1869 / 305 p. 1 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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[URL, Bekanntmachung. le L1_e_f_er1xng pes Bedarfs der Königlichen Bergfaktorei WLW» fcld Pro 18,0fur dtc 0berharzisckcn Königlichen Gruben und erke an

»McsÜnWchbcn,_Eiscngcwcöcn, eiserncn Schaufcln, Bcrgtrögcn Z und Schaufeln aus Etsenblech, Planncn, Kunstleder, Treibricmcn, :

Laxcn, Weißen nnd braunen Tragriemen, buchencn Karren und Radcrn, Sc1lerwaarcn, Unschlitt, Patcntschmier, Maschincnöl und throlcum- 10111111 chc_der S_ubmisfion vergeben werden und find Angebote, 1velche auf_ Die Bcd111gungcu gegründet sein müssen, bis zum Eröff- nungstcrmme _ 8.Ja_11uar 1870,Vor111ittags 10 Uhr, portofrct und verncgelt mit der Aufschrift: _ »Submtssion auf Lieferung von Materialien- 111tzuz1c_bc11. _ Dtc Bcdmgungcu kömmt gegen Einsendung einer 2 Gr. - Marke bezogen werden. Zellcrfeld, den 21. Dezember 1869. Königliche Bergfaktorei.

Verloosung, A1n_ortisa_tion, cZinszahlung u. s. w. von dffentltchen * apieren.

[MY _ . c1 Ausloosung der zum 1. Juli 1870 einzulösendcn Obli a- -

_tioncn „der Sozietät HTM chulirung der Unstrut von Bretlebcn is Nebra 11115 folgende u111111cr11:

1. Emisfion: 1.11. 11. Nr. 10 5 1000 Thlr. 1.11. 13. Nr. 67

51500 Thlr. 1,11. (*. Nr. 181. 187 :'1 200 Thlr. 17.11. 1). Nr. 23. 89. 286 a 100 Thlr. 1.it. 15. Nr. 56. 119 ck 50 Thlr.

11.57'" :1.'. * “. ; . QMMM Nr 4 ck 200 Thlr. 1" 1) Nr. 23 ' dokumentnten Schuldbetrags gesteljt haben, erhalten am 1211161187!

u 100 Thlr. [.it-. 13. Nr. 11. 25 21 50 Thlr.,“ in Summa 2700 Thlr. gezogen worden.

Dtc J11ha_l_)e_r diescr Obligationen werden aufgefordert, diese mit den dazu gehorxgcn Coupons und Talons am 1. Juli 1870 bei

dcr Sozietäxskasse_i11 5er_tern ci_nzureichcn und dagegen die Kapitalicn : nebst den b1s_dak_)m fa[1_1gen Zmscn in Empfang zu nehmen, mit dem ' cherkcn, daß d1e Vcrz111su11g der ausgeloosten Obligationen mit dem -'

30. _Ju_ni 1870 aufhört. Von den in früheren Jahren ausgeloosten Odlmat1911cn11nd noch nicht zur Einlösung präsentirt: 1. Emisfion: 1.11. €. Nr. 98. 133. 131. 1). Nr. 200. 225. 1,11. L;. 89. 165. Merseburg, den 18. Dezember 1869. Der Königliche Kommiffarius für die Sozietät zur Regulirung der Unstrut _von Vrctlebcn bis Nebra, Reg1eru11gs-Ratl) H op p e.

. . . *, .*“

Kozlow-Woronesch.

Wir si: _ von der Verwaltung der Kozlow-Woronesch-Eisenbahn beauftragt, d1c am

1. Januar 11. 1. fälligen Coupons

der 5prozcxztigcn Prioritätsanlcihc diescr Bahn von dem Verfalltage ab 1111311161611. Berlin, den 27. Dezember 1869.

Berliner Hanels-(HesellsWst.

[4345] Cottbus-Schwiclochsee Eisenbahn.

