1869 / 279 p. 8 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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und nicht zu einer Verbitterung zu kommen, die der hinreichenden Begründung cntbrhrt. ,

Ueber, die zum Neubau einer Strafanstalt in der Pro- vinz_Schleswig-Holstem geforderten 100,000 Thlr. äußerte der Minister:.

Ick richte an das „Haus das Ersuchen,-cinc Bewilligung für Strafanstalts-Neubauzwcchc nicht hinauszuschieben. Wer fich in den preußischen Strafanstalten. umncht, wird finden, daß mit den unge- mein geringen Mitteln, die namentlich auf Neubauten seit ungefähr den leßten dreißig Iahrcn verwendet worden find, Außer- ordentlichcs geleistet, worden isi. Unsere Strafanstalten sind mit Ausnahme weniger in baulichen Zuständen, welche wirklich bewundern lassen, daß iiincrhalb derselben für die Gesundheit, Be- schäftigung und DiSziplm der Strafgefangenen das hat geschehen können, was geschehen ist. Der Neubau einer Ziemlich beträchtlichen Anzahl von Strafanstalten ist absolut nothwcn ig und nur deshalb bisher nicht in das Budget aufgenommen worden, weil die finanzielle La e des Staates "es nicht gestattete. In keiner Branche meines Resisorts habe ich größere Kämpfe dcm Finanz-Minisierium gegenuber zu bestehen gehabt, als gerade in der"Strafanstalts-Verwa[tung. Endlich find 100,000 Thlr., freilich mit der sich von selbst ergebendxn Konsequenz, daß in den folgenden ahren die anderen Raten bewil- ligt Werden miiffen, auf das udget gesetzt worden. Es ist unmöglich chesen, dix Pläne so zeitig fertig zu stellen, daß fie dem Hause schon jekt vorgelegt Werden könnten- erftlich weil man sich über den Ort, wo das Strafanstalts- Gebäude stehen sollte, einigen mußte, was längere Zeit erforderte , und zweitens, Weil man in dem Bestreben, etwas Musiergültiges zu bauen, Sachver- ständige nach Nürnberg und anderen Städten entsendet hat, wo an- scheinend mustergültige Strafanftaitcn bestehen. Bei dem lebhaften Wunsche der Regierung, daß irgend etwas in dieser Sache geschce

und. Wenigstens ein Anfang gemacht wird, bitte ich Sie dringen ,.

durch den von Herrn- von Hovcrbcck hervorgehobenen formellen Grund, der ja an und fiir fich vollkommen berechtigt isi, fich nicht abhalten zu lassen, die.100,000 Thaler schon jeßt zu bewilligen, damit endlich einmal in dieser Branche ein Anfang gemacht wird. 'Sie haben ja hinterher in den anderen Sessionen Zeitxund Gelegenheit-gcnug, die Sache zu prüfen und Ihre Einwendungen zu erheben.

»- Die Nr. 44 des pIußiz-Ministerialblattesck publizirt u A. folgendes Erkenntniß des Königlichen Gerichtshofes zur Entscheidung der Kompetenzkonflikte vom 9. Oktober 1869: Gegen die Ein- ziehung von Kirchen- und Schulabgabcn, Welche nicht auf ObserVanz odcr OrtSverfaffung , sondern auf allgemeiner “geseßlicher Verbindlich-

keit beruhen, ist der Rechtsweg eben so unzuläsfig, wie gegen die Ein-'

ziehung öffentlicher Abgaben.

Statistisohe Nachriahten. - Zur Vervollständigung “des in der estrich Nummer d. Bl. veröffentlichtxn ßatistischen Berichtes über en Kreis Heydekrug (S. 4552) wird bemerkt, daß der Durchschnittsbetrag der Grundsteuer

von den steuerpftichtig eingeschäßtcn Liegenschaften im Jahre 1867 für

den Morgen 1 Sgr. 4-«5 Pf. betrug.

Kunst und Wiffenschaft. Düsseldorf, 26. November. Se. Königliche Hoheit der Fürst zii „Hohenzollern hat das Protektorat des Vereins zur Errichtung eines Denkmals fur Peter von Cornelius übernommen.

Saarbrücken, 24. November. Heute Morgen gegen 5 Uhr wurde hier abermals ein Erdstoß verspürt.

