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' meinden), Bromberg
Die Jdaume'r 21 des NeichsGesesblattS, welche von heute
ab zur Aukgabe gelangt, enthält unter
Nr. 1909 den Niederlassungsvertrag zwischen dem Deutschen Reich und der Schmeizerischen Etdgenoffenschast. Vom
31. Mai 1890. _ Verlüt, den 11. Jul: 1890. _ Kaissrliches Post=ZeUungSamt. Didden.
Königreich Preußen.
Se. Majestät OSL König haben. Allergnädigst geruht: dcn LandgerichtS-Nath Lbsr=LandeSgerichts-Nath m Cel]: zu ernennen; sonne _ _ den praktischen Aerzten Dr. 11106. Franz exnrxch Volborth in Betlin und Dr. 11106. Adolf _ath zu Göningen den Charakter als Sa:1ität§-Rath zu verlethen.
Juüix-Ministerium.
Der Rechtsanwalt Rudolf Vogel in Kön-igsbexg_1st_ zum Notar für “den Bezixk des Ober-Landeßgexickyts zu Komgsberg, mit Anweisung seines Wohnfißks in Kömgsberg,
der Nechtöanwalt Kleefeld in Lche_ zum N_0_tar tur_den VEzirk des Landgerichts zu Verdsn, mxt Anwsmung semes Wohnsitzes in Lehé, und
der Nechtsanwalt Herold 111 CSU? _zum No_tar xur_den Bezirk des LandgéÜckyxs zu Lüneburg, mn Anwstsung semes Wohnfißes in CeÜe, Lrncmnt wordén.
Abgereist: der Unter-Staatssskrétär im Ministerium für Handsl mxd Géwerbe Magdeburg, nach Pommsrn.
Yicksamtliches. Deutsches Reich.
Preußen. Berlin, 11. Juli.
Se. Majestät der Kaisér und König, AlLerhÖchfb welcher géstern Vormittag um _10 Uhr Zn Bergen mit „Hohen- 30112111“ in See gingen, €r1ed1gten aur de_r Fahrt im Laufe des Vor: und Nachmittags RegierungSgsychäste und trafen Abend?- um 6 Uhr in Side im Hardangerqurd ein.
Heute gkdsnksn Se. Majst'tät nach Box; und Stahlheim aufzubrsckxen Und (5161 _xnorgen in _Gudwmxgen auf „Hohen: zollern“ wieder einzu1chin€11 Das Wetter izt Lrübe.
Se. Königliche Hoheit der Prinz Hsinrich ist mit
M. S. „JWUS“ aus dienstlicher VeranlafJ'ung am 8. “Juli in Kiel eimgetroffsn. Das Schiff wird am 2. d. M. wiéder in See gshen, um zar Manövexflotte zu stoßen. AUS in der Yrsffe umlaufenden Nachrichten, welche daß Eéntrkffen des , kiUJSU in Kiel mit Sinsr Erkrankung Ihrer Königlichen Hohsit der Prinzessin ysrknüpfen, beruhsn aux Eründung.
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Nach der im Kaissr1ich€n GesnndheitSamt bearbeiteten Statißik über die Vsrbréirung WU Thierseuch-en im Déutschen Reiä; während des 1. Viert€1jahres 1890 hat die Maul- und Klau en1euche Etwas nachgelassen. Obgleich dieselbe in weiteren 3 RegisrungS- :c. Bezirken aufgétréten ist, hat fie dennoch 85 Kréise :(., 1136 Gémeindsn un!) 6582 Géhöste weniger bef011chn als: im V0rvisrts1jalyr0 Besondérs smd Ost: und Westprsußen, Ö;ff5n-Naffau, Bayérxx, Königreich Sachskn und Thüringen “018211101 WEniger betroffsn WOTÖM, während die nordw2stlichem westlichen und südwestlichén Theils des Reichs, namentlich die Rhéinprovinz und E1saß-Lothringsn zum Theil etwas stärker verséucht waken.
Größere Seuchénhsrde waren hauptsächlich an der rm'üschsn Grenze? in Ostpreußén und Posen, fsrnér in Schlefien, Branden- burg, Provinz Sachsen mit 0211 angrenZenden ThEilEkl von Braunschweig und Anhalt, in LbWElsaF sowie in einigen Theilen des übrigsn Süddeutschland und den Rheinlanden vor- handen. NSU befaÜen wurdo da?: Großherzogthum Oldenburg, die Staaten LWS, Hamburg sowis dis Régiérungésbezicke Schles- wig, Stade,__T§nabrück, Aurich und Untßt-Elsaß. Nicht wieder autgetreten 111: die Seuche 111 Waldsck, in den „Regierungs- :c. Bezirken Köslin und Sianringén, s0w19 im Laxxdeskommiffär: Bezirk Konstanz. Auchnnd MecklenburgStreliH,Schwarzburg-
Sondershausén,_ Schaumbarg-Lippe, LWck und Bremsn wieder frei gebl1ebsn. Ueberhaupt von der Ssuchs befaUen waren im BerichtÖL Vor: Vierteljahr: Staatén . . . . . . 20 19 Reg.: 2c. Bezirke . . . 72 69 Kreise. . . . . . . 453 523 Gemeinden . . . 1729 3387 Gehöfte . . . . . 3183 12 896. NEU? Ausbrüche wurden gemeldet _im Benchts- Vor- Vierteljahr: in Staaten . . . . . 19 18 Reg.: :c. Bezirke . . . 71 67 Kkeise . . . . . . 406 491 Gemeinden . . . . . 1259 2395 Gehöfte . . . . . 2177 8759
Die Stückzahl der 2. iere in den neu betroffenen Gehöften betrug 1105310210110!) 12 822 (246 027 im Vorvierteljabr nämltch 65558 (118 210) Stück Rindvieh, 36662 L03 475 Schafe, 143 876) Ziegen und 26 459 (23 466) Schweine. Von 42 Gehö__en ist der_Thierbestand nicht angegeben. Unter hen 406 betroßenen Krei1en 2c. befinden fich 25 Stadtkreise, 4n we1che_n dt? Seuzhe zumeist in Schlachthäusem und auf Schlachtmehznärkten sesFTsteUt wurde.
