3270
Werke werden im leipziger Buchhändler-Börsenblatt regelmäßig bekannt gemacht werden. '
Den preußischen Verlegern und Sortmnniöhändlern, welche italienische noch nicht zum Gernemgut gewordene Werke in Abdriickcn, Uebersehungen, Nachbildungen 2c. _veröffentlicht oder leßtere zum Vertrieb übernommen oder mit der Ver- öffentlichun oder Herstellun solcher Werke begdnnen haben, wird auf rund der im rtikel12 ,der Ueberrmkunift vom bis 5 Robftöffe angewM-det Werden sollen- dercn Einkanspreis pro 12. Mai dJ. getroffenen Abrede zur Erleichterung eines kvm-fiigen Gramm 5 SW Übekschkkitkki 7“) werden d'“ bethffendm Ta YofiÜo" Nachweises der Rechtmäßigkeit der betreffenden Publikationen "M“ b“ „dm Vkrdümmngm "*Jd VLTNWUUIM "doch nur ck zur anheimgegeben, bis zum 28. November d. I. diese Vervielfäl- 3' PPMUWUJ-Mkl'“ "m die Halfte höher “"geseßt“ . tigungen 2c. bei ihrer Orts-Polizeibebörde anzumelden.
6) Soiutiotien, aus Urtmkturen odcr Verdünnungen und Diejeiibe wird, wenn sie fich von der Richtigkeit der gemachten einem Vehikelbißcrexlztztz Gramm 3 Sgr 6 M- Angaben überzeugt hat, die 'arigemeldeten Exemplare von
, 120Zo ; 5 Sgr., ' Büchern, musikalischen und artistischen Werken auf Verlangen „ 180,0 » 6 Sgr. ' mit einem Stempel versehen. " ,
7) Gemen te- nicbt dividirtc odcr dispensirte Pulver Den Verlegern bleibt es uberlaffen, ob sie statt sofortiger Werden auf die eise taxirt, daß die dazu brrwendeten Pulverpo-tenzen Stempelun der gesammten Auflage es vorziehen, daß bei ..de nach den obxn genannten Preisen, derMilchzucker und das Mengen Ortspolizei- _ehörde ein Konto Über die nachweislich noch auf nach den Weiter unten bestimmten Preisen berechnet wxrd- ihrem Lager befindlichen Exemplare eines jeden von ihnen ver-
vielfältigten zuerst in Italien erschienenen Werks angelegt und
8) Dispensirte oderxdividirte Pulver: ] PMW ] SW die nach Bedürfniß auf ihren Antrag azllmäiig abgeßempelte ZdPuwtcrckL SY'Pf h Zahl von Exemplaren auf dem Konto gelöscht werde. u..w.'ee5“'ü um' .mcr. ' , s 1 © Platten aller Art, sowie von lithographischen Siemen zu nicht 30 Gramm 8 Pf, autorisirten Vervielfält-i ungen italienischer Werke Wird an- Zaoabarum, msilioäo homöopathie: yraspar'atum L . . . . . „ . Ortspolizei-Vehörde anzumelden welche siceinregiftriren und eine Hymn") WU“ "WWW“ b0W000ZZ1rZFmZÜYF Bescheinigung über die erfoigie Registrirung ertheilen wird. 11 irten ulvern: könnew bis ziim 28. Airgust 1873 eine Stempelung „erhalten. pe s B?? Quantitäten bis 30 Gramm ..... ? Pf., Die Königliche Regierung veranlasse ich, meinen gegen- Dispensiren von einzelnen Pulvern (sogenaimte SCHW- Kenntniß zu bringen und die Orts-Polizeibehörden hiernach PM)“): mit den etwa erforderlichen besonderen Weisun en zu versehen. U) Gefäß ' " Re ierung in Betreff der Ausführung der ilebereinkunst vom a) Convolute bis zu 12 Stuck inkl ................. 1 Sgr., 12.gMai d. Is- mir bekannt seiniverden, werde ich dafür Sorge "v 24 “türk ................................. 2“; S r. , „ „ b) ftaxerweisée Gläs er ' g , Kenntmß der dieZseitigen Interessenten gelangen zu lassen. Berlin, den 16. August 1869. , , » 100 » , 1 Sgr. 9 Pf., ' ' ' ' 200 ' ' 2 SIM 3 Pf., Angelegenheiten. In Vertretung: An sämmtlicheKönigliche,Regierungen, (inkl. Sigmaringen) und an die Landdrosteien der Provinz Hannover.
