tung; dieselbe belief fich aufden Staats- und Privatwcrken zusc.mmcn auf 693,140 Ctr. mit 184,249 Thlr. Werth gegen 529,406 Ctr. im Werthe von 177,210 Thlr. im Vorjahre.
Die ganze Bergwerksproduftion mit Ausstbluß kes Dachschiefer- und Stemsalz - Bcrgbaucs hat im Jahre 1868 die Höhe von '637,644,598 Ctr. und einen Werth von 62,415,528 Thlr. erretcht und diejenige des Vorjahrs im Betxage von 594,811,075 Ctr. mit 59.499,285 Thlr. Werth um 42,833,523 Ctr. oder 7,2 pCt. und 2,916,243 Thlr. oder 4,9 pCt. übertroffen. Dabei waren 2709 Werke mit 185,855 Arbeitern betveili t, 176 Werke oder 6,1 pCt. weniger und 6648 Arbeitcr oder 3,71 p t. mehr als im Voranre. Auf die alten Landesthcile kommen 606,324,648 Ctr., 57,427,24122,blr., 165,373 Arbeiter und 2106 Werke, mithin 40,501,876 Ctr., 2,835,387 'Thlr. und 6772 Arbcitcr mehr und 35 Werke weniger als un Vorjahre, auf die neuen Landestvcile 31,319,950 Ctr, 4,988,287 Thlr., 20,482 Arbeiter und 603 Werke, mithin 2,331,647 Ctr. und 80,856 Thlr. mehr und 124 Arbeiter und 141 Werke weniger als tm Vorjahre.
Lluf den unter Aufficht dcr Bergbchörde stehendenBcrchrken- Stein- brüchen und Aufbereitungsanstalten ereigneten sich im Jahre 1868 389 Unglücksfälle, welcbe Opfer an Menschenleben erforderten, nämlich einer, die bekannte durch Explofion schlagender Wetter herbeigeführte Kata- strophe auf der Zeche Neu-Iserlohn, bei welcher 82, einer, bei ivelchexn 5, einer bei welchem 3, 14, bei welchen ]e 2, und 372, bei welchen ]e eine beim Bcrgbau beschäftigte Personen das Leben verloren. Im Ganzen kamen daher 490 Mann „durch Unglücksfälle zu Tode, oder, da die Zahl der beschäftigten Athener 186,907 betrug, im Durchschnitt unter 1000 2.622 Mann oder einer von 1e 381 Mann, während im Jahre 1867 von 181,503 Arbeitern 420 oder 2,314 pro Miüe verun- lückten. Leider ist daher die Zahl der Verunglückten in einem stär- Jeren Verhältniß gewachsen, als die der beschästigtcn Arbeiter; den Grund davon bildet der schon erwähnte Unglucksfall auf der Zeche Neu-Iserlohn. „ „ ,
Die meisten UnglückSsalle wurden durch Ctemfall veranlaßt, wo- durch 178 Arbeiter um's Leben kamen. In Schächten verunglückten 97 Mann, darunter 40 durch Sturz und 27 beim Fahren, nämlich 6an der Fahrt, 3an Jah1künch, 11 bei regelmäßig eingerichtetcr Seilfahrt und 7 bei ausnahmswn 111 Jahren am Seil. „Durch Explosion schla- gender Wetter wurden 8 Unglückaälle herbeigefuhrt; außer demYenigen auf der Zcche Ncu-Iscrlohn ereigneten sich 2, bei Welchen je und zu Tode kamen. Bei der Schießarbeit ver- unglückten 29 Arbeiter; in einem Jane wurden 5 Arbeiter durch Explofion von Sprengöl- welches ße unbefugter Weise in der Nähe des Henkes cines unterirdischen Wetterofens aufthauten und entmethyli- firten, getödtet; durch eine andere in ihrcrUrsache nicht aufgeklärte Explofion von Sprengölfamen2Arbciterzu Tode. In Bremsbergen verunglückten 23, über Tage 19, durch den Betrieb von Dampfmaschinen 16, bei “tj? ÄSFc'ctkenfördcrung 15, in bösen Wettern 9 und auf sonßige Weise
r er er. .
Auf die Art der gewonnenen Produkte vertheilt fich die Zahl der Verunglückten in der Art, daß beim Stcinkohlenbergbau 372 Mann oder 3,510 pro Mille, beim Braunkohlenbcrgbau 25 Mann oder 1,634 pro MiUc, beim Crzbcrgbau 85 Mann oder 1,422 pro Mille und bei den übrigen Mineralacwinnungen 8 Mann oder 1,363 pro Mille in Folge von Unglücksfällen ums Leben kamen.
