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zurückreichenden Studien des Tyansportwesens und seiner großen An- stalten einigen Werth legen, so möchte ich Sie bitten, das nicht zu thxmzsjédenfalls könnte ich nicht garantiren, daß es so gut geht w e t er,
Eine ganz ähnliche Bedeutung hat auch der nächste Punkft, die Portofrciheit; ja der ist ,ogar noch schlimmer. Wenn Sie dre :!ortofrcie Beförderung aussprechen, meine Horch, 10 ichn Six von vornherein den Vernichtungskcim in die ganze Sache; dann tft es überhaupt nicht möglich, diese Packetbeförderung durchzuführen. Ich möchte mir erst erlauren, um ctWaigcn Fslgcrungen entgegenzu'trctcn, „ zu bemerken, daß es der Postverwaltung durchaUs nicbx um Einnah- men aus dieser Packetbefördcrung zu thun gewesen ist. Die Kosten der ganzen Unteknehmung smd sehr Oedeutsnd. Wix haben allsin für 330,000 Thaler Pfkkdk nach Frankreich geschickt, um die _Packcte zu befördern, und diese Pfetde sind Theils in DÜULJNÜTk, in Ostpreußen, am Rhein und in Schlesien aufgekauft. Die chörderunq auf den Bahnen, dke Post - BetriebSnmteriach-n, die Bauten für die Sammelstelle“ sind auch seh'.“ kostwécliq. Ich habe erst heute ein Telegramn'n eTh-alten, woxma) uns d(xs Sommertheater iu annkfurt a. M., welchcs Uns dijex' für cinx' Sammelstelle zur DisPositic-n ßand, von den nächsten Tagen an nicht mehr überlassen Werden kann - man will also diesen Musen- tempel seiner höheren chximnmnß Wikdér znrückgxbsn -- Und Tn olge dessen hat angeordnet werden müssen, daß sofort ein besonderes kokal gebaut werde. Dieses G.l)äudé ist wie sin Circus und koßet 6000 Gulden. Sie sehen schon „aus dieser Einzelheit, in weche Lage wir gefommexx find, und ich will Ihnen Uicrdxzrch nur ein Bild geben, von den Kosten, die fich an diese E:.nrichtmn; knüpfen, den Kosten, auf die aber von Seiten der Postwerwaltuzrg skin Werth cheat wird, Weil die Packeisendungen den Soldaten so erwünscht find.
Es kann aso nicht in Frage kommen, daß .der Betrag von 5Sgr. auch nur entfernt zUreicht, um die Koße'» zu decken; er ist abcr nöthig aus einem aUdern Grunde, nämlich, um den folczssalcn Mißbrauch, der gemacht werden würde, sofern wir dir Sachcn portofrei gehen lassen, zu Verhindern.
Das haben wir erfahren, meine Hexrcn, mit den 15 Lothbriefcn. Die Zahl derselben war so groß, daß 1ich dic Sack)? auf die Dauer nicht bcwäiéiacn ließ und die wirkliche Korrespomdcnz darunter litt,“ es find beispiklöWeise an einem Abende * ich habe zählen (affen - 120,000 15 !?,otxzbriefe allein von der Sammclstelle hier in Berkin ab- aesandt worden. Sobald Sie also die Portofreibcit Proklamiren für die Packetsendungen, ist es absolut nicht wehr möglich, die Ordnung aufrecht zn erhalten und zu garantiren- daß diePack'ete übkrhauptan- kommen werden.
Man würde aÜenfalls ja noch in Erwägung ziehen können cine Ermäßigung des Portos; alicia ick) möchte auch dazu nicht rathcn, denn mit jeder ErmäßigUUJ Ver- größert sich auch die Gefahr, 13.-ß der Andrang dsr Packete zu einer Höhe anwachsen Werde, welche der Ordnungserhalüung und der Be- wältigung spottet,
Aus diesen (Münden und in der festen Voraussetzung, daß mit der Vacketbeförderung nach den alten bewährten Regéln Und Grund- säßen im Laufe der nächsten Wockze vorgegangen werder: kann - es wird auf das Aeußerste bcschleunth Werden - möchte ich bitten, daß Sie über den Antrag zur Taaesordnung übergehxn.
