von Bülow aus nach Kartbaus wird viell_ei_cht gar nicht ck verschiedene Linien vorhanden Finger legen und sagen kann: ffen nothwendig noch auSgefübrt werden, es
Uebernabme der Privatbgbnen an den Staat Ueberscbüffe gehabt, die Zum Tbe1l_durch Abschreibungen, zum Theil durcb andernnitige Ver- wenduna in Ausdruck) genomrxien_s'md, die nahezu cas gesammte _ we1ches_w1r fur die Neubauien gebraucht haben. Wir baben tm Extraordinariuuz und durch besondere Kredite, von dieser Vorlage, mcht_wemger als 995 Millionen _ ich will in runden Zablen sprechen "" m Anwwcb genommen. Dem sieht gegenüber _ „ „ zum sogenannten Garantiegesey, von uber 63 Millionen; es neben gegenüber die Aktivfonds, die w:: mit dem Ankauf_ der Bahnep gewonnen haben, von über 183:_§Millio- nen, die Abschreibuygen. die im StaatSeisenbabnkapital erfolgt sind, von rund 619 Millionen; es sieben gegenüber die Amortisationen von b- also respektive ?YUFZZYWW, _ _ umma un e ä r i ionen. Das Defizit alw- was |ck da beraubsteüt (; enüber den Erträgen der Staatseisenbabnvxrw111111119, und was den lasten würde, belauft fich auf etwa 50 Millionen. Nehmen Sie die Vorlage dazu,_nebmen Sie dazu-*auf der anderen Seite, was . . an Uebers 11 Aussicht nehmen, __1_1_) wird dennoch _immerbin der 23.189? ?er durch die Ueberscbune mcbt gxdeckt wird, einige60 bisWMiUionen Daneben durfen mr _nocb berückficbtigen, meine MMS? VL,“ Vöktbetlen gehabt haben 1111 Zins: Besxande und an MeliorationL-Anlagen, _ la_ufendrn EMW?" 9deth baben, die man anderweit wnsi durcb 2311111911173 zu beschaffen pflegt, welche nicht weniger als 4248 MiÜiqnen__au§_1nadchen_.__ ___ _
21111 wir 11 !o 19 16_ » L nung „an earn, so düéen wir sa en, 13 da?, was wrr seit 1080 geleistet haben zur Crxweiierung Sind _ _, hgbnnescs, m der That durch die Uebrrschüffe 11. Jrrtlicb smd die_Abschreibungen nicht gleich be- _ _ Ökll dkk Ueberschuffe für andere Zwecke nach dem (Haramiigrseße in «111111211167 genommen werden mußte, Einzrlbeiten bier vorwsg zu bemer Anrrgungen, die
wie überhaupt no
zu umgehen_ sein, „ te man gewifferm
sind, auf d_ _ Diese Verbindungen mu liegt auf der Hand
Es kann in keine Rede sein und dann
Kapital gewährten,
der That von einer ungleirbmäßigen_Vekibeilung lande ich aucb, _ indem ich mich dem rüber in gleicher Weise _ Sie bitten zu sollen, schen den einzelnen Proyinze Eisenbahnen dahin bungen_ wo fi lichsten find. Heut kommt diese, Reibe. _ Ferner sind über die den laut geworden; esiitverlangx worden, man möge nach denen die Beitrage schon früber getban,_bet_a macht worden sind _ dies Ut dre elfte, aben wir immer denselben _Grundsav be- ! da, wo die Opfer für die Staatöver- faüsxdie Interessenten nicbt etwas dazu d, wo überdies ibr Interesse so stark billig angesonnrn werden kann. _ das eine Mal ist lediglich dere Mal noch ein baarer (: 5 bis 10 000 „46, ein anderes den Grund und Boden ver- cbuß von den Anschaffungskosten affenbeit des FaYeS. Sie finden nachträgliche Zuscbüne_zu den Grund- ie Interessenten nicht im Stande smd, Unser Verfahren ist einfach nach dem deren Staaten eingerichtet. _ _ bnen haben wir mit den Prbvinziax- e Prüfung anstellen laff_en uber die Leistungsfäbigkeit, über die Verkebrs-
Das find die drei _ stützt, die wir Ihnen demnachst alls nach Möglichkeit zu daß man die Jntereffenten auch nicht d, nachbar diejepigcn die nothwendig sind, so daß man ihnen Und da komme ich auf einen _ auf_ die Anforderung, Babn Weit entfernt ist, das Schüttungs- tgeiilicb beschafft werden sou. ck ck) der gegenwärtigen Lage der Gesetzgebung solche Aufforderung nicht ganz berechtigt ist; Herr Abgeordnete mittheils, will zur Beruhigung mittheilen, die Eisenbahnbebörde gegeben babe, Folge haben wird. wir möchten gerade Ich glaube, wenn _ igt, was gergde im Osten 1eit babnsystems gescbeben ist, so wird er zu- glaube ich, geleistet Das ist geschehen r im Westen beffrre Erträge batten und ck) finanzieÜ als fruchtbarer erwies, als angenommen Verwendung _ _ ke seine richtige Bestätigung findet, indem errn Landestbeile das bietet, Was dem lrßimn ß damit die einzelnen Provmzen cb biiie, die ]uzritia äist_ridutira ls unsere Richtschnur anieben _zu ärtigs Vorlage als von diesem Geficbtsvunki diktirt br sch1iißiich die Zustimmung nicht 311 varyagen.
der Eiienbabn-UebersÖUß, bis _ “ eme solche
11 nicht eintreten zu lassen. e nothwendig find, das nächste Beiträge von Inter-
gesprochen hat, Abrechnung 31131 Wir müssen die wo sie am drmg andere an die effenten Beschwer doch die Grundsatze angeben, Ick glaube, das dab im Laufe der Jahre ge Ehre haben, Ihnen vqrzizlegen _ 5 folgt, wir haben Beitragx verl waltung zu groß sem wurden, geben und dazu im Stgmde ist, daß die Leistung ihnen haben die Sache verschieden der Grund und Boden verlangt, uschuß gefordert, pro Kilbmter etw al wiederum haben wir zwar
aber einen erheblichen Z gegcben _ überall je na_ch Be auch in dieser Voriaae wirder
erwerbskosten aufgeführt, weil d mebr als geschehen, _ rraktiscben Vorbilde in _an Mebrforderungen für Nevenba und Lokalbebörden eine genau Lage der Interessenten, ihre
ationen, _ “0.
Aktien und Obli _ _ e124M1111onen, inS
von über 123, 1111 _ ewrdert werden.
en Volagen, die
taatskredn definitiv b diewir die
nicht übersteigen. _ .Herren, daß wir eme ersparniffen, an Zinsen der die wir aus den
gebandbabt;
Verbeserung unsrrrs Staat? aufgebracht worden i - deutsnde,weil ein großerT Bezuglicb der __ _ _ __ Ich kann_a_1_1_T _ _ m1r er an en, das Li ken, das; ck “"ck [WU „Mtb enthalten muß, (UZ die eiten_ hier an uns gckommen _ _ _ _ _ mir das Material fcblk, ich nicht ermacbiigt _bm, Ihnen eine irgend was;- w§lche_Ste befriedigen oder auch Sie k_onnen_ vrrsichert sein, daf; wir aiies erdZn, die Moglichkeit, die Angängigkeit zu 1 1111) 1a mts drr Zeit Dieses und Irres. Anforderungcn, welchr das _gegeqtvartige Geseß enthält, zer- _ _ l m _etne_ ganze Serie von neuen Eisenbahnen, nicbt w mgcr 111830.M1t diesen 30 erhöht sich die 1e11 dem Jahre 1880 zur Ausfübrnrg zur 5L_lusfubrung bringen wollén, auf ___ _s 111cht de_tz Vorwurf wird mackdrn könnrn, daß wir [amg, daß wir nicht fliißig gewesen seien, und ich das ZLUZUW wsrdsn 511 meincr
nicbt eingeben;
bon Verschiedenen des Jnterrffes für die Betheiligten. Faktoren, auf welche sich schließl vorschlagen. D' Ick bin der Meinung, drücken soll, so daß sie zur Babu anzulegen, rklich cine Woblibai erweist. Punkt, den auch drr Hr. Abg. daß, auch selbst wenn er von der [ _ der MLS _ 1111111 wiU 111151 leugnen, daß 1111 es zwrifelbaft ist, ob eine aber wenn fir so gefieUt wird, wie so balti- ick) fie 111821 für [711119 un das; ich berrits Anweisung an welche in diesrr Brziebung Remedur zur _ Sodann, meine Herren, ist noch erwahnt, die Provinzen im Osten beffer bedenke . cinmal berßcgenwärt
ck die Forderung
und dann, weil Billigkeit bat dabei ebenf
gebrnde Antwort zu gebew. bexricdißcn wird.
