Treppe n'achxdem Quai Lorris )(7111, auf dem sich vor dem laß zw'rt nut-Schrffsschnäbem vrrzierte Säulen erheben, die als euchtthurmr dienen. _Auf den Quinconces sind die marmor-
nen Standhüdcr Montqtgnrs und Montesquicus. Der erwähnte
Quat„sdwre dre Qums Douanc, Bourse, Chaftran, Bacalan
sind dre Mrttelpunkte des lebhaftesten Verkehrs in Bordeaux.
* Der 00111'5 1830010011, die 105505 (111 ()brrpMu-K011Z0, (10
1711110003000, (10 701111137, (111 1310111 0011110, dic 311005 (10
“1“0111'1-137 mrt dcr Retterstatue Napolcon's 111, (10 011711005,
(101103115, (111 )()(IT. .]ui110t, die Straßen Esprit-des-Lois,
Saitrtc-thhermc, Brtal-Carlrs und Avian, sowie der 1310111
ZLHYGNUU Park rm rnglijchen Style, sind einer Großßadt ur tg. -
, Lille, 9. Februar, ,Nschmittags. (W. T. B.) (Auf in- drrektemWege.) Das defintttveWahlresultat dcs NOrd-Departe- menrs kann crstdrute Abend fcftgcstcüt “sciU. Als fesréeheud gilt jeddch schon'1eßt, daß troß der großen Anzahl VM Stim- men, xrrlchr Sertrnrx der Wähler der Stadt Bälle für die repu- blrkgmscbr Kandrdakenlrße adgrgcden worden sind, die (konser- vqttl1r)_Llfte..dcs Nationalkomites mit großer Majorität sieg- reich sem wrrd. '
- Brzuglrch ,der Wahlen ist bisher folgendes Resultat be- kannt: Dre Kathdatcnltste des nationalen Komitos erhielt in Orchres 3200 Stimmen, in Tourcoing 7600, in Solre le Chä- teau 1800, m Tr0loz1 2500, in ArmentiSres 3000, in Cysoing 2800,Stm1me_11. Dre republikanische Kandidatenliste erhielt in Orrbtes 450, 131 Tourcomg 1500, in Solre le Chätrau 275, in TkSlOU 500, m Armz'nttézres 500 Und in Cysoiug 400 Stim- men. In Lille ist brßher dgs Wahlresultat aus 11 Sektionen von 17 r-ekaxmt. Autf dre Ltste dcs nationaler: Komites fielen 6100, auf drr rcpublrkamsche 7200 Stimmen. *- Der. Sieg drr Liste des nanonqlen Komitrs steht somit außer Zweifel.
- Der Ka1ser Napoléon hat, wie das xW. T. B.- 1rzeldet, anlaßltch drr Wahlen einc Proklamation an das fran- zosische Volk erlassen.
_ Italien. Florenz, 9. Februar. (W.T.V.) Das Ko- "IU“, der Deputirrenkammer nahm die Geseyesvorlage bc- zrrgltch des unt Oesterreich abgeschlossenen finanziellen Ueber- emko§nm§ns han.ti S'ß d D t '
, n er eu grn i_ ung er e U irtenkammer Wurde d Arttkel des „GescYentwurfrs Über diepdem Papste zu grwährere1k TeenVGchantreU, welcher dem Papste eine Dotation auIscyt, an.
n nmen.
Ntrmäuiqn. Bukarest, 9. Februar. (W. T. B.) In der heungep Sxyung der Dcputirtenkammer interpeljirte dex Deputtrte Blarcmbrrg die Regierung über de'n Brief des Fursten Karl , welcher m ,der »Augsburger Allgemeinen Zei- tungs abgedruckt war. Die Regierung wird Übermorgen die Interpellation beantworten.
_ - 21,111 20. d. M. ist in Fokschan der Prinz NikolaZus Soußo tm Alter voxr 72 Jahren verstorben. Er war ein Sohn des leßten griechischen Hospodars der Walachei, Ale ander Sorry»). Bekqnnt ist seme 1867 veröffentlichte Schrift: » 13501“ r'ab10115 5b3b15b101105 Zur 10 K0um3010cc.
