und Rußland zu Gute kommen. Der Nbg; Windthorst hat vergeblich von dem Reichskanzler eme benimmt ablehnende Antwort hinsichtlich weiterer Pläne der Regtermxg begehrt. Die Regierung denkt nicht daran, vo'xr'dtesen Planen abzu- geben. Der Plan, daß jeder waffeysahige_Mann_ auch _ach- gebildet werde, ist uns durchaus mehr un1y1npathisch1 dtesen Standpunkt haben wir stets vßrtreten. Ader gegen 019 Aus- führung des Planes haben um 10 er_heb11che_ Vedenke11,_ daß wir uns auch gegen diesen sel_bst erklaren 1111111211. Arz! dem Boden der thatsächlich bestedenden Milttärorgannation und namentlich der Militärpflrcht _von „3 Jahren_ den Plan zu verwirklichen, ist'eiye „111031112. DLL- Verw1rkl1chu11g ist selbst bei zweijähriger Dienstxeit nicht möglzch., Die Sohne unserer defißenden Klassen absdlv1ren 1k)re m1111iir1sche ledung in Einem Jahre. Dieses Primlemum de_r Gebildetetx 111 110ch 11115 eren heutigen wirthschaftl1chen Verhz'éiltmssen em erxlegmm des Besitzes. Wenn nu1_1 un1eren d'estßenden Klassen, die durch ihre V211retu11g die Ge1eßgedung 111 0er Hand „haben, 111cht dieses Privilegium eingeräumt wäre, m_e „rindmmmer, wurde von ihnen die Zustimmung zu der drexnähmgen D1e11stzext erlangt worden sein. Nun sagt man rm Volke 1n1tRecht: wenn es möglich ist, die Söhne der destßendey-Klaffed, die im Durch1chnitt nicht mehr _Jntelügenz 061115911, „111 einem Jahre so weit UUZZUÖLWM, daß 110 111cht bloß den (891118111211 absolyiren, 101idern auc!) Unteromztere, “***eldwebel und sogar Offiziere abgehen, '10 kann doch fem Zweifsl bestehen, daß ein Jahr auch fiir d1e Ausbrldung der
011119 der übrigen Bürger'aUSrßickzt. _ DW ganze Art unserer heutigen militärischen Ausbildung 811t113r1cht drm ementlrchrn Zwecke der Ausbildung für den Kriegsfall mcht. Der V'Lr- fasser der Broschüre „711108111 0011811165“ 11de daran _eme solche Kritik, daß ich mich nur wandere, daß 118 urwerwlgt bleibt. Würde etwas Aéhnlickges aus unseren Reihep gé- 1ch€l)en, 10 würde sicher eine Verfolgung 10211811 Beleidigugxg der Armee Eintreten. Jährlich„ findet hier 1111 Mai eme große Parade statt;_11icht 01015 w0chen:, 101ider11 monats- lang miiffen die Mann1chast€n 11011 früh, Morgens HLS Abrnds spät auf dem Exsrzierplaß s1ch f_ür d1e Parade vordere1ten, 11111 r0r den Augen des höch112n Kriegsherrq de_stshen zuk01111e11. Wenn mit solchen Einrichtungen endlich 0111111111 gebr0ch011 würde, 11191111 die? wahre Amgabe der 111111111111chen Verwaltumg verwirklicht würde, die Mannschaftexi e1nz1g 1111d allein für den Krieg auEzudildkn, 0111111 wiirde 12111 Jahr reich- [ich 119111113211, um DaB, was w1rfiir 012Vertheid1gu11gdrauche1y zu erreichen. WEnn, wie _es in drr Negri 1381011801, 1111 Früh: jahr 6111 Krisg auSdricht, 10 [101 6111 Drrttel der Mannsch01te11 11111: 6 Monale, Ein anderes Drittel 11111,“ 18 Monate, und nur der Rcst L_Z Jahre gedient. Die Erstem beiden Drixwl 1111111 aber nicht wenigsr ihre Schuldigkeit, (11-3- 016 Dreijährigen. Dir Sachsen [1011911 1866_11ur_ Lin Drenst- jaHr, 11110 doch wird 3608111101111 'der 1ächsi1ch€n_Armee das 3601111113 ÜUÖÜLÜLU, daß 119, steh an, der S§1te der Oest€rreicher mit gr0߀r Vradour umd Tüchtigkeit ge1chle111€n. In 0811 a111€rika1111ch€11Kämpwn waren die hervorragendstZeg Helden Leafs, die vorhsr niemaicZ 2111811 militärischen (5517111 1112111011. Die goscdults Armee 2100012011? 111. war 1870 in sechs W0ch€11 niedsrgeschmettert, während rer 3111011111120-
gelaufene Hause der Rspublik uns sewH Monate, zu schaffen
machte. Der Abg. 0011 Manteuffei 181011 hat 1111132980130, 0013 die Infanterie der Loirearmee,' die 80011 „ck11 z111a111ytxn- getrommelt war, ihre Wtderstaxrdswhigkkit d€w181sn habe, nur die ArtiÜerie habe 111cht§ gsetaugt." Das wird Jeder zugeben, daß die Art1klerte emer_ laygeren Vorbildung bedarf. Der Krieg vom September 1810 bis zur Uedérgade 0011Paris wurd? 0011 zwe1Mä1mer11 ms Leben gerufen und geführt, die keinén Tag vorhsr Soldat 1361091611 warrn, von dem Advokaten Gamdsttg und dem Jngemeur Freycinet. Man 1011112 hiér in T'quchland 111111101 dre Zu- mutdung 11211911, daß a11Stelle LMLS altged1ex1ten Soldaten 2111 Civilist Kriegs-Minister würde, das würds 'ein 111301180 Gsschrsi geben. 23361111 wir jedén waff9111ähigen Mann militärisch ausbilden, 1111111611 wir auch i11§b€101id€re_ da: für sorgsn, daß jedsr LiNleUS 1r€11dig d€m RUfe 10lgt. Tas könnsn wir leider heute nicht 1013911 troß der mUnderbaren Eiklärung deH Generals Vogel 0011 Fqlcken- stein, 100111111) die Kaserne ein Ort ist, 100 d1e Soldaten sich an K0m11iißdr01 satt effsn können und Flei1ch nach Belieben de- k0111111e11. Man begreift darnach gar nicht, warum alijc'ihrxxch 1'0 zahlreiche Personen vor Gericht gez0ge11 werden, 10911119, 11ch il)r€r Militärpfkicdt entzogen, und warum Mes 0111112001211 wird, 11111 nur vom Militärdienst frsi zu bleiben, woher die groß? „30111 der Selbstmord? in der Armes kommt. In der Armes ist der Prozentsaß der Selbstmorde erheblich höher als in der (Zivilbevölkerung. Zwischsn 12 und 20 Proz. 1111111111: iichsr GestordeULr in dsr Armee 1011111111 die Séld111110rde. 2891111 9191111116190 111 der CivildevölkErung vorkäme! Wenn Se. Mdjestiit in 81118111 Erlaß jüngst aufforderte, 0211 Truppsn eine (1111101101111: BSHandlung zu Théil werden zn lassen, und wenn andererseits in den Blättern ("011€ daarsträubender Be- haxidimig 311161811 1100, 10 können Zis sich leicht die Gründe zu1a11111191111sUe11, woher di? Sslbstniordékommen. JmZ. Garde- Gre11adi€r:R€gi111ent Königin Elisadekd bekam vor szem ein Soldat deim Exsrzieren sine gsfchwoüene Hand. ES wurden Bäder v€r0_rd1_1e1, der Zustand ward nicht beser. Darauf ließ dsr U11ter01f1519r 1111Z1111mer 8111611 Kéffé]. ÜUfstLUth, Und zwang de11„S0[dai§11, die Hand in das 119110110113 im K0chen erhaltene WMW? ZU Mcken, 10 daß 0111 Ende der Prozcdur das Fleisch m_FSHSU 0011Ud€11Fi11ger11 fiel. Der Unteroffizier drohte, MLT VLM KUWVék zuzuschlagen, wenn der Soldat die Hirni)" an?: dem Waffer zöge. Die Sach? kam vor'H Militarzxrrtcht; der Soldat 1011109 mit einsr Psnsion 00110 «46 monatlich als 311001109 211111111811, und der U111er01fizier mit 3 Monaten FLUUW 111110111. Der Soldat würde 111111deftens mit 3 Jahren be1tr01t wordsn 12111, 1081111 er sich etwa zur Nothwehr gSscßt hatte., Dor Soldat wird eben nicht als M€111ch d'ehandrlt, und das 111 dsr Grund, daß die Freudigkeit beim Mtlitärdrenst 111 den MaffM immer mehr schwindet, Die Wshr trag?" zu diirfen, war im Mittelalter das Vorrecht eines freien Mafnnch, houte sucht man sich vom Militärdienst nach Möglick1k€1t zu driick€11,'we1[ von Freiheit nirgends mehr die Spur zu finden ck „Auch hier muß endlich Wandel geschaffxn werde'n. Bezüglich dér Juanzieüen Be; lastung weise ich darauf h111,_ daß i11 ezug auf die Uniformirung ein Luxus getriében w1rd, der anährlich (110138 Summen verschlingt, während hier sehr bedeutende Ersparniffe gen1achk wsrdsn könnten. Die weittragenden Feuerwaffen und das rauchlose Pulver werden es nothwendi machsn, daß die 08116 arbe an der Uniform im Kriegsfa 1'0 schriell als möglich be1eitigt wird. Deshalb sollte man auf