Vorgetragene erwägen rr nicht mehr im Stande sir.
f1i1m in drei Gruppen: Wüsten betonte, Ziffer der Eisenbab_11en,_ die _wir gebracht haben rcweklwe 111131 (ck glaubs, daß man 1111
_ _gearbeitet haben, Fleiß 11111) Criolg grarbciiet haben; Wir haben dann auch bessernng _in Bezug 11111 d1e Geleise, die Anlage zweitrr, driiier und riertrr ©1181: r9191€ch1ag1n- D-„s find Anforderungen. die fich Zrtt darch die ungeheure Verkehrßzunabme 13211291 haben, zur Durchführung eines régkl- zur besseren 111211811 Arvarats und auch um dem Verkehr nach allen cbt zu wrrden. Ich habe mir neulich schon erlaubtzu Wagenlauf,
Abgeordnctr fich Einfiikrung dcs StaatSeiirn geben, das; wirklich sebr viel und sebr viel mcbr, word-«n ist als man in früheren Jahren erwartete. und konntr grsckysbcn, weil wi wiil dar; Staatsbabnsvstem fi frbbrren Stadien durch diese Staatsgedan drr rricbcrr drm ärm ionst verfaßt werdc-n müßte, und da festrr aneinandrr gekettet werdcn. auch künftig i:1 nrilcn, 1:12 gegenw z11 betraciéien und 1
in Dék lrxirn al? irnerläßlich brrauÖ mäßixxrn Beiriebes nacb 111113111113 drs vorba Seitrn bcuer gers brmcrken, daß bci'PirlSweise _ Wesentlich beeinirackxtigt wird, wenn wir nicht gr- __mcht die Ausweichungen und grnügriwc WSUS vermehren können. muß aber unser Brstrcben gsriclxict 16111, km gegebenen Apparat nacb Möglicbkeit auszunußrn und 11115 _durcb cine Reserve zu erbaltrn. Diese Réserve kann aucb darin beitebrn _ nicht Daß wir uns 1111- Lokomotiven und Wagen anschaffen, wozu ja, auch noch andere Dinge
Richtungen ,
Ausnußung der Wagen nügcnde Geleise bä_k)€11, wenn wir damit die Züge 11111
gexäblte Maugeri von _ diesem Sinne (1 wie ich mir schon zu erwcxbiien erlaubte, ass LokomotiviäxUpren, Wagenscbuppen und was noch
grböcen würden, es wrjentlick) darauf ankommt,
weiter zu nennen wäre, sondern daß das, was wir haben, in einen_Zu1tand zu bringen, daß wir es noch stärker ausnutzen können als bisher. Ich will beispielsweise erwähnen, noa? rielleichtManchem cntgcbt. Umere Lokomotiven werden ja nicht überall soweit ausgenutzt, als die Lokomotiven es leisten können, der Lokomotive
_ DLM Abg. Bachem entge note der Minister der öffent- l1ch211 Arbeiten von Mayba : Der Herr Vorredner bat eine
rrage an mich gerichtet, über die ein Refforr fäUt, äußern möchte, um Mit der Tendenz, daß mir den Ar- dustriefiädten die Möglichkeit 1; zu 1211113211, dorthin zurück- bin ich ganz einverstandrn. 11 der cigrnen eriraltung Möglichkeit
ick) 111111), scnxsit die “Sache in m crktanden zu wrrdrn.
beiiern 111 12211 Jroüén Jn Heim in di! Nähe der Arbritssiätte zukebren und in drr Familie zu weilsn, Ick) [“alte es für riÖtig, und babe i danach «rbandclt, drn Arbeixern. die wir beschästig:n, die zu_gerräbren, möglichst jeden Tag, mindeslrns aber in gew ab1chnitten, zu ihrer Familie zurückzukehren und dort das 7, und zu finden, was ein gutes J Dirkes Bedürfniß tritt lebbafter hervor b städten, wie der Hrrr Vorredner erwäbni bat und auch anderéwo babrn wir on meiner eigcnrn Verwaltung, die noéb Arbeiterzüge zu “den biÜigstcn Preisen zu ichten, und wir rrerden darin auch 1195.) weiter
der Mann ,
Lagr, obgle1ch es sonsx Manches gegen zwei Personalen zu brxeßen und _die L_ Es ist das aber cin Ausbulanttel
wobl aber fich bat, die Lokomotive mit embren, em okomotiven länger laufen zu , zu dem man nicht gern bikcl gern in der Hand desselben bewährten 1111111 und dem gegenüber eine Kontrole
[so nothwendig haben. Bei an welche ja die Sache näher aufzuklären,
greiir, weil man jedes Ve
Mannss läßt, der
drr Bedienung möglich bleibt;
Tiese Dordelgcle "€ 1111111111 wir a
der Svezialdiskusfion in der Kommission,
verwiesen werden ickl, wird ja Griegenbeiix sein,
_ dab sie crkordsrlicb find, um den Betrieb auf der richtigen Höhe zu baltew und den Verksbrsansprüäxcn zu genügen.
amilienlebcwzu bieten im Stande; ist. ei dsn großen Industrie- Bei Berlin 111?-
ich_svreche nickt bloß v we1ter gegangen ist _, gelegener Zeit einzur
Menge von Bau- _ _ welche durch die außer- ordmtiicbe VetkibtéZzunabme herbeigeführt find, auch von Dabei ist vorher erwähnt worden vori de_m cbt zwrckmäßiger sei, diese Betrage in Ich habe nun1chon für die Eisenbahnverwaitung an _ 13 sie einen Betrag in das Ertraordinarmm denselben aufbringt; das
. auHiiierUgen, und größere, 1157811 und dergleickyen. Hrn. Abg. Wüsten, das Ertraorrir-arium des Etats zu verweijcn. _trübcr auxgeféibri, durchaus gleixbg-iitig ist, o
“ einitei]! oder ob fie im We,1e des Kredits (Fim: wie das Nndcre wächst der Eisenbabnkapitalschuld zu. Sie wrrdcn xugrben, daß cs dock)
res ).)[ößlicb
großcm Aufwand nötbigt,
Vorrednrr als für die s geci.1net bezricbnct bat, chi einzugebM, Der Herr Vorredner wird da-Z begreifen, wenn ich daran erinnere, daß Köln Festung ist und daß wir 111 BLJUJ auf die Ausführung von Eisenbahnlinien in der Näb? ron Festungen _ Die Frage, was beiKöln im Besondrren ge1chebenkan11 111111 muß, ist im Augenblick in dcr Verbandlumg bcgriffén und, soweit 111) 1252, wird das Bedürfniß, welches vorli:7gt,nichta112i11 durch einige Sekundärbabnlinien, wndcrn auch durch Danirfstraßen- babnlinien fich erfüllen [offen, und die1en [exteren entgegenzutreien, bat die Königlich? SiaatSregieru11g,_sowe1t ich es übersehen kann, _Es ist nicht u111cre Meinung, auch diese in die Hand zu_x1ebmen; wir können der Privatindusirie in dieser Beziebung ein? gewmsr freie Hand laffen, soweit es das Staatsintcreffe gestattet. Ano ich Mederbolx, mit der Tendenz des Hsrrn Vorredners bin ich vonommen einvxritanden und bin bereit, mit meinen Kräften dabin zu wirken, daß dicselbe nacb Möglickykcit in Erfüllung gebe.