D1e_großte räuml' Verbreitun erlangte die Seuche in dk“ NeglerUn96= 2c. Bezirken Posen 244 Gehöfte in 162 Ge- Schwarzwaldkr ix, (169('185"2i;1 F), [ U(KYUTJ 1 174 Ti?" 87), „ € me , res an in , ie ni (137 m 82), Neckarkreis (113 'm 56). ) g H
Schwarzkopf in Kqffel zum
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54 Regierungs- 2c. irken, meinden 2c. und 704 Ge öften.
meinden 2c, und 302G€höste, mebr dagegen 1 Regierungs- 2c. Vezixkk und 18 Krane. urü . _ zMecklenburg, Sachsen-Weimar, Oldenburg, Sachmz-Altenburg, bxide Schwarzburg, Waldeck, beide Neuß, verde Lrppe, Lübeck und Brexmen.
Nach der im Neichs:Eisenbahnamt aufgestellten, in der Zweiten Beilage zur heutigen Nummer_ de_s „R.- u. St.:AF veröffentlichten Nachweisung über dxe nn _Mynqt Max 13. I. auf deutschen Bahn_en (a_ussch11eyltch der bayerischen) beidenZügen mrtPeryoneqbeforchxung vorgekommenen Verspätungen_ haben _aux 39 _groseren Bahnen bezw. Bahnneßen mit emer Gejammtbetnebslänge von 354910311111 von den fahrplanmäßigen ZügN ÜberhaLUYt fich verspätet: 917 Schnellzüge, 2629 Personxnzßgx 11111) 2 zur Personen: sowie zur Güterbeförderung glexchzexttg dtenenkxe Züge, zusammen 3838. Von den fahrplanmüwgen 31:1 en mxt Versonenbeförderung wurden geleistet: 13 232 497 Zugkt ometer, 295851801 Achskilometer. Von den Verwätungen wurden 1505 durch das Abwarten verspäteter Anschlußzüge veranlaßt, sodaß den aufgeführten Bahnen nyr 2333 Vexwätmxgen zur Last fallen. Davon kommen am 1000000 Zugkthmeter = 251,88 Verspätungsn, auf 1000000 Achskilometer = 7,89 Verspätungen. In Folge der Verspätungen wurden 2090 An- schlüsse versäumt (gegen 645 in d?mselben Monat des Vorjahrés und 1384 im Vormonat). BS_i 8 _Bahxien nnd_ Zugverspätungen und bei 13 Bahnen Anschlußvmäumniffe mcht vorgekommen. Zu der Nachwsisung smd diejenigen Bahnen, auf wel_cheu Zugverspätungen vorkamen, nach der Verhä1m€3z001(geometri_1ches Mittel) zwischen der Anzahl dér von den x_ahrplanmäßtgen, der Personenbeförderung dienenden Zfzgen 01.17 1000000 ug- bezw. 1 000000 Achskilometer entsaUenden eigenén er- spätungen geordnet. Danach nehmen die. Maiq=Neckarbahm die Hesfische Ludwichbahn und die Vraymchmeigxsche _Landes: eisenbahn die ungünstigsten SteUen ein. _Wtrd die Reihenfolge der Bahnen statt nach der Anzahl der _VeUpätungen nach der An: zahl der Anschlußwersäumniffe bestimmt, so treten die Main- Nsckarbahn, die Hesfifche Ludwigsbahn und die Bahnen im Be: zirk der Königlichen Eisenbahn-Dtrektionzu Frankfurt a. M. an die ungünstigsten Stellen. In Folge Zernörung de_r Geleise durch woikenbruchartigen Regen find 24 Züge ausgexallen.
Dsr Kaiserliche Gesandte am Königlich schwedisch- norwegischen Hofe, Wirkliche Geheime Legationszath ])r. Vusck), welcher fick) Zum Empfange Sr. Majestät des Kaisers und Königs nach Christianig dcgsben hatte, i_st von dort nach Stockholm zurückgekehrt und hat die Geschäfte der G;“sandt- schaft wieder übérnommen.
Dkk General-Lieutenant (Holz, A(lerhöchst beauftragt mit Wahrnehmung der Geschäfte des Chef?: des JngenieuxZ und Pionier-Corps, und Genéral-Jnspecteur dsr Festungen Ut von Befichtigungsreisen hierher zurückgekehn.
Der RegierungEAffeffor Franz Berg ist der König- lichen N0gierung zu Potsdam überwiesen worden.
In der Erfisn Voilage ur heutigen Nummer des „Deutschen Reichs: und Königlich reußischen StaatS-Anzeigers“ wird eins BLkanntmachung dss Kriegß=Ministecm und des Ministers für Handel und Gewc'rbe, betreffsnd die Unfall- versicherung, sowie ein Privilegium wegen Ausfertigung auf den Jnhabsr lautender Stadt=Anleihescheine der Stadt Hagen i. W., Régiérungsbezirk Arnsberg, im Betrage von 1 368000 „FH veröffsntlicht.
Kiel, 11. Juli (W. T. V.) Anläßlich des heutigen Gsburtstages Ihrer Königlichen H0_h;it der Fran Prin- Zessin Heinrich haben die Häuxer und O_ie Schiffe Flaggenschmuck angelégt. Am Mittag nahm die Bexaygng von €:. M. KLLUZLTkOkVéUS „Irene“ im mneren Schloßhote Auf- stellun ; Se. Königliche Hoheit der P rinz Heinrich hielt eine kurze ZnstoraM, mich in dexselben auf die sestliche Bedeutung des Tages hin umd schloß mit einem dreifachen Hurra!) auf Ihre Königliche Hoheit d;.e Frau Prinzesün, Höchstwelche von der Schloßtsrraffé aus dsr militärischen Feier zusah,
Wissbaden, 10. Juli. SL. Hobsit der Erbprinz von Sachsen-M einin gen ist, einer Meldung des „W. T. V.“ zufolge, von seinem Unwohlsein vollkommen wiederLergesteUt und hat ssine Abceise von hier auf “dén 12. d. M. estgeseßt.
