1889 / 267 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 08 Nov 1889 18:00:01 GMT) scan diff

für das neue Anleben ein Zinsfuß von 3; % gewählt wird. Was die 4% Staatöscbuld betrifft, so ist fieberem Vernebmzn nach eine Umwandlung derselben unter den dermaligen Verbaltmffen nicht beabsichtigt.“ aden. KarlSruhe, 6. November. _ (Kurier. tg.) eu e Mittag kamen, von Sigmaringen emtreffend,_ hre öniglichen Hoheiten die Gräfin von [andern mit den Prinzessinnen Henriette und Io ephme von Bel- gien zum Besuch bei den Höchsten Herrschaften _an. Ihre Königlichen Ho eiten der Großherzog und dre Groß- herzogin emp ngen die hohen Verw_andten am Bab__n of und geleiteten fie nach dem Großherzoglichen Schlosse. Ho st- dieselben werden bis zum Abend verweilen und gedenken egen 9 Uhr über Straßburg und Luxemburg nach Brüssel Fetmzukehren.

Mecklenbur - Strelilz. N e u | r eliß , 7. November. Meckl. Nachr.) estern kam Se. Durchlaucht der r_| _von cha umburngi p _e hier an und stattete Sr. Königlichen Hoheit dem Er oZ herz o g einen Besuch ab. Heute tmfft YU? Kaiserliche Hoheit die verwrttwete H e r z 0 gr n _G e o rg zu ecklen burg mit Ihrer Hoheit der Herzogin Helene auf der Durchreise nach _ R e mplin zu kurzem Besuch des Herzoglichen Hofes hier em. Sachsen - Weimar - Eisenath. W eimar, 7. quetnber. Ihre Königliche Hoheit die G ro ß [) e rz o g i n ist von Hemnchau heute hier wieder eingetroffen.

Oefterreiäx-Ungarn. Wien,_8. November. (_W. T. B.) Tor Minister des Aeußeren, Gra1Kézlnoky, _ck von der Reise nach Friedrichéruh heute wxeder hierher zuruckgekehrt.

Die General-Synode_des helvetischen Bekennt- nisses hielt gestern ihre feierliche Schlußftßung a_b. Nach der Wahl des Synodal-AUS1chuffes gedachte Superintendent Szalatna des huldvollen Wohlwollens, welches dxr Kaiser der General-“ynode bewiesen habe, und bracht? em _dreifaches Hoch auf den Monarchen aus, in welches dre Ver1ammlung begeistert einstimmte. _

Prag, 7. November. (W. T. B.) In _der de_utrgen Sißung dcs böhmischen Landtages mottvtrte Rrsger, unter wiederholten lärmenden Kundgebungen _dkr Jungczechen und aus dem Zuhörerraume den Antrag, über dn? vorgeschlagene Adresse zur motivirten Tage§ordnungUherzugxhen. Julius Gregr wies die persönltchen Angnffe Rieger?- zurück. Eduard Gregr vertheidigte rn [an er R__ede_d1e Adresse. Prinz Schwarzenberg führte gus, as boh_m11_che Staatérecht könne nur innerhalb der Vermffnng verwrrkltcht

«wxden er.1znd se_in GenoZO VLrWteg einzig und allem den Worten des Kat ers. , um_ Schwarzenberg gegen jede Zweithetlung des Landré), nur unter Festhaltung der staatSrechtlichen Formrn .jei_die Herstellung des inneren Friedens des Landes mögltch. DLS Debatte wrrd morgen fortgesth werden. _

Troppau, 7. November. (W. TB.) An der heutigen Sißung des schlesischen Landtages nah_m der_ Fürst- bischof von Breslau, Dr. Kopp, Theil und leistete seme An- gelobung als Mitglied des Landtages.

Klagenfurt, 7. November. (W. T. _B.) Der Land- tag für Kärnten hat den Antrag, dre Regierung um eetgnete Schritte zu ersuchen, welche die Einfuhr _von ine nach Bayern ermöglichen, an den volksw1rth- 1cha1tlichen Ausschuß verwie1en.

Budapest, 8. November. (W. T. V.) Der Stgats- Minister Graf BiSMarck ist gleichzeitig mit dem Gesolge des Alierhöchsten Hofstaats gestern 10% _Uhr Abends mittels Expreßzuges der Oesterreichisch - Ungarischen Staats- bahn hier eingetroffen und wurde am Bahnhofs von dem General:Konsui Freiherrn von Pleffen begrüßt. (_Hraf BiSnmrck stieg im General-Konsulat ab und wird den heutigen Tag über in Pest verweilen. Das Gefolge reist heute Abxnd nach Venedig ab, um fich dort ?hren Majestäten dem Kaiser und der Kaiserin wieder anzus ießen.

Großbritannien und Irland. London, 7. November. (W. T. B.) Zum Präsident_en des Graf1chaftsraths von London wurde Lord No1ebery wiedergewählt.

Frankreich. Paris, 7. November. Gestern Abend haben sich der „Köln. ZtZ.“ zufolge 31 boulangiitische Abge- ordnete zum Boulangi1ten-Kongreß nach Jer1ey begeben. Eine bou lan istische Versammlung, in der 118 Aus1chüffe der Seine dur 250 Abge1gndte vertreten waren, beschloß gesxern, bei Gelegenheit der Eröffnung der Kammer eine revi1io- niftische Kundgebung auf der Place de la Conwrde zu veranstalten. Die augenblicklich hier anwesenden republikanischen Deputirten, etwa 60 an der Zahl, hielten, wie „W. T. B.“ meldet, heute_im Palais

ourbon eine Versammlung ab. Es wurde einstimmig be- schlossen, daß die zur republikanischen MehrZeit geYärenden Deputirten am 11. d. M., Nachmittags, im alais ourbon Behufs der Verständigung über die vorzunehmende Bureau- wahl zu einer Versammlung zusammentreten 1olien._ Der Antrag Reinach's, dre boulangistischen Deputtrten von die1er Versammlung außzuschließen, wurde ange- nommen.

- 8. Nov:*mber. (W. T. B.) Bei dem Jahresbankett des „Journal des Debats“ hielt Léon Say eine Rede, in welcher er die gemäßigte Po litik darlegte, welche die Wähler bei den leßten Wahlen verlangt_hälten. Eine Allen offene Republik sei nothwendig, welche dte Fähigkeit habe, zu einer wirklich nationalen Regierungsform zu werden indem fie eine unzweideutige, klare Politik einhalte und _518 Strenge gewisser (Hefe e in ihrer Ausführung mildere. Dre Kammern müßten das leichgewicht im Budget hersteilen, mit klugen Reformen vorgehen und der PresZe und dem Parlament die ihnen noth-

wendigen Freiheiten la en. (W. T. B.) Heute

Italien. Rom, 7. November. Vormuxag wurde in der Sixtinischen Kapelle in An- wesenheit des Papstes ein Trauergottesdienst für den v_er_s_wrbenen König pon Portugal abgehaltcn. Die Kar- drnalx und der päpstliche Hofstaat woknten der Trauerfeier- ltchkett bet. _ Monsignore Nocella biet eine Gedenkrede, in welc_he_r er __die Verdienste des dahingeschiedenen Königs um die Reltgwn rnhmte. Am Schlusse der Feier ertheilte der Papst dre Absolution.