Auf die einzelnen Linien, iir der Herr Zwecke_ bon _Köln besonder muß ich mir ver1agen.
nicbt unabhängig skin könne11.
Ding wäre, wenn anwachsenden Verkehrs,
ein wunderbares
m würde ganz koloffal
Ertraordinnrium zu bringen; das Extraordinariu _ ch ungünstiges
anirbchm 11112 das Bild des Etats cm (111115 außerordentli werrsn. Abcr abgeirben davon, Sie haben es ja bei der Berathung daß das Extraordinarium bedeutend ver- Millionen gebracht,
keine Veranlassung.
kk? Eisxnkabn-Etats geseben, starki 1'1 _ wir haben es von 11 auf beiaabe 18 Sw 5111211 dort große Positionen gerade für BabnbofSu Andsrr Beträgr drr Vorlage gehören, glaube ich, rationell 111 ra? Ertraordinarium und zu dissen rcchne ici) die Mebrkoten, 9111) "311.7, 8, 10, 12 1111113 für bereits im Bau brfindlikbe Bahnen 6e- forxert worden find, wcil die Anschläge nicbt zureicben Angefichts_dek Diese Summen müssen jedeUfalls dcm urspruna' Es wäre, glaube ich, nicht
Statistik und Volkswirthstlzaft.
Zur Arbeiterbewegung.
Aus Bbchum berichtet die .Rbein.-Westf. Ztg.“ Bergarbeiterversammlung für die Belegschaften der Zechen „Ritterburg“, welche mit einem
grskcigcricn Kosten. 11ch111 Anlagekapiial zugerechnet werden. korrekt, wenn 111.111 diase SUMMM in das Extraordinarium verweisen 113.115 die Vorlage im (Großen und f; wir nicbt zuviel ge- des wachsenden Verkehrs.
Jch_111öckte1agen, daß„ Ganzen 151111111. Sie iibrrzeugt sein werden, da forderi baben Anges'icbis
811111 böre ich allerdings ki'agen, es der Prormzeri gegrnrinander eingetreten. 111011316 115 xmcb ein iür ai]: Mal, wir früher, wabrrr», da!; w1r dir _Provipzcn nicbt gerecht abwägend bei jeder Vor- __ _ _ E:" (11111 Provinzen, von dene m_ das chgrfmß nahezu erf-bövft, was an bringen 111, 111 vorhanden manche 8111861112112 im Osten _ die 110 Aber das 211115 111151 sick) nicht auf einmal machen. Ich habe in einer Provinz Westpreußen darüber klagt, glaube aber, daß gerade die Probinz
_ von Pregß Hoch auxS_e.Maje_11är den Kaiser eröffnct Der Bergmann Furkoticrbob 111 seinrr Anspracha unter dem Beifalle der Anwesenden _beror, daß fie keineSozialdi-mokratsn seien, und entwickelte sodann seine Ansichte_n übrr die bekanntm Forderungen Ihre Delegirten_ seien_1111nmebr bci den Zechenver- waltungen gewesen; die1e a_b_er haiien die Forderung von 50 0/11 Lohn-
_ Es 1e_1 d1e1e Forderung aber nicht, wie von mancher Seite bebauptxt wurde, unyerscbamt. Da sich dieselbe jedoch nicht sofort werde e_rre1cben lasen, wür man zuerst nur 25 0/0 fordern. N91!) 6_ Monaten _konne man 1.1 von Neuem vorgeben. (Widerspruch.) Bezüglich der übrigen Forderungen _ach1stündige Schicht, Verbot der Uebersch1chten, Kontrolirung des Wagennuklens_stebtRedner absolut auf dem Stgndpunkt des Centralvorftandes. Cin viermaliges AuSzablen des Lobnes im Moxat nennt er Unsinn. (Beifau) soUe ausreichender chuß zu tbeil
.Karoline“,
sei eine ungleiche Behandlung Meine Herren, dagegen cb beute, ver- der Bergleute. lage bsdenkcn. 11 man sagen kann, es Eisenbahnen beremzu- t es andere _ _ ck zu bedenken sein mochten.
erhöhung abgelehnt. Dagegen gieb
Ze11u_ng_grl_e1en,_ daß 1111111 in der es !_e1 1ur_11r_mcht gssorgt. YestyreuZZU 111 den 11131211 Jahren nicht schlecht bel) SW bat__e_1_1_12 113115281111112 neuer Eisenbahnen erhalten, auch noch Jarre 1881 03er1885 eme “ziemlich umfassende Linie von Marienburg _ 11.1117 Mqldeuten 11115 Elbing - au§gcbend, aber in Westpreußen l1egt allerdings noch kennen kann.
andelt worden ist. D D
en ele irten _ _ _ _ werden, auch die Belegschaften méißten energischer bmier ihne!) neben. Redner wun1chte für die Delegirten weitgehende Rechte. Viele Redner meldeten sich noch zum Wort. Es wurde namentlich betont, daß dirLobnßrböbung 1111150 0/9 11icht durcb- Bemerkenswertb ist die Forderung nach Einrichtung
Welches man aner- werdcn mir eirie Verbindung wie
Brdürfniß vor ,
Die HékkW, die da 511
fübrbar sci.
eines Kontrolausscbusses, welcher alle 14 Tage nach estftellung der Gedinge an Ort und Stelle die Verhältnisse prüfen so „ damit dem Einzelnen dabei sein Recht geschähe. Jbre versaumten Sebicbten solle dix Beke schait den Mitgliedern des Auksebuffrs bezablen (Beifall,) Erne Ab mmuna fand nicht statt, auch war die Versammlung nicht besonders zahlreich besucht. Es wurden schließlich noch die Delegirten für die_ drei Zechen gewählt.
Eine _gro e_ Bergarbeiterversammlung , welche am lc ten Sonntag in 1s en abgehalten werden sollte, konnte, da der B itzer drs Versammlungßraums seinen Saal nicht zur Verfügung ßellte, mcht statt_finden- Dafür bielten, wie wir der „Rb. u. R.-Ztg.' ent- nebmen,famu_1tliche Zablstellen des Borbecker Reviers eine Besprechung uber die Haltung des Verbandöorgans; auf der Tages- ordnung stand ferner: „Stellungnahme zur Spi e des Verbandes und zu den Lohnforderungen des leßtcrn, sowie Wah der _Delegirten zu der am 8. Marz stattfindenden Generalversammlung.“ Die Versammlung w1_1rde mit einem Hoch auf Se. Majestät, den Fürsorger der Ar- beiter, eröffnet und beschloß. den Vorsißenden zu ermächtigen, das Verbandßorgan für ganz Borbeck abzubestellen, Beim zweiten Punkt: wurden die Verdienste des je igen Vorstandes des Verbandes zwar anerkannt, deffen Bekennen zur ozialdemokratie aber scharfgetadelt. Schließlich gelangte folgende Resolution zur Annahme: „Versammlung steht auf dem Boden des Cbristentbums und der Konig_streue und erkennt den ieyigen Vorstand des Verbandes, welcher sicb au[_de_n Boden der Sozialdemokratie gestellt bat, nicht mehr als deffen SPW? an." Zu den Lohnforderungen bemerkte der Vor- sttzendr, dczß dieselben von verschiedenen Seiten als zu hoch an- gesehen_ „wurden, wurde aber durcb beftige Zurufe dahin belehrt, daß die Versa_mmelten in denselben keine Maßlofigkeiten erblickten, worauf _xr erklarte, daß es nicht Suche des Verbandes sei, dieselben durchzufubren_, sondern Aufgabe der einzelnen Belegschaften und deren Depuiirten. Hierauf wurden die früheren GeneralVersamm- lungs-Delegrrten Borbeck, B.-Borbeck und Fintrrp auf Vorschlag des KnappsÖafts-Aeltesien Brucbbagen wiedergewählt, und denselben ans_Her_z gelegi, auf_ der Generalversammlung durch Wahl nur christ_licb und königstreu gesinnter Männer zu Vorstands- Miigltedern, die Imereffen des so nothwendigen Verbandes zu wahren. Zum Schluß beschloß die Versammlung, die Beiträge bis nach Regelung der Frage wegen des VerbandSorgans, für dessen Vertrieb Schröder bedeutende Revenüen beziehen soklie, Wodurch er in die Lage gesetzt sei, für sozialistische Ideen Propaganda zu machen, zurückzuhalten.
