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)( Die Malereien im Rathhaus zu Hildesheixn,_welche von dem Maler Prell außgeführt werde_n, schreiten rüsttg_vo_r. Diese find ebenso, wie die Bilder, mit denen gegenwartzg der Maler Karl Gehrß das Trepyenbaus der Kunsthalle m ückt und welche die Entwickelung der Kunst
Dii eldorf _ " schm n Standpunkt insofern wichtig, als
darfieüen, vom technische
fie in echter
Der Cyclus relig
Kaak nnd Wiffekßhakt-
FreScomalerei heraestellt werden.
Loccum von Profeffor Eduard von
auc-gezeichnet wurde, Bilder werden auede
hardt
b 1 “si. ge roZFroieffo
rJa
erwartet, um die
zu malen.
Vollendung des beschäftigt. Um gänglich zu mach
Hochschule für die beauftragt worden,
Am Freitag trat Frl. Lu Dessau als Orpbcus in Glucks
en,
iöser- Darstellun en im Klyfter" zu ebhardt m Duff_el- dorf, der kürzlich durch Verleihung des Ordens pour 16 ménts eht seiner Vollendung entgegen. ühri in einem von dem Maler Ger- in Düsseldorf vervonommneten Casern-Verfghren, welch€s aucb Professor Janssen für die Gemälde m der Aula der Akademie_ zu Düsseldorf verwendet und daß auch im Zeughaus zu Berlin von ihm und Anderen zur Anwendung
ns s en wird im Laufe des Jahres in Berlin Schlacht von Hohrnfriedberg im Zeughause Professor Geselscha
vierten großen
ist im
Theater und Musik. Königliches Opernbaus.
und zwar mit gutkm Erfolg.
reichen Mkzzosobran, der zwar ni _ nicbt in den tiefen “Tönen, aber von angenrbmem Wobllaut rst: dunkel gefärbt? Altsximme will un Was die Dame in ge
erscheinen.
eine einzige Silbe verloren gebt.
isc (Geller vom Hof-Tbeafrr in „Orpheus und Eurydxkc“ auf ; Die Dame hat einen ziemlich umfayg- ; cbt von besonderer Kraft, namxntltcb !
s indeß für diese Partie geeign_eter sanglicher Beziehung bot, berrtékk) gutes, sorgfältiges, gewiffenbafies Studium. Jbr Spiel War m jsder Beziehung trefflich, und was sie vor den meisten Sängerinnen vorgus an. hat, das ist eine so devtlicbe Aussprache, daß dem Hörer auch nicbt Sie wurde von dem zahlreich an- Frl. Leisinger
wesenden Publikum rech§ freundlich aufgenommen. sang die Eurydike, wie stets,
Herzog den _ _ _ _ _ _ so viele , s(lbit 1üchttge Sopramstnznrn; Frl. _ Pérzog uber- m . .- “! 4. ' xi '
wani_7_ bic- gemaßc Leistun
seit der neuen Inscrnirung_,_ _ kaliscber und sceni'cber .Hmficbt eme _ Dunkel der erk'trn Hälfte des zweiten Akts könnte etwas gemtldert daß dsr Kontrast der
(€in.
.MMks-“sirrÉirP'irrr a. Die Aufführung rvar auch im Uebrigen, wie stets sowvhl in choreograpbisrber, wie musi- bervorraaende.
in würdiger ansprechender Weise, Frl. In der
werden, wenn auch nicht zu verkennen ist,
darauf folgenden Helligkeit des Clyfiums von um so größsrcr, be-
lebender Wirkung ist. _ Königliche Scbausptele.
Der Spielplan der Oper für die
Sonniag : Geschloffen. .Der Prophet“.
in Dessau, a.
.Oibello“.
Fides :
Montag :
Für das Schauspiel:
Bibliothekar“.
Donnerstag: ,Die Quißow's“.
Dienstag : .Die Räuber“.
Sonnabend : .Der Sturm“.
leßterkn
oanz
WKW"“ÉFÜZ*""DÜW
nächste Woche lautet: „Flick und Flock“. Dienstag: Frl. Louise Geüer, vom Hof-Tbeater G. Mittwoch: .Das Käthchen von Heilbronn". Donnerstag: .Tannbäuser“. Freitag: „Die Hugenotten“. Sonnabend:
Sonntag: Gssrbloffen. Montaa: „Der Mittwoch: „Don Carlos“. Freitag: „Minna von Barnbeim'.
Zenghause _ mit andbildes „Der Friede“ diese Wandbilder auch weiteren Kreisen zu- ist Professor Hans Meyer axi _der bildenden Künste von dem Kultus:?)ixmster in einer Platte Kupfrrstich größten Formats zunächst das Bild „Der Krieg“ zu vervielfältigen. -
Partie
.Das Kätbcbm von Heilbronn“
Mittwoch: .Der icbter von Tod“; Sonntag: „M
erliner
Diese „Mein neuer ut."
WeSpe". Mittwoch :
.Kean“.
.Der Probepfeil.“ abend: .Otbello.“
Hauptrollen aÜabendlich fick) zu einem Zug- und Kaffenstück
V i ct o ria „Stanley in Afrika“ statt,
zufluß zu danken ist FriedriÖ-Wiibelm
Wilhelmsiädtiscben zWeifelbafter Witterung zum öftern nächsten Mittwoch statt.
Garde-Ulanen-Kapeüc concertiren.
. . ro rn werden kann. eme sp ck
nicht dargebotenen Partie und Schloffer“ mit Fr.
scksriiern Montag wiederholt.
M““WW'LW"'"üjdrrirß"wfsébét“üät"éixr“fögrrrä “ der Eintrittspreis fur alle
Das
Erste Allgemeine Deutjche Empfange hatten sich dre Spitzen
Rail) Vr. Thiel, zahlreiche
und Oberst von Podbielski.
Wetterbericht vom 14. Juni,
Stationen.
M orgens 8 U01“.
Var. auf0 G:
a. d. Meeressp red. in Millim
Wind.
_ Wetter.
: r! W .,.]
»“ HC = 4-
_Temveratu „.. m 9 Celsiu
Mullagbmore Aberdeen _. , Ebristianmnd Kopenhagen . Stockholm . aparanda . t. Petersbrg. Moskau . . .
