1870 / 81 p. 6 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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bigicr Abschrift, Wenn ciner der veriragendcn Staaten die Auäliefcrun, ' . 3 an den Wohnst alten oli. Es 17 ene zu (Huniim eines fremden Staates, odcr em fremder Staat dieselbe gcfaßt worden,ß lLas; nLch dcr dciitsxhxn rTZZZixkrvaa WThYZZT „u (Hnmtcnxmcs de,?“ vertragenden Staaten begehrt, vorausgescßt, daß man an mehreren Orten einen Wohnfiß haben kann Für iwxwhi dcr tté'AUZ;tkf€LUt1-Jbsgchl'cvdk, als, der um die Gewährung den Fall, wenn Jemand mcbr Wie einen Wohnsiiz hat ,zrsetvcn angegangcne Staat nntsdeni um die Gewährung dchurkh- trifft der Gcscßcxxiwurf dic Entschcidunch die Besteuerung soil! fuwrunzi angcgqngcnm Staate 14: einem Vertragsvcrvältnisse sieht, nur an dem Orte stattfinden, wo Jemand nicht blos D-Tii Flach mchbem dic nmfbaxe Handlung, „wclche zz: dem AUSlikfekUttgs- _Wohnstiz, sondcrn auch die Staatsangehörigfeit bat. Wenn man 111111 ANJA? Bcranlassung tebt, zu denjenigen gehort, wegen weicher eine m der Konßruirung hypothetischcr Fälle nock) darüber hinausqcht Aux; zeicrung xrfolgen oll, uiid fcrrzer vorausgeseßt, Faß eme solche und untersteljcn will, daß Jemand nicht in seiném Hcimatysstaathä- Ö uSlee ckung 111chtck111kldllkch dtc Vcsttmzmmgen der Artikel. 17. und 7. gegen in zwi'i anderm norddmxtsckycwBundesstaaten zwci Wohnsiße cs YgitnnÉrttaDrx) Vertwgcs unterciagi ist. , . _ habz', dann, meine Herren, erklärt der vorliegcndc (Hescßentwurf sia“) siattm'x „d;.s. , n' verklagenden 7xhctlc vx_r31chtccg darauf, die Er- dqhm, daß er diesen Fall nicht zu entscheiden Vcrmag. Dieser Fall U t „glt WWII“! Kysien, Welche thiixn aus der zxeftnahme und dem wrrd aber, Gott sei Dank, nur selten vorkommen, und die erheblichen n erha' Q'ks Auszultesernden und sgtrxem T_ranöport [Us ziix Greyze Klagen, dic iibcr den bisherigen Znsiand stattgefunden haben, müffcn ZHwWsm, 111Lll1spr11chzu nehmen, willigen vielmehr gegenseitig darm, bis auf eine pars 1111111515 verschwinden, wcnn Six dcm vorlicg-*x:- tcscLFFFcKlsEWÉZFgtelYFjTKktt'ge Vertrag soll zehn (?ag nacb f“ den GescßYeZnthrf Ihre Zustimmung crthcilcn. ' , .. ( „* _ „„ e ciner __. e' c ' ““ " '“ » . . m Gymaßhettoder dnrch dre Göseßgßhung 'der verxragexxden Tbkile Wk“ buchs erkläixtc drchIlétkjilisz'eYZiiixiljxtéx 10)? «122317116 SutYfgLF' 9TschFKTUQVKsUNMJU "MUM ka9ffkiklechU1'§1,„ M Kraft trcten. , Die Acußerunq des Herrn Aba. vonoÄck veranlaßt 11ziich Daraus: zclnkn STZ'?thndJUItkLILTÉÜlKZ) VLYMY stte xkßlxlxbeyzwschkn den Un" aufmerksam zu machen, daß die Vorausscßung/ jvelche 991191"? richtig Vcrträqe Üin'r die AltölilifxrlllnchonUÖCHbrchkkT ?F'eULHYFsYFffMM und von beiden Sciicu anxrfanntsvworden ist, von der Kommission Der gegenwärtige Vertrag kann von jedem der beidYn öcrtra- und dem Heim Regtcrnngskomtmnar, Wirklich ihre großen Bedenken

genden T M au f„ _ , . hat. Ich glaube, daß mati in dem §. 176 sagen muß: kündt'aunqhenoch ng§1311101t1121tgct [[ckde ,KZLLfltlét jedoch "“ck erfolgter Auf ;Dte Verfolaung tritt von Amtswegen citm

