1712
Weisungen nach Janina, Topicala und an den Militär-Befehlshaber ergangen, die Räuber auf türkischem Gebiete zu ergreifen und fie an die griechischen Behéérden auszulieferncc Vor einer halben Stunde erhielt ich sodann em Telegramm von Herrn Erskine, Welches ich Ihnen vorlesen will. Es lautet folgendermaßen: Donnerstag. Ich habe eine Liste der noch auf freiem Fuße befindlichen Banditen an Herrn Barron cingeschickt. Ueber 500 Mann find auf der Verfolgung begriffen und keine Anstrengunge werden gescheut wcrden, um ste zur Haft und zur Strafe zu zic)en. Die Köpfe von Neben, Welche getödtet wurden, find öffentlich ausgestellt, und fünf andere sollen sofort in Untersuchung kommen. Wenn fie überführt werden, so wird die Hinrichtung ohne Verzug erfolgen.
My Lords, ich laube, über einen Punkt in dem Verlauf dieser
Angelegenheit dem zu meiner eigenen Rechtfertigung. Ich spreche Von dem Ancrbietm, Welches von uns gemacht WUrdc, die Banditen aus Griechenland fort und in Sicherheit zu bringen. Anerbietcn ist eigentlich nicht das richtige Wort, denn es war vielmehr ein Zugeständniß, das von uns auf einen von Herrn Erskine mit Einwilligung oder auf Wunsch der griechischm Regierung gemachten Vorschlag ertheilt wurde, die Ban- diten außer Landes und in Sicherheit zu bringen, da nach der Konsti- tution eine Amnestie unmöglich gewesen wäre. Ich glaube, Sic, My Lords, werden mir Ihre Sympathie in der cigenthümlichen Lage, in welche ich mich verscßtsah, nichtversagen. Ich verstehereSie, ich1var mir vollständig klar über das, was man dtc Unrvürdiqfeit nennen könnte, Welche in der Zuftjmmunq lag, dicseBanditcn in Sicherheit zu bringen; indessen auf der andern Scit- mußte man an die Sicherheit der un- glücklichen Gefangenen denken und, My Lords, wenn ich an die Bcrveggründe der Banditen dachte, so konnte ich„u1ich der Erkenntniß nichtvcrschließem daß Beute wicLösegeld ihnen nichts helfen koxmtcn, wenn fie keine Möglichkeit sahen, zu entrinnen. Ick sah ebenfalls ein, daß, falls man mit der Antwort gezögert hätte, die Räuber wahrscheinlich einen oder znvci der (Hefmxgenen ermorden wiirden, um zu zeigen, daß es Ihnen Ernst sei. My Lords, ich war allein in London. Ick konnic meine Kollegen nicht zu Raths zichcn, denn alle waren aus der Stadt, und ich hatte das Gefühl, daß ein Verzug von eincr Stunde nur verderblich sein könnte. „Ich zögerte daher nicht, die Verantwortlichkeit auf mich zu neh- men. Ick Weiß, daß meine Kollegen großmüthig ihren Antheil an dieser Verantwortlichkeit übernehmen werden, aber ich möchte die Sache so aufgofaßt wiffen- daß der von mir cinqeschlagcnc Weg seinen Ursprung in den cigenthümlichen Verhältnissen der Sache hatte, und daß in erster Linie ich allein dafür Verantwortlich war. Wenn ich Unrecht that, so glaube ich, können doch die dringen- den [1110 cigenthümlichen Verhältnisse der Sache als Entschuldi- gungen zu meinen Gunsten geltend gemacht werden. Ich dürfte auch wohl auf Entschuldigung hoffen, wmn ich an den aUge- meinen Abscheu und die Entrüstung denke, welche das Verbrechen hervorgerufen hat, indessen, ob nun meine Handlungsweise recht oder _ unrecht war, ich bereue sie nicht. Wenn ich berücksichtige, daß das
chen unserer Landsleute auf dem Spiele stand und Wenn ich mir den Schmcrz und Kummer ihrer Verwandten vorstelle, so Weiß ich Janz gewiß, ich „hätte es mir nie verzeihen können, Wenn die Schuld ür das Geschehene auch nur im allermindeftcn meinem Mangel an Z.)?utle bei Uebernahme der Verantwortlichkeit hätte zugeschrécben wer- en nnen.
