1871 / 113 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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1754

Benrljn, 28. April. Se. Majestät der König haben Allergnadtgst geruht: den nachbenannten Offizieren U. die Er- Laubniß zur Anlegung der ihnen verliehenen fremdherrlichen Dekorationen zu ertheilcn, und zwar: 1368 Großkrkuzes des Königlich württembergiscbenZFriedrichZ-Ordens mit Schwertexn: dem General-Licutenant von Kameke, Chef des Jngemcur-Corps und der Pionicrs, dcs Ritterkrsnzes mit Schwertern desselben Ordens: dcn Ssconde-Lieutc- nants Gctm, L_ehmicke, Schiüpers vom 2. Thüringiéckzen Infanterxe-chtmeZt Nr. 22, sowie den Scconde-Lieutenants von der NLsLrVZ dcnelben Regiments, Weißenburg und de Groote;„des Comthurkkeuzcs dcs Königlich würt- tembergtschen KroneU-Ordens mit Schwertern: dcm Oberst - Lieutenant von Zacha vom 2. Thürmgischen Infanterie = Regiment „Nr. 32,“ des Ritterkreuzes» m1t Schwertern desselben Orden-Z: den Haupt- leutcn Wagner. und von AlwensleOcn vom 2. Thü- ringischen Infanterie - Regiment Nr. 32; des Ritter- kreuzes dcs Königlich württembergiéchen Mixitc'ir- Verdixnst-Ordens: dem Hauptmann SchUlz vom Pommer- schen'Ichr-Bataixlon Nr.2,' deßGroßhcrzoglich hcssischeu Mil1tar-Verdtenstkreuzes: dem General der Jnfantexie v o n M a n | e in, kommandirenden General des [K. Armee-Corps, dem General-Lieutcnant Freiherm von Wrangel, Comman- deur der 18. Jnfanterie-Dlvifion, dem Major Bronsart von Schellendorff, Chef dcs Generalstab-es 1)(. ArnWe-Corps, dxs Großherzogltch mecklenburgiscben Militär-Ver- dtenst-KreuzeszwciterKlasse: demMajorvonWickede, aggregirt dem 3. OberschlZfischxp Infankerie-Regiment Nr. 62, der Großherzoglich fachs11chen silbernen Verdienst- Medaille mit Schwertern: den Jeldwebeln Seibert und Tillner, dem Vize-Feldwebel Franke, dsm Portepcefähuxrich Lueder, den Sergeantey Schumann, Brünner “und Schroxter, den Unterofßzieren Weißkcr und Bauch, den Muskexzc'ren, Payer und Tettenborn , Fämmtli-éo vom -5. Tburmgtschen Infanterie-chiment Nr. 94 (G'coßherzog von Sachsen), sowie dem zu diesem Regiment als Ordonnanz kommandrrten_ Husaren Grünebaum vom 1. Hessischen Huxaren-ngnnent Nr. _ 13, ferner dcm Unteroffizier Sttebriß, Den Gefrexten Kohlhepp , Schilling, den Ylanen Leuckcrt, Pölzing und Dem Laza- rethgehulfen Feucker, sämmtlich _ vom Thüringischen Ulanen-Regiment Nr. 6; des Comtyurkreuch zweiter Klasse des Herzygllch sachsen-emeftinischen Haus- oxdens: d'em Ma]o_r von Walther vom 2. Schlesischen Jager-Batmllon Nr. 6,“ des Ritterkreuzes erster Klasse desselben Orde„ns: dem Hauptmann Kuchenbecker vom 2, Schlesischen Jager-Bataillon Nr. 6,“ des Ritterkreuzes zwettetx= Klasse desselben Ordens: dm Premier-Licutenants Bullrtch, Graf von Reichenbach und dem Seconde-Lieute- nant v 011 B o ddien vom 2. Schlesischen Jäger-Vataillon Nr. 6,“ der demselben Orden. affiliirten silbernen Verdienst- Mcdxztlle: 17cm Feldwebel wiener, Sergeanten Walter, Oherxäger Seiffert 1. und äger John vom 2. Schlesischen Iäger-Batmllqur. 6; der Fürstlich schaumburg-lip- pischen MilttarxVerdßenst-Medaille: dem General der Infanterxe von Hmdersm, General-Jnspccteur der Artillerie, deanaxor Herzog Climax von Olderxburg Hoheit vom Regunent der Gardes du Corps, dem Major Kühne vom Generalstabe der Maas-Armee, dem Seconde-Lieutenant J-rei- berxn von „Oer unt? dem Jäger HauTau, beide vom Weft- fälzschen Zager-Vatmllon „Nr. 7 ,“ sowie: des Ehrenkreuzes ;drttter Klasse des Fu'xftlich lippiéchcn Gesammt- bezuses: dem auptmatm Baumann vom Weftfälischen Jager-Vataiklon r. 7.

