18000 .,“ zur Einkommensteuer veranlagt find, 2) mit dieser Ab- änderung den Eeseßentnvmf genehmigen.“
Dre Ueberschrift und Einleitung des Geseses wurden ohne Debatte'angenomnzen, ebenso Absaß 1 der Vorlage. Absäße 2 und 3, welche tm Komm1sfionsantrage mit 3 und 4 bezeichnet find, wurden abgelehnt und an deren Stelle der Kommisfionsantrag an enommZn. Der Gesesentwurf, betreffend Ergänzung re p- Aba_nderung.der Geseße über die Verwal- xungsgertchte A., wurde dem Antrage der Kommisfion gemäß 111 zwetter Lesung unverandert angenommen. Bei der ersten Lesung des Haupt=F1nanz-Etats für 189091 wurde nach langerer "Debatte, an der sich die Abgg. von Viedersee, Ursm, _Drascher, Brumme, betheiligten, beschloffey, den außer: ordentxtchen Etat sonne emzelne Theile des ordentlichen Etats und dre außerordentltchen AJSgaben an die Etat-Kommission zur Vorberatbung zu vxrwetsen, die übrigen Positionen des ordentltchen Etats aber 1111 Plenum zu berathen.
OEÜSUSWUWWP Pest, 18. ebruar. (W. T. V). Se. Maxstät der Keyser“ .und K“ nig empfing heute Vormittag den M1mstex-Prcifidenten von Tisza jn Audwnz, welcher AUerhochstdemselben Bericht über das Ableben des „Grafen Andrassy abstattete. Se.», Majesxät '11_ahm nut ttefer Theilnahme die Kunde von dem Verlust 0191er so hervorraqepden Stütze des Thrones und des Vaterlandes cntgxgen. Mtttags trat der Ministerrath zu- sammen, um 'Bexchli'iffe m _Betreff des Begräbnisses zu fassen Sowett bis 1168 besxtmmx, trifft die Leiche des Grafen Andraffy am 20. Fe1ruar hter em und wird in das Palais der MMM"? der. W1ffe11schasten Über ührt werden. Die Ein- segnung dsr Le1chr erfolgt vorausfi tlic!) am Freitag Vor: mrttag, worauf fie nnttels Separatzuges nach Terebes gebracht wird.. _, , ' _
Ihre Ma1estät die Katiertn ynd Königin richtets an die Gräf111_And_rassy eme Beileideepesche mit 08111 Ausdruck aufr1ch1ig1t§n Schmerzes. .
In der Kluvyermmmlunnger l1beralen Partei zcigte hcuke der_Mi11ister:Präs1dent 001121sza die Einbringung eines Gmeßentwurfs c111, _ngck) welchem dem Grafen An: drass 1) in A11erke_nnu11g 1e111er um Thron und Vaterland er- worbenen Verdienste ein Monument in Budapest auf Staatskosten errichtet werdsn solle.
Großbritannien upd Irland. London, 18. Feerar. (A. C.) „Jm Oberhayw gab der Minister für die Ko: 10111011 Lord Knutswrd gestern 111 Erwiderung auf eine anrageLordBclnwre's dw; Erklärung ab, daß das Ergebnis; der vorläufigen Konxererzz der australischen Ko: 10111211 höchst befriedigendset für Alle, welche wir di? Regierung glauben, daß das Gedeihen, die Wohlfahrt, Stärke und Wichtigkeit der Kolomen wesentlich vcr- größert und gesichert werden würde durch eine engere Verbindung dieser unter einandrr m11tels irgend einer Art von BunchIregierung, über deren Form fick) die Kolonien selber schlüsfig xu machen haben würden. Hoffentlich werde es dkr zweiten Konferenz der australr1ch9n Kolonien, die demnächst werds abgedalten werden!, gelingen, a11e noch bestehenden Schmierigkeitsn aus dem Wege zu räumen.
_ (W. T. V.) Das Unterhaus lehnte heute mit 307 111113811240 Stimnwn den Antrag Parnell's zu der Adresse auf die Thronrede 011, in welchem die irische Politik der Regierung getadsU wurde.
Aus Birma wird 02111 „.I? B.“ telegraphiscb gemeldet:
Rangun, 15. Febxuar. Die chierun bat die vcrfcßiedenen Skan-Staaten bcnachricbtigt, raf; sw fuß, abgesc-bcn von drr
blung eines Tributs, cin chbr an allen Wäldern, inen 11111“ Mineralien 1112111111. FaUs Eisexbabncn gebaut Wm, iir da? Land kdstcrfrci 1113111111111.
Frankreich. Paris, 19. Februar. (W. T. B.) Das
- Lournal dss Débats“ 501110811 Abfichten des Deut-
1, en Kaisers lebhafte Anerkennun und erklärt, die kiihsxe 311111011112 des Deutschsn Kaisers hin 1chtlich der Lösung der 2115811011109? sei das bémerkénswertheste inter- 1111110111116 Ersigniß, das seit Lungsm fich vollzoJen habe. Der K011'er 1'11 durchdrungsn 11011 seiner sozialen Mi fion und von ds111Wu111che beseelt, sie zu rrfüklen. Diese Thatsache
(1111111 gereiche dem Kaiser zur Erste. W.:s die Frage anlange, ob.
die Régisrung der Republik dieEinladung zur Konferenz (1111115111011 dürfe, sei zu erwidern, daf; dis franzöfische Regierung fich immsr mit den Arbeiterfragsn brichäftigt habe. Wie könnte fie 0110 5119911911, daß diese Fragén auf einér internationalen K011181011Z 1111111110211 wiirden 011118 11112 Theilnahme? Zahlreich 191211 die 1101111131811 und Ökonomischsn Probleme, welche der Kaißer 0111132119111 habe. 3206 Regisrung müsse zunächst noch 061010? Aufklärungen von Berlin Erhalten und fich der BereitwiUigksir dsr anderen Mächt-x znr Theilnahme ver- sichern. E11111111151gk€it sei unrrläßäck), absr wsnn die andern Regierungsn ihre Mitwirkung 3111111311311, könne Frank- reich dieism Werks des Friedens ieineMitwirkung nicht 116111111911.
Tsr „Tsmv-I“ meidet aus Vésa 11 0011, der General Negrisr habe 1121 d.r Uebernahme drs Konnnandos des 1711. 2111112560102: 111811181" 21111" Prache hervorgehoben, daß ihm die Wachs 111 01251111 Theile der Grenze anvertraut und ihm 0011111 1711112 Pflichten aufsrlsgt worden seien; er werde fie 8111111211, rsnn sr rmffe, dax"; das Vaterland auf den Opfer- finn dsr Mannickxüsn rschnen könne.
