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Provinz Sachsen. JZ.Zkeglieru1'1gsbezirk Magdeburg. a o 11 zur Kreis-Obligation des Ascherslebener Kreises. Der Inhaber dicses Talons empfängt gegen dessen Rückgabx zu der Obligation des Ascherslebener Kreises, [„im-, ..... „N,? ..... ubxr ----- Thaler ck fünf Prozent Zinsen die ..tc Serie stcoupons fur die 5 Jahre 18.. bis 18.. bet der Kreis -Komnmnalkasse zu Qued- linburg. Quedlinburg, den „._ten ............... 18.. _ Die ständische Kreiswmmisfion für den Chauffccbau im Ascherslebener Kreise.
Nichtamtliches.
Ocsterreiäz-Ungaxn. Wien, 4. März. Ihre Ma- jestäten erwarten, wie die »Okst. C.“ meldet , den Besuch
Ihrer Königlichen Hoheiten des Großherzogs Friedrich Franz rin, Höchstwclckxc am 8. d. M. h
Hofburg beziehen werden. Ihre Majcstäten werden wahrschexy- [ich am 7. von Ofen in Wtcn eintreffen. 'Ein Programm fur den Aufenthalt der hohen Gäste ist noch mcbt festgestellt. ,
- Se. Kaiserliche Hoheit der Erzherzog Alb„rccht wtrd muthmaßlich noch bis Ende dieser Woche in Paris vxrwetlep und dann von dort nach Wien zurückkommen, vicYexcht nut ZTP? 'ksurzcn Aufenthalt an einem deutschen Hofe wahrend der
u ret e.
-- Nach dem vor Kurzem in Wien erschienenen »K. K. Militär- Schematismus für die Iahre 1869 und 187 0- zäblt die österrcichisch - 11ngarischc Armee: 4 Felqur- scbc'ille, 17 Feldzeugmeister und Generale der Kavallerie, 56 Feldmarschall = Lieutenants, 96 General - Majors und 310
Obersten. Unter den Unangcftellten befindet) sicb_fcrner: 30 Z Feldzeugmeister und Generale der Kavallerie, 167 Feldmar-
schall = Lieutenants, 230 General _- Majors und 370 Obersten. Die Kriegstnarine zählt: 2 Vize-Admirale, 4, Qontrc-Ad-
mirale, 15 Linienschiffs-Kapitänc. Unangeftellt smd:*4„V1ze-
Admirale, 5 Contre-Admirale und 10 Linienschiffs-Kapltane.
Die Kriegsflotte enthält: 4Kasemattschiffc, 7 Panzerfregat- 1
ten, 4 Schraubenfregatten, 5 Schraubenkorvcttm, 7 Schrauben- Kanoncnbootc, Z Schooner, 6 Raddampfer, Z Transxoortdampfer, ] Schranben-Transportfchiff, ] Torpedoschiff,_2 Yachten, 24 Segelschissc und Hulksk, 9 Tenderschiffe, mrthm un Ganzen 76 Schiffe.
Pcsth, 3. März. Im Unterhausc wurde die Spezial- ,
debatte Über das Budget des Kultus-Mjnifieriums und die Generaldcbattc Über das Budget des Iustiz-Minificrimns ge- schlossen. Das leßtere wurde mit 2111611ahme der äußersten Linken vom ganzen Hause nach kurzer Debatte zur Grundlage der Spezialdebatte angenommen. '
Cattaro, 2. März. Bci Presicka kam es zu einem Kon- fkikte zwischen der dortigen Vesaßung und den Montenegrinern, weil lcxztere das Fort mitStcinen bewarfcn. Es wurde beider- seits geschossen und blieb ein Montenegriner auf dem Platze. Später wurde eine Iägerpatromllc zwischen Kopac und Pre- sick'a angefallen, wobei ein Iäger getödtet wurdc. Im Laufe des Nachmittags fand eine Ansammlung eincr größerannzahl von Monteur rincrn statt, die sich aber bald darauf wieder zerstreuten. «either ist nichts weiter vorgefaljen.