_ Dj_c Zahluyg der _am 2. Januar 1870 fälligen Zinsen unserer ' Prtorttats-Anlmhc, sonne der am 1. Juli 1). J. ausgelooften Prioritäts-

Obligationen

Nr. 9. 122. 134. 324. 542. Und der 11011) rückständigen Obligationen aus der Verloosung von 1866 Nr. 71, aus der Verloosung 110111868 Nr, 292 erfolgt vom 3. anuar

ab ['“ unserer Kaffe hiersclbst und M den Herren Gebrüder ey“ ? der hiefigen Gchrbeschule wird die Beseßung zweier chrcrftcljcn bei de

! gedachten Anstalt für den Unterricht im Franzöfischcn Englischen und . Deutschen, in der Geschichte, Geographie, im praktischßn Rechnen und

in Berlin, am leßtem Orte jedoch nur bis zum 15. Januar. Cottbus, den 27. Dezember 1869. Die Direktion.

YUM] V e k aW11 11 t m a ck 11 n g.

reslau-Schweidniß-Frciburger Eisenbah11-Gesellschaft.

Die Zahlung der am 2. Januar 1870 fälligen Zinsen der Prio-

ritätsaktien und Obligqtiqnen, sowie der in Gemäßhcit dcs Privilegii : 110111 11. _Juli 1868 c1111tttrtcn und bereits voll eingezahlten Stamm- - aktten (stcoupons Nr. 2) wird mit AuZnahme der Sonntage täg- ,

[ix_h Vormittags stattfinden: xn Bres_lau h_ei unserer Hauptkaffe vom 15. Dezember 01“. ab, 1n Be_rl1_n be1_ der Berliner Handengeselischaft, vom 2. bis ?" Le1vz1g ber Herrn K. C. Plant, 20. Januar m Hamburg bet der orddeutschen Bank 1870.

One Coypoys sind mit einem von dem Präsentanten unterschrie- benen Verzetchmß, tn welchem dieselben nach der Emisfion, Reihen- ZZlgxckFscr Nummern und den Fälligkeitßterminen aufgeführt sind, ein-

ret en.

BreIlau, den 1. Dezember 1869. Direktorium. [4315] _ Krakau-Oberschlesische Eisenbahn.

_ D_ie Emlösung der _am 2. Januar f. I. fäklig werdenden und der m früheren Termmen fauig gewesenen Coupons, sowie der verlooßen

Obligationen der vorstehend genannten Bahn erfolgt an meiner Kasse .

Z leben des Herzogthums Gotha, von welchen ein ? zahlung gqr nicht oder mcht rechtzeitig oder nicht in dcr vorgeschric ' benen Wctse gesteUt worden ist, erhalten am 1. April 1870 ge_ge1

' 111 der eit vom 3. bis 15. Januar k. J., Vormittags „„

:) bis 1 Uhr,“ die hierzu erforderlichen Ver ei ni - or unentqcltlich auf meinem Comptoir in Emprn? 11? „?vaÜla“ fin Breslau, den 22. Dezember 1869. ' E. Heimann. [4277] _O_cffcnt„lichc Bekanntmachung, d1e Konsoltdtrung des ersten, zweiten und dritten An lehns dcr Lapdschqft dcs Herzogthums Gotha betreffend Nachdenx d1e Be|1m111ung getroffen worden ist, daß die Verzin sung und Ttlgung dcr unkündbaren, jährlich mit fünf Prozent

. verzmsenden und mindestens mit einem halben Prozent zu tilgenden

auf den Inhaber lautenden Schuldbriefe welche auf G . Geseßes vom 4. Dezcmber 1869, Nr. „42 Jahr ang 1869 drelrnéixsd,e

' Sammlung, ausgegeben werden, mit dem 1, 5 pril 1870 ihren An

fapg nehmen soll, werden hierdurch diejenigen Inhaber von Schuld br1efen des ersten Anlchns der Landschaft des Herzogthums Goth vom Jahre 1837, des zweiten Anlehns derYelben vom Jahre 184 und des drtttcn Anlehns derselben vom ahrc 1816, Welche a

