, wo- ienstes imWaldcimmer arische- Hinweisung ben und auf deren „ In so weit es die Erörterung chrift des Z. 2 des Gefeßls 1, komme daher der Z"“ wie vor nicht in Betracht,
rtheilun Königli zu Mcrsebu
dcs Bundesraths undeskanzler den 11 Geseßentwürfe, be- 6) die Anfertigung von ) ('in von der Civilprozeß- r Geseßentwurf, betreffend erhalb des Bundesgebiets, sen. Es folgten verwaltun über die Berechnung der Mat
Feststellun
ation präzisirt. schnitte , Igerichte g
für di Vorsiß. Die vom treffend 8) die Wech Telegraphen - Freim , Ordnungs-Kommisston ausgearbeit die Gewährung der Rechtshülfe inn wurden den betreffenden AuSschüffe Ausschußberichte Über die Etats der Marine der Militärvcrwaltung, beiträge und über dle " Norddeutschen Bundes fur 1870. Mehrere an den Bundesrat
an die betreffenden AuZschüsse.
mung mit dem nach dieForstbea Uniform trag auf diese Vorschrift der Die strenge Erfüllung bingewir bei vorkommenden
n überwie
nur eine disziplin stinstruktion gege kt werdcn sollex. Waffengebrauchsfällen um Frage fich handele, ob der Vor vom 31. März 1837
halt des Uniformsregl
der fünfte ordne konflikten aller chlußbesti1nmunge1 . Wien, 2. April. Der Kaiser en fick) vorgestern früh
rikular- g des Haushalts-Etats des
ana hab h gerichtete Eingaben gingen h-Ofen nach Gödöllö begeben.
. Graf Chambord ist am 1. d. Mts. in Prag ein- getroffen.
genügt worde! cments nach
1721“
an die lthere 2,“ Gewinn 10 SiHe. Die äußerste Linke ewann
Mandate. _Aysftehend sind noch 28 Wahlen, wovongminde- stens 11 deqktsttsch ausfallen dürften, so daß 238 Deakisten 171 Oppositionellen gegenüberstehen werden.
Großbritannien und Irland. London 1. A ril. Heute Abend sind Hie Osterferien des Unterhauses ,beendeté) * QteMentster find m1Laufe des gestrigen und heutigen Tages sammtltch m der Hauptstadt eingetroffen. » Das Oberhaus
wilxd seine Siyungen am kommenden Montag wieder auf- ne men.
FrankretcH. „Paris, 2, April. Am 31. März nahm der geseygebende Körper nach den Osterferien die Sißungen wreder auf. ' Es standen zwei Jnterpellationen auf der Tages- oxdnung: Die eme von dem Deputirten Baron Jerome David, dle anderevon dem_Deputirten Picard. Der legtere wollte in Zukunft dte Vorschrtften gegen die Wahlkorruption, welche das Dekret vom 2". Febryar 1852, betreffend die Wahlen der De- Putlxten, ethalt, schärfer gehandhabt wiffen. Baron Jerome Davtd begnugte fich, dle Aufmerksat-nkeit der Regierung auf die Wahlumtrtebe zu lenken und wollte höchstens, daß Kandi- datejz, dexen„Wahl„wegen ungesetzlicher Beeinflnffung der Wäh- ler fur mchng erklart worden, bei den Nachwahlen nicht wieder als BeWerher aufgestellt werden können. Derselbe zog indeß die Jnterpellatwn zuruck , nachdem der Staatsminister Roether ]eHen _Grund zu Besorqmffen vor Wahlkorruption für Frank- L'Lllh m Abrede „gestellt hatte. Es begann die Berathung der Jyterpellatton'Ptcard , welche am folgenden Tage mit der be- mts telegraphlsck) gemeldeten Verwerfung beendet wurde.
_ _ . . V.) Nachdem Thiers in der heutigen Stßung des geseßgebenden Körpers sich in längerer Rede zu CZunsten der Erhaltung des Friedens aquesPr-Zchen hatte, erklarte der Staats-Minister Rouher: Der Friede sei notHWendtg „fur die Entwickelung der Civilisation , der Freiheit und der Größe des Landes. Die Regierung mache die eifrigsjen Anftrengungen,„mp die Fortdauer des Friedens auf dem Kon- txnent zy ermogltchen , ,auch würde nicht von der Regierung el_ne Gefahrdmm des Friedens herbeigeführt werden, sondern viel eher "durch Reden, welche an den jjmern Instétutionen des Landes rutteln und dadurch die Achtung beeinträchtigen, welche man auswärts für diese Institutionen hege.
*-- Aus Her Rede Thieréz' in der heutigen Siyung des qe- sngebenden Kyrpers [| noch zu erwähnen, daß der Redner *cr- klarte, keme fmanztelle, sondern eine Politische Rede halten zu wollen. Werse man emen Blick zurück auf die leßten sechs Jahre, so erkexme max), Haß unbestreitbar große Fortschritte verwakltcht seien, namlich das Erscheinen der“ Minister vor der thmner und die Preßfreiheit. Es bleibe aber nech sehr_v1elzuthunübrtg. Redner zählte dann die nach semer Ansicht 110ch zn Yexvilligenden Reformen auf und Ver- sicherte, daß em zuverlgsytges und aufrichtiges Einverständniß zwxschen Land undRegterung eintreten werde, wenn die Re- formen loyal bennlltgt wüxden, und schließt mit einer Warnung an dte Dyngsttc, mcht dre allgemeinen Interessen des Landes zu vernachlässi en.
, Im Sena beginnen die Verhandlungen über den Vertrag zwxschen der Stadt Paris und dem (716611 (*0-101'61' am nächsten Montage.
-* Die Wahlbro'chure: »Ein Brief an einen Wählen ist
"cls 11". des Ge-