Dcrsclbc wird ratifizirt und die Ratifikationen wcrden binnen Wenn das nicht geschieht, so IWM ick)“ wird man nicht 3" dem I““

vier Wowcwoder Womö [„ er a ontcn Resultate komwen können. Es liegt hier nach meiner Ueber-

Zu Urkund desen h.?blcY fdiehbeideurJictjiFFsÉteixxklétFÖtigten den- ' JFF??? M'lexer, Ye? Entwurféx “Wr“ dk-r von „dem ' selben uutcrzeicknei und mit dem Abdruck ihres Pctschafts versehen. e e 11 cm urf e, W MUMMW kann ]cdoch kemcn Anirag MUM 1870Ausgcferitßt m doppeltcr Urschrift zu Brüssel, den 9. Februar

_ Nach dxm Abg. Lasker zu dcmsclben Paragraphen:

Es wird nur sehr angenehm sein, wenn ein derartiger Antraq gestellt Wird. Ick bleibe bm meinen Bedenken. Die Bedenken treffci't den Entwurf selpft. _Dic Sache liegt aber einfach so:

Im §.' 174 :| cm bestimmtes Verbrechen abgehandelt, im 8. 175 Fiertzfaxl? ettn (51de6 fVlerbrcchen,tt11nd in BoLzug auf diese Vcrörechc-n _ . ' e ag, tc er 0 unn tri nur an lntra- ein. . "' B „Dre Rxattfikattons-Urkunden des vorstehenden Vertrages find zu entlyält kein besonderes chrbrechcn, Vielmfe'hr cin? besondTZxéer ?Stijsz

russel ausgewechselt worden, bestmzmung, Welche Yie gleiche Bedeutung hat für den F. 174 und den Z. 175. Nur der Kurze halber find in Z. 176 dieselben zusammen-

P r o t o f o [ l, . Die Hohen vertragenden Theile des heute ab es lo enen Ausli - gefaßt. Ick glaube, daß d'“ dgktrinclle Auslegung nicht dahin führt serungsvertmqes haben für gut befunden, FOlchd-Z iZ cinem Pn; FTFcheYnaYUÄakt,;xgséirxirrietrtén Strafe die Verfolgung der beiden Vch

tokollc festzustellen: * Es ist nicht nothwcndi da die Kor "" Zu I' 183 bis 188: lungen„ welcbe die AuslieksIm ß , Meine Herren! Den Antrag des Herrn Abg. von Luck m-ZMe zwnciicn dcr Bund * tch Ihnen empfehlen_. Wenn die Kommission mit Haft-bis zu sxchs ste kommt! im (chmuhcil, Monaten droht, so ist. das ein cntschicdencr Eingriff in das Strafen- Falles, auch direkt zwischen clgien und den Regierungen stattfinden system und dicserhalb m die Lehren des allgemeincn Theils. Zu einer Ye Zuxdemidkt gchörcn und bei der Auslieferung intercsfirt find, sei, [YHZTZOJFIAÜYMZ sokkj-tsxannFLh B&W ms“ entschließen, wcnn wirk- / «1 _cr Ln ra] Von i nen aus clk ' ' ' , " M T' W * „L 'rum-e uafi'tr Pk? M' lc teres ! " Demamxäß iiék das aZJcnn'ärtiZc)ÄJrookicxdrkoaUn vTcngZTTBMLCZteZFÜ ä mcht annehmen, (HMM? Bclcidigunqcn 111i'§211,111ißt »Kaiciroéxieöé - , m ck" strafen stin, sie werden anqcmcffen geahndet wchen könnkn

tigten 111 (111510 untcrzcichnctnnd auSgctauschttvorden. mit Hast bis zu sech? Wochen Alles was "i) “»“s '- ' ,' , U U" »tce

