1890 / 37 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 08 Feb 1890 18:00:01 GMT) scan diff

Berliner Theater,

Das Repertoire yom 9. bis 15. Februar lautet: Sonntag, den 9. Februar: ,Hrafin Lea“. Montag, den 10. Februar: „Dcr Veilchmfreffer'. Dtmstga, den 11. Februar: ,Hamlet'. Mittwoch, den 12. Februar: „Grafin_ Lea“ Donnerstag, den 13. Februar: „Der Vetlcbenfreffer'. Frettag, den 14. „Februar, 22. Abonnements- Vorftellnng: „Der Kaufmann von Venedig“. Sonnabend, den 15. Je- bruar: „Gräfin Lea“.

LessinZ-Tbeater.

Das Repertoire für_ die nä_ fte Woche lautet wie folgt: Sonn- ta : ,Das Bild des Stgn'orew“,_ Montag: ,Die Ehre“ Dienstag: „Has Bild des Signorellt',__ Mittwoch: .Die Ehre“, Donnerstag: .Das Bild des Signoreüi', Frettag: „Der Fall Clémenceau', Sonn-

abend: „Die Ehre". Wallner-Tbeater.

Der gestrige Abend brachte zwei Sebwänke, welcbe beide die Heiterkeit der Zuschauer. erregten. Dem ersten, einem „Zahn- scbmerzen' beritelten Etnaxter von E. Pohl, wollte das freilich nur an einzelnen Stellen gelingen und Yaese waren ziemlich derber Natur" überdies läßt fich gegen das Motw dxr Handlung mancherlei aus äÄbetiscben Gründen emxoenden, tmmerbm wurde gelacht, doch war dieser Lacherfolg wesentlich durcb ,das auSge eicbnete Spiel der Darsteüer erzielt worden. Hr. Worlttzscb mxd Frl. Leuchtmann als junges Ehepaar, vor Allem abxr Hr. Mezßner als Zahnarzt, wußtén ihren RoUet] zu yracbbger Wirkung zu verhelfkn. Hr. Ku rz wurde 1cin_er kletxxen Y_ufgabe gleichfalls gerecht, und Frl. Seemqnn 1chuf „eines jener urwüchsigen Dienst- mädchen, deren Auftreten und Sprache schon genügt, die Lacblust zu erregen. Der Haupterfolg war dem dreiaktigen Schwank .Di: spanische Wand“ von Koppxl-Ellfxld beschieden, einer recht gekälligen Arbeit, welche von gwxzem Geschick zeUgt. Auch die Er- findung der Fabkl ist, wenn nichtfneu, doch sq eigenartig verwertbet, daß die Handlung von Anfang bis zu Ende dre Ankoescnden auf das Beste unterhält. Ein junges Ehepaar kommt, auf seiner Hochzeit§reife in ein thüringiscbes Bxd; 1:1 etyer qbenteuerltchen Anwandlung gicbt die junge Frau fich als Sangerm, tbr Mann als Junggeselle aus, und aus diescr drolligen Idee entsptnnen fich die spaßbaf- testen Verwickelungcn, welche mzmnigfacbe Ueberraschungen h_ringen. Das; dabei viel Unwahxscher_nlichkeiten mit unterlaufen, i" natürlich, aber man darf es ntch_t1ostrengdamitnebmen; der Verfasser hat ein lustiges Stück schreiben wollen, und das ist ihm außgexkichnet gxlungen. Auch yr tft dxn DarsteÜern zu lebhaftem Tank verpflichtet. In ?rster Lmie ist dte trefflicbe Leistung des Hrn. Gimnig zu nennew weläxer den alten Don Juan wirklich vorzüglich gab, sodann Hr. Alexanöer_als Ehemann und Frl. Lehmann, die als junge Ehefrau QUkklieÖU war und ckck soviel Humor und Empfindung spielte, da? man es durehaus erklärlich fand, wenn Jekw mann in dem Schwank ihr geneigt war. Die Hrrn Gutbery und Leichert waren gleichfalls a_us dem Maße und Fr. Schramm als 1äckfische Kleinstädterin vkrstand es, die eiterkeit der ZusÉau-r nur noch zu ethökxen.

Victoria-Tbeater. Die Zugkraft von „Stanle_y in Afrika“, welche am Sonntag zum 175. Male in Scene geht, ist eine so außewrdentlicbe, daß fas Stück vorausfichtlich noch den ganzen Sommer auf dem Reperwire

k!?iben wird. . Restdenz-Tbeater. _

Direktor Lautsnkurg hat das Schauspiex , Prinzes] in Georges" von Alexandre Dumas Sobn zur Aufführung erworken.

Concerthaus.

Morgen bringt_ Hr. Kaveümeister Meyder ein sehr reichbaltiges Programm zur Außsührung. Dasselbe enthält die Ouverturen .Zamva“ von Herold, „Rienzi' von Wagner, .Tell' von Rossmi, „Flederma11S“ von Strauß, Pbantafie aus der Oper „Dix Hugenottxn“ (mit Otgxl) von Meyerbecr, Largo von Haydn, Ungarijcbe Rhap!odie von Li7zt, einen Walzer _von Kéler-Béla, ein Potpourri von Schreiner und Soli für Harfe (Frl. Lemböck), Flöte (Hr. Prill) und Piston (Hr.

R' ! -Am Mont veranstaltet Kapeümeifter Meyder den dritten BLZZYn-Abmd, an aLottchen: nur Werke dieses großen unsterblichen

Meisters zur Aufführung gelangen.

Mmigfaltiges.

Gr ern Mor en um 10? Uhr bcebrte Se. Majxstät'der Kais erst und Kögnig in Begleitung'des Chefs des Marryekabmets, Flügel-Adjutanten Kapitäns x. S. Fretberrn v_on Smdxn-Btbran, und des Flügel-Adjutanten Majors voz) Scholl dre Uranta durch_e§nen dreistündigen Besuch. Se. Majestat wurden von _dem Staats-Mmzster Dr. von Goßler empfangen, in deffm Begleitung sicb Gehnmer chierungs-Ratb Naumann befand. In der Eingangshalle wurde Se. Majestät von dem Direktor der Gesellschaft Hr. M. W Meyer und dem Vorfißenden des Voxstanxes Gebetmen Begie- rungZ-Ratb Professor Dr. Foerster_ begrußt. Unter Fubrung des Direktors wandte fich Sc. Maxestat zuersx dem vaßszagle zu, wo Aklerböckzstderselbe __dte_ von Proxeffor_ Goldstem enz- gerikkxtete Sammlung von vby71ka11schen Expertmenttr-Apparaten unt fiäleicbem Interesse in YUH'eZ'lsÖUn _nabm. Sodann wurde zu dcr von dem Großherzoglich ,sackUUÖen Hostaxb, Profxffor Dr. Meyer ge- schaffenen Sammlung m1kroskoV.scher Yrgyarate uberge-agngen. welche ebenfalls das hohe Jntereffe Sr. Max:!tat „erregte. Htexauf wurde im Hörsaal ein kurzer, ron 1pektral=analyt1schen Expertxnenten be- sleiteter Vortrag von dem Vorsteher der pbyfikaltschen „Ab- tbeilung Hrn. Spieß gehalten und alsdann drx Ueber- tragung eines enjfxrnten Gesangßyyrtrages durch em !“Ut= svreckendes MikrotklephM angebßrt; dann xvurden noch, einige pbonographisäxe Leistungen verßefubrt. ;- _Settens" dex Dtrektiqn war mit Rücksicht auf die Zeit Sr. Majestat ursprungltcb nur die