21116 S pandau wird der ,Voff. Ztg.“ mitgetheilt, das; gestern der General-Major Gerhards, Chef deriecbnischen Abtheilung im Kriegs-Ministerium, dort eintraf, um die Königliche Artil- leriewerkstätte zu besichtigen, sowie mit der Direktion derselben betreffs Erhöhung des Lohnes für die Arbeiter in Unterband- lung zu treten. _ Nach einer 5.0?eldung des „Anz. f. d. Havell.“ smd die Tischler und Stellmacher der Artilleriewerksiatt in Spandau in eine Lobnbeweaung eingetreten. Die- selben verdienten bisber 40 „_5 die Stunde bei 13s1ündiger ArbeitSzeit; seit einigen Tagen find aber die Uebersiixnden abgeschafft, und es ist der 10 stündige Arbeitstag eingcxübrt wvrden. Da die Siücklöbne dieselben wie früher geblieben sind, i_o Verdienen die Leute je t weniger. Sie haben dabrr bet der Direktion dre Erhöhung der Otücklöbne beaniragt; fie wün1chen, daß sie für die Stunde auf einen Verdienst Von 50 -.Z kowmrn,
Man fcbreibt der ,Mgdb. Ztg.“ aus Hannover unter dem
23, d. M.: Die Lobnkommission der Schneidergesellxn batte übcr eine dortige Firma die Sperre verhängt, :).-eib die Firma, wie übrigens alljährlich, ihre Kunden ersucht hatte, ihre Besteüungeti bald zu machen, damit eine pünktliche Bedienung möglich werde. Eine in Aussicht stehende Arbeitéeinstellung [affe dieses Ersuchen__besonders gerechtfertigt erscheinrn. _ Die Vorstellungen der Gescxxansinbaber batten keinrn Erfolg. Die Geseüen erwiderien, fie Wurden gerne weiter arbeiten,_aber sie dürften nicbt! Die J_nnung§meister 113ka811 Von diesem Verfabren der Geseüenkommüfion in Kenntniß gr1eßt, und g_estern antwortetcn fie mit einer Entlassung sämmt- l1cher_Ge1rllen und mit der Erklärung, daß ferner dieser Ge- seUen_w1eder 11_1 Arbeit genommen werds, bevor nicht die Sprrre über das eme Geschqfi aufgehoben sei. Diesrs gcnoffen1chaftlicbe Zysammen- ballen der Meiiier bat bicr in aUen Geschäftskreijrn einen 1ebr guten Eindrurk gemacht. . Etner Meidung _er .Kotib. 21115.“ zufolge haben die Befißer der großer] Tuch7abr1krn 111 Kyttbus fick) in Folge des Ende des abgelaurenrn Jabra? 111 Scene gejeyien Ausstandes der Arbeiter emer dbrtiger) großen Kammgar11weberci,_ welcher sicb oorzugßweisc aeaen die chbaffnng ron Strasabzügcn 'für bei der Arbeit gemachte Webe:_2§. Frbler 111171112 und nach kurzrr Dauer dure!) wesentliche Ermäßi- gung d1€1cr Abzug: gixilicb beigelegt wurde. sie,“.enscitig solidar1sch verpflich- ter,_1m Falle cmrs funstig ausbrcchsnren Ausstandes sämm xlicb e F a- b_r1ke_n stebcn z11_las1en. Zur Sicherung dieses Uebereinkommens ist die Hinterlegung emrr je nach der Zahl der Webstühle antheilig auf- gebrachten Kautwn bon einer balken MiÜion Mark bei einem Geld- iniiitut erfolgt. Kein Arbeiigeber darf im FaÜe cines Ausstandes, bri Verlust dis eingezahlten Kautionsbeirags, seinen Betrieb eber wieder eröffnen, als bis ein aligemeiner Ausszleick) im Sinne der Fabrikaiiien _stattgefundexi bqt. Die_ [eytcren babcn im Anschluß hieran eme mit 60 Unterichristen vcrxcbcne Békanntmacbung in ihren Arbcitssäleii aushängrn _ lafien.
_ In Wismar berr1cht upirr den Maurer- und Zimmer- gr1211enseitWochrn eine Lobnbewrgung; dir (Hesrllen hatten, Wir Wir dem „M. T.“ c1itnebmen,_cincn 10stündigen Arbeiistag und einen Siuridxnldbn von 35 45 gxfordrri, rcäbrcnd die Mcistcr an 21111111 11111111d1g811 Arbeitstag sssibirlien, 5111211 Stundenlohn, aber cinrn _D_-urchschn1ttslobn von 3,50 „16 gewähren wollten. Durch brideririttges Enigegenkommm ist die Differenz zwischen den Maurxrmetstern und Geieljen brigelezt, so daß die Gefrllen den D1_1r_chscbmtislbbn a;:genommen babcn, andcrcrssiis wird ibnrn eine Lxxstundtge Mixiagépause styit drr bixberigen stündigen gewährt. Dr_e Zimmermristcr boien_ ibren GUelicn dasselbs Abkommen an, d1c1e blieben jedoch bei lbkkn Bcdingungen und legten am letzten Sonnabend die Arbeit nieder.
Jn Neubrandenburg fand_am 18. 17.911. eine Versammlung von Maurer - und Ztmmergejellen statt, in we1cher ein von Hamburg cni1andter Redner, _wie die „M. Nr.“ melden, aufforderie, dem großen Verbande der Gexrllrn in Deutschland beizutreten, damit dre Arbciter den bon den Arbeitgsbrrn vielfach gebildetenInn11ngen2c. geschlonen gegenubersteben U::d kann mit diesen über Lohn und Arbeitszeit verhandeln könnts".
_ Eine Anzahl Maurer in Malchin, die wcgen einiger Differenzen d1e Arbeit bei den Meistern nicht wieder aufnehmen wollen, haben nacb der „M. Z." einen Aufruf an die dortige Ein- wobgerscbafi erlassen Zirkels Urbertragung von Maurerarbeiten. Sie bexxrunde11 dies mrt den Angaben, daß sxe ihren Verdienst in der Stadt lanen, wahrrnd fremde Geiellcn mit gejpickxem Bündel erscheinen und das_ Geld_mtx nach Hau_se yebmrn; ferner arbeiten Letztere weniger, weil fir die «Her: _und Hinreije mit in Anrechnung bringen.
Jin Arx]chluxz_ 1111 dry _Yusstand der Berliner Militär- sch 118th 11_11d,111_r die ,VonZtg.“ bcricbtet,n11n auch die Militär- 11_eseru11g§1ch_n_e_1d_er,_ welche die Beamtcnuniformcn herstellen, wabrerd dic Militaricbneidrrnur Offizieruniformen arbeiten, in eine Lobnbcwegmig eingetreten. Cine Komrnisfion hat einen Lobntarif mit 20 bis 25% Liuficblag ausgejeßt und dieserbalb mit den Lieferanten 11111erbandlu_ngen angeknüpft, jedoch sind die Forderungen (115 „zu 1chroff“ bisher zurückgewiesen worden. Um auf alle Fäür _acrusiet zu sein, wird cht eifrig dafür gewirkt, daß _die 9,11“ilrtarliefcrungssrbneider 1_n_ _Bcrlin, deren Zahl auf 600 ge- 1chäßt wird, dem Verein der Milztßrsckoneider beitreten, um eine große Eesammiorganisation aller M111ta1schncider zu Waffen und einen gegenseitigen Rückhalt z_u (1911911111911. ' In einer Versammlung am Srnniag erklärten fick) dieMiliiczrlieferm1gsschneider mit den Militär- scbneidsrn 1"olidarisch_ und verpflichteten fich,_fo lange diese im Aus- stand fich befinden, keine Arbeiten an deren Sthe zu übernehmen.
