Lt. mit Penswn- Rhein, Gen. Major und Commandeur der 44. Inf. meade. tn Genehmigung seines Abschiedsacsucbeß gls Gen. Lt. m1tPension, Blecken v. Schmeling, General-ngok und Commandeur der 9. Feld-Aet. Orig., in Genehmigung seiyes AbsÜiengesuches, als Gen. Lt. mit Pension, zur Dispofition gesteUt. 11. dem, Knesebeck, Sec. Lt. 35111 1. Garde-cht. 1. F.. der Abschied bewtlltgt-„ v. Trot„l)a Pr. L:. 113 811111». 515 1. Garde- Reats. 1. F., als baibmvalide mit Öenfion ausgeschiedcn und zu den Ofßzieren 2. Anfgcbois des 1- Garde-Lankw. Regis. übkrgetreikn. v. Barbvz_Haupku1-, Und Comp. Chef vom 3. Garre-Gren. Regt. Königin Eluabetb, mlt Penfion der Abschied bewilligt. v. Stein- berg, Sec. Lt. 110111 1. Garbe-Feld-Art. Regt., Brink, Sec. Lt. vom Inf. Reat._Prmz Friedrich Carl von Preußen (8. Brandenburg.) Nr. 64, ausgesch1e_rcn und zu den Res. Offizieren ihrer Regtr. über- getreten. SÖefser, Major und Abtheil. Commandeur vom Feld- Art. Regt. Geyeral-FUDZZUJWLFÜU (2. Brandenburg.) Nr. 18, in Genebmtgung feines Abschredögejuchs, mit Pension und der Uniform des Feld-Art. Regts. ron Sckarnborst (1. Hannov) Nr. 1015111 Diép. esteyt. Bunge, Öaupim- 1,- D;. zuleßt Comp. Chef im 4. Ober- ch1e1. I1-1. Regt. Nr 63- mrt semer Penfion dcr Abscbicd bewiUigt. v. Menaerébausen, _Sec. Lt. k 111 suits des Magdeburg. Hus. Regis. Nr. 10, ausgeicbieren i_md zu den Res. Offizieken des Regts. überget_reicn. v. Witzendorff, _Pr. Lt. vom Kür. chiment von Skykllß (Magdeburg.) Nr. 7, mn Penfion b-r Abschied bewiuigt. Frhr. v. R1chtb018n,„ Major und etatSmäß.StabSofßz-. kes Tbüring. Yun chté. Nr. 12. 11111 PeUs'ton und der Uniform dks Hxs. Regis. önig W1lbelm 1. (1- RKM.) Nr. 7 der Abschied bewiUigT. Frhr. v. Ham1ne1st_e1„n-Ge§mold, Sec. Lk. vom Tbüring. Hus. Regt. Nr. 12, ausgewbieden und zu den Res, Offizieren des Reads. über- aetretcn. v. Elpons, Scc. Lt. vom Gren. Regt. (Graf Kléist von Nollendorf (1. Westprepß) Nr. 6, Plodowski, Hauptm. und Comp. Cbkf v'om 3. N1_cd2rsch[?s. Inf. Regt. Nr. 50, mit Pcnfion und der RegtmentI-Umform, der Abschied bewiUigt. Kühne, Second-Licmenant vom Schlefifcben , Füsilier-Regjment Nr. 38, ausgescbisdcn und zu 1111 Ref. Offizieren ?*es Regts. übergetreten. v. Marquardt, Hayvtnx- und „Comp. Chef vom 3. Oberschles. Im 91th. Nr-„SL, m Gcnkbmtgung seines Abschicd§gesuchs, als Man): 11111 Pxnmon an der Regts. Uniform zur Disp. gestelit. Graf v. Blanken1ee-Puckler, R1ttm. nnd Escadr. Chef vom Hus. Next. von (“;-41711 „(1. Sckxlcs) Nr. 4, mit Penfion und der Regis. Uniform der_ Ab1ch1éd _bew1l11gt. Frbr.„v. Stenalin, Haurfm. 11115 Comp. (Chef 1111111 Ins Regt. Grcxf Bulow von Dennewitz (6. W211- 1ä1.) Nr. 55,_ 111 Gencbm1gung seines Abschiengejuches. mit Penfion znr Diév „112112111. 11 Forsll, Harzptm. und Comp, Chef v. Niem- rbein. FTU. ngt. Nr. 39, als Maxor mit Pension 11115 der Regis. Uniwrxn, Co 1121, Scc. Lt. vorn 2. Westf. Feld-Tlrt. Regt. Nr. 22, Mun kcl, Pr. Lt. 179111 Inf Régt. von Goebm (2. Rhein) 5111.28, als Hauptm. m«t Pcnfion und der Armee-Uniform, dcr Abscbicd be- wiUizxt. » Necraard, Pr. Lt.. Vom Großberzogl. Mkcklenbmg. (Grén Rost Nr_ 89, _untcr Entbmrung von dem Kommando als Ordxni1a11z-O1s1111r_b;1 kes Erbßtoßherzqgs vvn Mecklenburg-Stxejjß 516151113711: Oohxt, als Halbmvalrde mit Pension außge- schi»dkn und zn den Offizieren der Landwebr- Infanxerie 2, Aufgxbots überactreten._ 1). Hagen, Sec. Lt. vom 2 Hannov. Inf 1111.21. Nr. 77, Oe1ierreich, Hauptm. und Comp. Chef vom 1.N:1ff.111. Ins. cht._ 811. 87. als Major mit Penfion und dar Next?) 1151191111. Rit1ert, Hauytm. und Comp.Chef vom 261521";- berzosi. Ven. J111. ngt.((ch1oßberz991 Nr. 116, mit Pension Und der RWE. Uniform, der Absä-izrd bewtlligt. 11. Heyden, Major a. D., 3111th im 2. Thüringixckzen Jnfanterie-Regiment Nr. 32, mit 111an Pcnfion und der Erlaubmß zum ferneren Tragen der Uniform dcs JLÖQÖTLU Regiments zur Disposiüon (11- 112111. Lcydbeckcr, Major und Abtheilungs-Commandcur rom Na11aU.Fsld=Art. Regt. 911.27. als Oberst-Lt. mit Penfion 111111 seincr bisheriscn Unixorm, v. Köppen, Sec. Lt. vom 3 Sckrlcs. Draa. Txékgt. Nr. 15, 1121: Abschi1d bewiUigt. Meier, Oberst-Lt. 11117:- Csmmankeur dcs FvßxArt. 912918. von T*ieskau (*Schles.) Nr. 6, 111 Génsbmt_guvg seines Ab1chicxsgesuches mit Penfion und 18111171? lis- bcriscn 111111117111 zur Disp. 91111111. v. SÖWLrin, Scc. Lt. vom Garde-Train-Bat„ mit Pcnston, Graßbof, Rittmuno Comp, Cbif vom Hannov. Train=Vat. “3111. 10, mit Pension und der Uniform deI KF; 2972518. ron Seydlixz (Magdeburg.) Nc. 7, der Abschied be- w; 1.“ . Königliä] Bayerische Armee.
Ernennungen, Beförderungen und Verseßungen. Jm cxftiven erre. ]. Februar. Huber, Pr. Lt. 11111 suits US 1. T111in-Bat§., unter Entb-bung von der Funktion als Adjut. bci 111 Train-Jnsp, in den Etatsmäß. Stand des 1. Train-Bats. vcr- sitzt. ck141111, Rittm., biÖber ;weiker Train-Depotoffizier beim Train- derbt ]. Armse-Cows, unjer Steüung 11. 1a suits des 1. Traiy-Bats., zum 2111111. bei ker Train-Jnkp., Mayr, Pr. Lt. vom 1.Tra1n-Bat., zum zwciien Traichpotoffizier beim Traindepot ]. Armee-Corps, (NAURU.
