1890 / 41 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 13 Feb 1890 18:00:01 GMT) scan diff

- .!“geborenen Neumann, und dem Malermeister Loms Hoff-

Dem Y_m italiknischeZU Koiisul ki: Stettin erimnnten ann a imiian e erun _ &!qu zum Kxonsul der Verußnigten Staaten von Amerika in Breslau ernannten Herr_n Hirani I. Dunlap ifi das Exequatur Namens des Reichs Mhéllt worden.

Der StaatSanwalt Hünten ifi der Staatsanwaltichaft bei dem Landgericht in Saargemünd i_Lberwiesen 111er-

Der StaatSanwalt Gombart m Colmar ist an dqs Landgericht in Straßburg, _der StaatSamvalt Dr. Bott m Mey an das Landgericht in Colmar und der S_taatHamoalt 131: Kanzler in Saargemünd an das Landgericht m Meß

in gleicher Eigenschaft verseyt worden.

Bremen wird am 20. bruar d. I. mit einer Schifferprüfung für _große ahr_t begonnen Herden und im Anschluß daran eme Prüfung in der M_a1cb1nen: kunde für solche Seeleute figttfinden, welche Lm Zeugnis; über die Befähigung zum Schiffer auf großer Fahrt bereits befißen.

Bekanntmachung,

t e'“end die Ernennung eines Bevollmächtigten be r " zum BundeSrath.

Auf Grund des Artikels 6 der Verfaffung nt von Sr. Königlichen Hoheit d_er_n Grqßherzog von Sachsen-Weimar der Staats-Mmifier Freiherr von Groß zum Bevollmächtigten zum BundeSrath ernannt worden.

Berlin, den 12. Februar 1890. _

Der Steüvertreter des Reichskanzlers: von Boetticher.

Bekanntmachung.

Der Ort Eiche wird“ am 1. Miirz vom andbefteübezirk des Postamts in WLißensee bei Berlin abgezweigt und_ dem Landbestellbezirk der Post-Agentur m Marzahn zugetheilt.

Berlin (ck., den 10. Februar 1890. _

Ter Kaiserliche Ober-Poftdtrektor, Geheime _Ober-Poßrath. Schiffmann.

Bekanntmachung.

er im Verla e von Paul_ Weinheber in Hamburg 97- ichienéne und bei S?. . W. Dies daselbst gedruckte Werbl- aufruf mit der 118 erschrift: ,Wähler des 17. HannoverJMZ Wahlkreises“, welcher mit den Worten: „Der c„T_ag ruckt naher beginnt und den Worten: „auch für umern Wahlkreis werden.“ schließt, wird auf Griznd _der . 11 und 12 des “"Geseßes gegen die gemein efahrltchen estrebungen _der .'Sozialdemokratie vom 21. O oder 1878 von der unterzeich- 7neten LandeS-Polizeibehörde verboten. ' Stade, den 10. Februar 1890. __

Dcr RegierungS-Prafident. von Heyer.

Bekanntmachung.

Das von E. Knöpfcl in Bremen heraUSJegebene,_ ber Paul Hug in Vans gedruckte Flugblatt: „An die Wahler des 18. Hannoverschen Wahlkrer es!“_“, welches mit den Worten: ,Bürger, Landleute, Arbeiter!“_begmnt, und mri den Worten: „in Kellinghusen!“ schließt, wird arif Grund der §§. 11 und 12 des Geseyes gegen die gememgefahrlrcben Bestrebungen der Sozialdemokratie vom 21. Oktober 1878 von der unter: zeichneten Landes-Polizeibehörde verboten.

Stade, den 10. Februar 1890. __

Der Regierungs-Prafident. von Heyer.

Bekanntmachung.

as von E. Knöpfel in Bremen herausgegebene,__ ber PaulTHug in Bunt gcdruckte lygblatt: _„An die Wahler des 19. annoverschen Wahl erses“,__ beginnend mit den Worten: ür er, Landleute, Arbeiter! und nut den_Worten: „Cigarrenfabri ant in Bremen.“ schließend, wrrd_ am__ Grund der §§. 11 und 12 des Gese es _gegen die gememgefalxlxchen Bestrebungen der Sozialdemo _atxe vgm 21. Oktober 1848 von der unterzeichneten Landeß-Polizeibehorde verboten.

Stade, den 10. ebruar 1890. __ DerF Regierungs-Prafident. von Heyer.

Die Nummer 8 des Reich?;Gesxßblatts, welche von heute

t, ent ä an er _

ab JYrYPZYdeJUFest-h, hbetre end_d1e Feststellung des Reichshaushalts-C'tats für das atS1ahr 1890/91. Vom

. 1890; ter _ _ . ] FFTFFZZJ dasuÉeses, betreffend die Aufnahme einer An-

ei e ür wecke der Verwaltungen des Reichsheeres, der xMLrinT, derZ Reichsnsenbahtzen u_te1d der Post und Telegraphen. ' un r _ VWNLH. ?WFHYLsZInbemffend die Kontrole de_s Rei 2- auswlts und des Landes aushalts von Elsaß-Lolhrmgen ür s Etatsjahr 1889/90. om 6. Februar 1890. Berlin, den 13. “'ebruar 1890._ KaiseZiches Post-Zettungöamt. Didden.

Königreich Preußen. Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht: der verwitweten Malermeister Bertha HoFfmann:

» mann zu Königsberg i. Pr. das Prädikat als' Königliche L?Hof-Zimmermaler zu verleihen. 4,72?

der Stadtverordneten - Versammhmg Wahl den Stadtrat!) und Syndrkus als unbesoldeten Beigeordneten Stadt Thorn für die geseßltche zu bestätigen geruht.

dem Kreise welcher den

hat, Unterhaltung dieser Chauffeegeldes auf derselben Chauffee eld-Tarifs vom 29. F" 94ff' "b d'e

mmun en 11 er 1 _ _ ErhebunZ betreffenden zusäßlickxen Vonchrrften _ vorbehalthch der Abänderung der sämmtlichen voraufgeführten Bestim- mungen _ vFleiZen. Tari'e vom . _ _ wegexi der Chauffee-Polizei-Verg_ehen nur die gedachte Straße zur Anwendung kommen. Die eingereichte Karte erfolgt anbei

zuruck

und Königs findet am _14. Februar 1890, Vormittags 10 Uhr, ix_n ?_apit_elyaaled S lo es ie ! age ung un _ _ _ SYloLskapelle dieWeiveder deinKurassier-Reg_iment Graf Wrangel (Osrpreußischen) Nr. 3 zu verlethenden neuen Standarte )mit.