-- Das Un ter h a us erledigtx heute verschiedeanntcrpellatio- nen. Um dem Hause Gelegenhett zu geben, fich m Betreff des Untersuchu'ngS-Yusschusses über klösterliche Insti- tute, endgülttg zu außern, gab Gladstone seine Zustimmung, daß m der kdmmenden Montagsstyung die Erörterung Über die irische Landbtll um 11 Uhr Abends vertagt werden solle.
, In Betreff der Schttlvor1age gab der Premier- Mmistcr, ebénfalls emen Bescheid , mdem er dem von L. Palx geäußerten Verdacht, daß diese Btll bereits von der Regterung gttsgegeben set, ]egltcheVegründung absprach. Ueber einen Termm zur Wiederaufnahme der Erörterung wurde in- dcffep doch keine bestimmte Angabe ertheilt, sondern nur so viel erquxt, daß nach Erlcdtgung der irischen Landbill damit un- vcrzugltch energtsch vorgegangen werden solle.
Frankreich. Paris, 30. April. Die_ ausgabe des , Journal officiel . schreibt: Sett einiger Zeit war dix Polizei einer Verschwörung gegen das Leben des Katsers auf der Spur. Gestern Morgen wurde ein Mann , Namens Vaurie, von der Polizei verhaftet. Derselbe war kürzlich aus London ar'xgekommcn und im Befiß einer größeren Summe Geldes, eines geladenen Revolvcrs und eines Briefes aus London, welcher von einem der am meisten beim Februarkomplot Komprdmittirten herrührte. Dieser Brief, sowie die Geständnisse Baurte'slasscn keinen Zweifel Über das Motiv des Eintreffens Baurie's 111 Frankreich, sowie Über seinen Entschluß, unmittelbar das Attentat zur Ausführung zu bringen. Andere Individuen wurden in Belleville verHaftxt; bei einem derselben fand man eine Kiste _mit Bomben, sowte eine Menge Sprengpulver. Die Hauptansttfter, welche einer internationalen ungeseßlichen Verbindung angehören , deren Siß außerhalb Frankreichs ist, sind ebenfakls verhaftet.
- Die Abcudzeitungen melden, daß ein kompronüttirender Brief Flourens' aufgefangen ist.
«- Das »Journal officiela veröffentlicht ein zweites Schreiben des Ministers Ollivier an seine Wähler-
Abend-
ublikum eine Erklärung schuldig zu sein, auch '
Italien. Aus Rom , 29. April, veröffentlicht das pariser Journal, »Umvexs- _em Telegramm, nach welchem das Konzil dre offiztelle Mixthellung empfangen hat, daß die Diskussion über die Infalllbllltät demnächst bevorstehe.
Türkei. Konstantinopel, 30. April. Bei Binekdere (Gouvernement Bagdad) hat ein Gefecht zwischen türki'schen Truppen und einem iranischen räuberischen Nomadenftamme stattgefunden- Dasselbe dauerte länger als drei Stunden. Die
einen Verlust von 10 Todten und 15 Verwundeten bei. Auch persische Stämme streifen, Razzias unternehmend, bei Bag- dad umher.
Rußland und Polen. St. Petersburg, 30. April. Der »Regierungék-Anzsiger- veröffentlicht in einer besonderen Mich folgendes Bulletin vom 28. d. M.:
ei Sr. Kaiserlichen Hoheit dem Großfürsten Alexander Alexandrowitsch, dem jüngeren Sohne Sr. Kaiserlichen Hoheit. dcs Großfürsten Thronfolgcrs Ccsarewitsch , haben sich nach einer nnedcrholten Grippe und nach vorübergegangcnem Blutandrang zur rechten Lunge, in der Nacht vom 27. zum 28. April plöletch Symptome einer akuten Affektion dsr Hirn- häute gezeigt.