Innsixruck, 25.„November. „Heute um halb 4 Uhr Morgens nach zweitagigem Scirocco heftige undulirende Erdftöße aus Nord- osten. Milder sonnenheller Tag. .

Landwirthfchast.

Sohrau O./S„ 23. November. (Schief. Z.) (Rinderpeßj) Auf Anordnung der Königlichen Regierung zu Oppeln ist am Nach, mittage des gestrigen Tages auch mit der Cvacuirung der in der Razz. barschaft dcr arasinschen und Jränkelschen Gehöfte gelegenen Ställe dcs chischers urczik, des Bäckermeisters Kern und des Eigenthümers Poloczek vorgegangen worden. Die Ställe beherbergten im Ganz„ 8 Kühe und 1 Kalb; alle neun Wurden nach der von dem Depart,. ments-Thierarzt Lüthcns in Gemeinschaft mit dem Landrathsamts. Verweser, Regierungs-Rcferendarius (Hemandcr, vorgenommenen Ab- taxirung zu dem Verscharrungsplaßc gefiihrt, erschossen und verscharr, Bis gestern Abend hatte fich übrigens ein weiterer Ausbruch der Rinderpest nicht gezeigt. Heute trifft ein Infanterie-Kommando Von 100 Mann aus Ratibor hier ein.

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“l'elexrupblsebe Witterunxßberjejne 7. 26. 1709611155,

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Oeffentlieher Anzeigr.

Steckbriefe und Untersuchungs =Sacken.

Steckbriefs-Erneuerung. Der unterm 30. Juni 1869 hinter den Dienstknecht Friedrich Wilhelm Albert Schulz, unehelichen Sohn der Wilhelmine geb. Schulz, separirten Helmrich aus Lucken- walde, erlaffene Steckbrief wird hierdurch erneuert, mit dem Bemer- fen, daß Schulz fich zuleßt in Löwendorf bci Trebbin aufgehalten hat. Potsdam, dcn 22. November 1869.

Königliches Kreisgericht. [. Abtheilung.

_ Stecibrief, Gegen den Handelsmann Lewin Loewy von hier ist_d1e gerichtliche Haft Wegen Verleitun zum Meineide und wissentlichewMemeids beschlossen worden. eine Festnahme hat zucht auSgefuhrt werden können. Es wird ersucht, den rc. Loewy nn Betretungsfallc feftzunehmen und mit allen bei ihm sich vorfin- denden, Gegenständen und Geldern an die unterzeichnete Gerichts- Kommission abzuliefern. Czarnifau, den 24. November 1869.

Königliche Kreisgerichts-Kommisfion 11.

Bekgnnimachun . Dem hier verhafteten Maurcrgesellen und ngearbeitcr ohann ottlieb Lieschke aus Zwippendorf ist bei seiner Verhatung unter anderen Gegenständen auch eine filberne Taschenuhr, Spindeluhr, abgenommen worden, Welche muthmaßlich gestohlen ist. Der Bestohlene wird aufgefordert, sich zu seiner Ver- nehmung zu melden oder seinen Aufenthalt uns anzuzeigen. Sorau,

den 24. November 1869. Köni liches Kreis eri t. Abt ilun 1. Der Untersuchungsrichter. g g ck hc g

„Handels: Register. Handels-chister des Königl. Stadtgerichts zu Berlin. In das Firmenregister des unterzeichneten Gerichts ist unter Nr. 5760 der_Karrfrrrann Nochum Ioscph zu Berlin, Ort der Nieder- lassung: Berlin, ,eiziges Geschäftslokal: Neue Promenade 7, Firma: N. Joseph, zufolge heutiger Verfugung eingetragen.

, Die Kommandiigcsellschaft auf Aktien Norddeutsche Packet-Be- f?rdxrungs-Gesellschaft Ballette, Reinecke, Randel & Co. zu Berlin hat fur ihre unter der Firma:

Norddeutsche Packet-BcförderungsGesellschaft Ballette, Reinecke, Randel & Co.

bestehende, unter Nr. 2721 des Gesellschaftsregisiers eingetragene caißdellé. a ga e“

Yseüschafi dcm Friedrich WiUiarri Hinße zu Berlin mit der rokura ertbeilt, daß derselbe ]cdoch nur mit einem der persönlich“

haftenden Gescllschafter die Firma zu zeichnen befugt ist. Dies ist zu-

folge heutiger Verfügung unter Nr. 1484 des Prokurenregisters einge- tragen worden. Berlin, den 25. November 1869. Königliches Stadtgericht, Abtheilung für Civilsacheu.

tr'übs, Zest. Kg.