Allerhöcbjtdero Königiichen

haben in Folge der von ZuchuftehrugseuW

( weiten Bürgermeisier) AZtsdauer von sechs Jahren

Se. Majestät der König

A en V ' t vom 20. Januar d_. I. _uxill Ich Uf Ihk ischlTJthsen im Regierungsbezirk Konrgsberg, au einer Chaussee vom Bahnhofe German der

Ueberna me der künftigen chauffeemäßigen (hStraße das Recht zur _Erhebung des nach den Bestimmungen des Februar 1840 (Geseß-Samml. der in demselben enthaltenen Be- Befreiungen sowie der sonstigen, die

gegen

einschließlich

Auch sollen die dem Chduffeegeld- ebruar 1840 angehängten Bestimmungen

d . 29. oanuar 1890. M “5 Wilhelm rr. von Maybach.

An den Minister der öffentlichen Arbeiten.

Berlin,

A n s a g e. Auf Aslerhöchsten Befehl Sr. Majestät des Kaisers

des hiesigen Köni l_ichen unmittelbar daran in der

ier u versammeln Sich: _ _ _ __

*.*-*I. Ihre Kaiserlichen und Königlichen Mazeftqten _nedst Söhnen, Ihre MajestatdieKaUerm

hier anwesenden Mitglieder des öniglichen Hauses und die im Garde-Corps dienenden und zur Zeit bei ihren Truppentheilen amyesenden Prinzen aus regierenden Häusern beziehungHweise mit ihren Gemahlmnen im Rittersaal; __ _ _ __ _ _ b. die Gefolge der Allerhochnen und Hochsien Herr1cha1ten in der Rothen Sammet: und Schwarzen Adler-

ammer. _ K Anfahrt: Vom Lustgarten her unter Portal 117, Auf- an T eatertreppe. _ g gAnhzug: Paradeanzug mit Ordenßband.

Berlin, den 13. Februar 1890.

;riedricl) sowie die 1onstigen

Ministerium für Landwirthschaft, Domänen und Forsten.

Dem Thierarzt Heinrich Nuit zn qukel ist die von

ihm bisher kommissarisch verwaltete Kreis:Thierarztsielle des

Kreises Höxter definitiv verliehen worden.

Finanz-Minifterium.

Der Kataster:Asfistent Schiller in Wiesbaden ist zum Kataster-Controleur in Lübben bestellt worden.

Yichtamtliches. Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 13. _Februar. Se. Ma1e1ta_t der Kaiser und KöniL kdnferrrten genern Nachmntag mit dem HandelS=Minister zxreiherrn von Berlepsch und dem Geheimen LberNegierungZ-Ratl) Lohmann _und nahmxn um 5 Uhr einen längeren Vorrrag deS Reichrkanzlers zursten

Viswarck ent ? en. _ _ __ __ _ _ von Heute Vormiéwézg arbeiieten Se; Majenat zunachn mix dem KrienH-Minifter und daran anxcblreßend PLW der_n Ch,?! des Militärkabinets und empfingen )piiter den staathiekretar des StaaTSratbS, ])r. Bosse, und_ denen Stellvertreter, den Geheimen Legations-Rath ])r. Kayxer.

_ Heute Nachmittag fand eine _Sißung dee; VnndeZ: raths statt. Vorher waren_ die vereinigten Ansschuffe fu: Handel und Verkehr und für Iustizweien zu einer Sitzung zusammengetreten.

_ Se. Dur lan t der Prinz Albert zu Sachsen: Altenburg, CoYimachcur der_ 3. GardeZKavallerißBrigade, ist von Altenburg und Deffau hierher zuruckgekehrt.

_ Der neuernannte Regierungs-Affeffor von Bnrde- leben ist nicht der Königlichen Regierung__ zn Gnmbtnnen, sondern der Königlichen Regierung zu Koslm uberrmesen worden.

Bayern. München, 12_._ Februar._ S__e. Köni liche

o eit der Prin :Negenx emp ng gest_ern1m einen _ron: Takie der Königiichen Residenz_ den Bischof 1)» Rampx m xludienz, welcher den vorgeschnebenen Eid abzulegen hatte. Der Eidesleisiung wohnte, als Stellvertreter des neuerdings erkrankten Minister-Präfidenten 1)r. Freiherrn von Lutz, StaatSrath ])1'. von Neumayr und _das kleme Gefolge, der General-Kapirän Graf Verri della Bona, der General:Inteudant Freiherr von Verfall und die'- dienstthuenden Kämmerer bei. -_ Am Abend erschien der Prmz-Regeni mit den Prinzen und rinzesfinnen des Königlichen Hauses auf dem_Hoxball im Yestsaalbau der Refidenz. Um 10 Uhr fand im Habsbur er iowie in den Sälen Barbaroffa's und Karl's des (&on Tafel von im Ganzen 600 Gedecken statt. _ Am nächien Dicnsrag Nachmittag wirdder Prszegent dem Schiuß des vierzigsiündigen Gebetes m der St. Mrchaels-Hoxkixche mit dem großen Gefolge anwohnen. _ _ Wie der „Allg- ZV“ ani, etnaezyßene Erkundigung

hin mitgetheilt wird, hat der M1mster:Pra ident 1)r. Freihékk von Luv eine leichte Entzündung am linken Fuße; im

Gesc Gei lichen und _ in der ihm durch die Zweite Kammer unter Namensauftuf schloß fich ebenso dem Ersuchen an

Lo enen _ sch ff dem nächsten ordentlichen Landtage emen Gefes-

rung an, . . entwurf vorzulegen, Eisenbahn Fischhausen-Palmmcken nach Kirpehnen beschlqffen und den Lehrern an Bestimmungen ein lichen Anlagen

hmigte in

der bereits ange lange aufre t erhalten b S t elle n 1“: ergehen oder

1).Pank sich da in aus, Welt, als kürzli

Alten kein Privilegium bürgern in

Württemberg.

heute den neuernannte

Prin

zu Leiningen, hier em.

