1890 / 171 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 17 Jul 1890 18:00:01 GMT) scan diff

Fertigstellun der provisorischen Befestigung in Mikindani indi und Kilna nacb Sansibar zurückzukebr genannten Pläßen nacb Lage der Verb it den Stationschefs zu bestimmen.

zu bleiben, en und den ältniffe und

"is 8 20 Minuten 111 hatte ich eine Depesche von VW! Uhr 11kr opc in Masoko, 1 Stunde vom

harmonie“ bereits dort sei. Die

PPM daselbst. Major Wiffmann besetzt das ersiütmie. nörd- s litter esammelt und an den Bettun en ck) an der Rukvro-Bav gelegene Masoko, wohin die p 9 g dirigirt wird, welche nach Eintreffen S. dieser Bay ihre Landung dort ausführt. Dieser P!an wurde ohne Störun beiand sich am 3. Mai gegen_ Mitt Urps dss Majors Wissmann m Masoko marschiertig an Land.

S. M. Krzr. „Schwalbe' kehrte um 12 Uhr nach Kilwa :„urück und machte die Meldung, _daß Mawr Wiffmann am Abend des Tages bis Mrago eine Stunde sudltch ron KilWa marschiren und am 4. Mai Morgens Kilwa angreifetx werde.

Die Verbindung zwiwhen Ma

hatten sie unsere Granat

aufgehäuft.

on den Geschüßen habe i

M. S. .Carola“ zwei, S.

Major Wissmann die anderen vier erhalten. Das; Kilwa_ so lei

Linie der Wirkkamkeit

dann über Aufenthalt i nach Rücksprache m

. Harmonie“

M. Krzr. „Schwalbe'“ jn Major Wißmann, daß die SHW; m

Landuna la angekommen sei und .»! trouilF chu: von Arabern angegriffen und einem Mann mit einem

effer der Arm aufgeschlißt, ein Araber war erschoffen.

wundete wurde ins Lazareth aufgenommen. M. Krzr. .Schwalbe“ 5 Uhr 45 Minuten &. m

aus Kisiwcmi und über die Rukyro-Barre in die Bai, hier wurden die 400 Mann der „Harmonic“ von 9 Uhr 10 ".'-'iinuten bis 11 Uhr 10 Minut-xy gelandet, da S. M. Krzr. . abbleiben mußte, wurde das Dampfbeiboot mit zur Hülfe genommen.

Der yon Ew. Hochwobigeboren bezeichnete Landungspla Einicbnitt bei dem Dorfe Mawko _ erwies sich als außer Die Boote konnten bei Niedrigwasser bis dicht an den 5, rechts und links sind KoraÜcnriffe. die Boote wieder eingeseßc und ging ich, Ammann-Riff an St. B. laffend, nacb Kilwa.

cb drei an Bord genommen. und zwar _ M. Krzr. ,Schwalbe' eius, und hat 8 zur Ausfuhrung gebracht und ag das gesammte Expeditions- cht in unsere Hände gelangt ist, ist in erster unseres Bombardements zuzuichreiben, aucb glaubten fick) die Leute eingeschlossen. als sie Wissmann mit großer Truppenmackoi vom Süden während sie im Norden die durch Feuer vorher Marine befürchteten. Unsere Leute schossen sehr gut,

günstig, und haben die Häuser sowohl theilweise zerstört waren,

end erwähnte, von_demZk:s1FiZian- pitän i erg, über die Fahrt in Kifiwani und Rukyro-Bai, d Angriff der Vootsdivifion, ä. c]. Kilwa:

. Hochwoblgebm-en beebre ich mich in Verfolg der hohen Ver- m 4. Mai 1890 _ck. Ua. 563 *gehorsamst zu berichten

Gleichzeitig wird der vorfte M. Kreyzers„Schwal e“, Korvetten-Ka an Korvetten-Kapitän Valette gerichtete Bericht nach „dem Süden Beschießung Kiswas un mexi, 5. Mai mitget

hörten, das; Major Am 3. ging S. der Stadt heranzog, eitete Landung der

„Sch walbe' eine Seemeile

, Landung

fast alle Granaten krepirten als die Befestigungen, die

arge Beschädigungen erlitten.

Der Verlust an Menschenleben ist nicht festzustellen, da alle

Zwei Leichen mit Granatsplittcro

_ jor Wissmann und mir wurde durch dcn län-gs der Küite fahrenden Dampfer „München" erhalten.

Den Bericht des Korvetten-Kapitärs Hirichberg über die Fahrt nach dem Süden und die Landung in Kifiwani und Rukvro-

ich gehorsamst bei.

Todten fertgeschlevpt wurden. Um 12 Uhr waren wunden wurden außerhalb der Stadt vorgefunden.

Ich erwähne lobend die vorxügliÖe Leitung dcs Feuers S. M. S. .Carola“ durch den Batterie-Offizier, Lieutenant zur See Scheibel; ßen, welche den Ort in Brand schoffen. waren Obermatrose hlow und hat besonders ersterer sich durch

ausgezeichnet. * Von den Revolver- Wedborn durch vor-

(Vgl. unten.)

ck kann hierbei nicht unerwähnt laffen, daß lediglich dem Ein- sreifen kes Korvetteii-KapitänsxHirschberg und seiner großen Kemitniß des Fahrwaffers des Mafia-Kanals es zu verdanken ist, daß die FiotiiÜe überhaupt den Süden erreicht hat; es ist mir dies auch wiederholenilich durch Major Wissmann in anerkenncndstcr Weise ausgesprochen worden, welcher mir ebexiiaiLs erklcirte, ohne die Hülfe der Marine häjte er die Expedition au-“xicben müßen; „_ gerade an diesen Tagen derarxig gewebt und irak ]olche hohe See, wie fie Jahre lang nicht gewesen sein icli, _ . „_

Um 6 Uhr Nachmittags am 3. Mai lief; ich durch S. M.S. S. ,Scbwalbe" und .Cawia“, welch lcyteres Schiff fich etrras naher an die Stadt, ungefähr 12 Seemeilrn entfernt, "hingelegt hatte, zur genanen Feststeliang der Entfernung einige Sch11116 ieuxrn.

