1890 / 269 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 07 Nov 1890 18:00:01 GMT) scan diff

findun sn aur!) wirkli als fs1che erkannt und mit dem Rxcbtsscbuh UMJLÖZn würdcn; es Yoüte aber zuglxick) verhindern, daß die Industrie VOn einer uneinfcbränkbarcn Anzahl außersiä) Mik TLM Rrckgtsscbuß umkleideter„ innerlich aber ungerechtfertigtcr 5Yatente ubcrfljutbet wiirde, welche entweder in fremde Jnrcrxffezisvbaren unbnerechtigtcr- weise eingriffen und erst im Prozeßweg: bc]et_tigt werden mußten, odcr Welche lediglich den Zweckczi dcr Reklame" dienten und das Ansehen der deutjchcn Patenxc im (&:an l;?rabdxucktcn.

Man darf behaupxcn, daß die Bestimmurzgcn des Ecscßrs und deren Handhabung zur Errcrckzung des vorg:zeichneten Zwirs in mich- baltiger Weise hcigctrßgcir hab?", und daß der Verkucb, das *deutWe

atentrecbt «uf cjm-i ielbitandigen, deri bewndrrcn Verhaltnissen der

ijjsckzen Judixstric und den drutschrn Anschaugngon Zkech“_.«ng tragenden Boden zu iic11cn, nicbt bergebitck) gew'csrn ist. _

Dic anlicgcridcn Uebrrfichch uber dt? Entwicklung unjeris Patent,- Wesens während drr Fabre 1847 bis 1889 lassen 'crkéennen, wir sÖFi'eil nach dem Inkrafttreten des GcJeHIs die neuen Einrichtungen sicb cin- gclebt und wie fie, obne auffaüige Subwanfu'ngen, sich wcitrr_ crit- wickelt haben. Einen berverretendcn Zug bildet dic Steimke: m der Zahl dcr Patcntcrtbellungen. Per Durcbswnitx derselbeii für dic verfjoffcnen zwölf voilen Jahre brlaust sich auf 41200; dirsc Durchsckyniitszabl stimmt tritt der Zabl „drr Pat_c_ntertbeilungc_n cm ersten vdUcn Jabrc (1878) iiberein, iind die Erjbci'lu'ngcn in ?ammt- liaben Wätcrcn Jahren wrr-Öe'n Von ihr nur um Einige Hundertedb. Eine äbnlickxc GleickZmäßmkeit macht sich in Bezug Jus dicxcnxgcn Patcntanmcldungen geltend, wc1chc als zur Ausleguiig geeignit befunden worden find; bier balken sich die Ergebnis.: der einzelnen Jabrc nabe an dir Dixrchsrbnithzc-bl von rund 4600 Endlich sind (1115) in der Zahl dcr gegen die bekannt gemachten Ynmcldungsn er,;axigcncn Ein- wrückyr (durchschnittlich rand 900), sowie der grgcn ertbciitc Paicnte erbobrncn-Nickpiigkeitsanträgc (durch1ch11ittlich 100, von drnrn „etwa 40 511k Vernichtung oder doch zur Beschränkung des Patriitcs führten) bcdcirtc'ndc Untcrschiedc in drn einzelnen Jahren nicht zu Tage ge- treten.

Erheblich anders gestaltet |ck) dagegen die StaZistik der Patknt- anmcldnngen und der Beschwerden gcgcrz die Bc1ch1üffc d.“? Patcntamts. Bci den Anmeldungen zeigt fich m den JaHren18-8 bis 1886 eine ziemlich gleichmäßig anbaitendc Steigerung um durch schnittlich 450 im Jahr. Während der Jabre 1887 und 1888 in ein _ wcnngleich unbedrutench _ Sinkéii der Ziffer bemerkbar; dagegen habt die letztere sich im Jahre 1889 aus11645 gegcn 9889 im Vorjahr. Ewe noch beträchtlichere Erböbung but in der Zahl drr Br1chwerden stattgefunden, welcbe im Jahre 1878 aus 843, im Jahre 1889 aber auf 2884 sich beliefen. Es zeigt sicb dabri wäbrrnd der Jahre 1887 bis 1888 dasselbe Nachlassen der Sirigrrung“ welches bxzüglicb dcr Patentanm'eldun cn crwäbnt wurdc. Für die Frage, in welchem Umfange die Er ebung yon Briibwcrdcn auf die Anzahl der Patent- crjbeilungen von Einfluß gewesen ist, gewährt die 11cbcrfichx 71 cinigcn Anbalt, dureh welchen sich jedenfalls soviel ergiebt, dax; rtwa cin Siebentel aUer Patentertbeilungen durcb Beschrcitung dcs Bekckywrrde- weges erzielt wird, wäbrsnd die so crtbciiten Patcnte zur Gcsammtzabl dir Anmeldungcn sich nahezu wic fünf zu hundert vrrbaitcn.

Eine Gegenübcrstellun-Z des Ergebnisses der inländi1chc_n und des- jenigen der ausländischen Patrnwflege führt zu ficberen Sch1Ü11cn über die wirtbschaftlichc Bedeutung des Sckyusrs um dcswilicn nicbt, wcii die Art der Erlangung eines Patentes und das Bedürfniß, den Waaren durch eine Patentirung dcn Schein cines böbercn Wertbs zu v r- leiben, in den verschiedenrn Ländrrn ÜbkkÜUS vrricbiexen find. V M Interesse ist jedoch die Statistik dcs Auslandes iindscrn. als sie er- kennen läßt, ob auch in den anderen Ländern der Erfiridungsscb ux; während der leßten Jabre sich in festen Grenzen JLÖQÜLU oder ob er an Umfang gewonnen hat. In Frankrcich in“ im Weirntiickpcn das Erstere der Fal], indem dort bereits seit dem Fabre 187? bis bis zum Jabra 1889 mit gcringcn ZÖwankungcn die Zahl dcr Paicnte auf 7000 bis 8000 im Jabra s1ch briauien bat. Zuidlgc drs in Frankreich herrschenden rcincn Iancld-ivsrcms deckt ficb dort die Zahl dor Anmeldungen mit dcrjcnigcn dcr Ertbcilungcn nadczu; so erfolgten im Jabra 1889 auf 7941 Anmeldungen 7807 Er- tbcilungen, während "27 Grsucbc zurückgewirscn und 103 zurück- gezogen wurden. Ankh in den Vereinigten Staaten von Amcrika bat fick), riacbchi von 1840 bi§1882 andaaerndc crbrblii'bc Steigerungen sjattgrfunden bam'n, seit 1883 die Zabi der Patch anmeldunqen in bcmcrkcnswertb striigrr Weiss anf nabczu 88 000 im Jahre gehalten, dicjrnigr der (Ertbcilungsn abcr durcdicbnittiicb ctwa “22000 betragen. Die 3.151 drr im Jabrc 18.89 crtbrilten Patcntc (222080) bleibt gcgen die böckyste Ziffer diefer Pcrivkc ("24 "283 im Jahre 1885) nicht uncrbcbiicb zvrück. Wie aus Vorstcbcndem crfickztlick), ncbmrn in den Vereinigten Siaatcri dic ZurückwKiungrri von afentgcsucdcn eincn beträcbtiicbrn Raum cin.

«511 Großbritannien crfoigtc urimiitclbar nacb “drm Jiikraii- treten ch Essex» Vom "25, Auxust 1883 ein? Vsrurcbrung drr Patente um das Vierfache. In dem Zeitraum von 1884 biS 1888 tritt ein SiiUitand ein. wäbrrnd in den Jabrcn 1887 bis 1§§9 wiederum ein aUmäiing Ansicigcn (von 18 000 Sa? 21000) zu der- zeicbnen ist.

In OcitcrrciÖ-Ungarn bat dic Zabl der Patcritanmrldungxn von 2613 im Jabr-c 1882 .:Ui 4072 im Fabri 1889, die Zabl drr Patentcribcilungcn im gicichcn Zcirraum von 2377 aui „3481 sick) Vermehrt.

