1662
Die Angaben der Einnahmen des laufenden Monats (601. 3) find mit Vorbehalt näherer Feststellung, die Angaben
Bemerkungen.
für den entsprechenden Monat
Maßgabe der inzwischen erfolxkten Festsetzungen geschehen. 1) acl 60]. 21. Die Bau
0,00 Meilen lang, u11d.einc acpachtctc,
von 0,64 Meilen, so daß die Betriebslänge 19,554 Meilen beträgt. 2) Die Strecke 1. Dezember v. “5.
S
eröffnet.
d' Zl Die Strecke »Wächtersbacb-Steinau-c, 1,8 Meilen lang, so wie te r
ist am1.Juli v. I. und . die Strecke »Steinau-Neuhof-c, 3,9 Meilen lang, 1111115. Dezember v.I.
ecke »Fulda-Ncuhofc, 1,8 Meilen lang,
eröffnet. , 4) Diese Angaben enthalten nur den preuß. Anthexl.
5) 211118. April 1). I. ist die Strecke vOpladcn-Mixhlhcinw, 1,56 M. 1). I. die Zwägbahn »Rtttershausen-Rem- . die Strecke .»Mülhcim-Bergisch-Gladbacher, 1,24 Meilen lang, erö net. In der Gesammtlänge ist die gepachtete Strccke »Haueda-Warburga, 0,62 M.
lang, am 1. September
schetdck, 2,32 M. lang, und am 1. Dezember v.
lang, mit enthalten. „ 6) Die Strecke xRastcnburg-Lycka,
8. Dezbr. v.J. eröffnet.
Stammaktien.
die Thalftrccke »VossowSka-Brcslau-c, 16,92 M. lang, eröffnet. 8) 911 (701. 11 u, 12. Inkl. der Zweigbahn
lich auch auf die crpachtete Bahnstrecke »Roßlau-Zcrbfta.
10) Die Streckechtnpen-Venloa, 3,04 Meilen lang, ist am 1. Ja-
nuar v. J. eröffnet. 11) Die Bctriebseinnahmc bezieht fich auf die Strecke »Jrankfurt- Kohl und Frankfurt-Aschaffcnburga mit einer Gesammtlänge von 5,55 Meilen, dagegen das Anlagekapital auf 3,29 Meilen. 12) Die Zweigbahn »Rothcnkrug-Apenradea, 0,91 M, lang,
ist am 12. September v. I. dem Verkehr übergeben.
Nichtamtliches.
„ Spanien. Madrid, 19. April. Die Cor'tes find nach Wie vor 11111 der Besprechung des Verfaffungsentwurfs beschäf- tigt; vor jeder Sixzung finden vielfache Jnterpellationen statt. So hat der Marine-Ministcr Topete die Erklärung abgegeben, daß vor Cuba schon 21 Kriegsschiffe liegen und 9 fernere dahin gesandt find. Man thue alles mögliche, die Ordnung daselbst aztfrccht zu erhalten,. Im Juni Würden noch 30 Kanonenboote hmgesendet. Der Mmistcr der auswärtigen Angelegenheiten war veranlaßt, die Versicherung zu ertheilen, daß die Sthung zu dem König Ferdinanp von Portugal auf eine ehrenhafte Weise geordnet morden set. Der König selb habe dem spamschcn Gesandten m Lissabon die beruhigend en Aufschlüsse gegeben uny an dxn portugieftschen Gesandten in Madrid ein Schreiben ger1chtet, m welchem er nochmals seinen unwandelbaren Ent- schluß kund, gethan, die ihm etwa angebotene Krone abzuleh- nen. Zuglctch hqbe er sich mit Dankbarkeit gegen alle ausge- sprochen, welche sem; Kandtdatur für Spanien untcrsiüyt hätten. Es se1 nun auch wunschenswerth, die Sache auf sich beruhen zu lassen, da, Spanten 11110 Portugal in freundnachbarlichcm Ver- kehr zu emander ble1ben müßten. Ferner wurde die Erklärung ahgegehen, dre Komxnssion über die Abschaffung der Militär- Dtenftemstellung set etmg darüber, allein nur Über eine solche Ein- stellung, wod_urch das stehcnlße Heer abgeschafft würde, dieselbe er- hetsche daher em neues Gesey Über die Organisation der Landmacht 1xnd der Reserve. Da dte „besagte Abschaffung doch erst 1870 emtreten konnte, so habe dte Kommission ihren Bericht noch mcht yoUendet. Der Antrag, aUe disponiblcn Mannschaften Zur Wtederherstellung der Ordnung auf Cuba baldigst hinzu- endxn, wurde m Berathung gezogen. Der Marine-Minister exklarte ganz offen, er halte die jexzige Rekrutirung fyr Land=_ xmd Seemacht für unerläßlich, wenn man die Integrttät des Staatsgebiets aufrecht erhalten wolle. Ohne solche Rekxuttrnng habe er keine Mannschaften
