1910 / 276 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 24 Nov 1910 18:00:01 GMT) scan diff

Viehmarkts nicbt absprechen kann, mit dem Verein der deutschen Vjehbändler, wenn ich auch bier betone, daß für uns die Hauptsache bleibt dje Stärkung und Vermehrung der Viebproduktion km In- lande (Bravo! reÖtO), und .daß unter keinen Umständen Maßregeln gexechtfertigt erscheinen, welche die Gefahr einer größeren Verseuchung un'seres heimischen Viehbestandes mit fich bringen würden. (Bravo 1 rechts.) Die augenblicklich herrschende Maul- und Klauenseuche hat den deutschen Landwirten in vielen Gegenden schon so erheblichen Schaden zugefügt, daß sie wahrhaftig nicht wünschen können, mit dieser und mit anderen Seuchen noch mehr bedroht zu werden. Die steigenden Preise für Vieh und Fleisch in dem größeren Teile Europas und teilweise auch in Amerika zeigen uns „auch, wie notWendig es ist, Deutschland in der Fleischversorgung im wesentlichen unabhängig vom Auslande zu machen. (Schr richtig! rechts.) Je mehr und je eher wir in der Lage find, den Fleischbedarf der Bevölkerung zum größten Teile im Jnlande zu decken, desto stärker und ficherer wird unsere Position auch dem Auslande gegenüber. Wir handeln damit weniger im Interesse des Großgrundbesißers und des Agrariers, sondern gerade im Interesse der kleineren Landwirte und der Arbeiter- bevölkerung, die in die größts Not geraten würden, wenn Deutschland nickyt mehr in der Lage wäre, den Fleischbedarf der Bevölkerung so wie 16131 zu decken. (Beifall rechts und in der Mitte.)

Auf Antrag des Abg. Singer (Soz.) findet die Be.- sprechung der InterpeÜationen statt.

Abg. Herold (3811113): Eine Aufklärung in der Oeffentlichkeit durch den 916111181119 Ut nur erwünsÖt. Ueber Hohe (Hatrcideprcise haben wir „nicht zu „klagen, dMU wir babcn nur einen Preisstand, der 611611 btnrcrcht, d1_c Produktionökosfkn zu decken. Zn dissen

