1890 / 36 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 07 Feb 1890 18:00:01 GMT) scan diff

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würde heute etwa 50000000.“ betragen. Nur weil ein„e Ver- schiebung des Verkehr; von den niedrigeren zu den hoheren Klassen gerechnet wurde, ergab sich ein Ausfall von 20000000 „46; abe_r das ist n_ur eme Wahrscheinlichkeitswchnung. Unser jetziges Gütekkanss7|em bxruht bekanntlich auf einer Vercin- barung a_ller dem eben EisenbahnverwaltungM, w9lche„1„876 die Sanktion des Bundenaths erhalten hat, Zur reaelmaßisgen Fortbildung diesxs Tarifsystems besteht eine Tarifkommtf 1011 der deutschqn Eisenbcxhnvenvaltungen, welcher ein Verkehrs- ausschuß beigegeben it. An diese Tarifkommission gehen alle Anträge aus der Verxkehrswelt auf Aenderungen des Systems. der Klgsfifikalwn qder auf sonstige Aenderungen der Tarif- vorixhnften; AU? _d1ese' Anträge werden eingehend gepxüft- DW Tarifkommission _1st eme ständige, und alljährlich findet xine Remfion des TartiiystemSstatt, wie erst im Dezember „....an Jahres. Das Votumder preußischen Staatsbahnen mird m diesem Kyllegium der deut1chen Bahnen nach Anhörung des Landes-Eisenbahnraths abßegeben' in diesem werden gleixh- falls alle Antxäge der Ver ehrswet in sachversiändiger Weise gepriift. Es ist also der Verkehrswelt unbenommen, nach den jeweiligen: wechselnden Bedürfnissen Vorschläge und Antrage zu machen. Dieselben werden benußt bei der Erwägung dsr Reformen und werden, wenn ste nach sachverständigex Cr- WÜLUUK für recht UNd UÜßÜck) erachtet werden, auch bethtgt; Es ist ja das 0003? Streben der Staatsbahnvermaltung darauf gerichtet, dem xvxithichaftltchen Wohle zu dienen und dasselbe zu fördern, freilich ohne dabei die finanziellen GrundlagM der Staatsverwaltung unO damit die festen Stüßen des Staats zu exschüttern. . , Abg. Seer [)(le gxrqde im Interesse des Ostens eme sehr erhebliche Tarifermaßiguna für nothwendig. Der Osien produzire viel thxurer al§ der Westen, weil er viele Vedürimffe von fern „her,bezt„ehen müsse. Die Landwirthschaft des Onexis befinde fich m emcr_Nothlage und es müsse ihr durch Tarif: erleickzterungen geholsezi werden. , Abg. Pleß: Die „Vorschläge, welche gemacht wcrden, dornbén i_n Vézug ani dre Berechnung des Ausfalls 11110 der Verkehrs.]teigeruxig "immer nur auf Wahrschsinltchketts- rechnungen. Wir kquen gber die Vorgänge in anderYY Staaten uns als Bktiplél dienen lassen. Der Zonsntarisnxi'st in Ungarn eingeführt und wenn er auch nicht Übermamg Gutes gewirkt hat, so hai er doch auch nichts Schlechtßs JU W709 JLÜ'WM Mid das 01 schon vollständig genügend; Die Hessische Ludwigsbahn hqt ebenfaUs einen Zonentarii em: 0911"!th und sVÜ WWU NL besten Erfolge erzißlt haben. ._Jn Hambiirg-Altoxm bestand_ neben einer Pferdebahn die 611911- bahn; die Leßtere batte ikhr hohe Tarife und konnt-z nur der

Pferdeiiahn nicht konkurriren. Als die Tarife herabgesißt -* ..jyurden, stieg dchr Verkehr auf das Fünffache und die Em:

nahmen auf mehr als das ,Doppklte. Aehnlich darf auf cine Verkehrssieigcrixng bei den Eisenbahnen gerechnet werden, wenn eine Tarifermäßigmxg eintritt.

Abq. von Wedell-Malcbow: Zur Berathung des Antrage-s wünschen wir eine Kommission von möaléchst 0181811 Mitgliedern, damit alle Interessen der verschiedenen Lunzer- theile berücksichtigt werden, und beantragen daher eins Kom: mission von 28 Mitgliedern. Sollte der Abg. Broemel eine fundamentale Reform im deutschen EisenbahnrvLiex: zu Stande bringen und sich das Verdienst dafür zuschreiben, so würde er sich mit fremden Federn schmücken. Die MOZlichkeit, mit Aussicht auf Erfolg hierin vorzugehen, haben die Partßien

e eben, welche vor 11 Jahren die Verstaa1lichumi _der 60911:

La nen angenoman haben. Die damaligen Par_t€i1x9unde des Abg.Broen1el haben wie die Löwen dagegen ekämpxt. WKS hätten wir jx-Ht für Tarife, wenn die alte Mi Gre gebliebsn wäre. Die Partei des Abg. Broemel will dem Volke alles Mögliche zuwenden, ohne daß der Staat die Mittel dazu hat; W:.r exhöhén jetzt die Beamtengehälter, ben die Schullan-In er: l-zichtert, im Rciche stehen noch große uSgaben bevor, nament- lich für die Juvaliditäté- und Alterßverstckzerung, Marine, “Militär, Kolonialpolitik erfordern große Mittel, ab§_r die Frei- sinnigen sträuben sich, neue Steuerquellen zu eröffnen. Sie sollten sich also hüten, neue AUEgaben ohnx nenügendsTéckunß zu machen. Wir müffen auf das Vorsichttgste vorgehxn, denn wer bürgt dafür, daß die StaatSeinnahmexi so Fortgehen wie bisher? In Folge der steigenden _Arbettsböhne wxrdeqn sich auch die Preise des Eifenbahnmaterxals steigern. DLS Tarife können zwar langsam und vorsichtig xsformni w.]rden, absr eine Ermäßigung der Eisenbahntaxifx können Sie cxgxnt: lici) nie wiedér anfhebén. Um viele Miiltonen find _die 00611- bahntarife schon ermäßigt worden. Wir woll_e„n mchxs iiber: stürzen, werden uns 0051? praktischen Vorschlagen 111chTVSTZ sch1i€ßen. Wie kann der Abg. Brokmel den Personentarii herabseßen woklen , wenn der Personenperkehr nur _11 YÜÜWNCU einbringt? Er will dafür_d1e Wagen 1191181: auMußen, aber er kann fie doch 1ncht 01810) (Jus W Anfangsstation voÜpackM , ohne RofLWLPlaßS _ ka dl? folgenden Stationen zu haben. Todt erkennt 191011 an, daß durch Einiiihrung eines Zonentarifs 12-13 9121111qu11 aus: saüen würden. Das ist keine richtige Fmanzpolmk. DLL vierte Klass kann doch kaum niedriger tanfirt erden. ,Dsm Arbeiterverkehr ist doch durch die vierte Kiaffe bereits geriiigetid Rechnung getragen. Durch eine Herabseßqu der Tarne bis zur äußersten Grknze wiirde die Ssßhafn keit des Volk?» welche für das ganze Leben desselben _von obem Werth 111, nur noch msör geschäoigt werden. Mit den Untsrlagen, die der Abg; Broemel für seinen Antrag gegeben hat, 1608 „W eme besonders fruchtbringende Kommissionsberathung nicht voraus.