Ihre Hoheiien der

änderung des§. 4 des

Etatskommiffion.

(Köln. Ztg.)

mehrere (Heießentwürfe

theilung gxmackzt hatte, Tagung des

Kommission verwiesen,

Saasen. Dresden,_12.Februar. KYPWRZ'MU N

r. mg“ über den Wegfall der Pensiynsbeiträge der Lehrer auf Antrag ihrer 2.

einstimmiT und ohne er

die Frage war, _ _ u befreien, wie ein Mann aufgestanden sei und diese Vater- ?andépfticht fich mcht habe

General-Lieutenant Grafen von Alten, _ konservator Finanz-Rath 1)r. Paulus in Audienz empfangen.

Baden. * KarlSruhe, 11. _ _ _ Gestern Abend traf Ihre Grqßherzogiiche Hoheit die Fürstin

e

urchlauchten der HP rinz Ed u a r d und die A l e x a n d r (1 sind gestern nach Meran, _ Hoheit die E rb p r i n z es 1 1 n nach Altrnbgrg abgereist. __

Der Landtag nahm in seiner gestrigen Sißung zunachst die Wahl der ständigen Kommixnonen vor _ _ darauf die Vorlage über den A b] ch_luß der _P e r zong ch e n Staats schulden- Verwaltung 1ür_1888/89 der zinanz- kommission, die Geseßentmürfe, betreffend eme a n d e r w e ite A b -

S aumbur -L' pe. _ ck DYr Fndtag des Fürßenthums ist auf den 24. d. M. einberufen worden.

Elsaß-Lothriugen. _ L an d e s ausschuss erledigte

Landesausschuffes die Fischereipolizei vorgelegt

unmittelbar im Plenum vorgenommen werden. über Außübung d__es_ _ __ _ Gesetzentwurf, betreffend die chliung der ;)uchtsiiere, wurden der 4. Kommimon Überw1e1en-

YZ) Die ?ck: ' L_ den mittelft

ihrer en twurf eines

114 eingebrachten

Deputation gegebenen Faffun Debatte un von Zweiten Kammer _be- die Königliche StaatSreqie-

nach welchem die den Geistlichen Volksschulen nach den bisherigen

eräumte Befreiung von persön- ür Kirchenzwecke nur noch bezuglich stellten Geistlichen und Lehrer so

leibe, als dieselben nicht in andere Gehaltser öhungenerhaitenund

annehmen. Zu dem leytgedachten Antrag prach der Superintendent

da , leich wie die junge theologische ß g fie von dem Heeresdienste

nehmen [affen wollen, _jeßt auch die mehr gegenüber den übrigen Staats-

der Tdeilnabme_ e_m den Gemeindelaften, welche mitzutragen ihnen eine Ehre 1er, haben wollten.

Stutxgart, Majestät der König hat, wre der „St.:A. f. W.“ meldet

12. Februar. Se der Festung Ulm,

sowie den Landes-

n Gouverneur

Februar. (KarlSr. Ztg.)

zessin von Baden, aus Amorbach

Höchstdieselbe wurde von Sr. KöniglichenHoheit dem Großherzog und Sr._Großherzogl1chen Hoheit dem Prinzen Karl am thnhoi empfangen und vom herzog nach dem Schlo'ne geleitet. einige Tage hier zu verweilen.

An alt. Dessau, 12. ebruar. _ h rzog qu die Herzogin sonne Ihre

Groß- Die Fürstin beabsichtigt,

(Anh. StaatH-Anz.)

Prinzessin

Ihre Großherzogliche

und überwies

Geseßes Nr. 288,dieIlbänderung

einiger Bestimmungen der Landsckxaftßordnung, sowie betreffend Ergänzung resp. Y_banderung der Gesetze über die Verwaltungßgerrchtex. mission für Annelegenheiten der Vorlage, betreffend die Schachtanlage für das

der Konz- inneren Verwaltung und die Herstellung einer Reserve- Salzwerk Leopoldhall, der

Bückeburg, 11. Februar.

Straßburg, 11. Februar. _Der in seiner heutigen Sißung in erster Lesung, Der Geseyentwurs,

betre“'end die Verjährung der Fischereifreoel,_wurde, nachixxm der Uuter-Staatssekretär von Schraut die Mit-

es werde vorausfickztlixh in der nächsten ein Geießentwurf Uher werden können, _nicht an eme vielmehr wird die zweite Berathung Die Vorlage Hujbeschlag-Gewerbes und der

„Bcim Grafen And

de:;ranr gcbeffert, in Folg Großbritannien

Hauptinhaii na rede hat, nach Wortlaut:

tragen

irc Britische Anfiedlimgen Sxämme wohnen, die fi

aus dem betreffenden Ge

König der Belgier daß die Ergebniss

mit dem Kbedivc von

werden Ihnen vorgelegt Kaiier und der

Ländern bestehenden ,Das leßtere Senats. Die ck nothwendig gemacbk,

afrikanischen Republik !)

ferenz entgegen, welcbe

indem fie diese großen deren Wohlfahrt und C-

übrigen ift das Befinden gut.

wägung finden.

Zäußgerer Schmerzen minder

Die eule im Parlament zur Verlesung gekommene, h bereits TelegraLhisch mrtgetherlte Thron- er Ueberseßung

Mylords und Gentlemen! Meine Beziehungen zu ant eren Mächten fortwährend cinen freundschaftltchcn Charakter.

wa nete Macht unter einem _ _ _ kcsffHerbstes von der Kolonie Mozambique in cm Gebiet abgesandt,

Republik _ Regierung Samoas abgesckiloffene Vertrag wird Ihnen vorgelegt Werden, sammt den Protokollen der Konferenz, Wie gleichfalls em mtt

d ereini ten Staaten zur Abänderung cn V ;: AuSlicferungsreckots getroffenes Abkommen.

