Yiehiamtliehes.
De
Preußen. Berlin“, 21. Juli.
Dem N??ierun Saffessor Dr. Peters" in Gumbinnen ist erwaltung des Landratsamts in sFeydekrug,
s e
die kommiffa
Regierungsbezir Gumbinnen, und dem Re ierungsa Normann in Breslau die kommissaris e Verwa tung des Landratsamts des Kreises ReJenwalde in Labes, Regierungs- bezirk Stettin, übertragen wor
Der Regierungsaffeffor Knoepxler in Limburg a. L. ist der Königli 'en Regierung in Gumb nnen und der Regierungs-
affeffor Di en in Gn
rt a. O. zur weiteren dienstlichen " er neuernannte Regierungsaffeffor Schwemann aus Munster dem Landrat des Kreises Strasburg 1. W.-Pr. und der neu- ernannte Regierungsasse sor
des Kreises Minden
Geschäften zugeteilt worden.
Die NegierungSre von Alvensleben Schleswig haben die
Verwaltungsdienst bestanden.
Nachdem der bisherige Königli träger Spiridion Levides von Berln abberu
werden die Geschäfte
lands bis auf weiteres von dem N. Tsamados gefiihrt.
Laut Meldung des „W. TV.“ ist S. M. S. „Victoria uli m Merok eingetroffen und geht heute
von dort nach Bal olmen in See. S. M. S. „Tiger“ ist am 19. Juli in Schan hai und S. M. Flußkanonenboot „Ts in gtau“ am 19.
Louise“ am 19.
Hongkong eingetroffen.
utsckxeö Reich.
essor von
en.
esen der KönigliYen ReJierung in Frank- “ erwen ung überwiesen,
Ko lp'e aus Stettin dem Landrat Hilf? e
zur istung in den landrätlichen
ferendare Dr. jur. Eggel aus Breslau, aus Potsdam und Lindenberg aus zweite StaatSpriifung für den höheren
griechiche Geschäfts-
en worden ist, der diplomatis en Vertretung Griechen- egationSsekretär Michel
uli in
Großbritannien und Irland.
Jm Wahlbezirk Kirkdale-Liverpool wurde, wie „W. T. B.“ meldet, für den verstorbenen Unionisten Mac Arthur der
Unionisi Kyffin T
Arbeiterkandidaien Cameron gewählt, der 3427 Stimmen Bei der lthon Wahl betrug die Mehrheit der Unionisten über die der Arbeiterpartei 423 Stimmen.
erhielt.
Die Depuiiert spre un? der Aniwo m !a
nochmals, daß er entschlo en sei, das Rc ierun sprogramm durchzuführen. Was die?.) I L
die Regierung lediglich den Stand zu se en, Angriff zurü uw sen.
Stellungen r umen, sobald die 1panichen cFlöße durck) tatkraf ges Eingreifen des Sultans vor jeder ögli k
Sodann kündigte Cana
einer“ Kolonialiruppe erwäge und eine
sowie eine Reform des schule vorberkiie.
Darauf wurde die Antwort auf die Königliche Botschaft mit 183 gegen 81 Stimmen angenommen.
Nach einem am
portugiesischen Truppen nunmehr Herren der gesamten Insel Colowan. Sie haben 16 Personen aus der Gefangenschaft befreit und 44 Piraten gefangen genommen. hundert Europäer als Garnison dort zurückgelassen werden.
Wie ,W. T. B.“ aus Konstantinopel gemeldet wird, ver-
lautei in tiirkischen K
Oberleitung des Geheim _ weitere Verhaftungen vor, die sich auch an Oéfiziere erstrecken.
en, auch werden die Namen einiger mit-
chuldiger Deputierten genannt.
* Ruhe gefieUter ?aftungen bevorste
Die vor kurzerF sc'ixze der östlicYn zw1schen den
die - bringen.
McVeagh hat am vor eschlagen, eine V
Ge dmangel im Herbst während der Periode des Umsatzes der Ernte Ersaßnoten auSzugeben.
kurzer Zeit auch in C geschaffen werden.
ufe der Debatte erklärte der Ministerpräfident Can a l e jas
ahnen ist in emäß ahnen und dem Prä identen der Interstate Commerce Commission bis zum 1. November auf eigene Ver- anlassung der Bahnen erklärte, wie „W. T. mission werde ihre Untersuchung bezüglich der Berechtigung der vorge chlagenen Erhöhungen be chleunigen in der Hoffnung, ngele enheit vor dem 1. *in ähnliches Abkommen wird mit den Bahnen er- wartet, aus denen die Wextern Trunkline Affociation besteht. Wie das Schaßamt be annt gibt, wird am 29. dM. eine Versammlung der Bankiers von New York stattfinden, um eine Vereinigung zur Regelung der Umlaumeittel nach den von McVeagh befürworteten Grundsäßen zu schFsen. [
aylor mit 4268 Stimmen gegen den
Spanien. enkammer beendithe gestern die .Be- rt auf die König iche Botschaft.
vollständig perationen bei Melilla betreffe so ver olge das Ziel, die (Waniscben Pläßeixi Afri a in die nationale re zu verteidi en und jeden Die Truppen würden die Von i en 6 ' ten
eit sichergesteUt seien. lejas an, 03? die Regierung die Schaffung
eform des Militärsirafgese buchs Unterrichtswesens in der Richtung der aien-
Portugal. tlichen Telegramm ans Macao sind die
Es werden
Türkei.
da ein ehemaliger Großwesir die om tees hatte. Die Polizei nahm die Kreise zur ES so en weitere Ver-
reifen 1
Amerika.
eit angekündi ie E r öhung der Fracht- eit eines Abkommens
JSpendiert worden. Der Präsident .“ aus Washington meldet, die Kom-
ovember zur Entscheidung zu
17. d. M. in Dublin (Nen) Hamp re) ereinigung zu schaffen, um in Zeiten von
Wie es heißt, sollen in [)icago und Boston derartige Vereinigungen
Parlamentarische Nachrichten.
Nach amtlicher Meldung wurde in der Ersaßwahl zum Ab eordnetenhause im Wahlbezirk Oppeln 8 der Justiz- itta (Zentrum) in Breslau Mit 356 von 357 abge ebenen
rat ' Stimmen gewählt.
Ein Gegenkandidat war nicht an gestellt.
«H .SpezialbandelT 6 431364 1. WM 13 620 4 652 65
i
[) 726 Millionen MackMCükck"_ as 1.