Se. Majestät d_er König haben AÜergnädigft geruht, den pachbcnanpten Offizieren 2c. die Erlaubxxisz zur Anlegung der thnen verlrehenen fremdherrlichenDekorationen zu crthejlen, und zzvar: deSGroßkreuzeZ dcs Königlich württem- bexgtschen Mtl1tär-Verdienst-Ordens: dcm General- Adjutanten, Genexal-Lieutenant von Tresckow,“ des Com- thurxreuzes nntSchwertern des KöniglÜch württem- «bergtschen Kro'nen-Ordens: dem Obersten von Tilly, aggxegtrt dex): Kriegs- Ministerium uud Abtheilungs- Chef im Mtlttär-Kabmet, dcn Flügel-Adjukanten: Oberst von Luca- dou, Oberst-Lieutenqnts Graf von Lehndorff, Fürst “Anton Ra dziwxll und Graf von Waldersee,“ dxs Comthurkreuzes des Königlich bayerischen Mili- tar-Verdienst-Ord ens: dem, Flügel-Adjntanten , Obersten Von Alhedyll, Chef der Abthetlung für die peréönlichen An- gelegenhctten im Kriegs-Ministcrium, dem Obcrßen v on Tilly, aggregirt dcm Kriegs-Minjsterium und Abtheilungs-Chef im M*tlxtar-Kabmet , den Flügel-Adjutanten: Oberst von Luca- dou, Oberst - Lieutenants Graf von, Lchndorff, Fürst Anton Radziwill und Graf von Waldersee, dem

Major v.,oy Hqugwiß, :*x 13. 511110 des Grenadier-Negi- ments K0:1.1g Fxccdrick) Wilhelm 117. (1. Pommerschen) Nr. 2 UND kommandkrt zur Dicnsticistxmg im Militär-Knbinet,“ d'ss Gryßkreuzes mit Schwertern des Großherzog- [[ck badischenOrdan vomZähringerL-öwcn: dsmLcib- «“.-zt und Geyeral-Arzt A'. 111: won Lauer; des Comman- deurkreuze's ersZer Klasse mßt Schwertern desselben Ordens: dcmFlugcl-_Adxr;tanten, Obersten von Albedyll, Chxf der 'A'bthexlung fÜr die P::rsönlichcn Angelcgenheitsn im thegs-thfiermxn, der Schwerter zum Commandeur- crxuz zwerter Klassx desselben Ordens: dem Flügel- Adjutantcn , Oberst- Lteutcnant Fürßcn Anton Radzi- wxll,“ _ dcs Commandeurkeuzes zweiter Klasse :mt Schweréern desselben Ordens: dem Obersten von T1_lly, aggregrrt _ „dem Kriegs - Ministerium. und ADthetlungÉ-Chef im Milttär-Kabinet, ÖM Flügel-Adju- tanten: Oberst yon Lucadou und Oberst-Licutenant Graf vyn Lehndorfs; des Ritterkreuzes erster Klasse mit Eichenlaub UND Schwertern deséclben Ordens: dem M910yv 0 n H a n g wiß 8135111136de_sGrenadier-RegimentsKönig Frtedxtch Wilhelm 117. (1. z1Z§o111111ekjchcn) „Nr. 2 und kommandirt zxtr Dwnstletstng im Mixitär-Kabinkt; d es R i tter kr euze H des Großherzoglny badischen Militär- Karl Friedrich Verdienst - Ordens: dcm Flügcl = Adjutanten, Oberß- Lieutenant Grafen von Waldersee; des Commandeur- K_reuzes xrst er Klasse mit Schwertern des Großherzog- [:ck sachstfchen Ordens yorn weißan-alken: dem Flügel- deutgnten, chrskcn von Albedyll, Chef der Abtheilung fur dle pexsönltchen Angelkgenheitén im Kriegs-Ministerium; des Ehrcngrqßcomthur-Kreuzes mit Schwertern des Großherzogltch oldenburgischen Haus- und Ver- dtacnft-Ordens: dcm Flügel- Adjutanten, Obersten von AZbeHyll, Chef dex _Abthetlung für die persöNl'xchenAngelegen- hexten Un Krwgs-thsterium; dcs Ehrencomihur-Krenzes mti, Schwerter11_desselben. Ordens: dem Flügcl-Adju- tantcn , Oßcrsr - Lieutenant Grafen v on Waldersee; des “Großhsrzoglich mecklenbmrgischen Militär- Vertcnst-Kreuzcs erster und zweiter Klasse: dem Flugkl-Yldxutantcn, OHerst-Lieutcnant Grafm von Walder- see,“ dle zwxitc Klasse desxelben Ordens: dem Flügel- Ysdxutngten, ,Okßersten von Albedyll, Chef der Abtheilung fur dlc. persönhchcn Angcjcgsnhkiten im Kriegs - Ministerium, dem Flugel-Adjutanten, Oberst-Lientenant Grafen von Lehn- dorf'f, dem Ober-Hof- und Haus-Marschall 2c., Wirklichen Gehennen Rath Grafen von Pückler und k-em Hof - Mar- sxhakl ).c. Grafen vo*n,Pcrponcher - Sedlniyky; des Comthrtxkrcrtzes zwexteyKlasse mit Schwertern des He„rzoglt'cb sachsen-ernxfttnischen Haus-Ordens: dem Flung-Lxdjutqnten, Oberst-Ltcutenant Grafen v 011 W a [ ders ee,“ d'er F117st11ch schaumburg-lippischen Militär-Ver- dtenst-Medatlle: dem (Hen-eral-Adjxxtanten, Gcneral-Lieute- nant von Tresckow , Dem Flügcl-AdjutanTcn, Obersten von Albedyxl, „Chef per Abtheilung für die persönlichen ATN" gelegenhexten 1m Kriegs-Ministerium, den Flügel-Adjutanten: Oberst vox Lucadou, Oberst-Lieutenants Graf von Lehn- yorff, Furst Anton Radziwill und Graf von Walder- 1ee , Forme dem Ober-Hof- und HauZ-Marschall 2c., Wirklichen Gehermen Rath Grafen von Pückler und dem Hof-Mar- schall 2c. Grafen von Perponcher-Sedlnißky.