17111311 [1691 gerade dte'beste Rechtfertigung der Zollpolitik. Die

1819001110 11n1crxr Getre1deproduktion war nur bei Preisen lich, die die Produktwn 105116115 machten; donn niemand kann an dtc Dauer mit Berlust' arbeiten. Das Zentrum nimmt es als ein be- sonderes Vcrdtenst 111 Ansprach, das; 66 diese: Zollpoütik mit 1117111911- ricért bat. M10 war damalkZ 0161 schwieriger als 561116, weil die An- sichten 110111 n1cht so gcklart waren; damals standen 3. B. die Freisimngen noch auf 06111 Stand unkte des dori cn Jabr- hundxrts,„ das; der Frexbandel alain die richfigc .ösu111 dcr 111i1*t1chaftl1ch6n Fragen s61. Darin hat sich Wandel 00|130gc11. Rar die Hsrren de_r äußersten Linken sind darin noch rückstäüdig. Die Spannung 3121115811 (Hetraidcvrciscn Und Brotprsiscn ist im1118r größcr geworden durch das Anwackzsen der 805116 für di? Vcrarbcitung des (Getreides, durch die Ladc-nmikte und durch die gcstiegc'nsn Ansprüche 011 kik Qual1tät dcs Brotes. Ist die Spannung also naturgemäß größer gewvrdcn, so „darf man sie nicht etwa durch Eine Emnäßigung dcr Getreidcpreise (1118916165611 Wollcn, denn auch die Produktion der Land* wirtschaft ist durch dre Löhne und die anderen Faktoren 1611767 1161110713611. Zwi1chen ViehPrNsen Und Fleischprcisen muß man einen Unterschied machen. 5016 Engwsprcixe ZW Fleis find bei 91111067n und Schweincn bis Mitte dieses «Jahres 96116 611, seitdem ist wieder ein Rückgang eingetreten. Die Fleischpreie fcstzuftcllsn, ist aber schwierig, weil die Qualität eine große Rolle spiclt, und die Unterschiede in den cincsnen Stadten und Stadt egendcn sehr groß find. Von einem erliner Warsnbaus wurde S Weine- schi11kcn zu 75 45 (1113113501611, Schweinckamm zu 80 und Kotelett u 90 „5. In Münster Wurde Prima Rindfleisch zu 3 “16 Für 5 Ffund angeboten. Die Ans küche an die Qualität des Fleisches md se r gestiegen. Man kann rimaqualitäx nicht mehr zu den- selben Preisen hersteüen wie früher die minderwertige Ware. Allerdings find zurzeit die Preise hoch, aber Preise, die über das Maß hinausgehen, das fstr die Landwirtschaft unbedingt notwendig ist, wünscht die Land1v1rtschaft nicht und wünschen auch meine Freunde_ nicht; Wir müffen nur Preise aufrechterhalten, die die 5 roduktwnskottan dcck_e11. _ Daß die hobe11_ reise auf cin6m Mangel an Viel) beruhten, trifft n1cht zu; dcr Flci) konsum für den Kopf drr BedölkcrUng 1st fortgeseyt gestiegen, nantcntlick) in den Städten, wv er bis zu_ 90 ](Z' für den Kopf bkträgf. In der Viehhaltung macht sich 61116 ganz Weseqtlichc Steigerung geltend; dic Fleisch- erzeugung ist stärksr 961110ch7c11 als die Zunahme dcr Bewölkerung. DW [61316 Grund für die Prkissteigcrnng ,licgt in den internationalen Vcrhältnisscn, der Aufwärtsbewegung anf (111611 Gebieten in dcr ga'nzcn Welt. Eine Abschwächung der Zölle wiirde kcincn (?rfokg 11115611, da die anderen Staaten nicht Uebsrfluß genu 011 Vicl) zur E1nf1chr für Dcutscb1and_babcn. Man schlägt die ufbebung der Brehspcrrcn vor. Dre Emfuhr von leisck) ist ja fast 011131'n1e111 gc- [101161 und die Einfuhr Von Bis in Weitem Umfanges. Wir 11110 11111 mit 5 0/9. des Bcdarfs auf das Ausland angcwiescn. Dic Vetermärmaßnabmen ?egcn die Seuchen können wir nicht aufgkben. Das Verlangcn dcr 525milder1111g notwendiger sanitärer Maßregeln würde die Gefahr der 110111 711 Vcrseuckpnng Dsutschlands crauf- bcscksvöxsw „„Schon der Ver|311ch eincr s01chcn Abnüldt'rung wäre ein ungemcm 61011111chcs (?xpsrimcnt. Die Wirkung auf die .Hcrabmindc- rung der leiscbvrcise würde auch Eine minimale skin. Besondcrcr Ucberfluß 011 Viel) ist mrgends vorhanden; und werdkn denn die ausländ1schcn Produzenten. zu billigen Preisen verkaufen, werden six nicht vicltnxbr' die Pretsc 1165111611, die in Deutschland [1606176119 Sollte ctwa 111'1rk11ck) das kleine Holland imstande scin, de'm großen Deut1chland d1c_ Vilbpreisc 3111710167611? Wir Müssen 1165711 der 1nten11Veren Gestaltung der 2116111111rtschaft auch auf die intensidcrc Gestaltung 1:60 Getreidc'baneY bcdacl)t sein; und der 17131676 111 noch 671113111191)_steigcrungsfabig, wenn man die Millionen von Hektaren kulturfabtgcn Moorbodens in Betracht zieht, die noch1111ébar gema. t_ werden können. Unsere Eigenproduktion an Fleisth war 909 5 M1 tardcn wc'rt: diesetx koloffalen'Wert vor Beeinträchtigung zu bewahren, haben (106 Klanen der Bovölkerun das gleiche Jntcrcffe. Die Bevölerungéßzunabmc Von jährlich 800 Seelen kann nicht in dcr Ladetrtschaft allem unterkommxn, sie muß auch in der Industrte untergebxacbt werden; das Streben muf; absr dahin geben, auch, 111 der Landwutscbaft eincn immer größeren Teil daVon untcr- zybrmgcn, und das kann nur eschchcn durch intenfiVLre Kultur. Da- fur, das; das Zentrum n11r bei!?rebt ist, die: Arbeiterintrrcsscn zu Vcr- böbnen, tst dsr Abg. Emmcx dcn Beweis schuldig geblieben. Das Zeytrnm hatxfick) (111 Arbeiterfürsorge 0011 ckckck Partc'i übsrtrcffcn las16n; es st_c[ckt aus diesem Gebiete unantastbar da. Erstrkbt werden muß auch cm bcffcrcs Verständnis zwischen ?rvdnzcntcn 1111011011- sumenten über die Preisstsigerung aller Lebens edürfniffc, zumal der Zkbensmittel ; dazu jvcrden hoffentlich auch die heutigén Debatten bci- agen.

