- Diese rauhe Früh- ! den Abdachungen nach d Winternäffe des Bodens lien Umständen sehr spät in
nachdem der Juni meist cl gkgcn Ende dieses cn - die sogenannte fällt, wclcbcs in d es Juli hinaus andauert und eiten erheblich erschwert.
das die
se geltend machen.
zur Folge, daß Saat unter a
hervorragender Wei jabrswitterung hat spät weicht und die den Boden kommt.
Vom SOUUU er wird gesagt, 6 gebracht, in der Re von häufigen chengii Wetter ein
em Bodensee und dem Neckar milder,
rauh dagegen auf d
In Hessen- Erhebung zwischen 142 und fa kbaren Unterschied
A p. Nassau-Cassel bewirkt die sehr verschiedene | 3000 Fuß iiber die Ostsee einen nr Bezug der Fruchtbarkeit der der Reifezeit, der Kulturgewächse 2c. Mais U1_1d zeitige Feldfrüchte drei brigen Distrikten. Die südwestliche Dic Niederschläge e von 20 pariser Linien Und id August, am geringsten im , Hagel war früher selten, seit d aber die sogenannten Gchänge und Thal- seyt. Im Allgemeinen kommen schläge vor , darunter an zwei Drittel des Jahres
sehr bemer einzelnen Gegenden, warmen Kinzigthale gedeihen Wochen früher, als in den ii Richtung des Wind erreichen im Durchschnitt einc Höh sind am bedeutendsten im Juni 111 September, Dczembc etwa 15 Jahren sin engen Hagelschlägcn häufig ausge an 180 Tach im Jahre Nieder 30 Tagen Schnee. bewölkt.
Das Kl
schr warme Tag Monats kiihlcs, aiinisfiutb - begleitetcs is iibcr die Mitte tc nicht ( chr warmes, trockenes Wetter, cgiinstigt und b häufig, jedoch
indstill und warm und tter, wodurch die Ernte t wird. Auch die Winter- cgiinstigt, so daß man sehen kann, al
Rech d es ist die ddrl)errs
Heu- und Roggcnern August dictrt meist 1 Ernte dcr Sommerfriichte [» Gewitter sind im Sommer
is in den r und März.
andauert. friten von Hagel begleitet.
Dcr Her liefert das ich der späten Feldfrüchte ) wird hicrdnrch chdncrrn Wintersaatcn
ist meist trocken, w infte und beständigste chr erl
Der Himmel ist zu
„ irna “0011 SchZeZwig-Hdlftein wird als ein Seeklima bezeichnet. Profendr Karsten in Kiel beschreibt es
othcrmen 60,8 R. (Altona-Gliickstadt) und " Sommer kühl, vorzugsweise an der Ostkuste werden die Extreme größer, Feurhtigkeit der Luft , N1ederschlag gleich. Die Atmosphäre meist bewegt, vom September bis Februar vorherr- bis August vorherrschend Nord-
bcstcilung . Hrrbstc wohl keines ommcrn.
Der W
kurz folgendermaßen:
xZwiichcn den Is 50,8 R. Gram.) ' eßkl'lste, die Winter kälter, die Sommer wärmer. stets bedeutender (durch , circa 84 pariser Zoll. viele und heftigeWinde, schend Siidwest-, vom März west-Windc.«
Die Berichte der Spez gen und bezeichnen häufig Wii klimatische Einflüff Die meist
zxinterp „
dc, wahrend er um 11 Strenge auf- aus Südost und findet er so treibt er den trocken Der Schnecfail ist in jedoch bekommt dcrAcker irn gegen das Erfrieren
fangs meist griin
inter ist an _ feiner ganze
Weihnachten Und nach tritt, dcr Wind w keine oder eine nur ge gcfrornrn Boden Hinterpommern zwar nicht meist eine so gute Decke, daß die geschiißt sind.
Stärkere schr deftige Stürme gc Wirbriwiiidc von gr seltener Wr.