Schmeden und NorWegen. Stockholm 9. ebruar- Dcr Könjg ist seit cini en Tagen erkrankr; gutem, VeJUrhmcn nach 1st die Krankheit n cht bedenklich, doch dürfte die Wieder- „herstellung emigc Zeit in Anxprurh nehmen.
Amerika. Washington, 8. Februar. W.T.B € Der Präsident hat an den Kongreß eine Botschaft gefémdt, in welcher er in Anbetracht der wachsenden Macht und der Bedeutung des eßi _en Deutkschen Nrichcs anempfiehlf, den Gesandtschcxstsposten in
er m zu emcr Mrssion ersten Ranges zu erheben.
LandtagS-Angelegenheiten. .
Berltn, 10. Februar. „311 der gestrigen Sißrmg des auses der Abgeordneten, m der DiZkusfion über den eseßentwurf, betreffend denBau einer Eisenbahn“ von Hanau
nach Offenbach, dre Herstellun einer Verbindungskurve zwischen der Frankfurt-Offcybacher un Marn-Neckar-Bahn, die Anlage eines zweiten Gelerfes auf einer Strecke der Frankfurt-Offen bacher Eisenbahn und den Ankauf des Großherzoglich hessischen Theiles dieser Bahn, sowie die Vermehrung des Betriebsmate- rials der Staatsbahnen, na?m der Handels-Minister Graf -von Ihenplih nach dem Re erenten Vr. Glaser das Wort:
Der Herr Referent hat schon bemerkt, und ich dran e “e t nur darezn zu erinnern", daß es sich bei dieser Vorlage nicht [Yosjukm die Erfullung von Wunsch“), guch der allerlebhaftesten Wünsche handelt, sondern um Erfuxlrxng emes abgeschlossenen Staatsvertrages,- welcher die verfgssungsmaßtge Genehngung beider „Häuser des Landtages- schon frrrher erhalten hat und ]eßt ausgeführt werden muß. Ja.) er- laubr nnr ferner zu bemerken, die Geschorlagr, so wie die Regierung ste ?mgebrackyt hat, harm der Kommission nur einen Zusaß erhalten, dahtn grhend, daß nzcht dw ganzen 4 Miklionen ausgegeben Werden könnten, sdndernßn dxssem Jsrhre 2 Miüiomn. Mit dieser Einschal- trmg dcr Kommtssron kann 1ch mich Namens der Staatsregierung ernvcrtxandcn erklärrn, und was meine Thätigkeit dabei betrifft, so frtge 101) rwr nch) hmzu, daß ich daldmöglichst die hglbr Million für dre Bctxtevsmxtxex ausgeben Werde und dleiben dann also "noch ZZÉJtÜan ubrrgs, undbmitddenxjn Frs ich hoffen, in diesem Jahre
* ret er:, um ome„r a e a '- " ' - ginnen braucht. , upertoke erst tm Ium zu be
“* DU“ Finanz-Miniter Cam au » Abg. Richter (HageU): s W se" ““W““ dem
Meine Herren! Von den Anträgen des „errn MMO
der eben sprack„muß 1ch den zweiten für völlig uZmnehder crrTTrtTL, Dre Staatsregterung kann fich chf die Eiserxdahnbauten nicht ein- laffexr, jvcnn thr das Hohe Haus nicht die Mittel zur AUEführung ,der Eisenbahnbautcrx zusrchert, uz1d ste lehnt es ab, nachdem der Eisen- bahnbau begonnen tft, nachher uber die Beschaffung der Mittel Wieder ZZZYYUFOJYaZ-OÜEH' XVMF Sise daher dieses Amendement an“
, enteamaneroenda " . entwurf nicht annehmen Wollen. S p ck , ß Ste dtesrn GMB
