bewilli tworden. 11Osipreußcnlebten dieBärxnimvorigenJahr- hu11der?noch in derINc'ihe von Königsberg, 1765 m der Druskenschen Forst, 1770 bei dem Amte Waldau,“ 1804 erlegte man den
lcßten Ucberläufcr in der Pu'ppexxschcn Forst.
Auch der Biber wird m «l_teren pommerschen Urk1111dc11 öfter erwähnt. Mit Vorliebe 1v1rd er 111 der [)011181'111118 ge- zeichnet, obwohl das von ihm xnt1vorfene 231117 11ach_ Tl). Schundt fein zutreffendes ist. Der V1bcr findet s1ch_,m «6111111, Ruß- land , Schweden 111111 Norwegen noch haufig, 1111 1161111111 Europa sehr seltcn. Vcremzelt [cbt ex noch an der Wetchscl, Elbe, Weser, Donau 111117 déx Oder,“ jedoch ist er an letcrcm Fluffe von seinem Eintrttt 111 Pommern 1116 zur Münduyg ausgerottet. Nach des Verfaffers Ermittelungen h1clten s1ch gegen Emde der Régierung König Friedrichs 11.“ _1111 Oder- bruche zwischen Stettin und Greifenhagen noch e1mge Blber- familicn auf. Man schoß dcn Biber auf dem Auslande u11_d fing ihn besonders in Fallen. In Oßpreußen bewohnten d'te Biber vorzugsweise die Ufer der Weichsel; bci Thorn war em Biberfang. Dcr lcßte Biber hat 1837 bei Culm gxlxbt. _
Die mit dem Luchse 311111 Kaße11geschlechtc gehor1ge 1v1lde Kaßc , welche Kanßow unter den zur pommerschen'Jagd ge- hörigen Thieren nennt, fi11det fich ebenfaus schon setx der Er- innerung der ältesten Forstleute und Waldbewohnex 111cht111ehr in Pommern. Vereinzelt kommt sie noch heute m den Wal- dungen des mittleren und südlichen Europas, 'ampKaukasus und in Indien vor, Der Naturforscher Lcnz_w1ll fte 11och an der Weichsel gefunden haben und soll nach semxr Vcrs1cherung auf dem Thüringer Walde von Ze1t zu Zett eme solche erlegt worden sein. „
. Nach einer Mittheilung des verstorbenen Ober-Forfters Beyer in Ringenwalde bei Angermünde hat derselbe dort 1805 noch zwei wilde Kaßen getödtet.
Zur Statistik des MÜUZWesens, ')
Die Aufsäße: *Die Entwickelung des deutschen Münzweseps in dem Zeitraum von 1750 bis 1857: (s. Bes. Be1l zu Nr. 95 618 141 des Jahrgangs 1869 d. Bl.) smd mit dem Münzvertragc vom 24. Ja- nuar 1857 abgeschlossen 1110111111. Seitdem finp in Folge der Cmgmsse des Jahres 1866 mannigfache Veränderungen tm _dcutschen WunzWesen eingetreten. Für Oesterreich und Liechtenstein tft dcrvMynzvcrtrag vom Jahre 1857 in Folge des Prager Friedens unvnbmkzltch gczvor- dcn, dagegen find die Münzverhältniffe in den Preußen etnver111bten Ländern durch die Verordnung vom 2421119111? 