Brüsscl, “FHO. J'cvruarL1870. SU h' s [' t k ermann udwia von Balan. mme mau reg, ann, glaube ich, unbedenklich mit G' in ni“,- (11. Z.) strafe'bcdroht „Werden. .Zu dem folgcnden ParagraphcnifJerFaiTc Jules Vanderstichelen. tch nnch rcfigmrt, um nuchnso auszudrücken, den Anträgen des Herrn ([H S.) Angordnxtcn Lasker gegenuber. Ick will mich gegen dieselben nicht erquren; m dcr Sache seibßgvird ' ert, wie bereits der Herr KeiZétixiesFé-Éßechxssxkomm!LLOFZZLWNJWOHM hat. Die Erweiterung, _ . , nwn1m „. vorgenommen at würdei n' *“ V [. ZZZchstagS-Angelegenheiten. YYYJÖLÉZ was etliifatchcndGrundc, Weil darin ciliie,C'rweiierict11)1g [TFH cr M, . Vril. In der eiri en Si un . _ _ e re reg un, nian" zu einer solchen Erwcitcrung nur ngftnahm der Bevollmächtigte? Lux?! BmFdesYxaT? YTZZ. danRFrZYnkcsJtZÉMilt);15,11?leUibe'kwjchndeKründcddafürspreclyen' mi er Camphausen, bei der DiZkussion iiber den Gescß ob " * U, “M e um m KW it |ck“, Md ., . . - man den befordern soll oder nicht, nehme vielme r an da; d" WYI, betreffend die Beseitigung der Doppelbcsteuerung, das ÉTFTUQLTLFTJÉLXUTYTFU den Geschäftchrkchr in einsr sch beidenklfichelx-T Meine Herren! DieGeneraldisfu ton ' ' =- ( ' ' ' - Zialicn dcs Gescßcntwurfs erstreckt, MTL déthaetinßchleeWtZuxodtxedeZecr. LWSUSÖOLÖAIYZUHZZÜYFLA1YWYMUFXÜHHZPZUZ ]LH'JUM zu mujskscn Stelle gkivünsWL wvrdcn ist, so glaube ick) mich der Erkhcilun dies-r gcsiellt lvcrdm den Acaxßcrun cn »wch 0 - A, wyrnach LULU)- NUskUTsk “"ck Während der Gcnéraldis'knsfion nicht entziehen zugsoslek, Verthcidigung von Rcchtcn ggc,m1cht e szrkd Uszhrung 01er Dcr crits, „Herr Redner hat Zweifel angeregt iiber den Sinn der Be; Welche qcmacht werden zur Wahrnckhmun e M, -lcußerxmgcn, sitmnmng, die'. in Z. 3 des Gesetzentwurfs getroffen ist, betreffknd die Das find Vollständig UUHLÜWW Bcüeucrung von dem Gewerbe. Da hat mm schon der lcßte Herr Dkk ÖM AÖIWWUUL [) Rcdncr_ nut „vollem Richte darauf aufmerksam gemacht, daß artige UUbeftimnÜhkÜM der Smn dlkskk Bcßmmmng ist, daß die Steuer von dem nehmen. Was i" s sind bcrccht' t t . stehenden Gcwerbcbetricb Überau da zu erheben ist, wo das essen? Der ck Norschrift v“ (1"Mt e JU 'C“!- Gewerbe betrieben wird. In dem von dem Herrn Rednc Gewicht loqen, de'r andere aber den bci'ec'ii t d“ W ?ck Wr fim ZLZLZLTLZFNJÖFULH dstaßtch CataLlissement in Berlin und in Dcssax rechtigten IUkkkkssM eincn solchen CinflllY (Julius?!)?UZTZFZZÉYZFFUFi; . ' cr- c ) --O H &! _ FLF dem stehend,cn GewerbcbcsiricbcFFZYeZYrYÉstiZ Yßrlkix 95:81??? daß kTMÖZMHZYJ 'Wnst Vcrlaumiungen ftraflos MWM" ccm u :“ ' 5 " ' ' " „. * - - - , Preußeé zodeTabflili; Zß1,dc:1enPTcZ1;liék?tlltcjijrlß, was 1a augh _fur den Staat (HeichZi???]eSicwchZchafoléilLTKAÉTckYKZckyYechx cßklath, chFNrmWigcs kann [Md hälkfig VNkOUUUt, . Laner veranl /' 11“ en errn “geordmctcn Umbenichcn it d'r , , affen, daß er „dtc Worte »wtder bkffcres Wissen.: njcht "(:ck27.73.1ßgabe'dchYMF? d? ?Ytßererxcm Worte »wcre einschaltet, sondern hinter den Worten Es ist" das derselbe chmke jvcl *r dr t -- . ' WMW im U111bt'rzietzkizkscho,n jeßtchlxei dT, Yßßccßizechdnngg ddccsr (LHÜTJZZ v HOVLrYLkodemfe-lben Paragraphen nach dem Abg. Freiherrn Staaten zuux Grunde liegt, wo bcianntiicl), Wenn eine Ausdehnung . Meine Hérrcn' M k * 7 W (chvcrbxichctns von einem Regierungsbczirk auf einen andern Re- ein Gefühls ' -m.1 amz VM-dem Paragraphen sagxn, daß er N'EkUUMÖkzlkk "* UM VM PkkUßkn zu sprechen - stattfindet eine Entwurf "yaralgraph ick, e_r ['t-gt MM auf dem Rechtségebtcte. Der NaWähllmg an Gewerbesteuer erhoben Werden kann. / einßimmimM e_it dRcr Kouunxsfion“vorgelegt wurde,_enthte1t in Urbar- LWMWBMWnMMNNWWWwMWRMMNMWe-gMMnmMWYMPWMMWMWMMWPMUMMWMW" MUM bak- das; eine Doppelbesteuerunq nicbt ."bsolut ausgeschlossen igci Seiten ein s', cl blvurdc aber 111 der KM'UUsUM Von v_ersch1cdcnen s„ ,s, das als richtig anzuerkennen, Der Entwurf hat |ck die Auf; graphen lautt'hr ? h(„lftcs Verlangen nach, einem dexarttgcn Para. ?;ZÖFWILÜLYEZHW DoppeÉbestcuerung so sehr auszuschließen, wie es nur zu soUZn,ÜZYd durÄTZceijßcngtYMnediTXsLJ1r cmfuhle YZeciitnÖng «c,. 1111le ) war. s i bc i mt " c aragra m cn st 17 m ivorden, daß man fich uberall venn ich etwas aus der Schule sprcchcn