_ “.'. Februar. Neureuther, Oberst a. D.„unter Wieder- (111111211171 im aktchn Militärdienste und mit der Erlaubnis; des Trggens dq: 111115111111 des Generalstabes. zum Direktor des Topogravb11chen 231111111? 11:2 Gxxkralstabes, Vogel, Oberst und Coxnmandeur des 1.„Sck1vc_ren Reijer-Regts. Prinz Karl vrn Bayern, unt Penfioxi zur Dzsy. 9211.18 111117 qléicbzeijig zum Vorstand der Ankaufskomm11fion be1 dsr Nemonte-Jmpeknon ernannt. _ ,
__ 4.Febr11ar. Lobinger, Hauptm. und Comp. CHN im E11cr1b1311-Ba1., untcr Stellung 9. 1a suits bes Jngen. Corps, zum LeIrcr an rcr Kriegssebule, Gottgexreu, Hauptm. d. 111. umts dxs Jms-Zn. (Corrs, bié-ber Lehrer an der Krieg§1chule, unter Verseßung'm deri 113115111611 Stand des Ingen. Corpß, zixm Comp. (;Tbef tm E11éR'xakm-V;t., ernannt, [)?1136 mit der Wirkkamkeit vom1,Marz_d.J. 151111121, Pr. Lt. im 1. Fuß-Art. Regt. vakant Bothmer, Pohl- mann, Pr. Lt. im 2. Fuß-AU, Regt., vom ]. Matz d. I. “.b.“ unter Bxurlanbung auf DZLTT-ausr chinels Jaércs, in das Vcrbaltmß 1 La 811116 261“ 9111311111111 * ruvpcnt ei e ver cht.
)'). Fcbruar, Frhr. v. Schacky ayf SÖönfeld. Obeksk-Lk- und Commandcur 115 1. Cbev. Regts. Kaiser Alexgnder von Ruß- land, 111 aleichsr Eigenschaft zum 1. SÉWercn Reiter-Regt. Prinz Karl 111111 BÜDFrU rersc t. _
. 12- BLÖkuar. 5 rug, Pr. Lt. vom 1. Mon. But„ zum Generalßab (Csxxtra1stc11e) Versetzt. „
NbchidebEWilligungen. Jm aktiven Heere. 2.“ Fe- bruar. v, Orff, Gen, Major und Direksor des Topogrgpbüwkn Bureauchs Gensralstabes, mit Pension der Abschied bLWtÜtY.
4._ Üebruar. Mitterer, Hauptm. und Comp. C_ef des .]- Jk*.1-.R.Mt§- KHW, unter Verleihung der Aussicht auf An11e11ung 1111 (5111118111111, Morgenroth, Hauptm. und Comp., Chef des 114.J111. Regts. Von der Tann, chwaabe, Pr. Bu adter der Letbgaxde ?er Hacxscbiere, diesem unter Verleibqng des barakters . Uls„_R1Umekstkk- mit Penfion und mit der Erlaubmß zum Tragen der
[1111191111 der Abschied bewilligt. * ,
Jm Beurlaubtenstande. 6.Febr11ar. Richter, Pr. Zt- ZM; Landwebr-Train 2. Aufgebots (Würzburg), der Abschied
71131 tg .
„Jm Sanitätßcorbs. 6. ebruar. 1)r. Rauch (Hof). Asfixt. Ant 1. Kl. der Ref., ker * bfcbied bcwiüigt. 1)1'. Schulz (Hos), Assisi. Arzt 1. Kl. der Ref., in den Friidensstand des 14. Inf- Regts. Herzog Karl_Tbeodor. Morhart, Aißst. Arzt 2.“ Kl. vom 2. Schweren_Reijer-Regimcut vacant Kronprinz Erzherzog Rudolf von Oksterre1ch, zum 2. Jäger-Bat., versetzt. '
Ill!- (Königlich Würuembeeaistbeö) Annee-Corn.
„ Jm Sanitätßcorvs. 10, Februar. 131. Scheurlen- Wsist. Arzt 1. Kl. im Inf.Regt. Kaim Wilhelm König von Preu en Nr- 120, kommandirt zum Kaiserlichen Gesundheitsamt in Ber in,
kauf ein weijeres Jahr in djistm Kommandoverbältniß belassen.
Parlamentarische Nachrichten.
In dem Hause der Abgeordneten ist die Denkschrift über die Ausführ_ung des Geseßes o_om 26. Yprtl 1886, betreffend dieBeförderung deut1cher Ansiede- lungen in den Provinzen Westpreußen und Posen, für das Jahr 1889 verlhetlt worden. In derselben heißt es:
Das Jahr 1889 ist für die Anfiedelungsprovimen in lzmdwirtb- schaftlicher Beziehung sebr ungünsti verlaufen. Wenn „dix *gtoßen Ueberscbwemmungen des zeitigen Frü jabrs aucb nux bet einenx der Anfiedelungsgütec durcb Ueberfiutbung von Kulxurflacbetz erbebl1chen Schaden verursacht haben, so litten doch alle 111 fixkabscbem Befiß befindlicbm oker bereits zur Vergebung gelangten Euter und „Grund- stücke unfer dcr abnormen Dürre der Monate_Ma1 1111? Juni außex- ordentlich. Nicbt minder wurden die Feldertraae demnachs1 durch bis übermäßigen bis in den Spätherbst hinein anhaltenden Niederschlage
e' ädi t.
g ckle!" dcn Cerkalien ist in diesem Jahxe bei Weizxn und Som- merfrü-bten nur eine sebr geringe Menge, die vielfach bis zur völligen Fehlernte berabsank, gewonnen worden. 5Zluck) der Ertrag des Roggens bliéb aUgemein weit unter dem Durchsgbmtt. Der Mgngel" axt v_er- käuflicber Frucht ist daher außeroxdentltcb groß, und, die Ruck1chlage werden durch den Umstand gesteigert, d§1ß die' geringe Strobernte kaum für die nötbigen Futterzwecke auSretcben Wird. Wenn die Ernte dcr Kan-ancwäcbse, insbesondere dex Kartoffeln, auf den von Natur gciundcn und 111cht u_nter der Nase leidenderi Bodenarten da- gcgen cin günstigss Ergebniy lieferte, so _konnte dtes um des'wille'n rock- nicbt zu der vollen ausgleichenden Wirkung kommen, weil die Kartoffeln fast überall sofort _nach der Ernte stark zu fmzlen begannen und bei ihrem geringen Preisnande nur ohne 1217211 Gewmn oder auch gar nich verwsrtbet werden _kgnnten. _ " ' .
Daf: derartige VHrhälane auf bie 'Tbat'tgkezt der Anfiedslungsx kommission in hohem Maße ungunsttg e1nw1rken mußten , 111 natürli . _» ,
YYNU 28 1101512111 gelungen ist,. das Befiedelungsgeschast 111 demselben Forkgang zu erbalxcn, wie „5128 im Vorjahr der Fall'war, so bewcist 'Das, das; die wzialpolitqche Y11fg_abe der Komnusfion einem vslkswirtbsckxaftlicb bcgründeien Bedur1n1ß_1:ach Vermehruna der kleiUbäuerlicben Betriebsformen begegnet, daß'dx'e Grundlagen, auf welchen fick) die Thätigkeit de_r Anfiexe1ungskmnmiß-ion agferbaut 11111, 7111) bcwäbrcn, und daß die1e1bcn 111 den bétbe111gten Kreisen .Ver- trausn finden. „ „ ,
Dar Umfang der Ankäufe war_qcr111ger als 111 den__Vr-xxabren. Diss hat seinen Grund in dem Unntnandx, daß yaturgemaß die Zub] der zu einem augcmsffenen Prei1e _kauflrcben Échrkabnebmen mug und die nunmehr gewonnenen Erfahrungen aus, die Auswahl der Güter besckoränkend cinwirken. Qualitativ smd ric _Echrbungen des Berich1sjabres als besonders günstige zu bezetcbnkn. Angekauft wurden im GÜUZM 8 große Güter mit einem Arcal von 40 898 119. 543. 2111111 zum Prüfe von 2428140620 „44 und 4 sclbstandtge Bauerywtrth- sebaften mit einem Areal von 1326 1111 60 a 72 qm zum Preis? von 89518480 „16 Im Gamen wurden bis zum 111an 1889 an Liegen- scbaften erworben 42225 1111 14 a 93 qm zum Pkk112_v211 251765912451 Jm Vericbtxjabrß wurdcn im Ganzen die Auftbetlungsarbeiten"fur 11 Gutékc'mpl-Ixs 11111 cinem Flächeninhalt von 7017,14111_3. auSgefybrt.