Sigmaringsn, 11. Juli. (W. T. B.) Se. Hoheit der Fürst von Hohexnzollern wohnte heute als Patroy der Abtei in Beuron dsr Beiseßung des Erzabtes Woltsr bet.
O ldenburg.
(kl) Oldenburg, 9.Ju1i. Zur Feier de; Gebyrts- tages Sr. Königlichen Hoheit de_s GroßherzogS, Hochst- welcher gestern sein 63. Lebensjahr vollendete,_ hatt? dze Refidenzstadt reichen Flag enschmgck angelegt. Dte Arnllerte gab in der Morgenfrühe Salatschuffe ab.
Lübeck.
Lübeck, 9. Juli. Dem Bü_rger_ausschuß tft heute, wie der „Köln. Ztg.“ geschrieben mr_d, emeSe_nat§vorlage zugegangen, welche 30000 „FH für dre Vorarbetten zur Ermu- telung einer veränderten Richtungslinie des Elbe-Trave: Kanals fordert. Der Senat theilt bet Begxündtxng dieser Forderung mit, daß Mecklsnburg-Schwexm _eme Einladung Preußens und Lübecks zu kommtssaxtsxhen Verhandlungen über die Heranziehung des Maners aus dem Schallsee zur Speisun des Kanals abge- Ynt habe, und daß deshalb Preu en und Lübeck „vor
eitercm“ versuchen wollen, 01) “ gicht durch; Auffindung _emer anderen Kanallinie auf das Waner des Schalhees verztchtet werden könne. Vorläufige Untersuchun _en durch Techmker hätten die Ueberzeu ung von denz Ge mgen_ emes solchen Versuches gegeben. er Bürgerauöxchuß entschjed zu Gunsten des Senats-Antrages.
Bremen. Bremen, 10. Juli, Wie der „Wes--Ztg.“ aus Rastede,
der Sommerrefidenz des Großherzogs von Oldenburg,
EndeMä herrs dieSeuchein in 12Staaten, rz 198 KrMn 2c., 439 Ge-
m Vergleich zum Beginn des Verichtsjahres waren am SchluIß desselben weniger bMoffen 4 Staaten, 31 Ge-
Die Skuche geht daher nur langsgm Frei waren Hessen, Nassau, Hohenzollern, betde
emeldet ird, iaveiGwßheWmiiseixnr 1111010 Zu: Veglkimngwam nächsten Dienstag zum Besuch Aus- stellung hier eintreffen.
geschrieben:
Am 14. d. M. werden di? Mitglicder der_ßentras-Moor- Kommission und der Herr RegierungY-Prandent aus Stade, wie auch der Hin" Provinzial-Forstmeister yon Quaes-Faslm bier eintreffen, um Vormittags eine Vesichtrgung der Geeste- Meliorationöarbeijen vorzunehmen. Nachmittags werkzen fixb glle Herren nacb Loxstedt begeben, um dxe von der K_olome Zuchtsch- Wilhelmsdorf erzislten Erfolge in der 'Zkkoorkulfur m Angenjcbem zu- nehmen. An dieser letzteren Jkspektion wird fich aucb dxr Herr Unter- Sjaatsßekretär Dt. von Marcard betbeiliZen. det spezxell zu dzcsem 3131er! nach Loxstedt kommt. Ein Theil der erftaenmxnten Kymmtfsion ward fich am nächftm Tage in den Bezirk der Obersörsteret Kuhsiedt begeben. _ Am 21.Ju1i1reienbier preußische und brem_tsche Beamte zu einer Beratbm'g zusammen, in welcher_ Fragen, die sich auf_die Weserforrektion, spexiell auf den Ab1chluß der Lütze bezteben, besprochen werden Tollen Bekanntlich beabsichtigt _d_te pxxvßixcbe Regierung, an der Lune-Mfmdung einen großen Hafen fur Ft'chersabrzmge anzulegen.
Elsaß-Lothringen.
_ Straßburg, 10.3uli. Bei dem nunmehr stattgehabten F1nalab_schluß der Landeshauptkaffe für das am 31. März 0. J. abgelaufene Etatsjahr hat fich ein Ueberfcbuß v_on 3165451 „zz ergeben, wslcher ungefähr zu drei' Vierthetlen auf Mehrüberweisungen Seitens des Reichs an Elsaß-
steuerp und zu ungefähr einem Visctthl auf _Mehrerträge bei den eigenen LandeSLinnahmen zurückzukühren tft.
Oesterreich :ngaru.
Wien, 10. Juli. _ öffentlicht die von den Delegationengexaßten Beschlüsse.
Der Minister des Kaiserlichen Hames und des Aeußern, Graf Kälnoky, befindet fich, der „Prese“ zufolge, bxreits so wohl, daß er fast den ganzen Tag außer Bett verbrmgen und seine Zeit den laufenden Arbeiten widme!) kann. _Gegen Ende dieser Woche wird der Minister nach Hießmg übernedeln.
Großbritannien und Irland.