Sebrifistück warte: noch gestörten

AnIÖten der Swazis und der wei lcbxaftem Interesse sche

Qeßerreich-Uuzam. Vo [ o s c a, 11. Februar. (Wien. Zig.) Tas deute Vormittag aUSgegebene

ärztliche Bulletin lautet: rayiv war die heutige Nacht tn Folge ruhig; der Gedärmkatarxb hat sich de- : deffen der Arvctit zufriedenstellend nt."

und Irland. London, 11. Februar. dem

er „Allg. Corr“, folgenden

Eine be- portugiesiscben Offizier w:;rde wahrend

gegründet Worden waren und wo eingkdorene

ck) unter meinen Schuß begcben baden. EH fand cin Zusammenstoß mit Blutvsr-Zießen statt und es wiirden Hand- wagen begangen. welcbe nichr mit der der Flagge dieses Landes scixuldiaen Achtung verträglich_11nd. jetzt auf Mein Ansuchen verxprocben,

Die portugiesische Regierung _bat ihre militärischen Streitkrafte biet zurückzuziehen, Eine Konferenz der an

d r Unterdrückun des Sklavenhandel? intereffirten Mächte ist _v_om ? g nach Brüffel beruien worden. Ich hoffe erniiltcb. derBeratdungen die große Sache,_um derentrmliext fich die Konferenz versammelt bat, fördern mögen. Cm PandelIvertrag isi

Egypten abgeschlossen und ein einstweiliges

Abkommen zur Ordnun ' drängender fistaliscber Jtagzn ift mitder Regie- rung von Bulgarien getroffen worden. Schriftstuckc uber aUe dme Itch:

Der von mir mit dem Deuts

werden. _ Vereinigten Staaten aber

der die

des zwischen den beiden

der Genehmigung des des Swazilandes baden

usiände _ 3 Regierung dieses

Fürsorge für die beffere

' t en, desen Unabhängigkeit v_on der Londoner Konrention YFYHnZuwxrekssfen ist. 1In Verbindung mit dem Prafidenten der sud-

ich eine Kommission entsandt, um die en Anfiedlet zu erfahren. Mit ich dem rgebniß der jetzt tagenden Kon- über die wichtige Frage der Föderation der

abe

australischen Kolonien berätb. Jede woblerwoaene Maßregel, welcbe,

Kolonien in einen näheren Verband bringt- tärke erhöht, wird meme woblwollmde Ee-

Gmtlemen vom use der Gemeinen! Die Voranscblä e des Jahres über d e Kosten der Regierung des Landés werden Ihnen vorgelegt werden. Sie find entroorfen worden mit schuldiaer Rucksicht aus Sparsamkeit und die Erfordernis: des öffent- 1ichenMYenjdLeQ v G _ D

» or 5 an ent emen! ie fortdauernde Ve ernn der Zustände Irlands und die weitere Verminderung derßograLifcben

e_rbreeben haben es möglich gemacht, in großem Maßstabe die Flache zu descbränkm,_ wo es nothwendig war, Vergeben mit szxmmanscbeuz Prozeiie einzuschreitcn. Vorschläge, um unter_ gebßrtgxr finanzieller Vorsicht die Zahl der ieß- baften Eigentbumer_ zu permebken, die Grundsätze der Selbst- venvalkung, welcbe 1chon in England und Schottland angenommen worden find, auch auf Irland auszudehnen. soweit sie auf jenes Land (_mwrnddgr sind, und _das materieüe Woblbrfinden der Bevölkerung in den armer-kn Distrikten zu vermehren. werden anen unterbreitet werden. Eine Vorlage zur Erleichterung und größeren ViUigkeit der Uebertragung von Land 511 England wird Ihnen überreicht werden. Maßnabznen werden anm_nnterbreiiet werden zur Verminderung der Schwierigkeit und der Kosten, welcbe gexenwärtig die Privatgeseß- gebung kur Sayottland begleiten. Eine Vorlage zur Verbesserung der Methode d_er Erhebung der Zehnten und zur Erleich- terunß der_ Akloiung derselben wird Ihnen vorgelegt werden.

ck habe eme_Kowm_1_sfion ernannt, um über die besten Mittel zur Hebnng dcr okynomtickyen Zustände, Welche die Bewohner einiger Tbxile der westlichen Hochland? und Inseln Schottlands berük-ren, zn beruhten. Jbre Aufnierkianikeii wird wi.derum auf eine Vorlage ge_lenkr Werden, urn die Haftvfitcbt der Arbeitgeber bei Unfällen fest- zmteüxn, und auf eine _“.Ukaßregel zur Verbesserung des Liquikaiions- er-z_?11?s zahlunganxabmér Geiellscbaften gemäß der Akte über be- schrankte Zahlyngskast. Es werden Ihnen Vorlagen unterbreitet werden zur_ Kon'dliderixng_ und Wanderung der Geseße über öffentlickxe Eeynndbettspßege m der Hauptstadt und über die Wodnvngcn der arbeitenden Klnsscn, (bengo _rine Vorsage zur bcfferen Regulirung der _Swrbankenund nexoncmÉaftliÖen (Gescklscé'aften Ihre Auf- merkkamkeit wird gnicbéct Werren auf die Quarticrverbältniffe in Lagern und Ka'ernkn,_und Sie werden ersucht Werden, be'"*"ere Fürsorge zu _treffen zar Vertheixung wie „zur Gex'undbrit und zur Behaglichkeit meiner Trurpen. Ick empfehle Sie ernstlich bei der Erledigung Ihrer boben VerantwortliÖksit der Fürsorge und Leitung des all- machgen Gottes!

_ 12. Februar. (_W. T. B.) Im _Unterhaus e erklärte

heute der Unter-Stqatsjekretär Fergquon: die Regierung abe eme neuerliche Einladung zur Arbeiterfchuß- _ onferenz in Bern erhalten; dieselbe jedoch noch nicht m Er_wagung gezogen. Er hoffe Ferner, daß ein Schrift- wech1el das_ Mißversrérndmß des portugiesischen Vqlkes meientlich beseitigen und die Beziehungen beider Regierungen Wiederum freundlich gestalten werde. Die portugiemcbe Regierung habe die An- regung gegeben, die _ Frage einem _ Schiedsspruche zu unterbreiten, aÜem _die britiyche Regierung erachte emen wlchen für _nicht opportun. _ Im Laufe der _Adreß-Debatte theilte der erste Lord des Schatzes, §m1t_h, mit; der Kreta und Armenien betreffende Schriftwech1el werde demnächst vorgelegt werden. Die englnxhe Regierung werde 1hren_ Einfluß aufdieten, um die Einleitung eines_neuen Proze1ses gegen Mussah Bey zu erlangen. Wax Kreta _angehe, so sei kein ernstlicher Grund zu nzrrhten, daß 11ch_ dl? Unruhen da1elbst im Frühjahr erneuern wurden. Er l_heile das Bedauern Gladstone? hmfichtl1ch__der angeblichen _Vorgänge in Sibirien. England konne _stch nber_ m innere Angelegenheiten einer fremden Macht nicht emmi1chen.

