1890 / 33 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 04 Feb 1890 18:00:01 GMT) scan diff

über die Untersmkmta m WW Ihrer Begutachtung noch- keitet werden. * , Auf Grund Allerböcbfter g eröffne ich den dritten Provinzial-Landtag der Previn: H'efien- ajsau.“ Der AltäS-Prästdent, Bürgetmei e ab in seiner Erwiderung den e ste(?,)tsto s Provinzial-Lanptages gegend Kaiser und Köntg AUSdruck Und die Versam einem auf Se. Majestät ans- , orb an.. Nachdem sodann r-er JUM- 1, Rechtsanwalt Htl aus Ltmburg zum Vorfißenden, der I s'zraxh Hupfeld _auY Kassel zum stellvertretenden Vorstßen- den sowxe dte Schnstfuhrer gewählt worden waren, nahm dte Versammlung die für den Kommunal-Landtag des Regierungs- bezirks Kaffel geltende Geschäftsordnung bis auf Weiteres an vorher: er Mitt "lung

betreffend die, iedelungen in der P'rovtn Hessen-Nassau, nieder- seßenden, aus 12 Mitgltedern eftehenden Ausschusses, jowie eines aus 7 Mitgliedexn bestehendm Aus betreffenkz dte maligen Waslgrundstücke m 'der Stadt Frankfurt am Main unter dem Namen „Wallsermtut“ beßehenden Bau- und B nusungsbeschränkungen. , rovinzialausschuß UUSschs1d€Udkn Hälfte der Mitglieder und terertreter wurde die S1ßung geschlossen. Die nächste Sißung findet morgen statt.

Bayern. München, 2. Februar. (Köln. Ztg.) Reichs- rath Dr. von Nenmayr, Präfident des obersten Landes- gertchts a. D., hat semReferat u dem auf das ])]aoédtum ragjnm und auf den altkat olischen Centralverein bezügltchen, von der Kammer, der Abgeordneten am 8. N vember mtt 81 gegen 78 SUmmen angenommenen Antrag Ge1 ex abgegeben und beantragt, beide Anlräge abzulehnen. Llßt darm: _

Der erste Antrag „ni schon „formell unstattboft, indem er eine authentisclfe Verfaffungsjntcrprexajton durch eine Ministerialerklärung nxolle, was ntmmer zulasstg set. Indem sich der Anna,; direkt an dre Person des Regenten wende und von dort her ein unmittelbares persönliches Cinmeifen' m den _STretjfall erbijte, enthalte er eine un- 'm den "MUM G„tscbäftSverkehr zwischen der Krone und den Mjmstern und O_etleße uberdies den Grundsay allen konsjitutioncllen Lebens, das; dem Landtage nur das vxrantwortliche Ministerium gegenüberstehe, den parlamcnjarischen Kampf okzogen werden dürfe. Der A , . Yusdruck des Verlangens einen andern mtt der Mebzbetx uberemsiimmenden Minister zu er- nennen, was offenbar ein Eingriff in das Recht der Krone, Minister _ „Verlangen einen AuSkruck zu ver- schaffen, gebe es verfaffungsmaßtg nur „den Weg der Beschwerde oder . „er auch materiell unbegründet. Nach der von der klertkalen Mebxbert wenig beachteten Erkläruna des Ministers von Lutz beansprucbe dre fich das Recht, Glaubenslebren zu verbieten, sondern nur zu prüfcn, ob solchen aus Rückfichten auf das _Staatswobl der weltlicbe Schuß Hiernach musse die Behauptung verstummen,

Auf dieses _ _ allerww asien die eines pari- tanscben Staats jemals verzichten können. .Der Altkatöolikenantraq sei zwar fozmell zulässig, materiell aber unbegründet. Die Regierung habe ledigl1ch der, Unfehlbarkeitslebre gegenüber den weltlichen Arm vetweigert, wohn fie auf dem Rechtsboden stand. Eine Aenderung wäre nur mögltcb auf rem Wege Her Beschwerde oder der nachträg- lichen Placeiirung, welche aber nicht nachgesucht sei. Ob die Alt- kathc-liken auch, abgesehen von der Unfehlbarkeit, sich in wesentlichen Punktkn von der römtscbm Kirche abgewandt, hätten zunächst die entscheiden; ibr Urtbeil sei abzuwartcn, um etwaigen weiteren Schritien der Staatßgewalt als Grundlage zu

mals uuterb

e aus Felsberg, IFT" Gßstnxuxgen Sr. a'e ä em Lnlung schloß fich dieser Kund

ebrachten dreima tgen

ebung in

und vollzog erathung des Ge- eßentwurfs,

schusses für d

G-seßentwurf , in Anse!

der aus dem

befugte Einmischung

niemals aber die Krone selbst

frei zu wählen, sei.

der Ministeranklage. Der Antrag s

Krone mit dem Placet nicht für

versagt werden soße. sei unvereinbar heit der Kirche in ihrem Wirkungskreie

werde keine R

Kirchenbebörden

Sachsen. Dresden, 3. Februar, (Dresd.Iouxn.) „Bei Sr. Majestät dem König findet heute Nachmittag im hLestgen chen Residenzschloss eine größere Hoftafxl statt, zu gen ergangen smd: an die Präsrdenten und Mitglieder beider Kammern der Direktor im Finanz-

von Thümmel, an 23, General-

welcher Einladun Vize-Präfidenten sowie an Ständeversammlung, an den Abtheilungs Ministerium, Wirklichen Geheimen Rath den Commandeur der 1. Infantemeivtston Nr. Lieutenant von Reyher, an den Präsidenten des Ober-Landes- an den General-Staatsanwalt, Geßexmen den Präsidenten des Landes-Mehxzmal- an den Polizei - Prästdenten

Minister haben e Dreßden 11, Ernst Iulius ischen Hof- Stel1e des

gerichts Degner, Rath Held, Kollegiums 131“. Schwauß u. A.