„_ Abg- Schoeller: Die Interessen" des Vexkehrs und der Euenbahnverwaltun müssen möglichst Hand, m HEUFT) 080911- Ich glaube nun, da? der Osten der Monyzchte oermöge Einxr geographischen Lage in B(zug auf das Enenbahn- und „panf- wesen vor dem Wgsten im Nachtheil isi. Abgesehen" von der Mark gehen die méisken Wasserstraßen von dem Suden nach dem Norden, sie dienen dem Verkehr von und nach der See.

' L„Der Osten kommt dabei zu kurz, und verdiente wohl eine

Ückfichtigung durch Ermäßigung der Tarife, die; ihm un- chadet der nanziellen Erträge gewä rt werden könnte. '

““ Abg. S roeder ist im Prinzip ür den Antrag„ 1ebt

? „FU h_edenken, daß durch einen billigeren Personentart die

* ter1m Osten noch mehr als früher veranlaßt werden

'*",“'M- nach der Provinz Sachsen :e. auszuwandern, während (' „malhsprovinz schließlich die Sorge für deren Frauen _mder zufalle. '

,Abg. Graf zu Limburg-Stirunz: D'ie'Thatsachet), welche der Abg. Brcemel angeführt bat, smd richtig, aber die Schlßffe, _welchx' er und Geh. Rath Todt gezogen, sind falsch- GkMß mird die 1. Wagenklaffe sehr wenig, die 2, etwas mehr

gißt dabei nur denUnterschied der ßen upt- und dexReben- linien, der Zeiteiz großen und WR WNW. Auf den Ampt- linjen und zur Zeit des gxoßen kehr] find die Pläße |Y! seht, am den Nxbenlinien me. Könnte der Abg. onemel ! Pu- blikum zwingen fich über die ganze“ Monarchie zx: vertheilen und diejenigen Reisenden, die nach der S weiz rxtsen wollen, veranla en, es einmal mit der Tuchelj en Haide zu ver- suchen, ann wären seine Deduktionen richtig- Dez |ck aber der Hauptverkebr, namentlich zur Reisezeit,_auf wenige Hazipt- linien konzentnrt, so ist zu befürchten, daß durch die weitere Steigerung des Verkehrs eine Verminderunß der Einnahmen eintritt. Der Gütertarif hat sich bisher en Bedürfnissen des Verkehrs angeschlossen, und das ist das Beste. Man kann nur verlangen, daß man in der biSheri en vorsichtigen W911? fortfährt, Die Tarifermäßigung hat an ihre bestimmt ezogenen ernzen. Daß die je igen Tarife getragen xvexden önnen, beweist die Zunahme es Verkehrs. Die 0018?" Ueberschüffe können mir nicht gut entbehren. 7pCt. find auch füx em mdystrielles Unternehmen nicht enorm hoch. In Zeiten des Nieder angs können sich die Ueberschüsse erheblich vermindexn, so daß wir nur auf einen Durchfchniit von5pCt. rechnen können, und darauf können wir nicht verzichten. Mag man in deijommisfion nach Herzenslust über die Sache reden, man wird slch überzeugen, daß die Sache viel besser nicht ge- macht werden kann.

_ Jm Schlußiyort bemerkt der Ahg- Broemel: Es muß auffallen, daß die Konservativen, die sonst als Gegner des 1318882 allar erscheinen, hier diesen Gxundsaß proklamiren. Nicht bloß Interessenten haben fich für eme Tarifreform aus- gesprochen; auch in dem LandeS-Eisenbahnrath smd wiederholt die energifchsten Bestrebungen zu einer _Veremfachung und entschiedenen Herabseßung der Gütertanfe hervorgetreten. Der Abg. Graf Limburg-Stirum wil] HU). Todt nux als Techniker gelten lassen; Hr. Todt ist nun nicht der Meinung, daß bei Vermehrung des Verkehrs sofort Neuanlagen nöthig fem würden. Die aUgemeinen Einwendungen der Abgg. vyn Wedell und Graf Limburg-Stirum widersprechexi ailen praktischen Ex- fahrungen. Ueber die FraYe der Wichttg'feit der Tartfcxrmäßi- ung für die arbeitenden "lassen hab? 1ch des aib mcht ge- ?prochen, weil ich selbst überhaupt keine Vors lage machen onte, ich habe nur Anderer Vorschläge vorgetragen.. ,

Der Antrag wird einer Komm1ssron von 28 Mitgliedern überwiesen. , Der Nachweis über die Verwendung des Dis- positionsfonds der Eisenbahnverwaltung fiir u,n- vorhergesehene AUquben im Jahre 1888/89 wird durch Kenntnißnabme erledigt.

Schluß 33/4 Uhr.

_ DemHause der Abgeordneten ist_ der Entwurf eines Geseßes, betreffend die Erweiterung und Vervsllständigung des StaatSeisenbahnneßes, zu- gegangsn.

Der Entwurf lautet:

Die StaatSregierung wird er'mci'chiigt:

1. Fur Herstellung von Eisenbahnen und der durch dic-

sel e bedingten Vermehrung des Fuhrparks der Staats- bahnen, und zWar:

a. zum Bau einer Eisenbahn: _

]) ron Mohrungen nacb Wormditt die Summe von 3010 000 376, 2) von Lubliniß nach Vossowska „die Sumzne vqn 1420000 „76, 3) von KMU (Stadt) nach Polmjcb-Neuktrch dte_ Summe von 1500000 „;ck-., 4) von Siriegau nacb _Maltscb die Summe von 3045 000 „st, 5) von Rogascn nacb Drastg (Kreuz) die Summe von 6960000 „;ck, 6) von (Goldberg nacb Löwenberg die Summe von 2840 000 ..46, 7) von Goldberg nacb Metzdorf die Summe vpn 3700 000 „%, 8) von Kanc-s, einerseits nach Wulkow, andererxetts nacb Arnxwalde, die Summe von 8150000 „36, 9) von Swinemund: nach Hcringsdokf die Summe von 600000 W. 10) von Pretzsch nxck) Eilynburx die Summe von 3270 000 „is, 11) von Zeitz nach Camburg i-ie Summe yon 3340 000 „44, 12) von Deubkn vac); Korbetha die Summe von 3000 000 „„., 13) von Schiettau nacb Schafsiädt mit Abzweigunv von Lauchstädt nach Merxeburg die Summe von 2 170000 „45, 14) von HerbSle'cen nacb Tcxixistadt die Summe vrn 595000 „76, 15) von Langensalza nach (Gxasentonna und von Töüstädt nacb Walfchlcben odcr einem in der Nabe belegencn Punkte dei Linie Nordhausen-Erfurt die Summe von 1640000516, 16) von Giorgcnibal nacb Friedrichroda - an Stelie der un Arttk:l 1 13 des zwiscbsn Preußen und Sachfen-Coburg-Gojba unter dcxn26.1November 1887 abgeschlossenen und durch Gescß vom 11. Mai 1888 (Gesetz- Samml. S. 80) Nenebmigten Staatévertxagcs, bstreffend Usbernabme des BUMI und Betrisbes mehrerer Eisenhabnen u. s. w. (Gesetz- Samml. 1888 S. 86). vorgeyebenen Eisenbahn "NL Georgen- tbai nacb Schkepfenthal - die „Summs von 1 134000 „46, 17) von Ilsenburg näci' Harzburg die Summe von 2150(,00 „;ck-, 18) s.. von Hagenow rack) Oldesloe die Summe von 11500000 .“, 5. Von cinem bei Sterlcy belegenen Punkte der Bahn zu s. nach Möiln dis Summe von 1230000 „16, 19) von Tondern_nach Hoyer (Sableuic) die Summe von 840000 „16, 20) von Tomimg nacb (Haiding die Summe von 640000 ..“-, 21)_ von'Geestemunde nacb Cuxhaven mit Abzwéigung nacb Bedxrkeja die, Summe von 5713000516, 22) von Deimold nacb Sandebeck _die Summe von 3650000 «14, 23) von Lage nach Hameln die Su'mme von 5100 000 „44, 24) von Homburg v. d. H. nach Usingen die Summe von 2 750000 «14, 25) von Langenschwalbach nach Zollhaus die Summe von 2870 0120 „M, 26) von FröndenLerg nach Unna die Svmmc ron 1240 000 „73, 27) von Norden iiach Norddeich die Summs yon 700000 „zu, *28) von Remscheid nach Solingen di? Summe von 4978000 „zs, 29) von Ohligs nac!) Hilden die Summe von 822 000 „16, 30) von Hermeskeil nacb Wemmetsweiler die Sumtne von 7620000 „46

1). zur Bescöaffung von Betriebömitteln: die Summe von 18 559000 .“, zusammen 117 396 000 .“

11. Zur Anlage des zweiten beziehungsweise „dritten uxnd vierten leeises auf den nachstehend bezztchneten Strecken und zu den dadurch bevtngtkn Erganzung» .)"MSNZVFFM".""““F “"S"“ B“"??LZ'BZ.)

ei e- sui - a e wi ie umme von. . „xs, 2) Lauban-Greiffenberg und HiZÖberg-Rubbank die Summe von 2260000 „45, 3)Cber§wa1de-Freienwalde a O. dre Summe von 820 000 «ck 4) Grünau-Königswusterbausen die Suxnme von 400000_„)., 5) Berliner Ringbahn zwischen Bahnhof Nixdorf und qunbvt StralauxRummelsburg nebst Unzbau bezw. Verlegung der zwischeii der Ringbahn und der Berlin-Gorlißer Bahn bestehenden AnsÖÄUffe die Summe von 6100000 .“. 6) Berlin-Oranienburg dle Summe von 1 150000 „45, 7) Finsterwalde-„Eibenburg die Summe von 3660000 .at, 8) Gera-Wnda, nebst ElnfUHMita des bestehenden Doppel ,[ejsez Gag-Zejß-Wußenfels in den Balm- bof Weißenfels ie Summe von 1960000 „sé, 9 Ostbees: lekken"Nlerchcigen die Summe von 715000 “M- 10) eudeber- Vienenburg 'die Summe von 860000 .“, 11) Hardegsen- Nmbiim die Summe von 1 110000 .“ 12) Yilbtlmeurg RWQZFabnbofx-Hambu Venloer Bahnliof) die Summe von

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und die 4 am meisten benußt, aber nichtvollständig. Man ver-

r ( .x. 13 e-Bremen und Sageborn-Lauenbrück die Summe von 1) FZHWÄ, 14) Rödelheim-Oberursel die Summe

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von 600000 .it, 15) Hannu-Herbem in Verbindung mit der selbft- '

ständi en Einfübnum der Bahn von Münster in den Babubo Hamm die umme von 1 570 000 „x, 16) Drmßeinfurt-Mün er die Summe von 673000 .“, 17) Vobwinkel-Apraib die Summe von 400000 .“, 18) Grevenbroicb-Elsdorf die Summe von 800000 .“, zusammen 28983000 .“

_111. Zu nacbßebenden Bauausszbrunaeu:

1 fur die Vexeini ung der Bahnhöfe der fruheren Oberschlesistbeg und eebte-Odet-User- isenbabn in Beuthen O.-S.. sowie der an- schließenden Strecken bis Cborzow und Herstellung einer Babnverbin- dnnn _Cborzoiy-Kattowiy die Summe von 5400000 „46. 2) füx die selbstandige Einfuhrung der Bahnlinie Groschowi _FGroß-Steebltk- Laband in die Bahnhöfe Gleiwis und Oppeln, owte Aenderung der Bahnhöfe du Gleiwiß und Erweiterung des Bübnbvfs Oppeln die Summe von 8650000 .“, 3) für die Herstellung einer Verbindungs- bahn zur Umleitung durchgehender Güterzüge auf“ der Südseite von _Breslau, sowie eines Rangirbabnbofs daselbst die Summe von 19 990090 „xa, 4) für die Enveiterung des Personenbabnßofs in Stettin die Summe von 4150000 .“, 5) für den Umbau und die Exwuterunn des Bahnhofs Stendal die Summe von 320000066, 6) fur den Umbau und die Enveiterung des Bahnhofs m Buckau die Summe von „5000000 „44, 7) zur Deckuna der Mehrkosten für den Bau der Eisenbahn von Jerxbeim nacb Nienhagen die Summe von 330000 „46, 8) zur Deckung der Mehrkosten des Ausbaues der Bahnstrecke Vienenbur?_- Goslar - Grauhof die Summe von 400 000 „46, 9) ur die Herstellung einer abgekürzten Schienenverbtndung zivischen. den Linien Hannover-Nordftemmen und Nordsécmmen-Htldesbemi die Summe von 615000 .“, 10) zur Deckung der Mehrkosten fur den Bau der Eisenbahn von Wissen nach Morsbach die Summe von 160000 „44, 11) für die Herstellung eines Rangirbabnbofs zu (Saarbrücken und Erweiterung der Anlagen für den Personen- und Guterverkebr daselbst die Summe von 6500000 .,“, 12) zur Deckung der Mehrkosten für den Bau der Eisenbahn von Solingen nach Vohwinkel die Summe von 23000036, 13 zur Gewährung eines weiteren Zuschusses zu den Grunderwerbs- ko ten: 3. der Eisenbahn von Yrüm nach Rothe Erde (Aachen),mit Abzweiguna nach Malmedy die umme von 488466 „46, b,der Eisen- bahn von Ahrweiler nacb Adenau die Summe von 204000 „sé, zu- sammen 55277 466 „16, inßgesammt 201656466 .M- zu verwenden.