: 1. April 1870 und erforycrlichcn Falls an den nächstfolgenden Tage , den durch dtesc Schuldbnefe verbrieften Schuldbetrag baar ausge ahl . erhalt_cn wollen, auf Grund des Art. 2 des oben citirten Ge?

aufgefordert, b_c1 der htxfigen Staatskasse spätestens am 31. Ja : nuar 1870 emen schrtftlichen Antrag darauf -unter Angabe de

cße

Serien und Nymmern der Schuldbricfc, für welche haare Rückzahlun beansprucht wud, sowie unter genauer Bezeichnung des Anlehns, z

; wclchem fie gehören, zu stellen.

Die Inhaber vo11_Sckuldbriefen des ersten, zweiten und dritte anlchns der Landschaft des Herzogthums Gotha, welche innerhal

der eben festgescßten Frist einen, den angegebenen Erfordernissen ent

sprechenden Antrag auf Rückzahlung des durch ihre Schuldbrief

und nöthigenfaus an den nächstfolgenden Tagen gegen Rück abed Schuldbriefe, sowie der dazu gehörigen, noch nicht fällig acgwesenee

; Zinsabscbnitte und der ZinSleist'cn den vollen Nennwerth der Schuld

vric_se nebst dem Zinscnbetrag, welcher auf die mit den Schuldbriefet zuruckgegcbencn Ztnsabschn_itte rüchs1ä11dig ist, aus der Staatskasse hie baar ausgezahlt. Auch wrrd auf den besonderen Wunsch der Jnhabe von Schuldbrtefen, deren Rückzahlung rechtzeitig und ordnungsmäßi beantragt worden 1st, der Ncnnwcrth derselben, soweit es thunlich ist

„. von Yer Stgatßfassc schon vor dem 1, April1870 ausgezahlt un ' der rückstanßtgc Zmsenvetrag auf die mit den Sckuldbric1c11zurüch * gegebenen stabschnitte dann bis zum Tag der Auszahlung baa

gewäbrx Werden. Dte Inhaber von Schuldbriefen der oben chichneten drei An ntrag auf Rück

Rückgabe der aßen Schuldbricfe nebst den dazu gehörigen, an dice Termm noch 111cht falltgen stabschnittcn und den Zinsleistcn neue

: auf Grund dcs Gescßes vom 4. Dezember d. I. ausgefertigteSchuld

briefe_vo11 gl_ciche_m (Hesgmmt-Nennwertl) nebst einer Zinßleiste 1111 zwanzxg halb1ähr1gcn, für die ersten zehn Jahre ausgestellten Zins abschmtten au_sgcha_nd1gt. Bei dem Umtausch der alten Schuldbrief Jegen neue wnd _mcht allein der Zinscnbetrag, welcher auf die mi _c_11 e_rsteren_zuri1ckgcgebenen ZinÉ-abschnittc bis um 1.Apr1l1871 ruckftandig 117, sondern auch eine Prämie im ctrag von Einen ProZFt des Nennwerths der umgetauschten alten Schuldbrlcfe aus geza .

_ Vom 1. April 1870 an hört jede weitere Verzinsung der Schuld brtefe des ersten, zwetten und dritten Anlehns der Landschaft de

: Herzogthums Gotha auf-

Gotha, den 14. Dezember 1869. Herzoglich sächsisches Staats-Ministerium. In Vertretung: L. Braun.

Verschiedene Bekanntmachungen. Durch die mit Ostern 1870 in's Leben tretende Reorganisatio:

m der Comptoirwiffenschast erforderlich und werden geeignete Bewerbe aufgefoxdert, _ihre Meldungsgesuche nebst den erforderlichen Befähigungs nachwersen _bmncn 3 Wochen bei der unterzeichneten Stelle einzureichen- Bemcrkt 1y1rd, daß das Gehalt cines bestellten Lehrers an der Gewer- bxschylc mmdeftens 600 Thlr. beträgt und daß nähere Auskunft über dte 1n Betraxht kommenden Verhältnisse der Director der Gewerbe

schule Vr, Wtecke pahnr ertheilt. Cassel, am 12. Dezember 1869.