Die in 1373113811613 beauftragten Staatsz den bixherigen Superintendenten der Ephort Ober-Konfistorial-Rath ])r. Ü1801. ot ]) Ober=Hofprediger an der „epangel ei zemg dre = atherischen Landes-

Meier hier zum ktrche zu Dresden ernannt und ihm Vize-Vräsidenten bei dem evange Konsistorium übertragen. In der heutigen Sißung d lan te das Königliche Dekret, b Ge eße Über die Körun uchtbullen und einen Na ' tantshaushalts-Etats, zur allgemein Die 111 dem Geseßentwurf in Aussicht genommen des aUgemeinen Körzwanges für Bullen, von fremden Kühen benußt werden, von Oehlschlägel,

er Zweiten Kammer, ge- etr. den Entwurf zu emem ' Unterhaltung der rag zu Kap. 45, )(171 des en Vorberalhung. e Einführung welche zum D ck

wurde von d-Zn Abgg.

, Uhlemann (GNM)- gewxffen Einschränkungen auch befürwortet, gegen denselben ausspr en. Prästdenten Streit wurde die tragt, tm Einvernehmen mit der die Vorlage Bericht zu erstatten. auf Antrag der Beschwerde- und P'etttton be w. Beschwerde der letthe bei

Abg. ähnel . May *und . Auf Antrag _des Vtze- ebungs-Deputanon beauf- nanz =Deputaxion 4 über Die Kammer l1eß_alsdann etitionS-Deputatzon _eme ebrüder Lorenz m Husch- hmen dex S

des, Etnkommens die Petition des bezw. der Fxschex- der Schonzett m Er en Kammer der

arienberg , zur Ermittelung ' end, auf, stch beruhen, scher-Obermetfters Große in nnungenSachsens um Abkürzung eberemstxmmung mit dem Beschluß der Staatsregterung zur Kenntnißnahme überwi en

. Darmstadt, 3. ltche Hoheit der Gro

DaWst- ZV)

21 ix sind am gestrigen om eingetroffen.

_ Yen „Se. omg ' erzogliche Hoheit die

age wohlbehalten in

Sathseu-Weimar-Eiseuaeh. W ei

(Th. C.) Die ordentliche Ta Großherzogthums wurde

er og un

mar, 3. Februar. Landtages des gen Jahres

nach Beendigung, der- Berat

».x- M. W“ - «.;.» der Landtag vertagt. MWlet-ekaufnahme der „Thätigkeit

desselben wurde aus äußeren und inneren Gründen etwas verzögert. 2th ist nunmehr die Wiedereinberu un? des- selben zum . März ersol t. Aus der vorigen Ses n iegen noch eini e zum Theil niäßt unerhebliche Gegenstände, nament- lich betre end außerordentliche Schuldmtilgung, betreffend dre Vertheilung der Be irkslasten ; betref=end einen Nachtrag ?ur Gemeindeordnung, Howie *au erorden1.liche Bewilligu en ür Schulbauten vor. zJU denjelben dürften st noch ein ge neue Vorlagen gesellen; odaß dte Dauer der Ses n einige Wochen umfassen wird.

Reuß j. 2. Gera, 3. Februar. (Gex. Ztg.) Der Landtag des Fürstenthums trat heute mteder zusammen. Neu eingegangen find emige Anträge von nur lokalem Interesse. Me Regierungsvorlage, betreffend die Be- willigung eines StaatSzuschusses zu den' Kosten des Umbaues eines Schulhauses an die Gemeinde Lothra wurde angxnommen. Die etition des Stadtraths zu Tanna um Bew1lligung§keines taatszuschusses zy d e n S ck u l l a st e n wurde dem Pelitionsausschuß überwiesen. Dte Vorla e, betreffend das Eisenbahnprojekt Schönberg- Hirs berg, wurde nach län erer Debatte an_den Finanz- ausschuß mit, nachfolgender lenarberathung m geheimer Sißung vermiesen. Schließlich wurde der Antrag der AbLg. Fröse und Gen. auf Vorlegung eines Kostenanschlags 1“; er den Umbau der Bayerischen Straße von Lobenstein bis zur Ebene am Neuenberg angenommen.

Oefterreich-ngarn. Wien, 3. Februar. (W. T., B.) Der ungarische Minister für LandeSUertheidigung, rethexr

von Fezervary wurde heute Vormittag von Sr. ajestat dem Ka1s er und König in Privataudienz'empfangen.

Nach dem amtlichen Steuerauswetse für 1889 be-

trägt der Gesammt - Reinertrag 220866348 (Hnlden. Gegenüber 1888 ergaben die' direkten Steuern 19/10 M1lltonen, die indirekten Steuern 123/19 Millionen, das _Tabackmonopol 42/10 Millionen mehr. Im Ganzen beläuft steh der . Mehr- ertrag auf 176/10 MiÜionen Gulden, zu welchen 15'M1111onen Reinertrag der Zuckersteuer kommen. Dre „temen Zou- einnahmen des österreichisch-unaarischen Zollgebtets für 1889 ergaben einen Ueberschuß von 45 MiÜionen, 687000 Gulden mehr als im Jahre 1888. '

In dem Klub der vereinigten deutschen Lmken berichtete Dr. von Plen er über die Ergebmsje dxr AULgleich-Z- Konferenzen. Er erläuterte, qusführltch die einzelnen Punktationen, begründete s1e m1t etngehender Darstellung der Verhältniss Böhmens und wendete steh gegen die von einigen Stimmen in der Oeffentlichkeit vyrgehrachxen Bedenken. An die Ausführungen Plenex's_knüpfte_s1ch„eme lan- gereDsbatte. In derselben wurde der Befnekngung über dte Erfolge der Deutschen in Böhmen Ausdruck gegeben, die Abmachungen wurden als wesentltch durch die böhmischen Verhältmffe be- gründet exklärt, und es wurde die Erwartung au§gesprochen, daß die Stärkung und Befestigung Her Deuts en xn Böhmen nicht ohne Rückwirkung auf ins übrtgen Dent xhen m Oester- reich bleiben könne. Zunächst müsse die Pattex eme zuwartende Haltung einnehmen.

Budapest, 3. Februar. (W. T. B.) Graf Alfxed Andrassy hat fich zu seinem Bruder, dem Grajsn Iultus Andxassy, begeben, dessen Zustand bedenkltcher gewor- den it.