Darstelluns Les 2. und 3. Aktes der _Geschichte der Urwell in Aus- : ücht genomman. Se. Majeßät erklarte jedoch, bereits das ganze -*

Stück gélcsen zu haben, un'.“- wünscbte demgemäß, dasfclbe obne Ber- ! anfgelöst- Die Fährstslle bei Bolxnsack ist durck) den fiskalischen

kürzung zu sebsn. Se. Majestät zeigte Sich_vvn [“er Vorstexlung 7a höchstem Grade befriedigt Und ließ Stck; nabere Auskuncft uber die Ausführung des dekoraZiVen Thsils geben. - Cndlxcb wurde Der Slernwarte cin Besuch abgestattet. Das große von C. Bambus in Friskenau _cxbaute Ferycoxr, „bekanntlicb“ ein 12 - zölliges, Und Das größte gegenwarttg jm preynßtxchxn Skac-te vcrkandéns astroncmiscbe Instrument wurde ausfuhrlich crklärt und am ksllen Txgekbimmä der Fixstern _Wega eingestellt. Bei LieserGeleNenbcit ikkUnTjszte Sich Sc._M§]-.*n'ät auésükrlisb nach den Dimxnfionen der FkrnZöbxe «117 den ubrxgenj deutschcn nnd außwärtigkn Stsrnwarten un5_7ch1en lebhaften Atxtbetl an der Be- ]“ (baffung eine? Risz'enfexnrohrs fur die Sternwa1t2 quf_dem Telegrapben- berge bei Potsdam zu nekmen. Nachdem noch dre ubrigen Fernröbre und Einrichxungen ker Sternwarte berückficbtigt worden maren, verließ Se. Majestät die Anstalx mit dem Verxprechen, bald wiederkommen und aucko Skinc Söhne 1chickcn zu wollen.

In dsr Gladenbeck'scben Bildqießerei in Friedrichs-

hagen ist man eifrig mit dem Guß der einzelnen Theile des.

„Begasbrunnens' beschäftigt. Ein großer Theil des Werkes, schrsibt da:“- ,B. Fremdenbl.', ist bereits fertig ge:“tellt und so ist namentlich dcr schwikrige Guß der riesigen Wafferxbiere, welche das Piédestal des Brunnens zikren Werden, in künstleri1cher Form auége- führt WOde. Die meisten allegoriscben Gestaltxn, sowie der Neptun, bcfinken ficio noch in Arbeit, dürften jsdoch im Laufe dieses Sommers !oUendct werden. Der Meergott jelbst weist in fitzender Stellung eine Höhe von gegen fünf, eine Breite 7911 zwei Metern auf und hat man zur HerstcUun dieskr Figur. sowie anderer größerer Theile dés Begasbrunnens ?Ich dicSmal stcxtt der Sandform dec Wachs- au§schmelzung bedient, um so die thuren in einem Stück gießen zu könnkn.

Beim Ball des Vereins .Berliner_ Presse", der am Sonnabend, 1. Ykärz, stattfindet, xvird man nxcbt obne ewige Ueber- raschung die Festräume der .Phtlbarmontc' um emen großen

und besonders oeschmackvojl dekorirteu Yarterre-Saal bmicbert finden. Dennoch werden, damit “jeder Ueberf [lung vorgebeugt _sei, weniger Eintrittskarten auSgegeben als im Vorjahre. wobei xugleub der Aus- wahl der Gäße eine erhökte Aufmerksamkeit zugewendet werden kann

Sibloß Gütergotz, einer der schönsten Landfiße 'der Mark Brandenburg, ist in der Naibt vom 6. zum 7. Februar bw auf den Grund ausgebrannt; Das „B. Fremdenbl." _schreibt darüber: Schloß Gütergotz ist seit einem Jahrzehnt ungefahr im Bess des Herrn von Bleichröder-Berlin; es liegt im Kreise Teltow, halbwegs zwischen Station Großbeeren der Berlin-Anbalter und Nowawes (Neuendorf) der Berlin-Potsdamer Eisenbahn und bat nacb Pots- dam bin durch eine prächtige. fast nur durch Waldungen führende Chaussee direkte Verbindung. So viel über die Ent- stehung des Brandes bisher in Erfahrung zu bringen war, haben am Donnerstag Klempner am Schloßdacbe Reparaturen außgefübrt und ihre Gerätbe auf dem Dachboden zu sieben gehabt. Nachdem dieselben Feierabend gemacht haben, muß der Brand entstanden sein. Um 1071 Uhr schlugen tburmbobe Flammen aus dem Dachstuhl empor und alarmirten die Feuerwehren von 2-3 Meilen in der Runde. Jedoch es gab wenig zu retten; zu gierig züngelten Hunderte“ von

lammen im Nu nacb aUem Brennbaxen. Selbst der entzückende cbloßgarten wurde verwüstat.

Bobnsack. 7. Februar. Von der Weichsel wird der „Dunz. Allg. Ztg.“ unterm 6. d. M. Folgendes geschrieben: Das Eistreiben jchei_ns resit lange anzuhalten„ denn gestern und beute treibt noa) eine Menge vom alten und noch eine größere Me:“.g? von wisdkr neugebildeten: Eis, bei mäßigem Strome flott der Mündung zu. Da aber eine CZSverseyung nicht mehr zu befürchten, auch cht keine Hochwassergefahr mehr zu erwarten ist, so find die EiItrasben auf der Wsrderseite und der biefigen Niederungsseite gestern

Eisbrecbdamvfxr . Montan“ vorgsstern Abend frei gemacht. Dem Spißprakm ker Bobnsacker Fäéérs. Welcher zwischen der dortigen thbne von großen Eisblöcken fest einaeschloffen ,war, wurde bei die1er Räumungsarkeit durch den Exsbrechdampfer'dxe eise Seite -- *.*-l eingedrückt, so daß eine große Riparatuc erforderltch wird.