Am 15. Mai (:. wird im Bade Eilsen cine Tele ra en-Station mjt beschränktem Tagesdéenfte für die Dauer der dieYjäZLkgen Vade- satson wredereröffnet werden.

„Hannover, den 26. April 1871.

Telegraphen - Direktion.

Die Telearapheu-Station zu Attendorn im R:- ierun s-- B;- ' ArnSberg wird am 30. April (3. aufgehoben. g 9 Wk Cöln, den 27. Apräl 1871. Telegraphen - Direktion.

Nichtamtliches.

Preußen. Berlin , 28. April.

Ihxe Mazeftät die Kaiserin-Königin bc'suchte gestern d'le Barackep-Lazarethe und bcft'cixtigte die Löwcnaruppe im Atxlwr des_ Bxldhauers Professor Wolff. - Im Palais fand eme mustkalisZye Abenduntcrhalcuug Unter Leinmg des ObeY-Kapekxmetstcrs Taubert und unterMitwirkung von Fräulein Orgsny und der Herren Woworski und Salomon Statt.

_ -- Se. K*arserliche und Königliche Hoheit dcr Kro'nprmz wohnte _xstern dcm Militär-Vortrags bei Sr. Maustät ber und emp mg den Präsidenten von Holßendorff,

dcn Gcneral-Lieutenant von Blumenthal, den Geheimen Regie-

1755

rungs-Rath Dieliß und den Maler von Werner. Um 5 Uhr

dinirten beide Majestäten im qunvxinzlicheq quais. Abends besuchte Se. Kaiserliche und Kömgltche Hyhett _dte VoxsteUung in der Oper und erschien später zur Smréze tm Katserltchen

"Palais.

-- Die vereiUich-n AuZschüssc dcs Bundesra'tbcs “für Landyecr und Fsüungen UND für Rechxmngswesen [9181th heute eine Sißung ab.