Der P011521:Präfekt theilte dem Herzog von Orleans 11111, die 119119 anwachsende Zahl der Person?", welche die E11-3115111ß zum Besuche einholén, Überschreite bere1ts die zulässigen Grenzen,
„_ Jtalixy. . Rom, 15 Februar. Der mit den vatika- m1chen 1116111111 111 Fühäung stehende Verichtsrfmtter der „Pol. Corr.“ schre1bt: „Tie Erlasse des Deutschen Kaisers wurden 111 vatikanischen Kreiien mi: lebhafter Genug- Zhuang aufgenommen. Das Vorgehen dss Souveräns erfährt m demelben vonommene Billigung. Man weiß, daß Papß L_eo 21111. zu wiederholten Malen auf die Nothwendigkett Ztngew1ef€11 hat, die fiel: in ewifién Fällen für die Macht-
aber „erg1ebt, durch ihr Eingrei en die Moralität der Arbeiter zy schuyen oder 1hre Ausbeutung zu verhindern. Leo LUU- xteht e; _ wre er 11183 nur!; bei mancher Gelegenheit sowoJ m prwaten Ynterhaltungen als auch in öffentlichen Kun “ L_ebu'ngen erklart hat _ in unseren Tagen als eine der haupt- achltchsten Pfltchten der Katholiken an, ihre Bemühungen der Verbesserun des Looses der arbeiunden Klaffen zuzuwenden. In Folge de en hat auch derVon'chlag, denKaiser Wilhelm _11. den verschtedenen europätschm Regierungen gemacht hat, eme
!:.
i11ternationale Geseßgebun um Schu e der arbeitenden Klassen zu schaffen, „im ?.?atikan die leb afteste Zustimmung und die wärmste Thetlnahme gefunden.“
Schweiz. Bern, 18. Februar. (W. T. B.) In zwei identischen Noten, die eine datirt aus Brzissel, die andere aus Bern vom 7. Februar d. I., stellen dre Re- gierungen des Unabhängigen Congostaats und Portugals die Anfrage an den Bundes'ratb. ob er geneigt sei, die RoUe des SchiedSrichterds für dre Memungs- verschiedenheiten zu übernehmen, welche zzmschen betdcn Staaten bei Feststellung ihrer Grenzen _ 111 Lbfmka entstehen möchten. Die Anregung zu dem Schredsgertcht erfolgte 1111 Einverständniß der Vertragsmächte in dem Augenbkck, wo fre sich anschickten, die Abgren ungSarbeiten vortzehmen zu lassen. Der Bundesratl) hat sdirt nnahme des thm angebotenen S €ed13richteramts zuge ag .
ch Basel, 18. Februar. (W. T. B.) „Nach dem vom Großen Rath des Kantons Basel-Stadt angenommenen Krankenversicherungsgefeß, 'das noch der Volks: abstimmun unterliegt, soUen alle 111 Basel beschäftigten Ar- beiter, an wenn, sie in angrenzenden deutschen Gememden wohnen, unentgeltliche Verpflegung zm Baseler Spitabund Hausbesuch durch Baseler Aerzxe gemsßen. Der Jahreshsurag beträat 12 Franken, wovon dre Hälfte von dym Arbettaeber gezahlt wird, Bei einem Einkommen von wenigsr als 1200
Franken wird der Jahresbeitrag erlassen.
Niederlande. Haag, 18.'Februar. (W. T. V.) Der König hat den bisherigen Munster des Innern, Baron_1)r. Mackay, zum Mintster der Kolonien und an ferner Stelle den Deputirten de_ Savornin:Lohmanx1, Führer der orthodoxen protesta11ti1chen Partei, zum Mintfter des Innern ernannt.
Serbien. Belgrad, 18.Februa1:. (W. T. V.) Der JandslG-Minister wird in der S_kupschUna einep I achtragskredit von 120000 Fr. 1ür d1e montenegrr- 111sche11 Ansiedler einbringen. ' '
Wie die „Agence de Belgrade“ meldet, rst dte gestern mitgethsilte Nachricht von der endgültrgen Annahme der Eisenbabnanleihe durch die Skupschting verfrüht; 1112 11961111in Erlsdigung dieser Angelegenhett 161 jedoch 111 nächster Session mit Sicherheit zu erwarten.
Bulgarien. Sofia, 18. Fsbruar. (W. T. V.) Die Nachrichten 0011 Unruhen in der Umgebung 0011 Küstendil werden von der „Agence Balcanique“ für erfunden erklärt mit dem Bsmerken, daß die: Ruhs in Bulgarien nirgends ge- stört ssi.
Schweden und Norwegen. (k.) Stockholm", 17. Je- bruar. Ter Kronprinz und die Kronprinzessin von Dämmark sowie Prinz Johan 11 find heute früh hier ein- KStkOffLU; zu ihre'm Empfange waren König _OScar und die Prinzen Carl und Eugen auf drm Bahnhox anwesend.
Amerika. Vereinigte Staaten. Washington, 17. Februar. (21. C.) Der Sekretär des Schatzamts Windom hat, nachdem er den Kontrakt der Reg1€rung mit den Aus- wandsrungsKommiffaren in NOWY ork gekündigt, die BjedloeS-Jnsel als künftigen andungsplaß der Einwanderer in New:York an Stelle von Castle Garden ausersehen. .“-
Zeitungsftimmeu.
Ueber die Wirkung 'der K_aiyeritchcZU Erlas)? auf die Sozialdemokratte [91811 nur 1111 „Dresdner “Journal“: * “_
„Ter Newaltire Eindruck des e1111chlo11enen und tbatkrafttgen Vorgehen:“? Sr. Majestät des Kaiskrs 111111 fick) 11111 Dcutiixbstrn 011 der Haltung der Sozialdemokraten, inébcxondere ibrer Fuhrer. Sie 6113st Ansprucko darauf, als die besten Frcundc der Axbcitir zu (1111111. Wäre dem 0110, dankt müßten 110 sich drssen freuen, wad für das Wohl der Arkeitrr uud für 1111 Friedkn zwischcn A1beitgeber11 und Arbeitnehmern 111211181716)! 11211. Sie müßten 1175 denen an- sch1icßkn, welchc jreu z11Kai1'cr1111d Reich stehen, fie müßten den 111111115111 Reqicrungen zur Durchführung ißrcr auf das Volkschbl (Jericbteten Abfichten dir Hand birten.
21er nichts von alledem gesch1ebt_1*011 Skike dec sozialdsmokra- tischen Führer. Fsindieliger und gebä1sig€r als jc 1511118211 0? 0113211 die Frkunde der Ozdnunq. Ihr 101101an Auftrcten ratseffrlt die Leidenschaften ihrer unbksonnenen, 311111 Tbril 11011) pol'itisck) 1111k61f21'1 (Gefolgschaft;deri11nere Friedm dcr Staatsgcsellscbakk ist auf das ErnstliÖste bedroht _ „
Tiefe auffällige Erscheinung bewcixt unkmderleaiick), daß 17: andere Ziele detfolgen, als die vor0esviegcitcn. Dic angebiickyo Fürsorge für das Wohl der arbeitenden „(117111171 ?.irntc ibncn 11111.“ „115 Mittel zur Gewinnung der Herrscbaft über dis Voiksmqkikn.
Jcßt ist ihnen ric1e§ Mittxl aus 11:11 Händcn genommen. Der redlicbc und besonnene Arbeiter 111111“; jekt erkcnnen, 1110 cr scine 111051511 Freunde _111 suchen bat; er muß s1ch von denen, die 15111 nur glcißcnde Worte und leere Versprechungen zu b::ten 5311111, ab: und sein Ver- trauen denen zuwenden, dic_ ibm TWten statt der Worte, seärnsreiche Einrichtungen statt trügeri1chcr Glückstrzäume darbieten.