Im Unterhaus e erklärte heuxe bei der Behalte. Über das Budget des Iuftiz-Ministertums der Insttz-M'tmster Szilagyi im Namen des ganzen Kabinets, dte Regterun werde noch vor Schluß der Session einen Geseßentwur gegen Wahlmißbräuche vorleg€n.

Großbritannien und Irland. London, 3. Februar. (A. C. Der Marquis von Salisbury yoÜendxt “heute sein . Lebensjahr. Sein Befinden bessert stel). m1t _]edem Tage; er wird voraussichtlich im Stande sxm, “bet den der Eröffnung des Parlaments vorangehenden mesterbera- thungen den Vorfiß zu führen.

Frankreich. Paris, 3. Februar. (W. T. B.) Der erzog von Leuchtenberg machte o_em Prafidenten arnot im Auftrage des Großfürsten Ntkolaus Ntko-

lajewitsch einen Besuch, welchen abzustatten Leßterendurch seinen Gesundheitßzustand verhindert war. , Der Prafident Farnot wird dem'Großfürsten morgen emen Besuch ab- tatten.

Der italienische Botschafter (35er Menab'rea ma_chte heute dem Minister des Aeußeren Spuller „emen Benny und dankte demselben für die bei der Leichenfe'ter Mqrtam's F3" Beziehungen zwischen Itaßxn und Frankretch gx-wrdmeten

orte.

Die Kommission des Senats zur Vorberathung des Entwurfs, betreffend Preßvergehen, vernahm heute den IustizMinister Thepenet, welcher xm Namen der Re- gierung erklärte, daß fte den Geseßentwnrf Marcel Barths annehme, Dieser überweist den Zuchtpolizex-Gertchten die durch die Presse begangenen Beleidigungsvergehen.

In der Deputirtenkammer erhob bei der Prüfung der Wahl des Abgeordneten Calvinhac in Toulouse der Konservative Provost-de-Launny die Beschuldigung, daß die mit der Zähxung der Sttmmen in Toulouse be- auftra te Kommisston Fälschungen vorgenommen habe und egte solche besonders dem Bürgermeister und dem LIßräfekten von Toulouse znr Last.. Der Minister des

nnern Constans verthetdigie d1e Leßteren und sagte, es sei Twar eine _Klage, ein ebracht, dieselbe sei aber zu unbest mmt um, thr wettere olge geben zu können. Auf Antrag des Öeputtrten Grnnet wurde die weitere Er- örterung der Angelegenh'ett verschyben. Im weiteren Verlaufe der Sisung trat dte Kammer m die Berathung über den Gesetzentwurf, betreffenh d_1e Einführung großer parlamentartscher Kommtssto'nen, ein. Die Er- örterung wird morgen fortgeseßt werden. _ Der inanz- Minister theilte der Kammex das Ergebniß der udget- verwaltung für 1889 ,mtt. Darnach belaufen sich die Einnahmen auf 3071 Mtllionen, die Auggnben auf 3107 Millionen „ancs; dte AUSgaben betragen a11o 36 Millionen mehr als te Einnahmen, “Wähxend des Ja.?res 1889 über- stiegen die Steuern und dte mdtrekten Abga en die Budget- voranschläge um 22 Mtllionen Francs.

Die „?tqllkommission vernahm die Anfichten der ?xoß-De rllateure; dieselben smd Gegner der Mais-

enen

eknzus äuken. nmédiesem Bedüesuiß N-Gmmg zv verstubt, die Mögliädkeit zu gewinnen, in en verantworjlitb vertreten zu werden, weil uhren überdas ursprüngliche Progrmym hinaus gegangen ist. Vntretung _würde aber nur dur ck _den Grundsaven des Siellvertretungßgese es selbständigen Kolomalamtes '

Fürsten der_ Gedanke treten, die Enjbindung von dem Posten eines Ministers fur Handel unix Gewerbe nachzusuchen, nachdem die Auf- gaben desselb'en durcb dte Strikebewegungen des vorigen Sommers cb hte fich an deren Behandlung knüpfenden Fragen einen Umfang erretcbt h(xben, bei welchem der Fürst nicbt glaubte, dieser Behörde ferner, wre bxsber im Nebenamt vorsteben zu können. Bjömarck hat daher sofort am Tage seiner Rückkehr hierher be der &!th Andienz Se. Majestät den Kaiser gebeten, den Kreis seiner Thattgkett _duxcb Wtekxerheseßung des HandelS-Ministeriums mit eznetn selbsiandxqen Chef emzuschränken und für dieses Amt in Ueber- emßfmjtötlnung mit dem Staats-Mknister'mm den Freiherrn von Berlepscb em o en. Die Motive dieses, Wechsels sind also sehr einfache und natür- Das Staats-Mmisterium b des ,Wkrkungskreises des Gewerbe-Ministeriums bei Sr. Majestät der_etxs angeregx, und auch abgesehen hiervon sind die Aufgaben diefes thstermms in Folge der die Zeit bewegenden Fragen neuerdings in dem Maße angewachsen, daß i_hre Lösung nicht mehr im Neben- aznt, fondern nur durch'eme _selbslandige und von anderen G2schäften nicbt beanspruchte Arbeitskraft erfolgen kann; lediglich deshalb ist die Berufung emes besonderen Ministers für Handel und (Gewerbe bei dem Kauer beantragt wcrden.“

Zu dem Wahlaufr'uf der Freisinnigen bemerkt der „Hannoversch? Courter“:

