1890 / 38 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 10 Feb 1890 18:00:01 GMT) scan diff

Schlesien, Heffen-Nafsau und Westfalen, bei dem Buchweizen ferner “auf 2253 bezw. 1987 und 1643 ln. in Westfalen, Ostpreußen und

Rbeinlapd.

Für 1884 ist die ?kvßé Zahl der Gemeinden, welcbe Einbußen durcb Pflanzenkran fuhren, bemerkenswertb. In keinem Jahre der Berichtsperiode wurde der Ernteertrag durcb dieselben in einer auch nur annähernd _gletcben Anzahl von EkbebWÜSbkmkm YsÖädist- Der Grund bierfur war hauptsächlich in dem haufigen tbaues zu suchen. welche 1884 das Wachstbum der Feldfrüchte und deren Ertrag bßcbst ungünstig beeinflußten, Von den einzelnen Pw- vinzen waren nn aenannten_ Naffau, Hannover und Rbemland mit 13,1 bezw. 12,3 und 10,4 0/0, durch Mebltbau dagegen 3,8 kezw. 3,2 und 2,8 0/0 ihrer Er ebungsbezjrke heimgesucht.

In den Jahren 1882 M17) 1880 bewirkten starke Regenfälle, na- mentlich in den Geßenden um Hane. B...... Köslin, Erfurt und

Klauffen (Ostpreußen

sebr erschkv„ert, die Qualität derselben wesentlich gescbädigt wurde. Ueber den tn Folge deffen durch Auswucbs herbeigeführten Schaden wurde 1882 aus 1284, 1880 aus 1364 Bezirken berichtet. _ , Provinzen wurden 1882 durch diesen Ernteschaden haupt1ächlich

SÖlefien, Sachsen, man 435 bezw. 417, bezirke verzeichnete.

Noch ungünstiger als Regen und Nässe wirkten 1880 Kälte

und Frost auf den

einzelnen Landestbeilen mehr ,oder minder stark aufgetretenen Nacht- fröste am 18., 19. und_20. Maxdes genannten Jahres waren um so ver- heerender, je weiter dieCntrmckxlu insbesondere de_s zu dieser Zeit in vielen (Gegenden bereits in der Aebrenbildung stehenden Rog'gens, vorgeschritten war. Nach den vor- liegenden Berichten batten m diesem

und Gutkdezirkcn 17

schaden crlittcn. Am verbreitetsten" trat der Frost in der Provinz Brandenburg auf, aus welcher breruber von den überhaupt in Fraue kommenden ErbebUk-JSkezlrkM 63.00/9 berichteten; ihr schlossen fick)

die Provinz Sachsen 40,0, Hannover mit der Bezirke an.

Im Jahre 1879 Schadenfälle ganz [)

bebungßbczirke, namentli denburg (727), Hannover (648) und Sachsen (528), hatten darunter

zu leiden.

beiten und schädliche Pflanzen er-

uftreten des Rostes und Mehl-

Jahre durch Rost hauptsächlich Hessen-

Westpreu en. Pommern und Ostpreußen mit

daß die Bergung der einzelnen Halmfrüchte

Von den

Posen und Brandenburg betroffen, in welchen 257 und 79 geschädigte Gemeinde- und ©1118- Crnteausfall ein. Die Wirkungen der in den

der verschiedenen Getreidearten,

Jahre von 54 907 Gemeinde- 894 oder 325 0/0 durch Frost und Kälte Ernte-

11111484, Posen mit 44,9, Westpreußen mit 38,0, Westfalen und Pommern mit je 33,0 0/0

waren die durch Mäusefraß vcrursachten esondcrs groß. Nicht weniger, als 4260 Er- ch aus den Provinzen Pommern (794), Bran-

Statiftik und Volkswirthschaft. Die „Vertheueruug“ durch die Zölle.

In der letzten mittelvertheuerunq

egenwärtigen Wahlagitation wird von gewissen Vaxtxxien ?Tapital daraus zu schlagen gesucht. "Die Vertheuerung emiger Lebensmittel im Jahre 1889 im Vergleich zu den Vor- jahren kann freilich, von Niemandem in Abrede geftßilt werden; sie ist notortsch, und da die StaatSregierung dies anerkennt, hat sie den Beamten, die nicht in der Lage smd, ihre Einnahmen aus ei ener Kraxt zu steigern, eine Gehalts-

erhöhung zugedacht

mutet im Preise gestiegen, vielmehr sind einige sogar imBer- gleich zu den an sich schon sehr niedrigen Preisen .der Vorjahxe noch gesunken. Sodann ist das Argument, welches für die Vertheuerung gkltend gemacht wird, nämlich, daß der ZoÜ

daran Schuld sei,

Evidenz aus der sOLbLU von dem Statistischen_ Amt yeröffent- lichten Uebersicht der DurchschnittSpretse wr Waaren im Großhandel während der letzten zehn

0 re hervor. J hAn der Hand fachen festgestellt.

Im Jahre 1889 find die Preise vieler Waarengattungen nicht unerheblich höher gewesen, als m den Jahxen 1883 oder 1884-1888, die sich durch gxmz besonders niedrige Preise aqueichneten. Dies gilt von Weizen, Weizen: und Roggenmehl, Schmalz, Baumwoüe, Wolle, ' . Blei, Zinn, Kupfer, Zink, thetsen, Sternkohlen und Schlacht- viek), Dagegen giebt es eme Zanzx , ' , gattungen, die selbst im Jahre 18 '9 tm Preise hinter _]_enen Vorjahren erheblich zurück eblieben strzd: Mats, Kartoffelspirtius, Rohzucker, Thee, Reis, feffers Heringe, Rohtaback, Nohfelde,

Leinengarn, Häute

Wie man sieht, fin

keineSwegs _ sämmt Faltungen 1it1d im

i [ li ge r gewordenen Waaren

den Lébéilsmitteln zu rechnen sind. " . theurer gewordenen Waaren keineswegs durchgangig em

LVU; z. B. Kartoffeln, Baumwolle, WoÜe, Hgnf, Blei,“ Zum, upxer, Zink und Steinkohlen,' gehen zollfrei em. Die 0,11- liger gewoidMen Waaren hmgegen find durchaus „nicht sämmtlich zoilfrei; im Gegentheil, mit Ausvahme von Haufen und FeÜen und Rohfeide

belastet.

Waaren in der in Kraft Preis gegen im Jahre getreten war, 197 1880, 1881 und bezw. 204,20 .“ 1885 von 1 auf

100 kg erhöht wurde,

160,90 .“, 1886

1888 auf 172 .“, d. h. weit unter den Duxchschm noch zonfreien gjZZahres 1879. Dasselbe gilt von .oggen,

nur daß der 155,53 .“ stellte.

getretener zweimaliger Zoilerhöhun en ganz erhebli

'“an von den die reife von 1

eingetreten waren, weit hinter die in den Jahren 1886 und 1887 h

zurückgingen.