Mark gegen 4164,7 , „ Ausf Uhr für Juni d. I., auf 612 3 Millionen Mark, fur das 1. Halb-
jahr auf 3540,6 gegen 3039.41» Miüionen Mgrk im Vor'ahr. nahme des reinen Wareixverkebrs machte im 1. | . 97 Millionen Mark in der Einfuhr und 501 Mr tonen Mark in der
Ausfuhr gegen den
eine Ausfubrzunabme v, . daraus unedle MetaÜe und , und Waren daraus, Spinnstoffe und Waren daraus, landwirtschaft-
liche und chemische Erzeuguisie, Leder, Kürschnerwaren usw.
haben wir einiße Ergekn
Rgeben und dabei
Amts fehlen. Wie das,;Statistiscbe Amt von Cöln mitteilt, verfii 1
an be 11 li es Material. „ erdings wird in Cöln nicht die Zahl der inz JUST) dortigen Gasf-ßö “en 1sz. abgesiiegkenen Fremden, sondern die Zahl der von den Fr'xnii en m den Hofe
erhoben; infolgedeffen' s
verkehr in anderen Städten ni ' _ "in Cöln 749179 Frenéden- bezw. Logternachte, darunter 634 895 in Gasthöfen, im Jahre 1908 784 830, darunter 645 295 in Gasthöfen, im Jahre 1907 801009
Fremden, die in l
HEMD en).
Städten - nach einer Stufe steht.
und Volkswirtschaft.
_ ex _ nde11m Juni und im
hig „r 1910.
:“?“ dex .Monatlicben Nachweise über den „ Yklands“ betrug die Einfub'r im lber und Wertpapiere im Jun: d. J.
_ - A7t ferner 13 715 Stück darunter
41 . 5264516 1 im Juniv. I., die usfubr
WMck' (darunter 417 Pferde) gegen 3 647 272 t'-
albjabr 1910 betrug 29 536 838 t. und
476 ferde) gegen 28105450 1". und
547 erde im 1. Halbjahr 1909, die
191 24 96171 t“, und 3655 Stück
darunter ZZZFP ');-11117 agrejn 21814890 t; und 3522 Stück darunter crx?» o a r.
Der Wert der Eix- ubr berechnet sich für Juni d.'J'. auf
Halbjahr auß 4261,9 Millionen
im Vorja r, der Wert der
erde ft. u)nd
[lionen Mar
Die Zu- al jahr 1910 rund
"„ intabfcbnitt des Vorjabrs aus.
' „i:,ttén erfuhren eine _Einfubrsieigerun , 18 ijenen vorzungeise Spixmstoffe und aten Waren daraus, von diesen unedle Metalle
HU
15 von 19 Tar fab
Frenidenverkebr in Cöln. In Nr. 158 des . ,ichs- und StaatSanzeiÉers“ vom 8. d. M, Te der statistischen rbebungen über den remdenverkehr n 24 chen Städten nach einer Vom Statistischen mt der Stadt Stra arg veröffentlichten Zusammenstellung„wieder- 'theboben, daß mehrere k?röfzere Stadte des eich, darunter Cöln,“'k1 der Aufstellung des Straß urger Statistischen
diese Stadt 11, ,ein wertvolles auf den Fremdenherke r
_ s usw. zugebracbten Nächte t ein FWW“ VerÉleich mxt dem Yremden- t möglich. 5 wurden im Ja re 1909
darunter 655 264 in Gasthöfen, gezählt (die Privat ogis übernachtet haben, find hierbei nicht ein- Aus diesen Zahlen durfte sich ergeben, daß Cöln bin- des Fremdenverkehrs die zWeite SteÜe unter den deutschen
ili ck Berlin' - einnimmt oder doch mit München auf
Zur Arbeiterbewegung.
Aus Essen berichtet die „„Rhein-Westf. Ztg.“ zum Ausstand im DachdeckergeWerbe: Die am 24. Juni er ebmslos Verlgufenen Verhandlungen wurden am 20. Juli, nachdem er Ausstand im In- dustriegebiet auSgebroÖen war, unter dem Vorsitz des Beigeordneten Rats) wieder auf enommen. Nach mebrsiundtgen Beratungen gelang es, ein invernebmen in dcn Hauptpmzktcn (Arbeits- zeit und Arbeitslohn) zu erzielen. Es Wurde die Zerabse ung der Arbeitszeit auf 91 Stunden zum 1. J'anuar'1912 in usficb ge- nommen und folgende Lohnerhöhung vergleichswetÖe zugestanden: sofort 3 „3, am 1. April 1 1 2 „3 und am 1. anuar 1912 3 „_5. Daraufhin wurde M" ag abgeschlossen und vereinbart, daß die Arbeit 22. d. W wie étk aufgenommen werden soll. .
InMürnberg “sind„ nach einer Mxldung de_s „W. T. B.“, m der Woiffschen Zelluloidwarenfabrtk, wv zm" voxt en Jahre ein gro er Streik ausgebrochen war am 20.,Julr samtlt e Ar eiter in den ussiand Äetreten, weil die Firma dreißig an dem vorjährigen Streik beteiligte rbeiter, in deffen erlauf es bykanntlich zu heftigen Zusammenstößen zwis en Ausstandigen und Arbeitswilltgen gekommen war, entlassen bat. ie Firma hat die Vermittlungßdorschlägc des Magistrats abZLlehnt. _ ' ,
Aus Par 5 wird dem „W. T. B.“ berichtet: Die dortigen Be- diensteten u nd Arbeiter der Verstagtlicbieii W estbabn hielten
estern eine Versammlung ab, in der ein Beschluß gefaßt Wurde, der
Zefiige Drohungen gegen „schwankende Elemente“ ent ("111 und das Streikkomitee auffordert, den Gesamtausstand möglichst bald an- zuordnen. Das S ndikat der. stU_ Dcpariement Gard an- gehörigen Arbeiter at, wie die Blatter berichten, in einer in dsr Arbeitsbörse zu Alais abgehaltenen Versammlung beschloffsn, die Mitgliedsbeiträge zu erhöhen und für" das Geld Nebolvcr zu kaufen. - Der Kriegßminister hat dem fnnfien Geniercgimsnt den Befehl erteilt, sich für den Fall eincs Eisenbahneraussiandes marschbereit zu halten. Die in Versailles liegends AbieilunÉ des Regiments wurde bereits mit der Ueberwacbzmg Verschiedencr isen- babnsirsckcn des Departements Seine et Oise betraut.
Die Grubenbcsißer in Bilbao lehnen, wie die „Köln. Ztg.“ aus Madrid erfährt, die Forderungen der ausständigen Be r arb eite; nach dem neunsiündigen Arbeitstag mit dex Be xündung (1, daß die Arbeit nicht unterirdisch, sondern unter'freiemZim'mel elei1iet WS_kdk- Der Gouverneur schlug daraux die Emscßung emcs chiedsgertcbts vor. Der Ausstand der Gru exiarbeiter ist jetzt vollständig. Die Regierung hat die Truppen verstarkt.
Zu dem Ausstand der Eisenbabnangestellten der englischen Nordostbabnen Wird „W. T. B.“ aus Newcastle on Tyne vom 20. Juli berichtet, daß der Streik einen beunruhigenden'Cbarakter annimmt. Die Cisenbabnbeamten aller Grade bgben mrt wezii Ln Außnabmen den Dienst eingestlelt. Der Paffagterberkehr zwts en Newcastle und South Shields ist sebr erschwert; am Tyncdock rybt jede Arboit. Abends battxn die Vertreter der aussiändigen Arbeiter mit den Vertretern der EiienbabnMxllscbaéten eine Besprechunkz, die aber erfolglos verlief. Auch in * tddles orougb ist die Zak) ider Ausständigen auf 2000 angeWachsen.