(Gotha, 6, Februar. (Wein:. Ztg.) Vom Inselsberg wir's gemeldet, das; die Nacht vom 23. zum 24. Januar für die Bewohner Yes Gothaer Gasthofes ejne schreckliche war. Der Sturm wütbete furchtbar, An ein SÖlafengkben war nicht zu denken, die Anßst uxjd Sorge war groß, denn in jcdem Augenblick mußten fie gewärng sem, daß das Haus zu'xanxmsnbrcckpkn würde. Das Dach der vor dem Hause stehenden Veranda wurde beralxgetiffen und bis aufdie Chaussee unterhalb dss Plaxcaus geschleudert.

Nash Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Danzig, 8. „Februar. LW. T. B.) Der auf der hiefigen Ka1serltchen Wer t neu erbaute Kreuzer ist heute Mittag von dem Ober-Werftdirektor Schulze auf Befehl Sr. Majestät des Kaisers getauft worden und hat den Namen „Bussard“ erhalten. Nach der Taufe wurde der Kreuzer zu Wasser gelassen. ' Paris, 8. Februar. (W. T. V.) Gutem Vernehmen nach beschloß der Ministerrath bezüglich der Ver assung des Herzogs von Orléans, fich strikte an das eseß zu halten. Der Herzyg wird demnach vor Has Zuchtpolizei- gericht der_ Seme gestellt werden, jobald die Unter- suchung abgeschlossen sein wird. Die in der Kammer er- warteten Jnterpellationen wird der Minister des Innern Constans ebenfalls in diesem Sinne beantworten.

Erste Beilage

zum Deutschen- Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

M 37.

Parlamentarische Nachrichten.

Schlußbericht der gestrigen (4) Sißung des erken- hnses. Fortseßung per Verathung über den Ge eßent- wurf, betreffend dre Ausdehnu_ng des Gesetzes vom 3. Mär 1850 über. den erleichterten Abverkauf kleiner rundftßcke aufunentgeltlicheAbtretungen einzelnxr Gebtetsthetle oder Zubehörstücke zu öffentltehen Zwecken.

In de; _Spezialdebatte führt das Amendement des Herrn von Schonmg noch zu lz'in erer Diskussion, da dieser die Gebühren- und Stenszlfmhett der Unschädlichkeitsatteste nicht blyß'verlangt für Dtejenigen, welche auf Grund des gegen- wartigen Gese es, sondern auch für Diejenigen, WLW? auf Grund der Ge eße vom 3. Mär 1850, vom 27- Juni 1860 und vom 25. März 1889 ausge ellt find. Demnächst, wurde der_ Antxag des Herrn von S öning und schlisßkkh das Geyeß_mtt den beschloffenen Aen erungen im Ganzen mit sehr erhebltcher Majorität a n g e n o m m e n.

DerGeseßentwurf, betreffend pieUnterbalttxng der nicht schiffbaren Flüsse xn der Pryvtrzz „(blesien war einer besonderen Kommtsfiotx vxm' 10 M11: glLedern überwiesen; diese hat den Entwurf mtt exmgex: mehr redaktionellen Aenderungen Flat geheißen _und„ f_cl)l_ac*;t tm An- sch1uß daran vor, in einer esolunon dte Komgl1che Staats- regierung zu ersuchen: Anlagen zur Be- bezw. Entwässerung ker Flußnjederung, zum Schuße und zur Förderung der Fischzuch zu begünsiigen und auf Aqußung der nußbaren Wasserkraft Bedacht zu nebmcn. Namens der Kommisswa berichtet Graf von Franken- berg: Der Gesehentwurf ist eine unmittelbare Folge_der Verheerungen der Hochwaffer im August 1888 in Schlesten. Eine dauernde Abhülfe gegen derartige Uebelstände ist nicht nur durch eine Regulirung der Wasserläufe, sondern auch purcb zweckdienlicbe Unterhalnxng derselben zu erreichen. Schon nn Jahre 1880 hat man große Summen zur Beseitigung der Hochwafferschäden erwenden münen, und im Jahre_1888 find aslein in Petersdorf bei Warmbrunn 194 000, im Kreiye Vunzlau 340000 (_.-5 dafür nöthia gewesen. Die 20 MiÜionen, tyelche in der Tenkjchrift über die Hochwafferschäden in Schiefien zu1ammen- gerechnet find, dürften die Provinz wohl zu der Erwarmng rechtigen, daß ihr Hülfe gebracht werde, um nach menschlicher Ueberlegung der Wiederkxhr derartiger Hochwafférschäden vor: zubeugen._ KeinStaat in in Bezug auf die Waffexläufe so vernachläjfigt, wie der preußische. Unsere Waffergeyeßgebung ist höchst unficher und nir ends vollendet, und.es ist dringend nöthig, daß darin ein S ritt vorwärts geschwht. Was hier die Regierung vorschlägt ist nach meiner Auffaffung ein Nothgeseß und eine Abfchlag§zahlung. Das Geseß ist dem schlesischen Provinzial-Landtage vorgelegt worden, „und zwar während der Landtag der preußischen Monarchte bereits

Berlin, Smmabend, den 8. Februar

Graf von Brühl: Wird der Antrag angenoznmen, dann muß ich das Geseß verwerfen. Der Zu üanh m Schlxfien besteht seit Jahrhunderten. Er hat der Promnx auch melen

chaden zugefügt, aber es find auch schxm mele Staats- beihülfen gewährt. Der Staat, das etßt mtr, demx der Staat hat nichts, wenn wir nichts zahlen, oll dauernd em Ynftel der Kosten zahlen! Wir Märker der Ebene, welche den aden von “dem raschen Zulauf der schlestschen Waser haben, sqllen dafür noch zuxahlen. Das ist em Unrecht. Jm Uebrtgen will ich dem Gesetz nicht widersprechxn; aber nur ohne die Ueberlastung, welche uns zugemuthet wird. Die Kommission schlägt noch eine Resolution vor, die Regierung solle An- lagen zur Be- resp. Entwäfferung_ der lußniederung zum Schuß und zur Förderung der Fi1ch ucbt e ünstigen und auf Außnußung der nußbaren Wasserkra Beda t nehmen. Diese Resolution will nichts Geringeres von der StaatSre ierung, als daß fie uns schon hier auf Erden selig machen so . Das ist zuviel verlangt, und ich bitte Sie dalxer, die Resolution abzulehnen. Die Ersetzung des KreiSausxchuffes durch den Kreisjag halte ich für bedenklich.