fur Cuba zux Verfugng. Orcnfe und Garrido ergriffen diese Gelegenhe1t, thre Opp0s1t1011 gegen die Rekrutirung wieder auf- ?unehmen und memten, es fänden sich auch anderweitig Mann- chaften. Marqms von Sandoval, der Vize-Präsident, entgegnete, cs hgndle [ich um den 111ög11chen Verlust der InselCuba, also um d1§ Nat10nalehr02, 1919 Majorität wolle die Regierun unter- stuyen, hte Mmor1tat setandxrer Anficht. Der Minister-Éräsident brgchxe dte Debatte zur Klarh51t,1nden1 er die Bedeutung des Antrags wuxd1gte,1vclcher nur beabfichttge, der Regierung eine moralische Stärkung _zu geben. 311611 ba drohe eigentl1ch keine Gefahr, auf die nordame'mkmztsche Regterqng könne man sich verlassen, allein d1e amertkamschen Fltbuftter möge man fürchten und deshalb werde man keme Ruckstcht scheuen. Der Antrag selbst wurde
darauf mit 143 Stimmen ge en 50 angenommen Mit dieser Debatte, in welcher der Mini er- rä dent S . ' davontrug, wurde die SißunthgesYlosßn. errano den Steg
dcs verflossenen Jahres (601. 5) nach änge beträgt 18,614 Meilen. “Zum Ve- triebe gehört noch die Zjvcigbahn nach dem Saarhafen bet Malstatt, in Frankreich gelegene Strecke
rNorthcim-Herzbcrga, 3,70 Meilen lang, ist am
10,52 Meilen lang, ist am 20 (701.19. Inkl. 4,500,000 Thlr. Prioritäts-
7)Von der »Rechtcn-Oderufer-Bahna ist am 15. Novbr. 11.3.
»Biendorf-Gerlebogka. 9) Es beziehen fich dic Betriebs-Einnahmen auf 49,14 M„ näm-
nommen. , - 20. Aprtl.
- - 21. Avril.
Armee, wurde von de
der Deputirtenkam
_ 21. April.
vor. Das gesammte zum 1. Januar 1870
gabe von Nationalbank gedeckt , Millionen ergeben.
si en. 9 Millionen an und Steuer ohne Erhöhung
das zu können.
Heute seßte der Fin Exposés fort und sagte der Finanzkommission
zur Aufhebung des Zw
trage, zurückgezahlt sei. errctchen könne, müßte veranschlagende Defizit g
dieser Summe schlägt der Verkauf der Kirchengüter
nen die
den.
Baarzahlungen habens beginnen,“ zu 6Prozent Zinsen, die tisiren wären -_ die
ergeben.
also von 728 auf 788 ein Ueberscbu
w 9 s b t Fir (WZ cour a geschaff
Kixchxngütern ergiebt in Mlllwnen Lire;
folgendes Telegramm: Verschw ör u n g entdeckt.
genommen.
Griechenland. Prinz und die Prinz getroffen.
Za n o s nach Alexandri
_ Während der Krankheit des Ministers Sa Minister Zorrikla die Leitung des Mmisterii des
(W. T. B.) [ona und Saragossa stattgefundenen Nachwahlen blikanische Partei gesiegt. _ ,
In der gestrigen Cortessißun die Art. 15, 17 und 18 des Verfastungsentwurfs nach Berathung angenommen. eingebrachter Geseßentwurf ,
Verfassttngsausschusse überwiesen. Italien. Florenz, 19.April.
den Geseycntwurf, wonach auch die zum Vorbereitenden zum Militärdienst verpfltchtet werden, beendet, Mit 223 gegen 25 Stimmen wurde der das Prinzip dcs Geseßes zu genehmigen und zur der einzelnen Paragraphen überzugehen.