Der Wrrtb. wr1chrn dic deaitric dcm P::cxxiwuHr drr cin- zelnen Läiidrr bcimißt, Läßt fis“: b:? zu cincm grwinn Gradi daraus erkennen, inwicrcit dax“- Au§1and ;:ri drm Erwerbe ON“; PQTLMM im Jnlande sicb bctbriiigx. Untrr diricm Eriickixxrurakir r*:rdich 8.5 Er- wähnung, da?: die Zabl dcr iür Auéiändcr aus;,rgrbrnrrr drutirbcri Fatente fick) auf 15542. miibéii aii? mrbr- 31? 30 0/9 .:[icr Parrxrc

elaufen hat. In Großbriramirri betrix, drr Anxbrii drH AUHLMdLH Während des Jabrcs 1889. rrwa ;.)-4 1/0. in den Vrreinigirri S!:icrtrrr Von Amerika wäbrrnd ds? Jabrr; 1888 rtw; 790. Vrrgiriwi nan den Austausch drr KTUJRUTLN Ländcr untcr cinandrr, '"d crgicbt “ck für die neuesten Jabrr, daß drr. Angci'brixrcr; Großbritannicxxé m:: der Verrinißtcn Skaaxen vori Amrrifa ir. Dcuticbland 10 bczirbungÖ- weise 1,7 %, dagegen den Druxirbrn in Grdébritannicn (“1,5 "0, Ukik in den Vereiniatcn Zxaarrri 1,7 “*,-(; :Urr PALM? xurrkdnnr wrrdrn fink. Auch bei Betrawräng drr Ergrbine :x; krurigbrr. T*:Trrixwrirnx

für sich allcin wäre c xiÖ: zu::chrid. irrigiié di; ZZZ); drr PUMTLKZK- lungen als Maßstab is:: dcr. Uwiang dr? wrrrbiwxiiiriärcn Berri.“ „“?“ *“ :" dcrwcndcn. Selbst di: Vcrxrcxrr drr Mrinunz, T:? da? P“ "Tärm bci Abgrcnzung dcr CrürdergÖmcrkmalx LÜK; "' " " ' und dax; demgemäß dir be1 drr Z:!ÜLMiiUr»

grdy-x _1cr, werdcn TÜÖT bcixrrrkrn :rrich, d:?

dcr wirkiicb patcntirtrn (&kang di; FZZ

des Gcwerbßcißrs und somit Zur (5:35be

aus!) nur „**.Uk Vcrbcffcrun; dr: Brrméxi

trageri. Wir“ wcit die Zaki drr Fäiir,

rrtbciluiig dir MögliÖkcit cincr ;rxirbéxr: '

uber die_Zabl der dcmnäfbst TbatsäkkliÖ :rxi:

Patent.“ 11:1) drbcbt, gibt schon daraus berrxr. -

a11er Paiciitc tros dcr Geringfügigkeit “dcr Anixxxézcx . raum von zwei Jabren nickot überdauert bat. daß mxb: Patentx bereits nach einjäbrigcm Bcstcbcn, und mkkr ais ;ckny P obne uberhaupt in Wirksamkeit getreten zu sein, duré) NQ: der Gebubr erlosckoen find(Ucbcrs1cht 1.11).

bcfindet _Kch die Reiglmäßi-gkeit, mir welcbi'r in im isi: ErZF; dr? Patxntgeieycs verflonrnrn Zeitabschnittcn dic ?abi der in K::KT gebliebeneratenie gestiegen ist, mit der Slctia eit in der Zabi 2: Patenterthetlungen im Einklang.

Es kann hiernach nicbt zugegeben wcrden, das; das gewerbliche Leben Deutschlands nach einer quantitativen Vermehrung des Er- findungsscbußes' drangt, und daß es wohlqrthan sein Würde, in ganz neue ngrzen emzulrnken, um ein Anscbwcilen in der Zahl drr Patrnte zurrrxjdgliÖLn. Em ;Brizcb mit dem nunmehr beriits seit längerer Zeit uz Gelt_ung_hcf1ndlichcn Svstem der Vorprüfung würde den * ortbril drr 1_U_d161ém Zeitraum gesammelten Erfahrungen PreiSQTbkn und die_ Jnduztrie nötbigen, in einem neuen Uebergangsprozeffe die Unzuiragliebkeiten zu empfinden, welcbe, wie die Entwicklung der

Gesetzgebung anderer Länder zeigt, auch bei der Annahme des An- meldesvstems nicbt ausbleibcn.

Der vorsiebend vertreter"! Standpunkt wird von der überwieger-den Mehrheit der deutschen Gewerbtreibendcn getbrilt. Dagegrn ist andrer- seits die Meinung bcrrsrbend, daß es einer Revision des Patent- geskßes in der Ricbtung auf die Verbcffcrimg und den Ausbau der bestehenden Einrichtungen bedürfe, wenn ein daucrnd befriedigender Zustand erreicht worden folie. Die Nr: und Wrise, in jvelcbrr die Vorprüfung gcbandbabt worden ist, bat die Z::itimmuna der Industrie nicht in vollem Maße gefunden; viclmcbr wird geklagt, daß die Be- schlußfassungen des mit dieser Handbabmyr betrautrn Patentamts nicht immer die fachliche Durchdringung dcr? Stoffes und die Würdiaung aUcr maßgrbriidrn trcbniscben Gcfiabiöpuvkte babe erkennen lassen. Yiag nun auÖ dies:" Mißftimmung lbcilwcise auf den äußeren Um- stand zurückzufübren sein, daß mit dsr Zabl der Patintanmeldungen aucb dirjenigc der Zurückweisungen sicb €k1§1311ch v-“rnicbrt bai, so muß doch bis zu einem gewissen Grade die Bcrxrbtigung dcr Klasen an- erkannt werden. Es steht außer Zwkifel, daß ms Pxicntamt in seiner gegenwärtigen Gestaltung dcn Auf,;abrn, wclckxr das Gifts ibm zu- weist, nicbt mrbr gcwachsen isi. Neben den Anmeldungen und den Bcsckzrverdcn Säbén aach dic der Brbörde obliegendcn Zwischenkorrc- Wondenzcn und die sonstiscn durch den (Hcicbäftsgang bedingten Vcr- fügungcn derart zugcncmmen, daß das Patcntamt gcgcnwärtig rund 70000 gcscbäftlickye Vorlagen im Jahre zu bewältigen bat. Dic durchwcg nur nrbanamtlicb tbätigcn Mit [ieder der Bcbördc sind dcm- zufolge überbü-rdct. Durch einc Verme rung der Zahl solider Mit- glieder wiirde die cinbcitlicbe Erledigun-Z der Gcsckoäxtr und damit die fichcre Handhabung des Gescxcs in Frage gestcÜt werden. Es bedarf somit cincr Aenderung dcs (rseßcs, durch welcbe die Organisation ch Patcntamts auf eine ncuc Grundlage gcstcUt wird. Hicrbci ergiebt fick) glrickyzciiig die Gelcgcnbeit, das datentamlicbe Verfahren mit Vcr- mebrtr: Garanticn zn umgeben und eine Reihe cinzclncr Mängel, wclche durch die Praxis ch Patcntamis und durch die Tiiccbtsprccbung der Gerichte kenntlich gewordcn sind, zu beseitigen.

Um einc gründliche Prüfung der laut gcwordcncn Klagen und dir Wabruna der dcrscbirdcnartigen dabei in Betracht kommcndcn Jntcr- cffcri zu fiebern, wurde bereits im Jahre 1886 auf Veranlaffung dcs Brmdcsratbs eine Versammlung bcrvorraacndcr Saäxverständigcr aus den Kreisen der Wissenschaft und Industrie einberufen. Die Vcr- sammlung, dercn Beratbungcn cin umizffcnch, unter Berücksichtigung aller Abändernngsvorickhlägc im Einzelnen formuiirtcs Prog-amm zu Grunde lag, bat die in letzterem aufgesteütm Fragi'n Nack) cingebrndcr DiÖkUsfiOn beantwortet und außerdrm über eine Reihe selbständiger Anke ungcn Beschluß gciaßt.