- Nach dem Abg. Dr. Bamberger ergriff der General-
Poßdirektor nschmals das Wort:
Meine Hexren! Wenn ich mßr erlaube auf die hochehrenden Worte, die ich soeben vernommen habe etwas zu e_rwidern, so geschieht es nur deshalb, Weil ich unmöglich auf mir jclber die Fülle des in so beredter Weise hier ausgedrückten Dankes fißen lassen kann. Es haben daran vor allen Dingen Theil, das Könsgliäxe 97riegs-Minisjerium, das-die Pofiverwaltuna vielfach unterßüßt ha?, 111127 die Militär- behörden im Felde,“ sodann das Königliche Hande'ls-Ministerium, und speziell die Eisenbahnverrvaltung und deren Organe, -die der Feldpost das größte Entgegenkommen, oft Unter erheblichen eigenen Schmierigkeiten bcwiesen haben; ferner und insbesondere die BundesoTelegravhenverwaltUng hier wie inn Felde, und die süddeutschen PGßVEilVC-„ltun m, Welche dem Gencral-Post- amte tüchtige Kräfte bereitwilligß mit zur Dit-position geßellt
haben. Und endlich, und hauptéächlich nehme ich den Dank ;
besonders erne an für die große Zahi der Poftbeamten, von denen en Theil, als der Krieg ausbrach, an Ortcn verweilte, wo fie ihre geschWäch-“e Gesundheit wieder herzustellen gedachten, die auf “ den rrßcn Appeu ohne Verzug auf ihre Posten zurückgefc-hrt sind, und welche sämmtlich, da man der vaterländischen Poßverwaltung so viele Köpfe für den Dienst in Frankreich genommen, daß fast eine Jnfanterie-Bri'gade daraus hätte gebildet Werden können, ihre Arbeiten und Anstrengungen verdoppelt haben, indem fie es fich zur hohen Ehre rechneten, m dixser großen Sache und während dieser großen Zeit dem Vaterlande m solcher Weise dienen zu könncn.
- Dem Deutschen Reichstag ist folgender Entwurf
eines Geseßes, betreffend dieFeststellung des Haus- haltsl-Ektats des Deutschen Reichs für dasJahr 1871 vor e e : - „ gWi? Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen 2c, verordnen im Namen des Deutschen Reiches, nach erfoslgftek t Zustimmung des Bund-eSraths und des Reichstags, wa o : .
§ jg. Der diesem Geseke als Anlage beigefügte Nachtrag zum Bundeshaushalts-Etat für das Jahr 1871 wnd in Ausgabe au 565,975- Thlr., nämlich auf 136,3 4 Thlr. an fortdauernden und au 429,621 Thlr. an eknmaligen und außrrordentlichen AuSgaben und
“ iu Einnakxme auf 565,975 Thlr. fcsigcstxllt und tritt dem dmc!) das
Gesetz 139311 15. Mai 1870 (Bundeégeseßblatk Seite 387) fe'ügeßsllten HauShglts-Etat des Norddeutschen Bundes für das Jahr 1871 hinzu. _ J. 2. Der dem gedachten Gsseße vom 15 Mai 1870 beiliegende z,)ausyzlks-Etat des Norddeuéschen Bundes für das Jaßr 187] wtrd x:] Vexbindung mit dem hier beigcmthen Nachfrage als HausHalts- Exat des Dautschen Reichs hierdurch scj'xgestcllt.
Urkundlich 2e.
Gegeben 2c.
Statistische Nachrichten.
