1870 / 85 p. 14 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

Lein-

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f'reü. Qu den ersten Ansiedlcrn «hörte auch " „c , 0 ann 1 Geoxge suda,“ Vater des [*crnhxntcn KmnmkrnmfianFbricd- rich? 11. und Htmnnwatcr dcr jc'xz'igcn MUZ; 131-tht :xtttelst Kabinsksordre vom em run 11": * überwiesen worden war Um 1770 Alt? de 1 k _ " _ __ - . , r . Ort schon Z05 Hauser Unt 15-0Cnnvohncrn. Dic c1'113111)K0ftc:1 1 per Eanbtung um 1/51 betrugcn anßer frei gclicfcrtemBau- '

holz,GStcmel§6k1d Kalk 2/,607 Tyalcr.

- enera : ajor von Anha-lt, dcr Nnchfolgsr des Obersten von Reßow, erbaute 1766/67 noch 2 ncncStraßen 111052 Häusern. Um 1 1 !

errichtet, wozu die Regierung zu Potsdam noch (“1116 131- von 5719110711) , M'n'tel h(t-thxbt, wkxc denn Überhaupt Schule Und 57,110 „nm? 20 I»? .* 1 .ka La- , großtcn 4501 von der Rxgxcrung crhaltc'n wcrdcn. Dns ncUx-stc - „.nmdcr 1/04 ! Statuther anmg dankt vom Jahrs 1853.

„Bis zxzm'Jahre1810_„bcstand das sogenannte Zwangs: arbe1tsvcr1)a1tmkz„ wonach die WM erwähnten Fabrikanten 151-3 * kacr unt Arbeit verxchcn mußten. Mit der Gewerbefrcibcn „trat nun auch Arbeitsfrcihcit in Now.".wcs cin, und scitöém 1st czZ denn anch den Wevkrn Überlassen geblieben, sich 1015“? . Arbctt _zu_ vcr1chaffcn. Wenige aber waren in der Lags, von - der Freihclt Gebrauch zu nmchen, weil fie der eigenen Mittx-i haar wnren, um selhständig ein Gcfchäf1 zu entrircn. Sts suchten slch Rohmatcrlal auf Kredit zu verschaffen und ver- kauftcn dle daraus vcrfcrtigtcn Wanken in der Nachbarscbakk oder tyaten direkt mit ,berlincr Fabrikanten in Verbindnng. '

Dg: Kattunwcberst war aber nicht imStandc, dcn Arösitcr zu ernnhrcn, weshalh oft Noli) eintrat. '

Von dez“ Königlichen Regierung wnrdsn vielfache Unter- suxb_x_111gcn uberxdcn Notbftnnd nngcstht, wie z. B. 1819, , 18.37 und 1846, und 1847. Man kam zu der Ueber- 61111111191'td1ßs [Inc P11l'xcs111lchcn dch Nothstände mit in dcr

* . get ? au a [ an att: 3 " betricbcs begründet liegen. ch f in [cschrankten WMW Anfangs der funfzigcr Jahre wurdcn anf Vcranlaffnng

797 waren 209, 1803 210 Wohnhänsor vor andcn* ' m den 1eßten 20 Jahren ist der Ort bcdcntcnd g?wachfe,n Usß daß er cht ca. 5000 Einwohner zählt. ,

Zehn Straßen durchschneiden den in Form gebauten Flecken, der etwa 240 Morgen bcdcckt.