Frankreich. Paris, 12. Februar. (W. T. B.) Die heutige GertchtSverhandlung wider den Herzog von Orleans __ begann um 10 Uhr. Aus die Frage des Präfi- denten erklczrte der Herzog wörtlich:

_.Jch bitte _um die Erlaubniß, mick) obne jede Pbrax'e an den Gertcht§bof_ xvcndenözu können. Ich bin nach Frankreich gekommen, Um _ gls emmckxer Soldat zu dienen; ick? macbe keine Politik. Die POlittk gebt mr_r metnen Vater an, dem ich ein ergebener Sohn und treuer _Diener k'tn. Ick) bin nicht in die DepUÜrtenkammer, Zendern in das_GeiteÜungkdureaU gekommen; ich wußic, welchem Umstande ick mich auswßte; dns breit niich jekolb nickt ab. Ich wollte meinem Vater- l_ande in einem Regiment dienen. Ist" das ein Verbrechen? Ick [i_ebe xnernVatxriar-„d. I!“? das _ein “Fehler? Nein, ich halte micky nicht fur 1chuldtg und Will mich nickt vettbeidigen. J:; danke Herzlich 111211121] _Rathgcbern fur idée Ergebenbkik und bitte sie, mich nicht zu vertheidtgen. Ich habe in der Verbannung rie B:!éörden meines Lyndes ebrxn axlern! und werde ihre Beschlüffe achten; ich erwarte nichts von tkérer _Milde; aber wenn ich verurtbeilt wrxde, so bin ich sicher, ray_mteb 200000 StellungsliÖTige meiner Klasse, die glück- lrwér ais ich dem Vaterlande werken dienen können, freisprechen.“

Hierauf e_rrmderte der Präiident:

_.'.'lbe1'_,_ Ste wußten doch, daß Jönen das Gesetz unteriagic, in der stanzomchen Arrnre zu dienen,“

worauf der Herzog antwortete:

._sz ware nicht in der Cancixrgerie, Krenn dieses Essex,: nicht da Ware.“

Der Antrag des Vertreters der StaaLSanwalt- schaft stellte yejt:

_ Der Sohn des Grafen don Paris falle urter die Amrendung des Gexeßes, welches den Präiendcnten das Beireten franzefiscÖen Terri- toriums untersagt, i_cine Anwesenßei! bcivkise die begangene That, bier bqndle es fick) um die Vcrleßung eine? rein politischen Geseyes, das keine Verdrehung zulaffx. Das mit Wéffcn übertretene Gesey müste Anwendung finden. _

__ Der Advokat Nous? e erwiderte in seiner Vertheidigungs- re e:

Der Herzog sei nur naÖ Frankreich gekommen, um Soldat zu Werden, _u_nd babe sicb von Niemandem als seiner Jugend Rath geholt; 1em Scbnlt ici ein rcin persönlié) freiwilliger, der ihm sein Leben _lana zur Ehre gerenbcn werde; er wünsche wohl, daß Frank- retch_ in Tagen cer _Gexahn viele iolcber Söhne habe, wie diesen. (Beifall.) De_s Militakxexcß - s_o ichloß der Vertbeidiger sein Plaikoyer _, mdcm esAÜe sür diemipfi:chtig erkläre, vernickote selbst die Wirkungen des Verbannungsgeseßes. _ _ _

Nach kurzer Y_erathung sprach der Gerichtshof, wie dereits gestern gemeldet, die Verurtheilung zu 2Iahren Gefängnis aus.

_Gegen Ende der Verhandlung ereignete fich ein kleiner Zwrschenfall, einige Gruppen riefen: „K'jye ()rjéanß“, woxauf andere mit „Uiye ]a réyubljgus“ antworteten. Die Er_neren Yen nach dem Pont neui, um an _ der Statue

mrichs . einen Kranz niederzulegen; auch hier erschollen

e: „sive 16 roi“, „sies Orléans“, denen die Anderen m_ieder mit „17in ]a réyubijgue“ begegneten. Schließlich griff die oLizei ein und verhaftete in der Nähe der Oper etwa 2:) der anifeßanten.

IWM a-wiffe

(W. T. B.) In

12. Februar.

“talien. Rom, der Beputirtenkammer ist heute das Grünbuch, bs vertherlt worden.

Dasselbe enthält 87 Dokumente, welche vom 6. April 1888

treffend die Angelegenheiten Kretas,

bis zum 18. November 1889 reichen. Aus diesen geht das vollständige Einvernehmen Englands, Oesierretch-Ungarns Deutschlands und Italiens hervor, um der griechischen Regie- rung Mäßigung und Klugheit anzurathen, sonne der Pforte

die Anwendizng aller Mittel, die zur Beendi ung der Insurrektron u_i Kreta führen könnten, anzuempfeh en, selbst durch Zugeftande'. _ etwaiger begründet erscheinender qu ngen. M der TageSordnung der heutigen Sitzung der qumer stand die Veratdung des berichti ten Budgetß. Die L_lbga; Luzzatti, Giampietro Und er- raris krtttfirten die Finanzpolitik des Ministers der Finanzen SeiSm1_t=Doda und des Ministers des Schaßes Giolitt'r Luzzgttr befragte ferner den Miniüer-Präfidenten CrisPi h_ezugltch der Betheiligung Italiens an den von der _Schwetz und Dentsckpland in Anregung gebrachten Kon: ferenzen über die Arbeiterfraaen, sowie betreffs der Grundsaße, von _welchen fich die Regierung dabei leiten _laffen werde. CriSpi erwiderte: Italien werde sich an der m_AuSficht genommenen Konferenz in Bern betheiliqen. Die deutjche Regierung habe die beiden Kaiserlichen Erlaffe, betreffend die Arbeitersrage, mitgetheilt. Die italienische Ne- g1_eru_ng habe geantrportet, daß sie gern an der Lösung so wichtiger Fragen rnit Deutschland zgsammenarbeiten werde. _Dre vom Kaner Wilhelm ergrinene Initiative beweise 1n_1me_r_mehr,_ daß unter einer monarchiscden Regierung die w1chtig1tek_1 _1_ozialen_ _ Probleme gelöst werden können. Luzzattr wunschte ieme Motive außeinander zu ießen und erklarte:_ er werde nunmehr seine Anfrage in eine Inter- pellation umwandeln.