London, 11. Juli. In der gestrigen Sisxmg des Oberhauses beantragte der Premier Marqms v_on Salisbury die zweite Lesung der Helgoland-Btll. Diéselbe besteht nur aus zwei kurzen Artiksln. Der Entwurf verzeichnet di? Zustimmung des Parlaments zu der Abxretung von elgoland „sammt deffen Dependemen“ an Deut1chland. Die önigin wird dadurch ermächtigt, Alles zu thun, uzas Ihrer Majestät zur Durchführung der TranSaktxon nothwendig oder gehörig dünkt. Zur Jnformatwn des Parlaments ist der Bill Artikel 3111 des engltsch-deutjchen Abkommens in Bszug auf Afrika und HslaoLand angehangt. Lord Salisbury erklärte, "dem „W. T. B.“ zufolge: Hel oland sei im Jahre 1807 Dänemark ahgenommen wor en; die nach ihrer Lage und durxh lhre Bevolkerunxx zu SchleSwig gehörende Insel sei zur Zett des großen eregßs für England werthvoll gewesen. Seit dem Jahre 1821_s_et dxe Insel nicht mehr militärisch beseßt oder zur VertYetdtgung eitxgerichtet gewesen. _Der Wert der _Jnjel fur Extg- land in Bezug auf 1tr0tegische Zwecke set_em sehr gkrmg- fügiger, der Handelswerth für En land em unbxdkutenxzer. Welchen Werth köxme Hßlgoland _ üx England _1m_ Krrege haben? In einem _ hoffentlich hochjt unwa_hrschemltche_n __ Kriege mit Deutschland, würde _ Deutsch_1an0 wYxsckgemlxch- am Tage der Kriegöerklärung eme genugeyk-e Strxttmacht nach Hslgoland senden, bevor England 2an Entmßfiotte
dahinzufchicken vsrmöge ; England würhß daduxch einer erheblichsn Demüthigung außgeseßt )em. __Jm Falle- eines Krieges Englands mtt anderen Machten aber
würde England eine bedeutende_ Flokxennzacht bei Helgolanh stationiren müssen und dadurch m Yackythetl geralhew Er set überzsugt, daß die Bewohner von_.Yel§z_010nd nach Abtretung der Insel durch noch größerxn 23910013 39119114 deutscher Bade- gäste gswinnen würden. _Em Agjpruch d_er Bewohner der Insel, über ihr E1nverst_an0mß Mit her Abtretupg der (“nsel befragt zu werdxn, 1e_?i unzulässtg; übsrdres glau e er nicht, _daß ne O_te _ _ _ würden. Nach Anncht _der _Regwrung yer dte Abtretung Helgolands kein Nachkh21l, lederr) ein Vortheil fü_r Eng: land, sobald England einen befriedtgenden Ersaß dafür er- halte. Durch die Amrxennung der englischen Schu = herrschaft über _San1ibar, Pemba und das Su - tanat Witu würde Englands Einfluß in diesen Ländern ein überwiegender. Durch das Protektorat Englands; über Sanfibar und W111: wsrde der Einfluß und die Herrschaft Eng: lands von der Küste bis nach dem Nyanza und bis zu dem nach
Das Protektorat über Samibar ermögliche die Vernichtung des Sklavenhandelß und verhindere Streiti keiten mit Deutschland. Zn Bezug auf das Hinterland ha 2 Deutsch- land sich auf die T_oktrin gestüßt, daß das Innere Denen- gehöre, die dix Küste im Best hätten. England habe seine Ansprüche_ auf das Gebiet Südlich vom Tanganika-See auf __ megstone's Forschung und dis dort errichteten Misnons-Stationen nebst HandelsZeseUschaften gestüst. Deutschlgnd habe in Bezug auf den Süden des Tangamka : Sees_ nachgegebxn, während England die Ansprüche Dsutjchlands im Norden des Tan a- mka-SeeH anerkannt habe. Lord Salisbury bekämp te sodann dte_ Ansicht, daß es für En [and von Vortheil wäre, nenn_es eme_n Gebietsytreifen beZäße, der sah von der Capuqdpbrß zu denNilque-llen erstrecke. Ein solcher _Gebtetßxtxufen hätte nörylich vom Tanganika-See nur sehr“ échmal 19111 können und 122. ohne einen Abbruch der Verhand- lungen mcht zu erlangen gewesen, da Deutschland es absolut 0092100111 habe, durch englische Gebiete- und das Meer ganzltch emgeychloffen zu sein. Was den Zu uns Teutychlands zum Zambese anbelange, so mü e er
b_estreiterz, daß dersslbe die Entwickelung des Handels be- emtxäxhngen könne. „Wir behaupten nicht“, sagte der Premter am Schluß, „daß wir oder Deutschland große Vortheile _durch das Abkommen gewonnen haben; ich- alqube, daß auf bsiden Seiten Vortheile gewonnen worden ünk), da Jeder dasjenige erhielt, was seinen Zwecken ent- spr1cht. Ich glaube mcht, daß ein Land einen Vortheil üöer das andere erhalten hat. Wir haben ein Abkommen
getxoffen, das ede Gefa r der Uneini kckxit_ und dss _Streites znnschen uns beéeitigt an auf lange Zett hinaus dte guten
Aus Geestemünde, vom 9. Juli, wird der „Wes.:Ztg.“'
Lothringen aus dem Mehrertrage der ZöÜe und Verbrauchs-Y
Die amtliche „Wiener Zeitung“ ver-
AHtretung beanstanden ,
den beirgen Abssfiniens fich srftreckenden Lande außgedehnt. .