Die Führer der Sozialdemckra'en fühlen, daß 151120 der Boden unter den Füßen wankt, und darum vrrliercn 01, 111112 die nrucsten Auftritte im sääxfischen Landtage und in Waklrersammlungcn beweisen, aUe Laffung und Vesonnenbrix.
urch den Eindruck der Kai1crlicken Erlaffx sieht 0:1) die So1ial- demokratie jcßt crnst„bedrangt; tbr: 901111 Dajeinsbcrechtigung ist in Frage gestellt. Sie führt jetzt einen Vcrzweiflursskamvf. Hierin liegt die Gefahr des Augenblicks. Dcébalb 1111117211 alle Freunde der Orbdnung und dcs bürgerl1chen Friedens Trou gegen fie zusammkn- ste en.“
Der „Hannqversche Courter“ be1pricht im Hinblick auf die Wahlen die Stellung der Parteirn zu den sozial- politischen Fragen und zu den Kaiserlichen" Er: lassen: . ..
„Es kann_darüber kern Zwatsel sein, Uf; der Reichstag, der morgen z11m ersten Mal_ auf die Dauxr von _fünf Jahren gewählt wird, we1entlich zur_Lö!un? dieser (soztaipoliti1chen) Fragen bcrufm sein wird, und daß dre Ent ck)e1dungen, Welck? er darin trifft, von größter Tragweite für den inneren Entwickelynngrozeß der Zustände unseres Vate_rlandes_ sem _werden. Wie kehr das große soziale Problem_ zu emxr Löjung drangt, haben die Y_orgänge des lcßten I.:hres zur Genug: gezetgt :'daß etwaskgefcbe'ben muß, 111 der allgemeine Eindruck, ein Gefühl, dcm Nzexnand'ßa) entztebxn Fann, Durch das bochberzige Vorgehen unseres Kglsers Ut der Stem ms Rollen geratbcn, es giebt nur noch ein Vorwarxs auf diesem Wege; Ueberal] von aUcn patrio- tischen Heuen smd _dte Katfer11chen Erlane mit Bégeisterung begrüßt worden. Naturgemaß sind 111 denjelben ebenso wie in der zur Eröffnung des Staatkratbs grbaltenen Anspracbe die groß. arti en weitscbauenden Jdexn. d1e woblonenden Abfichten des Kaijgers nur in großen Jagen und Umrtssen angedeutet worden;
Aufgabe des neuen Reichsta es wird es sein. diese Ideen mit 513111!) und Blut zu umkl den. in die Gestalt von Ges en zu bungen, durch welche die edlen Bestrebungen des Kaisers m en werden. Wer immer sich zu dem Programm bekennt, das der Kaiser enttyorfen, wtrd sich jetzt bei den Wahlen, ebe er ficb entscheidet, gewissenhaft zu fragen Hubert, von dem Kandidaten welcher Partei er amfebesten erwarten darf, daß er entschieden auf dem Boden dieses Kmserlicben Proaramms stehe und Alles dranzuseßen entschlossen sei, damit es zur Wahrheit Werde. Bei näherer Betratbtung läßt fich leicht erkennen, daß die verschiedenen Parteien eine sebr verschiedene Stellung zur Sozialpolitik einnehmen, und daß keinestpegs von aUen eine gleich freudtge . und eifrige Förderung der Kaiserlichen Absichten zu erwarten ist. .
Am alle_rwemgsten gewiß läßt sich das erwqrten von den Sozial- demokratxn, ybiyobl sie fich rühmen, daß gerade von ihnen die An- regung fur dtegn Außficbt gestellten arbeitecfreundlicben Maßnabmen auSgegangen set. Erne Partei, die Alles, was für das Wohl der arbeitenden Kiasssn geschieht, nur als unzulängliche Abschlags- zahlungen 'bez'etckynex und je mehr man bewilligt, desto mehr fordert, eine Natter, dre m tbren leßten Zielen auf den Umsturz der gesell- schaftltch_rr1 und staatl1chm _Ordnung ausxzebt und die zur Erreichung dieses Zwlcs den K_laffenbag predig_t, eine solche Partei wird nimmer offen und ehrlich dte Hand zu geyetzgeberiscben Maßnahmen bieten, welche die Arbeiter ' _11111 der heutigen Ge1ellschaftsordnung aussöbnen und den Frieden 1w11chcn den verschiedenen sozialen Ständen bewerk- stelligen soll. Wxnn erst den Arbeitern die ganze Tragweiie der KaiserliÖcn Jnittative voll_znm Bewußtsein gexommen sein wird, wenn sir ersk die segexdretchen Folgg _der demelben entsprungenen Geseße an sich e_rlebcn und anch die Sozmlreform, wie sie in den drri großen Verjichkrungsgeseßen medergelegt ist, iöre Wirkung volk ausüben wird, kann werden, so vertrauen wir, auch die deutscben Arbeiter in ihrer großen Mehrheit emsebcn, wv ibre wahren Freunde find, und fiel) los1agcn von dcp wztaldemokratiscben Jrrlebren und Trug- bildern und zu ciner nanndlen, monarchischen Arbeite1partei fich zusammsntbun, dir in grxeßltckpen Bahnen„ unter.?lnerkennung der qesell-"cbaftiickxkn und staatlrben Zustände, wte fie bUioriick) geworden, das Wohl und die Jntsrxffrn der deutschen Arbeiter vertreten; von einer solckxcn Arbciterpartet 111 eine fruchtbare Förderuna der auf das Wohl der Arbeiter 11crichtexenBestreb1xngen zu erwarten, nicht aber von der internationalen Gc1e111chait m1t dem 'Ausland liebäugelnder élembagogen, dic fick) und ihrer Gsfolgschaft d1esen Namen beizulegen *e re en.
Was 111111 die Stelwng dcr übrigenParteiep zu den Kaiserlichen Erlaffen und der E?ckozi.1l1wliti.= angeht, io Hat ja ein Thail der frei- smnigen Presse diese Kundgebungrn mit Grnugtbuung begrüßt, ja sogar mit köstlicher Naiverät bebauwtex, der 'Kaiser mache fich ießt eigentlich nur zum Voüitrecker aller freifinmgcn Forderungen. Und wenn man die Stimmung drr Freifinnigen im Lande in Rechnung ziebt, so wird man fich dock) wohl der Hoffnung hingeben können, daß wenigstrns ein Thlil der Frrifinnigen geneigt sein wird, auf dem Gebicte drr Sozialpolitik mit den übrigen Parteien eine Strecke Wegss zuyammenzageben; dageaen können wir uns der Ueberzeugung 11ichrcrwebrsn, daß für die bauptsäÖlichsten Führer der Deutsch- frei_fi11nigeu die Unterstützung der Arbeiter1chußgcscxxgebung, wie fie im Retcbstag beantragt war, nur agitatoxischen Zwecken diente und Sache der Parteitaktik war. Die ganze Haltung der freifinnigen Partei früher und jetzt beweist, wie wenig gcrade auf die Freifinnigen bei 0111er großangclrgten, umfaffcndéy Sozialpolitik zu rechnen ist. . . . .