Au§fch111ß11ch der zu öffentliQen Zwecken auégewtcßncn Flaebcn im (Hksammjinbalt von 325,861113. 11111) der bcsondsrß zu verwendendxn Fläcbsn als Seen, ungetbsilte Torfbrüäxe, Pachtre1ervate und'Forn- ländekeien mit ;.usamman 1372,14 1111 find 531914 118 Landes in 316 neuen Ansisdlerktellen zu Begehunß angeWtesZn worden. _
Unter Zur€ch11u11g der Auftbeilungxarbeßen der „Vorjahre smd demgewäf; bis zum 1. Januar 1890 planmäßig bearchet im ngzkn 1111115 18 431 1111, und 81311 dieécn für Kirchen-_ u_nd Pfarrgrundstucke 67,10 1181, für Schulgeböfte md Lebrerdwmtland 103,09_ 113, für Een1einre:11*€ckc, axs Sckxplzxndienstland, Lebmgrube, Sand- grub:, V1211tränke. Kirchbo1xvxay forme 111 Wegean1agen 94,77 ba, 1114 DoTatiM'UäNDkrkien 763,64 113, „1111177111 uber- 1111181 1111- 1317211111152 Zw2cke 1028,60 113. auSg€w1e1en." Ferner 11111“. (11? 1113)! direkt für AuficdlorstcUen zu verwenrcn,„voxlaufig aus- 121151211-11 511 SLM und kergleicbkn 2021,48 _1111, das ubrtg bleibepße 211101 111 (551613: 13911 15 380,93 1171, ist aus 861 Yli1s1edlc1s16113111n folgender Wc fe 1151152111: als Restgütxr, bezw._größcre Bxucrnguter, LÜTÜITÖLU aux dsm Bkstreben, Tie Gursgebaude zu bkrwcrxbcn: 34 Stcljm größ-xrsn 1111115111522, 98 keßgleichen zu. 25 119. 11115 daruber, 32.) kc-xgleilbcn von 13 11:1 bis 25 1111, 338 dcsgleicben von 4 113 bis 13 da, 71 deSgleiÖen b1-5- 511 4 11a. . , ' _ '
Tas Anfiekelungßgescbäst 11111 fick:- 1m Bericbtßxabre 1121_cntlicb nach dcn grunk1äkzlicben Normcn chzozxn, 1ve1cbe 111 1:11 Vorxabren als maß11511ch vezéicbnet wurden und 11.67 1111 Allgemetncn wobl be- währt haben. An schriftlichen, 11118 ex,]:nerK Vcranlßffungyberbyr- gegangenen Anficdelungsanjrägen 11115 1111 Jahre 1889 882 cm- gegangen, von denen bei den darüber emge1eitetc11Crbebunger1604 aufrecht erhalten und in dies Ansiéklerlt'stey iiberyommcy Werben konnten. Gegenüber dem Vorjabre 11131111 b1e_s eme kléine Steigyrung der wirklich ernst gemcmten 'Iintrq-ze und des brauchbaren Anfiedlermaterials. Unter „ber Zahl 11011 604 Bcwexbern befanden sich 567 Beuwrber cvangxlijcher 3111111811011 11111121an Gesammtvermögen von 3413165 „ic: 111113 emrm Durch1chn1ttsvcn ms.:en bon 6020 „74 37 Bewerber fatbolmcber 5101110111011 mit cinem Gesammtvermögen von 159100 „16 und 81118111 T111ch1chniktsvcrn1ögex1 von 4300 „76 Ge,!kn die Vorjahre, in welchen Tas T11rch1chnittliche Vermösen der evangelischen Anüed_e1ungsbewxrber_ nu: 3738 „45, das der katholischen 3016 „% betrug, i1t somit eme 16111 1113121181181? Cr- böbung der Leistunasfäbigkeit rer Anßcdäungéanwärjcr 111 ber- zeicbnen. Dieser Umstand läßt „1112111111, daß mehr und mehr das Vcrständniß für d1e „ Anstedclungk-borjbcile in die Kreise der Bevölkerung 111131111111an beginnt, Welche vorzugsweise zur Lieferung gytcn Anficklermatertals geeignet erscheinen. Für das Anfiedelungégescbäft 111111 hat dies dkn großen Vortheil, daß die Zahl der rein svekulairven_Anfiedelungsbewerber fich ver- ringert Und damit die Gefahr dcsZu1a111menbruchs ron Anfiedelangcn auf unsolider Grundlage abnimmt. Von der Gesammtzabl der Ansiedelungsanwärter des Berichtéjabres rückfichtiaten auf Restgüxec und größere BauersteÜen 85 Bewerber, auf Stellen kleinwirth. sckaftlichen Betriebes 407 Bewerber, ausHankwkrkerstc-Uen, Mühlenxc, 112 Bewerber.
Was die bis zum Schluß des chbres.1 1889 ausgelcgten SteÜcn und die Zabl dcr davon begebenen Stellen betrifft, so wurden in den drei Jahren 1887-1889 _ die drei im Jahre 1886, in welchem die Thätigkeit dcr Kommisfion erst begann, begebenen Sthen smd dem Gefebäftßjabre 1887 zugerechnet _ überbaupt zum Verkauf gesteUt 754 Steüen mit einer Gesammtflackze von 14 616,23,20 1111 und einem Gcsammlwertb von 8828 484.72 .“: Davon find begeben im Jahre
1887 132 Stellen mit einem Gefammtftacbeninbalt von 281954231111 und einem GesammtwerZh ron 1652 946,09 „ze; im Jahre 1888 203 Stellen mit einem Gesammtfläcbcninbalt von 3724,22,05 ba und einem Gesammtwerjb vor: 2549 002,08 „44; im Jahre 1889: 191 Stellen mit einem Gesammjfläcbejnhalt vvn 3428,88,80 1111 und einem Gesammtwertb bon 2079110,82 „jk- Unbegeben blieben_ am Schluffe des Jahres 1889: 228 Stellen mit einem Gesammtßackoeninhalt von 4643-5812 1111 und einem Gesammt. wert!) von 2547 405,73_-M Von den „228 als noch unbegeben be- zeichneten Stellen. fipd uber 49 durch bindende Punktationen an An. fiedlex bege_ben, dt: 1111 nachsten Iabre_ hinziehen wollen, also erst in der nacbstjabrigen Nachweisungzur' Zahlung kommen werden.
Nach der Heimatbsan ebörigkett befinden fich unter den Anfiedlern 264 Einaesessene der Antedelungsprovinzen und 251 aus anderm Landestheilen Deutschlands, Unter den ersteren ist jedoch ein erbeb- lieber Prozentsav von Leuten enthalten, die den Anfiedelungsvrovjnzen nicbt dytcb Geburt entstammen, sondern .aus den verschiedensten Er- werbéruäsichten „aus benachbarten Provmzen ein ewandert waren unkxnunmchr d1e Gelegenheit benutzen, s1ch da elbst seßhaft zu ma en.
Das VergebungsgesÖäft in den einzelnen Regierungsbezirken ge- staltet sich folgendermaßen:
Cs wurdext be eben von den anzaelegten Stellen:
1) nu egierungkbezitk Posen . . . . 73 0/o 2) . . “ Bromberg . „ 70 % 3) . . Marienwerder . 83% 4) . . Danza . . . 43“/o_
Hierbei tritt die Erscheinung zu Tage, daß Angehörige anderer Provinzen bei ihrer AuSwabl rorzu Weise die Vechebrslage,_ welcbe sicb_ durch Nähe von Babuen, größeren Städten, Zuckerfabnfen 2c. daxstcllt, bérückstcbtigcn, (Güter in ungünstigeren Verkehrslagen aber fa1t nur in den Angehörigen der Ansiedelungswovwzen Bewerber
finden.