1867 dem prcußtschcn Münzsystcm angepaßt wsrdcn. Endlich hat „ d1e Verfassung "des Norddeutschen Bundes die Oberaufsicht und_d1e,G-:seßgebu11g uber das Münzwcscn dcm Bunde übertragen, was fgr d1eZukunft 1nso_fcrn wichtig isi, als Mecklenburg und die Hansestadte dure!) den Munz- vertrag vom 24. Januar 1857 3111: gcmeinschaftlichcn Münzregulaung nicht verpflichtkt smd. Gegenwärtig bestehen in Deutschland fol- gende Münzsystmnc: ]) In Preußen (mit Ausnahme der [1912111- zollcrnschcn Lande -- S. Nr. 7 “, von Frankfurt 9. M. und emrgcr südlichen Theile der Pwvinzen Heffcn-Na au, wo d1e Guldenreclmung im Privatverkchr gestattet ist, so1vie in Altona, dessen Haydelsstand in Mark Banco rechnet), Lauenburg, Anhalt, Bra1111schwc1g, Olden- burg, Sachsen-Wcimar, Schwarzburg-Sondershaqscn, Schwarzburg- Rudolstadt-Unterherrschaft, Waldeck, Reuß ä. und ]. L., Schaumbnrg- Lippe und Lippe gilt der Dreißig-Thalerfuß (30 Thlr. _=-- 1 Zoll- pfund feines Silber) mit der Theilung in 30 Groschen a 12 Pfcn. nig. 2) Im Königreich Sachsen, in_ Sachsen-Gotha und Sachscy- Llltenbnrg ift derselbe Mün fuß, 1edoch Mrd der: Groschen 1,11 10 Pfennig gethcilt. 3) Auch 111 Mccklrnbnrg-ScYWexm und Strxl1ß ist der Dreißigthalerfnß gesetzlich,“ dcr Thaler zerfallt 111 48 Sch111111g 11 12 Pfennig. 4) In „Hamburg und Lübeck gilt cbepfalls'der Drc1ß1g- thalerfuß (Fünfundstcbenzigmarkfuß) mit der Einthmlung 1112;2 Mgrk Courant ('der 40 Schilling 21 12 Pfcnnig. ckIm 21111119111116111011111111 _nacl) Mark = '; Thlr. dcs Dreißigthalcrfu es 11 10 Groschen & 10 PF. gerechnct) Daneben [1111151 5, in Hamburg für den Großhandßl d1e besonderchnburacr Bankroaluta,5915Mark=1Z011pf11nd fc111sz1lber. 6) 2511111111 hat Thalcr- Golkwähr1111g, dcn Louisd'or (Pqtole) von 111indrs1111s ',5, Pf111'd Fcingoldgchmlt 311 5 Thaler" T1 72 (Brot 15 Schwalm (1111611111. 7) J11 9311111111, Würétanerg, Badc11,H1ss-c11, den (101)ch1130[111'11sch111 911111111- Sachsen -Mei11i1tgc11, S11chsc11 -(Z11111trg 1111d Sch111111'311111'g=Rudolstadt-O[11111111's1111st ist dcr südöcutschc 111111113- fus; (524 (611111111 :'1 60 511111311" :: 1 Pfund Fcinsfldsr) 1111711111611."
5131111 die 2111.51111'1113111111111 111 Deutschland 11111161, 11) jmd 116 1111 (91751111 113 Noxdd11111ch111 251111511? 1,1115 1111 1111111111651'11111111'3011- 11111111 .H1'ssc11 [116 61111 "1867 c1fwlgz1c11 211161111131111111111 in 911,73 5.231. (Vcs. Bwl) “7111161351 1111111211, “Six 111111111111 siä) 1111 6111111111 uuf 175,726386 T(xlr. (001111111113111, 498,049,070 Th11'. Silber-Coumnt- 1110115111, 17,817,067 Tblr.Sci1ciér1111'111zs 1116311911" 111111 2,730,548Tl)11'. in Kupfcr, 311711111111111 694,323,071 Thlr. Ixt Sü?dc1_1tscl)la1152) find von 1837-1867 geprägt 111011111 1,632,443 TLM. 111 (531311, 96,426,662 Thaler Silbkrcourant, 2,462,481 Thlr. 111 Silbcxschcide111ünze und 425,02! Thxr. in Kupfcrmx'mzc, z11sa111111111 ]00,946,607 Tbir. Die Gcsaunntan611111113u11a belief sich daher Ende 1867 auf 177-358,829 Thaler (HOW, 594,475,732 Thlr.Silbc1'c011m11t-, 20,279,548 Thlr. Silbcrsclxcidc- 11115 3,1571,596 Thlr. K11pfersc11cidc1111'111zc, zusammen 795,269,678 Tölr,
__1) Die Zahlen in diesem Aufsatz sind dcz1 Anlagen der Soetbeer- schen Denkschrift, betreffend deutsche Münzcimgung, entnommen.