Minister für Landwirthschaft 2c. ])r. e'Kreiherr Lucius von Ballhausen: Mit Genugthuung konZtatire ich, daß die sämmtlichen Redner dem Grundgedanken der Vorla e zustimmen, die Aussteuungen liegen nur in Einzelheiten. Da die Wasser- witthfchaft in Preußen fich in einem deplorabelen Zustande befindet, kann ich bis zu einem gewiffen Grade zugeben, darin kann bei der Art des Entstehens des preußischen Staats gar kein Vorwurf liegen. Die Schwierigkeit einer aUgemeinen Waffergeseßgebung wird zudem erschwert durch unsere Stel- lung'zu den übri en Bundesstagten im Reich. Daxum ist es durchaus richtig ür eine prakti1che Gesetzgebung, nch an den SpezialfaÜ anzuschließen und dort die Löjung zu finden, wo akute Mißstände vorliegen. Darum muß ich mich ach) gegen die Anttäge erklären, deren Annahme die Vans des Einperftändniffes mit dem Provinziallandtag vielleicht wiedsr zerstört, Die Vorlage wird nicht für die ganze Monarchie generalifirt werden; treten in anderen Pro: vixzzen ähnliche Bedürfniffe auf, :'I wird wieder_ ein_Provinzial: gejsß zu machen sein. Der Zustand der Bartjch iu allßrdßngs Lill heilloser, abér nicht wegen des Mangels an_ Berettwcklig- keit Seitens des FiskuH; denn wenn dieser auch 1eine Streckxn räumt, so ist doch der ganz? dafür gemachte Aufwand m wenigen Jahren verlorsn, weil Unterlieger u_nd Oberlieger nicht das Gleich? thun. Auch ist die Rechtsbeständigkkit der bezüglichsn, 1861 von der Breslauer Regierung erlaffénen Volizeiverordnung zweifelhaft. Von den gLsteUtsn Anträgen muß ich den des Fürsten Haßfeldt ablehnen. Die Heran- zixhung des Staat?: mit 1/5 Nr Kosten kann man nicht stxpuliren in _einem Fal], der nur eine einzi ? Provinz be- tr1fft; die Komequenzen wären unübersshbar. isher hat der Staat überhaupt für die Regulirung nicht schiffbarer Fli'tffx

1890.

rst von aßfeldt zie t 'erau' u Gun der ResoYon Kleifb xsow feinen MY zur'ücé sten Bet der Absitmmung wird Art. 111 und damit der Rest dxs_ Geseßes gn enommen, ebenso die Resolution der Kommtsnon und die esolutio„n von KleistReßow. Schluß gegen 5 Uhr. Nachfte Sitzung unbestimmt.

- Schlußbericht der gestrigen (12) Sißun des an es der Abgeordneten. Fortseßung der zroéitxzn BZthtsm des Entwurfs_des StaatShaußhalts-Etats für 1890/91 u zwar des Speztal:Etats der Exzenbahnvarwaltung Ein- nahme Kap. 10 Tu. 1.

Minister dex öffentlichen Arbeiten 1) 0 n M a t) b a ck):

Ick) muß zunächst einek'Pflx'St der Tankkarkyif rgéüx enü en das; das hohe Haus ebenso wie die BUUSTkNUknisÜM fo kal?) ingdié BeraWung des Eisenbahnefats eingetréten ist ua): fick) die Zeit ge- notéamen bat, ihn sehr aründlick) zu Prüfen. Ex- “"Ikrrixb'r das durch- aus dem Wumche und der Aufsaffung der Skaakzrsgierung, denn fie hat keinen Grund, eine gründliche Prüfung 51 7581173. Jm Gegen- jbeil, dj_e Staatergierung bot vor aUsn TiUZM ;U wünschen, daß Sie diejen für umereganze StaatHva-rwaktun; a::ßsrdrdentlich wichtigen Etat in auen seinen Punkten ausgiebig rrüfxn, in aUsn Wixékeln und Ecken beleuchten, diejenigen Punkte, 712 Jan als :erksseranzsbedürstig er- scheinen, bezeichnen und auf diese Weise mit kakin wjrkem kFßwir das iel. Welches fich die StaatLverWaltung gestecktlmt 11,17: 71217711 maé, ein mögl ck| vollkommenes Transmrtmirtel für das Land ;11 «Mn, erkeicben. Wir acceptiren jede Kritik. auck) kiejenigs, rie :Z-:[[ci:bt stwas herbe oder gar verletzend aquäÜt, und nicht klo? dis Kréxik Hier in diesem Hause, sondern auch die, Welche auswärts an unk- beraxxtritx. Wir erkennen die Veryflichtung, das Herbx, VerYeßenke ker Kritik von derselben abzustreiken und lediglich 7111716551271“: rersclksm ;urückzugeben. die Sache als Sache eben zu prüfen und um;, Unkcirrt' Durch den Mei- nungsaustausä) draußen, durch Rücksxcbt 1117 701111771»: Parteien, un- beirrt durcb Anssben der Perwn lkkigléÖ a:“; cine rcixx sachliche Be- handlung der Sache 311 balken. Tas isx dis ANSYS? gewesen, die i(b mir von vorneherein gs1teckt Haba, als“ 15 7167257 Amt Übcrnabm, die ich zu vkrbreitey gesucht babe in DM Kkéissn ksr Bsbörkcn, die meinem Amte untarnchen, und die ich, sc 1.1an iQ ck EZM Habe, an dieser SteUe zu stehen, auch weiter zx: wkréreirsn kcmübt sein werde. Nur dann, meine Herren, wird di: StaUH-Etscnbakhnv:rwaltung ihre Aufgabe erfüllen und das W051 W Landeß so fördern, wie es Allen wünsckxenswertb ist.

