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T i [ li) , Abtheilungs - Chef im Kriegs - Ministerium, dem Obersten Grafen von der Gröben, Commandeur des 1.Brandenburgischen Ulanen-Regiments (Kaiser von Rußland) Nr. 3, dem Oberst-Lieutenant von Auerswald, Comman- dcur des 1. Garde-Dragoner-Regiments, dcm Oberst-Lieutenant von Erckert , beauftragt mit der Führung des Garde-Fiisilier- Regiments, dem Oderst-Lieutenaut von Hartmann, Abthei- lungs-Chef im Kriegs-Ministerium, dem Flügel-Adjut9nten, Oberst-Lieutenant von Lucadou , und dem Fliigel-Adjutan- ten, Oherfi-Lieutcnant Grafen von Lehndorff,“ des St. Annen-Ordcns dritter Klasse: dem Rittmeister Hüll- mann vom Kriegs-Ministerium, dem Hauptmann v_on Lindequist vom Generalstabs des Garde-Coxps, den1Prem1er- Lieutenant von Used om vom 1. Leih-Husaren-Regiment Nr. 1, kommandirt als Adjutant zur 6. Kavallerie-Brigade, dem Premier-Lieutenant von Rundftedt vom Brandenburgi- schen Kiiraisier-Regimcnt (Kaiser Nicolaus 1. von Rußland) Nr.6 , dtm Premier-Lieutenant von Ebart vom 1. Branden- burgischcn Ulanen - Regiment (Kaiser von Rußland) Nr. 3; des St. StaniSlaus-Ordens erster Klasse: dem General 5111 511163, General-Major von Ohernih, Inspektor der Jäger und Schühcn, dem General 5 1a Zaids, General-Major Grafen von Brandenburg, Cmnmandeur der 3. Garde- Kavallerie-Briaade, dem General. 5 151 511168, General-Major von Kes s el , Commandeur der 1. Garde-Infantcrie-Vrigade, dem General 5. 1a Zujtxz, Gencral-Major Prinzen Kraft zu H ohenl ohe-I nge [ fingen , Commandeur der Garde-Artillerie- Brigade, des St. Stanislaus-Ordens zweiter Klasse mit der Krone: dem Major Grafen zu Lhnar, Comman- deur des Brandenburgischen KÜraisier-Regiments (Kaiser Nicolaus 1. von Rußland) Nr. 6, dem Major Hartrott, he- auftragt mit der Führung der Geschäfte der Central-Abtheilung im Kriegs-Ministerium, dem Major von Hill 5 13 ZUjOS des Westfälischen Kiiraffier-Regimcnts Nr. 4, kommandirt zur Dienst- leistung im Marstall; des St. Stanislaus - Ordens zweiter Klasse: dem Oderft-Lieutenant von Ronin, Ab- theilungs-Chef im Kriegs Ministerium, dem Oherst-Lieutenant von Rheinbahen vom Garde-Zeld-Artillcrie-Regiment, dem Major von Puttkamer vom . Garde-Regiment zu Fuß, dem Major v on Flotow 5. 13 Zuji-S des Garde-Füsilier-Re- giments, kommandirt als Adjutant zum Gouvernement von Berlin , dem Major von Hesherg, etatsmäßigen Stabsoffi- zier vom Vrandenburgischen Kürassier - Regiment (Kaiser Nicolaus 1. von Rußland) Nr. 6, dem Major Schulz vom Kriegs-Minifterium, dem Major von Seeckt vom Kaiser Alexander (Harde-Grenadier-Regiment Nr. 1 , dem Major von Möllendorff, ctatsmäßigcn Stabsoffizier vom 1. Branden- hurgifchen Ulanen-Regiment (Kaiser Von Rußland) Nr. 3, dem Major von Haugwiy, 5 1a ZujW-des Grenadier-Regiments König Friedrich Wilhelm 117. (1. Pommerschen)- Nr. 2 , kom- mandixt zur Dienstleistung bei der Abtheilung fiir die persön- lichen Angelegenheiten im Kriegs = Ministerium , dem Flügel- Adjutanten, Major von Alten , und dem Geheimen K1111zlei- Rath Roder, Geheimen Registrator bei der Abtheilung fiir die persönlichen Angelegenheiten im Kriegs- Ministerium,“ des St. Stanislaus-Ordens dritter Klasse: dem Premier- Lieutcnant Freiherrn von Gleichen, genannt von Ruß- wurm, dem Seconde-Lientenant von Berenhorst, dcm Seconde-Lieutenant v on Eichh orn und dem Seconde:Lieutena11t von der Marwih vom 2 Garde = Regiment zu Fuß, dem Premier-Lieutenant von Rauchhaupt, dem Seconde- Lieutenant Freiherrn von Caniß- und Dallwiß, dem Seconde-Lieutenant von Saldern-Ahlimb , dem Secondo- Lieutenant Freiherrn von Schlotheim und dem Seconde- Lieutenant von Znaniecki vom Kaiser Alexander Garde- Grenadicr-Ncgiment Nr. 1, dem Seconde-Lieutenant v o n S p a [- ding vom Brandenburgischen Küraffier-Regiment (Kaiser Ni- colaus 1. von Rußland) Nr. 6, dem Seconde-Lieutenant von Malhahn vom 1. Vrandendurgischen Ulanen-Regiment (Kaiser von Rußland) Nr. 3 , dem Geheimen expedirenden Sekretär Koch und dem Geheimen Registrator Dürre von der Abthei- lung für die persönlichen Angele enheiten im Kriegs-Ministerium, dem ahlmeißer a. D. Kran e , zuleßt im Brandenburgischen Küras er-Regiment (Kaiser Nicolaus 1. von Rußland) Nr. 6,“ des St. Wladimir-Ordens vierter Klasse: dem Haupt- mann Freiherrn v o n L yncker vom 2. Garde-Regiment zu Fuß, dem Hauptmann von Henningcs vom Kaiser Ale ander Garde - Grenadier - Regiment Nr. 1 , dem Rittmeister Grafen von Westarp vom 1. Garde-Dragoncr-Regiment, dem Ritt- meister von Wartenberg, dem Rittmeister Grafen von Monts, dem Rittmeister Freiherrn Treusch- von Buttlar"- Brandcnfcls, dem Rittmeister von Knoblauch und dem Rittmeister von Heuser vom Brandenburgiscben Kiirafficr- Regiment (Kaiser Nicolaus 1. von Rußland) _Nr. 6, dem Rittmeifter Grafen von Hardenberg, dem Rittmeister
Freiherrn von Hammerstein, dem Rittmeister von LN) ziger, dem Rittmeister Freiherrn von Willisen und den; Rittmeister Bothe vom ]. Vrandenburgischen Ulanen-Negj. ment (Kaiser von Rußland) Nr. 3; so wie deLSt. Georgen; Ordens fünfter Klasse: dem Stabshautboisten, Mufikdjri„ genten Meinberg, dem Fsldwebel Ehrlich, dem Unteroffizjeé Hensel und dem Hauthdiftcn Gruß vom 2. Garde-Regiment zu Fuß, dem Wachtmeister Fleischer und dem StahS'trom. peter Loehs er vom Brandenburgischcn Kürassier-Regiment (Kaiser Nicolaus 1. von Rußland) Nr. 6, dem Wachtmsjßer Haack, dem Wachtmeister Gr othc , dem Wachtmeister Peters dem Wachtmeister Thiele, dcm Stabstrmnpeter Sachs, den; Sergeanten Radlacb und dcm Unteroffizier Otto vom ]sten YrmYdenburgischen Ulanen-Regi111ent (Kaiser von Rußland) r. .
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ZZproz. Anlehen der vormals freien Stadt Frankfurt am Main von 2,500,000 Fl., (1.11. 30. November 1848 Bei der stattgchabtcn 14. Verloosung des Anlehcns dcr vormäls freien Stadt Frankfurt a. M. von 2,500„000 Fl., (1. (1. 30. November 1848 wurden nachverzcichnete Nummern der Obligationen 1.11. (ck zur Rückzahlung auf den 1. Oktober 1870 gezogen: ' 16 Obligationen A 1000 Fl.: Nr. 13. 17. 83. 273. 347. 393. 419. 504. 636. 917. 1082. 1194 1254. 1325. 1577 und 1588. ' 11 Obligationen 51 500 Fl.: Nr. 1629. 1750. 1932, 2065. 2158 2170. 2189. 2194. 2234. 2505 und 2680. 10 Obligationen H1 300 Fl.: Nr. 2828. M11. 2833. 2894. 2931. 2952. 2956. 3119. 3125 und»
3242. 13 Obligationen5100 Fl,: _
Nr. 3392. 3395. 3430. 3472. 3571. 3808, 3888, 3952. 4153. 4172. 4565. 4647 und 4689. _
Die Inhaber dieser Obligationen 1verden_ diervon mit dem Be- merken in Kenntniß Leseht, daß fie_die Kapitalbcträgc, deren Ver- zinsung nur bis zum inlösungstermmc stattfindet, bei der Königlichen Regiernn s-Hauptkasse Öttl Wiesbadcy und bei der Königlichen Kreis- kasse zu rankfurt a. . gegen Rückgabe der Obligationen und der dazu gehörigen, nicht verfallenen Zinscoupons nebst den Talons er- heben können.
Von den bei der 12. und 13. Vcrloosung gezogenen Obligationen sind folgende bis jeßt nicht zur Einlösung gekommen:
[.it. 61. 51 1000 Fl.: Nr. 110. 401. 721. 929. 939 und 1446. » » 5 500 Fl.: Nr. 1849. 1928. 1983. 1998. 2210. 2354. 2366. 2379. 2429 und 2602. .: Nr. 2911. 2986 und 3070. .: Nr. 3477. 3490. 3609. 3655. 3694. 3845, 3891. 3979, 4143. 4228. 4326. 4342. 4351. 4458. 4512 und 4662.
Die Inhaber dieser Obligationen werden hiermit wiederholtzu deren Einlösung aufgefordert.
Wiesbaden, den 12. Juni 1870.
Der Königliche chicrnngs-Präfidcnt. Graf Eulenburg.
Nichtmntlichos.
Preußen. Berlin, 21. Juni. Se. Majestät der König trafen gestern Morgen 62 Uhr auf dem Bahyhdfe zu Cassel ein und wurden daselbst von dem Oder-Präftdcntcn von Mökler empfangen, Welcher die auf dem Pcrron_ dcrsam- melken Spihen dcr Civil- und Militärbehörden dem Kd1_11g__vo_r- steUte. Nach einßiindigem Aufenthalt fuhren Se. Maxestar m Begleitung des Oher-Präfidenten Über den Ständeplay, durch die Wilheltnsstraßc, am Friedrichsplaß vorbei, wo in den _Aileczl die Infanterie ohne Gewehre 2111fsteilung genommen, 111 1311 Jndustrie-AusstcUUng. Jm AuZsteilungSgebäUde w11_1__den_Se- Majestät durch das Komite empfangen. Nach zwenxuiidigem Aufenthalt im Außsteüungsgedäude schten Allerhöihftdicseiben die Reise nach Ems fort. _ _
In Ems trafen Se. Majestät gestern um 4 Uhr Nachnuttags ein und wurden am Bahnhofs vom Ober-Präsidcntcn v.P_dmmer- Esche, dem General Herwarth von Vitteufcld, dcn1_ chtcrungs- Präsidenten Grafen zu Eulenburg und den Spißxn der Be- hörden empfangen. Die Stadt war festlich geschmuckt.
- Nachdem S. M. Panzerfahrchg »Prinz Adalbert; nach eingegangener telegraphischer Nachricht am 19. d. M. auf der Rhede von Plymouth angekommen ist, ist das Panzer“ geschwader nunmehr dort vollständig vere1n1gt.
- Nachdem die Verkündung des Bundesgeschcs, betrkfo? die St. Gotthard-Eijenbahn, vom 31.11.9211»11111113)“s Bundesgesehblatt stattgefunden hat, ist gestern 1111 231111dc_- kanzleramt eine Uebereinkunft zwischexi 315111 Norddcutichtn Bunde, Italien und der Schweiz unterzeichx-ct wdxdc11,_dtlk_ welche erßerer dem zwischen Italien und der Schweiz 1111
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)
der Gotthardbahn abgeschlossenen Vertrage nach Ma' abe d* erwähntxn Geseyes beitr1tt._ Zuglewh ist durch dicseß1chxl€[serej;1sx kunft d1e Frist, welche 1111 Art. 21 des Vertrages vom „ Oktober 1869 fur d1_e Beschaffung der zur Aquiihrung des Unternehmens erforderlichen" Subventionen festgeseßt ist bis zum 31. Januar l. I. verlangcrt worden. ,
15 Oktober 1869 über die Herstellung und Siidhcntionirnng
.- Nach einer [1111th gclangtcn (1111111111611 M' ' '
„_ . , , 111191111111 werden die Kdrrcspdndenzkartcn demnächst auch in de? Schweiz eingefuhrt wcxch.
Bre Ilan, 20. 311111. (Schief. Ztg.) Dcr JU ti-Mini er ])]: Lediihqxdx_1ft gestern fruh nut de_m Schnellzug-es dzerNicixicr- schlesisch-Marwchkn Elsenhghn, vdn Liegnih kommend, hier cm. getroffen. Im Laufe" des hi'utigM Tach wird derselbe die hiesigen Gerichte besuchen, 11111 E111sicht 111 den Geschäftsgang derselben zu _nchmen. Morgen, D1enstag, gcdenkt der Minisier fich nach R_at1h_o_r zu licgcben, um auch das dortigeAppeklatwns- gericht zu msp1c1ren. _
iesbaden, 19. Juni. Der dem Kommunal-Land- tage vorliegende Entwurf eiiies _Gesehes, betreffend die Ueber- weisimg emer Summe Lon ]ahrlich 160,000Thaler11 und eines Kapitals von 46,000 &halxrn 1111 den kommunalständischen Vcrbayd ch Regwrunngezirks Wiesbaden, lautet:
Wir W11he1m,__von Gottes _Gnaden König von Preußen 2c. verordncti 11115 Znstnmuung beider Häuser des Landtags der MonLarZhie, wasLZolgt: __ ___ _ _ __ Z
_, , an erwcn img nr 0 gen c wecke: 1 ur Ve rei n der Kosten des Nc:_:*:_-.1ues chausfirtcr VerbindungsftZaZen unkszj UHUM sjüßung dcs Gc111ci::dewegebaue_s, 2) behufs der Fürsorge für die “ercn- und Taubstuzumen-, sonne Unterhaltung der Jrrew, Heil- und PflcchAnstalt 311 E1chberg und des Taubstummen-Jnstituts zu Cam. berg, 3) zur Unterhaltung des landwirthschaftlichen Lehrinstituts zu de Geisberg, 4)_behufs der Uebernghme der dem Staate obliegenden “Leistungen fur die Arm:»npf1ege,_ _fur Krankenanstalten und für die Waisenversor 111111, unter gleichzctttger Uebernahme der Verwaltung des Cenxral- aisexifonds, wrrd dem kommunalftändischen Verbande des Regier11ngs_be31rks Wiesbaden vom 1.Januar 1871 ab zur eigenen Verwatung die Summe von jährlich 160,000 Thalern aus den S_taatshaushalts-Emnahmc_n mit der Maßgabe eigenthümlich Über- wwsexi, daß ohne Genchizngung des Ministers für Handel, Geiverbe “u_nd öffeptlicheArbeUen fur dc_n Neubau chausfirter Verbindungsstraßen eme germgere Summe als ]ährlich 101,143 Thaler und zur Unter- stützung des Geriiemdcwcgbaues eine geringere Summe als jährlich 22,214 Thaler nicht Yerwendet Werden darf. Die dem kommunal- standtschen Verbande _uberwicsene Summe ist fortan auf das Ordina- rium dcs StaatshaushaltH-Etats zu sehen.
§. 2, In gle1_chexWe_i1e wird dem fommunalsiändischen Verbande des Rxgierqusbeztrks Wiesbaden der Darlehnsfonds für unbemittcltc Gemeinden 111 dem Gebiete des ehemaligen Herzogthums Nassau, so- wu der Rest des Homburger Kautionsfonds in einem ungefähren (Hesammtbetrgge von 46,000 Thalern zur Gründung einer kommunal- ßandischen HulfSkaffc nach dem Vorbildc der in den älteren Provinzen bestehenden derartigen Jnftituten cigenthümlich Üderwiesen. Aus dieser
.Hülfskaffc sind insbesorderc auch Darlehen zur Audführung gemein-
niihigcr Wegebauten und La11des-Mciiorat10ncn zu gewähren.
§. 3. Verwendungen der dem kommunalftändischen Verbande nach §. ] Überwicsenen Summen 311 anderen, als den darin bezeich- neten Zwecken können von dem Koummnal-Landtagc mit Unserer Genehmigung beschlossen werden.
Z. 4. Soweit die überwiesene Summe nicht ausreicht, find die Kosten der im Z. 1 bezeichneten Einrichtnngen und Anlagen von dem konununaisiändischen Verbande des Regierungsbezirks Wicsbaden nach Maßgabe der Verordnung vom 26. Scptembcr 1867. betreffend die Eitirickztung einer koninmnalständiscch Verfassung im Regierungs- bez1ericshaden mitAuSsMuß dcs Stadtkreiscs Frankf111'ta.M auf- zubrmgcn. Urkundlich unter Unserer Höchfteigcnhändigen Unterschrift und beigedrucktem Königlichen Jnficacl. _ _
Cöln, 20. Juni. (Köln. Z.) Die Prinzessin OIkar 19,011 Schweden traf, von Neuwied kommend, gestern Abend hier ein und nahm ihr Absteigequartier im Hotel du Ndrd. _
Sachsen. Dresden, 20.J1111i. _ Der Kronpr1nz1st heute friih von Marienbad wieder hier eingetroffen. _
"Coburg, 18. Juni. Heute Vormittag _9 Uhr fand__ die 16. offentliche Sihung des Land tags statt. Die Geschentwurfe', beskkffeizd 3) die Anlegung von Miindclgeldcry auf Schuld- vekschmhungen des Norddeutschen Bundes, 1)) dw Verpflichtung zur Entrichtung der Einkonnncn- und Klaffenstcuer, (3) die Er- neuerung der Kassenamveisungen fiir das HerzogthuxnCohurg, Wurden vom Landtag mit einigen redaktionellen Abanderungep bez. Zuiäßen angenommen. Nach dem Gesch 5111) (3. sdklen die auf Grynd des Geseßcs vom 22. Januar_1849 ausgegebenen HU'ZOKM) Sachsen - Coburger Kasscnanwetsungen
imd 1111 deren Stelle neue im gleichen Betrag von 200,000 Thir. _
M Wert 6111161116111 von “e 1 T 11“. aus ? eben wcrden. DLL“ , h“ ) 1 h gg ' die Gotthardbahn vom strategisihen Gesichtspunkte «1113 als,
?JWUUkt dcr C:1111eh1111g wird vom Herzoalichc'n SMM?-
_111ificri11m hesximmt werden und hat die Umtauschizng 111 -_ UW Frist von mindestens 2 Jahren bei dcr Herzdchh S. :
Staatswffc hier 311 Erfolgen-
eingczogen ?
Altenburg, 19. Juni. Die Herzogin ist nach einem mehrwöcwgen Aufenthalt in Dessau Freitag Abend hier wieder x_mgetroffen._- Nach dem heutigen Bulletin hat der Prinz ZZJFrd Y_Y_hninfolge LINE? AnschwellunH de_s H11lé“_c_s YU leichtes _ e _ 111611 1111 eme unru i e . a e a . ' - t1tlos1gkeit dauert fort. hg ck g h le Appe
Hessen. Erbach i. O., 18. Juni. Wie die »Darn1st.Z.- meldet, fand gefixrn Abend auf dem Gräflichen Jagdschloffe Euihach d1c feierl1chc Vdrlobimg der Gräfin Sophie zu Er- bach_-E_rbc_1ch, Tochter des regierenden Grafen, mit dem Prin- zen Heixzrich zu Waldeck und Pyrmont statt.
Wnrttemberg. Stuttgart, 20. Juni. Der Kaiser ZeYdenußlanv ist heute Nachmittags 33-7 Uhr hierselhsi ein- Bayern. München, 19. Juni. Der rin Arnul ]ungstex Sohn dxs Priyzen Luitpold, wird am Z.; kütTftigen MF)! 111116 di_e Groß1ahr1gke1t _und hiermit Sih in der Kammer der Re11hsrathe erlangen. Diese Kammer wird dann 11 Königliche Pr1nzen,_un_ter d1efen den Prinzen Luitpold mit 3 Söhnen, zu ihren Mitgliedern zählen.
_ - T_Y1e Ahgeordnetenkammer wird in ihrer nächsten S1ßtzng uber die Advdkateyordnung in Verathung treten. Der Juft1za11sschuß macht 111 dieser Beziehung der Kammer folgende Bdrschlgge: Zur Advokatxnpraxis _wird Jeder zugelassen, welcher burgerltch _unbescholten ist, den ]uristischen Staatskonkurs be- standen, h1erauf 3 Jahre be1 einem Anwalt gearbeitet und so- dann emer durch Verordnung zu regelnden Priifung sich unter- RSM hat, dder wer bereits zum Advokaten ernannt oder als
1chter bet emen_1 Kollegialgericht angestellt ist.
- 20. Jum._(W. T. B.) Der_König hat, ficheremVer- nehmen zufolge, die_ vom Kriegs-Mmifter von Prankh einge- reichte Demission nicht angenommen.
Belgien. Brüssel, 20. Juni. Der »Jndézpendance Belgea zufolge_hat heute die Abberufung der Milizen aus Ver- vtxrs Ruhestörungen daselbst zur Folge gehabt. Es kam zw1sch_en Milizsoldaten und Polizeiagenten zum Handgemenge, wober vdn beiden Theilen Verwundungen vorfielen. Schließlich wurde die Ruhe hergestellt, und sind Vorsichtsmaßregeln ge- troffen, um erneuerten Ruhestörungen vorzubeugen.
_ Frankreich. _Paris, 20. Juni. Jm geseßgebenden Körper wurde die Debatte über die Interpellation Monhs, betreffend die Frage der_Gotthardbahn, eröffnet. Der Inter- pellant fragte, *?b dxxs Eigxnthumsrccht der Staaten, welche die Berner Koqvenxion nher die Gotthardbahn unterzeichneten, auch das Recht in steh schließe, Truppen auf derselben zu befördern. Im weiteren_ Verlaufe_se1ner Rede sprach Mony die Ansicht a_us, daß es im- Falle eines Krieges leicht sei, den Verkehr über diese Bahn zu unterbrechen. Der Minister des Aeußern, Herzog _von _Gramont, erklärte: Die Frage selbst darf u_ns mcht_ m Erregung versehen , sie ist die natiir- 11chc Entw1ckel11ng der Beziehungen zwischen den Völ- kexn und ze1gt _ d_1e Neittralitc'it der Schweiz als wohlver- burgt. Dcr thster ging sodann auf die von der Schweiz getroffenen Voxfichtsmaßxegeln und die darüber von derselben gxgebenen Erxlarungcn em. Wäre Übrigens, erklärte derselbe, die Ne11tr_al_11at der Schweiz bxdroht, so sind wir da, um dieselbe zu de_rtheidigxn. D1_e Schweiz ist sehr geschickt darin gewesen, dgß sie 11115 1hr_ Gebiet ohne Gefahr für ihre Unabhängigkeit die _Kap1tal1en ihrer Nachbaren gezogen habe. Die französische Regiernng, Fchloß der Minister, ist Über die Politischen Folgen der Gdtthardbahwvollstc'mdig ruhig; sie hatte weder das Recht noch die _Pfl1cht, sich dem Unternehmen entgegenzusteüen. Vom kommerziellen Gesichtspunkt aus ist keine Gefahr im Vcrzugc. Die Gotxhardhahn Wird nicht vor 15 Jahren vollendet sein. Man Wird_ d1e Vortheile derselben prüfen und vielleicht dte S_mwlon-me ändern müffen; damit aber tritt die Frage in Jebempetenz der Minister des Handels und der öffentlichen
1 et en.
Im weiteren Verlauf der Debatte erklärte der Handels- Minister, die Gotthardbahn mache den französischen Interessen keine Konkurrenz, wohl aber der Brenner- Und der Semmering- hahn. Ob der Durchstich durch den Simplon zu Stande komme oder nicht, sei gleichgültig, da die Moyt-Cenisbahn fiir die In- tcreffen Frankreichs voUständig hmrxiche. Nur für Marscille werde es nöthig sein, eine Kompensation zu schaffen, und zwar, wie cr gerathen habe, durch Eröffnung der Schiffahrt durch den thne-Saone-Kanal und den Saone-Rhcinkanai. Die
Eröffnung der Mont-Ccriishahn werde im nächsten Jahre erfolgen. Der Kriegs-M1mfter, General Lcdocuf, erklärte
fiir Frankkcich nicht «e_fährlich. Es sei 1111111, im Falle LMLs _ .?riegcs den Verkehr auf dieser Bahn zu unterbrechen. ..- Auf 1 das von SMM Zorn dc Bulach's gestellte Begehren, die Bo-
303 Z““