Anlangend die Personen- und Beruvaerbältnjsse dec Ansicdlcr, so baden darüber auf 16 aufgetbeilten Gutem Er- bebunaen stattgefunden. „ _
Danach leben dort auf 356 Anfiedlecsteüen 310 Familien aus- schließlich von dem Bettiebe der Landwirtbfcbaft, 46 betreibenNeben- gewerbe. oder sind auf Tagearbeitverdienst angewiexen. Der Personenstaqd dieser 356 Familien 3711111 mit Einschluß von 128 zugezogenen Hei- matbsgenoffen 2047 Köpfe, mithin im Duxchscbnltt auf die Haus- baltun-Z beinahe secbs Seelen; erwerbec'zbig von der obigen Zahl waren 1090 oder 53 0/9, „nicht erwerbsfahig 957 oder 47 %. 'An Hülfsarbeitskräften haben dte 356 Anstedlerhauxbaltungen 140 Famtlten mit 616 Seelen und 292 einzelne Dienstboten herangezogen. Untsr diesen befinden ficb 393 Psrsonm des deutschen und 415 des polnischen Spracbstammcs. Die Gejammtzabl ce: Perf-Znen in den 356 Anfiedlex- stellen beträgt 2855, wovon 2443 dxm deut1chen und 415 dem polni- scbsn Sprachstammx angehören, Wtrd arzgenomtpcn, was_zutceffend sein dürfte, “daß diese_Ergebn1sse sich ans "alle b1sbcrsang11e§ten An- fiedlerstelien verallgemeinern lassen, so wurde sich 111 den 524 vec- gebenen Stellen auf eine Gejamytbevölkexung von 4202 Seelen schließen lasen, von welchen etwa 3595 deutjcbey Ulld'697 polntscben Sprachstammes sein würden. Der Umstand, da[; fich 1n den.356 2111- siedlc-rfamilien 128 Personey befinden, welche nicht -e1gen311che Familienangeböriße find , __1o11dern aus anderen, Beweggxunden s1ch dcm Zuzug angeschlonM haben, sowie dte, Erfcheiyung, daß ein so erheblichxr Prozxätsaxx des erforderlichen Drenst- personals dem dLUUÖLU Spracbjtamm „angehörft und zym ganz übarwiegendkn Theil ebmfaus aus der Hetmatb m1tg'ekomme_111„st, beweist, das; die Bedeutung “OLE AnfisdelungSvorgangcs nicht ledtzglcci) nach der Zahl der angescsten Anfiedler beyrtbeilt 1122117211 darf. Jede Ansiedelung bildet dekl 511111 iür einen m1t dem_ eigentlichen Anfiede- lungStverk nicht in unmittelbarer §L_Zeziebung ste_benden Zufluß von außwärtigen, dem deutscbcn SpraÉ-jtamm angeborenden Elementen. Di: vorbanrenen polnischen Inlicger find saft außnabmslosbls Dienstpersonal au,; dcn größeren Sleücn in Arbeit und YemfArbetter- stand der früheren Gutsbctriebe entnommsn. Das Verbaltmß zu den deutschen Anstellern ist durchweg ein gutes, wxe überhaupt le_ßtere fast überall in durchaus freundlichen B2z1ebun en zu ihren deutschen und polnischen Nacbbarn bäuarlicben Wüdés stehen. Die Tbatsackye, daß ein:“ verstärkte Heranziehung vo_n Nnfiedlern aus dem dicht bevölkerten Wssten Deut1chlands im Intereße dcs Ansiedelungswetkes dringend erwünscht er1cbeinen muß, indeß d_a- durcb wesentlich erschwert wird, daß die Höhe dcr Umzugskosten Wxst- deuticbe und Süddeutsche von einem ent1prechcnde11 Vorhaben zuruck- schreckt, hat Veranlassung zu der Erörterung der Frage cheben, ob es nicht 1118131119 sei, die_Betbeiligten von diesen Kosten einigxrmaßen zu entlasten. Da sich bkwndere TranSportermäßigungen fü: die An- fie'dier nicbt crr-cicben ließ2n, so blieb nur übrig, den Ayfiedelixngs- fonds auch diesen Zwecken dienstbar 311 machen. Die Kommnswn ba? sich, von Okt" Erwägung ausgehend, daß die durch „aus- nabmSweise Gewährung bon mäßigen Beibülfen zur Be1tre1tung 2121er Kosten erwach11111en Aufwendungen zu den _Kostcn der krstmaligän (8111114211111; von Nnfiedlerstcllen zu rechnen 11er und zu benjenigm Leistungkn gebörsn, iür Welche die rurck) den Anmdklungs- plan ?";1'191111312 Schadlosbaitung des Staates in jedem emzelnen Falle bkrechnet wird, Laß i11§b€son1ere die Rente odsr Pacht, ,welcbc der Anfiedler auf Grm1d des Anficdelunnglanes und des mtt ibu; ge- 1151011711111 Vertragks 511 5251111 bat, die Schabloshaltung des Staates für aUe demselbcn Dirckt durcb Ucbechisung von Grund unk) Bovey, Gebäuden odcr durcb Gewährung von Befiedklungsvortbezlen, wie Landdotation für öfsénüicbe Zweck?, Mcliorgtionen zur Beförderung der Landeskulnir u. s w. bedeutet, dahin 1ch1ü1sm gemacht, in der Form von Veibülfcn zu den Trayéporjkoszen den Anfiedlern dis Ueber- winkung der bestebcnren Pinbcrniste der Ueberfiekekmg zu. er- ]eichxern. Temenxsprccx'enb ist in AuksiÖt gén5111men, solchen Fatmlien, die aus einer Entkernung bon ükcr 500 11111 anziehen, _cine Umzugs- kostcnentscbädigun zuzubilligen, Welche sicb auk- dem Perjouenfabrgelde und den Frachtkoßen cines WaggoW 11111ng§13112 für diejenige Wege- strecke zuiammenseyt, wslcbc über cine_ Zone von 330 11111 vom Orte der Ansiedelung hinausliegt. EH dürsje damit erreicht werdey, daß der Vorgang einer 1111172211 Utkerficdeiung nacb weiter Ferne tür die Anfiedelunßslustigcn von dem Charakter des Ungewöhnlicben einbüße, ohne daß Näherwohmnke steh durch diese Form der Vergütigung be- Uachlbciligt oder zurückgesest 1311111111 können.
'Die Thätigkeit des Reichs-Versicherungsamts im Jahre 1889.