.Der Wablaufruf der Deutscbfreifinnigen ist ein recht betrü- " Das, war aber zu erwarten. bqtten, so lebten me in dem u-nglücklich1'ten Lande der Welt. wxe AuGgabennnL Schulden hätte da?? Reich, nichts als übermäßige Kosten fur Müttar und Marine, nichts als unzweckmäßige Verwen- dnng der RnWeinnabmen, nichts als Steuern und ZöÜL, nichts für die unteren Klassen, AÜes für die Industriellen und Großarundbefitzer; dazu schlechte Sozialpolitik u. s.w., u. s. w. dxr fretfinnige Anfruf von dem Deutschen Reich! Der alte böfeGeist dxe Verneinung, das Jn-den-Staub-Ziehen des Idealen, die abficht- ltcbe Verkennunn unserer großartigen staatlichen Ertan enscbaften, die Undankbarkett ist es, die aus jeder Zeile spricht. Manches, noch Vieles zu thun übrig, gewiß bedarf es der Ver- bxfferungen, aber solltcn wir darüber das vorhandene Gute vergxffen? Und dxe Foxderungen, wie sie der freifinnige Aufruf stellt, find zudem metst unerqubarer Natur oder sie würden in ihrer Verwirklichung

Deutscbfreifinn

hat dsn Stein der Weisen Andere troy xedlichem Bemühen nicht ge7eben haben! bekommt naturlich aucb Vorwüzfe zu hören; es sind die üblichen _ Mtt solchen Anfsaffungen, wie fie fich finmgen 5Yufruf außern, kann sich kein wirklich patriotisch denkender Mann, kem Staatsbürger, der ein Herz_ hat für die großen Aufgaben _“ , , Nur wer wü-ter Agitation, steter Negation zugxthan ut," wtrd sem Heil in dem erblicken, was der deutschfreisinnige Auxrxs verkundet, der ebenso wknig deutsch, wie wahrhaft freifinnig

glieder zählte, .

. der mimg Thel syßemat ck obft'rukti Die Demokraten bezeichneten wieder alt das Verhalten des äsident erwiderte: er

schäfte des ches Mit- kraten als

er's an Laisant für «„Max; e sein Vertrauen * denn am ang in den le tm

4.4.11 ** HV. T. B einen Dan, brief .“oule'm Bankett, in Welchem dxr! Wahlen am 16. Februar ausdrückt.

Italien. Rom, 3. Februar. . ente ihre Si terpellat

fie Natur gestellt hatten. MWK" alk . ck) die Herstelluna cines selbft ordent iche parlamentarische Antr , wenn ße dazu benüßt würden, die verschleppen“. Mr. Perkins, republikani Kansqs, bszeichnete das Verhalten dér Demo achvoll. Dae Demokraten antworteten in ähnlichem Tone. tte fich eine ähnliche Scene im altete fie steh noch s [immer, und . Zischen der blieb indeß bei der von altung. Schließlich bexuhigte steh das der Resolutton, welche das ür West-Virginien seines . , erklärt und die Ursache der Ob rukttonStaktzk der Demokraten bildete, fortgesetzt wurde. Das Comtté für eine in Chicago abzubaltendeWelt- ausstellung hat beschlossen, für weitere 5000000 Doll. , Ausstellungsfonds Chtcagos ebenso hoch werde wie der New-Yorks, nämlich 10000000 Doll.

ungen wieder onen eing- ndung einer afrikani- ch , nülüärische AktJon Abyssmien, über die Tumulte an den Universttäten, Minißer : Präsident Interpellationen ' ätstumulte wurde auf ßen Donnerstag anberaumt, alle übri en auf den und eventuell die folgenden Sonna ende. Der Antrag des radikalen Deputirten Luigi- F Dekrets bezüglich der Gründung einer Kolonie am Rothen Meere wird dem Wunsche des Hrn. CriSpi gemäß nach den Interpellationen über Afrika berathen werden.

Portugal. Lissabon, 3. . katholische Gesellschaft inOporto hielt eme ab, um gegen das Ulttmatum u prolestiren und dix portugiesische reltgiösen

Deputixtenkammer nahm !) auf. Es wurden zahlreiche bracht, darunter solche über die Kolonie,

Schon am Ta e vorher

Hause abgefpie t; heute ge die Bemerkungen des Pernoxraten oft unter rothen. Er me emgenommenen Haus, wornuf die demokrattsche Mit

nahm sämmtlic! jenige über die Univers

äfidenten wurden dur

errari auf Erlassung eines

Frage einer Erweiterung

Februar. (W. T. B. damit der

Schuldscheine aUSzugeben, Versammlung SaYWbury'S , Regwrung , „Krakwall zwischen Weißen und Negern_ eretgnete stch m Morgan im Staate Georgia. Man benchtet darüber:

Etwa 7000 Personen, zumeist Neger, hatten sich versammelt, um der Hxnrichtung eines wegen Mordes zum Tode verurtbeilten Negers Die Hinrichtung fand indeß nicht statt, da der _ Darüber wurden die anwesenden Werßen nnwtllkg und es entspann fich ein Streit mit den Negern. welcbe , fur den Verbrecher Partei nahmen. das,S1gnal fur einen aUgemeinm Kamvf mit Sbußwa en. Yetßer Övkrde erschossen und auf beiden Seiten gab es zahlreiche

:rwun e e.

"Pfrikm' Egypten. bestattgen, wxe ftch die „Daily News“ telegraphiren läßt. das Gerücht, daß Oßman Digma nach dem Norden marschire. Er set jeßt nach Tolar unterwegs.

au zufordern , afrtkanischen Missionen wieder herzu- die Kolonialbefißungen zu

(haft „Alexandro

einziges Mittel, ersprießlicher Entwickßlung ieder der literartschen Gesell . erculano“ und des Handelsveretns zu O aben sich gestern Abend zu den Kon s ul alxn v Deutschland und Italren,

bsizuwobnen. on Rußland, Delinquent begnadigt wurde. um dafelhst Zuge gingen Must!- [reiche Menschenmenge begleitete 1hn Portugal, es leben die befreundeten

ankreich, Spanien, bendes Ding. Wenn die Herren RkÖt ankesadresfen abzugeben. corps voraus und eine zah mit den Rufen: „Es lebe

Nationen !“

Niederlande. Minister der Kolonien, lassung eingereicht.