Jm Ans luß an den Ausstand der Angesieüten der Grand Trunk-Eiscnba n in Canada isi, wie der „Köln. Ztg.“ aus Buféalo gemeldet wird, auch auf der Wabasb-Erjenbabn ein Aus fand der Bahnan elsltellten ausgebrochen und mfolgedeffen der Verkehr teilweise eingeßte t wvrden.
Wohlfahrtspfxege. Schutz des Kindes Vor dem Alkohol.
Wenn für anerkannte GesundbeitSmaßnabmen die; Behörden planmäßig eintreten, so kann man auf emen erfreulicbcn Erfolg rechnen. Fiir den Kampf gegen die Ge ahr, die Kindern und namentlich den kleinsten unter diesen der Al" oholgemiß brin t, hatte der Verein gegen Mi brauch geistiger Getranke durch Abfa ung und Herausgabe eines . erkblattes“ den Weg geebnet. Aber auc? vq'n arzilichcr Seite urid von seiten anderer Vereine war mancher ei fur die Aufklärun der Eltern über die'Alkbbolgefalx geschehen. Das xreußische Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medtzinalangelegenbeiten batte “(ck besonderörvarmdieserSacHe angenommen und durch Erla Vom 3. axz 1909 eine Umfrage an die Re ierungspräsidenten eri tet, inwieiveit seine Anregungen auf Iußptbaren Boden gefa en seien. Aus den inzwischen ein ezo enen
cricbien werden nun in einem weiteren Erlasse des Min ster ums die Er ebnisse mitgeteilt, die in den ,Veröffentltcbungen des Kaiser- LHesundbeitSamts“ vom 29. Juni 1910 abgedruckt nd. Ins-
bereits im Jahre 1909 verteilt worden. Außer den Nach. schauterminen der öffentlichen Impfungen sind auchzahlreiche andere Gelegenheiten zu ihrer Verbreitung benußt Worden. So aben z. B. die Kreiöärste bei den von ihnen vorxnommenezi Schulbe1chtj. gungen die Merk lätter verteilt und ihren nhalt erlautert, au bei den Kreislebrerkonferen en über ihren Inhalt Vorträ e gehalten. Die Lehrer haben die erkblätter beim Unterricht oder be „den Schul- en, auch wohl das Einkleben der Blatter in die
bre tungSmöglicb eiten sind u nennen die Verteilun dureh die „ ammen an die von ihnen Éntbundenen, durch die c*tan'desämtcerYi
der Arbeiterverfi erungs eseße be aßten Behörden bei der Aussteuun und dem Umtaus e von nvalidenverficherun s-Quittungskarten, dur die Guts- und abrikverwaltungen bei den obnzahlunHen, durch die Geistlichen an on rmanden, endlich der Abdruck der “ ierkblätter in Zeitungen und Vo kskalendern.
Die Aufnahme der BelebrmY wird, von AuEnabmefällen ab-
GeburtSanmelquen und Trauunkxen, durch die mit der Durchführm,g
gesehen, allgemein als ünsii bezei net. Daß dur greifende Erfolge Von einer einmali en ertei ung ni t zu erwarten snd, war voraus. zusehen. „Erfreuli erweise hat nach. dem Ministerialexrlaß die über. wiegende Zahl der Kreise und Gemeinden aßch zur Wiederholung der Verbreitung bereit nden lassen. Der Erl stelLt an die Regierungs. räfidenten das Er nchen, dort, ivo überbauyt noch keine Verteilung Zattgefunden bat, oder ivo eine Wiederbolun solcher iiicht 111 AUÖficht genommen ist, auf die Jiüylichkeit de_r Ma nahme hianWeisen. Er Weist weiter auf die Zweckmäßigkeit, bm, aiich guf eine Verbreitung solcher Merkblätter, die die Gemein efabrlrckokeii de? Alkoholgenuffeg überhaupt schildern Bedacht zu nebmen. Der Minister wil] auch weiterhin zur Erlekcbterung der Maßnahmen Merkblatter„in benötigter Anzahl unentgeltlich liefern nimmt aber (111, das? Vom nachsten Jaßxe an der Bedarf seitens der eteili ten Verbande elbst beschafft Werden wird. Ueber diese neuerlichen aßnabmen errvartet der Minister Beri 1 bis znm 1. Januar 1912.
s wäre sebr erwünscht, daß ach) ir) den apderen deutschen Staaten, soweit es ni t bereits geschehen, dre Verbrxttung Von Merk- blättern über die Schädlichkeit deSUlkobolgenusjes U11 Kindsßalter in ähnlich systematischer und drin [ixber Art, wie dies sLitens des preußischen Ministeriums der 961 tiichxn, Unisrrt" ts- und Medizinal- an (: egenbeiten eschiebt, geYrderf Wurde. Es la tfick) bierzivxifellos mi geringen u5gaben roßes schaffen, denn der Preis für 1000 Merkblätter, direkt vom Maßigkcitsverlag (Berlin W 15, Uhlandstraße 146) bezogen, beträgt nur 2 .“, wozu noch die geringen
Verpackungskosten kommen.
Kunst und Wissenschaft.
