_ “"Cirkxulaé-E
“ ,
da zvonnement Wüst [ TU?- _ : für das diortegahr. MMW für den Kaum einer" lkmckzeile Ok Sgr. “ „ W
Alle poß-Unßaxlten des !n- m . Auslandes * men oeßqunZkau, .
für Berlin die edition des is]. * preußisäzen Staats-Anzeigers: Ziete-n-Plaß Nr. 3.
»
Bérli11,- Montag den 2. Januar, Abends.
[ZW.
Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
Dem Ober-Vxürgermeister Ondere ck zu Crefeld dxn Königlichen Kronen - Orden dritter Kla __e, pern Herzqghch Ratiborschen Forst-meister a. D. von, Haeenlem zu Ratlbor- Hammer im Kreise Ratibor den Königltchen Kronen-Orden vierter Klasse, dem KasernenwärtersFychs zu „Trier das All- gcnjeine Ehrenzeichen und dem Fusiüer Wilhelm Schuxz rm Ersaß - Bataillon des 4. Brandenburgtschen Infanterxe- Regiments Nr. 24 (Großherzog von Mecklenburg -Schwerm) die Rettungs-Medaille am Bande zu verlethen.
“_
Norddeutscher Bund.
_ ' Bekanntmachung._ “Pofttransporte über de_n großen, Belt. „
In Folgz der Witterungsverhältmffe findet d1e' Ueberfuhrgng der Posten uber den großen Belt seit heute mxttelst der'Ets- Postboote statt. Aus diesem Anlaß können" bis auf Wetteres nur solche Packete nach Kopenhagen und anderen Orten See-
lands, so ,wie nach Schwxden zur Postbeförderung angenom-.
men werden, deren Gewicht 60 Pfund, zmd d'eren Umfang 21:- Fuß in Länge, Breite Und Höhe nicht uberstetgt.
'Es empfiehlt sich,_ die betreffer'xden Sendungen besonders
sorgfälti zu verpacken. . _ Ber in, den 31. Dezember 1870. . General-Poftamt. Stephan.
Bekanntmachung. _ Befördekitng von Privatpcicykerexen„a„n„dts in Frankreich befindlichen Offiztcre, Mailtar- und - Civilbeamten vom 5. Januar ah. „
Es hat sich als thunlich ,erwiesen, dié Einrichtungen fur die Postbeförderung von Bckleiduygs-Ynd AuIrüstunqugqn- ständen cm die in Frankreich befindltchen Offiziere, Militär- und Civllbeamten - Bekanntmachungen vom 11. und 28. Dezember 1870 - dergestalt zu beschleunigen, daß dtese Gegen- stände mit Rücksicht auf die eingetretene Kälte , anftatt vom
14. Januar, bereits vom 5.Januar ab, bei sämmtlichen PostL
anstalten zur Beförderung angenommen we'rden' können. Der Endtermin für die Einlieferung dieser Päckerewn * 21. Ja- nUar Abend - bleibt unverändert. Berlin, 2._ Januar 1871. General-Postamt. Stephan.
Ministerium für HaLttldöl,_tGeWerbe und, öffentliche Der Regierungs-Rath Gehlen, bisher Mitglied der König-
“, lichen**Direktton der Oberschlesischcu Eixsenba-hn zu Breslau, ist
mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Vorsißenden mzd „administrattven Mitgliedes des Eisenbahn-Kommissariats m Coblenz beauftragt worden. _
De_x' Berg-Neferendarius Baentsch ist zum Verg-In- spektor bei der Be"rgfaktore„i Kohlwaage im Bezirk der Berg- werks-Direktion zu Saarbrücken ernannt worden. ' '
Ministersum der geistlichey, Uutxrvichtö- und ' Medizinal :Angelegenhetten. , rlaß vom 28.-Dez_em"b er 1870, betreffend dxe Anforderungen an die wi»ffeÖ1sZb?ftliche Befähigung der Apotheker-
. _ e r mge. * _ _ , Dgs Reglement über ,die Lehr- und Servirzeit,'sowie über die Prufung der Apotheker-Lehrlinge und Apotheker-Gehülsen vom 11. August 1864 bestimmt in Z. Z: .