Coerueens- toWn . . . Cherbourg . elder. . . . vlt ..... amburx: . . winemünde Nenfabrwaffer Memel . . . aris . . . . ünster. . . Karls'rube . . Wiesbaden . München . . Cbemniß . . Berlin. . . . 1 Wien . . . . k Breölau. . .
771 771 768 760 760 758 756 757
772 770 766 762 762 759 755 754
769
766 765 765 765 761. 759 758 755
WNW NNO NNO
„NNO IN N
N NNO NNW NNW NW N
N ONO NW
1'bedeckt
2 beiter
3 _wvlkig
2xbeiter
4Zwolkenlos
6 ;wolkig still]bedeckt
still wolkenlos
2Nebel 3 halb bed. 3 wolkia Z'Dunst 3 bedeckt 5xbedeci't 25Regcnl) Zlbedeckt
"NRW""ZZ bedeckt
ZINegen
4; bedeckt 4,wolkigs) 5'lbedeckt 4*Regen
4 wolkig") 4|balb bed. 4zRegen
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Ile d'Aix.. Nina .. .. Triest . . . -!
772 761 762
NRW SW
4Jbeveckt 2 wolkig stiULwolkenlos
1) 2,12 Nm. Gewitter. 2) 3? Nm. Gewitter. 3) Gestern anhaltend Regen.
Uebersicht der Witterung.
Das barometriscbe Maximum,
welches gestern
westlich von den britischen Inseln lag, ist Weiter ostwärts nacb We_st-Europa fortgeschritten und ver- ursacbt, in Wechielwirkung mrt einer umfangreichen Depression über WesbRußland, in Ceniral-Euroba mäßige nördliche und_ nordwestliche Winde, unter deren Eivftuß meist weitere _Abxmbme der Tempera- tur stattfand. Tas Weiter rst in Deutschland trübe und vielfach regnerisch. In Mxmel, Neufabrwaffer, Kaiserlautern, Wiesbaden, Triest fanden Gewitter statt. Brrsiau meldet 29, Grünberg 41 und Lefima 26 mm Regen.
Deutsche Seewarte.
“ Theater - Anzeigen.
Königliche Zchauspiele. Sonntag bleiben die Königlichen Tbrater gisÖloffrn.
Montag:
Opernhaus.
145, Vorstellung. und Flock. Komisches Zauber-Ballet in 3
lick ktcn
und 6 Bildern von §Pcml Taglioni. Musik von P. Hertel. Anfang 7? Ubr.
Schauspielhaus. 150. Vorstellung. Der Biblio- thekar. Schwank in 4 Aufzügen von G. von Moser. Anfang 7 Uhr.
Dienstag: Opernhaus. 146. Vorstellung. Der Prophet. Oper in 5 Akten von Meyerbeer. T_ext nacb dem Französischen des Scribe, deutsch_ bearbeitet von L. ReÜstab. Ballet von . Ta liont. (Fides: Frl. Geller. vom Hof-Tbeater in De au, als Gast.)
nfang 7 Uhr, __
Schauspielhaus. 151. Vorstellung. _Die Rauber. ?Zrätßerspiel in 5 Aufzügen von Schiller. Anfang
r.
Deutsches Theater. Sonntag: Der Richter vou Zalamea.
Montag: Das Käthchen von Heilbronn.
Dienstaß: Die Journalisten.
Berliner Theater. Sonntag: Gräfin Lea. (Ludwig Barnay.)
Montag: Zum 1. Male: Mein neuer _Hut. Hierauf): Doctor Wespe. (Friedrich Mitter- wurxer.
Dienstag: Kean. _ Anfang ?ck Uhr.
2"th - Theater. Sonntag: Leyte Auf- führung in dieser Saison, Die Ehre. Schauspiel in 4 Akten von Hermann Sudermann.
WaUner-Theater. Sonntag: Gastspiel von
Therese Biedermann vom Theater an der Wien in Wien. Zum 9. Male: Mamsell Nitouthe. Vaudeville in 3 Akten und 4 Bildern von H. Meilbac und A. Milland. Musik von M. Hervé.
Vor der Vorstellung, bei günstiger Witterung: Großes Garten-Concert. Anfang des Concerts 6.1, der Vorstellung “& Uhr.
Montag und folg. Tage: Gastspiel von Therese Biedermann. Mamsell Nitouche.
Victoria-Theater. Sonntag: Zum 299. M.:_ Stanley in Afrika. Zeitgemälde in 10 Bildern von Alex. Moßzkowski und Rickmrd Nathanson. Musik von C. A. Raida. Ballet von C. Severini. Anfang 711 Uhr.
Montag: Zum 300. Male: Stanley in Afrika.
Trirdrich-Wilhelmnädtiscyes Theater und Concert-Park. Direkrion: Iulius Frißscbe.
Sonntag: Zum 149. Male: Der arme Jonathan. Operette in 3 Akten von Hugo Wittmann und Julius Bauer. Musik von Carl Millöcker.
M wird DDeZitisées TNF?!“ ' u d übermoraen . v MLU “ oraen er ck eregebe. 53a? weitere Repertoire der
Woche ist folgendermaßen festge ellt: Dienstag:
]. Theil“; Freitag: .Der Unter aatssekretär'; Sonnabend: ,Faufi's ein Leovol '.
In der morgigen Aufführung von „Gräfin Lea“ spielt Ludwig Barnay wieder die Rolle des Advokaten Deckers, - Außer in „Doctor Wespe“ tritt am Montag Friedrich „ wirksamsten Einakter, in „Mein neuer Hut" von Max Bernstein, auf.
Das Repertoire der nächsten Woche lautet: _ ( riedrick) Mitterwurzer.) Dienstag: . er Pro epfeil.“ L_?dF-ß ZarMy_Z DonnerJ'taF „„Docto(r39 ( re ri i eWurzer. reitag: . (Friedrich Mitterwurzrr, Ludw, Barnay.) Sonn-
Wallner-Tbeate_r. _ _
.Mamseü' Nitoucbe', in welcher Nooitat drr Gast dieser Bubue, Frl. Tkxerese Biedermann, im Verein mit den Darstellern der andern durcb Beifall au5gezetchnet wird, gesta[tet
herigen Aufführungen vor ausverkautheZn „Jause staitfanden.
