1869 / 154 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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dement Sir R. Palmers, welches den Laienprofefforen die Er- klärung auferleZte , keine den Saßun en der Staatskirche zn- widerlaufenden ehren zu verbreiten, eine hinreichende Unter- ßüßung fand. Dagegen gelan es demselben Mitgliedc eine Klausel in dem Entwurfe einzupügen, nach welcher die Akte in keiner Weise in das bestehende System des religiösen Unter- richtes, der Goltesverehrunß und der Disciplin eingreifen fol].

- Nach achttägigcm rankenlager starb der Admiral der - lotte, Sir William Bowles, 89 Jahre alt, welcher im

hre 1796 in die englische Marine eingetreten war.

- Der Nachfolxxer Sir Rob. Napiers auf dem Ober- Befehlshaberposten n der Präsidentschaft Bombay , Sir Augustus Spencer, wird mit dem ersten Dampfer im

August nach Indien abreisen. rland) hat ein Krawall statt-

- In Portadown ( ßefunden. Die Polizei, mit leinen angegriffen, machte von

ren Feuerwaffen Gebrauch und verwundete zwci Orangisten.

rankreich. Paris, 3. Juli. Herr du Mirai, ein Land mann und politischer Freund des Staats-Ministers und Vize-Präfident der Kammer, hat heute seinen Partei- genostfen folgenden Interpellationsentwurf zur Unterschrift vor- ge eg :

Wir Unterzeichnete wünschen die Regierung über die Noth- wendigkeit zu interpelliren, den Einrichtungen des Kaiser- reiches neue Stärke zu geben, indem die Wirksamkeit und die Kontrole des gesekgebenden Körpers durch folgende Mittel vermehrt würde: 1) Wiederherstellung der Adresse; 2) Umfas- sendere und einfachere Organisation des Interpellationsrechts/ 3) Ausdehnung des Rechts u Amendements; 4) Ernennung Zins“ IMRLlieder des Bureau des gescßgebenden Körpers durch

e en e .

- Jm geseßgebendcn Körper wurde die Wahl Du- rands behufs Prüfung an das betreffende Bureau verwiesen.

- Dem Vernehmen nach hat die belgisch-franzöfische Kom- mission ibre„S1§ungen beendet, In allen wesentlichen Punkten ist eine Einigung erzielt worden und den französischen Forde- rungen durchweg Genüge geschehen.

Spanien. Madrid„ 3. Juli, (W. T. B.) Cortes- sißung. Der Deputirte für Semlla, Clairon, theilt mit, eine Bande von anfänglich 80 Individuen, zu denen in der Folge eineAnzahl von Personen aus Triana, einer Vorstadt Sevillas, Yoßen wäre, habe Sevilla verlassen und das republikanische

nner aufgepflanzt, indes; die Unterstiißung der republikani- Ychen Partei nicht gefunden. Allgemein werde geglaubt, daß stie Yasnde bereits durch die ihr nachgesandten Truppen zer- reu ei.

Türkei. Konstantinopel, 3. Juli. »Levant Heralda mexdet die Ernennung Mustapha Fazyl Pascha's zum Minister ohne Portefeuille.

- Dem genannten Blatts zufolge hätte die Pforte auf die Aufhebung der Kapitulationen vexzichtet.

Kragnjevay, 3. Juli., (W. T. V.) Regierung und Skupschtina find darüber emi , daß von den 120 Deputirten, aus_welchen die Kammer beste en wird, 90 durch das Volk gewählt und 30 durch den Fürsten ernannt werden sollen.

Amerika. Washington , 1. Juli. Dem amtlichen Monatsausweise des Fmanz-Ministers zufolge betrug die Staats- *ichul_d am heutigen Tage 2,615,259,000 Doll., oder 16,500,000 weniger als am 1. Juni. Der Baarvorrath im Staatsschaße belief sich auf 117,000,000 Doll. (nämlich 80,000,000 in Metall und 37,000,000 in Papiergeld) gegen 124,000,000 am 1, Juni - demnach eine Abnahme von 7,000,000 Dou.