Griechenland. Athen, 7. Noöember. (W. T. B.) Der Yrmz von Wales “(| heute hier wieder eingetroffen. Der_ roßfürst-Thronfolger von Rußland hat seine Abretse auf nächsten Sonntag festgesetzt.

W.“

Schluss protestirke “Prinz '

Parlamentarische Nachrichten.

In der euti en (11.)Sißungdes_ Reichstages, welcher der Staats-Ziiniter 131“. von quttrcher, der Staatssekretär Frei err von Malßahn-Gülß und der Präfident der Rei sbank von Dechend bewohnten, stand auf der Tages- ordnung die erfie Berathung des Gesetzentwurfs, be- treffend die Abänderung des Bankgesehes vom 14. März 1875. _ Abg. Gras Udo zu Stolherg-Werntgerode spraxh im Namen der Mehrheit, aber mcht aller seiner Freunde_ die Meinung aus, daß der Yitpunkt gekommen set, _dre Reichs- bank in den Vefiß des sichs überzuführen. D1e_ Verstaat- lichung sei zu wünschen aus volkszv1rthschaftl1chen und1 finanZieUen Gründen. Die Leitung der Reichsbank herbe _fich wohl gut ewährt, aber die_ Reichsbank abe hauptsachlich doch ihre Thätigkeit den großen Finanzkrä en zu Gebote gefiellt; das sei daraus zu schließen, daß die Znnahme _de_r Suxnme der Wechsel- und Lonibarddarlehne unverhaltmßmaßtg starker _1'91 als die Zahl die1er Darlekne. Allerding? konne ine Bani nicht jedem einzelnen Handmer er und Landmrth Kredit gewahren, aber den Genossenschaften gegenüber müßte dies mehr als bis- ?er geschehen. Ein staatliches Instant würde dteser An- orderung mehr entsprechen können als em _Akttenunternehmen. Besonders aber spreche für die VerstaatltcLZung, paß dre _Er- träge für das Reich bisher ger1ng_e ewe en s_eten. Diese Erträge müßten gehoben werden. DLL xgamsthn der Bank könnte bei der Versiaatlichun im Wesentlichen dieselbe hlerbxn. Die Zettelbanken könnten au echterhqllen Herden. __ _D12 Em- wendungen ge en das reine Reichsinstrxut seren hmfailig. Man fürchte in en einer großen Krise könnte das Reich zu sßhr in itleidenschaft _gezogen werden._ In schweren Kri1_en werde aber nicht die Bank dem Reich, _sondern _das _thch der Bank helfen müssen. Auch der Hinwets auf d_1e Moglich- keit einer Kriegsgefahr könne von dxr Verstaatlichung mcht zurückhalten, denn der Feind würde kemen Unterschied machen zwischen dem Gelde, das dem Reich, und solchem, das Prwatezn gehöre. Redner beantraZte die _Vorberathung der Vorlage 111 einer Kommission von 2 Mitgliedern. _ _ _ Abg. Büsing erklärte, daß die Nat_10na1lrberalen em- müthig 'der Vorlage zustimmten. Die bisherige Grundver- faffung der Bank habe sich vorzüglich bewährt. Die Bank habe in der Zeit ihres Bestehens den Ge_ldverkeh_r _stetH so ge- regelt, daß keine Klage laut geworden, dre Schwierigkeiten dßs Uebergangs zur neuen Währun seien durch die Reichsbank 1o überwunden worden, daß fie da ür den _alxgememxn Dank v_er- dient habe. Die Geschäftsführung ser stets nicht bloß tm Intereffe der Antheilseigner, sondern m Hem der Gesammt- Seit erfolgt. Die in den Motiven zur Vor; ze fiir die ander-

éifige GeDinnvérthUng gekeüd'ßkmaTtén'GMti'öé"1'eiek“

durchaus zutre end. Jm Kriegsfalle würde der Feind vor der Privat,- eichsbank wohl stiÜe stehen. Sollten bei der Verstaatlichung der Bank die excesfiven Forderungen der Landwirthschaft und der kleinen Handwerker ihre ErfüUung finden, so würde das in der That eine Gefährdun der Bank bedeuten. Die Reichsbank laufe auY Gefahr, na_ _der Ver- staatlichung in den Streit der politis en Parteien hmetngezogen zu werden. Die Fühlung mit der hohen_ ina_nz würde ferner verloren gehen, 1a, es .::-.üröe fich vtelcht t eme Gegnerschaft zwischen der hohen Finanz und per Reichsbank heraysbttden, und in diesem Kam fe müßte bet der Kapitalkräftigkeit unserer hohen Finanz die eicbsbank unterliegen.

Bet Schluß des Blattes nahm Abg. Gump das Wort.

(Der Schlußbericht über die gestrige Si ung des Reichstages befindet fich in der Ersten eilage.)

Zeitungsstinmten.

Die „National-Zeitung“ schreibt: _ _

,Die deutscb-frn'finnige Fraktion bat bekanntlich tt_n Reichstag? den Antrag auf Abschaffung einer gar nicht bestebxnden (Hinricbiung erna;- bracbt, den auf Abschaffung eines .obligatorixcbcn Arbettk-bnÖeS' fur Bergarbeiter Die Preffe ker FraYtion bat inzwijcbcn zugeben muffxn, _daß ein solches Arbeitsbuch nicbt exi1tirt, sondern nur der .Ab_kehr1chein', Weicher lediglich über das lexzte Arbeitsverhaltniß Auskumt _ertbetli. Nun kommt die demokratiscbZ „Frankf; Ztg und spricht dre Anficht aus, daß im Interone der Sicherheit des Bergwerks- betricbes auch die Abkebrscbeine bcibebaltennverizen müßten; _sie will nur für dieselben besondere Formulare_ eingefuhrt und sonstige Vorschriften erlaffen wissen, welche einen Mißbrancb der Abkebrfcheme Seitens der Arbeitgeber verhüten sollen; ein 1olcher _Antrag aber könne nur im Abgerrdnetenbause, und zwar auf Abanderung des Berggesctzes gestellt werden. Mit einem Worte: das naße befreundete Blatt giebt den Deutsch-Freifinnigen zu verstehen, daß der Antrag Fer ._T_)__erren Barth und (Genossen formell und materiell unbrauch- ar : .“

In der „Danziger Allgemeinen Zeitung“_ lesen wir unter der Ueberschrift: „EM verfehltes Cttat“ Folgendes:

.Die „Danziger Zeitung“ citirt in ihrer gestrigen Nummer wiederholt ein Wort des „alten Friv“ über die Lebenömrttelsteyern, welches angeblich mit den heute berrscbenden Regierungsmaxtmm schwer in Einklang zu bringen sem soli. In dem Patent über Nene- rung des Zoll- und Accisewesens, erlaffen am 14. April 1766, heißt es nämlich: _

„Alie Auflagen auf einländiscbes Mehl und Getreide, in leichen das Malz- und Branntwein-Schroot sollen v_om 1. Juli 1 66 an gänzlich aufhören und verbieten Wir fernerhin so_lcbe zu erheben . . . . Um aber den Ausfall, welcher durch die ganzlicbe Befreiung des Getreides entstxbend, in etwas zu decken, so soll zuerst von jedem Pfund Flei1ch sonder Untxrscbied 1 „„I entrichtet werden, jedoch wird hiervon das Schthnefleisch, als die gewöbnlicbste Nahrung der Armen, ganzltth auSgescbloffen, und bleibt es dieserbalb einzig bei den vorigen Sa en.'_ _ _