“4a dUs auf die vorbezeicbnctc Weise gewonnene Matcrial nickxt durchweg zur unmittelbaren legislatoriscbcn Vcrwcrtbung eignete, so war es criardcrlikb, aus den (Erfahrungen des Patentamts selbst Weitere Unterlagen fiir die Gestaltung der Revision zu cntncbmen. An der Hand dicser Erfahrungen und unter tbuniiäxsicr Berücksichti- gung der Enquéicvorschläge wurdc drr Eixiwurf eincr NoveÜc zum Patcnigcscß ausgearbeitet „und im Frühjabr d. J. durcb Veröffent- 1ichung im Rcickys-Anzeigsrzur aÜgcmcmcn Kenntnis; gcbracbt. Darauf- hin babcn dic dcm Patentwesen nabestebcridcn Vereine, Interessen- vrrtrctunch mid Sachkundigcn, wobl uabrzu in Vdüständigkcit, zu dem analtc des Entwurfs Str'äung gcidmmcn. Es darf bervor- gcbobrn wcrdm, daß die eingegangenen Aeaßcrungsn in ganz über- wiegender Mcbrbcit fick) auf dcn Boden der _Vorlagc siciicn und die letzter? als zur Verbesserung dcs 'cyizcn Zuitandcs dienlicd ansehen. Daf: bei dem erneuten Anlaß znr ro'rtcrung das bereits vorbandcnc Material durch eine nicht geringe Anzabl weiterer Einzelwünsäbe vcr- mcbrt worden ist, vermag Angefickzts drr Mannigfaltigkeit dcr durch das Patcntgcfeß bcrübrtcn Jmtcrcffcn Bcfrcmdcn nicht zu erregen. Manchen dicicr Wünswc konntc dcr nach Eingang iämmtliadcr Arußc- rmrgrn ikstgrsichc grgcnwärtigr (Entwurf gcreÖt werdcn. Dagcgcn ist einc Rcibc anderst Anträsc iiicht fiir brrIÖtigt erkannt worden.

Ein Tbrii drr ",mit-izr _ namcntiick; solider, wcickyc cim“ Ab- ändcrung oder Klarsrcüwng der grundlegenden Vorschriften id“! §. 1 des Patcntgc'scßcs bczwcckcn _ wird fick) crirdigen oder doch crbrbiich an Boden vcrlicrrn, wenn, wir es der (Entwurf cini?“ Gcirßrs iibcr dic Sixbraucbsmastcr anstrebt, unabbängig vom Erfindungsicdusc dcn minder wcittragcndcn Ncuerungcn dcs tägiickycn Gcwrrbclcbrns, wclÖr fich wcnigcr als Erfiaidrmgcn ansdrccbcn 1217971, glcichwob1 abcr bi-Ibcr vielfach dcn SOUL dcs "ateiitgcscxes in AnirrUÖ genommen babe", ein [richt U crlangcxidrr besonderer Sway darscbdtrn wird. (Eine writrrc Katcgrric _ insbesondere idiÖ-c Wünicbr. wrlÖc aui cine fcitrrc Eritalnmg drr Praxis ch Patcrixamkx in Bezug auf die ärißcrkn Formen ch Vcrfabrcn-Z sicb, ricbtcn _ rmziebr sicb drr chriung durcb dcr? Gescy, wird abrr bci der. dem Criaßc dc?- ikxxrrrcn fi-É anicbiic- ßcxidcri Vcrwa11ung§ordniixx,icn dic vrrdir:re BcrüÖIÖiizung zu finden babcri. Manche ioiistigc NUL'TZUNJM grciicii über das Gebixt dcs Patcniweicnx? binaiD urid wi'rrkcri ;“.Ur ax?“ :*cm Iddcn dcr bürgcriiwcn Gricßgchng zur Gritung »,:cianzrri körir-cn. TT:;d AUÄÖMWZ dirscr Grurdrn biriben nu: rsrbäifnißmäßig wcriizc Anträgc übrig„ weicbr cnrwedrr dic Trazwciie dr.: «circnden Gcirxrs Unrrrickzäch oder aber dir bcriuwkwciic Swaffadg bisbrr nicbt crrrdbter Einricbtunscri an- itrcbcri und d6§ba1b mi! drm Zwecke dr-F- „Zchiwärrigcn Enrwuris in Unrkrcinbarcw Widrrirrircb irrbrn.

Der Entwurf cnibäil Bciiimmunzrn Übrr:

]. dir E1Nsich1UnZ Und dr:*- GeiÖäité-krcis des Palcx!3m1§(§§18 b:? 18), 11.1»? rarrnrawiiirkxc Verkabrkn. irÉ-bridxxdkrr in VTX; 255“ Eriübrrirwririi: (F. 8, 24), i:; Bxxrrr“? drr Brkaririxmackdrix drr T*atrrixanmsidUnch (Z“. IT)“), in Brxrrk"? drs V::iabrrk-Z ir- dcr VriÖwsrdc- irritarz (“H. 25) Und in VON?"; dcr Zulaffung “pi“- Niwiizkriréxnrrägrn (7. ".'-"), mxxrririic Paxextrcwi. “':eé'dndrrr in IML; dr? Derkältr-Psé- mcbrerkr 81-147?

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irn Yatenicrtbciiiingöi'ciindtrn M MMM; ck Nr GWMWFW Anmeldung mit dem «)*-“arritmudc cincr_frubcrchn Anunldunxi 119) :Tcr tbeiiwciic drift odcr vori) chisiitklls den J::balt cincr

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, ?“rÜÉér anscmcidctcn (Ftsindmm ganz odcr theilweise vcrwcrtbci, ,und ? irr: Äijbirnsdfixiic dic Writitcliimg zu trcffcn, Welchem der Letbciiig-

““; xder in irclcdcm Umiaugc jcdcm dcrsc1bcii der_Atijprnch aus Er: :brilrxäg des Patents zustcbt odcr inwieweit dcr spatere Atiwclderxbm VWSUÜUUJ dcs Patcnts mi dic'Zuitimumrm rcö kraft friibcrcr 2111- mrldunZ Brrccbtigtcn gebunden iir. * , _

Trr §. 3 Absay 1 des Entwufs cuttcdctdct die Frage, in Uebri- cinsximmu-g mit dcr Praxis ch Patentamt,? und'ctitsprxächd dim Wunsche dcs überwiegender: Tbcilö dcr gcwxrblrcben Krgisc,'m lcytcrem Sinne. Durä) den neu binzngcfügtcn zweiten Saß wird tnßbcioridcrc klargestellt, daß die Anfaabc des Patcnxamts, dgd durcb Öli". friihere Anmeldung brgründcic Recht im ErtbzrlungSvrrsabren 5118691911111"; zu bringen, nicbt nur dann Plak» greift, wenn der Gegenstand der späteren Anmeldung mit dcm Gegenstande. jenes, Rechts vollkommen fich deckt, sondern aucb dann, wenn nur e_in theilweises Insinander- greifen vorhanden ist, derart, daß die jpafere Erfindung nicht ohne

z-.«*.iqix;' rvaraktcrifirt.

Besiniräcßtigung des RerTé-is dr.? fxüberrn Anwädcrß in Vexmßung genommen werdcn kann. Im ersten Fal] hat das Paiemamt die spätere Aximcldung einfach z::rückzuwcifcn; im zweiten bat 2'5 das Patent nur unter Wahrung des ältcrcn Patentrechts, also in m!- sprecbender Beschränkung zu crtbrilen, indem es cntwrder dcn Patenx- anspruch inhaltlich be'"chr5nki oder die Bciiußunq dcs niich Patems vokn dtex Zustimmung des anabcrs dcs älteren Patents für abhängig er [är .

Dcr neu binzugefügte Saß bringt writeibin zum Außdruck, daß die Berücksichtigung niibt scbvn dcr friiheren Anurcidung als solcb-xr zu Theil wird. Vielmehr muß hinzukommen, das; die“ Anmcikwna zu: Ertbsilung einrs Patsnts gefiihrt hat und daf; dns Pato"! 17138) be- stebi. Treffcn diese Voraudsex-Unxicn nicht zu (bciidiciswcisc, M:! die frübrre Amncldung zurück.;ezogexi wird), 10 wird durch dic frübrre Anmeldung dir Patentirunzi dcr Wäicr angcmcldcrcn Erfindung nicht gebindert. Scibstverständlick) mus; abcr, Wem: die iväicre An- meldung eingibt, während das Eri[)ciluxiasberfabrcn iibcr dic früher? fick) noch im Gange befindet, mit drr *).-siöglicbkcit gerecbiict werden, daß die frübcrc Anmeldum] iur Patentirung fiibrt; cd darf dabcr die endgültige Bcschlußf-affimg übrr dic spätcrc Llumcidimg erst crfoigcn, wenn die erste endgüllig criedizit ist.