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- Die am Schlusse dcs gsfirigcn Berichts über die" 24. Sißung des Deutschen RELchstags am 27. d. M. erwahnte Erktärung, wclche der Präsident desVundÉkanzler-ArntZ,Staats- Minister Delbrück, in der D'Ékußsion ither dcn ,ije'xzenntwurf, “betr. die anderweiterftstcUung der Matrikularbenrage fur das Jahr 1889 abgab, hatte folgenden Wortlaut,:

Ich Weile das von dem Herrn Abgeor'dmt-xn für Meini'ngien ausge- sproMxched-Iuern, daß einean sichjckwis21ge Frage hm: bet emxr Gelc- genbeitdiskuiict wird, wo absolut jedksé pruftixche Jntsrxsse _dafur fehlt. Ich würde dcéhalb das Wort nicht ergriffen haben, Wenn ich mcht nach den

Ersten. Bemerkungen dcs HerrnAbgcordn-eten für Mxppen dem Bundes-

rats) und mich persönlich dagcaen ycrwabrcn znüßxe, dcxß "aus Hex Bemer- kung, die am Schluß der Motwe steht, cm Etnv-erßandmß mtt der von ihm vcrtxctxnen Auffassung gefolgcxi „werden konnte. Ich habe bei den Vsrbandlungxn über die Vcrträgs, dn: im NorddeutsthchrchH- tage im vorigen Jahre ßatkfxxydexx, Gelegenheit gehsxbt, una) uDer dte Bedeutung der sogenannten 1110 171 WWW zu äußern; Ick habe das damals dahin gciham, daß in alxcn Ltngrlcgsnkyitcn, xxx w_c„lchen nach der Verfassung des Reichs die Institution gememscbastixch Ut, es ganz gleicHJültég Ust, ob ein Gescß, wclckcs auf Gr'undkcmer solchcn Vex- faffunßsvcstimmung ergeht, im ganzen Reni), m emem _großsn T_bexl Des ReZchs oder auch mv: in eincm ganz kleinen Thxxl des RUDI Anwchung finde?. Ick erkenne an, daß u::atz Mtt vyllexn Rccht sa'gcn kann, da:"; Budget ist (ine ngéins-Yastltcsw Iysmutwn dcs Reiciys *- das ist cm 55.6!) vöslég zweifeilos -- Und Wett das Bxxdgct »si-nc Ncmeinschaftliche Jnßiéution de? R-xiäys ist , s.) folgt dax'aus

l?ogisäx, das; auch die Vorliegendc Vorlage nächt untcr TM A*.“ -

'Tikel 281ä8t, , . _ , " , Die Jrugy, nm Dl? «:s FC!) (761. F?;sox“, WTE gssaßt, fäfiisth sur ch “Entschcidmtg sshr Mnxg «()-3111111611 SaÉ-c !xe [)éMd-rln kanx, xst M, o!) bci Dianikx Wslche fiÉ) ÜUÖFÖÜCJKUÉ) 89311391: auf (me ZMF- xn 113581291“ da?; Mix?) Mek) 1111131 Öcsx-chd, dW KIP der Nukur ds? €:»st Mrs), 1172121! ick) so TMM soli, LijZTU tWUsiZorikaz-cn (thxaUW Qabxn, DWDM mir chen b652€ch11618 nu??» xxx'xzwkiß'exxth Wash M!.nxr UWSF" FM_EUUQ richxige Exnndéxxß thxxjvx-Ndig ZM" Anwendmxcz g(“Ö-L'NÜHT werdxn nuaß. , , _ ( chhdem |ck URL) die NÖJOOTÖULTLU Okay von BMW)- Huc und Fréiherr von Hovsrvch gcgen dle Nxckytabfimnmmg DLT süddeutschen Abgeordnetcn a_uSgesProchsn haxtcn, mee der Geékxzenkwurf fast e'mftimmtg ZeUehmigt , xndcm, nut “AUSnahme weniger Mitgliedsr ,die suddeutschen „ngeordxxeteu fich dsr THUUWHUW an der Besäxlußfaffyng mcht entzogen. 'Außerdsm wurden folgende von der. Kpmmßfion beantragte Re- soiukionen angenommen: Der Rctchqug xvollx Deschl'xßen: 1) die Erwartung auszusprcchem daß künstxg dxeDcéZpofitwnsfoyds für unvorhergesehene Ausgaben nicht ubcrscprttten, so:“:dern CtWatße, den ETakactrag überschreitende unvermeidxtckw Ausgaben als _außer- ctaistväßige “Ausgaben bxhandelt werden; 2) die Bundesregxyrung aufzufoxdcrn, daß künftig bei Axtfüellung der ZBundcshaushalts-Etais hinsichtlich der übertragbaren Tast" derselben ]edcsmal e_rkcnnbar ge- macht werde, wie viel von den ubertragbaren Fonds m deux Vor- jahre wirklich verwandt, und wie viel daher von denselben fur das

laufende Jahr noch disponibel ift, st

Sodmn erfolgte die er e wurfs, “betreffend die Feststczllnng des Haushalts- Eiats des Deutschen Relcbes fur das Jahr 1871 in Form eines Nachtrages zu dem durch vom 15. Mai

des Bundes entsprechenden Umarbeitung einer

chat der Aus aben für das Landheer 31131 ' sSüxddeutschlan-daerst mit dem 1. Januar 18/2 begmnt.

