1871 / 47 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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. Meine le-ßte Aeußexxmq zkekte karmuf“ ab, daß in- der, TbaF wobl,- e-r-wo'rbe-ne Rcchtr *Verkwßt wsrdcn, auf nichts Anderes. Allein die Geseßgebung ist bcrechtigt,„wohkerWorbeneRechte zn brechen, und mgß dies thun, wenn Gründe von hoher“ sittlicher Berechtigung dafur “rechen. _ _ _ _ sp Der Geseß-Entwurf wurde -h1erauf emsttmm1g ange- nommen. _ Es folgte der Bericht der Kommissioq zur Px'ufung des Staatshaushalts-Etats über dle Allgemeine Rechnung des

Jahres» 1867. _ __ _

Die hierzu:, vorltegenden 3 Antrage der Konnmsfion:

1) Die “m den neuerworbcnen Provinzen im Jahre 1867 statt- acl)abten Etats-Ucberjchreätungen, so wie fie m den Anlagen 111, U., 171, 1711, 171119 1)(. der Allgcmemcn Rechnung (16 1867 nachgewiesen find, nachträglich 313 genehmxgcn_. _ _ _ _ _ _

2) Die Entlastung der KÖmgltchcn Staatsrcgteruyg m Bezug auf die Allgemeine Rechnung des Jahres 1867, sowie m_Bezug auf die Verwaltung des Staatsséyaßcs fur das gletchcJak)r unt der Maß- gabe auszrzZPrecb-kn, dxxß dicseE3111astu11g auf die neu xrworbenen PWViUZM mtr für das [eßte Quartal VOM ]. Okwber 1867 bis zum 1. Januar 1868 An.:vendung findet, _ _

3) Die KHnigliche Staatsregierung Wiederholt aufzufordern, sch3n jekt die Iustxuktion dcr Ober-Rechnumgskamn'ter vom 24 Juni 1862 dahw zu cxweitern, daß auch die cherfungcm der Obcr-Rcchnnngs- kammec- über diejenigen Mängxl der Verwaltuns, welcbe _nus Anlaß der Prüfung der Rechnungen entdeckt werden, sowu diejenigen Ab- Weichungt'n von dem gcseßiich festgestellten Staatshaushalts-Etat und von den demsclben zu Grunde liegenden Etats Und NachWeism1gen, welche etwa durch YUerböchs1rOrdres schon vor_dcr Rechnunzsrcvksion justifizirt worden find, dcr Landesvertretung! untzutheilen smn.- wurdcn ohne besonßere Debatte angexzommcn. _

H:cr11ächst. folgte die Verathung uber. O_cn Vertcht d„er Kon)- misston znr Prüfung des StaatShaushazts -'Etats uber dte Etats-1.leberschreitungen und außeretats111äßtge11 Ausgaben des

Jahres 1868." _ __ _

Es wurden die Antrags der Komnnssion:

1) dix Köaigliche Staaxsrcgicrung aufzufordern, Verhandlungen einzuleiten, um das biöherige VcrhäUniß dcs Könilecben Ober- Marfialleß Ja der Gestüt-Vcrwaléung in Beziehung auf dae Lieferung von ObermarstaU-Remonten in angemessener Weixe zu lösen;

2) die naüxgcwiesenen Emts-Lleverschreiiunget1 für das Jahr 1868, einschließl'ich d_«*r Ausgaben der Restvsrwaltung, mit 5,969,598 Thlr. 21 Sgr. ] Ps.; _ _ _

Z) die einmaligen Und außerordentlxchen- so w'.e dle außeretqts- mäßigen und cxtraoxdiuäxen Linsgabcn dessxlben Jahres, einschlteß- lich der Qlusgaben für die neuen Lax'xdesthetle aus Voyahren, mit 14,673354'Thlr. 24 Sgr. 10 Pf. nachträngch zu ge11chm192_n,

obne Debatte angenommen. Die S1Yung wurde hterauf um 4 Uhr vertagt. _ _

_“Die heuttge (30) Plenar -S1Zung des Hauses der Abgeordneten wurde vom Präsidenten von Forckenbeck gegen 111 Uhr eröffnet. _ _ _

Am Ministertische befanden sich der Munster deZ'Innern Graf zu Eulenburg“ und mehrere Regierungs-Koxnmissaxe.