Für das sich anschließende Bombardement war S. M. Kreuzer „Schwalbe' der südlich der Stadt gxiegene Palwerivald, welcher vam FLiiide stark in Gräben Öcseßt u-Jr, und der sudinbe Theil der Stadt zur Beschießung zugetbcilt, xrebrend S. M, .. ebenfalls den südlichen Theil, ch Miétettder Siadt und die Strand- be“: ti un en unter Feuer M ::e *mcn a e.

fs(ZZZ Zelang sowohl S. M. Krz, .Skdwaibe' durch gute Schüsse den Palmenwald rom Feinde zu iäubcrn, als auch S. M. S .Ca- rola“ die Stadt in Brand zu schießen, Welches Feuer sich Ehr ver- arößerte und in 3 bis 4 Siunden einer. grdßcn TÜR]. der Stadt in Durch 8,7 em-Granaten Schiffsgeicbüße wurde der Feind während drr ganzen Nacht beun- ruhigt und am LösÖen drs Feders Verbinderi _ ' , muß „ein großer Theil der Munitwnevorratbe des Feindes m die Luft geflogen icin, irie nach der' hawfigeu Erplosioren angenommen werden muß. , __ '

Bei Tagesanbruch wurde das Feuer von betdrn Schiffen heftiger Es gelang hierbei wiederum S. M. S, .Carola“, Das Feuer nahm

„Harmonie', „Barawa' und „München“ sprung zu gewinnen, sobal und 7? Uhr den Hafen. 16 Unteroffiziere

2 Jollen, 1 JoUe von konnte erzielt werden, da von Land 150 m betrug.

Die Whale-Voote wurde Pinnaß und Kutter behufs sp

d sie fertig, am 30. April um 6? bezw. 7 “" M. Krzr. .Schwalbe' , 355 Marin und Ofßziergepäck in gsm1ttel dienten 3 Schiffsbo Land und 2 Whale-

nahm 9 Offiziere, Hirschberg. 13 Stunden an ole: 1 Kutter, Boote. Dies gute Resultat ganz glattes Waffer war und die Entfernung

11 und Obermatrose Ba ruhiges und ficheres Schießen kanoncnscbühen hat besonders der Obi'rmatrose ges Schießen sich bei meiner Rekognoszirungsfabrt Marz ansgezeichyet, troßdem die Ge-

ediehen, daß

aiser Alexander-(Harde: haben fich heute früh auf einige Iüterbog begeben.

Das 1. und 2. Bataiüon des K Grenadier-Negiments Nr, 1 Tage zur Schießübung nach

(Es hatte auch züglickoes und ruhi nnaß am 29. schosse dicht am Boot einschlagen.

Die Befestigungsarbeiten waren am 9. Mai soweit der Abmars_ch von 900 Sudanesen nach Lindi siattfindcn Da wahrend der ganzen Zeit in Kilkr-a schlechtes Wetter mit en Regenböen herrschte und dran warten war, und mit Rücksicht auf die habende .Harmonie“ nahm ich eiii bestimmten Truppen an .Scbrralbe“ und .Barawa“ den Rest an Bord nahmen. , Ixikorgens 6"; Uhr, und wurde uerst die ?. Krzr. .Schwalbe'. wel e beide, zu können, bereits Mittags voraus- . .Carola' Nachmitiags folgte. Morgens Krzr. „Schwalbe“ an vorher verabredeten

i_1 an den Davits der eingeschwunaenen aterer Benuhung bei der Ausschiffung

ch eingescbifft hatte, verließ 30 Minuten den H bald eingeholt und arbeiteten die-. ". Böen bis 7 und hohe kurze See „Harmon'ie' machte nur 3 bis 4 Seemeilen die Bewegunßen dieses Fabrzeuas n beiden Seiten und schien mehr Nachmittags mmerung zu

S. M. Schiffsjungen-Schulschiff Ariad n e“, Kommaxrdant tän zur See Claussen von Finck in Plymouth eingetroffen. Kommandant _Korv-2tten=Kapitän Credner in Hakodate ringetroffen und beabsichtigt, See zu gehen.

Nachdem Hr. Major Wiffmann fi

.Schwalbe' h vorausgegangenen Dampfer waren selben green Windstärke 4 in de nur mühsam gegenan. über den Grund urid waren besorgnißerregevd unter wie über Wasser, zunahm-m und an der erWarten war,

, ist am 15, Iuli „Wolf“, , ist am 15. Juli am 21. wieder in

ßen also schwere See zu er- _ S. M. Kanonenboot

sich absolut seeuntüchtig gezeigt cn Theil der für den Angriff während S. fie schöpfte (: Dq Wind und Seegang Nordspitze Mafias noch VersÖli an der Außenkante Ick) nahm daher den . , und.München“ folgten am in einer Regenboe aus Sicht auf den richtigen Kurs gebraeht, sie auf Kurs, lief

schiffung begann am 9. Mai .Varawa“ beladen, d um rechtzeitig vor Lindi eintreffen gingen, währerd S. M. S um ]? Uhr wurde S M. Sternfienalen gesiÉtet unr erkannt.

Bei Tagesanbrucb befdnden fick:- die Schiffe in der Nähe von . orgens 9 Uhr eingelaufen wurde. tmffe auf _der Barre, 6,5 m Waser und iiark stampfen ließ, trotzdem es M. S. .Carola“ nieht gestatteten, 2 Seemeilen vor] der Stadt ab, Buggeschußsn das Feuer aus den nördlichen ele Menschen befanden, während ich mit den „München" „München“ e mit einer nant zur See

In der Ersten Beila 2 zur heutigen Nummer des a n n tm a chu n g des Ministers für Unfallversicherung, erungedeseße in Preußen

ann S. 5.7.) , . u. St.:A.“ wrrd eine Be

nixxßte die Absicht, Handel und Gewerbe,

Nachts weirer zu fahren, aufgegeben Kurs auf die Insel Nord- anjove, „Harmonie' auf Signal, .Barawa' ici) ,Harmonie“

betreffemd die

bezw. die auf Grund der Unfallversich errrchteten Schiedsxzerichte veröffen

einzelne Schüsse der und „München“ suchte ich ,Barawa' auf, brachte und ,Harmonie“ vorbei imd erreichie mit Dunkelwer wohin ich die Schiffe durch Blicke des Nachtfichmal-

chsien Morgen die Fahrt unter dem es konnte dies aber wegen dicken

an „München"

Während des Brcmdes den den Anker-

wosclbsi am 10. Mai M Da die Waffcrverbä Writing. die das Schiff Graudenz, 17. Juli. (W.

Präsentationswahl fiir das Herr Landschaftsdirektor von Koerber-Koer Vogel = Nielub - Briesen

15 Stimmen der Deutschen gegen 13 Stimmen der Polen

T. V.) Bei der gestrigen enhaus WUrden Gexieral: berode-(Hraudenz

play bei Fanjove, apparaies dirigirte.