Mit der Ausführung der vorstehend unter Nr. 1 bin. » aiif- gexührten Bahnen ist erst dann vorzugehen, wenn nachstehende Bedin- gungen erfüÜt smd: _

14. Der gesammte zum Bau der unter Nr. 1 ois 30 bezeichneten Bahnen und deren Nebenanlagen nach Maßgabe der von dem Minister der öffentlichen Arbeiten oder im Enteignungsverfabren fest- zustellend-n Entwürfe erforderliche Grund und Boden ist der Staats- regierung in dem Umfang, in welchem derselbe nach den landesgesxß- lichen Bestimmungen der Enteignung unterivorfen ist, unentgeltltch und lastenfrei - der dauernd erforderliche zum_ Eigentbum, dcr vorübergehend erforderliche zur Benupunq für dee Zeit, des 'Be- dürfnisses - zu überweisen, oder die Erstattung)“ sammtltcben staatsseitia für dessen Beschaffung im Wege. der freixn Vereinbariing oder Enteignung aufzuwendenden Kosten, einschließlich aller Neben- entschädigungen für Wirtbscbaftsersckowermffe und sonstige Nachtheile, in rechtsgültiger Form zu übernehmen und fieber zu ste„l1en, undzwar:

a.. bezüglich der Linien unter Nr. 1 but. a 1 bis 4, 6 bis 15, *17, 181) und 19 bis 30 in der ganzen Ausdehnung, '

b. [)(-züglich der Linie unter Nr. 1_1.itt. :; 5 (Rogasen-Draßig [Kreuz]) für die Strecke von Rogasen bis Dratzig,

o.. bezüglich der Linie unter Nr. 1 dirt a 16 Feorgentbalß- Friedrichrodz), soweit der erforderliche Grund und oben fich un Eigenthum des gojbaiscben Staates befindet,

(1. bezüglich der Linie unter Nr. 1 1.1tt..a. 18a, (Hagenow- Oldesloe) iür die im mecklenburg-schwerinsÖe-n urid lübeckischen Staats- gebiet bclegenen Tbeilstrecken, für die im [iibecktWen Gebiet belegen: Sirecke jedoch nur insoweit, als der etfyrderlickoe Grund und Boden sich im Eigentbum der freien und Hanseitadx Lübeck befindet.

Vorstehende Verpflichtung erstreckt sich insbesyndere auch auf die unentgeltliche und lastenfreie Hergabe des für die Ausführung der- jenigen Anlagen erforderlichen Grund und Bodens, deren Herstellung dem Eisenbabnunternebmer im öffentlichen Interesse oder im Interesse des benachbarten (Grundeigentbums auf Grund landeßgeseslicher Be- stimmungen oblikgt oder auferlegt wird.

Zu den Grunderwerbskosten für nachfolgende Bahnen soll staats- seiiig ein Zuschuß gewährt werden, und zwar: .

a. für die im Großherzogtbum Mecklenburg-Schwerm belegene Theilstrecke der Bahnsz Nr. 183 (Hagenow-Oldesloe) von 200 000 ..44,

b. für die im diesseitigen Staathebiet belegenen Tbeilstreckm der Babu zu Nr. 21 (Geestemünde-Cuxbaven mit Abzweigung nach Bederkesa)von. , . . . . . .... . . . „26300034, 0. für die Bahn zu Nr. 25 (Langenscbwalbach - Zollhaus) n...................200000.,ké, (1. für die Bahn zu Nr. 30 (Hermeskeil-WemmetSweiler) von........,........,.„520000.-k 13. Für die unter Nr. 1. litt. a 1 bis 17, 181), 19 bis 21, 23 bis 27 und 30 bezeichneten Bahnen ist die Mitbenußung der Chauffeen und öffentlichen Wege, soweit dies die Auffichtsbebörde für zulässig erachtet, Seitens der daran betheiligten Interessenten unentgeltlich und ohne besondere Entschädigung für die Dauer des Bestehens und Be- !ciebes der Bahnen zu gestatten.

0. Für die untér Nr. 1. 1.105. a 3, 4, 8, 9, 11, 13 und 16 be- nannten Bahnen mus; außerdem von den Interessenten zz: den Bau- kosten ein unverzinslicher, nicbt rückzahlbarer Zusäzuß geleistet werden, und zwar zum Betrage: .

, bei Nr. 3 (Kosel !Stadt]-Polnisch-Neuk1rch) von . 40 000.46 . bei Nr. 4 (Striegau-Maltscb) von . . . . . 155000 , . bei Nr. 8 (Kancs-Wulkow bczw.Arxiswalde) von 400000 , . bei Nr. 9 (Swincmünde-Heringßdors) von. . 20 000 ,

. bei Nr. 11 (Zeiß-Kamburg)_von . . , . . . 260 000 .

. bei Nr. 13 (Schlettau-Scbasstädt mit Abzweigung nach Merseburg) von . . . . . .... . . . „280000

3- bei Nr. 16 (Georgentbal-ZZriedrichroda) von . . 100 000 ,

Die StaaiSregierung wird ermächtigt, zur Besikaffung der für die Herstellung einer Eisenbahn von Detmold nacb Sandebeck im §.1 unter Nr. 1 11er. 3 22_vorgeschenen Mittel von 3650 000 „46 die von der_ehemaligen Deutjcben Eisenbabn-Vaugxstüschast zur Sich-xrung dcs Zustandekommcns der von ihr geplanten Etienbalxn vonKLemförde nach Bxxgheim bezichurgSkveise Steinheim beiteüte, dem Staat ver- faUene Kaution" nebst den inzwischen aufgelaufenen Zinferx zu dem vorläufig auf rund 827 400 .,“ ermittelten Betrage insoweit zu ver- wenden, als die Bkstäxidk dieses Fonds nach dem Ermessen des Finanz-Ministers obne Nachtbcil für die Staatskasse ftussig gemacht wirden können.

Für den alsdann noch zu deckendeti Restbetrag nn § 1 Nr. 1, chgleichen zur Deckung der für die im ,§. 1 unier Nr. 11 und 111 vorgesehenen Bauaußfübrungen erforderluben Mittel von zusammen höchstens 84 260 466 .“

sind Staatsschuldvecjchreibungm außzugeben.

Wann, duni) welcbe Stelle und in wexcben Beträgen, zu welchem

Finsfuße, zu welwcn Bedin ungen der Kundigung und zu welchen

oursen die Schuldverschteib ngen verauögabt werden sollen (5. 2), bestimmt der Finanz-Minister.

Im Uebrigen kommen wegen Verwaltung und Tilgung der Anleihe und wegen Veriäbrun der Zinsen die Vorschriften des Geseßes vom 19. Dezember 1 9 ((Gesetz-Sammlung S. 1197) zur Anwendung.

4. 4.

Jede Verfügung der Staawregierungx über die im 9- 1 unter Nr. 1, 11 und 111 bezeichneten Eisenbahnen beziehungsweise Eisenbahn- tbeile durcb Veräußerung bedarf zu ihrer Recthgültigkeit der Zu- stiin' bZdiä Haus“ bmi bLtandctbageiscbt fdi 1 ua; Vesta d

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ibeile und auf die unbeweglichen insoweit nicbt, als dieselben nach der Erklärung des Minister! der öffenilicben Arbeiten für den Betrieb der betreffenden Eisenbahn entbehrlikxb sind.