Gefinmmgm derjenigenbefestkgt, die inFolge ' rer S für- e_mander, *ihrer Y_teuffen und ihrer Abchbmft M ;sem sollten.“ _ "e Erklärung Lord Salisbury's wurde vom Oberbause mit Veéfall aufgenommen und_nach zweistündiFr Debatte „die Vill in zweiter Lesung genehmtgk Im nterhause sprach der Erste Lord des Schaxes Smith die_Abficht der Regierung aus, von der Etn- führung etner neuen Geschäftkordnung für diese Session_Ab|at_1d zu nehmen. Ebenso gebe die Ns- gierung dre Erledtgung der irischen Vodenankaufsbill und der Zehntenbill auf, indem fie fick) vorbehalte, heide Vorlagen zu Anfang der nächsten Parlamentssesfion xmeder einzubringen. Er hoffe, daß das Parlament fich baldigst ver- tagen _werde; der Wiederzusammentritt werde dann wahr: scheinlich Ende November erfolgen. Gestern verlautete von Verhandlungen über Aenderungen in der Zusammenseßung des Kabinets, auch wurde ver- brejtet der Erste Lord des Schaßes Smith würde in den Patrsftand erhoben und an seine SteUe auf Anrathen Lord Harun ton's, welcher es fortgeseßt ablehne, ein Portefeuille anzuneßmén, Lord Randolph Churchill als Führer des Unterhauses treten. Heute läßt Smith jsdoch, wie „W. T. _B_.“ meldet," erklären, er beabfichtige nicht zu denxtfjioniren oder die Pairswürde anzuneh- MM. Dt? Gsrüchte über Eine bevorstshende Umbildung d_es Kabinets entbehren somit der Begründung. _ In euzer Ansprache, welche der Schaßkanzler Goschen am Btenstag im Westminster Palace Hotel an den konserva- tiven Verein seines Londoner Wahlkreises St. Geprge ielt, bemerkte er: Das Ministerium habe tt_nt vtelkn wierigkeiten zu kämpfen gehabt, eines sei 19d0ch_ ?k- Lreulich: die unter den Mitgliedern des _ Kahmets e_rrschende Einigkeit. „Einer füx 21110 und Alle für Emen“, set das Motto. Man habe der Regierung * einxxx Vor- wurf daraus gemacht, daß fie die Schankkonzemtons- frage angerührt hätte, ohne daß davon etwas in der Thchtz- rede gesagt worden wäre. Bei der Aufnahme der Statnnk über den Konsum alkoholischer Getränke habe es fich hemus- Yfteüt, daß der Augenblick gekommen sei, im Imtereffe der äßigkeit etwas zu ihun. Die Régierung habe 002: lb nicht erwartet, auf den Widerstand der Mäßig- eitSUereine zu stoßen. Auch die Agitation der Schußleute und Postbeamten_ berührte der Paß- kgnzler. Vegründsten Befchwsrden, 1agte er, solle 981018 111 liberalem Geiste abgeholfen werden, aber_ die Regierung kömxe fich xtie und nimmer diktiren lassen von Leuten, mslche mtt den 1:1 Rede stehknden Angelggenhäten nichts zu thun hätten. Der _Generalpostmeister habe nch erboten, ein? Abordnung der unzufriedenen Beamten zu empfangen. W2sbalb trfzge keine Abordnung dem Chef dss Postwesens direkt ihre Bexchwerden vor? Weil die AgitatioU von Außenstehenden eingeleitet und eschüxt würds. Da-Zstlbe (ZEUS von der Agitation unter der ßauptnädtischen Schußmannschaft. Auf das xnglischß Volk machten solche vorübergehenden Störungen keuzen Em_dr_uck. Bezüglich der auswärtigen Politik des jeßxgsn Munk)?- riums meinte Gofchen, das; “012 Opposition während de_r leßten vier Jahre auch nicht ein einziges Mal Gelegßnhett gehabt_habe, der Regierung etwas am Zeuge zu ftickexz, Dte Agitation unter den Schusleuten tft, dxr „A. C.“ zufolge, nunmehr fast gänzlich eingestellt, und _dte entlaffen_en Konstablér beschränken ihre Thätigkeit auf Schntte zu Gunsten ihrer Wiederanstellung. “' Die strikenden Briefträger veranßaltßten e_stern Abend noch verschiedeneUmzüge, doch ist es daher zu emem Zwischenfall gkkommen. _ Vorgestern Abend um 10 Uhr wurde das Yorks h1r_e= Regiment von PortSmouth nach London befördert und_m der Wellington-Kaserne, wo auch das 2. Grenadter- Bataillon liegt, einquartiert. Das léßtkre Bataillon hatte be: kanntlich am Montag Morgkn den Gehorsam verweigext._ Bei der Insel Wight fand am Dienstagxine kombmxrte Flotten- und Landtruppenübung statt. Es handelte ck um eine nächtliche ULHerrumpelung der Insel.
Frankreich.
Paris, 11, Juli. In der gestrigen S' ung der_Depxx: tirtcnkammer wünschke der Abg. Laur ( oulangitt), wxe „W. T. B.“ meldet, die Regierung Betreffs des deuxsch- englischen Abkommens in »Ist-Afrika zu intexpelltren. Der Minister des Aeußern Ribot exklärte,_ er xtehe der Kammer zur Verfügung. Troß der Zwischenrufe Sexteaner Kammer: „In einem Monat!“ bestand Laut auf 1emer Jnte:pe[lalion_ ; da der Vertrag veröffsntlicht sei, könne der- selbe auch bejprochen werden. Das Stillschweigen annkreizhs in diesem Augenblick würde einer Verzichtleistung glenh- kommen. Uebrigens wünsche er nur die Frage zu steUen und_ überlasse dem Abg. Briffon, dieselbe weiter zu erörtern. Brtsson erklärte, er gestalte dcm Abg. Laur vollständige Zreihett der Aktion und nähme nur dieselbe auch für fich in
nspruch. Die Kammer vertagte die Interpellation mit 220 gegen 181 Stimmen auf einen Monat.
Wie verschiedene Blätter melden, hat der Minister des Ayswärtigen, Ribot die von dem Afrikareisenden K itän Btnger während seiner Reisen in Afrika 0 ge- schlossenen Verträge den Mächten notifizirt.
Der Voranschlag des Budgets der Stadt Paris für das Jahr 1891 beläuft fich guf 281 Millionen.
Rußland und Polen.
St. Petersburg, 11. Juli. Das neue Reglement für dte Landschafts-Jn itutionen (Semftwo) ist, dem „W. T. B.“ zufolge, Yeute veröffentlicht worden. Ein Kaiserlicher Ukas erklaxt: Die Verbefferun en seien nothwendig geworden , 11qu die enannten Zn itutionen in, dem ihnen angemiesener) irkungskreise und in gehöriger Uebereinstimmung mtt xmderen Re ierungs-Insti- tutionen die ihnen übertrqgene wtchtige ftaatßiche Befugniß mit größerem Erfolße erledigen könnten, entsprechend den An- xhauungen und A ächten 1hres _Begründers, des Kaisers lexander 11. und des jeßigen Kaisers.