]
-br,ingende Bestimmung tritt mit
,Wer die Apokherkunft erlernen will, muß die 1vissenschaftliche_ Befähigung eines Schülers der Sekunda eines Gymnafiums, oder einer Realschule 1. Ordnung, oder der Prima einer Real-
schule 11. Ordnung, oder das Abgangszeugniß der Reife von . '
einer höheren Bürgerschule besißen und den Nachweis dieser
Befähigung durch ein Zeugniß darüber, daß er mindestens
ein halbes Jahr den Unterricht in den genannten Schul-
klassen mit Erfolg genoffen hat, zu führen im Stande sein.
Dieser Bestimmung lag neben der Fürsorge für eine als mirrdxftens _nothwe'ndig zu fordernde SchulbildunZ der Apotheker- Lehrlmgedte Abfichx zu Grunde, nur solche ehrlimge zuzu- lassen, welche* zugleich den Anspruch auf das Benefizium des einjährig freiw1lligen Dienstes in der Armee erworben haben. Dazu genügte nach der Militär-Ersa -Jnfsruktion vom 9. De- ?emer 1858 der Nachweis eines ba bjäbrigen Besuchs der m Reglement vom 11. August 1864 bezeichneten Klassen der daselbstgenannten Lehranstglten. . - Nachdem nun aber durch F 1541)- bis L'. der Militär-
Ersaß-Inftruxtionfür den Norddeutschen Bund vom 26. März 1868 ein mmdestens einjähriger Besuch der oben gedachten Klassen als" Bedingung 'für M Erlangung jenes Benefiziums vorgeschrieben worden ist, so erachte ich für nothwendig, hiermit die Anforderungen an die wiffenschaftliche Befähigung -- der Apotheker-Lehrlinge' wiederum i_“n Einklang zu bringen. Dem- zufolge wird der J. 3 des Reglements vom 11. August 1864 hiermit, wie fqlgt, abgeändert:
4,2861“ Re Apothekerkunft erlernen will, muß die wissen- schaftliche Befähigung Lines Schülers der Sekunda eines Gymnasiums, oder einer Realxchule [. Ordnung, oder der Prima einer Realschule 11. Ordnung, oder das Abgangs- zeugmß der Reife von einer höheren Bürgerschule befiyen und den Nachweis dieser Befähigung durch ein Zeugnis; dar-
* über, daß er mindestexxs ein Jahr, hindurch den Unter- richt 'in den genannten Schulklassen mit Erfolg geyoffen hat, - zu führen im Stande sein»: .
Diese in der iiblichen Form zur öffentlichen Kenntniß zu _ dem 1. April 1871 in Kraft. Berlin, den 28. Dezember 1870. Der Mnifter der geistltchen, Unxerrichts- und Medizinal- _ Angelegenheiten. - ' - von Mühier.
An sämmtliche Königliche Regierungen und
Lanpdrpsteieq und das Königliche Polizei- Präsidtum hter. _
Akademie der Künste.
“ Bekanntmachung.
Se. Majestät_ der Köjxig haben nachbenanüte'n Künstlern Für ausgezeichnete Kunstwerke auf der diesjährikzen akademie. ,chen Kunstausstellung „mit huldreicher Berücks ehrfurchtsvollen Vorschläge “der „unterzeichneten Akademie denelMZgern Zlilergnädigst zu bewilligen geruht- “_
, . te gro e hauxr Ed. Müller, zur 'Zeit.in Rom, 2 dem“ Aquarellmalér Ludwig Passini in Berlin, 3) dém andschaftsmaler QS]- wald Ackenbach.in Düsseldorf. _
11. Die *kleine goldene Medaille für Kunst 1) “dem Bild; *- hauer Robert Henze in DxeSÖen, 2) dem _“Landschaftsmaler„_ - Bromeis in Cassel, 3) dem Historienmaler“ Heinrich" v--onx=«,_'_, Angeli in Wien,:4) dem Maler FranzAdam in Münszenx,„ 5)'"dem Historienmaler Lindenschmit in München, 6) desu; Htftorienmaler Hermann Schlösser, z. Z. in Rom. _ „ »
z "„" „„ - «ck"* “&,-Ur».- A*kk'éx -'*-y_*.* m&m- ** „=* .' :I“ --*-Lo-* “?“ ;
chtigung der;“- ': 991“;
goldeneMedaille. für Kunst ]) dem" Bild-