Ja, wo werden denn heute Auflagen au .emlandtstheö' Mehl, Getreide und leise!; erhoben? Sollte die „Danziger Zeitgng“ etwa in dem Wabne efangen sein, da in einer der letzten Nachte zur UeberraschunÉder Einwohner die (blagbaume _vor den Tboren der preußischen tädte wieder aufgerichtet xvorden seien? _

In gewisser Beziehung bat die „Danzigethg.“ allerdings Recht, wenn sie sagt, daß das Patent Friedrichs des Großen mit Yen bere- Lckpenden Re ierungémaximcn nicht in Einklang zu bringen 1ei, denn

eutzutage th nicht nur das Schweinefleiszb, sondern anch jedes andere einländiscbe' Fleifä) von Abgaben fret. Was _Wdee wohl das Organ des Hrn. Rickert dazu sag_en, wenn beute die Regierung „von jedem Pfund Fleisch sonder Unter1chied einen Pfennig erheben wollte ?,!

Wenn die „Dan iger Zeitung" das oben angeführte Pqtent gegen das Schweineeinfuz rverbot ins Feld führen Will, so isi das ein höchst unge1chickter Schachzu , denn dieses Verbot war nicht nur aus sanitären Gründen und im Zntereffe der Konsumenten, sondern auch in dem der Wiedereröffnung unseres Viehhandels nach dem Westen,

insbesondere naiv England, unabweislicb geboten. Daß die parlamen- tariscben Vertreter des Freifinns nachgerade selbst von der Notbwen-

digkeit dieses Verbots im Allgemeinen überzeugt stn_d,_ beweist die Befchränkung ihres InitiativantraZs auf Freigabe der dantscben Grenze.

Die „Danziger Zeitung“ (teilt fi daher auf emen von ihren Hinter- männern bereits aufgegebenen Posten.“

Das auf freifinniger _Sezte_ zu Tage tretende Bestrxben, den Werth des InvalidrtatS- und _Altersverstcbe- rungWeseßes in den Augen der Arbeiter herabzusetzen,

ndet in der „Nationalliberalen Correspondenz“ o ende Beleuchtung:

[J.Einen Begriff von dsr Unzuverläsfigkeit des _.A-_B-C-Buchs für freisinnige Wähler“ erbäli man bei auch__nur oberflacbltcbem O_urchlesen dessen. was dieses „Lexikon parlamentarqcber Zeit- und Streitfragen über das Invaliditäts- und Altersverficberungxgeseß sagt. _Jn seinem Artikel .Arbeiter' spricht das Buch von_ emcr__ diirch 1eneS__Gese erfolgenden „weitgehenden Kontrole über dte pxrsoxltcben Verbalxm e der Arbeiter“. Eine solche Kontrole findet nicht statt. In seinem Aufsaß „Arbeitsbücber' behauptet das _Buckx. 1ede_r Arheiter muffe sicb im Befiß von summarischen Ausweisen ub_er die metungsxarten seiner früheren Lebensjahre befinden. Das ist auch nicht mbtig, Seinen Hauptangriff richtet das _A-B-C-Bucb 95er gegen jenes Gesch in dem diesem selbst gewidmeten A_bschmti_e. Von _einer Widerlegung der*Anfichten des Verfassers ser abge1eben; anfubren wollen wir nur zur Charakteristik der Gesinnung Yessxlben, daß die Jnvalidenrenten, wie der Verfaffer meint, tm gunst) sien

all zu viel zum Sterben, aber nicht ge_nug ziim Leben qewg rxn.

erner tbeilen wir folgende Stellen des Artikels mit, weiche tbatsacbltcb

rrtbümer und Unwahrheiten enthalten: 1) Falsch ist die Angahe über den Kreis der verficherungßpfticbttgen Personen. 2) False!) tft die Behauptung. daß die Verficherungßanstalien von den Bebyrden der größeren Kommunalverbände oder von den Landeshehorkxen verwaltet werden. 3) Falsch ist die Behauptung, paß_d1e werb- lichen Versicherten den Anspruch auf_ Rente m_tt_ i_brer Ver- heiratbung verlieren. 4) Jrreführend ck die Mttxvetlung, daß die weiblichen Versicherten nach ihrer Verbexratbung auf tbk_ Verlangen die Hälfte der gezahlten Beiträge _zuruckxrbalten. S_te _erbalten sämmtliche von ihnen gezahlten Beitrage znruck. 5) Jal!_ch ist es, zu behaupten, daß ein Geselle, der Meister w:rd,_ das „Dreifache seiner bisherigen Beiträge fortzablen muß, um sich seinen Anéprucb auf Rente zu erhalten. 6) Falsch ist die Behauptung, daß [den HandlungSgehulsen bei ihrer Selbständigmachung der Anspruch au1 Rente verlorxn gebt. 7) Falsch ist die Behauptung. daß nach dem Tode eines Yerstchxrten, rvelcher nicht in den (Genuß von Renten_ gelangt War, denen O_tntxr- bliebene die Hälfte der vom Verstorbenen gezahlten Beitrage zurückerhalten. Die Wittwen und Waisen unter 15 Jahren erhalten sämmtliche vom Verstorbenen gexablten Beitrage_zuruck. 8) Das A-B-C-Buck) sagt: „Stirbt ein Versicherter vor seinem 70. Lrbens- jahre, ohne invalide geworden zu sein, so find alle seine gequlten thtrage verloren“. Das ist falsck). 9) Es with hebguytet, daß aus xedes Beitrags- jabr nach 21sz für Krankbrit, Militardxemt u. f. 15,47 'Woxben beruh- net werden, Bas ist falsch. Krankheit und Militardjenxtzeit gelten als Beitragßzeit. 10) Falsch ist die_ Behauptung, daß bei_ Be- rechnung der Invalidenrente ein? Steigerung drrseihen _nur _115 zu 50 Jahren der BeitragSzablung stattfindet. 11) Fal1cb 1“: dt? Be-

- baupfang, daDie QußsungskaxtßdeaDierét d s o ligatoriYen 21er -__ _

buchs versteht. Die Quittungskarte des rbe e'r-s ka _vZn _ Arbeitgeber niemals als Arbeitsbuch gemißbraucht werden,_ 1chon weil jeder Arbeiter jederzeit befugt ist, seine bisher benuyte Qutttungskarte gegen eine neue umzutauschen. Außer diesen Punkten können noch eine Menge anderer Ungenauigkeiten und unrichtiger Angaben m dem betreffenden Abschnitt des_ A-B-C-Bucbs nachgewiesen werden. Die Darstellung des Ge1e13es_ in _de_m A-B-C-Buch schließt mit der Ansicht, daß die dürftigen Emrtcbtungen des Geseßes eber geeignet sind. neue Unzufriedenheit hervorzurufen, als _vorbandene zu beseitigen. Wir glauben, das Gesetz wird Zufnedenbezt bervxrruken wenn as erst eine Reihe von Ja_bren gxmckt ba en_ wud;__ “*"ß - _, A-B-C-Bucb für freifinnige Wabler arebt sich red_ltche Muße, ck“ eine falsche Darstellung des Geseßes Unzufnedenbrtt zu schaffen.“