Die vaotbekenbewegung in Preußen 1886/87 bis 1888/89. _ (Aus der Stat. Corr.)
Die wirtbscbaftliche Lage der Grundbefißer, “insbesondere der ländlichen, welche bei der in Preyßen _vorberrscbenden Bewirtbscbaf- tun durcb d1e_Befitzer selbs_t zugleich einen so großen und wichti en, aufZ Engste mit dem vaterlandischen Boden verwachsenen Bestandt eil der '»produktiven Bevölkerung außmacben, ist mit Recht von jeher der Gegenstand besonderer Aufmerksamkeit gerufen. Mit Sicherheit würde fich iieselbe_fretlich erst übersehen und verfolgen laffen, wenn Aufnabmen über sammtlicbx Aktiva und Pasfiba, d.h. über den Werth des Grundbesives und sbnstigen _VermöZens xmetseits, die Real. und Personalschulden gnd_ersett_s vorlagen. n die Erfüüung diefer Vor- ausfeßun ifi na_tur11ch 1_nchtzu denken. Nur für einen Theil der Grundbe 18er, namlich die absterbende Generation, vermöcbte dieselbe in befriedigender Weise und ohne zu große Mübe verwirklicht zu werden, und zwar auf _Grund drr Akten über Nachlaßregulirungem bei welchen ja die Permogenßverbalfniffe obnebin ihrem ganzen Um- fang nach den Beborden bloßgelrgt werden. Hierbei dürfte freilich nicht überseben_ werden, daß _ die Yermögenßlage jener Generaiion nicbt obne Weiteres als typisch fur diejenige der lebenden und erst aufstrebenden genomm_en werden kann, vielmehr im Allgemeinen wohl etwas günstiger als diese leßtere sein wird.
Es waltet aber wobl_ kein Zweifel darüber ob, das; im Allge- meinen der Grundbrsiß und dessen Verschuldung weitaus die wichngsien Posten 111 der Vermögensrecbnung des Grundbefißers außmachen, und daß dem gegenüber eigenes Vermögen bezw. Personal- 1chu1den desselben m ibrer Bedeutung weit zurücktreten. _Fur_ den Wertb _des Grundbesitzes nun liefern bekanntlich die iffern des Katayiers einen gewissen, wenn schon mangelhaften Arxkcxt, der durch Vergleichung mit den tbatsäcblicb gezahlten, zum_Tbctl ja aus den Grunkbüchern erfichtlicben Erwerbspreisen kontrolirt und__ ver- bessert werden könnte. Die Verschuldung des GrundbeUßes und zwar des ländlichen ist Probeweise für eine Anzahl_ von Aniis-
erichten im Jahre 1882 ermittelt worden, (vergl. landwrrtbschaftltche abrbücber, Jahrgang 1883, Flll. Supplemeriibeft), wahrend eme aaf den ganzen Staat erstreckte Erbebung bezü_qltch_der Bewegung der Verschuldung in Preußen nunmebr f_ur die drei Zabre_1886-87 bis 1888/89 vorliegt. Zwar deckt fick) die_ biicbmaßige Ver1_chuldung und deren Bewegung kcineßwegs mit der wirklichen; xnancbe 111 xmem Jabre abgezablte Hypotheken bleiben zxnacbst ungelyicht; rs iteben diesen aber fieber auch viele in demselben Jahr_e gelo1chte, 111 Wirk- lichkeit schon früher abgetragen: Schulden gegenuber, und man_ w1rd annehmen dürfen, daß diese und andere Abweicbmxgen de_r bucbmaßigen von den wirklichen Verbältniffen, wenn nich in einem e1nzel_ne11J_abre, so doch je länger je mehr fiQ außgleicben werden, s? daß eme latigere Zeit forigefeßte Statistik der Hypothekxnbewegung m der Tbat ziem- lich zuverlässig über den Gang der Vericbuldung unseres Grandbemßes unterrichten würde. _ _ _ _
Das Ergebnis; der bezeichneten Erbebixngen ze_1gt nun_fu_r jene drei Jahre zusammen in den Städten emen auf 1725,05, 111 den ländlichen Bezirken einen auf 342,22 Mill. Mark bezifferten Ueber - schuß der Eintragungen über dir Löschungen, w§_1chr leßieren in den Städten nur 50,4, aus dem _Lande n11r 80,1% von ersteren erreichten. Die Zunahme der Verichulduag bctr1_19_m den städtischen Bezirken der Landgericht: _Brrlin L_ und 11 1109111 1111 Jahre 1888/89 336,94 Milk. Mark, also mit ebenxo viel, 1131? 111 den ländlichen Be1irken des ganzen Staates wäbrend_a[1er drei Jazbre zusammen. Offenbar ist dieses Ergebniss fÜr Berlin und kl? Studie an und für M) noch kein Zeicben eines_ 1111) cniwickelnden Mißver- bältniffes zwischen Befiywertb und Ver1chuldung; der Zuwgcbxs 1111 Grundstückswertben durcb Bebauung urid S_tcigcn der !iadtts'cben Grundrente, Welcher anerkanntermaßen itattgeiurzdenbat, kann noch größer gewesen sein als die Zuyabme der Ver1chuldung. Was die ländlichen Bezirke anbetrifft, 10 sei zunächst bemerkt, daß in den einzelnen Obcr-LandcsgerichtSbezirkcn, und zwar _
der Ueber1chuß (+)
die die oder Minder-
Eintragungen Löschungen brtkag (_) der 111 Eintragungen betrugen: Millionen Mark Königßbcrg . . , . 129,16 92,38 + 36,78 Marienwsrder . . . 100,66 88,82 + 11,84 Berlin,Kammrrgcrick1t 151,04 105,99 + 45,05 Stettin . . . . . 74,77 60,42 +14,35 Posen. . , . . , 122,96 138,65 _ 15,69 „Breslau . . . . . 306,54 "237,99 +68,55 Naumbarz a. S, . . 189,87 129.27 + 60,60 Kiel . . . . . . 90,36 64,06 + 26,30 Cel]? . . . . . . 132,23 83,67 +48,56 Hamm . . . . . 118,18 84,54 + Kassel. . . . . . 51,84 69,22 - Frankfurt a. M. . . 56,64 52,62 Köln . . . . . . 247,97 222,63 Jena,preuf;ischer Tbcil 2,68 1,42 + , im ganzen Staat1174,91 143268 + 342,22.
Hiornach waren nur in zwri Ober-Landesgerichtsbrzirken die Lbschu11grn im Vorsprungc Vor den Eintragungen, Dies isi nacb den vorliegenden brbördiiÖen Biricbien jedoch aux besondere Umstände, in Posen nämlich auf zaklrcirbe Lb_1chungen bai den dort VL]:- bälmißmäßig sebr bäufigrn Subbastaiionen, sowie bei Echt- b111111111 13011 (Hrundbefiß durck) dic Ansiedclungskommiifion, in Kassel auf die Grundbuchr:g'1lir1111g_zurückszübren, bei wrlcber eine besonders große Anzahl län-W abgszahlier Hypotheken zur Löschung kam, Wie aber bier keinsswegs ein jenen Zif- fern entsprecbrnder Rückgaiig der Vsrschaldung stattgefunden bat, so berubt umgekehrt auch_ i11 einzclren LandeL-tlrcilen, namentlich im Nordwesten des preußi1chen Staates,_nach1e11en Be- richicn drr Ucbérscbuß der Eintragur-sen zum Tbe1l nur_auf er- leichtertem Rcalkredit und daraus solgender Umwandlung Prr1ön11cher in Realschulden, also auf keiner wirklichen Zuriabme der Vrricbnldung im Ganzen, sodaß in diesen Gebieten die wirkliche Beweggna eine gixgstigere, in jenen eine ungünstigere gcrvesen 111,1“1143 die voriiébenden 31111111 erkennen lasen, während für das Gcsammtgebiet wiederum auf einc_11 gewissen Auégleich dieser Abwricbunzcn gegen einander zu recbncn 1ein wird.