- 2. Juli. (Kabeltelegrannn). Dem Ex-Präsidenten Andrew Johnson wurde gestern Abend hier eine Serenade ge- bracht. Er hielt eine Rede, in welcher er die politische Lage des Landes beklagie und erklärte, daß man auf dem besten Wege zn einer militärischen Diktatorherrschaft oder einer Mon- archie sei. - Der Fmanz-Ministcr Mr. Boutwell hat Ordre gegeben, daß morgen für 3 Millionen Dol1.Ver.Staatenbonds angekauft werden sollen.

New-York, 1. Juli. (Kabeltelegramm.) Das in Gettys- bun) errichtete Natwnaldenkmal zum Andenken an die dort gefallenen Soldaten wurde heute eingeweiht.

-_ General Sickles , der neue amerikanische Gesandte in Madrid, se eite heute nach seinem Be immungsorte ai).

-, 2. uli. Fast alle übrigen itglieder der Flibustier- Expedition des Obersten Ryan sind gefangen genommen wor- den und hcfinden sich,]eßt auf dem Admiralitätswerft von Brooklyn in Haft. Die legten Nachrichten aus der Havana melden daß die Ankunft des neuen General-Kapitäns sehr wenig dazu beigetxagen hat„ die unzufriedenen Freiwilligen zu beschwichttgen. Die katalonischen Freiwilli en nämlich, welche mit der Bewachung der Eisenbahn von uevitas beauftragt

waren, empörten ck und verlangten anderen Dienst zu thun, Der Oberst der annschaften feste dem General Letona die Ansprüche derselben auSeinander, welche dieser nicht nur ab. schlug, sondern auch den Obersten verhaften ließ. Darauf zogen die Freiwilligen nach Puerto Principe, woselbst es ihnen ge. lang, ihren Obersten in Freiheit zu sexen und denGeneral zum Gefangenen u machen. Man be ürchtete, die Freiwilligen würden den eneral erschießen.

Aus dem Wolfi'schen Telegraphen-Vureau.

Bukarest , Sonntag, 4. Juli, Abends. Die eistliche Synode ist durch Fürstliches Dekret zum 1. Juli (13. Jul n.St.) [x_ehufs Einsehung einer Centralbehörde zur Regelung déY kirch- lichen Angelegenheiten Rumäniens einberufen. *

- Die Zeitung des Vereins deutscher Eisenbahn- Verwaltungena Nr. 27 enthält: Aus den Kommissionsberichten zur General-ersammlung des Vereins deutscher Eisenbahn-Verwal- tungen. - Offizielle Mittheilungen über neu eröffnete Vereinsvabnen und Statronen2c.: Cöslin-Stolp (Bcrlin-Stettiner Eisenbahn) eröffnet.

- _ .-.-..___.„ „...,-- «....„WM--.« ., ....

Statistische Nachrichten.

Bad-Ems, ]. Juli. Unsere heutige Kurlifte weist 3842 Kur- gaste und 1702 Durchgereisie nach.

- Die afenbewegung in einigen Rheinhäfen belief sich nach der them. chifferztg.« im Jahre1868 für Mainz auf 1705 Se el- schiffe (gegen 1867 + 128), 1500 Dampfschiffe (- 3), 1,935,299 tr. Güter + 61,182 Ctr.),' für Bingen auf 171,957 Ctr. zu Berg und 88,921 tr. zn Thal ankommende, 19,727 Ctr. 11 Berg u. 145,415 Ctr. zu Thal abgehende Güter; fiir Coblenz auf 55" ,122Ctr. ankommende und 473,823 Ctr. abgehende Güter auf dem Rheine; 383,434 Ctr. ank. u. 161,872 Ctr. abg. Güter auf der Mosel (1,572,251 Ctr. Gesammt- verkehr), 4059 auf., 2898 abfahrende Schiffe," für Cöln auf 3,194,314 Ctr. ank. n„ 1,361,718 Ctr. abg. Güter (4,556,032 Ctr. Gesammt- verkehr). Die Zufuhr in Cöln betrug zu BTZ 1,225,570 Ctr., zu Thal 1,968,744 Ctr, die Abfuhr zn Berg 5 „977 Ein, zu T al 820,74] Ctr., der Gesammtvcrkehr zu Berg 1,766,547 Ctr., zu T al 2,789j485. Ctr-