Königltche Regierung. Abtheilung des Innern. v. Bischofsshausen.

Mit Bezug darauf, daß am 29. d. M. die Strecke der Schlesischen Gebirgsbabn Ruhbank-Liebau dtm Betmbe übergeben wird, ist der gesammte Personen“ u_nd (Hüter -Tarif für die Stationen Landeshut und Ltebau nach denselben Grundsätzen, wie für die übt!“

gen Stationen der Schlefischen Gebirgsbahn tabellä“

' aufgesetu worden. Druck-Cxemplare 171 1 Sgr. find vom 29. d. Mts. auf allen Sia“

? tionen der Königlich Niederschlefisch -Märkischcn Eisenbahn käuflikl) zu

haben. Berlitz, den _17. _Dezember 1869. Königltche Dtrektwn der Niederschlesisch - Märkischen Eisenbahn.

Zhonnement beträgt [ Thlr. für das Biertrléahk.

für den kaum einer

Druckzeite LL Sgr.

Monsprcis

2111- poaéspaartm du :ja- nu 21:1:1andes nehmen QeKeUutF on, 111: 6erin die trprdilion drs öniy. preußischen Staals- szxkgeks: Behren-Ztrnße Nr. 1a, Ecke drr Wilhelmsaraße. M

Anzeiger.

305.

Berlin, Mittwoch den 29. Dezember Abends 1869.

estät der König haben Allergnädigß qerubt: Obersten a. D. von Buddenbrock, bisherigen lcfischen Husaren-Regiments Nr. 4, den zweiter Klasse mit Schwertern d dc111Oberstcn von Cohausen, aggregirt dem den Königlichen Kronen-Orden

ch Kahl zu Ems das Präd1kat

Commandcur des) 1. Sch 1111 Königlichen Kwncn-Or am Ringe un tabe des Ingenicur-Corps, ritter Klasse,“ und _

Dem Restauratrur H cinrt

“mes Königlichen Hof-Licferanten zu verle1hc11.

Berlin, 29. Dezember.

icbeHoheit die Großherzogin Mutter von Schwerin ist gestern Abend hier eingetroffen, estiegen und gedenkt

Ihre Königs Me ck [ e n b u r g - im Königlichen Schlosse abg

morgen früh die Reise nach Cannes fortzuseßen. - _

Noxpdeutscher Bund.

15. Dezember 1869 - über die P im Norddeutstben Postgebiete,

* „ck“*? ; .* ml mSendun en nicbt betracknen, welche sich auf dm :- ortokrcsheiten :" r“"Z-l? g g w

uf das Gesch vom 5. Juni Roxddgztsxhen

**tgulatäv „vom

1tsführungs-Beßimmungm in Bczu a 1869, betreffend die “Porto Bundes, B

Gkbkttemsdes . undeSgeschlZlatt S. 141.)

eibeiten für Sendung“) innerhalb des Rorddeutfchen Postgebtets.

Art. 1. Den regierenden Für cn Gemahlinncn un rtogebül)rcn in d Die genannten Llücrhöchftcn sönlichen Angelegenheiten und in mögensverwaltung un abgehende und ankomm deutschen Poßgebiets. _ _ Diese Portofreibcrt bcz1eht fi dungen, welche von den Allerhöchsten Werden oder unter Qlllerhöchstdcren p dern auch auf solche Sendungen, m die mit den betreffenden Funk dZe von denselben reffortircnden d1e Adjutantur, ftigen mit diesen Sendungen bet heiten der Allcrhöchstanc Die desfaasigenSendungcn, so den gedachten Verwaltungen, den Hof Postanstaltcn t dcm Dicnstficgcl vcrsck) che Angelegenheita, »Großherzo odcr 111111131111 versehen sein. Bei Fahrpoftscndungcn und den übrigen Theilen dcs Porto für die außerhalb des Norddent Sérccken in Ansaß gebracht. __ Art. 2. In reinen Bundes dcn Postsendungen jeder Art innerhal Portofrei befördert, w Abgeschickt oder an ei dcsbel)örden Werden Behörde vertreten, gleichg_cachtet. Zur Anerkennung dtcscx P elforderlich, daß die Send1 pel Verschloffen und 13) a 'Miötm'iaa, ,PZ vereinssache- un vermerk vBundesdic1111sachec , Von dem Erfordcrmß Stegels oder Stempels (zu a.)