__ Spanien. qurid, 11. Februar. (K. Ztg.) Tie Konigin- Regentin begnadigte den wegen unziemlichen Yetragens gegen ne verbannten Herzog von Sevilla in , dige e1ne§_ “Schreibenß, welcheS derselbe während der Krank:

eit des Königs an Idre Majex'iät richtete.

Portugal. _Lisiabon, 12. Februar. (W. T. B.) Hundert und vierzig Personen, welche bei den_g9strigen

Kundgebungsveriuchen verhaftet wurden, iind auf em Panzerschiff und em Kanonenboot gebracht worden.

“_Ißrkei. K_onsiantinopel, 12. Februar. Wie die „YOUTUÖL _Correipondenz“ aus Konstantinopel erfährt, hatte dre Pforte Schakir Pascha beauftragt, sich wegen Ab_anderungen, welche an dem die Insel Kreta be: trenendenFrrman des Sultans vornrnehmen wären, mit den ckl1tl1ch€n Jiotabeln auf Kreta in Verbindung zu :'eßen.

Rumänien. Bukarest, 12. Februar. (W. T. B.) In der Depxitirtenkamnrer erklärte heute bei der fortgeseßten xebatte uber die_ Verießung des Kabinets Bratiano rn _Anklagezuitand der Minister-Präiident, die Regierung __ verhalte fich in dieser Frage gänzlich Ohjektm, _ ne wokle die Entscheidung der Kaminer nicht_ beeinflizffer', bitte aber die Kammer, ihren Ent: 1chlu8 g_ehor1g zu iiberlegen, damit sie nicht beschuldigt xverde, e:_nemRachege7üd1_oder poiitischen Leidenschaften ge- sdlgt ZU_1SU_1. Bei der Abitimnmng,welche Über jeden Ministrr einzeln 1tattnndet,rx)urde die Verseßung Ivan Bratiano's in Anklanezunand mit 87 gegen 86 Stimmen ab:

_

soll morgen stattfinden.

_ Bulgarien. die „Agence Baicanique“ me det,1'ind verschiedene der von den Zeitungen gebrachten Berichte Über die Panißa- Y_Uai_re_unr1chtig oder qänzlich erfuneen. " 1__€1, daß die Entführung Nacht?- wädrend dss Hoidaxes statt- nnden ioUte. Ach weiteren Erklärungen gehe hervor, daß das

Comnxandeur 1ei___verhaftet worden, sondern im Ganzen nur mer SubalWrn-sziere des 1, KavaUeriengitnents. __ Der „Pollinchen Corresrondenz“ werden die Nachrichten uber eine angeblich unter der Bevölkerung Bulgariens herrichende Erregung, iiber die bevorftebende Verkün- digung des Steinbrechtß in den Garnisonen, iiber die Ver: hangung desBelagerungs usiandes :c. al?- vollkommen er__s_unden bezeichnet. TaS von Eanißa angestiftete Ko m p [ ot m_u11e w_0hl_ern1t genommen werden, indeffen besitze dasselbe n1ch_td1_slhm beigelegte Tragweite. D;“r Verlauf der Verichworung _bemeise die Ausfichtslosigkeit einer jeden argen dre _gegenwartige Regierung Vuxgariens geplanten Erhekrmg wm); die Wachsamkeit und Stärke derselben. In der bul- garnchen Armee gebe es nur äußerst wenige unzufriedene Elemente, und unter der Bevölkerung Zherricheallemhalben vollkommene Ruhe.

i L-

J.-

Schwedetxnnd Nortvegeu. (]5'.) Stockholm, 10. bruar. Die Staatßeinnahmen haben im Ianuar tragen: Zoile 2468 841 Kronen gegen 2382410 Kronen, Branntwennteuer 1034368 Kr. gegen 809.355 Kr. und die Staatseiienbahnen 500000 Kr. gegen 500000 Kr. oder zu: sammen 4003 209 Kr. gegen 3691 765 Kr. im gleichen Monat des Vorjahres.

Amerika. 11. Februar. der Stoux-Indinner den Ansiedlern freigegeben ser, erzeugie in Yrerre und Chamberlain in Süd- Yakdtadte _w1lde e Aufregung. Die Anfiedler stürzten sich formlrch m die 9000000 Acres umfassende Reservation, um sich Land zu__nchern. Es i_verden jetzt schon Häuser gebaut. Das M_1_lttar mußte Ay§1chreitungen verhindern. Troß- dem befürchtet man, daß es zu blutimen Kämpfen zwischen Leuten kommen mird, welche auf dieselben Grundstücke An- 1pruch213 erhebfn.

rgji ien. Rio de Ianeiro,12.Februar. (W.T.B. Zum MUUfték des Innern an Stelle von Aristide Lobo?

welcher seine Entlassung eingegeben, ist C es ar io Il [ vi n ernannt worden.

Afrikg. Egypten. Kairo, 11. Februar. (A. C.) Der L-he-dtve hat heute den Tewfikieh-Kanal feierlich . eroffnet. Der .Kanal_ sol_1 Unter-Egypten künftighin gegen Verluste durch emen niedrigen Nilstand schützen.

Vereinigte Staaten.

New=York,

Vorbereitungen für die Wahlen.