, - Die Schweiz befißt Geschüye: An 4-Pfiind2rn: 16 Elitebatte- rien zu 96, 11 „Reservebattcrien zu 66, 3 Einrichtungen als Ersaß fnr Raketcnbatterten zu 18 Geschüßen, 36 Ersaßgcschüße und 95 über- zahltge und Schulgeschützc, 20 4pfündige Gebirgskanonen, 66 8vfiindige H1nterladex_aiis Gußstahl, 12 Ersaß eschüße, 24 überzählige und Schulgeschußnund 118 123) undige Po tionsgeschüße aus Bronce und Gußstahl, Hmterlader. latte Kanonen: 46 ordonnan mäßige 6-Pfünder, 26 nicht ordonnanzmäßige 6- und 8-Pfünder, 4 lange Haubißen (46-Pfundex), 18 fure . aubißen (24- und 15-Pfünder), 2 Mörser, lgng (12-Pfunder), 1- örscr (50-Pfünder). Zusammen 699 Geschuße. An „der Umwandlung von glatten in gezogene Kano- nen 2c. wird gearbeitet.

Kunst und Wissenschaft.

- Jm Vexlage der Königl. Gel). Ober-Hofbuchdruckerei (R. von Decke)? ist erschienen: Instruktion für den Betrieb derGym- nasit hei den Truppen zu Pferde. Vom 1. Avril 1869. Mit 44 in den Text gedruckten Figuren in Holzschnitt. 3Vogen. r.8, Dtxselbe enthalt: [. Abschnitt: Betrieb der Gymnastik nn Qllge- meinen, Anordnung des Unterrichts, Eintheilung der Uebungen und der Klassen. 11.“ Abschnitt: 1) Freii'tbungen. 2) Rüstübungen. An- hana:„Besckretbung der Gerüste und Geräthc.

Dns s eldorf, 2. Juli. (D. Z.) Das Verzeichnis: der Schüler der Königlichen Kunstakademie weiset für das Studienjahr 1867/68 (2. Oktober _bis 15. August) außer 39 Sonntagsschülern 137 Schüler der Akademie nach. Der Durchschnitt durch die Jahre 1829 bis 1868 ergiebt 175 Schülxr pro Jahr. Die höchste Fre ucnz fäl1t auf die Jahre 1835/36zn1t 256, 1834/35 mit 234 und 183 /38 mit 240 Schü- lern. .Die. geringste Frequenz fällt auf die Jahre 1865/66 mit 106, 1867/68 mit 137 und 1866/67 mit 133 Schülern. Im vergangenen Studienjahr vertheiltcn fich die 137 Schüler auf die Elementarklasse mit 48, den Antikensaal mit 20, die Malklassc mit 15, die Landschafts- klasse mit 17, die Bauklasse mit 16, die Bildhauerklasse mit 2, die Kupferstecherklasse mit 4 und auf die erste Klasse mit 5 Schülern. Leßtere Klasse umfaßt diejenigen Schüler, welche die Vorbe- xeitungsklaffc absolvirt und die Fähigkeit zur selbständigen Austibung ihres Kunstfachcs bis zu einem gewissenGrade bewiesen haben. Außer- dem besteht eine Meisterklasse, welche im leßten Jahre nur aus den 10 Lehrern der Anstalt bestand. Die obige Durchscbnittszahl ist schon seit dem Jahre 1854 nicht mehr erreicht worden. Das Jahr 1860/61 ergiebt 140 Schüler, 1861/62 135, 1862/63 139, 1863/64 140, 1864/65 12? 1ézx/lnäülxr, deren Zahl 1865/66 auf 106 sank und 1867/68 wieder an icg.

