Literatur.
Encyklopädie der Neueren Geschichte. In Ver- bindung mit namhaften deutschen und außerdeutstben Historikern, herausgegeben von_ Wilhelm Herbst, 1)r. ck90]. 9.1: phil., Prof. u. s. w. Funf Bande. Golda, Friedr. Andr. Pertbes. 1880_1890. Preis, 46 .'“. Das bedeutungsvolle Werk, welches allenthalben eine bereituulltge Aufnahme. gefunden hat, ist nunmehr zum Abschluß gelangt. Es vrrdankt seinen Ursprung dem _Wunfch- weiten BikdungÖkreiien unjereß Volkx's ein zuverlässiges Hulmeittel zu rascher und sicherer Orientierung uber alle Theile der neueren Ge- schichte in die Hard zu geber. Ja es doch gerade die neuere Ge- schichte, die in unserer Btidungöwelt noch wirklich 1th und darum, zumal nach dem Wiedsergewmne, einer wirklichen Nattonalgeichicbte, das (Geistekintercffe weitester „Kreise in Anspruch nixnmi._ Kerri Ge- bildeter kann sicb Von der Pfttcbt dispenfiren, sicb wit dte1cn Wissens- ftoffen und den Resultaten_ der besten Forschungen im Zusawmenbang zu erbalren. Das Werk ist in Lieferungen erschienen. Bis zu dem Buchstaben (; konnte dasselbe noch ganz nach den Ahficbien und Vér- anstaltungen des zu Ende 1882 verstorbenen ursprungltÖen,;Hera'ii_s- gebers, des unermüdlich fleißigen, kenntnißreicben i_md orgaqtiatortzck) tüchtigen Vr. Herbst zufammengefteüt werden. Wahrend dieser em- zelne Artikel zu dem Buche nicbt verfaßt'bat, bleibt ,es seni hervor- ragendes Verdienst um das Ganze, eine gusfubrltche Cinieiiunz geliefert zu haben, durcb welche die neue Gescbrcbte'als ein einheitliches und zusammenbängendeö Ganzes fich charakterifirt. In, emetzi ailgemeinen Theile find die geschicht11chep_Gesch§ der Neuzeit aus- gezeigt und in einem speziellen ift nacbgewreien, wie diese“ Gei'eße als die bestimmenden und beberrschenden Lebensmachte die einzelnen Staaten durchziehen. Hierdurch wird das mechantszbe Element auf- gewogen, welches bei der„unVermeidltchen alphabetischen Anordnung des Lexikons wider die wrssenscbaftlube Form ,und Behandlung zu streiten scheint. Die Leitung des Unternehmens ging seit dem gedachten Zeitpunkte auf Prof. Dr. Alfred Schulz in Gotha Ubi'k. Das Bestreben der neuen Redaktion war darauf gerichtet, der Encyklopädie eme_noch größere Reichhaltigkeit zu gebsn und ihre praktische Brauchbarkeit zu erhöhen, obne deshalb den Umfang über Gebühr auszudebyen. Allzu ausführliche Abhandlungen wurden fortan nicht mehr auxgenommen, dafür aber die möglichste_Vollftändigkeit durch Vermehrung der'zu bearbeitenden Artikel angestrebt. Für die bervorraZenditen und wich- tigsten Reatntenbäuser [ind auIiübrlick-“e genealogi1che Tabellen__bei- gefügt. Der Standpunkt der Encyklovädie ist der sachlich=wmem schaftliche. Subjektive Zutbgtcn, Reflectionen, kriti1che _kaurse find, als dem Zweck des Werkes fernliegend, vermieden. Bei möglickoster Knappheit reichen die dargekoienen Artikel zu gründlicher Oricntirung um so nicbt au§,_ als im Jntsreffe weijergebender Srudirn [Zei irxzend größeren Gegenstanden die Hauptquellen und wickxttgsten Halssmtttel genannt worden find. „_
_ Die „Zeitschrift des Vereins für Hamburgiycbe Geschikdtek bringt im 1. H-rft 9. Bandes eine Von Dr. Tb.Schrader Verfaßte ausfiihrliche Beschreibung des am 9. April vorigen Jahres gefeierten 50jabrigen Stiftungsfeites des Vereins nebst den Gluck- wunschadrenen zu dieser Feier, den Verzeichniffen der Vorsteher und Mitglieder seit_ dem Bestehen des Vereins, der Liste der durch Schriftenaustauicko mit ibm verbundenen GeieÜscbaxten und dem_Ver- zeichniß sämmtlicber Publikationen des Vereins. Auch die Feitrere, welcbe Dr. Adolf Wohlwill gehalten, ist mitgetheilt. Aus Anlaß des quiläums Hat der Verein einen Preis vdr) 1000 .“ auSgemzi für den besten Beitrag ziir Kenntnis; des Antbeils O_amburgs an 'der Entwickelung der deuncben Literatur während der e_r1ten Hälfte des 18. Jabrbunderts. Das Heft _entbält noch eine Reihe anderer lokalgcschich1lich wertbroller Beitrage, [o üksr Georg Greflinger's Hamburgiscié-cs Riisebandbucb und Beschreibung von Hamburg im Jahre 1674, von Dr. 131111. C. Walther, Zur Ge- schichte der_ Berlin-Hamburgxr Reibefcxbrt von Dr. Ernst Baaicky, Topograpbiicbe Studien über die Gewäncr in und bei Hamburg von C. F. Gacdecbens 2T. ,
' _ .Cbinesiscbe Studien“ von Friedrich Hirth. Erster Band. München und Leipzig. G. Hirtb's Verlag. 1890 Ge- wiffcrmaßen a1§ Vorarbeit zu einem allgemeiiaen Wsrke_über Cbiya bietet der Verfasser, rvelcher seit 20 Jahren China zkvetmal bereist und durchforscht hat, in dem Vorliegenden erster) Bande [eincr .CbineÜ-scben Studien“ eine Reihe von Monographien zur, Handxls- geschichte, Kulturgeschichte und Landeskunde Chinas. Tie menten dieser Arbeiten, wie [. B. „Zur Geschichte des antiken Orikntsoandelsß, „Zur Geichichte des Orientbandels im Mittelalter“, ,Die chinesische Porzellan - Industrie im Mittelaltcr', „Zur Ge- schichte des Glases in China“, ,Die chinefifchen Annalen als Quelle zur Geichickote asiatischer Völker“, _ ,Die Handels- produkte von Kuang-tung', „Chinas HandelSverbaltniUe“, _.Ucbcr chinesische Quellen zur Geographie von Kuang-tung mit bcißnderxr Berückfichiiaung der Halbinsel Lei-chou“, „Tas Beamienwxww in China", ,Die Verwaltung der chinesischen Seezölle“, .Die ckéinesiickke Preffe', „Ueber den Mäander und das Triquetruw in der chinefi1cken und japanischen Ornamentik“ u. a. find im Laure des letzten Jahr-
