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ck 1814
von Löwenfcld. Dieselbe zerfiel nach der gegebenen 01'(Ü'S (16 b3t3j116 in' zwei Treffen, von denen das erste von dem General-Lieutrnant und Commandeur der 1.Garde-Jnfantrrie- Division von Alvensleben , das zweite von drm General- Licutrnant und Führer der Garde-Kava[1eric-Diyisi0n Grafen von Der Golß befehligt wurde. Die Truppentheile des ersten Treffens waren die Leibgendarmrrje Sr. Majestät des Königs, das Kadetten-Corps; das 2. Garde - Regiment zu Fuß, das 4. Garde = Regiment zu Fuß, beide Regimenter die 2. Garde- Jnfantrrie-Brigade bildend untcr Kommando des General- Majors von Pape,“ daran anschließend das Kaiser Alrxander Garde - Grenadier = Regiment Nr. 1, das Kaiser Franz Garde- Grrnadier-Regiment Nr. 2, beide Regimenter eine Garde- Grenadicr-Vrlaade bildend, unk-Zr Komumndo dcs General- Majors von Budrißki; alsdann das 1. und Z. Bataillon des Garde = Füsilier = Regiments (das 2. Bataillon dieses Regiments befindet sich zur Vrrtretung des 4. Gardc-Rrgi- ments zu Fuß im Garnisondicnst in Spandau), das Garde- Schr'ißen-Bataillon und zum Schluß das Gardc-Pionier- Bataillon,“die leßtgcnanntcn Truppenthcile zu einer kom- binirten Brigade vereinigt untcr Kommando des General- Majors von Berger. - Im zweiten Treffen befand sich die Kavallerie, die Artillerie und die Trains, und zwar auf dem rechten Flügel desselben die Z. und 4. Cécadron des Regiments der. Gardes du Corps und das Garde-Kürassier- Regiment, zusammen die 1. Garde-Kavallerie-Brigade bildcnd, unter General-Major Grafen von Brandenburg ]„ daran an- schließend das 2. Garde-Ulanen-Regiment, das 1. und 2. Garde- Dragoner-Regiment, zusammen die 3. Garde-Kavaklerie-Brigade bildend, unter General-Major Grafen von Brandenburg 11., als- dann das Gardr-FeldArtillerie-Regiment, die Lehrbatterie der Artillerie-Schießschule, das Gardc-Train-Bataiklon und zum Schluß das Brandenburgische Train-Batailion Nr. 3; die Artillerie und Trains unter Kommando des General-Majors Kraft Prinzen zu Hohenlohe-Ingclfingrn. ;.
„ Die Formation der beiden Treffen war bei der Infanterie m Kompagnic-Fwnt-Kolonnrn, bei der Kavallerie in Regi- ments-Koxonnrn in Escadrons und bei der Artillerie und beim Train in Linie.
Beim Erscheinen Sr. Majestät des Königs wurden die Honneurszucrst von der gesammten Parade - Aufstellung im Ganzen gemacht und bei dem daranf erfolgenden Abrcitrn der Parade-Frontrn brigadeweise wiederholt. Nachdem die Treffen von Sr. Majestät dem Könige besichtigt waren, erfolgte die Formation zum Vorbeimarsch. Der Parademarsch wurde zweimal ansgeführt, und zwar bei der Infanterie zuerst in Com- pagniefronten und dann in Regimentskolonnen, bei derKavallerie zuerst in halben Eskadrons im Schritt und dann in ganzen Es- kadrons im Trabc, bei “der Artillerie zuerst zu vier Geschüyen im Schritt und dann zu acht Geschüßcn im Trade, und beim Tram zuerst zu vier Wagen im Schritt und dann zu acht Wagen im Trabc. -
Die Fahnen wurden nach der Parade durch das 2. Garde- Regiment zu Fuß, die Standarten durch das Garde-Kürassier- Regiment nach dem Palais Sr. Majestät des Königs abgebracht. Die bei den Stäben und Truppentheilen dirnstlcistenden fremd- herrlichen deutschen Offiziere, sowie die bei den einzelnen Trup- pentheilen fommandirten preußischen Offiziere anderer Truppen- theile waren bei der Parade eingetreten.