Zu dexn deutschsteifinnigen Antrag aus Aenderung Yes Wa lver1ahrens für den Retchstag bemerkt die „Kol- nis eZeitung“: _ _

.Der deutscb-freisinnige_Antrag_ auf Einfuhrung von _„Angst- kammern“, Welche dié Wah11reiheit !cbü en 1011en,_b§1t zunach|t emen unbesireitbaren Heiterkeitßersolg erzielt. ach dept1chkreismniger Lebte genügt es nicht mehr, daß der Wähler seinen Stimmzextel zu1ammen- gefaltet dem Wahlvorsteber überreicht, sondern er_ soll vorher in einen „amtlich abgestemvelten, m_it krtnem sonstigen Kenn- zeichen versehenen, undurchsichtigen Umxchlag' gestrckx Werden, und zwar soll dies, nachdem der Wahlvorsteber dem Wabler den Um- schlag am Wabltiscbc übergeben bat,. „in_einem der Beobachtung unzugänglichen und mit dem Wahllokal m unmmijtelbarer Ver- bindung stehenden Raum“ geschehen; aucb _darf .niem_and a1_1f dem Wege von diesem Raum zur Wahlurne unt dem Wabler in Be- ziehung treten.“ Wer fick) außerhalb der Grenzen unserrs Vaxer- lande-5_ etwas näher umgesehen hat, der weiß, daß die geseylicbe Wahlfreiheit kaum irgendwo weniger angefochten und verle twird als in Deutschland. Die Anwendung eines materiellen Dru s, die Bearbeitung mit Drohungen und Versprechungen_wird in Deutsch- land nicht in einem Umfange geübt, welche ein ge1eßgeberisches Yor- geben herausfordert._ Wir kennen in Deutschland das franzö11scb- republikanische System der Wablbeeinfiuffung, der offiziellen Kandidaturen nicht. Man hat zudem mit Recht bemerkt, daß die Wablanfechtungsgründe fich genau_ in rem Maße vermehren würden, wie fich das Wahlverfahren verryickelter gestaltet. er oft würde behauptet werden, _daß die .Angnkaxnmer" nicht ,der Beobachtung unzugänglich“ gewe1en, daß Wachtpojten der Gegenpartei durch das Fenster -- oder vielieicbt gar dnrch das Schlüffelioch- hineingeblickt und den gesinnungstücßtigen Wablcr dadurch einge1chüchtert, oker daß man auf dem Wege von der .Angstkammer' zur Wahl- urne mit ihm .in Beziehung treten" konnte! Gicht man sich einmal an das Ausflugeln von Maßregeln zur Er- mutbigung ängstlicher Wäbler, so ist gar kein Ende abzusehen. In Belgien, wo die Herren Barth und Rickert das Vorbild ibrxs An- trages gefunden, ist man in derTbat, wie die „Hamburger Nachrichten“ bemerken, scbon bis zu d_em_©e_danken_der Errichtung besonderer Wablbäuser gekommen, mit kunitixcb komtruirten Gängen, sodaß der tapiere Wähler von dem Augenblick des Eintritts bis zu dem des. natüriicb an einer anderm Seite, erfolgenden Jrausnetens aus_dem Laufe von Niemandem erblickt werden soll. ie Wahlfreiheit i1t_ in

eutschland ges: licb geschüvt; wer Werth darauf legt, seine Abstim- mung neugierig orscbenden Au en zu entziehen, bat Mittel und Wege genug, das Wablgebeimniß zu tcbern.“

Das Kaiserpaar in Konstantinopel.

[:] Konstantinopel, 4. November.

Se. Majestät der Kaiser und König batte für heute eine Befichtigung der alten Stadtmauern Konstanjinopels in Ausficht ge- nommen und fuhr zu diesem Zwecke früh Morgens mit einer Dampf“ barkaffe zunächft nach dem Loldenen Horn, wohin Reitpferde und Cquipagen vorausgescbickt worden waren. Hier angeianst- bestieg Allerböchstderselbe einen feurigen schneeweißen arabischen Schimmelbmgst. wahrend Se. Königliche Hoheit der „Prinz

einricb von Zreußen und Se. Hoheit der Herzog Friedrich ilbelm von ecklenburg-Schwerin je einen prächtigen Grau- scbimmel zugewiesen erhielten. An den alten, theilweise in Bre ebe gelegten Mauern Konstantinopels wurden die historisch berü mten Stellen, 11. A. auch jene, wo einst Konstantin RU. se“

fallen, besucht und sodann der Ritt nach dem sich weit außdebnenY

Jof der Artiilerie-Kaserne fortgeseßt, um daselbst einer Uebung aiserlich türkischen reitenden und Gebirgs-Artillerie beizuwohnen-

Se. Majestät der Kaiser und König trug die Uniform Aller 11 ein Lnb-Garde-HusatP-Regitxtents mit Mütze, die Prinzen dib; Yxfninee? Unifyrm mit- nmßer Muße. Erne glanzende Suite türkischer und deut1cher_ Offiziere nmgab Se. Majestät, ju AÜerböcbft- deffen Linken der turk1sche General von Hobe-Pascha ritt. allzu Strg en der _Stadt, welcke des Kaisers und Königs _ajestat beru rte, htldete Infanterie und uß- Artillerie nztt Mufikcorpß Spallek, Beim Pasfiren des Kaisers wurde _dxe deutsche Nat1_onal_bymne gespielt _und das Gewekr präsentirt, Den Schluß des_ Katsexltcxen Zuges bildete eine Escadron türkischer Ulanen Eine unzabiige Menxchmmenge batte sicb zu beiden Seiten der Straßen Hofmx, um des Deutschen Kaisers anficbtig zu werd_en, und dix Hquser der .Europäer' - so bezeichnet man hier allgeznem Zille Ntcbtnnseborxnen - waren zum großen Theil mit deut1chen, osterrnchisäz-ungaruchen und türkischen Fahnen geschmückt. _ Auf d_em weit_ außgestreckten Hofe der Artillerie-Kaserne standen d_1e Batterien bereits in §Yarade, als Se. Majestät der Kaiser daselbst emtraf. Nach _dem Abretten der _Fronten fanden einige Exercitien, aucb em Yorbetmarsch un Trab mit sich daranscbließendem Abproßen und_ markntexu F_euergefecht statt, worauf dann zum Schluß ein zweiter Vorbeimargb tm_ Galopp Seitens der reitenden Artillerie _erfolgte. wahrend_dte Gebirgs-Arttllerie, gefechtsbereit, die Maultbiere m die Gabeldetchjel des G_eschüße5 gespannt, seitwärts Aufsteuung gxnommen bat_te. Se. Maxestat der Kaiser drückte dem komman- ckde“? und die Uebung_leitenden höheren Offizier wiederholt AÜer- kochnseme _besondere Zufriedenheit aus, und man sah es den Offizieren und Mannicbaften Wahrend der Uebung an, daß sie von der Gewichtig- kett der Aufgghe dnrchdrunken Waren, vor dem kritischen Auge des JMcben Kaisers ihre Leitungsfäbigkeit erproben und bestehen zu Nach Beendigung dieses militärischen Schauspiels se te Se Mczjenat d_er Kaiser, _wieder gefolgt von der glänzendenHSuite, Semen Rtxt dj_xrcb die Stadt fort. Die Spalier bildenden Truppen prasennrten, das Spiel wurde geschlagen, und in der zahl- FLY I__3§_k_?me_t_19§ bdorieDmaFZviYerbolt dem Erstaunen darüber Aus- _ , cz er ene aier1 e' '