Kann schon hiernach der Zoll an_ fich ,als pretsstexgernde Ursache nicht ansrkannt werden, so wrxd dies noch weiter 5e- stätigt, wenn man den ganzen zehnmhmgen Durchschmtt der im Jahre 1889 theurer gewordenen zieht. Cs ergiebt sich nämlich aus der _ schen Amts, daß die angeblich so Loben Preise des Jahres 1889 weit hinter den Preisen von 18 9

zurückbleiben, obwohl für einige der m

getreten sind. für Weizen

,85 .“ Noch höhere Preise hattenÉZle/xx

r 132,81 .“ betrug, während er

Reichstagssesfion hat die. rage der Lebens- eme große Rolle gespiet; auch in der

. A er einma sind keineswegs alle Lebens-

keineswegs zutreffend. Es geht dies zur

chttger

dieser Statistik seien zunächst folgende That-

Roggen, Gerste, Hopfen, Kartoffeln, Raffinade, Kaffee, Hanf, Baumwollengarn, Rüböl,

Reihe von Waaren-

und elle owie Petroleum. die theurer gewordenen Waaren lich „LebenSmittel“; auch azidere Waaren- Preise gestie en, während wreder unter den

lSich einige" befinden, welche zu Ferner liegt auf den

ßnd sie sämmtlich mit einem Zoll

Waaren in Betracht TabeUe des Statisti-

be w. 1880 und 1881 ÉHtraéczhtukoFxtöu-„nden

' eit o ar no 0 er 0 ungen waschenz sBegispieWweise betrug der im Jahre 1889: 187,73 “, da- 1879, wo der Zvi] noch mcht m Kraft 1882, nämlich 217,85 .“ bezw. , Obwohl nun der Zoll auf Wetzen_1mJahxe 3 .“ und im ahre 1887 _auf 5 .“ fin: stellten ich die Preise 1885 auf

1 , 1887 an 16438 “M und ans 51,32 “M f “tts reis des

ahre 1879 allerdings nur 1ch im Jahre 1889 quf

11 em- über-

reisen der Jahre 880 und 1881, während

eis hierfür im Aber leßterer wurde tros inzwis

reise der orjahre, so ar

Die „hohen“ Preise von 1889 waren aber nicht nur bei Weizen und Rog en, sondern bet den im Jahre 1889 gegen- über den unmitte baren Vorjahren thxurer gewordenen Waaren fast überall geringer als dre Preise von 1879, 1880 und 1881: z. B. bei Rindern, Kälbern und "Hummeln, - nur bei Schweinen stellte | der 1889er Prns um 0,19 .“ höher, d. h. auf 110,61 .“ ge en 110,42 un Jahre 1881 ; "'erner bei Gerste, Hopfen, eizen- und Roggenmehl, affande, Schmalz, Baumwolle, Wolle, Blei Hanf, Kupfer und Rohseide. Eine Erhöhung egen die Preise von 1879, 1880 und 1881 ist bei der Gruppe er im Jahre 1889 ge enüber Urn unmittel- baren Vorjahren theurer gewordenen, aqren nur _?u kon- statiren bet Rüb'o'l, Kaffee, Pfe er, Zinn, „Zink, Rohet en und Steinkohlen. Von denjenigen aaren aber, welche tro der sonstigen hoéen Preise im Jahre 1889 billigex waren a s 'm den unmitte bar vorhergegangenen, Jahren, giebt es nur eme einzige, welche gegenüber den, Prexjewder Jahre 1879, 1880 und 1881 theurer geworden ist, namlich Pfeffer. Um uns zusammenzufassen, so find seit 1879, bezw. 1880 und 1881, troß der „hohen“ Pretse des Jahres 1889, billiger geworden: ' - _ _ _

Weizen, Roggen, Gerste, Mais (troß zweimaliger ollerhöhungen), Kartoffeljn, Hopfen, Wetzen- und oggenmehl, Rinder, Kälbex, Hammel,Kartoffxl- spiritus, Rohzucker, _ Raffinade, Thee, Reis, Heringe, Schmalz, Rohtaback, Baumwolxe, Wolle, Hanf, Rohseide, Baumwollengarn, Letnengarn, Häute und Felle, Blei, Kupfer und Petroleum. Theurer dagegen sind seit 1879 bezw., 1880 und 1881 aeworden: Schweine (um 0,19 .“), Rudol, Kaffee, Pfeffer, Zinn, ZÖink, Roheisen und Stemkohlen.

N

ur von den aferpreisen des Jahres 1889 kann man sagen, daß sie, obwohl in den Jahr'en11885 und 1888 Zoll- erhöhungen eintraten, mit den Pxeisen der Jahre 1880 und 1881 ziemlich den gleichen Stand, enznahmen. Sehen wir uns nun die bill'iger gewordenen Waaren an, so sind sie keineswegs fämmtltch zollfrei; 'das [md nur Kartoffeln, Baumwolle, Wolle, Hanf, Rohsetde,„Hauste und Felle, Blei und Kupfer. Auf der anderen Seite „smd die theurer gewordenen Waaren keineswegs,1ämmt11ch mtt emxm “oil belastet; vielmehr sind von diesen ZUM, Zink und'Stenz- ohlen zollfrei. Von den theurer' gewordenen und zugleich Mit einem Zoll belasteten Waaren smd zu den Ledenßmttteln nur Schweine (um 0,19 .“ per 100 kg tm Jahre 1881 theurer), Kaffee und Pfeff er zu, rechney. ' ' Würde der Zoll an sich eme preisstßigernde Wirkung aben, so müßte sich wohl in einsm Zeitraum von, zehn Jahren herausstellen, daß nur die zoüfreien Waaren bill1ger geworden, die mit einem Zoil belasteien Waarßn dagegen theurer geworden find. Dies ist aber, ww nachgew1es_en, nicht entfernt der Fal]; es sind vielmehr gerade die 1tarkm1t Zöllen belasteten Waaren (Weizen, Roggen, erste, Mais, Schlachtviek) [außer Schweinen], Zucker, Sprrttuß, Thee, Heringe, Schmalz, Taback und Petroleum) erheblich brütger eworden. g Wenn troßdem die Preise des Jahres 1889 als sehr hohe empfunden werden, so liegt dies darm), dgß ihr Aufschwung ziemlich unmittelbar einer Zeit „des medrxgswn Pretézstandes gefolgt ist. Dieser Aufschwung mdeß Yann mch: unm1ttelhar auf den Zoll zurückgeführt werden, _W61[, 001: dem Getreide abgesehen, keins ZoÜer?öhung als Ursache Wirken konnte und weil, wie nachgewieen wurde, viele Waarengattungen, w.-lche mit einem 01] belegt sind, troß dex ailgemem-sn Neigung zur Preisteigerung, sogar noch biUigex, dagsgen amdere, die zollfrei smd, theurexr geworden _smd. Was aber speziell das Getreidé und seinen P'reisaußchwung an- betrifft, so beweist die Erfahrung der Vorxahre, daß hier der ZoÜ an sich keine preissteigernde Wirkung hérvorgewifen' ha?; vielmehr wird hier wesentlich _der Ansfall der Erixte 101019 dre Spekulation die Ursache gewswn sein. Der Aufychwung der Preise im Jahre 1889 gegenüber denen der Vorjahre hat stch im Uebrigen in der ganzen Welt, auch dort, wo es ksine ZölleTFiebt, ziemlich gleichmäßig vollzogen. . ie aber für die Preissteigerung des Jahras 1889 die Zollpolitik nicht verantwortlich gemacht werden kann, 10 kann ste auch mit Grund nicht zu politischen Zwscksn verwerthet, nicht als für die arbeitenden Klassen drückend bezxichnet werden. Die Lohnverhältniffe dieser haben sich notori1ch in dem !eßten Jahre wesentlich verbessert. Notorisch ist ferner, das; die arbeitenden Klassen im Anfang der achtziger Jahre, wo die Preis 6 insbesondere für Lebensmittel durchwsg höher waren als im Jahre 1889, eringere Löhné hatten. Die arbeitenden Klassen haben die Preisteigerung des lesten Jahres zu_m mindesten durch Lohnerhöhungen ausgeglichen, während 1ie gegenüber den Jahren 1881-84, wo sie bei noch viel höheren Preisen sich Angesichts der schlechten Lage dex Indizstrie mit geringeren Löhnen begnügten und auskennen, s1ch_we1entl.ich besser gesteklt habkn. Hiernach hat weder die politische Verwerthung der Preissteigerung noch das Argument, welches für die Preis- steigerung in der ZoUpolitik gesucht wird, eine innere Berech- tigung.