Hermann LwaÉg von Balan. Jules Vaxide'rstichelen. (11.8)

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darf. Ick möchtc Ihnen am.?) aiihcimgcbcn, dcn Paragraph in dem Entwurf stehen zu (affen; cr entspricht in der That dem Gefühle sehr vieler Menschcn. Die Bcsiimmmiq finde! sich in mehkcrcn Strafgescß- büchern, und so wird er auch in diesem Strafgeseßbuch einen ganz angcmcffcncn Plaß finden können.

«- ZU J. 206:

Meine Herren! Ein Gcseß kann de'm System folgen, ganz alige- msin mildcrmde Umstände zuzuiaffcn. Dies System ist nun in un- ferm Strafgesetzbmi) nicht befolgt, der Entwurf geht vielmehr davon aus, miidcrch Umständc nur znzulaffcn nach der Natur des Ver- bx'cxiisns. Diesem System gemäß werden Sie aber bcidcu1Verbrechcn des Mordes miiöcrndc Umständs nicht zulassen dürfen und Sie wür- den jedenfalls, wie mir scheint, die Grenzen dcr Mäßigung Überschrei- xen, wcnn Sie im Faixs n'xildcrndcr Umstände nicht allein Zuchthaus, sondesn ami) Gefii-"xgnißstmfc androben sollten. Ick gxaubk, derartige “»Stmfandrovunch darf man nicht trkffcn, Weil sie das Ruckitsbewußt- smn im Volks vcricizc'n. Es ist möglich), cinzclnc Fälis zu fonstruircn, dic cntwcdcr einmal vor;“,ckwmmen find, odcr 1116511ichcrwcise einmal vorioxmncn köntxcn, hinsichtlich ]Villhék man sagen könnte, die Regel- stmfc paßt nicht. Das kann aber uicht entscheidend sein. '