In der estrigen Si ung der Deputirten. kammer legte der Finan-Minixt
zufolge, 614 Millionen Frcs. Schaßbons
Am wird die Bank einen disponiblen Fonds von 64 Millionen be- Der Finanz-Minister schlägt das Defizit für 1870 auf
eingehenden Prüfung der Frage ,
Maßregel sei aber nothwendig, geW1chts im Budgets gesichert, reduzirt und die Schuld
um 50 MiUionen yermindert werden. sammen 728 Mtllwnen Fxcs. nothwendig. Zur Beschaffung _ Mmister drei Operationen vor: 1) den *“
welche der Regierung gegen Emisfion Summe von 300 M 2) Hen gesammten Schaßdienst polttamschen Bank an uvextrauen, welche zusammen 103 Mil- ltonen gegen _5 pCt. erzmsung zur Sicherheit bestellen wür-
Dte bezu lichen Verträge mit der und der Bank eien bereits abgeschlossen. sechs Monate
ß von 6 Millionen._ dann der Bank 180 MiUionen
tere Defizits übrig blieben. » In dem ausgegebenen
1870 sind die Gesammteinnahmen mit 914, die Gesammt- au-Sgaben mit 1024 Miklionen Lire aufgeführt. defizit beträgt mithin 110 Millionen.
asta hat der nnern Über,
ona, Barce. at die repu.
Bei den in Tatra
3 Wurden
ku Ein von der demokratischen Frartrjzoexk
betreffend die Reorganisation m Hause in Betracht gezogen und dF?
In der heutigenSi u Generaldiskusfion SÜW
geistlichen Stande sich
mer wurde die
Antrag angenommen, Berathung
_, er den Finanzbericht Defiztt der verflossenen Jahre bis beträgt danach, dem «W. T V
und durch die Anleihe mit welche Operationen zusammen Anfang des kommenden
der 678 Jahres
kündigt gleichzeitig
eine Reform der derselben an.
In dem Bericht drückt
schließlich der Minister die Hoffnung aus, bis zum Jahre 1875 Gleichgewicht in den Einnahmen und Ausgaben herstellen
anz-Minister den Vortrag des Finanz- in demselben: Er sei einverstanden mit der Kammer wegen Vornahme einer wie man am zweckmäßigsten angscourscs schreiten könne. 11 dieser
daß die Herstellung de Gleich- das Agio auf ein Minimum an die Bank , die 378 Millionen be- Ehe man das Gleichgewicht im Budget das gesammte, auf 300 Millionen zu edcckt und die ztrfulirenden Schayscheine Es seien demnach zu-
der Domänengesellschaft anzuvertrauen,
„ „ von Domänen-Obligatio- 111101101 vorzustrecken bereit sei; der Nationalbank und der nen-
Domänengesellschaft Die Bank werde die nach Rückzahlung ihres Gut-
3) eine Zwangsanleihe von 320 Millionen
in 10 Jahren von 1881 ab zu amor-
, gesammten Maßregeln würden, die Rück zahlung des Etsenbahnvorfchuffes
mitgerechnet, 794 Millionen
Sie würden das Gesammtdefizit um 60 Millionen,
Millionen vermehren. Es bleibe also
Im Jahre 1870 könnten
Zurückgezahlt und 1873 der werden,
Staatshaushaltsetat für
„ Die Bilan _ aus den Emnahmen 835, in Au gaben 47'6
um den Ueberschu von 36 Millionen ver- mindert sich mithin obiges Defizit. ß
» Aus M aila n d , 19. Avxil, veröffentlichen Wiener Blätter Die Behörden haben eine m az inistischs
Orsini-Vomben und chi rirte Doku-
.mente wurden mit Beschlag belegt und sechs Ver 0 tun en vor- Dic Stadt ist vollkommen ruhig. h f g
Athen , 20. April.