Zur Arbeiterbewegung.

Dcr Fürstbischof von Breslau Dr.Kopp bat unterm 3. Februar

ein Pastoralschretben erlassen, worin er zur Förderung dék sittlichen wie materieliqn Wohlfahrt dcr Arbeiterbcvöikerunq und zu diescm Zweck zur Bildung von Arbeitervereinen auffordert; es heißt darin unter Berufung auf ein Rundschreiben des Papstes vom 20.April1889 Bexreffs de_r Fürsorge für die Arbeiter: „Wo iwwer diesVetba'ltniffe es angezeigt ericbeinen lassen, da Stundet Arbeitervereme; die in Bildung bcgriffsnen nelZmet unter eure Obhut und Füxsorge „und die schon bestehenden ziebet an euch berzm, Jm Ailgememen wird jeder einzelne Verein fiel; an den Pfarr- bxztrk anzuschließen haben. Wie sodann die einzelnen Vereine mit einander in Ve_rbmdung treten, ,ob es sich empfiehlt, einzelne Vereins- gruppen! " zu 111le11 und aÜe-“Gruppen zu einem Centralverbande der Dwzesanvexetne zusammenzufassen, kann vorbehalten bleiben. Was" afber _die VeremSarbett selbst angeht, so ist selbst- verstandlicb' die wichtigste imd Hauptaufgabe, wie der Heilige Vater Lagt, die thbe zur Frömmrgkeit, die Kenntniß der Religion, die Un- efcholt_enbe1t der _Sttien zu fördern, Jedcr Versuch zur Besserung der sozialen Verhaltnis; ohne'religiöscs Leben und chrisilitbe Moral ist erfolglos; darum muffxn die Arbeiter vor allem durch ihren Ver- ein zu emem qurhaft religiösen Leben und einer streng moralischen Haltung angeleitet wexden. Dieses wird erstrebt durch gemeinsame Andacbtxn, durcb, gemeimamen, Sakramentenempfang, durcb öftere Unterweisungen uber ibre Chxtsten- und Standespflichten und durch periodische Belebung des, religiösen Lebens (Missionen). Es wird jedoch nicht genügen, die Kenntniß und Uebung der Religion zx: fördern und zu erweitern, _die Arbeiter müssen heutzutage auch über tbre irdischen Verhältniss, uber ihre materielle Lage. ihre

(Hotblbeit ibrevrainnerbeißiingen, über

die Arbeiter über die ber die Nicbti keit und die levien i_ele jener nfübrxr die Geistliche sung der Arbeit, auf derselben, auf die wichtige und acbtbare Stellung des Arbeiterstandeö iy der göttlichen Weltordnung bin ewiesen werden. Auch dem Verballni zwischen Arbeiter und Ar eitgeber muß eine sorgfältige und na beiden Seiten bin vor- sicbti e Aufmerksamkeit gewidmet werden, und ratbend_ wre helfend soll der rbeiterverein diesen wichtigen Beziehungen gegmudersteben. Man muß ferner, fährt der heilige Vater fort, den Kmdern und der Familie Schuh und Hülfe angedeihen lassen. Und in der T_bat, je glücklicher das Familienleben ist, desto festeren Halt1gmabrt dasselbe gegen alle Versuchungen. Es ilt daher, das Fgmtlienleben des Axbeiterstandes vor Gefahren zu s üßen, durcb Bekampfung der Trunkiucht und des Wirtbsbausgebens, durcb Fernbaltun allet einde des bäus1ichen Friedens und der ehelichen_ E nigkeit. 6 gilt, das Familienleben zu heben durch Nußbtldung der jungen Mädchen und angehenden Hausfrauen in den sogenanntm Haushaltungsschulen, durch Förderung aller für die Lebens- und Haushaltsführung nützlichen Wohlfahrweinrichtungen“ durcb Empfehlung und Vermittelung des Sparwesens. Es gilt. die jugendlichen Arbeiter und Arbeiterinnen gut zu leiten oxid _zu überwachen, fie über ihre Pflichten und die Wege zu einem glpckltch- irdischen wie ewigen Leben zu unterrick-ten, sie von zu frühen Henathen zurückzuhalten und darum vor leicht-"mnigen Bekanntschaften und zu freiem Umgange rechtzeitig zu warnen. Es gilt auch, der kleinen Arbeiterkinder fich anzuneh , en und in Bewabrscbulen ihnen Schu und Fürsorge und Anlei ung an OrdnunJ Gehorsam, gefiltetes etragen zu Theil werden, zu lassen. . nd da im Menschen das Bedürfnis; nach geseUtaer Freude nicht pxrkannt' werden darf, muß sowohl der Jugend wie auch den Famüten zu- weilen Gelegenheit zu einer anständigen Erholung in einer gemein- samen Festlichkeit gewährt werden. Endlich erinnert uch der heilige Vater an die Nothwendigkeit, die achtbare arme Kla e der Arbxiter zu unterstützen. Auch dieses gehört zu den Aufgaben des Arbxtter- vereins; er muß bülfsbedürftige und würdige Arbeiter unxerstutzen, Arbeikslosen Arbeitsgelegenbeit zu vermitteln suchen, 'in Unfailen und- Krankheiten die Hülfe ergänzen, welcbe aus öffentlichen Kassen ge- leistet wird - kurz, nicht aüein der Noth vorbeugen, sondern auch da, wv fie eingezogen ist, dieselbe lindern.," , Der .Mgdb. Ztg.“ wird aus Berltn geschrieben: .Sett Be- ginn dieses Jahres find bikk, die fach- xmd gewerkschaftlxtben Versammlungen mit eingerechnet, über dreihundert sozial- dewokratiscbe Versammlungen abgehalten wordew Das ist selbst für eine Stadt mit einer Bevölkerung von U Millionen eine ganz erstaunliche Zahl.“ EinerMeldung des „Dtsch. Tgbl.“ aus Spandau zufdigx _bat die Wahl der Arbeiterdeputationen dcr Kgl. Militar- Werkstätten in Spandau, welche in der nächsten Woche vom Kriegs-Minister von Verdi; du Vernois empfangen werden sollen, bereits stattgefunden. Jedes technische Institut wird durch 01er Arbeiter vertreten. Hauptgegenstand der Audienz wird der projektirte Bau der Arbeiterwohnbäuser sein. In Halle fand gestern der früher an dieser StelTe angekündigte Bergmannstag der Provinz Sachsen statt, welcher, wie dex .Mgdb. Ztg.“ berichtet wird, so zahlreich besucht war, daß die Polizei Absperrung vornehmen mußte. Der aus der Bewegung in Rhem- land-Westfalen bekannte Bergmann Siegel und verschiedene Andere sprachen über den Notbstand, in welchem die Bergleute fich befänden. Es ward beschlossen, dem Arberterkandtdatexj die Stimme zu geben. Ein Bergmann aus Eisleben trat fur die Wiederwahl Leusckiner's ein. _

Im Hinblick auf die angekündigte Arbeiterbeweßung m der Wollwaarenbrancbe hat, wie die „Voss. Ztg.“ ,ericbtet, die Wollwaarenfabrik Beer u._ Co. in Liegntß mtt den in ihrem Etablissement beschaftigten Arbeitern em Einigungs- amt gcschaffen, bestehend aus drei von den Axbeitern ge- wählten . Arbeiterältesten" ,“ dem ersten Werksührer und den Weis der Fabrik, DaNelbe soll etwa porkommende Differenzen bezüglich des Lohnes und der Arbeitßzeit schlichten. Falls eine Einigung nicht erreicht wird, ist die Entscheidung emes Obmannxs vorgeseHen, der ein höherer städtischer oder Regierungsbeam'ter sein soll. Falls fich die Einrichtung bewährt, soll sie auch auf die zweite Fabrik der Firma ausgedehnt werden. .