Cs fiUd wicdcr die KarteUparteien, bei denen die Regierungen ibrc Hauptßüße suchen und finden werden, Wenn es fich um die Ueber- fßbrung 0.1“ Kaiserlichen (811118: in GeseßsSgestalt, um die Aus- fuhrung der sozialpolitiscben Abfichten des Reichsoberbauptes handeln wird. Was namentlich die Nationalliberalen angeht, so darf _“ im Hmblick auf manch; gegentheilige Behauptungen in der gegnerischen Preffe _ mit 00er Bestimmtheit erklärt Werden, daß di.- edelmüthi- gen Entschlüsse unseres Kaisers in den nationalliberalen Herzen ein lautes Echo freudiger Zustimmung gefunden haben. Wir er- haben bkrccbtigte Einsprache gruen ric Untersteüung, als ob die nattonalltbkrale Partei nicht voll und ganz zu den Kaiss1lichen Er- laffen _fick) bekennte; ebenso wie fir fich ?rcudig zu der BotéÖastKaiser Wzlbelm's 1. 11011 1881 bekannt und in kaäßbeit dersel 611 an den ?oz1alreformatdriickI-en Geseßen in entscheidender Weise- mitgewirkt rat, ebemo wxxd fie fick) mit aller Hingebung der Aufgabe widmen, welche 01? Karierlicßen Erlasse den Vertretern des deutschen Volkes vorgelegt haben.“
Zu denWahlen schreibt die „KarlSruher Zeitung“:
„Wie. Parteien zeigen fich bestrebt, die wenigen Tage bis zum Wabltxrmm naz'.) Mögkicbkeit „111 benuscn, um den Kreis ihrer An- barzger zu errvcitkrn die noch Schwankenden auf ihre Seite berüber- zuzteben und die Lässigsn zur Theilnabme an der bevorstehenden Wahl zu ermuntern. Dabei bildet 1?! einen bezeichnenden Zug der dieImaligcn Wabébewsgung, da?; die dem Bunde der xtaatScrhaltepden Partsien feindliä) gegsnüberstedanden Elemente 11:1e Ammffe nicht gegen da§jenige Wsrk richt€n, zu drffen wirksamer Förderung in gemeinsamer Arbeit mit den deut1chen Regierungen die gemäßigten Parteien fiä) ver- bunden haben, sondern daß fie durch 0119111111112 Klagen und Be- sch1wrrden über rsaktionäre Bestrrbungrn, 21111112er110 der Volks- la'irn und durch äbrxlicbe Schlagworte 10010111 die Eigentliche Be- damng _der „ bcvormebendcn Wahl, wie das Kompromiß der r-xgix-r1111zdsrxundlicben - Parteien in ein falsches Lick): zu s1c111'11 vechken. _Gegcnüber diesen Versuchen, den Schwer- punkt der _ Wahlstage zu Verrückrn, dürfte doch wohl ein Hinweis 71111, den, wirklichen Charakter der Wahl am Piave sein. Die 1oztalpolttische GUCZZJSÖUM, zu deren Unterfjüßung die natwnalen Parteien fich bereinigt haben, ist so Wenig reaktionär, daß fie vielmehr einen emmmtcn FortsÖrirt und eine bahnbrechende Neu:“rung in der sYaJtliÖLn Fürsorge für das Wohl der Nation bildet; joweit dabet uberhaupt 0011 einer Vermehrung der Volkslasten die Rede Fein kann, würde eskficbkkocl) nur um eine solche handeln, die dem Wohle der arbeitrnden 5111111111511 © 11 1 e kommt. In dem Vorder- grxwre aner, gescßgebertickpen Problexne, di? dem nächsten Reichstage bc1chieden sem 1116080, 111-111" d1e Aufgabe, den inneren Yieden zu erkalten und Burascbajten “sur s11n_e Dauer zu schaffen. elingt es, von dem inneren Frieden de? Dsut1chen Reichs die ihn bedrohenden Gefahren abzaweyden. so wtrd diryrs Ergebnis; allen Parteien zu Gute kommen, dle nicbt offenbar den 1111111115“, der bestehenden Ord- nung anstreben. Deshalb „konntey auch die ?taatSerbaltenden Parteien, unbesÖadet ibrer Selbttandigke11 und ohne irgend einen Punkt ihrer Pro ramme pretszugcben, zu_ einem gemeinsamen Vorgehen bci der _ah1 gelangen; wie dre Erhaltung des auswärtigen Friedens, dre 1111 Jahre 1887 den Abschluß des Kamas herbei- fübrte, fo ut auch d1e Erbaltqng des innern Friedens eine Aufgabe, die ein Zusammenwtrkcn versch1edener Parteien sehr wohl ermöglicht. Wir glauben auch, daß d1e„Vestrebungen zur Lösung der sozialen Frage, an .welch1r dre gemaßigten Parteien im Einklange mi! den verbündeten Rxgtcrungen zu arbeiten bereit und entschlossen sind. die 119112 Sympatbw des deutschen Volkes findet. Als ein Beweis hierfür gilt uns eben der Umstand, daß dtx oppositionellen Parteien es nicht w en, offen einzugestehrn,wo_rauf e_s bet den bevorstehenden Wahlen in ersterL nie ankommt, undd1eA1-sme1k1amkeit der Wähler von dem Kernpunkte der Wahlbeweguug (1511114111011 suchen; aber das dürfte nicht gelingen. Zu der äußeren Stärke Deutschlayds muß sich die innere Stärke geseüen, die in der C1xtracht Aller, 111 der gleichmäßigen grrechten Fürsorge des Staates f11r alle Klasen der Bevölkerung wurzelt. u diesem Zwecke will dte Gefeßgebqu 111 der Fürsorgx für das obl der Arbeiter so we1t geben, 015 1,111 Rahmen der bestehenden Staats- und Gesellfckoastsordnung mogltcb 1s_t. Hierzu den verbündeten Regierungen die erforderliche Unte tußunthn Reichstage zu verleihen, haben die gemäßigten Partuen 1ch vere1n1gt,_und fie in den Stand zu | en. dieser Aufgabe gerecht zu werden, ltegt in der Hand der Wählerstba *
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Centralblatt der Bauverwaltuna. Herauögegeben im Ministerium der öffentlichen Arbeiten. Nr. 7. _ Inhalt: Amtliches: Personal-RaÖricbten. _ Nichtamtliches: Eine neuere Anordnung von Eisenbalkendecken. _ (Zaus Giesecke in Neu- brandenburg. _ Die neuen Hafenanlagen bei luis. _ Erweiterung des preußischen Staatsbabnneßes und Anlage neuer Eisenbahnen untergeordneter Bedeutung. _ Beitrag Fur Lebte _vom Fachwerk, _ Ver iscbtes: Preisbewerbung um Entwürfe für die Trinitatiskirche in Redden. _ Hamburg u,nd sein! „Bauten. _ Deutsche natürliche YUZ eine in Bezug auf rbre Festigkeit und physikalischen (Eigen-
a en.
Eisenbakn-Verordnungs-Blatt. Heraußgegeben im Königlichen Ministerium der öffentlichen Arbeiten. Nr. 6. _ Inhalt: Allerhöchstes Privilknium Wegen Ausgabe von 1 200000 „44 viereinba_lbprozentiger Anleibsscbeine der Bröltbaler Eisenbahn-Aktien-Gesel]!(baff. Vom 20. Januar 1890. _ Erlaß des Ministers der öffenjlicbcn Arbeiten: vom 7. Februar 1890, betr. Statistik der Güterbewegung.
Entsäxeidungen des Reichsgerichts.
U'nic'r Waffentraqen im Sinne des Sozialistengeseßes ist. nach cmcm Urtbetl des Reick§gerichts, 1 Strafsenats, vom 12 De- zember 1889, das Tragen einer Waffe zu verstehen, jrobei die Waffe ibrer Ergens'chaft als Waffe Wegen _ und nicht bloß des Transports wegen _ gefragen wird; unerheblich ist hierbei drr Um- stand, daß dte Waffe lediglich innerhalb des Privatbestßtbums des Trägers getragen wird. *
Statistik und Volkswirthschaft.