CSkothfdeLchKdtxs Straß__et;_bewege. s fck so fr! und ohne dichte e__ qt ers un önigs Majestät die Stra e as “erte, wel e x_on der Katjerltcb deutschen Boxsfßaft nach der Graßndx ZHW de PYa xubrt, schlyß_sich Ihre Majettat die Kaiserin und Königin «) ker zweispanmgen Equtpagx _des deutschen Botschafters dem Kaiser- _ltchen Zuge an, gefolgt von einigen Herren Allerböchstibrer Begleitung "? besonderetn Wagen._ Neben Jbrer Majestät, zu Allerböcbstderen Ztnkxn, saß dzeSural die altere Tochter des Kaiserlich deutschen Bot- 1__é_c_1_s_i_*;_r_s,____ rZrZTtrngvon_ Yadskch. Hi? Alierböchsten Herrschaften __ emenacen eier " - wurdtgketten m Augenschein. fahrt noch Mug? Sehens

_ _ _ [) Konstantinopel, 4. November. Dj_e Ereignisse _rau_schen in den wenigen Tagen der biefigen An- weéenbett Jbrér Majxstaten so_rafcb an dem Beobachter vorüber, daß es sqtt unmoglich ers_chetnt, Asics 1ofort bis zum Abgang: der deutschen Post gemffenbgstaufzuzetchnen _Wtk möchtendaher noch einige Worte bezüglich kes gestrigen Gottesdienstes in der evangelijchen Kircbe nacb-

,r-rrölöt „und- -z15 hxiden SeVn des .Kirchenschißs- «mit» äe-ct Gunten

_ _ Zur Arbeiterbewegung.

Ju Le_tpzig fanden am 4. und 5. d.M. die Verhandlungen des 4. Delegtrtentages de_s Allgemeinen Deutschen Ver- bandes der Vraue_rgebrlfen statt. Es waren 21 Delegirte an- wesend, welche 17 Studie oder Provinzen vertraten, In der Sitzung vqm 4. legte d_er lettende Verbandkvorsißende Penndorf-Dresden, wie v_)_tr _der .Letpz. Ztg e_ntnebmen, die Gründe dar, welche frzr die Verlegung _de§ ursprunglich nach Hamburg einberufenen Dele- axrtentages naeh _Leipzia bestimmend gewesen waren. Die Veraniaffung bterzu hatte der m diesem Jahre in Hamburg auSgebrocbene Brauer- ßrike gebqten. Dersxlbe war von einer sozialdemokratiscben Minderheit der dortigen Brauergebülfenstbaft in frivole: Weise an- gezettelt und durch eine systematische Verbeßung der Grbülfen auch dann noch fortge1eßt wortZen, als alle wesentlichen Forderungen der Stnkenden yon den Arbeitgebern bewiUi t worden waren. Mit Rück- sicht auf die gerechte Empörung der amburqer Arbeitgeber hatte der VerbanL-Svorstand auf eigene Verantwortung bin die Verlegung des Delegtrxeniages beschlossen und denselben nach Leipzig ein- berufen. Dre Fahrer des Hamburger Strikes waren persönlich zu- gegen und suchtrn ihr Vorgehen zu rechtfertigen, mußten aber er- faßten, _daü _dte Versamnglung den üblichen sozialistischen Phrasen nnzugangltcb war. Sie bexamen wenig Gutes zu hören, nament- lich war es der eben_fa[ls_.anwe!ende Vertreter des gemäßigten Theiles der Hamburger _Gebulfen1chaft_, weicher schonungslos gegen die Sozial- demokr_at_en v_orgmg. _Als einer der Leßieren bei einer Erwiderung das Ctmchreiten des nbxrwqchenren Beamten veranlaßte, geschah dies _ em seltenes _Ereigmß in _einer Versammlung von Arieitern _ unter_dem axlsetttaen Beifall dxr Anwesenden. Nach dieser Einleitung ging der Delegtrtentag zu 1einen eigentlichen Arbeiten Über. Eine von Hamburg aus beantragte Aenderung der Verbands- siatuten wurde abgelehnt und dagegen der Vorstand beauftragt em _Stgtut atisjgarbrtten, _worin aueh die Lobn- und Arbeits: verbaltntffe beruck11chttgt zvurden. Ferner wurde beschloffen, durch den Vorstand den Eniwurs zum Statut einer Alterßversorgungskaffe entwerfen und den einzelnen Gauvereinen zur Abstimmung vorlegen zu [offen" In der Sitzung vom 5. entstand bei dem von drm sozial- demokratnchen Hamburger Delrgirten Renke gesteliten Antrag, dem Berban_d§-Vorsißenden den_Vor11 und die Redaktion der „Verband!- zettung zu _entzteben, eme le hafte Tiskusfion. Der Antrag- steller zog seinen Antrag zurück, nachrem fick) allseitiger Wider- 1Vruch_ gegen denselben erhoben und Von Seiten eines Vereins der Austnix aus dem erbande für den Fall der Annahme des An- trages m Ausficbt ge1t_e[_lt worden war. Es wurde bei dieser Ver- anlgffung_angefrc_19_t, x_vxew denn Reule, der seit drei Jahren nur als H.:rfenarbelterthatig 1e1,_ dam komme, die Brauer zu Vertreten. Nicht minder lebhaft waren die _Exörterungen, Welche der Bestimmung des _Ortes, an welchem der nachste Delegirtentag stattfinden soll, voran- gmgen. Es Wurden hierzu Dortmund und Hamburg in Ausficbt ge- nommen, das erstere unter der Voraussetzung, daß der dortige Verein dem Verbandx noch beitrete, das letztxre für den Fall, daß die durch Reule und 1etnen Anhang vertretene 1ozialdemokratische Richtung aus dem dorttJZn Gauverein verdrännt werde. *

Der Strafe der Ewerfübrer in London (4000 bis 5000

enCockS Imsb- Zu „Exc. kön

tragen. Die kleine erhöht über dem Straßenniveau !iegrnvc Kirche ist & ZKM") lsgt, wie die „Ang. Corr.“ berichtet, auch andere Arbeiter in