Die GeWerkvereine der Dockarbeiter und Fracht- fubrleute haben, wie die „Allg. Corr.“ eius London meldet, wider alxes Erwarten das Verbot, daß ihre Mitglieder vom Montag entladen dürfen, deren, Fuhrleute dem Gewerkverein angehören, zurückge'zogen. - Die Dock- a r b c i t e r v o n D u n d e e vetlangen eme Lohnaufbeffx- rung von 1 (1 die Stunde. Gegenwärtig erhalten sie 7 (1 dre Stunde. - Eine Abordnung der Kohlengrubenarbeiter von Northumberland fordern eine weitere Lohnerhöhung; Die Berg- werksbefißer scheinen abgeneigt zu sein, dieselbe zu bewilltgen. - Da die Direktoren der North Eastern Eisenbahn die von ibren AngesteUtcn eingereichten Vorschläge iiber Lönhne und Ar- !) eitßzeit verworfen haben, so hat der Seertar des Gewerk- Vereins gestern ein Manifest erlassen, worin er_d1e Mitglieder auf- fordert, am 15. oder 16. jedes Monats eins Mas] enversammlung abzuhalten, um über weitere Schritte zu beratbm. Die bewilligten Konzssfionen seien nur als eine geringe Abschlagszahlung zu betrachten.

an sie herantreten, is? es unerläßlich, da Grundirrtbümer der sozialistischen „Lehren.

an nur Wagen beladen und

Die Volksschulen im Königreich Bayern während des Schuljahres 1887/88.

Die Zahl der für das Königreich Bayern ermittelten Schulen beträgx nach der „Zeitschrift des Königlich bayerischen statistischen Bureauß' 7177. Nach dem administratiden Ckarakter der Schulen zerfallen dieselben in 99,2 % öffentliche und 0,8% Privatschulen. Nach dem konfesfionelien Charakter scheiden sicb dis Schulen in 70,5 % katholische, 26,4 0/o protestantische, 1,9 % simultane und 1,2 % jüdische. Legt man der Ausscheidung die Tren- nung nach dem Geschlechte der Schulkinder zu Grunde, so ergeben fich 87,3 % in allen Klassen gemischte Schulen, 5,5 0/0 gesonderte Knaben- und 5,6 0/0 gesonderte MädcbeU- und 1,6 0/0 in einzelnen Klassen gemischte Schulen. Unterscheidet man die Schulen nach der Unter- richt§ertheilung, so findet man. daß 93,6 0/0 Ganzscbulen, 5,5 % Halb- scbulen und 0,9 % gemischte Ganz- und Halbschuien find. Die Zahl der Klassen sämmtlicber Schulen beziffert sich auf 12 817.

_Die Zahl der an sämmtlichen Volksschulen wirkenden Lebr- krafte beträgt 22516, von welchen 57,5 0/o ordentliche Lehrer und 42,5 % Nebenlebrer find. Von den ordentlichen Lehrkräften find 87,1 % männliche und 12,9 o/0 weibliche, von den Nebenlebrern 60,5 % nzännlicbe und 39,5 0/0 weibliche. Der Konfession nach sind von sgmmtlicben Lehrkräften 52,1 % männliche kaibolisch , 22,8 % männ- liche protestaniisch und 0,9 % männliche jüdisch. 21,4 % Weibliche katholisch, 2,8 % weibliche protestantisch und 0,04 weibliche jüdisch. Von den ordentlichen Lehrkräften find 7,2 % geistlichen Standes, und zwar 0,3 0/o männliche und 6,9% weibliche.

Die Gesammtzabl der die Volksschulen besuchenden Kinder be- trägt 858 924, von denen 49,0 % dem männlichen und 51,0 % dem weiblichen Geschlecht, 70,6% der katholischen, 28,5 % der pro- xektsantischenööQZ % der jüdischen und 0,07 9/0 einer sonstigen Kon- e wn ange ren.

Die Gesam'mtzabl der Feiertagss cbüler beträgt 283 713. von welchen 44,6 % männlichen und 55,4 0/0 weiblichen Geschlechts sind. 72,5 % der katholischen, 27,0 % der protestantischen 0,5 '/o der jüdischen und 0,04 0/0 einer sonstigen Konfession angehören.

1888, wo also weimalige ollerhöhungen Puter den Preis von 1 79

1

Aus chten und Hoffnungen belehrt werden. (Gegenüber den Täußbungen und Hirngespinnsten, mit denen sozialistische Agitatorm

Mum.

KateebiSmus des; deutsch en eerwe ens. Von er- mzann Vogt, Oberst-Lieutenant a. DYNaeb dsem Tode des ZZ“- fakxers berau egeben von R. v. Hirsch, Hauptmann a. D. K und 20 Seiten. n Leitzwgnd gebunden. reis 2.“ 50 4. Verlag von J, I. Weber in Leipzig. - Eine wi kommene Gabe für jeden webr- fähigen Deutschen, mag er des Königs Rock bereits getragen haben oder nicht, ist der soeben erschieyene Katechismus des deutsiben Heer- wesens. Er schildert in sachgemaßer, kurzer, präziser Form die Terri- torialeirztbeilung des Deutschen Reiches, FriedenSeintbeilung. Friedens- und Kriegsstärke, Gliederung nach den einzelnen Waffengattungen und Truppenkörpern, Bekleidung, Ausküfjung und Bewaffnung der deutschen Armee, _die Kosten, des Heeres, Gebübrniffe der einzelnen Char en, Webrpfltckptverbaltmffe, Erkatz des Heeres, Ausscheiden aus demsel en, Versorgungswesey, Nachwe sung_des pm'ionsfäbigen Einkommens und der Penfionsbetrage, wtffenfchaftiickze An-iorderungen für die Aufnahme m das Kadettenkozps, fur_dte Porteveefäbnricbs- und Offiziersprüfung, sowie den Militaretat fur 1890/91 nebst Formation des 16. und 17. Amieekorps. Da jedex De_utscbe ein geborener Soldat ist, diesen Stand m klarerEtkenntmß seiner hohen Aufgabe hochscbäst und es sich zur Ehre _recbne_t, der: Armee anzagebören oder angehört zu haben, YYY?" sich dieser Katecknßmus ohne jeden Zweifel recht viele Freunde