xebnis nach und nach einen! (nacken Kreise koraese t wordetx und dürften den Lesern der .Oesterreicbtscben Monatsschrift f r den Orient , der „Verhandlungen der Gesellschaft für, Erdkunde" und der „Anthro- pologiscben Geseascbaft zu Berlin', sqwte der .Geograybtscben Gesell- schaft zu Leipzig“ nicht unbekannt sein. Doch wird die gezenwartige Vereinigung des bisher zersplitterten Materiais amm? wtükommm sein. Was hier dargeboten wird, mag freilich den einzelne)! Leser scbwerlicb in gleichem Maße interessireu. Alles aber is; die Ver- arbeitung eigener Forschungen und Beobachtungen des “tief im Mittel- punkte chinesischen Studiums stehenden, scharf auffaf'fenden' und form- gewandten Verfassers. Darum läßt das gebotene Vtelerlet auf'keiner Stelle zuverlässige Gründlichkeit, wobltbuende Klarheit und einfarb- schöne Darstellung vermissen. Die äußere Ausstattung _ apte'r, Druck, bildliche Darstellung _ ift schön und würdig. So ck em Werk empfiehlt sich selbst. _
_ Das Exerzier-Releement der französischxn In: fanterie. Hannover, Helwing s(be Verlagsbucbbandlung. ' Die genaue Kenntniß eines Cxerzier-Reglements ist im Allgemeinen m[ofern von Bedeutung, als man unschwer aus den darin gegebenen Bestimmungen erkennen kann, wie die Waffe der Armee_besckaffen ist, für wrlcbe es aufgefteUt worden ist; das der französi1chen Armee ist aber in noch höherem Maße als alle übrigen von Jntereffe für Deutscblmzd, als es einmal einen gewi cn Abschluß bezeichnet, zu dem wan [eit drm Kriege von 1870/71 ei der Neugestaltung der Armee in Frankreich aelangt ist, und man andererseits leicht verfolgen kann, welchen Em- fiuß dabei das deutscheExerzier-Reglement ausseübt hat. Die vorliegxnde deutsche Aukgabe desselben enthält, mit Au§nabme der Vorschriften über das Außeinandernebmen, Zusammensetzen und Instandhalten der Gewehre nach den Modellen von 1873 und 1886 und der Instruktion für die Tambour-Majors, Alles, was bis jeßt davon er1chi_enen isi. Tie Kommandos find möglichst wortgetreu überseßt und Abwetcbyngen nur dortangebracßt worden, wo das bessere Verstandniß es erbeiscbte, überall sind dabei die franzöfisÖen Kommandos hinzugefügt. Gelaufige franzöfiscbe Ausdrücke sind überhaupt nicht verdeuiscbt worden, ebenso sind die Bezeichnungen Sektion und Peloton beibehalten worden, UZ! so mxbr, da der Begriff ._Zug' im Deutschen dem der section im ckFran- zö1ischen nicht„ganz entjpricht.
_ ,Re1ervebatRub17' _ Von Victor _Laverrenz. Verlag von J. L. B. Laverrenz, Berlin. __Eine köstliche,Humor- spende aus dem Reyerviftenleben vom Verfaner der „Militariscben Humoresken',_fiott geschrieben und mit einem Titelblatt in reichem Fabendruck gejcbmückt. An Bildern wie „Unser Einzug“, Yize-Wachi- meister Habnemann's theoretischer Unterricht im Praktijcben', „Zwet- schneidige PatrouiUenfübrer“, .Bäbr', ,Hosen“, „Reserve 31th nach ÖHeßus' wird mancher Kamerad des Verfaffers seine herzliche Freure a en.
_ .Der Reitkunst Hohe Schule.“ «9911 PaullTäscbner, Reitbabnbefierr in Leipzig. Mit 22 Abbildungen. Leipzig, Verlag von Albert erger (Serig'sche Buchhandlung) 1890. Ueber Reiten Und Jahren ist seit alter Zeit vor Meistern in diesem Gebtet_ r__echt viel geschrieben worden. Was aber nacb Feststxüung des'Verianxrs vorliegenden Werfcbens in der cinschlßgigen Literatur“ btßlarxg eine einfache und gemeinverständlicbe Darstellung nvL) mÖt gxfundxn, nämlicky: .Die Dreffur des Pierdes in der bobcn Schule", wird bier ausführlich und anschaulich behandelt. In An1ehnung c_1n_ das vortreffliche alte Werk „Von Löhnetsens Haß, Krikg- u. Rc:t:ch0[' (1729) sowie an das ähnliche Werk des Herzogs von Newcastle _ beide bereits Vergriffen _, tbcils auch in Verwertbung_dcr Belehrungen iüch1iger Staümeisier und „genialer Kunstretter', lgßt Verf. es nicht dakei bewenden, nur darüber zu beleeren, „wie es Um soll urid „15111 muß“, in welcher Stellung drr Reiter und das Pferd [ich bet dreier oder jcner Schule befinden muß u. 1". _w., sondern. zxigt als'Hauvt- ache, wie man das Pferd [cibst aus die natüritcbiie und e1n1achste
eise dazu bringt, diese SÖulen zu erlernen _ in Wort und Bild. Sein Lohn soll die Erfüüung der Hoffnung sein, daß künftig viele derjenigen Sportsmcn, die cht nur das Rennen als Reitkunst ver- ehren, grrn das „schöne, brach [irgende Feld der Hohen Scdule' be- baurn werdrn. __ .
_ Unter dem Titel: .Die Lage der öffentlichen elek- trischen Beleuchtung im Jahre 1890“ erschien im _Verlaße der Albert Rajbke'scben Buchhandlung in Magdeburg eine kleine, yon dem Stadtratl) Dr. W. Schrader_in Haüe a. S. vriiaßke S_chriit, wslche ebenso wie die vor Jahresfrist erichienene Ywickyure dcswlben Auwrs: .Die elektrische Beleuchjung im Verhaltnis; zur St_adt- vkrwaltung' bezweckt, den Mitgliedern städtisÉer Behörden, die 01:27: die Errichtung einer öffentlichen elrktrisÖen Cenirale zu _ent!ch)eiden Haben, diese Entscheidung zu erleichtern. Es sind darin aUeein1chlazenden Thatsachen, die in Erfahrung zu bringen waren, ohne Voreingenommxn- beit dargelegt, um auf diese Weise Mißgriffe zum Schaden des Gerncm: wesens zu verhüten. Die Schrift schickt einx_ eingehend: Anleityng voran zum vraktiscben Verständniß Alles denen, was an Vorn?!)- tungen 2c. nötbig ist zur Erzeugung und Vertheilung des elektrixcben Lichts; und bespricht die verschiedenen Batterien, Maschinen, Accumulatoren, Glüblicbt und Vogenlixbt, die Motorcn-Anlage, die Scraltur-géweiien, die rerschierenen Systeme der Stromvertbeilung xc.