Auf die geförderten Produkte und deren Geldwertb vertbeilt, kommt im Durchschnitt ein Verunglückter beim Steinkohlenbergbau auf 1,2]8,893 Ctr. mit 112,240 Thlr. Werth , beim Braunkohlen- bergbau auf 4,481,859 Ctr. mit 206,650 Thlr. Werth und beim Erz- bergbau auf 709,183 Ctr. mit 173,700 Thlr. Werth.
5, bei welchen je 1 Mann
Das bürgerliche Wohnhaus in seiner geschichtlichen Wandlung“)
[. Das erste bedeutsame Denkmal für die Geschichte des
deutschen Hauses ist der St. Gallener Klosterplan aus der Zeit um 820. Germanische und römische Elemente liegen in dem- sclbcn wie in dem chen der ganzen Zeit noch unvermittelt neben einander.
Die nächsten Jahrhunderte weichen wieder in Dunkel urück; doch ist gewrß, daß die Wohnung keine großen Fort- ?chrittc machte. Der Holzbau blieb vorherrschend. Zwar ist auf den Meierböfen Karls des Großen von steinernen Herren- häuscrn die Rede. AUgemeiner wnrde der Steinbutt erst im 10. und 11. Jahrhundert und beschränkte sich auch da noch, außer den Gotteshäusern , auf die Pfalzen der Fürstkn und Bischöfe, die Klöster und Burgen , dic Thore und öffentlichen Gebäude der Stadt. Wann in_ den Bauer- und Bürgerhäusern der einfache Balkcn- in den Rtegelban Überging, wissen wir nicht. Noch im 13. und 14. Jahrhundert bestanden anch in größcrn Städten, so in Wien, Augsburg und andern, die meisten Häuser aus Holz und waren mit Schindeln odcr Stroh gedcckt, wic hänfige Verordnungen infolge vcrhccrcndcr Brände aus jcncr Zcit beweisen. Einer Zicgchcune wird zucrsk in Görltß 1858 gcdackt.
') Mit Zustimmung der
Taschenbuch, Jahrgang 1868, entnommen.
N03) im Jahre 1491, als eine heftige : chrsbrunst saft ganz Dresden in Asche gelcgt, bcgcgncn wir , ___-.___. ? dere Qlusbildung.
, Vcrlaoöbandlung F. A. Brockhaus aus ' eincm Ilnssaß von A. von Eve in Friedrich von Remmers historischem 7
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der Verqrdnung, daß die Eckhäuser ganz steinern, bei den üb, gen wenxgftcns echstockeebcnso aufgeführt und daß fie dur „weg nnt Ziegeln gedeckt sem sollen. Nur den Unvermögenx “wnrde gestattet, Hmtcrgebäude und Ställe aus Lehm zu ba " Die Wohnungen auf dem Lande, die gewiß den alten Charaukm gm langstcn bet-bchalten, finden wir noch im 16. Jahrhundt Zn fol cher 'LH-Ze lgesc1)ildec11*)tt: »DferstachrérHäuscr sind sch[,ch on 12 un oz cma ,au a -rrei ee . Stroh gedeckt.“ _ g ck A s W W ""t Der Bau e_mzclner getrennter Räume, die erst in ih Gesammthext d_te Wohnung auswaehlen, mußte aufgegebrer werden, wre dle Architektur mehr Rücksicht zu nehmen hat auf den engen Raum der ummauerten Städte, als die W,?“ des offenen Landes. _Auch mußte der Hochbau sich hier „ox gxdrungcn bald ausbtlden. Um so auffaUender ist es, wenh' dre stadtxschen Wohnungen noch im 13. Jahrhundert vorher;1 schen!) den Chgrakter ländltcher Siße an fich tragen und de' Bekxurfmffen e_mer ackerbautreibenden Bevölkerung zu entsprech, scheinen. WU“ verge enwärtigen uns auch das bürgernch? Wo nhaus damaliger Zeit ziemlich genau, wenn wir daßs on xrw h_nte heutige nordwcstfältsche Bauerhaus untersuchen und m scme' htstortschen Bestandtheile zerlegen. Denn dieses ist was Möser „noch unbekannt war , keineswegs etwas ursprüng, lxch Volkstyumltches , sondern, wie auch unsere Volksnachten eme auf emem gewtffen Standpunkt stehen gebliebene, w„
lieferung. .
