Es ist dies ein endloser Kampf zwischen zWei Völkern, welche sich die ände rcichcn sollten. Ia) hatte eine andercLösung gehcfft. Icy ent- ?crnc mich sehr unglückatcb und dennoch voll Hoffnung.
Ja) füge dieser durch fich selbst zu veredtsamcn Darstcüung nichts hin 11. Sie erlaubt mir die SOlußsrlgerungrq zu. zxehen und Ihnen u ?aacn, welche in meinen Augen die Tragweite 1en1r_Bcsp.re1*1-uv'qen 11. Ick verlangte die Möglich", das durch eine ste_tgcwablce Vcr- sammlung vertretene Frankreich zu fragct), man hat nur geantwortet, indem man mir das faudinische Joch zergte, untcr welcvetx) es fich zuvor beugen müsse, Ick klage Nmuanden ay. Ick beschranke 111111) damn", die Tv.1ts.1c1)e zn ervä1ten, und fijc memenxLandc qnd Europa zu signalifircn. Ick babc lcvbaft den Frieden gewünscht, [ck verbeUlle es nicht, und indem ich drei Tage lang den Jaumnr unsercr mmluck- 1ichcn Länder sat), fi'tblce ich in mir diese Liebe zum Frieden zunehmen mit einer solwcn Mocht, daß ich meinem Mathe (Hejvalt amyun mußtc, um auf der „Höhe mciner Mwfion zu bleiben. _ ,
Ick habe nicht weniger einm Waffenßillstand gewynscbk, :ck gx- stcbe amt) dies ein, damit das Volk Über die fürchterluhe Lage, dte das Gcswick uns stellt, befragt werden könne.
Sie ke'nnrn jeßt die Vorbedingungen, die man ttjxsquf(rlege_11 möcktc. So war ich, und ohne Beratl)Ung Waren Sie ctpmumng der anficvt, daß man deren Demütvigung zurückweisen musse. „Ich bin von der Ucberzcugung durchdrungen, daß unacgtbtct der Zelda:", n'elche es ctduldct und n0ch vorhersicht, das entrustetc Franfmch unsern Entschluß thzilt, und ich habe geglaubt, von sciney An- schauungen inspirirt zu sein, als ich diese, die Verhandlung schließende Dcp sche an Herrn v. BiS-marck niederschrieb:
Herr Graf! Ich habe meinen KoUegcn der Regierung der patio- nalm Vcrthcidigung dic Elflärungcn, Welche Ew. Excellcnz nnr “hot geben oncn, getreu dargelegt. Ich bedaure, Ew._Exccl1e11z Mitthetlen zu müffcn, daß die R'k'gicrung Jyre Vmschläge mchc annehmen kann. Sie würde einen Waffenstiüstand annehmen zu dem Zwecke der Wahl Und dcr Vereinigung emrr Nationalvcrsannnlung. Allein fie'kgr-n dic Bedingungcn nicht unterschreiben, Welchen Ew. ExccUcnz dieselbe unterwirft. Was mich betrifft, so bin ich mir bewußt, AUes gcttmn zu haben, damit das Blutvcsgießen aufhöre und den beiden Nationen der Friede wieder gegeben Werde, für die er eine große Wohltbat sein wiirde. Ick weiche nur zurück vor «iner gevicterischen Pfl cht, die nnr vorschreibt, nicht die Ehre meines zum energischen Widxrftande entschloffcncn Landcs zu opfern. Ick schließe mich ohne Rückhalt dirsem Wunsche, so wie dem mciner Kollegen an. Gott, Welcher uns richtet, tvjrd über unsere Geschicke cntschc1den. Ich vertraue auf seine Ge.echtigkcit. ch babe die Ehre, Herr Graf, zu sein Ihr ganz er- gebencr und gehorsamstcr Diener: Jules Favre.