Auch die Gefahren, weseße der elekitiscbe Strom al] heimtückistbee Brandleger ' der menschlichen Bebaxtsung und bei _ nicht ge- nügender Sicherung dem menscblnben Leben bunten kann, werden nicht außer Acht gelassen, daneben aber auch die roßen Annehmlichkeiéen des elektnstben Liebi! gehübrend ßervorgeboben und seine Kosten berechnet. In dem Hauptkaptiel er- örtert der Verfasser kann ausführlich die*-elrkirische _Centralanlage und die Verpflichtung der Städte in Bezug auf die Einfuhrung solcher Anlagen. Um das Wohl ihrer Kommunen bxsorgte Stadtväter finden darin alles Für und Wider reifticberwogen, wie es sich bei_der Frage : eigener städtischer oder vertragßmäßtg an Unternehmer, uberlaffener Betrieb? geltend macht. Nachdem ann noch eine Reihe von Enb würfen und Ausführungen elektrischer Centrglanlagen ge- schildert worden (in Königsberg i. Pr., Rom, Marienkad. Schwa- bing, Gummersbach). iebt das Schlußkapitel _nocb eme Ueber- ficht aller Entscheidungs agen und sucht diese bündig zu beantworten. Des Verfassers Ansicht lautet, in wenige Worte zusammengefaßt, dahin: .Das elektrische Liebt sei sicher das Licht der Zukunft, aber gut werde es jedenfalks [ein, wenn man (die Stadtverwaltungen) Lm [Linx Verwendung nicht mit überschwänglicben EWartungen eran re e'. '
_ Die Frauen des 19. Jahrhunderts. Biograpbiscbe und kulturbistonfcbe Zeit- und Cbaraktergemälde. Von Lina Morgenstern. Mit Illustrationen. 3. Folge. Berlin, 1890. Verlag der „Deutschen Hausfrauenzeitung'. (Heft 25-28). _ Diese Galerie edler, vornehmer. beriibmier Frauengestalten wird in den vor- liegenden Heften durch eine dritte Folge erweitert. An die Sviße der neuen Reihe ist die Großmutter unseres Kaisers, die Königin Victoria von Großbritannien und Ir1and, Kaiserin von Indien, gestellt. Ihr ist ein sehr ausführliches Zettgemalde gewidmet, welches die Königin im Rahmen der englischen Geschichte ieigt, die für die Entwickelung der europäischen Verhältniffe so bedeutungßvoli ist. Dann folgxn: die als Leiterin des Aügememen Deuticben Yauenveretns bekannte Vorkämpferin der deutschen Frauenbewegung, uise Otto- Peiers, und die in derselbxn Richtung tbätig gewesene Luise Büchner, weiterhin die berübm:e_sramöfische Bübnenkünstlerin Elisa Rachel Felix und die „[Öwedijcbe NachtigaU' Jenny Lind, deren Künstler- iabrten und Schicksale sebr anziehend geschildert sind. Von den anderen Cbarakterbildern seien noch hervorgehoben die der Malerin Elisabeth Ierichau-Baumann und der Mis; Florence Nightingale, bekannt durch ihr unermüdlicbes segenßreicbes Wirken zur Orgcznisati'on der weiblichen Krankenpflege im Kriege. Das 'der Beachtung m weib- lieben Kreisen sebr wertbe Werk nädert sick) sxmem Abschluß, denn es soll in 36 Lieferungen (Preis je 50 43) vollstandig sein; '
_ .Engelborn's allgemeinxRomaybibliotbek' dringt in den neuesten vier Bändcknn ays1chlteßlich Dichtungen rowanmben Ursprungs und zwar für jeden Ge1chmack, theils einfach, miniaturbaft, idinsÖ, tbeils sensationrll, leidenschaftlich und packend. Zu der ersteren Gattung find „Achtung, Scksildwacbe! und and_ere„GeschYHtez1“, reizvolle neapolitanische Lebensbilder von der beliebten italienischen Schrift- stcllerin Mathilde Serao und die ,Salynidvlle“ des Franzosen H.Ra- basson, eine elegant erzählte Liebeßgeicbicbte aus der feinen Geseg- [chaft, zu rechnen, zu der letzteren Gcorges Obnet's von der Akademie prengekrönter Roman „Sergius Panin', der in Frankreich i1_1_ku_rz_er Zeit 100 Auflagen erlebt hat und neben dem .Hüttenbesißer“ 1ur mn bestes Werk gilt. Auch diese Bändchen (Pr. 50 .«3, elegant in Lein- wand gebunden 75 H)_ sind besonders als Lektüre für Reise und Vadeaufenjhalt zu empfehlen.
Handel und Gewerbe.
Der Aufsichtsrat!) der Aktien-Gesellscbaft fiir Pappen- fabrikation bat beschloffen, der bevorstehenden ordentlichen Generql- versammlung eine Dividende von 79/0 für das Jahr 1889/90 in Voricblaa zu bringen. __ .
_ Die Dividende des Westialifcben Drabt-Jndusirte- Vereins ist für das verfloffene Geschäftsjahr, vorbehaltlich der G;- nebmigung der Generalversammlung, anf 74 0/0 (gegen 4x 9/0 fur 1888/89) festgeseßt worden; _
Leipzig, 13, Augutt. (W. “T. B.) Kammzug-Termtn- handel. La Plata. Grundmuster 13. x:. August 4,90 .“. pr. Sevtember 4,90 .“, pr. Oktober 4,92,“ .“, vr. November 4,874 .“, Vr. Drzember 4.824' .“, ::r. Januar 4,72€ .“, yr. Fxbruar 4,70 sik, vr. März 4,70 .“, rr. Avril 4,70 .“, pr. Mai 4,70 .“, _ Umsatz 275000 kg'. fL_Zebauptet. .
Wien, 13.Auguit. (W.T.B.) AuSweis der Karl-Ludwigs- habn (gesammtrs Ney) vorn,]. bis 10. August: 230 239 Fl., Minder- einnabme 933 Fl., die Einnahmen des alten Netzes betrugen m dsrselden Zeit 179 928 Fl., Mkbrcmnabme 2813 F1. '
London, 13,Aug'.1st. (W. TB.) An der Küste 4 Weizen- ladungen angeboten. _ , '
Warschau, 13. Aug_u_1i. (W. T. B.) Die Einnahmen der Warschau-Wiener Eticnbabn-Gesellscbaft betrugen im Juli cr. 62900 Ndl. msbr als in demselbcn Monat des Vor- jahres.
1. Steckwiefe und WSÜUÖMgS-Sackim.
2. wcrngsvollsrreckungen, Auf ebote, Vorladungen u. dergl. 3. erkäufe, Verpachtungen, erdingungen'xc. ,
4. Verloosung, ZinSzahlung :e. von öffentlichen Papieren.
Oeffentlicher Anzeiger.