Fiir cmßcrordcntliche Jäüc (xilft die Gnade, die Gnade besteht 11%) zur Zeit. Es ist für Den Antrag icin Anhalt zu finden, in H„, Vorsiixxifwn ÜOU' dcn Zwsikiimpf, ebensowenig in den Vorschriftcn iii).“- di.- Tödxxmg mit Einwilligmig »? Gctödtcten. Das smd gaiiz [*kidiidcl'i' ;iällc, ans dcnsn (111-gemeine Sätze xxicht eninommcn wcrden diirfcn. Ich gebe Jhm'n zehnmal iicbkr dcn Z. 11 prcis, als daß ick) Ihnen zugeben könnte, beim Morde, dem sci)wersicn Verbrechen, mil- öi'rnde Umstände znzusaffcn, und mit der Strafe dcs -- Gefäng- :1isses. Ick glaube nun und nimmermehr, daß die verbündeten Re- gisrxmgen einem solchen Anfrage beitreten tiiöchtcn.

Statistischer Riickölick auf die Königlichen Theater im Jahre 1869.

Scitens dcr Generai-Jntqndantur der Königlichen Schauspiele isi Vor Kurzem der übliche statisti1chc Riickblick auf die Königlichen Theater zu Berlin, Hannover, Cassel und Wiesbaden für das vor- gangene Jahr Veröffentlickyt; wir entnehmen dcmsel-ch nachstehende Miiib-eilungknx

Auf den Köniqlickuu: Thsatcrn zu Berlin Wurde im Laufe des Jghres 1869 cm 60 Tagen nicht gespielt. Im Ganzen fanden 534 erücllimgcn, UUÖ zwxar 273 Ski,)auspiele, 163 Opernq 72 Ballet- und 26 gemischte Vorstcüungcn iiatt - im Opernhause 275, im Schau- spisivause 257, im Palais 1 und im Neuen Palais zu PotSdam ], davon 267 im Aiwnncumai. Unter den 534 Vorixcllungen befanden siki) ] Bmcfiz, 2 Jrcivorsiciiunscn und 16 den Abend füllendc Schau- swisloorstcliungcn im Opernhansc. Die französiche Schanspicler-Gcsell- sciwft spielte an 67 und Herr Levaffor an 3 lecnch im Concertsaale dcs Königlichen Schauspielhauses. An Verschiedenen Stücken kamen 99, an verschiedenen Opern 43, an verschiedenen Ballth und Diver- tissemcnts 13 zur AUffÜl)klMg. Zum srsicn Male wurden 21 Stücke mit zusammen 58 Akten, 2 Ovcrn (Romeo und Julia und Mignon) mx?» 1 Ballet aufgeführt. Nm einstudirt wurden 9 Stücke, 1 Oper und ] Bullet. Klassischc Werke wurden aufgeführt: von Lessing 11, (Höthc 7, Schiller 26, Kleist Z, Shakespeare 25, Sophokles ] Mal, z::smmncn 73 Schauspiclc; von Gluck 7, Mozart 18, BecthoVen 8, LION" 17, Médul 7, Chcrubini 8 Mal, zusmnmen 59 Opern. Jm Swauspicl erschienen 11, in der Oper 27 Gäüc, im Ballet ], neu cngagirt wurden im Schauspiel 3 Künstler und Künstlerinnen, in der Oper 2- Kapcllmeisxcr (davon einer als Gesangiilchrcr) und 9 Künstler und Künstlerinnen, im Bailct 2 Solotänzerinncn, 2 Koryphäen, 2 Figurantcn und 5 Figurantitmcn. Cs schieden ans: im Schau- Wiel 1 Künstler und 1 Künstlerin, in der Oper 2 Kapellmeister, ] Chordirskwr und 6 Sänger und Sängerinnen, im Ballet 3 Tänzc- rinncn, davon 1 durch Tod. , , _

Zur Feier der Qlllcrixöwstcn Geburtsmgchrcr Königl. Majcsiaten fanden im Opern- wie im Schauspielhmase Festvorstcliungcn, durch