Neujahr in Winter milde, ci schr oft ringe Schneedecke, weit vor sich her.
schr groß,
cht dab
1chnittlich 82 PET,),
dmmcrn häufig, aber den Seltenheitcn. kommen noch and hinein. Regierungsbezirk gcme'mes Bild. Hiernach 1 Pommern ein sehr ge- dlichen und nordöstlichen der Nähe der Küste im Allge- ezeichnrt werden kann, sch nach Süden und
Winde wehen in Hintch hören im Ganzen zu hcercndrr Wirkung.. [ erstrecken sich oft weit er das Klima im
ialvereinc geben ähnliche Schilderun- 1de und starke'Niedcrsckyläge als " ' g akuf die Vegetation ein- en fugen als „ein Drittes noch die häufigen Nachtfröste UU Frühjahre hinzu, den und in der Nähe der Moore oft ( ulturgewächie haben.
dßcr ver S“"“bk e, wclche ungiinsti Die Mittheilungen Üb Stralsund ge ist das K mischtcs.
wirken. und späten in den Gegen liche Folgen für die K
Das Klima in der Provinz einzelnen Gegenden als sehr abwei Dic Kiistcngegenden sind vorzugswei ftiiffen unterworfen. im Allgemeinen giinstig ( Kulturgewächse. iiber 800 Fuß hinaus betrieb Höhe die Necker vorherrscheiid umgrcnze Mals ungünstig durch Kälte , ation ein.
sehr all sem Theile vor
welche besonders ehr verderb-
bcn nur ein lima in die _ Während dasselbe im Theile desselben, insbes meinen als ein rundes vcriiert es diesen Charakter, je me Südwesten bcgicdi; Wenngleich dcr Winte wegs der Vegetation Sä,)nccdecke fehlt, un wöhnlich kalte und tro anhalten und daher an Auch thrilen die Winde rakter mit, treten alljährliä; auf und wirken dann sehr 11a namcntlich dcr leichteren Felder. auch fast anährlicv Nach der Seckiiste unerheblich, vcrdcrbiick) fiir Winter- Eine regelmäßig zu An knrze, aber strenge bodenbcstcllung ein u von Rüden und Lupincn. Regel durch die nächtlich Leßtere hat indrffen eine wodurch allerdings die
Witterung oder eine Von besonderer Schön derer Milde ist der Herbst.
Die Mittheilungen Über die P ken fich auf eine sehr kurze Notiz den von dem statistischen Bureau
Aus der Provinz Sachsen welche die klimati von der Entfernung ( vom Harze befinden. der Provinz Westfalen beziehen ke Münster und Minden. - Im scheint das Klima dort rauher, hohen Stand hat und Überhaupt Hoffnung ausge- ung des Grundwasiers und dcsere erläufe auch in klima- . Zustände herbeigeführt Sbezirk Minden ist das Klima chen Theile des Kreises zum Auf- trifft man in ein- ach Osten hin noch Schnee an. von starken Gewittern und
Hannover wird nach den chend von einander bezeichnet. se den maritimen Ein- „ südlichen Gegenden ist iir den Anbau alier hier iiblichen wo der „Ackerbau in einer Höhe von en wird und die Wälder in dieser 11, wirkt das Klima oft- , d hohen Schneefall auf „ kdimen mit Sicherheit nur noch Weizen nach reiner Brache und Hafer gebaut
onderc in und feuchtes d hr man i ma milder Und trockener. :) ist er doch keines- in dcr Negri die Ende desselben ge- dic oft sehr lange sehr nachtheilig sind. einen rauhen Cha- April und im Mai wieder chtbeilig arif die Wintersaaten, Zu, gleicher Zeit stellen sich die eine Meile breit län s des Landes oft se r dmmersaaten und Kleefelder ember eintretende de greift störend in die Herbst- nur zu oft derschtete Ernten Sommerwärme wird in der bedeutend gemäßigt. , audildung zur Folge, nachtheiiigen Einflüsse einer trockenen Dürre zum Theil ausgeglichen werden. heit und in der Regel auch von beson-
hier ist das Kli, Das Klima der r 121th strenge ist, ) giinstig, einmal weil d zweitens gcgen das ckenc Ostwinde wehe ck der Sommersaat
dem Friihja
Nur da,
_Näffe un hr stets die Veget Futterkräuter ,
werden.
tfrd'ste rin, writer ,"" Innern und Früh?
fang dcs NOV Die Scnckcnbergische Stiftung in Frankfurt a. M.