Nach den offiziellen Ueberfichten find von dJesen Münzen durch die Regierungen wieder eingezogen worden: 111 _Norddcutschland 61,923,509 Thlr., in Süddeutschland 36,394,003 Thlr., zusammen 98,317,512 Thlr.,“ cs könnten also noch zirkul1ren 632,399,562 Thlr. und 64,552,604 Thlr., zusammen 696,952,166 Thlr. oder etwa 19 Thlr. pro Kopf der Bevölkerung, und zwar 174,850,846 Thlr. Goldmünzen, 503,640,030 Thlr. Silbercourant- uni;- _18,461,290 Thlr. Scheide- 1111'1nzcn 3). Hierbei ist jedoch in Betrsz-Yk zu ziehen, daß bedeutende Mengen Gold-, auch Silbermünzen , im Laufe der Zeit von Privat- personen ci11gcsch111olze11,daß viele Münzen außer Landes gesendet und daß namentlich viele Scheidemünzcn verloren gegangen find. Auf der anderen Seite muß bcrücksrchtigt werden, daß große Quantitäten ausländischer Münzen in Deutschland umlaufen, besonders franz.Zwanzigsrancsftücke, und österreichische Silbermünzen. Die Schätzung des im Verkehr befindlichen Mctallgeldcs ist daher eine sehr gewagte, [)r. Soetbcer nimmt den gesammten Münzvorrath in Dcutschland, einschließlich der Baarbeftände in den Banken, auf den Werth von etWa 480,000,000 Thlr. (111, worunter ungefähr 30- bis 35,000,000 Thlr. in Schetde- münze. Auf dcn Kopf der Bevölkerung würden hiernach 12 bis 15 Thlr. i11 Münzen fallen, darunter beinahe 1 Thlr, in Scheidemünze. Der Münzvcrtrag vom Jahre 1857 hat die Grenze der Scheidc111ünz- CZrkulatiyn auf 5/5 Thlr. pro Kopf festgeseßt. In Norddeutschland durfte d1esxr Betrag nicht erreicht werden und der gegenwärtige Vor- rqth an Scheidcmünzc nur auf 15 Sgr. pro Kopf zu veranschlagen sun,: dagegc'n nimmt der Bergrath Xeller in Stuttgart (Die rage der tsntcrn'atwnalcn Münzeinigung, Stuttgart 1869) den Umlau von Schndcmünze in Süddeuéschland auf etwas über 2 Gulden oder 1*/7 Thlr pro Kopf an.
_ Zur Vergleichung dienen die nachstehenden Notizen über dieAus- munzungen und den Münzenumlauf in anderen Staaten.
In Oesterreicb-Ungarn find nach Abschluß des Münzvertrags vom 24. Januar 1857 bis zum 31. Dekember 1867 geprägt worden: 76,689,230 Gulden Oe. W. in (Ho d (Kronen und Dukaten), 120056300412 G. Silbermünzen, 1,584,093 (H, Silberschcidemünzem 10 14,421 . Kupferscheidemünzen und 31,708,123 Thlr. in Handels- filÖcrmun e (Levantiner Thaler), zusammen 320,627,908Xch G. Oe. W. o_der pro opf der BevölkeruanNca. 9 (H. Jedoch befindet fich bekannt- ltch em sehr großer_Theil der ünzen außer Landes.
_ Jn Frankretcb betrug die Ausmün ung in den Jahren 1825 NZ 1867 : 6,227,254,435 Frcs. (= 1,660,601, 00 Thlr.) oder 66 pCt. in _(Hold' und 3,178,039,091 Frcs. (= 847,476,000 Thlr.) oder 34 pCt. 1n S1lber- zusammen 9,405,290,526 Frcs. (= 2-508,077,000 Thlr.) Lluf den ;Kc-Yf ,der Bevölkerung treffen nahe an 67 Thlr. Indessen 1s1 zu bcruckjtchttgen, daß viele andere Länder, namentlich die benach- barten Staatcn, die das franzöfische Münzsystcm eingeführt, viele
. franzöfische Münzen an fich gezogen haben und daß in keinem anderen
Lande Hic Einschmelzung von Silbermünzen so häufig ist, wie in annkretch Wegen der Doppelwährung. NichtSdestowcnigcr gilt Frank- rc1_ch als das an Münzen reichste Land. Der Münzenumlauf daselbst wnd a11f betnahe 30 Thlr. pro Kopf Keschäßt.