Ueber die Wetterwarte. guf der Zugspiße wird der „Köln. Zig" u. a. berichtet: Ste ["st innerhalb des DerxtscthReichcs die einzige, die mit einiger Einscbrankung auf die Bezerchxmng Hoch. obserbaiorium Anspruch erheben kann. Denn obwohl" die Lageauf der Höchsten Bergipiße Deutsckplands (2964 111 Meeresbochl allen An. forderungen entspricht, so kann doch die Wiffensckyaftlixhe ussiattung nicht annähernd mit der solcher HochobserVatorieq ww dei; auf dem Monte Rosa oder des 1880 erbauten auf dem Pic du Midi in den Pyrenäen, das einen Jabreßetat von 30000 Fr. bat, Verglichen Werdc'n. In Baysrn find schon 1780 auf dem Peißenberg (973 m), 1883 auf dem Wendelstein (1838 m) und 1890 auf dem Hirschberg (1671 m) Wetterwarten cingcrickytet wvrden. Diesen als Aussichtspunkten bkrübthn Voraipqnber cn folgte 1900 die Zugsviße, also außer dem Watzmann der emzr-Zc 5 erggipfel Deutschlands, der über die Gletschergrenze emporragt. Ncbcnbci sei bemerkt, daß nack) strengsten: Deutung. des Wortes Unser Vaterland "überhaupt keinen Gletscher befiyt, da die dauernden Erd: und Schnae- ansammlungen der Zugspitze und Watzmann jener Umf-Zrmungssiufe entsprechen, die man unter dem Ranzen ' .Ferner" zusammenfaßt. Das Zugspißgebiet befi 1 deren zivei, namlich den größeren Mattach- Ferner, der 160 118- um aßt, und den ,kleinerßn Höllental-Fsrnkr, ier ei 1700 m Breite bloß 900 111 lang ist. Die Kostxn der, .Meteyro- logischen Hochstaiion Zugspi 8“ haben bis Lr ? zur Haiftc die bayerische Regierung und der deuts =österreichis e _lpenvexetn getxagerx. - Sollte es zu einem Neubau kommen, so Wurde dieser setxieq Plaß Wohl kaum mehr auf der Zugspiße finden, sondxrn ipahrsckykmltck) aus dem nicht ganz Lkw südwestlich Von dsr Zugspitze uber dem Schnee- ferner (einem Teil des Plaitacbferners) ck) „erbebknden 'benee- fe rn erk dpf, der mit 2876 m Meereshöhe a [&de 88 m ytcdrigcr als die Zugspi ? ist, sich zum Entgelt aber einer scxhr 1) cl geschi1yter51Lage erfreut. enn die Zu spißbkobachter Haben in ihrer gewöhnlich nur Von einem Hunde gctsjzltcn Einsamkeit sebr Viel Unter der Wiicht der Stürme und unter den damitzusammenbänaendsnsiarksn T'embkrginr- schwankungen zu lcidcn gehabt. Mehr allerdin s 1106) alis dic Unbilicn des Klimas scheint der wachsende Besuch der ugspich eme Véklkglinxi dsr dortigen Wctterwarte nabezulcgen. Wenn _ erjt emmal, jd mcm! man, die geplante Schivcbebabn zum Gipfel führe, danxt wnrde ?? Metcreolo 6 während der Sommermonate kauxn die 11511516 Ruhe Fur seine Arbeiten finden können. Bisher ist, nientgsicns ini Willfkk,'unk ivcnn, w1L das öfter Vorkam, die Telcpbonleit11n_g erinnai Misr eriffen war, die Ruhe nur allzu groß geweian. Samilrche “(311,11pr- FeobaÖi-xr, von denen der erste, Enzensberger, [391 emxr Sndpolar: expedition dsr Berri-Berri-Krankbeit erlag, Haben ibre Emsamkcit nur dann als nisderdrückcnd empfunden, wenn bsi Nebel und Tclcpbrn- störungen jeds Verbindung mit der AußenWelt abgefchniticrz war. 2112 haben sich, indem sie in Feuilletons der _bayerischen ctiilrigciiiire Beobachtungen, Eindrücke und Erlebnisse crzablten, aucb chriit1tc116rnch betätigt. Ob durch eine unterirdische Teiepbonleitmig dcn baizsiasn Verbindungsstörungen ab ebolfcn werden könnte, scheint in technischer Hinficbt noch nicht festzu teben.' ' ' _ . Die Unwcrfitätsbibliotbek m Heidelberg besitzt, wie der „Sikaßb- Post“ Von dort escbrieben wird, die älteste bekannte dsutsxbe Zcitung, gedruckt Von Job!. Carolus in Straßburc? 1609. Ddr Titel lautet: ,11613131071: Aller fürnemmen und geden würdigen Historien, so s! in und wider in Hoch und Niedex Teutschlaxid, auch in Franirctcb- talien, Schott und Enge'lland, Hisxpanicn, «Hungern„ Polen, Sixbkn- bür en Wallachev, Moldaw, Tür ev 2T. Inn diesem 1609.61!" ver außen und zutragen möchte. AlLes auff das trewlichsi wie,“? solche bekommen und zu iqucn bringen mag, itz Truck Verfertlgcnw'lÜ- Die zweite Seite der Nr. 37 bringt die erste Nachk1ch' von der Erfindung des Fernrohrs durcb „Galilei, datiert aus Venedig Vom 4. SL tember. , Die xnkxzb' effante Stelle lautet: Mit unserm “[H-Wo Wird &? tägll wider besser, der soll wie die sag, wi ens ?ein, _so . bald er seiner Kranckbeit völiig genesen, die regierungfziz r(sgxxxmrch- "" fick) ins Kloster S. Georgen des grossen Benedictmer ordens zu be“ geben. Hicfige Herrscbafft hat dem 81gn051111111100,0011 Florens [*WfSZJNGU in der 111311101113ij Zu 1416119. eid stattliché: vcrcbruns gethan, auch seine 15071310" um 100. Cronen jährlich JLbkskn“ rveik er durY sein embsiges vaürcm ein chel- unn Au «nmaß Z unden, dur Welche man einerseits auff 30. met: cntegcne „o? (eben kan, als were solches in der uche, anderseits_aber 6661111116; die anwesende noch viel grösser, als sie Vor Augen sem, Welche KU") er dann zu gemeiner Statt müßen praogonäwrv hat.“
Literatur.
- Gute und billige Lekiüre S ommerfris che bietet den Erwachienen,„ der Ju end- die „Deutsche JugendbuÖexet". - In den , eine 20 H-Äändcben von „Kürschners Bucherschaiz“ findet W der Fülle nicbtwertlosen und spannenden Unterhaliun o«3s1c)fiesaus5 MFTW nam after Autoren. Die Sammlun umfaßt ychon 730 1111111111 - ie „Deutsche Jugendbü erei“ 'berausgechezt VOYW Vereinigten deuts en Prüfungsauss üssen éür Jugendchrtstén- 'frcbem in ihren 10 „z.. 6 ten packende Erzäcklunglen von wirklich litexakllew Wert, die Kna en und Mädchen gern esen und unbedcgiklt, .
ür die Reise "",d Zkiirschncrs Bücherscha?
bclieb en
li en geéamt sind Weit über 2 Millionen Merkblätter be cbafft und zum größten Teile bei Gelegenheit der öffentlichen Impfungen
dür en, weil der Stoff sorgfältig ewählt und in jeder -Oin11cht.e warxdsfrei ist. Ein farbiges Titeriid schmückt den Umschlag Ms“
entlaßun en besproJ „ S u bücZer vor es rieben. Von anderen bier und da benußten Ver. '
gendschriften. „Von den Erzählern _die in den bisher ienen Y HFM u Wort gekoMmen nd, eien. genannt: Detlevebso? Lilie? cron. ridt of Nansen, Jakob . H. C. Andersen, Reinhold von Werner u w. Durch die wirksame Form der Bekämpfun der Schnzußliteratur bat die „Deutsche Iugendbücherei' sich ein wir liches BUWAL: eFZLHnN YetdzöeofédammlsxttngrZ4 sind in Hermann HiÜger „ . , amer . “ , er - Bukhxandlunß zu beziehen. sch enen und durch jede
1. *-
rimm,
Land- und Forstwirtsthaft. Saia'tenstand und Ernteaussichten in Finnkand.