21. September 1870.
Ich habe Alles gesagt, meine lieben Kollegen, und, Sie Werden, Wie ich, glauben, daß, wenn ich keinen Erfolg hatte, Weine Mission doch nicht durchaus ohne Nußcn war. Sie hat bewiesen, daß wir uns getreu gebl'cbcn sind. Wie in den ersten Tagen, verwerfen wir einen von uns zum Voraus mißbilligten Krieg Wie in den ersten Tagen nehmen wir ibn aber lieber an, als daß jbir Uns entebrm sollten. Wir haben noch mehr gethan: wir haben die Zweidcutxgkeit vernichtet, in Welche Preußen fich einhi'tUtc, und welche zu zerstreuen Europa uns nicht bcistand. Indem cs unseren Boden betrat, hat es der Welt sein Wort gegeben, daß es Napoleon und seine Soldaten angreife, aber daß es die Nation rrspckiire. Wir wissen heute, was davon zu halten is?. Preußen Verlangt drei unscrer.D-*partcments, ZWci Fcstungen, die eine von 100, die andere von 65,000 Einwohnern, 8-10 andeke, ebenfalls bcfcstigtchädte. Es Weiß, daß die Bev-Z1kcrun- gen, die es von uns nehmen wall, es zurückstoßen, es „bemäaxtigt fich derselben nicbtédestoweröiger, indem es die Schneide seines Säbels den Protcüationm ihrer Biirgcrfreibxit und ihrer moralischen Würde entgcgcnyält. Die Natxon, Welche in die Lage zu kommen Vcrlangt, fich zu beratben, sch1ägt die. Garantie ihrer auf den Mont V»lérien aufgestellten Mörser vor, Welche den S'ß-ungssaal bc- scbüycn soslcn, in welchem unsere Dchfi tcn abzustsnmnn haben. Das ist es, was wir wissen, und was ich antorksirt bin, Ibnen zu sagen. Möge das Land uns hören, möge cs aufstehen, abwarten, um uns zu verläugncn, Wenn wir thm ratbcn, ws aufs Acußerstc zu widerstehen, oder mit uns diese letzte und entsMidcnde
3906
Prüfung zu ertragen. Paris ist dazu entschlossen. Die Departements omanisiren sci) und eilen herbei, uns zu unterstüßcn. Das leßt', Won ist noch nicht gesagt in dicschampfe, in dem jcßt die (Hervalt über das Recht hcrstürzt. Es hängt von Unserer Ausdauer ab, daß es der Gerccßtigfcit und der Freiheit angehört. Genehmigen Sie, liebe Kollegen, die brüderschaftlichcHuldigung meiner unveränderlichtn Exaebcnneit. Parik, 21 September 1870. Der Vize-Präsidcnt der Regierung der National-Vertheidigung, Ministerxer auswärtigen Angelegenhcktcn, Jules Favre: ' -- Die hter crscheinende vCorr. Haan meldet: „Eine ofßzxelle Depesche benachrichtigt uns, daßOrlcans hcutcHN-zrgen von unsern Truppen gcränmt worden 1st. Diese rückgängtge Bewegung erklärt sm) aus der Unmöglichkeit, in einer offenen Stadt überlegenen femd-
lieben Kräften, denen gegenüber man eme Schlacht 111cht an- :
nehmen kann, die Spiße zu bieten. Man erwartete in Orléans, daß he'utc die Preußen dort einrücken würden. Wenn dieselben ihren Vormarsck; nach Süden fortsetzen sollten, so wird die chieruugs-Dclegatl-IU Tours verlassen, um sich nach einer andern Stadt, vermuthläch nach Bordeaux, zu begeben. Die Mitglieder der “Dclcgation waren heut zu einer Sißung zusammcngctreten, um wichtige Fragen, die sich auf die Natio- naWertdeidigung beziehen, in Erwägung Zu nehmen.- (Der in dieser Sitzung gcfaßte Beschluß, eine 10760 011 [118556 aufzu- bxctcn, ist bcreats telcgraphtich mitgetheilt worden) Die „Corr. Havasa fügt hinzu, daß es cht unavwcislich sei, vor keinem, selbst dem revolutionärstcn Mutel nicht, zurückzuschrcckcn, um das Land vom Feinde zu befreien. Frankreich dürfte hinter dem Heroismus von Paris nicht zurückbleiben,“ dic Bevölke- rung müffe fich wie Ein Mann erheben, um auf die Preußen Jagd zu macbcn, sie ohne Unterlas; zu belästigen, „ihnen die Zs-fuhren abzuschneiden, dje Eascnbahncn hinter ihnen zu zer- sxören. Vor Paris müßten die Preußen zcrschcslen,“ die fran- zösische Erde müffe ihr Grab werden!