-- Von der preußijchen Statistik (amtliches Quéllenwerk), her.;Us-gcgeven von dem Königlich prxußischen ßatistischen Bureau in zwanglosen Heften, enthält: Heft LW,: Die Ergebnisse der Volks- zählung vom 3. Dezexxxber 1867. 2 Theils. 1 Tisil: Die Provisxzen, Regierungsbezitke Und Städte mit (15er 20,000 inwohnern. 282 S. 1869. 1 Thlr. 24 Sgr. 11. Th-sil: Dic landxäxhlichen Kreise, Städtc, Fkkcken und Törfsr Wit über 2000 Einwohnern. )()(F111 11. 208 S. U. 8 “Tafeln graxhiséhsr Dalftéümxgén, 1871. ] Thlr. 24 S r.-- Heft 141711: Die Beivcgunq der *1.*evöl_kokung des Preußisazen «“t-,m- tcs in den Jahren 1865, 1866, 1867. (1/11 u. 472 S) 1870. 3 Thlr. -- Heft 347111: Die Gebäude (im Sinne der GcOÜQ-dcfterecr) in dxn Wok,)npläßxn dcs preußiscbkn Staates alten und neuen Bestandcs. ([K u. 312 S.) 1871. 2 Thlr. 10 Sgr. - Heft )(!)(3 PWUÜL- liche Mitt.! des Jahrgangs 1868 für “Druck, Texvpyratur, Feuchtfgkoit Und Niederschläge und f(mftägige WäTÜ'lllUiUkl nebst Abweichungen derselben für die Jahre 1866, 1867, 1868, vxröffleicht von H. W. DW.» (56 ZH.) 1869. 18 Sgk. -- Hch )()(„: Vcrgieichcnde Ueber- sicht Des Ganges dex Jndustric, des .Hazxdcls und VeZkeß-rs in NorddetscHlaW 1867. Nach dcn Beriäztcu dcr Handeésfanmmn Und kansmännich Koworationcn. (Rll u. 248 S.) 1869 1 TW“. 24 S1r. -- .Heft )()(1 : Miscellen. Gesundheitspflege - Seelsorge _- Yiehxxultumx - im ['WUßÖsO-In Stamte nach “den Auf:mhmen 0011! Dezember 1867. (296 S.) 1871. ]. Thlr. 24 Sgr. - Heft )(Fll: Vsrglcicbmde Uelserficht des Ganges dcr Jndußrie, des H.;ndcls 11:11) Verkelx-xs im preußischcn S*aate 1868 Nach den Bkrichten der Han- delskammein und kaufmännischen Koertiom-n, ()(11 n. 272 S.) 1870. 1 Thlr. 24 Sgr. -- Heft FWU: Moxxatliche Mittel dcs Jahrganxgs 1869 für Druck, Txmpercmtt, Jeuchtigkcit und Nieder- 1chläge und fünftägige YZärmmnittéx, veröffentlichkx Von H. W. DVD?. (48 S.) 1870. ]6 Sgr.
Sta1tjxji§“cher Sanixätsbericht übxr die Königlich preußische AUM? für 1867. Bcakbcitct von der Militär-Medizin::-[abthciiuxxg dcs Königkch preußi7chen Kriegs-Ministeriams.
Kunst und Wissenschaft.
Neben dM Hielcn hinoriscben Vereinen, die in den vkrschiedcmn deutschen Laudschaftsn bestehen, hat fich im Jahre1868 ein, bis jeßt im Allgemeim-n. 1wch w-cnig bekannter Verein für Gesckzichie des Bodensécs und sein-rr Um chung gebildct. Dieser Bödensec- Verein, deffen Entstelxung darfs) ie Munificenz des Königs VM Würtxemvcrg Wesentlich ge:"ördert Ward, zählt gegenwärxig 412 Mix- gliedcr, vox“- dcneU Württemberg 170, Baden 100, Bayern 44, Hohe?!- zollcrn und Preußxn 6, der Schweiz 51, Oeßerrciäx 40, dem Elsaß 1 axxgehörcn. An der SViHc des Mitgliederverzeichnisscs befinden ("(ck Die Fürsten 11011 Hohenzc-[lern umd Jürßenßerg. Die letzte VersaMm- [Ung des Vchinß smd in Lindau statt,“ im nächstcn Herbße 1911 1111") derselbe in Cwnstanz versammeln. Der Verein giebtunter der Redaktion ÖLS dcrmaligen Vercins-Präsidenfen ])r MSU eine Zeitschrift SHLWUZ, von dsr zu Linxaa im Jahxe1869 das erfieHsfe erschenen ist, welche, neben Abhandlungen von Aufseß, Barak, Eylenbenz, Fleistbmann, Marzéxor, Voll und Reinwald, eizxc photographische Nachöildung xiner alten Karte übst dcn Schwabcnkrixa von 1499 enthält, Das 2. Heft der historischen Ze-iischrist, das durch seinen Inf.),alt der strcng-cM Gesckichtsforschung in noch höherem Grade dienen wird, soll isl don nächsten Wochen zur Versendung kommen„ Schon aus den vorlix- qsnden Publikationen ist erfichtlich, welche umfängliche Quellen für Die aljgemeine und die Spezialgeschichte in der Umgebung des Bokenscss flüssix! g:“macht werden können; in den Archiven der Sesftädte liegen Massen noch unbenüßter und urtvesw-rxtheter kaunden.