- ca er.
Am nächsten Montag fiYet die dreibunderiste Aufführung von «zn dcn stellungen ganz ungervöhnlicb stark besu-Hbt, Was dem großen Fremden-
Das .GrOße Orientalische Latrrnenfest', _ _ Concertbark ibeifs wegen ungunsttger,
Die Dire Vorkehrungen getroffen. Als drittes
fältig'st ausgewählt, sodaß dem Publikum ein genußreicher Abend ver-
. Kroll's Theater.
Anton Erl ist aus DreSden wieder zurückgekrbrt und wird morgen wieder als Postiüon von Lonjumeaa auitrcien. mißt sicb am Dienstag der George Brown in der Das Gastspiel der Fr. Sembricb findst _am _ _ Foriseßung in einer hier ebYßaUFh von der gefeierten Sangerm nock)
ar a. Heink als Madame Bertram wird am
Belie-Alliance-Tbea_ter _ _ Da das Wetter am letzten So-Yt_cz_.1__rb_eni_g___§;unstig war, findet
KMM _ _ Vergnügungen 117111 Sehenöwütdtgkezten einschließlich Eintritt ins Theater (soweit Raum) nur 50 „3 betragt.
Mannigfaltiges. Se. Majestät der Kaiser und König besichtigte beute die
Vorstandes am Kaiser-Porial versammelt, unter i_bnen_ der Staats- Minister 1)r. Freiherr Lucius von Yanausen, der tn seiner *dovpelten Eigenschaft als Chef der Laydwrrtbscbaftsverwaltung und Präsident der Ausstellung erschienen _ _ der Staats-Minister 131". von GoTleJ, der Gehctme Ober-Regrerungs- o e des Direktoriums, Freiherr von HZusen, Larxdraib Ulrich von Derksen urz na der Prinz Hermann zu Sachscn-Weimar, der Herzog Ernst Günther
Jn Scene ßeseßt von Julius Fri“sche. Dixi ent: Hr. Kabcilmeister Knoll. Anfang 7 Uhr. “
stellung, Se. vor. Unter Se. Kaiserloge. neue die Kapelle
.Die Journalisten“ '
Zalamea" ; Donnerstag: .Fau
Theater
Schlesien“.
Mitterwurzer in einem seiner Die prämiirten
Montag: „Doctor (Friedricko Mixterwurzer, Wcßye“. „Mein neuer Hut,“ Abonnements-Vorfteslung): der dem 2.
preußische
erproben.
aucrersten Rang's, da alle bis- Hurrab der
[osten Tagen waren die Vor-
städtisches Tbeater.
Welches im Friedrich- theils uxrterblkibkn mußte, findet nun am kticn bat hierfür die umfassendsten
geführt wurdrn.
zu Schleswig- olsiein und alsdann amd der hohe
Zöni liebe Hobeit der Prinz Fnedri 11 Uhr fuhr im o Vorantritt der Herren des Direktoriums bega_ Majestät sodann durch die große Aussteuungsballe m die Hier überrei erschienene der 3. _ vnd intonirte nunmehr die Ouverture zu Meyerbeers . Gleichzeitig begann die Grupven der von _ _ [ehe sich zu Kavallerie- ferden fiir die Armee eignen, waren bereits in einer Front auf dem gro en Ring aufgefieüt und wiirden zunächst vorgeführt. Es folgten sodann Armxe-Rembniczr aus den König- lichen Remonte-Depots, 4é Jahre alt, und brerauffunfjahri e Kavaürrie-
alten Pferde, we
Pferde aus den chimentern, Earde-Ulanen-Regiment geb Goldfucbs-Wallacb .Hauptmann“ so_ sehr das I des Kaisers, daß Er den Dirigenten des Kaiserlichen Re! stalles, Major von Packisch von den Schlesistben Dra onzrn zu „Si um ihm aufzutragen, Nachdem __ Pferde aus den Regimentern vorgeiuhrt waren, sprengten unter dem Menge die 8. Batterie des _ _ Nachdem die Artillerie wieder abgefahren war. wurden die mit ersten und zweiten Preisen prämiirten Hengjte aller Al_tersklassen vorgefubrt und zwar zunächst die, Carossierk. kann dir Rett- und _Wagegpferde. die Traber und endlich die schweren und _letcbtercn Arbx-tsschlage. „Es trat jeßt eine kleine Programmändrrung ein, tndem zunachst die prach- tigen Thiere ier Staatßgestüte außer Konkurrenz aufgestellten __ __ lothringenscben Gestüte und sodann erst vramnrte Zurbtgruppen bor- Den Beschluß bildete das Vorfahren von Geipannen.
otektor der Aus- Leopold. Punkt
enen Zweispänner der Kaiser vor dem Kaiser- YF
chte dem Kaiser __?r. Abobabs- oisiein das bolfteinisebe Gestüisbu . Wiihrend effen batte Garde-Ulanen Wagner's Kanermarscb gespielt eldlagkr in Vorführung der rMeepferde. Züchtern außgefteüten 3x Jahre
Unter den le t„enanntenT ieren erregte rige 1,64 m hohe vit- ntereffe
berief das Pferd für den aiserliek-en Dienst _zri sodann noch sechsjährige und ältxre Kavallerie-
beiden 6-Gespanne dsr _3. und 2. Garde-Feld-Artillerie-Regiments in dre Baba.
Baverys. Württembergs sowie die Pferde der preußischen und elsaß-
Mujikcorbs wird die Poisdamer Das übrige Programm ist sorg-
Dieser Partie „Weißen Dame"
Mittwoch seiue und traf
Die Ausführung von „Maurer Ein,
Einladungen
- 4- „M
K -. s 4- ÜNZ', TMT
"*** ' Freiherrn drr 21.
Pferde-Ausstellung. Zum der Behörden und die .Herren des
Bel rade“ Ehren- g Herzog von Ratibor,
war, der
Offiziere sowie die Herren
10? Uhr erschienen
Jm prachibollen Park um 41; Ubr: Großes Doppel- Concert. Auftreirn erster Gesangs- und Instru- mental-Künstler.
Montag: Dieselbe Vorstellung.