, - Als dritter Band der Drucke des Vereins ür niederdeutsche Sprachfdrscbung erschien in Diedrich Soltafu's Verlag zu Norden und Leipzig: „De Düdescbe Schlömer“, ein niederdeutsches Drama von Johannes Stricker (1584), beraus- gegeben 'von Job'annes Bolte (Pt. 4 .“). Diese Publikation wird gle1ch den beide,n vorangegangenen Bänden, den ,mittelnieder- deutschen Fastnachtspteletz' und dem „niederdeutschen Reimbücblein', welcbe '. Seelmann edxrt hat. in den Kreisen der Freunde unserer älteren Literatur ficher eme gute Aufnahme finden, um so mehr als das vorliegende Drawer zu den charakteristiscbsten seiner Art zu rechnen ist. Vorangescbtckt 1st der Außgabe eine umfangreiche auf sorgfältigen Queüxnforschixngeti begriindet; Einleitung mit eingehenden biograpbi chen und lttexar-btstorisäyen" Eilauterungen über den Autor, seine erke und sYeztell den .Scblomer“. Johannes Stricker war um das Jahr 1540 m Grobe, einein vier Meilen östlich von Eutin gelegenen Kirch- dorfe, gehoren“, studtrte 1560-61 in Wittenberg und war später Pfarxer tn Ctßmar un_d Grobe. Als solcher geißelte er in seinen Predigten und dem nahe]; zu besprechenden Drama das epikureische Lebexi der damaligen holsteinischen Cdelleute in so rücksichtsloser und ersonltcbner WeUe, daß er vor ihrem Zorn im Jahre 1584 nach Lubeck fluchten mußte. Dort ist Stricker a]s Pastor an der Burg- ktrche am 23. Januar 1598 gestorben. Bolte bietet sodann eine Analyse „des. exsten 1570 in niederdeu1scher Sprache erschienenen Dramas Otrtßker s, von dew 160060 nur eine hochdeutsche Uebertragung unter dem Titel „Ein Getstltcb Spiel von dem erbermlichen Falle Adaws vnd Even“ (gedruckt 1602) auf uns gekommen ist (in den Bibliotheken zu Berlnx urid „Wolfenbüttel). Den Inhalt dieses Schauspiels giebt der „Titel ubrtaens nicht genau an, denn nicht den Sundenfall !"elbst schildert der Dichter, sondern dessen Folgen, den Fluch der Sunde, und zwar mit einer Breite der Außmalung wie keins der verwandten Dramen. Im dritten Abschnitt geht der Xerauögeber den,Quell"cn'des ,Düdeschen Sciolömers“ nacb, wobei er ck auf Goedekes bezuglcxbc Untersuchungen stützt, aber auch vielerlei neues interessantes MatertaYherbeizieht Er Wkift nach, daß fich dcr Ursprung der in dem Schauspiel behandelten Parabel mit der geistlichen „NXanwendung : .Reichtbum und Blutsverwandte verlassen den Mcnsckyen uz odeSnotb, aher sem"e guten Werke helfen ihm auch nach dem Tode“ bis nach Yltmdten zuruckverfolgen lassen. Denn die Legende von den Freunden in der Noth findet sich zuerst benußt in dem griechischen ' qman von Barlaam und Zosapbat; dieser aber ist jeßt als eine frete Bearbeitung der Bw ravbie Buddba's erkannt worden. Dramatische Verwendung fand 1e, verbunden mit der allegorifében Dar- stellung der Rechtfertigungßlebre, in den französischen Moralitären des 15. Jabrbundxrtß, alsdant) in dem englischen moral )*183' „]Zysrxman“, das wahrs'Öemlt'ck) von etnem katholischen Geistlicben herrührt. Diese einfache, tiefsinntge'und an vielen SteÜen von großartigem Schwunge getragene Buhnendtcbtung fand bald ihren Weg nach den Nieder- la_nden'und Deuxxcbiand. Die niederländische Ueberseßung Peters van Dtest oder Dtetbemrus', die zwischen 1529 und 1536 in An1Werpen vor den Brabanter RHetortk-Kammern aufgeführt wurde, ist verloren gegangen, erhalten aher eine auf ihr beruhende lateinische Bearbeitung des Maast-„rtcbtchr Priesters Christian Iscbvrius mit der Ueberschrift .Homulus (Kdln 1536), welche yeben klasfisiben Anspielungen eine weitere dramatische Entfaltung erstrebt. Im Jahre 1538 gestaltete dann der Utrechter Schul§extor _Georg Macropedius, ein aufrichtiger Katholi'k_und einer der originellsten und begabtesten Dramatiker, die Moralttat- des Ischyrius zudem gleichfaüs lateinischen Schauspiel .Hecastus uw. Daß er dgrm das, Verdienst Christi betonte und die gatewWerke uberging, zog ihm Seitens der Katholiken den Vorwurf lutherischer, Sympaibten zu, gegen den er sich später jedoch außdrück- lich yerjbxtdigte. Dteser Umstand vcrscbaffte aber seinem Werke That- sachltch eme außerdrdenlltche Beliebtheit in protestantischen Kreisen, [odaß es sechßuxal ms Deutsche, auch ins Dänische und Schwedische uberse t und bZUfig auf Schulen aufgeführt wurde. Andererseits fand der . omulus m dym Kölner Buchdrucker Jaspar von Gennep emen deutschen_Bearbetter, de_r in bewußtem Gegensaß zu den pro- testantischeq Dichterp an der katholischen Richtung fethielt, um der besseren Wirkung wtüen sein Drama aber noch mit allerlei Flickwerk aus anderen Stucken verbramte. Bolte schildert dann noch die weiteren erzwetgungen dex „(_Éveryman“-Stoffs und giebt am Schluß seiner fleißigen imd grundltchen Untersuchung eine Zusammenstellung der Hauptmottve der von ihm näher bcspcockoenen 8 Schauspiele nebst emexn Stammbauzn der wichtigsten Bearbeitungen des Stoffs. Stricker bZnu te fur, seinen .Schlömer' insbesondere den deutschen .Homulus ennepß, wclcher als eine Kompilation aus den älteren Dxamen des Ischynus, Macwvedius, Culman und Gengenbach die reichste Aukgestaltung der Evetyman-Fabel darstellt, in zweiter Linie auch den _.Hecasiuö“ des Macropedius. Zur Veranschaulichung diefes Verbaltxnffes dient eme „von Bolte zusammengesieate Tabelle, der sogar dre VerIzabl der „einzelnen Auftritte beigefügt ist. Trotz der Anlehnung muß man jedoch in Stricker einen Dichter erkennen, der aus dem „Vollen geschaffen hat, und wenn er, dem Zuge der eit folgend, einen schon behandelten Stoff wieder aufnahm, seinen or- qängern nicht den Worjlaixt sondem nur die Idee entlehnte. Die Aenderungen, dte er mit seiner Vorlage vornahm, bedeuten ein Fort- schreiten auf dem von „Macropedins betretenen Wege, welcher von den erhabenen, abe; unfinnlrcben Abstraktionen der .Moralitäten' zur natur- wabren Abschtldertxng des frischex. Lebens führte. Den entlehnten Ge- stalten hat der Dtchtewseinen eigenen Stempel aufgeprägt, indem er den Schwerpunkt m die Schilderung der Sitten des Holsteinischen Adels verle te, welchen Schlömer und seine Genossen repräsentiren. Ihnen zur eite stehen zwei ebenso _scharf gezeichnete Frauengestalten: die hgrte und quge Hausfrau und die leichtsinnige Ebebrecherin. Der noch junge Prediger, welcher so energisch und pflicbtbewußt dcn Edel- ieuten entgegentritt, trägt sehr individuelle Züge, offenbar (wenn auch unabsichtlich die des Autors. Persönliche Anspielun en haben ihm, wie er selbt versichert, fern gelegen; troßdem ist es ?ebr begreiflich, daß man in der kühnen lebenSWabren Satire bestimmte Persönlich- keiten zu erkennen glaußte, diese sicb getroffen fühlten und ihn mit ibrem Haß verfolgten. Bei aller Detailmqlerei schreitet die Handlung des Stückes obnx Aufenthalt vorwärts, und vorjrefflich muß man die Abwechselung zwtsche11 Monologen, Dialogen und Maffenfcenen nennen. Erxlebeint auch der Dichter in den ersteren für unseren Geschmack bis- we erz zu wortreich und zu sehr auf die Belehrung der Hörer bedacht, so gelingen ihm die leßxeren: das wiederholte Trinkgelage, das Gericht vor Mose, die Lannlte am Sterbebette, um so besser. Das Stück war eben ur wir i en Darstellun bestimmt und ist auch von KÖHLER"