Bei dem gedachten Antrage find andere unkte ur 7"- gxkommen, denm Zegenüber 'ich an und für |Z eine jzolchéYtIlWLJ rncht annehmey wnrde. „Es rst darauf hingewiesen worden, daß man 1a anfSFclle e_mer Anlethe auch sckon in Ausßcht nehmen könne die Yeher;ckuffe, dte das Jahr 1870, liefern wird. Meine Aeußerungen in dieser Bcztchung find vorhxn mcht ganz exakt wiedergegeben,“ viclleicdt ift esZgut, Wenn ich sie selbst noch einmal wiederhole. “
ck habe bei der Berathung des Etats im De ember ' Jahres, dis Mtttheilung gemacht, drs; man nach den KleberßchxeTkkgdei? uns bxs zrnn Ablauf des Monats November vorlagen, mit Wahr. schemlzcbkert darauf „rechnen fötrnc, daß das Jahr 1870 ohne Defizit abschlteßen würde, 1ch habe Mitte, Januar in einem Zeitpunkte, wo die Ausstellung neurr Uederfich-tm m Ausfirdt stand, hier erklärt, daß m Werrzgen Tagen ub nahere Auskunft über die Verhältnisse erlan- gen wurde. Ich habe berbetden Erklärungen daranrrinnert- daß der Abschluß der General-Stgatskasse in Preußen erst im März,statt- findet, und daß crft Ende März eine enaue Au§kunst über die Re- sultate der Fxxmnzverwaxxung des veerossenen Jahres gegeben werden kann. Ich habe darm tm Herrenhause einige Tage später alk hier und nachch neue Ueberschtcn nder die Einnahmen, die bis ultimo Dezember cmgegangen waren, nnch in den Stand seßten, besser die Resultate drr Jmanzderwaltung zu übersehen, die Erklärung abge- gebrn, daß ic!) nunmehr mét GeWéßheit darauf rechne, daß wir ohne D'xftztt und nicht ohne Uederschuß abschließen würden. Bei dicser Er. klarurzg bZei*be ich auch hrute „sehen und» eine weitergehende Will ich auch m, drcsc'm Auge:)blicke mcht machen. Wie hoch also der Uebrr. schuß sem wxrd, dqrüber spreche ich mich in diesem Augenblicke nicht Ms., Es schemx mrr aber, _daß nach der Situation, in der wir uns derzett noch bxftnden, und drr ]a die StaatSregierung gestern veranlaßt hat„das Hohe Haus noch urn einen Krrdit anzugehen wegrn der yrdgrichrn Fortsrßung des Krieges , wir es denn doch wohl nicht so ;YtJLKYben, auf *die Verwendung der Ueberschüsse des Jahres 1870 r' .
Ihrer Beschlußnahme, meine Herren, Wird “a die Sa ' . gehen; daß dir STaatSregirrung über den Uebejrschuß pr-é 38710htt121cjlxt anders wie'nztt Ihrer Zusrrmmung verfügen kann, darüber beßeht ja arrf ferner «erte em Zweifel. Ich würde daher den Antrag auch in dieser Beztehung als durchcxus unzweckmäßig bezcichnen müssen.
Was dann den xrstctx Antrag betrifft, nämlich die Frage, ob es Zulässig sei, ßatt' der m Borschag gebrachten Anleihe auf die Bestände
es„Aktivkap1talr-5nfonds zuruckzugreifen, so erkenne ich an, daß fich dafurdlxerdings gar Manches sagen läßt, und daß, Weun die Regie- rrmg m dewFaU geWcscn wäre„Ihnen eine Ausgabe zu proponiren, dre sd ungexähr „unt „den dtdxomblen , das hsißt leicht realistrbaren Bestandey uberemgcsttmmt hqtkc, sie kurchaus kein Bedeuken getca en hgbem wurden, Jhney eincn sdlchen Vorschlag zu machen, daß es ck hter also durchaus mcht uur cxnen prinzipiellen Gegensa handelt.