Schmeiz. Bern, 3. März. In seiner gestrigen Sißung hat yer_Vu11d§sr«1th in Aukxfi'xhrung des Artikels 26 des schwe1_zcrtsch-_helgrsche11 Postvertragcs vom 17. Dezember 1862 das etygcnösnsche' Post =Departcment zur Unterzeichnung einer Ueberetnkqnst 1mt Belgien , [)(-treffend dic Auswechsclung von Ge1da11wetsuxxgcn, ermächtigt. Laut derselben können diese An- xversungcn 13125 auf den Betrag von 200 Fr. gehen und ist für ]? 100 Fr. emeTaxe von 50 Cts. fcstgcfcxzt. Ferner hat gestern dte Artswechsclung dcr Ratifikationcn des mit Baden abgeschlos-
senen Vertrages über gemeinsame Regelung des Fisckyereiwcsens *
im Rhein und im Bodensee und der Literarkonvention mit Bayern 1111 Bundespalais stattgefunden.
Niederlande. Haag, 2. März. Die Erste Kammer
hat heute das modificiéte Budget der Eisenbahnen einstimmig ;
angenommen. Der Minister des Innern erklärte, daß ein be- sonderes Gcseß über die Verbesserung des Hafens von Harlingcn dem Staatsrathc vorliege. Sobald es dort erledigt sei, solle es den Kammern vorgelegt werden. Die Erste Kammer hat sich da- nach bis auf Weiteres vertagt.
Belgien. Brüssel, 4. März. Der Bericht über die nge desyStaatsschaßes am 1. Januar d. I., welchen der Finanz-thster den Kammern vorgelegt hat, erklärt, daß die finan- 31e[l_en Maßregeln, die im vorigen Jahre von der Kammer votirt wurden , zusammen mit dem Zuwachs der öffentlichcn
Einnahmen 'die frühsren Ueberschüffe wiederherßesiellt bgben und die Regierung in den StaUd seßxn, alle ws eute_ votzrtxn außcxordentlichen Kredite zu decken ms auf etwa ztxer Mikko- nen. Nachdcm für außerordentliche Arbeiten zu (_)ffcntlrchem Nutzen 17,677,000 Jr. und 7,269,000 Fr. zyr Amorttstrung dcr 4prozcntigcn Schuld angewiesen smd, bestyt der Staatsschaß ctwa denselben Ueberscbuß , wie am 1. Ianuax 1869, dagegen betragen die eventuellen Verpflichtungen dcs1clbcn, etwa drei Millionen weniger, als damals, und außerdem w1rd die Ent- lastung des Budgets der Staatsschuldc'n_ ebenfakls etwa drci Millionen eintragen. Der Finanz-Mimster er„kennt dte Lage des Staatéschaßes als eine sehr günft1ge an, wunscht aber, sie
für die Zukunft noch mehr gesichert zu sshen, unz de1_1_troß aller ' Vorsicht mit jedem Iahrc 11cu auftretenden Bedurfmßen begeg-
nen zu können; zu diesen rechnet er zunächst die Eptwickelung des Schulwescns und die Pcnsionirung dcr aus;]edienten Sol-
; daten. und der Großherzogm Marie von Mecklenburg-Schw'e- ; ier ankommen , ws 11. hier ?
verweilen und die früheren Kaiserlichen Appartemeßts in der Z I
GWßbrikumaicn :mD ITYÜUD. London, 3. März, 11 der gestrigen kurzen Sißung dcs U1_1terhauses wurde ! Plimfokls Bill, nach welcher sämmtliche Ersenbahngcschchasten des Landes verpflichtet werden sollten, ihre Wagen zwstter und dritter Klasse während des Winters mit Fußwärmern zu ver- sehen, bei der zweiten Lesung mit 108 gegen 76 Stimmen vcr- worfcn. - Sheridan erhielt die Erlaubniß, einc Blu behufs periodischer Inspektion von Dmnpfkcffeln einzubringen. „ ' -- Unter dem Namen »Magdabm ist ein neuer, fur ,dte Vertheidigung des Hafens von Bombay beftnnmter Momwr auf den Werften dsr Thanch Iron Works Company vom] Stapel gegangen. Das Schiff hat 225 Fuß Länge, 45 JUL; Vrcite und 16 Fklß 6 Zoll Tiefe, 2107 Tonnen Gehalt und 250 Pferdckraft für eine Doppelschraube. Die Armatur besteht aus 4 Gcschüch VON 18 TonneU, die auf zwei 26 Fuß im Durchmesser habexich Thürmcn gktragen werden. Thi'n'me wic Vrustwehr (lcxztere ist 6 Fuß 8 „Zoll vom Deck hoch) smd ; durch 8zöllige, um die STÜckpforten 10 Zoll starke Platten ;; gepanzert. Der Rumpf hat einen 7 Fuß breiten Panzergürtel, der Über 7 Fuß UUter die Wasserlinie hinabreicht.