Ueber die russische HeereSmcxcht entnimmt die „St. Pet. Zt .“ dem Bericht des Kriegs-Mmisters pro 1888, daß um 1. anuar folgenden Jahres die regulären Truppen aus 2644 eneralen, Stabs: und Ober-Offizieren und 820484 Gemeinen bestanden. Hierzu kamen noch 170 144 Kosaken, darunter 3790 Gsnerale, StabS- und Obev-Offiziere; doch be- finden fich von denselben im aktiven Dienst nur 34529 Ge- meine und 2148 Generale, Stabs- und Ober-Offiziere.
Wed.“ zufo e, den Heiligen Synod, der sich dieserhalb auch mit _den Yinißerien der . Finanzen und des ern in Relatwn _geseßt hat._ Bisher erhßlt weitaus die Mehrzahl aller Getßltchen kerne Ga ep, sondern entweder Kirchen- ländexeien oder fie mußten Zeh „ von den ihnen Seitens der Gememdeglieder zugehenden Accidentien erhalten, Nunmehr soll enx fester Gagey=Etax aufgestellt werdkn und zwar exhält ein Dorf: pnest_er 600, em Dtakon 300 und ein Psalmsänger 200 Rbl. jährltch, d1e Pröpste und Vrotohiereis aber 1200 Nhl. Man zählt in Rußland 1428 Protobiereis, 34400 Priester, 6800 Dmkonen und _42300 Psalmsänaer. Ihr Unterhalt würde nach Maßgabe ]enxs Etats 32841000 N01. erfordern; ur Be- schaffung duxser Mtttel sol] eine besondsre Kirchensteuer r alle Orthodox? eingeführt werden, die dann dafür a[le sakramem talen Dienstletftungen der Geistlichen nicht mehr zu bezahlen brauchten. _
_Das_ _neue Wuchexgewß, an dem gegenwärtig im Justy-Mrmsierinxn energi1ch gearbeitet wird, soll, wie die „_Ruff. Wed.“ erfahren, nicht _nur eine Kriminal-Verantwort= llchkUt tür Wucher festsiellsn, wxdern auch einen Modus 91): geben, _nach dem wucheristhe Abmachungyn vom (Zivilgericht für ungültig erklärt werden kömtten. Damit dieser Moxus in Anmenxung kommen kann, tyüffsn folgende Momenxe bei der wuchernchén Abmachung konxtanrt ssin: 1) Daß di? gegen- sexttgen Vorthkile _der Parteién béim Abschluß d:“s Anwhsns oZer _der Prolpngrrung der Schuédzahlung fick) durcb Unvsr: haltmßxnäßtgfett auszeichney Und 2) daß der Kreditor mit wucherncher Abficht den Lerchtsmn, die Thorheit oder die b&- dxängte Lags sxmes DebxwrZ aUSnthe. Bei Anwendung :eses Modus w_1_rd_ zugelavkn Wékdéll, durch ZeugenauSsagen den JnkZalt schrxstltckzer Tokuman zu dementiren, wovon nur kommerzxlele Ahmqchungey achg-schloffen smd. Zur Ein- lertung Etnxs Kmmtnalve-rradrsncö sind außsr den angeführten Momexxten noch 1015301102 Bédingungen nöxhig: 3) Daß die wuchwsche _A_bmachu1*«g unxér L*“edingungen geschah, 'die den Debnor rmmren konnten, 1100 11) daß zum Zweck des Ab: schlusses der Abmachtzng odsr der Verdeckung ihres wucherischen Charakter vom Kredttor irgenO w21ch€ Hinterlist oder bLsOUdeS Vorberettung angswandt wurde.
Italien. U Rom, 10. Juli. Ti? Deputirtenkammer hat, wie „W. T. B.“ meldet, 03:1 Gesetzentwurf, betreffend die
Mqßnahmen zu Gunstén der Stadt Rom, 011.118 in zweUer Lesung genehmtgt,
Spanien. _ MaLrid, _10. Juli; (W. T. V.) General Polavieja tft an SteUe O_es ver1torbenen Generals Salamanca zum General-Kapttän der Insel Cuba ernaxmt wordsn. Türkei.
_Konftantinopel, 10. Juli. (W. T. B.) Dsr th ma_11ge_G0uverneur von KMU, Schakir Pascha, ist zum Mttgltede der großen Milrtärxommission dss Palasies ernannt vorhey und kehrt _bis am Weiteres nicht nach Kreta zurück. An 10mer STeUe in der bisherige Militär:Komman- dzmt von Kreta, Schewket Pascha, .xnit 0811 Funktionen emss General-Gouverneurs dsr anel betraut.
Serbien.
Belgrad, 9. Juli. Der König Milan wird fich, wie der Wiener „Presse“ gsmeldst erd, m der zweiten Hälfte des Monats über Wien, wo er mehrere Tage verweilén wird, Factharlsbad und dann wahrscheinlich nach Gleich€t1berg ege en.
Schweden und NoMegeu.
_(k) Stockholm, 931111. In Gegenwart des Kron- p rrnzexx _wurde heute das auf dem Schinsholm zur Erinnerung an den Steg Kömg Gustav's 111. bei Svensksund, am 9, u_nd _10. Jul: 1790, errichtete Denkmal mit großer Fsier- [tckzkett enthüllk -
Dänemark. (1') Kopenhagen, 10.3u1i. m Schlosse zu C ar- [ottenlund fand gesternVormjttag 0T feierliche TaufY der dem Krorxprinzlichen Paare jüng*xgebore11en Prinzes s in statt. Der Ta_u1hand1ung wohntsn der König und die Königin, Prinz Waldemar und Prinzesfin Marie, Prinz Wilhelm und die Erbprinzesfin von Anhalt bei. Die Prinzessin erhielt in der Taufe die Namen: Dagmar Louise Elisabeth. Taufpathen waren: der König und die Königin, die Kaiserin von Rußland, Prinz Waldemar, Prinzesfin Marie, Prinz Carl von_ Schweden-Norwsgen, Erb rinzesfin Leopold von Anhalt und Prinz Wilhelm von (Hlü Iburg.
Amerika.
ereinigte _Staaten. Washington, 10.Juli. Der Senat nahm, wre „W. T'. _B.“ meldet, in seiner heuti en Sißung mlt 39 gegen 26 SUmmen die Silberbill in er (in Nr. 165 0. Bl. dem Wesentlichen nacb mitgetheilten) ; ffung an, welche die aus Mitgliedern des Senats und des épräsentantenhausks gebildyteKommisfion vorgeschlagen hatte. Das Nepräsentantenhaus genehmigte gestern eine Resolytfon,_ welche den Präßdenten ersucht, den Schrift- wech1e1 m Bezug auf dre Behringsmeer-Fischerei vorzulegen. San Salvador. Aus Me “ko in New=York einge- gangene Meldungen des „W. T. B.“ bezeichnen die Zustände in San Salvapor als _anarch_1sch. Der General Carlos Ezeta halte dre Hauptstadt mtt einer bewaffneten Truppe. Banden von Anhängern der verschie_denen Prätendenien durch- ögen das Land, und es sollen beretts mehrere kleine Gefechte ttgefunden haben.
Parlamentarische Nachrichten.
Bei der_ am 10. d. M. stattgehabten Landtagswahl ür den 4. Kösl1ner_Wahlbeznk (Köslin=Kolberg-Körlin-Vubiß) wurde nach amtltcher Festftellung der bisherige Abzzeordnete, Landrath und Lan_dschqftS-I_)irektor von Holtz auf 5" t-Marrin (konservativ) einsttmm:g wredergewählt.
Kunst und Wissenschaft.
Wie „W. T. B.“ aus Königsberg i.?)r. meldet, ist Pro- feß'or Steffeck, Direktor der dortigen Kunst-A ademie, heute morgen
- Aus Trier schreibt man re: .Frkf. 3111“: Ja I'm bmg . bgrten Ehrung ist dieser Tage ein Fund von hohem archäolY. gts eben Interesse gemackt worden. Bei dem Außgrabsn eines Versenkes wmde der Reibe nach ein Reitertorso, rin vortrefflich er- kqltener Triton unk- enrlicb eine zweite Neiterstatue mit umfang- mchem,etwa1kw bobem Postament uad zugehöriJer Baüs auf- Zefunden. Die [essere Statue sxellt eénen römischen Reiter tm Kampfe gegen den Feind dar. Unter dem Pferde liegt ekn [*e- siegter Germane, kiffen prt zwiscken ken Vorkerbeinen dks Roffes bervorschaut. Das Postament zeigt in sck7w0ch verkieéten Nischen Minerva, Juno und wahrsekeinlikb Hetkulss un: Merkur; zwei Figuren waren nämlich als dsc BeriÉtctstatter ken “?und in Auzensckoein nahm, noch niÖt Janz von der knbaftendén ErdNuste blfréit und in- Folge déssen nicht ficber erkennku. Das Material 171 zum Theil der xotbe Sardskcin_der Txisrscben Gegend, ZUM THSil der Mascbelkalk des Mxßer Gelzndes. In dem Fund ist Wakrscbeér'lécb e'in Grab- kenkmal eines römischen Ritters aus demzrreitsn oder träten bekbuyßert unserer Zeitrccbnng zu erblicken. An Ehrung ?übkke dre römnc_b_e Heersxraße Trier_Koblenz oorüker, und an dieskr Straße mog, römncbem Y_raucbe gemäß, das Dsnkmai errichtet worden sein.
_ _ Aus Kon_ttantinodel kommt df? Nackrécht, das? der neue Fluges des Muteums, wschxr dazu Exstimmt ist, di? berübmten Sarkopxbage von Sidon und andere Zekartige Ar-tiken aufzu- xekmxn, Weben der VcUendung entgégengéTx-Zrt wurde, 70007"; keimt Er- éffnung für das _PUblikum nicbt?- im W700 sxskr. Man darf sich nun wohl auch der Hoffnung bingsben, daß dxs sukzcn seit langer Zert__angekündigie Werk von Haruki Bev, in rrelcbem er die Auffindung der Sarkorbage Wilbert 11110 JMJUL Al'Iilkun-gen „zu geben versprochen kat, numnsbr crkchsinsn wérd, kamit die Frage 2011ckieden Werxen kam:. inwieweit für den ein?" Sarkovkag d:.e Beknwmung als ekxemalige Rabeskätte A 1 ex an? er“? des E roßen betracbtkt zu Werdén, mit Recht in Anspracb gsncmmkx werder: kann. Dj_rselbe (Hk.;end, wclckyc jene b:!übmxen Sarkovkage ge- [117211 1:01, _?ckxeint Übrixeus nock) viése andcre Schä§e zu bergen. Es wtrd wsmgßxns, der .Wef.*Ztg.' zufolge, 9811121181, daß in Beer, ;_abx dsr KMU“, ein großes Gr:kg€trölbe geöffnet worden ist, welches funf Sarkophage ron ausgezeicßne'er S5 Inbeit entkiklt. Tie Wäkke Yer (_Hrotte 1011671 mit Gemälkkn 040 Mosaik bedeckt seZn; tn die!en_ trixt vor AÜxm ?ie FigUr killék Frau bérrvr, welcbe nach den binemgenyten Jnxcbristkn als griechi5che Prinzeksm odkr Fürstin bézeicbnet wird. Danach müßte die Grakanlaxe dem Méttslaktsr a;“.- gebören: dock; wird ?? riakkék skis, nähere Nackr1ckt€n akzuwarten. Auch Yiise Sarkyvbagk 1011111 nacb Konstantincpcl in 105 neue Muséum übergeführt werden.
Land = und Forstwirthschaft.