Den ersten Gegenstand _der Tagesordnung btl_dete die Ver- lesung folgeNder Interpellation des Abg. L-auenstcm:

Das Vesteueruügsrecht der hannovnsMn Städte ist nach den Bestimmungen der maß7cbcndrn Städte-Ordnung Vom 24.Juni 1858 in AnRhung “oer jurist schen Personen und Torxnsen erheblich be- schränkter, als das der Städte in den übriaep hetlen der Monarchie. Da dieser Zustand dem Prinzipe 1er Gletchei_t von Rechten und Pflichten Widersprick)?, so richte ich an die _Königltcha Sta.,at-Z-regierxmg die: Anfrage, ob dickelbe beabficbtigk, in nächsxer Session _einen Gescß- entwurf einzubringen, durch welchen der; havnoverscben Städten dasselbe Besteuerumgsrecht eingeräumt wird , welches die Städte in den alten Landestheilcn besßen. _ __

Nachdem der Abg. Lauenstein die „Interpellatton naher

begründct- hatte, erklärte dex M-iniftek des Innern, Graf zu

Eulenburg, daß die Staatsregierung die obwaltendenUebel- stände anerkenxne und in nächsth Sesßon ein-entsprechendes Spezialgesey für Hannover vorzulegen beabsichttgx. -

Hierauf wurde eine große Anzahl von Petitionen, welche von den Kommissionen zur Erörterun im ganzen-Hause nicht für- geeignet erachtet worden sind, dur Ueberßang zur Tages- ordnung erledigt. _ __

Es folgte der zweite_ Bericht der Kommission fur das Un- terrichtswesen über Petitwnew und de_r mündliche Bericht der Budge't-Kommisfion _über. die Petitton. Hes Bürgermeisters Lészewski und Gonosse'n zu _Löbau um Bewillt ung der "Kosten für: das in Löbau zu. errtchten_de kgdholisehe ymnasium und Aufnahme derselben m dm dieSxähngen Etat. *

' Der Berichterstatter Abg. 1)r. Glaser: empfahl den Antrag der ' Kommission: _ * 5

DaöxHaus derAbgeordneten Wolle beschließen? -in „ErWägung, daßnach Auskunft des Regierungsromnüssars die Verhandlungen über dieErriM-ung eines Gymnasiums schweben, zu xkner Aeußerungüber den, konf [Jonellen Charakéex im„Sinne der Bjttftellex W int kkine Veranla ng vorliegt, über- die» vorbezeichmbr-Petitlvnzux- Tacho

ordnung übkézugehm. v. Lyskowski, v. Hennig, Schroeder, r. Techow.

An der Debatte hierüber betheiki flak WAbggxüantc-M

Nachdem noch der zweite Referent, Aha. Rö'pell, ge“ sprochm, wurde der Antrag auf motivirtc Tagesordnung mit 153 gegen 149 Stimmen angenommen. Es folgxen noch andere Petitionen. (Schluß des Blattes).

-- Die mehr als dreimonatliche Periode der Cernirku ng , Beschießung und förmlichen Belagerung der Festung Belfort bildet einen selbständigen und nicht unwesentlichen Abschnitt des Krieges.