5. Komumrdit-Gesellschtastm auf Aktien u.Aktick-Geie11[ch. 6. Berufs-Gcnoffensckpq en.
7. ErwerbZ- und Wirtbsckafts-Genoffensibaftm.
8. Wochen-Außweise der deutschen Zertelbanken,
9. Verschiedene Bekanntmachungen
[17838] Aufgebot.
1) Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen.
[27791] Steckbrief.
Gegen den Bergmann Joseph Mack), angeblich gebürtig aus Hertaen bei Königgräs in Oesterreich, früher zu Oberhausen, [sist unbekannten Aufentdalts, geb. 15. November 1859 zu Hertgen, ist die Unter- suchunasbait wegen Bedrohung mit der Begrbung des Verbrechens des quticblags, Beleidigung und Hausfriedensbrucbs derbarzgt. _
Es wird ersucht, den1elbc_n zu verbaiten und in das nächste Amtßgeriäots-Gefangniß abzulieferu, auch zu den hiesigen Akten 1). 26 89 Nachricht zu geben.
Kamen, den 2. August 1890. '
Königliches Amtsgericht.
[27444] Steckbrief.
Gegen den Arbeiter Heinrich Weisbecker, Antons Sohn von Orb, welcher des Widerstandes und des tbätlicben Angriffs gegen einen Beamten ic. dringend verdäcbti ist._
Bei erbastung des 2c. Weishecker wird um als- baldige MittheilunßU vor der Zuführung ersucht.
Hanau, den 6. uguft 890.
Der Untersuchungsrickpter bei Königlichen! Landgericht.
[28008]
Der Arbeiter Franz Grübncr zu Brust bei Dir- schau, defferz zxitiger AufenthaltSort unbekannt ist, wird hiermit in seiner Privatklagesacbe wider den Zimmerlebrliug Heinricdjkroecker zu Siebenbuben auf Anordnung des Königlichen AmtheriÖts hier- selbst zur Hauptverhandlung auf den 8. Oktober
8 , , 1199 12 Uhr, vor das Königliche SÖöffengencht offentlicb geladen. Wenn er weder selbst, noch durch einen mit schriftlicher Vollmacht
versehenen Richtsanwalt erscheint, so gilt die Privat- klaae als zurückgenommen. Tiegeuhof, den 17. Juli 1890. Moeller, als Gericbtéscbreiber des Königlichen Amiégerickyts.
2) Zwangsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dgl.
[28006] In Sachcn des Tischlermeistcrs Ludwig Raabe zu Quedlinburg, Klägers, wider 1) den HandelSmann Carl Unger, ' 2) den Handelsmann Friedrich Unger, beide zu Timmenrode, Beklagte, wegen Darlehn??- forderung, wird, nachdem auf Antrag des Klägers die Be- schlagnahme der den Beklagten gehörigen Grund- stücke, als:
1) das dem Carl Unger zugehörige Andauerbaus F0. aas 86 zu Timmenrode,
2) die dem Friedrich Unger zugehörigen auf Blankenburger Feldmark beleaenen 18,8 3 = 90 Rathen) des Plans Nr. 1025, die fünfscbwadigen Tbeilyngen,
zum Zwecke der Zwangßveriteigerung durch Beschluß vom 29. Juli c. verfügt, auch die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuckoe am 30. Juli c. erfolgt ist, Termin zur wangßversteigerung in der Böbme'schen Gastwirtbs aft zn Timmeurode auf den 19. November 1890, Nachmittags 21Uhr, vor unterzeichnetem Herzoglicben Amts- gerichte angese , in welchem die Hypothekgläubiger die Hypotheken tief: zu überreichen baden.
Blankenburg, den 9. August 1890.
Herz iches Amthericvt. . Sommer.
[16491] Aufgebot.
Auf Antrag der Wittwe Amalie Krohn, gebornan Detxmann, in Wisinar, welche angezeigt bat,. daß'der ihr gehörige Couponbogen, enthaltend die 3th: coupons pro 1. Juii 1890 inkl. bis 2. Januar 1905, nebst Talon zum Pfandbrief der Mecklenburgiscben Hypotheken- und Wechselbank bteselbst 1.1rt. 13. Nr. 6170 über 1000 .“ abhanden gekommen, wcrdcn Alle, welche Ansprüwe auf diese Urkgnden zu. haben vermeinen, aufgeford-"rt, dieselde_n spatestens in dem am 4. März 1895, Mittags 12 Uhr, Zimmer Nr. 7, bei de'm unierzctcbneten Gerichte anstehenden Aufgebotstermtn bet Vorlesung der ge- dachten Urkunden anzumelden, unter dem Nachtbeil, daß der bezeichnete Couponbogen nebst Talon für kraftlos wird erklärt werdxn,
Schiveriu, den 9. Juni 1890. ,
Großberzogltcbes Amthencbt. Zur Beglaubigung: (l.. 8.) Fr. Heitmann, Gerichtsscbreiber.
3586 Aufgebot. [ IoZann Friedrich Carl Uttermüller, vertreten
durch die Re tSanwälte Dres. Embden und Schröder, hat das Aufgebo't beantragt, zur Kraftloserklärung des InterimSschems iiber die Actie Nr. 368 der Actien-Gesellscbaft .Erßwerie Hamburg“.
Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Soenuabeud, den 20. Dezember 1890, Nachmittags 2 Uhr_, vor dem unter- zeichneten Gerichte, Dammtborjtraßx 10, Zimmer Nr. 56, anberaumten Aufgebotstermtne seine Rechte a nmelden und die_ Urkunde vorzulegen widrigen- fa s die Kraftloserklarung der Urkunde er olgen wird.
Hamburg, den 2. April 1890.,
Das Amthericbt Hamburg. _Civil-Abtbeilung 7111. Zur Beglaubigung: R o m b e r 9 Dr., Gerichts-Sekretär.
Emilie, geb. Kößscbke, des Büchsenmachers H. C. Wolter Wittwe in Wittenberg. verirrten durcb Rechtsänwalt Levin, daselbst, hat das Aufgebot be- antragt zur Kraitloserklärung der_ von der Lebens- und Pensions - Versicherungs - GeieUschaft „_Ianuß“, bieielbit, auf das Leben des H. C. Wolter im Mai 1867 außgestellten Police Nr. 26 252, groß „“1500,_, zaölbar nach dem Tode des VerßcherungSnebmers an dessen Wittwe, die AntragsteÜerxn.
Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordx'rt, spätestens in dem auf Sonnabend, den 14. Marz 1891, Nachmittags 2 Uhr, vor dem imfer- zeicbneten Gerichte, Dammtborstraßx 10„ Zimmer Nr. 56, anberaumten Aufgebotstermme [eine'R'echte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloßerklärung'der Urkunde erfolgen wird.
Hamburg, den 5. Zum 1890„ '
Das Amtsgericht Hamburg. _erl-Abtheilung 7111. Zur Beglaubigung: _ R o m b e r 9 Dr., Gerichts-Sekreiar.
[4904] Aufgebot.