Vrologe eingeleitet, statt. Für die Mitglieder der 18. allgemeinen

deutschen Lcl)rerVersan111i[U1ig veranstaltete die Königl. General-Jnten dantur ani 1,9.Ma1'1 Oper- Und am 20. Mai ] Schauspielvorfickiung. Am 22 Mm fand tn,Rücxfichtdes1[ngliici-s, Welchcs das Unternehmen des Dtrxftor Ernst zu Win durch Abbrennen ziveicr Theater bc- troffen, tm Opernbamc zu Gunsten dcs Beschädigten 1 Vorstcliung statt. gcgebZias Ballet Fantaßka warde am 20. Dezember zum 50. Male Die Königliche Kapelle Veranstalteie 9 S m onic-Soirccn un Besten ihrer Wittwen- und Waisenkasse. y ph z 1 Das Königliche Thcatcr in HanutWer War an 187 Tagen gs- schlosan. Zn) Ganzen wurden 228 Vorsicllunqcn undzwar 54 Trauer- 1_1nd «Muipielq 106 Oper», Lustspiel-, Pvffcn- mit (Hksang- und 68 Vaudeviilworstcllun cn gcgcbcn. "Lin vcrsciyicdcncn Stückcn kamm 34 Traucr- imd Schau viele, an verschiedenen Opern 88, an verschie- Ökncii' Lustsvtcien, Vaudeviüks und Gesangspoffen 79, an Ballets ] zur Ausfuhrung. Zum erßcn Mais wurdcn 19 Stiicke mit zusammen 46 Akien, 2 Gesanqsposscn Und 1 Tanz-Divsrtisscmcnt gcgcbcn; USU enzstudirt wurßcn 18 Stücke, 5_Opern und 2Vaudcvillcs. Jm Schau- spiel traicn 7, 13) de_r Over 10 Gäste anf; neu enqagirt smd fiir das Schauspiel" ], fur die Oper ,' ausgeschirdcn im Schauspiel 1, in dcr chr 7 Kunstler" und Kiixisilcrinncn. Klasfische Wcrke wurdcn dar- gcjtciltxoyon Lesnng 7 Vial, (Höthc 4, Schiller 6, Kleist 4, Simke-spcarc 6, MoiwreL Mai, zusammen 29 Schauspiele; von Gluck ], Mozart 12, Bxctbov-cn 2, chcr 8, Méöul 2 Mal, zusammm: 25 Opern. Dre Geburtsi'age Ihrer KöniglichenMajestäten wurdcn durci, Fest- iwxsicllungcn gefxtcrt. Zum Bestcn dcs PcnsionSfMds gcik-ngtmt Opern zur Aufführung,“ zu andern mildenchckcn wurdsn20pcrn und “2 Konzerte, zum Benefiz fiir einen Kiinsjlcr] und fiir das Marschncrdcnfnml edenfaüs 1 Oper veranstaltet. Abonnementki Konzerte fanden 8 stait, Dic Königlichc“Bühne in Cassel veranstaltete im Jahre 1869 an 254 Abenden Vorstellungen, 111 von Schau- und Lustspiclcn, 102 "N). Opern, 17 von Possen, 24 waren gemischte. Lin vcrswicdencn Stuckcn kamen 127, an verswiedenen Opern 44 zur Aufführung. Zum erften Male Wurden 15 Stücke mit zusammen 45 Akten, 10pcr, ]. Possc, 1 Schwank und 1 (Henrcbild mit Gcsang dargestellt; neu emjtudirt wurden 11 Traucro, Scha» und Lustspiclc, 90pern, 10pc- rette, 6 Possen, ] Schwank umd 1 Vaudeville. Von klassischen “*.*-„“ver- kcn wurden 38 Mal Schauspiele (Lcsfinq 4, Göthe 7, Sch)i(1cr12, Kleist 2, Sbakcspcare 9, Morcto 1, MoliSre Z), 31 Viol Opern (Mozart ]4, Berthchn 4, cher 7, Méhui 2, Cherubini ], Spon- tini 3) aufgeführt. Jm Schauspicl traten 7, in der Over 20 Gäste

auf. Neu cngagirt w::rdrn im S-wauspicl4, in der Oper 6, nnd [schieden aus im Schauspiel 4, in der Oper 6 Künstler und Künst- ermnen.

Auch aus dieier Buyne wurden Die AULL'VOWUCU Geburtsxaqc Ihrer Königlichen Maje'stäten durch Festvorstcllungcn gefeiert. „Juin Vsücn des Pensionsfonds fanden 2 OPTUWOL'ÜCUUUJM nnd zum Besten dcs Orchester-Pcnfions- und Unterstiißungsfonds 7 Abonne- mentsconcertc statt.