“ Das K*ierliche Konsulat in Helsingfors berichtet unterm 12 d. M. TLM der Landwirtschaftsverwaltung smd die ersten Nach- richten uber den «Stand der [1 ten der diesjab :) entlicht wvrden. * " „ - Zn Nyxands Jaq(Suden) steht derRoggen ungleich und dünn; tellenweise ist er auf tiefliegendem Boden während des Winters ver- chwunden. Man „erwartet eixie frühe Ernte. Die Aussaat der Gerste c;,rfol'gte m ,der_ zweiten" Hälfte des Mai, und zwar unter gunstiger) Witterungsverbaltniffen; die Saatkeime sind größtenteils, dunn, an dYr Küste bessw. Hafer Wurde im allgemeinen in der Zeit Vom 1.-20. Mai, an einigen Ortenbereits in den leßtext Tagen des April ausgesäet; das Wetter war gunstig; die Saaten sdeZizt gediehen mit AUSnabme Von einigen Gegenden, wo sie unter der urre 861111611 haben. Das Soßen der Kartoffeln auf_Ackexboden geschah Wahrend der zweiten und dritten Woche des Mqt, aus höheren Feldern bereits Ende April und Wurde stellenweise nut “dem Auungng des Mai beendet; das Wetter war im allgemeinen gunstig. Die Aussaat der Rüben fand in der zweiten und dritten Woche des Mai statt. Die Pflanzen haben "sich im großen und ganzen gut entwickelt und sind mehr duxch Erdflohe, Wohl, aber durxh Dürre beeinträchtigt wwrden. Dre Werden sind, in den meisten Gememdeminfolge der Dürre schlecht, nm; ausncZLMStveise „gui oder ziemlich gilt.*',DLk Klee bat fich den WWW,?- u'er' fast uberali gut“, teils zufriedenstellend ebalten; in Nurmqgrm' rst er zum Terl ausgegangen, die be äeten elder sieben augeMFHerßrspxecheZd. sAufl den nthiirlicbcsxxi iesen ist der Gras. wu a ,m en ir pie en an er Kii e, 'n “ [ sons „gut oder aussixhtSreiZ L' He singe schlecht, .4bo ,und Bjo'rneborgs Läy (Südwesten). Dcr Roggen ist meistens dicht, ziemlich gut, gleichkormg und steht aufrecht. Gerste wurde in der spateren Halfte des Mai angesäet; stellenweise begann die Aussaai in dexr zweiten Woche desselben Monats, die Saaten find un aligememxn dtchtaund schon und weder durch Krankheit noch durch Frost beschädigt. „Die Außjaai des"H_afers ging in der leisten Hälfte des Aprii oder in der ersten Halfte des Mai Von statten und steÜcnweije noch in dxr dritten, Woche des [cytgenannte'n Monats" das Wxtter _w_ar gunstig,“ die Saatkeime sind ziemlich dich; 0er mtttclmaßtg, m einigen (Gemeinden ziemlich dünn. Kar- tofseln „wurden in der dritten und vierten Woche des Mai ge- Wt bet aÜ?eme111 giinstigem Wetter. Die Nassaat der Rüben er- () gte; zu der elben Zeit wie das Kärtoffsiseyen, dia Pflanzen 1nd"gut entxvtckxlt, „sie sind jedoch diirch Dürre und zum Tcil durcb Erdflöhe beemtracbttt worden. Die Weiden sind zufriedensteilend oder gut. Der Klee at fich im großen und ganzen den Winter über gehalten,
Sagten'in Finnland und iier die Aus- rigen Ernte fur die einzelnen Gouvernements ver-
' ist aber bexonders auf ein Jahr alten Feldern ange an en. “ m all- gemeinen md die besäeten Wiesen gut oder zufriegdenJellend? Eis-x
brand hat auf Äland die auf Sumpfboden befindlichen Wie en be- schadt t;_ _dex Graswuchs auf natürlichen Wiesen ist fast durchibeg gut oder esriedigend. _ .
Tabastebus an (Inneres des Landes, Südwesten). Die Roggensaaten FVÜEU in den meistxn Gemeinden dicht oder ziemlich dicht und ggf, nz Loppis, Rengo, Ajikfala und Jämsä im aUgemeinen duxm oder ziemltxh schie t„steben,.m Tammela haben Würmer stellen- weise, die„Saatkeim53 zertort. Die Aussaat der Gerste erfolgte ail- gemxm m den " beiden, leßien Wochen des Mai, an einigen Orten bereiis etwczs fruher, die Saatkeime sind infolge der Dürre im all- gxmsmen dunn oder zlemltch dünn, stellenweise gut und dicht, in einigen Gegenden leicht_ durch Frost bsschädigt. Die Aussaat des Zafers erfolgte zu dex1elben Zeri wie diejenige der Gerste, die
alme sind kurz und dunn, in einigen Gegenden gut und groß, der Wuchs [Zit mehr „ode'r Weniger durch Dürre und Frost Verzögert worden, auYtjachlich 11) Jancikkala. Mit dem Soßen dcr Kartoffeln wurde: ungxfaist am 23. Mai bcgonnsn, an eini en Stellen (hon am'12. bCl txockencr und kiiblxr Witternng, dasé1cibe Wurde Ende M91 oder_ bei AuSgang dex er'jtan Woche im Juni bkender. Die ?inbenausmat fand größtenteils in der Zeit Von Mitte Mai bis zum Uußgange der erstsjz Woche im Jurii statt, die Pflanzen find durchweg )schlecht und imgietch gewachsen, m RUOVCs'L und Iämiä stehen die Ruben gut, 11) mehreren Gemeinden haben (Zrdflöbe bedeutenden Schadqn angerichtkt, wogeben Dürre auf das Wachstum bindcrnd eingewixkt bgt. Dre Weiden sind im großen und ganzen schlecht oder lmttcllpaßlg," stellenweise ziemlich gut oder gut. Der Klee hat fick) den Winter ub€r_all gebaitcii, sicliemveisc sogar gut, ist jedoch in Iaiiakiala und Langelmaki auf ein Jahr altsn Feldcrn zerstört ivordcn; nn qiigcmcttien Zvaren die besäcten Felder anfangs gut, sind aber durch Durre beetntrachiigt worden, EiIbrand ist nur in Nimwesi O_orgckommen. Auf den naiurlichcn Wiesen ist das Grad“ in skiner (Entstehung schlecht odxr mittelmäßig, steilenwcise gut oder ziemlich JUF- Im allgemeinen ist das Wachstum durch [angwwrige Dürre Ver- 1pateZLerden. „ „ i orgs Län (Südosten). Der No gen ist sebr an [ei , zlkml1ch sYlIccht und dünn, teils mangels ErdFrostcs, teils infolxe dér trockerzen 5 irtcrung, bessex steht er im wcsili en Teil der Provinz, “Uf barterem Lehmboden m Kronoborg sind die Saatkeime mangels rdfroftes _angegangen. 'Im allgemeinen wird eiuefrübe Roggcnernte exkvaxtat init Außnahme m Suojärvi, Wo der Roggkn MitteZuni noch Ulcht1ndt§e§21ebren gejckßoffen war. Mit der Ausiaat der Gerne wurde mkésiens Mitte Mai egonnen, stellenweise erst Anfang Juni; die- e endauer'te bis _Ende Mai „bezw. Mitte Juni, die Saatfeimc sind vtxsa gemeinen dunn odcr mittelmäßig, nur ausnahmsweise dicht und WkMkbend-§ Hafer wiirde größtenteils während der ersten drei UVEK?!) des Mai auZZesaet bei günstigem Wetter, stellenweise Wurde diemlS m der letzten, ochedqs April angefangen, die Maifrö1te haben der sqgten zugt; Teil beschadigt. Das Sech der Kartoffeln ging in erste PWeren Halfte des Msi „von statten, „stellenweise noch in der 11 du och: des Juni, im VZUZLHM Teil des Läns wurde damit bereits DieLZz'weltxn Woche des Pat begonnen, das Wetter War günstig. uni etlk, flix die Aussaat dex Rüben war Ende Mai oder Anfang an e, elliveise auch, etwas fruher; die Pflanzen sind im großen und ßeerzun UUIlLlch “entwickelt,. Erdflöhe haben in vielen Gegenden Ver- Oder "Ik," ngrxchtet. Dre Weiden sind im großen und ganzen gut fich derntÖZeimaßtgß an