Dieses Ges'v tritt am TagJseiiur Verkündigung in Kraft.

_ Dem'Hause der Abgeordneteniß- der Entwur eines Geseyxs, betreffend den weiteren Erwer von Privatetsenbahnen für den Staat, zugegangen.

Der Entwurf lautet:

Die Sxaatsi'egierung wird unter Genehmigung der beigedruckten Verträge, namlich:

1) des Vertrages vom 22. 30. Dezember 1889, betrcffend den USebergang der Wemsbausen- chmalkaldener Eisenbahn auf den

taal.

2) des Vertra es voni 4. Januar 1890, betreffend den Ueber- gang des Unterelbe (hen Eisenbabn-Unternebmens auf den Staat,

3) des Vertra es vbtxi 7./9. Januar 1890, betreffend den Ytberxxang des West olftetmschen Eisenbabn-Untemebmms auf den

aa ,

4) des Vertrages yom 25./27. Januar 1890, betreffend den Uebergang des Schleöwig-Holsteiniscben Marschbabn-Unternebmens auf den Staat,

zur käuflichen Uebernahme

1) der Wernskausen-Sckymalkaldener Eisenbahn.

2) der Unterelbescben Eisenbahn,

3) der Westkolsieiniscben Eisenbahn uud

4) der Schleswig-Holsteinischen Marscbbabn ,

nach Maßgabe der bezüglichen Vertragsbestimmungen ermächtigt-

§. 2, ,

Die Staatßregierung wird ermächtigt, nach Maßgabe der tm §. 1 unter 2 bis 4 gedachten Verträge den Umtausch von _

a.. 5 000000 ..“- Aktien bitt. 4. der Unterelbescben Eisenbahri- Jxsellfcbaft in Staatsscbuldverschreibungen der 38 prozenngen kosoli= dtrten Anleihe zum Betrage von 5000000 „46, b. 15 000000 .“ Aktien bitt. 13. der Unterelbescben, Eisenbahngesellsckoaft m Staats- schuldverscbreibungen derselben Anleihe zum Betrage von'9 000 000 „54, c:. 3500000 .“ Aktien Dith. 0. der Unterelbeschen Eisenbahngesell- schaft in Staatsschuldverschreibungen derselbxn Anleihe zum_2_3e'trage von 500 000 .,“, (1. 1 716 3 Stamniaknen der Westboljiexmschen EisenbahngesellscbaftinStaats uldverschretbquexi derstlben Anleib: zum Beirage von 490 371.“ 43 43, s. 1 513 800.36 Prioritäté-Stammahien der Westbolsteinischen Eisenbahngesellschait in Staatsschulrverscbretbungen derselben Anleihe zum Betrage von 1 874 228 .“ 57 „3, t“. 1 192 500 ..“ Stammaktien 1.105. 4. der Schleswig-Hoisteinisckoen Maricbbabngcsell- schaft in Staatsschuldverschrcibungen derselben Anleihe zum Betrage von 596 250 „jk, Yig 985400 „46 Stammaktien 1.10. 13. der Schles- wig-Holsteiniscben arsckbabngesellschaft in Staatß)chuldverscbreibungen derselben Anleihe zum Betrage von 661800 „16, 11, 2001 150 ..46 Stammaktien [.itr. 0. der Schleswig-Holsteinischen Marscbbabngesell- schaft in Staats1chuldverschreibungen derselbenYnl-ibe zum Betrage von 667 050 „45, i 1224 000.36 Stamnxprioritatßaktten 1.10. 4. der SchleSwig- Holsteinischen MarscbbahngeseMcbaft in Staatsschuldverscbreibungen derselben Anleihe im Betrage von 1515428 .k- 57 „_l, ];. 3083400,“ Stamm-Prioritätsaktien 1-itr. 13. der Sckyleswig-Holsteinischen Marsch- babngefellschaft in Staatsschuldverschreibungen derselben Anleihe zum Betrage vou 3 964 371 .,“ 43 „1, 1. 1 999 800 .“ Stamm-Prioritäts- aktien bitt. 0. der SchleSwia-Holsteiniscben Marschbabngeerscbaft in Staatéscbuldversckreibungen derselben Anleihe zum Betrage von 1999800 „16 herbeizufübren und zu diesem Zweck Staatsschuldver- schreibungen der 35 0/0 konsoliditten Anleihe zu dem darstellbaren Gesammtbeirage von 26 269 300 .“ aUSzugeben. -

§. 3.

Die StaaLSregiexuna wird ermächtigt, in Gemäßbeit der im §. 1 unter 2 bis 4 gedachten Verjräge zur Deckung 1) der dm Inhabern von Aktien Uu. 1. und 13. der Unterelbestben Eisenbahngesellschast zu gewäbrcnden baaren Zuzahlungen von 1400 000 .“, 2) der den Inhabern von Stammaktien der Westholsteinischen Eisenbahngesell- schaft zu gewährenden baaren Zuzahlungen von 114 420 ..;6, 3) der den Inhabern ron Stammaktien 1.175 13. und 0. und von Stamm-Priotitzitkaktien Urt. 13. der Schleswig-Holsteiniscben Marschbabngesell|chaft zu ' gcwährenden baaren Zuzahlungen von 167 976 „14, also insgesammt von 1682 396 „;ck, die Riservc- und Erneuerungsfonds der im §. 1 bezeichneten EtscnbabngesellsÖasten, sobald diese Fonds dem Staate zu- gefalien sem werden, insoweit zu venvenden, als über diese Fonis durch die im §. 1 ix_nter 3 und 4 gedachten Verträge nicbt bereits Verfügung getroffen ist. Für den alddann noch zu deckenden Rest- betrag der nach Vorstehendem zu leistenden Barzahlungen im Höchst- betrage von 237 700 „js- sowie zur Deckung des nach Maßgabe des im §. 1 unter 1 gedachten Verirages an die Stadt Scimmlkalden zu zahlenden Kaufpreises von 600 000 „js nebst 3,“ 0/o Zinsen vom 1. Ja- nuar 1890 ab sind Staatsschuldvcrfchkeibungen auszugeben.

§. 4.

Dr Minister der öffent1ichen Atbeiken und der Finanz-Miniiier werden ermachtigt, bei dem Umtausch von Aktien in Staatsschuld- verscbrcibuugen, wfern die Anzahl der eingereichten Stücke den nach de_n gbgesctxloffxncn erträgen für den Umtausch maßgebenden Ver- baltmßzablcn nicbt ent)pricht, die AUSJXeichung des in Schuldverscbrei- bungen nicbt Harsteubaren Ueberscbußbétrages durcb Baarzahlung zu bewukcn, wobkt der zu zahlende Betrag nach dem um ein Prozent verxninderten Course, welcher für Staatsschu[dyerschreibungen der 33% komolidirten Anleihe vor dem Tage des Umtausches zuleßt an der Berliner Börse bezahlt worden ift, berechnet wird.