" Wahrend in, den Jahren 1825 is 1867 im Ganzen die Gold- munzcn 66 und dtc Silbx'mnünzen 34 pCt. dcr gesammten Llustnünzung betrugen, und fich_ in den Jahren 1825 bis 1830 die Goldmünzen 11111' auf 7 pCt., dtc Silbermünzen dagegen auf 93 pCt., ebenso in den Jahre:] 1830-1848 und 1848-1849 die erstkn nur auf 11, resp. 17 pr', dte S1lbxrmünze11 aber auf 89, resp. 83 pCt. der gesammten 21116m11nz11ng beltesen, vat fich dieses Verhältniß in den leßten Jahren 1vesentl1ch geändert. Von den Jahren 1851 bis 1867 wurden insge- sammt 5,806,423,015 Frcs. (1,548,379,000 Thlr.) oder 94 pCt. in Gyld- 111111 nur 383,109,971 Frcs. (102,163,000 Thlr.) oder 6 pCt. in Stlbcrmunzcn qusgeprägt. Im Durchschnitt der einz-xlnen Jahre 1851-1867 bxcltefen fich die Aus111i'111zungcn auf 341,554,295 rcs. é91-081-000 Thlr.) oder 94 pCt. in Gold- und 22,535881 rcs. 6,010,000 Thlr.) qder 6 pCt. in Silbermünzen.
In Großbrttannicn md in den Jahren 1821 11161868 in Gold 186,317,432 Pfd. St. (1,“ 42,116,000 Thlr.), in Silber13,342,601 Pfd. St.(88,951,000Th1r.), zusamme11199,660,033§ det. (1,331 ,067,000 Thlr.) aus„gemunzt Worden. Für diesen ganzen Zeitraum betragen d1e Goldmnnzcn 93, die Silbermünzen 7 pCt. des gemünztcn Geldes. „Yz den Jahren 1851 bis 1867 smd Verhältnißmäßig klwas weniger Y1lhchr1111111zc11 gcprägt worden, als jener Durchschnitt beträgt: näm- [[ck 1111 „Ganzen 96,620,212 Pfd. Stekl. (644,135,(?00 Thlr.) (der 94 pCt., 111612111, 111111 5,705,477 Pfd. St. (38,036-000 Thlr.) oder 6th. 111 «11511, oder pro Jahr 1111 D1trckschnitt 5,683,542 Pfd. St. 131,890060 T.“)11". Gyld 19433 1161.) 11115 335,616 Psd. St. (2,237,000 ._11)11J.) Süßer (53; PN.). Professor vaons 11116111 dic (00153111111116011 111 G1Yßb1'111111111c11 111111 Irland auf Nicht 11111 111111 70 Miliionen Pfd. «t., dcn U111la11f Jer S11111d11111111zc („311 welchcr 111151111 der gcscZ- ltci) (1118111 11111111111dc11 639151välck1111111 111116 Silbergel-I 311 1111111c11 ist) 11111 MM) ]4 911111101151 Pfd. St. 111 Silber 11115 1 MilliQU Pfd. St. 111161111711“, Der 211111113111-1111111111f würde fich hécrnack) 1111f circa 39316191. = 20 Thlr. pro 31911,“ drr Bevölkcxung 11111111, 1111d 3111111 circa 15Z T611'.'111 («110111- 111111 “7 Thlr. i11 Schcidc111111131.
' In 251111'1111-Ost111dtc11 sind 111 den Jahren 1841 “1866 16,392,990 9111111111 (:: 10,929000 Thlr.) in Gold 11115 1,568,155,780 3111111111(1,045,437,000„Thlr.) 111 Silbcr ausqcmünzt 111015111. Von der gc1a111111te11 2111611111113111111 (1,534,548,770 9111111111 :: 1,056,366,000 Thaler) bctrugcn dte 030173111111131'11 11111? 1, die Sikbcr111ü11zc11 99 pCt. Derselbe Prozcntsaß stellt fich auch für die Münzpcriode 11011 1851 (111? 1866 l)c,raus.'
Für dte Ntedcrlande (Silbcrvaluta) wird der Münzerath auf 25 Thlr. Pro Kopf der Bevölkerung geschäyt, darunter etwa 13; Thlr. 111 Scheidcmünzc.
, 2 u. 3) Die in dex Dcnksxhrift enthaltenen Zahlen 111odifizirc11sch in dteser We1sc durch d1e vollstandtßcch Angaben der Anlage ];. 5.
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Königlich Preußischer
Alle poß-Inßamn dcs Jn- und Auslandes nchmrn 8e11c'11u11g an, für berlin die Exprdition des Königl. preußischen Itaats- 3111219113: Behren:Str-aße Nr. Za, Ecke der Wilhclmsßraße.
M7.
Berlin , Montag den 10. Januar Abends
1870.
Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
De111Hauptma11n Werner, Führer der Straf-Avthcilung in Wittenberg, den Rothen Adler-Orden vierter Klasse, sowie dem Zeug-Sergeanten Siebert vom ArtiÜerie-Dcpot 111 Caffel die Rettungs-Medaille am Bande zu verleihen,“
Den Ober-Förster Rosenfeld zu BülowSheidc zum Forst- meister; und
Den bisherigen ersten Lehrer Kieß an dem Schullehrer- Seminar in Drossen zum Seminar-Direktor zu ernennen.
Norddeutscher Bund.
Se. Majestät der König haben im Namen des Nord- deutschen Bundes auf Vorschlag des Bundesrathes zu Mit- liedern des durch das Bundesgesex, vom 12. Juni v. Js. FBundes-Geseßblatt S. 201). begründeten obersten GerichtShofes für Handelswchcn in Le1pz1g zu ernennen geruht und zwar: Zum Präsidenten:
Den Königlich preußischen GeheimenOber-Juftiz-Rath und vortragenden Rath i111J11stiz-M1nisteri11m 131: Pape zu Berlin. Zum Vize-Präsidenten:
Den Ober-Appe[lationsgerichts-Rath ])1'. Drechsler, Mit- glied des hanseatischen Ober-Appellationsgerichts zu Lübeck.
Zu Näthen: „ . .*
1) den Königlich sächsischen,Ober-„App'eklatioüsgerichts-Rath
Ponakh zu Dresden, 2)- den .«n1sg11ch.-_pr1ußüchen Ober-Tri-Ä
bunals-Natb KoSmann zu Berlin, 3) den Königlich preußi- schen Ober-Tribunals-Rath Schmiy zu Berlin, 4) den König- lich preußischen Appellationsgerichts-Ratl) Gallenkamp zu Berlin, 5) den Königlich preußischen Ober-Tribunals-Rath Hoffmann zu Berlin, 6) den Königlich preußischen Appella- tionsgerichts-Rath Fleis chau er zu Magdeburg, 7) den Groß- herzoglich mecklenburgischsn Iustiz-Nath 01: Schliemann zu Schwerin, 8) den Richter 1)!“- Boiss elier , Mitglied des Ober- gerichts zu Bremen, 9) den ordentlichen Professor der Rechte 1)1'. Goldschmidt zu Heidelberg.
Ministerium der geistlichen, Unterrichts: und - Medizinal = Angelegenheiten.
Dem Seminar-Direktor Kieß ist die Direktion des Semi- nars in Kyriß übertragen worden. „ Der erste Lehrer Gabriel von dem Seminar 111 Alt- dobern ist in gleicher Eigenschaft an das Seminar in Drossen verseßt worden.
Kriegs = Nkinifterium. Bekanntmachungx Woblthätigkeit.
, Aus den am 1.Ia11uar dieses Jahres fäljig gewesenen Zmsen' der bei Gelegenhéit der AUerhöchften 50jährigen Dienst- ]Ubelfeter Sr. Majestät des Königs gegründeten Stiftung für unbexnittelte Inhaber des eisernen Kreuzes 2c. vom Feldwebel abwarts, ist, nachdem von den bisher beschenkten Dekorations- Inhabern der Georg Höfling zu Erfurt, der August Dany, zn Santomysl und der Heinrich Ruhland zu Höntwg, Kreis Bochum, nicht mehr als bedürftig erachtet werden können, und des Königs Majestät auf den Vorschlag des Kriegs-Ministe- riums „d1e nachbenannten Invaliden zum Empfange der qu. Untersiuxzung auszuerschen geruhet haben, jedem derselben durch Vernuttelung der Königlichen General-Kmnmandos ein Geld- geschetzk von 20 Thlrn. überwiesen worden, und (Zwar: 1) dem Mathms Mangen aus Cöln, 2) dem Johann gedius Gen- ten aus Burg , Kreis Malmedy, 3) dem Carl Ludwig Weber
WAY?! Taube,.zx) ***. ?
zu Berlin, 4) dem Robert Winkler zu Berlin, 5) dem August Lemcke zu Wolfshagen, Kreis Rastenburg, 6) dem Otto Angust Klewer zu Braunsberg , 7) dem Johann Friedrich Ronke (Bonke) aus Knicvenbruch, Kreis Neustadt, 8) dem Christian Friedrich Boettch er zu Liebenwalde, 9) dem Karl Kosse zu Frankfurt a. O., 10) dem Johann Ließ zu Cüstrin , 11) dem August Radeboldt zu Prenzlau, 12) dem August Nock“- täschel zu Carzig, Kreis Soldin, 13) dem Fricdrich Iulius Guse 311 Mehrenthin, Kreis Friedebcrg, 14) dem Adolf Wey- rauch zu Spremberg, 15) dem Ferdinand Mueller zn Mag- deburg, 16) dem Friedrich Johann Eduard Wölfcrmann zu Mersebur , 17) dem Heinrich Louis Seeber zu Querfurt, 18) dem riedrich Traugott Steuer zu Kauxdorf, 19) dem Johann Wilhelm Hübner zu Posen, 20) dcm Constantin Suppcrt zu Posen, 21) dem Johann WoykowSki zu Ciosna, Kreis Wreschcn, 22) dem Friedrich August Standtke 311 Thaurr, Kreis Steinau, 23) dem Bruno Langer zu Bres- lau, 24) dem Aungust Wilde zu BifcbijZk, Kreis Trebniß, 25) dem Johann 5 ernhard Jasper zu Ünstcr, 26) dem Johann W11hel111 Mueller zu Düsseldorf, 27) dem Friedrich Ludwig Middendorf zu Wesel, 28 dem August Krieckhaus ZU Schalldruch, 29) dem Bernhard nton Nienhaus zu Effen, “*0) dem Friedrich Martin Peter Gottfried Stabenow zu Muehlheim, _Kreis Siegburg, 31) dem Peter Hubert S1- mons zu Eichweiler, Kreis Aachen, 32) dem) Johann Friedrich
111MV1111311 . „_ “611? 1870. “ * - ' Kriegs-Ministerium , Abtheilung für das Invalidenwesen. Quedenfeldt. v. Kirchbach.
Preußische Bank.
Wochen-Uebersicht der Preußischen Bank vom 7. Januar 1870.
k t i v a. 1) Geprägtes Geld und Barren ............ Thlr. 75,899,000 .. Kassenanweisungen, Privatbanknoten und Darlehnskaffenscheine. , 1,741,000 Z) Wechselbestänpe ........ ....... » 90,372,000 4 Lombardbestände ....... , 20,011,000 5) Staatspapiere , verschiedene Forderungen und Aktiva ............ ; 14,038,000 „ P a s s i v a. 6 Banknoten im Umlauf ........... Thlr. 149,141,000 7 Depositenkapitalien. ..... . ................ ; 21,065,000 15 Guthaben der Staatskassen, Institute und Privatpersonen mit Einschluß des Giroverkehrs ..................... , 1,869,000
Berlin, dxn 7. Januar 1870. Königltch Preußisches Haupt- Bank-Dircktorium. von Dechend. Kühncmann. Boese. North. Gallenkamp. Herrmann. von Koenen.
Be_rl_in, 10.Ian11ar. Se. Majestät der König haben AUergnÉdtgst geruht: zur Anlegung dcs Allerhöchftihrmn Gene- ral-Ad1utanten, dem General der Infanterie von Alvens- leben , kommandirendcn General des 17. Armee-Corps, und dem Premier-Lieutenant von Donop, Flügel-Adxutanten Sr. Durchlaucht des Fürsten zur Lippe, o_erltehenen Ehren- kreuzes erster resp. dritter Klasse des Fürstl1ch Uppeschen Ge- sammthauses , sowie zur Anlegung des dem R1ttme1ster 11. D. von Rhade zu Quedlinburg, zuleßx tm Magdeburg1schen Kürassier-Re iment Nr. 7, vexliehcncn Rtitterkreuzes erster Klasse des Herzogli sachsen-erneftimsche11 Haus-Ordens, _ Allerhöchst- 1hre Genehmigung zu ertheilen.3
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