Ab . Stauffer (wirtsch.“Vgg.): Man sprickZt immer von 51-111 starken Flctschkomum der_„Erzglandér und 0011 dar [ntcrcrnäbrung 009 deutschen Volkes; tatsachl1ch aber erreicht der deutsche Fleisch- konsum beinahe_ den e_ngliscb6n, obwohl wir kein Seeklima haben. Das; dre deut'scléc Vwbzucht dcn inländischen Konsum dkcken kann, ist unzwetfc haft und durch die Statistik erwiesen; ein tatsächlicher Mangel an Flcisck) kann bei 11118 nicht cintrotcn, schon Herr von Armm hat 0116 erklärt, das; Deutschland 97 0/9 des Bedarfes selbst decken kann“ das genügt uns vollständig, und wir werden auch den Rest no exreich71_1. Die deutsche Landwirt- chaft hat am Schwanken der Flcijchpreije absolut kein Jntc'ressc; 16 kann aus diesen kurzen Schwankungen Jar keinen Nutzen ziehen. Nach ein paar Wochen werden die [105711 Preise wieder vorbei scin und wir Werden wieder die alten Prein: haben. Einen Nutzen von dem Schwanken hat nur_ der Handel, Vor allem „der kapitalistische Großhandel. Dasselbe_grlt vom, Getreide; der Großkapitalist ist stets in der Lage, eme Getreweschwäne in Szene zu seven. Eini'e Beunruhigung konnte “durch die rgebnisse der bayerischen ViÉä lung Vom 10. Oktober erweckt werden; ob die allgemeine Vi lung vom 1. Dezember diese Ergebni : destäxiqen wird, wissen is dabm die bestehenden

wir ni 1, aber wir müßen 12e1_1angen,„ daß Senchenschuyvorschriften 1trtkte mne'gehalten werden. In

Bayern 0118516 Viebpreise, Bereits wieder kgefallen; 111 Mannlöeim wczr der Pxers schon [an' e vor dem Herein ,ommen des franzö1schen Vtebes uruckgegangen. er Rückgan per Vtehproduktion in ayern ist am tärksten in der Pfalz. Das * tehbaxtungskonto ist das un- rentabelste 111 der ganzen Landwirtschaft- Hter Wird zuerst mit der Abschaffun vor "egangen,'wenn eine Untexbilanz droht. Sorgen Sie (nach lmks da 1: daß die Industrikarbeüer, die noch wie die Bkkg- arbxtter an _der Saar und an der Ruhr ar ni t zu unter- schaßende V1ebproduZenten sind wieder be1ere ne erhalten, damrt -fie ni t 1 re Viehzcht aufzugeben genötigt werden. Zu 08111 Umlau skapttal “des kleinen Mannes gehört in erster Linie sc1n Vtebbxstand, den Verkauft er, wenn er 111 Zablun sschwierig- kettenn gexat; das ist das Geheimnis de_s Rück angs i512 Vieb- heftande m' der Pfalz, die notleidenden W1yzer ba en ihr Visk) ver- außcrn müssen. In manchen Pfälzer Stallen 11851 kLin Schwanz Vxeb mehr,; die Zoll- und Sich6rheitsschranksn für unsere heimische Vtehzucbt fallen. zu lassen ist nach unserer Meinung in- diskutabel. Eim e süddeutsche StaatLU Haben französisches Viel), besonders Mas10ch76n zu;;elassen. Die in Mannheim zum Verkauf gestellten find von den I.) etzgern sofort übernommen worden, und zu nock) höheren Preisen als den bisherigen; diese Mastochsen find aber so_lxett, daf; memand den M Xgern dtcses masside Fett abnehmen wr , 561111 der Konsument wi nicht Fett, sondern ein ordentlich durchwachscncs Muskelseiscl). Der „Tag“ bestätigt übrigens hekute, daß in Frankrenb' sch0n dieser kleine Export zu einem An- ziehen der Exportprc1se geführt hat. Der Viehhof in Ludwigsbafen mußte gesperrt werden, weil bei den eingeführten ungarischen OÖsLn dic Maul- 11110 Klgusnseucbe konstatiert wurde. AUGE in 01112111 stsbt fest, daß n1cht nnr es sind, die dem deutschsn Arbeiter das F161sch Verte'uern.