Bei dem Reich-VerfixLexungéamf warben dcm dem Bundeöratb eingere1chien ©6111) afxsbericble zufolge im Jahre 1889 2010 91ckur§sache11anbangig gsmacbt, zu denen noch 599 «1121 den bekken vorbechbenkcn Jabrea traten, sodaß im Ganzen 2609 z.; bsarbeiien waren. D.:vcn wurden durcb Urtheil 1503, durch Be1chluß 160, und auf axikere Weiße, durch Zurück- nahme, Vcrgle'xxb u,_ s. w 46, im Ganzcn 1709 erledigt, sodaß am Iabrcs1ch1u11e 111121) 900 Rekurssacben unerledigt blieben. An 132 Sißungktagen fanden mündliche Verband- 1ungen statt_,_ 77 Urtbeilc 111111131 obne vorgängige mündliche Ver- handlung ge1al11. An zweiS18u11gstage11_wurden die ersten 21 Rekurse aus dem Gebiete der land- und 1o11twixtbfchaftlichem an einem Sißungstage dte xxsten 13 11115 demGebich der SeeunfaUerficherung verbandeit. Bewahrt_ bat [ich, 1111e in früheren Jahren 10 aach in dem Berichthalxre, bie The1lnc1bme von Vertretern der Arbeitgeber und der Arbettnehmcr an dcr rechtspreckxenden und verwaltenden Thätigkeit kes R21chschxfich11ungsamW An auéscbließlich von der genamqten Behörde re11ort1renden “Schiedögericbten waren 1201 vorhanden, wn denen 427 aaf GUL_UD res UnfaUVeisiÉcrungsZestßes, 152 auf Grund des „Bau-Unsallvers1che1ungsczeseye§, 16 auf Grund des Sex - U111111versicherungsgeseßes und 606 auf Grund des. l_atxdwntbschastüchen Unfallverficverungsgeseßes errichtet waren. Bet 13121en Sch1edkgcr1chten wurden im Ganzen 11 225 Be- rufungen anhang1g gemqcht, xenen 54 970 Bescheide gegenüberstandcn, sodaß etwas mekr als em Funstel davon durcb Berufung angefochten wurde. Von de_n ergangenen Entscheidungen waren nach den Berichten der Sch1ed§ßer1chtsvorfißeyden 7533 durch Rekurs anfechtbar. Da dies nur bei etwas mxbr al_s ein Viertel, 2010 unter 7533, geschah, so hat fich das 2351111111111; dcr Rekurse zu dxn SÖiedLgerichtSurtbeisen gegen das quabr_ etwas gebessert. Daß die Zahl der Beru1un en im Allgememcn rm Benckxtsjabre eine Steigerung erfahren at, bat einerxeits 111651 darm fernen Grund, daß in manchen Gegenden und Industrieq cme„erböhte Zahl von Arbeitxrn Beschäftigung gefunden bat, andcrcrfx1ts rurftc es eme Folge der tmmer mehr zunehmenden Bescheide auf Grund de_s §. 65 dxs Unfachrsicherungßgcseßes sein, durch welche oft zum zwe1ten und dritten Male die Renten aus einem älteren Unfalle ciner xmeuten Festßellung unterzogen wurden. Die Zahl der an neue Uifalle sicb anknupfenden Berufungen dürfte ihren
öhepunkt bereits übsrfchritten haben, und nur soweit das Bau-Unfalls- u_nd daßla11kwirtbschaftltche Verücherungsgesxy in Frage kommen, dürfte eme wesentlich aeßeigerteInanspruchnabüie devEcbiengericbte noch zu er- warten sein. Die in den Vorjahren cFemachien günstigen Erfahrungen betreffs der Zusammense ung der S iedsgerichte haben gucb in dem Berichtöjabre ihre volle estatigung gefunden, namentlich gilt dies auch
auf dem Gebiete der land- und forflwirtbscbafjlüben Unfallverficberung, wo die Zusammmseßung der Schiedsgerichte aus fachkundigen Arbeit- gebern vnd Arbeitern des betreffenden Bezirks, nammtstch für die Beurtheilung der in den einzelnen L_andftncben so verschiedenen länd- lichen _Arbeits- und LöbnunKSverbaltnifse, insbesondere im Hinblick auf die vielfach noch herrschende Naturallöbnung, sich durchaus bewährt bat. '
K_Was den Umfang der Unfalkversicberung betrifft, so bestanden in dem Berickztsjahre 64 gewerbliche Berufsgenoffen. schaften mit 350 697 Bestieben und 4320663 versicherten
ersonen, und 48 land- und forstwirtbsckoaftliche Berufégenoffeey (haften mit 8078 698 Personen, ferner 153 Reichs- und Staats-Ausfübrungsbebörden, daruntzr 50 für land- und forst- wirtbschaft1iche Verwaltung mit 476153 versicherten Personen und 133 Provinzial- und KoxnmunabAuLführungsbebörden mit 40000 verfichexten Personen. Htekzu kamen__die bei den 13 „Versicherungs- anftaltcn ker Baugewerls-Berufs enpnenscbaften und der Tiefbau. Bernyaxnoffenscbaft verßcberen .crjonen, sodaß am Schluß des Bettkbtßxabxes rund 13 Mtlltonen Personen gegen Unfall versichert x_wren. D1e_Tendenz' der unteren Verwaltungsbebörden war unver- a::dert _auf e111e_ möglichst aysge'cebnte Anwendung der UnfaUverficbe- rungsgejßße ger1chtet'_m1d lteßen am!) die Anträge aus Handwexker- an;) Klemgethbekrenen auf ErWeiterung der Unfallverücherungs- ge1etzaebung kerne Abnahme bemerken.
Dte Zahl der_tm Berickytéjabre bei den Berungenoffenscbafkkn und den Retchs-, Staats-, Probimial- und Kommunal-Ausfübrunqs- behörden angemeldeten Unfälle betrug nach einer vorläufigen Er- mtttelung 173106, bon kcnen 5166 kam Tod, 3003 eine dauer_nde v'öllige, 15 699 eine dauernde theilweise Erwabßunfäbigkeit und, 7571 eme vokübergcbknde Eckverbsimfäbigkeit zur Folge batten. Dl? UU Jahr_e 1889 verausgabten Entschädigunßen, Renten'u. s. w. beliexen sich auf 14216422 „16, gegen 9681447 „44 111 1888, 5932 930 „44 in 1887 und 1915 366 „44 in 1886. “Dies Stenz)" der U11fa111asten entspricht nicht den früher von Sexten der Remez rung veröffentlickyken Vorausberechnungen Nack) diesen soklten bet xincr Anzahl von 1615 253 verficberterx Personen gn En?- 1chädigm1gsbeträgen gezahlt Werden: im cr1je11 Jabxe 6313900 :M- im zwckits11 1708 000 „71, im dritten 2752 00.1544 Ntmnzt manxnum als erstes Bsitrangaör die Zsit vom 1. Oktober 1885 bis 30„_=3ep- tember 1886 an und reduzirt bei den daxnals bestehen_dex1 57 alteren Berufsgknosscnsckyastcn die Zahl der ver11_ch1ext€11 513211911611 u_nd r-em entsprechend die Höhe dex gezahlten Enj1chadxgunge11 auf'dm ob1ge Veranschlagunßsza'wl von 1615253, ,so ergiebt 11ch eme Ent- schädigungsfumme von 644687 „74 1111 erstem von 1921778 „M im zweiten und 3012301 „14 im drttten Jahre. Das Weniger im erstm Jahre erklärt siä) aUs der durch das Renten;Fest1eZungs- verfahren eintrcxendcn Verzögerurig_ dcr Zablungslcütung gegen- über dem rechnerischen Zustamde 1910rtiger Zahlung des in einem gewissen Zeitraum rechtlich zur Last fallenben Bejragc-s, daI etwa 8% betragende Mebr im Ganzen abkr erklärt 1icb einerseüs aus dcr vom Reichstage beschlossenen Erhöbßng xcr Renten, andererseits aus der ebenfalls vom _ReiÖStage bejcblonencn 211188211111an der 111111111- vexficherung (1111 die gefährliÖxn Betrieb?, Welche bei den Vor- an1chlägxn der Regierung unbcrückÜcbtigt ßebliebkn waren.
Di: geschäftliche Thätigkeit des ReichZ-Versicbc- xungöamts hat“ im Ukbrigen eine tvsse=1tlichb2 Stéißerung er- sZbren An Genonenscbaftsstatuten wurden 4 111112 und 1 revidirtes Statut, sowie 24 Statutnachträae gexichixt 11115 49 759 Eingabén, daru_ntcr 12 870 in “Sachen der ?)??erW 13.311111 die EnthiWnac-n “ch Schiedsgkricbtc', bearbeitxr. Die be1 dsr abgehaltenen Plenar- Jißungen betrug 39, dazu kam eine mit kon Vorständen der aus- 1chließlich kom_ReicHZ-VerfiMrungsamt _rcffortirenden landwirtb- 1chafklicbcn Bermsgenonenschaßcn gemeinscbanlié) abgebaltcne Sixung.
Die Pflichten des christlichen Soldaten.