Aus Württemberg wird der M. „Allg. Ztg.“ u. d. 10._ d. M. berichtetZ Die Aufsteüung von Kandidaten zur Yerchstagßwahl dars x_eßx als beendet betrachtet werden; es konnen hochstens noch einige belanglose Zählkandidaturen nach- kommen. Das Resulxat ist folgendes: Die Kartell- parteien haben 111 1ämmtlichen 13 Wahlkreisen, die sie im leßten Reichstage vertraten, wieder Kandidaten auf:

gestellt; davon find_ acht frühere Abgeordnete. Dem Centrum haben die Kartellparteien nur in einem, dem

gelehnt. Die Abstimmung in Betreff der iibrigen Minister -

Sofia, 12. ?ehruar. (W. T. B.) Wiek Unwahr

Komplet bis zum Frühjahre verschoben war. Kein Regiments: -

(R. V.) Die Nachricht, daß die Reservation *

10. Wahlkreis, _eine Zählkandidatur entgegengeßellt- Die Dexnokratie, die Hauptgegnerin des Kartells, hat trotz der anfangltchen großen Kandidatennoth in sämmtlichen Kartell- kreisen den Kampf aufgenommen; freilich sind die Kandidaten zum Theil zur Uebernahme der Wahl förmlich enöthißt nJorden. Dem Centrum hat die Volkepartei im 17. ahlkrets eme Kandidatur entgegengestellt, um sich für den Ein- bruch des Centrums in eine demokratische Domäne bei den leßien Landtagswahlen zu rächen. Tas Centrum bofft_m1tGruxxd, reine vier Mandate zu behal1en. Der Parteiparole, i_iir den _ersien Wahlgang iiberall Zähl- kandidaiuren aufzusteUenz in man nach Kräften nachgekommen ddch nicht_ uberaU _dam1_t _durcbgedrungen. Im 8. Weblkreis, mmmen die Kathdliken wsort fiir den Kartellrmdidaten Frei- herrn von Ort). im 3. machen fie Miene, für den demo- _kratnchen K_andidaien Härle daHselbe zu thun. Tie Sozial- dem o_kratie endlich hat in_ 11 Wahlkreisen Zähikandidaiuren e_iufgest-xllt. _ In der Signarur des Wadlkanwfes Dreien FolgendePunkte hervor: _Vornoi; der sozialistiickz-xxr Aaritation m die_landlichen Wahlkreise; Bestreben ailer 3 odoositionellen Parteren, durch ZöhlkandidaTUren die Wahl zn einsr General- mnxterung ihrer Anhänger zu machen; zunehmende E;“.n'rexndung anchen der Teniczkrrztje und den Kierikalen.

Zeitungsftimmeu.

__U_eb-:r die Aufnahme der Allerdöck-srexr Erlasse bezuglich der Arbeitersrage in Italien wird ***-er „Köl-

- - xx“ *"

n11chen Zerrung“ aus Rom geichriebenx

__ „Die _Kaiirrli-Yen Erlzffe _ “.I-“ker de_n Axkc?nr"ch:„: :,».gésn auch vier in _wenez'. „Krci'en bexracbtlxysz *Uurreken, M::i ?::i Todi sa7en da!; (S in er!?er Linie die PLkWn d:? UrbékerZ Tizi: 8U;:d*-kunqeri iki, welcbe rie Aninxerksamkeit chanxen niknrnt. Z: :nxersr rY::t [“ist x_n den leisten Jahren noch seine Haurxnneße i:“:r MIZNU Mx An- 1_1cht_en Ük'rr ausländiiéé Dinge in Frankreic!) .»:Hrkx “;.-.* **;Zérom je igen Kniier ein_Vild Zemaéi'r, mil denen Umrisien rie .' .::.-“"*“ _ .?;[zßz nj rim Einklang !ieZ-Zn. ,Wiibslxn11.*,1'agt die „Ri-Brxn : „„Is-'“: mit dicscn Knitkgebunxcn aafs Neue rie erUktHciie 3:1rüx", Ii. „x:- “*:-Ick ihn :cr- breitkn _woüte, eke er "2671 Tkren keitirgen ÖZIV", :,“- ij er in so m_anmgrQÖr-r U_r*-.d steis' wirksamer Arx '*eéirsm .“.*é§-;:[:.*: *.*.x. Eleni)- zenrg äber m_Ünen die!"? KunT-Zekungen (:*-"ckck -:i;*:.-. :RZTT xen (Linkin? mcbr nur_aur §12_WQÜ[VLTÜ5[M1F?, die j; «::: érs :*.“rübergebende LagerarnZQn, ionkern auf di:“ fränrige *T-Zxxxxxixzs :sr rojitisäxm Verkalknine i:? Lextke'csnk Iusübr-n.“ W;";r *ÉxxéZ: die RZ“ 'ormcz': _ „Ti: .Knnkgédnxégxn de? n;""c-xs "3-41 aÜerd'iUQS, da!: die HinderiIe, Wil rrel-Öen er ;" 55.27: €:"; ***at einst- w;ilcn :*._-:ch zakirsick.» Und ZedeUt-énd fixk, ;Zerx xyz ,x-xkekisééafiliÖe Leden r't_ LU ailen Zciken ein Kaindl" gerr-("sr ::: Zi: Haévrfache liegt darin, Ta??? man iiber die ?.Winél ",“-::'*"' 325757 Kaindl zu berieben, Mir “welchem Recbrr &Iar rrI-Ürx ::: *::kxupten, daß Oma Mittel den Muffen ":“Öien in 95 Tél.", .?) .*r's in Italien, 15.75 rOlkZ-tksxmiéckée Element seinen EZ:?ÄUZ * * 74.9.Zrkbung imd Rxgxerux;g_ geltend macken karn :x.r : in Deutschland, Yen'aUs dis HanriWFe, d:? Siimnxréz ::: -: stekt und Der _Searerän 121120: niit den idm kurÖ :?.“ ka..:-_':r*: *:“:„x Verliebenen Mittelnfick) ibrsr S&M Lem-ZÖTZU U.:? “T: T";.**;. *rbsbt ? Alles _ kewei-T ka'ccr, dar"; deute für die VIZZHWIM k.:zx" [ ( Beweggrund * weir _:yrixegen kann, sick) ;[s im K*,ie.:;€:“"':;:: ' 't dem Rest der

- (HexW-Éart Fu betraÖtcn, kak“, '*'.e „"i-:inixk. “„erkinigun ibxee

* Krafte nnr denen der Übrizen GIMY?! *Lr 25:2 eigenen ' edükf- nme !orgen, idr Schicksal »?sz ur'r ***.É (ire Zukunft fiebern können, erlcfér kes Daiexns „. ißnzn die Freuden *