Mit Hererden sollte am SÖUZ der Riffe fortgeseßt werde Wetters, )Zkegenböen, erst um 7 Uhr

Selbst in dem bein Windstärke 4 konnte in weilen Fahrt gemacht wcrden. paffagr durch den Süd-M r€icht werden konnte, wenn ir zu verlassen und die Nacht 5 Aber schon in dem Fahrtraffer des Süd-Mafia-Kanals drrarxig, daß eine Nachtfa Auch mußte ich der Aufi

dabei hohe Hochwaffer war, cin Einlaufen S. axkerte ich Vor der Barre, ungefähr und eröffnete aus den Theil Lindis, ww fich vi Borten je eine Compagnie dcr Wiffmann-Truppen auf und „Vesuv“ und die dritte mit den Schiffsbooten durch nach der Stadt schleppen ließ. Zur Bedeckung fuhr di Revolverkanone arwirte Dampfpinnaß unter Lieute [che beim Einlaufen in Lindi wiederholentlick) auf m Strande feuerte.

Inzwischen waren S. M. Kreuzer „SÖWaibe' .Barawa" eipgelaufen Und begannen eben AussÖiffung der „Schwalbe' von beiden Flußufern (Gewehrfeuer, RrvoWerkanonen und Gewehren auf 500 m wirksam Sowie die

aufgenommen. . den Südtbeil der Stadt in Brand zu schießen. _ " mit der Zeit iolche Dimeniwnen qn, daß swaier unsere'emgeruckten Truppen es löschen mußten, um mch! die ganze Stadt mederbrennen

abe mhigen Wasser innerhalb der Riffe und Rücksicht auf „Harmonie“ Es war nun die Absicht, die Innen- afia-Kanal, welcher vor Dunkelwerden er- gend des Wetters weaen dies möglich, mdurch nach Kilwa-Kisiwani zu geben. aber doch immer noch gesehüßten . arbeitete die ,Harmonie“ wieder brt in offener See nicht ausführbar erschien. chi des Majors Wissmann beistimmen, daß

5 nicht gefechtsfäbig zu ankern.

nur ca. 5 See-

Cs haile don Bord aus den Anschein, daß der Feind die Stadt ur-d den siirlirhen Palmenwald geräumt hakte, nur noch im Norden der Stadt, am Strande und gui Zenz Singino-Hüqel hielt er Stand. (Gegen [esteren ließ ich eimgeSchuffe yon S. M. Krzr. . fruern. welche den Feind vertrieben. , '

Gegen den Norden dcr Siadt [teß lch um 8x Uhr die Brots- dévifion unter KordeitewKapitan Htr1cbbcrg vorgehen, welche auch bald in ein FeuergeseÉt verwickelt Wurde, welches den Feind nach kurzer Erwiderung des Feueröwertrieb, während die Schiffe den ixör'dlichen Theil der Start ebenfalis unter FeUcr nahmen,

()x-(ire (Le dataer der Vooißdivifion.

Dampfpinraß S. M. Krzr. _ . Kommanddbrot: Kcrvexten-Kapiian Hirschberg. Signal-Oifizier: Lieutenaiit zur See Borgnis,

S. M. KrzZÉScbwalbe'

München, 16. Iuli.

Ihre Königlichen Hoheiten der Prinz und die Prinzeffi

n Arnulf haben sich, wie die tg.“ meldet, gestern zu mehrmöchigem Aufenthalt poldstein in Steiermark begeben, wo ihr Sohn, Prinz Heinrich, 1ch0n seit dem 1. Iuli weilt. Die durch Staatsvertrag zwischen Bayern und

10. Februar 1887 ge Bahnliriie von Hergatz (an der mpten) nach W a n g e 11 wurde gestern dem Es verkehren täglich nach jedcr Richtung ersonenzug wurde heute Morgen 51/4 Uhr . Zwischen Hergaß und dem Schwarzen- ei_de zwischen der Leiblach und der Argen eien Einschnittes durchbrochen. über die Argen, uweik von

Brinkmarm mit, w; bewaffnete Leute (: und Dampfer ckwas Offenen. falls an der Leeseiie mit der

an's ihre Beißring Schloß Leo

welches sbfort mit Landung Wider-

srin würden. , . .Harmonie“

ck) Zbre Signale nicht erkennen konnte, lief ich ß m nicht im Stande sei, offene See zu hallen. imaga geankert und beschlossen

W 0 rt te m b erg ekommene 5,23 km [an ahnlinie Lindau-Ke Verkehr Übergeben. 6 Züge; der erste P in Wangen abgeferti see wird die Wassers mittels eines 6 111 ti ordentliche Schwierigkeiten bot der Ueberzx mit 3 Oeffnungen, württembergischen Bauunternehmung hergestellt wurde. auch Württemberg.)

Gescbüsen, erwidert Wurde Und den Feind vom Strande trieb. Dampfer ,MünÖen“ .Carola“ ankamen, landeien Truppen in den Booten S. „Lieutenants zur See Borgnis und Bode führten. bewaffnete Leute am Strande zeigi-kn fand ein hrftiges Grivehr-

und die Boote gleichzeitig mit die1en auch Wiffmann- Kreuzer .Schwalbe“, Welche die Da fi_ch wiederum , auch (Gewebrfchüne fielen, so und Reroivrrkanonenieuer aus den then start. Der Feind wich fechtend aus der Stadt und kamen am 10. und in der Nackxt vom 10. bis 11. ver bci denen der Feind Todie ULTd Vrrw wuxde ein weißer Unteroffizier schwer verwundet.

Mehrere bci dern Vormarsch der Truppen durch die Stadt vor- gefundene Leichen _ließen erkennen, daß das Ges sehr wirksam geweien war. _

(Ebenso wie in Kilwa wurde, iowcit es zur Vertheidigunq noth- Wendig war, die Stadt niedergebrannt und eine provisorische Befesti- gung angelegt.

Da S. M. Krzr. .Schwalbe' der Landung roc TNikindar-i, & densvnterbändler an den ReiÖI-Kommiffar gekymmen waren, kein Widerstand zu erwarten war, mir ausreichend er1chien und S. M. S. „Carola' überhadpt nicht thätig in "rie Akri n mit eingreifen rannte, da die Einfahrt in den Mikindani-Huien eine derartig ,enge und ge- wUndene ist, daß mir bei Erkundigungen bei ortskundigen Karitänen von einem Einlaufen mit einem Schiffe von der (Größe S. M. S. .Carola“ entschieden abaerathen wurde, da selbst kleinere Dampfer beim Drehen festkommen, tbeilie ich dem Reichskomminar mit, daß ich am 11, nach Da er erklärte, es sei ihm sehr er- wünscht, durch das (Erfäßeinen S. M. S. .Carola“ auf die Mikindani- leute einen moralischen Eindruck ayZzuüben, lief ieh, chor ick) nacb Sansibar ging, in die Bucht Von Mikindani ein, blieb einige Zeit Von welchem

Nacbmiitags Sansibar an, woselbst ich am 12. d. M. Abends ankerte.