Die dom Paientamt in Gemäßbcii dcr Vcsiimmung ch §, ::; Absatz 1 festgesteüfe Bescbränkung cines Patents bleibt für die Trag- wcire desselben ebenso maßgebknd, wie sonstige Beschränkungen, welcbs das Amt dem Inhalt der Anmcidung gracnübcr, sei es durch dic Faffung dcs Titels, sci cs durcb dic Formniirung do-Z PatcntansprnÖH, festgestellt bai, Andcrcrseits ist. wenn dir Paiciitirimg obne cincr. Vorbebait im Sinne des §. ."; Abfaß 1 erfolgte, dem Inhaber dr? Patents oben damit die Befugnis; zur Unbeschränktcn Auénxißung der Erfindung gcwäbrlcister (§. 4) und bicranö folgt, daß, solange das" Patent in diefer Gestalt bcstcbt, der Inhaber dcssclbcn und seine Rccht2nachfolgcr gcgcn das Vcrbictungsrcckyt dcs Inbabers rim;- älteren Patents gedeckt sind.

Das; die in dcn vorbezeichneten Rickytixngrn crgebcndcn Fcitst'rl- lungen dcs Patcntaints dic Gerichte cbcnso binden, wic 511€ soristiiirri auf dcn Jiibalt dcs Patcnts bczüglickycn Fcststcliungrn, ergiebt ?ck von selbst.

Ergänzt wird die Aenderung dcs §. Z Absay 1 durch die ch- fprccbrndkn Aenderungen im §. 10 Nr. 2 und im §. 24 Ybsax: "2, Damit dürften die aufgetauchten Zweifcl ibre Erledigung in voUsm Umfange gefunden haben. Namcntlick) ergiebt sich daraus, in wclcber Weise dir rcchtlichrn Bczirbnngcn der sogenannten Abbängigkritso Patent? fcstzustcchn find, d. b. dcrjcniscn Patcntr, wrlrbe vrrmöge ibrrs inbaltlicbcn Zusammrnbangs mit cincm älteren Patente nicbt dine die Zustimmung des Inhabers dss laßtkrcn Patents benutzt wcrdrn dürfen. Es crscbcint [“aber nicht erforderlich, übcr den Begriff U.";k die Tragwritc diescr Abbängigkcitspatcnte noch bcsondcrc Bcstimmwxzcn Vorzuscbcn.

Zu F. 4.

Dor bisbcrigc Wortlaut des §, 4 hat die Dcufung bcrvorgcruirii, als ob die Patcntcrtbcilung lediglich ein nrgativcs RsÖt, cin Unicr- sagungk-recbx gcgcnübcr Dritten crzcugr. Dirie Answauung wird indessen dcm Weicn drs Patents nicbt gcrecbi. Der Zweck drs [ckth ist, dcm Patentinhaber die Ausbrutung der Erfindung ZU sichern, und die zur Errciwimg dcs Zweckes notbwrndige Befugnis; der Ausschlicßung Aiidcrcr crscbörft nur die eine Seite de:“? Patcntrrcbts. Da die- grund- säßliÖc Auffaffnng nicbt obne Einfluß auf die rccktlichc Bcnrtbrilung dcr aus dem Parkrit fiä) crgcbcndrn Befugnisse ist, so bringt der Exit- wurf dcn Wortlaut des Gcsc'ycö mit dcr Faffimg andrrcr Rcickw- gcich („Ö. 1 des Gescycs über das 11rbcbcrr:cht an "SÖNstwerken 2T. W111 1. Jimi 1870, §. 8 des Gcirscs iibcr Markcnscbuxx VOM 80. Novambcr 1874 11.91. m.) in Einklang und sTcUt dadurch fest- daß dcr Patcntinbabcr bcrrcbtigi ist,

1) die Erfiaiduns selbst zu brunch, "Z) jeden Anderen von der Pcnuxximg auIerÖiicßen. .

Nack) dcm Patcntgcscx ist der Obr.? Eriaubxiü dcs Patenttnbabcrs crfoigcnde Gebrauch eines Pairntirxrn Gr::«irandes _ vori dcn Patenten auf ein Verfabrcn ngcsebcn _ irxkcwcci„unstattbafi, als es um eine I)iasidiiic odcr cine sonstigc Veiric*ck§.:i*rrtchtk_l"g, em Werk- zeug oder ein sonstich *Iirbcitsgcrätb 011“ "93701, wabrend [V den untcr diesc Kategorien 7111131 iailcndcr; (Hz;.-:-_*:._1ndcn dcr Patentyckyirs auf dén Gebrauch :iikbt mit «“rktrdck; “T*U'izkk U"„tck1chch but in dcr Praxis Sckowicrigkcitkn sr,:cbwr. (***! M' Emsckzmnkung Ns RLÉLÄÖULKF bei S).":YDUÜZTWM, w,“:d- "Wk, Aklékitsizkkaxbe U- 1"- W.- sdxidcrn lediglicb Gibrauchsmittsi “m.,“. .::1critc1) [116178111111101',bkgklßllldi't crsxi'cint, sg „;ij rj; Rcck35x«1-9ch-„ „„ „.;: cincr ibimitcbjt wZitei-i Yus- icgung der Bagriffe „Bsimbkm**;--'*.?'-'j-!1_1»1' M11) ,Arbcitsacraib . Zn idlÖcri FMM aber, ck M13» diricm Wege dcn sachlich begriin- demi Jiijcrcffcn ibrk 138717" =»: :.bt dcrschafft ZUM)?" klnUlk?- 111111 chzxm cmrßxidiiidc xi);;;--„*.,k..* 1111" den Patentinhaber dadurch cr- warbicn, dai; dcr r*.ri'cxx-xi- (»»-.ciisiand qud dcm ':Iluslandr, odcr quck) i:“: icimn chchx-„M 7;;;-,-:- „».-.* Patent nick)? geschußtcn Bistaydtlxilcn „W.;? dcm J,;[zndx :„,7;.»_*,-e ;:iid (im lrytcrcn Falle nacb ;Zujanmixn- (Wang, dcr OW; 5Tck=x22120 dcs Patcnts bczogcncii Bcitandibeiic) iwdanir i:,n bcii;i-»ix*«*- -T“-'*'-*'*Mxl*' llt bekakichdciiouimcii Werden durfte, (5.5 ck dadcr -,-,:-.,*«7.--_«_ dic gewinde Vcr1ch1cdriibcit in „dcr Wirku'ng drs sz«*;;:§ ;77 .*x .;*.'-..-.cn_uiid dt." umfasscndcrrn"Borxcbristcn drs bis- berixrn L 4 "x)“,„i „*:. :'- aiix alle"Gcbrmnbsgrgcnstands zu crstrccchn.

Dirie», ((x,-.*«mxiinig gcgenriber kann es aber nicht mehr [Ur zu- “;er :* :=*ci*dcn, dcn Patcntschuß auch auf das Gebiet dcs «55.5131,- 0*-.d«.aiichs zn crstrcrkcn. Dcr Enlwnrf boxt, dabrr, im (34772, «:I den in dcr Patcntenqucte vom Jabr; 1886 gcaußxrien YUZ-z?» dci“ oben erörterten Aiiddcbnunq einc (Einsibrinkurixi 11119- -.„..„._, _-„.;-,iiitbcrxicsiciit, als cr ausdrücklich bcsiimmi', das; nur dcrjcnigc 133,3,«iiid untcr dcn Pairntscbnß falle, welchcr fick) ais „gewerbs- Es soll durch iexztcrcn Bcgriff dic gcwcrblikbc Wimxmng im weitesten Sinn,", ikisbrsondrrc anck) diejenige im Be- niidc dcr Laud- und Forstwirtbsckyaft, des Bcrgbancs, des Vcrkcbe' wcxciis 11. s. w. getroffen worden. Angcsicbts dcr Auslegung, jvrlibc dci“ “.'iusdrnck „geworbsuräßig“ in dcr" Rcckytjprccbung gcfundcrr bar, mb! es nicht 511 befürchten, daß der Wortlaut des Exitwuriéz zu Mifivcrständiiiffrn Anlaß dicken werde. Ebenso ka_nn cs kxiiicm Zweifel iiniirlicgcn, das; auch die Vcrwcndung ais Hilfsiiiittcl dcr gewerblicch Produktion bon dcn Vorickyrifscn des .I. 4 bc- ttdffrn wird. *