Dre ganze Yngelcgenhert tft aber von einer etwas keinlichen Be- deutung, und nur haben schon blos der Verrinfachung wegen um
* nach dem (Gesetze, Was wir vorgeschlagen habrn, nicht einen Unter-
schied zwischeZt der Hauptstimme und der Summe von 500 000 '
MFK JMYMÉZ Hxxrezx'ßsyilbei Jm einfaehen Sake, ßethhZÜ * . n 1 re en 6 ' '
Amendement nicht entferntzdie Rede. eg nsaß ist bei einem solchen
5- Dem Abg. Dr. Hänel erwiderte der Jinanz-Ministcr:
Meine .Herren! Ich habe nur einen Theil der Rede des.!" redners gehört und dieser Theil bezog sich auf die FragZFrrbeFire Hauptverwaltung der Staatsschuldcn in der Lage sei, genau die Summe zu kontrolliren, die sie nach Maßgabe“ des Geseßes zu verab- folgen habe. Ich habe darauf zu antworten, daß die Hauptverwaltung der Staatsschulden das genawwissen wird, völlig unabhängig von eder Einwirkung des Finanz-thsters; denn unfereHauptberwaltung
er Staatsschulden ist so vorfichtig, sich von dem Finanz-Minifter nach-
“Weisen z*u lassen,.zu Welchem Course er veräußert hat und wird dann “Nur ein einfaches Rcchene smpel aufzustellen haben, Welche Summe «dann herauskommt. Die es Rechenexempel ist im Laufe des vorigen
Für die Staatsregierung und auch für die, Landesvertretung ist aber die hier vorgeschlagene Form, mel _ früher “übliche. Denn bei der früher üblichen gmg man Von der Unterüellung cms, daß die Anleihe 31 parj realifirt würde,- u'nd7h-attc dann nachher, wenn dies nicht gelang, die Differenz nachträaltch zu bewil'cigcn. Hier wird Ihnen Seitens der Staatsregierung offen er- klärt, wir haben einen Geldbetrag von 4 Millionen nöthig; geht uns die Mittel, diesen Geldbetrag zu beschaffen. Zu Welchem Course'die Staatsanleihe veräußert werden kann, läßt fich im Voraus mcbt übersehen; aber bei diesem System Weiß die Landesvertretung cnau, Was sie bewalligt , wie die Staatsregierung genau, werß, was te for- dert, und die „Hauptverwaltung der Staatsschulden ist m der Lage,
dem Abg. Dr. Hammacher: ZedeYisenbahn ein Gadzes für fich bildet und man ste nicht anfangen
Geld bekommt. Man kann also nicht sagen: Ihr sollt heute die “sinnen “und dieselbe vielleicht “bei der Budgetberathung bewilligen.
sagt hat, kann es nur einer Ablehnung gleich erachten.
erbstes mehrfach angestellt worden in Beziehung auf di? undesanleihe, die auf dieselbe Weise genehmigt Worden ist.
besser als die
Me ihre Verpflichtungen auf das Pünktlichste zu erfüllen. " -- Der Handels-Minifter Graf v.Ißenpl1Z erklarte nach
ck kann meinerseits nur konstatiren, meine .Herren, daß eine ann zu bauen, ohne sicher zu sein, daß man auch das ganze nöthige
Hälfte haben, und über die andere Hälfte wollen wir uns weiter be-
Das halte ich für unthunlich und, wie der Finanz-Minifter schon ge-
Wenwaußerdem noch gesagt worden ist, daß man die Cours- differenz mcht beachten und nur die Nominalsumme fordern solle, so ist das von technischer Seite ganz klar, daß Sie nicht von mir Verlangen „werden, ich sosle den Anschlag höher stellen, als er wirklich nach tcchmschen Grundsäyen zu stellen ist. Wenn ich nun aber den “Anschlag so habe machen lassen, Wie das wirkliche Bedürfniß erfor- drrt und wird mir die Summe nur nach dem Nominalwerth bewilligt, so entsteht ein Minus und_ Wegen dickes Minus kann dann eventua- liter die Eisenbahn nicht fertig werden. Das is?. also vöÜig unzu- lässig. Ich kann nur" wünschcn, daß Sie den Kommisfionsantrag, wie er ist, annehmen. _
-- Auf, die Anfrage des Abg. Ok, 1). Burrsen, db dre de- finitiven Zetchrmngen und Vorlagen für den Bau emer Vrr- bindungaahn zwischen der Hanarr-Offenbacher und der Mam- Nerqu-Bahn schon vollendet seren, entgegnete der Handels- Mrmfter: , .