Glasfenstern versehen. Je vier Säulen tra en den 11a on und waren zu Ehren Ihrer Majestäten mit JL-orbeerguZlaQJerk; u_mwunden, wahrend vor dem Altar, zur Rechten und Linken, sicb je nne p_rachtvoÜe Palmengruppe ausbreitete. Der Prediger der deutschen Grmemde, Pastor Snble,_ erwartete die Allerhöchsten Herrschaften am Eingangs des_ Gottrsbcruxcs und führte AÜerhöcbstdieselben in das- 7elh§ ern. Einen fichtlichkn Eindruck machte es auf das Erlaucbte Kanerpacxr, als der genannte _Geistliche in dem allgemeinen Kirchen- Z:?eYisälZanmr-p Her__Fch__Zußltt_urg_ie, auI) auf das neuvermäblte ron rtnzt e nur m er er e e G_______ ___r____________ _ck B 3 nden Worten den Segen u _er eut en oischaft waren nach dem Gottesdien Depu_tatro_nrn der peutschen Kolonie und der deutfcbestr: Verer_ne er!,cbtenen; dieselben wurden äußerst buldvol] von Sr. _Mßxesiat dem Karrer emvsangen, Allerböckystwclckxer Sich auch über Der- !chtedene Verhaltnisse Bericht erstatten ließ. Die Sänger des Hand- werker-_un_d res Tcutonia-erxins hatten die Ehre, einige Lieder €;? YYZYTU v_c_Z_r__trag§t_1___?u_dur1;n__; desÉleichen waren die Sckxülerinnen _ __eu _enOueau cr otatanw ebensJSÖetßige GSNangEstücke vor. M f esend und trugen _ _ (_: em_ Yjeuner und der Vorstellun der Gema [in e m turktschrn _Dtemten _stehenden deutschen OffiZiere und BertYnnthek Ihre Majeftat dre Kaiserin, begleitet von der Botschafterin Frau von Y_adowjtz, nacb dern dYrtschen Hospital und nahm daselbst, unter «uhrung _der Oßerzn, Schwestxr Lisette, die Einrichtung desselben in Angenscbem. Bei dem Be1uche der Krankenzimmer fiel manch troftenkes Wort aus dem Munde der Hohen Frau, das den Leidenden r-_e__1;__c_eruib und neue Hoffnung auf ihrem Schmerzenslager ein- _Die Beleuchtung des Bosporus war auf beuteAbend rer1choben, da Ihre Majestät die Kaiserin gestern Abend kak Fest xm Hure_m des Sultans besuchte. D-eses Fest bestand der Haupt- Jacbxnaé)1aMufik=Aufsubrunqem und es entfaltete fich auf dem- 'eli*en der_ganze Glanz und Luxus orientalischen Lebens. __ Bereits am Sonnabend Abend verlieh Se. Majestät der Sultan .:_n Herren des Gefylges S_r. Majestät des Kaisers und Königs Öcher? Ordens-Dekoxatwnen; dre höheren Civil- und Militär-Cbargen rrhtelten großtentbnis das Großkreuz des Oßmanié Orkens. Zu er- wabnen txt noch, daß Se. _Majestät bei Allerböchstfeiner Ankunft und k?_r Begrußung Sr. Majeftat des Sultans den ihm früher von Wier- kochstleßterem zu_m Gesche_nk gxmacbten goldenen türkischen Säbel trug. _ In Terapta, _wobtn dre heutige Fahrt auf dem Bosporus in Zinetn besonders zu _dtesem Zwecke vom Sultan erbauten Gala-Kaik 11ch_ richtete, wurde m dem dortigen uralten Park auch das, allerdings Yo-D_ntcht voUendete, Moltke-Denkmal von den Majestäten be- ixlrngt. D_er wyndervylle_Botschaftögarten daselbst wurde vor angrrxr Zett Sr. Majestat dem bocbfeligen Kaiser Wilhelm 1. vom Fmglmxn_Sult_an zum_Gescbenk gemacht und von dem Kaiser der o_txchaxt uberwteien. Ern unter dem Vorfiß des Generals Kamphövener- _Pä'cha zusamnrengetrexenes Comité; sei:! nun in Erinnerung der That- _Jchk. Haß _der 1e§r greife Feldmar1chall Graf Moltke vor 50 Jahren Ze Turkei verließ, dem gro en Sebiacbtendenker an jenem schönen _rte_ em bleibendxs Denkma Se. Majestät der Kaiser sprach 1111) 1:1 anerkennendster Weise über dieses Unternehmen aus.

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Statistik mcd Volkswirthslhaft.

_ Lohnstatiftik in der Bergwerkverwaltung. ___.ÖDU prenßtscbe Ber werkverwaltung, welcbe sich bisher darauf _ _ rankte, die Ergebm e ibrer Lobustatistik für ganze Kalenderjahre K-ümyenzufaffen und zu veröffentlichen, wird, wie die „Berl. Pol. ___achr. melden, Angefickots des Interesses, welches die Be: ___kßung _der Löhne gerade auf dem Gebiet des Berg- _Z1ks _fur das _ _laufende Jahr beansprucht, dazu über- ZWY- dle Lobnftanstik fur _ XW Vierteljahr besonderé-“zu be- __ __t_e_n und zu veroffentlt en. Eine solche Veröffentlichung stebt __L_Uslch _dcr ersten beiden Vtxrteljabre des laufenden Jahres nabe Y_Y_ FY! das dritte Quartal_durfte die Sammlung und Umarbeitung _ __ aienqlien noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Erst wenn die e ___?) vorliegen,_wtrkz sicb i_ne Wirkung des Ausstandes vom rübja r _ _ te Lohne m1t_Slcherbe1t übersehen lassen. Allein aucb chon die ___?m fur das zweite Quartal werden hierfür einen gewissen Anhalt ___ZF, wenn_ man in Rechnung_ zieht, das; in demselben die Lohn- _____;) ungen _ tn Folge der Ausstande enva für einen Monat wirksam _ e_U- Wie das genannte Blatt_hört, wird sich aus der Lobnftatistik ___Ö- Quartals ergeben, daß dre Löhne im Laufe des Sommers schnittlich um wenigstens 25% gestiegen sind.

en_Sr,*-eicbern statt nden, und Wii wer en Hunderte von Dyck- arbettern obne Be1chäftigung sein. Die Eiverfübrer find entschloffen, nicht nachzugeben, _und ihre Broihrrren find ebenso entschloffen, fich denJcrderyngen jener ntcht__zu fügen. Die Ablieferunzen aus den Sch1ffen Mittels der Lichter ist bereits eingesteüt, da aue Waaren gelandet ryerren, was Extraspefen verursacht. Der Export- bandel 11t__ebenfalls gest_ört. Allr Stanek weigern sub, abr- zeuge zu _lo]chen, und_ die Dockarbeiter [ebnen es ab, 12 zu lgden. __Die Signer konnen ohne Ewersührer nicht arbeiten, und konnen 11ch1 nur Mit „zx: Lande kymmendrn Waaren befaffen, wodureh nur em Zehntel deréeiben be1chäftigt wird;. der Rest ist daher gezwungen, ovne Ar eit zu sein. Ueberdies ist aua?) jetzt eine Be- wegung un_ter den Arbeitern in den Speicherwerften auf der Themse im (Gange. Ste iebnen fick) dagegen auf. daß die auf ibre Mahlzeiten verwendet.? Im von ihrem Lohn absezogsn werde (circa 9_ (1 ver Tag), und man befürchtet eincn Sirike.

Wie „W. T. B.“ aus Lo ndo n vom 7. d. meldet, haben der Kardinal Manning,_ drr Lord-Mayyr und_ der Deputirte Buxton ein Schreiben an die Ltchter1chzffsfirtxen gerichtex, in welchem fie die Annahme der Forderun- gen der Arbeiter drirgend empfahlen. In Folge deffen beschloß das Comité i_er _Arbettxr dre Ausxubrung_res Beschlusses, die Backen "ker unnach- I;?ikinnvFJban weder zdiz bÄsrachtTndnoch zu entfracbten, auf48 Stun.