, §. 5.

Die Siagtsxßgierung wird ermächtigt, an Stelle der noch nicht begebenen Priorttats-Obligattonen der im §. 1 unter 4 bezeichneten Ciscnbahnunternehmnng, soweit M) die weitere Begehung als untbun- lich dder nacb dem Ermessen des Finanz-Mixxisters als unvoribeilbaft erweisen follte, nach_Maßgabe des Bedürfnines fiir die statutarischen Verwendungözwecke Staatsschuldverfcbreibungen zu dem Betrage von 500000 ..“ auSzugeben.

_ §. 6.

Der Minister dex öffentlicbxn Arbeiten und der Finanz-Minister Werden ermacsti, bet der Auflövung der im §, 1 unter 2 bis 4 ge- minuten Gesells aften„nach Maßgabe der daselbst bezeichneten Ver- trag? den Kaufpreis fur'dxn Erwexb der Bahnen unter Verwendung der im §. 2 und Zabewilligten Mittel zu zahlen, beziehungßweise auf die Staatskasse zu ubgrnehmcn.

Der Finanz-Minister wird ferner ermächtigt, die bisher begebenen und die ejwa noch zu begebenden Anleihen der in diesem Gesche be- zeichneten Eisenbabnunternebmungen, „soweit dizselben nicbt inzwischen g::iigt find, zur Rückzahlung zu kündigen, sowie auch den Inhabern der Schuldverscbreibungen dieser Anleihen die Rückzahlung der Schulcbstxäge oder den Umtausch gegen Staatsschuldvetschreibungen ayzubieten und die Bedingunqen des AYebots festzuseßen, Die hmm erforderlichen Mittel smd durcb“ exauSgabung eines ent- sprechenden Betrages von Staatsscbuldversckyreibungen aufzubringen.

§. 7. Ueber die Ausführung der in §. 6 getroffenen Bestimmungen bat die StaatSre ierung dem Landtage bei StedeSmaltger Vorlage des Etats der Fi enbabnverwaltung Rezbenscha zu geben.

Wann, durch welche Stelle und in welxben Beträgen, zu welchem insfuß. zu welchen Bedingungen der Kundigung und zu welchen oursm die Schuldverschreibungen veraUSgabt werden sollen (_ . 2,

3. 5 und 6 beßimmt, soweit nicht durch die im, , 1 angxfu rten Vetiräae estimmung getroffen ist, der Jinanz-Mimter.

Im Uebrigen kommen wegen Verwaltunf und Til ung der An- leiden und weZen Verjährung der Zinsen !) e Vorscbri en des Ge- jsveve: vom 1 . Dezember 1869 (Geses-Samml S. 1197) zur- An-

m ung.

§j 9. .

Die Staatöregimmg wird auf Gauid des 5. 5 unter a des Gesche; vom 24. Februar 1850, betreffend dre Verwoltuna des Staats- schuldweseus nnd Bilduna einer Staatsschuldenkorumisfion (Gesetz- Samml. S. 57), ermäcb t, die Verwaltung der Anleibekapitalien der Hauptierwa tung der taatss-bulden zu iibertragen.

Die Bebufs ker Tilgung eingelösten oder annekauften Obligationen werden nach Vorschrift §. 17 des bezeichneten Geseke! vom 24. Februar 1850 vernichtet und die Geldbeträge öffentlich bekannt

1. gemach 10

5. .

Jede Verfüguna der Staatsregierung über 'die in . 1 bezeicb: neten Eisenbahnen durcb Veräußerung bedarf zu tbrer Re thültigkeit der Zustimmung beider Häixser des Lgndtages.

Diese Bestimmung bezxebt sicb nicht auf die bewechicben Bestand- .tbeile und Zubebömngen dieser Eisenbahnen, und an) die unbeweg- lichen insoweit nicht, als Zieselben naeh der Erkläruna des Ministers der öffentlichen Arbeiten fur den Betrieb der betreffenden Eisenbahnen entbebrlitb sind.

§. 11.

Bis zu _einer anderweiten gesetzlichen Regelung finden die bis- herigen geschlichen Bestimmunpen über die Verpflichtung der Privat- eisenbabnen 'zur_ Zablizng von Kreis- und Provinzialsteuern auf die ini §. 1 bezeichneten Eisenbahnen auch nach dem Uebergang in das Eigentbum dxs Staats Anwendung. Die Veranlagung dieser Steuern, sotxeit dieselben von dem Einkommen erhoben werden, erfolßt je_doch lediglich nach den für die StaaLSeisenbabnen geltenden Grun - saßeix des Gesexes, betreffend Ergänzung und Abänderung einiger Bestimmungen uber Erhebung dcr auf das Einkommen aelegten Ye???) Kommunalabgaben vom 27. Juli 1885 (Geseß-Samml.

§. 12. Dieses Gesch tritt am Tage feiner Verkündung in Kraft.

_ Von den 21590. von Eynern und Olzem ist der nachstehende Antrag im Hause der Abgeordneten ein- gebracht worden:

Das Haus der Abgeordneten wolle bexcbließen:

Die Königliche Staatsregierun zu er neben, die Uebernahme der aus dem Jahre 1807 herrührendcn riegßrestscbuld der Stadt Königs- berg sowie der übrigen aus dem französischen Kriege benübrenden KriesSresisÖulden, namentlich der Nieder-Lausiß, Neumark und Kur- mark, auf Staatsfonds in Erwägung zu nehmen.

- Der Ab . Lassen hat den Entwurf eines (8e- seßes, betreffen Abänderung der Geseße vom 25. Mai 1885 (Geseß-Samml. S. 170) und vom 25. April 1887 (GeseJ-Samml. S. 133), beireffend die Aussonderung des euerartiqen Theiles aus den sogenannten stehenden Gefällen in der Provinz Schleswig- Holstein, im Hause der Abgeordneten eingebracht. .

Der Entwurf lautet:

§. 1.

Der „8. 7 des in der Ueberschrift erwähnten Gesetzes vom 25.Mai 1885 wird dahin abgeändert, daß den Besißern, welche nach den Be- stimmungen dieses Paragraphen zum Zweck der Aktivendung des §. 5 desselben (Gysexzes auf die von ihren Grundstücken zu entrichtenden Abgaben aus emen verhältnißmäßigen Tbeil der ihnen zugestandenen

' GrundsteuerenischädiguFZlverzichtet baden, die vier Prozent jährlichen

Zinsen für diesen der tnißmäßigen Theil bis zum 1. April 1885

belassen werden.

§. 2.

Den Yesijzern, w_elche jenen verbältnißmäßigen Theil der Grund- sicu„erentschadtgung mit deri Zinsen vom 1. Januar 1878 an bereits zuruckaezablt haben, sznd diese Zinsen für die Zeit vom 1. Januar 1878 bis zum 1. April 1885 wiede?) zu erstatten.