Die zum Nachlaffe der gm 26. Januarb. Js. zu Salzweg verstorbenen ledigen Taglöbnerm Maria. Bredl (nicbt Predl) von Straßkircben gehörigen beiden Svarkaffescbeme der städtischen Sparkaffeverwaltung Passau, auf Maria Bredl von Straßkircben als Gläubigerin lautend: ,
Nr. 5157 Ziel Stefani vom 13. Juni 1888 über ursprünglich 925 .“ und nun Kock) 900.“, zu 3x 9/0 mit dem nächsten ZinSverfalltermine vom 1. August b. Is. und
Nr. 5158 Ziel Stefani vom 13. Juni 1888 über ursprünglich 925 .“ und nun noch über 850 .“, zu 31% mit dem nächsten Zinsverfall- termin vom 1. August 1890,
sind zu Verlust gegangen.
_Ail-FÖAntrag der Testamentöerben der Verlebten, nam: :
x der Fragnerßebefrau Anna Kopf zu Paffau und
R. der minderilbrigeu Güllerstocbter Maria Philipp HoFlFalxwengertreteu durch ihren Vater Josef 1 p von er, werden die Inhaber dieser Urkunden aufgefordert, spateftens in dem auf Dmerßa , den 15. a- mmr 1891, Vormittags 9 ußr, SFM s aal Nr. 18/1., anberaumten Aufgebotsterminei re ecbte bei dem Königlichen Amtsgericht affau amumelden und die Urkunden vonulegm, widrigenfalls die Kraft- loserklärung dieser Urkunden erfolgen würde. Passau, den 16. April 1890. Königliches Amtsgericht. Tb ü r a u f, Königlicher Ober-AmtSricbtt-r. Vorftebmdes Aufgebot wird gemäß §. 842 der R. C. P. O. biemit öffentlick) bekannt gemacht. Passau, dcn 16. April 1890. Der Königliche Gerichisfcbreiber: Scherer, Königlicher Sekretär.
[22602] Aufgebot.
, Das auf den Namen des Unteroffiriers beim König- lichen Bezirks-Kommando zu Halle (:./S. Wilhelm Grundmann lautende Etnlagebuäo Nr. 25 23712. der Spardose des Saalkreises über jc t noch 75 .“ ist ange_blich verloren gegangen. Auf ntra des Unter- offiziers Wilhelm Grundmann wird der nbaber des Sparkaffenbnckxs aumefordert, dasselbe spätestens in dem auf den 24. Januar 1891, Vormittags 10 U_hr, an Gerichtsftelle, immer 31, anberaumten Termine vorzzrlegen und sene Rechte daran anzu- melden, widrigenfalls dasselbe für kraftlos erklärt werden wird. . Hage !!,/„S., den 2. Juli 1890. Königliches Atheriét. Abtheilung 711. ar c.
[22597] Aufgebot. .
Der Gemxixide-Kirchenraib zu Falkenhain und die Wittwe Emtlte Bußner zu Kalau haben das Auf- gebot_ der . Sparkaffcnbücber der Niederlausitzer ProvmziabSparkasse, außgefertigt von der Neben- sparkaffe zu Luckau
a.. 1.112. 13. Nr. 21710 für die Küster- und Lehrer-
stelle zu Falkenhain mit einem am 31. De-
zem_ber 1889 194 .“ 32 .,3 betragenden
Bestande,
. Urt. 13. Nr. 23498 für Emilie Bußner zu
Wüstermarke mit einem am 31. Dezember
1889 48 .“ 17 «z betragenden Bestande zum Zwecke neuer Ausfertigung beantragt. Die In- haber der Bücher werden aufgefordert, späteftms in dem auf den 17. März 1891, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte. Zimmer Nr. 11, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Bücher vorzuiegen, widrigenfaÜs die Kraftlosäklärung der1elben erfolgen wird.
Luckau, den 4. Juli 1890.
Das Königliche Amtsgerickyt.
[22601] Aufgebot.
Der Halbspänner Heinrich Blume zu Bornum Hat das Aufgebot der gerichtlichen Obligation vom 23. Avril 1847, inbaits derer der Brauer und Oekonom August WiUecke von bier dem Schneider und Kotbsaffen Heinrich Schrader und dessen Ehe- frau, Christine, geb.B1ume, in Vornum gegen Ver- pfändung de_s dase_lbst 8111) R0. 9-88. 7 belegenen Kotbbofes Uri Kapital von 800 Thlr. Courant = 2400 .“ bet 40/0 Verzinsung und halbjäbriger Kundigungsfrist vorgelieben bai, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens 111 dem auf den 23. Januar 1891, Vormitta s 10 Uhr, vor dem unterzxiämeten Gerichte auße- raumtxn Aufgeboté-texmine icine Recbte anzumelden und dix Urkunde vorzu1egen, widrigenfalis die Kraft- 1o§erklarung der Urkunde dcm Eigentdümer des ver- pfandeten Grundstücks und dem Schuldner oder deffcn Re(bisnacbfolgern gegenüber erfolgen wird.
Königslutter, den 9. Juli 1890.
Herzoglicbes Amtßgerickpt. Schwarzenberg. „
[27997] Aufgebot.
Das Kgl. Amthericbt Straubing hat am 6. August [. Js. folgendes Aufgebot erlaffen:
Gegeri Jakob Mieger, geboren zu Perkam am 30._Avril 1814, ehelicher Sohn der nachmaligen MuilerSZbeleute Mathias und Anna Krieger in Pilling. ist von einem Antragsberechtigten die Todes- erklarung beantragt.
Demnach ergeht die Aufforderung:
1. an Jakob Krieger, sicb spätestens an dem auf Montag, den 13. Juli 1891, Vormit- tags 8)- Uhr, anberaumten Aufgebotsterx-„ine, SitzungsUmmer Nr. 6, persönlich oder schrift- lich anzumelden, widrigenfalls er für todt er- klart Werde;
11. an die Erbbetheiligten, ihre Jntereffen im Auf- gebotsverfabren wahrzunehmen;
111. an alle, welche über das Leben des Ver- schollenen Kunde eben können, hierüber bei dem Kgl. Am:sger1cht Straubing Mittheilung zu machen.
Straubing, am 11. August 1890.
Der Gericbtöscbreiber:
(T.. 8.) Staimmer, K. Sekretär.
[28002] Aufgebot.