Und ihre Entwickelung.
Am 18. August 1763 machte der furt imd Heffen-Caffels Christian Senckenberg, derung der ärztlichen Wiss seßte das gemeine We damals in 95,000 Fl.
Frostperid nd gefahrdet Stadtphysikus zu Frank- Und Leibarzt Johann -1772, eine Stiftung für För- enichafi und für Krankenpflege. Er seiner Vaterstadt zum Erben seines ' , bestehenden Vermögens e mit der Bedingung (Z. 7 des Stiftungsbriefes), theils, von deffcn Ertrag & iibrige Drittheil Senckenbergs Per »Aus meinem Leben« ortgang seiner Stiftun aterstadt 1814 und 181 der Schrift: »Kunst und Senckenberg erkaufte Areal: StiftShaus, nebst Lu von 23,000 Fl. im Fl. und war ursprünglich eine Best“ 1 burg, dann Uffsteiner. 176 Zwecken gemäß hcrzurichtcn Nördlicher das chemische L. Bibliothek enthielt. 1768 ver qasengaffe um 8000 Fl. Zest konnte [fer seinem wohithätigen Werk widme botanischen Garirii nach Z in Upsala umgestaltet und stlichen T
e Adkiihlun beträchtliche
in, und zwar daß zwei Drit- (1 118118 [)11b11008 it) 1%? 111€(1108, Kranke verwendet werden solle. e's Mittheilungen iiber den weiteren
rdvinz Schlesien beschrän- Über die Temperatur nach gesammelten Beobachtungen. liegen nur Angaben aus Hal- schen Verhgltniffe in diesem childern, in der sich
für arme sönlichkeit ist aus Goeth genugsam bekannt; 11 hat Goethe nach den in suchen im ersten Hlfte Rhein und MUM“ be- am 22. Februar 1766 das st- und Vleichgarten um die Summe 1 Eschenheimer Thurm ig der Patrizierfa ng er an, das Gebä zwei Flügel anzubaue ahora t orium, dercn südl ch kaufte er sein Vaterhaus in ei S. sich mit noch mehr Der Lustgarten wur dem -Mufter des boißnäl' mit einem Gewaché heile eine A nat ebracht wurde, deren inn tc, weil mittlerweile S imen hatte. 1
gemachten B
bersmdt vor , Alterthum am
Kreise ais abhängig die einzelnen Theile drffelben __ Tie Mittheilungen cms 11ch auf die Regierungsbezir Rrgrerun Lbezirk MÜUsi _ rundwaffer einen die Lage eine niedrige ist. swrdchrn, daß durch Senf Regulirung und Instandhaltung der Was tischer Beziehung eine Beffer werden wird. - Jm Regierung ch1edrn. Während im südwestli Paderborn die Vegetation brechen der Blüthcnknospen vorgeschritten ist, zelnen Gebirgsgegenden 11 wird der R zerstörenden
In Hohenzollern-
22-Fuße; es liegt an WO das nde (emen Es wird die
ung der sehr Vers zu einem schen Garten hause versehen, und in seinem 15 ! erbaut, welche 1768 unter Dach richtung sich aber bis 1776 verz' ger ; berg den
ichon erwacht und sogar
e ierungßbezirk häuft agelwettrrn hcimg Sigmarir
771 wurde
K ospitalbau untcrnon aber (111113-
1gen ist das Klima in ; „Bandes Biirger-imd Beisaffenhdspimlsabegonnen,
3
November 1772 stürzte Senckenberg, als er Abends den Bau besichtigte, vom Gerüst und starb in Folge des Sturzes. Seine Lejche war die erste, welche in der von ihm errichteten Ana- tomi e zergiiedert wurde."