Landmirthsrhaft.
Die preußische Staats-Forstverwaltung ist bemüht, das Jnteereffe, 13.-r Landeskxxltur auch dadurch zu fördern, daß ste zum Holz- “anbc1u für Privatwaldungcn gutes Pflanzmaterial erzieht u:».delan- zen cm Privmbesißer xmd Gemeinden zum Selbßfoßenpreise überläßt. Es find auf dicse Weise im Jahre 1870 aus dsn Staatsforsjcn an Privat,: und (Gemeinden abgegeben: in den Provmzen: Preußen 943_.Hundert Laubholß, 4445 Hundert Nadelholz, 5388 zusammen, Po1en 3240 Hundert Qaubßolz, 44,220 Hundmk Nadelholz, 47,459 zu- sammen, Pommern 1240 Hundert Laxxbholz, 19,676 Hundert Nadel- b,)lz, 20,915zusan1men, Schle'fien 931 Hundert Laubholz, 6789 Hundert Nadelholz, 7720 zusammen, Brandenburg 1457 Hundert Laubholz, 41,542 Hundert Nadelholz, 42,999 zusammen, Sachsen 2117 Hundert Laubholz, 3288 Hundert Nadelholz, 5405 zusammen, Westfalen 944 Hundert Laubholz, 3397 Hundert Nadelholz, 4341 zusaann, Rhein- provinz 4095 Hundext LaubholZ, 6312 Hundert Nadelholz, 10,408 zu- sammen, Schleswig-Holstein 05 Hundert Laubholz, 2632 Hundcrt Nadelholz, 3237 zusammen, Hessen-Naffau3030 Hundert Laubholz, 6659 Hundert Nadelhol, 9689 zusammen, Hannover 5729 Hunövrt Laubholz, 47.373 Hundert Nadelholz, 53,102 zus. Summa 24,330
'Hunde1t Laubholz, 186,334 Hundert Nadelholz. Gesammt-Summe
210,664.
1691
Oeffentlicher Anzeiger.
K -_.-
Steckbriefe und Untersuchungs - Sachen.
Stk_ckbrief 'gkgen den_?ch:glöhncr Philipp Langhans aus Océc1syetm, Reyterungsveztkk Caffel. Es wird ersucht, den Lang- 1),ans “2111 Betretunngall anzuixalten und Von deffcn FcßUahrr-c Nach- Ucht “anher zu erthxtlen. Cassel, Un 19. April 1871. DW Staats- czmzsaxt (LU:) Wilhelmi. Skignalcxnent. Alter: 31 Zahxe. Gköße: 5 Yu,; 6 qul hann. Maß. SMUU: WMW. Haare: dunkck- («nd, Stirn: brett. Augsnbrgucn: dunkelblond. Augen: blau. .TJse: nnttcl, Mund: gejvöhnlxch. Zähxxe: gut. Bart: dunkelblond. Krünxoval. (HesZcht: lang Gesichtsxarbc; gesund. Spricht deutsch. .».Msoxxdere Kennzctchen: schien, mit dem rech! :*. Auge. '
Handels-Negister.
_ Königliches KreiIgericht Cüßrin " Dix" Pxokuxa des Herrn Adslf Mumme za Bärjvalder Ober- muhlx (ur dte Firma A. Kléx zu Bärwalde N.-M. ist erloschcn und d;..“s m.1_Prokurenregister (Nx. 13) vexmerkt zufolge Verfügung vom 13. Llprtl 1871 am. 14. Aprxl 1871,
' Di:.Z unter Nr. 61 „unseres Firmenregisters eingetragen geroesene Jera »Janenscha zu Nteder-Görlézdorf ist erloschen und auf Vér- stjgxmg vom heutigen Tage gelösch1.
Seelow, den 18. Aprél 1871. Königliche Kreisgerichts-Deputmion.
Ter Partikzali-zp „Simon Usxxzdmwcit an?? Duden, Kirchspiels SQiUkhlen, Kreises Ptllkallcn, ist als Inhaber der zu Stallupönen unter der Firma S Uschdraweit begründeten Handelsnicdcrlassung zuwlge Vafügung “vom 20. April 1871 5111) Nr. 160 unseres Firmen- regiftcrs etngctragcn tvorden.
Stallnpönen, dqn 20. April 1871.
Königliches Kreisgericht, Erste Abtheilung.