yielen Orten jedoch schlechter. Der Klee hat gut 1,1 linter u er meisteiis geheilten, die besäeten Felder „sieben teils natärlzjleMlz „gut ,oder mtttéZlmaßig. Der Graswuchs ist auf den chen YE?! tesen im czllgememen gut oder besriedigcnd, in den wcst- ast überxueZkeZY Provinz größtenteils mittelmäßig. Man wünscht ist UFH L)?)wyels Latn (Inneres, des Landes, östlich). Dcr NOW?" nur an U11 ungleich, m dtelen Kirchspiélen in jeder Hinsicht schl? 1, ediehen ingen Orten im üdltchen Teile der Provinz ist er be er 312411 bei „le Aussaat der erste erfolgte in der letzten Hälfk? des ganzen d„gunstiger Witterung; die Saatkeimx find im großen und ersten Hälmtm und schwach. Die HafcrauNaat wurdc _ nz der e aatls'e des Mai bewerkstelligt und verhält es sich hinsichtlich sonders edrme ebenso wie mit der Gerste. Beide Fruchtarten, schädigt wer Hafer sind durch Frost vielfach erheblich be- diveiten H"lotrden' as Sehen der Kartoffeln ging in der kalten WictLtfe des Mai vonstatten, und zwar unter trockenen und der Rüben eruUJEverbaltnifi'en; etwa gleichzeitig erfolgte die Aussaat Dürre leidwonach die Pflanzen ungleich gediehen sind und unter der en. Die Weiden sind schlecht und schwach, in südlicheren
Gemeinden ZSdocb gut, Der zm: hat fich den Winter über gehalten nur an eig en Orten ist er ausae ULM; das trockene Wetter a auf die hesae en elder jem1jch [ck t e ngewirkt. Aux den natürli en Wesen ist das cas s [echt oderf [echter als Ééwö nlich- Im all- gemeinen haben die P anzen unter er. kühlen itterung Ende Mai und der [aqgwierigen ürre im IMK gelitten.
Kuopio Län Nordosten). Dkk Roggen wckcher dur Ein- wirkung der kalten rüblingßwinde im allzzeizte nen dünn, ste enweise schlecht_ift, isi zum Teil Zurck) Frost beschädigt worden, doch erWartet mezn eme fruhe Ernte; n der (Ge end don Joensuu wird ste jedoch spat taitfinden. Mit der Aus aat er Gerste wurde all emein am 10. at, steÜennxeise erst unge ähr am 20- begonnen; dieseglbe dauerte bis AUSganZ, Mai oder der 6 ten Woche des JUni- Die Saatkeime find „ziemli dünn infolge der Durre und„ der nördlichen Winde; an vielen Ortßn jedoch, wo die Ausxaat spater erfolgte, sollen fie gut oder wenigstens mittelmä ig sein. Mit d,“ Aussaat des Hafers wurde aßgemem Anfang Mai egonnen bis Mitte desselben Monats, stellenweise „wurde damit schon in der Zeit vom 20. bis 25. Aprik an- gefanan; die Saatkeime find dünner als geWöbnlich und haben unter der Durre soww, in einigen Gegenden unter dem Wst gelitten. Kar- tokfeln wurden in den drei leßtezt Wochen des ai, teilweise noch wahrend der Zrsien Woche des Zum geseßt; die Witterung war trocken und kalt. Ruben Wurden in der, ersten „Woxbe des Juni angesäet stellenwxxise bekzaxm die Aussaat Mitte Mal; die Janzen sind ziemliÉ Yi gediehen, pater aber durch Dürre _erbeblich eeinträchtigt worden.
18 Weiden'sind, schlecht oder Mittelmaßig, iqn Kides ziemlich gut, der Graswuchs ist tm roßen ganzen dur Kaite und Dürre verzögert worden. Dx); Klee at sul) während des Winters ziemlich gut ge- balxen, auf jiingeren Feldern ist'er 16d0ch teilweise ausgegangen, die besaeten Felder stehen gut, teils sogar ausgezeichnet, besonders auf Suxnyiboden, „beginnen aber- unter der Düxre zu leiden. Auf den naturlichen Wiesen ist der Graswucbs “ÜJEMLM schlecht.
Was a Län (Westen). Der Roggen isi dünit oder ziemlich dünn, (1er sonst gut gediehen; überall erwartet man eme frühe Ernte. Die Aussaat der Gerste begann gegexi Mitte Mai oder ungefähr am 20. desselben Monats und wurde m der le ten Woche des Mai oder in der ,ersten Woche im. Juni beendet, ix. cnweise auckz später; die Saatkeime sollen meistens dicht und ut km- Die Aussaat des Hafers erfolgte allgemein in der ersten Wo e des'Mai nnd Wurde m der int Vom 20. bis 25. Mai beendet, stellenweise früher; das Wetter War Wahrend der Saatzeit günstig. Das Seßen, der Kartoffeln ges ab in der leßten Woche des Mai und wurde 111 der ersten WoYe des Jimi bexndet, während der ganzen Zett War das Wetter günsii. Dre Rubßnaussaat erfol te zu derselben Zeit wie das Kartoffe?- seßen, die flanzen md teilweise gut entwickelt, zum Teil aber durch ' rdflöbe und Dürre „in hohem Grade beschädigt wbrden. Dre. „Weiden find meistens schkvach oder mit:el. maßig , in einigen Gemeinden jedoch gut oder ziemlich gut. Der Klee bat_ sich den Winter über gkhalten, die besäeten Fekld'er sieben großtenteils ansehnlich und gut oder wenigstens mittel- maßtg. Dage en ist der Graswucbs auf den natiirlichen Wiesen schwach odex s [echt, stellenweise mittelmäßig, in einigen Gemeinden Lat odex ztxmi „gut. Wiesenwürmer sind Weniger borgekommen, teilenweffe edo in größerem Umfange, z. B. in der Gegend von Nikoxaistad Wasa). , Die Frühlings ut ist an vielen Orten böber gewe1en als gewöhnlich, wodurch die rüblingSeinsaatverspätet worden isi;_ auch hat das Wachstum im allgemeinen unter der langwierigen Duriielgekbte" L N d “st ) D R
_ „ 85. orgs än or We en. er og en stet rb tenteil ,diznn infolge dxr Fxüblingsdürre, im AuSnabrrFLfaÜ Lich? der zu? friedensielxend dicbt,1n Kemijärvi ist em Teil der Saaten zerstört worden, eine frühe Ernte wird erwartet. Die Aussaat der (Gerste er- folgte aligemein m der ziveiten und dritten, siellemveise noch in der lxßten „Woche" des Mai, meistens bei günstigem Wetten; die Saatkeime sind _mittelmaßtg, infolge der Dürre steÜenwÜse dünn, in Kubmo- mcm: sind sie dom Hagel, niedergescbla en Worden. Die Aussaat des éafers, ging in den drei ersten Wo en des Mai vonstatten, teils ch_on m der letzten Woche des A rilk das Wetter War anfangs ünstig, spater aber trocken_ imd kalt, d e" aatkeime sind gut und dith oder wenigsten? miitelnzaßtg. Das Seßen der Kartoffeln geschah allgemein in der spateren Halfte des Mai unter kalter und trockener Witterung „und „die Aussaqt derkRuben zu derselben Zeit, teilweise noch Anfang Jim!" Wo- "die Ruben gediehen, sind sie im all emeinen gleich- mdßtger," bedurfen .aber des Regens. Die Weiden an schlecht oder xnttielmaßig u_nd [exden unter ,der Dürre, besonders schlecht sind fie tn Kudsamo, jedoch, gut oder ziemlich gut in Pybäjärvi und Ylivieska. szr Klex bat sick) im großen imd ganzen den Winter über gebaltkn. Diebesaetep Felder sieben mittelmäßig oder ziemlich schlecht, in ÖM sudlichen' Krrchspielen jedoch gut oder ziemlich gut. Eisbrand auf Wiesen tft Vorßekommcn in Kemi und Oefbertorneä. Auf den natür- 1ichezi Wieskzt | der Graßrviichs meistens schrvach oder mittelmäßig, in einigen sizdlichen Gemeinden jedoch gnt.