(Heß? ich nun zum Etat Übsr. so ist rcrkin sckwn bemerkt wor- den, da!“; die Notbrvendigkeit vvrlicge, di: an ?xbr günstigen Er- aebniffe mit Vorficbt zu beurtbeikxn Und “daran niÖt zu weitgehende Forderungen und Erwartungsn 511 1111317311, Diese Mahnung möchte ich auch meinerseits aussprechen, Wir smd :uxn'xlicklick), wie der Hr. Abg. Simon ganz rich7ig ksrrorkWL, in Der aufsteigenden Welle; es wird auch mal wieder eine akstcigankc WSU? kymmen, und es ist nicht gut, wenn wir dieser aöfstéixkakn Welle 1111? ihren Ergebnissen zu viel Lasten und zu viel Aukgaken rxsxnitiv 5ukveisen. Ick kann nichtleugnen, ich von meinem STQxTvxnft als Resort-Minisier beklage es in gewisser Beziehung, das; die Staaré-vsrrraltung gknötbigt ist- auch auf dieUebersc-Hüffe der Eissnbaßrxysrwaltang für aUgemeine Staatßzwecke zurüäzugreifen. Vkffér wäre 85, es wäre da? nickot nötbig, es könnte die Eiéenbaßnvsrwaltung ikke [cherTÖÜffu nachrem fie die Zinsen des

__ - - . - keine Lasten zu tragen seitdem die betreffenden Fonds aux _ ,_ FKK??? WFT,“ YTYXZYYFZÉYYF ???MZTÖGLYZ [M die Vroviuzen übergegcätgen sind. Dieser Antrag ist demnach Kapitals anfgébrackxt und Y!? Axnorn'atxon, dt»? rzotbwendtg ist, g?- ' sehr ?efährücher Natur und steUt das ganze Geseß in Frage. tragen hat, vcrwendert zur Bsrerwrxg tkrcr Emrrchtungen und zur

Dirk ent: r. Kapellmeister Künstlcr-Perfonals. -- Reiten und Vorführen der o e Bedenken e en das elbe e abt, “be"onders raubte .. . . -. . . . . - , - - . » .; *; s'. - a H best. dress. Schul- und Freibeüspferde. Jßdaß zu gZoZe- Lasxen Ze? einzeélnen ing Be- Thatsachltch zmrd_11ch “ÜWMIS ?"? Sach? 10 gxstalten, d-aß ZYTZYJJHZUTJLK7713171617?!ZZOrTÖTTXlk-ZZTRZUZTT HÄZYZ' Montag: D“"sche Tumek- tracht kommenden Kreisen aufgebürdet würden; troß dex Staat fur dW Negyl1rung x_m IPZ?“ MUMM? WWU“ kommt von dsr Powcrxeß bxr', cs Llcibx nicbxs Anderes übrig, aucb ___" aÜer Bedenken aber hat er das Geseß einstimmig angenommen, DJS Vertrxter der„Promx15 SMW?" kynnen daruber-béruhtgt die Staatsverwaltung muß auf kaxjknige, was ihr bier geboten wird, feind; m MFP Fallleln wxrd Junk; WU _ (3116111: alIML-FHZEMY ?uräckgreifen, weil Hel?» 37172st Reservkoix, aT'sddasZstetzÉrüerteifeffn ' " ' =- ' W917 M- W WV en a ÜULkU L 1 affen“ '0 (UL “- önnte, ur sit ni 1 at. 1“an wir, 113 mi er ei er ' ni'e Das. Gesetz.:st durch den ploßltchen (.?chluß'des' Landtages 1711 geseße möchte ich gar ]nicht mehr einbringen.' Daß unsere eintretenz, Ieche e?- nickIt ncrkwenkig tnaÖcn, diese Hülmeittel !" Voqahre mcht erledtgt worden und 1th mtt em1gen ganz ge- . , . „. . . .. . . .. . . . . . . - . . ringen Aenderungen wexche im schlesischen Landtage angeregt Wafferwxrtwchast so klagltck) koch mcht Ut, zergen dte Bempxsle Anwrtxck? zu nebmön- * er 711th ukrtgexxs Die (._anabxnen, Wegnowtr find an uns zurückßekommen. Wird dasselbe angenommen, von höherer Gewalt ixx-sandßren Staaten, NUK" Sie nur an F“ “*?"ertYe-YFMZWWLLYFZ.ZBXLMÉZJÜUM ZZFYWFFYTY so Öird immerhin noch sehr viel fehlen, ehe wir mit einiger das "WLW“- UUZ-[Uck *" “k)"swwnx “" dw USW- YbYlFßMndesa YarexjaZ'Zes“'1x§“-5,90 immcé näber ekommen Sicherhett einem Hochwasser entgegensehen können; gleichwohl schwemmungen ULC W LW MW" m" dem. ""sehen“?" und können uns aslsrkings W rsrbkÖlen, daß die Ergebni e wexnt- aber hat die Kommission nach eingehender Berathung den Be- Verlust an MMWMWZU- BN, uns smd bel “ÜL" VW lich günstiger sein werkcn, «15:15: (!*th fie angenommen bat. ber schluß gefaßt, Sie zu bitten, das Geseß anzunehmen. Es ist heerungen durch Hochwaner nur 0 Menschenleben zu Grund? ich_ mußdas auch „41:15. _bcmsrken:_ E ist “nicht Alles Gold, was ein Nothgeseß, dessen die Provinz Schlesien dringend bedarf, gegangerZ. glanzx; 1111 Gegenthxrl, w::r „7273111 e1yFbsrbek811che AWWHMZ'TZMÜWYI damit fie in der Lage sei, Hochwafferschäden, soweit dies in Fre1herr_ von Dürant de „SÉUÉJUS: Ick) „werde dem zu Festrelttkn, [d."- WlÉtMÉI “725173212217 ?ZLYoblenufü: ZräemÉex menschlicher Macht steht, zu begegnen. (Heseßentwurs arznehgnen, wsnn 1ch „chm auch um schweren YSÖYYTYQFZ,[Yür'.xZ§„ZWf§FZ E;;HzUséauch in gewj'ffem Umfange (Fürst von Haßfeldt: In der Kommisston ist der BWM?" SSLMÜÖSÉ'WS- Nach "*EUR-MMU"?! WW es 1 [)*soweitfix kickxquxxxéä'ßjgx 171117311115 äbnlicbePofitionen. Diese“- Vorschlag des Entwurfs als der richtige erkannt worden, x1cht18ex.gewe1e!1- dW ULYemahmc her LMM der Promnz ZU Pofétionen find erbébsxcb 1,1711? MWM das Nettoergebgniß nicht un- und man ist auf den im andéren Hause im vorigen Jahre _ubexweuen. EMM IWW?" Außgletch [M dles?71Ma7799[,s€h? bcträchtlich beeinkräÖTiZL-M , , , geäußerten Gedanken die Frage im Wege der Waffer- 1ch_m dem Antrags" HaßxelHt. Yte Kretse, qus__ we_lche d1e1es Wenn W." __, UL mécbk-Z das „glexch anscherst - gxsagt rst, genoffenschast zu reéeln, nicht zurückgekommew Die Inter: (Hejeß Anwendung smden tmrd, Und gerade dte a_rm1ten_, wel_che auxb fü; das knusttgc Yak! wurdF vxllercht das, esultczjt m'Bezug effen der Adjazenten würden fich ja doch nur in dre 1hnen aufgehürdelen finanzwxlon Laster) 1ehr mt mcht aux rte 5311755:th1 "15:5 BMW Kg“ZtléktenänddteanYYßMaéelrei lifie 7) lt | "[[ it d nen der Betheilj ten decken. werden tragen können. In Nuch11cht auf Re von dem Herrn “"„ILUWMZZ1 „MMU. "77 «YZ 9 .“ . . “.?" en | en ?" Fa M m e . g . M' 'i b [1 k d E kl" -- Wurden vallexcbt mcht zvmcken, 10 kann ich diesen anfel Richtiger ist es 'edenfalls , nun die Sache auf dte , unser a'_gege enen eytgegen'ommexxßn r arungen, mochte untkrscbreikkn. - Die Preise fink inzwischen schon in die Schultern der reise zu legen, derselbe Gedanke, 1ck den, Fursten Haßseldt buten, 1emen Antrag m eme Höbégegunzöll- aksr, mcine Herren, cs'kyird uns dann nichts Anderes welcher unseren Geseßen bezüglich der Untkrhaltung der Resoluan UWSUWÜUÖUU- _ übrig bleiben. al:? 1.15 zu tbun, was mir xeyt an:!) schon gethan haben, Wege zu Grunde liegt, wird hier auf die Flüffe übertragen. thergutsbefißer von Wo1rs cb: Ick bttts, den „Antrag die böbérkn Pr»; zu lxzablkp, 727131 dre Bedurfmfje mussen- elZen Die Anwohner des Bartschfluffes werden direkt in ihrer deß Fursten Hatzfeldt anzunehmZn. Wenn auch emeunmung gedeckt werdcnZ «ZW 1517.1qu wxr, dss durch €))tkaetbretxtnxabntkknb biens Existenz bedroht, weil die Räumung des Baxtschftuffeg auf keJ1ßlgro§zeltJ1 Kostxn véryclxsacht, d10dstndbd§c11_d;)e RJuxxrmxgs- WUFZYZMYT 551.55 mrr, Maß er e Smaßrge e erschuß der Strecke, wo der:"vaänen skus da U verpflichtet ist, ent- ar US" 6 1" UM MHM S„ M ckle ars LT LU MWS „. ' - “';. - - - weder gar nicht oder ganz unfxizenügendz besorg; wxrd- Dixse Zus.?huffeS- Ick “klare Mick) ("“ck dafuk- daß NRWM M= auffzFZbYWÄFLEXX? FTÜYWW“ZorKnlsM, vZerleZY rein lokale Angelegen eit zei t, was Alles aus dtejenx Gebiet JUhonxz 117, denn derselbe hat dl? GEW“ zu ÖSPJÜLIM- , nächste Jahr“ Hinter ken Ucberschüffm, die der Herr Finanz.Mjnjstex noch zu thun übrig b eibt. ?Zm Einzelnen beantrage 1ch noch, „surft von Haßfsldt kann mckzt begregen, daß 91113? bei dcr [WTM Békajhlmg des Etats als wahrscheinlich in Aussicht die Verbindlichkeit zur Unterhaltung den Kreisen nicht nach Resterung, me,! ? por „29 Jahren die betremsndx 9301139“ steklte, zurückkléibsn- . . . , Anhörung des KreiSau sf chus s e s, sondern des Kreis: verordnung erlte , ]th stch darauf beruft, daß 01212 Verord- Ick) will 1.17 durcb emrgeZahlcn erlautern und auch zugletck) den