In unsecnRegisiers zur EinTragung dcr Ausschließung Oder Auf- hebung Der GutergeWcmsckzaft ift einzutragen unter Nr. 15: Der K *:ufmann Albert Hosft zg, Lauenburg, Jnhabex der Handlungs- strma „Y.,W. Hoefta, th fur seine Ehe mit Fräulein Therese Czarnowskt durch, gextchiltchen Verkrag (16 (jaw Lauenburg, den 11. Apxil1871, ?le (Hsmcinschaft der (Güter und das Erwerk'es auägcscßhloffen. Emgetragen zusolgc Verfügung vom 18. April1871. Laucnburgm Pommern, den 18. April 1871. Königliches Krengexicht. 1. Abtheilung.
In unser Gescllschaktsr'egiftcr ist heut unter Nr. 16 die seit dem 1. April d. I. unter der Ftrma . Tschauchelwißer Zuckerfabrik [ fth d H d ls (“W ?WYW &chéomy'K '*c e cn e an e ge e a & zu an cwi reis Breslau sxner daß die GeseUschafter & * f 1) der Lanchälteste Emil vvn Liercs und Wilkau, auf Gallo- “ wiß wohnhaft, _ 2) _der RiTtergutsbefiß-er August von Schocnberg, auf Wasser. ]cntsa), wohnhaft, 3) dethöttxtrgutsbefißer Max von Stegmann, auf Jackschönau [VO n I , der erigytshefißer Carl St_arostr, iq Tschauchelnvis wohnhaft, der Amtspachter Leopo1d Ksscht'y, m Rothsürben wohnhaft, der RUterautsbefißcr Fuß von Bieres und Wilfau, auf Paster- wiß Wohnhaft, “ „ sind, mxd daß nur dem Riitergutsbefißer Max von Stegmann und dem Rittergutsbestßer August von Saooenberg, und zwar Jedem, die Befugnißzusteht, die Geft-[lschiaft zg vertreten, die übrigen (He- seklschafter aber von der Befugmß, dte Gesellschaft zu vertreten, ausgeschlossen find, eingetragsn woWen. BreSlau, den 17. April 1871._ Königliches Kreisgericht. 1. Abtheilung.
In unser Firmenregister ist Nr. 2833 die Firma: Plischk
. - e ' und als deren Inhaber der Kaufmann Älbert Plischke hier heute ein-
ge*tra,“.,en Worden. BreSlau, Den 19. April 1871. Königliches Stadtgxriéht. Abtheilung 1.
In unser Firmenregißer- ift b»i Nr. 1767 das Erlöschen der Firma: D. W. Piefke hier heute ekngetrqgen worden. BreSlcm, den 19. April 1871. “ Königliches Stadtgericht. Abtheilung ].
, In unser Firmenregister ist bei „Nr. 2480 das Erlöschen der Ftrma: Isaac Graeß hier heute eingetragen worden. »Breßlau, den 19._ April 1871. Königltckzes Stadtgericht. Abtheilung 1.
Die in unserm Fixmenregiftex 8111) Nr. 155 eingetragene Firma :O. Jaenchen in Brieg 1ft erloschen und dies heute? vermerkt worden. Brieg, den 17. Aprtl 1871, ' _ Königliches Kreisgert-cht. ]. Abtheilung.
n das hiefige Firmenregister ist bei „Nr 278 das Erlö en der Zuma vGustav Kasxhcike in Gleiwißa znfosge Verfügung séom 18. 21er! 1871 am 19. Upril 1871 eingetragen worden.
Gletrvtß, TM 19 'Aprél 1871. Königliches Kreisgericht. 1. Abtheikmg.
In unser Firmenregisteé ist bei Nr. 95 das Erlös en der imm Adotpk) Adam zu Fürßenau hsute eingetragen xx-ordejé F Neumarkt, den 20. April 1871. Königléckyes Kreisgericht. [. Abtheilung.