Kroll's Theater. Sonntag: Der Postillon von Lonjumeau. _(Cbapelou und St. Phar: Hr. Anton Erl, als GM.)
Montag: Maurer und Schlosser. (Mad. Bertram: Fr. Heink)
Dienstag: Gastspiel des Hrn. Anton Erl. Die weiße Dame. _
Mitlwoch: Auftreien von Fr. Marcella Sembrick). Martha.
Täalicb: Bei günstigem Wetter vor und nacb der Vorsteüung, Abends bei briÜantr-r elektr. Be- leuchtung des Sommergartens: Großes Concert. Anfang Sonntag 4, an den Wochentagen 5?, der Vorsieaungen 7 Uhr.
BeUe-„Alltance-Theater. Sonntag: Zum 106. Male: Der Nautilus. _ Eintritt 50 „g.
Im prachtvol1en glänzenden Sommergarten: Großes Militär-Doppel-Concert. Auftreten sämmtlicber Spezialitäten. Briilante Illumination des ganzen Garten-Etabliffements. Anfang des Concerts 4Ubr. der Vorstellung 711 Uhr.
Montag: Dieselbe Vorstellung.
Urania, Anstalt für volkstbümliebe Naturkunde
Am LandeS-Außstellungß-Park (Lehrter Bahnhof) Geöffnet von 12-11 Uhr. Täglich Vorstellung im wißcinscbaftlicben Theater. Näheres die Anschlag- ze e.
[14413]
„Nordlaud-Panorama“ Wilhelmstraße 10. Geöffn. b. z. Dunkelheit.
Fofoten, Heute nur 50 Pf. „
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National-Pauorama. Herwarthftr. 4, Königsplatz.
Das alte Rom
mit d. Triumphzuge Kaiser Constantinsi.J. 312 n. Chr. v. d. Kgl. Prof. J. Bühlmann 11. Alex Wagner in M_ünchen. Täglich geöffnet v. Mor- gens 9 Uhr bis zur Dunkelheit. Eintritt 1 „zs
Neu eröffnet.
Familien-Nachrichten.
Verlobt: Frl. _Emma Schnell mit iHrn. Wilhelm Hartwig (Königsberg). _ Frl. Emma Engel- bausen mit Hrn. Hofbrfißer Friedrich Koch (Grindau). _ Frl. Alwine Lütgens mit Hrn.
Frankfu prinz von J gartens mit seinem Bürgermeisters _ um 11 Uhr wwder auf dem Hquptbahnhofe woselbst im Speisesaale ein Frühstück eirigenommeii wurde. Zu demselben hatten die Spißen der Behörden sonne das Offtziercorpsh ix_es Hessischen Husaren-Regiments Nr. 13 er a ten. Commandeur des )(]. Armee:Corps, General der Infanterie von dkrrr"*'"Ed'rrrrnrrrcdrar“"-"'““ " Division (Frankfurt a. nant von Lindequist; gegenüber saßen der Commandeur des Hessischen Husaren-Negimcxnts Nr. 13, Oberst:Li€utenant Freiherr von Bissing und Prinz _ Weimar, Rittmeister m demseiben Regiment. _ 40 Minuten erfolgte unter lebhaftenHochrufen des zahlreichen Publikum?. die Abfahrt drs
Velarad, 14. Juni. _ zufolge: hat dieNegierung deen serbischen General- Konful in Pest beauftragt, gegen die Maßregeln, betreffend die Schweineeinfuhr, als dem bestehenden Vertrage zu- widerlaufend, Pro test einzulegen.
(Fortseßung des NichtamÉicben in der Ersten und Zweiten
Nach Schluß der Redaktion eingegangene
Depeschen.
rt a. M., 14. Juni. (W.T.B.) Der Kron- talien machte nach dem Besuch des Palmen-
Gefolge unter Führung des Ober- Miquel eine Rundfahrt durch die Stadt
Der Kronprinz saß zwischen dem Groiman und _ M.) , General-Lieute-
Bernhard zu Sachsxn- Um 12 Uhr
Kronprinzen nach Basel. (W. T. B.) Der „Agence de
eilage.)
Riiscber Köhler (Hamburg). _ Frl. Meta Haeberer mit Hrn. George Meißner (Stallupönen-Lößen). _ Frl. Ma dalena Zell mit Hrn. Franz Fxltback (Hamburg_ annover). _ Frl Hedwig Henius mit Hrn. Rechtßanwalt Hugo Radi (Thorn).
Verebelirbt: Hr. Wilhelm Otto mit Frl. Marie Scubr (Wißmar). _ Hr. Karl Grebe mit'Frl. Lina Kreutz (Neunkirchen, Reg.-Vez. Arnsbera_ Siesen). _ Hr. Fr. Will). MüUer mit Frl. Anna Hilgers (Urnip_Walporzbeim)._Hr.Paul (Eckert mit Frl. (Emma Schmidt (PotSdam). _ _ Hr. Robert Härtel mit Frl. Marianne Kreyboff (PotSdam). _ Hr. Pastor Gottfried Pas en mit Bertha Gräfin v. Byiandt Faag). _ Hr. Dr. 11186. Buß mit Frl. Henny itter (Oldenburg).
Geboren: Cin Sohn: Hrn. Hugo Czyrn von Terviß (Güldenboden). _ Hrn. Rechtßanwalt Willenbücber (Königsberg). _ Hrn. Max Volk- bart (DüffeldorZ. _ Hrn. A. Griesbach (New- York). _ Hrn. ngenieur Eduard Haefge(Buckau). _ Hrn. Heinrich Köbnen (Ruhrort). _ Hrn. Gustav Kampe (Kkeinmühlingen). _ Eine Tochter: Hrn. A. Stablbaum (Köni Sberg).
Gestorben: Frau Luise Töpel, _ge . Sievert (Magdeburg). _ Hr. Fabrikant Karl Friedrich Riedel (Wittgensdorf). _ Hr. Revierförster Hein- rich Ebneter (Gorasdze). _ Frau Hedwig Werner, geb. Braun (Berlin).
[16670] Am 7. Juni 1). I. entriß uns der Tod den Geueral-Direktor der Hagelversickjernngs-
Gesellstbaft „Ceres“, Herrn A. Meyer, nach kurzem Krankenlager.