Am 21. November 1888 ist zu Guben _ Karl Robert Just _. ein am 21. September 1886 zu Guben außerehelicb geborener Sohn der am 30. Sep- tember 1888 zu Guben _ verstorbenen separirten stSchbneidermeister Bertha Pfeiffer, gebot. Just, ver-
or en,
Auf Anita des Nachlaßpflegers, Rentier Albert Borsche in ubm, werden die unbekannten Erben oder Rechßnachfolger des Karl Robert Just auf-
esordert, ihre Ansprückze und Rechte auf den Nachlaß patestens in dem auf den 16. Juni 1891, Vor: mittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 28, anberaumten Termine bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, widriZenfalls sie mit i ren Ansprüchen und Rechten aUSge ch1offen und der a laß den sich legitimirenden Erben, in ErmangelM so aber aber dem Fiskus aus- eazitwortet werden d, und ua: nach der Aus- cblteßuzi sicb meldenden Erben die Verfügungen des sich legtt mirenden Erben resp. des 81st anerkennen müffen und weder Rechnungslegung noch Ersaß der erhobenen Nuyuugen, sondem nur Herauögabe des nock) Vorbandaoen fordern dürfen.
dubak, dar 6. Augufi
1890. Königliches Amtögerklkt. 1.
[23003] Bekanntmathung.
Durxb das am 6. d. M. verkündete Urtbeil des Königlichen Amt!gerichts hier ist für Recht erkannt: _ Der Wechsel (1 (1. Berlin, den 29 März 1889 uber 127 .“ zahlbar am 29. Juli 1889, auSgeftellt von Emil Roscndorff an eigene Order, an enommen von C. Kerber in Schwedt a. O. und ver eben mit den Blanko-Jndofiankeuten Emil Roiendorff und C. Paech, wird für kraftlos erklärt.
SchWedt, den 9. August 1890,
Spaß. Gerichtssckyreiber des Königlichen Amtögerichts.
Oeffentliche Znßellmtg.
Die Frau Caroline Wilhelmine Ambos, geb. Krause, bier, vertreten durch den Rechtßanwalt Goldschmidt bier, klagt gegen ihren Ehemann, den Butterbändler Gustav Carl August Ambos, zuleßt in Berlin, jest unbekannten Aufenthalts, wegen Ebe- brucbs und unbeilbarer, Ekel und Abscheu erregender Krankheit, mit dem Antrage auf Ehescheidung: 1) die Ehe der Parieien zu trennen, 2) den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu er- klären, 3) die Kosten des Rechtsstreits dem Be- klagteri aufzuerlegen, und ladet den_Beklagten zur mündlichen Verhandlung d_es,Rechtsitreits vor die 13. Civilkammer des Königlichen Landgerichts 1 zu Berlin auf den16. anna: 1891, Vormittags 10 Uhr, mit der ufforderuZilg, einen bei dem Zedacbten Gerichte zugelassenen nwalt zu besteUen.
[28015]
um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser ' using der Klage bekamxt gemacht. Berlin, den 9. August 1890. B 11 ch w a l d , Gerichtsscbreiber des Königlichen Landgerichts 1. Civilkammer 13.
[28018] Oeffentliche Zustellung.
Die verebeltcbte Maler Rothmann, Pauline. geb. Wolter, zu Bernau. tm Armenrechte, vertreten durch den R_echt§anwalt Canow zu PotSdam, klagt gegen ihren m unbekannier Abwesenheit lebenden Ehemann, den Maler Gustav Albert Nothmann, zuleßt in Brandenburg (;./H. wobnbaft gewesen, wegen böslicber Verlassung mit dem Anfrage auf Ehescheidung: das zw11chcn ihnen bestehende Band der Ehe zu trennen und_ den Beklagten für den aUein schuldigen Theil „zu erklaren, und ladet den Leßteren zur uzündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor d1e_ zweite Ctvtlkammer des Königlichen Land- gerichts zu Poisdam auf den 17. November 1890, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- Zelafferzen Anwa_lt zu bestellen. Zum Zwecke der offentlickxep Zuytrlir'mg,' welche dsr Kla erin vom Yrozeßßertcht bewtütat ist, Wird dieser uSzug der lage ekannt gemacht.
Potsdgm,_ den_ 28. Juli _1890.
Der Genckptsichreiber'des Königlichen Landgerichts, (Zivilkammer 11. In Vertretung: Klierzing, Aktuar.
[28016] Oeffentliche Zustellung.
Herr Rechtsanwalt Schreyer dabier hat als Ver- treter der Therese Baumann, Buchbindersfrau, nun Köchin in Regensburg, als Klägerin, gegen Johann Baumann, vormaligen Buchbinder in Schwandorf, nun upbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung Klage zum. Kgl. Landgerichte Ambkrg, Civiikammer, erhoben mri dem Anfrage:
Kgl. Landgericht wolle aussprechen:
1) die zwiickyen der Klägerin und dem Beklagten im Jahre 1877 in Schwandorf eingegangene Ehe werdr dem Bande nacb getrennt, edent. werke diexelbe _zu Tisch und Bett auf unbe- stimmte Zeit gcicbieden;
2) der Beklagte werde als schuldiger Theil
erklärt;
3) derselbe habe die Koffen des Prozeffes zu
tragen.
Klägerin ladet den Beklagten Johann Baumann zu dem vom Vorfißenden bestimmten Termine behufs mündlicber Verhandlung des Rechtsstreites vor und fordert denseiben auf, einen beim Prozeßgerichte zu- gelaffenen Anwalt zu bestellen. Termin zur münd- lichen Verhandlung ist bestimmt auf Montag, den 15. Dezember [. J., Vorm. 9 Uhr, im Siyungsfaale _des K91.Landgerichts dabier. Die öffentliche Zustellung der Klage nebst Termins- bestimmung wurde durch Beschluß der Ferien-Civil- kammer des Kgl. Landgeriäyts dahier vom 6. August 1890 bewilligt.
Amberg, den 11. August 1890.
Gerichtsscbreiberei des Kgl. Landgerichts. (L- 8 Der Ober-Sekretär beurlaubt. . .)
Baudoin, Sekretär.
[28017] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen der Weberéehefrau Barbara Hof- meister von Tiefenbach, nun Milchl,änilerin, z. Z. in Schwabing bei Müncken, Klägerin, gegen den Webermeister Mathias Hofmeister von Tiefenbach, 21.-G. Waldmünchen, n_un vßbrkannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, bat dcr Rechts- anwalt Schreyer rabier ,als Vertreter der Klägerin Klage zum Kgl. Landgerichte Amberg, (Zivilkammer, erhoben, mit dem Antrage:
Kgl. Landgericht wolle aussprechen:
1) die zwi (hen der Kiägerin und dem Beklagten im Ja re 1871 in Tiefenbach eingegangene Ehe werde dem Bande nacb getrennt. eventuel] werde dieselbe zu Tisch und Bett auf unbe- stimmte Zeit geschieden;
2) der Beklagte werde als schuldiger Theil er-
klart; 3) derselbe bat die Kosten des Prozeffes zu
tragen. Klägerin ladet den Beklagten mit der Aufforde- rung, einen beim Prozeßgerichte zugelassenen Rechts- anwalt zu bestellen, zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreites in dem vom Vorfisenden bestimmten Ter- min vor. Termin zur Verbandmng wurde bestimmt auf Montag, den 15. Dezember 1. J., Vormitta 8 9 Uhr, im Sißuzigssaale des Kgl. Land eri ts dabier. Bemerkt wird, da die öffentliche Zu ellun der Kl : nebst Terminsb timmung durch Befehl:: der er en-Civilkammcr dabier vom 6. August 1890 bew iat wurde. Amberg, den 11. August 1890.