Der katholische Jeldpropstber Axmee bat d2r ,Germania' zufolge cinen Fa1ten- irtenbriek erlasjen, worin die Pflichten des christ§icken Soldaten auseinandergeséßt Werden. Es beißt darin:
„21111 dem frucbtbaren Gartenbodcn der GotteSfurÉ-t gedeihen recht Jebr (1113 dem christlich Soldatkn notbwcndigen Tugenden, und nntsr die1211 Zan; besondkrs: Die Treue gegen Den Landes- fürsten. dsnn: „Wer 03011 giebt, _was Gottes ist, _ wird auch dem Kaiser (1611211. 111118 516 Kai1cr-I ißt“. (Marth 22, 21.) Doch Hörer, lirbcn Brüder! Unter dcnjcnigen VlkbältniffLR des gegenwärxigen Lebens, welcbe wir zgsleicb a1§_ die (Grund- lage unserer ßesammtcn zeitlichen Glückjeligkeif, unjeres leiblichen 25306116 oder U1bclekgebéns anscbcn, stebt umtreitig oben an: .Das wécbfclseitige erbältniß de_r Jursten 1,11 ihren Untertbanen und der Umtertbanen zu 1111111 Für)tchx1.'_ __ Odcr wie'kön-“exe tvobl von einer ULtiUWÖWEUHCU Glückyeligkkit ***-1811'8 becns dte Rede sein da, wo entweder ein Volk obne Fürst_c11 in be!:andmer Parteiwutb sich selbst (1111121171, oder wo rer Fürst sciriem Polke und das Volk seinem Fürsten gegenübc-rstebt als _cinc 1111-1113)? Mackyt. vor welcher der Geyuß des Rechts sowie d]? Sicherkkit deÖ Eigenjbums und der Person in bcsiändigi'r (Hasabr scbwcbt? Alle „wxltlicbs Gewalt ?ckoließt sicb im Oöerbauvt dos Skaats, kern Kai1er, dem König, ab. 11111) könnte wobl aucb Lie Wohlfahrt emés Volkes, eines StZats bestehen obne Oberhaupt? Was wäre doch ci11Hau§haltobne die Ob2r1eit11ng des Vaters oder der Mutte-r? _ Waß würde doch aus einer SchUle oHue Lébrer? _ W115 wäre e1aneerdc obne Hirten? _ Was würde 11n_Ha1:fen Arbeiter obne Aufwver voUbringxn? _ Was würdrn wobl Kne-Öte trkiben obne dyn Herrn?_ _ Was ver- möchte wohl ein Heer Soldaten okxne Beseblxbaber? _ Welches Bild dcr erwirrung würde eine (Gemeinde ltefcrn obne Vorstand? _ Ein Volk obne Regierung? _ Könntcn'wobl Staaten bestehen obne jene bochgesteüten Männkr, denen 15 obltegt, n1cht nur Ge1eße zu geben, sonDern auck) ais Stellvirtreter (Gott?? mit dem Schwerke der Gerecbjigkeit zu Wachen, daß das GeFeß von Allen bsilig gehalten YUM?“ Kann eine solche Wohlfahrt bestxben, obne daß Männer da jmd, 312 Im Namen 1218 Fürsten. des Königs und des Vatkrlandcs für das allgemeine Wohl jedes Einzslnen wachen? _ Nein! Und wenn der König, der Kaiser als Oberhaupt und höchste Ge- walt im Staate zum Heile seiner Untertbanen und zur Auf- rechterbaltung der beglückenden Ordnung auf aÜ' dieses sein Augen- merk richtct und gemaß dem Worte dcr beil. Schrift (Prov. 8, 15.16): „Durch Mick) regieren die Könige und beschließen di: Gesetzgeber das Recht; durcb m'icb herrschen die Fürsten u_nd sprechen die (Gewaxtigcn Recht“ als Stellvertreter des bimmlijäxkn Königs und Herrn erfcheint, Werdet ibr alsdann, Gcliebte, begreifen und befolgen, was Jesus von Euch fordtrt: „Gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist?“ Mit blutigem (Griffel hat die letgesxbicbte aue die Ausschweisungen, aUe die Dranasale, die Gexvalttbatégfcrxen 11nd Empörungen, alle die entseßlichen Morde und Raubereien aufgezeichnet, welche jene Jabr- bunK-erte bsrbeifübrten, wo dix Menschen vom Staatsverband, vom Landesfürsten fick; loßgeriffcn. semer Gewalt den Gehorsam aufgeküydigt, Throke niedergestürzt, und statt Recht unb Ordnung _ W111kür, und statt der scbüßenden Macht 17er Ersetze _ das Rech dcs Stärkerm haben gelTen lassen. Alle diese Greuel mussen notbwendtaer- Weise bereinbrecben, wenn die Menscberi 1111111. mehr das Gebot Jesu achten: „Gebet dem Kaiéer, was des Kmsers 111." Darum, geliebte Btüder, stebet in der feierlich gelobtenTreue fest zum angestatzimten Herrsch2rbause, zum Kaiser, unserem vyn Goxt gefeynn Landesfursten, der wie ein milder, liebreicber Baker mi Glucke semer Untenbanen das Seixige fiebt; _ und der überall, wo Er kann, Sem Sexpter nie anders, wie nur zum Heile und zur Wohlfahrt DeZenigen fuhrt, die in Treue und Liebe in Ibm den Gesaxbtzn ehren, er da konxmt im Namen 'des Herrn! O, lieben Brudcr, lgsset euch _mcht verführen durch das Geschrei derer, ' die 111 Tageblaxtern und öffenllichen Reden mit frecher Stirn _Ayfrubr predtgen, indem sie Kaiser und Obrigkeiten berabwyrdtgen' und ver- dächtigen und alle böbere Autorität _ ihre eigene auSge- nommen _ anfcinden.
Höret und achtet nicht auf das Geschrei.
jezter elenden Kreaturcu, die _ um dem_ Volke zu s(bmeicbeln _ mch_: nur Cbriftum, sondern auch ihren ngenen gesunden Menschen- verstand verleugnen; die _ um dem Volke zu fcbmetchein _ ibm unaufhörlich, und fast bis zum Ekel, bqld von der Frnbeit des Fleisches, bald von der Mündigkeit seines Geistes etwas, vorscbnyaßen. Solche Volksscbmeicbler nun nennen sich auch Voldeiener' indem fie rorgeben, daß sie dem Volke wichtige Dienste _ leiÜtem _ ja wohl auch Volksfreunde, indem fir die beucblenscbe Maske der Uneigennnüßigkeit und andxrcr Tuacnden eines Freundes auf- setzen und den Lsuten Freiheit von Sreuern und Abgaben, *- Brot ohne Arbeit verspreche11. Hinweg mit solch Volksbeglückern! Laffct euch, lieben Brüder, nicbt verführen von so! en falscbkn Volks- freunden, die im Schafspelz für:"orgender Sanftmutb untkr die Leute ae_ben. indes; in deren Innern di: WolfSnatur heult! _ Ja, stebct fest in der fcierliÖst gelobten Soldatentreue und werdet nicbt wankend darin, Wenn auch der Verfucher 7115 euch nahet! Erinnert euch_ste16 des bei der Fahne, _ beim Gescbüß von euch geleisteten (811119! Diese seien allzeit eit"- Heiligtbum für euch. Wo fie stebm, dort 1st die Erinnerung an eure Pflicht! Der brave christliche Soldat verläßt seine Fahne, _ sein Gescbüß in keinem Falle. _ Er bat es ge- schworen zu _(«HW dem Allmächtigen, mit einem scierlichen CWT," fie mu seinc'm Blut und Leben zu bewaÖen. _ (Fr 111rbt, um" treu zu verbleiben; _ denn er stirbt tapfer! Der Tapfere M _ein Freier! _ Den Freien belohnt nur die (8er ! 11115 ware der Prei? des trculoscn Cinverstänan-S mit dem Feind: ,semexx Vatxrlandcs eine goldene Krone, er 111111112 fie Zus.;brnn m1t verakbtlichexxi Golde bezahlt man den SklaVIn. Dieser rst feige; Nur der Feige i1t treulos. Ibn straft die Schands. Die Treue eines bravsn christlichen Soldaten gleicht dem unersäsüxterlicben Fxlsen rm Merke. _ Kain Sturm, keine toban-e Weile, kein wgtbender Orkan ist im Stande, diesen zu verrücken! _ Kein glanzendes Versprechen, keine reizsnde Verlockung, keine schreckende Drohung, keme qualvolle Mattxr ist im Stande, Jemen in der Tren? wankeM _zu machen. _ Ex“ 7ürchtet selbst den Tod nicht; denn er 721111: in 181118111 heiligen Glauben die Vérbeißung: „Sci getreu bis 111 1111 Tod, 19 WM ia) dir geben die Krone des ewigen Lebens.“ Offenb. 2,10.“
Statistik und Volkswirthfchaft.