Sein allezeit betbätigtes reges Interesse für_ die Geseascbaft. sein ebrenwertber Charakter sichern ihm ein freundliches Andenken!
Der VerwaltungSrath der „Ceres“, Deutschen Versicherungs - Gesellschaft gegen Hagelschaden a. G.
[16671] Durch den Tod des General-Direktvrs Herrn A. Meyer haben die Unterzeichneten nicht nur einen liebevollen Vorgefeßten, sondern einen väterlichen Freund ver- loren, der besonders durch seinen Gerechtigkeitssinn und Wohlivoüen fich ein unvergänglicbes Denkmal in den Herzen seiner Beamten errichtet bat. Diesen Aufruf widmen in ireuem Andenken die dankbaren Beamten der „Ceres“, Deutschen Versicherungs = Gesellsthaft gegen Hagelschaden a. G.
Redacteur: ])r. H. Klee.
B erlin: _ Verlag der Expedition (S ch o l 3).
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und „Verlag!- Anstalt, Berlin ZW., Wilhelmstraße Nr. 32.
Sechs Beilagen (einscbließlick Börsen-Beilage).
Erste Beilage
.» . . w:» «W «3-3 e,. „ck.
zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
M 142.
Königreiax Preußen.“
P r i v i l e g i u m FRenAusfertigung auf den Inhaber lautender Stadt-
eibescbeine der Stadt Stendal im Betrage von 2300004“
Wir Wilhelm , von Gottes Gnaden König von Preußen 2c.
Nachdem der Magistrax der Stadt Stendal in Urberein- mmung mit den Beschluffen der dortigen Stadtverordneten- ersauzmlung vo_m 9. Mai, 18. Juni und 1. Juli 1889 bescbloffen
bat, dte_ zur wettxren Reguliryng der Wasserläufe, zur Erbauung eiiies Central-Sprrtzenbauses, einer LeichenbaUe, einer Turnbaüe, eines Kublbauses auf dem Schlachtbofe, zum Rathbaußumbau, zur Anlegung nMeu_c_xxe_u_r_1_d UFeexelMJexunÜ _s§[_)_on besKelJZider Stra en Yorderltcben _ enr "UL zu e a en, wo en irau den Antrag der stadtisxben Behörden zu Stendaflf, f zu diesem Zwexke auf xeden Inhaber lautende, mit Zinsscbeinen persebene, Seitens der Glaubiger unkündbare Anleihestbeine nn Betrage von 230 000 „M ausstellen zu dürfen, da sich hierÉegen weder un Interesse der Gläubiger noch der Schuldnerin twas zu eru_1nern gefunden hat, in Gemäßbeit des §. 2 des Geseyes vom 17. Juni 1833 _zur Ausstellung .von Anleihescbeinen zum Betrage von 230000 916, m Buchstaben: Zweihandertdreißig- tausend Mark, welche in folgenden Abschnitten: 150 000 „E zu 1000 „M 60 000 , „ 500 , 20 000 „ „ 200 .
zyjammen 230000 „ck nach dem_gnlte_genden Muster außzufersigen, mit drei und einem halben Prozent zabrltch zu verzinskn „und nach dem festgestellten Tilgunßs' plane m:tte_lsi Verloojung jahrlich vom 1. Januar 1891 ab mit wenigsteps einem Prozent _des Kapitals, unter Zuwachs der Zirisen von den_ _geti_lgten Anleihescbemen, zu tilgen sind, durch gegenwärtiges Yrtviiegmm Unsere landesherrlicbe Genehmigung ertbeilen. Die _rtbetluna _erfolgt_ mit _der rechtlichen Wirkung, daß ein jeder Inhaber dieser Anletbesckxxme die daraus hervorgegangenen Rechte geltend zu machen befugt tft, obne _ziz drm Nachweise der Uebertragung dcs
*. ;aonkkqnmä n-vbÜI-kézs ." ,. „___ - “MMÜMÄM-
Durch_vorstebendes Privilegium, Welches Wir vorbehaltlich der Rechte Dritter _ertbetlen. wird für die Befriedigung der Inhaber der Anleihescbeme eme GeWabrleistung Seitens des Staats nicht über- nommen.
_ Urkundlich uiiter Un erer Höchsteigenhändigen Unterschrift und bergedrucktem Königlichen snfiegel.
(Geaeben Altenburg, den 3. Mai 1890.
(1... 8.) Wilhelmk. Herrfurtk). Provinz Sachsen. Regierungsbezirk Magdeburg.
Anleibeschein der Stadt Stendal 17. Ausgabe Buchstabe ...... Nr ....... _ über ..... «M Reickyswäbrung. AuSgeferiigi rn (Gemaßbcit des landesherrlichen Privilegiums vom ....... (Amtsblatt der Königlichen ReÉierung zu Magdeburg vom . . . ien ....... 18 . . Nr. . . . eite . . . und Geseß- Sammlung für 18 . . Seite . . . laufende Nr. . . .).
Auf Grund des von dem Bezirksausscbuß zu Magdeburg ge- nebmrgten Beichlnffes des Magistrats und der Sjadxverordneten- Versammlnng zu Stcndai wegen Aufnahme einer Schuld von 230 000 „76, bekennt sich der Magistrat zu Stendal Namens der Stgdtgemeinde durch diese, filr jeden Inhaber gültige, Skikens des Glaubigers unkündbare Ver1chreibung zu einer Darlebnsschuld von ..... Mark, welche an die Stadtgemeinde baar gezahlt worden und mit drei und einem baxben Prozent jährlich zu verzimen ist,
Die Rückzahlung der ganzen Schuld von 230000 «;(- erfolgt nach Maßgabe des genebmi ten Tilgungßplans mittelst Verloosu_ng der Anleihefcheine in den Ja ren 1891 bis spätestens 1934 eimchließ- lieb aus einem Tilgungsstock. welcher mit Wexigftens Einem Prozent des Kapitals jährlich unter ZUWachs der Zimen von_ den gejilgten Anleibescheinen gebildet wird. Die Aubloosung ge1chiebt in dem Monat Mai jeden Jahres. Der Stadtgemeinde bleibt jedoch das Recht vorbehalten, den Tilgungsstock zu verstärken oder auch sämmt- liche noch im Umlauf befindliche Anleibescbeine auf einmal zu kündigen.