(: em Bolte den und Text besprocben. ßt er eine große Zahl er- läuternder Anmerkungen fol en. Alsdann bietet er das Werk selbst actreu nach dem echten O ginaldruck, welcher den Titel führt: „De

in Straß ur und usern zur An übrun eb a tworden. Inhalt “18 ! ck

Düdescbe SÖlömer! Dat ys / Ein Geißlick Spil / darinne affge- malet / gmamet / vnd tbo water Botbe vormanet werden alle Gades vor etene / wilde / rökelose vnd sekere Minscben/ vv dat se mit diffem S löwer bekeret/vnd Salicb werden möchten. Allen anotbferdigen tbo truwn vomarninge vnd warschuwinge / Ock allen Angefocbtenen/ sunderlick in Loves noden tho troste gestellet/dörcb 'Iobannem Stri- ceriuui. Gedruck-et in der Keyserliken fryen Rvcks Stadt Lübeck/ dörch Ioban Balborn. Voran gebt_ ein „Prologus, darin des Speis in- bo1dt vormeldet wert,“ und die Widmung an den Beschüser des Dichters, den Fürstbischof Eberhard von Lübeck und Verden. An- gebangt ist ein .Eptloaus', darinne disses Spels frucht vnd nüttichcit angeto eZ wert/ allen Mmscben tbor warninge vnd lere“ (mit der Hole mtt-Abbtldung eines Heroldes darunter). In einem Nachtrage endlich sind die Abweichungen und Zusä e verzeichnet, welcbe zwei in Frankfurta/O.(1593)bergeste11te Nachdru e egendie Original-Außgaben apfwetsen, nehft den beiden gereimten in Zuck Fassung erheblich von emand'er ahwetchenden Porredxn dieser Nachdrucke und dem lateinischen Beglettgedubt. Ads etner „dieser Yorreden ist zu ersehen, daß neben dem Adex auch die bqlsteimscbe Geistlichkeit erbittert über das Stück wa'r und m Gegenscbrtfteri dasselbe für ein boshaftes gegen persönliche Y:?xeensgezicJeteß PglstqutilHech'irtt?ck FDF dem Schauspiel erschien u eine 0 ere o eu e eertraun,wel 1 8' Magdeburg, gedruckt worden ist. g g che 58 m -- „Liederbuch fürdeutsckpe Aerzte und Naturforscher." Gesammelt und geordnet von Dr. 111041. Korb-Döbeln. Hamburg. Dryck und Verlag von (Gebrüder Lüdeking. 1890. - Angenehme Ermyerungen aus den' Studiepjahren aufzufrischen, die Lust am Vereinsleben und damit zugletch_ die Kollegialität zu heben, gute Aunabl von Fest- und Tafellredern bei Vereinßversammlungen, ?ttftungsfesten, Doktor-Jubtlaen zu bieten, ist der Zweck disses Uederbuches, von welchem der „Erste Abschnitt“ vorliegt, betitelt: .Vtvat Bacxhuß!“ enthaltend Fest-, Tafel- und Commers-Lieder ernstewund heiteren Inhalts für naturwiffenscbaftlicbe, aÜgemein- und speztalarztltcbe, sowie auch Doktor-Jubilar 2c. Versammlungen Dementsprechend_ bax Verfasser Alles. was in diesem Sinne ibm xxxkaerätZt und zuganglich war, gesammelt, angewäblt und zusammen- . 7- Von der SalonauSgabe der „Deutschen Roman- btblrothk', beraußgezeben vox] Prof. Joseph Kürschner, redigirt von Otto Baisch. Stuttgart, Leipzig. Berlin, Wien, deutsche Ver- lagSanstalt, „welcbe fich m der deutschen Leserwelt rasch viele Freunde erworben, liegt der )(7111. Jahrgang, 1890, 1. Halbband, vor. Er bringt auf 11 Bogen, zum Preise Von nur 40 «5, einen In- b_alt, dex ggnz fernem schönen äußeren Gewande entspricht. Er 52- ginnt mtt'emem Romgn von Hermann Heiberg: ,Die Spinne“ und einem zWetien: „11011111 soit qui ma] )* peuss“ von Walter Morgan. (Jener, Serie 1 bis _64,_sptelt in der Berliner Geseüschaft. Fesselnde Darstellung und Feinbett_der Charakterzeichnung bilden sein Gepräge. D_er xmdere Roman gewahrt interessante Einblicke in manche Ver- haltmsfe des leßtverfloffenewVierteljabrbunderts (Seite 1bis 112). FleedxeetLUFZlbzXn'd Zuxxatit alFaensite Yk die MZoxmenten gewiß erfreuliche ' „et “xa ige u ra onen au arbi cm a ier, wcl e sich auf die jeweilig laufenden Romane beziehen. 9 P p ck

Land- und Forstwirthfchaft.

Der Termin für die internationale ifchzüchter- Kdnferepz in Danzig, womit die Abhaltung d??? Deutschen Ftscherettages verbunden wird, ist, der .Wes.-Ztg.“ zufolge, definitiv auf key 20. imd 21. August). I. anberaumt. Vom 21. August Nachmittags bis 22. Abends wtrd der Deutsche Fischereikag abgehalfen 'Kede- An der, Fischzuchter-Konferenz Werden die in- und aus- landt chen Kdryphaen auf dem Gebiete der Fischzucht tbeilnebn-ken. Am [scherettage werden mehrere Vorträge, 11,21. über Corigonen, adgehalxen werden. Zyt Therlnabme sind bereits Einladungen an [ammtliche deutsche Ftschereten_und in- und ausländische Fischerei- mtereffenten ergangen. DeLPrafident des Deutschen Fischerei-Verkins, Kamwerherr' von Bebr-Schmoldow, war persönlich in Danzig, konfertrte Mit _dem' Vorsißxnden des Westpreußischen Fischerei-Vereins und,nahm schlteßltch an einer Vorstandssitzung des genannten Vereins FTF, xxnweelckper das Programm für die beiden Versammlungen fest-

( ' .

Sanitäts-, Veterinär: und Quarantänetvesen.

Portugal.

Durxh eine im Diario do Governo Nr. 21 vom 28. Januar1890 veroffentltchteeVerfügung dcs Königlich portugiesischen Ministeriums de? beer11e8Z9 txt der LafeanYn Maraknbäo für seit dem 13. De-

om ge en te er rein er lärt word . ' - Anz.“ Nr. 15 vom 15. Januar 1890). en (ng “RWS

Handel und Gewerbe.

Die Subskription auf Fdie neue Emission 3 % Deut er Netcleanletbe findet, am 14. Februar, Vormittcégs von JsYbr 518 1 Uhr und 'von 3 [719 5 Uhr Nachmittags, zum Course 102.) 0/0 in Berlin hL der_RetÖS-Hauptbank, der General-Direktion dcr Sxehandlungs-Hoztetat statt und bei den Firmen: S. Bleicbröder, Direktion der DtSconthesellschaft, Deutsche Bank, Berliner Handels- Gesellschaft, Mendelssohn u. Co., Dresdner Bank, Deutsche Ge- noffenschaftsbank von Soergel, Parrifius u. Co., F. W. Krause u. Co.