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In das Handelsregister des Amngerichts Lüneburg isi heute auf ]4'0110 258 , die Firma: Iulte Dehn, als Ort der Niederlassung: Luneburg , als Firmen-Inhaberin: Elisabeth Iulie Dehn in Lüneburg, eingetragen. Lüneburg, den 24. November 1869. Königlich Preußisches Amtsgericht. A. Keuffel.

In das HandclSrcgifter des hiesigen Amtsgerichts ist auf 1'01. 34 unter der Firma Gustav Holdorff eingetragen, daß diese Firma er-

loschen tft. Lüneburg, den 24. November 1869. Königliches AmtSaericbt. Abtheilung 111. A. Keuffel.

Konkurse, Subhastationen, Aufgebote, Vyrladungen u. dergl.

Abtheilung 111.

3947 [ ("Zn dem Konkurse über das VcrmöYn des Kaufmanns Herr-

manä Lilienthal in Thorn Werden alle iejenixäen, welche an die Masse Ansprüche als Konxursglärtbiger machen wo en, Zierdurch aufge- fordert, ihreAnsprücbe, dieselben mögen bereits rechtsh ngig sein oder

_ nicht, mit dem dafür verlanYten Vorrecht bis zum 12. Dez em her 01'.

,insch li li ck bei uns schri ilich oder zu Protokoll anzumeiden und dem- nächst zur Prüfrmg dcr sämmtlichen, innerhalb der edachien Frist an emeldeten Forderungen, sdwie nach_Befinden zur efteUung des de nitiven VerwaltungSpersonals auf den

13. Dezember 01"., Vormittags 11 Uhr, vor dem Kommissar, rn. Kreisrichter Plehn, im Verhandlungszim- mer Nr. 6 ch Geri ts“ ebäudcs zu ers cinen. Nach Abhaltung dieses Termins wird gce gnetenfalls mit er Verhandlung über den Akkord verfahren Werden.

Zugleirh ist noch eine zweite Frist zur Anmeldung

bis zum 12. Februar 1870 einschließlich festgeseßt, und zur rüfunq aller innerhalb derselben nach Ablauf der ersten Frist angeme deten Forderungen Termin .

auf den 14. Februar 1870, Vormittags 11 Uhr,

vor dem genannten Kommissar anberaumt. Zum Erscheinen in die- sem Termin Werden alle diejenigen Gläubiger aufgefordert, welche ihre Forderungen innerhalb einer der Fristen anmelden werden.

Wer seine Anmeldung schriftlich einrcicht, hat eine Abschrift der- selben und ihrer Anlagen beizufügen. _

Iedcr Gläubi cr welcher nicht in miserm Amtsbezirk? seinen Wohnfiß hat, muß Öei der Anmeldung seiner Forderung xmen am hiesigen Orte wohnhaften oder zur Praxis bxi uns berechtigten Be- vollmächtigten bestellen und zu den Akten anzeiger). Wer dies unter- läßt, kann einen Beschluß aus dem Grunde, weil er dazu_mcht vor- eladen worden, nicht anfechten. Denjcnigen, Welcher) es hier an Be- ?anntschaft fehlt, Werden die Rechtsanwalte Iusiiz -Rathe Kroll, 1)rs.Mckcr,Hoffmann, Panckc und Iacobson zu Sachwaltern vor- gechlagen.

Thorn, den 12. November 1869.

Königliches Kreisgericht. Erste Abtheilung.