" - ' ' : nun nicht re tsbetändi ei um 1 re Ränmun s “li : 1: Grund angeben, 17275715 dix? ker Fall ift. Es„wird zu bqffen sein. tages zu ubertragen, ferner noch emen Zu1aß dahtn zu be 8 ck s g f H doch dkxn PrivatannY Yutezm _ daß Nr [1875551117 uber M Verzmsung der Ersenbabnkapxtalschuld

Wetterbericht vom 8. Februar, Montag: Opernhaus. „32. Vorst. Euryauthe. Julius Frißsäve. Morgens 8 Uhr. GrÉe roman711che Oper tn 3 Akten von C. M. Jedermann. Anfang 7 ch.

v. eber. Text von Hxlmine von Cbezy. BaUet Montag: Der arme Jonathan.

von Paul Taglioni. Anfang 7 Uhr. ' «__-_-

Scbauspielbaus, 33. Vorstellung. Aschenbrödel.

Lustspiel in 4 Aufzügen von Roderich Bcnedix. Coneert-Anzeigeu. Anfang 7 Uhr.

' ' - Lustspiel in 3 Akten von chtorien Sardou. Deutsch Philharmonik- MMUg-10.Fcbr,: MPM- OFLLYMF *AYeFrÖ-FUFH. YZYZMYTZS'WFYFLYO von Robert Buchbolz._ In Scene gesxyt von Sieg- Harmon. Concert, Dir.: H. v. Bülow, Sol.: Max Boise. Für die deutsche Bühne übertragen von Max many Laufenburg. Dte neuep Dekyratwnen aus dem Pauer (Klau). Anfang 7? Uhr.

Kalbeck. Anfang 7 Uhr. Ytgljer xxrnéercen Hartw1g, Hinze und Harder. ___-__

' ' - * mans r. * _ , _ JZ§Z"'YWZITK1?K' ZWFM'WYÉYTWW Montag » folsde. Tage: Marquise. KYUÉÜ YU, thtYaerTn. ? M15: Fixx:). mit Benusuxg der Schlegel'scben Uebersetzung in _________ ' 6 Uhr ck ZSMYM -10 YFM: *Anfear?“ 7 nlkbnx Scene geseßt vom Direktor Dr. Otto Devrient. _ 111 Beethoven-Alxzeßd - k-- 8 - Anfang 7 Uhr. „BeUe-SUtance-Theater. Sonntag: 35. Gast- Dienste: 18 Feb; (Fastnacht): LMU SW sviel der .MünÖener' unter Leitung des Königl. bayer. scripjjons„ al]. '

Hoffchauspielers Hrn. Max Hofpaur. um le tenM.: SMWW Éhkajkk Sonntag: Naaxfteuliebe. Almeuransth und Edelmeiß. ZOberbxyerifcbes _

Montag: Krie im riedeu. Charakterbild mit Gesan und Tanz in 5 Akten , D;;enstag: EhrgeuschKdeu. - Der Tartiisf. von Hermann von Scbmßd. MUfik von Müller. Famtlten-Nachnchteu. r. Montag: Zum 1. Male: Der Proßeubauer. Verlobt: Fkl- Klara Tiße mit Hrn. Ernst

Kefidenz-Theaier. DirektionxSiegmUndLauten- weil er meinte, das Geseß sei immerhin besser als keines.

