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“Verstoßes schuldig, Wenn er einen Gerichtssekretär, .Mleer "dem An- geklagten dcn Anklagebeschluß 2c. bekannt gemacht und thn uber scmc Vertheidigungsanträge vernommen hat, aus, der Zahl_der Geschwo- renen ausscheidet, 2) im Falle einer Brandfttftung tft dle “Todesstrafe verwirkt, sobald der Brand die nächste und unmittelbare Ursache des Todes cines Menschcn gewesen ist, sollte dieser auch nur beim Retten von Gegenständen verleßt worden sein , 3) in dem (unter Nr. 2) ge- dachtcn Falle genügt es, 11111111 die Fragestellung besagt, daß durch den Brand ein Mensch das Leben verloren habe; endlich ein Erkenntnis; des Königlichen Gerichtshofes zur Entscheidung der Kompetenz- Konflikte vom 13. November 1869: Der Beitritt odcr Nichtbeitritt zur Union ist auf dieParochialverhältnisse ohncEinfluß, und es kann daher auch die Zahlung von Lasten und Abgaben zu der betreffenden Kirche, inöbesondcrc die Entrichtung von Beiträgen zu den Baukosten, blos aus diesem Grunde nicht verweigert Werden.
Kunst und Wissenschaft. .
Berlin. In der am 11. Dezember v. J. stattgehabten Sxßunq der hiefigen anthropologisckyen Gesellschaft „hielt der Prof. Dr. Virchow einen Vortrag über Pfahlbauten 1111 nördltMn Deutschland. Von Ucbcrresten des Menschen und seiner Arbeit ist in früheren Schichten der Erde bisher in Norddeutschland 111111125 be- kannt geworden; von Menschen der chnthierpcriode 11111 zweifel-
aftes. Dagegen hat man auf dem Gebiete dcr Pfahlbauten eine 3 cihe von Entdeckungen gemacht. Die crfien Funde der Art- wurden in einem Torfmoore bci Wismar ausgegrabcn. Eine andcre An- siedelung findet fich bei dem DorfeLübww an der Plöne(Pon1mern); ferner ein Pfahlbau im Werbelinscc, 11icht weit von Angermünde Und Joachimsthal, beim Dorfe Altenhof, und ein anderer bei Arnswalde (Neumark) im See von Hißdorf. Bci Reustettin ist durch eine Senkung des StreiYig-Sces cine schr 11111fangrciche Pfahlftellung zu Tage gekommen, aber ohne Geräthc. Dagegen 111111 bei Daher in Hinterpommern, 111 dem Persanzig-SW bci Ncustettiu, im Klopp-Sce bei Woldcnbcrg (Neumark), be1m Dorfe Schwachenwalde, und in einem See bei Soldin Pfahlbauten gcfnndcn worden, Welche die Kon- ßruktion dcr Gcbändc zeigten und viele Gegenstände aller Art lieferten. Mit Ausnahme der Ansiedelunqcn im Soldincr- und Plöne-Scc, Welche bis in die Stein: und Broncczcit zurückzureichcn scheinen, gc- hörcn alle Anfiedclunacn in die Eisenzeit. Da in keiner Urkunde odcr Chronik von solchen Pfahlbauten in unseren Gegenden die Rede ist, so liegt die Zeit derselben vor der Geschichte unserer Gegenden. Es folgt dies besonders auch daraus, daß die Pfahlbauten vielfach Knochen- refte des Elenns enthalten, welches von keinem einheimischen Chronisten als zur Landesfauna gehörend erwähnt wird. Der Pfahlbau bei Daber im Persanzig-Sce und im Plöne-See