Zur Lage der Montan-Jndustrie.
Der erfreulicbe Aufschwung der Mozltan-JndUsirie 1111 RM.- Bez. Münster hat fick) im leyten Viertxllabke UVÖ JSsYLkAer- 10daß die Gruben und Eifetrverke dcn Auftrczgen V1811ach ntckt„mcbr„zu genügen vermochten. Dementsprechend zetgen Kohlen- "de E1sepprerie eine noch immer steigende Richtung„und w„1rd daber 1ume1stmtt zufriedensteÜenden Uebersckpüffen gearbsttet; Pte anztltch vermerkten Koblenpreise dürften durch die tbaifazhltcb erztrlten "Vrrkarxfs- preise noch überholt werden, rrobet 1ndeffen zu"berucks1chttgen ist, daß die Zechen fait durchwrg ihre Yorderung ver- tragsmäßig zu den niedrigm Pretsen des orxabkes ver- geben baben und darüber hinaus nur sehr gérinqe Koblenmengcn ab- zulaffen im Stande find. DiekPrcisstetgeruna kommt somit zum größten Theil den Zwischenhandlern 11; Gute. Bei dem Auf- schwungs fast sämmtlicher Gewerkßzweige, bexondcrs der Eisenindustrie, bei dcr Lage der Produktionsverbältnijse des Auslandes im Bergbau ist eine westerc günstige Cntwiékrlung unserer Montanindustrie wahrscheinlich. Untcrßüßx wird diese Ent- wicklung durch_ das in letzter Zkit_lebhaxt zu Tage tretende und vielfach yclwn durchge1übrte Bestreben, durcb Vereinigung, Ankauf u. s. w. der einzelnen BerJWersgcreckytsame größrrc und kräf- tigere Betriebs: resp. Verwaltungsrinbxitonzu bilden. Hierdurch wird naturgemäß ein rinbeitlickorres und bcstimmtcres Auftretcn dsr west- fälischen Koblenproduzcnten dcn Abnehmern und übrigen Koblen- märkten gegenüber ermöglicht und in Zeiten des Preiérückganges der
"Preisscblcuderei vorgebeugt, Welche bisher den Westfälischen Stein-
kohlenbergbau beinahe zum Erliegen gebracht hat.
Zur Lage der Landroirtbschaft.
Die günstige Ernte des letzten Jahres hat, wie uns aus dem Re- gierungsbezirk Trier geschrieben wird, in Verbindung mit den er- höhten Vieb- und Kornpreisen die Lage der läpdlicben Bevölkerung zwar zu beffetn, doch die wirtbschaftlickpcn Schäden, welche aus den vielen vorhergegangenen wenig befriedigenden Ernten hervorgegangen find, nicbt ganz zu beseitigen vermocht. Im Allgemeinen ist indeß Wahrzunehmen, daß der Landmann seit dem [rßten Hsrbst mrbr Baar- mittel in Händen hat wie in früheren Jahren und zur Abtragung von Schulden im Stande ist.
HandfertigkeitsUnterricht.
Die Anregung zur Einführung des sogenannten Handfertigkeits- Unterrichts als eines Wohlgerigneten CrziebungSmittels für Internats- anstalten Haben, wie aus Narben geschricben wird, bereiFS mehr- fache Erfolge aufzu1veise11. Zn der1taa11ichen Erziehungs- und Befferungs- anstalt Steinfeld ist außer den dortscksonfeitlanger Zeit betriebenen Handwerken neuerdings (111111 die K'orbßccbterei eingksßbrt worden. Im Oktober hat die Verwaltung des städtiicben Watscnbauscs zu Eupen die Einführung des Handfertigkeits-Unterrichts angeordnet. Nachdem die notk)1ve11digen Gerätbe Werkzruqe und Z,)?aterialien be- schafft worden, ist mit der Untrrtveiftmg in Papparbetten der Anfang LLYaiFt worden. Der Unterricht wird Von einsm Buchbindermeister er? e t.
Woblthätigkeit.
Der Kaufmann A. Schröder zu Tglgte (Lgndkreis Mßnster) hat aus eigenen Mitteln eine Suppengtytalt Fur auéwarttge Schul- kinder eingerichtet, in welcher zur Ze1t 30 Kmder verrfiegt Werden. Eine ähnliche Einrichkung ist auf “Unordmwg der Oberm des Er- ziehungsklosters in Freckenhorst (Kreis Warendorf) getroffen; bier wtrd 20-30 armen Kindern täglich unentgeltltck) em War'mks" Mtttgg- essen verabreicht. In der Gemeinde H'erbern (K1e1sLudtngbau1e11) ist durch Schwestern von der Barmberztgkeit „aus" dem Mutterhame Heiligenstadt eine ambulante Krankcnpflege etngxfubrt worden. Jg Ochrup (Kreis Steinfurt) hat der Kommerz1en-Ratb" Laurenzabet Geiegenbeit seiner silbernen Hochzeit 15 000 „ja x_ur Grundrrng emer Wettwcn- und Kaisenversorgungskaxse„ fur d1e Ange- stellten„seines Werks und 35000 „74 zur Unterstuyung sxtner AsrÉexte: bei Geburts-, Heiratbs- und Sterbefallen gr 1 te .
Die Bestrebungen, welcbe darauf gerichtet sind, den heranwachsenden Töchtern der bäuerlichen Bevölkerung und der Arbeiterberölkerung, welche im elterlichen Hause feine genügende Anleitung f(rr die Ver- richtungen des Haushaltes empfangen, diese Anleitung 111 Haus - halt ungsschulen zu geben, haben im Regierungs bezirk'Aach en sch9n seit Jahren Anbänger'und Förderer gefunden. In St. Vttb, 1111 Kretse Malmedy, besteht schon seit mehreren Jahren eine solche _ von _dem Aachener Verein zur Beförderung der Arbeitxamkeit mit erbebltcben Zuwendungen unterstüßte _ Anstalt sprziell iir Bauerntöchter. Eine ähnliche Anstalt in der Stadt Aachen läßt sich besonders dre Unterweisung der 'ungen Fabrikarbeiterinnen angelegen sein.
In Düren Haben neuerdings, die Erben Oskar Schuoll dem dortigen vaterländischen Frauenverem Bebufs Grundung und Unter- haltung einer Haushaltungsschule eine Summe von 60000 ckck zur Verfügung gestellt.
Kongresse.
Am 24. Februar tritt in Berlin der Deutsche Landwirtb- schaftSratb zu seiner 18. Plenarversammlung" zusammen. Auf der TageSordnun steht namentlich die Berathung. uber den Entwurf des bürgerlichen efeßbuches. Am 25. Februar 1st 1111 Arch1tektenhause die 21. Hauptversammlung des Kongresses deutscher Land- wirtbe, welche unter Anderem über das Gendffenschafwgese beratben wird, und am 26. in demselben Lokal dre 15. Genera - versammlung der Vereinigung der Steuer- und Wirth- scbaftöreformer, welcbe Rentengüter und Reform der dtrekten Steuern in Preußen auf ihre TageSordnung gesetzt hat.
Umfang und Geschäftöergebnisfe der bestehenden Post- “ sparkassen im Jahre 1887.