Hieran wird gegen 6 Uhr die Fortseßung der Besprechung der Jnterpe axionetx auf Donnerstag 1 Uhr vertagt. Vorher Wahl deß Zwetten Vtzeprästdenten, nachher die sämtlichen übrigen bisher emgebrachten Interpeüationen.

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs- maßregeln.

Das Kaiserliche Gesundbcitöamt meldet den Ausbruch der Maul- und Klauunseucbe aus: Dembowa, Kreis Kosel, Re?ier1111gsbezirk Oppeln, Podlechen, Kreis Braunsberg, Regierungs- bez1k Königsberg, und aus dem Stadtbezirk Zwickau, Königrcrcb Sachsen, am 22. bezw. 23. Novmnbcr 1910.

Türkei.

.Der internationale Gesundheitskat in Konstantinopel bat Verfügt, daßkgetrockrxete Datteln aus Bagdad und Bassoras) in die Tür ei„eingefubrt,Werden dürfen, sofern die Sendungen Von einem Zeugms der Behörde des «Herkunfsortes begleitet sind, in dem be- scheini t ist, daß dix Datteln Vor dem Auftreten der Cholera in die Scha teln oder Sacke verpackt worden find.

Konstantinopel, 23. November. (W. T. B.) Heute fin? hier 24 Neuerkrankungen an Cholera und 12 Todesfälle festgestell Worden. Von morgen ab find sämtliche Schulen geschlossen.

Verkehrsaustalten.

Nack einer Meldung des „W. T. B.“ smd gestern in Niko- lajewsk(Küstenprovi11z) und in Petroxawlowsk auf Kamtschatka funkentelegrapbiscbe Stationen 010051 für den inneren als auch für den internationalen Verkehr eröffnet worden ür die Be- rcchnung der Telegramm ebührcn kommt derselbe Tauf zur An- wendung wie für gewöhnli e Telegramme aus dem Amurgebiet.

Heft 11 vom Jahrgang 1910 der „Zeitschrift für Klein- babncn", herauögeDeben im Ministerium der 0176110103611 Arbeiten, zugleich Organ des ereins deutscher Straßenbahn: und Kleinbahn- Verwaltungen (Verlag von Julius Springcr, Berlin), erschien mit folgendem Inhalt: Die österreichischen Klembalmen im Betricbßjabre 1908; Die Entwicklun der belgischen Kleinbahnen in den Jahren 1908 und 1909. » Geßeßgebung: Preußen: Aüerböckpster Erlaß 110111 21. September 1910,“ betr. die Vcrleihunq des Rechts zur Be- schränkun dss Grundeigentums an dic Koblenzer Straßenbahn- gcseUschat YWLcks Befestigung der Oberleitungen für die Straßenbahnlinie Höbr-Grenzbausen; 2111615011007 Erla)“; Vom 3. Oktober 1910, betr. die Ve116151111g des Enteignungs- rechts an die Kleinbabn-Aktiengesellschaft Grünberg-Sprottau zu Grünberg zum Bau und Betriebe einer Kleinbahn 0011 Grünbcrg nach Sprottau. - Kleine Mitteilunnen: Neuere Pchkte, Vorarbeiten, .KonzcsfionLerteilungen, BetriebSeröffnungen und * etricbsänderu11gsn von Kleinbabnen; Betriebßergcbniffc der franzöfiscben Lokal- und Stxaßcnbaöncn in den ersten .Halbjabren 1908 und 1909; (Sichu- babnen 1761: australischen Kolonien. - Bücherschau Zeitschriftens au. » Mittetlungen des Vereins deutscher Straßenba n- und Kleinbahn- Verwaltungen: Straßen- und Kleinbabn-Berufsgenosscnschaft; Bericht über die 25. ordentltche Genosscnsäoaftsversammlung der Straßen- und Kleinbabn-Berufögenoffenschaft; Patentbericht (mit 5 Abbildungen); Auszüge „aus Geschäftsbexichtem - Statistik der deutschen Klein- bahnen fur den Monat September 1910.