- Der vReg. Anz.« publizirt ferner den Entwurf eines neuen Geseyes„die Aktiengesellschaften betreffend.
,.__ Die Ktrgisen belagerten das Alexander-Fort an dem Sarttasch-„Meerbusen und nahmen 38 Kosaken gefangen. Es wurden seitens der Russen aus dem Kaukasus Verstärkungen dahin abgeschickt.
, Dänemark. Kopenhagcn, 29. April. Das Lands- th in (; beschäftigte sich gestern mit dem kriegsministcriellen Budget in zweiter Behandlung. Die im Folkething abgelehnten Vor- schläge, betreffend die Bewilligung von Mitteln für Uebungen der Reserve- und Verstärkungs-Vataillone, wurden mit bedeu- tender Majoritc'it, nämlich mit 38St. gegen 9 und mit 35 St. gegen 14, angenommen. Der interimißische Kriegs-Ministcr, Graf Frijs, xnotivirte die Neustellung der Vorschläge mit der Nothwendigkctt, das ganze auf dem neueanerplanegegründete Gebäude kennen zu lernen, ehe man nach zwei Jahren zu der meesey vorgeschriebenen Revision sckreitk.- Auch das marine- mmistxriekle Budget kam daraufzurzweltenBehandlm1g. Ein von 19 Mttgliedern gestellter Vorschlag, welchem zufolge eine größere Summe, dle zum Bau kleinerer Panzerfchiffea verwendet wer- den soklte, jexzt nur für eins von der Größe des »Lindormena und für ein zur Küstenvertheidigung berechnetes kleineres Schiff benuyt werden darf, welche zusammen nicht Über 11/2 Million Re1chsth. kosten dürfen , wurde mit 40 gegen 4 Stimmen angenommen. Die Summe zur Untersuchung des Hafens, bei Helsingör verweigerte das Landsthing gleich dem Folkcthm'g. Dies wyrde dadurch motivirt, daß eine Unter- suchung uberflüssig set, weshalb man lieber ohne Weiteres Mit- tel zur Berbqfferung des Hafens bewilligen wolle, da die Noth- wcndigkett emer solchen nicht bezweifelt werden könne. Auch eme vom Kriegs-Miniüer verlangte Summe von 10,500 Thlr. zu Uniformen für die Verstärkungs-Vataillone wurde bewilligt.
Amerika. Washipgton, 29. April. (Kabeltelegramm.) Der Senat der Verctmgten Staaten hat die Ernennung des FZxxtyalts Badeau zum Generalkonsul in London einstimmig
e a tg. , „ „ „
- Offtzteller Ankundtgung zufolge hat der Kongreß von Colymbta den “Vertrag zur Durchstechung der Landenge von Damen nur mddtfi irt, nicht aber verworfen.
“ 1. Mm. ach hterhcr gelangten amtlichen Nachrichten aus der Havann a hat der bisherige Führer der Jnsurgenten auf Cuba das'Kommmzdo niedergelegt und ist nach St.Thon1as entfldhelyéh well “nach semer Anficht ein Erfolg der Jnsurrektion unmogt .
Asen. Calcutta, 28. April. Dem »Friend of India« zufolge haben stch zu Ulwar in der Radschputaua 2000 Thakus nebst thren Anhängern gegen ihren Häuptling erhoben.
- Um dem Geschäftsverkehr mit dem Innern Asiens einen Aufschwung zu geben, negozitrx die indische Regierung mit dem Maharadschah von Kashmir einen Vertrag zur Herab- seßung der Transttzökle. ' Nach Abschluß des Vertrages wird Forjyth als außerordentltcher Gesandter nach Yarkand gehen.
Aus dem Wolff'schen Telcgraphen-Vureau.
Drxs den , 2. Mai, Nachmittags. Der Großherzog von HxffeJn :| heute Mtttag ,hxerselbst eingetroffen, begleitet vom Kömg u_nd yon der Kömgm, welche demselben von Jahnis- hausen bis Roderau entgegen gefahren waren. Dor Großherzog
171 im" HoxechUevue abgestiegen und wird morgen die Rück- Wse uber Leipzig antreten. '
türkischen Truppen blieben Sieger und brachten dem Gegner ' *
1713
aris Monta , 2. Mai, Morgens. Nackz Berichten aus CreJtZzot vön gesterZ Abend sind der Arbetterfuhxer Assy und ein anderer Arbeiter dortkvcrhaftex worden. Be1_der Verhaf- tung und We führung drescr Betden btldeten s1ch'zah1re.1che Gruppen, die Éteine und andere Gegenstände auf dte Poltzet- agenten sch1euderten und mehrere derselben verwundeten. Nach- dem die geseßlichcn Aufforderungeq zum Außemandergehen er- [affen waren, brachte die Kavallcrte dte Menge ausemander.
Ver (1 tun en wurden vorgenommen. " ' MMZOie Ahrbfeit (?th in den erkcn wxe gewohnl1ch fort. . ' Paris, 2. Mai, Vornnttags. Es habxn noch etmge weitere Verhaftungen in der AttentatSangelegenhett stattgefunden. Bei dem Advokaten Protot, welcher „gestern vcrhaftdt wmde, sollen schr kompromittirende Schrtftstucke gefunden sem.
Zollparlaments-Angelegenheiten.
Berlin 2. Mai. In der Sxßung des Yentschen Z parlamenés am 30, v. M. erklartc der„PrasZdent des Bundes- kanzler-Amts, Staats-Ministcr Delbruck, uber, den Antrag des Abgeordneten Oehmichen , Felle zur Pelzwerkbcrettung (Nr. 19)
ie vor 11 be euern: ,
nackVéeinc HerZen, Ils ich gestern den hjer vorltegcndcn Antrag bc- kam, sah ick) in der ersten Unterschrift, dt;: cx trug, tn dcm Namen des „Herrn Abgedrdmtcn für den zeyntcy sach11schcn Wahlfrcts, .cmcn Beweis wirklicher Hingchng dcr parttkularcrxIntcxesscn at) d1x all- gemeinen. Denn der hier vorliegende Antrag 1st, 11111 cs m< durren Worten zu sa en, ein Antrag zu Gunsten des 1c1pztgcx HÜRk-éls. Ich habe mich in essen geirrt. Dcr Hm: Abgeordnete fur den zehnten sächfischen Wahlkrcjs 111, soxvcit ich .es 1th habe aus scnz erttMYUW entnehmen können, allerdings UUt dcn HandclSthaliyxssm dtcscs Artikels vollkommen unbekannt. Dcr Herr'Abgeordnetc fm „dm? zehn- ten sächs1schen Wahlkreis scheint nicbt zx: wxffxn, daß dex gxößxe Han- dclöplaß von Europa für diesen Arnkel die Stadt Letpzxg ist., Er scheint nicht zu wissen, daß das Ranchwaarenlagex m LUPZLJ Jahr aus Jahr ein einen Werth von etwa 12 Mxllwzxcn Tbalcrn. hat. Er scheint nicht zu wissen, dgß' dw l»]al)r11c1;e "Zufuka für Leipzig in diesem Artikel ctwan6 M_1[lwnen 125,11“. „betragt. ' Lr scheint nicht zu wissen, daß der ganz uberWrcgende Thctl dnscs Axnkcls gar nicht im Zollverein bleibt, sondern daß er durch dex1le1pziger Handel abgeseßt wird in der ganzen Welt. _Er hat „also mcbt daran gedacht, daß der Zoll, um den esse!) hter handelt, m der That gar nicht als Konsumtionszoll charaktertsjxt werdet), kam, und daß ex auch nicht charakterifirt Werden kann als xm Zoll fur emen Luxusartx'kcl - dafür wäre er ja ohnehin viel zu medrtg - sondem, dqß er 111 der That eigentlich nichts ist, als ein Transxtzoll, und daß das Zoüparla- ment nur in der Konseqnenz der b1s1)ertgct1Gcseßgeb(Yng blctbt, Wenn es einen Zokl, der wesentlich dcn Charaktfcr eines .:.ransttzollcs hat, und der außerdem kcinestübcrwicgcnde finanztellc Bedeutung m Anspruch
' venn es den reicht. „ ' mnm€1OtLr1Herr Abgeordnete für FM zchntcn sachfischcn Wahlkrets hat ' d 0 etwas Anderes Verge1en. _ „ xmeßDY(Zic'tuchwaarcn kommen nicht emmal m der Voxlage vor, sondern zweimal; fie kommen vor unter Nr. 19, wdrauf sem Antrag fich bezieht und fie kommen ferner vor „unter „Nr. 34. Die Waqre, von Welcher die Nr. 19 handelt ntzd dte cr 11lchk vom Zoll befreien will, ist die ganz rohe Wuarc; duc Rauchwaaren, von denen unter Nr. 34 die Rede ist, welche nach der Vorlage auch von dem Zollx be- freit werden sollen und Welche auch der Herr Abgedrdncte, wxe es scheint, von dem Zoll befreien will, dq er darauf fem Amendement gerichtet hat, das find die etwas .wettcx verede_ltcn 91auchwaare1_1. Nun, meine .Herren, kann man der,Meznung sem, ww wdllen'dte Zölle nicht aufheben und ich bin gewxß nxcht derjenige, der ezne ]ede kleine Veredlung der Waare gleich nut emem Zol_1e belegt, mdessen, Wenn man umgekehrt Verfahren Will", wenn man dre rohe Wagre be- steuern will und die veredelte frei laßt, fo xst doch das 1v1rkl1ch das
Gegenthcil der Logik.
oll-
Landtags - Angelegenheiten.
- Das Mit lied des Herrenhauses af'ls Verxretex des alten und befestigten Grunchsißesl für die Jürstenthumer Ltegmß und Wohlau, Hau tmann a. D. und Kammerherr Richard v. ElSner, tft am 28. pril zu Pilgradeorf Verstorben.
Statistische Nachrichtyn. „
_ Die Elbe bei Wittenberge _pasfixtc m den einzelnen Jahren 1863 bis 1869 (auf- und niedcrjvärts) die nachstehend qngcgebene Anzahl von Schiffen: 1863: 6629 (darunter 4082 oder 61,58 YCt. preußische, 2547 andere) mit 11,546,467 Ctr. Gutxrn; 1864: /495 (5261 oder 70,2 pCt. preußische, 2234 andexe) mxt 13,23],511 Ctx. Gütern; 1865: 6383 (4290 oder 67,2 yreußasche, 2093 andere) “unt 10,170,261 Ctr. Gütern,“ 1866: 7734 (5566 oder 71,19 pCt. preußjschc, 2168 andere) mit 12,809,593 Elk.; 1867: 7197 (55/3 odex 77,43 pCt. preußische, 1624 andere“ mit 13,783,256 Ctr.,;_1868' 8136 (6209 oder 76,3 pCt. preußische, 1 27 andere) xml 14,685,674,Ctr.,' 1869:- 9024 (7193 oder 79,7 pCt. preußische, 1831 a1_1dcre)(nnt 16,146,31/ Ctr. Im Jahre 1869 gegen 1863 hat der Scbtffsvcrkehr um 2395 Schiffe (26 MR.) und der Güterverkehr um 4599850 Ctr. (25 pCt.) zuge- nommen," die Zahl der preußischen Schjffe hat fich um 3111 (45 pCt.)
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E eint auf Grund der neuesten amtlichen Angahen währxnd der (SFZZner-Monate am 1. u. 15. jedes Monats.) Berlm, ]. Max 1870.
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*(- Schncllzügéx l'“Éourie'czüge. " Eilzüge.