Dem in Nr. 44 des „R. u. St.-A.“ erwähnten 35; Geschäfts- beriÖt des britischen General-Postmeisiets über die ex) ltscben Pyst- sparkaffen ist auch eine sorgfältige Zusammenftelluna _u er alie w_1ch- tigeren Verhältnisse in den Postsparkaffen anderer Lander betgefugi, welche fich auf das Jahr 1887 bezw. 1887/88 erstreckt. Wir entnehmen derselben folgende Uebersicht (die dem Namen des Lgndes 1n Klammern xeigxfü t)e Zahl bezeichnet das Jahr der Errtcbtung der Post- par 11 e :
„aut- ' 1111.
haben (em
1- miau ende stattgebabte Pos 11 f Eine Rück-
Spar- POÜ'SPÜ" zahlungen zahlungen 11- s- w. stellen bücher in Tausend Mark “? '
Staaten
G amm“ Zmsen) 111 09 Tausend Mark
00 Q" (»
Niederlande (1881) . 1 164 169 027 12 739 9 348 1 Belgien (1870) . . 624 542 057 91 991 77 875 183 099 Frankreich (1882) . 6 712 979 597 115 509 94 003 178 816 Ztalicn (1876) . . 4 237 1 570 840 127 534 117 000 192 188
esterreiCb (1883) . 4 356 597 708 29 959 26 646 25 425 Unaarn (1886) . . 2 982 110 939 6 091 4 647 4 283 Schweden (1884) . . -- 152 004 2 108 1 314 3 347 Großbritannien und
Irland (1861) . . 8 720 3 951761 330 719 293 606 1079 481 Canada (1868) . . 433 101 693 30 889 30 056 82 756 Kapland (1884) . . 141 12 858 4 288 3 575 5 336 C7vlon (1885) . . 144 6685 _ _ 258 Indien (1882) . . 6 048 219 010 88 881 51 763 85 039 Neu - Süd - Wales
(1871) . 313 64002 21540 19977 30020
Neu-Seeland (1867) 283 79 724 26 243 23 648 36 262 Queensland . . . 113 39 780 18 887 18 298 28 520 Süd-Australicn . . 109 60 301 21002 21581 32 551 TaManien (1882) . _ 2996 824 705 920 Vichia (1865) . . 280 82 876 19149 17 296 28130
Der von den genannten Staaten gewäbris Zinsfuß beträgt bei Großbritannien und Irland 28, in den Niederlanden 2,64, in Vel- gien, Frankreich und Oesterreich 3, in Italien 31, in Ungzrn und SchWeden 3,6 0/9. In den Kolonieß dss Vereinigten Königreichs wird das Post-Spargutbabcn wie folgt verzinst: in Indien und TaEmanien mit 311, in Kapland mit 32, in Canada, Neu-Südwales und Victoria mit 4, in Neu-Seeland met 421, in Queensland und Süd-Australicn mit 50/0; von Ceylon liegt keine Angabe darübsr vor.
Außer Betracht Zelaffen 111 der engliscben QusUe sind die Post- Sparkassen Japans, errichtet 1875, die unter Mikwirkung der Post- ansialten tbätige StaatÖ-Spatkaffe in Rumäyien, errichtet 1880, sow_ie die in verschiedenrn kleineren britischen Kolonien vorbanenen Poyt- bezw. Staats-Sparkaffen, 11ämlich die Post-Sparkame von Helgoland, erricbtct 1883, die von Gibraltar, crricbjet 1882, 111_1_d die unter M1twi1kung der Postanstalten thätige Staats-Spmkane in Sierra Leone, welche ebenfaÜs im Jahre 1882 errichtet wurde.
Italiens Waaren-Ein- und 511119111191 im Jahre 1889.
In dem Bericht dxr italienischen Gencral-Zoüdiryktion iibcr dcn Monat Dezember 1889 find wie gewöbnlich auch summarisch: An- gaben iiber dm Handelsmrkebr Jtalisns im ganzen abgelaufenen Jahre 1889, verglichen mik dem Vorjabre, enthalten. Die M. .A. Z.“ entnimmt dem Bericht Folgendes: Der Gesammtwerjb ker eingeführten Waaren belief fich im Jakzrc 1889 auf 1390 679 788 Lire und überstieg denjenigcn des Vorjahres um 216078206 Lire. Der Werth der ausgeführten Waaren betrug im leßten Jahre 950475 905 Lire, d. 5. um 58541366 Lire mshr als im Vor- jahre. Hieraus ergiebt s1ch im Jabre1888 cin Ueberschuß des Einfubk- wettbes über den Ausfubrwerrb von 282 667 043 Lir1,i1n Jahre 1889 von 440 203 883 Lire; mit anderen Worten: der Ueberschuß der Einfuhr über die Aubfabr ist_im lrß1011fiof1enen Jabrc 11111 157.1 211101011611 gestiegen. Jndeffen in zu beachten, daß die Preise vielkr Waaren im Laufe des leßten Jahres eine nicht unwesentliche Erbö'yurg erfahren haben, welche für die Ausfubrwaaren auf 4,42 0/9, für die Einfuhr- Waarcn auf 2% berechnet wird. Unter Berücksichtigunß dieses Um- standes sind von dem GesammtmebrWertbe dcr Ausfuhr 40 179 588 Lire, von dem der Einfuhr 27 008642 Lire in Abzug zu bringkn, so- daß als reinkr AuIdruck der Quantitätßzunabme bezw. die Ziffern 189 066 564 (für die Einfuhr) und 18361778 (für die Ausfuhr) an- zusehen smd. Die Nahrungsmittck haben im [eßten Jahre zu drm Einfuhrwerthe vqn 216 MiUionen nicht weniger als 791; Millionen beigstragcn, u11d1br Anxbeil würde sich noch höher gesteüt Haben, wenn nicht das ausländiyche Getreide, welches dieHälfte des genannten Wertbes darsteÜt, einen PreisfaU von etwa 10 % erlitten hätte, Wenn die Staatskaffe durch die Foklsteigerunxx einen Vortheil gehabt hat,io i1t das Verbältnißsür die andwirtbscbaft offenbar kein 9111111111113. TroZ der Zollerböbung ist die Getreideeinfubr von 669 789r im Jahre 188 aus 872 743 r 1111 Jabra 1888 gestirgen, was an ZoUeinnabmen über 10 Miliionen ergeben hat. Dergleichen ist die Einfuhr der geringeren Cerealien, namenxlicb des Mais, ebenso des Reis, be- trächtlich gestiegen. Dasselbe gilt von den Kolonialwaarcn und in geringerem Grade vom Bier, dem Sprit und dem Olivenöl. Be- treffs dcr Spriteinfubr, Welche durch das neue Gcseß über die Sprit- fabriken eine plötzliche und starke Vermehrung erfuhr, ist zu be- merken„_daß die italienische Fabrikation bereits, daran ist, der ausländtjcben Konkurrenz Schritt xür Schritt den Boden wieder ab- zugewinnen. Die geWerblicben Rohprodukte zeigen eine Er- höhung des Einfuhrwertbes um 117 MiUionen. An den vier Hauptartikrln: Baumwolle, Seidenkokons, Robseide und Kohlen alikin wurden 1889 für 81480259 Lire mehr eingeführt als im Jahre1888; doch entfaüen davon 11_ur circa 481; Millionen auf die quantitative Vermehrung, der Reyt auf Preissteigerung der Waaren. Auf eine steigende Entwickelung der italienischen Yapier- fabrikation deutet die erhöhte Einfuhr von Holz- und Stro masse, w„elche im leßtcn Jahrzehnt von 6000 auf 10 000 Doppelcentner ge- sttegen ist, sowie die fast zu Null gewordene Lumpenausfuhr und der tmmer wachsende Papierexport.