SUÜMM- burg, Sonntag: Zum1-M. wiederholt: Marquise.

in Celsius

OOOQQUQ'ZNF, .___, 40R.

Bar. auf 0 Gr.

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Fred. in MiÜim. Temperatur

beiter beiter bedeckt Nekkeilg wo wolkig Schnee

beiter halb bed. wo Dunst Nebel Dunst beiter“) wolkenl.') wolkenlos Berliner Theater. Sonntag: Grafite Lea. beiter Montag: Der Veilchenfresser. Sonntag: Mit voUsLändig neuer Ausstattung wolkenlos Dienstag: Hamlet. an Kostümen, Dekoratioaen und Requisiten, zum bede-Scbwelm). - Frl. Maria Jäger mit wolkenl.') 45. M.: Berolina. Poffe mit Gesang in4Akten Karl Gräff (Düsseldorf).

halb bed. von Jean Kren. Mufik von G. Steffens. In Scene Verehelicbt: Hr. Eugen Wilh. Rappe mit Frl.

Nebel4 : „J rater. Sonntag: Das Bild des gese t vom Direktor Emil Thomas. Anf. Ubr. Luise Emme (Köln-Bremen). -- Hr. Franz bedeckt?) SZUEFQ hScbausviel in 4 Akten von Richard Montag: Benefiz für Hrn. Ernst Kettner. Zum Engel mit Frl. Minna Günther (Altchemnéß). -- Ja 6.

Muüagbmore Z 772 ZOSO Aberkxeen . . | 774 'S Chrijtiansund ! 769 ZWSW Kopenhagen . 771 “NNW Stockholm . ' 769 TWNW aranda . Z 761 NRW Toskau. . . ? 756 SW Toerueens- i 7 town . . . = 771 OSO Cherbourg . ? 768 O elder. . . . ! 775 “NO ylt.....; 772 .N auxburg . . . 772 FW wmemünxe ? 771 -WNW Neufabrwaner“ 768 RM emel . . . 767 :NNW

! FIN,...Y 769 MO |

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Mittwvch: Zum 1. Male: Nordische Heer: Anfang 71 Ub Bunke (Karlérub, O.-S.).- Frl Martha Hahne-

fahrt. Trauerspiel in 4 Aufzügen von Henrik Ibsen. mann mit rn. Otto Zschunke (Leip ig-Meerane). - Frl. Zinn“; Stierle mt rn. Christian Gengenbach (Heilbronxt-Kalw). _ rl. Adele Brinkmann mit Hrn. Theodor Bou sein (Zer- rn]

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Central-Theattr. Direktion: Emil Thomas. ünster. . . 774 kN KaxlSrube . . - 772 ENO ersbaden . * 773 ; Munchxn . . ; 771 NNO Cbenzmv . . , 775 S Buhn. . . . [ 772 ÜWNW Wim . . . . ! 772 NRW Breslau. . , | 772 FW Ile d'Aix . . | 766 OSO

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Mlekckutüos 46. Male: Berolina. H. Rank Schau?k ttnit Frtl. 305221!“ Zarämanztlt t : i . '1'4Akt er n.- r. oar eervon er an m bedeckt „.,W'ZZIW YFUYZJ SWW“ '" "" [. Betty Sommer (MYnstereifel). - Hr. v:.

Nizza . . . . 765 ONO wolkenlos : i a'. - . . Rehfeld mit W Ida ever (Wallau- Tneft . . . . 767 ;ONO halb bed. YYY. Y“, YYY“ S S""? ' „Adolph Erna Theater. Dresdenerftraße 72- Marggrabowa). _ Hr. Karl Yoguel mit Frl.

Sonntag:Zum1.M.wiekerbolt:DerGoldfuths. El i E s " -S 1 “l . Rt? Reif. :) Reif. :) Reif. 4) Reif. 5) Nebel, ise P etsch ( ro chu ck OßAKl ebne)

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Gesangspoffe in 4 Akten von Eduard Jaco on und . . ' Wall Theater S LVekoXkldvaJrCouéJettk? LHZiklwaet'vojÖiétustYstGözß' GTZZFY; YA eSTooKéeJnHmeJarURStW chi“ ß daß bei der Regulirung in d r Regel der Staat " unterlassen Der FÜSkUS U'U Uebersickot , ner- . on.:tag: Zum 3 Male: "1 M aus 0 - oma. vo “_" lg off (Berlin). _- Hrn. Richard Neuber (Köuias- _ le ew, . . .- e . -5“ -- - ' * "“ Mk: CtatT-“abr ":ck beläu an rund 148 Miaionen, Ein umfangreiches ZFvYFT-ZIULJ rubi er. Fk JMHYFKJÜ'VSFWMZT ZsZÜM von 37392? KYYJZ 71 näbrxeuen Dekorationen von Lutke- beerHi. Pk" K_a JUZÖFWJJXTJ (Hannover). LXHstYotTYZexT/ö“ dW bethetligten KUW 3/5 der au1zuwendenden BLUYZMYPZTYUZZL Generaldiskufsion F;? F;? l;?khstcLJZkl-zrl "islt1 FLFstxlbeft nm?f danfEZZd MiSlltionten eils ' ' ' r. ovp: : e . or at: a u m en. ' . - ' "' rn. ar * ' . , ' e, mmen, W 7? ! M e 9.1 tynen au en a " aa 5“ YeßbaxxelxzexrjßßßrsYc-TZT ?ZZTlrltgerübFüWYY-Furßp? Schwank mit Gesang in 1 Akt von Emilexonbl. Montag. Dufelbe Vorstellung, Anfang 74 Uhr. Gestorben: Hk- Kaufmann ,CYLabe Gäbe Graf von der Schulenburg-Beeßendorf glaubt I" der Speémldtskusfion über Art; ]„WUÜ U- A der X?:anrcrwaltung übexgebßn, namltcb für konverxirte "Prioritäts- Der Frost hat im Innern Mittel-Europas zu- MUR "M A- Conradk- S*) " Hk“ Zahn“??? Job" F" Beck (WM" bei aller Anerkennung des vorgelegten Gesehentwurfes doch Ükst „ZU Caro attheuthen daraus bm, daß „131 der OVERTON?"- .Nchme “5 1".er Le“ S “"“ de." "ch fur di.“ B“" auch darauf hinweisen su solle_n, daß die Durchführung der in oxnmz fiMSvorlage hnzter den Worten „mcht schxsskarer zilnung U"? ZZ.![SZYS ÖT? SUMMIétaiatsss U") “I'M- 79 betragt der Ausficht genommenen Vorschriften den Anltegern in ihren bis- lüsse“ aus Vexsehen dl? Worte „oder 91.7139"!ka THEY“ d“- YÜHFZFKW exfoexßexlljßeJurSanYngfü? ska?" ?erf gersamZ-TZT herigen Rechten auf die Benuvung des Wassers große Be- Elbe" WLSbllebM smd- Uud beantragt dWWWdekemUeÜUW 17737317“) „47, für das nächste Jahr 111463000 37 “Ine runder schränkung auferlegt; aber man werde n1cht_anders vorgehen dreser orte. , _ _ SWF,]. Es beruht das eben darauf, daß wir auch bei der Schä ung können, wenn etwas Nützliches c_t_uf dem Gebtete des Wasser- BU der Absbmmung wrrd die!“ Antrag MSLWMMM- ker Einnahmen und bei der Scbäxung der Auggaben für die näq'aen rechts ges ehen solle; man müne daxm eben den Anlzegern deSgletchen. der AUUÜL von der SchUlenbng=Öaßfeldt- ' Jahre 11:17 M] ciner durchaus ge otkraen Vorsicht leiten*laffen mii 'en. die DiSpottion über das Wasser entztehen. Den Krmaus- Kl "Lt" der Diskusswn über Art. 111 beantragt Herr von Die Auffassung. als wenn, wie der Hr. Abg. Rickert bei der El :

schuß beantrage er auch seinerseits durch den Kreistag zu er- Re ow folgende Resolution: Das Herrenhaus wolle ersteyBékäÜk-“UUJ dss Cxaxs bier aussprach, wir auf Mebxeinngbmen _ , , B . k _ von emtgen Du end Mtlltonen rechnen dürften, die wa e :ck mehr zu sehen. Etwas sehr djktawnsth e Yemen dle efit ungen e l en. d es bet der Annahme des Geseßentwurfs mm tbeilcn. (Abg. ' ickert: Abwarten!zi- Abwarten!ge1?oiß- ich würde

über die Aufficht. Der Landrath' kann nicht_die Schau übxr der Zuverficht aUSgegangen ist, daß zu den des allfi en Fluß- : , . die Unterbaangsarbeiten persönltcl) halten; „übertragt er ne regulmmgen Staat und Provinz entsprechende gBeihülfen "AYJZFEYYYZ ZTrmXieYbZerdenéeTtaYY ?WTYTFÜRZ. die aber an Unterbeamte oder Gendarmen, so 117 das erst recht [elften werdxn: . _ Es ist bereits vom Hrn. Aba. Simon anerkennend erwähnt mißlich. Auch dem Antrag des Fürßen Haßjeldt wegen der Der thster für Landwirthschaftec. 1)r. rxtherr Luctus worden, daß die Verwaltung die günstige Zeit zu benuyen bemüht Vertheilung der Kosten stimme ich zu; nur wennerangenommen von Wallhausen erklärt |ck nochmals ent chteden gegen den ewescn sei, um Verbeffexungen m erreichen, Sie finden eine große wird, kann ich das Gesch acceptiren. Antrag Haßfeldt. enge von AuMaben fur die Woblfabrtßeinricbdangen, deren die

a. enommen, e ' ' " ' . Montag und Dienstag: Die spanische Wand. gart). - Hr. Prof or August Bultmann gegen an derrbedbeIFÖlc? ÉYLZIYYrZULYIFZÉQ _. Zahnsthmerzeuo Urania, Invalidenstraße 57/62 , geöffnet von (Berlin). - Hr. Rentier Karl Minaff (Ebat- Ökünlben meldet Minus 11 Grad 12-11 Uhr. _- Sonntaa: Von 1-7 Uhr: lotimbnrg). - Hr. Vt. Petryscbkv ( aldenburizx

Deutscße Seewarte . Der neue Phonograph. Um 7x Uhr: Die Ge- -: Frau Ernestine Schmrdt, geb. Schm dt Btrtoria-Theater. Sonntag: Zum 175. M.: schichte der Unvelt. (Stadt Wehlen). -- Frl. Bertha Neubauer

Y Stanley iu Afrika. Zeitgemäße ja 10 Bildern Montag: Dieselbe Vorstellung. ' (Gronau). - Hen. Vt. Haake Tochter Hanna

* * . Mskowski d Ri d Nat . (Hagen). Theater- ARMIN“ WUK: CU“. Raida. MBalletÖthn «. M

WWW? 3chMspitle. Sonntag: Opern“ AÜW“ 77 abr: Redacteur: ])r. H. Klee, baus. 31. Vorstellung.“ Othello. Oper in 4Akten MMW: DMW“ V""“"""“* Vorserungm. Um 4 Uhr Nachw. (1 Kind frei) Berlin: von Giuseppe Verdi. Text von Arrigo Voito. Für __ Koxmkervorsteüung unter Mitwirkung von sämmtl. Verlag der Expedition (SGU!)-

die deutsche Bühne übertragen von Max Kalbeck. . . . Clowns mit einem speziell außerwäblten Programm It,! „Scene geseßt vom Ober - R ' T la . dekilh " Wilhelmstadttsthes Theater“ Auf vielseitiges Verlan : N " " ' Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlag!- DkliMkk Kapeümeister Sucher. egtffeur ' ck ff Sonntag: Mit neuer Ausßattung: Zum Ballet-Pantvmime: Z:?lekinéffYFUXÜKI KFZ??? Anstalt, Berlin NW Wilhelmstraße Nr. 32-

A fa ? Ubr. Schauspielhaus. 32.Vorste11una. ZiengQuißon's. 25 Male: Der arme Jonathan. Operette in sammten Corvsde Ballet._Abends kUbr:Deutsche Sieben Beilagen (einschließlich Börsen-Beilage).

Circus Kenz, Karlstraße. Sonntag: 2 große

Vaterländiscbes Drama in 4 Aufzü en von Ernst 3 Akten von Hugo Wittmann und Julius Bauer. Turner. Große nationale Ori i al- a t ' . _ ..ck-YM Wéldenbmckz. Anfanß 7 Uhr, 9 Musik von Carl Millöcker. In Scene gesevt vox In beiden Vorstellungen: Außtxjetendesoxstxxmten