Wir hgben da an mittlern Hauptraum, der, rauchg, schwärzt, wxe er noch unmer_ zu sein pflegt , auf den längstvc, gxffenen Namen Atrinm nut vollem Recht Anspruch mache könnte. Ohne purch eme Zwischenwand geschieden zu sein, 1 xc doch durch _eme andere Bestimmung an seinen beiden Ende 11) zwet ungle1che Hälften getthcilt, deren größere, dem Haupt- emgange zu, gelegene, dte geraumige Hausflur oder Diele, au schließltch wxrthjcvajtltchen Zwecken dient. Die kleinereHäl hat noch vollstandtg d1e Bexeutung des römischen Atriums be wahrt. Da befindet fich m der Mitte die Feuerstelle, hint derseelbe'n dcr Ehrenplaß der Hausfrau, an einer Seite der Sperfettsch, (m_der andern der immer gefüllte Wasserbehälter mxt allen Vorrichtungen, die auf Reinigung Bezug haben. Nur daß das Ehebett auch einmal in diesem Raume seinen Play gefunden, ck längst aus dem Andenken der Menschen geschwun den, 1a, daß es auf, deutschem Boxen anders als in Fällen der Noth dagestanden, 1st unwahrscheinlich. Man knüpfte eben an die fremdlandxsche Enthckelnng an , als diese die Räumedes Hauses und 1hre„Veftimmung schon mehr geschieden. Daß unter soganz verandertcn Verhältnissen eine so völlige Aneig- nung de„8 Fremden stattfinden konnte und bei dieser doch du Grundzuge pcs Alten „so nnvcrkennbar sich erhielten, bezeugt nur, daß wir es von ]e nut einer rein naturgemäßen Einrich- tung zu thun hatten.
Auch dieser Haupytraum ist umbaut. b_efindcn fich ewöhnltch drci Gemächer von ungleicher röße dle Synntags ube, dle Schlafkammer für Mann und Fra und emefKarnmeufÜr Töchter und weibliche Dienstboten; d' Herdpartte erstreckt fich purch die ganze Breite des Hauses mi den Fenftexn nnd zwei Angängen. Längs der Diele ar! laufen zwe1„ Rechen ahgegrenzter Räume, nächst der Küche ein Kammer snr dtek übrige 111ännlicheVewohncrschast dcs Gehöft und gegenuber eme Vorrathsstube, sodann Ställe für Per und Rmder , ebenfalls einander gegenüberliegend. Zwick) bndcn, dex FeucrsteUe entgegengescßt, befindet sich Die gro _Emfahrt, m der Mttte der Decke eine Oeffnung, die leßte mnerung , _wenn_ man will, an das alte Kompluviun1,d'-“ aber hter nicht Ltcht oder Wasser giebt, sondern bestimmt 1 den Inhalt des darunter gefahrenen Erntewagens auf kürzeskx' Wege auf den Boden zu Waffen. Zu beiden Seiten der Em fahrt neten die S„tälle wohl noch über die HauSwand „https? odcr cm solcher, fur die Schweine bestimmt, und ein medng Schuppen find angebaut, so daß zwischen bcidcn ein Rau, entsteht, Her, von, der Giebelwand aus Überdacht, einem Ve_ _ bulum "Xcht unähnlich, aber hier nur bestimmt ist , die Pf“ auf gcschußxtcm Plaße anschirren zu lassen.
Da, es unnöthig wäre, den Ställen eine Höhe zu Ich wxlche ["S an dle Decke hinaufrcichte, so ist der Raum zwifch „ benden wwdcxum auf verschiedene Weise benußt, in den Pau ? hgrtscrn mmftcns ohne Unterscheidung als Niederlage fllkd.
, taglrcbcn Fnttcrbcdarf. Höchstens ist noch eine Schlafsklle f den Pfxrdcknccht abgetrennt. In den städtischen WOHUUUI, aber, die bis zum 14.3ahrhundcrt kaum von der eben OCW“ be'ncn Anlage aijcichcn, erfährt dieser Raum bald eme beo
Hinter dem eerde
. Die große Einfahrt mit einer den Hauptkamm RTFM"s “WWÖUWUDM nnd bis zum Boden hnmufstcigMdcn ,xllxk summt auch htcr die durchgehende Einthcjlung dcs GcbaU'
auch den Umständen gemäß modifizirte geschichtliche Ueber-
,. o.)