' Dic Cernirung der Fcßung begann am 3. November durch Truppentheile der in Stettin formirten ]. Landwehr- Divifion unter. dem General von Treskow, nachdem dieselbe in der Gegend zwischen Colmar und Bclfort die dort umher- streifendcn Fraucstireurs vertrieben, in mehreren kleineren Ge- fechten bei les Errues , Rougemont und Petit-Magmy Mobil“- gardcn geschlagcn und so die Verbindung mit dem Corps "des General von Werden; wieder hergLsiellt hatte. In diese erste Periode, während dercn das Hauptquartier des Gknerals von Treskow anfangs m les Eckuss, dann in. la Chapeüe gewesen und endlich nach Fontaine verlegt worden war, fällt ein am 16, November mit 3 Bataiklonen und 6 Geschüßen unternom- mener Ausfall aus der Feßung gegen das eine, Meile ößlich derselben gelegene Dorf Vischingen (Bcssoncourt), sowie ein Fpäterer axé: 23. deffelben Monats. Beide Ausfälle .“wurdexn vyn den Belagerungstruppxn abgesthlagstx , erftercr mit einem VerlUfte des Feindes von 200 Todten und Verwundeten und 58 Gefangenen, leyterer sogar unter Verlust einiger Belfort nahe gelegenen Positio- nen der eingeschlossenen Truppen. So konnte denn die Ccrnirung der Festung , die 518 da in eine weitere gewesen war , zu einer engeren werden: am “3. war Valdoie, am 24. Cmvanche bescßt worden , Offemont und Vetringe wurden ebenfalls vom Feinde gesäubert, so daß der Cernirungsgürtel um die Festung sich immer mehr schloß. Nachdem dic-nöthigen Pasi- tionen gmommcn, mit großer Tapferkeit vertheidigt und fortifikas torisck) „eingexichtet waren, begann am 3. Dezember der Bau der Batterien und die Authbung de1c Trancheeu für die Deckungstruppen mad so die zweite Periode der Belagerung, die Beschießung des Playes. Dieselbe geschah zmrst von Westen her, vob den Höhen zwischen Effert und Bavillier,“ dies aber führte *.*-“icht zum Ziele,“ man Kah ein, daß man fich der Bergkuppen bemächtigen müsse, wechc, die Perches genannt, etwa 1800 Schritte südöstlich _der Citadelle (Schloß)'von Belfort gelegen smd. Um sich diesen Kuppen nähern und die diesseitigen Laufgräben gegen die getrennten Schanzen Hautes- Perches und Basses - Perches eröffnen zu kön- neu, war ein allmähliches Vorgehen nothwendig, Zunächst er- öffneten 28 Geschüße i r Feuer aus den deu-t-Fchen Batterien gcgen d.?n Plaß; em leinerer Außfnll der Garnison am 11. Dezember wurde abgewiesen , dem Feinde 40 Gefanßene ab- genommen, Lünette Nr. 18 nach und nach völjig. zcrst U, und die Beschxeßung von Stadt und Festung in den Monaten De- zember umd Januar ohne Unterbrechung fortgeseßt. In ersterer

feuerte der Präfekt Groffeau die Bevölkerung zu energischejn'

Widerstande an, die Festung 'vertbeidigte Oberfr Denfert mit Energie. Ik! der, Nacht_vom 7. zum 8. Januar erfolgte die: Erstürmunß von Damo-utm, bei welcher außer sonstigen bedéu-tenden Verwsten dcm Feinde 2 Stabsoffiziere, 16 Offiziyre und über 700 unverwundete Gefangene vom Belagwrer ab- genommen wurden,“ am 20. wurde das Dorf PSrouse gefiürmt. Die Wegmahme dieser Positionen „ermöglichte die Eröffnung der Laufgrc'iben gegen die Perches in der Linie von Danjouxin bis PSrouse in der Nacht vom 21; zum 22. Januar.

Hixrmit beginnt die dritte Periode vor Belfort, die des förmltchen Angriffs gegen die Festung. Das-rauheKlima, zumal dieses Winters, in den Vogesenabhängen, er chwerte die Aufgaben des VelagerUngscorps ungemein; die auf räben mußten zum Theil in Felsen gesprengt werden und anden bei Thauwettcr dann unter Wasser. Ein erster Angriff auf die beiden Perches am 27. Januar führte nicht zum Ziel,“ am 8, Februar aber wurden beide in Felsen erbaute Forts ge- nommen. __ *-

Die Hineinziehung dieser beiden fxrsten Werke in die Stel- lungen der Belagerungsbatterien ist» ein wesentlicher Vortheil,

durch„ welchen es ermöglicht wird, das Schloß- zu beschießen, -

die CitadeÜe den, eig _ „tlich'en Schlü «ek der Festung, -- welches

"durch seine- Ööhx, 80 über der; tadt, allein schon eine- sehr

staxke VextheidjguygL-fähixzkeit beßßt, so wie die Stadtenceinte und daß: aroßa neue For .des Barres, welches auf dem rechtzen Ufer drk Savoureuse gelxaen ist; auch dieForts la Mkotke, und la Justice: werden nyymehxx einer unmittelbareren Beschjx-ßWg

- mit“ schwome Goschüß ausgeseht sem.