Ein derartiges Versprechen kann ich gar nicht geben. Die Ver- hältnisse liegen so, daß 1th ein Plan vorgelegt war, der entschieden unbrauchbar war,“ darauf habe ich geantwortet, dicser Plan geht nicht, legt einen andern vor ," ein solcher anderer ist noch nicht gekommen, und was dann werter geschehen sol], das müssen die Umstände mit sich bringen. Außerdem, wenn das öffentlich mit der Stadt behan- delt wird, so wird er? den .Herren 1a bekannt sein; aber daß ich jede Privatgesellschaft erst fragen soll, ob ihr dje Trace der Eisenbahn, welrlxe ick) Entwerfen lasse, ansteht, und muh nach der richten soll, meine Herrrn, da?- wird doch Wohl zv, Weit gehen.
Oeffentlicher Auzeäger.
Steckbriefe und Untersuchungs - Sachen.
Steckbriefserlcdigung. Der von uns unterm 13. Januar 1871 hinter den Webergesellen Eduard Mortß Thjele aus Pförten erlassene Steckbrief ist erledigt. Sorau, den 8. Februar 1871.
- ' Königliches Kreiögericht. 1. Abtyetlung.
_!!- Handels-Negister. Handels-Register des Königl. Stadtgerichts zu Bcrlirr.
Unter Nr. 2882 des GéseUfchaftsregifters, woselbst die hiefigc Aktien- gesellschafk', Firma:
Deutsche Bank, Akticn-Gesellschaft ,
Vermerkt sieht, ist zufolge Verfügung vom 7. Jebruar1871 cmge- tra en: - g Wilhelm August Platcnius ist aus der Direktion ausgeschieden“, an Stella: desselben ist der Geheime Ober Finanz-Rath außer Dtenßen Andreas Friedrich Möüe zu Berlin zumMitglirde der Direktion
erwählt. Die Ge eU a ter der hierselvst unter der Firma:
s sch f Hildedrandt & Hübde „ „ * am 1. Januar 1871 begründeten Handelögesellschaft (]eßiges Geschasts- lokal Schiffbauerdamm 16) find '
1) der ngenieur und Kaufmann Iultus Augusx Hildebrandt, 2) der anenicur und Kaufmann Benedictus Hubbc,
beide zu Berlin. - _ , ' Dies ist unter Nr. 3089 in das (Heseüschajtéregtfter-heute emge-
tragen worden. Berlin, den 8. Februar 1871. . " ' ' Königliches Stadtgericht. Abtheilung fur Ctmlsachen.
_____ «-
Jn unser Prokurenregifter 5111) Nr. 7 Kol. 8 Bemerkungen rst eingetragen : _ ' ,
Die dem Kaufmann Rochus Hermann Reni) zu Finsterwalde für die Vorschußkasse zu Finsterwalde , Commandoite der Ntcder- lausißer Creditgesellschaft von Zapp 01; Comp.,„erihetlxe Prokura rst erloschen und die 5111“- Nr. 7 des Prokurenregtfters fur Bryla'und .Reich eingetragene Kollektivprokura im Prokurenrexnfter gelöscht. Eingetragen zufolge Verfügung vom 80. Januar 1871.
Akten über das Prokurenregifter Bd. 1. S. 106.
Ferner ist Folgendes unter Nr. 12 eingetragen: .
1) Laufende, Nr. 12,“ 2) Bezeichnung des Prrnzipals: Niederlausitzer Creditgesellschast von Zapp und Comp. zu Frank- furt a.D.,“ 3) Bezeichnung der Firma, welche der Proku- rift zu zeichnen bestellt ist:“ Vorschußkasse zu Jmfterwalde Commandite dcr Niederlaufißer Ereditgesellschaft von Zapp und Comp.; 4) Ort_der Niederlassung: Fmßerwalde,“ 5) Ver- Weisung auf das Firmen- oder Gesellschaftsrxgifter: die Vorschußkgffe zu Finsterwalde als Comm_andite der Ntcderlau- si er Crrditgesellschaft von Za4p und Comp. tst unter Nr. 10 des
esellscha'ftsregisters "eingetragen; 6) Bezeichrrung des Proku- risten: der abrifbesißer Karl Albrecht zrrFmßerwalde und der Kaufmann ottfried Friedrich Wittke zu Fmsterwalde sind ermäch- tigt in Gemeinschaft die Firma der Vorschußkaffe ])61' prooura zu zeichnen,“ 7) Zeit der Eintragung: eingetragen zufolge Ver-
.“ Fügung-vom 30. Januar 1871. * (Akten über das Prokurenregister Band 1. Seitr 106.)