Nicht uur der Artikel 75 der Verfassung vom Jahre 7111, sondern aUch al1e übrigen Bestinununaen in den aUaememcn und besonderen GeJLch, welche zum Zweck haben, die gericht- lichen Verfolgungen «ech öffentliche Beamte aller Art zu hemmen, sind durch Dekret vom 19. September aufgehoben worden. Dkk Monjrézur unix76r581 vom 26 September bringt eine ganze Rejhe von Ernennungen von General-Prokuratoren,
Prokuratoren der Republik 2c. 'Ein Dekret beruft die
- 2. Oktober. (W. T. V.)
Wähler für die Waylcn zur konstituirenden Versamm- lung auf den 16. 1)- Und reproduzirt die bereits früher über die Wahlen getroffenen Bestimmungen. -- Die hiesige Abthciiung dcr chwrung begleitet das Dekret mit einer Proklanmtion: DLL Wahlen, ursprünglich für den 16. d. festgeseyt, seicn später auf den 2. d. anberaumt worden, um die Verhandlungen wegen des Waffcnstillstandes zu erleichtern; die unannchmbarcn Bcdmgungcn B1§nmrcks aber hätten die Vc1pflichtung auferlegt, sicb ausschließlich der VertheiNgung zu widmen, dcßhalb scien die Wahlcn Wiederum vxrtagt worden; heute aber trete das Verlangen hchor, daßUdas allgcmkine Stnnmrccbt sich ausspnche, daß die komntuirende Versammlung sich vereintge vor dcm nicht Mehr fernen Tage, an welchem die repubnkaniscbe Regie- mug, welche durch die E1cigniffe und deü Muth dcr ParUcr dazu berufen sci, das Werk der Vertheldigung in die Hand nehmen werde. Möge die konstituircnde Versammlung selbst der Armee, welche zur Befreiung von Paris vcstinnut sei, den Geist dcs PatrwtiMms und der Ehre eis-flößen, welchcr m ihr leben Mrd. DM Wahlen wcrden voUständtg fkk! smn. » Weiter wird die Aufrccktcrvaltung ki'l“ Ordnung und Ruhe, wie das dem Ernße dcr Srtuation entspreche, empfohlen.
Oeffentlicher "Achéäger.
Konkurse, Subhaftationen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl. [3014] Verfügung in Sachen der Ehefrau des Ockonomen nyiatus Wackerbarth, Anna Catharina, geb. Scherz in Wehren, Klägetin gegen Zen Johannes Scherz von da , cht unbekannt wo? abwesend, Ver- agten Wegen Forderung. Auf den Antrag der Klägerin wird dr.n- bcsckeinigtermaßen unbekannt wo? abwesenden Verflagten das nachficvende M .: n d a t : _ anlagter hat an die Klägeri.t binnen 14 Tagen, vom Tage der zjveitcn Einrückung diescr Vekannimachng an aereaknct, das von de! Lext-rn am 15. 31111 “864 erhaltene Darlehen Von 35 Thlr., nebst 5 OG, Zmsen vom 15/7. (57 sowie die von der Kläaerin vw-tt'wisßcndkn Gerichtskcsten zum Be- traae von 1 Tb r 25 Sgr. - Hir zu zahlen, und die aufstr- gn'jaxtl'ichcn Kosten zu erstatten, odcr binnen gleichcr Frist mandlrch zu Protokoll oder schriftlich Widerspruch bei Ge-
richt zu qrbcbcn widrigenfaüs dieses Mandat dicKmft eines
Erkenntmsses erlangt, Und auf den Anna,] der Klägerin
ohne Weiteres zur Volkstrc'ckung gebracht werden Wird, mitqdrm Vemerken vicrdurcb öffcnt ia) zugcfertigt, Das; ein et paiges Rtmtutionsgesch gcgen Urscs Mandat, Ommen zehn Tagen, vom Ablauf der bcjnnnutxz'n Fri,? an gchnet, bei dem unterzeichneten Gerrcht, entweder mundlics) zu Protokoll, oder mittels: cams von emrm Rechtsanwalt zu unternicvnenden SWriftsaßes anzubringen und damit die Klagebeantwo-tuna zu vcrbinden ist.