eine Anleihe zu bewilligen, wäre ich_gern bxreit, weil ex m Wahrheit eine produktwe Anlage im „emmentesten, Smye des Wortes wäre. Der Schaßsekretar hat dre fur das nächste Jahr nothwendigen_ Me raUSgaben auf 60 Missionen berechnet; nach werner, kechnung werde'n fie erheblich größer sein, obgletch die „Kommrsfionn die GehaUSaufbesserungen von 20 auf 12 Mill1onen ermaßtgt hat. Der Schaßsekretär hat die bedeuxendßn Mehrauskquen fiir die Pensionen und den ZinSanfaß fiir d1e neuen A0 ethen nicht genügend berücksichtigt“ außerdem werden alle in den leßten Jahren geschaffenen nstitutionen der Vermehrung und Er änzung bedürfen. Dem gegenüber bexonrau „heute dqr S aßsekretär, daß die Dinge nicht ;o efahrlich eien_, 'we1l der abgeschlossene Etat einen Ueber chu von 78 Milxionen über die Voranschläge ergebe. Das mag zunachst einmal auSreickzen, um die MehraUSJaben zu diZcken. Der Erxrag- (XYZ den Zöllen wird aber doch nicht fortwahrend d'erJJletche sern. Eine einzige gute Ernte in Deutschlgnd wurde Mit othwendtg- keit ein ganz bedeutendes Loch in diese Einnahmequelle machen. Bei Einführung der ökle wurde nicht bloß vdn Seiten von Bennigsen's, ondern auch von der rechten Seite der Getreidezol! als Schußzou und mcht als FmanzzolL be- zeichnet, der im Falle einer ungünstigen Ernte und bedeutenden Vertheuerung des Getreides nicht aufrecht zu „erhalten, wgre. Heute aber erklärt Herr von Malßahri, daß dte Getretdezolle als eiserner Einnahmeposten im Kmegsbudget zu fiaurtren hätten. Noch mehr! Als im vorigen Herbst unser Antrag auf Abscha ung der Getreidezöüe diskutirt wurde," war ck Herr von ennigsen, der sich deswrgen daglegerx erklarte, WL'il Angesichts der Kündigung der Handelsvertrage 1111 Jahre 1892 es nothwendig sei, daß man Kompensatronen 111 der_Hmzd habe, und daß die Getreidezölle gls sol 6 Kompensation m Betracht käme. Herr von Benmgsen ann steh nunmehr nach einem neuen Kompensationsowekte "umsehen; Mag da_s Getreide noch 10 theuer sein, die Zökle mussen 0191090, damit wir die nöthigen Einnahmequeüen für, das Militar haberi. Das wird im Volke einen bittern Exndrrzck. xnachen. „Du: befißenden Klassen haben das Einjähr1g1re1w1ll1gen-J11st1tut, und wenn neue Offizierstellen geschaf1€11 _werde'n,„ 10 „smd es die: Söhne der Grundbesitzer und Bourgemsie, die 111 0121610911 einrücken. Das Volk aber muß die Blutsteuer weiter au]: dringen. Daß ein solcher Zustandmit Nothwend1gke1t die größte Erbittetung und Unzufriedenhert in den Muffen erwecken muß, versteht sich 0011 selbst. Man müßte sonst an dem Maß 0011 Bildung und Gefühl zweifeln, dasz in unserem Poik doch vor- handen ist. Daß wir nach den Ausffihrungen, die ich gemacht 13006, nicht dazu kommen können, für die vollständrg 111 ts- sagenden Rxsolutionen ])r. Windthorst's zu stimmen, ist'em ach séldstverständlich. Die Resolutionetz verpfbchtew die 'Re- gisrungen in keiner Weise; ss bleibt ihnen voÜsländig frex, zu tdun, was ihnen gut dünkt. Andererseits sollen sie em Mäntelchen abgeben, um dahinter den Rückzug zu decken, den ])1'. Windthorst dieser Vorlage gegenüber angetreten ' hat. Dazu Handlangerdienste zu leisten, gewissermaßen 510111111911- 1chieder abzugeben, fällt uns absolut nicht 2111. Für dre Resolution, die sich auf die Zukunftßpläne bezieht, kdnnfen wir schon destgen nicht stimmen, weil wir den Plan 1111 Prinzip durcbaucs biÜigen, nur nicht die Art der Ausführung. Was, die Resolution Über die einjährige BewiÜigung der Hkxeresstärke betrifft, 10 kann ja 1)r. Windthorst_ eigentlich nicht§ VLffLkSE thun, wenn es ihm damit ernst ist, als für den Antrag Bamberger stimmen. Dsr Abg. 1)r.Wit1dthorst hat auf den K011ft1'kt hingewiesen, wenn aber eine Volks- vsrtretung sich vor einem Konflikt scheut, dann wird sie nie u ihrem Rechte kommen. Daß dis Militärverwaltung, wenn Sie auf die 9111100121116 Bewilligung als Kon1pensati_011§0bjekt 2111- geht, sogar noch ein gutes Geschäft macht, 111 meine 1301]? Usberzeugung ; 091111 9991311 eine 1 01che Konzesfion würde'nvikle Mit- glieder des Hausch: ihrerseitZ mit größersn K01131*1j"1011e11 der Regie- rung entgsgénkdmmen. In Frankreich, England, Italien und an: deren größersn Staaten findst die jährliche Bkwilligung statt, 00116 das; die Regierung mit der Majorität des Parlamsm-Z jsmals i11K011ftikt gekommen ist. Daß in diesém Reichstage leidér kéine Majorität zu finden sein wird, die ernsthaft den 1011- q:-seßte11 militärischen Forderungen sntgeaentritt, ist meine Uederzeugung. Das; auch die Resolution 111 unsere Zustim: mung nicht finden kann, versteht sich 0011 selbst, denn es steht ja ganz im Belieben der Militärverwaltung, 1016 sie diess Resolution handhabt. Die 6000 DiSpositionsurlauber find kein genügendss Aequivalent. Was disfelben bedeuten, hat der Abg. Richter gestern troß des Majors Gayde richtig aus- geführt. Wenn man im Interesse des Volk?» von der Notdwendigkeit einer Vsränderung überzsugt ist, wie es die Abgg. ])r. Windthorft und seine Freunde sagen, dann muß man selbstverständlich auch die Form wählen, welche am Schnellsten zum Ziele führt, also nicht eine Resolution, sondern einen bestimmten Antrag. Wenn nach der Resolution 17 die Regierung ersucht werden soll, die Einführung der zweijährigen Dienstzeit „in Ernste Erwägung“ zu nehmen, so hat das nach ÖM Erklärungen vom BundeSrathstisch Über diese Frag? ganz und gar keine Bedeutun wehr. Dagegen ist nur ein festes, entschiedenes Nein des eichstages die richtige Antw0rt. Des- halb sind wir gegen die Vorlage!