In Wies ba d en wurde „an 246 Tagen gespielt. Im Ganzen fanch 298 Vorüellungcn statt, und zwar im Schavspicl 177, in der Oper 121. An Verschiedenen Stücken gelangten 102, an Verschiedenen OOcrn 47, an verschicdrncn Ballets 15 zur Darstellung. Liußcrdcm wurden 6

Symphonicconcerte aegcben. Zum ersten Male wurden 19 Stiicke mit zusammen 44 Akten, 2 Opern und 5 Ballets ayigsfiihrt, neu einsiudirt wurden 12 Stücke, 6 Opern nnd 1 Ballet. Kiassiscöchrke gelangten 64 Mal zur Darstciiung, 33 Mal Scßauspielc (Losing 5, Göthe Z, Schiller 10, chist 2, Shakespeare 12, Morcto 1, Moliére ]) und 31 Mal Opern [Gluck 8, Mozart 8, Beethovcn 2, chcr 9, Mehul 4). Im Schauspiel tratén 9, in der Oper 23 Gäste auf. Nen engagirt wurdcn im Schauspiel 2, in der Oper 5, im Ballet Z und schieden aus [“*cim Schauspiel 4, bci der Oper 3, beim Ballet 3 Kritistler

und Künstlerinnen. «„ , _ , _ " Zur Feier der Geburtstage Ihrer Komgltchen Maxcstatcn wwrdcn

Festvorfteljungen veranstaltet. Von 5 Bencfizvorftcllungcn fanden 1 Z zum Benefiz des Kapelimeistcrs, 2 fiir den Theater-Penfionsfonds und 2 zu anderen wohlthätigen Zwecken statt.

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nzeiger.

Steckbriefe und Untersuchungs - Sachen.

Steckbriefs-Erledigung. Der unterm 5. Februar 1870 in Nr. 33 des Staats-Anzcigers hinter den Arbeitsmann Johann Gottfried Posselt und den Arbeitsmxtnn nnd Dachdecker Franz Otto Unger erlassene Steckbrief ist durch deren Ergreifunli erledigt.

Jüterbog, den 2.3April 1870. '

Königliches Kreisgericht. [. Abtheilung. Seyffcrt.

Der gegen Richard Ziegra aus Eisleben unterm 17. Doch)- ber 19.3. erlasseneStcckbricf wird hierdurch erneuert. Fulda, 2.21prtl 1870. Der Staatsanwalt. Neuhof, Stellvertreter.

Handels-Register,

Die unter Nr. 102 unsers Firmenregistcrs eingetragene Firma C. J Woldermann zu Värwalde Nm. ist erloschen. Cüstrin, 26 März 1870. , Königliches Kreisgericht. ]. Abtheilung.

Yu das Genossensckxaftsregifter des unterzeichneten Gerichts unter Nr.

ist Colonns 4 eingetragen worden: , ' , In der GeneralVLrsammlung dcs Vorschußvcfreuzs zu Writcn- berge, am 8. und 15. Januar 1870, find als Mitglieder des Vor-

standes . 3. der Disponent Johann Otto Meyer alZ Dtrckior, VZ der Kaufmann Heinrich Wiegiow als Kaifirer,

0) der Kaufmann Wilhelm Krug als Controlcur,

sämmtlich zu Wittenberge,

gewählt Wordcn. _ Auf Grund der Verhandlungen vom 8.11115 15.Januar, www:

19. März 1870 - Bcilngcband Blatt 19 bis" 25 ;: eingetragen zn- folae Verfügung vom 28. März am 29. Marz 18,0. Perleberg, den 29. März 1870. , - Königliches Kreisgericht. ]. Abtheilung. [. Die Gesellschafter der in Stettin; unter der Firma chch &, Lewin am 1. Oktober 1869 errichictcn onenqti Hondelsgeseliscimit jmd: ]) der Kaufmann Jacob Berger zu Stettin, 2) der Kaufmann Max Lewin ebenda.

Dies ist in das Gesellschaftsrcgifter des unterzeichneten Gerichts

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