Dic Klamm dcr (bernischen Industrie über die unreditÖc Konkurrenz, wiirde ausländische Fabriken dem deutschen Gcwcrbr da- dur-ck; bereiten, dafi sic die miticlst cinrs in Deutschland Patciitirtcn Vcrfabrciid' dcrgcitclltcu, «111 sich nicht paicntiricn Stoffe in dad" ?)icicbsxicbict cixisiihrcn, bach wesentlich abgenommen, seitdem ditréb dic ?)chdiwrcciyung dcs Reicbdgrricbts festgestelit ist, daß dir Wirkungen des fiir «*in Verfahren ertbriitrn Pati'kits aucb dcm durcb das Vch fahren 1)i*i'1)1)k§121)ki1ch1('11 (&rzciigiiif; 511 Gui: kommen. Der Entwurf bestätigt di-se Aiifsiissung ausdrücklich, indem er dir Erzeugniffc CM?“ patcntirtcn WUWÖWUÜ in der;;selbcn Uriifange schützt wie alle sonstigcri (Hebtanchbm'iieuständr. Auf dicse Weise Werden die SÉwicrigk'Ztim und Verwicklungen drrmieden. welche Von dsr Patcntirnng'Äciiii1_chér Stoffe als solchcr zu bcsorgcn sein würdi'n. Den Erzeugniysenxcgicd mechanisch Vcrfabrcnö ciririi gcringeren Schaß angedcibcn ZU laiien. ali) di'iijenixii-n cines chemischen Verfahrens, erscheint wedsr gcrccks* 1erligt iioch ausführbar. ,.

chn Seitens der beibeiligken Kreise geltend gemaékxt 'REM)"- daf; dic Bckämpiung jensr auéländischen Konkurrenz aucb 1111V1cr11 auf Sihwicrigkeitcn stoße, als der Beweis, daß die vdur Ausland: der in den „Verkehr gebrachten Stoffe mitteiit des patrnttrtcn Verfahren? bekgcsteUt seien und nicht eiwa auch mijtelst eir1stnderen Verfahren! haben hergestellt werden können, nur selten auf Seitcn _der Ecrtcbtc alt) erbracht anerkannt werde, so beruhen diese Kia en aus vcrernzrltcn Vorkommnissen, wclche der überwiegenden Auffa ung _dcx BMLTÖC" Gerichtsböfe nicbt mehr entsvrechen dürfxen. Gegenwaklxg nstkk- '? viel bkkamlt, bei Regsiung der Beweis- und Gegenbeweislajt nicbt kik abstrakte Möglichkeit des Bestshens eines gnderxn Verfahrens, x_ondcrii die Frage als entscheidend betrachtet, ob im einzelnen Falle fur da;? tbatsäckplickze Vorbszeniein eines soicksn andert?"„Versäßkkxs „ML" reichendes Material beigebracht werden kann. Emes Emstbreums

wird sich die Gesetzgebung desbaib birr um so eber enthalten dürfen,

als sämmtlichen Vorschlägen, die dafür in Betracht karxii'n, Bedenken ent e en altrn werden können. '

g Febliigcns wird auch die Bestimmung im §. 3-1, des Eniwurfs, we1che den Kreis drr vrifolgbaren PZteiitv-krb-yungk'n 111 drr Rridiung auf die sxbjektive Haftbarkcit "wese11111ch ciwcitcrt, die Hier besprockxnen Schwierigkeiten, soweit fis, ubcrbaixpi nock) wabrgcnommcii wcrden sol1fen, 015 wrniger bederiklrck) erscheinen kiffen.- _

In Being auf einen anderen aus din Kreisen dcr chk1n11chel1,J11- dnstrie neäußcrten Wunsch, _weicbcr fick)_rm Interesse dxr ßewckbjltcbcn Bcwegungsfreibeit darauf rtch1ct,_daf; dic Patcniirung cznrs Wr1111s_chk11 Verfabrsns stets nur insowrtt erwigrn möge, als dasicibx1 dic „Har- steUung iienau bezeichneter Stoffe „bezwecke, maß, b::n-rrt werdcn, daß es einer (obnebin schwer zu formuixri'ndcn) Acndrrung dcxs Gesetzes hierzu nicht bidarf, da das Patentamt, ],!ni'cr zgitrcffeiidc'rcIliwlcgimg des §. 1 Nr. 2 des Geseßcsl dic sircnzic Durchfiibrimg dicxcs Grund-

satzes sich bereits angelcgen 1ei11 läßt. k l! x)

" 1 e rcrcn Seifen isi angcrxzi: worden, 9,3111 dar? Re(bt dcs- jenigiiiénivxlcklier zur Zeit der Annicidmig dcs _Paicntmbabcrs die Erfindung brreits in Bcnußuna arndniincn oder ATU; ssolrhe, Bcn-ijgiina genügend Vorbereitet hatte (§- 5 MWB 1)- Wars?! andgcxialict werinixsjchlchgungen beWegcn fich „i:;dcf; nag) Verschicdcni'n Riwiimacn und bébén sick) zum Theil gcgrnseittg czuf. Srixon, daraus gebt 1)chor, wie schwierig es sein würde,_ jrdc einzrlzic Zivxifclsiragc, walch€ in Bezug auf die Entstehung und dc]: llznjmig des den Pqtentschuß ein- schränkendrn Rechts, in Bezug auf drm?" Uciicrtt'axibarkdxi u. 1. w. sich etwa ergeben kann, durch das Grieß m": thmzs zu losen. Auch ist nicht ersichtlich, daß ein dringkndc's Bcdiirfnif: bikrzn vorhanden wäre; vielmrbr baben, soviel bekannt, die Bcsiimimmgcn dcs GestU'i-s durä) die gerichtliche Praxis eine im Wascnilickycn zutreffende Wurdigung

ren.

“&!sz wird desbalb genügen, nur die eine, in dcr Rechtswissenscbaft Vcrschicdcn beantwortete grundsätzliche Frage, ob der im Absatz] yor- gcscbene RcckpissÖUH seine Begrenzung durch die Art und den Umfang drr Benutzung findet, in welche dic Erfindung ziir Zcit der Anmeldung des Pairntinbabers schon genommen war, durch eine gesetzliche Interpretation zu entscheiden. Dcr Eniwnrf verneint disse Frage, indem er davon ausgeht, daß die dem Pai'entinbabrr gexxebcnc Unter- sagungsbefugniß gegenüber dcmjsnigen, welcher kraft fruhcrcr eigener Benutzung cin materielles Anrecht an die Erfindung erworben bat, überhaupt nicbt in Wirksamkeit tritt. Es wird somit ausgesprochen, daß dcm Lcßtercn eine brlirbig: Erweitcriing „dcr Artsnußung für die Zwecke seines Betriebes, aber auch, mir fur diese Zwecke gestattr! ist.

a F 8.

Von den während der JabiZe 1877 bis 1889 ertbciltxn 5107805505- tenten find 4016 bereits unmiticlbar nach der,Ek1118111111§1-hinfäklji'i gewordin, weil der Fatcntinbabcr die erste, bei dcr Cribeilunq des Patents zablbare Ja reEgebübr zii zahlrri unterlicß. Der (Grund für diese Erscheinung ist zu einem großen Theil darin zu sUchen, das; es den Anmeldern nicht auf die Verwertbung dcs Rcc'btssckpchs, sondern darauf ankam, die Tbatsacbe der Patcntsrtbcilimg zu wecken der Reklame auszunußen. Mißbräucben solcher Art, MWT ci'cnsoscbr das A::sibcn dcr Patente wi.“ das Inicrcsse drr, r.'diirbi'ii PQ-11'11111111T11Wk beeinirächtigen, isi cutgcgrnzutrctcn, zumal “da in d'ciuriigcn «iälicn drm Patentamt erhebliche und nuleose Mit an Arbeit zui1cmu1bc1 werden, und die Reichskaffc fiir die durch Druckic-gung ,der Patrnisckßifirn 2c. erwachsenden Kosten in den Anmeldegebiibrcn allkm nur unzureicbcndc Deckung erhält. Dem redlichen Patentiiicdkr „iii'iirnübcr cricbeint cs unbedenklich, dic Frist für die Zahlung der “0“0111br vor dir (Zirtdcilitng des Patents zu verlegen und mit drm anpiinkt ÖMZMLSU zu lassen, mit welchem das Patentamt dic angemeldctc Erfindung nacb dkk erficn Prüfung für geeignet zur Ausiegung erachtet bat. Dcr zu diesem Zwick in don §. 8 Absaß ] ausgenommen? Grundsatz wird in den Vorschriften über das Ertbcilunxxsbcrfabrcn (§. 24 Absay ]) znr Dur'cbfübrung gebracbt. Im Falle dir Versagung drs Patents soll, um jede Härte zu Urrmcidcn, obxie bcsondcrrn Antrag die Rückerstattung der voranögezablkcn Gebühr erfolgen (§. 26).