* «.».

Schléttstadt, Pfalzburg, Mar

_Nach dem Wortlaute der Konvention vom 28. Januar 1871 haben die deutschen Heere 22 französische Departements anz und 3 theilweise in ihrer Gewalt. Die ersteren sind isne, Ardennen, Aube, Eure,_Eu're-et-Loire, Indre-et-Loire, Loir-et-Cher, Loiret, Marne, Haute-Marne, Meurthe, Meuse, Moselle, Oise, Bas-Rhin, Haut-Rhin,„Hauts-Saoyc, Sarthe, Seine, Seine-Jnféricure, Seine-et-Mawe, Seine-et-Otse, Somme, VoIges, Yonne. Diese 25 Departements, wélche mitAusnahme einiger Punkte gata von deutschen Truppen beseßt, und deren Hülfsquellen zur Zeit für Frankreich nußlos sind, haben einen Jlächenir1halt von etwa 2640 Quadratmeilen und eine Bevölkerungszahl von über 12 Millionen Einwohnern, welche an 62 Millionen Jrcs. Grundsteuer bezahlen. Außer- dem aber smd die Departements Cötc d'or, Doubs, Saonc-et- Loire 2c. theilweis beseßt; diese testeten repräsentiren ihrer- seits wiederum eine Fläche von 3 Mxllionen Hektaren mit über 2 Millionen Einwohnern und 15 Millionen Frcs. Grund- steuer. - Da ganz Frankreich aber etwa 54 Millionen Hekta- ren Gebiet at,. von denen also über 18 Millionen in Fein- des Hand nd, _und 39 Millionen Einwohner zählt, die im Ganzen 160 Millionen Frcs. Grundsteuer bezahlen , fo erhellt aus den vorangeschickten statistischen Angaben, daß Frankreich im gegenwärtigen Kriege mit Deutschland jekt ein Drittel scincs Gebietes und mehr als ein Drittel seiner Bevölkerung verloren hat und zwar mit dem crschwerenden Umstande, daß die von den deutschm Heeren beseßten Gegenden die reichsten und frucht- barsten sind, weil sie verhältnißmäßi den bei Weitem größEen Theil der *Grundsteuer dc ganzen Landes aufbringen, und die _vertheidigun sfähigstcn, weil in ihnen dée deutschen Truppen füUfun zwanzig Festungen neh- men mußten. Es wurden bis zu dem am 28. Januar abgeschlo e_nen Waffenstillstande folgende fünfundzwanzig Forts, _ F1tadeklen und Festungen genommen: Lichtenberg, Üßxlstem, Mars-xl, Vitry, Fort Mortier, Straßburg, Neu- Bretsach, Schlettßadt, Pfalzburg, Toul, Verdun, Soissons, Laon, Meß, Dnsdenhofen , Longwy, MSziSrcs, Montmézdy, Sedan, Rocroy, Peronne, Ham, La Före, Citadelle von Amiens, die Forts um Paris. Außerdem wurden feste Schlösser ge- nommen, wie Mümpelgard und Robert le Diable, und die Belagerungen und Cernirungcn fortgeführt um Bitsch, Belfort, Langres und Vesangon.

Den beften Beweis aber für die militärische Stärke dieser Yrovinzen, in denen Frankreich seit Jahren Alles für einen ffenfivkrieg gegen Deutschland vorbereitet hat, giebt der Bau so vieler Festungen und die Anlage der bedeutendsten Millchk- Etablissements m denselben. Es finden sich allein im Elmß

' und dexm deutschen Theile von Lothringen sechs Festun-

gen erster Klaffe: „Straßburg, Belfort, Neu - Breisach, Bitsck), Diedenhofcn und Meß“ vier Festungen zweiter Klaffe:

s/al nnd Lüßelstein; zwei kleinere feste Punkte: Lichtenberg und Mümpelgard. - Die Militär- Etablisemcnts in Straßburg und Meß sind in ersterer Festung ein 335561131 016 0011§bru0ß10u und ein Ponton-Depot, in „Meß ein 3,1'551131 (16 00115137110b1011, ein 31'551151 (16 Z(ancz, eine ulvermühle und eine Schmiede. Außerdem finden sich eine Sewehrfabrik in Mutzig, eine Fabrik für blanke Waffen in Klingenthal, eiUe Lokomotiv- und Eisenbahmvagen-Fabrik in Mülhausen und großartige Tuchfabriken in dieser Stadt, Bischweilcr und Meß.