Frankreich. P aris, 5. Januar. Drouyn de l'Huys wurde zum Vizepräsidenten der Decentralisirungs-Konmnsfion
ernannt. " «- In der heuiigcn Sixzung des Senats erklartc der
Präsident Ronhcr auf eine Anfrage Breniers, daß Boinvilliexs , und_Aguess§azt ihre Jnxervellation , betreffend die Unruhen m ? Parts, z::ruckgczogen hatten.
Rumänien. Bukarest, 4. März. (WTB) Die _Rc- ! gierung hatdcr Deputirtcnkammer eine Vorlage, betresft'txd ' die Wiedereinführung des Tabaksmonopols, gemacht.
. Dänemark. Kopenhagen, 1. März. Der vom Kriegs-
Minister von Raaslöff im Folkcthing eingebrachte Gesetz- entwurf, betreffend den Bau einiger kleinerer Panzérschiffe, ist dem Finanzausschuß zur Prüfungüb-srwiesen worden.
Amerika. Toronto, 1. März. Die Ereigniffc in Fort Garry haben eine neue Wsndung genommen. Eine An- zahl loyaler Canadier und englischer Ansiedler hatten zu den Waffen gegriffen und sich gcgen die provisorische Regierung erhoben, sowie Ricks Rücktritt verlangt. Sie zählen 400 bis 500 Mann mit zwei Gcschüßcn. Riel dagegen, der in Fort Garry komm-„mdirt, droht die Stadt zu bombardiren, falls ihn die Engländer angreifen sollten.
Reichstags - Angelegenheiten.
Berlin, 5. März. Die PtIkussion Über den Nachtrags- ctat ])1'0 18/01c1tete der Prasident des Bundeskanzleramts, Staats-Minister D elbrück m der gestrigen Sißung des Reich s- tags_dcs Norddeutschen Bundes durch nachstehenden , Vortrag ein:
Meine Herren! Es ist meine Aufgabe, dai'zulcgcn, aus Welchen „ Gründen die in diesem Nachtragsetat in Ausficht genommenen Be- § willigungcn bei Ihnen nachträglich noch für das laufende Jahr beantragt werden, und sodann, da es fich um erste und zweite Be- rathunq handelt, zugleich die einzelnen Anträge näher zu motivircn.
Die erste Postion, um Welche es fich hier handelt, ist eine 1 Funktionszulgge für die drei Militärbcvollmächtigtcn an den Süd- deutschan-Zsen. Solche Bevollmächtigte fungircn bereits seit dmr Jahre 1867, und es War vorbehalten, dcn C'tat zu bestimmen, aus welchem ihre Funktionszulage künftig zu bestreiten sein würde. Ihr Gehalt beziehen sie als Offfzicrc aus dem Militäretat. Es konnte daher nur in Frage kommen, ob diese Zulagen auf den Militärctat zu übernehmen, oder ob fie aus dem Etac des auswärtigen Amtes zu bestreiten scicn. Zur Aufnahme auf den Militäretat erschienen fie nicht gccignet. Bei den Bevollmächtigten, die hier in Rede schep- _l)ande[t es fich nicht, wie bei den Militärbcvollmächtigten in Paris und London, darum, für die Militärverwaltung Organe zu haben, durch welche fie sich unterrichtet von den Fortschritten,
* erße Etat für den Rcchnungshof bearbeitet wurde, wurde von dem
* des Norddeutsäxen Bundes sind übereinstnnncmd dcr Ucbcrzcugnng,
Nabe hinzu für die Erwerbung eines Hauses für das Bnndcs-Obcr-
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gcWonen Erkundigungen als ein durchaus" angemessener augescbcn : 1
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Welche in q:1deren_Ar111ecn in Beziehung anf militärische Einrichtungen die Mitte des näck cn alt"»s das ebäu ' ' '