- Der amerikanische Dichter Longfellow befindet sich seit Anfang Juli in Paris.

- 21131 1. Juli starb zu Paris Francois Huät, Professor der Philpsophte an der Universität Gent, bekannt als Verfasser zahlreicher Schriften über socialePhilosophic, so namentlich dcs 11133113 social (iu

Sbrisiianisme und der Kéwlutjon re.]igieusxs uu äingNéme 816016.

Landwirthfchaft. - Uebersicht über die Weizen- und Rog enpreise auf den Haupi-Getreidemärkten der Monarchie. Um die &ergleichung zu *r»

Le

mit ca.

* * 45 Thxr. bezahl

ante entsprechend, a

co und ohne Säcke) iandalern berechnec

Weizen: (;ck-74

' nzig ........ _

10 en .......... . testtin ........ M..?F .erlin .......... F"» ;;cslau....... _ agdeburg . . . . 5835423 '.ln ........... M-71 é“ ' 29. Ma . 5531-54 -- 49-514 . . . W..?) . MHZ 4755-49 51-53 533-5635

' „nigsbekg ..... 7 ? Z'-

“; erlin ......... BreZlau ...... . . Magdeburg . . . . Cöln ...........

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d die in den Börsenberichten notirten Preise, der berliner

uf 2100 Pfd. Weizen und 2000 Pfd. Roggen

26. Juni. 7Y-7 7 -7 58-72 ') M“" 74 1/5 68-75 65 -74 624-742 58 -714; 67 644-693; 63 -804 3. Juli. 574-58'; 46-60 544-61') 60- 63 59-62 4935-56Y 63- 65 6135

3. Juli. 71-773 684/15 """76 60-70") 614-71

12. Juni. * 66-77- 62-703; ) 57-67 *) " -6715 6 72 54"-64x ' 64

5425-55

') Nach dem Wochenbeticbt.

Cassel, 30. Juni. verkauft wurden. Erst durch

Der dichähricholimarkt war überhaupt 3000 Ctr. Woüe befahren, von Welchen ekwa 2000 Centner

das Auftreten eines hiesigen Wollhänd-

*el er sich anfangs zurück chalten hatte, zogen die Preise mehr ZKF? dx? Verkäufer 4 auch 5 * hlr. gestern mehr machten, als am

TagePTuvor. Für ordinäre für

ittelwollen

Landwollen wurden bis zu 30 Thnlcr,

bis zu 35 Thlr. und für feinere Stämme bis zu

t. -- Ueber die Ernte-Ausfichten in Frankreich enthält die »Wiencr

N, „Pr.; einen angeblick) authentischen, auf offizielle Quellen gesti'tßten BeMt ei. (1. Paris, 24. Juni,

Stand der Getreidesaaten in des abgelaufenen

weiters eini e Befürchtungen einflößte, hat sich in

dem wir Folgendes entnehmen: „Der Frankreich, 'welcher in der zweiten Halfte

Monats Mai in Folge des anhaltenden Regen-

den Tagen vom

2 bis zum 0. des gege11Wärtigen Monats wieder er?olt, mit Aus-

nahme des Rogßens , dessen Entwicklung zeitiger rei

Weizens, und aber mehr

"'H; * muß leider die Thatsache kon

t, als jene des elitten hat, als dieser leßtere. Troßdem Zatirt werden, daß die Getreidesaaten in