Der internationale Arbeitersckjuß.
211111158111 die Frage; einer weiteren AusdchnunJ des Arbettezqchuses _bezw. reiner internationalen Regelung durch 1119 YUexhöchsten Erlass vom 4. Februar cr. 111 den Vorder- grund der öffentlich211 Diskussion gesteÜt worden, macht fich natyrgemäß das Bedürfniß einer Orientirung über Zweck, We1e'11, Umfang und Bede111ung_dieser Frage geltend. Jede Arbeit'berufener Männer aus diejem Gebiet muß daher gerade jeßt Willkommen geheißen werden.
Die Literatur, welche sich mit dem Arbeiterschu? beschäf: tigt, 111 so umfangreich und bedeutend, daß es na ezu als unmöglich bezeichnet werden kann, sich durch sämmtliche Schriften hindurchzuarbeüen oöer auch nur sie: 1191111111119 auf: zuzählen. Einen, wenn auch nicht erschöpfenden Ueberblick ge- währt Schönberg's Handbuch der P0l_it1scbe11 Oekonomie in den vpn Lujo B1_1».n1a11o_bearbeiteten Abjchnitten über die ge- WLkbllche Arbeitersrage, 1peziekl iiber die Krifis der Arbeiterfrage un?) übe: die Gefeßgebung zum Schutz de? Arbeiter. Die Träger Yer bedeutendsten Namen, wslche in der Wissenschaft der National- okonom_1e glänzén, HLW, Schmoller, Rofchsr, 21. Wagner, haben thre_Studien auch dieser Frage gewidmet, und ebenso 11ege11 11n11a11greiche Arbeitsn über den thatsächiichen Stand der Arbetterschyßgeseßgebung yor,_von denen bssonders praktisch verwexthbar und „„Die Fabr1kge1eßgebungen der Staaten des europäijchen Kontrnents“ von dsm Geheimen Ober-Negierungs- Rath Lohxrxann im Reichssamt des_ Innern (Berlin, 1878) und „Die. englt1cl)e_x1 Fabrik: und Werkytättengeseße“ von dem gegen- wärt1g€n Vrändenken de? Patenkamts Victor von Bojanowski (Berlin, 1876); Auch CML Neihe_ fr_anzösischer und englische: Gelehrter hat 1163 über den ArbxtteNchuH theoretisch geäußert, u111_) daß auxh Kaxl Marx 111 181112111 Werk „Das Kapital“ 51219 Frage 111 seiner philosophischZradikalen Weise behandelt, dürste all_gemettier bekannt sein, da1ich auf seine Ausführungen die heyttge N1chtung der Sozialdemokraten und Sozml: revolutzonäre gründet.
Ist auch ein eingehendes Studium der auf diesem Gebist bedcu1e11dst211Erscheinungen der Literatur von hohsm Interesse, so 11)_1rd man _dock) auch dankbar die Frucht cines solchsn Stubiums, wre fie 111 der Arbeit eines “"achmanns v'orliegt,' begrüßen und verwerthen. Der 1 011 durch eme 8121112 volkswirthschaftlicher Schriften bekannte Do- zent ,der Nationalökonomie an der Universität Frsi: burg 1. Br., Dr. Georg Adler, hat im Jahre 1888 in denn „AnnalUx des Deutschen Reichs“ eine später auch selbst- standig erschienene Abhandlung 11581 „Die Frage des tntern_atto11alenArbeiters 11Hes“*)veröff1ntlicht,welche gerakde ]eßx sehr wesentl1cheDiente zur Orientirung auf diesem Gebtet leistet.
_ Abler begrünbet zunächst thsoretiscb aus der Natur der mdusßrielJen _Entwwkeluxm des 19. Jahrhunderts die Noth- w411digke11 emes gese lichen Schutzes der Arbeiter überhauxt. Die Aizsfuhrungen, we che darin gipfeln, daß der Staat dem ei ber fre1enKo11kurren3 natürlichen Selbftintereffe der Arbeitnehmer 111 der 2111411ußung der Arbeitskraft Schranken auferlegen muß, 11111) schluss1g„knap_p und klar gefaßt, und geben einen Ein- bltck m das eigentltche Wesen der Arbeiterscbußsrage; sie ent- h_alten Alles, was von berufener Seite hierüber gesagt worden ist und „gesagt :yerden kann. Eine sachliche Erörterung praktischer Vorschlage hatoer Verfasser nichtversucht, sondern nur die Ge: fichtSpuykte angedeutet, wel e bei der Regelung des Arbeiter- schußxs m Frag? kommen. benso vermißt man eine Darlegung besser], was die deutsche Geseßgebung schon zum Schuß der Arbeiter gethan, hat; dtes ist aber wohl als bekannt voraus- geseßt. Hter set nur deshalb darauf hingewiesen, weil mczn 113,81 Welch!) der Meénung begegnet, als ob Deutschland m d1eser Bezwhung _ von den Versicherungßgeseßen abgesehen _ noch nichts gethan habe' die bezüglichen Bestimmungen smd 111 der Gewerbeordnung ( „106 und ff.) sosz in zwei VSL“- ordnungen deß Bundesraths vom 23. April und 20. Mai1819 eythallen. Ems Darlegung des bestehenden Zustandes, welche dte betreffenden, Verhältnisse der hauptsächlichen Industrie- staaten unter emander vergleicht, ßndet ßch in SchmoUer's ahrbüchern vom ahre 1885: über „Frauenarbeit als Gegen- .and der Fabrik e esgebung“. Eine gedrängte Ueberfichx der emschlägi enVer "ltmffe findet fich übrigens auch auf Seite 28 der Adler' chen Schrift in der Anmerkung, sowie in Schönber 's Haydbuch dex politischen Oekonomie in der Abhandlung 11 er „DieÉewerbltcbe Arbeit rage“. let's Schrift erhät ihren Werth aber dadurch, daß sls nachweist, welche Schranken der nationalen Arbeitsschuh- gesessebung, gezogen sind, und daß fie 'die Nothwendtgkeit emer
*) München und Leipzig, G. Hirtb's Verlag, 1888.