Gudensberg, am 26. “Sc'tm1ber 1870. Königliches Amtsgexicbt.
Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen :e.
[2994] Bekanntmachung, „ betreffend die Lieferung von Steinkohlen.
Dte Ltefcxung des bei der unterzeichneten Genesak-Lirektion der lZZele'g'rc'tvbcn rmtrctet'dvn Bedarfs an 01»„r1'c11-fic1»e*n Wü sklstctt-fovlcn fur" dre Zcrt vom 1. Noyember 1870 bis datsin 1871 s.11 im ngk ker öffentliOrn Subjn'süon Vcrakbe'n Werden.
Der Bedarf wird steh auf LMM “2000 antncr oder 600 Tonnen- belaufen.
_ [MZ)
3907
Der Preis inkl. Trqnsport- und aller Ncbenkostcn bis in die Kohlen-AufbewahrunyDämne dcs Telcarapben-Dtcmme-äud.s ist
„ sowohl fur den einzelnen Centner, wie für die einz ['ne Tonne an-
a eben. , , 3 g Die näheren Bedingungen wegen der qu. th'fk'Ukm smd in der
Geheimen Registratur dcr untcrzcichncten (dchcral-D-rcktion, Fran- zzsjswestraße Nr. 330, au-“'*ge1,egt nnd können an den Wochmtaqen
_ „9,19 Uyr Vormittags bis 2 Uhr Nachmittags eingesehen
Werden. ' _ Lieferungslusttge Werden aufgefordert, thre Offerten mit der Be- eicbnung: 3 „Submission auf Lieferung von Stcinkohlen für die General- Direktion der Telegrapven pko 1870171- verschen und gehörig vetficgelt bis zum 12. Oktober or., Vor- mittags 12 Uhr -* dcm Termin zur Eröffnung der eingegangenen Submissionen in Gegenwart der etwa erschienenen Unteméhmungs. [usiigcn -- der unterzeigmct-xn General-Dirckcron einzureichen. Offerten, Welche spater eingehen, oder den gesteUten Bedingungen njcht entsprechen, bleiben unberückücvfigt. Die Auswahl unter den Subn-ittcntcn, Welche 14 Tage an ihre Offerten gebunden blmbsn, wird vwrhehalten. Berlin, den 28. September 1870. General-Dir«ftion der Telegraphen. In Vektre'tung. Elsasser.
B e k aMch u n g. ie Lieferung des Bedarfs von yytr. 3000 Pfund Maschinentalg,
, 500 » ** n . , ZRV , YÜZYMIÜ stndemmwach ! 1200 ! .raffinirtes Rüböl,
! 600 » Maschinenöl, Z für die
, 600, , raffinirtes Rüböl, Zündspieaelsabrik,
hierselbs't pro 1871, soll im Wege der öffentlichen Submisfion Ver- geben werden, und ist hierzu ein Termin auf den 25. Oktober or., Vormittags 9 Uhr, im Bureau der unterzeichneten Direktion an- beraumt worden.