. (W. T. B.) Der esstn von Wales find hier ein-
- Morgen reisen Rhangabe nach Konstantinopel und
en auf ihre Posten als Gesandter
Dasselbe wird durch“ Au'sÜ *
während noch 100 Millionen _
Das Gesammt- *
Generalkonsul Griechenlands ab, Beide übxrbrin en aädschreiben des Königs Georg an den Sultan sow1e an en
Vizekönig von Aegypten.
mänien. Bukarest„20; April. Fürst Karl, we!- cher F? 17. d. nach Iaffy gere1st 1st,„ hat daselbst am 18. dte neue eiserne Brücke in Gegenwaxt emexgroßen Volksmeyge einchEiht- und Tags darayf bkl Tecutcht den Plaß bxficht1gt, auf welchem das Lager errtchtet wexden sokl. Der Furst hat bei der Bevölkerung überall den wärmsten Empfang gefunden.
land und Polen. St. Petersburg, 20. April. DasY-itxßauf der Newa hat fich in der Nacht vom 18. zum 19“ EEK Folge der Anordnungen auf der Univxrsität sind nach der „MOR. Ztg.« 37 Studenten von der Umverfität entfernt worden.
weden und Norwegey. 'Sxockhqlm, 14. Apxtl. (H HFS, Der Reichstag beschäftrgt s1ch ]qßt unt der Diskussxon deZ Köni lichen Vorschlages über die Umbudung der Orgamsa- tion der andesvertheidigung. Der von, de_n Kammern zur näheren Erörterung des Vorschlages konstttmrtx besondere Aus- schuß hat am 2. d. M. sein Gutachtxn Haruber abgegxben. Gestern begannen in beiden Kammern d1eDzskusstonxn daruber.
- Von dem Könige ist an den„Rexchstag dlc, Proposi- tion erlassen worden, der chixrung fur d1e durchedte 11011616- rige Mißerntc betroffenen Promnzen außer den bxretts bew:lltg- ten 340,000 Rthlr. noch ferner 500,000 Rthlr. fur dteses Jahr 11 zinsenfreien Anleihen anzuwetsen,“ der Staatsausschuß hat
iese Proposition dem Reichstage anempfohlen, und heute haben beide Kammern dieselbe berÜlgt. . „ ,
-- Nachdem der König am 23. Mqrz eme von dem ver- ordneten General-Feldzeugmeister eingeretcbte VorsteUuyg zur Anschaffung einer gereifeltenHi11te1ladungskat10ne geb1lltgt, hat er den Befehl zur Anschaffung xiner sqlchen Kanone erthetlt. Auch hat der König beschlossen, emen _Offtzrer des Generalstabes zur näheren Kenntnißnahnze des Fe1ds1gnalwesens thuswnde zu beordern, mit einer HKJtseuSnFrstyßmJg vxi1s1en1500 Rthlr. nach
rei Bel im 1111 er 1091 a zur _. FWI- Yie Frinzesstn Luise be ndet stch1eßt poll_kon1xnen wohl und hat den leichten Anfakl v011 Masern géznzlt'ch uber- wunden. Vorsichtshalber verläßt sie jedoch noch mcht thre Ge- mächer.
änemark. Kopenhagen, 19. Apxil. Das, vom KöniF Friedrich 71. erbaute Schloß »erderrksberg4, m_ 13er Nähe von Kopenhagen, soll vom 1. Mar an von der Offizier- schule der Armee in Gebrauch genommen werdefn. Das Schloß ist zu diesemeecke neu eingertchtet und reparxrt „worden.
-- 21.203111. (W. T. B.) .Der Consetls-anfipent Graf Frijs von Frijsenborg relst heute auf,dxe1w0chentl1chen Urlaub nach Deutschland. Der “Fxnanz- M1n1ster F01111es- bech führt interimistisch das Präsidntm und d1e auswärtxgen Angelegenheiten. .
' ika. Was in ton 17. April. (Kabeltelegramm)
Der QSUMZt hat die Ebrnethng, von Freeman Morse zum amerikanischen Konsul in London und Thoozyas Nelson zurtn mexikanischen Gesandten bestätigt. Der Prastdenx hat Basse“, einen Neger, zum amerikanischen „Gesandten bet der Repuhtts Hayti ernannt, und ist die Bestattgung des Senats bere1 erfolgt. ,' , 8 D „ fer
-- 19.21 ril. Es tft Befehl erthe1lt woxden, daß amp mit 77 Geschxßen zur Verstärkung des Umonsgeschwaders nach
' '. been ollen. , WestKid Fndea Fahneisro , 28. März. Nachmchten aus Ilch- cion vom 13. März zufolge, herrscht dase,lb_st Ruhe. 1500 e- fangene haben sich wieder 1mt Lopez veretmgt.