Der heutigen großen Frühwhrßparade der berlinerZGarnison folgt morgen die der potsdamer Garnison.
- Die vereinigten Ausschüsse des Bundesrathes des Zollvereins für Zoll- und Steuerwesen und für Handel und Verkehr traten heute zu einer Sißung zusammen.
, - Der Bundesrat!) des Norddeutschen Bundes hält heute eine Sißung ab.
»- Der Ausschuß desBundesra thes desNorddeu tschen Bundes für Eisenbghnen, Post und Telegraphcn, die vereinig- ten AuZschüffe für Handel und Verkehr und für Iustizwesen, sowie die vereinigten AuZschüffe für das Landheer und die Festungen und für das Seewesen traten heute zu Sißungen zusammen.
«- Die heutige (40.) Plenar-Sißung des Reichstages des Norddeutschen Bundes wurde vom Präsidenten [)1". Simson um 112 Uhr eröffnet.
Von den Bcvoklmächtigten zum Bundesrathe drs Nord- deutschen Bundes- waren anwesend: drr Staats-Minister Und Präsidrnt drs Bundcékanzlrr-Amts Delbrück, drr Vize- Admiral Jachmann, dcr Mimstrrial-Direkwr, Wirkliche Grhcimc Lrgations-Ratb von Philipsborn, der König- ltcb sächfischc Geheime Justiz-Rath Klemm, drr Königlich- fäcbsischc Geheime Rrgic'rungs-Rath Schmalz, drr Groß-
oldcnburgisch Staats-Rath meolß, der Herzoglicb sachsen. meiningikckye Wirkliche Geheime Rath und Staats-Minisjex Freiherr von Krosigk, der Ministerresident der freien uud Hanse.
stadt Lübeck ])1'. Krüger und der Bundeskommissar, Geheinxe -
Regierungs-Rath Or. Michaelis. * * Der Reichstag trat, nach kurzen geschäftlichen Bemerkungen des Präfidenten 131". Simson, in die Tages-Ordnung ein. Den
ersten Gegcustand derselben bildete die dritte Berathung über ' dcn Grsrßrntwurf, betreffend die Feststeüung des Haushalts. “
Etats dcs Norddeutschen Bundes für das Jahr 1871, auf Grund der Zusannnenstrllung der Über denselben in zweiter Verathrmg gefaßten Beschlüffr.
Zur .General-Drlmtte nahm nur der Abg. Dr. Ewald das Wort. Bevor die Sprzial-Dißlussion eröffnet wurde, beantragte drr Abg. Dr. Schweißer den Nmnensanfruf, da seines Erachtens der Rcichtag 11th in beschlußfähigcr Anzahl versammelt sei,
aufruf ergab die Anwesenheit von nur 140 Mitgliedern. Der Reichstag war sonach nicht beschlußfähig, da die absolute Majo. rität 149 beträgt. Präsident Dr. Simson schloß deShalb die
an. Schluß“ 12 Uhr.
-- Die heutige zweite (41.) Plenar-Sißung des Reichs. tages des Norddeutschen Bundes wurde vom Präfidenten ])]: Simson um 12 Uhr eröffnet.
Von den Bevolln1ächtigtcn zum Bundesrathe des Nord- deutschen Bundes waren anwesend: der Präsident des Bundes- kanzler-Amts, Staats- Minister Delbrück, der Vize- Admiral Jachmann, der Ministerial-Direktor , Wirkliche Geheime Lega. tions-Rath von Philipsborn, drr Gcneral-Post-Direkwr Stephan, dcr Großherzoglich hessische außerordentliche Gesandte und bevoll- mächtigte Minister , Geheime Legations- Rath Hofmann, der
herzoglich hrssischr qußrrordrmlicbe Gesandte und brvolhnächtigtc MrMister, Geheime chationI-Rath Hofmann, der Großherzoglich
Großherzoglich mecklenburglsube Staats-Minister von Bülow, der Großherzoglich Oldenburgische Staatsrath Buchholß , der Königlxch sächsische Major von Holleben und die Bundes- kommiffare Geheimer Admiralitäts-Rath Jacobs, Geheimer Regierungs-Rath Elsasser, Geheimer Ober-Post-Nath Wolf und (Hrheimer Regirrrmgs-Rath 1)r. Michaelis.