Da die Ställe meistens in Wegfall kommen,„find anstatt ihrer Zimmer und andere Gcmächer angeorpnet, dte mdeß durch den oft winzigen Umfang, ryelchxn man 1hncn gestattet , ihr Her- kommen und die ursprzmgltche Gesxalt (111sz sehr verrathcn. Der besprochene Raum uber_ den Stqllen er ahrt als Zwischew geschoß eine weiter? Ausbildung, mdem" er zu Kammern, meistens als Schlafznnxnex, V0kkatb§V6k7chlage u. dgl. gebraucht, abgetheilt wird. _Um dle exnzelnen Raume zugän lich zu machen, wird ringsum eme (_Haiertx gxzogen, auswelcbe ie Thüren der- ,[ben nn'mdenz- eme Emnchtung, dle aUerdings aus der Bestimmung diesex oft zahlretchcn Gemächer sich rechtfertigt, da eben wegen dieser es nnzulasfig werden konnte, um das andere zu erreichen„ dasfetne zu betreten , die aber jedenfalls auch noch an dle ältere Emmchtung gemahnt, wie wir auf dem * [ane von Sanct-Gallen sehen, daß die Seitenstuben eines
auses wem
stiegen. Bei der dicbtgedrängten Lage der Häuser in den über- füllten RetchSstädten, die nur von den beiden Schmalseiten dem- Ltchte Zugan? „verstattetc, blieben manche Zimmer ganz ohne Beleuchtung, e1tdem die enge Flur davon elbst oft nur spär- ltäx zugemessen Erhielt. Auch heute noch findet man in ältern Hansern, z; B. Nürnbergs, die den gleich zu erwähnenden Vor- theil sick) mchtuzu eigenmachen konnten, häufig genug Räume, selbst_sogax Knchen, dte , an fich völlig dunkel , nur durch be- fiändtge kunsiltche Beleuchtung verwendbar werden. Wo aber Play gegeben _war, beschränkte man das Dach anf die wirklich [Zewohnten Reihen von Gemächern, indem man es in der Mitte uber der Flur öanete. So entstand ein Hof, so entstanden Vorderhaus, Fingel und Hinterhaus. In den Wohnungen des alten, hanheltrxtbenßen Stadtadels findet fich sogar diese Anord- nung gewöhnltcb wiederholt, so daß zwei Höfe und noch ein M1ttel-_ oder Zwrschenhaus fich finden. Das auptgewicht wurde nnmer auf_das Vorderhaus gelegt und e war ganz dem Getste der Zen angemessen, dieses mit hohem Giebel und entsprechendem ache aufsteigen zu lassen, während die Be- dachung der andern Haustbeile niedriger war. Die Ausbildung der städtischen Wohnung begann nnt dem 14. Jahrhundert; fie folgte der bürgerlichen Entw1ckelun durch _dtc, beiden folgenden und baute in ihrem Verlaufe H user„ Pte Mifach bis auf unsere Zeit vor ehalten bgbcn, so daß xvtrjthre Emrichtung mit eigenen Au en udiren _ konnxn. W1e_ubr1gens schon in der erstgenannten eriode das man auf den ersten Bltck vermuthen möchke. Gewölbe s1ch 1_n Gebrauch und Bedürfmß völlig eingebürgert ][. hatte, sehen M aus dessen durchgängiger Anwendung selbst in
„ . , den Landfißen den sogenannten Weiherhäusern welche zu jener Dte erste Aenderung, welcbe m der Folge getroffen wurde . , x . , und die man in den erhaltenen Baudenkmalen größerer Städte F;"? .bkltd?" chdekßone" Erhebungen des Gewexbüavdes das meistens schon in Amvendnn gebracht findet, war die Schei- “ UU,“ tm ÖZNÜÖT d“ Jadt U": gelegentnchen Tußucht dung der Kochstelle von der Flur oder die Verlegung derselben 'Ych err1ch etc“ “ Graben, OUJbrYckm- Mauern "" efien
der Seitenräume und somit die Herstellung der eigent- horen versehen, konnten fix JU ZCMM der Gefahr rech_t wohl [ichen Küche. In den weftfälischen Bauerhäusern wie auch in kleine Festungen ahgeben; ck“" “WWU“ gnderten ße “'.?“ manchen Wohnungen der kleinen Städte bildet bekanntlich die “"ck mcht, “ls b“ JLÜMÜM Zustanden langst em vergnug-