Lieferungslustige werden aufgefordert, bis zu diesem Termin ihre Offerten schriftlich und Vcrficgelt, mit der in den Lie erungsbedingun- gen vorgeschriebenen Aufschrift versehen, einzusenden und darin auf die speziellen Bedingungen Bezug zu nehmen,
Lcßtcre find in dem dixffeitigen Bureau einzusehen und können auch gegen Entrichtung der Kopialienacbühren übersandt werden.
,. Spandau, den 22 September 1870. * Königkiche Direktion der GeWehrfabrik.
[3019] Bekanntmachuna.
Am 13. Oktober d._J., Vormittags 12 Uhr, soll die Lie- ferung von 4000 Stück kiefernen Rundpfählen im Wege der Sub- misfion verdungen werden.
Rcslcktanten werden aufgefordert, ihre desfaUfige, mit der Auf-
schrift:
vSubmission auf Rundpfäblea zu versehende Offeate bis zur oben angegebenen Zeit an die unter- zeichnete Kommisfion einzusenden.
Die Lieferungsb«*dingungen, rvcl-be im Kommissions-Bürmu zur Einßchtd ausgelegt smd, werden auf Verlangen auch durch die Poft zuge cn et.
Wilhelmshaven, den 30. Scptember 1870.
Die Hafenbau- Kommission für das Jakegebiet.
[ZOLL Bekanytmachunq. ie Lieferung folgender far die bicfige Strafanstalt im Jahre 1871 muthmaßlia) ck_fordcrl'cben Gegenstände: _ 1,400 chffcl Roggen, 3. 80 Pfd., 7600 Pfd Salz, 5,000 Pfd. Garßcnmchl, 6,500 Uffd. afergtüßc, 900 Pfd. affce, 4,300 Pfd. Mittelgraupen, 15,000 Pfd. gelbe Erbsen, 7,000 Psd. Linsen, 7,000 Pfd. weiße Vießbohnen, 1,400 Pfd. Butter, 2,000 Pfd. acräucherten Speck, 330 5 f). Sämmlz, 1,800 ua t E'fix], 20000 Quart Mtlcb, 15,000 Quai Braunbier, 12,000 Psd. Rin ficascb, 2000 Pfd. Weizenmehl, 1,200 Pfd. Reis, 1,000 Pfd. Pmlgraupcn, 36 SOcffcl getrocknete Pflmmen, 3,500 Pfd. Semmel, ä Stuck 3“; Lth., 900 Stück Exer, 2,000 Pfd. braune Seife, 800 'Wo. weiße do., 60 Pfd. Rafitscike, 300 Pfd. raff. Rüvöl, 4,800 SOcffcl Stsmfovlen, ' _ ol] im Wege der Submission übertragen werden. Ltcfcrungslustxge VUtn ibre Offerten bis zum Dienstag, den 25.071101)" or..
9 ormittaas 10 Uhr, Verficgelt, mit der Aufschrift 'Submissions-
ffcrte zur Lieferung verschiedener Gegenstände pro 1871: versehen,
] bei uns abgeben; zur voranqeaebenen Zeit findet die Ocffnung der
Offergn in_ Gegeznvgrt der erschienenen Submittcntm smtt. Sowett an [ang1g find Woven einzureitven. -- Die der Lieferung Zum Grunde aclegten Bedingungen können tä.,lich während der Denst-
tundcn im Bureau dcr Anstalt-x-fasse eingesehen oder gxgen Koptalien bezogen chdkn.
Herford, den 30 Sptembcr 1870. Köntgnche Strafansta[ts-Direktion.
WWU
Die „„auf unseregVahnth angesammelten alten unbrauchbaren Matermlten, als Exsenbahnscvienen, Schmiede», Schmelz- und Gußeisen, Drehsväbne, messinqene Siederodre, Radretfcn, Federßadl, Rosiüäbe, insbesondere eine stehende
Dampxmascvine von 12 Pferdekraft, sollen im Wege der Submtsnon veräußert werden.