Staats:Minister 0011 Verd :
Meine Hkrren, ich muß zunächkt an einige Worte des Herrn Vorredners anknüpfen, die ich doch vorweg nehmen will. Was er in Bezug auf die Armee gesagt hat, gipfelte wohl schließlich in dem Aus- spruch, daß der Soldat nicht als Mensch betrachtet wird. Meine Herren, es wirft ein eigentdümlicbes Liebt, daß ein derartiger Aus- spruch hier im Deutschen Reichßlage über unsere Armee überhaupt gemacht Werden kann.
Für mich ist es ein Beleg, daß der Herr Vertreter der sozial- demokratischen Partei, dieser Partei, die in breiten Schichten des Volks ihre Füblung sucht, daß derselbe in der Armee eben keine richtige Hat. Die Füblun, die er dort besißt, ist aus Elementen, die in einer Masse von Keinabe einer halben Million immer Vor- kommen; die Elemente, die unzufrieden, nicbtsnutzig, die auch Un- gerechtigkeiten erfahren haben, die finden bei Ihnen den Sammelpunkt. Das, Was im Laufe der Dinge natürlich ist, daß in einer so großen Zahl auch Manches vorkommen Gerechtigkeit, nach Sitte und dergl. ist, das ist Ihre Domäne,
Nun, meine Herren, wer die Armee kennt, der weiß, daß der Offizier wahrhaftig ein Herz hat für seine Soldaten, der weiß auch, daß der Soldat sehr wohl anerkennt, wie er im Offizier seinen Yeratber hat, der ihn nicht bloß militärisch erzieht, sondern aucb fur ilxn sorgt.
_E'ö saßen, die Zabl der Selbstmorde bat sicb in so bedenklicder Wei1e gesteigert und wäre ein Bcleg dafür, wie es in der Armee zygiyge. Ich bitte, bei solchen schwerwiegenden Scuben doch mit rtcbttgcn Zahlen zu rechnen. Nach der mir vorliegenden Liste haben “im Jahre 1881 die Selbstmorde 0,77, im Jahre 1889 0,56 pro Mine betragen. Nun haben Sie gesagt: Ja, im Vergleich
kann, was nicht nach Recht und,
licben Liste nachweisen, wie aerad_e _in der deutschen. Armee die auß,- gezeichnete Umficbt unserer Militararzte, unsere Einrichtungen und nicht zum wenigsten die ürsotge unserer Offiziere es dabiy gebracht bat, daß wir immer we ter und weiter mit den Todesfallen h_er- untergegangen smd und die erste Stelle guter allen Armeen em- nebmen, Natürlicherweise kommen dann die VergleichSzablen ganz anders eraus. WKS den Fall im Regiment Elisabeth anbetrifft,_ so kenne ich seine “Einzelheiten nicht. Wie sie auch gestaltet sein mögexi, jedenfaüs sehen Sie das ein, daß-das Geseß dg ist und eingreift„ tn Welcher Weise, darüber können wir uns in dtesem Augenbbck mcht zum Richter aufwerfen auf irgend eine Behauptung bin. denn dazu müßten wir die Akten der Untersuchung bter zur Stelle haben.
Nun, meine Herren, von den anderen Erörterungen drs Herrn Vorrednecs will ich wenigstens Einiges berühren. „Es betrifft das die Rückgabe von Elsaß-Lothringen, die uns dte Yustungen „ersparen sollte. Clsaß-Lotbringen ist das Ausfallstbor fur Frankretxb nach Deutschland seit ein paar Hundert Jahren gewesen und wurde es auch wohl in Zukunft sein; und das prakttscbe Resultat „dieser Wiedergabe würde sein, daß die dortigen Bewohner tbr Kontmgent zur französischen Armee steÜten, die französische Arrnee verwebrten, unsere verringerten, was uns erst recht zwmgen wurde, die Last einer größere Armeen durch rxnser Volk tragen zu lczffen.
Dann, meine Herren, ist die Idee der Miltzarmeesais Ideal wieder aufgetaucht. Ich glaube mcbt, daß das Beupiel dazu glücklich gewählt war. Sie führen an, die aktive französische_Armee ist binnen kurzer Zeit vernichtet worden. Ja, diese fra'nzofiscben Armeen find von uns bekämpft worden _ das wollewwtr gerade heutigen Tages nicht aus den Augen [affen _ mit emer großen Ueberlegenheit. Umgekehrt war, wie nachher diese Volkslerée enxstand, die Ueberlegenbeit bei diesen Massen, die gegen uns kämpften,'wabrend unsere Hauptkräfte vor Paris efeffelt waren. Was ,ist d1e_F_olge davon gewesen? Gerade eben die?e Massen haben uns mcht beWalttgen können, fie find von unseren kleinen Truppenabtheilungen geworfen worden.
Sie haben auf den amerikanischen Krieg exemplifizirt. Jeb bin der Meinung, daß, wenn einer der Staaten statt der koloffalen Menge 12011 Kämpfern, die fie heranfübrten, nur den fünften_ oder sechst€n Theil derselben in einer geschulten Armee gehabt hatte„daß die Sache für den anderen Staat sehr schnell beendet gewesen fem würde, beendet ohne die großartigen Opfer an Geld und an Menschenleben, Welche auf diese Weise zu Grunde gegangen smd. Das ist eben der Vortheil der stehenden Armee. ' , ' ' .