„Rumänien. Bukarest, 3. Februar. _(W. T. B.) In der Sitzung des Senates erklärte der Mmifter der öffent- lichen Arbeiten Marghi loman in Beantwortnng einer Intex- elXation Aurelians wegen Errichtung etner rumänt- ckenDonau-Dampfschifffahrtßgésellschaft, er'erkxnne Nützlichkeit einer solchen an und werde fremde Kaprtaltsten zur Bildung einer subventionirten Gesellschaft auffordern, und falls dies erfolglos bleiben sollte, von den Kammern dte erforderlichen Kredite verlangen. - I kammer sprachen fich die Redner“ der . tadelnd über den Bericht, betreffend die Verseßung des Kabinets Vratianu in Anklagezustand aus. 11 Bericht, den man heute krttifire, lamentarischen Gruppen fiel) in Folge

Ein Pistolen chuß nab

Kairo, 2. Februar. Flüchtlinge Solch ein Bild entwirft

3. Februar. (W. T. B.) Der

Keuchenius, hat seine Ent- ewiß ist noch

*Parlameutaristhe Nachrichten.

- Die )(. Kommission des Herrenhauses für Vor- berathung des Geseßentnvurfs, betreffend Renten : güter, hat fich konstttmrt und zum Vorfißenden Herrn von Wedell, zu Stellvertretern des Vorfißenden die Herren von Rochow und Graf von Redern, und zum Schrift- führer den Grafen von Dönhoff gewählt.

- In der heutigen (_9.) Sißung des Hauses der Abge- Fmanz-Minister Dr. von Scholz bei-

dem Raich predigt wieder,

Der Deutscbfreifinn

ganz anders

der Deputirten- as ,Kartell“

Majorität RedenSarten. in dem frei-

ordneten, welcher der unserer Zeit, befreunden.

wohnte, stand auf der Tagesordnung die zweiten Berathung haushalts:Etats für 1890/91, „Direkte Stenern“.

- Von, den'Emnahmen Kap. 4 find Tit. 1-7 bereits er- ledigt; dte Diskussxon über Tit. 8 „Gebühren“ und Tit. 9 „Für Nebenbeschäft1gungen der Katasterbeamten“ wurde ver- bunden. Referent der Budgetkommisfion war der Abg. von

agow.

Abg. Mixs bestritt, „daß die Kataster-Controleure durch die thres amtl1ch2n Einkommens in ihren B Dte Summe, welche für die Neben- , reiche bei Weitem nicht aus, um die thYngen Einnahmen der Beamten aus den Nebenarbeiten zu e en.'

Abg. Dr. Ritter, theilte diese Bedenken gegen die Neu- regelung und sprach dte Hoffnun aus, daß bei der aÜgemeinen GehaltSaufbefferung für diese gesorgt werden.

Generax-Inspektor des Katasters Gauß führte dagegen aus, daß dt-x Katastex-Conttoleure im Allgemeinen jetzt genau so gestellt seien wie htsher, in mancher Veziehun da, währßnd fie btsher die Stellvertretung mußten, diese joßt von der Staatskasse getragen werde.

Abg. Korsch erklärte fich mit der Neuregelung einver- standen, htelt aber Angefichts der zahlreichen Klagen von Kataster-Kontrolbeamten es für angezetgt, noch einmal zu prüfen, ob man den Ansprüchen aller Beamten dieser Kategorie gerecht geworden sei.

. Bexger meinte ebenfalTs, daß die festgestellten Ge- älter n1cht m allen Fällen ausreichend sein würden; d önne [steht dazu führen, daß die Controleure wiederum die Zulassung vondNebenarbeiten verlangten.

Finanz-Mmister Dr. von Scholz er waltung den festen Willen habe, das Wiedereinreißen der früheren Mißstände zu verhindern

An der weiteren Debatte bet Ludowieg, Sombart und Mies Inspektor des Katasters Gauß. _

_ Die Tit. 8 und 9 wurden bewilltgt, ebenso ohne Debatte Ttt. 10 der Einnahmen und Tit. 1-16 der Anagaben.

Bei Tit. 17 „Für Veranlagung und Erhebung per Gewerbesteuer“ empfahl Abg. Dr. Schals (Bo,ch,um) eme Reform der Gewerbesteuer, insbesondere die Besetttgung dyr- selben für die kleinen Handwerker, die in ungerechter Weise hart durch diese Steuer bedrückt würden.

Ahg. Schaffner sprach ebenfalls f des klernen Handwerks vpn dem dte von Gemeinden erh schwerer auf demselben laste.

Ab 1- Freiherr von

(radikal) vertheidigte de weil die Haltung der par der politischen Interessen geändert habe.

Sofia, 3. Februar. . Personen als Mitschuldige des Ma1ors anißa wegen aufreizenderReden gegen de erdinand und die Regierung verhaftet. Die Unter-

die Herabseßung der Ge- de Waaren von 5 auf 2 Proz.

ortseßung der es Staa t s -

des Entwurfsd " Bulgarien. (W, T. B,) Hsute un zwar zunachst

wurden sechs Die „Leipziger Zeitung“ konstatirt auf Grund der

statistischen Mittheilnngen über den Waarenverkebr im Iahreb1889,'ckdaß dte Afußfuhxhin FekaxhrzÉhl er Fprrt: geWZr e zuru gegangen e1, wa ren 1 ie infu r ei en chU511O€ikew91ikek§ixx1§32seßk und Genußmitteln gesteigert habe. meindeabgabe auf frem habe vom 1./13. Februar anzufangen.

Schweden und Nouve en. (k.) Stockholm, Am Schluß des . Staatseisenbahnen im Betrteb oder 82 1911,th als zu ie Bruttoeinnahmen beltefen fich auf 1 408 419 Kronen mehr als tm Jahre 000 Kronen oder Die Länge der 293,3 km ahnen mit

Rphstoffen, Hteran anknüpfend führt sie aus:

" .Wxnn alle ;BeriOte aus den einzklnen ProduktionSgebieten ubereinsttmmend guten flotten Absatz, höhere Preise und Löhne melden, auch alle übrigen Ausweise, des Volkswohlstandes Sparkassen,

vorausfich1lich

g beschloß, Nahrungs- Geschäft50ang , Beschäftigung,

und wenn als Gradmesser

Neuregelun besser geste t würden.