Die durch die verstärkte Tilgung ersparien Zinsen Wachsen eben- falls dem Tilgunzsstock zu. _ _ _
Die außgeloosten sowie dre gekündigten Anleihescbeine Werden unter Bezeichnung ihrer Buchstaben, Nummern und Beträge sowie des Termins, an welchem die Rückzahlung erfolgen 1911, öffentlich bekannt gemacht. Diese Bekanntmachung erfolgt sechs, drei, zwei und einen Monat vor dem Zahlungstermine m dem „Deutschen Reichs- und Preußischen Staats- Anzeiger“, dem Aznibblatt der König- lichen Regierung L." Magdeburg und drm Altmarktsrben Intelligenz- und Leseblatt zu Stendal. Gebt ein_es dieser Blätter em, w nzird an dessen Statt von dem Magistrat mri Genehmigung des Köytglichen RegierungL-Präfidenten in Magdeburg em anderes Blatt bestimmt.
Bis zu dem Tage, wo solchergeftalt das Kapital zu entrichten ist, wird es in halbjährlichen Terminen, am 2. Januar und am 1;Juli, von h_xtute an gerechnet, mi!“ drei und einem halben Prozent jahrlich verzin .
Die Außzablung der Zinsen und des quitals erfolgt gegen bloße Rückgabe der fällig gewordrnen ZmZscbeme, bezw. dieses Axi- leibescheines bei der Stadt-Hauptkaffe zu_ Stendal, und zxvar auch in der nacb dem Eintritt des FäÜigkeitsterxnmß folgenden Zett. _
§„Mit dem zur Empfangnabme des_Kap11_als eingereixbten Anixrbe- scheine find auch die dazu gehörigen stscbeme der ipaterext Fallzg- keitstermine zurückzuliefern. Für dre_ feblexidexi Zinsscbeme nzrrd der Betrag vom Kapital ab ezogen. Dre gekxmdtZten Kaprtalbetrqge, Welche innerhalb dreißig Ia ren nach dem Ruckza lungstermine nicht erhoben werden, sowie die innerhalb vier Jabren nach Ablauf des Kalenderjahres, in Welchem Ye fäÜig geworden, nicht erhobenen Ztn1e_n verjähren zu Gunsten der tadtgemeinde. Das Ayfgeboi und dre KraftloSerklärung verlorener oder vernichtetxr Anlctbescheme _erfolgt nach Vorschrift der §§. 838 und ff. der Civtlprozeßordnung fur das Deutsche Reick) vom 30. Januar 1877 (Reichs-Gef.-B1_.S. 83), bezw. nacb §. 20 des Außführungßgeseßes zur Deutschen erlprozeßordnung vom 24. März 1879 (Geseß-Sammlung Seite 281), _
Zinsscbeine können weder aufgeboten, noch für kraftlos erkiart werden. Doch soll Dem enigen, welcher den _Veriust von ms- scbeinen vor Ablauf der vie äbrtgen Verjährungsfrist bei dem Mag_strat anmeldet und den siattgehabten West der Zinsschemedurcb Vorzetgung des Anleibescbeins oder _sonst in glau hafter Weise darthut, nach Ab- lauf der Verjährungsfrit der Betrag der angemeldeten und bis dabm nicbt vorgekommenen Zins cbeine gegen Quittung qußgezablt wxrden.
Mit diesem Anleihes eine smd balbjährige Zinsscheine _th ziim Schlusse des Jahres . . . . außgegeben; die ferneren Zinsfcheme Werden für zehn äbrige eiträume aUSgegeben werden. Die Aus abe einer neuen Rei e von insscbeinen *erfolgt bei der_Stadt-Hqupt affe in Stendal gegen Ablieferung der der älteren Zinssckxeinreibe bei- edrchten Anweisung. Beim Verluste der Anweisung erfolgt die“
usbandigung der neuen Zinsscheinreibe an den Inhaber des Anleihe-
von Scholz.
""Z“-“7?" 757" : * s,- [ scheinen fur die zehn Jahre 18 .
scheins, sofern deffen Vorzeigung rechtzeitig gescbeben ist.
Berlin, Sonnabend, den 14. Juni
Zur Sicherbeit _der bie_rdur_ch eingegangenen Verpflichtungen haftet die Stadtgemeinde mit ihrem Vermögen und mit ihrer Steuerkraft. „ _
Deffen zu Urkunde haben wir die1e Ausfertigung unter unserer Untersebrift ertbeilt.
Stendal den . . ten . ; ...... 18 . .
_ (l.. 8.) Der Magistrat der_Stadt Stendal. (Eigenhändi e Unterschrift eines Magistrats-Dirigenten und noch eines anderen kagistrats-Mixgliedeß unter Beifügung des Amtstitels.)
Eingetragen im Anleihescbembuch der Stadt Stendal.
Provinz Sachsen. Regierungsbezirk Ma deburg. Z i n s s ch„ e i n g
. . . Reihe zu dem Anleihestbeine der Stadtgemeinde Stendal 17. Außgabe Buchstabe . . . . Nr, . uber_ . . . . .“ zu drei und einem halben
Prozent Zmsen uber ..... „FE . . „3.
Der _anaber dieses Zinsscheines empfängt gegen dessen Rückgabe in der Zeit vom 2_. Januar (bezw. 1. Juli) 18 . . ab die Zinsen des Kysrbenaxnten Anleibescbeines f;"tr das Halbjahr vom __ . ten . .S.. . .
1 .. en ........ mi ..... ..75 ..H ei der tadt- Hauptkaffe zu Stendal. Stendal, den . . ten ...... 18 . . (1- 8.) Der Magistrat der Stadt Stendal. (Unterschrift des Magistrats-Dirigenten und eines anderen Magistrats- , Mitgliedes.)
Dieser insscbein ist ungültig, wenn dessen Geld etrag nicht innerhalb vier Jabrexi _nach Ablauf des Kalenderjahres der FaÜtgkett erhoben wird.
Eingetragen im Zins- scheinbuche der Stadt Stendal Blatt , . . .