Wenn bei den Ersparnissen, die sich auf d1e Fmanzpolittk beziehen, der Uniformirung gedacht worden ist, so können Sie annehmen: daß das ein Gebiet ist, mit dem man sich bei uns rechternstbaftbe1chafttgt. Ob das Resultat der Uniformirung, die dann herauskommen könnte, die ganze Sache biÜiger machen würds, ist doch fraglich. ,
Da ich nun einmal das Wort ergriffen habe, so möchte" 1ch auch das, was ich weiter auf dem Herzen habe, vorbringen, Zunachst haben die Herren wesentlich alles schon Denjenigen gegenüber vor- getragen, welcbe gegen die Vorlage zu stimmen beabsichtigen. Ick will aber auch von meinem Standpunkt aus noch einen Versurh machen, diss Ihnen nahe zu legen, wenn auch vielleicbt mit wemg Ausficht auf Erfolg. Alle Ihre Argumente stüßen sich darauf, daß eine Notbwendigkeit für die gestellte Forderung nicht vorhandxn set. Ja, das ist ein Sa * aber die Beuründung hierfür sind Ste uns schuldig geblieben, orin liegt die Begründung? Ich werde fie mir aussuchen für Sie. Begründet ist, daß die Z1ffer, die wir Ihnen angegeben haben, um welche begtigen Tages die fran- zöfische Armee überlegen, 0011 anen beanstandet wird; Die zWeixe Ziffer, wie diese Uebchegenbeit heranwäcbjt, Wenn,w1r die Hände ruhig in den Schoß halten, wie Re sich weiter entwickelt bei den Franzosen, _ das ist eine Ziffer, mit der man voÜständig rechnen kann, und ich glaube, diefe Ziffer ist auch schließlich in der Kommisfion nicht bestritten wvrden. Es handelt fich um die erste, die wesentliä) für unsere Vorlage ist, um die Heutige Ucberlegenbeit um 3 bis 400000 Mann, die wir Ihnen angegeben haben. Ja, meine Herren, gewiß fällt für uns noch manches Andere ins Gewicht und könren wir so;.ar hinter solchen Ziffern etwas zurückbleiben. Aber es giebt doch eine Grenze! Und es handelt sick) nicht nur um „ein paar Tausend Mann“ mehr, wie gesagt worden ist, sondern um 3_400000 Mann mcbr, die die große und schwere AUfgabe denen, die sie dereinst durchfecbtemfoüen, doch in einer gcmz gewich- tigen Weise erschweren. Sonnen wir uns nicht in den rubmvollen Thaten eines Vergangenen Feldzugs. vergessen wir nicht, dus; wir in jcnen Feldzug mit bedeatender Ueberlegenbeit bineingegangen find und außerdem noch manche Vorzüge gehabt hatten, die heutigen Tages ficb wesentlich in ihrer Diffcrenz zu unseren Mitteln vetringert haben. Jetzt stehcn wir jenen gegenüber, Wenn heute der Kampf an uns herantritt, mit einxr an Zahl untergeordneten Streitkraft.
Die Sache in ernst, unendlich ernst, und wenn wir da etwas fdrdcrn, was uns eine geringe Verstärkung zubriagt, was Sie doch im Verhältniß zu dieser großen Differenz nur als eine minimale Ziffer ansehen können, dann, glaube ich, daß man Wohl die Be- rechtignng zu solchen Forderungen hat.
Ich 100016 n0ch aus1übren, das; gegen diese Differenz von 3_400 000 Mann _ ich glaube, von dem Hrn. Abg. Richter _ schließlich gcsagt worden ist: ja, es fehlen mir die Belege, _ es war äbn1ich10,jeder.fal1s wurden sie nicbt als feste Ziffern angesehen. Wie 1011611 wir sie bestimmt'cr geben? Wir können bei uns die Léutr genau kontidlircn, so lgnge fie überhaupt in Kontrole find, und wissen, Was wir an Rc1errcn und Landwehren haben. Wir wissen, was zum Landsturm Übertritt, wir haben unsere erfahrungs- mäßigsn Prozentsäße zum Abrecdnen, und auf Grund dieser Listen und Erfahrungen wissen wir fast auf den Mann genau, Worauf wir an außgcdildetcn Mgnnscdaften im Kriege zu zählen Haben.
Bei den Flammen natürliÖ haben wir die Einsichten in die Listen nicht, wobl aber smd diese Zahlen für eine lange Reihe 0011 Jahren offiziell in Frankreich (1292 en worden. Es find für uns bloß die Perioden, die vor dem Jahre 1870 sich befinden, wie die der Jahre 1870/71 nicht_ mit derselben Sicherheit zu geben, wie die anderen. Bekanntlich i1i die Erhebung en massa im Jahre 1870 nachher durcb Ge1eß in die Kategorie der wehrprchtigen-Leute eingereiht Wordcn. Immerhin giebt der Vergleich mit der Entwickelung unserer Ver- hältnisse eincn Anhalt, um diese auch_dort zu berechnen. Es giebt ferner einen Anhalt, daß, wenn wir die1elben Prozentsätze berechnen wie bei uns, wir Zahlen bekommen, die annähernd richtig sein müffen, und 011112 belaufen fiel) auf 400000 Mann. Rechenfehler könnxn trotzdem dabei sein und dafür haben wir überall in der Kowmission nur mit dem gerechnet, was zu unseren Ungunsten spricht, 10 [affen wir selbst eine Differenz von 100000 Mann zu und rechnen nur mit 300 000 Mann, 300 000 Mann! das will sagen 8 oder 9 Armee-Corps mehr, die damit aufzustellen find!
Also, es handelt sick) nicht um „ein paar Tausend Mann“, und ich weiß nicht, wie man uns diesen Ziffern gegrnüber die Mutel ver- sagen kann, um unsere Armee 10 auszurüsten, daß fie wenigstens numerisch, wenn auch nicht glcicb stark, so doch annähernd gleich stark wird, und daß wir nachher Das, was uns son1t noch zum Vortheil in anderen Beziehungen zufällt, als ein Plus betrachten, um die Differenz auszugleichen.
Nun, meine Herren, komme ich auf einen anderen Punkt. Wir die Ziffern zu geben mit (11! den
waren genötbigt, Ihnen hier Gewiß,
Details, _ und in Folge dessen Forderungen aufzusteüen. meine Herren, hat diese Außeinanderseßung zunachst erschreckt; _ denn Sie lebten in der Ueberzeugung, wir wären fertig mit unserer Organisation. Ja, als wir übersaben, was das französische Webrgeseß mit seiner rückwirkenden Kraft auf einmal für einen Macbtüberscbuß gab, waren wir auch nicht wenig befremdet darüber. Es ist Ihnen bereits mitgetheilt worden, daß der Herr Reichskanzler und ich von _vornberein einig geroesen find darüber, Ihnen offen die Lage zu schildern. Wenn wir das thun,.1o müssen wir Ihnen auch die Beruhigung geben, daß, wenn dre Macht- verbältnisse sich noch weiter verschieben, wir alsdann auch Mittel und
diesem Gebiet sch0n jetzt reformatorisch vorgehen. Hierzu
zu den Sterbefällen in der Armee. Ich könnte Ihnen in einer ähn-
Wege besiyen, um da berauözukommm.