arbeiten ausgeworfen sei, die man sonst

zu betrachten gewöhnt ist, Einkommensteuereinschäyung

dem Werthe , dxr Menge nach passive Handelsbilanz des Verichtöjabres doch wohl ntcht ganz d1e Bedeutung haben, die man in der Wablverfammlangcn dxr Gegner unserer Wirtbscbaftspolitik bereits . Und in der That kann, wenn bei so gewaltig gesteigerter Cmfubr von Rohstoffen" dre AuSsubr eber mkt als steigt, die dessen ungxnchtet gesteigerte Gutererzeugung zunä st doch wohl nur dadurch exklnrt werden, daß'der inländiscb fnhtgxr ge'worden fem, daß der Wohlstand und die Verbrauchs- fabigkett unseres _Volkes' fich sehr bedeutend gehoben haben muß, zamal, wenn dte Stctgerung der Einfuhr fich auch auf eine Anzahl non Nahrungs- und _Genußmiiteln der Erklarungßgrxmd .Mißernte' ist. So wenig Wik daher der freibändlerifcben Lehre beipflichten, daß a.uch exn dauernder Rückgang der Ausfuhr bei steigender Einfuhr em Zetchen Hes Wohlstands sein könne, so sehr man es der Handelsvolink des deutschen Reichskanzlers Dank wissen m die Hauernd pasfive,Handelsbilanz der siebziger Jahre mit ihre xvalttgen und chronischen Ausfubrdefizit in eine aktive mit Au ubexschuffen verwandelt hat, so giebt doch der voraussichtlich nur vorubergehende Ausfall, den die deutsche Ausfuhr im Jahre 1889 zu verzeichnen hat, schon aus dem bier vorausgescbickten Grunde zu Be- sorgmffen unseres Erachtens wenig Anlaß.“

Anfang des Jahres. D 22201302 Kronen oder 1888; an „das StaatScomtoir wurden 6500 300000 Kronen weniger abgeliefert. -- rivatbahnen wurde im vorigen Jahre ,um hrt und betrug somit 5296,9 km; 6 eratb

kw werden Das Staats-Telegraphen-

am Schluß des Vorjahres 8640,7 „km, beln 22 523,8 km Leitungen. Die telegraphtsche Correspondenz betrug im vorigen Jahre 1 708 694 Telegramme, wovon 939 576 in- und 769118 ausländische waren; ge'en das Jahr 1888 vermehrte fich di 1 Telegramme oder ca. 25 Proz., oder 52,2 Proz. auf die Die Einnahme1 nen oder 0,3 P

eamtenkategorie werde besser Presse und in den

eskomvtirt.

sogar be er,

[bst beza len e Markt um Vieles aufnahme-

Limen und Ka

auf welche

e Correspondenz um schlechterdings nicht anwendbar

wovon 322 413 Telegramme inländische Correspondenz t 1 392 847 Kronen um 3719 K roz. größer als im Jahre 1888; während aber die ausländische Correspondenz um 16655 Kronen gestiegen war, hatte sich die Einnahme aus der inländischen Corre- spondenz um 12 936 Kronen vermi Christiania, 3. Februar. nung des Storthing erfolgte heute prinzen im Auftrage des werden die Beziehungen zu

1 waren Ml

klärte, daß die Ver-

(W. T. B.) Die Eröff- durch den Kron: In der Thronred_e den auswärtigen Mächten als dte besten bezeichnet. Durch den Budgetübers chuß des vorigen res und reichliche Zolleinnahmen im laufenden Steuererkeichterungen Bau von Eisenbahnen me Abände-

heiligten steh noch die Abg

Veröffentlichungen des Kaiserlichen Gesundheits- analt: Gesundbeitöstand. Volkskrankheiten in der Berichtswoche. -- GesnndbeitSzustand im Staate Bremen. - Sterbefälle in deu_tscben St_adten von 40000 und mehr Einwohnern. eren Stadten des Auslandes. - Erkrankungen DeSgl. in deutschen Stadt; und n österreicbi zben Krankenbaufern :ederländiscb-Indieu.

re werden mehrfache größere Bewilligungen zum Ferner wird eine Wehrfteuer, _ Geseßes über die Wehrpflicht sowie ein Gesetz, 'end dte Aufsicht über die Arbeit tn Fabriken, ;_egt werden.

Dänemark. einer in der „Miniterial:Tidende über die Branntweinfabrikation waren in der ersten Hälfte des Jahres 1889 im Gan e 124 in der gleichen Zeit des zure nung der Kriegssteuer betru

Ausbeute und dsr Rest na Im Jahre 1888 beli auf 1545800Kronen und waren davon der Ausbeute und 949 692 Kronen nach der Maischraumsteuer Außer Betrieb waren im reien gegen 14 1m Vorjahr. übrten Branntwein wurd

ermögltcht- - Desgl. in grö in Berliner Krank Landbezirken. -- Krankenbewegu 1889, erstes Halbjahr. - Gesund - Witterung. -- Thierseucben in Großbritannien, 29. September bis 28. Dezember 1889. - Dekgl. in der Türkei. - Veterinärvoli- zeiliche Maßregeln. -- Medizinalgesevgebung u.s. w.(Deutscheö Reizb). Influenza. -- (Preußen) Lungenschwindsmbt. - Schlachten von Vteb. - (Negbez. Oppeln) Anpreisen von Geheimmitteln. - (Regbez. Regbez. Düffeldorf) In- und Klauenseuche,

enhäusern. --

ür eine Befreiung Gewerbesteuer, die obenen Zuschläge nur noch

hat den Minifter im Namen Mme, das stets ür die Handwerker eingetreten, den :ungen der beiden Redner F der Titel wurde bewilligt, „Direkte Steuern.“ (Schluß des BlatteS).