Kunst und Wissenschaft.
„ Jm Königlichen Kunstgewerbe - Museum hat am Dcenstag d1e Ausstellung der Gruppe 7111 der Stoffxammluncx be- onn_en. Dxeselbe enthält die Teppiche zumeist älterer orientali1chcr “ rbett. Dre betreffenden Vorträge wird am Sonnabend, den 22. Professor Dr. Lessing, am Donnerstag, den 27. Abends Dr. Alfred Meyer halten. Mit dieser Gruppe schließt am 2, März die am 2. November 1889 begonnene Ausstellung der TeZ-tilarbeiten. _ Zu gleicher Zett smd auf Befehl Sr. Majest t des Kaisers und Koyigs zwei Prachtsättel mit vollem Reitzeug, ein Geschenk Sr. M_a1est_at des Suit ans, im Lichtbofe aUSgesteÜt. Dcr Herren- fattel "tft m europäischer _Art gehalten und mit dem Reichswappcn geschmuckt, der Damensattki in reichem Goldbrokat gearbeitet.
214: Vom 15. Oktober bis 19. November v. I. ist in Bitburg- welches in röxnischer Zeit eine Hauptstation an der Trier-Kölncr Stra ? war, dre römische Ummauerung dieses Ortes untersucht und 16 auf einige unkte festgestellt worden. Es ergab sich, dax; diese Ummauerung w e die früher in Neumagen und Jünkeratb unter- suchten als eine befestigte Straßenstation anzusehen ist, und daß fix, in Technik und Bauart den genannten Befestigungen gleichend, wre diese 111 der eit Diokletian's oder Constantin's erbaut wordrn ist. Dte Römertraße zieht von Norden nach Süden mitten durch dte Befestigung. Leßtere bat eine ovale Form und im Innern von Norden nach Süden eine größte Ausdehnung von etwa 160 111 und von Westen nach Osten von 132,60 m. Die Mauer ist 3,80 m breet und mit 9,60 bis 10,20 111 Ltarken Rundtbürmen versehen. Außer den Tboren m1'1ffen 14 Tbürme vor anden gewesen sein, von denen 12 in größeren oder klemeren Resten festgestellt sind. Hiervon ergaben sich 3 Stuck als Hohl-
tbürme, für einen_4, wird die gleiche Anlage vermutbet, während die übrigen Tbürme Volltburme ßnd. Am Eingang und Austritt der Römer- straße_ 71111; der Befesttgung lag je ein Thor. Das nördliche ist fast vonstandtg zerstört und von dem südlichen ist nur ein Theil des einen Tborthurmcs erhalten, welcber wie die Tbortbürme der porta. 11th- m Trter nacb Außkn halbkreisförmig übcr die MauerfLucht hervor-
noch ungewöhnlich gur erbglten, indem sie, auf d.r Westseite des Ortes 111111 Tbe11_fre1l1ch 111 mittelalterliche M uern verbaut, noch v1el_e Meter hoch 1111er dcn1_Erdboden emrorragt Ind auf den übrigen Setten gletchfalls 1181110111161]? noch hoch aufsteht und fair allenthalben unter derOErde erkZaltenPt't. .)?
_ as von em rinz-§ egenten von Ba ern etiteie Armec-Denkmal_ für die Fxldberrnbaile in I)iünckHeLfisb der M „.A. Ztg.“ zufolge, von semem Schöpfer Ferd von Miller tn Tbon lebensgroß vollendet wordrn und wird nun in Gips
büllung des Denkmals dürfte bis 12 2115111891 (711 Geburtstag dss Prinz - Regenten) oder 28. Juni 1891 (21) jäbriger (He- denktag des Trurpéncinzugs in Miincben) entzsgsngescben werdsn. Das Denkmal bat 9302111151r 01111 111"th Hülksmodeu eine Verändkrnng dadurch erfabrrn, daf; dic driikk 1110111111113 Fichx, dis Figur drr berau1vachscndcn_Generation, 1.1 We.;éali 10111, 11111 dan 111ä-Jbtigrn Emdruck der Hauptfigur. des mit 111180011"an Hslm 1111711100 Kriegers
wslcher mit dem Schild in der 910111111 1111 Frisdsn 120111711111 und“ den, Eindruck dér Fi,;ur dcs Friedsns111111(1111111111111113111,sowie daI “Z“ymbol der Kraft des Volks, cinen zu den Füßen“ («„-21 1111111er und des; Friedens Yacbrndxn Löwen, in größxrcm 1111113111.- bcbxmkrln 111 10011511. Der 5111ng 011111110111 dcr nsrvigen 8101.11 da.“; mit dem Löwxnknauf 0e7chm_ücktx nicbt entfalte'te Fßkd1skchs11 drr Armee ,]«1311 das SicgeO“k 11101, 18117111 und fiegcébewußt 111111 kk drm 171111172 111115011011, denn er 10111 das SÖWcrt zisbsn, 11111 denFrisxn1152111111011?» zu schirmen. Die Verkörperung 7388 7711116116510 cincr 1511311111bsld-xmvöiblicbenGkstalt ist 111 den 9113111111F0r111111rurchgxfiibrr Tir-(Iximmnxxköchcs Denkmals vom Marmorsock-sl bis 311111 Fabmcnkmwk 111 24 711112, dic Figurenhöbe des Krirakrs etwa 17, die dcs Fricdns 14 Fus? Die Fi0ur des Löwen 111111111: eine Länge 5011 4,70 111 cin. 'le-LH1'10U11111211101UTL des
1111110011611, Antike 1111er110411070 ('.-:eknigcndcn 7179111211110 hat in
seiner endgültigen Gestalt 11111 111111011101 und WM 11111ék 1111111 in (Haß
außgeführtcn Denkmälern 8111111111015 01.101 11111311.
__ Dem jün0st verstorbenen „112? T1chtcr wir als" Kanzclredner bocbgqeicrtcn Ober-Hofprsdix1cr Dr „11 „11:1 181101“ 1011, wie die „Magd. Ztg.“ mittbsilt, cin 111111115115 Dswkmal 10 Smttgart erriäptet Werdén. Die cinlcéténdkn Säxrittc smd [)en-its" geschehen. Dem Dknkmalcdmijé gehören dc; .61111115-2.1111111*11'r 111. 11011 Sarww, Justiz-Ministcr Dr. von Faber, 111:ch*cr.1l-Adj11!a11rdrs Königs, der Ober-Bürgermcister, dsr Obék'BaUkäik' 01. 11011 811115 1:11d zahlreiche andere bock) amgesehene 2.115111111 111. '
_ Dcr No:??Lax-diabrcr 111 2111111111 111th 111 dcr Geographi- schen Geskllsckzaft 111 Cbr11'1111110 .1111 18. Fcbruar 11111611 Vor- trag übrr die von ihm 1111001111 Nordwl - Errxdition. Er be- absichtigt, ein 105011115111 stark;; FFM; 1011611 311 11111111 11111 sjark ein- g1boge11e11 Ssiten, 11111 V0?" Ei.": 111.121 ".crdrückr, f011dsr11 ci1er gehoben zu Werden. Die Fahrt 1011 du:» da. ;“clxrdg- (211.113: geben, und es 1011 11er1ucht werden, 1111111124 ?.“! drr.“ 1*01[3»111d011€11giinstigen Strö- mung 1010811 11316 111601130 00:21:31; ::.1 1111111011 11110 1110111111531 bald die_ncu-fibirisch1nJ11sel11_:11 (::-„18:11. "11011 bier 111121 1011 die Wsiter- reiyr nach dem Nordpol 11:1:5xcsx1, 555111011111 drr Snom wahrschein- lich führe.