So, meine Herren, ist es entstanden, daß ich bnen Andeutun en aeqeben babx, in welchen wenigxn großen Grundzüxn wir uns we ter FXYY YUM, dundd_babe,t1chHiesZberundzüge auf die Scharn-
„ ren 0 er te we1 ere ur ü run die e deen, die all- gemeine 'Webépfiickyt zxrückgßfüYrt. g sr J
' eme erren, 1 nm ie daran erinnern, da inmitten die er Dtskussion 14 Ferientage „gefallen sind, in denen eiße Agitation cb beraußgesteüt hat, die berertß Jbr err Referent beim Ein ange dieser Debatte'binretcbend aei'ennzetcbnet at. Es war uns ni t möglich, bmayf in gleicher Weis; durcix die Presse zu antworten; in der ole: n1ik Uher dtese Sache„warxn wu- an Punkte gekommen, wo wirs ließ- 11ch nut einezn Material batten hervortreten müffen, daß wir nicht Ick?" durften; nur mußten abwarten, bis die Kommission wieder zusammentrat. Ehenso wte ich, es erklärlicb finde, daß Sie uber k§1scht und befiurzt gewesen sind, daß überhaupt neue Forderungen an Sze herantretxn, ebenso'erklärlicb finde ich es, daß unter diesen Umstanden fich eine allgemeine Bewegung „geltend gemacht hat.
Heute aber, meine Herren, liegt die Sache doch etwas anders, und ich glaubx ein Retht darauf zu haben, daß in den Ideen, die ich Ihnen damals vorfubjrte, „nun aucb Alles nach außen hin zur Sprache kommx, w_as sicb wetterb'tn tbaxfächlich abgewickelt hat; da muß ich darauk zururkgretfen, daß ich gleich am ersten Tage nach dem Wieder- zu'sammefntrttt der Kommktsfion mich veranlaßt gesehen babe, Ibn?" Mitzutbetlen, daß man,d1e Konsequenzen aus dem Schamborst'sck)?" Gedanken der aUgemetxien Webrpiiicbt nur so weit ziehen wolle, axs dte Machtverbaltnisse der Nationen sicb verschoben bgtten; „an die ungebeuere Präsenz, von der man jet spreche, set auf em Menschenalter hinaus nicht zu denken; daß 00 ends alle Ersaßreserdtsten voll _auSgeb1ldet würden, beabsichtige Niemand. Zwei Tage spater sind diese Aussprüche durch die Autorität des Herrn Retcbkanzlers xbenfalls dargelegt worden.
Also, meme Herren, heutigen Tages liegt die Sache doeh Wohl etwas anders, al"s in dem Moment, wo die Wogen höher gingen; beuttgen Tagrs ubersehen Sie mehr von dem, was ich zuerst an- deutete, und 1ch' glczube, Ste werden sagen müffen, daß das doch ein Lanz anderes Bxld 1st. Hinzufügen kann ich nur, das; das nicht etwa «de21! sMÖU die nach dem" Sturm bei uns Hervorgetreten sind, _ wir sind 1a da konsolidart1ch ---, sondern, daß das Ideen find, die vorher bestandxn haben. _ Jm Uebrigen, meine Herren, 1_vi[[ ich nur nebenbei bemerken, daß drese Grundlaae zremltcb genau_die1elbe des französischen Webrgeseßes 1111, dedselben Geseßes, welchcs m der französischen Deputirtenkammar rxnt etner Mehrheit von über 200 Stimmen angenommen worden 111. Nur xtnige' Aenderixngen smd drin; z. B. das französische Webr- gxseßentbalt eme Portron" don L_auten, bis nicht außgebildet Werden, dte' ur den fogenanntcn Hulssdisnrt bestimmt find. Bei uns dagegen,
meme Herren_, babeante die bestimmte Erklärung, daß der Plan, daß alle Er1aßreservtsten doll ausgebildet werden sollten, nie in umerer Abficbt lag; man hat eben mit Faktoren gerechnet, die man nicht kaynte. .
_ Wetter, meme Herrxn, ist in dieser Beziehung doch noch zu cr- wabnen, daß das franzo11sche Geseß in rigorosester Weise alles Das, wa_s ,es ausbilden wil], heranziebt, während unsere Wehrgeseße aus etner chnz ayderen, humanen Basis stehen.
21110, 1111 bttxe, daß, Sie auch Ihrerseits dazu beitragen, die Wogen zu beruhtgep, d1_e dadurch entstandcn find, daß ich esagt habe, man „wolle 11111 Rucksicht darauf, daß die Machwerhältni e fich wxitxr versch1eben, dte1en Weg auch schriktweise weiter verfolgen, wobei Sie der jedem etnzelyen Schr1tte mit Ihrer Entscheidung mitwirken würden.
„Selbstverstandlicb hat diese gegenwärtige Vorlage absolut nichts _ 111 kemer ihrer Forderungen _, was Sie bindet, etwa späteren Forderungen, wenn solche noch kommxn foüten, unabweislich Folge zu geben. Jede in sick) ist 10, daß auf diesesA absolut kein B zu folgen braucht, weder maxb der emen, noch nach der anderen Richtung bin,
Was nun „wetter Voxßebracdt worden ist, gipfelt in dem Gebiet
der Kompensatwnenf, es 111 hier schon mehrfach darüber bin- und her- deba1tirt wqrden;'_1„ch kann die vielen Einzelheiten, mit denen wir uns 111 der 51010th3011 befaßt haben, hier nicht wieder vorbringen urJd 'Ste damn belasngcn. Jedenfaüs ist bci den 6000 Mann, die Mr 11-131" mehr entlassen Wollen _ bei jedem Einzelnrn, glaube ich, das Grfubl eiuer sehr angenehmen Erleichterung Vorhanden. _ In Bezug auf_ die zweijähride Dienstzeit 1010 ich nur die Hany!- 1achen_ zu1ammenfa11en. Ste werfen in die Waagschale ren aUgemeinen Wumch der B1Volkerung; Sie werfen hinein die Sicherheit, die drrsErnzclne hat, _daß er „nun Weiß, cr braucht bei der Fahne blos 517)le Jakre zu bleiben; Sie werfen hinein die Erleicbtirung, die Der: jenige hat, dersonst 110ch 1111 dritterx Jahre dient, auch die Erleichte- rung der“ (Eltern: die tbm Unter11ützung gebsn. Dem gegenübrr mrrfen wir 111 die andere Waagschale einmal den Satz, daß von unskrem Stagkvunkt aus unabweislicl) die Präsenzziffer zu er- halten ist: daß, wenn wir die etwa 50 000 Mann, die 110111 entlassen Werden kön1112_11 heutigen Tages, entließen, wir ebenso viel wieder einsckyieben 1111111211, das Heißteaumwei Jahre vrrtbeilt, dem aber, was WWW und Produktionskran betrifft, die Auégleickyung der 50 000 gegenübersteht, und schließlich 25 000 Mann, die sonst überhaupt nicht gcdient hättén, 11011 01111111 müßten. Wir werfen ferner in die Waagschale 1111 das, Was Ihnen aus:?inandergeseßt ist über die Kosten, wo ich 12011 vornherein zugabe, daß man über die einzelnen Pdfitionxn 1tr2ite11 und einige Miüionen hcrunterseßen kann. Abcr _erfahrungHmäßig ist, daß, wenn man nach solchen aUgemeinen Ucbcrjcdlägen an die Detailaldeit geht und fie ins Leben einführt, fick) immer noch ein Bedürfnif; paÖ dem andcren ergiebt, und schließlich eine Miliion nach der andcrkn noch 0011 selbst zu der Summe kommt, die Sie beraukfinden. Immerhin bleibt es eins Belastung und eine recht ansehnlickoe Bclastung. Wir werfen schließlich hinein _?erH, 1000 wir persönlich an Studium der Geschichte und 1beorcti1cher Betrachtung der Heutigen Verhältnisse und an eigener Erfahrung bsfißen. S0 171110 wir 311 dcm Rxsultat gekommen, das; wir in dieser Beziehung, wie augenblicklich die Verhältnisse liegen, nichts bieten können.