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__ _ Mäée [ed., “*"-.:

.):-„“rx, auf welÖe alie Ménicbrn einéiisér „*.-= DIe „Tribuna' rnemt, rrenn “.::;ä: da:? zuerir 3757: :;r .“: : ;ngersgte Bkainneu *s:ne_gr_eJ.-n ZÖxrxxrxgi-xijrn ZM, : ::Ö durch das Gewicht des Katierinkyén Nnköéns dis game A::xeirgerérii in Gang gebracht und _der VerwtrkliÖung ent.",szxxizsrÜFr rrcrkcxi, Das Blatt erinnert xa_l*81_an den Vorgang der Genn: Krrk'cren; gegen die Spreu - gejch0ne der Kleinsewebre Ur.: meim: .J.]?IÖF.“ trir es heute äbnli . _ Y_ekrlegen wxr einander mxr anrynnrxn Tzriken und Differential- 4 on_en. aber der unkWÖrärktc Nrksik-é-UZ .*?s Kinderarbeit, die

Fuortken, m denkn Leben im: Gesxnrkxét Tur Arbeiter gefährdet sind, qulen zu dcn__Sprenggsickoßen, reren jeder entsaaen muß. Und die Anregung nr auf jeden 57:1[1 *.*rn dcr kréxisten Wichtigkeit. Es kennte _nni't wohl Hi.. ernüsrrxVékkixck' :UrHeritcliung des gesellschaft- ltchen _srtedenI gemacht werden, «1? d.r ren beute Kaiser Wilhelm unternimmt.“

Die „Wiesbadener Preise“ bringt „Lebensinittelverrheaerung“folgenden rtikel:

_ chn die Frsiütxmgen “.ind S33ialkemokraten behaupten, die Preiserkökungcn für die Leben;"?mirrel seien lediglich durcb Die ZZZUe berkeigrfÜÖrt, ".“ ist Das umiärrinx denn auch solche Gegen- ttande smd tkearcr .;snrrden, wake? nicbt einem Zoll Unter- worxen sind. Die Preissrköbuuzen baden vielmehr ganz verschiedchn= artge Uriackcn, rie 5:62 zxxsammenwirken. Da isi außer der Miß- ante beispielsweise »]UÖ drr Börsenrerminkandel, da find die Vieb- 1euchen im In- ::::k Auxlaxrre, d; fin: nichr zum Wenigsten auch die Strikes s-T'uld, kaé :Zele Erzcugriö': rkeurer geworden sind. ,

Hätten rrkr mn“. ahsr die Gxtreidczékle nicbt geoabt, als im vst- gangenen Zakk: ri.“ Errée sr sÉlecixt QUÖKél, so wäre dure!) die aus: mittig: Krnkrrrspz rie ie._t1'che Landwirtßfcdaft ruinirt worken. Ü MögliÖrru-sé'“: mirko in kieiem F;:[l der Handwerker, der “Arbeiter oder Gefckäfrémann im Jahre drei bi? vier Mark weniger für Brod angeßeirén Laken,- akcr nt cH nickZt viel wertbvollcr für Isdermann, lieber rerüéekgsdsnd (Nm bei bxnrrer Ernte fallen auch die Preise) einmal da:? Bret «*!kraé» theater einznkausen, als die LandwirtÖsÖaft ruinirt zn Heben“?

Gebt :ic anrxvirtkscbaft zu Grunde, sof [g Handwerksrsxank, 10 „folgen die übrigenErwerb klassen all: nacb _ _

Der Erwch rer Hankwuker, Kaufleute, Gasrwirrbe, üker- baurr aÜxr Gcncrketrrtbxndkn hängt ja voÜkommen von .xm Wßblstankc UU) ker Kauxkraft deZ Landwirtbs ah. DaZ Geld, welckoeß drr _Z;n:_n*lrtk: binn Verkauf seiner Erzeugniffe rinnimxit, kebält ec Wr r_:1_k_e__r Tasche. Er giebt es wieder anr- :ür :ie nxgxxszéaéren Erdnrlnnie und WIRE", die er vom Handwerker und Kznrurarn „&sz ,'ur Bautkn„_ Haußgerätb, Möbel, Geschirr, Klsixcr, Wande. _3ch:!be_ und SKM]. für Salz, Petroleum u. s ck. Wenn die Landwtribxcbaxt keinen _Erira bringt, wenn der Lankwirtb fich immermebr ein!,chranken muß. so arm auch der GewerbexreibUde nickns rerrxenen. '

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N:!" wird behauptet, von den Getreide öUen Habe nur : Wx '- zrankbxßßcr Vortheil. Das ist aber auch znicht riÉtig. “Oderr ÉrZZ: *,;kundbrnycr kann_ tn manchen Beziehungen billiger produzirm, als xe: kleln_rr§ Landwirzh. Der kieineke Landwind ist nicht im Stande, 11:1) Ma'_chtnen anzizickxaffen, um Arbeitskräfte zu ersparen; er ist aiso _d_er_ niedrigen Getreidepreisen noch übler daran, (113 der Greßgrund- '

;nssr. . Aber auch _die übrigen Steuerzahler, be ondc:§ die wcni cr o - keienden, geniFen Vortheile Von den Getrxidezöüen. DerßebeYÉbulß wndb_ekanntl1 dcn Kretßoerbänden überwiesen und bat die Kom- munaliteuerzi entweder vermindert, oder einer weiteren Erböbung x_enelben Embqlt gethan; ferner ist in verschiedrnen Staaten das,“ ;?cblxlgéld abgéichafft und weitere Erleichterungen der Gemeindelastm :“» nnd Y_Y_lysfiKt genommen. * _ m a :) in_jeder Beziehung ein LeichtTnn, von der Ab - "W. der Getreidezoqe zu reden. Bei günstigejren Ernten werdenséufö M. Getreidevrxne _wieder _medriger werden; denn die Zölle baden mtt_der1_eßigen Preiserhöhung nichts zu thun. DaSgebt unwederlegltch daraus Hervor, daß die Getreidepreiie aucb in dickem