[3983] Konkurs-Eröffnung. ' Königliches Kreisgericht zu Halle a.,d. S. 1. Abt eilung. Den 20. November 1869, Vormittags 114, _hr. ,

Ueber das Vermögen des BuchhändlerTIohann Friedrich Stem hier ist der kaufmännische Konkurs im abgekurztxn Verfahren ers net und der Tag der Zahlungseinftellung auf den 25. Oktober d. I. est- geseßt worden. ,

Zum einstweiligen Verwalter der Mqsse tft der „Kaufmann Berni). Schmidt hierselbst bestellt. Die Gläubiger des Gemeinschuldncrs Werden aufgefordert, in dem auf _

den 29. November d. I.,Vormi'ttags1111hr, Vor dem Kommissar, Herrn Kreisrichter Bering, nn Gerichtsgebaude, „eine Treppe hoch, Zimmer Nr. 39, anberaumten Trrmme die Erklä- rizngen über ihre Vorschläge zur Bestellung des definitiven Verwalters a zugeben.

Allen, welche von dem Gemeinschuldner etwas an Geld, Pa- pieren oder anderen Sachen in Besiß oder Gewahrsam haben, oder ivelchc ihm etwas verschulden, wird aufgegeben nichts an denselben u verabfolgen oder zu zahlen, vielmehr von em Besiß der Gegen-

ände bis zum 15. Dezemberd. I.einschlicß1ich dem Gericht _

oder dem Verwalter der Masse AnzeiJe z_u machen und Alles, mit Vorbehalt ihrer etwanigen Rechte, eben ahm zur Konkursiuaffe abzu- liefern. Pfandinhaber und andere mit denselbrn gleichberexhti te Gläubiger dcs Gemeinschuldners haben von den 111 ihrem Benß e- Ündlichen Pfandftücken nur Anzeige zu machen. _ _ ugleich Werden alle Diejenigen, welche an die Masse Azispruche als" onkurs läubiger machen wollen, hierdurch_ aufgefordert, ihre An- spruche, diesekiben mögen bereits rechtshänqig fem oder nicht, mit dem dafür verlangten Vorrecht bis zum 15. Dezember d. I. ein- schließlich bei uns schriftlich oder zu Protokoll anzumelden und dem-

nächst Tur Prüfung der sämmtlichen, innerhalb der gedachten Frist“

angexne deten Forderungen, sowie nach Befinden zur Bestellung des definitiven Verwaltungspersonals _ auf den 20. Dezember d. I., Vorrnitt'ags 11“ Uhr,_ vpr dem Kommissar, Herrn Kreisrichtcr Bering, im Gerichtsgcbaude, eme Treppe hoch, Zimmer Nr. 39, zu crschenicn. , Wer seine Anmeldung schriftlich einreicht, hat eine Abschrift dekselben und ihrer Anlagen beizufügen. _ _ Iedcr Gläubizer, welcher nicht in uriscrcm Amtsbezirk seinen Wohnsiß hat, muß!; bei der Anmeldung_ semyr Forderung_emen am hiesigen Orte wohnhaften oder zur Praxis bei uns berechtigten aus-

wärtigen Bevollmächti ten bestellen und zu den Akten anzeigxn. Den- ]enigen, welchen es ier an Vekanntschaft fehlt, werden dix Rechts- anwalte Gloeckncr, v. Bieren, Fritsch, Riemer, v. Radecfe, Seeligmüller, Wilke, Krukenberg, Schlicckmann, Goccking und Fiebigcr zu Sach- waltern vorgeschlagen. Haile a. d. Saale, am 20. November 1869. Königliches Kreisgericht. 1. Abtheilung.

[400451

Ediktalladung.

, „achdem-fich die Ueberschuldun des Vermögens des Kaufmanns Heinrich Wilhelm Kroesche1, a einigen Inhabers der Firma pH. W. Kroeschel- dahier, ergeben hat, ist Termin zur summarixchen Schulden-Liquidation, zum Güteversuch behufs Abwendung des f rm- lichen Konkurses, sowie zur Wahl eines Kurators auf den , , 8. Dezember d. I., Vormitta s 10 Uhr,

im Gerichtslofal anberaumt. Sämmtliche läubiger des Kridars werden beim Rechtsnachtheile der Nichtberückfichtigung, bezw. der An- nahme dcs Beitritts dcr Chirographar- Gläubiger zum Beschluß der Mehrheit der erscheinenden und bezw. der Beibehaltun des vorläufig zum Kurator bestellten Privat-Sekretärs Gustav edolph dahier hierdurch geladen.

Den Schuldnern des Kridars dient zur Nachricht, daß fie Zahlungen in rechthüliiger Weise nur an den rc. Dedolph leiften

nnen.