Man könnte sagen: warum den alten, Traditionen sich an- schließen? Es braucht die Ansicht der Milttärverwaltung deshalb noch nicht die richtige zu sein. Wir smd darin gew1ffenbaft und stets mix dem chanken beschäfiigt, wie eine Entlastung stattfinden könnte, Haben aucb ein Material, 11:05 11115 belehrt, wie andere Leutr, die urtbcilsfäbig fänd, darüber denken, Erst vor vier Jahren ist Seiiens des Kriegs-Ministeriums vertraulich die Anfrage ergangen an sämmtliche Corps- und Divifionß-Commandeure, an sämtnj- liebe Commandeure der Infanterie = Brigaden und Regimenter. Da liegen über 240 Berichte von diesen O1fizieren vor. Ein Regimcnis-Commandkur spricht ficb für die Möglichkeit aus; (106 übrigen, über 240, find auf dem Standpunkt, den wir auch heute ein- nehmen. Ich bitte Sie, meine Herren, das Urtbcil dieser Männer doch nicht zu unterschäßcn. Das sind die Männer, die 30, 40, 50 Jahre lang und darüber die Ausbildung der Armee gxleitet baden, die ihre Truppen auf den siegreichen Schlachtfeldern ge1übrt und auf den Schlachtfeldern selbst gelernt haben, was man von der Aus- btldung einer Compagnie, überhaupt einer Truppe verlangen muß. Wenn wir dies zusammenfassen, 10 seien Sie überzeugt, daß wir kie Anficbt festhalten müssen, daß auf unserer Seite die Waagschale dix schwerere ist. Nun zu Dem, was über die französtscbe Artillerie ae1agt ist! Es wird dies immer Hervorgehoben. Natürlicher Weise! Dies ist der grö te zusammenhängende Theil der Forde- kyngen; er springt am mei ten ins Auge. Aber meine Herren, ich bitte d1e_Arti[lerie nicht einseitig zu behandeln. Der Schwerpunkt liegt darm, daß wir überhaupt mehr Mannschaften ausbilden müssen, als wir es bisher gethan, was zu dieser Forderung von 18000 Mann gefuhrt hat.
Nun ist gesagt:_Mit der Artiüerie hat man früher bereits abgeschlossen. EY ware von meinem Herrn Amtßvorgänger bemerkt „krorden, man ware nun fertig. Ich habe mir erlaubt, Ihnen 1ene Aeußerungt meines Amtsvorgängers bereits in der Kommission vorzulesen. Die Begründunglautet bereijs ganz anders:
„In einer den militärischen Interessen 05019 genügenden Weise
Jeldbatterien geschehen. Unter Berücksichtigung acht in Betracht ommendeq Verhältnisse, insbeso_ndqre auch des Kostenpunktes, wird es indessen noch für angangtg erachtet, dem Bedürfniß zunachst __unter Festbaltung der geseßlichen Friedens- präsenzstarke und der gxskxxlicb bestimmten ahl der Formationen _ durcb etz1e tatßvermebrung bezw. ?ane- Tnxxbmnerbalb des Rahmens der cht bestehenden Verbände zu ent-
re en.“
_Dazu tritt eine scbriftlixbe Erklärung, die mein Herr Amts- vqraanger gegeben hat und die ic]; mir erlaubt babe, in der Kom- mtssion vorzulesen. Es heißt unaefabr da: Für jetzt sei es nicht die Absicht, die Vermebrzmg außerhalb des Rahmens des Septennats emtreten zu _laffxn; dtes schlöffe aber absolut nicht aus, daß hier andere Verhaltnisse es als dringend nothwendig heraussteüen könnien. Diese anderen Verhältnisse find eingetreten, es find eben die, daß wtr ur-s uberhaupt verstärken müssen.
In, dem Moment, wo wir dies thun, wo wir bei der Sep- texmatsz1ffer Von Ihnen eine Aenderung fordern, geben wir diese Ver- starkixng anmalle die Formationen, bei denen fie uns am noth- wenduxsten 11t. Darunter gebörtß die Feld-Artillerie. Nicht die Anzahl der n211e11 französischen Batterien, die immer genannt wird, rst es, Welche,d1e dedeutende Verstärkung nötbig gemacht hat; nein, man _wollte die Fnedxnßprasenzziffer unter (111811 Umständen festßalten, und 10 nahm man die Leute, die man zur Bildupg der ArtiÜcrie gebrauchßte, aus arxderen Cadres. Das ist aber auf die Dauer nicht xurchzusadren. Wir _steben heutzutage in Verhältnissen, das; die (xutsckxe Fxld-Arttllerre 46 451 Mann und 26 767 Pferde bat, währcnd dre franzofische _Arttllerte 60614 Mann Feld-Artilleristen und 34688 Pferde zghlt. Den Bemannungen auf deutscher Seite von 2381 stehen aus_franz01"ifcber 3123 gegenüber. Es ist gesagt, dxe VeJHanqung batten die Franzosen nöthig, wkil fie mit Pferden 11_1cht „10 _rctch versehen find. Aus welchem Grunde dies kommt, das 111 gletchgult1g, „dre THatsache bleibt, daß fie die Bespannung haben und unsdartn uberlegen smd.
_ eine Herren„ ich will mich hierauf beschränksn. Die Notb- wendtgkerx, daß (th solche Vermehrung eintreten müffe, leuckytet Dienen, 111cht „ern, die gegen die Vorlage stimmen. Jeb weiß nicht, Zme wu 85 rbn'cn etnlcucbtendcr machen sollen. Es kommt schließlich tmrner darauf hinaus, daß, wie von einer Seite 111 der Kommisüon angesproÖen 111, man diese Gelegenheit benußen will, 1120 es fich um dre Zukunft dés Deut1chen Reiches handelt, wo wir mit ernsten Bedenken derselbeg entgßgenscben, eine Kraftvrobe zu machcn. Nein, meme Herren, la11en Ste das! _ (Es ist in der Kommission deutlich
?YYTJZsx-rochen worden, Warum jeßt nicht der Moment gekommen sein 8 .