B
bis inkl. 2 Gramm (2,0? 1 Sgr. 6 Pf., , , 4 (4,0 3 Sgr., _- 6 6,0) 4 Sgr., » 8 8,0) 5 Sgr., , 15 (15,0) 7 SHK 6 Pf., , 30 (30,0) 10 gr„ , 60 (60,0 17 Sgr. 6 Pf. 5) Streukügelchen iverdcn wic crreibungen berechnet. Anmerkung. Wenn zur Anfertigung der Arzneiformen ml 2
IYYK
*
2 Pulver 1“; Sgr., Den Inhabern von Cliché's, Holzstöcken und gestochenen 9) Aqua (isstanta, msbboäo bomöopaibioa parat:; 30 Gramm 4 Sgr., heimgegeben, dieselben b 8 zum 28. November d. 38. bei ihrer ]0) Arbeiten: Ykengen von nicht djvjdjrten oder djs. D]? von den einregistrirten ClW's Tc. genommenen AbdrÜÜ für jede weitere 30 Gramm .......... wärtigen Erlaß durch das Amtöblatt sofort zur öffentlichen für jekdes PLUM inkl. Papierfapsel 6 Pf“ Sobald die Anordnungen der Königli en italienischen uber 12 Stuck bis 24 Stuck inkl. ............... 15 Sgr., tragen, die se [ ben durch die geeignete Veröffentlichung zur bis zu einem Inhalt von 15 Gramm inkl. 1 Sgr. 6 Pf., - , ' „ , » Der Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medizmalo _ » ck 300 » » Z Sgr., “ Lehnerd
.» , «:) Cylindergläsihen pro Stück 2Z Sgr. Berlin, den 5. August 1809.'
Die zwischen dem Norddeutschen Bunde und Italien wegen gegenseitigen Schußes der Rechte an literarischen Erzeugnissen und Werken der Kunst unter dem 12. Mai d.Is. ab eschloffene Uebereinfunft (Bundes-Geseßblatt für d. I. 1869 .. r. 28 S. 293 L*)wad niditdden21l28k. [AZgustddßIZ in Kraftt tthleLZ.
u, ruii er .rtir un . „ er 9? (lck M „e erein- i die Köni li eBibliot ek der vor um menden bauli enEin- kunft wird „081 dem Königlichen Ministerium der gristlichen 2c. rißchtun en, sgowée der Relhnjgung derz SälZe und Bäche? wegen Angeiegenheiten die kostenfreie Eintragung derxemgen zum erften Vom LF. August bis ]3_ September 0. geschlossen. Mqlimenigreich Italien erschienenen und -noch nicht zum Ge- Berlin, den 16. August 1869. meingiit gewordenen Bücher, Karim, Kupferüichc, Stiche anderer Die König liche Bibliothek.
Art, Lithographien und musikalischen Werke bewirkt werden, welche zu diesem Zwecke rechtzeitig von den italienischen Ur- . hebern, deren geschlichen Vertretern oder Rechtsnachf91gern ent- Angekommen: Der General-Maior und „Commandeur weder [*ei dem Ministerium selbst oder bei der Königlichen des KUÖEUMCNPZ VM Wartenberg von Oranienstein._ Gesandtschaft in Florenz schriftlich angemeldet werden. -
Die b.etreÜeUde Anmeldung muß „enthalten: Berlin 19. August. Se. Majestät der „Kön-i haben d beilLZ?cher11ksunbtn21lusizalischen Werken; Allergnädigft geruht: Dem Freiherrn von Leesen au Schloß “? *“ e Wer UU nga e des Urhebers, beziehungs- Treben, im Kreise Fraustadt, die Erlaubniß zur Anlegun des weise des Ueberseßers, des Verlegers, des Orts und der von des Königs von Bayern Majestät Öhm verlidhe-yen Zom-
Zeit des Erscheinens der Anzahl der Bände und der „ - , . -- “ Bogen, der etwa beiéegebeiien Tafeln, des Formats, „even- H??ZreiZLruzes des Verdienst Ordens vom heiligen Mlcha“ zu
tuell auch des an der Spiße des Werks vermerkten Vor- behalts des Ueberseßungsrechts,“
beiKarten Ku er 1 en Sti n “ pf st ck , che anderer Art und im Regierungsbezirke Marienwerder.