aUcr Art, 111 Bcztehyng auf Bewannung, auf _Orgßmsation gcmacht daß das Bundes-OéyßrhaZdengericht de(IHsselbedienYeLYuYchFcZLJII
wsrden, -„- Fortschritte, wxlche dazxx gcctgnct sxm„fönnen, zur Nach- seine Thätigkeit darin beginnen kann
ahmung fur de_n Bupd zu dxcncn. Die Beyollnzaäztxgteg, um die es sich Die eben von mir näher crläuteortcn Ausgaben bilden den Ge cn-
hxijlZFxZecZ, MYJÉYJ,ZM,?"UZ [,worI-n Zl" f2111ßky1chxchath die ab- sand des §. ] des Ihnen vorliegenden Gcscßentwurfs Dcr § Lgbc-
g, _ _ ,. ' , ,' „ e' a en 1,18, u ga c', 11 4117011 zu stimmt, in UcbsreinFLimumng mit früheren ähnlichen Nackxtr 'Zt ts
nntcrxtchtcn, wra_ hxx Herreseertnng m den saddcntschcn Staaten da“ die 1' 5 ' " agfe a ,
ist,“?xcscytdZIZ LYUUYZWML f?",Ök'MbaUÖ dem politiFen Inicresse, beiTräqcYltlwtccéch3cleflfx11Lsz7c1Fdréitung dnsxr Ausgaben durch Matrikular-
wc“. ' „ e ' _ ranzwrragc. cgrxjndet ist. iescs Motiv Der „3 cj1.i ' ' 31 '
[)„xc ZIM K:TTYUYZWZÖZUTWUL W(sFtdctnRWat des c1usn*ärt3§x_;c115.15111ts über den JZundesd-lFéaretrslleÜIstcte,;ltTelfxikéFtlésehYZL 111873) cgretFaZLtnvaFt?
zu c c:, , : jun !.U' "a US austxtiggn s;:nus vom ist. Es wird crinnerlici) ein da w " e" T' “
ZichijllEFth'l)i?Ö JTZUYYUFM Bund ubergcgaUgen M, ste nachträglich ZKM d1d870schim ?zorigcn Iashrc, dasß GIsLZMFOFrW-BFcFotlrIIIciZÜcßtciTK . . , „' -. _. »or cu )enxnnde“€ * '
. Dre zwettcPozttton, dcxcn Be_1vrllrgung vvnIhncn cxbeten wird, 1,800,000 Thlr. verajjsFlagtÖÜMLeOKLiZJaFBstZUYTZÉfikFTUteÉZUFUTYT bczxcht 'fich aus „dthDotatsxon cines Gcncral-Konsylats in Lima. in dem Bundes=Hausl)altsctats-Gesc13 bestimmt das: diése 1800 000 FxxitsdtrUZWYYMYUHFÖ ““YWNYZÉKOYsylatsIe'M? scrbmxrsdc Tk? TFM.- 1velchc in dem Bundes-Haushaltsetat sclbsL alsEinnathe Zicht
' . . “[ . » 6 'Nach wun ,cn wer er Hirnen, dmmächst von dcn Mairikular-Bciträ cn ab s'ß s' agxgc'regt, m Peru cm bcsoldetcs Buchskonsulat zu errichten. und “war in einem 5 crlält i; v " g ' ' zu: en eren, EZ,“, rst danxal? dtxser Sclxttt untcrblszcn _dcshalb, weil man cincrscits haltxtäj blieb. Bereitstki)dcrnLLÉrFtlxtlttxzsi:ZÜZJJOsYßtltnIxöjrjxgis?VIZ?! mogltchft spatsaxn Unt Yuögabctz sur [311915543 Konsulate vorgehen Reichstag cine im Bundesratt) getroffene Verständigung Übcr die Art wollte, uztd ?xvcttcxxÖ jpctlkman m dxx'gluckltMn Lage war, in dem mitgsthcilt worden, wie diese Mchrcixmahmcn auf die Matrikular- dagmls. mstha Tungtrynycn pxcußthn qubcjoldct:*11„Kop_sul cine beiträge der einzelncn Staaten anzurechnen sind Es ist damals ein chsönlxchkcrt'zu bcttßc:1,§ted1§rchth_rc Kenntnxß her Verhalxmsjc, durch Beschluß des Hauses über die Angenchenbcit diéscr Vertheilung nichr YFÉYJRFLKÖT'YZYLÜCQUZUZÉ Lqugcsr'bcn, ch Kxnstzlatsdtenstes und gLfaßt ivordcn. Die Absicht des Vorlicgcüdcn L 3 ist, für das Jahr
' 4 [ ““..? „ xtc rc 1121421114" em'nahm, geeignet 170 diesen Bos lu drskaue "l)“ "*** "* . '
war, allcö das 331 _crsu11c:x,_ kwas man sonst yon cmc_m besoldctcn wird diejenige Péochtvcrthckidlunsgsdc?LYTYFÖTlilrx/YTIZ111ZUYFZ; JWTFYJ