freihéitcn

I.. Portofr

sten des Norddeutschen d Wittwcn verbleibt die cm bisherigen Umfange.

crrscbaftcn genießen dabxr in per- 1hcitcn Allerhöchßrbrex Ver- und Gebührenfreihut für ende Postsendungen innerhalb des

ck nicht

Bundes, der Befreiung von Po

beschräukte Porto -

allein auf diejenigen Sen- schaften persönlich abgesandt ersönlichcr Adresse ci1_1ge17._111, s eiche dic Haus-Mimsiertcn (resp. beauftragten Cc11tral-Stellcn), Verwaltungen, ferner d1e _ as Militär-Kabinet, sow1e dt: son- ststcllc11:i11Angcl,cgen- rrschaften ablassen oderempfangcn. Weit fie von den Haus-Ministcmv, staaten u. s. w. abgelassen werden, als portofrei erkannt werden zu [offen und mit der Bezeichnung: gliche angelegcnheitcc 11.s.'v.

Hofstaaten,

das Civil- und d _ raufen D1c11

müssen, um von den können, 1111

»Königli

Uvischen den bobe1130_[lcrnsch_cn 911115111 Norddeutschen Postgcbtcts 111115 1511: das schen Postgcwets Ltcgcndcn

dicnst-Angclcgenhciten Wer- b des Norddeutschen Postgcbicts 11113011 eincr Bundesbehörde rde gerichtet find. _ 1 Beamten, wclche eme solche

urch die Postanßalten ist iliclmn Siegel oder Stem- it demPortofreihcitövcrmerk Telegraphensaayea, _xZ_oll- Um mit dem Portofretyetts-

enn die Sendung Bunde s [) cvö diejenigen ci11zcl11e1

Den Vun-

ortofreibcit 'i)

f der Adresse 111 ca, quftsack) d in allen übrtgen versehen smd. des Verschluss ist nur d

arinesach

es mittelsi cines amtlichen ann abzusehen, wenn der 628

Absender cin unmittelbarer Staats- oder Bundesbeamtcr oder eine aktive Militärperson ist, fich nicht im Befiße eines amtlichen Siegels oder Stempels befindet und auf der Adresse unter dem Porto- freibeitsvermetk ,die Ermangelung eines Dienstsiegels- mit Unter- schrift des Namens und Beisexkung des Amtscharakters bescheinigt.

Das Gewicht ciner porto eien Sendun in Brief- oder ähnlicher Form soll in der Regel über ein halbes fund nicht hinausgehen.

Es ist möglicbft-dafür zu sorgen, daß die zur Post gegebenen portofreicn gewöhnlichen Packetstndungen das Gewicht von zwanzi Pfund per Stück (deren übrigens mehrere von solchem Cinze - gewicht zu einer Adresse gehören können) nicht übersteigen.

Bei *cwöbnlicben Packeten, welche von einer absendenden Stelle an densel en Adressaten aufgegeben Werden und nicht aus Schriften, Akten, Listen, TabeUen oder Rewnungen, sondern anderen Gegen- ständen bestehen, darf jedoch für jede abgehendePofi das Gewicht von zusammen zwanzig Pfund nicht überstiegen werden, widrigcnfaas das MehrgeWicht der Portoßablung unterliegt. _