ikxtternationalen Ne; elung darle t. Die Ausfü rungen hierüber find einleuchtextd und ?nsbesondere de1?en zu enmfehlen, _welche_ ohn__'e „jede Rückficht auf die schädlichen Fugen einer 1elbßand1 en und einseitigen Regelung die F„orderungen, 1_leche eute unter dem Begriff „Arbeiter- sch11 zusammenge aßt werben, aufgestellt und oft auch agita- ton chvexwerthetha en. „We11gehende Arbeite schußgese e eines Stqats konnen be1_Untbangkeit anderer StaktHn in der r zli Bez1ehung den Rum der Exportindustrien des arbeiterfreundli n Staats zur Folge haben. Dadurch aber würde in diesem fyr Jahrzehnte _nqmcxnloses Elend entstehen.“ Mit Bezug auf die_Fre_1ge, ob e1n1e111ger nationaler Schuß nicht die ort- fahigkett der Indusme bßeinträchtigen könne, verweist ler mit Recht (zus den ertcht der englischen Untersuchungs- kommisfion uber_ den Niedergang von Handel und Industrie vom 51111314 1885_87, welcher diese Frage bejaht. , ' DLS Litexatur übex dxn internationalen Arbeiterschu 1st 1111 Vergletch zu d211en1gen übxr den Arbeiterschuß an fix nqch wenig umfangreich. Die vor[iegende Schrift er- w1rbt, sich das Verblensk, sowohl über die literarischen Ersch9111ungen a__uf „diesem Gebiet eine, wie uns scheint, z1_em11ch _ voÜstandtge Ukberfickzt zu geben, als auch dxe .Geschtchte ber Idee _deE intermtionalen ArbeitsrsckzußeS, die 1a zum Tbszl auch ,111 das pol1tische Gebiet binüberqreift, Yarzule en. Wir „sehen Yarau§„_ biebezüglicbsn Darlegungen npden 1ch"aufS§1t965_92 _, daß eine vollständige Uebereiné fttznmung uber dresx Fragekbislang noch nicht béstanden hat. Die Idee des 111t1_21nat1ona_le11 Arbeiterschußßs ist im 11512 1841 von emem 2111111185911 Fabrikanten Daniel egrand außgegangsn. Zu 1111211 Anhängsrn ehören bezuZ. aehorteq von 5211 Vértretsrn dsr issen- scha1t Bluntschli xmd Brater, Schönberg und Adolf Wczgner, der Geheime QberRegierungEMatb Lohmann im NetchSamt „des Innern und Professor Baron, ferner (7. I. Neumany m TMENU 111111 Dr. Nobsrt Friedberg, Öorenz 11011 St.?!"- zuxn 2,5811 auch Wilbslm Roschsr, W. Lexis, m gemywm _Smns a11ch 2111111111 (111 seinsr im Reichsta 12 am 8. Jum1881 gxhalterwn RW:). Referirsnd hält si der Baéoler VroÉffox qul Biichsr 111 1811181! „Geschicbté der inter- natioxquen Yabxikgextsgébung“; Zu 8611 Gegnern gehören der franzoftfche ' atwnalokonom Wolowkzki, fer119r Brentano und Gustav Cohn,. ugle_1ch WSWSU in der vorliegenden Schrift a1zch alle? polltts sn__Kundgsbu11gen 11011 sozialreformatorischer 111,7? „rstozialdemokratmcber Seite 311 Gunsten jener Idee re; gi r1 .
Dxr Verfasser, ,der l_ebbast für di? internationale Nege- lung'xme 8111158511151, 111111111111 Jahrz 1888, wo er diese Schr11t vsroffsntl1chtch _er der Frage, was 3111: Vsrwirklichung dexselbeti zu 15117: _191, _ und erkannte das bedeutendste Hmdermß" damn, 111111 519, Öfféklflick)? Meinung fich noch nicht gßnugend 111911111 111teressire. Deshalb ma t er Vorschlage_ zUrUWsckxxng _und Belebung dieses nter- esseß. Dwxs „3311115911111; 111 jetzt aber in Folge der Ka11e111ch€11 Jmtiatiye iiberwundsn, und SZ bédarf kaum n0ch eiiier 1mrk1a111€re11 B2[sbu11g des Interesses dafür. Die Schwierig- fett [Legt 19911le1111112 11icht 11113111 111 dsr Gleichgültigkeit, sondem 111 der 1111181115911 DUrchübrung der JILL. Diese ift unümebr 111 du“. nge ngeitet. Wir schließsn mit den treffen- d_en Woxten dWAutorS: „Ist erst einmal aUseitig die öffent- l1che 9119111111113 1111 191186 Postulat imteressirt, ist erst einmal der gute W199 zur Rsaliyirung dss internationalen Arbeiter- 1113111346 vorhandsn, 11111111 wird auch der Weg zu seiner Ver- wrrklichgna _ 111115 111181 Vshauptungen von seiner angeblichen 1111mbg11chkxit _ 931111111811 und beychrittsn wsrden, und auch hier wrrd 11ch das e::gli1chs Sprichwort bewahrheiten, welches lautet: 11711616 15 .*1 11111, 111910 15 71 11'5)'.“ "
Zur Arbeiterbewegung.
21115 73131 rbcinisÖ-westfäliscben Y_crgwerksbezirk liegen 118111- 1111811111531 bor, welche der Unzufriedenheit der BITJQrbkikér 11111 ker Lcitung dys Berzarbeikerverbandes AUskchk gkbxn. Di.“- Zabl'stallc Stcrkxade hat, wie die „Vos. ng.“ 52111118, folgsnds Resolution eimtimmig angenommen: .Wér Bcrgch 165111 11118 von jeher unter dsr Führung des Central- 11cxst1n11§ 111Bbck11m glücklixb gefühlt und ihm auch das volle Vertrankn 111 chug auf die bergmännischen Interessen voll und gau; 1131371111; j1d0ch_ 11ach Zet Crklärnng des Hrn. Schröder 5111: Soziaxdcuwkratie 1113211 Wir den Vorstand dek1 Verbandes auf Dcmselben W852 wandeln und dadurck) sebr viele Mitglieder folgen. Da wir aber so etwa_s nicht gewillt find, beantragen wir, daß Scitk11s dcs (TcntcaloorU'xndes eine Erklärung abge eben wird, in wie fern der Vorstamd fich zur Sozialdemokratie ste !. Wir Berg- leute 1911 “Sterkrade wollen keine Sozialdemokraten, sondem treue Reick)?“ und VaterlarO-Zbürser 1ei_n und bleiben und VLklvéiskll 11111 1111 §. 1 1333 Statuts, der da 1agt: Religion und Po- litik find total aizsgescblonxnl! Soklte 21172 diesbezüéliche Crklärun nicbt crfolgcn, 1,11 bcantraacy wir, eine Neuwab des Centre: : vorstand??? 11015 vor der Reichétagswabl vorzunehmen, und, zwar bis spätestens den 17. d. M., mit dem Bemerken, daß wir alle Vorkkbrungsn treffen werden u_nd unsere Kameraden auffordern, ein Gleicbes 511 tbun, uns anscblteßénd 1111 die Worte Sr. Majestät 17.-s Dcntsckpcn Ka1sers Wilhelm U;, welcher zu der deutschen Bera- arbcitcrdebutattqn sagte: „Vor memen. Augen ist ein Sozialdemokrat glcicky eine::1_91e1chs- und Vaterland'sfemdk _ Eine in Reckling- hausen 11attge11abte„ Bergaxbettervexsammlung beschloß, der „Rat. Ztg.“ z11_f_olge, dt; m_onatl'tcben Betträge in die Verbandskaffe nicht eher abzumbren, bis die Leitung des Verbandes aus den Händen der Sozialdenwkraten genommen wird.
Diesen „Meldungen gegenübex stcbt folgender Bericht der „Nat.- tg.“ überxme großerrgarbeiter-Versammlung, Welche am Sonntgg 111 Gelsenkirchen stattfand. Der Bergmann Bockum- Altenéncncrklarte_1znter„anderm: Wenn auch jest vor der Wahl die Berlgletute 1111211115] seien, nach der Wahl würden fie wieder als eine emztge kompakte Maffe_ dastehen Auf den je 1 en Verbandsvorsiand wtll er n1chts kommen “lassen. Derßseébe
leute gehoben. Der bekannte Ver manu Diekm i - tischer Delegirter anf dem Pariser oqgreß, WMYUMTÜFJ Verbandswrstand ein. „ Der Bescblu derBer leute des ceiling- bauser Revters, einen nicht sozialdemo 16:11 Notstand aufzustellen, sei ein Machwerk der Centrumöpartei. . H die Arbeiter sicb inter- national verbünden, daraus könne ihnen . „kein Vorwurf gemacht werden. (Zs wurde_ bxschloffen. den “ en Delegirtentag am 8. und ZJ'MYH 12011151511ka zthesuchenßffmtu - 1„e . 2111-- e . 11.“ ver t nunme : der Breefe, Mit welchen der Vorstand db? HarpekieYYzYMÉ Aktien-Gesellschaft und die V "g der Zeche Sham-
derungen. welche von den waren,
lbaften este t eantwortet bat und deren wesentlxxm Yb“ wir gestern ereits mitgetheilt haben. Der V :|“ ' " . baulichen Interessen im Ober-V o d " ns fur ie ber
das Blatt ferner meldet, einen ruck jener Schreiben
Vereins echen mit der Bitte : andt, artige Forderungen in dem ekb an die
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