Unterm heutigen Tage ist in das Handelsregister des unterzeichne
ten Arntherichts zur Firma
_ J. F. Schachtrupp & Co.
auf [**01. 23 eingetragen:
1) daß zu den bisherigen Firmen-Inhabcrn J. F. Schachttupp und Christian Hoßmaun scir dem 1. Januar d. I. als Gesellschafter hinzmgctretcn find: „ „„ „
a) der Fabrikant chhaxd v. „Durfcldt, b) der Fabrikant Bruno Feltsch, beide zum Scheerenbcrge vor Osterode;
2) daß das Recht der Vertretung dicser offenen Handelsgescllschaft auf eine dieselbe verpflichtende Weise nur von zwei Gesellschaf- tern gemeinschaftlich ausgeübt werden kann, und
3) daß die dem Bruno Felisck) ertheilte Prokura erloschen ist.
Osterode, den 2. Februar 1871. Königliches Amtsgericht. 11.
Der Kaufmann Emil. August Friedrich Stroemer zu Stettin hat für seine Ehe mit Elise Julie, gcdorncn Weidener, durch Vertrag vom 20fchIa?uar 1871 die Gemeinschaft der Güter und des ErWerbes aus*,“ e [01 en. ' 9 Dies ist in dem von uns geführten Handelsregister zur Ein- tragung der §Arrrßséhließung oder Auxyebung der ehelichcn Gütergemein- schaft unter Nr. 234, zufolge Verfügung vom 2. Februar 1871, am 3. desselben Monats eitégetragen.
Stettin, den 3, Februar 1871. ' Königliches See- und Handelsgertckü.
Königliches Kreisgericht. Stralsund, den 4. Februar 1871. , Der Inhaber der zu Barth bestehenden Handelsfirma L) L. Mtl- labn, Kaufmann Johann Ludwig Miüahn, ist gestorben. „ieJtrma wird von dessen WittweJohanna, geb. Schrixt, welcherider Nteßbrauch an dem gesammten Nachlaffe zusteht, fortgésuhrt, und tft 5111) Nr. 436 des Firmenregisters von Neuem eingrtragen.
KönigrickoJ Kreisgericht. Stralsund, den 4. Februar 1871, Die hier bestandene Handelsfirma Hug,:s Wegener rst erloschen. ,
In unser Gesellschaftsregister ift Nr. 791 die von den Kaufleuten Jean Scherbel und * Julius Casfircr, beide hier, ' am 31. Januar 1871 hier unter der Farma: ichtt ff Ra-ZmY-LabsrilksJthn l)(«HcéeribehtJ CassirerZ err e e o ene an e gee cya eu e nge ragen wor en.
Zur Vertretung der Gesellschaft find nur beide Geseüsrhaster ge- meinschaftlich berechtigt, dergestalt, daß dem von dem eitren dder dem andern Gesellschafter cschriebenen Worte *Nahmen-Fabrtke jeder der beiden Gesellschafter einen Namen Jean Scherbel, beziehungswuft. J. Cassirer, hinzufügt.
Breswu, den 4. Februar 1871.“ _
" Königlichcs Stadtgertcht. Abtheilung 1.
In unser Firmenregißcr ift Nr. 2800 die Firma Carl Berg . und als deren Inhaber der Kaufmann Carl Berg hter heute einge-
tragen, worden. Breslau, den 4. Februar 1871.
Luckau den 30. Januar 1871. ' Königliches Krengericht. 1. Abtheilung.
Königliches Stadtgericht; Abtheilung ].