Jonsnl Vek'langt. „ctxder 1|xd1echr Mann, der das Amt eines Gcncral- überschüssen, Welche fich (1116 den vom Rundcsratbc getroffenen Ver
Konsuls dcsNorddquchenBundes11bc:*xwmmcn hatte, im Laufe des vori- sändigungen ergiebt. & “
geanahsrcs gestorbM, UND"- es ist dabei (1114) die Mitwirkung der freien 9,
Skadtem Ansprxxch acnonmxcn worden « cöist nicht geangcn, unter dem "" Nach dem «(bgßordnctm WU VMM nahm der Präfident
Handelsstandc 111 Mm cine Psrsöxxlicks-(it zu crmittcxn, Woche nicht des Bu'ndeswnzleramts "M) einmal das Wort:
nur gectgm't, sonch auck) genciZ! gcxvcscn wäre, das mit vieler Mühe IMM? Herren! Gcstattcn Sie Um“ nur zwei Bemerkungen in
und manchcr Vcraanortkiechit Vcrbtmdcnc Amt eincI norddeutschen EZMÖWMI auf .de" Herrn VNMUW Ick erkenne Mit ihm voll-
Gencralf911syls zu ubernehmen, Es führte diese Erfaßrung wiederhoxt standig gn, daß dlkse NWMIWÜW keine vorzügliche Einrichtung smd,
zu der Erwagung, ob es nicht ('kfR'déklikH sti, cm besoldctes Gcneral- daß fix cm uncrwunschtcr Nothbchcls sind,“ aber wie die Dinge liegen, Wo dre Etats -- mn konkret zu sprcchcn - für das Jahr 1871 auf-
h-nsulat zu errichten, und diese J'x'agc mußte Um so mehr bc- „ . . als gerade gegenwärtig verscizie'dcue :)tcklamationen Zcstcut wcrden jnus'je'n, 1111Okt06er und Novcmbcr 1869, also ungefähr 9/4 Jahre, bevor ste m Operatwn treten sollcn, bci solcher Lage der
]al)c Werden,
von Bunchangchörigcn gegen die peruanische Rexxicrung sch1vc- , , , Sache nytrd cs m der That nicht immer zu vcrmeiden sein, auch bc: dcm besten Willen mit dergleichen Nachforderungen
ben, Welche einer wirksamen Vcrtrstung bkdijrfcn, Mun fie kommen. Ich will 11111" cxcmplifizircn auf den Fall des
für die Bcihciligten zu einem quien" EUdc xfülst wcrden folien. Dns ist dxr Grund, rveshalb man nicht chlaubt ha!, mit 3“ . dcx Errtchtgng dtcscs Koxxsulats bis zum Jahre 1871 warten M Gcneralkonsalats tn Lima. Als der Etat für 1870 gemacht nnxffcn, wesvalb umu vielmehr der Meinung chcscn is:, schon“ für wurde, da kmxnte Jedermann mit voller Ruhe davon ausgehkn, txon zu verlangen,. WWK“ Höhe der Beträge anlcmgt, s,) sind es LIUsc Ut xm Todesfall'eingctrcten, dsr uns - wir hätten es dtesxxbcxt, welchc fux dic chldctcn Bundesfonsulatc in den südameri- ULM“ NUUWM.“ auf ?"“ NOWMMNIÜ'Ü chkäUgt hät“ und zwar kanischen Staaten bkrcits für andsrr PMW Von dem Hause bewilligt weht auf eme Oxothwcndtgkcit, dtc nun Weit lyinausgcsckwbcn Werden wordctx fink."- . kam), sondxrn dj_e wfort befriedigt wcrden muß. Dcrglcicben Sachen . Dte dritte Pokktion betrifft eine Vermehrung Der RevisoreUstelLen "“' 19 WLW "Ut dem "ÖM'UVOUWUA prinzipiell einverstanden bin- bct dem Rechnungshof des Norddeutscdcn Bundes, Bereits als der so muß “'i-' das ofs?" crklärcn *" W'IMM" FNNUMJM können jedes Jahr kommen. , Nun ck_laube ich mir noch eine zjvcitc Bemerkung. Der Herr Vorredner tft der Mxmung, daß die eigentliche Ursache, jchhalb diese Vorlage, wemgstcns dcr §- ] gmnacht ist, darin