_ „Denixnigen, welckxe diese _Zyrückzahlung beziehungsweise die Ein- willigung i_n dre verbaltnißmaßng Herabminderung der empfangenen resp. festgeßßten Grundsteucrennckxadignng verweigert haben, wird es

estattet,„die„Zuruckz-akxlung des verhältnißmäßigen Tbeils mit vier xozept' jahrlichen'Zmsen vom 1. „April 1885 an, beziehungsweise die inwisitgung in die verbältnißmäßtge Herabminderung, noch bis zum 1. Juli 1891 mit der Wirkung vorzunehmen, daß der §. 5 des Ge- iießdest vom 25. Mai 1885 dann auch auf ihre Abgaben Anwendung

11 e .

§. 4. Mit der Ausführuxg dieses Geseßes werden der Minister für Fandfrxrrt?schaft, Domanen und Forsten und der Finanz-Minister eau rag.

- Die AFM. Lassen und Johannsen haben in dem HZUY der geordneten nachstehenden Antrag ein- ge ra : Dgs Haus der Abgeordneten wolle beschließen:

, Die KHnigiicbe StagtSregierung zu ersuchen, an die Regierung tn Schleswig eine Anwetjxmg ergeben zu lassen, wonach Personen aus dem Herzogtbuxn Schleswig, welcbe beziehentlich der Bestimmungen des_Wiener Friedeystraftats vom 30. Oktober 1864 für Dänemark opnrt haben, sowie aucb solche, welche vor dem 11. Oktober 1878 aus. dem preußischen Untextbanenverbande entlassen worden, nunmehr bedingungslos als preußische StaatSangebörige aufzunehmen find, wcn_n fie nacb “tbrem alte.1 Heimgtbslande zurückgekehrt sind oder zuruckzukebren wunscben und die Ausnahme in den preußischen Unter- thanenvxrband begntxagen, und wonach die Wiederaufgenommenen binsichthch der Militarpflicbt den Altersklassen, denen sie angehören, gleichzuttellen find.

Entscheidungen des Reichsgerichts.

Die Befugniß der LandeßgeseFebungen zum Erlaß von Ver- boten der Arbeiten in Fabr en an Sonn- und Festtagen, sowohl im Interesse der Yufrechterbaltung der äußeren Ruhe und der Bewahrung der gottesdienstlicben Feier vor Störung, als auch im Interesse der Erbvluna der arbeitenden Klassen der Bevölkerun , ist nach einfem Urtb. des Reichsgereichts, 111.Strafsenats, vom 30. Bito- ber 1883, durch die Reichögeseßgebung nicht beschränkt; insbesondere steht die Bestimmung des §. 105 Abs. 2 der Reichs-Ge- werbeordnung („Zum Arbeiten an Sonn- und Festtagen können die Gewerbeireibenden die Arbeiter nicbt verpflichten“) weiter gebenden, die Sonntagöarbeit in Fabriken völlig verbietenden landes- geseßlickpen bezw. tZxolizeilichen Anordnungen nicht entgegen. (Die ausfuhrliche Beg nduna dieses Erkenntnisses haben wir bereits in ZiacZFFriieiFeTLuaö 18950 alls besorzxere 1Bßüage Éu§ch.ik)keichs- iJnd , erau gege enen r. er ., n edun en es Reichögmcbtb', Seite 87 mitgetheilt.) g

-- Bei Antragsdelikten findet na . 63 des Stra es buches das gerichtliche Verfahren ge en sämmchtl§i e an der Harfiiilrfxg Betbeiligte (Tbäter und The lnebmer), sow e ge en den Be- ünsiiger statt, auch wenn nur Jensen eine dieser Per onen auf Be-

afuzita angelt m worden ist. Bezug auf diese Bestimmung bat 106 eich! eri t, 11. Strafsenat, durcb Urtbeil vom 19. November 889 ausge pro n daß unter den „Bet eilikten' auch solche zu ver- stehen sind, welcöe obne den zur bei nahme im Sinne der §§. 47-49 Str-GxB. erforderli Borsa durch 1 r t äch- liche0 Zusammenwirken den 0 eßw drigen Ersa herbeifü ren. nenükt die itrtbümliike St un de! Strafantrag] geTeen einen Be- tbeil eu gegen welchen e! gesch] keines Antrages durfte, ute

olmmg gegen die anderen etbeiligten, gegen weltbe es je-

seyli eines Antrages bedurfte.

Statistik und Vouswirths-haft.

Personen- und Güterverkebr auf den preußischen Staateeisenbabnen im Jahre 1888/89.