Anfangs bildeten die Böhmen cine ei ene Ki - und Schulgemeinde, die Dcntfchcn odcrg LUthFFchce?! nannten „fich «deutsche' Gcmcindca. Bsidc hatken dsnsel- ben Pxedxger und dasyelbe Gotteshaus, wclchcs der König außdruckltch zum Gchranckyc »der [1013111116118]! und deutschen Ge- m-emde Angslvurgtschcr Konfessionac [»csximmt hatte. Diescr Eme Pred1gcrsprcydxgtc 16de Sonntag Vor- und Nachmitkng, abwcchsclnd böhnnsck) nnd detsCl). Mit der Zeit, als das [?thlttLstHLH (6661111256 6,1)er XII 116611111che die Oberhand gewonnen ,

, ,' ren 16 0 un „en5 rkdigtsn, sowie der Sébulunter. , des Staats-Ministers von der cldt 0 enannt 1 K ZWHHYdFrkxsslle Sprache anf, und zu Anfanger jcyigen , znaschmen (Doppeltwcbestühlc) angéchtiat,s 21111) sci? ZikcsYnLZit

war nur Cmc deutsche Gcmcmdc. Die , tst denn ein cntfchiedcncr Wendepunkt in den nowawFsc-r

1 ('Tncs Dreiecks ,

F,)ff-erYirten waren nach Potsdam zur Heilige11gei|=Kirchc cin- Reformbestrebungen UUWWWU- . _ Die Geschicntchkejt ßer Weber m m d1 ' » - - sondeYMTF KTxxélxtetnLcchthtnFnrdej 8113111 Jlnßr? 1798. Zb FMIW Lenken AZfscbwnng, nnd Nowawes “111 seit“ ddrxxchJeeittnckan,ddxcxx , , “.; “&,te FM rj 2 j[- eriner abrikankcn ein vielfach cstcbt" ?“ " ' 0 ,- he1m111. em 1181th und 1858 Fklcdkick) Wi1lwlm [? d s Die [MWM ("s d " 11 [" *“ WMMUMWW _ , -, /. 'bmnchten Gératlschaftcn '"s ' ]eßtge neueste Schulhaus, das ca 9000 Thalcrk-ntct, in welchcIU (“ils U11 ', [ ahm ge ' " ) ' MMW sack) . , ! .] zurctchend Kattun wurdc at 1? t * ' ;“ YFteZtZeFeT-JZUZW Schulkinder von 1 Lehrern m 0 Klassen unter- ZU [U?UFM' ZM,!)MWW M* Fikmsü ,L-gZ)ck1211111?1n11111ck11Cf17111r11311xté . 4 er m ie Fabrikation schwerer wollcn'r Sto * "„ 31 ***-* . fälsckFiwaTwÉ, autch Nowa-Wes, 315 dexnéch: "LMS Dorf , oft wes, beschäftigte scéncr Zeit méhrcrc hnlndcrt 9111111118?) 51Z1€11131§ k't s' [) awcs geschrtcbcn, JÉ'WÜÖÜ „durch dn' Regelmäßig. und begründete dadurch den heutigem Aufschwung der no et einer Anlage exmcn 'freundnchc'n Eindruck“, seine breiten, Weser WLÖLM. wa- chausfirten StraßZn smd _nnt Maulbeerbäumcn und alten Linden 1 * bepflanzt, die Hauscr smd dusrclzweg sauber und freundlich. 1 (* Mehrere. Dampfschornsicme beweisen , daß die größere “* Lyabrtkzndustrte tm Orte sexbst, sowie im angrenzenden Ncuen- 1 dorf Emgang gefunden, wahrend das aus den Häusern überall 1

entgegentöncndc Klappern den all cm ' ' ' der Handweberei bekundet, 11 cm verbmtctcn Betrieb

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Permanente Ausstellung des Vereins der Berliner Künstler.

_ , , , n d ' ' In den ältesten ZMM dcr Kolonie war die leichte Kattun- der Zerleirn LYLFZZFsYleeTteiZ YYTTYYÉUZWÖ egsrösYreérI 111)?