Gerichtsscbreiberei des Kgl. Landgerichts.
Der Obersekretär beurlaubt. (l.. 8.) Baudoin, Sekr.
28020 Qeffeutl : Znßemm . [ Die1verebelichte A:?eijer Hartwkg, Dorothea,
eborene Draeger, zu Maffow, vertreten durch den echtSanwalt de Witt zu Stargard i./Pomm., klagt gegen ihren Ebemann, den Arbeiter Hartwig, früher zu Mason), jest unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Anfrage, die Ehe der Partxren xu trennen und den Beklagten für den aUemscbuldigen Tbeil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mund- liche'n VerbandlunZ des Rechtsstreits vor die zweite Civilxammer des öniglieben Landgerichts zu Star- gard mPomm. aufsden 6. Dezember 1890, Vor: mittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerickote zugelassenen Anwalt zu be- fiellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auézua der Klage bekannt gemacht. Stargard i./Vomm., den 9. August 1890.
Beltz, Gerichisschreiber des Königlichen Landgerichts.
[28019] Oeffentliche Zustellung.
Dre verehelicbte Arbeiter Schünemann, Auguste, geborene Kruger, zu Stargard i. Pomm, vertreten durch den Rechtsanwalt, Soenderod 11. zu Stargard t. Pymm., klagt „gegen'ibren Ehemann, den Arbeiter Schuncmann, fruher m Stargard i. Pomm, jest unbekannten Aufmtbalxs, wegen Ebescbeidung, mit dem Antrage, das zwiichen den Parteien bestehende Band der _Ebe zu trennen und den Beklagten für den allein 1chuldiZen Theil zu erklären, und ladet den Beilagten zur. mundlichen Verhandlung des Rechts- streits dor die zweite Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stargard i. Pomm. auf den 6. Dezember 1890, Vqrmittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, emen de_t dem gedachten Gerichtc zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der
öffentlichen Zustellung wird dieser Außzug der Klage bekannt gemacht. Stargard i. Pomm., den 9. August 1890,
Beltz, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[28009]
Kgl. bayer. Amtögerickxt Münckxen 1., Abtk). 13.,
für (Zivilsachen.
In der Curatel über das von der led. minderj. Maurerstdckxter Anna Jbel von Pfaffenberg am 3. Februar 1. J. außerehelicb geborne Kind „Magda- letJa', Vertreten durcb Xaver Jbel. Maurer in Yaffenkerg,_a1s Kindsvormund und als gefeÉlicber
ertretcr ietner Tochter Anna Jbel gegen ustav Kohn, Meblreisender von Oblstadt, z. Zt. un- bekanntenAufc-ntbaljs wegen Vaterschaft und Ali- menten wxrd Vchagter zur mündlichen Verb.“.ndlung iiber den klageriicben Antrag, den Beklagten kosten- faÜig zu de_rurtkéeilen, die Vaterschaft zu dem be- zeichneten Kinde anzuerkennen, für dasselbe bis zuur zurückgelegten 13 Lebensjahre einen monatlichen Alimentenbeitrag von 14 .“, die Hälfte des [einer- zeitigen Schulgeldes und der Kleidungskosten, sowie etwaiger Kur- und Leichenkosten zu entrichten und an die Kizidxmutter 20 .“ Tauf- und Kindbett- kostexientsciyadiguna zu bezahlen und das Urtbeil für vorlaufig vollstreckbar zu erklären, in die öffeutlicbe Stxung vom Dienstag, den 28.0ktober1890, Vorzmrtags 9 „Uhr, Sißungözimmec 19/11., Mariahilfplaß 17, m der Vorstadt Au, nach erfolgter Bewilligung der öffentlichen ZusteUung geladen.
München, am 10. August 1890.
Der Kgl. Gerichtsscbreiber: (1-. 8.) Maggauer, Sekr.
[28010] _ Oeffentliche Zustellung.
Dre Kindkr und _Crb_en des zu Spijtel wvönbaft gewesenen und daxeibkt verlebten Bäckers Mickel Mükler, als:
1) Jean „Müller, Zuckerbäcker in Paris,
2) die Kinder und Repräsentanten der verlebten Tochter Catharina MüUer, im Leben Ehefrau des Wittkes Anton Kaltenbach in Spittel, als: 3. Catb9rina,_b. Marie, c:. Nicolaus Kaltenbach, aUe mmderjalxrig und durch ihren Vater und tVitormurid Anton Kaltenbach, vorgenannt, ver- re en,
3) Mßller, Lorxnz, Bäcker, in Sviitcl wohnhaft,
4) Muller, Eluqbeib, Ehefrau des Stsigers August Ernst 111" Spittel, _und letzterer selbst der ehe- lich_en Gutrrgemeimckwst wegen,
5) Mr_sUer, Nicoiaus, Meßger in Beningen,
6) Mr_iUer, Marie„ ledig in Paris,
7 Muller, Mgthilde, Ehefrau Heinrich Azamdre, Bergmann _m Sprite], und [ißterer selbst der ebe_ltchen Gutergemeinscbaft wegen,
8) Mu'Usr, Therese, Ehefrau Jacob Baumstämmler, Sxeinbauer m Ueberberrn, und lestererselbstder Gutergemetnschaft wegen,
vertreten durch_ Lorexz Müller, Bäcker in Sprttel, und in denen Verhinderung durch Gerichtsvdllzicberkandidat Lackbausen in St. Avold,
klagen gxgen
die Ebelsuir Michel Durbecker, Tagner, und Catharina Muller, früher in Spittel wohnhaft, jeßt obne bekannten Wobn- und Aufenthaltöort abwesend, _
fur von den) verlebien Michel Müller den Beklagten gelieferten Bäcker- und Krämer- waaren laut am 8. April1876 mündlich ge- , pfiogener Abrechnung, mri dem Antrage:
Cs gefalZe dem K._Amtögerichte, die Beklagten
zu verirrtbetlen, an Klager den Betrag von Acht-
unddreißig Mark 32 nebst 50/9 Zinsen dom Zu- stellungstcrge dieser K age an zu bezahlen, den Be- klagten die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen und das ergebende Urtbeil für vorläufig voll- strzckbczr zu erklaren, und laden die Beklagten zur mundltäoen Verbandlxmg des Rechtsüreits vor das
Kaiserliche Amthencbt zu St. Avold auf
Dienstag, den 28. Oktober 1890, Vormit-
tags 9Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung
wird dieser Aussug der KlaZe bekannt gmacht.
St. Avoid, 8. August 1 90.
E. Müller, Eericbtöfcbreiber des Kaiserlichen Amtögericbts.
[28012] Oeffentliche Zußelbmg.