('Der Schlußbericht über die gestrige Sisung des der Abgeordneten sowie weitere richten“ befinden fich in der

Kopenha

ton Ueberstcht

n 112 Brennereien ge en res in Betrieb. lt ie Fabrikationwbgabe

Kronen nach dem Maischraum' berechnet steh die e Abgabe gleichzeit 6 107 Kronen na

Bromberg) An-Zteckende Krankheiten. ; Oe"terreich) Impfung der Ma

barmazeutische Studien und PrüfungSordnung. -- (Schweden) arine (Schluß). - Recht precbung. - Neuere Rechtsprechung schung (Schluß). - Vermischtes. (Pran en. Der in.) Desinfektion der Wohnungen bei anstechenden -- (Hannover) Errichtung eines Gesundbeitßcatbs. -

chische Landes - Gebär- und Findelanstalt) Infektions-

Eisenbabn-Verordnungs-Blatt. Herauögegeben im Königlichen Ministerium der Nr. 5. - Inhalt: Erlasse des Ministers der öffentlichen Arbeiten: vom 20. Januar 1890, betr. Annahme von Beamten, welche das 40. Lebenöjahr überséritten haben; vom 22. Januar 1890, betr. Be- rechnung der Vergütungen für Leistungen im Postbeförderunaödienst.

e zu geben. enso der Rest des Etats

trafproze en wegen Weinf

Parlamentari Krank eiten. ahre 1889 12 Brenne- rften Beilage.) (Niedetöftnrei Für 1 3397 Quart aus en im ersten Halbjahr Kronen gegen 21 986 Kronen für in der gleichen

rjahres ausgeführte 254448 Quart Branntwein zurück-

_ öffentlichen Arbeiten Zeitnuasßinnnen.

Die „Norddeutsche Allgem _ , Wechsel im Minißerium knupsen dae Blatter vielfach Konjektu jxder Grundlage entbehren. Die Wa seit Jab: und Tag das Bekürfniß gehabt hat,

eine Zeitung“ schreibt: für Handel und Gewerbe roms ???KBFYYMW-WMH

, a ! mar : e feinen Wirkungskreis

Amerika. 31. Januar. (21. C.) Jm

Vereini te Stanten. Washingtto d

epräsentantenhause & eutigen Sißung ein Tumult, weil der Präl

' Literatur.

25 escbmackvolle, dock verhältni mäßig einfache Mode- Origmale,_ 31 entzückende, leicht nachxuarbßjten e andarbeiten-Vor- lagen (Orminale) schmucken das Hauptblatt der oeben erschienenen, interessanten neuesten Nummer (2) von , Mode und Hanz“. Die zu „Mode und Hans' eböri e illustrirte Hausfrauemeitung bildet eine Fund tube nuyli er inke auf allen Gebieten des Haus- wesens. ie illustrirte Belletristik wird eröffnet dun'b ein Gedicht des bekannten Lyrikers Adalbert von Hanstein, das dem Andenken der entschlafenen Kaiserin Auausta gilt. Der Obe:- Staatöanwalt Bernhardi bat eine Novelle .Verscherztes Glück“ ge- ltefext. deren" Inhalt_ . aus_ dem Seelenleben des Frauen- ?emutlxs gefcbovft, dte Leserinnen bis zum iranischen SÖlUß n großter Spannung erhalten wick. Allerliebst ist die -Se- pgratbealage von ,Mode und Haus“, die ,Jllustrirte Kindermelt“, dtx durck) ihre sttmmungSvollen, von Paul Wundt meisterhaft ge- zetcbnxten Btlder_und ihre unseren Lieblingen so recht auf den Leib gxsckortebenen Erzablungen und Märchen nicht nur geistige Anregung giebt, sondern a_uch durcb, ibre moralischen Tendenzen den Eltern ein wertbpoües ErzrebunaSmtttel bietet. Wir haben mit Vorstehende": nur emen kleinen analtLauSzug der vorliegenden NUMMSk ge eben, und bemerken, „daß genau Kurecbtweisende Probcnummern von , ode und Hauß' Seitens der Expedition von „Mode und HWS“, Berlin

awstraße 40, kostenfrei zugesteüt werden. Man abonnirt aux . ode und Haus“ u 1.44, resp. 134125 „3 vierteljährlich bei allen Postanftalten und uchbankxlungen; zu leßtere-n Preis? Werden tbr wertbvolle kolortrte Modenbtlder mit der beliebten ZeitscHrift geliexext.

' Théater und Musik.

P [Li d BÉrlifnerLTbeatexck au_ 11, quTS . „rä in ea", wc ,6 Wk mehr als einem Jabxzebnt un Kön'tglrcben Schgusvielbause ihre Erfolskeickze Erstlings- auffubrnng und_se1tdem zablre1cheWiederbolungkn ?k[ébt€, ging gestern Aden?) tm Berlmer Theater zum ersten Male in Scene und fand bei trxfflccher' Beseßung aller Rollen auch an der nsuen Kunst- siatxe em? sehr freundlich? Aufnahme. Na,?) den Akt- schluffen nacht nux, sondern wiederholt auckp ber offsner Scene gab fich der Venus] kund und mit den Darst-Uern mußte der anwesende Verfasser erscheinen, um den Dank der Zuschauer ent- gxgenznnehmen. Man' dars. biexaus erseken, daß dies Sebauspiel Lmdau 5, welches übrtgkns tm jcenischen Anszu nicht nur, sondern auch dem "Gedankentanlt nach zu den [“ckth Arbeiten des Autors gehort, noch immer lebenskräftig ist und daß das Problem„ welches daSsellZe zu einem Tsndmxstück macht, eme erkuna in echt kunstlerischem Sinne nicht ausschließt. . „„Grafin Luka" gehört zu Hen am sichersten exxxwor'enkn und folße- rtchttg_dnrchgefuhrten Schqusprelen Léndau's. Ein Familienstreit wtrd unt krafngen Farben gesch11dert; dxe fit!) _gencnübcr itedenden Cha- raktexe nerven schar_f _und emdruckßvoll entwickclt _ Das ist das Be- deut1am§ dss SchZu1ptels, wenn man von kewnkrobéematiscben Hinter- grundeacücbt, Daß fick) der_Dicbter öfter in Ustrt; sikungM gefällt, ist ein Mangel, der1enen1ten'dex7zzöjén Hintergrund.: mn Rechnung zu seßen ist; man days abcr'mxht uherjeben, daß durch die!": Usbertreibungen die tbxatral11che W[rkmmkezt des Stücks ehcr Oxböör als vermindert wird. Dae humyrvoUen Einque, wslche der erfasser in seinen Episoden- figuren e_mstreut _und m welch2n Lindan Mantz? ist, fanden freund- lichen Wtderball tn der unaezwungenen Heiteckxjt des Publikums.