Den aklcinigen Gegenstand der Tagesordnung bildete die“ *
dritte Berathung über den Geseßcntwurf, betreffend die Fest- stellung des Hanshalts-Etats' des Norddeutschen Bundes für das Jahr 1871, auf Grund der Zusammenstellung der über denselben in zweiter Verathrmg gefaßten Veschlüffe.
Vor Eintritt des Reichstags in die Spezialdebatte beantragte der Abgeordnete 131“. Schweitzer den namentlichen Aufruf, be- hufs Feststellung der Vcschlußfähigkeit. Der Namensaufruf ergab die Anwesenheit_ von 170 Mitgliedern, der Reichstag war sonach beschlußfähig, An der SPezial-Debatte bethetligten fick) die 21ng. Laßker, Haußmann, v. Hennig, Frhr. v. Hover- beck, Wache11huscn, sowie der StaatSminister Delbrück. Die Kapitel 1-5 der Tlusgaben waren bis Schluß des Blattes angenommen worden.
- Mittrlst Allcrhöchfter Kabinetsordre vom 16. April or. haben Se. Majrstät dem Westfälischen Kürasfier-chiment Nr. 4, statt der orangefarbigen Bekleidungsabzeichen, solche von ponceaurothem Tuche zu verleihen geruht.
** Unter Bezugnahme auf den Z. 41 der Allrrhöchsten _
Verordnung Über die Organisation des Sanitätscorps ist bestimmt worden, daß den Garnisonärzten, wie auch den obe- ren Militärärzten der militärischen Institute, die unentgeltliche Behandlung aller in den betreffenden Garnisonen resp. den Instituten vorhandenen Offiziere und Militär-Veamten obliegt, welche einem Truppenverbande nicht angehören. Jngleichen sind die Garnisonärzte auch zur unentgeltlichen Behandlung von erkrankten Offizieren 2c. dcr Festungß-Artilierie-Regimenter und der Trainbataillonc verpflichtet.
Sachsen. Dresden, 8. Mai. Die PrinzesfinAmalie ist gestern früh nach Wiesbaden abgereist.
_ . Coburg, 6. Mai. Die Herzogin hat fich heute auf emrge Tage nach Schloß Oberhof, woselbst seit gestern der Her- zog verweilt, begeben.
, Altenburg, 7. Mai. Die Landschaft des Herzogthums rst zur Fortseßung ihrer am 21. Dezember v. I. vertagten Be- rathrmgen behufs Erledigung einer unauffchirblichcn Vorlqge m Elsenbahnangelegenheiten auf Montag , den 23. Mai, em- berufrn worden.
Neuß. Greiz, 6. Mc1i. Heute ist der am 2. d. Mis- znsmmnrngctretcnr Landtag des Fürstenthums auf cimge WWW wtrdrr vrrtagt worden, nachdem er die meisten der 111»;er grnmchtrn Vorlagrn erledigt, namentlich das Pkkß“ 961013, das aklgcmrinc Ei'rnbahn=Exwr0VriationsgrsrZ, kok die Grsrßr bctrrffs dcr Glriäxsxrllung drr Bunchobmgatioyxn mit inländiécbcn StaatWapicrcn, der Altersgrenze für Zulässtg' keit dirnftlkcbcr Eidr, dcr Aufhcbnng der Denunziantenvorthe-ileßc- angrnommrn, Und die von der chierung verfügte vorläufige
Der sofort vom Präsidenten 131'. Simson veranlaßte Namens. .
