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Allem, was wir von dort her hören, doch -in einem stetigen, mäßigen Fortschritt begriffen is und nach jedem Luftrum, wenn wir noch Lußra wgrten sonemoin emexn starken markirtm Fortschritt begriffen sein wnZd? ist es mcht ztx furchten, daß diese Bejvcgung eincn Rückschlag bekame? wäre xs mcht zu bedauern, wenn durch die voreilige Auf- nahme Badens 111 den Nyrddeutschen Bund auch nur um 5 Jahre, odxr etwa um et'ne bayxtscheWahlperiode diese Bewegung rückgängig wurdx? _Wtr können 1a nicht wissen, Wie die fonsiitutioncllen Verbaltmsse in Bayern fich gestalten Werden , ob dort bald eine Neuwahl bevorßcht oder nicht, ich bin darüber nicht so genau unterrichtex, wre der erste Herr Redner über Baden, aber Wenn nochntn dtcscm Jahre in Bayern eine Neuwahl statt- finderx sollte- ware_ es denn nicht ein Verlust von wenigßens einer bayextschxn Wahlperiode, Wenn wir der Partei, die dort jekt noch die Ma1oriotat hat, trgend einen scheinbar plausiblen Grund zu dem Vor- wyrf emer Presfion, übertriebener Ansprüche, des Nichtabwartcns frei- W1l11gen Entschlusses in die Hand gäben, Wenn wir für die dortigen Wahlmayöver, von dcncn xvtr genug und mehr, als ich zu glauben ßeneigt bm, gehört Haben, eme solche Handhabe lieferten, wodurch das
ayertsche Sclbstgefuhl von Neuem über angebliche Vergewaltigung durch d'en Norden „aufgesstachelt werden könnte.
W117 mussen dle Wirkung betrachten, welche die Einverleibung auf das ZHroßhexzogthum selbst und Welche fie auf Bayern und Württemberg ausuben wurde nach der'geographisMn Konfiguration, die damit dem Norddeutjchen Bundesgcbtct gegeben werden würde. In Bezug auf den Westen könnte der Bund dann zu Süddeutschland sagen: mit meinem Mantel vor dem" Wmde schüße ich dich,“ es wäre dann Bundesgebiet zwischen dem Suden und aliqn Unanncl)mlichkcitcn, die dem Süden von Wefterx her kommen könnten; die Südstaaten außerhalb des Bundes hatten dann noch *eine ausländischc Grenze, die mit Oesterreich, von dem sie auch nxch'ts fürchten; es läge also eine Auffor- derung zu, angefirengtcx: Mtlttärleistungcn für gemeinschaftlicbe Zwecke in' djesxr, gcygrapbffchen Konfiguration gerade nicht. Ich will mdcffen dtc. 1xnlttar1sche Sxitc der Sache gar nicht in Betracht ziehen. Ick alqube nicht daran, ww der_ Herr Vorredner zwar nicht als mög- lich scbtlderte, abcr _docb suppomrae, daß in Bayern die Partei, welcbe Wortbruch und Fremdherrschaft auf ihre Fahne geschrieben hat, je ans Ruder kommen kann ,' 1ch glaube daran, daß die Verträge ehrlich gehaßten erych wenn (zuck) vielleicht die rechtzeitige Beschaffung der nöthtgen nnlttartschen Kxafxc um so mäßiger ausfallen wird, je weniger man eigene Gefahren zu furchten hat, 1e ficherer man vor dem West- winde durch besagten. qutel gedeckt ist.