Lithographien: . . . . . . * - Die Na, ri teu welche vers iedene ö ntli eB-lättr m im 1: die Bezeichnung des Gegenstandes der Darstellung Und die Zeit über NY Hasbruch der Rinerpest Leunsércm BekrwalthgWee-
Bezeichnung der Reproduktionsart mit Angabe des Urhebers - -
, . , irke und die in ol e deren Uro-„enen Ma re in bra t abm des Ortgmalwerks- des Urhebers der Reprqduktwn , des nd zum Theil nth gricht-ig. Éeaa) Ya e der TßkerYältnigsefe hYUeZ wir, Druckers,- des Verlegers, des Orts und der Zeit des Erschel- uns verpflichtet, Nachstehendes über d e Entstehung und den Verlauf nens jowie der Dimensionen des_Formats. der Rindervest, soweit davon unser Verwaltungsbezirf betroffen wor-
, Bei der Angabe der Namen ist die vollkomniensie Deut- den; zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. - lichkeit zu beobachten. „ Lim 7. d. Mts. Abends zeigten uns der Landrakh von Brünneck Den Betheiligten wird auf ihr Verlangen eine urkundliche '" Rosenberg Md der KkWtbiekarst Hackbarth “3" Chk'ÜÜU-kg
Bescheinigung über die erfolgte Eintra ung ertheilt werden, “legraphisch “')“ daß “Uf 2 Vdrwerren der Henschgft JMMMU "" “TZÜFTUÖWKTZYTIF St,emvelabgabe im Éetrage von 15 Silber- F8iichuYiZlei2§iiki"ca-ziu§.KWZ“i?i§.“"§§bzßißin.diäknhch3§ g Die Yon it [. U) ist* , fich am 8. d. M. ein Kommissarius der unterzeichneten Regierung in
a-ienischen thebxrn, ihren geschlichey VMVMM Begleitung des Departements-Thiera tes nach “den von der ; mehr oder Rechtsnachfolgern hier angemeldeten und eingetragenen betroffenen Orten und ließ, nachdem as Vorhandensein ddr ank-
Königliche Bibliothek. Der Bestimmung des Königlichen Hohen Ministerii der
Stand der Rinderpest
geistlichen , Unterrichts- und Medizinal -Angelegenheiten zufolge»
3271
heit kovftaürt war alles von der Rinderpeft ergriffcne und dieser Kraikkh'e'it verdächtige Vieh tödten und vergraben. Zugleich wnrde Vorsorge getroffen, die genannten Orte Kehörig ab U- sperren, um der weitern Verbreitung" der Pest zu egegnen. ic ur Desinfektion erforderlichen-Maßregeln wurden in der ringe endsten Hirt unt'e/r Leitun des DepartementS-Thierarzte's getroffen. as zur Absperrung der “euchorte rrquirirte Militärkommando, welches in verhältnißmäßi kurzer, Zeit zur Stelle war, cernirte Groß und Kl. Liebenau und ellie später auch, nachdem konsiatirt war, daß Rind- vieh aus den Ortschaftcii Borniß und Kl.„Brunau mit dem von der Seuche infizirten Vieh m_ Gr. und Kl. Liebenau in Berührung ge- kommen war, vorgedachke Ortschaften unter strenge Observation. Die Verhältnisse geboten es, auch in Borniß und in Kl; Brunau mit der Tödtung einer nicht „unerheblichen Anzahl von Vieh vor- zugeben. Nach Vornahme dicser Maßregeln sind Weitere Krank- eitsfälke aus dem Rosenberger Kreise nicht zur Anzeige gc- ommen.