Wegen der Portopflicht gkeit der Jahrpoftsendungen an B bee

,Wschen den hobenzollemschen Landen und anderen Theilen des rd-

schen Poßgebkets sehe Art. 11 und 18. Art. 3. Als reine Bundesdienßsachen im Sinne des Artikels 2

we cbenGeschäftSbetrieb einer Behörde oder Anßalt bezsdäeh o

a. Art. 4. Diejenigen von Bundesbehörden oder die Stelle _xr

Behörden vertretenden emzelnen Beamten abgesandten oder an 1e

,ein chenden Sendungen, welche ein Privatintereffe ganz oder ihnl-

wc se betreffm, wudcn_ nur dann als reine Bundesdimftsacben an- sehen, wenn sie ledtglich durch den Jnftanzenzug zwischen

Yundes-Verwaltungsbehördm veranlaßt fino. _ _

Art. 5. In Bundesraths-Sachen Werden diejenigen Bmfe portofrei befördert , welche die Bevollmächtigten in Berlin zur_Poft liefern, als vBundesraths-Sache- bezeichnen und zur Beglaubtgung dieses Vamerks entweder mit ihrer Namensunterschrift versehen oder mit ihrem Dienftfiegxl verschließen. _ _

Ebenso find diejenigen Briefe, Welche an du Bevollmächugten zum Bundesratbe aus anderen Orten des Norddeutschen_Pofiqeb1ets unter der Bezeichnung vBundesraths-Sachc- nacb Berlm abgesandt werdcn, portofrei zu befördern. _ _

Die Bestimmungen dieses Arttkels finden cntwrcchend auf Sen- dungen in Zoll-Bundcsrathsßachcn Amvcndung.

Art. 6 Sendungen, Welche von dem Reichstage des Nord“- deutschen Bundes ausgehen, oder an den Reichsma gerichtet find, werden in Betreff der portofreien Beförderung den Sendungen von und an Bundesbehörden (Artikel 2) gleich behandelt.

Die von dem Reichstage abgehenden Sendungen müssen als »ReichNagI-Angclegenheita bezeichnet und mit dem Siegel Des Reichs- tags verschlossen sein. _

Die Bestimmungen dieses Art1kels finden entsprccbcnd anf Sen- dungen in Angelegenheiten des Zollparlamcnts Anwendung. _

Art. 7. In Militär- und Marinesachen genießen aÜc 51e- jenigcn Sendungen Portofrcihcit, welchc reine Bundcs-Dienstangclcgen- heikcn betreffen und vc111111111ittelbarcn Staats- odcr Bunch- behördcn, mit Einsäxlnß der, sslckzc Behörden vcrtrstcndm einzelnen chntcn, abgesandt Werden odcr an décsclben ci11gc_hc11.

Es wird besondcrs darauf anfmcrksam gemacht, daß d1_c Poxto- freiheit der Sendungen in Militär- und Mar1t1:*-A:1gclcgcnl1c__1ten mehr davon abhängig ist, daß die Sendungen v0n_B11115csbchorden_ ab- gesandt oder an Bundesbehörden gerichtet nnd; vtclmehr gcmcßen in dergleichen Angelcgvnhcitcn a_uch dre Sendungen von und an Staatsbehördcn dic Portofreihctt.

Art. 8. Als Sendungen in Militär- und Marine-Angelegcn- heiten, welche auf Portofreiheit Anspruch haben, find auch folgende anzusehen: 1) die Korrcsvondcnz- und Geldsendu11§1cn_,_n)clckc dadurch nötdig werden, daß einzelne Militärpersonen od_er M1l1tarbcamte 11911 ihren Truppen- resv. Marinetbeilcnabkommandnt, odcr T_ruppentbette dislocirt sind.; 2) (Heldscndunacn dcr Mtlttär- und Maxxncbchördcn: a) für Militärtrankporte cm Eisenbahnverwaltungen und fur Vorspann an Ortöbcbörden, b) für Jouragelieferungcn cm Ortsbehördcn, c) für die von Invalidcn-Compagnien bc1trla11bten Soldaten, ä) _fu_r Pen- fioncn der Militärs bis zum Major resp. Korvetten - Kapttan exkl-