Ich will aber dte n111itärischen Möglichkeiten gar nicht in Betracht Leben, denn der Unterschxxd, ob wir den Beistand dcr süddeutschen
ruppen kraft der Vertrage oder kraft dcs Beitritts dcr süddeutschen Staatey zum Nyrddeuxtschxn Bunde haben, ist mir doch nicht so Wesetxvtltch; er wxrd vteUe1cht auf die Kriegstüchtigkeit und die Zahl der suddeutschen Truppey emen Einfluß haben. Die Supposition also, daß dteser thfel, diefe Itxsxl des Norddeutschen Bundeögcbietes, w_elche Baden btlden'würde, mtlttärisch isolirt scinkönnte, kommt mir mch: bet. Aber wnthschaftltch! Das ist eine Frage, die der Herr Vorredner" schon berührt hajt, und die Art, wie Sie diesesBcrubrcn arkfnahmcn, bexvtes mir zu meinem Bedauern, daß Sie 111 den'Zumuthungm, dte Sie einzelnen Bundesgenossen zu machen berett find, doch etwas hart denken. Einmal Würde, wenn also das Großherzogthum Badxn heute Bundesgebiet würde, wie der
crx Vorredner schon ganz rtchtig bemerkte, die Freiheit der Ent- chlteßung des Noxddeutschcn Bundes in Bezug auf die künftige Bil- dung Yes Zoxlverems mcht mehr stattfinden, man würde Wenigstens im Suden mcht. mehr. an fie glauben, man Würde uns nicht für so hart halten , mtc etmge der „dem Herrn Vorredner Widersprechendcn uns hgben wollten und es würde uns die Möglichkeit fehlen, wahr- ;cheinltch zu machen, daß wir etwa Südhessen aus dem Zollverein aus- chließen_ txnd Baden darm behalten wollten. Auch Wenn Südhessen dem Betsptele Badens folgte -- wozu mir indessen nicht die mindeste Wabrschcinlichkett vorliegt, daß es durch freiwilligen Entschluß der hessischen Regierung der Fall sein würde -
Ahg. Graf Renard: Da muß man fie zwingen !)
mx, das beabfichtigen wir nickt.
-- so ware es doch, wenn n„icht aych Württémberg und Bayern mit Baden in demselben Zollgebn't wäre, eine außerordentlich harte Zu- mutthung fürBadxn. Dgs Großherzogthum ist von Basel bis da, wo es den Mam bei Werthetm beruhrt, etwa 40 Meilen lang, und hat Stellen, etWa m dex Höhe von Rastaxt und Wildbad, deren Breite LY Meile nicht erhebltch uherftcigen erd. 'Em solches Gebiet durch eine Zollgrenze als nscl emzuengen -- mezne Herren, den Muth babe ich nicht, und den uth traut nxan uns m_„Württemberg auch nicht 11, und Wenn wir es dennoch i_häten, so wurde sehr bald auch in aden die Be- wegung rückläufig werden, man Würde sehr bald die Zugehörigkeit zum Norddeutsche Buyde, Wenn der Zollverein eben keinen zusammen- hßnqepden Beßan hatte,.alH eiye Quelle unzähliger täglicher und hausltcher Leiden un?) Verprteßljchkettcn betrachten, deren Wirkungen der Mensch oft zugängltchgr rst als großen politischen Ideen.
, Ick Yann also dieses Argument, Welches der Herr Vorredner schon erwahnte, do_ch mcht so ganz von der Hand weisen, daß unsere wjrthschaftljcbe Frethcit dann nur auf Kosten Badens -- Kosten zur „Höhe emes Betrages, den ich Baden nicht auferlegen möchte „._ ge- wahxthWerZe?ck könnte.
wxr e, wenn mir 'eßt die Eröffnung von Karlsru e käme
das Präfidmm möge, die Lkufnahme Badens in den NordZeutschetH Bund beantra en, dtesen Antrag im Interesse des Bundes und im Intere: e des roßherzogthums Baden als intempcstiv rsbus 510 mem 118 ablehnen und würde sagen: wir werden Euch den Zeit- unkt kenn eichnen wz) un_s das im Gesammtintereffe Deutschlands, m Intere e der Éoljttk, dte wir bikiher,- ich kann wohl sagen, nicht ohne Erfolg durchgeführt haben, angemessen erscheint.
Ich hatte zuerst, als ich den Antrag las, das Gefühl, daß den Hexren Antragßellern so etwa zu Muthc war, wie Shakespeare den HetßspornPercy schildert, der, nachdem er ein halb Dußend Schotten umgebrgcht hat, über das langweilige chen klagt; es passtn eben mchts, es muß etWas Leben hineingebracht Werden. Grün. dung staatlicher Gemeinschaften , großartige Reformen , durchgreifende Geseßgebungcn, das A(les erschöpft _ dcn Thatendrang nicht: es muß etwas geschehen. Das war der Eindruck, den ich von den Antrag. ftcUern hatte,. ich weiß nicht, mit wieviel Berechtigung; aber wenn eimgq daran zst, liegt das nicht in einer gewaltigen Unterschäßung des wirkltch Exretchten? Denken Sie zurück, meine .Herren, in die Jahre vor „1848, m die Jahre vor 1864: mit wie Wenigem wäre man damals zuf'rtedeggcwesen! als welche glänzende Errungenschaft wäre beispiels. thse Htejenigc Einigung für ganz Deutschland, in welcher wir heut: mttSÜddeutschland stehen, der gesammten Nation erschienen! nämlich em „Zollparlament, welches das ]ibsrum Ww aus der Zollverfassung besetttgte„1velches dem Ganzen eine organische verfassungsmäßige Ge- stalt verltch und ein gefichcrter Oberbefehl der gesammten Heeres- nzacht! Der gcfichcrte Oberbefehl war eine große Schwierigkeit für exncn Krieg des alten dte Verhandlungen darüber hätten, Bundeß Vorsorge getroffen wäre, der Krteg." Haben wir nicht in Bezug auf Süddeutschland ein koft. YaresStuck nationaler Einheit erreicht? Ich kann dreist behaupten: ght mght da? Präsidium des Norddeutschen Bundes in Süddeutschland em Stuck Kazserlicher (Hejvalt, wie es im Bcsiße der deutschen Kaiser seit 5003abrc11„n1chtgcwcscnist? Woist denn-scit dechitderersien ohen- stqufen - cm ynbcftrittener Oberbefehl im Kriege, eine unbestrittene icher- heit der Gcmemschaft, denselben Feind und denselben Freund im Kriege zu hohen, 111 „deutschen Landen vorhanden gewesen? wo ist denn eine wrrthschaftlxche Einheit vorhanden chcsen, an deren Spike der deutsche Katser gestanden hätte? Der Name macht es nicht! Aber
wenn nicht außerhalb des
esse, ivantercffc des Gewichtes und des Schußes von Deutschland fem Bedurfniß vorhanden ist, so kann ich behaupten: das Haupt des Nordbundes hat in Süddeutschland eine Stellung, ste seit dem Kaiser Rothbart ein deutscher Kaiser gehabt hat, und dieser doch auck: nur, gerade ficgreich war, nicht. Also ünterschäßcn wir dies nicht
Ihnen beschieden, Wenn Sie den Beitritt Badens, bandes, wie er durch den Beitritt würde, als ein Definitivum ansehen, Recht, den Antrag zu ftellen, dann würde feinen Anstand nehmen, ihn zu unterschreiben. aber als Mittel anschcn, die volle nationale
und begehrcn Sie nicht, was Sie
Badens ck
dann ha en ie ein
kann ich irren und Sie können irren, da kann ich nur sagen, tch thetle Ihre Anficht nicht, und werde nach meiner handeln.
„ Der erste Herr Redner hat , glaube ich, nicht im Stnne der Pflege gegenseitiger . Zuneigung, von dem sonst seme Rede getragen “war, aus Verdricßlichkciten der Ver- gangenhett angespielt, z. B. auf eine Kontribution, die dem Großherzogthum Baden auferlegt wurde. Ich kann Herrn Vorredner sagen, daß er einen sehr erhabenen Meinungsgenossen m der damaligen ""eit, in der Person Sr. Majestät des Königs von Preußen hatte,
die erklärlichen Motive, die dem zu Grunde lagen, geopfert. Es durfte einmal in der Welt nicht die Meinung erweckt Werden, daß ein Fürst, dessen Soldaten tbatsächlich zu Felde standen und dort unter Umständen wirklich erschossen wurden, vollem Ernste das, was er einmal hatte übernehmen müssen- arxch ausführte, so . lange es sein mußte, etwa Smne; wie das Yorkschc Corps den Beistand im rusfischen Feldzuge durchfxxhrte. Dem Verdachte, der ja von den Gegnern des Groß- herzoglichen Hauses vielfach betont worden ist, durfte keine neue Nah- rung gegeben Werden. Auf der andern Seite habe ich die Ansicht- daß Her Deutsche sich des dgrxl) den langen Frieden cnährten Gefühls» entwöhnen muß, daß der Kracg eigentlich nur Spa wäre, und daß- wemx cr vorbxi ist, man vom Mannövcr nach Hause eht. Einen Volksstamm fur dmx Krieg, den seine Regierung führt, zu Zrafen, kann mcht unsex Beruf sem, w_ir hatten nicht strafende Gerechtigkeit zu üben- sondern nnr- wollte'n erretchen, was national richtig und nüßlich schien. Glauben Ste, daß m der Mehrheit der Bevölkerung von Sachsen, „Hessen- ]a ich wxll selhft sagen _von Hannqvcr, die Bevölkerung feindseliger ge en uns „nervescn ist, als m der Majorität von Baden, daß die sächfi§cht Bevölke'xunq dtesen Krieg mit großer Freude in ihrer Mehrheit ge- schext hatte? Ich glaube nicht. Wenn die sächfischeBev-Zlkerung hätte abFitmmen _können, soll dieser Krieg geführt Werden oder nicht, so Wurde fie dre Frage verneint haben. Nichts desto Weniger bat Nic- mand etwas darin gefunden, daß nach dem KrieZe eine Kontribution in_ Sachsen erhoben „wurde. Daß diese Kostendc ung eine allgemeine sem soUte- war bereits bei den mündlichen Verabredungen in Nikols- burg Yorgesehm worden. Dios waren die Gründe, welche Seim Majeßat cht König bewogen, oonßrs (308111' damals zuzustimmen- Zelthdcnen tch auch den Herrn Vorredner bitten möchte, fich zu be“ tgen.
Dex Herr Vorredner hat mit großer Bestimmtheit ausgesprochen! daß er 111 der Aufnahme des Großherzogthums Baden den Anfang der Vollendung des Bundes sehe„ Meine Herren, hier kann ich nur
Ueberz eugung gegen Ueberzeugung stellen: meiner Ueberzeuguna nack
Bundes, er war schwerlich zu erreichen, und -
länger dauern können, als
„Wenn das Präfidium, wenn der König, mein Aüergnädigster 'Herr, ,“ tm Nordbunde eme Macht übt, die zu erweitern im nationalen Inter- „
wie - nicht : „_ „_ Wenn sein Schwul “ vertragsmaßtg und allgemein anerkannt “ , und drängen Sie nicht so auf neue Etappen: .gemeßen Sie doch einen Augenblick froh, was ,
, nicht haben! dxe Herstellung des Nord- estalten “,
ich auch heute ; Wenn Sie ihn Einigung des ganzen Deutschlands zu fördern, so ist das eine Ansichtssache, pa
dem '
_ der _auch_ wünschte, daß der Zufall, nach welchem ., Baden fich mxt uns an Krtege befand, nicht durch eine Kontribution " geahndet Werden möchte, und dennoch hat Se. Majestät der König Z der Staatsraison
nicht mit -
in demselben “
,. nicht blos hafter Hemmschuh,
nur dringend wünschen, meine Herren, wärtigen Angelegenheiten des Bundes, äüen uud xmmentlich in der Zeit, prach, _wo_ dteser.Verfaffungsvaragraph geschaffen wurde, Ihr Ver- trauey in einer nntunter mich beschämendcn Weise zugewendet haben, auch 1th Ihr Vertrauen dadurch bekunden wollen, wie er geyruckt vorliegt, nicht annehmen wollen. Ich würde mich mcht so besttmmt dagegen ausgesprochen haben, wenn er nicht Rede des ersten Herrn Redners, da würde ich vielleicht mein Gewisen damit haben ' daß er eine dilatorische Klausel hat, ja von,Verschtcdenen vxrsckieden beurtheilt Wcrden kann. werde 1ch es Von Denxenigen, die Vertrauen zu meiner Leitung der Bekundung desselben ansehen, wenn sie
trag- durch die
worden wäre; beruhigen können,
Geschäfte haben, als eine
für diesen Antrag Nicht stimmen. -- Nach dem Abg. Miquéxl ergriff der Bundeskanzler noch einmal das Wort: Ich kam heute hierher, gefallen [affen sollte, über
Weise öffentlich interpellirt zu werden, schuh leisten sollte, daß beliebig aus irgend einem äußeren Grunde bei Jurisdiktion die große Politik - ich sage nicht nur
einer Frage über
die deutsche, sondern auch die europäische -- licher Diskusfion gemacht wird. Ick) kann das der auswärtigen Politik interpellirt wird und, wenn er nicht falsch beurtbeilt wxöden Will und sich nicht falsche "U ,
das; dabei der Vertreter
Motive unterschiebeu lassen worten, scheint mir befremdlich.
Neigung her, mich diesem Zwang zu daß der Antrag, den Sie gestellt haben, in dcr Absteht gestellt Anstcht nothwendig die Abficht einschließc, fördern, NichtSDcftochiger hat die Rede, mir ganz unmöglich gemacht, dazu zu faktischenJrrthümcrn, wie daß 3. Minister Mathv die Intentionen der badischen offiziösen Weise mir mitgetheilt hätte, brief geschrieben, dessen Konzept nachher unter seinen hinterlassenen Papieren gesunden und skhr gegen rung Veröffentlicht worden iß. D ich sokle eine promifforische Politik machen, Zeitraum _ctwaz und die Autorisation ertheilcn, daß dieses einigen leitenden Parteitührern mitgetheilt werde. vorausscßen , Mittheilung wünschten, sondern um ihrerseits also die bcabfichtigtePolitik zu veröffent- lichen, Auf diesen Privatbrief _- und etwas Anderes ist nicht vor- gekommen -- babe ick) geantwortet, missorische Politik überhaupt zu treiben, Die auswärtige Politik ist nicht ein Gewerbe der Art, die vorhergehende Veröffentlichung aUcr ihrer Herr Vorredner unter Volkspolitik versteht - ein Wort stellt be-
daß Sie eiaene
ski, Ihk?
nicht
ner den Antrag einleitete, es sckweigen,' abgesehcn von den
so mußte ich natürlich blos aus Neugierde die Gebrauch davon zu machen,
der
kanntlich zur rechten Zeit fich ein, darunter die öffentliche Meinung, diesen Krieg nicht zu Führen, diesen Krieg zu führen? Das
beßürmte, Verweigerung der Mittel, politik, wenn die
man weiß es uns Dank, daß wir
haben, wie diese Volkspolitik, leid, daß ich meinen Vorfuß,
aber ich-hättc darin eine Nichtacbtung der Vexsammlung gesehen, ffnct gesehen «der Verdächtigung der
hätte damit Thür unÖ Thor gcö
Motive meines Schweigens. Man würde bald auswärtige, ländische Rückfickyten, bald Vodensäße und Junkerthums als MotiVe , ich weiß nicht nach welcbenRichtungen hin - mich verläumdct haben, Wenn ich geschwiegen hätte. - Nun Wir find über den Zweck ganz einig, Einigung des gesammten Deutschlands, überhaupt ianeiner konkreten Form uns fotzdern fie kann als einer ewigen Vervollkouummng, so lange es Völker Zieht, fäbia angesehen werden.
ein konkreter Ausdruck der te, ebenso Wie ich ihn, durch Baden vorübergehendes Stadium betrachten
teten preußischen
Bund i
vorübergehendes Stadium betrach vergrößert, ebenfalls nur als ein würde. Wir find über den Zweck also anz Lage tritt ein Redner derjenigen Partei qu , Wir ihr Vertrauen und ihre Unterßüßung ]ederzcit bewiesen, und bean- sprucht, daß der Reichstag bezüglich der Mittel Das seht ein Mißtrauen Wiklcn, so doch in meine Einficht. aber über die Mittel find die Herren der Mei- der Mittel, die Auswahl des Zeitpunkts ich bin der Meinung, daß ich das besser
nxeine Politik sein solle. mcht in meinen guten ZWeck find wir einig; nung, daß fie die Auswahl besser versehen als ich, und
verstehe als sie, nur darüber könn „ ick aher Bundeskanzler und auswärtiger Minister bin, so muß die Polink nach meiner Einficbt gemacht werden, und Wenn Sie ihr ihr Knüppel m die Räder schieben, so hin- pern Sie diese Politik, und dieVeraniwortlichkeit für dieseVethindcrung, 1a selbst für die unzeitigeNöthigun
Steine in den Weg legen-
lichkeit für die Folgen tragen Sie-
ein Anfang der Hsmmurg, sondem ein ziemlich dauer- mit dem am Rade wir an der Vervoljständigung des Bundes alSdann wetter zu arbeiten haben würden. Ich kann
noch im Zweifel, ob ich es mir überhaupt Fragen der auswärtigen Politik in dieser
icser Privatbrief verlangte von mir,
die im Jahre 1866 in Adressen uns
Sache irgend einen damals die Sache besser ver ch möchte sagen, es thut mir fast zu schweigen, nicht ausgeführt habe,“
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würde in einer solchen Maßregel die Hemmung der Voücndung liczxm, ?
daß Sie der Leitung der aus- der Sie früher in wichtigeren von der der Herr Vorredner
daß Sie den An- sowie geschehen, erläutert
deren Dauer So aber
ob ich dem Mißbrauch Vor-
zum Gegenstand öffent- nicht hindern, abcr
gezwungen ist, zu am- Jch kam bald und halb mit der widerseßen und anzunehmen,
aussprecbm wollen, aber die _meimge an den_ Tag zu nur der der erste „Herr Red-
, „B.'der chzcru'ng m emer Der Herr hat ma: emen Privat-
den Wunsch der badischen Regie- - erklären, in Welchem
Wenn dies geschehen wäre, daß diese Parteiführer nicht
ich müßte es ablehnen, eine pro- wic ich es auch jeyt ablehne. daß fie unbedingt Phasen vcrträgt. Was
«- so Weiß ich nicht, versteht er
- versteht er darunter die war Volks-
Begriff hat, und ich laubc, anden
ich
bald in- Niederschläge eines veral- bezeichnct, bald - stellt fich aber dieSackc einfach so: den wir erstreben, nämlich eine deren festen Abschluß wir heute schon zu denken haben,
Der augenblickliche Norddeutsche Einigung, den ich jedoch als ein
einig. Und in dieser
die behauptet, fie hätte
der Hofkriegsrath für voraus, wenn auch Ueber den
en wir uns nicht einigen. So lange
mich auszusprechen, dieVerantwort-
eAntragfieUer und Redner, nicht ich. 96
Wenn ich aber nun noch dem ausgese t bin, daß einex der Herren Redner dieser Partei, die mich zu unter üßen vorgtebt, dte behauptet- ]ederzcit mir Beweise ihres Vertrauens gegelzcn zu haben", nur heute nicht, - meine Herren, wir wollen in den Bachern n1cht blattern, -- wenn Jemand, auf dessen Unterstüßung persönlia) rch n) der That ge- rechnet habe, wenn der Herr Abgeordnete, während nnr so pal) an- einander fißen, während er so gut hört und so einfichtsvoll zu urtheilcn weiß, jvenn ex einen so wesentlichen Theil dessen, wgs ich gesagt habe, schon 1th unabfichtlich so entstellt, auf was flix Mißverständnisse muß ich dann überhaupt gefaßt sein, wenn dte Worte, die ich gesprochen habe, erst in den Zcitun en von Uebl- wollcnden zerpflückt werdcn, _ Wenn schon mein be er Freund, zu denen ich den Herrn Vorredner rechne, zu solchen Mißverständnissen gelangt, als hätte ich gesagt, ich Wollte das ganze Süddeutschland ent- Weder auf einmal oder gar nicht. Es hat das in meinen betreffenden Worten in keiner Weise gelegen,“ ich erinnere daran - es wird das noch im Gedächtnis; sein - ici) gebrauchte das, dem „Term Vorrednxr vielleicht besser wie mir geläufige lateinische Idiom PS 115 510 NRW- 6115. Ich schloß durchaus den Fall nicht aus, daß wir sehr wohl zu einzelnen Anschlüssen kommen könnten. Ich Weiß 3. V. nicht, ob, wenn heute dieselbe Bcrcitwilligkcit von Seiten der bayerischen Regie- rung vorhanden wäre, ich den Fall nicht ganz anders beurthcilen wüxde. Ich weiß ferner nicht, ob, wenn diese Bereitwilligkcit yon (Zelten der badischen und württembergischen, einschließlich der süddesnsxden Regierung vorhanden wäre, ich den Fall auch nicht anders beurthctlezt wiirde. Einer der Herren Abgeordneten hat die Güte gehabt, nur ein Material zu suppeditiren, woraus der Herr Redner entnehmen kann, daß ich nicht blos hcutc und 0x [)05b dicse Auslegung gebx. Es find dies die Verhandlungen vom 9, April 1867 über den etwai- Jen Eintritt des südlichen Theils des Großherzogthums Hessen in den korddeutschen Bund, wo ich, glaube ich, mich unumwunden'dahin daß, wenn der Antrag der hessischen Regierung erfolgte, die Sache in Verhandlung genommen werden :vürdez' ich habe den Weg näher bezeichnet, aber ich glaube, man muß sehr feuzd- licl) gegen mich lesen, wenn man irgend eine Abneigung mcmexsextS aus diesen Zeilen herauslesen wiki, die in dem stenogravhtsthen Bericht -- ich will Sie nicht aufhalten und die Rede nicht unnöthig verlängern - enthalten find. Nun frage ich , Welches Interesse hat der Herr Vorredner denn, dem Publikum und den Leuten, der hffcyt- lichen Meinung, auf deren Vertrauen ich rechnen muß, eine unrtaxnge Vorstellung von meinen Zwecken, von meinen Zielen, von „meiner Auffaffung zu geben? und wäre es nicht wenigstens, wenn mehr der Achtung vor mir, doch den Rückfichten auf das öffentliche Wohl ent- sprechend, mntcr solchen Umständen genauer zu hören, ehe man mit so vieler Entschiedenheit und so vielem rhetorischYn Schnuzck meine Intentionen dem Publikum in einer unrichxtgen Wetse darstellt? Ich fürchte Ihnen zu lang zu werden, meme Herren, wenn ich mit derselben Ausdehnung, mit der der Herr Byr- rcdner mit Stoff dam gegeben hat, die einzelnen -- mix kaüt innmr ein zu harter Ausdruck dabei ein - die einzelnen ynrtchngcn Auffassungen meiner Acußerungen revidircn woljte; wir „kamen mcht zu Ende. Ich kann den Herrn Vorredner nur bitten, meme_Rcde ge- nauer zu lesen, und er wird fich selbst überzeugen, daß er nur Unrecht gethan hat und daß er durch das weitreichende Sprachrohr der Trx- büne bei einem großen Theil deI'enigen Publikums, welches nur Zer- rungen liest, in denen dicReden Feiner Partei unverkürzt „gegeben wer- den, die meinen abcr verkürzt und unvollständig, dazu,!)ctgctragen hat, einen falschen Eindruck von meiner Stcllung herberzufuhrcn. Im Uebrigen, ich kommeungern - Sie haben mirfrüher vorgeworfey, dgß ici), wenn die Gründe mir ausgingen, ctwa erklärte: damx spiele 1ck nicht mehr mit, dann helfen Sie fick)- wie Sie können -- 1ch komme ungern auf ein solches Thema,“ aber Herr v. Vlanckenburg, WL.“ er sprach, sagte ganz richtig: verstehen Sie die Sache besserx so, mussen Sie Bundeskanzler werden, so is? es ganz unrichtig, daß Ste „dort fißen, denn die öffentliche Politichutschlands kann von den'Stubley nicht geleitet morden, fie n-mf; von hier geleitet werdet); Wissen Ste Ach besser wie ich, so setzen Sie fich hierher, und ict) wcrdx mich auf jene Stühle scßen, und wil] diejenige Kritik übxt), dre xmr eme 20jährige Erfahrung in den Geschäften deutscher P?ilttk an “c)te Hayd geben wird; aber ich verficbere Sie, mein Patriottsmus xvxrd nnch schweigen lassen, wenn ich fühle, daß Sprechen zur Unzett tft.
- Nach dem Abg. Dr. Loewe erklärte der Bundeskanzler:
Ich gebe sehr gern die von dem Herrn Vorredner gewünschteAyf- klärung, indem ich wiederhole, daß ich sagte, ich Wolle von den m_tlr- tärischen Folgen der geographischen Konfiguration des thndcsgebtcts nicht reden, weil ich auf dem Gebiete den Untersch1ed_ mcht fgr sehr wesentlich hielte zwischen der Situation, welche uns due Vertragx ge- währen, und der, welche uns der Eintritt in den Bund gewahrt: also gerade das Umgekehrte von dem, wie der Herr Vqrredner ver- standen hat. Ich habe zugegeben, daß ein unwescytltchc'r UnteY- schied in der Zahl, in der Stärke, in derSchnelltgketx, mtt dex dte Truppen verfügbar sein würden, allerdings stattmem würde, indem die Anforderungen der norddeutschen Mtlitaxvcrfa ung aUe diese Dinae strenger, fester und kräftiger regeln, als dre zu * echt bestehenden Kriegsvcrfaffungen der einzelnen„Staaten,' aber ich habe nicht den mindesten Zweifel daran geaußert, daß wg be- rechtigt find, und daß ich auch überzeugt bin," daß wxr auf die volle „Hülfe der ganzen vorhandener: Macht der suddeutschen Staa-
' " ' ' . Ick habe auf_ Jntcrpretgtion dex Bündnisse mich nicht eingclassen," ich habe von cmer (Hememsamkett der Gegner und der Freunde im Kriege gesprochen, und daß die Bündnisse meines Erachtens die Bedeutung haben, „daß wir und unsere Bundesgenossen in Zykunfc „dieselben Funde und dieselben Freunde haben werden; etpe wmere ,Expvkation halte ich auch nicht für berufen. Es tft das Wtederum der Be-
.
ausgesprochen habe,