__ er _ te en,_um -te nwor rr n aber

vorausncbtltcb günsti? sein wird. I h abzuwarten, MWS _ In Bermond er), im Süden Londons. fand am 5. d. M. xine Verfamznlun_g von Arbeitern statt Zwecks Organi- Etton drr Arbeiterklanen des Distrikts als Gewerkvereine xum Schnße dL“ J_nt_eres1'en der Arbeiter. Es nahmen Gerber, (Has- arbeiterT _SchrierYer, Stanek, Maschinisten Glasinacher u, A. daran heil. Entsprechende Resolutionen wurden einsximmig ange- nommen, m_n „dnrch Fqkeration alier Generbe der kapitalistiscken Aggression eine unuberftetglnbe Schranke zu seyen und ein mächtiges Werkzeug zur völligen Ernancipation der Arbeit zu schaffen.“ John Bu r ns erinnerte dte Verwmmlyng _in einer Rede daran, daß er vor fünf Jahren Er_ne_r rer Wenigen gewe1en 1ei. die sich damit befaßten. die Saat zu_saen, dre jetßt eme großeArbeitsrevolteergeben habe. Im Vormarsch mußien fie zu1ammen bandeln, nicht eine Arbeitssektion, sondern alle Seftwnen, gÜe Gewerke, _alle Arbeiter. Sie müßten in Zukunft „nut Vermenenbert,_ermenenbeit, Vermeffenbeit vorgeben" (Beifall). Er bedaxxrte, Faß etmge Werftbefißer ibre Verpflichtungen zu umgehen suchten. _Ote mußtxg (;_ezwungen werken, ihrem Abkommen zu entsprechen. Als Re1ultat Y_es St_rtkes der Dockarbeiter seien jest 150000 Männer, Frauen und Kinder tn ggnz England durcb Vereine geeinigt, und die- 1elbe Art von Organisationen wxrde jeyt rapide an jedem Mittel- punkt der Arbeit auf dem Fe_1tlanre gebildet. (Beifall.) Redner schl_oß mit der_Bemerkungx daß die Versammelten auch die Frauen in tbrem Kampfe zur Verbe11erung ihrer Lage unterstüßen müßten.

Handel und Getverbe.

Nach einer Bekanntmachung der Madrider Stadt- verwaltung vom 31. v._ M. _werden der Zinsfchein Nr.55 der _Carpetas Nr. _121 hrs einschließlich 183 der 1861er Anleihe und der Zinsschem Nr. 20 der Carpetas Nr. 2475 bts 2016 d_er 1868er_Anleihe jeßt eingelöst.

- D_te Jorgestrtge Generalyersammlung der Aktionäre der Brauer_et Kontgstadt aenebmtgte die von der Verwaltung mit dem Gewinn- und Verlust-Conto für 1888/89 vorgelegte Bilanz, so_xvie den dazu außgexzebenen Geschäftsbericht, se te die Dividcnde auf 9 /0 (sOFort zahlbar) est und ertbeilte dem Au sichtSratbe und Vor- stande die Entlastung fur Yas abgelaufene Geschäftsjahr.

_ Nach den: Geschaftsberixbt der Berliner Weißbier- BrauerZi-Akttengesellschast, vorm.Carl Landré, wurden tm Geschaftsjabr _1888 89 abgeseßt 70 670Z Tonnen, d. i, 61.342 Tonnen mehr als m 1887/88. Die Anschaffung der Rohmaterialien und der Kurage erforderte im Vergleich zu den Vorjahren eine be- deut_ende ebraußgabe. Zu Malz wurden verarbeitet: 1493147 kg- _Wetzen und 229 487 kg' Gerstx. Bei den Abschreibungen ist derselbe Prozentsa wie in früheren Jahren inne- gebalten worden. Der ettogewinn des verflossenen Jahres betrug inkl. 561 .“ Vortrag aus 1887/88 177 712 «“ Nack) Dotiruna des Refervefonds und Zahlung der Tantiémen und Gratifikationen ver- bleiben 148 659 .“, von denen 148 500 «“ zur Zahlung einer Divi- dende von 99/0 v_erwendet werden, während 159 .“ als Vortrag auf neue ReZnung ck??an

_ te e örsenversammlung u E en ndet am 11. November 1889 im „Berliner Hof“ statt. 3 ff fi Frankfurt a. M., 7.November. (Getreidemarktbericbt von Joseprtrauß.) Die Tendenz für Weizen blieb recht

günstig, es wurden gegen vorige Woche neuerdings einige Pfennige

„kein,? A.!)YieJSrUtUsn v.an,

höhere Preise bezahlt; ab Umgegend 19Z-i .“ frei ier 19 kurbeisiscber 19.) .“, rusfiicbe Sorten 20z-212 .“ - RZ geanÜ zunehmende Frage, aher ohne größere Abschlüffe wegen angel an greifbaren Partien; hiesiger 163,-'1o-17 .“, russischer 163/10-17 .“- Gerste erfreu_te_ fich eine_s auSnabmsweise lebhaften Verkehrs zu sehr unregelmaßigen §Yretsen, Wetterauer Ried- und Franken- éecste 1911"20k .“, _1e nach Qualität, Saal- und Thüringer N-A _.“ _ ur__ Hafer _ feblen fortgese t inländische Zufnbren, _der Wege 1: nt regx. dre Notiz 14x- 5x .“ bleibt, exqutfiter bis 16 .“ -_- Mats (mixed): Verkehr und Cours- bewegung von sehr geringem Umfange LZF-k .“ In Chili- sa_lpeter war der Grundton des Marktes die ganze Woche über ein lujxloserZSRoixerdam, Hornburg und Antwerpen bleiben Verkäufer. Prtma-OpeUe-Kartofseln waren wenig gefragt, ?F-Z .“ per 100 )( Cours_ --_Ro_g_genkleie 8'x-9 .“, Weizenkleie 711- ? .“ ebr ruhig mit einigem chndel in zweiter Hand. _ Spelz- 2preu batte normalen Komumabsaß zu behaupteten Preisen, B4_0 .,“ bezahlt. Was Mehl anbetrifft. so scheinen die __ ackernen tbren Vorraxb _ e_r1t völlig aufbrauchen xu wollen, evor fie zu neuxn (L_tnkamen schreiten. Die Handelsmüblen unterlassen Faber_ einstweilen Anßebote, die doch für drn Augenblick ken Absaß_nzcht fordern, fondern nur zum Druck des Marktes führen wurden. Y:.“tr [affen btefigcs Weizenmehl Nr. 0 33?-34 .“, Nr. 1 ?_0"312§“- Nr.? 25.1-26 .“, Nr. 3 'LH-25.) .“, Nr. 4 "21-22 .“, --r. 5 1:-18.“ Mrlzßkzryx- und Brotmebl im Verbande 54-1-4-7 .“, norddsy.sche_und wertfalt1che_Weizenmrkyle Nr. 00 bleiben s. 25 .“ Ib Muhle tn Umsaß. Berliner Roggenmehl stramm gébalten, ab qun _Magreburg Nr. 0 "25,40 “, Nr. 0/1 2390 .“, Nr, 1 "22 40.“ frei Ufer Frankfurt a. M., Main; u. Mannheim ca. 1,25 .“ t,!)eurer, (exqurfite Marken ca._2 .“. Höher). Obige Preise verstehen fick; per 1___(_)_0__1x__:_Y__bre_r, Yufig _Fucb [(W aTusrrFrtiger Stationen.