Nehmen r-ir hiernach an, daß die oben nachgewiesene bucbmäßige Zunahme der Ver1chu1dung des ländlichen Grundbesitzes den wirk- l1chen Gang der Btw:?gurzg derselben ziemlich genau widrrspirgeln wird, so wäre ein Uebe11chuß der Eintragungen von 342 Miüionrn Mark in drei Jabrrn an und für fick) nicbt gcrade bedenklich, da er 1195) bei Weitem nixbt an den_ Grundsteucr-Reinertrag cines Jabrcs bcranreicbt, der fick) für die gestimmten ländlichen Bezirke des Staats- gcbiets 11111" 408 896 431 Millioncn Mark beziffert. Bci einer auf- steigenden Eniwickrlung, wie die Bodenrente fie um die Mitte des laufenden Jahrhunderts (11115 auf dem Lande und in den letZtcn Jabr- zrbmcn noch in den größeren Städten genommen bat, würd; ein solchcr Zuwachs der Vericbuldung io,;ar verbältnißmäßig geringxügig erscbsincn. Cine sebr ungünstige Bedeutung gewinnt_ aber naturgemäß auch die kleinste Vrrmehrung der Hypribekenlast. wbald die Bodenrente zurückgebt, dcr Grundbefiß also nur durch ent-
, sprechende Verminderurg dcr auf ihm lastsnden Scbuiden seine Sthung
einigcrmaszcn zu bebaavien Vermag.
Deu1schcr Landwirtbsckpaftsraib.
Im Weiteren Verlauf der gestrigen Sitzungbefurworiite Do: mäncn-Ratb Rettich (Rofenbagen in Mrgklenbixrg) folgenden 2111131113:
„8. 1) Der §. 409 dcs Eniwarfs 111 zu itrcrchen; 2) qn Stelle des §. 409 bat folgende Bestimmung 311 treten: (5.111 aÜgemcmes Ver- sr-recben ch Veräußerers, wrgrn alirr Mangel bafien zu wollen, rst auf alle, auch nicht in dcr Kaise:lichcn_Vewrdnung bananntrn an- geblichen und verborgenen Mängel zu 121121325. _
13. Für §. 402 des Entwurfs ist cineAkanderung dahin zu treffen,
daß der Erwerber verpfliebtet werde, den Mangel ungesäumt nach Wahrnehmung dem Veräußerer anzuzeigen.“ _
Instiz-Ratb Bachmair (Neumarkt in Baiern) und Oekonomie- Raib Dr. Franz (Weimar) traten für das deutscb-recbtltcbe, Professor Dr. Dieckerboff (Berlin) von der tbiexarztlicberi Hochs_chu_le u_nd Pro- fessor Or. Ortb (Berlin) für das römiscb-recbtlicbe Prinzip cm.
Der Kommissionsantrag and 3: _.den § 409 des Enyurfs fei?- zubalten', wurde alSdann in namentlicher Abstimmyng mit 34 gegeii 14 Stimmen und hierauf der gesammte KommtsfioUSantrag mit großer Mehrheit angenommen. _ _ _
Domänen-Ratb Schumacher (Zarckyltn) berichtet; bierauf uber das Mietb- und Pachtrecht und befürwortete 1m Namen der Kommission folgenden Antrag:
„Der deutsche LandwiribscbaftSratb wolle, unter Aufrechterhal- tung des Beschlusses der vorjabrigen Plenarvenammlung bezüglich der Verwerfung des Grundsaßes; „Kauf bricht Mietbe", erklären: 1) das Zurückbehaltungsrecht des Pachters, nach Maßgabe der §§. 233 Und 938 ist abzulehnen. 2) Das Recht des Pächters, einem Anderen den vertragßmäßigen Gebrauch der_ gepachteten Sache zu überlasien, isi abzulehnen. Unberührt bleibt das Recht der Erben, in den Pachtvertrag des Erblaffers einzutreten. 3) Die Kündi- gungsfrist, welche nach §. 537 nur 6 Monate betragen soll. ist auf ein volles Jabr z_u bemeffen. 4) §. 541 des Entwurfs ift abzulehnen. 5) E? erscheint wünschen§wertb, daß durcb die _Konkursordnung dem Pacbter ein Vorrecht eingeräumt werde, wegen im letzten Jabre vor Eröffnung des KonkurSverfabrens im Interesse des Gryndbefißes vertragSmäßig außgefübrter Aufwendungen“.
Wahrend der Rede des Referenten erschienen der Minister für Landwrrthschafi M. Dr. Freiherr Lucius von Wallhausen und der Geheime O_ber-Regierungs-Ratb Or. Thiel vom landwirtbscbaxt- lichen Mrmstermm.
Narb lanzerer De_batie, an der außer dem Referenten Iustiz-Ratb BaÖmair und Profetwr L_)r. Ortb Bedenken gegen die Ausführung des vom Referenten vorae1chlagenen Retentionsrechts geltend maÖten, gelanat der Antrag in Ziffer 2 zur Annahme.
EZ nabm alsdann das Wort der Minister für Landwirtbschafi, Freiherr 131“. Lucius von Wallhausen: Gestatten Sie mir, Sie Namens der Königlich preußischen Regierung bei Ihrem Zu- fammentreten wieder zu begrüßen und meiner Freude Ausdruck zu geben, Sie bier wieder zu sehen. Ihre Tagesordnung umfaßt wie immer die wichtigsten, die deutsche Landwirthschaft und den Grund- brfiß betreffenden Fragen. Die Verhandlung über das bürgerliche Gesetzbuch find zum Theil vorberniet durcb _di: ausführlichen und gründlichen Erörterungen, welche im preußi1chen Landrß-Oekonomie- Kollegium stattgefunden haben. Und wie ich dort meinen Eindruck babe zusammenfaffen können , daß ich_ die Empfindung gehabt habe, daß diese Beraibungen mit einer ayyerordentlichen Gründlichkeii und Sachkunde geführt wurden, soist die1er Eindruck aucb bier in der heutigen _Brraibung verstärkt worden. Es wird jcxkunter keinen Umständen möglich 1ein, ein einbeitlicbes Recht zu__schaffen für e_in so mannigfaltig gestaltetes Land wie es Deutschland 11t, obne daß 1chließlich doch eine große Reibe von Verzicbtleisiungcn stat1_fi11den, meist auf liebgewordene Anschauungen und Einrichtungen. Wir werden in jedem FaÜe, Jeder von uns sich darauf gefaßt machen müffen,_beim Zustandekommen einss einbeitlichen bürgerlichen (Heseßbuches auf viele Dinge zu ver- zichten. Darum balte ich es aber doch für durchaus richiig, daß in diesrm Kollegium, wo alle Theile das Reich vertreten sind, die_Anschauungen, die bier und da vorbanden sind, die fich gründen aus Jahrhunderte lange Erfahrungen und Rechisentwickelungen, aucb zur Geltung gebracbt Werden. Ick) glaube 1agen zu dürfen, daß jedenfalls auch die verbündeten Regierungen Jbren Beratbungrn mit großer Aufmerksamkeit folgen wcrden, und das; seiner Zeit aUe die Ausxübruygen. die hier von sachkundigrr Seite gemacht werden, die eingebenkiie Berückfichtixzung und Erwägung finden werden. Ich schließe mit dem Wurncbe, daß Jbre Berasbungen, wie immer, so auch in diesem Jabre, zur Förderung und Hebung der deutschen Land-
wirtbsckoafi beitrasen mögen. (Lebbafics Bray?)