Wasbingtyn, 10, Ju'i. (W T. B.) Nach dem Jalibericbt dcs Landwirtb1cha711ichen Bureaus ist dsr DurÖsÖnéttsstand TéÖ Winterweizens 767/10 gegen 781,10 im Juni, der Stand 123 FkÜblÉRJÖWCiZL-"ts 94*,'10 JLJM 913 10 im Jani. Das mit Mais be- standene Akkäl bat um xngefäbr 5/1000 1110200311112", der Durch- sckznittsstand von Mais ist 9:1 10, der Durchscbr-„ittsktand dcs Hafcrs ist 816 10 979211 893/10 im Juni, dsr Turckxsckonitxkstand des Rvg.)?ns 92, gegen Irmi fast unverärdsrt, der D:rch!"chnitt§!“tand der Gerste ist 803,10 96an 864/10 im Juni. Der Durchschnin§ft=mk 'der Baum- wolle ijt 914,10, 0111 Stand, wxlckoér im Juli nur cinmal in dcn [exakn 5 Jahren überfroffén wwrken ist D.;s Wachsthum kkk Baum- woüenvfiaazm ist an_ kk]: Atla-xtiscben Küsts sebr Wrgerückk, im Süd- Mst'en dagegen verätct. Tiß SQLNCKIUsLHUnF ist szt f.]?! aus- nabmélos in voller Kr.).ft, die Farbe ist gut ric Ernte vieiversvreMnd. Die VoÜen find sekt frei kon R07? Und Würmern.
Sanitätéq Veterinär: und Quarantänewesen. R U 1“; l a n d.
_ 20. (" ' Durch eine im Orevaer Amtsblatt vom Z““JHUZF 1890 ver-
Öffentl_i_che BakqnnMxZÖUNg res Stadtbauptznaßns zu Odessa find dxe Hafen Spamexs „fur 0071 2er (Ekolera veryeucht erklärt worden.
Submissionen im Austaude.
Spanien.
1) 2. Au Ust. Fuuta äs ()bras (19,1 1210 6006010111711" )' pusrro 60 5671118. Zwet Keffkl für die Baggermascbine Nr. 2. Kaution vorläufig 530 Pes endgültig 50/0 von der Zuschlagssumme.
Näheres an Ort und SteUe.
2) 11. August. 1311800101] SSUSL'Ü] (18 0071-100 )- T'sjégrakog, Martix). Einrichtung und Betrieb eines Teserhonneßes in Las Palmas, Kanarixcba Inseln Kaution Vorläufiz 1000, ?ndgültig 3000 Peseten. Naberes in spamscher Sprache bcim „Reichs-Anzkiger'.
Verkehrs - Anstalten.
Obex-Yostdirektor, _Gebejxne_r Ober-Postrajb Schiffmann tritt in den nachsten Tagcn emen xunfwöcbigen Urlaub nach Bad Oeyn- [Qusen an. Sei_ne Vertretung übernimmt der Ober-Postdirektor Wal ter in Leipztg,
Theater und Musik.
_ _ Kroll's Theater. Hernktcb Bötel finqt am Sonntag wieder den .Postian von Loujumeau', Morssn, So:;nabknd, werden Lorßing's „Beide Schützen“ wiederholt, Die rcizenke LP:); kat gestern eine gcradezu enthusiastische Aufnahme gesunken,
Maunigfaltiges.
Ueber den Vcrlauf des gestrigen Schüßenbanketts, bei dcm der patrßotisÖe Cbgraftcr des Festes zu Voüstem Ausdruck kam, wird_ benchtet:_ Dre (Ehrentafel war den Vsrtretern der aus: wärttgsn SÖUZen eingeräumt. Das Namensschild an der Take] der Mginzer, denen die Ehre zu Theil geworden, das näcbn? Bunde§1chiefxen zu beherbergen, schmückte ein Lorbeerkranz mit roth-weißer Schleife. T'ie gestern wiederholte Verlesung des (bereits mitgetheilten)Telegramms S_r. Majestät desKaisers rief stürmischen Jubel bewor. Auf Aufforderung des Fest-Präfidenten Dietsch stimmte die Versammlung in ein 1*ege-stertes Hock; auf den in der Ferne weilenden Monarchen ein. Alsxann verlas Vr. Wabiczeck, der Wiener Ober-SÖÜYenmeistcr, das im Auftrage des Kaisers v on Oesterreich eingegangene Schreiben. Das Schreibxn, welches _vstonl dxrtKaiserlicben und Königlichen Botschaft bierselbxt übersandt : , an e :
. „Se. Kaiserliche und Königliäye 0posto1ische Majsstät haben die von Ew. Hochwohlgeboren im Namen der in Berlin versammelten Schüßen vieler Nextionen dargebracbten Huldigungen empfangen und ist der Unterzeichnete Allerböchften Orts beauftragt worden, Ew. Hochwoblgeboren hierfür den wärmsten Dank Sr. Majestät bekannt zu eben. In Abwesxnbeét des Kaiserlichen und Königlicbcn Bot- scha ters: der Kaiserliche und Königlichs Botschasts-Rath Freiherr von und zu Eisenstein._“
Nach der Verlesung wrdcrte Or. Waniczer zu einem kräfti en Hoch auf den Kaiser “oon Okßerreicb auf, eine Aufforderung, die e- getsterte Folge fand. Die WM am Montag eingetroffene Depesche des Prinz-Regenten von Bayern verlas nochmals der Münchener Ober-Schüyenmcister ron Dall'Armi. Hierauf betrat der Deputirte Adamolt die Tribüne, um die Dcpesgbe des Köni s von Italien (f. d. gestr.Nr.) kund zu geben und 1einem Monat en und dem deutschen Vaterland eine feurige Ovation darzubringen. Die DepesÖe des Großherzogs von Baden brachte der badiscbeOber-Scbüßen- meister Aug. Jörgcr zur Kenntnis; und knüpfte daran ein TZoch auf den ,echt deutscben ürsten, den ersten Patrioten des eutscben
Ein GeseJSprojekt, betreffend den Unterhalt der orthodoxen eltgeistltchkeit, beschäftigt, den „Most.
auf dem Kranze: Bahnhofe in Folge eines Schlaganfalles ge ftvrben.
Reichs“. Es fol te 0 e_ nochmalige Verle un der früher eingegangenen Depeschen deuts er Fursten und endli d e des Telegramms vom