.___-M»-
Aus dem Wolff'schen Telegraphen-VUreau.
bur Donner ag, 22. April , Morgeps, ,Wte der » aZlHluéger Zörrespondetßta me,ldet, hat der Kömgl1chsprÉw ßi che außerordentliche Gesandte hterselbst, v. Kampß, an D H- sundheitSrückfichten einen längeren Urlaub genommen. tr teen selbe wird durch den Legatwns-Rath v. Gundlach ver e werden. ' , . „
21. A ril Abends. D1e »Preffee- schrelht 111 threr morYFYÄus abx aös anscheinend guter Jnfqrmqtton. )Ölebex den Stand der anzöfisch-belgisch§n Yugelegenhext W1rd,un da;? Paris gemeldet, daß nach Zuxuckztehung der unzuretchen, e- fundenen ersten Vertragsentwgrfe ,d1e Grundlage:) u MMZ neuen Entwurfe gegenwärtig d1skut1rt werd'en. Dlecb' t1:1)? auf die Lösung der obschwebenden' Fragen 1ft uners 11, er .
Floren , Mittwoch 21. Aprtl. Aus den AUSfuhrungen
des Finanz- inisters in der Deputirtenkammer ist noch Folgen-
1663
des nachzufragen: Die Ziffer 614 Millionen für das Gesammt-
de it am 1. Januar 1870 sekt |ck folqendern19ßxn zufsiämmen: Gcsammtdefizit zu, Ende 1868: 313. Mt-llto: nen, Defizit pro 1869: 75 Mtllwnen, M an d1e Etsen-
501 11 e'ell aften noch zu leistenden Zuschüsse, zweifelhafte Au)ss?ä1ndeschund diverse Ausgaben: 225 Mtlltonen. Betreffs des bereits gemeldeten Steuerrefoxn1-511rojektes bemerkte der Minister, die Regierung beabfichttge weder Erhöhunxx der bestehenden, noch Schaffung neuer Stquxrn. Dre Mehr- einnahmen soUen lediglich der Reorgqmstrung der direkten Steuern und den Vereinfachungen m dem Modus „der Steuererhebung entspringen, einc Voxlgge werde htexuber ein ebracht werden. Aus der Reorgamfirun ,d_er stäpxtschxn Zößle sei allein eine Mehreinnahmq von 20 Ttlltonen ]ahrl1ch berechnet. Ferner seien aus den Ktrchcnmxtery, Ungerechnex 131e schon verwirklichten Verkäufe, noch„mtt Le1cht1g1e1t 500 Mtllto- nen zu realisiren. Uebrigens, crklgrte dcr Munster, 1| 111 An- schlag zu bringen, daß se1t 1867 M Ausgaben stch konstaxzt vex- mindert, die Einnahmen vermehrt haben. Mehrere, fur d1e Reorganisation der Armee und 'der Flotte erforderltche Aus- gaben können auf eine lange Rothe 11011 Jahre11 verthe1l,t wer- den, was um so thnnlicher ist, 01,6 010 1t_altemsche Reg1_erung gegenwärtig mit den übrigen Machten 111 besten Beztehun- en e t. „ „ g ß [horcnz, Donnerstag, 22. April, Morgens. D1e »Jtalte- veröLZentlicht folgende Depesche aus Tunis voxn 20. d.: Der Bey von Tunis hat, unter Annull1rung_der fruheren Verträge, die Unifikation der Staatsschulden dekrettrt.
-.. ... *..__._-
Statistische Nachrichten.