liegt, das; das Bundeskanzlcrqmt (Help bcjviUigt haben wiki für das Bundes-Obcr- Handlecrxcht nz Lctpzxg, weil, wenn diese LWwilligung nicht erfolgte, 8501thth „dintt'tcl (zäme, dicses (Held zu bezahlen. Meine Herren, dqs nt w_trfltch (tn Irrthum; diesc Bewilligxmg wird in Nr That rem aus Gejmsscnhaftßgkcit von Ihnen erbctcn. Das Bun- deskanzleramt sal) 1161 für gcscßlich ermächtigt nicht an, dicscn Ankauf 3er mgchexz, cs“ hat seinerseits es vermeiden wollen, im Wege der Eta1231111cx1chrc1111115 nachher zwei Iährc später, nachdem aücs (Held bezahxt_1xx, dre Forderung an Sie zn stellen,“ es hat die erste Gelegen- bc1t, dw stel) d'arbox, Octh, Ihnen Offen zu sagen: das habe ich gc- than, gcnchmmt cs. Nan würde damus an silb noch nicht folgen, das; doch das (Held schließlich das cigcnt1iche Motiv wäre; ich will Ihnen aber und _kqnn Ihnen dafür einen (Hegcnbewäs führen. Ste hqbcn Vor cmtgcn Tagen das (Hescy über die schleswig- hq1stqm1schcn Penfioncn bcwiüigt. Diese Pensionen sollen nach- tragltch "bezahlt werden vom ]. Juli 1867 an, also im Jahre 1870 _fur das Weite Semester 1867, für das Jahr 1868, 1809, 1870; also, fur 337 Jahre. Der Betrag der Penfionen ist auf jahrltxh 50.000 Thlr. Nranschlaßgt, es kann auch mehr sein; es find als_o _UURIahrc 1870 an dmm Pcnfioncn nach diesem Anschlage 175,000 2le zuzahlen, für die Fonds nicht vorhanden find. Wäre xas Gcldbcdurfnxß dxc Ursache diescr Vorlage, so wären dicse 175,000 Thaler ganz gennß hmcmgenommcn, aber sie sind nicht hineingcnom- 111.911, wctl zur Zahlung diescr 175,000 Thlr. durch das Gesch, Welches Sie angcnonmxcn baden, die gcseßliche Ermächtigung da ist - das (Held Werder) wir schon schaffen. - Bez: der Diskussion Über den Entwurf ciycs Strafgcschz- (&:th erklarte der Bevollmächtigte zum Bundesrath, Iusttz- Munster Or. Leonhardt, Über die Resolution deÖZ Abg.,Frtesx dcn Bundeskanzler aufzufordern, in der Nächstcn Scsjton eme Vor- lage dcs BundeSrathes herbeizuführen, durch xvclchcdtcBoustrcckung dcr Freiheitsstrafen gescylicb geregelt und die E111sxßu1xgc111cx Bzmdes- behörde angeordnet wird, Welcher die oberste Auf11chtuvcr dic sammt- licbsn Angelegenheitcn der Straf- und BessEkUUIZUUßÜUM obliegt: Man wird dem Hcrrn Vorredner darm, g(aubc'täx, Recht gehen dürfen, das: das Amendcmcnt zu dcm Z. 19 und die Resolution 1]- 5111) 4 praktisch auf dasselbe hinauölaufcn, In formeller Beziehung möchte die Resolution fich „mehr enwfch'len,“ dennoch habe ich meine Bedenken gegen die Rcsolutton, wz-lclw :ck glaube nicht vorenthalten id _ . _ zu dürfen. Ich erkenne an, das; dtc' Aufgabe, Welche nach der Reso- richt alsdann, nachdxm emigc unbedingt nothwendigc bauliche Ein- xution dem Bundeskanzler „gestellt Wlkd-„UUJLWÜW dkk KOWPUMZ des ""Im getroffen sem Werden, wie ich hoffe, möglich sein, gcgcx'. Bundes liegt und auch Einen sehr WUWJM Gegenßand der geseh- 111"
damaligen Präfidcxjtcn der preußischen Obcr-chhcnkmmncr und von d-gm dam„altgcn Drrckwr dcs Rechnmxgslwch eine Zahl Von 5". Re- visoren fur nothwendig FLÖÜÜLU.