Am 13. Morgens ging ich nach Dar-es-Salqam, um Erkundi- gungen einzuziehen, ob Nachrichten den den von Kilwa nach Norden abgezogenen 600 Kilwaleuten da seien, da die Möglichkeit nicht aus- geschlossen war, daß dieseLeute während der schwachen Beseßung dieser Station einen Putsch in Dar-es-Salaam versuchen würden. jedoch keinerlei Befürckytungen vorlagen, verließ ich Yar-es-Salagm am folgenden Tage, nachdem ich die im Süden verschoUene quitton aus den hier lagernden Besteöiden aafgesülit hatte, und lief nach

Und .Vesuv' , geblieben war, zurück, sie meldete, d Es Wurde also bei S der (Geheimhuliung der Expedition, sowie der landen, die Jnnenpyffage Weiter zu benußen, Main-Paß zu verlassen, so da zurückzulegen blieb. Aber selb

durch die Angabe des F des Chefs des auf dem Fahrzeuge einßesÖifften Ein Kentern iii ern

F - „Schwalbe ' , unter Aufgabe Abficht iüdlicb zu diexelbe durch Kilwa- nur ein kurzer Weg auf OffLUek See t dies kurze Stück Seefahrt wollte ich zutrauen und bestätigte sick) meine Meinung

ührers der „Harmonie',

schiedene kleine (Gefechte vor,

Deuticherseits welches imposante

' utena t . S. undete batte. Lie n z Grafen Pfeil, und

, BataiÜons, von stlicb befürchtet, die Existenz der schlimm, fie willen apathisch mehr unter wie über Wasser hin und her, warmes Essen [rar nicbt herzustelien bei den gegen die Regengüffe war wenig Schuß. esen, noch 200 Mann mehr an Bord zu entlasten, und haxte Hrn. Major „Harnwnie“ n_ach Kilwa-Kivinji gehen zu lasen, dort noch einen Theil der Leute auf „Max' und „Vesuv' überzuschiffen und dann .Harmonie' znrückzulaffen und auf den Rest der Leute zu verzichten; Chef von Zelewski erklärte aber, er hieite die Truppen, ge1chwächt durcb Seekrankheit, nicht für fähig. selbst bei dem mäßigen Seegang umzuschiffen, leben und viel W ff

Ick) muß hierbei bemerken, :benso ruhig wenn sie erst an Bord smd und ihnen ihr fie im Sißen, im H brod urd Reis voliitärdig

S. M. S. ,Carola“ Zelewski.

ü euer de S ' ck Bf r Ölffe Truppen war sehr

Dampfpinnaß Lieutenantz.S. Lirutenantz.S. Lieutenentz.S. Kapilän-Lieutenant vou Studniy.

Die Einrichtung, welche ich in den Booten mit den Zurrpivot-

böcken znr AuZnahme der Revolver-Kanoncn geiroffen hatte, hat sich ut bewä ri. .) gerade Niedrigwaffer war, war eine Landung so gut wie aus- ;:eschloffen, [regen des Vorliegenden Schlicks und Mangrovenstümpse. Ich ließ daher mir die Bootebesahungen in die Bosse geben, um den feindlichen Geschoffen möglichst werig Ziele zu'bic'ie'n. Expedition der Vooisdidiswn bcszweckte 1ch_gleichzeitig, den Feind zom Zeigen ieiner Absichten zu zwingen, indem ich ihn glauben Landung im Norden konnte mir nicht vorstellen, daß der Feind die Stadt befinitiv geräumt !*:aben sollte, ich vermutheie einen Yixiierhalt, worin ich dnrch die Menschenmaffen auf Singino Hil] beitarki wurde.

Es war dies auch der Grund, warum ich nichtdas ganze Landungs- crrps ausschifftc und die Stadt beießte, da ich nicht stark_ genug war, die Siadt im Falle eines energischen Angriffs lange allem zu halten und ich nicht Wußte, wann Major Wiffmann eintreffen würde, von dem bis dahin weder etwas zu sehe.". noch zu ibn begleitende Küstendampfer hatte ihn ebenfalls aus dem Gesicht

Um 3 Uhr 30 Minuten jedoch, als durch dasFeuer der Boris- drvision die leisten Feinde vertrieben Waren und einennach nördlicher Zhicbtung durch Kapitän-Lieutenant Benzler auegefuhrte Rekognos- zirumg den Abzug des Feindes festgestellt hatte, kqmen plöhlich die ersten Wiffmann-Truppcn im Süden der 'Stadt' in Sicht, welche karanf, nachdem die Bootsdiviswn und die Schiffe das Feuer em- , Kilwa, welches vollständig geräumt gefunden wurde,

, ]]. Kutter Majestät der König hat,

richtet wird, (_:uf, seiner Reise tahliffements besichtigt., _ hieraui die Weiterfahrt zu

Dresden, 16. Iuli. wie dem „Dresd. Iourn.“ he heute in OelSniß mehrere E erfolgte die Abfahrt nach Neundorf, _ ch Schneckengrün und von dort mit der Eisenbahn nach Greiz, woselbst die Ankunft um 12 Uhr 40 Minuten statt- fand. Se. Durchlaucht der Fürst war mit dem Regieru" dem Kammerherrn 'von Frege und anderen Herren zur Begrüßung anwesend. Die Auffahrt nach dem Schloffe erfolgte in vierfpännigem Staatswa en. Majestät wurde von der Bevölkerung jubeind hegrü t.

Württemberg. Zum Besuch Ihrer König- f gestern Miitag in Friedrichs: Hoheit die Prinzessin Therese Bayern in Begleitung der Hofdame Gräfin Oberndorff Höchstdieselde nahm an der Königlichen Tafel Theil und gegen Abend wieder nach ViÜa Amsee zurück.

Dem „Oberschwäb. Anzeiger“ feierliche Cr 6 ff 11 u ng der Eisenba

Vervegungen des Swiffs und

Ich wäre nun bereit gew zu nehmen, um die .Harmonie“ Wissugann vorgeschlagen, die

Brinkmann.

zur Vorbereitung und Sicherung

wo aber, da schon nach Sansibar Frie-

Wagen na

ohne Verluste an Menschen- Präsidenten Dr" Mortag,

wie die Leute fißen, Play angewiesen ist, wie an einander gelehnt schlafen, mit Hari- zufrieden smd, bei überkommendrn Seen und Regengüffen unter ihrer Decke zusammenkriechen und AlLes über fich ergehen [affen (Näheder Ma1cbine, Kessel, Backofen waren sehr , ]owie die Sonne durchkommt, sich kindisch end; ebenso wie fich die L_eute zum Massen- tranevort bei beschränktem Raum eignen, so unoejchickt sind sie beim Cin- und Ausschiffen, Wenn etwas Seegang isi. Seefahreeps ver- längern die (Ein]ckoiffungsdauer bedeutend, Fallreepsireppen ohne Ge- länder erklimmen fie wre Sturmlciiern.

Es mußte daher zunächst mit S. M. S. .Carola' behufs Be- schaffung Weiterer Hülfsinittel in Verbindung getreten werden.

“. M. Krzr. ,Scbwalbe' lief daher mit Tagesanbruch nacb Kilwa, „Har _ Befehl, die Rei1e nacb Kilwa-Kifiwani, so daß fie von Kilwa möglichst nieht geieh

Nachdem ich von der Meldung bei Ew. die Lage der Salbe mit Ma welcher Ew. HoÖwohiaebor Landunasplaß für die Truppen der .Harmo-xie“ zurückkehrte, verließ ich _die möglichst nördlichrm Kurie, Mittags .Barawa“ und und lief 2 Uhr 50 Minuten in Kilwa-Kifiwani ein, zum Feuern, die Schühen hinter Brusiwehr chuß und Auflage für Gewehre, vertheilt.

Mündungspunkt der wurde gelandet; Wenn leck offenen Sand- iderstandes bei der Strand gegen Geschützieuer vom Lieutenant zur See „Borgnis ten Chef von End und Lieutenant chnell ien Strand und das vor-

sei beabsichtigt.

Sansibar zurückgehen würde,

(_ Stxéjtetg'arttxt 16. tJuli. - . i en a e a en ra geiucbt), dabei vergnugi hkés' e 11 Ihr?] Königliche

im Innern über die Sirene freu

böten getresen War; der

zufolge hat gestern Miitag die hnlinieWangen--H g _H Die StadtWangen war festlich geschmückt; die 11 bei der Rückkehr von Hergatz im F mit drei Musikkapellen in die Stadt geleitet. Um 4 Uhr fand in der alten Post ein Festmahl von 100 Gedecken start. An der Spitze der württembergischen Festgäste befand *sich der I)iinister-Präfident ])r. Frhr. von Mittnacht mit einer Zahl von Beamten des Departements, Kammer der Standesherren Fürst W a . An der Spiße der bayerischen Vertreter erschien der General-Direktor Schnorr von Carolsfeld. mahl brachte Fürst Zeil den ersten Toast auf S' , g von Württemberg und Se. Königliche Hoheit nz-Regenten von Bayern , Freiherr von Mittnacht toastirte in Ermiderung ihn auSgebrachten Trinkspruchs auf die Stadt

stattgefunden.d monie“ folgte langsam, .Barawa' und „München“ erhielten Festgaste wur e Iewe-Riff westlich laffend, fortzusetzen.

Hochwoblgehoren über jor Wiffmami von der Beratbung, bei en Masoko m der Rukvro-Bai bezeichnet hatten, Rhede durch den Kilwa-Main-Paß mit um die Fabrtrichtrmg zu markiren, holte „München“ ein, fehle mich an die S Gescbüße und

aeitellt hatten en wurden,

Nach Aussage einiger schnell zurückkehrenden Inder, zu deren Aufnahme die englische Korrekte .Turquoise“ an] 1, zusammen vor Kilwa eintraf, hätte fich der Bei.) ung, nachdem die Stadt in Brand ge (hoffen War, eine Panik bemä tigt, und hätte fie eyten des Myrgens bei Beginn unserer le ten Beschießung, fortgezogen. Ein Theil -'400 bis 600 Mann star _ *.*-rl] naeh dem Rufidji-Delta geflohen few. . sächlich Arabcr und Beludfcben sem, wahrend die Schwarzen nach einem Platz, etwa 9 Stunden von Kilwa entfernt, fich begeben haben

Ich hatte gehört, daß die Araber in Sansibar einen Versuch machen wollten, zwei dor! gefangene Araber zu befreien. mit dem Stationschef in Verbindung, er erklärte mtr jedoch, daß er, unter Zuziehung der mit dem Engländer Stockes hcruntergekommenen zuvrrläs igen Karawanenleute, jedem An gina daher am 15. nach Sansi . , . Reichskommissar nach der Besetzung von Mikindam am 17. Mittags mit dem Dampfer „München“ eintraf. '

Die Besetzung von Mikindani hat in folgender Weise stattge-

Schon vor meinem Abgang waren Abgesandte der aus der Stadt Lindi geflohenen Leute gekommen und hatten um Fricdexi_gebet_en, der selbstredend bewiüigi wurde, und fingen die Laute an,. in d:_e ver: laffenen Häuser zurückzukehren; ebenso waren aus Ktha-Ktfiwänl vier höhere Araber, darunter ein iialienischer Renegat, Frieden er- bittend, nach Lindi gekommen. „__ .

Am 13., Vormittags 10 Uhr, verließen S.M.Krz„r. „Schwalbe . Dampfer .Barawa', .Vesuv" und „München“ Lindt und ankerten im inneren Hafen von Mikmdam.

' ' owie der Präsident der MM unt Mir dburg-Zeil-Trauch- Beim Fest-

riffe gewachsen sei. e. Majestät

all ähli , die Mb m ck ar zurück, wosclbst auch der

den Köni den Pri

eines auf

Es wllen Ms haupt- Revolver-Kanonen fertig

Hängematten, zum Wir erhielten kein Feuer.

An _der Innenseite der Halbinsel, dem Fähre zwischen der Landzunge und Kisiwani, auch der Strand bewaldet und nur ein kleiner strandes vorhanden war, so wäre im Fall des geringen Enifcrnung von 200 m der Feinde doch nicht zu halten gewese landete die ersten Truppen und bese von Perbandt mit der Avantgarde liegende waldige Hügelland.

Es fand keine Feindseligkeit statt, in einer Stunde waren 9 Offi- ziere, 371 Mann und eine Schnelifeuerkanone, die schon in Sansibar

an Bord genommen war, von der „Schwalbe“ auSgeschifft, mit den- Dann wurden 400

.Mümben“

d en.

Gleichzeitig nach Eintreffen der WiWann-Leute landete _Korvetten- Kapitän Hirschberg gleichfalis in der Stadt und siellte die Verbim Major Wissmann her, indem er dUkch Lieutenant zur See ron Studnßih und eine starke Patrouille eme Mittheilung über- miite n lie .

Major Wiffmann war, nachdem er von Masoko am 3. Mai ab- marscbirt war, wiederholt auf feindliche Trupps gestoßen, hatte sie iadoch alle mit Verlusten zurückgeschlagen. ' . ' Todte, von denen einer durch ein Versehen mit seinem eigenen Gewehr

leich am Nachmittage des Ta es begann die Ausschiffung der auf der .Harmonie' verladenen Gechüße, PkVVlÜUt_2€-,' wobei ich unsere Dampfbeiboote zum Schleppen der Leichter behulflich

Die Stadt wurde, soweit es zur Freilegung des Schußfcldes nothwendig war, noch zerstört und 0115 einem Komplex Steinhäuser mit WeUblech und Erde eme mit vier Feldgeschüßen armirt. Smaterial sind erbeutet worden sechs Geschuße, welche Später ist noch ein siebentes ebenso kleinere Lager von neuen Waffen (Vorder- üße haben 10,5 und 7,4 cm Kaliber," schossen Büchsen-Kartätichen und gehackte Eisenstucke, auch

Ihre Königliche Hoheit die zufolge, gestern eist, wo Höchst- einer Kur ver-

KarlSruhe, 15. Juli. rzogin ift, der „KarlSr. Zt t. Moriß im Ober-Engadin dieselbe etwa fünf Wochen zum „Gebrau Se. Königliche Hoheit der Erbgroßherzog begleitete seine hohe Gemahlin bis Basel und kehrte von da wieder nach Freiburg zurück.

MM na Sein Verlust betrug drei .

Nachmittags 4 Uhr weilen wird. Parlamentärfiagge, Bucket liegenden Dörfer Pemba, Moita, , , Kimberi zeigten weiße Flaggen; nur das Dorf Mitengi zeigte keine, da sein Häuptling Abdurrachman keinen Frieden machen woiite, aber entflohen war.

Der Reichskommiffar landete mit den Abgesandien und theilie dem Wali mit, daß am Morgen des nächsteanages die Truppen die Ortschaften besaßen würden, was auch ohne jeden storenden Vorfall Auch die Mitengileute unterwarfen sich, nachdem sie Beschießen und Niederbrennen ihres Oris bedroht worden

S. M. Krzr. .Schwaibe' hat Befehl von mir erhalten, bis zur

Kinigi und ielben Booten oben gesagt. und 4 Reitesel „Schwalbe' - Boote 15 Minuten war alles im Marsch. Das Landen der Truppen, Razigiren und Abmarsch machten einen eiitung nicht übel in Anbetracht der aber ' _. fahrt und Seekrankheit. Auch sämmtliche emgescbifften europaischen Offiziere auf der .Scbwalbe', mit Au5nabme des Majors Wtffmann, hatten von der Seekrankheit zu leiden, auf den anderen Schiffen war

die Existenz schlimmer.

tg.) Se. Königliche

Darmstadt, 16. Juli. _ oßherzogltche Hoheit

Hoheit der Großherzog und I re die Prinzessin Alix nebst Gefolge md heute Vormittag von Jagdschloß WolfSJarten hier eingetroffen.

Oldenburg. , 15. Juli.

Befestigung bkkx'zé uten Eindruck und War die

tandenen ungewohnten See-

in der Seel) sicb vollzog. im Walde gefunden, ladern). Die Gesch

Volikugeln, richtige

estigung gestanden haben. Durch Landesherrliche

(Ü) Oldenbur u s der demnächstigen Einberufung des

Verordnung ist Beh

[

Lgndtages die Vornahme der Neuwahlen zu m ord ent- li chen L a n d tage des Großherzogthums angeordnet worden.

Oesterreich :Ungaru.

Wien, 17. Juli. Se. Königliche Hoheit der Prinz Albrecht von Preußen, Regent von Braunschweig, ist gestern Abend hier eingetroffen und alsbald nach Baden weitergereiii.

, Mit den am 14. d. M. voilzogenen Wahlen im Buko- wmaer Großgrundbenß sind die neuen Landeswertre- tungen von Mähren, Schlesien, Steiermark, Salz- burg, Vorarlberg und der Bukowina gebildet. KIU den Landtagswahlen tritt nunmehr eine Pause ein, da die ahlen in Kärnten erii am 20. August ihren Anfang nehmen. Die Wahlen fiir den oberösterreichiichen Landxag sind bisher noch nicht ausgeschrieben, während der niedeiöiterreichische Landtag, dessen Mandat erst im September abläuft, noch nicht auf: gelöst ist. Das Siärkeverhältnif; der Parteien in den fneluxiewiihlten Landtagen strllt sich, der „Presse“ zufolge, Me () gt:

In Mähren verfügrr- die Deutsrhén über 51 Stimmen (bisher 49). Die Mittelvarteibrhielt ihre 8, die Feudslen ihre 5 Stimmen. Der leczecbenklub dürkie, da fich ihm, wie e-xs heißt, auch 5 Von den 6 gewählien Vauern-Kandidnten anschließen wrrdxn, 30 Mitaiieder (früher 33) zählen. Hiezu kommen der seebste gewählte BMM?- Kandidat (Jungczeehe) Minister Baron Prazak , damn die Virilitimmcn des Kardixiais ron Olmütz und des Bischofs Bauer von Brünn. Die Dcutschliberalcn crbielicn durch ihre _xieuen _Wahifixie die absolute Mehrheit dez Landiagrs.

n -ÖÖle;ien ist die deutiÖfrrtichrittiiÉe Pariri mit 22 (bisher 23) Stimmen vertreten. 1Siimme errangen dix Wiisemiien, die früher unverireten waren. Die Cxecköen habe)! 3 (Z), die Polen 3(3) Stimmen, nur sind hierbei an die SteUe vwn drei deutsch- srexndlickxen Slawen drei Nationale getrerem, idéaß die Siaven nun- mehr die Landgemeinden beberrichexi, In Steiermark verfügen die deutskhforischrittlichen Abgeordneten mit der Baixerrwartei über 39 (40) Stimmen. 1 Stiwme gehört QUE!) jeh: den Antisemiirn. Ihnen sieben 12 (11) Kierikalc und 8 (8) Sloveren heNeniiber. Mit dem Verlust “eines Landgemeinded- fißcs ist den Deutschen die fiÉLlE Zweidririeimehrbeii verloren Je- «armen. Virilstimmen befihen die FürstbisÖöfe ron (Graz ".ind Mar- burg und der Nekro: der Grazer Universität. In Salsz rg zählen die deuischfori1chriitliehe Partei10(11), die klerikale (einsÖiießiich _der Virilstimme des Erzbiickwfs) 10 (13), die deutsäxkonserVative odcr Lienbaeher Partei 6 (3) Stimmen. In Vorarlberg werden neben 16 Klerikalen (17) nUnmehr 4 Liberaic (3) si en, zu welch ersteren noch die Virilstimme des bischöflichen Genera vicars kommt. In der Bukowina wird die auioxwmistijckxe Rechte mit der :*)kxgierungs- partei 27 (25), die liberale Lknke 4 (6) Stimmen zählen.

Der von_ den Stadtverordneten in Prag als Vertreter für die deut1che Sektiogz in den Laixdesschulrath gewählte c«Direktor Heinrich veröffentlicht eine Erklärung, worin er behauptet, daß 1eine Wahl in de:) Landesschuirath ohne sein Zuthun erfolgt sei. Ferner weist er auf ieineii an den Grafen T_aafie _gerichteten Brier hi11,_ worin er geschrieben habe, Grai Taasfe könne ohne Sorge win, er werde das ihm Übertragene Mandat mit Ruhe, Takt und Objektivität. aus: Üben und im geeignetem Moment zurücktreten. Tabei bleibe es.

,Das heutige „Fremdendlatt“ steht die Angaben richtig, welche ein Artikel des „Glas Crnagorza“ iiber die urückweiiung serbischer Schweine und serbischen etreides an der ungarischen Grenze und Über das Verhalten der Regierung Oesterreich- Ungarns anläßlich der Aufhebung des Salzmonopols in Serbien en-Zhält. Gegenüber dem Wunsche des „Glas Crnagdrza“, dieses Ungemach möge dazu führ.n, daß die Serben ihre Überaus traurigen häuslichen Zwistigkeiten ver: geffen und sich zur Vertheidixiung ihres Herdes aliesammt vereinigen, erklärt das „Fremdenblart“: „Nirgends würde eine so heilsame Wendung der gegenwärtigen Zustände in Serbien freudiger begrüßt werden, als in Oesterreich-Ungarn. Die Konsolidirumg der serbischen Verhältnisse entspricht unseren Wünschen und unseren Interessen in gleichem Maße. Sie würden eine Gewähr bieten für die Erhaltung und Pflege guter nachbarlicher Beziehungem, welche gerade durch die Impulse der Parteileidenschaften so iehr er1chwert wird.“

Wie der „Reichswehr“ aus Zerajewo gemeldet wird, wird heuer neben dem gewöhnlichen ?)iekrutenkontingent ftir die bosnisch=herzegdwinischen Lexudestruppen auch noch die Mannschaft für ein neu auszuttellendes neuntes Infanterie-Bataillon aufgedracht. Ie eine Compagnie dieses BataiÜon-Z wird in den respektiven Ergänzungsbezirks- Stationen aufgestellt, und zwar die erjte in Serajewo, die zweite in Banjaluka, die dritte in Dolnja=Tuzla, die vierte in Monsiar. _ Wie man der „D. Ztg.“ berichtet, wird zu _den Schlußiibunqen in Bruck an der Leitha ein hosiiiich- herzegowinisches Infanterie:Bataillon beigezogen werden.

Großbritannien und Irland.

London, 16. Iuli. Der Prinz und die Prinzessin von Wales gaben, wie die „Allg. Corr.“ berichtet, vorgestern Nachmittag in Marlborough Hxnxie eine große Garten- gesellschaft, welcher Ihre Majeytäien die Königin und die Kaiserin ?Friedrich, die Prinzessinnen Victoria und und Margarethe, rinzAdolf von Schaumburg=Lippe, der Herzog und die Herzogin von Edinburg, der Herzog und die Herw in von Connaught und die übrigen_Mitglieder der Königli en

amilie sowie die gesammte hofiähige'GeseUschaft Londons eiwohntext. Zwei Militärkapellen concernrten m den Anlagen, in denen sich auch zahlreiche Zelte für die Einnahme von Erfrischungen befanden. Es waren über 3000 Personen zu- egen. - Heute reißen, dem, „W. T. V.“ zufolge, Ihre

ajestät die Kaiserin Friedrich nebst Prinzessinnen- Töchtern Victoria Upd MarYaret e und rinz Adolf_ von Schaumburg Nachmittags ' U r 10 inuten mittels Sonderzu es von Schlothdsor nach Portsmouth ab. Ihre Majestät Jie KöniginicUtoria, der Herzog von Connaught und Gemahlin, die Prmzesnn Christian zu Schleswig-Holstein mit ihren Töchtern gaben der Kaiserin das Geleit zum Bahn: hof, wo eine Ehrenwache Arzfstellurig genommen hatte. Der Herzog von Connaught geleitete _die' hohen Herrschaften, noch bis Portemouth. Die Kaiserin Friedrich und die Pmnzefsixmen ter begaben sich dann sofort an Bord der Kaiserlichen YaZt „Victoria and Albert“, u_m daselbst zu übernachten und morgen früh die Fahrt nach Gibraltar anzutreten. _

Im Stadthause von Westminster wurde vorgestern der Kongreß zur Förderung des Weltfriedens eröffnet. Der Kon reß i aus Vertretern der Vereini ten Staaten und ver chiedener europäischen Nationen zu ammengeseßt. Mr, Dud ey Field aus New-York, welcher präßdirte, hielt

x die Eröffnungßrede, im Verkauf welcher er, nach der u. A. mit Bezug auf das englisch-deutsche Abkommen sagte: „Alle Ehre gebührt England und Deutschland, den beiden großen teutonischen Nationen Europas dafür, daß sie eine Streitfrage friedlich lösten, welche vor zwei Jahrhunderten einen verheerenden Krieg veranlaßt haben würde."“ seiner gestrigen Zweiten Sißuna unter dem Vormh englischen Parlamentsmitgliedes Sir Wilfrid Lawson nahm der Kongreß u. A. nachstehende Resolution an: ist der Meinung, daß die Biiiderschafi wendige Folge eine Brüderschaft von Nationen in welcher ntereffen Aller ach identisch aiierkannt sind, in nch Der Kongreß hegt die Ueberzeugung, daß die wahre Grundlage für einen dauernden Frieden in der An: wendung dieses großen Grundsaßes Seitens der Nationen in alien ihren Bezithngen zu einander gefunden wird.“ In der Nachmittagsfißun-Z wurde Schreiden an die gekrönten Häupter Europas in Betreff der Aufrechterhaltung des Weltfriedens entwerfen soU.