Dte DarsteÜung des Schauspiels zZi-zre di? auf dieser Bühne ge- wohnte Rundung und Frische. Frl B 1115»- spielte die Lea Fregge, vorneknx tn der Ec1ch2mung unk im sten, mir echter Empfindung. Der stuxnnsckoe Aus:)rucb „dsr [etcmsÖaKlfchen Gefühle der Tochter des Mons Brendel am Schluß dev" zweitsn AM:“; gelang ihr nicht yollkopxmen; Frl. Butze feste, mic villexn Temparament ein, tbre Otimme gewann absr tm V:"[auf dsr Scene einm rau_ben_Kl9ng, welcher in der Uebernnstrcnznng den GefühlSauSdruck bxemtrachtthe'. Tadellos, mit bakb untcrdxktck'tsr Erregung und zrtterndex Stimme spielte sie die _Scene mit Paal; im dritten Auf- zuge; hter kam ihr volles künktlecisckze-Z Ysrmögén, je'oé Seelen- regung zu vollendetcm Ausdruck zu bringkn, mr [tung. -- Die Pgrtte der Comtesse _Paula war F rl. Odil xn zugefaklen. Einer so, gewanyten Darnellerin gelingen al1e Rollen, wknn auch nicbt nnmer tm „gleichen Maß. Das_Sentimentale liegt ihrem eigent- ltcpen Beretch fern" und so erfreute die beLtere Paula, welcbe mrt, strahlendem Lacbeln zu Hxn, von Deckers aufsteht, uneinge- schcanter als die in Thränen ausgelösta. Frl. Tondeur führte die wenig sympathische Gsftalt der Freifrau _Von Leasen gefällig durcb; sx: veriteb dieser nur aus BoSHejtcn zujatnmengese ten Figur ein ltebenSnyürYiges Aeußeres; im Vortrags beflsißigte fie ub der größten Natnrltchkett„ doch klang ibr Ton im Gsspxäcl) mit Lea manchmal zu scharf nnd sytß, sodaß_die böye Abfuhr mehr als nötbia hervortrat. - Die glanzende Leistung dss Hrn. Barnay als RschtSanwalt von Deckers ist noch von früheren Daxstellungen dieser Rolle bier im benen Andenken. Seine liebenswüedxge, vornehme Gestaltungs- gabe verleugnete sicb nie, weder wenn kk mit geschäftsmäßiaer Ent- schiedenheit, noch wenn er durch trockencx1_Humor seinen Empfindungen Außdruck gab. Die Scene mit Paula spielte er ,mit warmer Em- pfindung, gewählt im Außdruck und vornehm tn der Bewegung. Die komische Rolle des verliebten und zerfabxenen Dr. Brückner batte Hr, Stahl übernommen;_der Humor Wollte ibm nicbt recht gelingen. Der junge Graf Fregge fand in Hrn. Conrad etnen launigen und verständigen Darsteuer.

Lessing-Tbeater. _

Hr. Paul Nollet hat in den letzten Ausfuhrungen von Ostmann Sudermann's Schauspiel . Die Ehre“ dte,Rolle des Grafen Trast übernommen, da Hrn. Adolf Kletn nacb semee aufopfernden mebr- monatlichen Thätigkeit einégs Abende der Nabe gegönnt werden mußten Hr. Nollet bat die Rolle_troß der kurzen Vorbereitungözeit mit vieler Sicherheit und guter _erkung durchgöfubrt.

Belle-Alltance-Tbeater.

Die Münchener Gäste brachten gestern Abend Hermann von Schmidt's .Almenrausch und (Ehelweiß* in diesem Jahre zur ersten Aufführung, Das „Charakterbjld“ aus Obxtbayern ist bei dem großen Publikum seiner Wtrkunz sicher, wenn dtese auch mehr auf groben theatralischen Effekten als anf naturwahrer seelischer Ent- wicklung beruht. Jmmerhm sehen wtr aucb baer das Volk in seiner ursprünglichen Kraft un? Ctgenart_ sicb bewe en und manche Scene ergreift und rührt ungexunstelt, wghrend der amor, der an- deren eigen ist, die Zuxchauer_ m der. gewunschten &nten Laune erhält. - Die Darsteuung war wieder eme in aüen mzelleistungen und im Zusammenspiel durch_aus erxreulube. Hr. Neuert all Bübelhauer und Frl. Schö neben als Margaretha brachten ihre Rollen guss _ Beste zur Geltung; Frl. Reßlagg gab die Evi unt krafttger Wirkung und schönxm Gelingen der Charakteristik. Ferner find Frl.,Grunert (Brom) und Hr. Hof- pauer (der Hans yon Bube!) mit besonderer Anerkennung zu nennen; aber auch aüe übrtgenDarsteller verdienten den reichen Beifall, der der VorsteUung zu Tbe1l ward-

Ap olpb-Ernft-Tbeater.

Die „Flotten Weiher“ werden am Sonnabend der von Zac obson und Ely verfaßten vterakttgen Gesangsvoffe .Der Goldfacbo' das Feld räumen. Außer den neu engagirien beiden Soubretten Josefine Dora'und Anna Bäckers, welche in der Novität zum ersten Male tt_n Adolpb-Ernst-Tbeaier auftreten werden, find noch nachstehende Mtt lxeder in Hauptrollen beschäftigt: die Damen " Elly Bender, MMZ“ e1chardt, 2in Roger, Clara Helmer, Selma Richter und Rosa_ td. sowje dis Herren Caerei , Guido Tielscber, Hugo Haßferl, Alfons Waldemar Gustav Göeß, dmund Schmasow, Georg Stochrg und Dtr. Ad. ruft, welcher die Novität auch, in Scene fest.

Mannigfalügek. Das neue Museum für Naturkunde bat der .B.B.Ztg.,“

zufolge, estern uxn 11 Ubr mm ersten Mal eine orten oem“ -. allgemeingen Publtkum geöffnet. ck M

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