Sißung und beraumte die nächste auf heute Nachmittag ]Uhr _
1815
Steuerausschreibung, die Außführung zur _Bundesgejverbeord- nung und die Verordnung w_xg_en„gegense1trgrr Verwxndung der Beamten in den zur „thurmgrschxn Gertchtsgememschaft gehörigen Staaten nachträgltch enehnztgt hatte. _ Hessen. Darmstadt, . Mat., Dequroßherzyg hat heute Vormittag 12 Uhr Hen Karserltch rusnschen Munfter- Nefidenten am Großherzoglichen _Hofe, Grqfen pon Often- Sacken , bäxufs Ueberrerchung sexnes Kredttws, m besonderer 'n em an en. AndleTLLürtkemKerg. Stuttgart, 7. Mai. Ueber das Be- finden dcsPrinzen Friedrich vor) Württemberg rst folgendes Bülletin ausgegeben: Prinz Frredrrch war gestern den Tag über sehr apathisch und nahm wemg Nahrung zu sich. Puls lein. , „ 96, kBayern. München , 7. Mai. (N. KZ) Dre Entwurfe der Gerichtsvollzieher - Ordmzng und der _ errchtßvollzteher- Gebühren-Ordnung sind “etzt tm Iufttz-Mmrstermnr festgestellt und werden sofort dem önig vorgelegt werden. Dre Gerichts- vollzieher- Ordnung wird dann dem _Staatßrath zur Yegut- achtung unterbreitet und hierausgletcbzxrttg nztt der Grbuhrrn- Ordnung, jedenfalls in der zweiten Halftr dtcses Monats, tm Regierungsblatt publizirt werden. Auch die, zum Vollzuge des neuen Civilprozeffes Weiter noch nothwendtgen Verordnungen sind vollendet. , , , ' Oesterreich-Uxtgarn. Wten, 7.“ Mar. Dre „Wiener Z.sr meldet, daß der Kaiser mit Entschließung vom 18. Aprtl d. I. genehmigt hat, daß der rm Reichßrath cmgebrachte Geseh- entwurf über die Erwerbsteuer zuruckgezogen werde. Pesth , 6. Mai. Das Central - Konnte ,nahm,d1e ersten 15 Paragraphen ch Gesexzentrvurfs Über dle Gerichte erster Instanz ohne wesentiirhe Modißkatton an.
Niederlande. Der Landtag des “Großherzogjhums Luxemburg ist am 3. Mai durch drn Prinzen Heinrich der Niederlande eröffnet Worden. In scmrr Rede bemerkte der Prinz, daß die politische Stellung drs Großherzogthums fichsert dem Vertrage vom 11. Mai 1867 numer .mehr brfesttgx habe, und betonte dieZufriedenheit drs Lankxes mrt der gegrywartrch Lage. Die Regierung habe ihreVerpsltchtungcntrrnltrh erfullt, die Demolirung dcr Festungswrrke sei so wett ausgefrthrt wyr- den, das; Luxemburg jeyt, überall wo es 111chtydurchsemenatur- liche Lage befestigt, eine offene Stadt set. Dre Finanzen pes Großherzogthums seien in gutrm Standr, neue Auflagcn'mcht nöthi . Die Liquidation unt den Nrederxrmyen habcsxedoch noch ?eine Lösung gefunden , da die znrderland1sche chwrung alle dahin zielenden Vorschläge abgewresen habe., . '
Belgien. Brüssel, 8. Mai. „Der Köntg ejypjftng estern die chinesische Gesandtschaft. Dtcselhe hat vor euzrgrn Lagen Gent besucht und wrrd sich am Dtcnstag nach Lutttch
und Verviers [dc eben. , ' _ _ Die chkräsentantenkammer brwrlltgte gestern den
Kredit von 15 Millionen Frcs. mit 66 gegrxr] Stimme, 7 Dcputirte enthielten sich der Absttxmnung. Bet Vegmn der Sitzung legte der Minister Jamgr 6111611 Gescß- Cytwurf por, betreffend die Konzession fr'trncrn bclgrsch-französrsches Eisen:- bahnney, welches die franzosrsche Nordbahn„ dre erxexrr- burger Bahn und die Rheinlandr verbuzdet, sowre ferner eme Eisenbahnverbindung von Tammes hrs zur Mags ynd von Eckercn nach der Eisenbahn Turnhout-Trlbourg unt emer Ab- zweigung nach Breda herfteklt. ! ,
Großbritannien und Irlqnd. London,_ /. Mgr. Nachdem die Unpä-ßlichkeit des Prmzen Leopold,d1e Abrerse des Hofes von Osborne nach Wmdsor, ahermals htnarrsgescho- ben Hatte, wird Ihre Majestäkdte Köqrgrn heute dtc Insel Wightverlaffcn, während der ]ungstePrmz, faUZ er 'zu schwach sein sollte, seine Mutter und Gcschwrster zu beglrttcn, m werzrge'xr Tagen nachfolgen wird, Am Montag kommt Ihre Majrstat nach London, um fich dann am Dienstag nach Claremont zu be eben. ' _
g -- In der gestrigen Unterbau s s 1311 11 (] znachtc der Mr_mstcr des Innern auf eine vonHughes an 11,11 gcrtchtetr Erkundtgmng dieMTtthcilung, das; dir in England hrrrschrnden ijtnmuuygrn über Häuser, in denen das Wetten grwcrmeaßig bctrxcbcn wird, äuch demnächst aufSchottland grlsgcdchnt 1vcrdr11 sollten.