„ , . . - „ licher Landaufenthalt ihr Zweck geworden und erst jest bat Kuche, M von der Diele höchstens dexckZenmÄUszeFttlelYWtd dchr man hier und da angefan en, das ganz of,fen und leer stehende
schieden L|, bis auf den heutigen E d l' s ausbewobner die nach geschehener Arbeit i re Seffel um das r geschoß wohn [ck 9," 3" LU?"- €f?achernde Jeuér rücken. Die weitere Entwi elun des Hauses , Dt.“ Höfe des großem Ctahthanses wurden nach Md "“ck dreht sich hinfort aber um das Verhältniß der lur und der ""t Säulen„hal1en umzogen, dl? Üch nur "“ck d.“ “Öl der Wohnzimmer zueinander, wie um den Vorrang des Erd: und Stockwerke uberemandergeßeklt WWYUÖOUM- 5!) daß [hr bamktex des Zwischengeschosses; Die Flur wird unauSgeseßt kleiner, bis allerdmgs mehr als der emer gefiußten und ubxrdachtxn Galerie e zum engen Gehäuse für die Treppe zusammenschrumpft; bewFYFAt- . ZO“ erste 539937 WUkkd? gedwöbnlicb "UTZ än dM Jie Stuben werden in demselben Maße größer, wie Wohlbaben- Fand“ “ ?“ JWVOIY “ba PUKY" WOWWÉTTW ? MBJS: heit dic Vefißer des Hauses vom Arbeitsplaße in die Räume unden, "“*th b er Yk" YM chlzßd.kkW1ae"1"un?xÖ? des behaglichen Genuffes einführt,“ das Zwischengeschoß wächst stPkb- "Ude A sg“ e tz" TU“ snend, "Ut blle d “gl' [111211 Die zum ersten, zweiten und vielleicht gar dritten Stockwerk hinan. w“) e U" ., U fahr _harret1,„1ch “"." k a "L 31 , * : 8 Manche andere Umstände traten bedingend hinzu. In der untern Raume des Hmtergcbauyes dtenten anfangltch mclxstlUJt ältern Anlage waren die Zimmer an den Langseiten und der JlertaUungen,jzxntholleftzurtmytuxs tde'kxechéYtYuZYefrr-Fseen Hinterwand des Hauses.angeordnet gewesen; die großeEinfahrt M en, ,so ehen “ 1 " ge U "" "" ge 9. ! befand fich zwischen denselben in der Vorderwand. Dadurch oder, retchgeschtrrten Zeltern , von alten_Hausd1ene_rn gehalxen, wurde man genöthigt, auch in den Städten die Giebelseite nach berett, d“ schleppentragende HMM zncemer ÖVchIUt ode?) KW- der Straße zu kehren, während die Nückficht auf das Licht offen- tqufe, oder zurn Gesellenstechen den IM" ZU tka- t Fr mt: bar einc freiliegende Langseite hätte vorziehen [affen müssen. Yemenen'Comptoerock, "" sammtene" Rat sherrnman e un Nachdem aber einmal in einer Stadt die Hauspläße vertheilt m Yer ““We" RUÜUUJ sich gleich gescbtckt zu benehmenäwetß. und zu Vesißtiteln geworden waren, mußte die Einrichtung Spater kmllchk als der StalstadcxtesAmchrb de? feF'ZÖPtUF' beibehalten werden, auch wo in der Sache selbst kein Grund YLlugle1§ZhY.H?x3Ts UZ VLM? en ubeanTnener fquchZ1faen lee mehr vorlag. Die Städte gingen aber mehr und mehr als ue en „e . “ „ ' 3 g 9“ - * * 't (! Gewerbs- und Handelsstädte hervor. Die Handelshäuser, zw rathen, dle Hmterhauscr nußbgr zu macbéen unddszu rcrdnne rhetZ. gleich mit dem Patriziat verbunden, wurden reich und ton: So spielte schon ZYÉUM Durer, der Ob" e ÖM wer xk. , angebend Statt mit den Erzeugnissen des Bodens füllten fich “U„f dem zweiten 90-6 des., Hauses, auf dessen erstem fich, cm die Speicker mit den Lasten der Saumthiere und der Schiffe. "LMM Freund Md GHW“, der Patrrzrcrknabe 2531111341113 Die Ernte war immer am besten auf dem Boden bewahrt und Ptrkhetmer, hernmmmme e. konnte gemächlich davon verzehrt werden,“ dle Gutxr des Han- dels, die rasch kamen und gingen, vcrlangtxn geschußte Raume zu ebener Erde. So sehen wir denn, wre m den großen Kauf-