- Weitec liegt _vom Kriegsschauplaße fo1gende Nach-

. richt vor:“

KarlSruhe, 14. Februar,

Die amtliche xK«11-lsruher Zeitung- veröffentlicht folgendes Telegramm des Etappenkommandos 1:1 Mülhausen" an das badische Kriegs-Ministerimn in Karlsruhe:

_ _ *Velfort hat Waffenstillstand abgeschlossen und wiki kapi- u- nen.-

» _Französischerseits ist vor11Kr1eg'sschauplaßfol- gende Mittheilung emgegangenz ' -

Garibaldi hat seine Denufsion als Oberbefehlöhaber der Vo-esen =Armee niedergelegt, da_sr seine Mission als b'eendigt an ehe. Die Regierung hat 111 emem Schreiben, Welches von sänmxtlichen Mitgliedern derselben unterzeiebnet ist, seine De- txxission angenommen, indem siezugleich im Namen des Landes fur seine geleisteten Dienste den Dank ausspricht. .

-- Von dem Grcrfe-Ü von Moltke, welcher, gleéchDem Kanzler Grafen von BiZmarck, am 28.1). M. .zum Ehro-wbkür- ger der “Stadt L'sipz-i ernannt wurde, ist am 12. dM. fol-

) LMKSÖZVW Großen a-uptquarüere quersaiUks “unter ..dtm

. datirtes Antwortichreiben *in Leipzig .eingemngm:

85;

"“FAZ"-.*“:- .... -.., ,

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„Dem geehrten Rath und der Gemeindevertretung beeile ich wich, den _f'reudigßenDank abzustalten, nachdemSe.Majeftät der Kaiser ubd Köntg numn'ehrgxrtx die Annahme des mir'angctragcneU EHrcnk-ürgcr- rexhts der Stadt Lr1pztg genehmigt haben. Es ist mir wohl benmßt, eine wre hohe Auszeichnung m der Ertheilunq des EhrenbürJerreäzts, zumal emer Stadt von derVedeutung Leipzigs, [Mi, daß mir d eselbe für meine Bestrebungen um die Größe und Macht des nunmehr geeinigten deutschen Vaterlandes zu Theil gewoxden is, gsreicht mir zu ganz bcsonderer S_enugthuung. Darf es uncl) doch schon mit Stolz erfüllen, Ehren- byrger etncr so bedeutenden Stadt eines deutschen Volksstammes zu ::exn, welcher durch _dic_Tapferkeit und die mélitärischen Tugenden emer Söhne so Wessnt11ch zu _den Errungenßchaften Tiefes Krieges bei- - getragen hat. Geyehmrgen Ste daher näcl) dem Auskrucfc aufrich- ttgsten Dgnkes mezne Glück- und S_egenswünsckze für das Wohlergehen unserer Stadt, mrt Welchen ich 1tets rerbleiben werde dcs geehrten Nach und der Gemeinde).)qéztzirethZk MTW ergebenstcr

. v. V e, Gencral 'der Infanterie und Chef des General abs der keutschen Armeen, Ehrenbürger der Stadt eipzig.

“_ Die Korrespondenz von dem planmäßig um 52 Uhr Vornnttags ankommenden Courierng aus Eydtkuhncn ist gestern wegen Vetriebsstörung 7 Stunden verspätet hier einge- gangUu

-- Heyte,den 15, ist die der Eisenbabnbetriebs-Kornmü- stem" Cor_[_3e1l u_nterst_ehende Bahnstrecke Nuits-Dijon für 2 Zuge taglich m betden Richtungen eröffnet worden. '

_ - Auf_der „wieder _in Betrieb gefaßten ,Eisenbahnftrecke zwischen Nmts sous Ravtßres unv Dixon find Eisenbahn-Post- transpoxte unter Bxamtenbegleitung eingerichtet worden. .