. öhc und den Umfang desselben betrifft, so wird er je nach den ver-

Zanz Frankreich einen beträchtlichen Schaden erlitten haben. Was die

chiedenen Standpunkten der Spekulation auch verschiedenartig an-

chla en. So viel steht ?Jenfaglls einc späie Ernte guten Ernteerträgmffen des

fest, daß wir dieses Jahr in Frankreich haben werden. Da war nun von den verflossenen Jahres 1868 leben, Welche

einen Monat rüher als gewöhnlich und im Gegensaße zu den sch1ech- ten Ernten dcfr vorangegangenen Jahre 1866 und 1867 emgeheunft

worden sind, so würden wir fällt, eine große Steigerung um so bedeutender werden,

wenn die Ernte von 1869,schlecht Zus- er Getreidepreise erleben,“ dtcjselbe wurde wenn man erwägt, daß wir m der Kon-

sumtion gegen die Ernte von 1868 „vielleicht um 10 Millionen Hec- iitres, also um beinahe zwei Drittheile der Einfuhren eines schlechten Ernte'ahres, wie jenes von 1867, vorqus sind. . ,

*“ ieTe Thatsache würde indessen nicht ins Geivicht fallen, Wenn

die dies iibrigen Ernteausstchten zum Bessern sich wenden

würden,“

denn man dar nicht wie es so oft und vielseitig geschieht, kibexsehen und vergessen, fdaß b,ci den Bauern stets mehr Getreide vorräthtg ist,

als man an um men geneigt ist _ , ' Sollten unscrze gexenwäriigen Erntenudstchten aber noch xmegmgim- nehmen, so würde der franzöfische Bauer die Situation

fiige Wendun

und in Wirklichkeit annimmt.

alsdann nm 0 mehr ausbeuten. , Die übriTen Körner, wie Gerste, türkischer Weizen (Mais), haben

nicht so sehr durch den Rege

Hafer steht bis heute ganz

n gelitten.

vorzüglich. Luzerne und Futter-

er wel e bereits auf den Feldern und Wiesen geschnitten (ngen, Fabsc11,in decay; verflossenen vierzehn Tagen durch den Regen viel gelitten.

Gewerbe und Handel, - Jm Bezirk der Handelskammer zu Limhurq a. d. Lahn wurden nach dem Bericht der genannten Kammer tt_n Jahre 1867 an Wein geherbftet: im Amte Braubach 5031 Ohm Wctß- und 577 Ohm

RothMin (pro M. 4,8 Ohm), im Amis

Nassau 211,5 Ohm Weiß-

und 123,2 Ohm Rothwein (3 Ohm pro M), in Runkel 8 Ohm

Not Wein 06 Ohm ro M.) Der Bergbau prodnzirte in 1867 ins- esaZimt 87020847 Ctpr. (davon mehr als zwei Drittel Eisenstein) tm

crthe von 1,456,832 Thlr. durch 7091

Arbeiter. Von dem im

Nassauischen erü im Jahre 1864 entdeckten Phosphorit , welches meist

na En land e ortirt wird , _ ck g xp Die Eisénhüttcn im Bergrevter Diez produztrten

gewonnen worden.

sind im Jahre 1867 ca. 464,135 Ctr.

180 318 Ctr. im B. R. Weilburg 28 260 Ctr. Roheisen und Gußwaaren. Dai; emser “Silber- und Bleiwerk iörderte 1,247,000 Ctr. Grubenklem

und Erzwände (= 96,000 Ctr. gemischte Bleischmelzerze 4608 Ctr. Kupfererze,

inkerze,

39,567 Ctr. 13,720 Ctr. Spatbeisen eine),“ es er-

zelte aus dem gemischten Bleierz 4985 Pfd. Silber, 3591Ctr. dop elt

raffinirtes Weichblei und 36,000 Ctr. Glatte. produzirte 29,032,231 Pfd. Roherze,

Das holzappeler erk

bereitete 5,231-936 Pfd. Bleierze

und 6,921,405 5 fd. Zinkcrze auf und gewann 3470 Pfd. Feinfilber

und 2,901,428 fd. Wcicbblei.