_ Größkre Zwscke'steben auf dem Spiel, Uederlogen und erwägen St_e nochmals, 011 die Notdwendigkeit da ist! Bei dieser Gelegenheit 5Wurzscde vorzudringen,_ .Anfichten_auszusprechen, die im MUnde der Bevolkrrung (lck beßnden, das 111 gewiß vöUig angsbracbt und wird stets dte volUte Wurdigung finden. Aber benutzen Sie nicht den MVMLNFQ uns „etwas abzuringrn, Wofür wir seit langer Zeit, wie Fxxhekwmsn, einstehen, _ um daraus jetzt einen HandclSariikel 311
" Abg. Freiherr vorrManteuffel: Der Abg. Bebel hat aus- gefiihrt, daß tm franzostschetr Kriege 1870/71 eine ganz junge Jn1at1terie „gegen uns Tayxerkeif bewiesen hätte. Tapferkeit kann auch 8111. Soldat 0210211811, der heute eingesteUt wird und morgexi m 011? Schlacht geht. Ich habe schon früher einmal ausgefuhrß daß €s_un„s hayptsächléch durch die Ueberlegsnheit unserer Arttlleme 1810/71 mdgl1ch gewesen ist, die französischen Truppen zu „schlagen. Besonders hervorheben wikl ich, daß die Franzoseq nicht so kdioffald Verkuste gehabt ätten, wenn sie beser g01chulx 1301091811 wären. Der Abg. Lbél meinte, wir mußten ]a m1t e1ner_Menge von Truppen ins Feld rücken, 016 mw 1 Jahr 132012111 hätten. Wenn wir nur mit so )ungen Truppen 'aus'ruckten, wäre die Schlagfertigkeit viel gertnger, (1091: die zungen Truppen gehen doch mit einer großer; Zahl alterer zusammen, und es wird auch die gr0߀ _Menge der Resermstsn herangezogen, und die älteren Mann: 1chafxen ZEHN] erst den ]ungen Leuten die nöthigs Kraft. Damit 111 018 P11l1z1ded des Abg. Bebel abgethan. Darin hat der Abg. Bebel 0011111111019 Recht, daß an Abrüstung ]“th nicht zu denken ist! Wenn er aber meint, daß die Rede des Abg. 0011 Huene „81110 solcße gegen die Vorlage géwesen sei, so kann man 11111 V18[ großerem Recht sagen, die Rede des Abg. Bebel war eme warme Verthstdigung der Vorlage. Seine Aus: fuhruygen uber unsere (338131181 gipfeln darin: Frankreich ist gar nzcht unser (Hegner, sondem Rußland, und darum müssen 1011: 016'V0rlage adkehnen. Daß diseZ logisch ist, kann “(ck mchtveiy'jehen. Der Krieg 0011 1870 1011 erst die Zustände herbeige111hrt haben, _die der Abg. Bebel jetzt beklagt. Der KriégZ=Vkinxsrer hat Mit Recht aUSgeführt, daß, wenn wir Elsaß: Lothrmgen 1jemem glten Muxterlande nicht einverleibt hätten _ und das 1111111611 wrr dock) fxfthqlten, daß es 1e11tsch9s Land ist _dann hatten wrr den Krteg 1ch0n längst. Bei den Franzossn spielt auch das. Natwnalgefühl, die Z10ir6, die HauptroUe. Arch wrnn wtr Elsaß=L01hritigen nicht genommen hätten, hatten dre Franzosen doch immer, da sie einmal geschlagen waren, die Schlqppe _wteder gut machen 1000911, und die That: sqche, 0qu wir fte ge1chlagen haben, wird der Abg. Bebel doch 111cht'be1trei_te11. D1e Vorlage ist in der Konnnission auf das G€w1ff9nh01te1t€ gepriift worden, dis R9gierung hat mit solcher Genamgkert und'Unermüdlichkeit al1€ ("rag-en beantwortet Und uns das ganze Material zur Verfügung ge teklt, daß ihr das höchste Lob gsspendet werden nrußUWtr 1111011] dsr That überzeugt, daß diese Vorlage nothwend1g11t, um un1ere Wehrhaftigkeit auf dem Standpunkt zu Erhalten, den wir brauchen. Der Abg. Nick:“rt sagte gestern:_ „Dte Komervativen sind Überhaupt eine be- sondere Spßzies, "nach meiner Meinung eine unberechtigte preuß1sch0 Eigenthumlichkett.“ Glücklicherweise seZte er hinzu „_nach MSMLB Memzttig“. Das reduzirt aUerdings den Wert 019191: Aeußerung e1mgermaßen. Es ist inter€ffa11t, daß zu 218161,“ xxnberechngten preußischen Eigenthümlichkeit 01111) der Seldmarsthall Graf Moltke gehört, und man muß 1ch doch wundern, daß zu dieser Spezies auch Badeiiser, 6111 Bayer, und neuerdings ein Elsaß: Lothrmger gehoren. Es ist doch wunderbar, daß diesr sich an der underecht1gten_ preqßischeq Eigenthümlichkeit nicht stoßen. WennUdte Herren 111 Suddeixt1chland ihre Agitation gegen die Kornzolle so fortsetzen me btsher, wird der ortschrittspartei dort mehr und mehr der Boden unter den iißsn entzogen, denn gerqde Bayern leidet mit seinem mittleren und kleineren Grundbestszter der Noth der Hit. Die GetreidezölLe sind für uns n1cht_ man 01112, sondern te find als SchußzölTe nötbig, um den we1tere11 uckgang der Landwirthschaftzu vermeiden. Be- nxerkenswerth ist, daß der Antrag auf Aufhebung der Korn- ZLÜe, der schon auf der Tagixsordnung gestanden at, von den "nxragsteüern zurücxge ogen 111. Wenn Sie die ??roduktionS- Lahstgfken der „Landwirtß chadigeq Sie das ganze. Land un auch ie Wehrkraft. Ihnen rst ]a das preuß1sche errenxaus im Großen und Ganzeti ein Greuel; ich muß 0 er an doch ezngehen. Jm ßerrenhause ist bei den Nentengütern auSgefuhrt worden, da der Prozentsatz der Untauglichen bei den Aushebungen 11 _ 17
Proz. bei den ver:
könnte dies nur unter entsprechender Vermehrung der Zahl der
Schsrflein ewafails beitragen. schlichten Erklaruxigen 0111 in der Zuverficht _ auch 0011 Setten der verbundetrn Regierungen _ zu dsr loyalen qutung unserer po1111sche-n Bevölkerung. getrrt aden, 10 trtfft nicht'uns Polen die Schuld, daß wir den 1 Wierigen Y_ufgafben nicht ger€cht werden 100111811 und daß ein Etnvdrstandmß zwischen Regierung und polnischer Bevölkerung mcht zu erzielen gewesen ist.