Es folgte der Erwerb und die Belaituna des Grund- eigentbums. Landricbter Dr. Andrae (Berlin) befürwortete folgen- den Antrag: ,1) die Ansicbließung der Erfißung als Erwerbßart des Grundeigentbums bietet zu Bedcnkcn keinen Anlaß; 2) die Erfißung von _(Hrunddienstbarkeiten und das Erlöschen nicht eingetragener Grund- dienstbarkeiten durcb Nicbigcbraucb ift zuzulaßen; 3) die Begründung, das Erlb1cbe11 und das Besteben von Grunddieniibarkciten isi nicbt von der Eintragung und Löichung im Grundbuch abhängig zu machen, die Eintragung aber für zulässt,; zu erklären.“ Nach längerer Debatte wurde der Antrag sub 1 angenommen, der übrigeTbeil des Antrages
jedoch abgelehnt.
Amtßrichier Schneider (Nienburg) befürwortete bierauf betreffs .Rxntcngui und Renienprinzip' folgenden Antrag: .Der deuiiche LandwirtbsckxafTSrdjb findet, solansrdiew snannte kavitalistische Vexscbuldungsform [)err1chcnd bleibt, keine ' eranlaffung. zu den Bestimmungen des §. 1051 und §. 871 des Entnourfs des B. ©.-B. in Verbindung mit Artikel 70 des Entwurfs eines Einführungs-
geseßes AuÉstellunge-n zu machen.“ “
Nach längerer Beratbung gelangte auf Antrag des Landratbs a. D. von Röder (Ober-Eklgutk) in Schießen) solgrnder Artrdg zur An- nahme: ,1) Im Hinblick darauf, daß die Belgstung des städtischen und ländlichen Grundbcfißes sich in ganz Dquchland in der Form d?r_Kapitalbvvotbek bis jetzt roUzogen bat und in Anbetracht, daß die]? Belastungsform für die städtischen Grundstücke wec1igstens unter aklcn Umsiänden_aucb für die Folge aUJemcin üblich bleiben wird, muß es als nächste Ausgabe de? Cntwurxs dcs neuen Gcseßbucbes betrachtet werden, die Belastung der Grundstücke in Form der Kapiiawcbuld gescßlitjo zu regeln, und erscheinen die im Allgemeinen _ _ Bedürfnüffe des Verkehrs entsprechend 2_) Da indeffen die Kapitalbypotbek dsr Natur des la11dwirtbscha1t- lichen Betriebes weniger entspricht und, wie die Erfahrung gezeigt bat, le_icbt zur Ueberlastung des ländlichen Grundbesitzes mit Schulden fuhrt, 11) erscheint es_ dringend wünschenSwertb, daß das neue_©rsrxx- buch, der aus landwrribschastlichrn Kreisen grgebenen Anregung folgend,
bezüglichen Bestimmungen drs Entwurfs
zwrckmäßig und dem
au_ch die/Zer Landwirtbscbaft zusagenderc Form der GrundbarsÖUldung miitel_s Seitens des Gläubigers unkündbarer Renten n'eiier ausbildct, axs dies diirch §. 1051 des tienen Gesetzbuchs und Art. 70 _des Ein- fuhrungH-(YeseYes gescbeben i11; insbesondere ist die Rentenrorderung durcb Einfuhrung von_Rentenbriefen_vcrkebrßfäbig zu machen._ 3) Da- grgen findet der Deutjchc Landwirtbxcbaftßraib in Bezug aus dieA11§= bildung des sggenannten Rentenguts zu den Besiimmungcn drr §§ 1051 und 811_ des Entwurfs dcs B. G.-B., in Verbindung Mik Art. 73 des CmfuhrungßGeseßes, keire Veranlassung Auxistellungén zu 1nachen.'_ .
Den ersten Gxgensrand der heutigen Tagrsordnung bildetc 11a Frage, betreffend die Strafbarkeit der Verfälschung von Futter: mitteln. D_er Referent, Oekonomie-Ratb von Lanngyrss (Dreéden). befurwortete folgenden Antrag: .Der deutsche Landw1rtb“ scbaftßratb wolle an die Reichöregierung die Bitte richten, 111 Er- wagung zteben zu wollen, inwieweit der Handcl mitFutterU1ittcln dur?) e1_11 Gesetz nacb Analogie der menschlichen Nabrungßmittrl der bebordluhen Aussicht zu unterstellen sei".
Kongreß deutscher Landwirtbc. _ Der Kongreß deutscher Landwirtbe trat beute Vormittag 10111" im Saale des Architektenbauses, Wilhelmstraße 92,93, 1U__1Unek 21. Hauytversammlung zusammen. Freiherr von Maytrumel er: offnete die Versammlung mit einer Ansprackoe, rrelcbc mit einem voix der Versammlung mit BeZeisterung aufgenommenen Hoch “Us
. Se. Majestät den Kaiser schlo
Auf Antrag des Hrn. von Sydow-Beerfelde wurde der bisherige Vorstand durcb Zuruf wiedergewählt. Derselbe bestebt demnach aus den Herren: Freiherr von Manteuffej-Kroffen (_1. Vors.), F1“. v??? ZrJe-Abtnaundorf (2. Vors.) und Alfieri-KrpperS-
agen . or . . _ _
Den ersten Punkt der Tagesordnung bildete_ die Deicbfragx- die Frage der regelmäßigen Einlassung des Frubjabrshocbwaffers m
die Niederungen, _die Frage der Einrichtung der Sommerpolder, die jekt unse_re landwirtbsckoaitlicben Kreise lebhaft bewegt und namentlich durxb die (Yerfon'schr Schrift „Wie es hinter unseren Deichen ausieben mußte!“ in Fluß gekommen ist. Das Referat und Kozreferat _batten der Professor Schlichtin von der Trchnischen Horbicbule zu_Cbarlottenburg, die berufenste utorität auf diesem Grbtet, xind Ritterguisbefißer Berthold Graf Been- storff-Webnmgrn ubernommen. Ihre Ausfübrungen gipfelten in folgenden Vorschlagen: ,_D_er Kopgreß deutscher Landwirtbe beschließt: Sr. Exc_e_lle11z den) Minister x_ur Landwiribscbaft, Domänen und Forsten syr die btsberige wirkjame Fördern der Bestrebungen, welche dre Verbesserung der gesammten Yafferwiribscbaft be- zwecken, verbmdlicbjten Dank abzustatten. Er beschließt ferner, unter Zusiumziung zu den vom Königlichen Landes - Oeko- nomie -_Koch1um und Landwirtbscbaftßratb bezüglich der Wasserwntbschaft gefaßten Beschlüffen, die ebrerbieii sie Bitte an de_n Herr_n Minister 311 r1chtent ]) auf Erri tung von *Ytromgmtrrw hinzuwirken,_ welche alle Jntereffrn Vertreten und von einer einheitlichen Centralinstanz reffortiren; 2) zu der im Interesse des Allgemeinwoblcz notbwendtgen D_urchfübrur1g praktischer Ver- suche zum (311111111211 von Hochwawer in durch Winterdeiche abgeschloffene Flußntederungen__weitere Anregung zu geben, und 3) den Erlaß von Vor1chr1fien_ in Erwägung zu nebmen, wonach _m neuan111legenden_ Wmterpoldern, zur Vermeidung der btsbxrigen Nachtbeil_e,E1nrtchiuch12n zum Ein- und Auslaffen des Hochwaners und Querdamme gegen Durwsirömung der unterhalb be- legenen_N1ed_erungen herzustellen und ir: allen bereits eingedeicbirn und norb einzude1chenken Nirdxrungrn. Wohn- und WirtbsÖaftsgcbäude bei Mr_u- und Hauptrrvaraxurbaaten auf wafferfreien Terrains oder Erdschuitquxn, unter Gewährung staatiicbrr Bauprämien, zu erbauen find.“ _Dte1e Resolution wurde 11115 kurzer Debatte mit großer Mehrheit angenommen. _ _ _ Der_sog. M1)!"€[=La11dtag,