Die von Senckenberg eingeseßtcn Administratoren fiihrten sein Werk zu Ende. 1776 wurde die Anatomie für die Vor- lesungen und Seciriibungen eröffnet, im Februar 1779 die ersten Kranken im Viirgerhospital aufgenommen, 1783 der Bibliotheksaal eingerichtet , unter welchem der Stifts- hotanikus wohnte. Unter dem Titel «Stiftsarzta sollte ein Unverheiratheter Arzt Scnckenberg's Wohnung im Stjftézhause _inne haben und die Aufsicht über die gesammie wiiienschaftliche Abtheilung fiihren; bis 1846 war diese Stelle mit der des Hoipitalarztes vereinigt. Von zweien dieser Stiftsärztc gingen die ersten Erweiterungen des Sencken- bergischen Werkes aus. Der erste 1773 erwählte, Stiftsarzt, Joh. Jak. Reichard, 1743-1782, vermachte die (ährlichen Zinsen von 4000 F1. zur Vermehrung der botanischen Bircher- sammlung, und sein Nachfolger, Georg Philipp Lehr, 1756 bis 1807, vermachte 14,000 Fl. zum Besien des Sencken- bergiichen »Medicinischen Institutsa (worunter man Anatomie, botmiiichcn Garten , chemisches Laboratorium, Bibliothek und die mineraldgiicben Sammlungen verstand), davon die Zinsen von 9000 Fl. zur Veranstaltung ddtamiMr Vorlesungen. Auch das Hospital erfreute sich reicher Schen- kungen, unter denen die von Simon Moriß Bethmann mit 83,600 F1. herddrleuchtet. Dagegen wurde die Stiftung auch in dcn Kriegsjahren seit 1792 hart mitgenommen, und mußte, außer starker Betheiligrmg an den Zwangsanlehen von 1792, 96, 98 und 99, allein von 1797-1813 an Kriegskontributionen gcgen 36,000 Fl. zahlen. Unter dem FÜrften-Prinias schien die wiffenschaftliche Seite von Senckenberg's Stiftung zu voller Entfaltung gelangen zu sollen. Es wurde 1812 eine »medizi- nische Spezialich-ulea errichtet und dafür die Anstalten des Senck. Med. Institnts nußbar gemacht. Nur das chemische Laboratorium Senckenbergs erwies sich als fiir die Zwecke der inzwischen so sehr fortgeschrittenen chemischen Wissenschaft als unzulängiich; in ieinrr_Nähe wurde fiir die Spezialichule, aber auf Kosten der S. Stiftung mit dem Aufwand von 3400 Fi. cin neues erbaut. Beide fielen in den Bereich des ipäieren 11aturhi|0rischen Museums und seinrr Erweiterung; das ältere Laboratorium wurde 1820, das neiiere 1829 aßgebrdchen. Aber die Spezialschule wurde, ehe sie recht znr Wirkiamkeit ge- langen konnte, nach der Auflösung“ Frankfurt, vielleicht etwas übereilt, aufgehoben., „_
Auch der wohlthätige Theil der Senckenbergischen Stiftung hatte während der primatiichen Zeit eine Förderung erfixhren, indem der Senator Buchhändler I. C. N. Brönner (1738- 1812) hunderttausend Gulden fiir eine mit dem Vurgersprtal zu verbindende Pfriinden-Stiftung vermachte._ _
Frieden erwachte eme ,lcbhaste wriscnichaftlicher Hinsicht. Vcranlaffung des 1)r. msr],
!
Nach ,wiedcrhergefteiltem Vereinsthätigkeit in Zunächst veriammeiten, auf .. . _ Philipp Jacob CreßschnrarUT') (1786 bis 1845) , sicb sechszehn Freunde der Naturwrffenschast am 22. Nopemder 1817 im Senckenbergiichcn Stiftsgebäude und gründeten eiiie »Natur - forschende Geieilschafta, welcher sie zu. des Stifters Ehrrn, deffen Sammlungen in die ihrigerriibcrgmgen, den Namen: Senckenbergiiche beilegten. Sie fand sd chch AnklanZ und Förderung (1818: 21, 1819: 2281821: 267, 1823: 317 Mitglieder mit je 11 Fl. jährlichem Beitrag), daß der nördliche, von ' tungshauies niedergeriffen und am z'um Museumsgebäude gelegt werden konnte,
1821 vollendet war. Bekannt ist, daß durch den reichen Ertra
der afrikanischen Reisen Eduard Rüppell's (geb. dahier 1794 das Maß der ge- : Mittelstädten hinauswuchsen. Es war ?
An- - . ck 5 das Iadegcbict beehrt haben, giebt Veranlassung, über ein für
die Sammlungen der Geielischaft weit iiber
wöhnlichen Museen von deShalb nöthig, 1828 und abermals 1842 das Museum dur
baue zn vergrößern. Durch die Freigebigkeit
gesexzt, Vorlesungen über Zooldgie, zu veranstalten; aucb vertheilt Preis, gestiftet 1833 "aus , Samuel Thomas, „ Sommermgs feiertem Doktorjubilaum
den Ueberschiiffen
1828 hier
logie. 1 berg zucrkannt,“
') Desen Vater wurde, rettete Blüchcr das Leben. Er war später“ Jrkft. (vergl. O. (Oertel) von drn, das Blücher. Wiesbaden, Krcidei U. -.iicdner),
; der jüngste bildete 1855 1 Mit der sehr vielseitigen, 1, seltenen alten Drucken reiche
des Großherzogthums
bereits 1820 ': Srnckenderg“aufßefiihrte Flügel des Stir- , 16. April der Grundstein J welches im Herbst
eines Frankfurters,
Heinrich Myiius in Mailand, ist die Gcseilschaft in den Stand ;
Mineralogie und Geologie : sie den Sömmeringichcn MUM"- der zu AU veranstalteten Sazmnlungen fiir:Z die aui? ezcichnetsten Leistungen in Anatomie und Physto-„ 7 wurde er zum ersten Mal Vertheilt und Ehren- *
1841 erhielt ihn Th. Schwann, 1815 Th.
1 den dorti
- durch Aniammeln von Regenwasser in (Zisternen beholfen,“
als Snident von Werbcrn aufgegriffen; '? eme größere Bevolkerung m
Wachtmcifier im preußischen Dragoncr-chinzrnt Schmettau und Pfarrer in Sulzbach dci , , Büchlein vom Fürsten ausgereicht [)ÜÖM-
; schritt man daher
' Schiffe erforderlich
W. L. Bischoff, 1849 Rudolf Wagner, 1853 Kölliker, 1857 Joh. Müller, 1861 Helmbolß, 1865 Ludwr . Drei Bände MUKLUN anaksnberxianum und sechs Bände , bhand- luygena enthalterr die wiffenschaftlichen Arbeiten der Mit lieder. _Die Srnckenber liche naturforschende Gesellschaft hatte 18 „ fich m Sektionen get eilt, deren fünfte die Physik und Chemie umfaßte. Jndeß wurde balddietbeschreibendeNaturgeschichteso vorherrschend- daß 1824 dre Mitglieder, welche sich mit diesen Wissenschaften beschaftigen, zu einem neuen, dem Physikalischen Verein zuiammeirtrqten, welcher 1834: 144,1864: 298 Mitglieder zählte. Der physikalische Verein hat im Erdgeschoß dcs naturhistoriichen Muierims em chemiiches Laboratorium und Physikalisches Kabi- net „eingerichtet,“ und seit 1835 den Dr. Rudolf Bötig er (geb- 1806 zu Ascherslebrn) als Lehrer an rfteklt, neben weichem in neuerer Zeit noxh ,ein zweitcr Lehrer ?iir Physik angestellt wor- den ist (gegenwartig [):-. Nippoldt).
, Am 2. Juin 1836 bildete sich der «Geographische Ver- ein “, welcher sem Domizil ebenfalls im Senckrndergiamim fand. Er veranstaltetVorlesungen Über Erdkunde, instsic-nderc cine jähr- liche Uebersicht neuer Eiitdrckungen, und hat seit 1854 iich durch Bildung einer statistischen Sektion erweitert , VOUWL1chLr, bis zu der 1865 erfdlgtenGriindung eines cigencnsiädiisc'xnstatisti- schenAmtes, die Veröffentlichungen fiir Fraiikfurtcr Statistik ausgnchn. „- Endlich wurdc Senckrndergs, im J“. 12 des Stiftungsbriefes,arisgesprochener Wunsch: »daß in srinemHause sammtliche Medici ailc Monat wenigstens rinmai ordentlich zusammenkommezr und gemeinschaftlich iiberlegen sollten, M zu" beffcrer Ausübung der Gesundheitspflegc erforderlich sem izidchte' rc. 2c.«, dadurch erfüllt , daß im November 1845 sich ein arztltcher Verein bildete, welcher alle vierzehn Tagrzu wrnensrhaftlicher Förderung zusammenkommt, und durch seine, den uricher nachgebildeten, bisher in Deutschland aber ohne Nachk,d_lgc gebliebenen Jahresberichte Über die Verwaltung des Mediziiialwesrns, die Krankenanstalten und die öffentlicbezr Ge- sundheitsverhältniffe der Stadt Frankfurt,« wovon dis ]eß19 Jahrgangs erschienen sind, wertbdolics Mareriai zur medr- zmischcn Topographie-Statistik geliefert hat. Nile die genannten Vereine sind aus der Stadtkasse untersrüßt worden. , sich der »Mikrdikoviiche Vereine. insbesondere auch an Incunabein 1de „ nSenckenbergiichenJnftrtuis- b i 5 li oth ek wurde 1825 die der naturforichendkn Geieiiichaft,1840 die des Physikalischen, 1845 die des ärztlichen und 1850 die des geographischen Vereins vrrrinigt. Seit 1849 stehen sie, wrffen- ichaftlicv geordnet, unter der Aitfsicht ständiger Bibliothekare. Im Frühjahr 1866, also genau 100 Jahre nach seiner Erwer- bung durch Senckenberg, wurde das Stiftéöhaus abgebrdckym und an seiner Stelle mit dem Aufwande von 70,000 Fl. aus der Stadtkasse ein zweckmäßiges Bibliotheksgrbäude mit Hör- sälen aufgeführt, welches 1867 bezogen wurde. - 1853 wurde die Anatomie erweitert, da die Sammlungen vermehrten P;)aß tbeanspruchten, 1868 wurde das Gewächshaus neu- ge au . _
Weniger glücklich, als wohlthätige Theil der wurden der Brönnericben
der wissenschaftlichc, war der Senckenbergiichen Stiftung. Zwar Pfändcrstiftung noch zwei ähn- liche von Phil. ranz Christian Kröger (1787-1854) und von Kath. Elisabeth iingiing (1796-1857) hinzugefügt, aber das Hospital iribst entspricht, wic längst anerkannt ist, den An- sprüchen an zweckmäßige Krankenpflege nicht, seit man 1828 den Senckenbergiichen Bau verändert hat, um mehr Kranke aufnehmen zu können. Die im Friihjahr 1866 zum Neubau von der Stadt bewilligten 280,000 Fl. sind noch nicht zur Ariszahiung gelangt.
Die Erbvhrung von Trinkwasser am Iadcdusen. Der Besuch , mit welchem Se. Majestät der König kiirzlich
cn Kriegshafrn ganz besonders wichtiges Ereigniß, ung von sußem'Waffer, einige Mittheilungen zu Dax; in dem dortiger) Marschboden an der Erdober- fläche fich vorfindende Waser eignet fich nämlich entweder we- gen (cincr bracki en Beschaffenheit in Folge der Vermischung mit dcmcherwa 1er oder wegen der vegetabilischen Extraktiv- Hoffe, die es aus _den in geringer Tiefe unter der Oberfläche verbreiteten Dargichichten (ruinimmt, nicht zum menschlichen Gcnuffc. In fruhercr Zeit hat sich die dortige Bevölkerung für
. _ einer Stadt und für ein Hafen- Etablissement, in welchem iiißcs Wasser zur Vcriorgrmg der ist, „wiirde jedoch dieses AuSkunstsmrtiel nicht Gleichzeitig mit dem Be inn der Hafenbauten zur Aufsuchimg von fü em Waffcr.
die Auffin