-- Nr. 9 des 14. ahrgangs der »ZeItschmft des Köntgl. sächsischen statistiscKen BureauZ-„(er'tember 1868) hat so_lo genden Inhalt: Die Michaeliétmeffe zu Le1pz1g 1m Ithe 1868. - Dte am 3. Dezember 1867 im Königreiche Sachsen ausgefuhrte Z-leveremsä und Nordbundeszählung. 17. Dre emzelnen Stadte und uber 200 Einwohner zählenden Dörfer. Ueberficht der Resultate; a_us „dcn me- teorologischen Beobachtungen, angestellt auf den Kömgltch sachffschcn Stationen. Mitgetheilt nach den Zußammxnstellun en 1111 stattft1schen Bureau von Prof. 1)r. C. Bruhns 11) Letpztg. onat September 1868. - Betriebsübcrficht der Königl.sachs. StaaTs- und der m StaaétZZ- verwaltung befindlichen Privateiscnbahnen vom Monat September 18 , Im 10. Hefte der »Statiftischen Nachrtchten Über das Groß- herzogtbum Oldenburgs findet sich folgende verglexchende P oft§|at1st tk für den deutsch-ö|erreichischen Postvexetnth. 1865. Qs'kamen an Briefen auf den Kopf der Bevölkerung 1m ganzen Postverem 5,49 Stück, in Württemberg 9,23, Sachsen 8,751, Bolzen 8,69, Preußen 7,90 (darunter Birkenfeld 5,05), Mecklenburg-Schwerm 7,214, Brczunschwctg 7,18, Thurn-Ta is 7,18, Oldenburg 7,08, Bayexn 6,66, Luxembprg 6,16, Hannover ,99, Mcckk-Streliß 5,91,Oefixrrc1ch 3,92. Gewöhnlichk Packete kamen an: pr. Kopf der Bevölkerung 1111 ganzenPosjvere1n3,t0- Pfund (0,44 Stück), in Sachsen 8,04,Pf., Preußen 7,11 (darunlxr Birkenfeld 5,69), Mecklenburg - Schwerin 6,14, Meckleyburg - Strx 13 5,96, Braunschweig 5,22, Oldenburg 5,17, Thurn-Taxts 5,09, Wuxt- tcmberg 4,48, annover 3,98, Baden 2,79, Bayern 2,07 , Oeßerrxzch 0,09 Pf. Für ie' abgegangenen Packete stellen fich dre Prozentsase fast ebenso. Dic angekommenen G'eldsendungcn betrugen pro Kopf im. gan en Postverein 58,41 Thlr., 111 Sachsen 101,12, Braunschwetg 98,70, Bayern 82,23, Thurn-Taxis 68,29, Preußen 68,20 (darunter Birkenfeld 28,77), Hannover 64,42, Baden 58,55, Mecklenbuxg-Schwe- rin 56,44, Württemberg 49,32, Oldenburg 47,63, Oesterretch 46,82, Mecklenburg-Streliß 46,57. Die abgegaßgenen Gcldsendquen ergeben iemlich gletcthäße. An Nachnahmescnoungcn und Baaremzahlun en ?amen im Postverein nur 0,06 St. und 0,18 Thlr. resp; 0,08 t. und 1,20 Thlr. bei den angekommenen und Fenau ebensov1el_b01„ den abgegangenen Sendungen auf dcn Kopf" der evßlkexung. Ww uber- gehen die Vertheilung dieser kleinen Betrage auf dte emzelnxn Staaten, bemerken jedoch, daß bei den angekomm'enen Baaremzahlungen Preußen mit 3,92 Thlr. pro Kopf (davon B1rkcnfeld 2,47 Thlr.) und M. Schwerin mit 3,05 Thlr. Weit Über den Durchschmtt (1,20"Thlr.) hinausgehen. An Zeitungen sind tm gan cn Vercm 3,01 Styck pro Kopf versendet worden, in Bayern 10,00, ldenbxrg'8,84, Wurttem- berg 7,51, BraunschWeig 5,00, Baden 5,11, Thurn-„YaYs 4,62, Preußez: 3,99, Sachsen 3,75, M. Schweri'n 3,42, Hannover ,37, M. StrZM 1,59, Luxemburg 1,02, Oesterretcl) 0,96 Stück pro Kopf der e- völkerung.
LandWirthfckast.
- 1 Re ierun sbezirk Münster ist dze'Wmterung. durch dte Kälte uIZjTrocYenheitgim März etwas beschadtgt wortzen, der KlJe ist vielfach ausgegan en und der Roggetz hat auf hohen dyrrem Sa? - ackcr ein röthliches ??nsehen erhalten, zetgt aber 1n1 Ucbrtqen, wte er Weizen, eincn befriedigenden Stand. Dre Aussaatjder Sommerung ist durch die Kälte verzögert wordnxo Das Vieh _1ft gluckltch durch- wintert und der Futtermangel „besettt t.. Dcr anhandel war 111 leßter Zeit sehr bedeutend, RindV1eh jun ]unge Schwyeme wamxthocb im reise. Auf einem 'zu Harsewmkel am 19. Marz abgehalencn Klee amenmarkt wurden 500 Ctr. zu Markt gebracht; der Hande XF: indessen nicht lebhaft; bessere Waare wurde zu 13-13; Thlr. pro . verkauft.