Provinz Sachjen, Regierungsbezirk Magdeburg. _ A n w e i s u n 9 zu dem Anletbescbein der Stadtgemeinde Stendal 17. Außgabe Buchstabe . . . Nr. . . über ..... „ck
Der Inhaber dieser Y_nweisizng e_mpfängt gegxn deren Rück-
„...!... “»!" -D§ch-*Éi“"xß-Y4§7LÉ*:A«ch"_.« . -T-.- »i-M 77-27..- _ _ . bis 18 . . bei der S*adt-Haupt- kaffe _zu Stendal, wfern ntcht rechtzeitig Von dem als solchen fick) ausweisexiden Inhaber des Anleihescbeines dagegen Widerspruch er- hoben wtrd. Stendal, den . . ten ...... 18 . . (11 _8.) __ Der Magistrat der Stadt Stendal. (Unter]cbrtst des Magistrats-Dirigenten und eines anderen Magistrats- Mitgliedes.) Eingetragen
_ _Anmerkung: Die Namenßunierscbriften des Magistrats- Dtrtgenten u_nd des zweiten Magistrats-Mitgliedes können mit Lettern oder_Facsim:lesteu-1peln_ gedruckt werden, doch muß jeder Zinsscbein iznd jede Anweisung mrt der eigenhändigen Namenßunterschrift eines Kontroibeamien versehen Werden.
_ Die Anweisung_ ist zum Unterschiede auf der ganzen Blatt- brette u_nter den beiden letzten Zinsscbeinen mit davon abweichenden Lettern m nachstehender Art abzudrucken:
. . . ter Zinsschein. Z . . . ter Zinsschein.
Anweisung.
Parlamentarische Nachrichten.
Schluß des Berichts der gestrigen (16) Sitzung des Reichstages. Zur ersten Berathung steht zunächst eine Novelle zum Strafgesetzbuch, bstreffend die wissentliche Benußung schon einmal verwendeter Post- oder Telegraphen-Werthzeichen nach gänzlicher oder theilweiser Entfernung _des Entwerthungdzeichen§ zur Frankirung neben der Strafe für die wegen der Entziehung der Gebühren be- gründete Strafe (§._ 276); betr. die vorsäßltche oder fahrlässige Beschädigung einer Telegraphenaiilage ( ,. 317 und 318); betr. die Einschaltung eines §. 3183. zum chuß der Nohrpostanlagen; betr. eine veränderte Fassung der Strafbestimmungen fiir Anfertigung von Werthzeichen ohne Airftrag einer Behörde und die VeräußerunZ oder Feilhaltung entwertheter Werthzeicben (§§. 36 und 364); endlich eine Einschaltung in §. 367, betr. die Nichtbefolgun der Verordnungen der Post bei Ver- sendung oder eförderun'g von leicht entzündlichen oder äßenden Gegenständen.
Nach den schon mitgetheilten Ausführungen des Bericht- erstqtterHAbg- Klsmm nimmt das Wort der Abg. Grüber: _ES ist _mir fraglich, ob dieses Geseß Überhaupt nothwendig isi. DLLs? beständige Geseßmacherei erschwert nicht nur die Handhabung der GeseZe, sondern vermindert auch die Achtung vor dem Strafgese bu im Volke. Die [este durchgreifende Aenderung des trafgeseßbuchs hat 1876 stattgefunden. _Schon damals lag eine Fanze Reihe von Fra en vor, die 1th in dieser Vorlage ehandelt werden. arum hat man damals nicht die Regelung dieser Fragen in die Hand genommen? Ini Gxoßexi und Ganzen trifft die
orlaKe nicht ZäÜe, die bis ]eßt straflos blieben. In den a ermeiften ällen Wird eine gewöhnliche Sachbeschädigung von Telegraphenanlagen schon durch das Strafgeseßbuch (Ze: niigend bestraft, nicht bloß mit Geld, sondern auch mit ?; fängnisz bis zu 2 Jahren. Die Vorlage geht aber noch weiter und stellt sogar die fahrlässige Gefährdung unter Strafe; dazu hat bisher em Bedürfnis; nicht vorgeiegen. Der Tau, daß durch das FälleneinesBaumeSzmar_ke1neWirklichen Étörun en der Tele raphenleitun en, aber eme Gefahr herbeigefü rt mird, dür te äußerst seten_ vorkommen und event. durch die Stra en- oder Baupolizeiordnung betroffen werden können. Ich in Überhaupt kein Freund von_St_rafaydrohungen gegen fahrlässige Handlungen._ Das Bedürfnis; einer Strafe liegt Zöchstens vor im Fall einer Gefahrdqu von Leib und Leben.
uch ich meine mit dem Vorredner, daß die Telep onanlagen nicht eineUnterartderTelegrapbenanla ensmd undbe ondersbehandelt werden müssen. Telegrapben-_ erthzeichen, wenn sie einmal kasfirt sind, werden dem Publikirm nicht mehr zurückgegeben.
n der Hauptsache nzerden nur die Telegraphenbeamten m die
age kommen, vielleicht schon entwerthete Telegraphenmarken
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1890.
betriigltcherxveise tzoch einmal anzuwenden; ihnen egenüber genügen die_Bssi1mmungen über Beamten-Unters lagungen WÜan- BUefmarken_ können allerdings noch einmal ver- werthet iperden. Hier handelt es sich aber um eine Defraudatwn. welche bereits unter Strafe gestellt ist. Was die Verwendung nachgedruckter Marken betrifft, so werden eliende Briefmarken nicht nachgebildet, sondern alte seltene rtefmarken, und da liegt keine Gefahr vor. Schneidet aber au_s_ einem Markenalbum eine geltende _ÜUS, so nt ebenfalls keine Gefahr vorhanden, denn diese Marken unterscheiden sick) auf das Deut- lichste yon den Originalen. Ein Bedürfniß, das ganze Briefmarkengewerbe unter Polizeiaufficht zu steÜen oder ganz zu verbieten, kann ich nicht anerkennen. Strafandrohungen m_egen der Einsendung leicht entxündbarer Gegenstände kann die Post nach meiner Meixxung schon jeßt auf Grund des geltenden Strafrechtser'laffen. Ich glaube, daß wir mit dieser ZFUW: Novelle mindestens so lange warten können, bis eine emston des ganzen Strafgeseßbuches vorgenommen wird. Die Bezugtiahme auf Erkenntnisse des NeichSgerichts scheint mir auch keine große Eile zu begründen; wir haben es oft genug erlebt, daß die Erkenntnisse des Neichßgerichtß friiheren Ent- scheidungen zuwxderlixxfen. ReichSgerichts:Erkenntniffesind noch lgnge keme_G_eseHe, sie können sich ändern. Ich bin auch fiir eme Komm1ssionsberathung, aber in dem Sinne, daß die Vor- lage begraben und abgelehnt wird.