Der Staats-Minister Delbrück leitete die Debatte wie

foxgt ein :

Meine Herren! Bei de:“. Eröffnung der Generaldiskussion üwer “den vorliegenden Etatsnachtrag eingahenix zu sprechen , ist wenigstens jest für mich sehr schwer,“ es ist ungemem schwer, die einzelnen Vor- Fchxäge, die dieser Etat enthält, unter weitere angemekneGesichtspunkte

u bringen, als unter die'“ beiden: die Vorlage i| nötbig geworden nach der

nsicbt der verbündetcn Regierun *n erßens dadurch, daß seit der e schlichen Jestftcllung des Hausha t stats für das laufende

Anzahl von Bedürfnissen heryotgetreten ist, für wtlehe d : Eta

Berathuug des Geseyent-

das Geseß 1870 fcßgestellten Haushalts-tht des Norddeutschen Bundes, welcher leßtere in, der der Erwetterung , ». “1115112“ ' un und de nitiven Feststeklung bedar. e r u

§xer(f5.')esc?rt1mtzifferfides Budgets beträgt in Eitxnahme und Aus- gabe 565,975 Thlr., darunter 136,354 Thlr. fur dauernde Aus-

gaben, eine verhältnißmäßig geringe Aenderunß, Ina YZZMYZF

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Reichstages wurde um 131". Simson eröffnet, dxr jedoch alslvald den BMW, an den ersten Vize-Präfidenten, Fürsten Hohenlohe-Schtllings- „fürst, abgab.

nicht Vorsorge getroffen hat und für deren Befriedigung sorgen zu können die verbündetm Regierungen bei Ihnen beanéragkn; er is? ferner nothwendig geworden dadurch, daß es darauf ankatn, die Ma“- trikularbeiträge dcr süddeutschen Staaten den Besximmungen der Reichsverfassung gemäß zu ordnen.

In der ersteren Beziehung, was die x'énzelxxen scit der geseßlichni

Feststellung des Haushaltsetaks hexvorgetrctencn Bedürfnisss anlangt, so ist ein Tl)?“ der in dem Etat enthaltenen Pofitionen bereits von dem Reichstage genehmigt, es sind dies u. A. die Entschädigungen

ür den We fall der Elbzöüe an Mecklenburg und Anhalt, es ist dies xrner das xtraordiuakium der Pofivexwaituyg für den Bau eines

nsuen Gebäudes für das Gcmral-Postamt. Es ist sodann --

war im Einzelnen noa) nicht gcnebmigt, indeß duxch kie (He-

nehmigung dcr Bundxsverträge im Prinzip gebilligt -- eine Ver- mehrung der StsUenzahl bei und es ist endlich im Prinzip bereits géseßlixh festgestcljt die Enja)-

dem Bundes-Ober-Handelsgericht, ung des Bundes-Amtes für das HeimathsMsen, für wchlches,Sie

in der Voxlaae Ansäße finden. Einiae andere Ansäße beruhen eben auf Bedürfmffen, die im Laufe der Verwaltung hervorgetreten smd, und in dieser Beziehung ist der wichtigste Theil der Vorlagz, welcher alkcrdinas auf das Hauptresultat des Etats keinen Einfluß hat, der-

cnige Theil, Welcher fick) auf den Etat dsr Postverwaltung bezieht.

Ich will in Reziehung auf dicscn wichtigcn Theil der Vorlaße der Sprzialdiskusséon nicbt rorgrcifcn , und habe nur im YUgsmcincn zu bemerken, daß die anm vorgeschlaqcncn ledcrungen im Etat dcr Postverwaltung den Zweck haben, in dcr Organisotion dieser Ver- W&ltung Vcrbeffexungen einzuführen, Welche bei früheren Etats- bcratbnngen im Schoße dcs Reichswges wiedekholt angeregt worden find.

Was ferner die Bcrechnung dcr Matrifularbeiwägc für die süd-

deutschen Staaten anbelangt, so war diese nach den Vorschriften der Vexfaffung nothwendig. Eine Anzahl xinzekner Frugm, die sich an diese Regulirung knüpften Und Welche sich in den Erläuterungcn der, Vorlage näher erörtert finden. auf diese hier bei, der Generaldikkusson eiangehsn, halte ich Wenigstens für jest Koch mcht am Piaße.

Dcr Gcscßentwurf wurdc einst Kommisfion von 21 Mit-

glikdcrn Üvcrwiesen, nachdem der Abg. Schels aus Bayern sein ablehnendes Votum gcgche ganze Vorlage im Voraus und zwar aus dem Grun'oe angskündigt hatte, weil Bawexn zu den AUZJabcn für das Pofixchen und dTe Ablösung [Zr Elbzölle UW) se'mcc Auffaffung des Art. 52 der Reichsr-erfanung mcht hxxraugezogen werden darf.

Sch1icßlich erledigte da?? Haus einige Wahlprüfungxn.

Di? Wahl des Abg.?ööhmcr(Neuwied) “wurde beanstandet und 61179 Auffsrdcrung an ÖchxMD-IskanzM bcsWloffen, in kareff dxr ';.n vsrstlxécd-LMU Protestsn Umfxxctbeilte'n THatsachn die ge- chhtléäxc UniersUchUUg c'MleiKn zn lass€21._ Mahl des Grafen Lshndorff (AUJOL'bUrg-Löxzen) zwar dem An- tr«,.chx6 dkr NötHcLlaug chcg-cn für gültig Erklärt, ]“?dwch dj_efelbe Aufforderung an Den «FundÉkanzler beschloffkn, wie bei der Lrch'oU Wahl, vcrsläkkt durch dcn VOM Abg. Laxskcr bchrag- tcn Zusatz, das; der Reichstag von dkmNcsultat dsr gerichtlichen UntcrsuchUUg in Kejmtniß 991th Mrden mögk.

DÜNWCU wurde die

Schxuß der Sißng 42 Uhr.

-5- Die heutige (LT).) Plenarsißng dcs Déytschen 11 Uhr durch den Präsidexjten

Am Tisckze "dcs Bundesrathcs befanden fich die Staats-

Minister Delbrück, von Schlör und von thtnacht und andere Bundesbcvollmächtigte und Bundeskomnnnare,

Den ersten Gegenstand der Tagesordnung bildete die dritte.

Berathung des Gcseßmiwuxxs, bctreffxnd Yie anderweite Fkststellung der Matrikularbeit-räge fur dasIahr1869.

Dcr Geseßentwurf wurde unverändert angenommen , nachdem der“ Abg. Hammacher bei Z. 1 die Frag; angerxgt _hatxe , ob die Telegraphen- Verwaltung nichk verpfltchtct Let, dte fur. sie aus- geworfenen Mittcbauch wirklixb zu vexwenden" und njcht hinter der geseßlich festgestellten Axxsgabepositwn zuruckzubletben.

Der Bundeskonnniffar, Geheime Regierungs - Rath Or. Michaelis, bezeichnete die bevorstcthde Berathyng des Nach- trags-Etais zum Bundeshaushalt fm; 1871 als dre geeignete Stelle, diese Frage zum Außtrag zu brmgkn.

Der Reichstag trat sodann „in die zweite Berathung des Geseßcs, betreffend dicVerbindltchkett zum Schadenersaß für die bei dcmVetricbe von Eisenbahnen, Bergwerken'u. s. w. herbeigefü rten Tödtungen und Körperverlehungen cm, und

war lei eiti über die Z. 1 und 2, welche lauten:

3 Fa]. Lzßem? bei dem Zetxiebe einer" Eisenbahy ein Mensa) gx- tödtet oder körperlich ver'leßt wird, so haftet der Betrtebs-Untexnehmec; für den dadurch entßande'nen Schaden, sofern_ er nicht _bewerß, daß, der Unfall dura) höhere Gewalt oder durch ergenes Verschuldenxdes

Getödteten oder Verleßter verursacht ist. , , _ . _ | . 2. Wer ein Berßwnk, einen Steinbruch, eme GräberüchGrubeck

§ . . _ oder eine aber betrer ' haftet wenn ein Bev'olkmächiigter oder ein RepräsentJ-it oder ekm'zm 841an oder BkaÜWY m_ . triebes oder der Arbékfe'r aügenommene Person durch ein ethdm

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