"Dcx Winter War für die Rog ensaaten im großen und ganzen ungutisttg. Infolge des un ewöbnli zeitig eintretenden und Warmen Frublxngs Waren die Aussi ten anfangs günstiger, wurden aber wegen der Durre wieder schlexbter. Der schließiich Mitte Juni fallende Regen gab den Yflanzen wtcédqrum ein gutes Aussehen. Darauf begannen Froste an in Gegenden u droben, wo solche seit Menschen edenken nicbt vorgekommen sind. 11 der Jobanniszeit haben die Karto ein im großcrcn Teile des Lgndes allgemein unter dem Froste gelitten und Wurden stsllenWeisZ ganzlich erstöri; anY hat der Frost an der- schiedenanOrten die Saaten eschädigt. n West- und Ostfinnland war ,das &bermomster an mehreren Orten auf 3-4 Grad unter dem Gefrierpunkt gesunken, und starke Hagelscbauer sowie Schneefal] haben Schaden arzgerickptet. Inwiefern Besorgni ? für ein Notjabr Vorliegen, 111 no nicbt bekanpt gervorden, doch so en die Ernteausficbtcn zur- zeit re t fcbWache sem. -
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Getreidemarkt in ItaTien während des Monats Juni 1910.
Weicbweizen: Die Besserrmg dsr Weizenprei 6 at in der Berichts eriode weitxre, Wenn auch, mäßiNe Fortschrittes exiacht, tro - dem ine r odxr Weniger überall _ mit; usnabme vielle cht von Nor? amerika, _- dte Ernteaussichten eber günstig waren. Eini e “änder, wie Rgmamen, lsollen sogar aus ezeichnetc Ernten erwarten. JLU die zeit- weise gerne deten stgrken iederschläge haben die Verkau slusi der Donauxxzyorteure mcbi zu mindern Vermocht, sodaß größere Qnantttaien nach" Italien verkauft wurden und noch verkauft werden. Die Ansi ten uber, das Ergebnis der diesjährigen Ernte md
eteilt._ , uf der emen Seite re nei man mit einem Außéal], aqptsathh hervorgeruxen durch d e Rostkrankheit, die die vor einigen Sonaten noch ehr guten Aubsicbten berabgemindert haben sLÜZ. auf der, anderen Seite bcbauptct man, daß die dies. jahrtgx italienische Ernte rößer als die vorjäbri e zu werden ver pricht. Die ersten Drußckpresultate scheinen jedo der ersteren Ay 1cht rech]; Zu geben. Besonders soll die Ernte an der adriatiscben Knie zu wun chen übrig lassen. Zn berücksichtigen ist edoch, daß Von der alten Ernte noch Ware in die neue Saison binüber ge- noerT-nßkvird. i t sich bi [
u and zeg s e t - abgese )en von verein elten Aus- FHMM - nicht als VerkäjutsHer von neuer Ware für sbätere Ab-
un en. * artweizen: Das Geschäft beschränkte si auf erin e Um ä e in alter Ware; und einige lspekulatche Verkäufe f r Augßtst- eptemsbxr, die haupisacbltcb m Neave abgeschlossen wurden. Ru land verhält fich _zuruckhaltend, troßdem an alter Ware xw kliem ck bedeutende Bestandeim Innern des Landes vorhanden sem o en. Mats: Nicht unbedeutende Abscblü 6 wurden in La lataware Ju weichenden lFreisen in Neuwzzre gema t, trotzdem von a ter Ware ier immer no Vorrat vorbau en ist.
Hafer: Es fanden einige Um äße statt, 12d9ch blieb die Tendenz schwa , umas im Jnlande die *rnteaussicbten fiir Hafer günstiger
sind a s ür anderes Getreide.
Die Preise stellten sich am 5. Juli 1910 r100 aifGenua wie folgt: Ghirka Ulla Nicolaiew, Iuli-Verschifüun , FkrsUix“ Ulk“ Tangarog, deSgb, r. 18 --19; Donauweizen, ze ntXTgige VMFMW , Fr. 18-1, Au us- e tem er r. 18F Au uf-Dezem er *- 1 F5")- '; italienijcher andwe en lom ardis ittelqualität, neue are) L. 25-25; franko Mailand; ebl 1.» weiß, L. 33- ' franko Genua; Ta anrog Hartwäzen, Juli 9z-191- Augu 1- September 181Fr. ovember-Dezember 181 Fr.; elber Platama , Iuli-Yugust 12,1 Fr., roter 121756, Mais, som rdi e Mittel-
ualitat, deSgl- 17-18 L., franko Mailand" ruf er „Zafer,
1214333 6131533113 xDÉ"“"1“1815/Y"1"st'3§“m "“ “14 “I“ ., , u 1- u u , , .,
Hafer 181-19 L., franko Mailcgmv. Z Fr “al Misch“
Dre Getreidevorräte in Genua betrugen am
31. Mai 1910 30. JUL 1910
(12 Weichtveizen . . . . 2 44000 5000
2 F?r„tweizen . . . . 7 ms . . . . .. . 23 39 500 Hafer . . . . . . 9 7000 Roggen . . . . .. , Nach Savona wurden im Juni ein nichts auf Lager blieb; 26,50-27,50 Lire.