Am 11. d. Mts. berichtete Landrath Tichy zu Graudenz, daß in Neuhof beioRehden. und zwar quf dem isolirt geleZlenen Gehöfte des Einsaffeir Zi-entarski gleichfalls die Riqderpen zum usbruche gekom- men und ihr bereits mehrere Stück Rmdvieh erlegen seien. Er schloß hieran. d'ie weii'cre'Anzetge- daß er sämmtliches als krank und der Krankheit verdachtig vorgefundene Vieh habe tödten und für die Ver- nichtung, alier infizirten Gegenstände habe sorgen lassen“. Da fich die von 2c; Tichy“ vor _envmmenen Maßregeln zur Lokalisirung der Seuche auf das erwiesen, entschlossen wir uns„ über Neuhof die absolute Ortbsperre zu verhängen und diesen Ort militärisch absperren“ zu lassen., Die s. g. absolute Ortssperre hat die Sperrung des Orts gegen ]ede Art dk.? Verkehrs _ mit Auénahme legitimirter Per- sonen; und unumganglicher Bedürfnisse für die Ortseinwohner unter besonders anzuordnenden Vorsichtsmaßregeln -„ zur Folge. Der Verkéhr der Bewbhner untereinander wird auf das Unvermeidliche reduzirt. Gottesdienst, Schule und andere Vcrsammlungen können nicht abgehaktrxt wrrdcn , die Schänken und Gasthöfe wcrden gc- scbloffen. Weitere Krankhertbfälle sind in den leßten Tagen von Neuhof her nicht gemeldet„ Am 9. d. Mts. zeigte das Landraths- amt“ in“, Strasburg an, daß in Friedeck (Plonchott) “7 Stück Rindvieh am Milzbrande grfallrn seien. Am 11. d. M. meldete daffelbe tele- Yraphisxh, daß K_reist-hierarzt Levin die in Friedcck aus ebrocheneVieh- rankheit fur Rtnderpeft erklärt habe. Der schleunigßk nacb Jricdcck hinbeorderte Departement's-Thierarzt bestätigte diese Angabe als richtig. Der gesammte Rindviehbestand in Friedcck -- 82 Häupter ihcik's kra_nk, „theils der Krankheit verdächtig, wurdc getödtet und es wurde C'mleitung getroffen, urn Friedeckdu-rch ein Militärkommando ab usperren. Das leßtcre ist 1th an Ort und Stelle eingetroffen und hoséfen wir, daß es, zumal auch hier für Dedinfektion in erforder- lichem Maße“ gesorgt ifi, gelingen wird, die weitere Verbreitung der_Seuche nach den benachbarten Ortschaften zu verhüten. In Ko- lome_ Brinsk bei Lautenbiirg soll ein Fall von Rinderpeft vorge- kVoechantsein. Es fehlen ]edoch hierüber bis jekt noch zuverlässige
a ti m.
Das Auftreten der Rinderpest an 8 Orten im rechts der Weichsel belegenen Theile des Regierungsbezirks hat uns zu folgenden Maß- nahuicnbestimmt. Wir haben zunächst, wie schon angedeutet, die Seuchorte abs erren lassen, sodann abcr noch die Abhaltung von Vieh- märkten und vnstigen Veranlaffunge'n zu Frößeren Ansammlungen von Menschen und Thieren, sowie den Hande mitRindvieh, Schafen und Schweinen und den Transport derselben, sowie von Rauchfutter, Streumaicrialirn und Düngrr ohne besondere"Erlaubnißscheine in dem rechts von der Weichsel belegenen Theile des Regierungsbezirks unter- sagt, auch den TranSport von Rindvieh, Schafen und Schweinen, sowie den TranSport von frischen Rindshäuten, Hörnern und Klauen, leisch, Knochen, Talg, r-venn [estercs nicht in Fasern, ungewaschener