Termin hierzu ist auf Montag, den 10. Oktober 13. J, Vormittags 11 Uhr, in unserexn Geschäftslokale, Koppensttaße Nr. 88/89 hierselbst, anbe- 12c1tufr11clt),ikf)tiszuwelcyem die Offenen franfirt und verfiegclt mit der u r : „„Offerte zum Ankauf alter Materialien- bei uns emqereicht sein müssen.
Die Verfauss-Bedingungen und die spexielle Nachweisung der zu _verkaufenyezn Gxgmüände liegen in den Wochentagen, Vormittags, tm vorbezeichneten Lokale, im Bureau dcs Ober - Maschinenmeisters Gust zx: Frankfurt a. O., sowie auch. in den Bureaux der Betriebs- Jnspekttonen zu Guben, Breßlau, Görlß und Hirschbcrg zur Einficbt aus, und können daselbst auch Abschriften gegen Erstattung der Ko- pialim in Empfang genommen werden.
Berlin, den 23. September 1870.
Königliche Direktion der Niederschlcfisch-Märfischen Eisenbahn.
Bekanntmachung.
[3031
Hie durch Auswuhscluna gewonnenen alun Schienen im (He- sammtgcwicht von circa 13,288 Ctr. sollen im Wege der Submiffwn verkauft werden. Submittemrn onen ihre Offerten, mit der Auf-
s rift:
ck „Offerte auf den Ankauf alter Schienen-
verseben, portofrei und versiegelt an die unterzeichnete Kommission bis zum Termine
Montag, den 17. Oktober or., Vormittags 11 Uhr, einreichen.
Von 'edem Bitter ist gleich im Vierungstermine eine Kaution von 10 pÉt. der Kaufsumme 'mtrkseder baar oder in Staats- resp. vom Staate qarantarten Wcrtbv«,pieren zu erlegen. Offerten, welche obne gleichzeitiae Ertegung der Kaution eingehen, werden nicht berück- sichtigt. Die Verkaufsbedingungcn, welche in der Offerte ausdrücklrch anxuerfennen smd, so wie die Nacblveisungen der auf den einzelnen
Stationen laxernden Schiknenquantixäten können Von unserem Cen- tr.:[bureau in Ratibor gcgen Enmchtung der Kopialien bezogen werden. Ratibor, den 30._S„eptembe„r 1870. Kommisfion dcr Kömgncven Dtrcfuon der Obnfchlefischen Eisenbahn. gez. Oberdeck. Kranold.
[3033] Hannoversche Staats-Eisenbabn.
Bekantachung. Es soll die Lieferung von: 73 Stück Hart uß-Herzsiücken,
100 , Guß, adl-erzstücken,
100 , einfachen Wciévcn «* kl. Auärückeböckcn, 200 ' Barren aus Tiegel- ußstayl,
150 , P addelstahlsWi nen
im Wege der öffentlichen Submisfion vergeben werden.
Hierzu ist Termin auf Sonnabend, den 15. Oktober d. J., Vormittags 10 Uhr, im Bureau dcs untcrzexcbnetcn Obcr-Ma- schinemnc:stcrs anberaumt, bis zu Welchem Tage die Offerten porto- frei und vcrfieqelt cinzurctcbcn find.
Die Bedingungen und Zeichnungen liegen in meinem Bureau zur Einficdt aus und können auch auf portofreie an mich zu richtcnde Sch1eiden chen Erstmtnna von 10 Sgr. bezogen Werden.
Hannover, den 1 Oktober 1870.
Der Königllcve Ober-Maschinenmcister. K. Schäffer. “
Verloosung, Amortisation, Zinßzahlung u. s. w. von öffentlichen Papieren. [3032]
Die am beufiqcn Tageausgeloostcn Wrescbener Kreis-Obligationm l-jt. 11. Über 500 Tvlr. Nr. 54. 1.11. 11. über 100 Thlr. Nr. 100, 170 und 172, 1-jc. (3. über 50 Thlr. Nr. 13, 90, 94, 102, 147, 157 und 197,