hat gezeigt, daß die Häuser außer auf einem Pfahlrcst, noch 111116 anf eincm Viereck von . horizontalen Balken fundamcntirt wurden. Diese 52111 des Baues ist bisyer für die Pfahlbauten unserer Gcgendcn eigentbi'tmlick). Am Pfahlbau bei Daher, am Soldiner SW 11, s, 10. stehen die Wasser- bauten mit Landbauten, sogenannten Burgwällcn, in Verbindung, wodurch nachgewiesen wird, daß ein Theil unserer BurgWäUc mit den Pfahlbauten glcichaltrig ist. Dies zeigt fich auch darin, daß die Orna- mentik der Urnen und Töpfe dieselbe ist,“ in unseren Gegenden besteht diese Ornamentik in horizontalen Linien, die entweder gerade oder Wellig um den Topf laufen. Senkrechte oder schiefe Linien fehlen. Diese Ornamentik ist für die märkischen und pommerschen Urnen charakteristisch. Von vegetabilischer Nahrung hat man Haselnüsse, Verfohltcs Getreide, eincn verbrannten Apfel, Kirsch- und Pflaumen- kerne gefunden. Von Thieren finden sich _besondcrs die behufs der Gewinnung des Markes aufgeschlagenen Knochen von Hau§tbiercn, besonders. des Schweines. Außerdem finden sich abcr auch Hund,
iide, Rind, Schaf, Pferd; und von wilden: Hirsch, Reh, Clenn,
er. _
-Von den bei Rudolph Weigel in Leipzig erscheinenden »Arcöiv für zeichncnde Künste,« mit besonderer Beziehung auf Kupfer- stecher- und Holzschneidekunft und ihre Geschichte, herausgegeben im Verein mit Künstlern und Kunstfreunden von 111“. R. Naumann, unter Mitwirkung von 111. A.A11dcrsen, liegen uns gegenwärtig die Hefte 2-4 des fünfzehnten Jahrganges 1869 vor. Dieselben babcn folgenden Inhalt: 1106160 1)61116 06 1161611116, der Meister der Nach- stiche mit dem Tannenbäumchcn, von M. Thaufing; die beiden Juncker von Prag, Dom-Baumeistcr um 1400, eine kunst-hiftorischc Darstel- luyg 0011 I. Seeberg; Conrad Wiessncr, Maler und Kupferäßer, Brographte von Fr. Wiesner,“ flüchtige Bemerkungen über die Ab- fassung von Verzetchmffen für Gen1ä11-e-Galerien, von F. v. Alten,“ Yufrtzf, das Leben und die Werke von Cornelius betreffend, von H. Riegel.
- Unter dem Titel »Die päpstlichen Museen dcs Vati- cans UNd des quttolsa 111 im Verlage der Königlichen Geheimen Oberhofbtzchdruckeret (R. 11. Decker) vor Kurzem ein kleines Werk 11?- schienen, m jvelche1n dcr Verfqffcr, Emil Wolff, Künstlern und Kunstfreunden eme kurze Anlcmmg zu einem zwcckmäßigen Besuche
der päpstlichen Museen antiker Bildwerke im Vatican Und Capitol .
bietet. Im Vorwort bemerkt der Verfasser, daß er, das eigentlich
Archäologische unberücksich'tigt laffcnd, die Aufmerksamkeit des Be- ; suchers nur auf das 1Vlrk11ch Bedeutende und Bemerkenswerthe lenken :
will, und erklärt zugleich, was von ihm als für dm KunstWcrtl) und
die Kunstgeschichte bedeutend gehalten wird. Eine im Vorwort gegc- 1
bene kurze Geschichte der päpstlichen Sannnlungcn orientirt über die Entstehung und historische Entwickelung der leßtcren.
Landwirthfchaft.
Berlin, 7. Februar. Für den dritten Kongreß norddeut- )'
Leher La11dwirthe,1velcher vom 14. bis 19. Februar1870 hier-
elbst im Festsaale des neuen Rathhauses und im Englischen Hause :
tagen wird, ist folgende Tagesordnung festgestellt: 11. Jahres- bericht des Aussthusses. 13. Wahl des Präsidiums. 0. Vorla en des Aussthusscs' 1. Genossenschafts- wesen, Rccrent: Professor 111“. Birnbaum, Leipzig. 11. Inter- cssen-Vertrctung. Referent: Bertelsmann, Bromberg. Korrefe- 11111211. Wedel], Gutsbesißer zu Vehlingsdorf, Provinz Pommern. 111. Kreditwesen. Referent: Wilmanns, Stadtrichter, Berlin. [Y. Versicherungswesen. 11) (Heseßgcbung bezüglich des Versicherungs- wescns. Referenten: Brüggemann,SUb-Direktor, Berlin. 1). Hülsen, GutSbc-sißcr zu Hemsendorf, Provinz Sachsen. 11) Verfichxrungs- Bedingungen, Referent: Brüggemann, Hofrath, Aachen. Korrefe- rent: Schumaclxcr, Dou1äncnpäckter zu Zarchlin, Mecklcyburg. c:) Zagclvcrfickzerung. Referent: Schumacher, Domänenpachter zu 5011111111, Mecklenburg. „Korreferent: Bucck, Gutsbefißer zu Stan- naitsckxcn, Provinz Preußen. 17. Münzfragc. Referent: Som- bart, (HutSHcstßer zu Ermsleben, Provinz Sachsen, 171. Wegebau- Ordnung. Referent: 1)1-. Wilckens, Gutsbesißcr zu Pogarth- Prov. Schlesien. U11S1euerfrage. Referent: v. Behr, Gutsbefißer zu Schmoldow, Prov. Pommern. Korreferent: Seiler, Gutsbefißer zu Neucj1s61z,Königreich Sachsen. 1). Wahl des Ausschusses fur das Geschäftsjah1'1870/71. " . „
- Ein Extrablatt dcs Tilsiter Kreisblattes enthalt em'e Rxgtc- knngsvcrfi'rgnng, nach der in Fokge 1111 in Rußland neuerdmgs wieder ausgebrwchsnen Rinderpest für die Grenzkreisc Heydefxug, Tilfit, Ragnit, Pillkallcn Und Stallupöncn der Eingang von RlUdVleh, Ziegen, Schafen untersagt und die erforderlichen Vorsichtsmaßregeln (angeordn-et Werden.
Gewerbe und Handel.
-- Steinsalz zu Sperenberg. D0s Bohrloch bei Sper'en- berg hatte mit Schluß IÜUUQT 01". eine Tiefe von 2636 FußKerrcxcht 11110 ist bis dahin 11011 283 Fuß Tiefe ab ununterbrochen im Stenz- salz betrieben 111010111, 10 daß sich die Mächtigkeit dxs Salzlagers bts jcßt auf 2353 Fuß 1160. Die Temperatur im Tiefjten des Bohrlochs ist zu 31'50 91. 6101111621121. In cinigcr Entfcrmzng von dem Haupt- 00111100) ist 1111 ein zweites Bohrloch in Angriff gen0mmm worden, um Über die Lagcrungsvcrhältniffc des Salzes Aufschlüsse zu erlangen.
Verkehrs-Anstalten. . _ Salzwedel, 1. Februar. (Wochenbl.) Heute fand dte landes- polizeiliche Prüfung der Bahnstrche Salzwedel-Uelzen von Salzwedel bis zur Grenze der Prsvmz Hannover statt.
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Steckbriefe und Untersuchuugs =Sachen.
Steckbrief. Der unten näher bezeichnete MuSkcticr Carl Gottlieb Leberecht Sprockhoff der diesseitigen 2. Compagnie l)a1 fich am 2. d. M. Abends 7 Uhr aus der hicst'gcn Garnison entfernt und ist deshalb der Desertion Verdächtig. Ein Jeder, der von dem Aufenthalt dss 2c. Sprockhoff Kcmatniß hat, wird aufgefordert, da- von der UÜWÜM Polizei- oder Militärbehörde Anzeige zu machen. Gleichzeitig werden alle Civil- Und Militärbchörden des In- Und Aus- landes dienstergebenst crs1tcht, auf- den 2c. Sprockhoff zu 111111111111, ihn im BctretungSfallc zu verhaften und an das untcrzeichncte Ba- taillon abzuliefern. Wriezen a./O.“, den 5. Februar1870. Königliches ]. Bataillon 7. Brandenburgischen Infanterie-chimcnts Nr, (50. Signalemcnt. Vorname: Carl, Familienname: Sprockhoff, Geburtsort: Kienbaum, Kreis Niedxr-Barnim, Religion: evangelisch, Alter: 25 Jahr 3 Monat, Größe: 2 Zoll 2 Strick), Haare: braun, Stirn: frei, Augenbrancn: braun, Augen: braun, Nase und Mund: gewöhnlich, Bart: Schnur- und Backcnbart, braun, Zähne: Vollstän- dig, Kinn: oval, Gefichtsbikdung: länglich, (151116116101111: gesund, (He- stalt: untcrseßt, Sprache: deutsch, Profcsfionx Kellner. Besondere Kennzeicbcn: keine. Bekleidet war derselbe mit einer Dienstmüßc, cinem Waffenrock, einem Paar Tuchboscn, ciner HalsbiUde, einem Paar eigenen Stiefeln und einem blau gestreiften Dicnsthemde, einem Paar wollenen 11011) ziemlich neuen Unterhosen nnd einem bunten Halstuch; odcr mit einem schwarzen Ueberziehcr von Sommerftoff mit rothcm Woll-Atlas gefüttert und einer hellgrauen Sommerhose,
Welche sehr weit ist. ___,„_,-„.-„„.-„
Steckbrief. Wider den Schuhmacherlehrling Friy Schrader aus Beuchte ist, Weil er des Diebstahks verdächtig ist und sich auf flüchtigen Fuß begeben hat, auf Grund drs Z 109 der Straf-Prozcß- ordnung der Haftbefehl erlassen. Antrag“. Zuführung. Sisxnalc- ment: Alter: 18 Jahre. Größe:,ungewöhnlichklein. Statur: untcr- scßt. Augen: blau. (Hcficht: brett. Nase: eingedrückt. MUND: breit, Haare: dunkelbloud. Besondere Kennzetchcn: eingewachsene Ohrläppchen. Kleidung: schwarze Hose, darüber eme bräuulichc; schwarzer Rock, darüber ein greiscr, abgetragenxr; 111111101311 odcr bunter Shlws; Stiefel; dunkle Müße. 2111116911106 Liebenburg, den 4. Februar 1870.
DW PoUzetrichter.
Der unterm 13. Juli 1869 gegen den SchuhmachcrgesellcnAdam Hahn von Tany erlassene Steckbrief wird zurückgezogen. Hersfeld, am 4. Februar 1870. Königliches Amtchricht. Abtheilung 1.
Handels = Register.
Handels-Regifter des Königl.Stadtgerich1szu Berlin. Unter Nr. 2289 unseres Gesellschaftsrcgistcrs, jvosclbst die hiefigc
Handlung, Firma: Wolff & Würzburg, und als deren Inhaber die Kaufleute Juiius Wolff und Eduard Würzburg vermerkt stehen, ist zufolge heutiger Verfügung eingetragen: Der Kaufmann Iulius Wolff ist aus der Handelsgescllschaft aus- geschieden. Der aufmann Eduard Würzburg zu Berlin 1"th das Handengeschäst unter der Firma: Ed. Würzburg fort. Vergleiche Nr. 5834 des Firmenregisters. Unter Nr. 5834 des Firmenregisters ist heut der Kaufmann Eduard Würzburg zu Berlin als Inhaber der Handlung, Firma: „ _ Ed. Würzburg, ]eßtges Geschäftslokal: Schloßfreiheit Nr. 6, eingetragen.
Unter N11 1299 unseres Geseljschaftsregisters, woselbst die hicfige Handlung, F1rma: S. Calvary & Co.,
und als ßeren Inhaber der Bnchhändlcr und Antiquar 01. 111111. Frie- drtcl) Sytro und der Buchhändler Georg Heinrich'Simon vermerkt fichcn, tst zufolge heutiger Verfügung eingetragen: Yer Buchhändler und Ankiquar 01. Friedrich Spiro ist durch 2.01» 0116 „dcr, HMdclsgcscUscbaft ausgeschieden. Dcr Buchhändler Georg" 531th11 «1111011 311 Berlin setzt das Handengcscbäft unter 11111111andertcr Jtrma fort. Die Firma ist nach Nr. 6835 des Jir- 1111111'1gistcrs ("lb.rtmgen.
Unter, Nr. 5831“) des Fimncnrcqisters ist heut dcr Buchhändler Georg Hetnrtch Savon zu Berlin als Inhaber der Handlung, Firma: . . " " S. Calvary & Co.,
10319125 Geschaft-Zlokal: Overwaffcrstr. 11, eingetragen.
In das Firmenregister des unterzeichneten Gerichts ist unter Nr. 5836: der Kgufnmnn Carl Joscpleilhclm Bsrgmann zu Berlin, Ort ZU Ntcderlaffung: Bcrlin, ]cßigcs Geschäftslokal: Oranienstr. 56, 1111111: , Will). Bergmann, zufolge heuttgcr Verfügung eingetragen. Berlin, den 3. Februar 1870. _ Königliches Stadtgericht. Abtheilung für Civilsachen,
Handels-chistcr dcs Königl. Stadtgerichts zu Berlin. Unter Nr. 2449 unseres Gesellschaftsregisicrs, woselbst die hicfige
Handlung, Firma: Bossart & Hoffmann, 0110 als deren Inhaber die Kaufleute incdrich Wilhelm Max Bossart nnd Waltcr Carl Eduard Hoffmaun Vermerkt stehen, ist zufolge 11cm- tiger Verfiigung eingetragen: “ Der Kaufmann Friedrich Wilhelm Max Boffart ist aus der. Handelsgescgsckwft ausgeschieden. Der Kaufmann Waiter Cark (3211116111 .Homnann F**„VU'ÜU seßt das Handelsgkscbäft unter der Ftrmax Walter HOMMUM fort. Vergleiche Nr. “71837 des Jirmcnrcgisters. Unter Nr. 5837 des Firmenregistcrs ist heut der Kaufmann Wa(- Z'x Carl Eduard Hoffmann zu Berlin als Inhaber der Handlung, irma: ' ' 7 Walter Hoffmann, ]eßtgcs Geschäftslokal: Spandauerstraße 15, eingetragen.
_ Dic Gesellschafter der zu Frankfurt a. M. mit einer Zweig- ntcderlaffung in Berlin unter der Firma: " Phil. Iac. Weydt _1'11111'., Geschaftsloka[ Mobrxnftraße 10, am 12. August 1862 errichteten offenen HandelsgcselUchaft sind: 1) Kaufmann Johann Nicolaus Ferdinand Weydt, 2) Kaufmqnn Philipp Ernst Weydt, . .bcrde zu Frankfurt a. M. Dres lst in das Gesellschaftsrcgistcr dcs unterzeichneten Gerichts unter Nr. 2823 zufolge hcutiger Verfügung eingetragen. Berlin, den 4. Februar 1870. , . Königliches Stadtgericht, Abtheilung für Ctvtlsachcn.
. . --....11-1.*..x:g§'„*7-„x. .. „....-.
Zufolge Verfügung vom 27. Januar 1870 ist in unser Gesell- schaftsregifter am 29. Januar 1870 8111) Nr. 71 folgende Eintragung bewirkt worden:
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