Der „TimeS“ wird geschrieben:

„Der Korigreß der Menschen als noth-

ein Ausschuß

„Man darf sich nicht hingeben, daß die Regierung ihren Plan, im Newemb'er wieder _ modifiziren wird. Der Vorschlag wnrde iiach rei71icher__Er: wägung und unter Beistimmung der liberal=uni07111mchen Man darf hinzufügen, daß, während eine ssion dei den Führern der Opposition (L_Us gr0_13en Widerstand stößt, viele Mitglieder der liberalen Partei iehr für den Plan eingenommen smd.“ , Nachdem der General-Pdstmrister Naikesdie Ruhe den hegriimdeten Be: Telearaphen: Am 14. d. WUL'é-L

dem Gedanken

das Par lament einzuberufen„

ührer gemacht.

wiederhergesi-Illt hat, er daran, seines Personals Postamt iiach Möglichkeit ahzuhelfen. *chahamiskanzler genehmigte Verordnung des Hrn. Naikes rerdffentiicht, welche die Gehälter der_Post: sachexiidriirer und Telegraphisien neu regelt. Die durch: schnittliche ungefähr 10000 Beamie giinstigimgen iheil, welche vom 11. Juli ais inKrair bestehend 192 Londoner Telegraphisteii dr?- Ceiitral- Telegraphenhureau's aber, welche am 9. d. M. einem vom Gene1a1:Posimeister dorthin gesandten Hiilfsbeamten miß- handelien und beschimpften, Wérdéii neuen Gehal!§-Scala m'igend gerechxfrrtigt haben.

ausdrücklich von der aU-deschloffen, Wie der General-Postmeister im Unterhuuse mittheilte, wird die den "Telegraphisten ge: währte Gehaltszuiage eine jährliche Mehrausgahe VOU nicht wexiiger als 200000 Pfd. Sterk. erhriscbexx. Pdsrdeamtesi, Niederxage

Der Sekretär Verbandes furchkbaren Vereins die mmg nicht fahren, daß derselbe, sick) 110ch kräftigen könne, kampffähiger natiirlich nunmehr offiziell vom Gewerkverein Jetzt heißt die Losung Oraaiiisatidn. _ verein hai“ den 400 emtlaffeiien Briefrrägern diese Woche noch Wie lange wird er 0115!“ zu

Der St_rike ausgehoben Ter Gewerk:

in Zukunft

ihr volles Gehalt ausZezahli. solchen UUWYstÜHUUgSU im Stande sein?

In der gestrigenSiZUUg des Londoner Grafschafts: raths gelaiigte ein Schreiben Lord Noiederh's zur Ver: lesung, worin der“,"rlbe die Niederlegumg seines Postens als Vorsitzender des Mathes amzeigte. zweiten Vorsißenden, Resolution

Auf Aiitrdg des Sir Iohn angenommen, Nosederh's Miihewaltung adstattet. neuen Vorsihenden Voraussichtlich wird Sir Iohn Luhbdck zum Vorsißenden gewählt werden, da der Marquis von Ripoii den ihm gemachten Antrag, der Nachfolger Lord Ndsebery's

zu werden, abgelehnt hat.

Nach einer Privatmeidung des „W, T. B.“ aus Cape- tdwn ist an _Steile Sir Gordon Sprigg's der Direktor der britischen südafrikanischen Geselischaft, zum Premier-Minifter der Kapksl

Frankreich.

Paris, 17. Juli. In demam 15.d.M. unter dem Präsidenten Carnot gehaltenen Ministerrath wurd „Iourn. des Déhats“_meldet, der Bauten-Minister ermächtigt, einen Gsiesentwurf in der Kammer welcher die Beendigung der Vinnenschif beiten durch die Gründung von besonderen Schiffahrts- Kammern bezweckt. Diese Kammern würden je nach der Bedeutung der Wasserstraßen in Chambres principales und Chambres secondaires zerfaklen; von den ersteren sollen nur vier ins Leben gerufen werden für den Norden, den Südosten und das Centrum. Die Wegegelder einzuheben, die fiir den Ausbau der Wasser: straßen verwendet werden sollen. Das Geseß vom 19. August 1879, welches die Hauptlinien der Kanäle und Flüsse von 1231 auf 3799 km brachte, hatte zur Folge, daß die Zahl der er Kilometer von 2100 ans 3250 Miliionen stieg. ge wurde 47 Handelskammern unterbreitet und von 40 derselben gutgeheißen,

Die Dep utirtenkamm er nahm gestern trotz der entgegen- ;) ehlungen des Finanz-Minisiers Rouvier und ommission mit 260 gegen 239 Stimmen ein welches von

einstimmig

22. d. M. anberaumt.

Sir Cecil Rhodes, dme ernannt worden.

Vorsih des 9, wie das Yves Guyot einzudringen, ia hrts: Ar-

_ den Osten, se Kammern 1ollen das Recht

gesetzten Em der Budget Amendement Léon _ Gebäudesteuer jene Gebäude auSnimmt, die den Landwirthen zur Wohnung dienen. Der Präfident der Budgetkommission Casimir Périer erklärte dieses Amendements, verdamme, welche man

Say's an,

die Annahme welches die Unthätigkeit Geseße geichaffen, ' Ersuchen des Berichterstatters Burdeau wurde hierauf aufgehoben. Während der Auf gen der Minister=Präfident de zreycinet und der 'nanz-Minister Rouvier der Budgetkommisfion vor, die orlage wegen der Reform der Grundsteuer bis1zur_nächsien Sesfion zu vertagen und in dieser Session nur_die direkten Steuern, wie bei dem leßten Budget, zu vortren. Da die Budgetkommisfion entgegengeseßier Ansicht war, beschloß die Regierung, die Kammer aufzufordern, ' Grundsteuervorlage fortzusesen. Die Kammer mird demgemäß t ung heute fortsetzen.

orgenblättern zufolge hätte der höhere Handels- Zung der Taxen des Durchgangs-

ausfüllen müsse.

die Sisun bung der Kammer-

fißung ich

die Berathung der

rath eine_Herabse tarifs befürwortet. '

Ueber die Bersyche, ob es einem vor Anker liegenden Geschwader möglich jet, fich wrrks

am gegen die Angriffe einer Torpedo-Flottille zu schühen, welche, Wie bereits erwähnt, die