webcrei dic bauptsächlichßc Beschäftigung der Einwohner Die 1 be ' , _ _. . rvorra cnder ' -' ' ZZYigellkécstF-tx(Ztsrcxtnchng hat cht allen then unt besonderer 1 Unter ch klasstLYLstQlexzx1tex1111L111?YÉYFZ 1??? Wk"? FWMWK Unterftüßunacne ftßx,_w1delndÖntOrts angcnnmmen, bedeutende 1 Büste Sr. Majestät des Königs xu 11c1n1c111aÉuxßbchF die durch häufig 113111der1115rc11dccYÉrYZstxckalxtecx? Tietrnchtj? 1 ZBFTheaudcir KEchil, Fétüler dcs Professor F DMMK"! evcoxing; , . , « c-reaeinx“ -- - WFitzshch-Flsfetxch Zeugntß von den Gnadenbezcugungen “unseres 1 TdÖekUiren. Neben dieser, Bäst?mZehthFrtdeLi€N111e11l11crrdiszgämil11 _ . , . . --. , armor gemei elte dcs Kris s- “c- » GrüZFnFLTJtYZYZYYUJ' [70ka un Jahxc 1-56, bald nach 1 Pxofessor Afinßger in Berlign.VDFltxtsisxzxs'rkrTixcnn 119111101111 I'M kanten Wolff in V 1“, menl .ontraft nut demKattunfabrt- fruher bereits als dort ausgestellt erwähnten Skut t 3 en, dauernd zu beschäfkißre 111,1 FFLYJYLYHZ RÖTELZZYZ ? ZTTnZzYvYchl das VSkqch eincr Loreley von Streckér , zxxchrYüYY wnrde, daß dieselben nur für i n arbsiten olltcn U 1 v_on tmmermg, eme Büste VM Pohlmann, erhtcltder Fabrikbefißer Wolffeinthtricbskap1m1v0n (YFZCZFI 1 eme Gruppe, »ZdealtSmuI-c bezeichnet, WU Gnadlcr, WE gegen 6 Prozent, welche Snmme dersslbe später zurückzahlte. 1785 loste d1e„Negterung diesen Kontrakt und trat mit 12 berlmer Fabrikanten m “Verbindung wrgcn Beschäftigung d„er Weber. Diese Fabrikanten erhielten die Ei'laubniß, Br [ÜFMundu 111,91'2 Frbch In Nowawcs Kattun fnbrizircn , " er er :? tngnng, dic Weber mit 80 Prinzen Albre t von ' ZSltulÉekxxoL-FUYYYB Fsrbcséc-MUMÜ (Knbtncts - Oxdre vom , goner-Uniform, stelxlcynd mit 131112111111ernHadFdxßnndebxiaéxr' Dra- WZber wurden hiérnach 111x111r111111111'm1-"an (6arn settens dex , Sabels. Das zweite ist das Vildniß (““i“"ncr Pame tn; ck16 on; Wasser und Brot bestraft i „* «16ng zu .:)-8 Tagen bei , ausgeschnittencr Robe, einen Elfenbcjnfächcx in der recbt' WMF der Arbeit verlusti crklä , n dzwlcx en «(1116- sollte dex Weber ] Das dritte und vierte ebenfalls ein Qann'rPO't ,' (,L-„HLW, . Spandau in's SpthanZ Unschßkts mcodmgtbler Axbctter nnch , die „Gestalt in eine hohe schwarze SaxnmeterbeL 1171 '*d'tw'ltc'res Obermeister der Znnun u 11? dl S6)?“ xn. Der ]edcstnaltge , zurncké- nnd auf denrcchtenArmgclchnt das LéZtJr'icl 1ch1 richt Potsdam batten diescgs , er, «111-«rektor Cgerlanß zu ! Sndenrobe,eincnrcich undfarbig geftick1cn dunkl QSUL ,warzcc wachen , ogenann.c »BerlagSarbett- zu uber- ubc'r onrfsn. Außer diesen sind Bildnisse vocnnv (1511111 111111 Die Weber sind zu einer Innung vereint, welche aus ca 1 sFZek rettbacb, Prof. H“ Schrader, Biermann ein e: _ ?; „._ ,vaneterm ' ' "“"" ZYjYTZZsTTTTZ7Z5|§Y jDM;?x erste «gmx dkcrthImmg daxtrt 1 m der Schluck)? bei ZlnYcLLOXschY tlZF1estYlld*' (tyrtedrtck) 21. MW 11 als »Special . ZUM aÉxf all_80k0chllch1'11__BLfehl Frted- , Könige sein Pferd unter dem Öeibe ersckws“ MWD, w_o dcm nnd K1ttun b nnunkg - erücgnnn fur das Zen» ; fem Adjutant ihm den eigenen SM 1“) [wor M L|) und ausgeferti t ((j (Tcherglywer dzu1konznwcs- v_-_)r Potßdama ; gen heranführt,“ vom Malc'r TrciklerM- zun; LMU" mußten fichie'chcrli N61" lZ-sÄ-M H'ÖYUI.M.1ch1' Huxxnach ; Gc'nrebild von großer malerischer Wirkun 'emAhlstosMMs ' unterwerfen die'“ 690 n'e, - c (13 en 6110 .MUstU ciner Prufung „, Genrebildcr sind ferner von Heyne HadcrgoL 3,1“ Ost““,chl' Magistrat j," ,' Lcmcm cwcr I-Uffeffor, vom potßdamcr ,“ cus, Aretius, Hosemann ,K 1" , U )en, LUN- werks da,u e ("mert xgenschaft als damal1ger Patron des Ge- wetter, Landfchaften von Rutés TTW chmch, Brgusc- FK? Zit Z??fßmly , ubcrwacht nzurden. . 1 Dreßler, Hermes, Eschke ,Do an1t1tew1Z, y. Hofen, ringe wurde spater eme Fortbildungsschulc 1 Krüger, O. Becker, ““)an E?szexéßrYllechX“ .. , 1 «- !