Man hat damals, nm abznwartem, 01» wirklich die geforderte Anza0l von Beamten nothwcndig sci, die Zahl dcr Revisoren auf 28 beschranxt,“ du: Erfahrng hat aber gezeigt, daß mit dieser Zahl nicht zchzurexThcn [st. Es 1,7: zicmlikh von Amfaug dcr Thätigkeit des 119chnungshofcs , an nothwendig gewordcn, Hülfsarbcitcr zu den Ar- beite)! dex Remsorcn heranzuziehen, und es sind seit längcrkr Zcit ber'ttZ vier solcher Hülfsarbcitcr thätig. Sowohl der Präfidcnt der Prkußtschcn Obcr-RcchMkaMmcr als der Dircfwx dcs Rcchmmgshoch
aß mit der Zahl von 28 Revisoren nicht auszurcichcn ist, und ste find chrncr dcr nnznwifx'llzaft richxigen anstcht, daß, wemt ein- mal dqs g'xsclmft'liche- Bedürfnis; Weiter geht, es ein schlechter Noth- bkht'lf ist, "ck nntHÜlsSÜrbkitcm zu behelfen, statt Bsamtc ctatsmäßig „anzustellen.. Es Wird deWalb bei Ihnen bcantragt, das Gehalt für chuc Rcmsorenftejlcy zu bewilligen. 1 Es find dies drs fortdancrxxdcn Ansgaben, wclÖe in dem Nach- ??IfZeertZt begehrt Werden und 1vclche fich zusamixicn auf 19,700 Thlr. Es kommt endlich" noch eine einmalige und außerordentlicheAus-
5ö,“)andelkcgerichts in Leipzig. Als im vorigen Jahre der Etat für das a Undes-Obrr-HandeléxgeriME hier feffgestcllt wurde, War noch davon l,",ÉZUgehen", daß man _dxcscs (Hericht vorläufig miethswcisc unter- dringen Wurde, und es 111 zu dtc'scm Zwecke einc Ausgabeposition in s111„Etat des Bundes -Obcrl)andclsgcr1ckts_ aufgenomxncn. Es hat “H„mdeß qls _entschicdcn jviit1scke11swcrtb [)CL'ÜUÖJOÜLUT, 16602“) Weil g“'kgncteI,)euxthslokalc nicht zu beschaffcnwarcn, theils Weil davon aus- Kikgangcnjvyrde, O_as; es in derTl;atimIntcrcsscdicsesBunchgcriOtslx-ofcs 111?- 111 semcm ctgcm'u Hause zu wohnen, denAnkaufcincS; Hauscsins
füUAe Zu fassen, und c?“ ist gelungen, ein Haus zu ermitteln, welches k das dtchnfiltche_Bcdurfniß dcs BundeS-Obcrhandclsgcricl,)ts vollkom-
eriJYausxetckZt, n_tcht,_*blos"fürf das jetzige, sondern, auch noch für ein werZttertes dtenstltchcs Bedurfmß, undjvelcxhcs zu cmcm Preise zu er- én War, der nach den angestellten Ermittelungcn und den ein-
“???er konnte. Es hat Whalh dasBundeskanzleramt kein Bedenken ." Kel1„1n der Hoffnung, _dxe Zu1nn1111ung des Hauses dafür zu
M- cmen Kaufvertrag unt dcm Bcsißcr des Hauses abzuschließen. könn Haus 1vtrd am 1. April d. I. dem Bunde übergeben Werden w M- denn dann [aufm dre bcstchcndcn Mtcthsvcrträgc ab, und cs