Berlin, 8. Februar. (Wochenberi tfürStärfe ' f- fabrtkate und Hülsenfrüchte von Méx- Saberskv.)S1T-5§ax- toffelmcbl 164-174" .“, la. Kartoffelstärke 16Z-17z .“. [la. Kar- toffelmehl_ und Starke 141-153 .“, feuchte Kartoffelstärke loco und Parttat Berlin 7,75 .“, Frankfurter Syruvfabriken zahlen frei Fabrik Frankfurt (1. Oder 7,50 .“, gelber Syrup 181-184 .“, Cavillair-

xport 201-202 .“, Capillair Syrup 19-20 .“, Kartoffel- zucker Captlkair 194-192 .“, do. gelber 18X-18Z .“, Rum-Coulcur * 34-36 .“, Bier - Couleur 34-36 “, Dextrin, gelb und wer ._ 18. 263-274- “. do. sekunda 23Z-244 .“, Weizen- stärke ( ernst.) 36-37 .“, Wetzenstärfe ( roßstück.) 393-401; «M, Hagesobe und Schlesische 391-409 «. SchaZe-Stärk. 26 .x, Mais- Starke 30-31 .“, Reisstärke (Strahlen)45z-47 .“, do. (Stücken) 43 1844 .“, Victona-Erbsen 19-22 .“, Kocherbsen18-22.“, grüne Erbsen

-22 .“, Futtererbsen „16-163 “, Leinsast 22-24 .“, Linsen, große 36-46 .“, do. mrttcl 26-36 .“. do. kleine 20-26 “, elber lSenf 20-26 .“, Kuzmyel 42-46 .“, Buchweizen 14-15 .“, ais oco b13-14 “, tnlandische weiße Bohnen 19-22 .“, breite Fl§ch vbnen 22-25 ungarische Bohnen 19-21 .“, galizifche 1151 r1usfische Bdhnen 1 -19 .“, Hanfkörner 15-16 .“, Leinkuchen kuk- 6 .“, Wetzenschale 104-104l .“, Roggenfleie 10z-11.“, Raps- HiYeen Fei-ß162 0.“???))RbmAtöeisßer 46-1-50 .“, do. blauer 43-46 .“,

k e . , von minZestedns 10000 kx. per 00 kg ab Bahn bet Partien

- n er vorgestrigen Sißung des An chtSrat s der nter- Yationalengnk in Berlin wurde dxFBilan? für daIs abge- 4a3184n7 Gefchaßöxabr vorgelegt, welche mit einem Bruttogewinn von

i 78 .“ einschließlich des Gewinnvortrags von 449 444 .“ ab- 19,61ßt' Hiervon entfaüen 1 124 025 .“ auf das insen-Conto, C !85 .“ auf das Wechsel-Conto, 1208 726 .“ au Provisions- von v, 1466 397 .“ auf Konsortial- und Effekten-Conto. Von ux BruttoJewmn gelangen die Verwaltungskosten, Steuern 3:1 bAbscbre bungen im Gesammtbetrage von 929 711 .“ Akti 1110. _ Die Bilanz per Ende 1889 stelit sich wie folgt: R va. Kassenbestand 2065 483 .“, Wechselbestände 2539 625 .“, b kport-Effekten 24 388 302 .“, ei ene Effekten 2 156 454 .“, Syndikats- ebYligungen 2 981268 .“, upons-Conto 294 853 .“, Bank- ge de-Conto 1606004 .“, Debitoren 22177134 .“, wo- von circa 2 Millionen Guthaben bei Bankfirmen, 184 Mil-

20000000“, Kreditoren 26 404 972.“ Acce .

wovor; Anweisungs-Conto 249169 .“, HypothßxxekthÉFZFWZJ “' gesetzlicher Reservefonds 23 655 .“, Reingewinn 3455 067 .“ -A den Antxag des Vorstandes seßte der Aufsichtsrath, vorbehaltlich der Genehmigung de_r _Generalverfammlung, die Dividende für das Aktien- kapitgl vdn 20 Mtlltonxn Mark auf 90 .“ pro Aktie fest. entsprechend einem Ertragmß_ von 8% fur die Zeitseit dem 15.November1888 dem Tage dex Geschaftöecößnung, und beschloß- 850000 :“ zu eineéi Spezial- rejerpefonds zumckziilegen, sodaß einschließlich der statutenmäßigen Dotrrung des geschlichen Resexyefdnds mit 150 281 .“ der Betrag von 1000281 .“ aus den vorjabrtgen Erträgniffen für Reserven ver- wandt ts_t. Der nach Abzug der Tantiémen verbleibende Restbetra von_ 35 555 .“ soll auf neue Rechnung vorgetragen merh... _g Gleichzeitig wurde auf Antrag der Direktion beschlossen mit Rucksicht auf den fortdauernd wachsenden (8.7.33th verkehr, aus welzbem sich „bereits im vergangenen Jahr ein JabreSumsaß von aber 5 Milliarden Mark auf einer Sxite des Haupt- bgcbs ergehen hat, das (Grundkapital um 20 Miilionen Mark zu er- kohen. "Die neuen Aktien werden zum Course von 1173 9/0 durch ein gnter Fuhrung dcs Bankixauses Born u. Basse qebikxetes Syndikat udernommerz, „welches -sich verpflichtet hat, die HMT: des Betrages m;)tit10 Lsktdilthen fMark zym gleichen Course den Aktionären an- a ee , o ' ' 5 “"

?teklt ck1in (;, auÉ xe-z-wet "(:-lte Aktien eme neue ziir Vßksugung ge- - „n er itzuna des VerwaltunJSrarHZ der N ' Handels-Gese_l_lstchaft vom 9. d. M. wurd? die Bilaxillfksxcmdérx ahgelaufeye (GeschaltHxabr yyxgelegt, welche, xmchdem an Stelle der seithex ublichen bilanzmaßrgen Abschreibuwsn 25.712 entsprechend niedrigere Bewerthung der Aktiven Doriveg eingxtrsron ist mit einem“ Bruttogewinn don 8119468 .“ abschließt. Hiervén entfallen 2221980 .“ aus das Zmscn-Contd, 349 597 .“ „71:7 Fzg Wechsel- Conw, 1740 546 .“ auf das Provifions-Contv, 363.395 .“ auf das Effecten-Contv und 3411566.“ auf das KMsdrxiai-Conto Nack) Abscyunß der Verwaltungkkojten mit 703 709.14, déerink'ommen- steusr mit 164 700 .“, ferner _der im Vorjakrc 01:1 den Umbau des Vankgebaudes gezahlten Baukosten von 50 000,“ «(ZKM (wr Betrag von 7201058 .“, als Reinqewinn Vérfijgkar, 00,103 5292 335 p_xo 1888._ Die Bilanz per Ende 1889 stslix sick» wis fol-Ft- Aktiva“ Kaffxnbestande 11988192 .“, Wéchselbestände 136 “. 767.“ Reports.“ 30108820 .“, Eigene Effekten 9568170 «....dstüYsConto 1 390 964 .“, Hypotheken-Conto 689 694 “, Baxxkgxbäwre 750 000.“ Consortiai-Conto 16272157 .“, Debitorcn 50106163 (wovor; ca. 52 MiÜtdncn Guthaben bki Bßnkfirmsx'. “.:::? ca. 364,- Miklionen gedeckte Debitoren). Passiva: Kommamdiskarifai 50 000000 .“ Accepken-Conto 7 386 912 .“ (wovon c.]. 47.5 Miiiidan gegen GUT: haben und Unterlagex), Kreditoren 54 676 433 „17, Rüchständjge Divi- dende 3703 “, .Svezzälkéika-L 1095 67“) “, Dididendenreserve 874 146 .“, AllgemeineRe1erve 13 440000“, Gowinn- imd Verlust-Conto 7 201059.“ Auf denAntraZ dkrGesckxäftsink'absr [0578 dcherwaltungsratb vorbehalkltcb der GMSHWUUUJ der Biiapx d0rch di.- (HencrnlversaY