(YZLZNFMYWPPZ , Kna60n auf einem «. 1„1a , un eme [ ' xch em c'nmk - von elmem Boxk gestoßen ßen ,hinZugéé11nn1111111.bs [) , )Znter den 111 lcßxcr stt „((USB-stellten Gemälden zelchnen fin) Ke onlßrs vm lcbcnIgroFUKxncftücke')Vildniffe von Friedkin) au ach aus. Das eine 11610 Seine Königlxchc .Ho13cit dcn

Delphin séßcnd, von

Geyer, Ockel; Thierstücke von Brendel, O. Becker und

Ockel, Arantcktnren von de Laurier und Gärtner ausge- ;

slkilk. Anf dcr Außstclznng befinden sich auch die Blätter des Albums, wslchcs dcm Kommerzicn-Rath Heckmann zu Berlin in Diesen! Winter zu scincm funfzigjäbrigcn Jubiläum gestiftet worOcn ist. Elch?“ Aquarkllcn von Paul Gräb geben die Ansichten einiger Konmmndjten und Fabrikctablissements des

Inkllnrs. Für das Album hat Professor Adolf Menzel ein ,

reiches Titelblatt ausgkführt, in Form eines Doppelthors aus

farbigem Marmor, desen flache Wölbungen von gigantischen »

bronzcnsn , von Kupferröhrcn und Drähten umwundencn Atlanten

gcén'nzt wsrdcn. -- Einige nnnhologisthe Kompositionen Von , _ _ ' Zahl, welcbe M London 38, in Parks 42, in Stuttgart 45, in

yon'Deutsch und Mehrere Aquarcklen von Fiedler, An-

sinnen ans Cairo, sink» neuerdings im Vorzimmer dcs Gemälde- ]

Tanis axxégcstcxix.

Ueber die Gcsundheitsverhältnisse Münchens. Dic [»ancxisckyc Hauptstadt München hat besonders ihrer

hohcn Lage nn?) ihrer klimatischen Verhälxnissq wegen lange , dsr mcnschlichexn Gcrusndhcht n12tchgZZ11ft1ger * In Folge desen aden 1“ “ei,“ende, , _ oftvcrnnéaßt gesehen, dies? Stadt,welcke durch Kunstsammlungen Ä ck61" MWM" “"M"-1 W 1911111 d“ MÜÜSUM Waffermengen

öffentliche ; , , , , Anlaasn gcwiß eincn lc'ingcrc'n Besuch Vcrdicnt, zu meiden. U'UÜWUW ÜNB?" 11ch IWW"? 119911193111)? ÖW Luft NWTÜMN

Zcit nls ein Anscnkknxlisnrt gegolten. al1-cr Ar!“ , gWßnrtigc Bauten und prächtige

TKM Wtdcklchmg dieser Ansicht hat der Dr. M. Frank, König- 11ch bancrisäxcr Bezirks: und Stadtgerichts-Arzt in MYnchen, cin Offc'ch Scndsxhrciben an Herrn John Murray, Heraus- geber eins?? c'ngl'tschcn Rcischändbnchs für Suddcutschland, er- lassen, welcher in lcytgenanntcr Schrift behauptet, daß„»das Klima Münchens vérändcrlich und ungesunda sci. Diesem

Sendschrcibcn entnehmen wir folgénchngaben: WEnn die- An- ficht, das Klima Münchens sei ungesund, fruher auch eunge »

Berecbtxgung Verdiento, so ist in neuestcx Zeit indeffen so viel für die Salubritätsvnhältniffe dicser_Stadt geschehen, daß jene Bedenken nicht mehr Platz greifen können. München ist 18131 mit einem fÜr jedes Haus nußbarcm Neße unterirdischer eiserner Röhren versehen, welche Von welt hn: ?Zn frisckzss, klares und rsincs Quellwasser _ohne aljcn Bcigsschnmck und frei von allen aufgelösten yrgamschen Sannnzcn der Stadt zuführen. Das Kloakensystem tst geordnet und dnrch die breiten, bei großer Hiye duxch Sprengen _ftets fcnch1 gchaltensn Straßen weht eine reine, von Yemen Mmsmcn verdorbcncne gesunde Luft. Für die Gesundheit des nn'anclxcncr Klénms spricht auch die geographtsche Lage der Stadt, welchc durch die Nähe der Hochgebirge emen größeren Märxncwcckxfcl nnd häufigere Luftströmungen vermittelt, wodurch

wich die Rcinigung der Athmosphäre herbeigeführt wird.

lcbkndc Wesen bewirkt.

städten Europas. Weist die Statistik nach, daß in den chten

auf 41 Per WUÜO,1U Stockholm ebc'nfalls «“auf-11, in St.Pe- teréburg auf 39, in Amsterdam ebenso auf 39, m Dres-

den anf 36, in Venedig auf 36, in Mailand auf 95, 111 . Rom auf “34, in Florenz auf 33, in Neapel auf _32, m I Kopenhagen, auf 30, in Faris aEuf LYtil1fB11üs'1laZ1 ? 27 Per Mille, 0 kommt in künchen -„in «erna au ni , _ (; ' . ganz 38 EUUVOHULB oder bei eincr V?L'ölkkkUl1gs*DUkck1ch1111ts= , 39 StaÜten 39-2 »tÜN'ZULnF Übkk WIT sUl WarlUc- UNd Regen, 111cht zal)! dsr 11-15th zehn Jahrevon 171,580 Seelen noch nicht ganz ; 27 per Mille- cin Verhältniß, wie S?; in Brüssel nicht günstiger *

ist. Wmm sich in früheren Jahren für München ein höherer

DnrcOscbnittSsnH dcr Pkormlität hcrausstcUtc, so lag dns zm ', _, , dcm Umsjnndc, daß die Zahl dsr Tode'Ifälle durch die tm Z gischen Jnmtm zn Bcrlxn vcrcmrgtcn deutschen SkaUOUÉU (Grade 1 [re: en Stcrbe äUe er '0' t :- , . zkh ck f h h ' dcs Dru s und der TUUPCWML' nnr Angabe dcs MWS UW dk?

Lkßtcrc erreichten jcdocb mts dchmstandc cine bcdeu- ; Windearichtun] bin'UJcsÜgc ; & * Z (1 Z 1 *

ersten chensjahrc erfolgten Wurde. _ ' , tende HHN, welk in Miinchen lange Zcit ctnc fast ganz gleujxe

Ztrifft, so sind sie nicht ungünstiger als = großen ,sind im

, wehende Luft bedeutend gsxnäßigt. - schlag beträgt dnrchfchnittlich pro Jahr 364-1181, ist also ein

Anzuhl“ nnchclichcr Geburten zu verzeichnen war, wie eheliche, ,

Und W811 crfnhrungstnäßtg die Sterblichkeit Unchcllcher Kin-:

der eine schr axoßc ist. Aus diesem Grunde kommen in München fast 50 PCt. aller Stc'rbcfälle auf das erste Lebens- jahr, während in den mcxstcn anderen Großstädten nur etwa 33 pCt. aUer Sterbefälle auf das erste Lebensjahr faUcn. Auch ein anderer Umstand trug noch dazu bei, das Mortalitäts-

1 1 1

5011961111111“; Münch Ungünsng crschkincn zu lnffcn. Es wur- ;

den nämlich bis vor wenig Monaten einem nicht zu biüigendcn Gebrguche zufolge auch die Todt- nnd Frühgeborenen mit in die Listen der Vcrfiorbkncn eingetragen, was wohl anderswo, z. B. in England, nicht der Fall ist. Diese Kategorie machte in München durchschnittlich dcn 21. Theil der in den Sterblich- keitéliften Verzeichnctcn ans.

Dcr Üblc Ruf, den München namentlich wegen der vor- konnncnden Typhusfälle l_mttc, ist jexzt ebenfaus unbegründet. Die Listen Über T0dc§fällc dieser Art weisen eine ete Abnahme von Jahr „xn Jahr nach und die im Jalre 18 /69 vermerkteZahl von 5640Todcsfälicn ergiebt nur 2 ,2 als am Typhus (Hestorbenc 'von 1000 Todesfällen, eine äußerst niedrige

Turm 35, in Wien sogar 56 betrug.

Was endlich die Tcmpcratur-Vlrhälmiffc Münchens be- in den meisten Städten Deutschlands. Die Temperaturmittel

Winter durchschnittlich 2,050 K., im Früh- ling + 6,0501)», im Sommsr + 14,05“ K. und im Herbst + 6,030 K. Die Sommerhitze wird durch die von den Alpen Der Feuchtigkeits-Nieder-

kaum mittelmäßiger. „Hiervon treffen auf den Winter 47/1198, auf den Frühling 83“ 81, „den Sommer 1521“ 23 und den Herbst 81“ 9. » Das lockere K*xxll-(Herölle abcr, auf wel- schnell wicder auf und nirgsnxs “m der Stadt und deren nächster

Wässer. Endcnnscixe Krankhcitcn und Ruhren kommen daher

* nur äußcrft selten und nur in Krankenhäusern an zugereisten

Frcmdkn vor. Ebenso finden sich Wcchselficbcr ebenfalls wenig ein und für Scrophel- Leidcndc 111 Münchcn als zwcckmäßiger Aufenthalt empfohlen woröen. Als besonders beachtenSwerthc Erscheinung mag eZ verzcichnet wcrden , daß die eingeborenc Bevölkerung MÜnch-cns “nn Allgemcincn ausgezeichnete weiße und gesunde Zähne hat, ZahnkrankHciten und Scorbut daher nur wenig vorkommen.

Die Sorgfalt, mit Wk1chkk in denleßten Dczennien und auch jeyt noch für Salubritätszwccke gewirkt wird, gewährt die sichere Aussicht, daß bei Fortseynng dcr baulich-samtc'itlichen Einrich- tungen und durch die Znnahmc des bereits populär gewordenen Sinnes für öffentliche Gesundheitspflege auch die noch vorhan- denekn geringsn Mißstände dicser Art baldige Abhülfe finden wer en.

Die meteorologischen Stationen und Publikationen.")

In Preußen beßehcn 81 über die ganze Monarchie v'crthcilfc meteorologische Stationen, dercn Bcobachtung§1ystcm fich 6 Stattoncn

, . . , . ,- . . - . , , ,- .“ » ' ' KTccklenburq-Streliß Jin It Wie Zu 1 1 em . nwt 1ktor der Ge und Lit WLll dlc- , m MSÜU'HUW SWUUM-L. “"“) _. . „. -. . 1

1171le «:::,Zn dics NZWM ?Zäskxigsxnch Einfluß, autf) (1,116 in ihr ; AWÜM 4 '" N" “M'" SMUUW “35 "" F*Ömgre'ch Sachsen, Einen Beweis für diesm Einfluß liefert »

schon die chölkernng der bayerischen Hauptstadt, dic durchweg

stark“, kräftlg und auIdauernd ist,“ auch erreichen vicle Bew0h- ringen noch 10 Stationen Vorhanden, Welche nur die Regenmenge,

nor Münchens das 80116 und 90116 Lebensjahr undnoch darüber. und 1, die nur die Tcmpemtur bcstimmt.

Auch die' Sterblichkeitsverhältnjsfe erweisen sich in, „. _ ß S München nach stafiftischeu Ermittelungen als durchaus günstige. ; asbökkgkn kUkklsäW)- M 'S ckWk1z ck Italien 38; Ukankkelcb

Dic Mortnlnät ist hier cht viel «erinner als in den meisten Groß-

"2 in Schwarzvurg, 5 in Oldenburg, 1 in Hessen, 9 Zu Bayern (davon 1 in der Pfalz), 13 m Wüxttcmberg und 10 m Baden angefthloffen haben. Außerdem 11115 m Preußen und Thü-

Oesterre'ich-Ungarn besitzt 139 Stntioncn (einschließliä; zweier zum österreich1schen System

34 meteorologische und 11:2 Regen-Bcobachtnngsstationen, Spanien 21, Portugal 7, Belgien 4, die Niederlande 8, England

- , , . ' | ' ' z , ck 'B' *, „* - z„hn Jachn (1859-1869) sicb dW Sterblichkett stellte) anlen , 64 meteorologtschc UND SIZ .)Ugcn ' (OÖLÖtUUKSftanUcn, WÜlcs

72 chcn-Beobachtungsnatixmn, Irland 3 meteorologiscyx und 56 Regen-Bcobachkungsftaticnen, Sch0tt1and “72 meteorologische und

* “265 Regcn-Beobacl)tungsstationcn, die O rkn cy - und Sh etla n d-Jn-

seln 5 meteorologische Statiwncn, Dänemark 4 (davon 2 auf Js- land), Norwcgcn7, Schweden 27, Rußland 37, Griechen- land 1, die Türkei (ohne dieznm österreichischen Systcm gctzöxigcn;31. In den Vereinigten Stanton von Nordamerika nnd m

für Baromctcr-Baobachtungcn.

Die mctcswloniscvcn Bcobaänungcn in Preußen Werden thr- (ill,) Von dem Professor Dove unte“; dsm Titel »Monatlicve Murr! dcs Jawrgangs 18.. für Druck, Tcnwcxntur, Feuchtigkeit und Oktober- Wlan und fünftägigc 211é1'rtncmittcl sännntliMr mix dam meteorolo- Réälltnuxa vsröffcntliäxt. Den monatlickvcn Mittcln find die Extreme Dic Regenbövcn smd in Parijscr Linim (MIM'NU- Dic JTUMichit wird durch Psychronwxcr (Jcstnnmt und als Dunstdrmf in Pariscr Linien, ihre relative (HroßcerProzcntcn angcgcben. Llußcrdcm cntbält einc 2111111er den um dre Spgnnfraft der T*ämpfc verminderten Baromctcrstand. Dte Beobachtungsstundcn

*) Nach den Mittheilungsn dcs eryfcffors „H, W, Dove in dcr Zeitschrift dcs Königl. prcußischcn ftnmnskycn Bureaus, Heft 10, 11, 12, Inhrg. 1869.