In Betreff der bei Marathgn Crmordctcn rrxvrdcrte drr Unterftaatssckretär auf Veranlanung Montagyr Grtlsts, das; in Athen 10 Personen wogen apgrbllclxr Betlzrllktgung src!) 1171 GefäUgniß befinch, daß dirMcsandtschaft ctsrrg bcmuht fr), den grnaurn Thatbrstand ausfindtg zrrryackdrn, und daß ck16 Jricckyische Regierung drci Untrrs'uäxungsrtchtcr an drr. verschle- dcnen Orte, wo die Vorgängri stch crctgnrt, ausgescndct habe, um eu maus a cn u vcrncmrrn. _
JergSchaßksaZzlcrzzcigtc an, der neue Modus der Erhebung von Einkommensteuer in anderen Staatsaustagcn durch das
mier-Minister bestimmte die Ernennzmg dcs Sonßerausschusses über ZZZ, Klostergeseße und das Besjyrecht der Kloster auf den
9. d. .
Hinsichtlich des Aufstandes am Red River war drr Unter- staats-Sekretär im Kolonialamte in der Lage, zu erklarrn, daß nach telegraphischen Nachrichten der Delegirte, welchrn die Auf- ständischen an die canadische Regierung Ysandt , mrt der leßxe- ren ein Uebereinkommen in Betreff der edingungen getroffen habe, uyter weichen die Ansiedlung am Ned River sich dem :Domimum-x Canada anschließen sokle und daß eine Vorlage zur Genehtmgung dieser Uebereinkunft im Begriffe sei, dre Sanktion des canadischen Parlaments zu erhalten.
Frankreich. Paris, 8.“ Mai. Das „Journal officiel- Veröffentlicht und verzerchnet wreder zahlreiche, dem Kaiser zu- gegangene Adressen, u. A. von den Marschällen und Generälen der Kaisergarde, des 1., 2., Z., 4. Armeecorps in ihrem eigenen Namen und im Namen der unter ihren Befehlen stehenden Truppen , von den Präfekten der 5 Arrondissements Mariti- mes, den Befehlshabern des Evoluxtynsgeschwaders, der Panzer- Divifion , den Offizieren, Unteroffiztrren, Korporalen und Sol- daten des 7. Jäger- Bataillons (die sich von dem Korporal Fayolle und dem Jäger AZnon lossqgrn) u. s. w. _ _ _ Der ehemalige Unterrichts-thster (1839) Vrllematn ist heute gestorben. ' -* 9, Mai. (W. T. B.) In emer Bekanntmachung, welche der Polizei-Präfekt in Paris hat anschlagen lassen, heißt es: In mehreren Quartieren find beunruhigende Gerüchte" verbreitet, daß Ruhestörungen angekündigt seien, Welche nach der Zahlung der Stimmen zum Ausbruch kommen soklen. Der Polizei-Präfekc beeilt fich, der Bevölkerung mitzutheilen, daß Maßregeln getroffen find, um jeden Aufruhrvcrsuch kräftig und schnell zu unterdrücken. Er fordert die friedlichen Bürger auf, fich von Orten fern zu halten, wo ver- brecherische Unternehmungen vorkommen könnten, um so „die schüßende Thätigkeit der Behörden zu, sichern, dix besonders damrt beauftragt find, die Achtung vor Prrsoncn und Etgrnthum'aufrecht zr; erhgltc'n. - Die offizjellen Ziffrrn Über die Absttmmung m Parts und im Scine-Departement liegen jeyt vor. Das Gcsammtresultgt der Hanptstadt ergiebt 111,363 Stimmen für Zu, 156,377 fur Nein. Im ganzen Seine-Drpartemrnt 189,538 Stimmrn fur Ja,
“ 184,946 für Nein. »- Die Stadt ist vollständig ruhig.
- Aus Marseille ist das Resultat bishcrnur theilweise bekannt, 18,412 stimmten mit Ja, 34,829'111it Nern. In _Tou- louse (Stadt) waren 30,817 Wähler emgeschrreben , hrervyn für Nein 12,534, für Ja 9112. In ,Borxearxx (Stadt) em- gesckyriebene Wähler 28,895, für Ia,10,12/, fur Nem 18,469. Im Ganzen liegen jexzt die Ergebmffr aus 90" Wahlßezrrken vor, Paris nicht mitgerechnet. Erngeschrtebene Wahler 1,864,900, für Ja 1,329,800, für Nein 228,800, Enthaltungen 29,300.
Portugal. Lissabon, 4. Mai. _Die in der Provxnz Brira ausgebrochenen Unruhen haben_etnen etwas ernßrren Charakter angenommen. In Castrodatro kam es zu emem Zusammenstoße zwischen dem Volke und den Trupprn, wobxk Blut floß, und aus San Pedro dq Sul wrrd , vom 28. Aprrl geschrieben: Die zu Alva im KreftsrCaftrodatro versammelte 2000 Mann starke Volksmenge n'oxhtgte dre Trrrppen, steh zu- rückzuziehen. Das Volk verfolgte dre Soldaten [Us Da Ponte. Dort entspann sich ein Gefecht, das von 4 Uhr Nachnxtttcrgs bis spät in die Nacht dauerte. ZwerSoldqten und zwei Bur- ger wurden gctödtet. Ein Bericht giebt dre Zahx der Leute, welche unter dem Befrhle cines bergeordnrtcn Burgcrmctsters die Truppen angriffen, auf 6000 an. 'VW 'Vrranlaffung 611- dete, wie es scheint, der Umstand, dgß em Dtsner des Admm_1- strators von San Pedro do Sul 111 dem Orte da Ponte em Individuum tödrlich verwundete.
Italien. Florenz, 8. Mai. Die Militärbrtdgrt-Kom- misston hat der Kammer eincn Berichtporgclrgt, m welchem Ersparungcn im Bctrage von 15 Millionen Frach und Nr Festsexzung des Effektivstandcs drr Armee auf 140,000 Mann mit 13,000 Pferden ohne Beeintrachtlgung der Kadrcs beantragt
n. , wcrdL Die Nationalbank hat sich mit den 'von der Vtrrzchnrr- Kommission Wrgcszlagcnen Acndernngrm 111 der Bankkomvrn- UM einMrskandrn erklärt. - Statt der yon OZ" Rrgzcrrmg verlangten Rentrnvcräußcrung mm 80 YTll11011c'11(31111103 WM,. dir Virrzrhnrr-Kommissirn Mc R-xntrnvrrmmßrrnng WU nur “' - i'rTWUrU [*r-MTM M. _ , _ 00 M- Grstcrn taUrLFten in dcr P„1'W73J3 Catanzaro cztmge Banden in dcr Gcsammtstärkr von etwa *“)0092217111] aan Man befürchtet einc rrpublikanschc Bewegung UND es wurde xcshalb dic bewaffnete Macht aufgeboten.
Grieäxcnland. Athen, Z0.April. Drei cnglischcKrirgs-
Personal der Re ierung statt wie bisher durch drr Lokalbeam- ten, Werde erst 11431 Iahrr 1872 in Kraft treten, und der Pre-
i e ind von Malta kommend, in drnnPir'äus rtngelanfcn. waefi istaliénischc Kriegsdampfcr werden stundltch erwartet.
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