__ _ , . __o_vrm er, . Wollefe“, ' mne Kolonralwolle tbattg, (Harne und Sthfe stetig. " WWU,

Submisfi?n§n i_m AuZlaude. . ta ien. 18. Noyember, “2 Uhr. R -. F. Arn_1_e_e-_Corps: WA teerung von 60000 m fablrotben Vaumwolien eweixes Zeiten i_xnd-von “20000 Fxxirkten baumwollenen UnLTZerbosen. zu AnzeJantwn xe ck00 Ltre. aberes zur Einficbt bcim „Reichs-

Terriiorialkirektion des

11. Spanien. _31.Januar1890. Ujujsterjo (18 18. Susan zu Händen des Lrezxäsnts är? 1301111123 811p6k101" 0055110173 (18 Easrrz, Madrid: Einreichung _erner Zeichnung und Brsckoreibung eines Soldatenbextrs u1_11_MatraZe, welches den Soldaten vor Er- kaitzmg 111111151. _e_tn_7ach und dauerbait zusammenseiteüt, [eicbt rct_ntg_unq§1aßxz 111, möglickdst wenig R&M: einnimmt und sich n__1_c_ck_g__l_t__c_bst_ billig steUt. DerDinxeäer drs von dem Kriegs- - ertum angenommenen ' oe w' ' ' ' ___00 ___________ exbalten- v ird ern: Pramu von Naberes tn 1pani1cher Svrache Leim .ReiÖH-Anzeigrr'.

Verkehrs - Anstalten.

**"Wn'd'o'n? 8: vaeMb'e'r." (WZTYBÜ) DJ'CH'NK Damßfer.

Grantully Castle“ hat gestern auf der Hei "' ' . _ _ . mrene Maker a Oasfirt. Der Canle-Dmeer ,Drummond Castle“ ist am Mitrt- woch von Capetorrn aus der Heimrcise abgegangrn.

Theater und Musik.

_ _ _ Sing-Akademie,

Das erste _der Frei Akonnements-Concerte der Herren E. Saures: i_rnd H. Er_unseld fand_ gestern im Saal? der Sing-Akademie unter Uhr ;aklreicher Bethetltaung des Publikums statt und war über- wiegend den modernen Erzeugnissen der Tonkunst gewidmet. Das sehenen gehorte Tr:c_)_(0y 50) von Tschaikoxßky eine Komvofiiion, kre, r_etch nn mel_o_dt1cher Erfindung und an interessanten Rhythmen, Fock) nicht die Große drs Stils der klassischen Vorbilder erreicht, er- offnete den Abend. Die Außsübrnng von Seiten des Pianisten Hrn.

1)r. Jedliczka und der beiden Copcerteber war '

_ _ _ . eine vorzugiicbe. J__n Holovortragen kam no das durch 2535qu? des Uasdruckv und glanzend? Trchnik fich auIzeicÖnende

Violinspiel des Hrn. Saurer Besonders ur Geltun zwar_ tn 125: __geiäliigen Piecen von Saarczt und WiZniawlZÉ Rau1chenxer Bkngii sylgte d_i_e1en Vorträgen, der auch dem Cellisten Hrn. Grunseid 1a: dre mentexbafte Ausführung mehrerer Komposi- tionen O_on quzkowskt, Grünseld und Fixzenkagen zu Tbeil wurde. Auger einigen_1ebr_ gelungenen Klaviervorträgen des Hrn. 1)r. Jedliczka unter denen wir die ryentg bekannte Phantasie und Fuge (k-äur) von Job. Ernst Y_ach be1onkZers hervorheben, trug die Concertsängerin rau (Yara Schulz-Lt/lze (aus Genf) noch mehrere Lieder von _. v. Senger, Brahms, _Szcburxxann, Schubert und Reinecke mit sebr langvoller und umrangrercber Stimme vor; jedoch blieb eine größere Warrne des _Ayxdrncks mitnnter zu wünschen. Lebhaftcr Vcifai] folgte auch _1brcn knmtlerrxchen Leistungen. Die NÖM und sehr eingabende KlavrerbeZZettun des Hrn. I. Schlar Verdient volle Anerkennung. Ach_Oonna End, 9. November, Abends 7x Uhr, findet ein Concert FFLbZlUYbetb ZTP? und (Clara_ FHHulz-Lilie, am Dienstag, 12. No- , er ere ammermur- en “' " "' ______ Decbert _______ s d von Kru1e. Mo1er, )itckmg _ Philharmonie. Am Dounerjtrg, 14. Nonber, Veranstaliet der Sängerbund dSeTererveretrF__1ernZ. Concert Enter Mitwirkung von Fr. Prof. en von sen rn. ro. ' Brüning. , P 1 mmanuel Wirth und Hrn. Hans _ Concertbaus. _ Jr. Betty Watb_el wird am Sonnabend, den 8. November tm (»éoncertbaufx die _Arte aus der Oper „Wilhelm TeÜ' von Rosfiné fingen. Hr. Prill Wird a. Andante aus dena Concert für die Flöte von Moitqae,_b. 7111333 0_p_. 64 von Chopin und Hr. Richter „Am YZJSWeZLTYchJaYr PntonBvonbWolff,TZortragen, Das Orchester _ _ mann, ee oven, ;: ner, "1" , u. 1. w. zur Ausführung. 8 Li zt LEHMAN

Von dem Großherzog von Mecklenbur - S werin ist nach einer Mtitbetlung_ dez: „Meckl. Nachr.“ der Kßniglicbcbpreußi- sxben _Kammer-_und_ Kat1erltch Königlich österreichiscken Hofopern- sangerm Fr. Mtnnte_ Hauk, Primadonna der italienischen Oper von Covent Garden in Londo_n,_die von dem bocbseligen Groß- herzog am "28. Februar 1859 gestiftete goldene Medaille rer- lteben wvrden.

D Mannigfaltiges. _em_Magistrat und den Stadtverordneten von Berlrn tft, dem „W._ T. _B.“ zufolge, auf die anläßlich der Vermahlung Jhrßr .Fomgltchen „Lohnt der Prinzessin Sophie anÜZYI Mg_exlat____?_1_§ ?xhseÉidn und Königin ert_ ee wun : re e das olend JutwortsFrerben zugegangen: ss f g „In gewohnter Anbänglicbkeit haben der Magistrat und die Stadtrxerordneten von Berlin Mich aucb dieSmal, aus Veranlassung der Feter_ der Vermählung Meiner Tochter, der Prinzessin Sophie Fon YUUJMZ mitdem Kronprinzen von Griechenland, mit tbeilnebmen- en orten eglückwünscbt, die Mir gerade je t, v ' unendlich woblthun. V W M derHUmaib' Möchten, die auSgesprochenen Wünsche dem jun en aa di Vorbedeutung für eine glückliche Zukunft werden. 8 P re : Wilcken Aniheil zwei Fürstenhäuser, zwei Nationen an der eben g_esch_los1enen_Verbtndung genommen haben, bekundet aliseitige auf- richtige Tbetlnabme. Nächst dem Segen des Himmels erflebe Jeb

für die neu Vermäbltenden des beimgegangenen, in Gott ruhenden

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