Nr. 20 671. Der RechtSanwalt Feederle in red, burg klagt gegen die Faktor Johann Martin erg Wittwe zu Freiburg, mm an unbekannten Auftragsvertra für übrung eines im Jahre 1889/90
egen die H liggei pital-Verwaltung dabier an- gig gemsenm Prozesses, mit dem Anfrage auf
Orten, aus [
Kablang von 101 .“ 70 43 nebst 5% Zivis vom l__agez_u|:llun stage an, und ladet die Beklagte mr mundlichm , erbandlung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amißgericbt xu Freiburg auf den 18. Oktober 1890, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser us- zug der Klage bekamit gemacht.
Freiburg i. V., dezi 9. August 1890.
, D i r r l e r , Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtßgericbts.
[28014] Oeffentliche Lustenauer); -
Die WiiWe Josepha Rybak zu » ogalin klagt gegen die Arbxiter Thomas Kiel'schen Eheleute, unbekannten AusentbalLs, Wegen 210 .“ und Zinsen Restkaufgeld, mit dem Antraae:
1) die Beklagten kostenpflichtig zu verurtbeilen, an Klägerin 210 .“ nebst 5% Zinsen seit 1. Mai 1885 zu zahlen, 2) das_Urtheil, für vorläufig vollstreckbar zu erklaren und ladet die Beklagten zür' mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsszericht zu Posen, Wilbelméstr. 32, Zimmer 35, auf den 18. November 1890, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Außzug der Klage bekannt gemacht. Posen, den 7. August 1890. Gerth- Gerichtsfchreiber des Königlichen Amisgericbis.
[ 28011] Oeffentliche Zustellung.
Der Chemiker Robert Stöcklein in Stralau. ver- treten durch den Rechtßanwalt Kagermanri daselbst, klagt gegen den Oekonom A. Hehr, früher in _Berltn wohnhaft, aus Lieferungen Von Feuerwerkskorvern, mit dem Antrage auf Verurtbeilung des Bequgten zur Zahlung von 77 .“ 37 45 nebst 5% Zinsen seit dem Tage der Klagezusteüung, und ladet den Beklagten zur münd1ichen Verhandlung des Rechts- streits dor das KöniglichrAmtsgericht 1. zu Berlin, Jüdenstraße 59, 3 Treppen, Zimmer 923. auf den 9. Oktober 1890, Vormitta s 10? Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zuste ung wird dieser Auszug der Klug: bekannt gemacht. _
Marowski, Aktuar, als Gericht§1chreiber
des Königlichen AmtIgeriÖts 1. Abtheilung 12.
[28013] Oeffentliche Zustellung.
Der T_isÖlermeister (H, Reuter bier, Sackbeimer Kintcrgame Nr. 64, vertreten durch dxn RechtSanwalt
amm bier, ladet den Maurermeiiter C. Jacobi, z. Z. unbekannten Aufenthalts, mit dem Anfrage, denselken zu rerurjheilen, an den Kläger 297,55 .“ nebst 50/9 Zinien von 173,75 .“ seit dem 1. April 1887 und von 123,80 .“ seit dem Tage der Klage- zustcliun zu zahlen, zur mßndlicben Verhandlung des Re tsstreits ror_das Königliche Amthericbt 18. zu Königöberg auf den 21. Oktober 1890, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffent- lichen Zustellung wird dieser AUSzug der Klage be- kannt gemacht.
Kiesler.
(Gerichtsscbreiber des Königl. Amtsgerichts. 1x, 1.23.
[28094] Oeffentliche Zustellung.
Der Nathan Levy, HandelSmann in Rougemont- le-cbäteau, Frankreich, und in Maßmünster, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Reinach, klagt gegen 1)De- siderius Ackermann, früher in Aue bei Masmünster, jeß_t ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltéort ad- wesend, 2) Frau Rosalie Hagenbach, Schenkwirthin in Aue bet Maßmunster, Wittwe von Eduard Weiß, wegen Aufhebung eines Vertrages, mit dem Antrags: den am 13. Dezember 1888 zwifcben dem Beklagten ArkermZnn und der Beklagten Wittwe Weiß ab- gerchlvxsenen Vertrag, durch weichen Ackermann cm Wittwe Weiß die i_iacbverzeicbneten Immobilien der- kauf_t hat, dem Kluger gegenüber für unwirksam zu erklaren. auszusprechen, da[; diese Immobilien von der Beklagten Wittw: Weiß zurückzugewähren und m das Vermögen des Ackermann zurückzugeben seien. um dem Zugriffe des Klägers bis zur Befriedigung seiner Forderung an Hauptsumme, Zinsen und Kosten z11 unterliegen _ und ladet die Beklagten zur münd- ltchen Vcrbaxidlung dcs Rechtssireits vor die Civil- kammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Mülhausen auf de_n 9. Dezember 1890, Vormittags 9 U r, mit der Aufforderung, einen bei_ dem gedachten e- richte zugelassenen Anwalt zu besteüen. Zum Zwecke der öffentlickxen Zustellung wird dieser uSzug der Klage bekannt gemacht.
. Beschreibung der mmobilien. 1) Ein in der Gemeinde ue, Kanton Weyer- matten, gelegenes Wohnhaus mit Scheune und Stalluxg, Hofraum, Gattin, Rechten und Zubehö- rungen, von einer Oberfläche von ungefähr 3 Aren, grenzenddorn an die Straße und hinten an Clemenz Finck, einerseits an Andreas Walger, anderseits an Clemrnz Finck, 2) Sekxion 13. Nr. 594 _ 19,80 Ar Acker, ge- legen im Banne von Aue, Gewann Eichacker, einer- seits Martin Nakgelin, anderseits Anton Rauch, unten Michael Walgewiß und oben ein Weg.
Koeßler, Gerichtsscbreiber des Kaiserlichen Landgerichts.
[28021] Die (Ehefrau des Ackerer Peter Sturm zu Brau- weiler, Maria, geb. Rehm, Prozeßbevollmäcbtigter Rechtöanwalt Euler, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur Verhandlung ist bestimmt auf den 6. November 1890, Vor- mittags 9 Uhr, vor dem Landgericht zu Köln, 111. Ctvilkammer. Köln, den 11. August 1890. Der Gerichtsscbreiber: Schulz. [28023] Die Ehefrau des Tagelöhners Johann Josef Ionen, Anna Maria, geb. Axer, zu Oberdrees, ver- Zreten durcb Rechtßanwalt Krupp 11., klagt gegen ihren Ehemann wegen Gütertrennung. Zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor der 11. Civilkammer des Königlichen Landgerichts u Vorm ift Termin auf den 22. Oktober 1890, Vormittaks 10 Uhr, bestimmt. Gerichts (breiberei des Königlichen Landgerichts. D o n n e r , Landgericth-Sekretär.
28022] Durch rechtskräftiges Urtbeil der 111. Civilkammer '
des Landgerichts 'zu Köln vom- 12. Juli 1890 ist die Gutergememfcbaft zwischen den Eheleuten