Verdingungen.

(Die näheren Angaben über Vcrdinßungen, die beim .Reich- und

Staatsanzeigex“ ausliegen können 11 den Wochenta en in deLen

Expedition wahrend der Öienststudnde? von 9 bis 3 U r eingese en wer en.

Türkei.

Ministerium für Öffentliche Arbeiten in Ko_11s1a11tinopcl: Vcr- gebung der Lieferung: 8- von 4 San pumpen f1'1r Sivas. Vorläufi cr Zuschlagstermin am 10-„endg1'11t1ger „Zusclexstexmin am 13. DezcmZer 1910, 1). einer'Danzpfwalzc für Bru 1a. „orlaufiger Zuschla stermin am 4., endgülttger 311sch1agstert11in am 6. Dszember 1910. an die Sonderkommisfion des genannten Ministeriums.

M

Mitteilungen des König lieb en Aöronautiscben Observatoriums, veröffentlicht vom Berliner Wetterbureau. Drachenaufstieg vom 23. Noyember 1910, 81-10 Uhr Vormittags:

|Station Seehöhe . . . .““. 122111 500111 [1000111] 15001111200011112280111

Temperatur (00? - 1,4 - 3,2 - 6,0 -- 8,3 _ 11,7 _ 13,4 Rel. FY !. ("/o 98 96 95 94 94 89 Wind- iZtung . 0 0510 () 0 0 0

., Geschw.:npa 3 9 7 7 8 9

Himmel ganz bedeckt; Schneefall.

* ngebote

-..-...*...

Wetterbericht vom 24. Növember 1910,

Beobachtungs-

station

stärke

ri tung, ind-

Wltterun s- verlau der levten 24 Stunden

Borkum

770,0

SO

1 heiter

| Vorwiegend beiter

Keitum

770 6

OSO

1 wolkenl.

vorwiegend heiter

Hamburg

769,1

NNO

2 bedeckt

ziemlich heiter

Swinemünde

767,0

NNO

4 wolkig

, ziemlich beiter

Neufahrwaff er

763,7

NNO

6 bedeckt

meist bewölkt

Memel

763 8

Wolkig

meist bewölkt

Aachen

7675

O

beiter

meist bewölkt

Hannover

769.7

O

Nebcl

meist bewölkt

Berlin

767 1

N

wolkig

Dresden

767,4

WNW

bedeckt

Vorm. Niederschl. __ anhalt. Niederschl.

Breslau

762,7

NW

bedeckt

meist bewölkt

Bromberg

7627

NO

anhalt. Niederschl.

MB

767 0

NO

bedeckt

meist bewölkt

Frankfurt, M.

7686

NO

wolkenl. __

ziemlich heiter

KarlSruhe, B.

768,2

NO

wolkenl. '

Nachts Niederschl.

MÜUÖKU Zugspiße

768 8 522,9

NW NW

wolkig „Wolkcnl.