olie, welche UX in Säcken verpackt ist, und von Lumpen vom rechten Uer der eichsel nach dem linksseitigen Weichsclufer inner- halb des egierimgsbezirks verboten. Außerdem ist" ein Verbot zur Ein- Zuhr von Rindvieh, Schafen, Zic en und derim §.2der Bundespräfidial- nstruktion vom 26, Mai d. F gedachten Gegenstände über die pol- nisch-rusfifihe Grenze erlaffen. Sodann haben wir durch Poli ci- Verardnung: die Uebertretungm der in der qu. Bundes-Präfidial- n- struktion“ getroffenen Anordnungen mit einer Geldstrafe von 10 Sgr. bis 10 Thlr. bele t, sofern nicht die nach Z. 307 des Strafgeseßbuchs zu verhängende trafe bis zu 2 Jahren Gefängniß ein utreten habe, und hierbei ausdrücklich erklärt, daß Jeder, der zuverlä ge „Kunde da- ddn erlange, daß ein Stück Viel) an drr Rinderpeft krank oder ge- fallen sei, oder auch nur der Verdacht einer solchen Krankheit vorliege, vcr- Pfsichtet sei, ohne Verzug der OrtSpolizeibehörde Anzeige davon zu machen, Wenn er die festgeseßte Geldstrafe vermeiden wolle. Endlich haben wir durch unser Amtsblatt eine ausführliche Belehrung über die Kenn- zeichen der Rindcrpeft und die zu ergreifenden Sicherheitsmaßrcgcln veröffentlicht. Die Weichselufer sind da, wo es unumgän lich nöthig erschietxüirdiitMilitärLoMmandos beseßt, um die- verbotenen ransporte zu ver ern. -
Leider habm die getroffenen Anordnungen nicht ?ingereicht, um die' Rinderpest vom links der Weichsel belegenen Thei e des Re- gienm'gs-bezirks abzuhalten. Am 15. d. Mis. ging uns von Thorn die telegr hixche MeldunJ zu, daß in Kl. Riszcwkcn -- auf dem linken Weich ein er - nach lnzeige des Thieren" ted Olimann, dic Rindetpkß ausgebrochen sei. Wir haben in Folge dieier Mittheilung die absolute Ortss'perre über Nis cwken verhän !* und diesen Ort xniiitärisch ab- s errm la en, auch n Landrath es Krimis au twirien, mit aller
tschkeden eit der weiteren Verbreitung dxr einde _mtgeqm 'zu treten. Der Departemenis-Thierarzt wird nch naiv NiEzcwkcn hm- begebm, um den Lokalbehörden mit seinem bewährten Rache zur Seite
zu |ck“!
chöft des 2c. Zicniarski nicht als ausreichend"
Auf Welche Weise die Pest nach Niszewfen ein eschie vt wordxn- FunochGnickyr konstatirt. Die darauf gerichteten ether en iind un
en an .
, Nach (Zeroß- und Klein-Liebenau, Neuhof und Friedeef ZK di? Rmderpest durch Vieh eingeschleppt worden, welches der Btehbßndlkk A. Maxewßfi aus Tiefensee im Kreise Stubm im Monate Juli 1). I. in Polen anZekauft, hei Neidenburg in Ostpreußen über die Grenze geschafft _un an Viehbesißer der genannten Ortschaften verkauft hatte.sb Dixs zur Zeit der Stand der Rinderpesi in unserem Regie- rung ezir e.
„Wir wollen nicht verhehlcn daß die Maßregeln, rvelche wir Zusi: Unterdrückung der Seuche gctro en haben, streng find. Wir gla-u ](doch “darawfesthalten zu müssen mit Rücksicht auf den Erni? und die Wichti keit der Sache. Wir vertrauen den Eingesessenen un- seres _Bezi s, daß sie in“ volker Würdigung der zeitigen Verhältnisse uns in unserem ernsten Bestreben, von dem RegierunJSbezirke ein größeres Unglück abzuhalten, nach Kräften untcrftüßen werden.
Marienwerder, den 17. August 1869.
Königliche Regierung.
Nichtamtliches.
, Preußen. Berlin, 19.211: ust. Se, Maje ät der König trafen gestern Vormittag 1 Uhr in Darm adt ein und wurden , _ da Se. Köni liche Hoheit der Großherzog von Heffen, dem „W. T. _V.« zu dige, durch Unwohlsein verhindert war, voin Prinzen Ludwig cnipfkmgen. Nach einem einstün- digrn Brigademanöver nahmen Se. Majestät der König das Dezeuner bei dem Prinzen Ludwig ein und kehrten um 1 Uhr Mittags nach Homburg zurück.
Vorgestern Nachmittags empfin en Se.Majestät der König Yenen Prinzen von Wales. Herzog von
'
in Homburg den daselbst eingetro Gestern waren der Prinz von Wales und der Cambridge „ziir Königlichen Tafel geladen.
Die Abreise Sr. Majestät nach Cassel ist auf Sonnabend, 9 Uhr Morgens, festgeseyt. In Gießen findet Truppenbefich- tigung statt und wird das Dejeuner eingenommen,“ in Frißiar ist ebenfalls eine Truppen-Jnspektion angesagt. Während des Aufenthaltes in Cassel wcrden Se. Majestät auf Schloß Wil- helmshöhe refi'diren. Sonntag findet daselbst ein großes Diner statt.
_“ Die Vorlage an den Bundesraih des Rorddeutschxn Bundes, bestehend aus 1) dem Entwurf eines Reglements fur die Priifung der Zahnärzte im Norddeutschen Bunde und 2) dem Entwurf eines Reglements für die Prüfung _der Thier- ärzte im Gebiete des Norddeutschen Bundes, isi dem Aubschuß für die Gewerbe-Ordnung überwiesen worden.
Stettin, 18. August. (Ösis. Z.) Se. Königliche Hoheit der Kronprinz ist heute Mittag von Pencun hierher zuruch- gekehrt und wird um 5 Uhr einem Dinerbon „60 Gedecken bei- wohnen, das der Stab der Z. KavaUerie-Brigade Höchftdern- selben zu Ehren in dein Saale des ,Hotel de Pruffe- arrangirt hat. Der Kaffee wird im »Louisengartena genommenwerden.
Mecklenburg. Schwerin , 18. August. ,Die heute ausgegebene Nr. 67 des Regierungsdlattes enthält eine landes- herrliche Verordnung vom 28. v. M. , betreffend die Aubfuh- rung der durch die Bundesverordnung vom 7. Ndvember 1W7 eingeführten preußischen Gesche, betreffend die Kriegsieislungen und deren Vergütun . mit 3 Anlagen. _ _ '
Rostock, 16. ugust. Gestern Mittag kam, Se. Hoheit der Herzog Wilhelm vom Heiligen Dzimm hier an und H?hr um 1 Uhr mit dem Mittagszuge uber Gustrow nach
euftadt-Eberswalde.
Sachsen. Dresden , 18. August. (Dr. Zoran.) Ihre Köni lichen Hoheiten der Kronprinz und der rmz Georg sind cute früh zur Inspizirung des 3. und 1.3nfanter1e-Regi; ments nach Baußen gereist und werden _fich morgen zur In- spizirun des Schüßcii-Regiiiienis_ nach Leipzi begeben. _
-- Hixon den mit der Inspizirung des K _nigiich sächsisckjm (12) Bundes-Armeecorps bequftragten“ Köni iich preußischen Generälcn find die General-Lieuxenatits vori heinbaben (für die Kavallerie) und Schwarß (fur die Artillerie) bereits vor einigen Ta en hier eingetroffen„ wahrend der Generaleieutenant v. Franse y (für die Infanterie) heute Abend eintre en wird.
Baden. Karlsruhe, 16. Art ust. Am ' . h.Mts. wird hier eine deutsch-ichweizeri che Kommission zu- sammentreten, um sich über die Kontrolemaßregeln zu verstan- digen, welche unt Rucksicht auf die im Artikel 5 des deutsch- schweizerischen Handxlsvertrages vom 12. Mai d. J. vorgesehenen Zollerleichterungen 1." AnwendunJl kommen sollen.
Bayern. Munchen, 17._ ugust. „ Die Kaiserin von Oesterreich hat nach mehrwöchtgem Aufenthalt an den Ufern des Starnberger Sees, heute Morgen München pasfirt, um |ck nach schl U begebxn. Der König hatte der Kaiserin gestern in arat hausen einen längern Abschiedébesuch gemacht.
40V"