d_. 1. die Korgerenz der 111115325111 der Mosel ansässigen wirtbfcbaft- 11cheantere112nieix,trat, Wie d1e,Kölr1.Zig,“ :erick;tet, (1111 24. Februar in Koblenx. 3u1ammen.__C§ waren mehr als 100 Tbeilnebmer erschienen. Der Ober-PrandrÜ-Raib Freiherr von Estrrff leitete als Stxllvertrrier des Ober-Yraykwten die Verbandlungsn. Nachdem der1elbe einen_ Ueberblick uber 1811 biébsrigen Stand der Mosclfrage grgeben, bezeicbnexe er al§_dis bxutizr Aufgabe, dir Widersprüche der Gutachten agszuklarrn. T12_§r*:8 771-1115 lautet: „Inwieweit erscheint die Fori_e_ni_w1ck_lung de_s 5511117611 Béffemerrerfabrkns für die Wett- bewe_r_b_§1abigkei_t_ uyd dxeCrbaltung de? AußenbandeTF 13. der rbeinisch- Mstfaltscben E11en1r-„du1tr1r, b. Überbaurt der (“Wischen Cisenindustrie erforderlich?“ S_encral-Tirrkkrr Braun:€ aus Dortmund fübrte den Nachweis der Wick-Jtigkeii kr? Tbrmasprozeffes, der für Deutschland e11_1e _1r1rib1chaf_tliche Nerbircnxigkéit sri. Freibrrr ron Stumm Wideriprack); dre SckM1Jrick1chbrikation müffe befördch werden. 111-. _Bcuxner xubrte (111-;;, 335 dsr Tbomasvrozeß 1111 die Klein- ei1cmnduitrie 111 Rew1ckeir,__§3,1€11 und Solinzrn 5,11: Erhaltung der Ausfuhr unentbeixriirb *11 Die Bcbauptung, da!"; der Mosel- ka_nal _nur dem 9116181112111 und Westfalen 111g111e kommen Wurde,_se1 ga_n_z unberran:€1,_ Weiter wandte fick.) Servaes-Rubrort gegen die Ausrubrungrn _drr? ;;rbrn. ron Stumm. Die Fortentwicklung des TbomaSverzabrcns 72111111Vcrx1nügrn, sondsrn 21111" wirtbscbaft- liche Uiotbwendigkertx K1r:_rr*-'I1achen, der dies leugne, stelle selbst monatlich 14 000 t 21r11::§'1ch151 ber, obne lcßtcrn wäre die Ausfuhr geradexxi unu1o,_1[1cb. _Braurs Wrack) aucb grgrn Hrn. von Stumm. ])r. (Hocke meinte, 1513711111» und Belgien gegenüber srien wir ge- zwungen, das TbrmaérsrkZÉrcn zu entwickeln; wir marschirten in diesrm Verfabrcn_a11 rcr CULT. Die Verbandsung wird mindestens zwei Tage 111 211111112 1185111211.
*“ Laud- und Forstwirthsthaft.
Jntcrnaiirnale Ausstellung ron Säemaschinen 111 Foggia (Apulien). .
Wie das (111171151 113116111111)? „1101113111110 111 11011216 Erstis“: mittb_rilt,_ wird rrm 20. Oktober bis zum 30. November d. I. zu- ; Fotha 111 Arulwn 6111? internationalc Ansstellung von _, Sarina] ck111ck11 (1111300111118 Iewiuatrici) stattfinden. Zur Aus- stellung, ]Ow1€_J-UZP11111111_1'1111J werdrn nicbt 1111r dir Erfinder und Fabrikantsn ?rléér Maicioinrn, sondern aucb kanfmänniscbe Ver- trrter, welcbr 17.15 11111 drren Vertrieb bcfaFen, zugrlaffen. und anderer- seits, 11212211 2.'1*;11ch111211 1111 Reibenfaat, a11ch solche für Streusaat und Dünacrstchnrg. TIL] AussteUungs-Comité soil 5115 dem Direktor, der Königlichs11 Ackcrbawyckoiiie in Cerignola und ferner aus Delegirten des Pror111zixiraxré, dcr Siadtgcmcinde, der Handelskammer und der Königlich: 50018151 Laouomica (ij (3311111111318. bestehen. Laut König- licbem Tckrct smd anPrämien außgrießt:
11, I: 211; Cbrcxdrrlom für die fünf besten Säemaskbinen, welcbe [LLKW 1111111111 *.*r11 dcr Rcaierung angekauft werden sollen;
1). 51151 "1lber_rc Medaillsn nebst jr 210 Lire Geldprämie;
0. zcbn PrciW 311 je 30 Lire für 112111113211 Bauern, welcbe wäbrcnd Ter Probeleisiungsn der ausgestellten Maschinen fick) in deren Bcdicnung am 12171211 geübt babrn. *
1111711 ric Vcrtäeckung gedacbtcr Preise wird eine von der Re- gierUng ciixiuschndr Priifungskommisfion entscheiden, vor Welcher die 5111111111111: srwobl in dcr Ebene, als 111 bcrgigem Terrain erprobt wsrden 110211.
Die 3115 drm Transport der zur Awsstcllung gelangenden Ma- sck111e11 1111121) Foggia und 3Uküch cntstcbenden Unkosten haben die Aus- sicii'kr 511 tragen; doch find Von Seiten drr italienischen Eisen- babnrn Und der in Betracht kommenden italienischen Schiff- fabrtszcisllicbaftcn sowohl zu Gunsten dcr Mafchinentransporte, 111-5 11115 der zUrciienden AussteUer und ihrer Vertreter oder Arbeiter gswific Vsrgünstigunscn in Ausficbrscrommen. Diejenigen Aus- lagen, welche_dic Erprobung der Maxcbinen am AuSstellungSort mit fich bringt, tragt das Comité.
Etwaige Anmeldungen haben unter Angabe des beanspruchten Raums bis spätcstcns zum 15. September 1). J. an das „0011111310 0111111111016“ 311 erfolgen.
Literatur.
Der Verein für Lübchische Geschichte und Alter- tbu1i1_§kun_de hat das ]. Hen 6. Bandes seiner Zeitschrift miblizirt (Lubcck. _(deund Scbmersabl). Wir finden darin ein voll- ständiger1 L_[HHÜÖLUWHZJ Verzetch111ß sämmtliche! Straßennamen der alten Ha111e1tadt nebit etvmqugiichen Erklärungen ihrer früheren und jeßigcn szc1chn11ngen und ge1ch1ch111chen Erläuterun en. Auch statistiickye Angaben uber die Zahl der_ Hamer und ibrer ewobner aus ver- sckxiedencn Iabrhunderten 518 zum Jahre 1885 hat der Verfasser, Senator Dr. W. Brehmer, hinzugefügt. StaatSarcbivar Vr. Webr- maim banelt_uber den Memorienkalender oder das Nekrologium der Marie11k1rche_111 L_1_1beck, d. b. das Verzeichniß der Messen und Fürbitten, irrlcbe 1215111911119 sur Legat_c von Verstorbenen aus der Parochie an- geordxiet_ wurden und uber welckc zur Jnnebaltung der Tage, für d1_e 11c bestimmt Warrn, kalendariscbe Aufzeichnungen nötbig waren. In qucck baben fick) zwc_1 101che_r_Kale11darien erhalten. eines aus der Domkirche, w§lchcs [est in der Stadtbibliothek aufbewahrt wird. und das oben erwabnte, welches 111 der . eit zwischen 1447 und 1482 an- ge__le_gt _wordenni. _1)r.Carl Curtius escbreibt alsdann den im Jahre 1881 im alten SieÖeqbairse bst Travemünde gemachten Wertbvollen Munzfund_ 13115 iucbt _die _emzclnrn Stücke näher zu bestimmen. Der- Fund _umsaßt AU§sch112ßltch kleinere Silbermünzen und zwar 253 qulmunzen odcr Brakteatcn und "237 zweiseitig geprägte Münzen. Die meisten _find gut erhalten und reichen bis in den An- fang des 15. Jahrbunderis zurück. Die älteste ist ein unter dem _ Herzog_ Cqfimtr ?. von Stettin (1413-35) gepragtex Wittenpiennxg, eme der jün sien ein Berliner Groschen von 1511. Am zahlreichsien vertreten nd die Prägungen von Lübeck
und den mix Lübeck durcb Münzkonvention verbundenen an (: iädten Hamburg, Luneburg und WiEmar sowie von den benachthensKsüsten-
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