in 1867 auf 204 Jcstiegen. für Amerika) wur en ca. 20

Die Zahl der Thonwaarenmcifter war An irdenen Pfeifen (zum gxoßen Theil Millionen Stück fabrizirt. Die Marmor-

waaren abrik in der Strafanstalt zu Diez schnitt 2061 [:|- Platten und veTarbeitete 144,592 be. Blöcke, sowie 3707 [I“ Platten inlän-

dischen Marmor; sic schnitt

723 C1- [alten und verarbeitete'216,542

,be. Blöcke und 571 [I- Platten we ßen fararischen Marmor,

- Die :Auftriaa bringt in ihrer lebten Numnm: die detaillirien ErgebnM dcs Waarenverkehrs der österreichtsckx-Yngakk“ sch cn onarchie in den Monaten Januar bis einschlteßltch März 1869. Wir entnehmen denselben, daß ie Einfuhr in der dem neten PkklOde 90-442,W Fw um 5,734,756 [. mehr als im 1868„ die AusofUhr dagegen 97/277j768 l., un] 7,497,070 [. weniger als mt Jahre 1868 betragen hat. Bei der Einfuhr hat sich a]so der _Waarenverkehr, gegenüber den Ergebn ssen m der glxtckxen Periode des Vorjahres , im Ganzen gehoben, obwohl bet einigen Posten, namentlich beim Tabak, bei den Webe- und Wirksto en, dann bei Garnen wegen zeitweilig eingetretener Stagnation n Folge des höheren Agiosiandes, sich ein Ausfall- von mehr als 7 Millionen ergeben hat. Dieser giinstige Umstand ist zu- näch| den mit 1. Juni 1868 ins Leben getretenen Zollbegünstigunaen, hauptsächlich aber den im 1. Quartal1869 stattgefundenen, außer- gewöhnlich starken Bezügen an Eisenbahnschienen, Tyres und Schienen- 1lexitexblagen fiir die im Bau begriffenen vielen Eisenbahnen zuzu-

ret en.

Bei Vergleichung der einzelnen in den Verkehr gebrachten Men- gen mit einander ergiebt sich eine nennenswerthe Zunahme in der Einfuhr bei Kaffeesurrogaten, feinen und mittelfeinen Südfrüchten, Kastanien, Zuckermebl, Zuckersyrup, bei Weizen, Mais, Bohnen, Reis, Mehl, Kleesaat, Sämereien, bei Vieh, Blute eln, Schaffel1em Fetten und Helen- diversen ölzern , Gerbfto en, dann bei Schwe- fel , Weinßein, bei etränken und Eßwaareu, rohen und vererzten Metallen und metallenen Halbfabrifaten , Webe- und Wirkwaaren , Leder und Lederwaaren , Papier und Papier- fabrikaten, Holz, Glas und Thonwaaren, Instrumenten und Maschinen , Land- und Wasserfahrzeugen, endlich bei chemischen Pro- dukten. Abgenommen hat die Einfuhr bei Tabak und Tabakfabrika- ten, Arznei-, Parfümerie- und chennschcn „Hülfsstoffen, bei Webc- und Wirkstoffen, Garnen, literarischen und Kunst egenftänden, dann Ab- fäUen. In der Ausfuhr zeigte sich die crheb ichste Zunahme bet Ta- bak und Tabakfabrikaten, bei Thieren und thierischen Produkten, bei Fettstoffen und fetten Oelen, bei Getränken und Eßwaaren, bei Garnen, Webe- und Wirkwaaren , Papier und Papierwaaren Leder und Lederarbeiten, Holz:, Glas- und. Thonwaaren, bx Metallwaaren, Land- und Wafferfahrzeugen, dann literari- schen und Kunstgegenständen. Abgenommen dagegen hat der Export in Kolonialwaaren und Südfriichten, Garixn- und Jeldfrüxbten, Breuna, Bau- und Werkstoffen, Ar nei-, Parfumerie- und „chemischen Hilfsstoffen, rohen und verer ten ctallen, sowie Halbfabrikaicn aus denselben, bei Webe- und irkftoffen- bei Instrumenten, Maschinen und Kur waaren, bei chemischen Produkten und Zündwaaren, endlich bei Ab ä en.