5 1 1 2 2 3 5 bedeckt 2 1 1 2 Z

Nachts Niederschl. vorwiegend [)eitcr

756,9

SSO

4 bedeckt

(1411111611115116170

meist bewölkt

Stornowav

Malin Head

755.6

SSO

3 wolkig

(8101)

1iemlich beiter

Valentia

756,4

S

2 bedeckt

(147115170177 1. 1111.- Nacthiederscbl.

Seils!)

759 2

Y_Yndst.

Nebel

(Königsb§., 1312)

meist bewölkt

Aberdeen

762,2

SSO

4 Regen

(083361)

Schauer

Shields

763.3

SO

4Nchm

(I4agc165111'ß) : Vorm. Niederschl.

Holybc'ad Isle d'Aix .

758,9 762 8

SW |WNW

4 bedeckt 3 bedeckt

12

(3

&

rüubSrZ 80111.) orm. Niederschl. (1111111111115., 8118.) ziemlich beiter

St." Mathieu

GriSnez

Paris

760,4

764,5 764,4

SW OSO

ÖHSOÜ bedeckt

2 Dunst

3-bedeckt

x_- »

(ÜÜSÜW'LÜJÜUÜ) Nachts Nicdkrscbl. (Zambsrg) | anhalt.Niedersch1.

Vliifingen

766 9

OSO

2 Dunst

Helder

768,9

OSO

2 wolkig

230006

772,2

O

2 wolkenl.

Christians und

772,1

OSO

1 bedeckt

Skudekmes

Vardö Skagen

771,6

773,7 772 2

SEO

OZSÖ? bedeckt OSO 2 bedeckt

6 wolkig

Vestervig

_7_70,7

O

1 woltenl.

Kopenha,_.en

770. 6

NO

5 bedeckt 2 Nebel

Stockholm

773,0

N

|

Hernösand

772,7

Windst.

916561

| 1

Haparanda

774 3

N

Ikebel

Wisbv Karlstad

769.7 774 6

O N

2 441110109 2 Nebel

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Archangel

778,8

OSO

1 bedeckt

Yetersburg

MWM Wilna

771,4

„7998. NO 759,3

ONO“? bedeckt

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Pinsk

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Warschau “_

756,8“

N

3 Schnee

Kiew

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Wien

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WNW

halb bed.

2129

Rom

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bedeckt

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Nizza Krakau

7598); 758,8

Windst. NW

halb bed. 4 Schnee

Lemberg

749,3

WNW

3 Schnee

Hermanstadt

757,9

SO

1 bedeckt

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W

heiter

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Perpignan

Belgrad

Helsingfors "

_712 3 775,8

bedeckt

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TU_VPio Zürich Genf

Lugano

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1110172111

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wolkenl

Säntis Dunroßneß

763,3

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halb bed

bedeckt

Moskau

7679

bedeckt

Reykjavik (5 Uhr Abends)

743,6

Wolkig

|©„10;Y„80189»

11111001100000000

Yortland Bill

760,5

bedeckt

Rügenwalder- münde

765,3

NO

wolkig

ziemlich heiter

0

765

Skegneß

764,8

SO

bedeckt

4

1

763

Horta

762,5

NW

bedeckt

15

..-

Coruäa

767,0

SO

bedeckt

14

..-

Das gestrige Hockpdruckgebict bat zugenommen, von 61111111 Max1mum von 779 mm über Nordrußland ausgebend, liegt es uber

Skandinavien bis zu den Alpen außaebreitet. lagerte Depression befindet 1

11

dem Ozaan mit einem Ausla

(Eine nordwärts Yer- über Westtußland, eine andere uber 11 er nach Frankreich. -- In Deutschland

herrscht, außer an der Ostseeküste, meist Frost bei im Nordkysfen starken, sonst fchwachkn, meist nördlichen Winden und ziemlich trubem Himmel ; dsr Südm batLe verbreitete Niederschläge.

Deutsche Seewarte.

zum Deutschen NeichSan

Zweite Beilage

Berlin, Donnerstag, den 24. November

Berichte von deutschen Fruchtmärkten. * Qualität

1910

November Tag

mittel Verkaufte

nied tigste ! .“

Gejablter Preis für 1 Doppelxentner höchster

Menge

niedrigster Doppelzentner

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