Abg. Horwitz: Zur Vermeidung der Unzuträglichkeiten, gegen welche dtezes (He1eH gemacht ist, bietet die bestehende Geseßgebung kerne aUSreichende Handhabe. Es wäre am besten, den Gescßentwurf ohne Kommissionsberathung anzu- nthen, aber eme Erörterung über die zweifelhafte Frage, ob die Fernsprechanlagen ohne Weiteres als Unterart der Tele- graphenanlagen anzusehen sind, kann nicht im Plenum statt:
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finden. Dem Abg. Gräber kann ich in dem gerinézen Maß
__“ “, WMF ““"»"* “ "W “““ 55.971627 (53;- r1chtshofs entgegenbrmgt, nicbt beistimmen. Ich beantrage, die Vorlage derjenigen Kommission zu überweisen, welche zur Vorberathung des Rintelen'schen Antrages wegen der Zu- stelXungen bereits besteht.
Bundeskbmmiffar Geheimer Ober-Posirath Dambach: In der Praxis hat sich fiir die Post: und Telegraphenverwal- tizng das absolute Bedürfnis; heraußgesteÜt, mit dieser NoveÜe nicht länger zu zögern. Wir hätten uns sonst den anderen Staaten gegenüber einer internationalen Verpflichtung ent: zogen oder wenigstens dem, worauf wir von anderen Staaten aufmerksam gemacht worden sind. 1876 hatten wir noch kein Reichsgericht, deshalb kam die ganze Judikatur in Bezug aiif die Störung von Telegrapbenanlagen damals noch nicht zur Kenntxiiß des obersten Gerichtshofes. Was die Frage der Nachbildung der cFreimarken bstrifft, so ist diese erst in der neuesisn Zeit sehr dringend geworden. Fremde Telegrapbenverwaltungen haben auf den Miß- brauch mit der Nachbildung von Freimarken auf- merksam gemacht, sodaß es dringend nothwendig ist, M1 Wßgeder Gesetzgebung vorzugehen. Die Beschädigungen und Gefährdungen von Telegraphenanlagen sind nicht so selxen, wre der Abg. Gröber meint. Nack) meinrr langjährigen Erfahrung kommen fahrlässige Beschädigungen von Telegraphen- anlagen, durch welche der Betrieb noch nicht behindert wird, 9112 Augenblicke vor. Daß die Telegraphén-Freimarken nicht m_die Hände dds Publikuméz kommen, ist nicht richtig; in 5101em Rygenblick in Deutschland allerdings nicht, aber friiher LMM tmr Jahre l_ang Telegraphen-Freimarken gehabt. Der
tebhaberei der _Briefmarkensammler wollen wir keineswegs entgegentreten; im öffentlichen Interesse aber muß die Ver- waitung dafürsorgen, daß keine Täuschung vorkommt. Solche Briefmarken smd häufig ansageschnitten und zur Frankirung von Vostserxdungen bsnußt worden.
Daraus wird dir Vorlage an die zurVorberathung dez“- Antrages Nintelen eingefeßte Kommission über- Wiesen.
Es folgt die erste Berathung des neuen Nieder- lassuxigsbertrages zwischen dem Reich und der schweizerischsn Eidgenossenschaft.
_ Abg. Baumbach: Die Erneuerung des schweizerischen Niederlassungésvertrages entspricht unseren, schon im vorigen Jahre gßäußexrten Wü_nschen. Die Affaire Wohlgemuth, in welche_r_s1ch em Polizeiagent mit großer Ungßschicktheit kom- pxonnttirt _hat, hatte bedauerlicher Weise im vorigen Jahre eme Verstimrziung zwischen dem Deutschen Reich und der Schweiz herbeigeführt. In der offiziösen Presse wurde die Schweiz zu den Wilden Ländern gerechnet, es war vpn der Sprache der Kanonen die Rede und man faßte die S _:bßiz sogar an ihrem em findlichften Punkt, der quira itatsfrage, an. Der damaige Vertreter des Aus- wrrrtigen Amis steÜte wiederholt in Abreds, daß eine Ver- stimmung zw1s_chen uns und der Schweiz bestehe oder bestanden hgbe. __Aber die Thatsachen waren noch nicht so lange her, die Kundigung des Vertrages lag vor, und da mußte man sich m der That frageti, ob nicht ein kurzes Gedächtniß zu der) hervorragendsten Eigenschaften eines Diplomaten gehören mir e. Damals spr_ach man von der Unterdrückung der Umturzbestrebungexi m der Schweiz. In leßter Zeit hat gber em iiattonalliberales Blatt in Hamburg, in welchem YU zuweilen über die auswärtige Politik retrospektive _etraxhtungen axigestelit werden, aUSeinandergi-seßt, daß es suZ nicht um Bezieéungen zwischen dem Reich und der Schweiz ge qnde_lt habe, ondern darum, daß nach der Meist- bßgünfngunnglausel im Frankfurter Friedensvertraße die Angehörigen Frankreichs in Elfaß-Lothringen dass?;l e Rxcht m Anspruch nehmen können, welches naZ dem Schweizer Niederla ungsvertrage die Angehörigen der idgenoffenschaft Die [ich daran knüpfenden Bedenken Hätten zur ündigung des Nederiassungsvertrages MMU" emgegenüber bemerke ich, daß die Ausweisungs- e ugniß der kontrahirenden Ste_iaten aus Gründen der “6 ent- lichen Sicherheit durch den Nixderlaffun svertrag in einer Weise alterirt wird. Zur Kündigung ga Anlaß eine Diffe- renz in der Auslegung über den Art. 2 des früheren Ver-
uns
in Deut chland verlanZen können.