Defr Werth der eingeführten edlen Metalle, dann der Gold- nnd Silbermünzen betrug im 1.Quarta1 1869 4,911,866 Fl. uni 6361338 Fl. weniger als in der gleichen Periode des Vorjahres. 'Die Ausfuhr bezifferte fick) in dcrselben Epoche init 4,324,680 Fl., um 189,47] Fh weniger als im ersten Quartal 1868. '

Die Zollcinnahmen in der Periode vom Januar bis mkl. März 1869 betrugen: an Eingangszöllcn 4,140,034 Fl., um 939,62? Fl. mehr als im Vorjahre; an Ausgangszdllen 24,493 Fl., um 3720 Zl. mehr als im Vorjahre; an Rebengebuhren 70,266 Fl, um 937 [. weniger als in der gleichen Epoche des Vor1ahres. Zusammen- genommen betrugen sammtltche Zoileinnabmen 4,234,793 Fl., um 942,410 Fl. mehr als im ersten Quartal 1868._ Der höhere Ertrag an Eingangszöllen wurde vorzugsweise durch die gesteigerte Einfuhr von Zuckermehl, Roheisen, Halbfabrikaten von Eisen , mittelfeinen und feinen Vaumwomvaarcn, gemeinen _und mittelfeinen Wollivaaren, feinen Seidcn- und Mctallnyaaren, Eisen- bahnwagen, dann an feinsten und feinen Kurzwaaren,“ ]ener_ der Aus- gangszölle aber durch die vermehrte Ausfuhr an rohen Haufen und Fellen herbeigeführt. _ . _

Die Ein- und Aitsfuhr von Dalmatien ist in den angefuhrten Daten nicht inbe kiffen. '

ang 30. uni. Die Yvette Kammer hat gestern auch das zur ck?xervo ftändigung des („'senbahnneßes vorgelegte Gxseßvrojeft, betreffend die Eisenbahnstrecke Amsterdam-Zaardam- nut 37 gegen 26 Stimmen angenommen. Diese kurze Strecke erfordert gewaltige Arbeiten, unter anderen auch eine Ueberbrückung odcrjAbdämmnng dcs Y nnd wird deéhalb große Kostxn machen. Es wrrd dazu cine Anleihe von 30 Millionen nöthtg sein. ' .

- Der russische Handel Mit qug, bekanntlich einer der bedeutendsten Exportartikel, wird durch die im Gebtxt, der Orenburger Kirgisen ausgebrochenen Unruhen schr benachthctltgt. Wie _das „Kasanfthe Börsenblatta mitthcilt, wurden in Uralsk nach den Einen in diesem Jahre 70,000, nach Anderen sogar 140,000 kirgifische Ham- mel weniger gekauft, als im vergangenen Jahre. In Orenburg rech- net man gar nicht auf den Ankauf von Hummeln, _ _

Ssewasiopol. Der erste Dampfer, welchcr meder Adimralttät der russischen Handelsgescllschaft gebaut worden ist, lief den 16. Juni

vom Stapel. Verkehrs - Anstalten.

Brest, 4. Juli. Der »Great Eastern- befand sich bqute Mittags 470 26“ Br. 330 10“ L., er war von Brest 1145 Seemeilen entfernt und hatte 1281 Seemeilen des Kabels versenkt Die Signale kamen vortrefflich an und die Proben auf Elektrizität ergaben em befriedi- gendes Resultat. _ _ _

Warschau, 1. JU[1.(R.T.A.) [Die Revision der Päise] der Durchreisenden in Warschau und auf aUcn Stationen im Rayon des Königreichs Polen ist auf Verfügung des Statihaltcrs, Grafen Berg, wieder eingestellt worden, um die Kommunikation auf den

enba nen u erleichtern. Eis NelZv-Yßrk, 2. Juli. Das Posidampfschiff des Norddeutschcn

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