dem Dividenden-Rescrvefonds die Sixmms wn (Firm: Million Maxk,

zu dotiren; der _nach Abzug der Tantééxnen Verbleibei ' - von “25 311 „16 7011 auf neue Reciéniing ÜÖLrtragcn LIerdLZsWÉIiT“ Getmnne aus dem Hetne-Byck;uw=©sfchäü und d:r Uebernahmkkäk neuen Harpener Yergwekaakrien sowie 009 “M Uxbcrnabme der neuén B0ch11111€r Gußitakyiaktien _iznd- dcr 39.0 fx,][jsnjsÖen Eisenbahn- thorrtaten _find_ beim" dorxabrtgsn AIsÖlU-H niÖt zur Verrechnun g'elangx. .Di? bildnzmaßlgen Rchdcn dcr Gcssüschaft beziffern fi etnschltcßlxch dsr die:?maixgen Yüikiage auf MD 162 3 Milliönen Mark. ' - In dcr vorgestrtgw «[Zixng ?xx- Aukticbtsratbs der Gelsen- kirchexier Bergwxxks-Aktrkngesslikckwfl gelangte der Ab- schluß fur das (Hkscbaitsjabr 1889 JUL Vortag.“. Die Bilanz ergiebt nacb Deckung von Generalunkditxn 0.1.10. Linen Robgewinn von 3 550 000 .“ Nack) Abzng dsr crwrdcrlicßsn Zurückstellungen beschloß der Auf!]cbtsrath rixnd 1021000 .“, zu leiiiércibungen zu verwenden (Wien 852 072 .“ ix_n Yorjxkrc) iwd. drrdcbaitiick) der Revision der Bilanz duxch dre hierfur 111215063270th Komxxiiiswn, die Vertheilung emex Dwrdende_ von 700 111 AuFfiÖx zu nehmen. Der ge- setzliche Rxxervesonds bat diirck) 1.15 Agio bei dxr letzten Aktren-Emmwn 1105001de *.*dcsÉrifxsrxiäßixs Höhe erreicht, sodaß aus dem Jahresgewinn 10c 1859 nnr 110.1) 11340 .“ zurückgelegt zu we'rden brauchen, um dcnssibxn auf di: Höd- von 3600000 .“ zu bringen. Daneben bleibr dic 58101117er Resch: für außergewöhnliche Unfaile und Aus,)aban 111 der ÖiSÖCrigxn Höhe von 2192 274 .“ bestehen. Auf_nsu_2 Rechnnng wcxdkn Wr.",ct-„agen 185000 Die von der_Gciellickzasx im NaÖgclachnsn _JWre an Steuern, Knapp- fck:aftöge70112n, UnsaÜVcriiéWkUäkg u. !. w aufzubringeaden Lasten betrugen 605 763,12 .“

_ - Die Rbcinisxkk Hdwrbkkenbank in Mannheim bat _an den 1. Januar d._J. sine (?inzabiung yon 10 0/0 auf die Aktien- mtkrimsscheine SiiigékUs-Ili. Die, Gesgmmtzahlang incl. 50 45 Reichs: stempel beträgt 60,50 „!(-. Und 0% Vcrzagßiinsen seit 1. Januar d. I. Die Aktionäre, Wk1ché bisher ikke Einzahlung nicht geleistet haben, WerdYtSkitens dsr Tirkktivn der Bank Qicrauf besonders aufmerksam gema . .

- Dem Auffikktsraié) d2§_Wcstfäiischen Gruben-Vereins wurde vorgesférn die Bilanz für das verfwffene Rechnungsjahr Vor- gelsgt. Aus dcm _xiaäy Dkckung W! 439417". Gencralunkosten und Abschreibungen versuzbgren R-ixiixen»i.... ...*..coe, vorbehaltlich der Revision der Bilanz, drk Vcrtbetiung einer Dividende von 3% auf das Vorzugs-Akxiémkavitni von Rom. 8977 000.“ zum außmachenden Betrag: von 269310 _.“ in Auxficbt genommen. Die von der Ge- seUickyaft im 0011710117611?" Jahre gezahlten Steuern, Knappschaftg- gefäile und Bcrtxßgs zur Unfallversickyerung betrugen 310 948 .“

_- Dkk A11711chtsrathder Leipziger Kreditanstalt bat be- schloy1en, der am "28. 08.11. stattfindenden Generalversammlung die VertZiiunJ WU 12"? étdtdchJoYuscFagen.

am xxx.], 8. xc ,:“uar. _ . . .) Der Ruft tZrat GeseUschait „Kosxiioc?“ hat eine Dividende von 12 0/os'f(i:?li)r diehalxeettt: Aktien und €an lelkk'nkc von 60/0 für die neuen Aktien beschlossen. Di: LDJ-iridenrcz deZ ?orrgen JYeETl-Yug 8? 0/o.

ien, Je xuar. . . .) Ausweis der S"d 239442236 Januar bis 4. Februar: 700227 Fl., MethinxacZZi? AusMis der österreichisch-ungari en Sta in der WOM vom 29. Januar bis 4. Februars:ck 641 800 FétskZéaer? einnaLknnedW3967 FFl'b (A C) J ,

on on, .'e ruar. . . n Glamor an '

Caruxgrthenjhtre wyrden gestxrn 6 WeißblerakFYilkreenF? schiyiikn. weil der Weitere Betrieb zu den gegenwärtigen niedrigen Weißblechvretjen ohne ernsxen Verlust nicbt möglich ist. Ueber 2000 Arbeitkr find dadurch beschaftigungslos geworden.

„* London. Z-FkkaÜk-„(A- C) Die Ausweise des bri- t11chen H„andelSamts uber den Außenhandel Großbri- taniens im Januar cr. find kaum so günstig wie die in den !eßten Monaten des verflqffenexx Jahres, woran wahrscheinlich der 001)? ledwuti) und die xungsten heftigen Stürme an der Kuste dre Sebald tragen. Die Einfuhr belief sich auf 38143 850 Pfd-Sterl. 0de 85 532 Pfd. Stekl. mehr als im Januar 18:8. ?te Ausführ erreichte einen Werth von 21 586 752 Pfd.Sterl. odcr 1 059 715 Pfd. Stekl. mehr als im Januar 1888. An der über 5 0/0_hctragetzden Zunahme der Ausfuhr find fast alle Hauptartikel betheiltgt, MitzAuMmee vox! Bavmwollen- Leinen- und Wollen- stoffen, sowie Maschinen. Dre Einfuhr weift Abnahmen auf bei FYektTtmfüZBYYOffMI 1511221 iGetrxide, Metanen, Chemikalien, Rob-

re n u r e we '

anderen Artikeln. 1 ge als Gewebe und verschiedenen

London, 8. !Februar. (W. T. B.) An der Küste 1 Weizen-

ladung angebote -- 10. Februar. (W. T. B.) Die Getreidezufubren

!ionen durcb De t gedeckte Kredite u d c . 1900000 .“ ungedeckte einschlie lich der Acceptkredite. nPassich: Aktienkapital

betriigen in der Woche vom 1. bis ' Weizen 5539, fremder 20 427. amnsäde YFZ ZYWfrr'emde 9782,

lung die Dividende für das divid-ndsni*sr(ch*tiqx« («W ' ' von 40 MiÜionen Mark auf zwsx-x ..,-«;„ „,-,mZnadndZtekYk ,

zu überweissn sowie den Pensionsfonds dsr Angasrxklwn mit 59 000€.“

englischer .

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