Handel und Gewerbe.
Die „Rhein. - W612
" __ „_ L*crirbm 110111 rb-cinisÖ-West- fal11chen E11e11- 1.1...
“' 1215111171111: Die (5,5«=1"ck„1;1'fts!age des
. ......111:1,; ist eine 11111101, 11:1 Uebrtgen aber fsstr und zuvcrsickxtlirkx. * .“ Vorgänge 111 6111115111d habén auf das r-xrlle Geschäft k.11;:.". ;?...11 1811111117"? 0111111111111, Die Vermuthung, daß die Verhältniss :.:-" _:1111 1111511155111 Markts, 111111 durcb Speku- lationsgeWäftc b-r:*-.*1.é.r:';.-., 11111 rorijbcrzcbkndc 11111 wiirden, hat sich bestätigt, denn in der (“1111 Work)? kat 1711 Markt in England sowie in Schottla11d fick) 11:1125 121.111 erholt. In 1111111111 Distrikten bat fick) die Marktlage 113: 3176112136 wenig 1116111811. Die Siegerländer Gruben sind in :?::r-xr Förderung begriffen. Dort wie auch 1111
Bcdarf fiir die 10211: 17:10 Viertel des Jahres meist gedeckt babén, 111911111111 jetzt 01:3. 1111 dem Bedarf flir dqs dritte Quartul an den Markt Z.;: :117111. Jm Luxemburgi1ch - Lothringiscben- ist gleichfaüs (1111128311392 bei unveränderten Preisen. Auf dem Roheisenmarkxc x'": ric Stimmung 111511, aber durcbaus fest. Die weniger [ebbach :'T.:*'1.1.;c 1.11 noch für ki'ilxk Robeisensorte zu einem Preisrückgange 1:11:30, 1111 &Hegcntbeii 1191101114111 011) sämmtliche Preise fest auf ibrem 1111111111 Zrandpunktc. Auch die i111Verbä11niß zu den Vormonatcn 111.11“ „“er-.Fr günstxge Statißik Hat das Vertrauen auf die gesunde Lage 112; 0111051115501“; nicbt erschüttern können. Die Lager- vorrätbe 5839111 011171115, obglsick) die Erzeugung _gegen die beiden Vormonats um 11:71 11 (“00 r zurückgegangkn ixt, eine unabme von nabe 300) 1 kräbrcnd 0121610711 im 110111111 Jahre, vers windend
haben. Die 1111112 dcr Mindererzcugung k11k1101200ch wohl in erster Linie auf dic KUWVÖLÜ dar Brennmaterialirn "]ow1e aus die Störung des BLttisb-I d111ch ällßkke Ursachen zuriickznxuhren sein. Eine Ab- nahme der Prcruktion zeigt fick) ba115110ch11ch" be_i Gießereiroheiéen und Tbou1:§c:'“111. (Es bleibt noch zu bemerken, ubrtg, daß, abaefe en von der ;;crixrxrx1mebme dcr Lagerdorrä_the, dre leßteren für fich be- 11ach11t1111n '“mk, da 1'1211ur einer 8- bis 911111111611 Produktion entsprechen. Auf dem ijzexieqmar-kt herrscht andauernd fxste Tendenz. Die Stabcii;);[«„xzjic 110.0 skst und die Werk; auf lczngkre Zeit Hinaus mit ).)[U'TTÖZM [*Jkk-(an_ AUÖ für Bandclsen ,ist die Stimmung unverändert *";1'1 Und zuwerficbtlich. Aenderuygen m den Preisen find nicht 51.1 111511111111; da j1doch__die Deckungßkaufe meist schon gemacht find, 1'0 krmmm 11crhaltn1ßmaßt§ 111111111 großere Abschlüsse zu Stande. Die G rrbblecbwalzmerke jmd obne Audnabme lebhaft beschäftigt. Dasselbe 111111111111 Feinble chwal_zwe rken zu 111„elden. Bereits Ende Januar batte drr Vsrband über die Hglfte' des vorigxabrigen Versands an Nufträzcn 51111871. Die Marktlgge zetgt eme feste Haltung, wenn auch die Press 791155811106) keinx stetgendßTendenz verratben. Die bis jeßt rorlichnkcn Amträge dürstenzausrctchen, um den Werken den Betrieb bis Enke JUN 331 7111391111, Fyr Walzdrabt, gezogene Drähte und Drabt"1i1'.'c bat 1ich dre Komunkttzr noch nicht verändert. In den Mg1ch111111fabriken, Etiengzeßereien, Bahnnxagenbau- MUMM 111 211128 beim_Alte11 geblte'ben. In der Metajjgjeßexej„ irc1jcll Gelbguß, ,1st_es sebr leo_baft„ troßdem nd die Preise ge- drückt und 111 kenxem r1chttgen Verhaltnis; zu den estebungskostcn. _ Drm AufnchSrath derZwickguer Bank in Zwickau wurde von der Direktion dte Btlanz und M Gewinn- und Vrriustrecbnung ;Ü; da:"? Jahr 1889 vorgelegt." Nach denselben hat fich das Geschäft iM rkxgangenen Jahre 1€bk gunstig entwickelt und ist die Bank von Verlusxen verschont geblieben. Der Abschluß ergiebt cinen Brutto- 0711111111 von 186 761 „ck und zwar auf Wechsel-Conto 56 229 «js (1858 48120 ckck), Effekten- und Sorten Como 21508 „jz (1888 20676 »“), Zinsen-Conto 37 055 „ss (1888 40 431 „FH), Provifions- 601110 70121 „sb (1888 47048345)- Jmmobilien-Conio 1077 „M (1888 6017 „M), verfallene antdende 21 „74 (1888 30 «ii), Eingänge auf höher abgeschriebene Forderungen 750 „ki Abzüglich der Unkosten in Höhe von 38 290 „,is- und Abschreibung auf Mobilien-Conto mit 1480 „r(- verblcibr ein Reingewinn von 146 991 .“ (gegen 122120 „77. in 1888), dessen Verwendung mit 7350 „ji zur Dotirung des geseßlichen Reservesonds, 19 688 „ck für Tantiömen an Auffirbtsratb, Direktion und Beamte, 23 953.36 zur Dotirung des Speztal-Reservefonds, 96 000 ckck zur Vertheilung eincr Dividende von 89/0 (4 0/o in_1888) der demnächst einzuberufendcn General- versammlung vorge1chla0en werden wird. Reservefonds und Spezial-
. weisungen auf 129150 „ck stelien.
Reservefonds werden fich unter Berückfichtigung vorstehender Zu-
svringt. Im Allgemeinen ist die Bitburger Römersesiung-
ausgeführt, um sodann in Bronze gegossen zu Wkkk-A. Der Ent“ _
“'.“5 111-1611 1111 WskcntliÉcn von der der _
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