Die bereits in den Vorjahren wieder begonnene all meineB :- rung der Vettebrsvnbäxtnisje hat auch im Jahre 1888/89 angedaxtffekt und zu einer weiteren mettgcn Entwickelung des Personen- und Gepäckver'kebrs ge ubrt. Daneben haben die Eröffnun neuer Strecken, die Ermbjung neuer Haltestellen, die vielfachen ermes- rungen und Verbesserungen der Zugverbindungen, besonders aber die VerkebrSerletchterungen füx die Arbeiterbevölkerung durch Ein- le ung besonderxr Arberterzüge und die vermehrte Aus- ga e von A'rbettezfabrkarten zu dieser Verkehrssteigerung bei- getra en._ Die Einnahmen des Vorjahres aus dem Personen- uqd epagkverkebr bqberx sicb m_t Jahre 1888/89 um 5,5 % erböbt, wahrend die durchschmttltche Betriebslänge für die Personenbeförderun niir 11111 26% zugenommen hat. An den Gcsammteinnabmen i die Cinnaßme 0115 dem Personenverkehr mit 24,9 % egen 253% im Vo abre betbetltgt. Die auf 111111 durchschnittlicher etriebsiänae für den „ersonemxerkebr entfallezie Einnahme bat um 2,8 % zugenommen und ist die Mebrenznabme, da die neueröffneten Strecken im ersten Jahre die DurchschnitiSemnabmen _mcht zu erreichen pflegen. lediglich der WM- gerexi Exitwtcke'lun dcr (:"?an Strecken zuzuschreiben. Der erbe licbße Theil dieser Emna men entfallt auf den Binnenberkebr des gesammten Staatsbabnneßxs, während der Durchaanasvrrkebr und der Verkehr mit fremden Bahnen nur 111 Höhe von 13,7 0/0 daran betbeikigi ist, Die Ein- nahmen aus der Personenbeförderung, welcbe gsgen die im Vorjahre um 5,5 0/o_ zugenommen bahen, vertbeilen fich auf die einzelnen Wagen- klaffen wie folgt; auf die 1, Wagenklaffe entfielen 8368 801 .“ oder 4,4 9/0, auf die 11. Wagenklaffe 50 093 753 .16 oder 26,4 0/0, auf die 111. Wagenklaffe 80 895 137 .“ oder 42,7%, auf die 17„Wagea- klaffe 45 470 530 „44 oder 24,0 0_/0 und auf den Militärverkebr 4746 339 .“ odcxr 2,5 0/0. Mit Außnabme der Militärbeför- derung, "deren ' Einnahmen um 472 689 .46 gegen das Vor- jczbr zuruckgeblieben find, haben sämmtliche Waaenklas-sen Mehr- emnabnien gebracht. Dex erbeblichste Mebrbetrag entfällt auf dre 1_7. Klaffe unt 4467 844 „is, dann folgt die 111. Klasse mrt „3 156 033 „46, die 11. Klaffe mit 2182 803 .“ und die 1. Klasse mit 599 927 „js _ Zu der erheblichen Zunahme der Ein- nabmen aus der 17. K1a1fe, durite die Neueinführung derselben auf einzelnen S_trecken sowie dix erweiterte EinstellUng von Wagen dieser Klasse auf alterexi Bahnlinien nicht wenig beigctragen haben. 'Von der Zahl der Reisenden, welchxe_m dém Berichtsjabre im Ganzen fich auf 207 857 296 Personen belief, kamin 0,5 0/0 auf die 1., 10,0 M' auf die U., 53,8 0/0 „an die 1,11- 33,8 0/0 auf die 17. Waaenklaffe imd 1,9 % aui die Mtlitarbexörderung. Gegen das Vorjahr ist der Anibetl ar) der Ge1ammtbeförderung nur bei der 17. Wagxnklaffe , gestiegen, bet der 111. Wagenklaffe ist er um 1,6 %, bet der Militarbeförderung um 0,3 % zurückgegangen, während er bei der 1. und 11. Wlage'nklaffe unverändert geblieben ist. Die auf jede Fahrkarte durchschmitltcb zurückgelegte Wegestrecke ist im Jahre 1888/89 von 29,27 km im Vorjahre auf 28,63 km zurückgegangen. w„ozu neben dem Anwachsen des VorortVerkehrs der größeren Stadt: dte gesteigerte Zahl der auf der Berliner Stadt- und Rin bahn und Lui der Hamburg- Altoqger Verbindungskabn nur auf ebr kurze Strecken beförderten REUZUÖLU wesentlich beigetragen bat. Der Verkehr ' auf zusammxnitellbare Rundreisebefte bat alt? in dem Bertchtéxabre erheblich an AuZdebnung gewonnen. Die a l der ausgegebenen, zusammengesteklten Rundreisehefie, welche auf 184 992 'beltef, nahm geZen das Vorjahr um 19,3 0/0 zu, und bat hierbei die 111. Wagenklane die erbeblicbste Steigerung um 19,8 0/o„ «fahren. Auch dex Schlafwagenverkebr bat ficb erbeélich gesteigert und „betruget'i die Einnahmen daraus 385400 „4, oder 20,5% mehr als tm Vorjahre. Die Eixinahmen von Gepäck und Hunden haben sich vermehrt, doch nur exitxprechend der Zunahme der Gesammtlänge der_Babxien, da, (111f em, Kilometex durchschnittliche Betriebslänge zurchgefubrt, sich die gleichcDurch1chnittssumme wie im Vorjahre ergie .

Dex Anibeil des Güterverkehrs an den Gesammteinnabmen des Berichtsjahxes betrug 71,5 0/0 gegen 70,9 0/0 im Vorjahre, Von dex Gesammtemnabme_ des Güterverkehrs entfielen auf den anenverkebr des gesammten St_aatsbabnneßes 405 666 411 .“ oder 72,0 0/0, auf den Verkehr mit fremden Bahnen und den Durch- gangsverkebr 156652 791 ck oder 28,0 9/0. Die Gesammtmenge der beförderten Eilgüter, Expreßgüter und gewöhnlichen Fracbtgüter betrug 108 489 989 r oder 9,6 % mehr als im Vorjahre. Davon wurden 51,5 0/o nach dem einheitlichen Normaltarif, 49,5 o,o mit Ausiiabme- und sonstigen _ abweichenden Tarifen beför- dert. Vergleicht _man die beförderte Transportmenae mit den Einnahmen, io crgiebt sich folgendes Resultat: Es betrug im Iahre1888/89 die Gesammteinnabme für Eilgut, Expreßgut, Stückgut und gewöhnlichcs Frachtgai 502 226 382 „46 gegen 464158 688 „js im Vorjahre; die auf eme beförderte Tonne durch- schnittlich entfallcne Einnahme betrug im Berichtsjabre 4,63 .,46 gegen 4,69 „M im Vorjahre, die uns ein zurückgelegtes Tonnenkilometer ent- fallene Einnahme 3,81 bezw. 3,8433 Die„durchschnittliche Einnahme für eine beförderte Tonne und für ein zuruckgelegtes Tonnenkilometee ging sonach im Berichtsjabre etryas zurück, doch erfuhr die Gesammt- einnahme in Folge der erbebltchen Zunabme der Transportmenge eine Steigerung um 8,2 %, welche gegen dix unabme der Trans- portmenge um_9,6 % nur unwesentlich zuruck lieb. Die Mehr- einnahmen, ebenxo_wie die Zunahtxie der Zahl der beförderten Tonnen vertheilen sick) aux sämmtlichßGutezklaffen, mit Auönabme des muß dem einheitlichen Normaltgrts beforderten Eil- und, Expreßgutes, weflcbeAentfprechend der geringeren Tonnenzabl cine Mmdereinnabme an wen.

Der Viehverkebr hat im Berichts abre sowohl, binfichtlich der beförderten Mengen als auch der Emna mexx um em Gerin es zu- genommen. Im Bezirk dxr norddeutschen Binnenverkebrsbei e fand eine Zunahme um 447 297 SÖWLM, 109250 Stück indvieb, 38 679 Schafe und 6241 5Yserde statt, wogegen, sich bei Geflügel eine Abnahme von 396 828 Stucx herausstellte. Die Zahl der beförderten Tonnen stieg gegen das Vorjahr um 2,1%, auf 1407 108 t..

Zu der (Gesammtiteigerung das_Guterverkebrs, sowohl hinsichtlich der beförderten Mengen als der'Emnabmen, bat der Koblenver- kehr erheblich beigetragxn. Dre Gesammtzabl der einschlie lich der Koks und Briquets besdrderten Kohlen betrug im Berl tsjabre 54 374 724 t mit einer Einnahme von 179 849 181 .“ Von den Ge- sammtergebniffen des Koblenverkebrs entfallen auf die als gewöhn- liches Fruchtgut besörderten Kohlen 51356 685 1“. oder 94, 49/0; wäh- rend der Antheil dieses Verkehrs an der Gesammtbeförderung von Eilgut, Ex reßgut und gevzöbnlicbem racht t 47,3 0/0 beträgt. Von den im Ja re 1888/89 beforderten Ko len men 45168 784 t auf Steinkohlen, 6187 901 t auf Braunkoblm. Koks und Briquets. An den im Gesammwerkebr aufgefuhrten Gesammtbeträgen ist das Dienst- gut mit 3 018 089 t, 251396 2 mehr als im Vorjahre, betbeiligt.

Zur wirtbscbaftlicben Lage. “. :.;z Wie aus Merseburg berichtet wird t der Wo [ and den Landwirthen Vieles zu wün UAF. Eo “&? dau _ ; auch der kleine, von der Landwi s meist abbän

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