Cassel, den 5. November 1869. Königliches AWZÉÜM 1. Abtheilung 4.

[4005] _

Nachdem über das Vermögen des Kaufmanns Iobann Carl Hachmeyer, in Firma »I. C. Hachmeyer- dahier, dcr förmliche Kori- kurs erkannt worden ist, so wird zur förmlichen Liquidation Termm

auf den: 2. Februar f. I., , Vormittags 10 Uhr, , ins Gerichtslokal bestimmt, in welchem sämmtliche Glanl er des Hachmevcr ihre Ansprüche, beim Rechtsnachtheile des Ausstblu es von der Masse, unter Vorlegung der Beweisstücke dem Kontradiktor gegen- über zu begründen haben. Cassel, am 3. November 1869. _ Königliches Amtögericht. 1. Abtheilung 4.

29051 [ Die Handlung I. M. Caro & Sohn in Breslau, vertreten durch ihren alleinigen Inhaber, Robert Caro daselbst, hat_ bei dem unter- zeichneten Kreis erichie wider den Kaufmann Benjamin Schneide- mann in Frau adt Wegen einer Wechsexforderung von 3430 Thlr. 20 Sgr. nebst Zinsen geklagt. Zur mundlichen Verhandlung der Sache ist ein Termin auf ,

den 28. Dezember 1869, Vormittags um„11Uhr, in unserm arteienzimmer anberaumt worden„ und ivird desh_a1b ge- dachter Kau mann Schneidemann aufgefordert, tri diesem Txrmme ent- Weder in Person oder durch einen gehörig legitnmrten, zu semernVextre- tung berechtigten Bevollmächtigten zu erscheinen, dieKlage vollstandtgzu beantworten, die Beweismittel bestimmt anzrigeben, die Urkunden im Original einzureichen und die etwa erforderlichen EdlilOUSYsuche an- zubringen, indem später auf neue Einrxden, welche auf hatsachen berulZenf, im Laufe der Instanz feine Rucksicht mehr genommen wer- den ar.

Eine schriftliche Beantwortung der Klage entbindet nicht von dem Erscheinen im Termine. , , . ,

Wenn der Verklagte oder sem Bevollmachngter fich riichi punktlrrh zur bestimmten Stunde cinfindet oder sich i_ncht vollßandig auf die Klage erklärt, oder Wenn sein Stellvertreter seinen Auftrag nichrdurch Vollmacht odcr Schreiben nachzuweisen vermag, so Werden die_ m der Klage angeführten Thatsachen und die Urkundn] , wqruber ferne _Er- klärung abgegeben wird, auf den Antrag des Klagers m contumaciam für zugestanden und anerkannt ,xeachtet, und was den Rechten nach daraus folgt, wird im Erkenntrnß ausgesprochen werden.,

Eine Verlegung des Termms findernur rnit Zustimmung des Klägers statt und liegt die Klage ncbß Beilagen m unserem11.Bureau

zur Einficht offen. Glo an den 20. Au u 1869. g , g reisgericbt. l. Abxheilung.

Königliches [1853] Auf ebot. '- . In der Schröterschen Todese lärun ssache Wird der angeblich ver- schoilene Schneider Iohann Iulius Ldolph Schröter, geboren den 7. Mai 1833, Sohn des hiefigen Tuchmachexgesellcn Johann August Schröter, welcher sich 1857 nach Preußisch-Mmdcn h_egab und dort die Absicht aussprach, nach Amerika ausZuwandern, seitdem Aabcr nichts mehr von fich bat hören lassen, und 02 Thlr. 22 Sgr. () Pfg. Vcr- mögen ?inierließ, zum Termin en 25. Februar 1870, Vormittags 112 Uhr, Zimmer Nr. 26, owie seine etwa zurückgelassenen Erben und Erbzicbmcr uiiter dcr Yxerwarnung, daß der Verschoilcneselbit für todt erklart und sem Rach- laß den nächsten bekannten Erben mit den Folgen des Allgemeixien Landrechts Theil U., Titel18, JJ. 834 ff. zuerkannt werden wird, geladen.

Gründer den 28. Mai 1869. LxÖas Königliche Krengcricht. 1. Abtheilung.

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