Y_Nschxn Nanth-Blesme-Chättüon sur Seine und Nuits sous avtores c_our ren ambulante Bureans des Feld-Eisen- bahn-Postamts m Nanzig.

* Wie dem xDreSd, I.: mitgetheilt wird ,'sind dem Ge- neral-Gouvernem'e_nt zu Versailles neuerdings weitere 6 Departements zugewnsen worden, nämlich die Departements

onne, Lotr und Cher, Jndre und Loire, Sarthe, Orne und

ure. Mit der Verwaltung der Präfektur „zu Auxerres (Youm- Departement) ist der Königlich sächsische Amtshauptmann Grün- ler Döbeln) beatzftragt worden, welcher in Begleitung des Affe ors von Kalttsch dorthin abgereist ist.

Cöln, 15.„Fe_bruar, Däe englische Post aus London vom 14. Febxuar fruh :| ausgeblieben.

Trier, 7. Februar. (Tr, Zt .) Heute waren hier unter dem Porfiße des Regierungs-Prästdenten v. Ernsthausen die Deputtrten von _10 Kreisverbänden des Regierungs-Bezirks Trier versammelt. Dteseiben haben das mit 3 Prozent zu verzin- sende und Yom 1. Januar 1872 an'in fünf gleichen Jahres- raten zuruckzuzahlende_ Staatsdarlchcn der 300,000 Thlr., aus welclxen den klxtneren hülfsbedürftigen Grundbesißeru die zur Exgänzung cker Viehstandcs und zur Beschaffung der Saatfruchte _erfo*cderlxchen Geldmittel darlehnswei-se gewährt werden sollxn, m der Art vertheilt, daß Überwiesm wurden: dem Kretse Dalm_ 23,000 Thlr., Prüm 23,000 Thlr., Bitburg 45,000 Thlr., Wattlxch 30,000 Thlr., Trier Land 30,000 Thlr., Merxjg 30,000 Thlr., Saarlouis 36,000 Thlr., Saarbrücken 35,000 Thlr. , O_ttwe_1ler 15,000 Thlr. und St. Wendel,33,000 Thlr.: Sollten 1_n emem oder anderen dieser Kreise die gedach- ten Sun_1men m_c_ht vollständig zur Verwendun kommen , so sollqn dtese Betrage bis zur Smaxue von 10,J00 Thlr. dem Krexse Saarburg, der etwaige Mehrbetrag aber nach dem Er- menen des Herrn von Ernsthausen vertheilt werden. '

Baden. Karlsruhe , 12. Februar. (Karlsr. Zf .) Nachdem der kr_iegsgefan ene, dahier internirte Major dér a- voytschen Mobxlgarde, arquis Costa de Beauregard, durch ein Telegramm des französischenGesandten in Bern davon ir) K-mntmß _gesekt war, daß er in dem Departement Savoyen in die konftttmrende Versammlung gewählt sei, wurde derselbe gestern gegen Abgabe des Ehrenworts entlassen, daß er sich im Falle der Fortseyung des Krieges wieder als Gefangener “stéllen :werde._ Der Marquis de Beauregard ,hat, mit den nöthigm _Autswetsen versehen, seine Reise nachVordeaux bereits ange-' re en. ,

Banérn. München , 13. Februar. (Korr. How.) Se. Majestät der" König at, um „den außerordm _ chen LeÉ ungen sxiner heldenmüt „gen Anme und deren tapferen .Of Dieren “eme weüere verdiente Atm'ketmun zu zzvüm, u, genehmigen gemixt, Haß für “die „bei: ts „in “Aus- Xührunghegriffmen und die “111 nächste: Zeit weit“ »;xusgießm- ; m- brxquzénen Geschühwhre -die_ Namen» auödkmy 'xnwäbiio- gm-nge entnommen werden, „und “daß .venémach, M au ?-

_.eq'agendm MUM ihre RaW ""ach dechlachjm und