schaft noch me r zurückYehen lassen, so Kriegs:
verlangt habe, Armer 20 habe er aus Zeitungen und offizieUen Quellen dessen Verhandlungen Leschdpft. Wenn der Kriegs-Minifter gesagt habe, er, Redner,
Braydenburg aber 27 Proz. Da die Provinz Brandenburg krafttge Leute. hat, kommt diese Steigerung des Prozent- saßeZ also ledtgltch auf Berlin, und da beträgt der Prozentsaß thgtsgchlich 37 Prdz. Je mehr Sie also die Landwirtbschast schgdtgen und die Leute in die Fabriken, in die Städte treiben, „desto mehr beeinträchtigen Sie die Wehrkraft. Die Reich?:Gnkowmenfteuer des Abg. Rickert würde den Ausfalj art Jollen mchx decken. Vielleicht könnte man auch eine Er- höhung der Yorsenfieuer vorschlagen. Dem Abg. von Wedel]- Malchow gebuhrt 011,6 Verdienst, daß uns die Jntraden aus der qusensteuer rtderhaupz zuflisßen. Der Abg. Rickert at " die Schußz0lle 0111 den einzelnen Kopf der evolkerung herechnet und g€schoben. Mit demselben Recht kann 1ch behaupten, daß die Schußzölle ledig- l1ch vom AUSLgnde getragen werden. Hätte er statt England" Frankre1_ch zum Y_ergleich hsrangezogen, 10 würde die Sache fur uns dtel gün1t1g€r au-defaüen sein. Wir haben Jahre lang wemger Steyern getragen als.; Frankreich, und noch heute steht unser Mtlitärbudget unter dem französischen. an' "den erforderkchrn DkkkhraUSgadrn EntfäUt auf die Mtlttarvquage kauzn dre Hä fte, und die findet voilkommene Deckung_m „den, btshertgsn Ueberschüffen. Der Abg. Rickert bewegt srch 111 STULM-(JÜEUWZ yjtjosus. Früher sagte Er: wir können die StéULkU nur bewilligen, wsnn wir WiffLU, wofür fie ausgegeben werden 1011611; 1th 1th er: wir kdtmen di? Vor: lage nur 0210111113611, 1091111 wir 101111311, wohsr dis DeckUngeZMittsl kommen. Er machte 1e1ne Zustimmung abhängig 0011 dEr An- gghrne des'Antra'gs Bamberger. Die Einführung drr zwei: ]ahmgen Dienstzxnt wiirde aber entschieden mehr kosten. Auch das 1st 8111 Widersyruck). D1e'VSrlängerung der Rekruten- yakan'z wurde aLerdtt1gs_erheblrche Ersparnisse herdsifr'ihren, fre wurde_ader dte Aqutldung der Rékruten erschwsren und fyr den emlenen Soldqten 0011 geringem V0rth€il sein, da dxe Aushebung dann 111 emem Zsitpunkt Erfolgen würde bis zu welchem der Betreffende ein neuss Disnstverhäxtnié mcht mehr €111gehen kann. 91111 016 Dic-ZpositionsturlaudUn legen 01111) nur großem Wsrth. Umsomehr dsdauern wir, da das Centrum 111 ferner R91011111011 die DisPositioUeZurlaudsr zusammen Mit, den RSkkUTWVÜkUUJM behandelt hat. Es wurde 11112: [€ichtér werden, für die Resolntion zu stimmen, wenn das mehr der Fall wäre. Der Abg. Rickert hat sicbfi'xr drs 5012001111011sdeurlaubungén Erklärt, während der“ Abg. R1ch10r_nachdrr dagrgeri syrack) und 111811119, wir wären die drs11ahr1ge,Dien_1tze1t langst los, wrnn wir diese Di-Zpositions: urlrc'uber n1cht hattsn. Desen (438136111113 3101103911 OM deidrn frexfimrtgen Rddrzern 1110cht€ ich hiermit kotistatiren. Die eznthrtge Bew1111gu11g des Miiitärdudgets, welche dis frei: stnnrgePartei verlangt, würdZeiné Erweitérumg der varia: mentartschen Mach'rbefugmmé bsdeuten. ZU "einer solchen „parlamentarmchsn Macht€rweitsruna liégt ksins Yerqnlanung vdr. Das__S€pLennat 0011 1874 war that: fczch11ch schon 91110 K011ze1s1011, ein Kompromiß zwischen Ne- giizrung und Nßtchstag; 161108111 0110811 sich die Verhält- n111€ 111cht 10 geandert, daßxieue K0nz€ssi0n€11 0011 dsr Re- gzerung gemacht werden 1110151811. ngisrmig und Reich?:tag ste_hen stch heute mcht wxjsentkch feindlicher gsgsnüder als frrxher, Außerdem kann 1111) dis Regierung darauf derufsn, daß das Septemmt durrd (891913 gewährléistet ist, Und daß die Yerfaffyng/„dte ÖWUÜHNZS, _Dienstzeit fSstsSHt. Anders lags dre. Sacde, wenn d1€1e V0rlage nicht thatsächlick; „1101010211019 ware. Der Abg. Rickert hat nicht gesagt, 111 mylchem 5131111119 Lr etwas UUSZUsEZSn habe, sondern nur, daß er sich" mch1 volxxomnien 0011 der Nothw211digf€it diessr F0rderu11g uberzeugt hurts. Wir mckins11, diengiérung wiirde Ire Pfl1cht vergessen 1100611, wrnn 119 noch [ängsr mit dsr Forderung grwartet datt€._ W117 können verla11gr11, daß die «Lehrhaft1gke1t des Teut1ch€11 Reichs auf dem Standenkte srchjjerhalte, der nothwsndig 111, 1031111 wir Edrndiirtige und FYÉTMZTLKYTJMF,HELFEN)? BLUUÖWIMZÜ-M und starke 11110 zadsr- a ige *a er 8 (rw 1711 em 100 1711, Des ald ' ' Sie, bewiUigen Sie die V0rla1gr. h HML ick) Abg. von Komwrowski: “3111 Namen msinsr Fraktion lade _1_ch F0lge11d8s 311 Erklären. Tie Wichtigkeix diésér Vor: age 111 0011 der Vr911€ und 0011 höchstsr autoritativer SWM, sowdhl 0011 dem Re1ch§ka11zler als 0011 dem KrisgS=Minister 10 Pngehend b€l€ucht€t worden, daß an uns um 10 111€ r die N111gabe herantrat, mit voUer G9w1ff011haftigksit ÖiSsSZJS zu p-r111en und dazu Stellung zu nehmen. Diss? 2111111001? war fUr „uns eine r9cht schw1€r1g€. Unser? 0111110911 Heimatds- provmzen 1111d finanziell 11110 001k§wirthschaftlich kaUm im Stand?, 1113118 S_tsusrn ,mit Léichtigksit zu 10111611. 2111- derer1€1t§ smd u111€re Landsleute in ihren vitaLstcn Nschtsn in Religwn, Schule _11110 _Sprach€ _dieZ aufs Asnßerste gskränkt wordén. Em Th'e1l umsrer Pr911e hat 111 Folgs “0811911 dirskte SteUgng JSZSU d1€ Vorlgge g€n01111n911 Wenn wir trOHdem fur die Militdworlags 111111111611 wsrdsn, 10 101111 wir das wsgxn derrrhngter Zntereffexidss Reichs. “*Die? gsgemtheiligen Annchten rzder uns, namentlich 091“ 0117310180 Préffé, sntdedren ]edierthatfackxhchen Unterlage. Edénsd wie wir fiir die sozial: 0011t11che Gewßgedung 11111 00119111 Hérzsn eingetrsten smd, sof10lg211lw1r auch der Militär00rlage, wsil die Tdronrede mit best11n1n_t€m Nachdruck sick; 1111 das ganze Reick) wandte, und 111 dem Bestreben, wis géstern OSL“ Reichskanzler sagxe,w0m'0g'l1ch'die Miiitäreragr 6101111101011 durchzubritlgen. Umere geschichtlich? Entwickelung zdigt, wie oft wir eingetreten smd fiir Throy und 211101". _Wir _tbun das in der fssten Zyversichydaß der Kader ?_UUS 1chirm€nde Hand Erheben Wird zumnéchuße und znr Linderung der Noth dEr 001111: schen Bevolxerung. Für, d1€ Rewlutionen Windtdorst werden Wir gern 111111111811. Wir Pdlen haben, so oft DLL" Gang er Weltge1chicht€ c,?- €r10rderte, dsn Krichschanplaß nxcht geschexxt, absr w1r _stLÜEU dis Segnungen des Friedens hoher. WU" 1000911 u111er bescheideaes, aber" doch voUes Und nun nehmen Sie diese
S0Ütet1 wir uns
NYK'Bebel bestreitet in persönlicher Vemsrkung dem mtster, 0013 er die Abtretung von Elsaß-Lothrin en Sema Angaben über die Selbstmorde in er
abe in dieser Beziehung Verbindung mit nichtsnusigen und
unzufriedenen Elementen gehabt, so fehle ihm, um diese Beschulkngung zurückzuweisen, der parlamentarische Ausdruck.
schiedenen Armee : Corps beträgt, in der Provinz
Um 41/4 Uhr wird die weitere Berathung vertagt.