Jn unser GenoffenschafTsre ister i be ü- li des i? menz - Vereines folgende Veränderungg: | 3 Z ck h |" Vorschuß Das Vorstandsmitglied (Kasfirer) Herrmann Schwarzkopf ist ge- storbxn und an seine Steüe als intérimistisches Vorstandsmitglied (Kasmew) „der Kaufmann Julius OelSner zu Nimptsci) getreten. zufowe' Veßsugung vom 15. dieses Monats heut eingetragen worden. N1mpt1ch, den 17. Apxil 1871. Königliche Kreisgerichts-Depntation,
(» In umßser Jixmenregistcr ist zufolge Vexfügung Vom heutigen „xaqe der Kau'fuxann Otto Evers hier für sein hier eröffn3tes, vom Kgußmann Frtedrich August Nißsche übernommenes Materialwaaren- geßchaft mit der Firma:
»Otto Evers-
5111) Nr. 138 eingetra en während die irma: . A. R' s - löscht worden ist, g “ F “F *Ich“ 9“ Torgau, den 20. April 1871. ' Königliches Kreisgericht. 1. Abtheilung.
Zufolge Verfügung vom 20. Apxil 1871 16 am heutigen Tage in „unser Firmenregister eingetragen: Kaufmann August Davids zu Tönning. Ort der Niedcriaffung: Tönning. Fikma: A. Davids. ?Schchvig, den 21. April 1871. Königliches Kreisgericht, 1. Abtheilung.
Juz hiefigen Handelsregister ist zur Firma E. D. Elias in Hoya heute emgetragen:
1) eine Zweigniedcrlaffung befindet sich seit dem 1. Februar 1871 2 "J BFM?" is f T) U
) as * to ur : ür en ganzen mfang dcs Ge äts i der
Sohn des Firmeninhabers: Aron Elias, bestellt. M f | Hoya, den 20. April 1871. Köyigliches Amtsgkricbt 11.
Verkäufe, Verxpachtungen, Submissionen :e.
(122?ck _ „_Donaäncn-Verpackytung.
as Könjgltche Domänen-Vorwerk Dalheim, im Kreise Büren des Regierungsbxztrks Mmden, an der Chauffke zwischen Lichtenau Und Juranerg belegen, etwa 3 Meilen VNL Paderborn und 13; Mei- len von Stadtberge xntyernt, soll von Johannis d.I. ab auf 15 Jahre öffemlich au dezr Metftkt-ietenden verpachtet Werden.
Die Domäne enthält noch dem in unserer Registratur zur Ein- ficht niedergelegten Charte und Register
an Hof- und Baustellen ......... 8,401 „Hektaren, ;) (Härten ...................... 7,357 , Acker .......................... 564,104 Wéssen ....................... 54,14? Weiden ...................... 79,6o8 Teichen ............... 0,866 Wegen , (erz'ben, Jriften und Unland.....,.............._Z4,823 » _ , „ zusammen 739-406 Hektaren, und jvnd außerdem die Hutung m einigen benachbarten Forstdiftrik- ten von zusaznmen ca, 90 Hektaren mit verpachtet.
Das qermgste Pachtgeld beträgt 5000 Thaler.
Die Verpachtung erfolgt näch den in unserer Regißratur wie bei dem Domanen-Pä'chter Hühne zu Dalheim einzuseocnden , auf „Ver- langen quch abschrzftlich gegen Erstattung der Kopialken mitzutbeilen- den sv-sztcllen Vedmgungen auf Grund der allgemeinen Bedingungen zur Verpachtung der Königlich preußischen Domänen-Vorwcrke vom 30. Januar 1869 und der Regel der Ltcitation vom 30. Juni dessel- ben Jahres Diese Licitationsregeln und aligemeinen Bedingungen können in unserxr Regißratur eingesehen oder auch von der Gewerbe- Vuchhandlung tn Berlin, Leipzigerftr. Nr. 14 bei Reinhold Kühn, für 12 Sgr. bczogen wcrden.
Zur Entgegennahme der (S*botx haben wir-einen Termin auf Dienstag, den 16. Ma1d.J., Vormittags11Uhr, in. “dem kleineren Sißungßsaale des hie'fig'en“ R'egierUngs- gebäudes vor dem Ober-ReJierungs-chth von Schierstedt
anbetxaumt, zu welchem wir Puch luftige mit dem Bemerken ein- laden,"daß |ck die_ Bteter wo möglich vor, spätestens in dem Termin 8.) uber den etaentbümlichen Befiß eines disponiblen Vermögens Yon 27,000 Thlr. und 5) aber ihre Qualifikation als Landwirth wie über ihre Solidität gegen unseren Kommissarius auSzmveisen haben.. Minden, den 19. April 1871. Königliche Regierung, Abtheilung für direkte Steuern, Domänen und Forsten.