er ineinander, als auf den gemeinschaftlichen Hof oder in den auptsaal münden. ' _ “ Anlagen der Art la en fich m manchen Häusern unserer ältesten Städte auch aus en späxern Umwandlungen noch er- kennen, wie Mithoff im »Archw für Ntedersachsens Kunst- eschichte- einen solchen Masfivbau zuHannover und einen Holzbau in Goslar beschrieben hat. Ja, 111 den kleinen ackerbau- treibcnden Städten des genannten Landstrichs finden fich Woh- nungen noch aus dem vorigen Jahrhundert nach diejemGrund- plane angelegt. Auch in den Palästen Venedixzs lst er häufiger nachzuweisen, als unter der kostbaren Außfuhrung derselben
in dieser Weise
in emen
111
Eine vorzügliche Stelle nahm im deutséoen Hause das Fenster ein. Unsere heutige Verklexdung ch Fensters mn häusern unserer alten Reichsstädte , wie Augsburg, Nürnberg weißem Glas dankt aberß grn aus spater Zen. Zwar tft dte U. 7. w., deren Handel vorzugSweife Speditionshandel war, dre erste Ania e emer Glashutte auf deutschem Boden -_- und Flur des Hauses sich nicht nur nicht zusannnenzieht, sondern , Zwar nn [Oster _zu Konstanz - uxkundltch schon aus dem als Gewölbe so sehr auSdchnt, daß sie die untern Zimmer gar „3. Jahrhundert festgestellt. Jm _Bcgmn des _11. Jahrhunderts verdrängt. Nur die Schreibstnbe und ein Stübchen für den , wnrde eme solchc zu Tegernsee 11) Bayern eingeklebten Doch Wächter bleiben unten,“ aller übrige Raum wird Waarenlagcr. * ist mnner Zmr noch von Außsthucknng der Kirchen dte Rede Doch nur der untere Raum,“ dadurch eben untcrscbeidetfich das T und dre ,xcnstxr hatten farbiges Glas. quch die Klöstxr, Gewölbe von der Diele. Je mehr Play aber die eigentliche ", welche am fxuhe_stcn_den Vyrzug dcr'Gottcshanser fich anetg- Wohnung unten verloren, desto mehr dehnt sic sich oben aus. nctcn, und_dte Palaste dxr Grßßen stxcg drcscsÖ m demselben Das erste Stockwerk wird der Aufenthalt der Familie,“ htcr ' dlc Burgcrhauser hmab, als man lernte,
Mgße langwm zn „- „ _ werden die Z'mnncr hoch und weit, besser gkordnet und einge: ', danclbe „zu entmrbcn und weiß und durchnchg hcrzustcüen. rtchtet. Davin wird auch die Küche mit hinanfgcnommcn;**
Die erste Hütte fiir wctßcs'Glas soll in Frankrclch König Kammern, für untergeordnete Zwecke bestimmt, legt man einen ck Philip,) nn Jahre 1.'3(„) gcgrundet haben. In ctwas spatercr Stock höhcr odcr - 'm ein Hinterhaus. ,
cht kommen Glascrzünfsc 111 deutschen Städten vor, doch der Denn von vcrschiedcncn Seiten [yer war auch das Hervor- ;
Vcrbrancs, dicses Materials für Privatnwwmngcn gehörte gehen cines solche11_vorbcrcitct. Hiurcichcndcr Bodcnraum ift ?
, noch zum höchsten ,Lnxns, *Die Fenster ch„„1402 erbauten für eine wirthschaftlicheAnlage eins der crxiancdüxfniffe. Die : Rathhauses zn antch bchn'ltcn 1106) den großten Then dcs Erweiterung der Flur im Handchhausc batte ck11 vter cntbcvr- ;
x
. Yahrbundcrtö hmdnrch eme Bekleidung von Tuch,- Aeneas "ck gemacht, Dazu war aber .das Verlangen nach Licht gc-
!)lvtus hebt noch 1458 als Zc'nhcn dcs Rcichthums der Stadt