Was die Entrichtung der Gebühren für das zweite und die foigcndrn Jabrc (§, 8 Zlbgatz 'I) anlangt, so ist die bisher gewährte drcimonatizie Zahlungsfrist nach drr FäÜigkeit der Gebühr von ge- ringcm prakxischcn Nutzen, da 68 in drr Rrgel dem Patentinhaber nicbt sowohl auf eins kurze Hinaussrbirbung der Zablung, als darauf an- kommt, ddr den Folgen einer Unachtsamkeit in der Jnnehaltung der Frist bcwabrt zu werden. Dcr Entwurf kürzt deshalb die Zahlungs- frist aui sccds decn ab, ficht aber andererseits eine zweite Frist dor, in wclrbcr die Folgen cincr Unarbtsamkeit noch beseitigt werden können, UCÖDTM dcr Paicutinbabcr durcb eins amtliche Miitbeilung auf die Unacbxiamkcit bingcwicfen wordcn ist. (Eine solche Mittheilung soli in Zirkrinst maik) Nbiaixf der ersten scch§wöchigen Frist regelmäßig an die Patentiiibabcr krgcbcii. Tas Pateniamt wird die entsprechenden Einricbtimgcn „:,u trchii baden, Dic Einrich1mmrn irn Gesctzc selbst Wrzuicbcn, erscheint ixbdn Urn drdwiilen nicbt zwrckmäßig, wril dnnn dsr Vrrfaii dcr"- Patcnt§ von dem N .1chweise abhängig sein würde, das; dem Patcntinbaber dic durcb das (Gesey vorgesehene 9.11i11bci1ung auch wirklich zugegangen ici. Ein ioicbcr Nalbwris würde 111 dicicn Fäiicn, rmmcntiickd bsi äUÖläUdiic-bln Patcntinbabcrn mix'xiich icir-x würde außerdcm das Patciitami dadUrä) mit ncucn urid umsiändiicbcn Gcscdäftsaiwrdnungcn bciaitet werden. Die Abfixbt gibt rubin, dic Mabniing durcb ciniaÖrn Brief an dm in dir Patentrrlic cingctragr- nin Berccbiigtcn crwigrn KU lasicri. Diese Aufgabe des Paicxxtamds läßt fich in ,:enügrnder Wcisc dnrch dir AUSführungdbcitiwmuxgiri fcststrlirn.

Dor r*iciiacb gsäuficrte Wunscb, dax"; Vorauszabliirigen dcr Gr-

biibrcn Kür mcbrcre Jadre zugelaffcn wrrdrn möcbicn, Um bei Er- *

tbriluns bon Lic-ner odcr beim Abicblui; sonstigcr di: Vrrwrrxduuz ch Pannrs bczicicndrr Vérträgr dcm Erwerbrr dcs NuWixgdrcÖT-Z gcgcnübcr das Beitcbcn dcs PatcnlréÖiZ (wf 1äiigere Zcit binaus ficbcritcücn 5.21 können, ist durch dir 1111121“ dem 12, M01 18901'1Qtrnk- blatt von 1890 :S. 197) ergangene Arordnvng drs Paisnxamts rr- ]edigi, Nack) rrclcdcr VorausUdlungen och EiniÖränknng aitgrnrriimcn Midi" Und im Falle dr§ Erlöscbrnx? drr Patricks d'arcb Vsrzicbx, Ekkiérwm dcr Nicklizzksit oder Zarückriabmr “cis RÜckIÖ 2:7»; kkk nicbt fällig gxwzrirnkn Gcbübrkn erfolgt. BLZ dicsrr Amrrrvng, ivcick): Scbwisriqksikcn nicht bcrdorgsrufrn bai. wird i-é UT“ TU_Zu- kunft zu rcrblciben baben. Der nacbträglicbcn gssetziiciyrv “778715523717" eincr schdn jryi von der Verwaltuns axkerkaniiten Brix::k; :.?- Patcxitinbabers bcdarf LZ nicht_

Jm §. 9 smd_ lediglich die durch die Umgestaltung dcs §. 8 sicb LTZCZTLITM Fammgsäxderungen vyrgendmmen worden.

Dcr „Z. 10 . stillt durch die neue Bestimmung unter Nr. ? außer Zweifel, daß m den Fällen, in welchen ein Patcxit entsrgen dcr Vorschrift US 9. 3 Absay 1 crtbeilt ist, die HersteUunß des diesrr Vorschrift entsprrcvk'n' den Zustandes im Wege des Nichtiqkeiisverfabreiis zu erfolgen hat. Hiermit iir dcn Nichtigkeitsiniianzen die Entsä):idung in Fällin der KOÜifidn zwischen mrbrrrcn thean (oder zwischen einem Pairnt und eir-er Aximeldimg) auch darin vorbrbaitan, wenn die Bestimmungen der §§ ] und 2 (§. 10 Nr. 1) zur Beseitigung dieser Kollision i_iiiht au§rctchcn. Aus der Fassung der Nr. 2 im §. 10 criiirbt fiel). dai:- entsprecbcrid dem zu §. 3 Bemrrkken _ das auf (Grund der ii'iiixrrcjn Anmeldung eribeiltr Patent in drm Zriipunktr noch bestehen 1111111, in welchem mit Rückfichr auf dasselbe rin späteres Patent jiir niihtm erklärt werden soll.

u S 12

Das Patcntgeseß stellt in Bs'zua auf die (*irrlcmgumi und die Ncrwrrtbung dcr Patente den Auviiindm' dcm Inländer“ 111111111 ulcirl). Damit ist es auf xinem (5162017, cm! niciebi'm dir inii'rimtimmlcn Verkehrsbeziebungen so bäafig und so cnc; sind, anderen Smmrn mit gutem Beispirl vorangegangen. _

Auch für die Zukunft wird dir)“! Prinkw drk! da'ukiivi'n Reil)!“ soweit irgend thunlicb, aufrech1 eibaitiu *!*-ibo" 111011111. 014111111 dann um so eher zu hoffen, das; die G'ntwickimm dcr Wcicmiclinmi im

Auslands in dcife1b3n Ricbiung sicb voazirben und zur AuszlriÖimg der iioch vorhanderirn Geg-eusäjze führen wird; (rst darm werdrn den Deuis-„bcn im Auslande diejrnigsn Rechte g-Ifickmt scin, *Michi* das dciit1che Rewt obne Wcitcri's dcn Außländrrri grwäbricistxi hat. Ein Vrk1'1ck) 311111 Nusiilciä) dcr bestebendcn erschiedrnbei1cn i;"t bikaiinilirb ber?! 7011 cincr Rcibe von Staairn miiteist Bilduni] der inter- nutiomilcn Union zum Schatzc dcs grwrrblicben Eigéntbuins iicmackyt WOTDM. Immerhin sichert die Union, weläxc für die Erlannung dcs Yaicnticlwyaé! manch formrUc Erlciibtcrnngr-n braründet bat, für die Bcrwertbung dcr Patente in wich1i.ii*11 Praktiscbcn Viriii'himgcn drm Anrixböriqmi dk]: Vwbandssimaten nock) nicbt alle die ?ii'ibte, Welche das kl'llficdi' (Hesel) dcm AllSläxldsk rinacräimit bai. In Dcutscksand kann sicb dabcr dcr Geicchbcr drr Isbatsachi' michi vrrscblirszkn, daß für 1th (tmc (Gewährlcisinna des ;]lci-Ömäßigen Vri'dnlti'ns aller Stanicxi grgcnüber din Aiislandßyatenirn nicht vorliegt, Werden durch cim" wlclw ?11eck)tsri:iiili-ichk)rit die deutscbxn Interessen ernstlikk) bcdwbi, so läßt fick) die Anwrnduna drs VergrltrmgIrcÖts nicbt i_inmcbcn. Der (Entwurf birti't cine Handhabe hierfür, irjdrm er den 8- 1? dklxkck) ki"? dk"! §- 4 *Ubsaß “.? der Konkiirciordmmg iiaibgebildetc Vor1chriit rrgänzi. Je nachdem cin größeres oder geringeres Mai; der Berinträchiimmg deuticber Interessen zum Vorgehen Anlaß bieten 101117, kann dir Wiederbrrixrlwng in völliger Ausschließung der _Ange- hörigrn ch 1)i*1ki“ffi'n1)k]1S1L1afi'S oder, auch nur in einer Einscbrankung i_brcr 21176919 1)1'11k1)?k1. Dkk (Entwurf gebt d(ivon aus, daß die W11- 11911111!" dicicö Nordrhnlts in den gewerblichen Kreisen des Außjandrk;

zum “Lliicrk-mitnifi der Notbwendiqkeit beitragen wird, daß eine wirklich? 1

?luögiricbuni; drr nationalixn Rechtssäßc im Patentwesen „nur aui k,?m Bodi" voller 0119ichberrchtigung des Im und Außlanves, wr? „572,

dkl'TsM **,-M'sengeimrixi sir stkituirt, fich Vollzieben kann. Die (*Zrkrrinim-Z, .

von dicser IkolkUvrndicikSii wird den Bestrebunzcn, welche der 11M-

Di'ittsÖlc-gd eine Vsrixäxi'riiiimg nicht nur mit den in „“rx-sr [LWK “:*-'“,- 6111111191 Staaten, 101111?!" (mch mit den an diescr m(bt kc717-é71'5-“?-“ 1vtchimcrcn Industrikstanisn erleichtern.

,Die Aendrrurm Um Schlusse des Absaßeß] bezrvéiki ???; 1.7- ,

passung der dort eiitbzilfekir-i Vorschrift über den GerixhiJiir-N: o .“17, Bestimmunnen drr (Tioilyrozeßordnung. ZU §§. 13, 14.

AUG dcr Tabkile 111 ist die (Entwickelung zu erksnn-In, „",“-«11:2 “Sk Personalbestand drß Patentamt?) in der 3211 von 1877 7:77, :ck??- erfabren bat. Die kaördr tkÜ mit 39 Beamtdn, daruxk-r 22 Mit- glicdcrn in ihre Thätigkeit ein, während derselbxn gésxemwi-Ti." 272 é??- amie, darunter 36 “Mitglieder angehören. Freilikb bisis-é kx-F'e „.I-r- s]1('1chUnJ dcr Anfangs- mit dkn (Tndziffrrn ein Uöilig zUtrZkac-T Eisi, nicht dar, Weil als derjrnise Zeiivunkt, in w€lchem «cis W':k“;7nksit des Patrntamts sick) nach allen Seiikn bin entfaitx-t HQN, ?:?"t FÜTVÜ der Beginn des Jabrks 18550 betrachtet werden dari, 2103111 ';UÖ *“eit dcm leßtrn Jahre ist eine Vermrerng drr RramixnzaHi zm .:«ZZZU ein Viertel (von 133 auf 172) erfolgt, und dies? Vrrm-xß-«iiz rärxz noch stärker gewesen sein, wenn nich1 währerid der [éßk-„i ;;“;er bei neuen Ansteüungen grundiä lich die Grenzz äaßeritsr Koxizwxndigksit inncgehalfen wäre. Berner snSwertb ersch€int, das; dir Siziiisrumq 361“ Prrsonenzahl seit 1880 fich nur in geringem Maße aiiixir1'iiigiisder erstreckt, vielmehr vornehmlicb dUrch die Héranzixbam; i:!«x Hüiis- 71011“ hervor;]rruirn isi, w-Zlche den Mitgliédkrn in der Exmrrxlnng imd Siäx'iunxi M) für déi Beichluizfassung wichtigén Mäxerxais 311 die Hand zu geben haben. (»sz lich hierin ein Hinweis für die Ysant- wwrtung der Frage, an welchem Mangel die Organisation :ck: Grßörde hauptsächlich leidet; er besteht darin, daß den Mit,;[isdrrn, M11)? sich dkn AUfÜéLbkn drs Patentamts nur insoweit widmen könn-én, 218 293 die Rücksiéi): anf ihren Hauptberuf ihnen gestattet, di? DUrcbdrinqunY Und YZCbkkksÉZUUY des in fortwährend gesteigertem UmiaNZZ an xis „:ran- tretendcn Stoffes immer schwerer wird.

Wie bereits in den aUgemeinen Eröriermigen dargeisgt. kaim durch eine bloße 5P€rsonaldermebrung dauernde Abbüifz isrnerbin nickpt geschaffen werden; die gegenwärtige Organisation, nacb 173211172: die vornehmste (Gewähr fÜr den Zusammenhalt der Abtbeilrmgan imd iiir die Stetigkeit der BesÖlußfaffungen durch die Prrson des Präfi- drntcn Jeboten wird, verträgt eine ErWeiterung nicht mebr. Der

(Entwurf beabsichtigt demgemäß eine grundsäylicbe Umgsstaltung„

herbeizuführen durch

1) di? Berufung von technischen und rrcht§kundig€n Mitslisdsm, wcéllckxe der Behörde auf Lebenszeit im Hauptamt angsbörcn 10 en;

2) die Vollständige Trennung des Personais für dic Abtbeilanßen erster Instanz (Anmrldeabtbeilungen) von demjsnigen für die Abtheilurigen der zweiten und der Nichtigkeitsinstanz (Be- schwerdeabtbeiliinqrn und Nichtigkeitsabtbrilung) derart, daß

3) die technischen Mitglieder der Anmeldeabtbeilimgen sämmtliib im Hauptamt angestellt sein müssen,

(38 Mi demgemäß, und zwar im Wege der Etal'sfcstsctsung, die Anstcijung einer solchcn Anzahl Von hauptamtlichen Mitgliedern be- wirkt werdcn, welche zur Beseßung der Anmeldeabtßeilungen dauernd austricbt, Dir Höhe dieser Zäbl läßt sicb vdr endgültiger Durch- führung der nenen Organisation nicht mit voÜer Sicherheit bestimmen. Voraudßcbiliäo wird cri angkmrffen icin, an Steile der bisherigen sechs, glciäkzciiig mit Angrlcgsnbsiten erster und zweiter Instanz befaßten Abxbcilvkigcn fiir die Zukunft zunächst vicr Anmelde- und zwei Bciäzwcrdcabtbciiimgrxi zu bilden. Wenn sonach auf jede Anmelde- abibcximig im Turrdicémitt mcbr als zwanzig drrjenigen technischen thwrklaffkn. in welckxé die Anmcldungen durch das Patentamt grupyirx smd, chfaüen, so wird die Mitgiiederzabl der einzelnen Abtk«ci1un;2c-ri ausgiebig bemeffen wrrden müssen; denn die Leistung:- äiigkcit dcr 1c51rrcn bänst davon ab, Ob in ihnen genügend spezialisirtr F.;Öerwiniffi vertrc'tcn smd. Auf diesen Grundlagrn wird dir BomcffMg dcr Mitgliederzahl nach Maßixabe der weiteren 077.11“arer im Woge „:Uwäbiicbcr Entwicklung des Etats zn ('kfü1x1kr'l badi:

Dic kauvtaniiiichcn Mitglieder werden vcrmöac ibrcr, .:::-ck; ck.: k311ék11kén Vcrbindurig mit der Bcbördc crivackosciidci: E““: ' Z(WQU'ÉTÖTÜ zur Bcwäitigung dcr großsn Masse des ziirri rr'kcx: :

a!

an da?- anrxtamt gelangenden Materials, also- zur „*cd:-:ki::-5* *

Päténtar1111c1ku11gli1 in erfror Instanz, vorzugsweise ,ircigwxx 'scxxi, _ ric Criabriirig '..“71k Autorität der nichtständigrnMitxiiicdcr 'Dixi'or ;-:* mcd: :!:“; bislang L*Ok Usbrrlastung gcscbiixitc Wiikixmkcir iu. durch da:“; Viriabrm rrstrr Instanz b.!rcitéi xic11chlékö11 171.3;-

durä) Crbsbxixig der Beschwerde zur nochnmiigcn Pinfiixix. chraidx '

wrrdrn. Tir Wcmcffunx des Personals [iir dir Licswrdcrdcadxdcrixixigrti

* wird wescritiich davon abhängen, ob in Foixic dir iicii-sii O;".:.*.:ii'.rxi,*rx

Lire Abnahme in der Zahl der Brschwcrdrn eintreten “W117. ::::d x:: wrlcbi'm Umfangs die Wirkungen der Zulajsung dcr iliiilikiliZTIQ “&'." Handlung (§. 215) fiÖ geltend mackxn Werden.

Da? Tewkiiickxs Personal der Bescbwri'drabibciinit,»! Wii U!;'.1H1.Ö '

zin Besrkzmig dcr Nichtigkcilöai'ihcilung vcrwciidct ivxrdcu, dcicu G.“- staltung einc Aendcrnnxi nicbt erfährt.

Was di? rrä'tdvi'riiändigcn “.Uiitxiiicdcr dis Patcniannd .iii1.iii,;t„ so geht drr Eiiiwurf davon aus, dai; ibrc Vcrivcndung in den :*cr- schiedkncn Abxbriiunscn sich nach ?11Iafxgabe dcs praktisich chürfiii'UI zu regeln babcn wird. * *

Drn bejräcbtlicbcn "„Nichts115711119711, ivelrhc dix? ncnc T*rgaqiiaii-Zxx mit sich bringt, wird i'im' xicrinac Ersparnik: ::Uoicrii „:r*xic„::ii*ci»ixd.:;

als (*in Theil der dem “_Pnicutamt icßt „iii.;iivickcncii tcibiiiNdcii Hiidö- : “Fin UOVKQTJK'; ?a-xr. .- *)i *Ö'ikaTUTT-J *

tröste" vorauöiicbtlick) cutbcbiiiid wrrdcri Wird. , “„Angesichts der I)icxtbwi'udt,_ikci:. „dkc dniib UkiiixiCiiOKkiR“ i'?!" Bkbörde ckwmbki'iii'u 8111781011141“ _m dci„i:'i.;cii “.:.-.d :x.» NMUN)“; dci" “Ixiditinie in dix“ Cdäiixkkrt! beo *Miiciixiiteixd m *tcikcn );; KKW», imxie uicht cniiciwidcnd ino“ idsxéz-iidt *.!111'11- ;iii » L*.» *.,

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zn Wein. Dringemäf; ist die Streicbvnnß drs 8151172131917! Nbsaßes 2 Und eim? eniswrribrnde Ergäniiinq des; 5.17 ("719157 .„ , Dic Bcstimuwna im §, 15 51117108 «1 dw," (Heseßrs tit rn den

§. 16 de? Entwurfs; iibcriimninen wordkn.

;; 18.

Die Gerichte mc1chön von Fi“! §ihnen durch das Geseß ringeräumken Befugniß, das Patentamt zur Ab.“;abe von (Hmiaäßkn zu vrranixffen, in erheblichem Uriiiaiizic (Hi-br'Iurh. Die dem *),)ak-rrtamt BUWAL) ermachsende Thätigkeit ist irisofcrii für diese Behörzx Mbit fördkrlicb, als iryierc dadurch in ??cm-“crikkr erübruna Mik er Neébtivrkkhunß gekzalien wird, und ihre Uis111111C1/Lr eini- genaurr- „K?Nntniß von dem Wirkungen «rbaliiii, wr-[cbe ms Patrnt im :.iéwsrbliÖen sten äußert. Aic- bc'di'nflicb k)]s 11-1) jrd0ch die unterschiedxiosr Hsran- zie imc; dei; Patrntaints zur (TritnitunJ ßsrilbtliÖZr Guiaébtkn er- wiesen, nnd zwar 111-171“ nnr in drr RÉÖTUM TUS Msiölb? bäufiß in 'die LAZ? «;ck-mM wir:, Übsr ein in tbaxx'äÉliÖrr Bézidéiunq noch nicht ausreickzrnd i;;“klär138 M;;isrias zu äußern, ioaoern vornkbmlick) (Wil) (ms dem “Bronx.", r.;sil eie Ausjprüche 022 Patsnt- am") in di“! r*:«iirrrn 1?-11r9icklxxn,; “(is NMWWLS zum GS,;snitande drr" .?iritik, dixrck) .“;riderr-Sit :éwerim-ii? Sansrstänyißz gemacht wilder, «ne das; 1,39; Puisritxim? in 7-7 La,;e ist, die néch1imm2r ziitrkfrknd-N Ausfiibrnmen isim-ririr-s iiini-Z .',u itsüsn. DIZ Amiebsn 1.31: ikchni7chén (Trnirulinitani 15mm Hisr'xncef) dr?iKträHtth wzrdm. DIY Entwurf i'kitwkjsht ()?-„1.2.4 ?1i:3-“17icht3x„ indsm Nr, im („Z:riklanq mii 9771 Wümikbsn “Mr ;-.?:7)€'r.221!“b-m “"ck-„3153, dix VkrpiliÖWn-z ?:?3 ?Pzti-nmmts (1111 die Abszub.» :;r,*ci 1717110101171! Öbzrxutacbtm besrbränkr. 'k-J-zlbxtredcnd verfolgt dis “&i-'mcx-r:;m„; . . 37.371, die Mixwirwng (;?r Msbörds yr)" [zrstimintsri “:ck-;ck" : „„ thänziq Zu. makbrn; 35776 Einschränkung 021“ LM WITHIN ZY'TZHZNOZN f(zjen Bszß-

. _ „„ ? wil'rdigunxi kommt nicht in ca 2. „m (Griinde liegen, (71716 177118 Unterstutzung gewabren und «ck “1x 1 F (;

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.Mi-[ck? “.)lbtbrilitngrn NS *Lri-“UZUMF .“"«17 “Im Frisisbxaitreren .',-7x neuen OrganisatiM mit ::.-r ,“wtuHxléHz-a WirfizmkM zg “;;;- 11'011911 sind, 1011 JSMÄÜ § 17 3877) ÖSÜY? "?( WTTUDM-NYZWZZS Zs- ?iimmi wcrdrn.

„9,11 Z. 131“),

(»Eine nrwe Béstimmung 8111811: „“:-7 ““Mir-5,4,“ Und “„war dähin, daß Abänkaxgéxi .',-,k 171-8173 *- Mk Vskanntmachunß drr [ZZTZTZM "'QUXTK- „cxx- *- Über diese Bekanntmachunx 4;:1.i*'*"7“; ". möglicht, daf; mit dem ZeiWa-kr .',-: Urtbriluna erforderliche Makeriri 352,3" dier; nm so mehr von YZZTLUTUk-Z, gesehenen Aendcrung die B2kamim. Monaten ausgrseßt Werden kann.

Zu H. 21.

Der Woriiaut des „H. "21 im “O]tsxtßés'zZz .'» . aufkommen, ob Mittheilungen drs P-zréxinÉsro. e .:i.,- Ze- seitigung der vom Patentamt bkzeicdnerrri ;Nänssi “x: „'C-?Midunq bczweckrn, berücksichtigt werden köznrn, Mm ***.e 342ch FILM?" der dem Patentsucher NeiteUten Fréii, :bsr .::x “S.. zurückwsisenden Beschluss? einxeben. IZ») :ich “ZZZ; “»; dem Interesse des Patentiuchexs enrgsgrn kcmm: 3:1“. „U:? :x: «““??- stimmung dss H. 20 AbsaLZ 3 im EMUÜUZ *":ZZT, ' ?kÖrz: 3:37: Aendérung des Wortixats wüni-ÖMÉwzréb.

Um mrhrfach geäußxrrxn 12-111?sz -* * dieses Paragraphen zu ÜZZZZNM, dar? Zs :- dcm Patentamt mcht etrm oöiisgt, ' * eincr Aufforderang des Patenxzmrx entsprochen ist, die AnmeidunZ unxér fange zurückznweisen. Vielmsér 272 Fällen, sofern s01ches dxn ANRIN ::3'." *“ nicbt zuwiderläuft, in Oér LxZe, :,:Ö- - der Anmeldung ein Mangzi ;: :ck: nicht anbaftet.

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“Z. 11 211311125 1) Sxi e Prüfunz cmzubexixkxx “'I, merkangen 511,5, F7, wsisung ;":É; :'„r'“ :?:;i

b;: ;. . - Kizgen Zink:? O «L;... :;.7;: zuiprSÖén iir. Tr: Icerxxx ijbriiizten sin: er:.kÖFZN; * in bcitsbsnde _RcÖk: ckckck; anzufcwten i'r, néé: ** Kenntniß don dem “'

Veriiii entfernt WIEN": Einwirkungrn do.“- P: besonders, mit Wxitcr::_c:_ treffen, um 175.“ 1726: “' * Patcntanmcidungrx. ;;?

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