Die Getreideeinfubr na Italien teilte w" ersten 5 Monate des Kalenderjahrch 1910, wie ss,)[gtzfich abrend der
191509 19610 Unterschied
' 1"-
Jr'tweizxn . 281 797 267 034 -- 14 763 eichwetzen . 398 515 223 064 175 451
Mars 30 560 90 863 60 303
No gen
Ha er
18 588 6 925 11 663 (B icbt Zs" K is' [ 459763 45 353 624. 13. Juli 1910) ck n Lneral onsulats in
Genua vom
Der „Schweizerischen Landwirtsebaftli en eit ri t“ o 16. Juli wird über die Witterung qu dZn thnd tbenit: Kulturen au? Baselland unier dem 9. Juli geschrieben: Endlich nach langer cht gab es wieder einen schönen Tag, wo das Heuen wieder aiif cnommen Wurde. Das Heu ist aber vöÜi ausgewaschen und gebiet i, sodas es eber dkn Anforderungen eines treuematerials, ais denezi eines Y ilchfutters entspricht. Auch das stehende eugras tbt naturlich kein prima Futter mehr. Dresen Winter wrd der
aftfiziterizmsaß eine enorme öbe annebmen. Nicht anz zu rieden fixid wrr mri: dem EnzdgraSwu 5. Das Gras will, We es jscbeint, nicht nur Feuchtigkeit, sondem auch Wärme und Sonnenschem zu seinem Gedsiben babexn. Wenn sich das Wetter jeßt beffern würde, waren die sYateren Ktrscbensbrten noch nicbt verloren, dage en mußten fast alle Fruhkirs en emgebetzt wxrden. Der gegenwärtige Getreide- stand kann no ais gut „bezeiYnet Werden. Hingegen sucht die Zartof elkran beit an Vielen rten ihre Felder arg beim, man [ikht s on l)ganz schwarze Necker. Die Kartoffeln werden diesen Wintex sehr ohe reise annehmen, was viele Bauern davon ab- balt xeßt'teure S weine zu kaqsen, denn fie smd der Hoffnung, im ZP? si bet den hohen, Futterpret en günstiger ankaufen zu können. „12 .Durltvse“ zei en gegenwärti ein u piges Wachstum, wo sie nicht unter Wasser sie en. Dem ais eYillt dagegen die naßkalte Witterung nixht xecht. Wegen der naß alten Witterung trit die Nebkrankbett nicht so bxrheerend auf, wie das bei einem bei en, nassen Sommer der Fall ware. Dagegen treibt ein tierischer S äd- ling sem Univesen, der Heuwurm, die Raupe des Traubenwicklers. Wenn (311125 Wetter eintreten würde, wäre gleichwohl noch ein ordent- licher „Herbst“ in Aussicht.
„Derselberz Zeitschrift wird vom Rhein unter dem 7. Juli e- schrteben: Die Ernte und der Versand der Frübkartoffeln at be onnen. Daß Ernteexgebnis befriedigt in bezug auf Größe und
enge der Fruchte. Leider trifft man Lebon kranke Knollen und das Aus eben de_r Kartoffebn ist bei der naß alten Witterung eine leidi 6 Sa €., Bei den Spatkarioffeln at ch bereits die Kartoffe- kran bett ein enistet was, bei dem anhalten en Regenwetter nicht zu Man trifft auf den Kartoffeläckern schon äufig Stellen, Wo das Laub wte_ Ywarz Verbrannt aussieht. S were Soan Verursachen auch dre eben. Der anhaltende Regen stört die e,fruchtung, der Sauerwurm tritt auf und die Béeren verrießen, d'. [). sie fallen ab odex werden abgestoßen. Die Heuernte ist end- ltch beenndtßt. Wer fruh dazu getan, hat nicht nur viel, sondern auch 6111 Vorzug iches Futter erhalten. Das Emdgras steht äußerst schön. Die Apfelernte verspricht sehr groß zu werden.
Verkehrsanstalteu.
„Der neue Posipaketbertra zwischen Deutschland und China, der den Austaus von aketen auf der Basis des Welt- postbercms,rcßeit,siebt,.W. .B.“-zufolge, unächst vor einen Postpaket- aus'tausch m etden Richtungen m1t al1€n rien mit Postansialten in Cbixia, und zwar bis zum Gewicht von 10 kg, mit der Ein- scbrankung, daß 'das,Gewicht bon Fiaketen nach Orten mit chinesischen Tosiansialten, dre mcbdan der Ei enbabn oder einer Dampferanle e- txlle liegen, "auf drei Kilo beschränkt werden kann, wenn ie chmefische Behorde dixs wtzns t. Die Vorausbezablun kann kün ig a_uch nacb Ortsn mit chme schen Posianstalten statéfinden, so ern diese Orte an der Etsenbgbn oder Liner Dampferanlegestelle liegen, oagegßn werden die Weiterbeförderunzzskosten nach wie vor vom Empfanger eingezogen. Ferner ist kunftig auch nach Orten mit chinesischen Posiansialten eine Wertangabe gestattet, deren Höchstgrenze Voraussichtlich 1000 Fr; (800 „M) betra en wird. Schließlich wird xxidVerlusssttodker BZYadtgqu Wim PZH akxten fürd dici: ganze Be- or zxrung_ re 8 na en a emenen run äen, ie m Wel o - verein bestehen, Gewähr geleFZstetZ s 8 w |
Die _nczue Eisenbahnlinie Trient-Tezze-Venedig, die 47_ km &cker Ui als die Lime Trient - Verona - Venedig, ist heute eroffnet wvrden.
. , efübxt 580 b Korn, wovon Prete notter en fur Korn pro 100 kg
verwundern i t.
Verdingnngen im Auslande.
Jie ttxäberien Yngabsel? über kerrdingiungte)n, Yi; bei? .NeiinM- und
aa anze ger au egen nnen 11 en o ena d
Expedition während der Dienststudiide? von 9 bicsh 3 en e en wer en.
Oesterreicb-Ungarn.
31. Juli 1910, 12 Uhr. K. K. Post- und Tele ra endirektion für Oesterreich unth der Enns in Wien: Lieferung gdivpixlixser Eisen- und Gelbgußgcgenstayde für den Bedarf der K. K. Post- und Tele- graphendtrektion. Naberes bei der erwähnten Direktion und beim .Retcbdanzeiger“.
Langstens 1. Okiobex 1910. Stadtmagisirat in Mostar: Er- richtung eines ElcktrtzttatSWerkes. Näheres beim genannten Stadt-
magisirat. Theater und Musik. Neues Königliches Operntheater (Kroll).
Die „G u-razOper' Fat gestern mit derAulffübrun von „Tri tan und Js olde emen Erfo g erzielt wie er wol) verdien er und vo be- friedigender kaum gedacht werden ann. Es war aÜes wie aus einem Guß, auf denselben Ton gestimmt und in vornehmen! Stil eleitet. Es wirkten aber auc? u. a. in den Titelpartien zwei Gäte mit, deren Name:) den' esten Klan haben und deren künstlerischer Ruf fest begrundet 117: Frau Lef ler-Burckard (Wiesbaden) und
err Jacques Ur us LeipziY. Die erstere stimmgewaltig und voll tiefem Empfinden, sang und ve örperte die Isolde mit bezaubernden: Reiz und bot na jeder Richtung hin eine glänzende tung.
: einges en
Sie schuf eine I olde, die dem ml des roßen Tonme ters wohl am nächsten kam, wenn e es nich gar in im: